Archiv für den Monat Oktober 2016

Unser ‚demokratisches‘ System: Das POLITBÜRO (Senat) bestimmt und alle SPD- und GRÜNEN-Abgeordneten kuschen !

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Nun ja, wir haben diese Reaktion natürlich schon geahnt, denn dieses Vorhaben ist für den Senat dieser unserer Stadt derart wichtig, daß man dot ALLES daransetzt, diese Pläne auch durchzudrücken, egal, was es kostet!

Daß der Senat, also unsere NICHT GEWÄHLTEN Senatoren, keine Rücksicht auf die Menschen der Stadt nehmen, ist inzwischen auch schon weithin bekannt, aber daß man als einer, der nur seine bürgerlich-demokratischen Rechte in Anspruch nehmen will, sozusagen des GESETZESBRUCHS beschuldigt und als der wirkliche Missetäter hingestellt wird, ist schon für mich eine neue Erfahrung!

Während der Senat mit Hilfe eines ‚Beschlusses‘ alle demokratischen Verwaltungswege mal eben so aushebeln kann, ohne daß er dazu in irgendeiner Weise legimiert wurde, hat schon was!

Und man fragt sich, wenn man sich so diese Sachen betrachtet, wo eigentlich der Unterschied liegt zwischen uns und der seligen DDR?

Dort gab das Politbüro oder das Zentralkommitee die Richtung vor und die ‚gewählten‘ Abgeordeneten durften das Ganze dann absegnen. So etwas nannte man da DEMOKRATISCH. Und wir Dummbatzen in der BRD lachten darüber! Und die Regierung war dann stolz auf das ‚Wahlergebnis‘ von 98,7% für die Vorgabe! Nun ja.

Im Falle des Victoria-Parks erleben wir aber gerade genau eben diese Art der Vorausbestimmung durch die Top-Etagen unserer Politik! Und die dummen Abgeordneten dürfen und MÜSSEN dann dazu ihre Pfötchen heben und die Sache selbstredend absegnen! OK, wir kennen das Wort ‚Fraktionszwang‘, aber das besagt eigentlich, daß zum Beispiel ein Parteimitglied als Abgeordneter SO abstimmen soll, wie es die MITGLIEDER der Partei vorher festgelegt haben! DAS ist selbstverständlich demokratisch. Aber in diesem Fall bestimmt eine kleine Clique von Damen und Herren, was in unserer Stadt abzugehen hat und WIE die Abgeordneten in den Stadtteilparlamenten oder in der Bürgerschaft abzustimmen haben!

Vor irgendwelchen Wahlen behaupten die Politiker, die um unsere Stimmen buhlen, immer, die würden sich FÜR UNS einsetzen und UNSERE INTERESSEN vertreten. Wenn sie dann aber gewählt sind, dann agieren sie plötzlich contrair zu ihren Versprechungen und handeln NUR NOCH AUF BEFEHL ihrer Partei-Bonzen!

Da muß man sich doch fragen, WOZU wir eigentlich noch Parlamente oder Baugremien brauchen, wenn das Ergebnis schon vorher festgelegt wurde? WOZU spenden diese Damen und Herren ihre Zeit, wenn sie eh nichts entscheiden dürfen?

Dazu noch einmal unsere 2. Presseerklärung:

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Aus einer Kinderbeilage der Hamburger Abendblattes vom Oktober 2014 erfahren wir zum Thema AMTSEID für Politiker: http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article131736202/Wer-einen-Eid-leistet-der-legt-einen-Schwur-ab.html

„Ein Amtseid ist allerdings von der Vereidigung vor Gericht zu unterscheiden. Denn der Amtseid stellt in Deutschland im öffentlichen Recht bei Beamten, Richtern, Soldaten sowie Politikern eher eine Tradition dar, die die Übernahme der neuen Aufgabe nach außen hin ausdrückt. Sollte hierzulande jemand einen Amtseid brechen, hat das keinerlei rechtliche Folgen.“

Da darf man sich doch mal fragen, WOZU diese Herrschaften eigentlich überhaupt einen Amtseid ablegen, wenn auch dieser NUR EINE STAFFAGE ist, die keinerlei Bedeutung oder gar Verpflichtung enthält!? Was sollen denn da unsere Gören lernen, was Demokratie bedeutet, wenn sie da Solches lesen dürfen?

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Guter Artikel im Abendblatt vom 24.Oktober über die Probleme Rahlstedts!

http://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article208482941/Der-Stadtteil-Rahlstedt-fuehlt-sich-abgehaengt.html

Danke für diesen Artikel!

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Der kleine Regional-TV-Sender NOA4, der schon ganz am Anfang unseres Engagements das nette Filmchen gemacht hat, das man hier (weit runterscrollen!) betrachten kann, hat sich heute gemeldet. Wenn das Resultat der Bewertung unseres Begehrens vorliegt, also wahrscheinlich Anfang nächster Woche, werden sie voraussichtlich eine Fortsetzung drehen.

Vor allem unseren lokalen SPD-Politiker Buschhüter scheint dieser Artikel zutiefst getroffen zu haben, denn er hat auf er lokalen SPD-Seite einen Widerspruch dazu verfaßt, der ihm aber ordentlich Dampf einbringt. Allerdings drückt er sich systematisch um die Bantwortung der Fragen zu unserem Problem.

Muss sich Rahlstedt abgehängt fühlen? Eine Widerrede.

Entwurf eines Flugblattes zu ‚Kein Rahlstedt 131!‘

Es wäre schön, wenn möglichst Viele von euch dieses Blatt ausdrucken ließen und verteilen würden!

Leider müssen wir nämlich immer wieder feststellen, daß selbst nur in Rahlstedt die Kenntnisse über diese Planungen sehr gering sind. DESHALB sollte es unsere primäre Aufgabe sein, die Menschen aufzuklären! Schließlich sollen sie unser Bürgerbegehren auch unterschreiben!

Hier kann man sich das Blatt runterladen:

https://www.dropbox.com/s/p5iqbsfzosv5w1r/Flyer-Entwurf.docx?dl=0

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Bürgerbegehren ‚Kein Rahlstedt 131‘ ist heute auf den Weg gebracht worden !

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So, unsere Bürgerinitiative hat heute wieder einen entscheidenden Schritt getan, und ein Bürgerbegehren beantragt!

Antragsdatum ist somit der 21. Oktober 2016 !

Dieses Datum ist insofern wichtig, als wir, wenn es genehmigt wird, AB HEUTE 6 Monate Zeit haben, um innerhalb des Bezirks Wandsbek etwa 6.700 Unterschriften zu sammeln!

Es wird jetzt etwa eine Woche dauern, bis das Begehren seine ersten rechtlichen Hürden genommen haben wird. Es unterliegt jetzt zunächst einer Begutachtung des Rechtsamtes des Bezirks Wandsbek und wird dann eingereicht zur offiziellen Genehmigung.

DANACH heißt es dann wieder für uns Alle mächtig Gehwohl in die Schuhe zu packen und Unterschriften zu sammeln!

Die entsprechenden Unterlagen werden wir auf unseren Websites in den nächsten Tagen veröffentlichen.

Unsere bisher gesammelten Unterschriften sind hierfür leider nicht gültig, aber wir werden sie trotzdem an entscheidender Stelle als kleinen Vorgeschmack überreichen.

Der Treffpunkt Großlohe nach dem 27.09.16 mit Jebens & Co.!

markt221016grosslohetreffpunktGerade feierte sich der Treffpunkt Großlohe auf Facebook selber zum 10-jährigen Bestehen.Das mag ja auch Alles gerechtfertigt sein, aber am 27.09. kam es zu einem Eklat dort.

Auf der monatlichen Versammlung traten u.a. der Großinvestor Jebens persönlich, sein Architekt und seine Landschaftsplanerin auf. Dazu noch politisch abgesichert durch Herrn Wysocki von der Rahlstedter SPD.

Der Versammlungsleiter und wohl auch der Chef des Treffpunktes war mächtig stolz darauf, daß Herr Jebens dort auftrat, was aber die meisten Beteiligten, wenn man von einer kleinen Gruppe Claqueure absah, sicherlich nicht teilten.

Diese Selbstdarstellung auf Facebook mußte ich kommentieren und bekam auch schnell eine Antwort, die ich selbstredend ebenfalls kommentieren mußte.

Der Artikel oben zeigt, daß es natürlich KEINE Neutralität oder eine strikte Trennung zwischen dem Treffpunkt und der Stadtteilversammlung Großlohe gibt. Wie sollte es auch? Und wir treffen bei jeder Versammlung immer die Wachhunde der SPD an, dazu sind auch die GRÜNEN öfters vertreten.

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CDU Rahlstedt stellt sich gegen den Bebauungsplan und unterstützt die Umweltschützer !?

http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/cdu-rahlstedt-lehnt-victoriapark-ab-d35504.html

wochenblattrahlstedt191016cdugegenvictoriapark

Da Herr Warnholz wohl einer der umstrittendsten Hamburger Politiker sein dürfte, ist es schon seltsam, ihn hier so vehement für den Umweltschutz plädieren zu sehen. Andererseits braucht die CDU-Rahlstedt ihn aber, wenn sie tatsächlich aktiv gegen den Victoria-Park eintreten will, da er, als Bürgerschaftsabgeordneter, zum Beispiel Kleine Anfragen einbringen kann.

Trotzdem:

Herr Weiske, bitte übernehmen SIE!

 

PS: Aber es ist immer gut, wenn wir auch im Wochenblatt auf der Titelseite sind.

 

Die Aarhus-Konvention !

aarhus-konvention-logo

 

Hier kann man sich direkt darüber informieren, was die Konvention für uns Alle und den Umweltschutz eigentlich bedeutet. Sehr gute Powerpoint-Präsentation!

http://slideplayer.org/slide/217032/

Auf WIKIPEDIA erfahren wir zunächst einmal, was das eigentlich ist:  https://de.wikipedia.org/wiki/Aarhus-Konvention

Zitat: „Der EuGH entschied am 12. Mai 2011 im „Trianel-Verfahren“, dass die Klagerechte von Umweltvereinigungen unzulässigerweise auf solche Fälle eingeschränkt waren, in denen auch Einzelpersonen klagebefugt sind. Seit 29. Januar 2013 ist diese Beschränkung aus dem Umweltrechtsbehelfsgesetz gestrichen.“

Um ehrlich zu sein, höre ich erst jetzt von eben dieser. Sie stellt fest, welche Rechte die Bürger in Sachen Mitbestimmung bei Plänen oder anderen politischen Vorhaben besitzen. Sie regelt auch, in welcher Form Eingaben gemacht werden müssen und wie die Behörden zu reagieren haben!

DAS wiederum bedeutet, daß NICHT NUR DIE UMWELTVERBÄNDE, sondern auch JEDER BÜRGER das Recht auf Klage hat!

Zunächst der volle Text der Konvention:

http://www.bmub.bund.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/aarhus.pdf

Aus §9 der Konvention. Das ist der wichtigste Teil für uns:

„(1) Jede Vertragspartei stellt im Rahmen ihrer innerstaatlichen Rechtsvorschriften sicher, daß jede Person, die der Ansicht ist, daß ihr nach Artikel 4 gestellter Antrag auf Informationen nicht beachtet, fälschlicherweise ganz oder teilweise abgelehnt, unzulänglich beantwortet oder auf andere Weise nicht in Übereinstimmung mit dem genannten Artikel bearbeitet worden ist, Zugang zu einem Überprüfungsverfahren vor einem Gericht oder einer anderen auf gesetzlicher Grundlage geschaffenen unabhängigen und unparteiischen Stelle hat.

Für den Fall, daß eine Vertragspartei eine derartige Überprüfung durch ein Gericht
vorsieht, stellt sie sicher, daß die betreffende Person auch Zugang zu einem schnellen,
gesetzlich festgelegten sowie gebührenfreien oder nicht kostenaufwendigen
Überprüfungsverfahren durch eine Behörde oder Zugang zu einer Überprüfung durch eine unabhängige und unparteiische Stelle, die kein Gericht ist, hat.“
 .
 http://www.aarhus-konvention.de/media/content/files/Studien/ua2016-02-stracke.pdf
.
 .

Im Trianel-Urteil wurde das Klagerecht der Naturschutzverbände entscheidend gestärkt!

Hierzu gibt es noch eine hervorragende Schrift der Naturschutzverbände aus Berlin, in der uns dieses Abkommen und seine Auswirkungen sehr gut erklärt werden.

http://www.eu-koordination.de/PDF/eur0408-st.pdf

Zitat: „Modalitäten der Beteiligung

Die Århus-Konvention setzt für eine Beteiligung an Entscheidungen über bestimmte
Tätigkeiten eine „betroffene Öffentlichkeit“ voraus. Hierzu gehört nach Art. 2V der Konvention die von umweltbezogenen Entscheidungsverfahren konkret betroffene oder wahrscheinlich konkret betroffene Öffentlichkeit sowie ganz allgemein jene Öffentlichkeit, die ein Interesse an diesen Verfahren hat. Bei Verbänden, die sich für Umweltschutzbelange einsetzen und nach innerstaatlichem Recht zugelassen sind, wird diese Betroffenheit von vornherein angenommen. Hinsichtlich der Beteiligung der Öffentlichkeit bei umweltbezogenen Plänen, Programmen und Politiken bzw. bei normativen Instrumenten spricht die Konvention dagegen lediglich von der „Öffentlichkeit“; damit ist „jedermann“ gemeint, der ein Interesse an einem Verfahren hat. Die Richtlinie 2003/35/EG übernimmt diese Begriffsbestimmungen im Wesentlichen, so dass auf die Darstellung der feinen Unterschiede verzichtet werden kann.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist auf unterschiedliche Art und Weise denkbar.
Die Öffentlichkeitsbeteiligungsrichtlinie gibt Auskunft darüber, wie die Öffentlichkeit ihr Recht ausüben kann. Die Beteiligung soll schriftlich in Form von Stellungnahmen, Informationen, Analysen oder Meinungen erfolgen, kann aber auch in Gestalt von öffentlichen Anhörungen ausgeübt werden. Die Behörde ist dann verpflichtet, die Ergebnisse der Beteiligung angemessen zu berücksichtigen bzw. hinreichend in ihre Entscheidung einzubeziehen.
Fazit
Mit der Öffentlichkeitsbeteiligungsrichtlinie werden der Öffentlichkeit weitreichende,
neue Beteiligungsrechte an verschiedenen, umweltrelevanten Vorhaben gewährt.
Damit könnte das Tor zu einer neuen Ära des Umweltschutzes aufgestoßen sein:
Denn die Öffentlichkeit kann sich durch die Århus-Konvention und den aus ihr re-
sultierenden Richtlinien in einer bislang unbekannten Weise im Umweltbereich en-
gagieren. Es bleibt zu hoffen, dass sie in der Praxis von ihren neu verliehenen Rechten in großem Umfang Gebrauch macht und dies der Umwelt spürbar zu Gute kommt.“
.

Und dazu das EuGH-Trianel-Urteil: http://lexetius.com/2011,1702

Ich werde in den nächsten Tagen hierzu mich kundig machen, denn es ist unglaublich wichtig für unsere Sache!

Also werde ich diesen Beitrag regelmäßig überarbeiten, wenn ich wieder mehr weiß.

Aber mit den Links kann ja schon mal jeder Mitstreiter sich eine kleine Meinung bilden.

SPD-Mann Wysocki und das angebliche demokratische System in Hamburg!

spd_ekkehard_wysocki_web2015 Offizielles Foto des Herrn Wysocki

Wir sehen hier den Mann, der uns auf nahezu jeder Veranstaltung (zuletzt am 27.09.), wo immer diese stattfindet, des Längeren verklickert, wie in Hamburg ein demokratisches System funktioniert. Das macht er zwar grundsätzlich nur, um die Fragezeit der Bürger derart zu verkürzen, dass er danach eben diese nicht mehr beantworten kann, aber immerhin spricht er im Brustton der Überzeugung.

Gerade jetzt in unserem Fall aber sehen wir, daß es, wenn wir es uns genau betrachten, dieses DEMOKRATISCHE SYSTEM gar nicht gibt! Es funktioniert NUR ALS SHOW für den unmündigen Bürger! Und unser Herr Wysocki ist das beste Beipsiel dafür!

Wie er uns und mir nun schon mehrfach erklärt hat, ist er zwar von den Bürgern dazu gewählt worden, DEREN Interessen zu vetreten, würde aber im Zweifelsfall immer gegen eben diese und für das ‚Gesamtinteresse‘ der Stadt Hamburg stimmen.

Im Laufe der letzten Wochen mußte aber auch dem politisch korrektesten Bürger klar werden, daß es eben dieses ‚demokratische‘ System gar nicht gibt! Auch Politiker mit einem eigenen Gewissen und einem entsprechenden Stimmverhalten scheinen inzwischen ausgestorben zu sein. Wysocki ist für mich das Paradebeispiel dafür!

Er stimmt NICHT ab, wie es ihm sein Gewissen erzählt, sondern immer genau so, wie es ihm von Oben her vorgegeben wird! So etwas nennt man FRAKTIONSZWANG! Und er macht da auch mit, ohne dass es ihm größere Probleme zu bereiten scheint!

Er handelt zwar gegen alle Handlungsweisen seinerseits aus den früheren Jahren (was er aber mit einigen seiner Kollegen durchaus gemein hat, wie zB Buschhüter und Schweim), hebt aber geflissentlich das Pfötchen, wenn der Befehl von Oben kommt! Er hat zwar geschworen, nicht gegen die Interessen des Volkes zu agieren, macht das aber problemlos, wobei er das von ihm so heftig beschworene demokratische System mit Füßen tritt! Das erinnert mich irgendwie an das System in der seligen DDR: Dort gab es nur eine Partei (ein paar kleinere Heloten nebenbei noch), und deren Abgeordnete stimmten selbstverständlich so, wie es die Chefs des Politbüros vorgaben!

Ist das bei uns anders? NEIN! Auch hier werden die Vorgaben an die Abgeordneten ausgegeben, und diese haben dem zu folgen! FÜHRER BEFIEL! WIR FOLGEN!

Gerade im Falle der Planung Rahlstedt 131 und dem Victoria-Park (die anderen lasse ich derzeit mal raus, da das nicht Hamburg unmittelbar betrifft) sehen wir in größter Klarheit, wie dieses System funktioniert und wie das gemeine dumme Volks beschissen wird! Immer mit dem Zeichen DEMOKRATIE dran! Das wurde übrigens in der DDR auch so genannt.

Der ganze Prozeß, der, wie uns Wysocki unermüdlich erklärt, so unglaublich demokratisch ist, ist in Wirklichkeit NUR EINE SHOWVERANSTALTUNG, um sich ein demokratisches Mäntelchen umzuhängen! Es wird uns vorgegaukelt, das Ganze ginge durch einen tatsächlichen Prozeß, bei dem es immer noch die Möglichkeit einer Ablehnung gäbe!

Da ‚diskutieren‘ irgendwelche Bauausschüsse über den Plan, aber auch das ist für die Katz, da das Ergebnis schon längst VORGEGEBEN ist und nur durchgewunken werden muß, damit die Kritiker keine rechtliche Handhabe bekommen! Uns wird erzählt, daß es die Bezirksversammlung Wandsbek und deren Ausschüsse seien, die hier das Sagen hätten, aber in Wirklichkeit liegt die Hoheit längst beim Senat, der dieses Projekt als ERSTES INTERKOMMUNALES GEWERBEGEBIET bundesweit unter allen Umständen durchsetzen will!

Da läßt man es höchstens noch zu, den Bürgern das ‚Recht‘ einzuräumen, zu bestimmen, wie die Farben der Hütten dort aussehen sollen, oder ob es eine kleine Wiese mit Apfelbäumen und ein paar Bänken geben könne!

Aber, wie es ja leider immer so ist, unterschätzen uns unsere Oberen. Und, trotz aller Beteuerungen haben wir es jetzt schriftlich, daß dieser ganze Plan längst beschlossen ist und durchgesetzt werden soll, egal, ob die Demokratie und die Natur dabei in die Binsen geht!

Aus einer Mail vom 14.10.2016:

„…ich möchte Sie hiermit in Kenntnis setzen, dass das Bezirksamt Wandsbek am Do. 13.10.2016 darüber informiert wurde, dass der Senat beschlossen hat, das Bezirksamt Wandsbek anzuweisen, das Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 mit dem Ziel einer gewerblichen Ausweisung zügig durchzuführen und den Bebauungsplan unter Beachtung des Abwägungsgebots festzustellen. …..

 Mit freundlichen Grüßen……“

Als ob wir das nicht längst geahnt hätten. Trotz der gespaltenen Zungen der Herren Wysocki, Buschhüter, Dressel oder Schweim u.a.!

So wie ich das sehe, wird hier die Bevölkerung eklatant belogen und über die wahren Prozesse im Unklaren gelassen! DAS können, wollen und dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

Der WAHNSINN in Beton !

ueberfluessigesgruenUnsere gute Wohnungsbausenatorin Dorothee Stapelfeld liegt, zusammen mit den GRÜNEN wie zB Frau von Berg aus Eimsbüttel, offensichtlich voll im derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Trend:

HAU WECH DAT GRÜN!

Wer braucht schon grünes Unkraut, das überall in Massen unsere Stadt bisher zugewuchert hat? Das stört nur und ist dreckig! Allein die ungeheuren Mengen an Müll, wie Laub usw. kosten die Stadt jedes Jahr Millionen! Dazu noch die Umweltbelastungen durch die Laubbläser, die sowieso zu den meistgehaßten Werkern unserer Republik gehören!

Hamburg war zwar bisher immer ziemlich stolz darauf, eine derart GRÜNE Stadt zu sein, aber das hat jetzt ein Ende! BETON muß her! Und damit das hinterher wieder die optimale Farbe hat, kann man den ja GRÜN streichen! Ist eh praktischer als weiß oder so!

Also, in meinem Falle, in Großlohe würde das bedeuten, daß da, wo ich wohne, zwischen den drei Hochhäusern ja noch viel zu viel GRÜN ist! Ungenutzte Fläche! Das können wir doch gleich in einem Aufwasch mit dem Victoria-Park erledigen!

Abholzen und noch drei weitere Hochhäuser hinstellen! Das bringt neben neuen Wohnungen auch noch Arbeitsplätze, und die Immobilienhaie lecken sich, wie man dem Abendblatt-Artikel vom 7.Oktober entnehmen darf, auch schon alle Fingerchen danach!

http://www.abendblatt.de/hamburg/article208372485/Wo-in-Hamburg-neue-Wohnungen-und-Haeuser-entstehen.html

Zitat: „Hamburg geht an seine grünen Reserven

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hat vor einigen Monaten daher die Idee von der „Stadt an neuen Orten“ geboren. Mit anderen Worten: neue, größere Wohnviertel am Stadtrand. Hamburg geht an seine grünen Reserven. Insgesamt bis zu 70.000 Wohnungen könnten innerhalb der kommenden zehn Jahre in Hamburg gebaut werden, heißt es aus der Behörde. Um das zu erreichen, muss zum einen vorausschauend geplant werden. Zum anderen gilt es, den zu erwartenden Widerstand von Anwohnern und Umweltschützern zu kanalisieren.“

Immerhin ahnt diese gute Dame schon Übles!

PS: Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, so kann er sich jederzeit an mich wenden. Ich werde ihm dann eine Kopie zukommen lassen.

NABU zeigt sich besorgt um die zu vernichtende Flora und Fauna !

Wir sind mal wieder auf der Titelseite des WOCHENBLATTes aus dem Stadtteil RAHLSTEDT.

Da dieses Blatt durchaus ziemlich viel gelesen wird, dürfte dieses ein weiterer Erfolg unseres Widerstandes gegen den Victoriapark sein. Vor Allem sorgt es für einen höheren Bekanntheitsgrad, was dringend nötig ist.

Leider ist mir das Papier der Umweltverbände, das unter der Federführung des NABUs in Wandsbek eingereicht wurde, noch nicht bekannt, aber es ist schon mal ein erster machtvoller Schritt.

Allerdings macht mir der letzte Satz dieses Artikels etwas Kopfzerbrechen, denn Herr Jansen hofft, daß es zu einem ‚Kompromiß‘ kommen könnte.

Da frage ich mich natürlich, wie ein solcher aussehen sollte? Denn auch ein, wie auch immer gearteter Kompromiß verurteilt unsere Natur da zum Tode!

Es KANN und DARF keine Kompromisse geben! Wir dürfen den Politikern, der Verwaltung und den Immobilienhaien KEINE noch so kleine Andeutungen geben, wir seien ‚kompromißbereit‘! NEIN!

Ohne ‚Wenn‘ und ‚Aber‘:

DAS GEWERBEGEBIET DARF NICHT GEBAUT WERDEN!

Nicht mehr aber auch nicht weniger!

 

PS: Aber vielleicht hat Herr Jansen das ja auch gar nicht so gesagt, sondern wurde falsch interpretiert, was ich annehme.