Archiv für den Monat Juli 2019

Kleine Anfrage des Herrn Warnholz: Behörde drückt sich um alle konkreten Antworten !

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Am 15. Juli stellte der Wandsbeker CDU-Chef Karl-Heinz Warnholz eine Kleine Anfrage an den Hamburger Senat unter der Nummer 21/17808, in der er nach dem Sachstand beim Bau des Gewerbegebietes Victoria- und  Minerva-Parks fragte.

Wie zu erwarten, drückt sich die Umweltbehörde BUE um alle klaren Antworten, lügt sogar teilweise, wie ich das sehe!

Hier kann man Fragen und Antworten nachlesen.

https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/67409/sachstand_zum_geplanten_gewerbegebiet_viktoriapark_minvervapark_ii.pdf

3. Inwieweit stimmen die Darstellungen in den Hamburger Medien der letzten Tage, dass der Bebauungsplan Rahlstedt 131 im Bezirksamt Wandsbek nach wie vor „nicht rechtskräftig unterzeichnet“ sei?

Es ist vorgesehen, den Bebauungsplan nach den Sommerferien 2019 in einem gemeinsamen Termin mit der Gemeinde Stapelfeld festzustellen. Dies muss noch vorbereitet werden.

4. Von wem, wann und warum wurden einem Investor bereits die Zuschüt-tung eines Teiches, die Entfernung von Knicks, die Fällung von Bäumen und andere Eingriffe in den Naturraum gestattet, obwohl nicht einmal das Baurecht wirksam ist?

Die notwendige Ausnahmegenehmigung nach § 30 Absatz 3 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) wurde auf Antrag des Investors am 11. Januar 2019 durch die Behörde für Umwelt und Energie erteilt.

5. Inwieweit waren diese Arbeiten mit den Brut- und Vegetationszeiten naturschutzrechtlich und -fachlich vereinbar?

Die Ausnahmegenehmigung erlaubt Eingriffe außerhalb der Brut- und Vegetationszei-ten, benennt artenschutzrechtliche Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen und regelt zudem, unter welchen Umständen es zu Eingriffen während der Brut- und Vegetationszeiten kommen kann. Alle erlaubten Eingriffe sind auf Grund der Anwen-dung der Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen natur- und artenschutzrechtlich zulässig.

9. Inwiefern sind die Belange des Naturschutzes offenbar doch nicht ausreichend berücksichtigt?

Die Belange des Naturschutzes sind im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Rahlstedt 131 ausreichend berücksichtigt worden.

11. Wer hat diese Gutachten in welchem Auftrag zu welchem Zeitpunkt zu welchen Kosten erstellt?

Entfällt.

12. Warum sollen artenschutzrechtliche Belange nicht verletzt sein, obwohl der BUND 30 geschützte Tier- und Pflanzenarten wie die Breitflügelfledermaus, den Moorfrosch, die Spitzblütige Binse und den Fitis bedroht sieht und dies auch weitere Arten wie die Haselmaus, Bienen, zahlreiche Vögel und andere Fledermäuse betrifft?

Durch die Anwendung von geeigneten artenschutzfachlichen Vermeidungs- und Min-derungsmaßnahmen wird das Eintreten von artenschutzrechtlichen Verbotstatbestän-den nach § 44 Absatz 1 BNatSchG verhindert.

Und HIER lügt die Behörde, denn es werden da NATÜRLICH nicht 1.800 Arbeitsplätze geschaffen, auch wenn Jebens das behauptet, denn die Firmen bringen ja ihre Arbeitskräfte schon mit.

Tatsächlich NEU dürften nahezu keine entstehen, wie wir ja auch schon aus dem Merkur-Park her ersehen durften!

17. Inwieweit kann nunmehr abgeschätzt werden, wie viele Arbeitsplätze im neu zu schaffenden Gewerbegebiet entstehen werden?

Nach Angaben der VICTORIA PARK HAMBURG GmbH & Co. KG werden von den Betrieben, für die im vorgesehenen Geltungsbereich des Bebauungsplanes Rahlstedt 131 Flächen reserviert wurden, rund 1 800 Arbeitsplätze geschaffen. Im Übrigen ist eine abschließende Prognose nicht möglich. Für den Bereich des Bebauungsplanent-wurfs Stapelfeld 16 liegen keine Angaben vor.

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Werden wir von der Umweltbehörde hinters Licht geführt ?

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Foto: Nadine Ahrenholdt

Als Reaktion auf den vom BUND erreichten zeitweiligen Baustopp im Bereich des Victoria- und Minerva-Parks schrieb die Hamburger Umweltbehörde aus der Webseite http://www.hamburg.de Folgendes:

https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/12764020/2019-07-12-bue-planung-gewerbegebiet-rahlstedt/?fbclid=IwAR2CyQi7fSWRW8L-wa27_9F2AHYSo0odKv5-sh8Rnx6Ui83ks32Gh0pYDhQ

Planung für Gewerbegebiet Rahlstedt läuft unverändert

Da es einen umfassenden Ausgleich geben wird, hatte die Umweltbehörde im Januar dem Bauvorhaben auf den geschützten Flächen zugestimmt und im Juli auf Antrag des Investors die sofortige Vollziehbarkeit angeordnet. Die betroffenen Flächen waren vor den Bauarbeiten durch Biologen auf das Vorkommen von geschützten Tierarten untersucht worden. Für die Bereiche, in denen z.B. Brutnachweise von heimischen Vögeln erbracht wurden, wurden die Arbeiten bislang untersagt. Die Flächen wurden zudem auf Amphibienvorkommen untersucht, es wurden Amphibienschutzzäune zu den benachbarten Gewässern aufgestellt. Die Umweltbehörde geht weiterhin davon aus, dass der Bau des Gewerbegebiets Rahlstedt/Victoriapark naturschutzfachlich rechtmäßig ist und ist davon überzeugt, dass dies auch in der Sachklärung vor Gericht bestätigt wird.

Zunächst einmal betrachten wir uns kurz die Lage vor Ort, wie sie sich am 21. Juli ergeben hat.

Damit wir uns aber erst einmal darüber klar werden, WO das Ganze sich abspielt, hier eine Karte des fraglichen Gebietes.

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Alle folgenden Fotos wurden von unserer aufmerksamen Mitstreiterin Nadine Ahrenhold gemacht:

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Diese Hecke stellt die Grenze zwischen dem Gewerbegebiet Merkur-Park dar. Dahinter erkennt man die kleine Teichanlage, die direkt neben dem Büro des Investors Jebens liegt.

Rechts erkennt man Teile des Knicks, der wohl als Trennung zwischen dem Merkur-Park und dem Minerva-Parv erhalten bleiben soll. Es ist zwar von diesem auch nicht mehr viel übrig, aber das könnte man ja noch mit ‚Auf den Stock setzen‘ begründen, wie man in der Fachsprache das Beschneiden von Knicks nennt und was in der Regel so alle 15 Jahre auch gestattet ist, mit Ausnahme der ‚Überhälter‘, unter denen man große Bäume innerhalb der Knicks versteht.

Wir erkennen den Amphibienzaun deutlich.

 

Im Hintergrund sieht man die kleine Teichanlage auf dem Gebiet des Merkurparks. Im Sommer sieht dieser ja zunächst ganz ansprechend aus.

Befestigt an diesem Zaun gibt es alle paar Meter ein Schild, das uns den Namen der beauftragten Firma nennt, die diesen Zaun errichtet hat.

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Diesem Schild dürfen wir entnehmen, daß es derzeit Umsiedlungsarbeiten für die Frösche oder andere Amphibien gibt.

Allerdings wird nicht so richtig klar, in welche Richtung denn diese Amphibien umgesiedelt werden sollen oder schon wurden. Der Text erzählt uns eigentlich, daß diese Arbeiten gerade gemacht würden.

Aus der Richtung des Ex-Biotops zum Merkur-Teich oder in die andere Richtung, was allerdings etwas unlogisch wäre, da es dort jetzt nur noch eine Mondlandschaft gibt!

Im Merkur-Teich wurden bisher keine wirklichen Bestände von geschützten Amphibien nachgewiesen, wohl aber in dem kleinen Biotop, das heute dem Bagger zum Opfer gefallen ist.

Dieses hatte auf der Biotopen-Güteskala von 1 bis 8 die höchste Stärke 8!!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/07/11/der-bund-bezieht-stellung/

Die nachfolgenden Fotos wurden wieder von mir selber gemacht.

Wie es ja nun mal meine Art ist, wollte ich die Behauptung der Umweltbehörde unter Jens Kerstan (GRÜNE) verifizieren und auch die Firma Planula anrufen, die ja laut Poster zu Antworten auf Rückfragen bereit ist.

Zu allererst rief ich heute gegen 11.00 Uhr dort an.

Eine sehr nette junge Dame war auch gleich am Apparat, konnte mir aber leider keine Auskunft zu meinen Fragen geben, da sie nicht an diesem Projekt arbeiten würde.

Und leider sei auch Niemand im Haus, der sich darüber auskennen würde. Man wäre aber gerne bereit, zu meinen Fragen Stellung zu nehmen, wenn der zuständige Sachbearbeiter zurück sei.

OK, ich ließ ihr meine E-Mail-Addy da und bin gespannt,ob und was sie antowrten werden.

Meine Fragen waren:

  • WANN wurde der Zaun errichtet?
  • WELCHE Tiere wurden tatsächlich umgesiedelt?
  • WOHIN wurden sie gebracht? In den Merkur-Teich?
  • GIBT es dazu eine Dokumentation, zB mit Fotos und anderen Dokumenten?

Auf meine Frage, in WESSEN Auftrag Planula diese Arbeit machen würde, beantwortete sie dieses sehr freimütig:

„Wir arbeiten immer mit den Investoren zusammen und werden auch von denen bezahlt,“

In unserem Fall bedeutet das also, daß auch diese Firma mal wieder von Jebens ausgesucht und auch bezahlt wurde!

Wie bei anderen Firmen, dürfte es auch eine Verbindung zwischen Planula und dem Landschaftsplanungsbüro Jacob geben, wofür ich allerdings noch keinen Hinweis gefunden habe, da aber nahezu alle anderen ‚Gutachterfirmen‘ ebenfalls in Verbindung mit Jacob standen, liegt diese Vermutung nahe.

 

Etwas seltsam ist es allerdings, daß diese Firma offenbar keine ordentliche eigene Webseite hat!?

Man bekommt eine Telefonnummer und eine Adresse, die wohl im oder beim IKEA-Haus in Altona liegt, aber auf der einzigen findbaren Internetadresse gibt es keine Weiterleitung zu einem ordentlichen Firmenauftritt.

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Na ja, kann ja mal passieren, oder?

Nachdenklich aber stimmt mich der zeitliche Ablauf zum Bau dieses Schutzzaunes.

Aus meinem Archiv habe ich dazu  mal meine Aufnahmen zu der fraglichen Gegend herausgesucht, die für sich selber sprechen:

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Auf diesem Foto sehen wir rechts der Masten den ‚zu erhaltenden Knick‘.

Links, noch unbelaubt, die Büsche, die diese Fläche vom Merkur-Park und dessen Teich trennen.

Von einem Zaun ist dort nichts zu erkennen, obwohl das Biotop, in dem der Moorfrosch vorkam, längst platt und Wüste ist!

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Auch jetzt ist von einem Schutzzaun nirgends etwas zu erkennen.

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Dann aber, etwa 1 Monat später ist er plötzlich da. Bei näherem Hinsehen ist der Zaun erkennbar.

Das Biotop aber ist schon fast 4 Monate vollkommen zerstört!

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Im Januar, als dieses Foto entstand, auf dem ein Bagger gerade das Biotop in die ewigen Lurchgründe befördert, war ebenfalls nirgends etwas von einer Truppe zu erkennen, die die dort lebenden Amphibien wenigsten umzusiedeln versuchte, dafür fand der Baggerführer es gat nicht lustig, daß ich ihn fotografierte!

Der Zaun kann also erst erheblich NACH der Biotop-Zerstörung eingerichtet worden sein! Frühestens Ende April.

Und zu diesem Zeitpunkt wird es ziemlich sicher keinen einzigen Lurch mehr dort gegeben haben, der den Umzug in den Merkur-Teich für gut befunden hätte.

Zum Schluß werfen wir noch einen kurzen Blick auf diesen Teich, der sich direkt neben Jebens Büro befindet.

Das ist ein netter kleiner Teich auf dem – wie Jebens uns mal freudig verkündete – im Sommer sogar Leute BOOT führen!, aber von einem, wie auch immer gearteten Biotop ist ganz sicher weit und breit nichts zu sehen.

Der dürfte sich also als neue Wohnstätte für den Moorfrosch wohl kaum eignen, zumal er auch im Frühling immer ’schön‘ gepflegt wird, worunter man nicht nur Rasenmähen versteht, sondern auch das Kürzen ALLER überflüssigen Zweige und Unterholz!

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Ein Biotop vor Moorfrosch und Co dürfte ganz klar anders aussehen!

Fazit:

So wie ich das sehe, wurde dieser ‚Schutzzaun‘ nicht nur viel zu spät errichtet, um noch irgendeinem Frosch das Leben zu retten, sondern auch noch extrem unprofessionell, denn der neue Lebensraum dürfte für diese Tiere kaum geeignet sein.

Das Ganze scheint mir also NUR von Seiten Jebens und Jens Kerstans (BUE) reine Augenwischerei zu sein, um uns tumben Bürgern vorzugaukeln, man täte da etwas für den Schutz und den Ausgleich der zerstörten Schutzflächen.

Ich sehe darin nur LUG UND TRUG!

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Wenn ich jetzt ganz gemein wäre, könnten die ja von woanders her ein paar Moorfrösche zwangsumgesiedelt und dort ausgesetzt haben, so daß man da tatsächlich welche findet? Warten wir’s mal ab!

NACHTRAG:

Heute, am 23. Juli rief mich ein Herr Piel von Planula an und nahm sich tatsächlich die Zeit, etwa 20 Minuten mit mir zu parlieren.

Dabei stellte sich zunächst einmal heraus, daß die Schilder noch von einem älteren tatsächlichen UMSIEDLUNGSPROGRAMM stammten, also nicht wirklich etwas mit dieser Situation vor Ort zu tun haben.

Der Zaun soll tatsächlich nur verhindern, daß irgendwelche Amphibien, die im Merkur-Teich leben, wieder versuchen sollten, in den Baustellenbereich zurückzuwandern.

Er gab auch zu, daß der Zaun wohl etwas spät errichtet worden war, und tatsächliche Umsiedlungsaktionen vom alten Biotop in Richtung des Jebens-Teiches hat es wohl nicht gegeben, zumal es wegen der Trockenheit im letzten Jahr dort auch kaum welche gab.

An einer anderen Stelle habe man aber zum Beispiel Grasfrösche (unser Standardfrosch, wenn ich das mal so sagen darf) gefunden und tatsächlich auch in Richtung eines kleinen Teiches auf Holsteiner Gebiet umgesiedelt!

Und er bestätigte auch meine oben gemachte Vermutung, daß das Landschaftsplanungsbüro Jacob diese Aufgabe an ihre Firma Planula vermittelt habe!

Ansonsten fand ich es gut, daß er angerufen und sich auch wirklich Zeit genommen hat, zuzuhören und ein paar Fragen zu beantworten.

Einen wirklich glücklichen und überzeugten Eindruck, was seine Aufgabe da betraf, machte er nicht!

„Wir versuchen immer, das Beste für die Natur zu erreichen.“

Gut, das nehme ich ihm persönlich mal ab, zumal er selber, wie er erzählte, etwa 20 Jahre in einem Umweltverband gearbeitet habe.

 

 

 

BUND stoppt die Bauvorhaben am Victoria-Park !

Meinen herzlichen Glückwunsch an den BUND! DANKE!

Ihr habt Wort gehalten!

Ist zwar etwas spät, da gerade das Biotop schon platt ist, in dem der Moorfrosch zuhause war, aber besser spät als nie!

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Großer, wenn auch erst vorläufiger Sieg für den BUND und die Umweltschützer gegen diesen Bebauungsplan!

https://www.bund-hamburg.de/service/presse/detail/news/bund-hamburg-setzt-vorlaeufigen-baustopp-durch/?fbclid=IwAR18e3FXj6sMapDnI5dS6_HKdJFOJbb3enbTSNSYk9mMTN63IN8GjAMYa6w

BUND Hamburg setzt vorläufigen Baustopp durch

12. Juli 2019 | Artenschutz, Flaechenschutz, Fledermaus, Lebensräume, Naturschutz

Umweltbehörde stoppt nach gerichtlichem Antrag des Umweltverbandes weitere Bauarbeiten für umstrittenes Gewerbegebiet in Hamburg-Rahlstedt


Nachdem der BUND Hamburg am Mittwochnachmittag einen dringlichen Antrag beim Verwaltungsgericht Hamburg eingereicht hat, verfügte die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) gestern Abend einen Baustopp für das geplante Gewerbegebiet „Viktoriapark“ in Hamburg-Rahlstedt. Damit konnte ein Großteil der geplanten Zerstörung geschützter Biotope auf der rund 28 Hektar großen Fläche verhindert werden. In den nächsten Monaten entscheidet nun das Gericht in dem vom BUND Hamburg ebenfalls angestrengten Eilverfahren. Bis dahin ruhen die Arbeiten.

„Die Anweisung auf Baustopp ist eine wirklich gute Nachricht. Das Gebiet und die wertvollen Biotope sind erst einmal sicher. Unser Ziel bleibt aber weiterhin, das umstrittene Gewerbegebiet auf Dauer zu verhindern und somit das Landschaftsschutzgebiet und den Biotopverbund zu erhalten“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

Für das als „Viktoriapark“ bezeichnete neue Gewerbegebiet sollen 28 Hektar eines Landschaftsschutzgebietes zerstört werden. In dem Gebiet finden sich neben wertvollen Knickstrukturen und Feuchtbiotopen auch über 30 geschützte Tier- und Pflanzenarten, darunter die Breitflügelfledermaus, der Moorfrosch, die Spitzblütige Binse und der Fitis (Laubsänger).

Der BUND Hamburg, eine Bürgerinitiative und viele Bürger*innen hatten jahrelang gegen die Planung protestiert. Der BUND Hamburg sieht neben aller naturschutzfachlichen Kritik für das neue Gewerbegebiet keinen wirklichen Bedarf, da im Bezirk Wandsbek über 20 Hektar bereits ausgewiesener Gewerbefläche verfügbar sind. Trotz eines Bürgerbegehrens und einer umfangreichen fachlichen Kritik hielten Senat und der Bezirk Wandsbek aber am strittigen Bebauungsplan Rahlstedt 131 fest. Dieser Bebauungsplan, der das eigentliche Baurecht schaffen soll, ist bis heute aus unerklärlichen Gründen nicht rechtskräftig vom Bezirk Wandsbek unterzeichnet.
Für Rückfragen: Manfred Braasch – Tel. (040) 600 387-11, mobil 0172 408 3401

 

Unsere Umweltbehörde, kontrolliert und gesteuert von den GRÜNEN unter Senator Jens Kerstan, geht aber weiterhin davon aus, daß diese B-Plan durchgesetzt wird, da die Gutachten rechtens und ausreichend seien!

https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/12764020/2019-07-12-bue-planung-gewerbegebiet-rahlstedt/?fbclid=IwAR2CyQi7fSWRW8L-wa27_9F2AHYSo0odKv5-sh8Rnx6Ui83ks32Gh0pYDhQ

Behörde für Umwelt und Energie

Bauvorhaben Planung für Gewerbegebiet Rahlstedt läuft unverändert

Formale Schritte in der gerichtlichen Auseinandersetzung ändern nichts an naturschutzfachlicher Einschätzung

Die Umweltbehörde geht weiterhin davon aus, dass der Bau des Gewerbegebiets Rahlstedt/Victoriapark naturschutzfachlich rechtmäßig ist. Mehrere Untersuchungen hatten ergeben, dass keine artenschutzrechtlichen Bedenken bestehen. Um eine schnellstmögliche Sachklärung des Gerichts zu ermöglichen, hat die Umweltbehörde auf Bitten des Gerichts einer vorläufigen Aussetzung des sofortigen Baubeginns zugestimmt.

Planung für Gewerbegebiet Rahlstedt läuft unverändert

Da es einen umfassenden Ausgleich geben wird, hatte die Umweltbehörde im Januar dem Bauvorhaben auf den geschützten Flächen zugestimmt und im Juli auf Antrag des Investors die sofortige Vollziehbarkeit angeordnet. Die betroffenen Flächen waren vor den Bauarbeiten durch Biologen auf das Vorkommen von geschützten Tierarten untersucht worden. Für die Bereiche, in denen z.B. Brutnachweise von heimischen Vögeln erbracht wurden, wurden die Arbeiten bislang untersagt. Die Flächen wurden zudem auf Amphibienvorkommen untersucht, es wurden Amphibienschutzzäune zu den benachbarten Gewässern aufgestellt. Die Umweltbehörde geht weiterhin davon aus, dass der Bau des Gewerbegebiets Rahlstedt/Victoriapark naturschutzfachlich rechtmäßig ist und ist davon überzeugt, dass dies auch in der Sachklärung vor Gericht bestätigt wird.

Rückfragen der Medien

Pressestelle Behörde für Umwelt und Energie
Telefon: 040 42840 – 8006
E-Mail: jan.dube@bue.hamburg.de

Auch die Zeitungen haben schon reagiert:

https://www.mopo.de/hamburg/bund-stoppt-gewerbepark-in-hamburg-wertvolles-biotop-in-rahlstedt-scheint-gerettet-32847568

https://www.abendblatt.de/hamburg/article226466265/BUND-erwirkt-Baustopp-fuer-Rahlstedter-Gewerbegebiet.html

Dort war eben das Biotop, in dem der Moorfrosch sein Zuhause hatte:

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Gleich und Gleich gesellt sich gern ! – Grüne in Wandsbek koalieren wieder mit der SPD

Das Wochenblatt vom 3. Juli 2019 berichtet uns gerade, daß die GRÜNE Fraktion Wandsbeks nach ‚intensiven‘ Koalitionsgesprächen, sich dann doch wieder für die SPD entschieden haben!

Ob das tatsächlich Jemanden erstaunen würde?

Die Koalotion der Umweltzerstörer war bisher solide und wird es wohl bis zum nächsten Wahldesaster bleiben, denn gerade die GRÜNEN haben ja gerne und intensiv abgesahnt!

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Die Kämpfer gegen diese Brut werden sich allerdings jetzt mit ein paar neuen Gesichtern konfrontiert sehen bei den GRÜNEN, wohingegen wir wohl ein paar Figuren bei der SPD nicht mehr antreffen werden.

Unser ‚geliebter‘ Nichtskönner Oliver Schweim ist zB einer, der uns auch bei den GRÜNEN nicht mehr begegnen wird, aber den wird wohl kaum Einer wirklich vermissen.

Die SYMBIOSE der GRÜNEN und der AfD !

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Was ist eigentlich eine Symbiose?

https://de.wikipedia.org/wiki/Symbiose

Symbiose (von altgriechisch σύν sýn, deutsch ‚zusammen‘ sowie altgriechisch βίος bíos, deutsch ‚Leben‘) bezeichnet in Europa die Vergesellschaftung von Individuen zweier unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist.

Wir alle kennen solche symbiotischen Lebensformen aus dem Tier- und Pflanzenreich, wie wir zum Beispiel an den Bienchen kennengelernt und verinnerlicht haben.

Pflanzen ohne Bienen (Hummeln u.a. natürlich auch) können nicht bestäubt werden und sich damit nicht vermehren! Und die Insekten brauchen den Blütenstaub zur Ernährung ihres Nachwuchses.

Könnte so etwas auch auf POLITISCHER Ebene funktionieren?

Ich sage da ganz klar: Ja!

Es funktioniert zum Beispiel zwischen Ländern, wie Nord- und Süd-Korea.

Oder den Israelis und den Palästinensern!

Es funktioniert zwischen Donald Trump und Wladimir Putin.

Und es funktioniert derzeit auch prächtig in Deutschland zwischen den GRÜNEN und der AfD!

BEIDE PARTEIEN leben direkt voneinander! Könnten geradezu nicht mehr ohne einander auskommen!

Ich beschrieb nach den letzten Wahlen die GRÜNEN schon einmal als NAZIFREIE Protestpartei! Und ich bleibe bei dieser Einschätzung, auch wenn diese das natürlich vehement abstreiten.

Ich hatte mich damit mal im Deutschlandfunk an einer Diskussion beteiligt und erntete damit unglaublichen Protest, was mit aber nicht erstaunte. Klar, denn ausgerechnet die GRÜNEN würden es natürlich nicht zugeben, daß sie argumentativ von der AfD abhängig sind und von deren Existenz profitieren!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/10/16/die-gruenen-als-nazifreie-protestpartei/

Jetzt gab es auf einer sehr intelligenten Internetseite einen geradezu wunderbaren Kommentar, der GENAU DAS beschrieb!

Der Feind meines Feindes … die merkwürdige Symbiose zwischen Grünen und AfD

Der Feind meines Feindes … die merkwürdige Symbiose zwischen Grünen und AfD

Die Grünen haben es erfolgreich geschafft, sich selbst in der Öffentlichkeit als eine Art Antithese zur AfD darzustellen. Grüne und AfD – das ist mittlerweile fast ein symbiotisches Verhältnis. Die Einen profitieren von der Angst vor Fremden, die Anderen von der Angst vor Fremdenfeindlichkeit. Die Einen haben Angst vor Deutschtümelei, die Anderen vor Multikulti. Die Einen befürchten, dass „der kleine Mann“ die Zeche für den Klimaschutz bezahlen muss, den Anderen kann es bei diesem Thema nicht schnell genug gehen. Zwei Welten prallen aufeinander und die politische Debatte wir immer aufgeladener. Wer die Grünen aus progressiver Perspektive heraus kritisiert, läuft heute sogar Gefahr, als „Erfüllungsgehilfe“ der AfD zu gelten. Klar, wer gegen die „Guten“ ist, muss Teil des „Bösen“ sein. Das ist natürlich unterkomplex, aber in einer Zeit des Lagerdenkens und der Querfronthysterie durchaus wirkungsvoll.  …

Diese beiden Positionen bildeten das Image von Grünen und AfD und nebenbei eine Symbiose. Die Grünen stilisierten sich als AfD-Verhinderer, die AfD analog dazu als Grünen-Verhinderer. Die einen waren nun das Bollwerk gegen braune, die anderen das Bollwerk gegen „links-grün-versiffte“ Politik. Und da weite Teile der Wählerschaft in Zeiten von Anne Will, Facebook und BILD keine Lust auf Differenziertheit oder gar sachpolitische Abwägungen haben, gewannen die beiden Extreme am Rand immer mehr Anhänger – und sei es nur, um dem öffentlich zelebrierten Extrem der Gegenseite ein Kontra zu geben. Leise Zwischentöne hatten da kaum eine Chance. ….

Doch hier ist Obacht geboten, denn anders als bei der klassischen Zweiteilung der politischen Kräfte sind Grüne und AfD nur bei einigen wenigen Themen wirklich grundverschiedener Meinung. Gerade bei den eigentlich doch so wichtigen sozialen und ökonomischen Themen sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Parteien eher gering.

Sowohl Grüne als auch AfD sind im Kern marktliberal und stehen – wenn auch mit unterschiedlichen Facetten – für die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte. Wären sozialpolitische oder wirtschaftspolitische Themen die „Trendthemen“ der Talkshows, würde die Symbiose zwischen den Grünen und der AfD längst nicht so gut funktionieren. Wenn es beispielsweise um Verteilungsgerechtigkeit ginge, käme es wohl noch nicht einmal zu einem Streit zwischen den beiden Parteien, da man im Großen und Ganzen ohnehin den Status quo eigentlich ganz gut findet.

Die GRÜNEN, selber hervorgegangen aus einer kruden Mischung aus NAZI-Blut-und-Boden-Ideologie und links-faschistoiden Fantasien, haben gerade in den letzten Jahren mehr als drastisch bewiesen, daß sie dort, wo sie an einer Regierung beteiligt sind, nur noch eine grün gestrichene FDP sind!

BUND und NABU haben denen in Hamburg und Schleswig-Holstein bescheinigt, das es der Natur in diesen Bundesländern SCHLECHTER geht, als vor ihrer Regierungsbeteiligung!

Von den GRÜNEN genehmigte Umweltvernichtung wird ungerne erwähnt, ist aber Fakt!

Die Abholzung des Hambacher Forstes wurde von einem GRÜNEN unterschrieben.

Das Gewerbegebiet Victoria-Park hier in Hamburg wurde vom Umweltsenator Kerstan (GRÜNE) unterstützt!

Der Belttunnel und die neuen Autobahnen in S-H wurden ebenfalls von den GRÜNEN unterstützt!

Man redet nicht gerne darüber, aber das sin die Fakten!

Auch die letzten Ergebnisse der Europawahl zeigen diese SYMBIOSE drastisch auf:

Überall da, wo es den Bürgern vergleichsweise gut geht, wählten sie GRÜN!

Überall da, wo es massenweise soziale Probleme gibt, war es die AfD.

Die Bilder passen deckungsgleich übereinander!

Zusammenfassung:

Die heutigen GRÜNEN wären ohne die AfD kaum denkbar oder natürlich auch umgekehrt.

Die faschistoide Tendenz der GRÜNEN ist überall unübersehbar, wie ich auch in dem oben verlinkten Bericht schon beschrieben habe, lange, bevor die Nachdenkseiten diesen herrlichen Kommentar brachten!

Diese aktuelle Meldung unterstreicht das oben Geschriebene überdeutlich:

https://www.focus.de/politik/deutschland/matthias-berninger-ex-gruenen-politiker-wirbt-jetzt-fuer-glyphosat_id_10154136.html?fbc=fb-shares

13 Jahre lang saß Matthias Berninger für die Grünen im Bundestag. Am 1. Januar hat der 47-Jährige einen neuen Job als Cheflobbyist für den Chemiekonzern Bayer angetreten. Damit muss Berninger jetzt auch für das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat werben – das die Grünen aus der Landwirtschaft verbannen wollen.

„Drei Stunden haben wir jetzt gegrübelt, welcher originelle Tweet uns zu dieser Personalie einfällt – und dann doch entschieden: besser sachlich machen“, schrieb die Presseabteilung von Bayer Mitte Dezember auf Twitter. „Deshalb nur: Der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Herzlich willkommen, Matthias Berninger!“

 

Oder in diesem, wo die enge Verwandschaft von GRÜNEN und NAZIS dokumentiert wird!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/10/die-riesenluege-der-gruenen-vom-umweltschutz/