Schlagwort-Archive: Gesundheitsgefährdung

Die Altlasten des Oliver Schweim und der GRÜNEN in Wandsbek

OK, wir kennen ja schon die berüchtigte Altlast dieses Herrn von 2013, in der er sich vehement GEGEN die Bebauungspläne um Rahlstedt 131 äußert. Nachzulesen hier im Blog oder unter der Seite ‚Grünschnack‘!

https://gruenschnack.wordpress.com/2013/10/06/keine-neuen-grossen-gewerbegebiete/

Immerhin trägt er selber jetzt maßgeblich dazu bei, daß ur-GRÜNE Werte in Hamburg zu Grabe getragen werden.

Aber dieser Mann hat noch weitere Altlasten, wie eine Recherche zum Thema unserer Mülldeponie herausförderte.

http://www.oliver-schweim.de/index.php/aktuelles/altlasten-im-boden

Der Artikel auf dieser Seite ist von 2015, also noch relativ aktuell, noch besser aber ist ein Beitrag aus dem Wochenblatt vom wochenblatt191016schweimgiftmuellinwandsbek

Man ist gerührt ob soviel Engagement in Sachen Bodenverschmutzung und Altlasten.

oliverschweim2015altlasten1

oliverschweim2015altlasten2

Es ist nur immer gut, daß er damals noch in der Opposition war, denn er beklagt vehement, daß die damals verantwortliche BSU (heute BWVI bzw die BUE, die von dem GRÜNEN Kerstan geleitet wird) keine Listen der altlastverdächtigen Flächen herausgeben wollte!

Hier seine Anfrage an den Bezirk Wandsbek von 2013:

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=14310

Zitat: Gerade nach dem Verwaltungsakt der Übertragung auf die Bezirke ist es erforderlich zu wissen, mit welchen Altlasten diese Grundstücke behaftet sind. Darüber hinaus ist zu klären, ob und inwieweit die möglicherweise anfallenden Sanierungskosten die Bezirke zu tragen haben.

Eine der Antworten des Senats damals:

Die erbetenen Informationen können für das gesamte Bezirksgebiet grundsätzlich nur für die FHH-eigenen Flächen herausgegeben werden. Soweit es sich um Privatgrundstücke handelt, werden durch die Herausgabe von bodenbezogenen Informationen Rechte der Eigentümer betroffen (Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bzw. Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen). Ob die Veröffentlichung von bodenbezogenen Informationen zulässig ist, muss daher für jeden Einzelfall im Wege einer Interessenabwägung ermittelt werden, wobei ggf. auch eine Anhörung der betroffenen Eigentümer durchzuführen ist. Entsprechendes gilt auch bei der Beantwortung von Anfragen nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) und dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG).

Wenn ich das Hamburgische Bodenschutzgesetz richtig verstehe, dürfen auch private Informationen herausgegeben werden, wenn es im Interesse der Bevölkerung ist.

 Die vor einigen Jahren noch regelmäßig durchgeführte Aktualisierung der Eigentumsverhältnisse für sämtliche im Altlasthinweiskataster (AHK) registrierten Flächen wurde inzwischen aus Kostengründen eingestellt. Für die Bearbeitung erfolgt die Überprüfung der Eigentumsverhältnisse im Einzelfall ohnehin über das Hamburgische Automatisierte Liegenschaftsbuch (HALB) bzw. die Grundbucheinträge. Eine Flurstücksbezogene Überprüfung für alle in Frage kommenden 195 Flächen (84 Altlasten und 121 altlastverdächtige Flächen) im Bezirk Hamburg-Wandsbek übersteigt die für die Beantwortung der Anfrage zur Verfügung stehende Zeit bei weitem.

Da tut sich für mich die Frage auf, ob die BUE JETZT, da sie unter GRÜNER Kontrolle steht, solche Listen veröffentlicht und Jedermann zugänglich machen würde? Immerhin steht ER ja nun, wie man seinem letzten Satz entnehmen darf, dafür, daß wir UMGEHEND mit den entsprechenden und KORREKTEN INFORMATIONEN versorgt werden!

Immerhin verläuft das Grundwasser bei unserem Problem in Richtung Süden, also zur Stellau und dem NSG Stapelfelder Moor hin!

• Verunreinigung von bisher nicht verunreinigtem Grundwasser.

Sofern keine schadstoff-mindernden Prozesse (z.B. biologischer Abbau) im Grundwasserleiter wirksam sind, breiten sich Grundwasserschäden kontinuierlich in Richtung des Grundwasserabstroms aus und können dadurch zuvor unbelastetes Grundwasser verunreinigen. ….

Bei Überschreiten der Vorsorgewerte ist die Behörde verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass der hierzu jeweils Verpflichtete Vorkehrungen trifft, um weitere durch ihn auf dem Grundstück und dessen Einwirkungsbereich verursachte Schadstoffeinträge zu vermeiden oder wirksam zu vermindern, soweit dies auch im Hinblick auf den Zweck der der Nutzung des Grundstücks verhältnismäßig ist (§ 9 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 BBodSchV).

Die Leiterin des Altlastenkatasters in Wandsbek hat ja meine Fragen an die BUE weitergeleitet, aber bisher kam noch keine Antwort, obwohl ich als UNMITTELBAR neben der Müllkippe Wohnender ein Anrecht auf Auskunft habe.

PS: Wieso darf dieser Kleingarten, der in dem Wochenblattartikel beschrieben wird, eigentlich da existieren? Ist die Gesundheit der Bürger dem Senat der Aufwand nicht wert?

Gesundheitsauswirkungen:

20.  Welche Möglichkeiten bestehen im Umfeld einer Altlastenfläche die tatsächlichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung zu ermitteln?

Sofern die Boden-, die Luft- und die Wasserbelastungen die rechtlichen Bestimmungen unter-schreiten, kann von einer hinreichenden Risikominimierung ausgegangen werden. Für rechtlich nicht geregelte Substanzen und besondere Bedingungen müsste ggf. durch eine detaillierte Expositionsanalyse (Modellrechnung unter Annahme realistischer Bedingungen) geprüft werden, ob und welche Expositionsszenarien zu einer Belastung und zu einem gesundheitlichen Risiko beitragen könnten. Sofern sich konkrete Hinweise auf relevante Expositionen bzw. auf einen Gefahrenverdacht ergeben, sollten anlassbezogen risiko-minimierende Maßnahmen und die Durchführung eines gesundheitlichen Untersuchungsprogramms geprüft werden (siehe Frage 21). Da solche umweltmedizinischen Untersuchungen einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeuten, müssen Erwägungen des individuellen Nutzens, die mögliche Klärung einer Belastung, das fachwissenschaftlich erreichbare Ergebnis und die Kosten in die Entscheidung einfließen.

Darf man mal fragen, ob Kleingärten VORZUGSWEISE auf belasteten Flächen eingerichtet wurden? Wenn ja, hat man die Bewohner darüber informiert?

Wieso darf so eine Fabrik eigentlich bis heute weitermachen, wenn sie derart die Umwelt, den Boden und das Wasser verseucht?

Als Sprecher der GRÜNEN in Wandsbek sollte er dazu vielleicht mal Stellung nehmen. Und dabei dann auch gleich noch zu unserem Problem, das aber auf seiner tollen Karte nicht erwähnt wird. Ja noch nicht einmal der Müllberg in Meiendorf!?

oliverschweim2015altlasten3

Werbeanzeigen

Fortsetzung unserer Presseschau.

Auch das Hamburger Abendblatt berichtete über die Zurückweisung unseres Bürgerbegehrens.

An diversen Stellen für meinen Geschmack ein wenig zu positiv für Jebens Pläne (zB ‚Premium-Gewerbegebiet‘), aber immerhin wird das Projekt und die Probleme  angesprochen.

Auch die Tatsache, daß der Senat dieses Vorhaben rücksichtslos durchsetzen will, egal, was es kostet, wird erklärt. Und das ist gut so, denn es zeigt, daß man in der hohen Politik keinerlei Rücksicht auf die betroffenen Bürger nimmt, solange die industriellen Belange vorgezogen werden können! Und DAS von einer Regierung, die aus der SPD (die sollten eigentlich SOZIAL sein) und den GRÜNEN (die sollten grundsätzlich die Erhaltung des Grüns in unserer Stadt als oberste Priorität haben)!

Bei den nächsten Wahlen im kommenden Jahr werden wir uns daran erinnern, denn es ist egal, ob das Bundestagswahlen sind, denn die Denkweise dieser Parteien wird kaum sehr unterschiedlich ausfallen vom Bund zur Region!ha031116buergerbegehrengescheitert

Ist Olaf Scholz noch ein SOZI?

Eher wohl nicht, wenn man mich fragt.

Nun war die SPD in Hamburg schon immer erzkonservativ bis in die Knochen und hat den rechten Flügel der CDU locker noch weiter rechts überholt, aber so langsam setzt das Verhalten dieser Partei und deren Topleute der Sache die Krone auf. Ein noch asozialeres Verhalten dürfte kaum noch möglich sein.

Das mehr als nur rücksichtslose Handeln des Oberbürgermeisters Olaf Scholz und seines Senates, in trauter Zusammenarbeit mit den GRÜNEN nimmt keinerlei Rücksicht mehr auf das Wohl der Bevölkerung!

In der GEGENKAMPAGNE zu unserer Bürgerinitiative demonstriert nun auch Scholz seine absolute Rücksichtslosigkeit!

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Scholz-gibt-Garantie-fuer-Gewerbeflaechen,gewerbeimmobilien102.html

Dazu gab ich natürlich einen Kommentar ab:

„Jörn Napp schrieb am 03.11.2016 10.33 Uhr:

Olaf Scholz und seine Grünen Koalitionspartner agieren in jeder Hinsicht gegen die Belange der Umwelt und der Anwohner!

Bestes Beispiel ist die Planung des ersten Interkommunalen Gewerbegebietes Victoria-Park in Rahlstedt-Großlohe.

Hier wird rücksichtslos eine großflächige Zerstörung der Umwelt GEPLANT, nur um ein Exempel zu setzen, auf das die halbe Wirtschaft dieser unserer Republik wartet. Dieses Gebiet ist nur der allererste Schritt einer gigantischen Planung bis 2030, bei der die Umwidmung von 1000 ha oder 10.000.000 qm Landschaftsschutzgebiet in Gewerbeflächen durchgedrückt werden soll.

Die Hamburger Naturschutzverbände haben sich schon gegen diese Planungen ausgesprochen, aber unser Bürgerbegehren ‚Kein Rahlstedt 131‘ wurde abgewiesen und ein Ukas des Senats an unsere Bezirksversammlung ausgegeben, diese Planungen so schnell wie möglich durchzusetzen.

In einer Unterschriftenaktion haben nur aus dem Bereich Großlohe über 1400 Wahlberechtigte ihren Unwillen darüber zum Ausdruck gebracht!

Auch die Argumentation mit den Arbeitsplätzen geht ins Leere, da die Firmen nur umziehen und ihre Leute mitbringen. Neue Arbeitsplätze (erst recht nicht für Großlohe) wird es kaum geben. Das hat sich schon im Fall des Merkurparks gezeigt.

Näheres entnehmen Sie bitte meiner Schrift und meinem Blog.“

Entwurf eines Flugblattes zu ‚Kein Rahlstedt 131!‘

Es wäre schön, wenn möglichst Viele von euch dieses Blatt ausdrucken ließen und verteilen würden!

Leider müssen wir nämlich immer wieder feststellen, daß selbst nur in Rahlstedt die Kenntnisse über diese Planungen sehr gering sind. DESHALB sollte es unsere primäre Aufgabe sein, die Menschen aufzuklären! Schließlich sollen sie unser Bürgerbegehren auch unterschreiben!

Hier kann man sich das Blatt runterladen:

https://www.dropbox.com/s/p5iqbsfzosv5w1r/Flyer-Entwurf.docx?dl=0

flugblatt-keinrahlstedt131

 

CDU Rahlstedt stellt sich gegen den Bebauungsplan und unterstützt die Umweltschützer !?

http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/cdu-rahlstedt-lehnt-victoriapark-ab-d35504.html

wochenblattrahlstedt191016cdugegenvictoriapark

Da Herr Warnholz wohl einer der umstrittendsten Hamburger Politiker sein dürfte, ist es schon seltsam, ihn hier so vehement für den Umweltschutz plädieren zu sehen. Andererseits braucht die CDU-Rahlstedt ihn aber, wenn sie tatsächlich aktiv gegen den Victoria-Park eintreten will, da er, als Bürgerschaftsabgeordneter, zum Beispiel Kleine Anfragen einbringen kann.

Trotzdem:

Herr Weiske, bitte übernehmen SIE!

 

PS: Aber es ist immer gut, wenn wir auch im Wochenblatt auf der Titelseite sind.

 

SPD-Mann Wysocki und das angebliche demokratische System in Hamburg!

spd_ekkehard_wysocki_web2015 Offizielles Foto des Herrn Wysocki

Wir sehen hier den Mann, der uns auf nahezu jeder Veranstaltung (zuletzt am 27.09.), wo immer diese stattfindet, des Längeren verklickert, wie in Hamburg ein demokratisches System funktioniert. Das macht er zwar grundsätzlich nur, um die Fragezeit der Bürger derart zu verkürzen, dass er danach eben diese nicht mehr beantworten kann, aber immerhin spricht er im Brustton der Überzeugung.

Gerade jetzt in unserem Fall aber sehen wir, daß es, wenn wir es uns genau betrachten, dieses DEMOKRATISCHE SYSTEM gar nicht gibt! Es funktioniert NUR ALS SHOW für den unmündigen Bürger! Und unser Herr Wysocki ist das beste Beipsiel dafür!

Wie er uns und mir nun schon mehrfach erklärt hat, ist er zwar von den Bürgern dazu gewählt worden, DEREN Interessen zu vetreten, würde aber im Zweifelsfall immer gegen eben diese und für das ‚Gesamtinteresse‘ der Stadt Hamburg stimmen.

Im Laufe der letzten Wochen mußte aber auch dem politisch korrektesten Bürger klar werden, daß es eben dieses ‚demokratische‘ System gar nicht gibt! Auch Politiker mit einem eigenen Gewissen und einem entsprechenden Stimmverhalten scheinen inzwischen ausgestorben zu sein. Wysocki ist für mich das Paradebeispiel dafür!

Er stimmt NICHT ab, wie es ihm sein Gewissen erzählt, sondern immer genau so, wie es ihm von Oben her vorgegeben wird! So etwas nennt man FRAKTIONSZWANG! Und er macht da auch mit, ohne dass es ihm größere Probleme zu bereiten scheint!

Er handelt zwar gegen alle Handlungsweisen seinerseits aus den früheren Jahren (was er aber mit einigen seiner Kollegen durchaus gemein hat, wie zB Buschhüter und Schweim), hebt aber geflissentlich das Pfötchen, wenn der Befehl von Oben kommt! Er hat zwar geschworen, nicht gegen die Interessen des Volkes zu agieren, macht das aber problemlos, wobei er das von ihm so heftig beschworene demokratische System mit Füßen tritt! Das erinnert mich irgendwie an das System in der seligen DDR: Dort gab es nur eine Partei (ein paar kleinere Heloten nebenbei noch), und deren Abgeordnete stimmten selbstverständlich so, wie es die Chefs des Politbüros vorgaben!

Ist das bei uns anders? NEIN! Auch hier werden die Vorgaben an die Abgeordneten ausgegeben, und diese haben dem zu folgen! FÜHRER BEFIEL! WIR FOLGEN!

Gerade im Falle der Planung Rahlstedt 131 und dem Victoria-Park (die anderen lasse ich derzeit mal raus, da das nicht Hamburg unmittelbar betrifft) sehen wir in größter Klarheit, wie dieses System funktioniert und wie das gemeine dumme Volks beschissen wird! Immer mit dem Zeichen DEMOKRATIE dran! Das wurde übrigens in der DDR auch so genannt.

Der ganze Prozeß, der, wie uns Wysocki unermüdlich erklärt, so unglaublich demokratisch ist, ist in Wirklichkeit NUR EINE SHOWVERANSTALTUNG, um sich ein demokratisches Mäntelchen umzuhängen! Es wird uns vorgegaukelt, das Ganze ginge durch einen tatsächlichen Prozeß, bei dem es immer noch die Möglichkeit einer Ablehnung gäbe!

Da ‚diskutieren‘ irgendwelche Bauausschüsse über den Plan, aber auch das ist für die Katz, da das Ergebnis schon längst VORGEGEBEN ist und nur durchgewunken werden muß, damit die Kritiker keine rechtliche Handhabe bekommen! Uns wird erzählt, daß es die Bezirksversammlung Wandsbek und deren Ausschüsse seien, die hier das Sagen hätten, aber in Wirklichkeit liegt die Hoheit längst beim Senat, der dieses Projekt als ERSTES INTERKOMMUNALES GEWERBEGEBIET bundesweit unter allen Umständen durchsetzen will!

Da läßt man es höchstens noch zu, den Bürgern das ‚Recht‘ einzuräumen, zu bestimmen, wie die Farben der Hütten dort aussehen sollen, oder ob es eine kleine Wiese mit Apfelbäumen und ein paar Bänken geben könne!

Aber, wie es ja leider immer so ist, unterschätzen uns unsere Oberen. Und, trotz aller Beteuerungen haben wir es jetzt schriftlich, daß dieser ganze Plan längst beschlossen ist und durchgesetzt werden soll, egal, ob die Demokratie und die Natur dabei in die Binsen geht!

Aus einer Mail vom 14.10.2016:

„…ich möchte Sie hiermit in Kenntnis setzen, dass das Bezirksamt Wandsbek am Do. 13.10.2016 darüber informiert wurde, dass der Senat beschlossen hat, das Bezirksamt Wandsbek anzuweisen, das Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 mit dem Ziel einer gewerblichen Ausweisung zügig durchzuführen und den Bebauungsplan unter Beachtung des Abwägungsgebots festzustellen. …..

 Mit freundlichen Grüßen……“

Als ob wir das nicht längst geahnt hätten. Trotz der gespaltenen Zungen der Herren Wysocki, Buschhüter, Dressel oder Schweim u.a.!

So wie ich das sehe, wird hier die Bevölkerung eklatant belogen und über die wahren Prozesse im Unklaren gelassen! DAS können, wollen und dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

Der WAHNSINN in Beton !

ueberfluessigesgruenUnsere gute Wohnungsbausenatorin Dorothee Stapelfeld liegt, zusammen mit den GRÜNEN wie zB Frau von Berg aus Eimsbüttel, offensichtlich voll im derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Trend:

HAU WECH DAT GRÜN!

Wer braucht schon grünes Unkraut, das überall in Massen unsere Stadt bisher zugewuchert hat? Das stört nur und ist dreckig! Allein die ungeheuren Mengen an Müll, wie Laub usw. kosten die Stadt jedes Jahr Millionen! Dazu noch die Umweltbelastungen durch die Laubbläser, die sowieso zu den meistgehaßten Werkern unserer Republik gehören!

Hamburg war zwar bisher immer ziemlich stolz darauf, eine derart GRÜNE Stadt zu sein, aber das hat jetzt ein Ende! BETON muß her! Und damit das hinterher wieder die optimale Farbe hat, kann man den ja GRÜN streichen! Ist eh praktischer als weiß oder so!

Also, in meinem Falle, in Großlohe würde das bedeuten, daß da, wo ich wohne, zwischen den drei Hochhäusern ja noch viel zu viel GRÜN ist! Ungenutzte Fläche! Das können wir doch gleich in einem Aufwasch mit dem Victoria-Park erledigen!

Abholzen und noch drei weitere Hochhäuser hinstellen! Das bringt neben neuen Wohnungen auch noch Arbeitsplätze, und die Immobilienhaie lecken sich, wie man dem Abendblatt-Artikel vom 7.Oktober entnehmen darf, auch schon alle Fingerchen danach!

http://www.abendblatt.de/hamburg/article208372485/Wo-in-Hamburg-neue-Wohnungen-und-Haeuser-entstehen.html

Zitat: „Hamburg geht an seine grünen Reserven

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hat vor einigen Monaten daher die Idee von der „Stadt an neuen Orten“ geboren. Mit anderen Worten: neue, größere Wohnviertel am Stadtrand. Hamburg geht an seine grünen Reserven. Insgesamt bis zu 70.000 Wohnungen könnten innerhalb der kommenden zehn Jahre in Hamburg gebaut werden, heißt es aus der Behörde. Um das zu erreichen, muss zum einen vorausschauend geplant werden. Zum anderen gilt es, den zu erwartenden Widerstand von Anwohnern und Umweltschützern zu kanalisieren.“

Immerhin ahnt diese gute Dame schon Übles!

PS: Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, so kann er sich jederzeit an mich wenden. Ich werde ihm dann eine Kopie zukommen lassen.

NABU zeigt sich besorgt um die zu vernichtende Flora und Fauna !

Wir sind mal wieder auf der Titelseite des WOCHENBLATTes aus dem Stadtteil RAHLSTEDT.

Da dieses Blatt durchaus ziemlich viel gelesen wird, dürfte dieses ein weiterer Erfolg unseres Widerstandes gegen den Victoriapark sein. Vor Allem sorgt es für einen höheren Bekanntheitsgrad, was dringend nötig ist.

Leider ist mir das Papier der Umweltverbände, das unter der Federführung des NABUs in Wandsbek eingereicht wurde, noch nicht bekannt, aber es ist schon mal ein erster machtvoller Schritt.

Allerdings macht mir der letzte Satz dieses Artikels etwas Kopfzerbrechen, denn Herr Jansen hofft, daß es zu einem ‚Kompromiß‘ kommen könnte.

Da frage ich mich natürlich, wie ein solcher aussehen sollte? Denn auch ein, wie auch immer gearteter Kompromiß verurteilt unsere Natur da zum Tode!

Es KANN und DARF keine Kompromisse geben! Wir dürfen den Politikern, der Verwaltung und den Immobilienhaien KEINE noch so kleine Andeutungen geben, wir seien ‚kompromißbereit‘! NEIN!

Ohne ‚Wenn‘ und ‚Aber‘:

DAS GEWERBEGEBIET DARF NICHT GEBAUT WERDEN!

Nicht mehr aber auch nicht weniger!

 

PS: Aber vielleicht hat Herr Jansen das ja auch gar nicht so gesagt, sondern wurde falsch interpretiert, was ich annehme.

Gutachten, die keine Gutachten sind !

Gestern habe ich der für Jebens agierenden Frau Jacob einen Brief geschrieben, um auch ihr noch mal die ‚Qualität‘ Ihrer Gutachten vor Augen zu führen und sie daran zu erinnern, daß sie zwar mit wunderschönen Worten versucht hat, uns dieses Projekt schmackhaft zu machen, aber doch nichts Anderes im Schilde führt, als Geld zu machen, ohne Rücksicht auf die Umwelt und UNS!

Ich habe in den letzten Wochen diverse sogenannte ‚Gutachten‘ gelesen und mußte zu der Erkenntnis kommen, daß JEDE dieser Arbeiten das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt wurden! Schade um die Bäume!

Gerade aktuell dürfen wir das im Fall des Bebauungsplanes am Buchenkamp sehen (und lesen), wie das geht und mit welchen schönen Worten man auch ein paar Biotope mal eben platt-argumentieren kann!

Seltsamerweise plädieren am Ende dieser angeblich so wissenschaftlich und professionellen Untersuchungen die Ersteller immer GENAU FÜR DEN ORT, an dem der Auftraggeber bauen möchte!? Ist doch irgendwie bemerkenswert, wenn man mich fragt?

Hier mein Brief an Frau Jacob vom ‚Landschaftsplanungsbüro Jacob‘, den ich ihr gestern geschickt habe:

Sehr geehrte Frau Jacob.

Nachdem Ich Sie nun schon zweimal life erleben durfte, auf der ÖPD und am 27.9., wo Sie beret versuchten, die kritische Bevölkerung von den Wohltaten der Planung Rahlstedt 131 zu überzeugen, möchte ich Ihnen kurz ein paar wenige Worte mit auf Ihren weiteren Weg geben, damit Sie keinesfalls je zu der Überzeugung gelangen könnten, Sie würden ZUM WOHLE der Bevölkerung arbeiten und uns und der Natur etwas Gutes tun.

Selbst Ihre generelle Arbeit möchte ich in Zweifel ziehen, denn der Anspruch und die Realitäten divergieren drastisch!

Anbei schicke ich Ihnen meine inzwischen ziemlich umfangreich gewordene Streitschrift GEGEN diese Pläne, von denen der Victoria-Park erst der ganz kleine erste Schritt ist von einer mittelfristigen Planung bis 2030.

Warum das so ist, habe ich ausführlich und mit vielen Dokumenten belegt in der Schrift erläutert!

Gerade heute gibt es wieder einen Beweis dazu in der Stormarn-Beilage des Abendblattes.

Sie haben sich am 27.9. über jemanden sehr erregt, der da, Ihrer Meinung nach extrem unprofessionell, über das Leben der Haselmäuse im zu untersuchenden Bereich ohne offiziellen Auftrag forscht.

Nun, in meinen Augen dürfte dieser Mensch sicherlich sehr viel professioneller ZUM WOHLE der Haselmäuse und der Natur handeln, denn Sie gehen vielleicht mit viel ‚Wissen‘ an den Auftrag, lassen aber eben dieses NICHT in das Ergebnis Ihrer ‚Gutachten‘ einfließen.

Zum Beispiel beim derzeitigen stehen Sie auch noch im Auftragsverhältnis zu dem, der hier großflächig die Landschaft zerstören will, gegen UNSERE Interessen und unsere Gesundheit. Die kleinen Haselmäuse und viele andere Tiere (ja auch Rehe, die in Ihren Augen keinen Schutz genießen) sind ja nur die unscheinbaren Opfer. Die wirklichen sind WIR, deren Umwelt und deren Gesundheit zum Wohle eines Multimillionärs (eigentlich mindestens 3) geopfert wird.

Alles verbrämt mit Euphemismen wie ‚Aufwertung der Natur‘, ‚Schutz der Knicks‘, Schaffung von ‚Naturschutzgebieten‘ etc. pp.

Ich habe inzwischen diverse solcher ‚Auftragsgutachten‘ gelesen, und bisher war das Ergebnis, daß zwar immer mal wieder eine gewisse Gefährdung der Tier- und Pflanzenwelt hervorgehoben wurde, man aber, ganz im Sinne des Auftraggebers, genau DA eine Baugenehmigung empfahl, wo die vorher schon vorgesehen war!?

Ich kann mich nicht erinnern, mal von Ihnen ein Gutachten gesehen zu haben, wo Sie eine geplante Bebauung abgelehnt hätten!?

Warum? Logisch! Schließlich wollen SIE weniger die Umwelt schützen als Geld verdienen, denn solche Aufträge bringen natürlich viel Geld.

Wenn man Ihre Website liest, muß man denken: Wow, diese Firma hat sich den Naturschutz auf die Fahnen geschrieben!

Weit gefehlt: Schick verklausulierte Erlaubnis zur Zerstörung sind das wahre Ergebnis solcher ‚Gutachten‘, aber sie bringen eben Geld! Und was schert Sie da die Natur und die Gesundheit der Anwohner? Sie wohnen sicherlich NICHT in einem solchen Bereich, und dann hat man gut reden. Eine Erfahrung, die man als kleiner Bürger leider in Verwaltung und Politik immer wieder machen muß!

In meiner Schrift können Sie nachlesen, was George Orwell mal dazu gesagt hat, wie man schlechte Dinge positiv darstellt, damit die Bevölkerung nicht unruhig wird.

Tun Sie sich mal meine Schrift an, damit Sie darüber informiert sind, für WAS SIE Ihre angebliche Expertise hergeben!

Und wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann behaupten Sie bitte nicht, Sie hätten das nicht gewußt und nicht gewollt!

Hier wird das wohl größte Umweltverbrechen in Hamburg und Schleswig-Holstein geplant, das je, ohne Zutun der Natur, stattfinden soll!

Unterstützt von der SPD und DEN GRÜNEN!

Tragisch!

Das KREBSGESCHWÜHR wächst weiter !

Heute dürfen wir in der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes lesen, daß es Krieger (Möbel Höffner) endlich gelugen ist, ein für ihn wichtiges Gebiet mit der Gemeinde Barsbüttel zu tauschen.

http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article208341973/Grundstueckstausch-macht-Weg-fuer-Gewerbegebiet-frei.html

Dadurch kann er sich, wie man in meinem Beitrag weiter unten und in der Streitschrift ausführlich nachlesen kann, endlich nach Nord-Westen hin ausdehnen! In Richtung des Stapelfelder Moores!

DAMIT wird dann auch wieder ein Stück des VON IHM gewünschten und GEFORDERTEN Ring 3, die Verbindung zwischen seiner Autobahn-Auffahrt und Rahlstedt, umgesetzt, denn seine Lagerhallen brauchen natürlich ordentliche Zufahrtsstraßen! Versteht sich!

Hier sehen wir, was unsere Politiker immer wieder abstreiten: Die geplanten Gewerbegebiete (bis 2030) zwischen Großlohe bis zum Autobahndreieck Ost wachsen immer mehr zusammen! Wie ein Krebsgeschwühr!

Zur Begründung dienen die SCHULDEN der Gemeinde, die mit der höheren Gewerbesteuer finanziert werden sollen! Immer auf Kosten der Umwelt und UNSERER GESUNDHEIT!

Und mit diesen wachsenden Gebieten wird ganz sicher auch der Ruf nach dem Ausbau des Ring 3 wieder kommen und dann auch von der Politik brachial durchgesetzt werden!

krebsgeschwuehr-gewerbegebiete041016

Aus dem offiziellen Antrag der Barsbütteler Gemeindevertretung entnehmen wir mit leichtem Schauder folgenden Satz:

https://www.barsbuettel.de/allris/vo020.asp?VOLFDNR=940

„Barsbüttel möchte für die Erweiterung von Höffner ca. 3 ha für Aufstellflächen für LKW´s und eine Betriebstankstelle und zusätzlich ca. 12 ha neue Flächen ausweisen.

Die WAS wird über einen städtebaulichen Vertrag mit der Gemeinde die Planung und Erschließung vorantreiben.

Abweichend vom Gutachten beantragt die Gemeinde Barsbüttel, Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet zu entlassen, die später für die Neuansiedlung und die Erweiterung von Betrieben genutzt werden sollen.“

barsbuettel-bebauungsplan2016

Der Zusammenschluß zwischen Höffner und Jebens rückt damit in unmittelbare Nähe!

Gerade 13.15 Uhr) erreicht mich die Nachricht, daß es möglicherweise schon Pläne für eine leichte Änderung der Trasse des Ring 3 gibt!

Diese würde an der vom jetzigen Ring über die Sieker Landstraße bis zur geplanten Stichstraße zum Victoria-Park beginnen. Von dort über den Kreisel über Jebensgebiet bis dorthin verlaufen, wo Krieger Alles aufgekauft hat.

Dort soll dann die Verbindung erfolgen!

Für dieses Vorhaben soll es schon VERMESSENE Tiefbau-Pläne geben, die nur noch aus der Schublade geholt werden müssen.

Das dürfte dann in etwa so aussehen:

ring3-neuetrasse1016

Wir werden auch das noch herausfinden. Das ist Alles nur eine Frage der Zeit.