Archiv für den Monat Juli 2018

Was haben Jebens (Victoria-Park) und Nestlé gemeinsam ?

 

Zunächst würden wir wahrscheinlich alle festellen und glauben, daß diese Beiden (ich behandele Nestlé mal als Person) kaum etwas gemeinsam haben könnten!

Aber bei näherer Betrachtung haben sie sehr viel gemeinsam.

Nestlé ist zwar kapitalmäßig Welten größer als Jebens, aber auch Letzterer gehört zu den Großkapitalisten, die denken, daß man mit Geld ALLES machen kann!

ALLES, was das Herz des Kapitalisten erfreut!

In diesem US-amerikanischen TV-Bericht sehen wir, wie gnadenlos Nestlé mit der Resource WASSER im Staat Michigan umgeht, und welche Auswirkungen das auf die Umwelt der Bewohner hat!

http://www.facebook.com/DirectFrom/videos/1688797381234950/

Und das machen sie inzwischen weltweit und haben damit viel Kritik auf sich gezogen, genau wie in diesem Film.

Und wo liegen jetzt die Gemeinsamkeiten mit unserem Investor für den Victoria-Park?

BEIDE glauben zutiefst an die Wissenschaft, die Ihnen bestätigt, daß sie mit ihren Handlungen KEINE negativen Auswirkungen auf die Umwelt hervorrufen!

Und BEIDE behaupten, mit ihren Aktivitäten ARBEITSPLÄTZE zu schaffen, die dann aber NIE kommen!

Im Falle des von Jebens betriebenen Merkur-Park wurden 6000  Arbeitsplätze versprochen, aber noch nicht einmal 1000 Menschen arbeiten dort seit 15 Jahren! Davon dürfte höchstens eine Handvoll tatsächlich neu entstanden sein!

Gegen Ende des Films erzählt eine Mitarbeiterin von Nestlé in Michigan, wie vertrauenswürdig doch die Wissenschaft ist und daß es KEINE negativen Auswirkungen auf die Umwelt gäbe, obwohl der Film gerade drastisch gezeigt hat, wie sehr die Umwelt betroffen ist!

Beide haben gemeinsam, daß sie ihre ‚Wissenschaftler‘ selber ausgesucht und deren ‚Gutachten‘ bezahlt haben. Und diese Gefälligkeitsgutachten kommen dann NATÜRLICH zu dem vorgegebenen Ergebnis:

NICHT SCHÄDLICH FÜR DIE UMWELT UND DIE BEWOHNER!

ALLE sogenannten Gutachten um den Victoria-Park wurden von Jebens selber ausgewählten Firmen erstellt!

ALLE!  100 %!

Und ALLE kommen immer zu dem gleichen für Jebens passenden Ergebnis! Unschädlich!

Und wie natürlich auch im Staate Michigan unterstützen auch hier unsere Politiker und Verwaltungsspitzen diese Pläne und behaupten, das Alles sei ABSOLUT UNSCHÄDLICH für uns und die Umwelt, obwohl sie gar nicht in der Lage sind, diese Behauptungen auch wirklich zu überprüfen!

Wenn dann die Katastrophe abgeht, will es natürlich NIEMAND gewesen sein und tatsächlich die Verantwortung übernehmen.

Wir aber dürfen und MÜSSEN dann mit dem Mist leben!

Aber DAFÜR haben wir ja die von mir erstellte TÄTERLISTE, auf der alle Hauptpersonen dieses Desasters verzeichnet sind, damit sie sich hinterher nicht mehr rausreden können!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/21/taeterliste-beim-umweltskandal-victoria-park/

Diese Liste hat schon Etlichen die Zornesröte ins Gesicht getrieben, aber da wird man NUR gestrichen, wenn man sich wirklich aktiv und nachweisbar gegen diese Pläne engagiert!

 

Siehe dazu auch meine Beiträge über die Gutachten, die man auch nachlesen kann:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/06/07/erstes-gutachten-stellt-fest-das-gruendaecher-bei-hohen-gebaeuden-unwirksam-sind/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/09/amtlich-bestaetigt-es-gibt-keine-neutralen-gutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/weitere-sogenannte-gutachten-zum-b-plan-rahlstedt-131/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/11/gefaelligkeitsgutachten-zur-klimavertraeglichkeit-des-victoria-parks/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/27/anfrage-an-herrn-ritzenhoff-bezueglich-der-erstellten-oder-zu-erstellenden-gutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/06/lug-und-betrug-mit-sogenannten-verkehrsgutachten-auch-bei-der-s-4/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/24/das-gefaelligkeits-verkehrsgutachten-unterschlaegt-die-laermbelastung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

 

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Der öffentliche Betrug mit der sogenannten BÜRGERBETEILIGUNG!

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(Grafik aus dem Internet)

Zunächst einmal DIE GRÜNEN, wie sie noch 2013 über ‚Bürgerbeteiligung‘ gedacht haben. Tja, nur denke sie, seit sie es tatsächlich in die Regierungsverantwortung gebracht haben, 180% das Gegenteil!

https://www.dropbox.com/s/r7oqabmjyg1frw5/2013-05-28lal01beschlussbuergerbeteiligungfinal.pdf?dl=0&m=

Diese Leitlinien werden wir dann als Grundlage für unser Beteiligungshandeln in einer möglichen Regierungskoalition ernstnehmen und umsetzen. …..

Immer mehr Menschen fordern aktive Mitsprache ein, wo bisher nur Information eingeplant war. Teilweise wird dies als nervig empfunden.

Wir sagen: Zum Glück setzen sich Menschen für ihre Belange ein! Wenn die Gesetze und Verfahren nicht optimal dazu passen, müssen sie eben passend gemacht werden!

Bessere Bürgerbeteiligung zu fordern ist einfach– sie gut umzusetzen erfordert eine offene politische Debatte über die Ziele von Beteiligung, niedrigschwellige Formate und Politikerinnen und Politiker, die bereit sind, die mit den Bürgerinnen und Bürger erzielten Ergebnisse umzusetzen. Davon sind wir in Hamburg noch weit entfernt. Wir stehen nicht nur in Hamburg vor komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen:

• Wir erleben derzeit einen Vertrauensverlust in Politik. Die klassische repräsentative Demokratie ist nicht mehr allein in der Lage, Legitimation für politische Entscheidungen herzustellen. Die Politik muss gegenüber einer stärker individualisierten Gesellschaft weitere Instrumente entwickeln, Menschen einzubinden. Dieser Vertrauensverlust erstreckt sich nicht nur in die Problemlösekapazitäten der Politik und die Gemeinwohlorientierung der Parteien, sondern umfasst auch den Verlust des Glaubens in die Gerechtigkeit der sozialen Marktwirtschaft, in die Unabhängigkeit der Wissenschaft oder in die Neutralität des Rechtswesens.

Jeder Leser dieses Blogs weiß inzwischen, was man, zumindest in Hamburg (aber woanders wohl auch) von dem Begriff ‚Bürgerbeteiligung zu halten hat.

Diese findet immer nur dann statt, wenn der Bürger „Hurrah!“ brüllt und alles toll findet, was man da an Plänen vorgesetzt bekommt! Gerade in Hamburg ist das besonders schlimm, denn der Staat stellt sich nach außen hin als ganz toll dar, wo die Bürger an nahezu allem beteiligt und ihre Stimme auch GEHÖRT werden.

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Gerade fand ich ein teures Pamphlet, in dem uns auf vielen Hochglanzseiten erklärt wird, wie toll doch die Bürgerbeteiligung ist und wie viel Macht man hat beim Mitreden und Mitentscheiden! Es ist zwar schon von 2013, liegt aber immer noch für die Bürger aus.

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Wir haben diese KINDISCHEN Spielchen mit Pünktchenkleben und Fähnchenstecken im Zusammenhang mit der sogenannten ‚Großen Heide‘ bis zum Erbrechen kennengelernt.

Ein paar Wenige haben sich nicht entblödet und da mitgemacht, und das Resultat dürfen wir jetzt erleben: Diese werden instrumentalisiert und gelten jetzt als FEIGENBLATT der Verwaltung, die uns damit immer wieder erklärt, wie großartig wir doch mitentscheiden durften und düfen!

Wir dürfen zwar nicht darüber entscheiden, ob wir das Gewerbegebiet wollen, dafür aber werden uns niedliche Bröckchen vorgeworfen, wie zum Beispiel die Einrichtung eines ‚Begegnungsgartens‘ oder einem neuen KLEINEN Erdbeerfeld, von dem offenbar bis heute so keiner wirklich weiß, wer das bezahlt (wahrscheinlich Jebens) und WIR wir dieses Feld nutzen können, also zum Beispiel die Beeren ernten oder kaufen können.

Hier sehen wir das neue Erdbeerfeld:

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Rechts gibt es einen Saum von Kornblumen, denn es ist offensichtlich, daß dem Spender Jebens das ganze Feld dann doch etwas zuviel des Guten war.

Das alte Feld liegt hinter dem Knick Richtung Stapelfelder Straße!

Und auch der ‚Begegnungsgarten‘ ist jetzt offiziell eingezeichnet. Unten links. Aber auch hier wird nicht das ganze Feld hingegeben, sondern nur ein Teil davon!

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Bei diesem Garten ist es besonders bemerkenswert, daß vor etlichen Jahren schon mal so ein Garten beantragt, das Projekt aber abgelehnt wurde, weil man dafür etwa 2 m KNICK hätte durchbrechen müssen, da dieser ja streng geschützt sei! Ich berichtete hier schon über diesen Fall!

Hier ein Blick auf die damals geplante Fläche gleich hinter dem Kleingarten. Der Garten sollte damals vom Treffpunkt Großlohe betrieben werden. Wer macht das denn jetzt?

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Im B-Plan-Gebiet werden jetzt HUNDERTE METER KNICKS zerstört, was natürlich genehmigungsfähig ist. Klar! Da stehen ja auch Großkapital und merkantile Interessen hinter.

Hier ein Blick auf diese herrlichen Schutzgüter, die demnächst unter den Ketten der Bulldozer zermalmt werden!

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Jetzt schauen wir mal kurz in diese Hochglanzbroschüre unserer Stadt, in der sie OFFIZIELL den Bürgern etwas über ihre angeblichen Rechte vorlügen!

Zunächst goutieren wir mal das Vorwort von Senatorin Blankau, wobei diese Dame inzwischen nicht mehr im Amt ist, sondern durch Jens Kerstan von den GRÜNEN ersetzt wurde, der aber genau solchen Dünnschiß in Massen absondert, wie wir HIER im Blog schon an Hand eines eigenen Briefes an mich lesen durften.

Aus Wikipedia:

Jutta Blankau-Rosenfeldt ist eine deutsche Gewerkschafterin und Politikerin. Vom 23. März 2011 bis April 2015 war sie Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt im Senat Scholz I in Hamburg.

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Tja, das geht dann schon gleich in den ersten Zeilen los, wo der Senat einen ‚Vertrag für Hamburg‘ geschlossen hat, der, wenn wir unseren Fall und etliche andere hier in dieser unserer Stadt betrachten, noch nicht einmal den Wert des Papiers haben, auf den das gedruckt ist!

Das erinnert mich irgendwie an die vielen INDIANER-VERTRÄGE, von denen nie auch nur ein Einziger tatsächlich umgesetzt und gehalten wurde!

So wie in unserem Fall wurden und WERDEN Bürgerinitiativen, wenn sie lästig werden, einfach EVOZIERT (Der Euphemismus dafür lautet ‚Senatsanweisung‘)!

So geschehen gerade wieder bei der Initiative gegen die Schließung des Freibades in Rahlstedt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/04/diktatur-von-oben-wie-man-in-einem-angeblich-demokratischen-system-seine-anordnungen-durchsetzt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/07/19/das-unwort-des-jahres-buergerbeteiligung-korruption-und-evokation-in-der-hamburger-politik-gaengige-praxis/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/evokationsrecht-oder-doch-nur-eine-anweisung/

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Leider sind ja die Massen komplett uninformiert, da sie in aller Regel nur BILD lesen und RTL sehen, aber hier wird die Volksverdummung nur wirklich auf den Gipfelpunkt getrieben. Denn NICHTS ist tatsächlich realitätsnah! Im Gegenteil!

Aber genau da drauf bauen ja Politiker und Behörden!

 

Das ist VOLKSVERSCHEISSERUNG PUR!

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Tja, und sogar abstimmen dürfen wir. Allerdings bauch NUR solange, wie das Ziel der Abstimmung der Politik und der Arbeit der Verwaltung entspricht, alles Andere wird sofort per Anweisung (Evokation) abgewiesen!  WIR haben das erlebt und Andere ebenfalls.

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Allerdings kommt immer mal wieder ein Hauch von SELBSTERKENNTNIS auf, der allerdings keinerlei Wirkungen auf die Handlungen der Politiker und den Verwaltungsbossen haben!

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GENAUSO funktioniert das in der Praxis!

Und genau das fängt dann auch langsam aber sicher an WIRKUNG zu zeigen, wie dieser Artikel im Alstertal Magazin vom Juli 2018 zeigt.

Der wurde zwar im Sinne der CDU geschrieben, die derzeit nun mal in der Opposition ist und wahrscheinlich im Fall eines Wahlsieges wieder genauso handeln würde wie derzeit die SPD und die GRÜNEN, aber man spricht die Gefühle der Bürger tatsächlich an.

Die Bürger haben tatsächlich die Faxen extrem dicke!

https://www.dropbox.com/home?preview=AlstertalMagazin0718BebauungsmistInPoppenbuettel.pdf

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Aber auch die Naturschutzverbände haben inzwischen erkannt, daß sie nur noch instrumentalisiert werden und haben die Zusammenarbeit mit den Behörden aufgekündigt!

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Richtig spannend wurde es allerdings, als der SENAT selber zu einer Volksabstimmung aufrief für eine Bewerbung zu den Olympischen Spielen. DA war das Volk gerne gefragt, weil man natürlich erwartete, daß eben dieses mit lautem Jubelgebrüll zustimmen würde, was es nur leider nicht tat!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/28/hamburgs-wirtschaftsfoerderer-strittmatter-zwischen-finanziellen-desastern-undemokratischen-ansichten-und-brachialer-umweltzerstoerung/

Gott, war das peinlich, als die tumben Bürger sich GEGEN diese Pläne aussprachen, wohl abgenervt von all den teuren Desastern der Stadtplaner, die man im obigen Beitrag nachlesen konnte.

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Ich habe schon diverse Beiträge über die sogenannte BÜRGERBETEILIGUNG geschrieben, aber diese STAATSBROSCHÜRE haut dem Faß nun endgültig den Boden aus!

Und da diese Bürgerbeteiligung nicht nur lästig, sondern behindertd für die tollen wirtschaftlichen Entwicklungen unserer Stadt sind, wird sogar schon darüber nachgedacht, die man diese beschneiden oder ganz zu den Akten legen könnte.

Urheber eines Sonderheftes zu diesem Thema ist der Wirtschaftsförderungsverband, der nur 50 m im gleichen Haus neben Senator Horch sitzt!

Dieses Heft hat es mehr als nur in sich. Unbedingt mal komplett lesen, damit wir wissen, wie ‚demokratisch‘ unsere Oberen so denken.

https://www.dropbox.com/home?preview=WIR+IM+NORDEN_2+2016.pdf

Und daraus die wichtigsten Forderungen von denen selbst zusammengefaßt:

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Noch ein paar wenige weitere Beiträge, die dieses Thema noch unterstreichen.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/31/das-politbuero-senat-bestimmt-und-alle-spd-und-gruenen-abgeordnete-kuschen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/23/tollerort-ein-toller-ort/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/21/bund-stormarn-nennt-das-treffen-gestern-eine-farce/

 

Das Unwort des Jahres: BÜRGERBETEILIGUNG! Korruption und Evokation in der Hamburger Politik gängige Praxis?

Tja, die Sache mit unserem Freibad spielt zwar nur eine untergeordnete Rolle bei unserem Problem, das VICTORIA-PARK heißt, aber es zeigt wieder einmal, wie man mit uns Bürgern umgeht, wenn deren Wille den OBEREN nicht paßt!

Selbst ein Bürgerbegehren gegen einen Bebauungsplan auf unserem Freibad in Rahlstedt (ich schrieb schon ein paarmal darüber) wurde mal eben per Dekret von Oben EVOZIERT!

Es ist jetzt in Hamburg offensichtlich schon ERPROBTE GÄNGIGE PRAXIS geworden, lästige Bürgerbegehren vermittels des mittelalterlichen und von den Nazis erneut eingeführten Gesetzes der EVOKATION (Euphemismus ist ‚Senatsanweisung‘) abzuwehren!

Tja, das Gesetz ist eigentlich mittelalterliches Fürstenrecht, das aber von den NAZIS nach der Eingemeindung vieler neuer Stadtteile 1937 eingeführt wurde, damit der lokale Statthalter durchregieren konnte!

Das brachte es dann sogar in die gedruckte BILD!

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Und wie man sieht, gefällt das offenbar auch einigen derzeitigen Oppositionspolitikern hier in Wandsbek und in Rahlstedt nicht!

Allerdings bin ich persönlich ein wenig zurückhaltend, was die Ehrlichkeit der CDU-Politiker betrifft, vor allem die des guten Warnholz!

Dieser Mann war einer der umstrittensten Politiker Hamburgs, wie man in meiner Chronologie nachlesen kann.

Außerdem trat er vehement zu Zeiten von (K)ohle von Beust für die Schaffung eines riesigen Gewerbegebietes hier in Großlohe ein, wozu auch der Ring 3 gehören sollte!

Außerdem sollen ihm oder seiner Immobilienfirma einige Flächen im Bereich des Schwimmbades gehören.

Damals waren SPD und GRÜNE gegen diese B-Pläne, wie man Beiträgen Buschhüters und Schweims entnehmen darf.

Jetzt aber ist es umgekehrt: Die SPD und GRÜNEN regieren und machen Hamburg platt!

Da macht es sich als Oppositionspolitiker gut, DAGEGEN zu sein! Verständlich!

Allerdings gilt für uns: ‚Der Feind meines Feindes ist mein Freund!‘

Also müssen wir die Unterstützung der CDU annehmen.

Wochenblatt180718KritikAnFreibadschliessung

Besonders lächerlich wirken hier die Aussagen von Julian Georg von den GRÜNEN, denn der weiß natürlich ganz genau, daß es ausgerechnet seine Partei ist, die jede Betonierung unserer Stadt unterstützt, egal, wie sehr diese den Bürgern schadet!

‚Ohne uns hätte es ja noch schlimmer kommen können!“ ist ihre wenig glaubhafte Ausrede.

Aber der Gipfel ist dann, daß in der gleichen Ausgabe des Wochenblattes etwas weiter hinten noch ein Artikel erscheint, in dem sich die lokalen SPD-Politiker darüber brüsten, wie sinnvoll hier doch die Gelder ausgegeben werden!

Wochenblatt180718BezirksgelderGutAngelegt

Wenn ich das Grinsen von Dressel schon sehe, wird mir echt schlecht!

Der Mensch hat uns hier in Großlohe nach Strich und Faden belogen und betrogen, fleißig unterstützt von den Kollegen Buschhüter und Wysocki, der ja auch vor wenigen Tagen in einem meiner Artikel auftrat. Auch nicht gerade ruhmvoll.

Nachtrag vom 25.7.2018 zum Freibad:

Wochenblatt250718FragenZumFreibadRahlstedt

Aber wie ich gerade bei der Lektüre der neuen PUBLIK Nr. 2 / 2018 der ver.di feststellen mußte, gilt das offenbar nicht nur für die Politik im kleineren Rahmen in Großlohe, obwohl hier ja mit dem Gewerbegebiet weltbewegende Politik betrieben wird, daß dieses Gelüge und Betrügen eben auch im sehr viel größeren Rahmen stattfindet, wie zum Beispiel am Hafen.

Der auch im Taxigewerbe notorische Lügner Senator  Horch, der ja auch noch ein rechtskräftig verurteilter Totschläger ist, lügt gegenüber der ver.di Stein und Bein, was die Privatisierungen im Hafen betrifft!

Kann und darf man solchen Politikern vertrauen? NEIN!

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Tja, was erwarten wir eigentlich von unseren Politikern, die meist nur mit uns kleinen minderbemittelten Menschen zu tun haben, wenn die versuchen, es auf die gleiche Weise mit der ver.di zu tun?

Vor den Wahlen verspricht man Vieles, hält aber NICHTS!

Und die immer wieder gepriesene ‚Bürgerbeteiligung‘ kann und DARF NUR mitspielen, wenn die Bürger die Planungen toll finden und ‚Hurrah!‘ brüllen!

 

Daß nicht nur wir von Anti-Rahlstedt 131 so denken sehen wir an der Reaktion der Umweltverbände, die sich auch nicht mehr mißbrauchen lassen wollen.

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Der BUND bezieht Stellung !

Nachdem wir ja in diesem Leserbrief schon feststellen durften, daß sich ALLE Umweltverbände weigern, weiterhin mit den Behörden zusammenzuarbeiten, da sie von diesen grundsätzlich nur instrumentiert aber NICHT gehört werden, hat nun auch der BUND noch einmal grundsätzlich Stellung bezogen.

Wochenblatt270618LeserbriefZurGrossenHeide

Auch in die BILD hat es der Beitrag gebracht. Gestern am 11. Juli 2018:

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Hier können wir noch einmal ausführlich nachlesen, wie der BUND über die neuen Gewerbegebiete denkt.

https://www.bund-hamburg.de/fileadmin/hamburg/Themen/Flaechenschutz/Stellungnahmen/2018-01-09_BUND_Stellungnahme_Rahlstedt_131_-_online.pdf

Schön ist da auch das Foto von den ach so herrlich integrierten Knicks im Merkurpark! Das entspricht genau meinen Beobachtungen, wie ich sie auch schon im ‚Spaziergang durch den Merkur-Park‘ dokumentiert habe.

Und dann ist da noch das Problem der Haselmaus, die um 2013 sicher nachgewiesen wurde und jetzt zwar nicht entdeckt worden ist, aber ihr Vorkommen doch eher wahrscheinlich ist.

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Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit Vorkommen der Haselmaus ein wichtiger Aspekt. Das im Rahmen von Rahlstedt 131 erstellte Gutachten zur Erfassung der Haselmaus (Wuttke 2016) bescheinigt dem Untersuchungsgebiet eine „besonders gute Eignung als Haselmauslebensraum“ (Wuttke 2016, S. 7).
Die Haselmaus ist eine nach Anhang IV FFH-Richtlinie geschützte Art und in Hamburg „stark gefährdert“ (Atlas der Säugetiere Hamburgs, FHH Juni 2016, S.32).
Im Zuge der Gutachtenerstellung konnte kein Nachweis der Haselmaus im Untersuchungsgebiet erbracht werden, das Gutachten sagt aber auch, dass „durch die gute Habitatqualität und vorliegende Nachweise in direkter Umgebung, ein Vorkommen der Haselmaus im Gebiet nicht völlig auszuschließen [ist]“ (Wuttke 2016, S. 9f.).
„[Es] existieren sowohl nördlich als auch südlich einige ältere Haselmaus-Nachweise in direkter Nachbarschaft zum Untersuchungsgebiet. Zum anderen verfügt das Untersuchungsgebiet über eine relativ gute Habitateignung für die Haselmaus. Es ist also
durchaus möglich, dass zumindest in Teilbereichen des Gebietes Haselmäuse vorkommen.“ (Wuttke 2016, S. 9).
Darüber hinaus wurden im Rahmen kürzlich stattgefundener Begehungen der Stiftung
Naturschutz Schleswig-Holstein zusammen mit der Deutschen Wildtierstiftung weitere Nachweise in direkter Umgebung festgestellt:
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Und gerade neu gibt es auch auf der Seite http://www.hamburg.de eine Stellungnahme dazu:
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BUND-Stellungnahme-Hamburg-de
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In dem Regionalteil DER WELT gibt es auch einen kleinen Artikel dazu:
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SPD und GRÜNE Hamburg: Herr Wysocki & Co. Demokratiekiller Nr. 1 !

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In den letzten Tagen hatten ein paar ‚Freunde‘ unseres SPD-Politikers Ekkehard Wysocki seine Plakate ein wenig ‚verschönert‘.

Leider fand ich nur noch dieses hier, denn kurz bevor ich auf einen Tipp hin vorbeikam, hatte man schon nahezu alle Zettel abgerissen.

NICHTSCHWIMMER soll aber noch das freundlichste gewesen sein, was da drauf stand. Es gab da auch noch SCHWIMMBADKILLER und andere ziemlich heftige Sachen!

Der gute Wysocki ist einer der gestandensten GROSSKAPITALFREUNDE, die man in der SPD und unter den lokalen Politikern finden kann.

Er unterstützt drastisch den Bau der neuen Gewerbegebiete Victoria- und Minerva-Park und nimmt dafür großflächige Zerstörungen von Natur und Umwelt in Kauf.

Überhaupt ist er ein guter Freund des Investors Herrn Jebens, mit dem er auch schon mal bei gemeinsamen Auftritten versucht, die Ungläubigen zu bekehren!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/12/der-kreuzzug-gegen-die-unglaeubigen-von-wysocki-und-jebens/

Er behauptet zwar gerne und immer wieder, den Ring 3 verhindert zu haben, aber bisher konnte ich bei allen meinen Nachforschungen keinen einzigen Hinweis darauf finden, daß er das tatsächlich getan hat. Und wenn wäre das ungefähr genauso toll gewesen, wie die Gegnerschaft seines Kollegen Buschhüter gegen den Victoria-Park oder gar des GRÜNEN Oliver Schweim, der auch unbedingt dagegen war.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/18/spd-mann-wysocki-und-das-angebliche-demokratische-system-in-hamburg/

Aber alle Drei hatten damals das gemeinsame Problem, in der OPPOSITION gewesen zu sein. Und: Was schert mich mein Geschwätz von gestern.

Heute gilt der MACHTERHALT unter allen Umständen!

Aber wir haben ja hier in Großlohe nicht nur das Problem mit den Gewerbegebieten, sondern auch das der Schließung des Rahlstedter Freibades, über das es auch hier schon ein paar Beiträge gab.

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Hier das Freibad kurz vor der Wiedereröffnung, die sich aber auch lange genug hingezogen hat.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/14/brandstiftung-im-namen-der-stadt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/22/buschhueter-und-wysocki-gehen-baden/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/22/feibad-rahlstedt-keine-brandstiftung/

Und überhaupt gab es eine Weile lang gerade zur Weiterexistenz des Freibades sich widersprechende Meldungen in den Lokalzeitungen. Mal sollte es geschlossen, dann aber wieder erhalten werden.

Wochenblatt130416FreibadBleibtErhalten

Nun sind wir ja solches Lavieren inzwischen mehr als gewöhnt.  Aber es ist immer wieder erschreckend zu sehen, wie UNDEMOKRATISCH unsere Politik tatsächlich agiert!

Unser Bürgerbegehren gegen den Victoria-Park wurde ja, wie wir alle wissen vom Senat EVOZIERT worden, wobei sie dieses Wort umgehen wie der teufel das Weihwasser, und benutzen lieber das Wort ANWEISUNG, was aber genau das Gleiche ist!

Zu diesem bemerkenswerten Recht habe ich schon einen ausfürlichen Beitrag geschrieben, damit jeder weiß, worum es sich dabei handelt.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/evokationsrecht-oder-doch-nur-eine-anweisung/

EVOKATION hört sich eben irgendwie beschissen an, wohingehend ‚ANWEISUNG‘ doch viel besser klingt. Das ist wie mit dem ENTSORGUNGSPARK, der ja nichts Anderes ist als eine ATOMMÜLLDEPONIE!

Mit diesem mittelalterlichen Fürstenrecht hat der Senat unser Bürgerbegehren platt gemacht (hier im Original nachlesbar!) und jetzt haben die das auch ausgerechnet bei unserem FREIBAD RAHLSTEDT getan!

Die Bürgerinitiative zum Erhalt des Freibades hatte ein Bürgerbegehren eingereicht.

Lest hier, wie man innerhalb nur eines einzigen Werktages dieses Bürgerbegehren als ungültig erklärt hat.

Der SENAT will dieses Bürgerbegehren EVOZIEREN! Da fragt sich der tumbe Bürger, WARUM er das tun will? WO liegt hier der Grund, daß der Senat das tut? Für solche Entscheidungen ist ja das Bezirksparlament Wandsbek zuständig. WO also liegt das Interesse des Senats daran, den Bürgern ihr Freibad zu nehmen?

Die Antwort ist klar:

Der Senat braucht jeden Quadratmeter Boden, um Wohnungen da drauf zu bauen. Deshalb legt er seine SCHLICKGRIFFEL gnadenlos vor allem auf Flächen, die in PROBLEMGEBIETEN liegen, weil sie genau wissen, daß sich die Bürger dort keine teuren Anwälte leisten können!

Und gerade gibt es eine Presseerklärung des BUE (Herr Senator Kerstan von den GRÜNEN), wo uns Allen bestätigt wird, daß man dort lukrative Wohnungen hinstellen will!

http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/11311466/2018-007-04-bue-schoener-baden-rahlstedt/

Die Stellungnahmen der Politiker sind an Dummheit kaum noch zu überbieten!

Grundlage für den Ausbau des Badestandortes ist der Beschluss der Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau mit der Weisung an das Bezirksamt Wandsbek, einen Bebauungsplan für den Bereich des Freibades Rahlstedt am Wiesenredder aufzustellen. Hier sollen auf einer Teilfläche der heutigen Freibadfläche künftig 130-150 Wohneinheiten, davon 30 Prozent als öffentlich geförderte Wohnungen, entstehen.

Gerade brandaktuell:

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Und hier kommt dann auch der SCHWIMMBADKILLER Wysocki ins Bild, denn ER wäre dafür verantwortlich, seine Bürger vor solcher Willkür zu schützen und dagegen anzutreten, was er aber nicht macht, weil er dann doch lieber wegen seiner politischen Karriere auf seine Topleute hört!

Hier könnt ihr alle lesen, was Wolfgang Trede, der Vertrauensmann dieser Bürgerinitiative dazu geschrieben hat.

Vorher können aber alle Leser schnell noch abstimmen:

http://www.trede.hamburg/freibad-rahlstedt/

Text aus der Abstimmung zum Freibad Großlohe.

7. Juli 2018

Liebe Mitstreiter, Kollegen und Interessierte,

Wir hatten am Freitag, 29.6.18 unser Bürgerbegehren eingereicht und die Anmeldung bestätigt bekommen – und nur EINEN TAG SPÄTER (wenn man das Wochenende als Arbeitstag ausklammert) wurde uns am Montag, 2.7.2018 bereits mitgeteilt, dass der Senat das Bezirksamt anweisen wird unser Begehren für nicht zulässig zu erklären.

Nun haben die Behörden 10 Tage Zeit, uns schriftlich die genaueste Begründung für diese Entscheidung mitzuteilen.

Es ist unfassbar … seit 10 Jahren „beobachte“ ich als direkter Anwohner das Freibad Rahlstedt-Wiesenredder. Viele Jahre immer wieder und regelmäßig haben wir mit unseren Mitstreitern die Bezirksversammlung, den Regeionalausschuss und Planungsausschuss besucht und um diese Pläne und umfangreiche Auskunft gebeten – und wieder will man uns vor vollendete Tatsachen setzen. Anders ist in keinster Weise zu erklären, wie ein BAUBEGINN des neuen tollen Freibades im NÄCHSTEN JAHR 2019 beginnen soll!!!

Diese „außerordentliche“ Maßnahme für interkommunale, länderübergreifende Projekte, Gewerbegebiete, Flughäfen, Bahnhöfe würden wir in Teilen ja noch verstehen – aber in unserem Fall kann und darf die Begründung ja nicht heißen, wir müssen den Investoren und Hamburgern mehr Wohnraum im Landschaftsschutzgebiet genehmigen!

Unser konkreter Vorschlag an das Rathaus und Bäderland GmbH:

Die offensichtlich vorhanden 10 Millionen € (!!?? angeblich war nie Geld da) in das Freibad Wiesenredder stecken, damit eine nachhaltige und Wettkampf taugliche Anlage im wunderschönen Landschaftsschutzgebiet von 30.000 qm schaffen

– den von der Bäderland GmbH VORZEITIG zum 31.12.17 gekündigten Bauspielplatz am Hallenbad erhalten und den Kindern dort die Anbindung bzw. direkten Zugang an das Hallenbad (mit nur 60 geplanten Parkplätzen!) zu ermöglichen!

FAZIT:
– keine Vernichtung von Landschaftsschutzgebieten
– Erhalt eines 86 Jahre alten Freibades
– Erhalt eines Bauspielplatzes (mit „ehemals“ 99 Jahre Pachtvertrag mit der Kirche!)
– nachhaltig und ökologische „Entrohrung“ der Stellau (wie seit 2005 ! geplant)
– keine vorhersehbare Behinderung der Polizeiwache 38 am Standort Hallenbad zu Stoßzeiten

UND: keinen weiteren Ärger mit uns… und alle wären zufrieden – nur die von uns gewählten Politiker nicht…. aber das wäre dann auch egal.

Sonst werden sie mit uns bis 2020 – zufällig auch das Wahljahr in Hamburg
KEINEN SPASS MEHR HABEN…

Unseren herzlichen Dank u.a. an die Veranstalter von Plantsch & PLay am 5.7. im Freibad – eine wieder gelungene Veranstaltung – und die vielen Unterschriften für unsere Petition – teilweise unter Polizeieinsatz.

Auch wenn man PÜNKTLICH 30 Minuten vor Beginn mit Minibagger und Flexgeräten direkt an der Kasse offensichtlich eine Baustelle bearbeiten musste ….

Bleiben Sie dran – das Dokument mit der Ablehnung bzw. Begründung können Sie dann hier online einsehen.

Wenn Sie sich vertrauensvoll an einige wichtige Politiker DIREKT wenden möchten – hier die Adressen:

sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/au020.asp?AULFDNR=230&altoption=Gremium

Vielen Dank und weiter so – noch ist alles möglich!
Euer Wolfgang

 

 

 

Gegendarstellung des Bezirksamtes Wandsbek zu Rahlstedt 134

Blumenwiese2

Zu meinem Beitrag ‚Rahlstedt 134: Der Betrug geht weiter‘ hat mir Herr Weedermann-Kortes vom Bezirksamt Wandsbek eine Gegendarstellung geschickt, die ich selbstverständlich gerne veröffentliche, wozu ich allerdings nach dem Hamburger Presserecht auch verpflichtet bin.

Seine Darstellung klingt in diesem Zusammenhang auch glaubhaft. Aber ich werde die Entwicklungen weiter beobachten. Immerhin hat alleine die Planierung der Fläche einige Wochen in Anspruch genommen.

 

WG: Rahlstedt 134 – Und der Betrug geht weiter!

Von: Weedermann-Korte, Tim

03.07.2018 um 16:56 Uhr

 

Sehr geehrter Herr Napp,

ich habe ihren Blogeintrag vom Sonntag, den 1. Juli zum Anlass genommen, mich in der Sache bei den zuständigen Kollegen vom Management des Öffentlichen Raumes zu erkundigen. Einen „Betrugsfall“ konnte ich dabei nicht feststellen.

Bei der von Ihnen beschriebenen und fotografierten Fläche handelt es um eine der Flächen, die im Rahmen des Beschlusses der Bezirksversammlung „Mehr Natur in die Stadt“ vom 26.01.2017 im Bezirksbereich zu einer Blühfläche zu entwickeln ist. Die Fläche wurde hierfür bis Ende Mai entsprechend vorbereitet, planiert und angesät. Ziel der Maßnahmen ist eine langfristige Entwicklung einer Blühwiese.

Aufgrund der anhaltenden sehr trockenen Witterung, hat sich jedoch das Auflaufen des Saatgutes und Durchgrünen der Fläche verzögert und wird je nach Witterung auch noch andauern. Ein Bewässern der Fläche ist nicht geplant und ökologisch auch nicht sinnvoll. Das Bezirksamt geht davon aus, dass sich die Blühwiese in den nächsten Monaten hier zur Freude aller – wenn leider etwas verzögert  noch entwickeln wird.  

Ich hoffe damit den Sachverhalt für Sie weiter aufgeklärt zu haben. Es wäre schön, wenn Sie Ihre Überschrift dann umformulieren würden.  

Mit freundlichem Gruß
Timo Weedermann-Korte
__________________________________________

Bezirksamt Wandsbek
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Abteilungsleitung Bebauungsplanung
Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg
Fon: 428 81 – 3034, Fax: 427 90 – 9396
E-Mail: Timo.Weedermann-Korte@Wandsbek.Hamburg.de

http://www.hamburg.de/wandsbek/bebauungsplaene/
http://www.hamburg.de/planportal/

 

Meine Antwort darauf:

 

  • Von: Jörn Napp
    04.07.2018 um 10:20 Uhr

    An: Weedermann-Korte, Timo

Sehr geehrter Herr Weedermann-Korte.

Erst mal meinen Dank für die schnelle Antwort.
Man darf feststellen, daß provokante Formulierungen unserer Verwaltung doch immer mal wieder auf die Sprünge helfen.
Ich werde dazu mit Ihrer Mail eine Fortsetzung schreiben, in der Sie das dann ja vermittels der Mail klarstellen!
Weiterhin freue ich mich, daß Sie offensichtlich meine Blogbeiträge lesen.
Das allerdings sollte dann auch dazu beitragen, Ihnen, dem Bezirksamt, der Bezirksversammlung und dem Senat klarzumachen, daß es im Fall Rahlstedt 131 und 134 KEINERLEI tatsächliche Bürgerbeteiligung gab oder gibt.
Wie Sie wohl auch mitbekommen haben, haben ALLE Umweltverbände die Zusammenarbeit aufgekündigt, weil sie, genauso wie wir, festgestellt haben, daß sie NICHTS bewirken können, sondern nur instrumentalisiert werden! Sie haben dazu sicherlich deren Schreiben vom 9.4.18 an das Bezirksamt gelesen.
Die Planungen zu 131 sind nun wirklich mehr als nur peinlich, und selbst Herr Senator Kerstan hat auf der HCU-Tagung festgestellt, daß die Planungen dazu extrem schief gelaufen sind (habe ich aufgenommen)!
Das Vertrauen in die Politik und die Verwaltung ist jedenfalls in unserem Viertel zutiefst untergraben, eigentlich nicht mehr vorhanden!
Und Sie haben mir auch noch nicht berichtet, wie SIE die sogenannten Gutachten tatsächlich überprüft haben? Wozu Sie eigentlich verpflichtet gewesen wären.
Und dann ist da noch die Aussage Herrn Graefes zur EXISTIERENDEN HASELMAUS im Bereich 134! Ich habe diese Aussage auf der ÖPD aufgenommen, sie ist also dokumentiert.
Ist sie denn nun da oder eben nicht? Im Gefälligkeitsgutachten ist sie nicht mehr da, aber vorher war sie immer dort und ist also auch auf der Fläche von 134 existent.
Damit würde das ‚Gutachten‘ natürlich ad absurdum geführt.

Nun ja, vor allem aber, wie auf der HCU-Tagung ebenfalls festgestellt, wurden trotz hochheiliger Versprechen alle Forderungen zu den Ausgleichsflächen von R 105 NIEMALS umgesetzt, was auch bei 131 kaum Vertrauen weckt, daß der sogenannte Städtebauliche Vertrag je umgesetzt wird!
Sollte es sich herausstellen, daß die Haselmaus tatsächlich DOCH dort lebt, müßte sein Biotop VOR BAUBEGINN fertiggestellt werden, um ihr das Umziehen zu ermöglichen.
Gruß
Jörn Napp

 

Wochenblatt270618LeserbriefZurGrossenHeide

 

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht !

JensKerstan-Luegner

Aber Jens Kerstan von den GRÜNEN steht ja nicht alleine da, denn seine Kollegen Buschhüter, Wysocki und Dressel (von links, alle SPD) haben uns genauso belogen, daß sich die Balken bogen! Auf dem Bild in Großlohe bei einer Bürgerversammlung.

spd-luegenbolde
Vor allem lügen unsere Politiker und die Verwaltung, wenn es um die Umsetzung von AUSGLEICHSFLÄCHEN geht.

Abgesehen von der Tatsache, daß es schlicht und ergreifend keine Flächen mehr gibt, so werden angebliche gesetzliche Regelungen und städtebauliche Verträge diesbezüglich eher schleppend oder gar nicht umgesetzt.

BUEGutachten-UmsetzungAusgleichsflaechen

Auf der Tagung in der HCU wurde zum Beispiel diese Grafik gezeigt, die uns drastisch beweist, daß über ein Viertel der Maßnahmen gar nicht und über ein Drittel nur mäßig umgesetzt wurden! Größtenteils deswegen, weil es einfach nicht genug Fachpersonal für Kontrollen gibt!

In Sachen des B-Planes Rahlstedt 131 sind wir erst recht gebrannte Kinder.

AusgleichsflaechenRahlstedt105-Umsetzung

Schon 1995 wurden viele  Schutzmaßnahmen beim B-Plan Rahlstadt 105 versprochen. Dieser handelte vom heutigen Gewerbegebiet Merkur-Park.

Abgesehen davon, daß nahezu KEINES der sonstigen Versprechen umgesetzt wurde, wie zB viele NEUE ARBEITSPLÄTZE (Versprochenen 6000 neue stehen heute etwa 1000 dort arbeitende Menschen gegenüber, von denen fast kein Arbeitsplatz neu entstanden ist) oder Fassadenbegrünung innerhalb des Gewerbegebietes selber, dürfen wir heute feststellen, daß mehr als 18 lange Jahre ABSOLUT NICHTS von den VERSPRECHUNGEN umgesetzt wurde!

Man muß sogar zu der Überzeugung gelangen, daß dieses MIT VOLLER ABSICHT getan wurde, weil man wahrscheinlich schon damals davon ausging, daß die Fläche später ebenfalls bebaut werden sollte! Mit Wissen der Politiker und Beamten!

Rahlstedt105-AusgleichsflaechenHier sehen wir noch einmal die angeblichen Ausgleichsflächen für den Merkur-Park in Bildmitte. Große Teile davon werden jetzt mit Rahlstedt 131 überplant und vernichtet.

Und hier der Auszug aus dem Amtlichen Anzeiger von 1995 zu Rahlstedt 105:

Rahlstedt105-AmtlicherAnzeiger1995

Und der Auszug aus dem B-Plan Rahlstedt 105:

Rahlstedt105-Ausgleichsmassnahmen

Nahezu NICHTS davon wurde durchgesetzt!

Weder außerhalb noch innerhalb des Gewerbeparks selber!

Bei der Dachbegrünung, die ja inzwischen durchaus umstritten ist, wie eines der Gutachten zum Victoria-Park festgestellt hat, wurden keine Fassaden begrünt (weil zu teuer?), und die Knicks, die dort ‚integriert‘ wurden, sind in einem mehr als erbärmlichen Zustand.

Dieses hat mir auch gestern eine Biologin bestätigt, die in Hamburg bei der Umsetzung von Biotopen tätig ist!

Davon kann man sich selber HIER im Blog überzeugen, indem man einen kleinen virtuellen Spaziergang durch den Merkur-Park macht!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Besonders erschreckend sind die Knicks, die ja das ganz besonders hervorgehobene Beispiel sein sollen dafür, wie toll doch der Naturschutz dort behandelt wurde und jetzt im Victoria-Park wieder gehandhabt wird!

Wenn wir jetzt also kurz vor Abschluß der Planungen zur Flächennutzungsänderung hier stehen und wieder den großspurigen Versprechungen der Politiker und Beamten lauschen müssen, dann ist das Vertrauen in diese Sprüche nicht nur gering, sondern nicht vorhanden!

Politik und Verwaltung haben hier bewiesen, daß es gerechtfertigt ist, keinerlei Vertrauen mehr in sie und ihre Versprechungen zu haben!

Aus dem Weg einer Bauleitplanung die beiden letzten Schritte:

 Öffentliche Auslegung

Die Dauer der Öffentlichen Auslegung beträgt einen Monat; während dieser Zeit kann jede Bürgerin und jeder Bürger Anregungen vorbringen [§ 3 (2) BauGB].

Der Planentwurf wird im Bezirksamt ausgelegt.
Die Auslegung erfolgt in den nächsten Tagen in Wandsbek.

 Feststellung

Vor der Feststellung beraten und beschließen die bezirklichen Gremien diesen Bebauungsplan. Die Bebauungspläne werden soweit es sich um Bezirkspläne handelt durch die Bezirksamtsleiterin/den Bezirksamtsleiter als Verordnung festgestellt (beschlossen).

Die Senatspläne, das sind Pläne in Vorbehaltsgebieten und evozierte Planverfahren, werden durch den Senat als Verordnung festgestellt. Im Einzelfall muss der Bebauungsplan der Bürgerschaft vorgelegt werden, die diesen dann als Gesetz beschließt.

In Anbetracht der Tatsache, daß der B-Plan Rahlstedt 131 EVOZIERT wurde (auch wenn die Politiker und Beamten beteuern, man sei NUR ANGEWIESEN worden, denn sie hassen das Wort EVOZIERUNG!) MUSS dieser Beschluß als Senatsverordnung vorgestellt und der Bürgerschaft zur Beschlußfassung vorgelegt werden!

Da dort SPD und GRÜNE die Mehrheit haben, wird das natürlich durchgewunken! Ganz abgesehen davon, daß ALLE anderen Parteien diesen Plan ebenfalls unterstützen!

Dazu noch mal aus WIKIPEDIA zum Evokationsrecht, einem MITELALTERLICHEN FÜRSTENRECHT:

https://de.wikipedia.org/wiki/Evokationsrecht

ein Recht des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg gemäß § 1 Abs. 4 Verwaltungsbehördengesetz (von 1952, letzte Änderung 2015): „Der Senat kann allgemein und im Einzelfall Weisungen erteilen und Angelegenheiten selbst erledigen, auch soweit eine Fachbehörde oder ein Bezirksamt zuständig ist.“ Demnach kann der Senat alle Vorgänge untergeordneter Verwaltungseinheiten nach eigenem Ermessen an sich ziehen (evozieren). Dies schließt die Rückgängigmachung von Beschlüssen der Bezirksversammlungen mit ein.

Allerdings hat der Senat dieses Recht selbst gegenüber der BÜRGERSCHAFT schon genutzt, die ja eigentlich die ÜBERGEORDNETER RECHTSINSTANZ ist!

Aber DEMOKRATIE war noch nie eine Sache des Hamburger Senates!

Nachzulesen in Hinz & Kunst vom November 2016 unter der Überschrift:

„Warum diskutieren, wenn das Ergebnis schon vorher feststeht?“

Den vollständigen Beitrag kann man bei mir jederzeit bekommen.

„Wir arbeiten mit höchster Effizienz an den falschen Themen.“

Das Titelzitat stammt von Prof. Dr. Günther Bachmann aus einem Vortrag, den er am 29. Juni 2018 an der HafenCity-Universität im Rahmen der Tagung ‚Netto-Null Flächenverbrauch‘, die gemeinsam vom BUND und der HCU organisiert wurde,gehalten hat.

https://www.bund-hamburg.de/fileadmin/hamburg/Themen/Flaechenschutz/Fachtagungen_Flaechenschutz_2016_17/BUND-HCU-Tagung_Programm_29-6-2018.pdf

Darüber möchte ich hier kurz berichten, wobei allerdings der Inhalt der Vorträge nur in einem Abriß erwähnt werden kann.

Etwas später werden, genau wie im letzten Jahr, die einzelnen Vorträge und die Power-Point-Präsentationen veröffentlich werden, deren Links wir dann von BUND bekommen werden. Da kann dann jeder Interessierte die einzelnen Beiträge selber nachlesen.

Ich werde diese natürlich HIER im Blog dann verlinken.

Professor-Bachmann

Herr Prof. Bachmann hat noch ein weiteres sehr markantes Zitat gebracht:

„Wir wachsen (planen) uns ARM.“

Hier die Internetseite des Rates für Nachhaltige Entwicklung, in dem Bachmann der Generalsekretär ist.

https://www.nachhaltigkeitsrat.de/

Es gab noch weitere sehr erhellende und unterhaltsame Zitate von ihm, aber leider gibt es kein Skript dieses frei gehaltenen Beitrages, aber man darf feststellen, daß der Herr den derzeitigen Planungen und Entwicklungen extrem kritisch gegenüber steht.

Und beide Zitate stehen genau für das, was auch wir hier in Rahlstedt hautnah erleben müssen.

Überhaupt wurde unser Problem ‚Rahlstedt 131‘ ziemlich oft erwähnt, denn es ist ein ‚gutes‘ Beispiel dafür, wie zwar gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahmen versprochen aber NIEMALS umgesetzt wurden.

Und aus dem Vortrag von Dr. Michael Melzer stammt diese Grafik, die sich mit der Behauptung deckt, wir würden uns ARM planen!

BaugebieteRechnenSichNichtFuerDieKommunen
Das wissen wir eigentlich schon lange, zumal es massenweise freie Gewerbeflächen gerade im Gebiet Wandsbek gibt, für die man keine Landschaftsschutzgebiete platt machen muß.
Diese Zahlen und Daten kann man HIER im Blog nachlesen.

Anfangs gab es noch kurze Statements der Vorsitzenden des BUND Maren Jonseck-Ohrt und Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Letzterer erklärte noch einmal die Volksinitiative ‚Hamburgs Grün erhalten‘, was keinesfalls als Konkurrenz zum BUND gemeint sei. Man habe eben eine Art Arbeitsteilung.

https://hamburg.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/stadtentwicklung/gruen-erhalten/index.html

Danach ging es dann zum ‚ernsten Teil‘ des Tages über, nämlich den Fachvorträgen, die einigermaßen gemischt ausfielen. Einige waren eher in den Bereich ‚Polit-Propaganda‘ einzuordenen, wie zum Beispiel der von Margit Perdersen von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

Dazu gehörte aber auch der Beitrag von Kay Gätgens, dem Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel, der uns die tollen Planungen für ein Eimsbüttel 2040 darstellte.

Aber es gab natürlich auch die Beiträge, die sich deutlich kritisch mit den Planungen und den Realitäten auseinandersetzten, wie vor allem der von Manfred Braasch von BUND Hamburg, der diese Tagung mitorganisiert hatte.

ManfredBraasch

Die beiden Grafiken ganz oben, die die drastische Entwicklung bei der Flächenversiegelung allein in Hamburg deutlich zeigen, stammten auch aus seinem Beitrag.

Man kann diese jederzeit auf http://www.hamburg.de/flaechenversiegelung ansehen.

FlaechenversiegelungHamburg

8 mal die Fläche der Außenalster wird in Hamburg derzeit jedes Jahr versiegelt! Das ist schon ziemlich eindrucksvoll.

Vor allem sprach er sehr überzeugend die Zielkonflikte an, die dem Flächensparen entgegen stehen.

Zielkonflikte

Und daß das nicht in der Praxis umgesetzt wird, sieht man drastisch an den Grafiken am Anfang!

Und auch bezüglich unseres Problems waren die Fakten aufschlußreich, obwohl wir das natürlich eigentlich schon wußten.

AusgleichsflaechenRahlstedt105-Umsetzung

18 lange Jahre wurde hier NICHTS getan, um die angeblich gesetzlichen Vorschriften tatsächlich umzusetzen! Und jetzt werden sie einfach mit Rahlstedt 131 überplant und es gibt neue Versprechungen, die wahrscheinlich dann auch nicht gehalten werden.

Viel Vertrauen in die Politik und die Verwaltung ist jedenfalls keineswegs angesagt!

‚Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.‘

BUEGutachten-UmsetzungAusgleichsflaechen

In einer EIGENEN Untersuchung hat die BUE (Behörde für Umwelt und Energie von Senator Kerstan, GRÜNE) feststellen müssen, daß mehr als die Hälfte aller Ausgleichsflächen-Umsetzungen nur mäßig bis GAR NICHT umgesetzt wurden, darunter Rahlstedt 105!

In den Beitrag von Prof. Dr. Alain Thierstein gab es einige spannende Zahlen in Sachen Flaechenverbrauch auf verschiedenen Ebenen, wie zum Beispiel dem Wohnungsbau oder den verschiedenen Verkehrsarten.

AlainThierstein

Zunächst beschäftigte er sich mit der zunehmend größer werdenden Wohnfläche pro Kopf und der deswegen bebauten Fläche.

Flaechenversiegelung1960-2012Wohnraum

Da sehen wir, daß die mit Wohnraum zugebaute Fläche in Hamburg 1960 erheblich geringer war, als 2012, obwohl es damals WENIGER EINWOHNER gab!

Die Anspruchshaltung der Wohnungssuchenden wurde also immer größer in Sachen Quadratmeter! So zum Beispiel der Trend zum Einfamilienhaus!

Wie ich schon in einem Beitrag geschrieben habe, wird sich der Trend wieder umkehren MÜSSEN, weil die zu bebauende Fläche immer geringer und auch teurer wird.

Warum das so ist, fragte mal DIE ZEIT den Stararchitekten Koolhaas, der diesen Trend auf das Konsumverhalten und den Druck auf die Menschen zurückführte.

Zitat-RemKoolhaas

Hierzu paßt noch ein Filmchen, das wohl auch mit dem BUND zusammen erstellt wurde und vor allem Kindern zeigen soll, wie man Flächen sparen könnte, wenn man Wohnraum bauen möchte.

Allerdings vergessen die ein wenig, daß die Menschen ein eigenes Haus vorziehen, weil sie dort tatsächlich einigermaßen ungestört leben können.

In Reihenhaussiedlungen oder Mehrgeschoßhäusern hat man keinerlei wirkliche Freiheiten!

Und DAS ist ihnen dann schon etwas mehr Geld wert.

Und dann war da noch sehr interessant der Flächenverbrauch durch Verkehrsmittel, was nur bedingt im Focus der Meinungen steht, außer vielleicht dem tatsächlichen Verkehrswegebau, wie Straßen, Schienen etc.

flaechenbedarf-verkehr-pkw-radverkehr-fussgaenger-strassenbahn-bus-oepnv-flaechen-flaechenaufteilung_580px
Diese Grafik stammt von der Seite: https://www.zukunft-mobilitaet.net/78246/   Allerdings scheinen mir die angegebenen Geschwindigkeit für Innenstädte kaum zu erreichen.

Nach meinen Erfahrungen über den Bordcomputer meiner Taxen liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit selbst nachts keinesfalls über 25 km/h. Tagsüber sogar deutlich unter 20!

Und für ein Rad, wie mir einige Radler sagten, sind 30 km/h schon mehr als schnell!
immerhin ist es erstaunlich, daß auch ein Rad einen ziemlich großen Flächenverbrauch hat!

In einem Vortrag von Dr. Philine Gaffron von der TUHH wurde zum Beispiel angesprochen, daß etwa 36% der Siedlungsflächen in Hamburg vom VERKEHR eingenommen werden!

Und auch die Verkehrsbelastung wird immer größer, obwohl die Zahl der PKW weniger wird, dafür aber die Zahl der Zulieferfahrzeuge wegen des Onlinehandels, vor allem auch wegen der vielen Rücksendungen!

Hier ein Foto, das sie selber in einer Straße in Eimsbüttel gemacht hat, zugestellt von drei Zulieferfahrzeugen!

 

Zulieferverkehrsproblem

Sie hat dann auch versucht, ein paar Alternativen für innerstädtischen Zulieferverkehr aufzuzeigen, wie Elektroräder etc.

Und Dr. Julian Petrin von der Firma Urbanista in Hamburg sprach dann noch mal die vielen Konflikte an, die einer Innenverdichtung entgegen stehen.

JulianPetrin

Flaecheninnenentwicklung-KaumMehrMoeglich

Wie ich in meinem Beitrag ‚Mit Stadtverdichtung zu Ghettos und Bürgerkrieg‘ schon hingewiesen habe, sind viele Grünflächen essentiell für eine gute Lebensqualität, was in den Vorträgen durchaus immer wieder angesprochen wurde, aber da die Flächen nun mal endlich sind, kann man NICHT in gleichem Maß wie man Flächen vernichtet, Grünflächen schaffen!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

Lohsepark
Lohsepark in der Hamburger Hafen City (Foto: SHZ.de)

Dieser Park hier oben wird immer gerne als Beispiel herangezogen, daß man in Hamburg ja auch NEUE GRÜNFLÄCHEN schafft! Aber so ein Park ist zwar GRÜN, aber trotzdem kaum erholungswirksam! Viel zu korrekt geplant, um sich da wohl zu fühlen. Selbst in 20 Jahren wird er nicht wirklich heimelig sein.


Ganz abgesehen von der Tatsache, daß man dort den HANNOVERSCHEN BAHNHOF zerstört hat, der eigentlich ein Museum für die Juden-Deportation hätte werden sollen, denn von hier aus wurden fast alle Hamburger Juden deportiert!

Der Hanoversche Bahnhof 2

Die Unterschrift meines Fotos von 2007 beschreibt den damaligen Stad der Planung, aber die Schlickfinger der Bodenspekulation haben das verhindert! Heute gibt es da nur eine winzige Gedenktafel.

 

Und dann war da noch die Abschlußdiskussion, an der neben einigen Vortragenden auch unser Hamburger Umweltsenator Kerstan teilnahm.

Enddiskussionsrunde

Die Diskussion von etwas über 1 Stunde Dauer kann man HIER nachhören und sich runterladen!

https://www.dropbox.com/s/k0t96l4ak2j40v4/BUNDTagung290618AbschlussDiskussion.m4a?dl=0

Dabei fiel besonders auf, daß unser guter Senator nahezu die ganze Zeit mit einem GRINSEN dasaß, daß ich mich fragte, ob der Mann geistig überhaupt anwesend sei?

Und er gab auch ein paar erhellende Antworten, zum Beispiel daß Rahlstedt 131 eine FEHLPLANUNG sei!

Dazu noch die Teilnehmer, die wir noch nicht bildlich kennengelernt haben, wie Kay Gätgens.

KayGaetgens

Herr Berthold Eckebrecht, der Vizepräsident der Hamburger Architektenkammer.

BertholdEckebrecht
Und dann noch der Gastgeber Prof Jörg Knieling von der HCU. Er gab vor allem Jens Kerstan wirklich gut Kontra!

JoergKnieling

 

 

 

 

 

 

 

Rahlstedt 134 – Und der Betrug geht weiter !

Blumenwiese1

Laut den Versprechungen der Behörde und des B-Planes Rahlstedt 134 soll hier eine BLUMENWIESE hin!

Das Ganze liegt zwischen dem Kleingarten und der Stellau.

So weit so nicht gut!

Mitte APRIL zeigte man plötzlich Wahnsinns-Aktivitäten (obiges Foto).

Mit einem kleinen Bulldozer schrubbte man die gesamte Rasenoberfläche weg. DANN allerdings ließ man es wochenlang liegen, bevor man die Wiese wenigstens planierte.

Unter der ‚3‘ findet man diese Wiese.

B-Plan-Rahlstedt134-2

Danach warteten Alle auf die Aussaat der niedlichen Blümchen! Aber was nicht kam, waren eben diese!

Heute, am 1. Juli 2018 sieht das SO aus! Ein bißchen was Grünes versucht, sich hochzuarbeiten, aber ansonsten ist es genauso, wie im April! Und die Zeit der Blümchen läuft langsam aber sicher ab!

Blumenwiese2Na ja, die Versprechungen von Politikern und Beamten sind noch nicht einmal das Papier wert, auf das sie gedruckt werden.

Die angeblich einzurichtendenden VERSPROCHENEN BIOTOPE im Rahmen von Rahlstedt 105 (Merkur-Park) sind auch 18 Jahre später nie umgesetzt worden!

Wenn ich mal böse sein will, dann haben die schon damals gewußt, daß diese Ausgleichsflächen keinen Bestand haben werden, weshalb man lieber nichts investierte!