Archiv für den Monat November 2016

Presseschau !

In letzter Zeit waren wir nahezu wöchentlich in den lokalen Blättern.

Nicht schlecht, wenn man mich fragt.

 

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Offizielle Bestätigung der Rückkehr des Ring 3 ? Oder LÜGEN wir mal wieder?

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Als ich gestern Abend auf der Veranstaltung von Olaf Scholz unsere Flugblätter verteilte, wollte ich auch diesem Herrn, der da wohl mit Gattin anwesend war, eines in die Händchen drücken. Was er aber nicht wollte.

Er begann mir zu erklären, warum dieses Gewerbegebiet doch so prima sei, und daß eben durch dieses oder eigentlich ALLE Gewerbegebiete massenweise Arbeitsplätze entstehen würden. Er würde das wissen, da er lange Jahre auf dem Bauplanungsgebiet tätig gewesen sei.

Als ich ihn fragte, mit wem ich es denn zu tun habe, wollte er mir darauf keine Antwort geben.

Aus seinen Reaktionen stellte ich fest, daß er wohl durchaus in der SPD-Hierarchie eine wichtige Stellung einnehmen würde, oder zumindest politisch eine ziemlich wichtige Figur sein müsse. Falls einer der Leser weiß, um wen es sich hier handelt, wäre ich dankbar für eine Mail.

Ich versuchte ihn auf das NICHTENTSTEHEN von Arbeitsplätzen hinzuweisen, was er aber abbügelte.

Danach lenkte ich den Blick auf den Verkehr. Er: Dieses Problem ließe sich leicht lösen, zum Beispiel durch Lärmschutzwände etc.!

Ich wies ihn darauf hin, daß diese gegen Staus nicht helfen würden, die heute schon sowohl auf der L 222 (Sieker Landstraße / Alte Landstraße) normal seien. Ich fragte ihn, ob er im Falle eines zu starken neuen Verkehrsaufkommens und der dazu gehörigen Belastungen Rahlstedts auch eine Wiederbelebung des Ring 3 befürworten würde, sagte er:

„Wenn es notwendig wäre, würde er wieder kommen.“

Damit ging ich zu Buschhüter und erzählte ihm von dieser Aussage. Der Mensch kam aber schnell mit und behauptete, ich würde lügen. Das hätte er nie gesagt!

Wie eine unserer Mitstreiterinnen richtig feststellte: Man sollte grundsätzlich immer ein Aufnahmegerät laufen lassen!

Aber wir kennen das ja schon von Wysocki, der mir bei seinem Bürgergespräch nicht nur von den nie geschaffenen Arbeitsplätzen im Merkurpark berichtete, sondern da das Wort VERTAUENSBRUCH durch Jebens nutzte.

Dieses Wort will er heute nie gesagt haben! Leider waren von uns sonst keine Mitkämpfer anwesend, aber meine Ohren haben dieses deutlich vernommen. Nun ja, wichtig waren ja eigentlich die Zahlen, die er nie abgestritten hat, gesagt zu haben.

Der Senat bin ICH !

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Gestern war ja nun die groß angekündigte Werbeveranstaltung für unseren Oberbürgermeister Olaf Scholz in Meiendorf.

Die war wie erwartet recht gut besucht. Der Saal war voll. Ich denke etwa 2 – 300 Menschen kamen, um Olaf mal selbst zu erleben.

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Zunächst durfte sich der niedliche Buschhüter präsentieren, der ja wohl der Gastgeber war, wenn man das bei so einer Veranstaltung sagen kann, denn das Ganze war natürlich schon ein vorgezogener Wahl-Werbe-Abend für die SPD und KING OLAF!

„L’etat c’est moi! (Der Staat bin ich!)“ sagte einst der absolutistische französische König Ludwig XIV.

„Der Senat bin ICH!“ stellte gestern Abend unser KING OLAF fest! Damit hat er klar vorgegeben, wie die Richtung zu laufen hat: Ausschließlich in die, die ER vorgibt!

Ob das die ‚echten‘ Senatoren gerne hören werden? Man darf das bezweifeln. Aber sie werden trotzdem vor dem OLAF dem GROSSEN den Kotau machen! Versteht sich, denn man möchte ja an den Pfründen bleiben!

Nun aber zurück zum Abend:

King Olaf versprach, wirklich alle Fragen beantworten zu wollen, was er in soweit auch einhielt, als er etwas erwiderte, wenn Jemand fragte.

Danach laberte er uns etwa eine halbe Stunde die Ohren voll mit all den Erfolgen, die die Stadt Hamburg unter seiner Führung vollbracht habe. Wenn man das glauben würde, verstehe ich eigentlich nicht, warum wir überhaupt noch irgendwelche Probleme haben!? Denn eigentlich ALLE sind gelöst oder wenigstens schon angegangen, wobei er dann immer wieder in der Fragestunde darauf hinwies, daß Vieles eben seine Zeit brauche, bevor die Änderungen Wirkung zeigen würden! Damit hat er eigentlich alle kritischen Fragen, wie zum Beispiel die Tatsache, daß die Stadt als Auftraggeber sehr zögerlich ist mit der Begleichung der Rechnungen an die beauftragten Firmen sei. War aber auch schon ein Thema in den Zeitungen, daß ausgerechnet die Öffentliche Hand gerne versucht, Rechnungen so spät wie möglich zu begleichen, was für viele Betriebe große Probleme bedeutet. Er gab sogar zu, daß es bei vielen Projekten inzwischen schwierig sei, ausführende Firmen zu finden!?

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Für uns aber war dieser Abend wichtig, uns und UNSER PROBLEM, den Victoria Park und die weiteren Planungen darzustellen. Das gelang in sofern recht gut, als daß wir in der Lage waren, nahezu JEDEM ANWESENDEN, inklusive der politischen Größen, eines unserer Flugblätter in die Hand zu drücken. Auch hier waren aber leider auch nur die vier Verdächtigen aktiv. Dabei gab es auch ein paar kurze Diskussionen, wobei einige Wenige schon informiert waren, die große Masse aber eigentlich noch gar nichts wußte. Gott sei Dank hatten wir noch viele alte Flugblätter dabei, die bis knapp vor Beginn ausreichten, Erst dann kam Nachschub (siehe unten), von dem allerdings auch noch Einiges unter die Leute kam.

Richtig nett wurde es mit den SPD-Mitgliedern, die zwar oft nicht wirklich informiert, aber voll dafür waren!? Eines dieser Gespräche werde ich gesondert beschreiben.

Gegen Ende seiner Ansprache kam King Olaf natürlich auch auf die Zuwandererfrage zu sprechen, wo er in den glühendsten Farben berichtete, wie toll man doch Alles gelöst habe!

Und dann kam der Hammer! Ausgerechnet als Erste unter den Fragenstellern stand ein kleines Mädchen auf und sprach Olaf an.

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Sie stellte sich vor, berichtete, daß sie 13 Jahre alt sei und zusammen mit ihrer Familie vor etwa 1 Jahr aus Afghanistan nach Hamburg gekommen sei. Die Kleine sprach tatsächlich schon recht ordentliches Deutsch. Sie bedankte sich bei dem Bürgermeister für die liebe Aufnahme und das schlichte HIERSEIN in Hamburg. Sie habe zwar Heimweh, aber sie wünsche sich, daß vor allem ihrem Vater eine gute Arbeit angeboten würde. Wie man auf dem Foto sehen kann, lächelte King Olaf wie ein Honigkuchenpferd. Welcher bemerkenswerter Zufall, daß es gerade so ein Kind in diese Veranstaltung verschlagen hatte! Ihre Eltern waren, soweit ich es sehen konnte, nicht mitgekommen! Ob die SPD für einen sicheren Heimtransport dieses hoffnungsfrohen Kindes gesorgt hat?

Aber auch wir kamen recht ordentlich zu Wort. Immerhin 6 (wenn ich richtig gezählt habe) der Fragen kamen von unserer Seite zum Thema ‚Victoria Park. Man merkte, was natürlich zu erwarten gewesen war, daß sich Olaf auf solche Fragen vorbereitet hatte.

Die Antworten waren allerdings nur diejenigen, die wir schon bis zum Erbrechen von Buchhüter, Wysocki oder Dressel vernehmen durften. Wie zum Beispiel, daß massenweise Gewerbeflächen gefordert werden und man deshalb welche vorhalten müsse. Auf einige der Fragen ging er aber gar nicht erst ein. Redete drum herum und umging so eine Antwort. Zum Beispiel bei Viola (rechts). Viola hatte ihn auf die Kleine Anfrage der FDP vor Kurzem hingewiesen und die dort verzeichneten leerstehenden Gewerbeflächen in Wandsbek.

Darauf hin erklärte uns Olaf, daß es zwei Arten FDP gäbe: Die, die gnadenlos jede Fläche zubetonieren möchte (womit er durchaus recht hat) und die, die sich gerne überall anbiedern möchte. Daß allerdings die Zahlen VOM SENAT, also IHM, kamen, darauf ging er lieber nicht ein. Oder nur in soweit, als er behauptete, viele dieser Flächen gehörten privaten Menschen, was dem Senat keine Zugriffsmöglichkeiten gäbe!

Das, lieber Olaf, mag ja sein, aber wem gehört denn der Victoria Park und als die Gebiete, die derzeit aufgekauft werden? Gehören diese der Stadt? Oder dem Land Schleswig-Holstein? Wieso hat ER denn auf diese Flächen eine Zugriffsmöglichkeit?

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In diesem Zusammenhang ließ Olaf noch eine UNVORSICHTIGE BEMERKUNG fallen: „Die Gewerbeentwicklung wird IM WESENTLICHEN von Schleswig-Holstein‘ durchgeführt.“

Ach ja? Aber im Falle des Victoria Parks liegt nur der erheblich kleinere Anteil auf Stormarner Gebiet! Sollten sich da unsere Vorahnungen, das Ganze sei eben doch erheblich größer als zugegeben, bewahrheiten?

Ich selber sprach ihn auf das Evokationsrecht an, mit dem der SENAT, also ER, die Macht an sich reißen würde, vor allem, wenn es gegen die unteren Schichten der Bevölkerung ginge! In jüngster Zeit gegen unser Bürgerbegehren in Großlohe und die Obdachlosen. Zunächst versuchte er zu erklären, daß DER SENAT (er meinte natürlich SICH) keine Evokation durchgeführt, sondern NUR eine Anweisung erteilt habe, wobei er aber nicht sagte, daß das Resultat das Gleiche sei. In einer Untersuchung zur Hamburger Verwaltung von 2003 wird das Ganze deswegen ja auch durchaus gleichgesetzt, da Beides zur Reglementierung der politischen Organe dienen würde und denen vorschreibe, wie sie abzustimmen haben! In diesem Zusammenhang wies ich auf den Artikel in der Novemberausgabe der Obdachlosenzeitung ‚Hinz & Kunzt‘ hin, in der genau das beschrieben wird, was uns mit unserem Bürgerbegehren geschehen ist!

Der Hinweis, die SPD, also ER, würden die Obdachlosen vernachlässigen, erzürnte King Olaf nun wirklich. Er berichtete, daß die MASSE der Obdachlosen eigentlich gar keine seien, sondern aus anderen Ländern zugewanderte Menschen, die so billig übernachteten und verpflegt würden! Überhaupt würde exzellent für die Obdachlosen gesorgt und es gäbe genügend Unterkünfte für die Wintertage!

Tja, wie sagte der gute Luther es mal: „Allein der Glaube macht stark.“

KING OLAF fühlt sich stark, aber ob er das wirklich ist, werden die nächsten Wahlen zeigen!

Wenn es nach IHM ginge, würde morgen mit dem Baggern auf der Victoria-Fläche begonnen. Das kann ihm gar nicht schnell genug gehen!

Aber wie versteht er dann DIESE ANSAGE von gestern Abend?

„Hamburg wird MEHR Grünflächen und Parks bekommen. Auch in Großlohe! …Ich komme aus Großlohe, deshalb werde ich mich dafür einsetzen.“

Na ja, wenn das nicht klappen sollte, kann er sich auch auf die unwilligen Senatoren berufen, die sich ja explizit für die Verdichtung und Bebauung der Grünflächen ausgesprochen haben! Aber vielleicht meinte er ja die netten Grünflächen, die auf den Dächern der tollen Gewerbehütten gepflanzt werden sollen? Oder dieses dämliche Projekt auf dem Bunker am Heiligen Geist Feld?

Am Ende trat dann ein weiterer Gast auf (wie passend!), der sich im Namen der Anwesenden ganz doll bei Olaf bedankte! Nun ja.

King Olaf! Auch DU hast uns Allen gestern Abend mal wieder drastisch vor Augen geführt, warum die Bürger sich von den Regierungen, den Politiker und den Verwaltungen nicht mehr vertreten fühlen, und deswegen weltweit die Nazis wählen! Nicht, weil sie überzeugt sind, daß diese ihre Probleme lösen können, sondern deswegen, weil man den Machthabern ans Bein pinkeln will!

‚Kein Rahlstedt 131‘ ohne wirkliche Informationsseite?!

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Gestern auf der Veranstaltung von Olaf Scholz erreichte uns nun wirklich in der allerletzten Sekunde (unsere eigenen neigten sich dramatisch dem Ende entgegen) dieses Flugblatt. Erstellt und gedruckt von der Gruppe, die zu uns Aktivisten leider in Opposition steht. Eigentlich ja auch nicht mehr mitarbeitet!?

Das Blatt ist ja ganz nett gemacht und in teurem Hochglanz gedruckt, läßt aber als Informationsquelle NUR die Website ‚www.rahlstedt131.de‘ zu! Dieser Blog wir lieber nicht erwähnt, denn er paßt den Machern nicht in den Kram. Die Schreibe ist denen zu unhöflich und zu schnodderig!

OK, aber wir waren übereingekommen, daß BEIDE SEITEN als Informationsquellen dienen sollten. Die eine ‚mehr seriös‘, wie ein paar Leute es forderten, und meine eben ein wenig emotional!

Nicht nur, daß man diese Website zwischenzeitlich mal, ohne um Erlaubnis zu fragen, auf MEINEN NAMEN umgeschrieben hatte (wurde gestern wieder rückgängig gemacht), sondern sie wird auch nicht auf dem akzuellen Stand gehalten, was eine Information kaum möglich macht.

Nun ja. Eines glaube ich allerdings nicht: Dieser Superflyer wird kaum mehr gelesen, als unsere ziemlich primitiven. Viele von denen lagen gestern nach der Veranstaltung auf den Informationstischen herum.

PS: Außerdem wird NICHT erwähnt, daß die geplante Erweiterung bis zu 1000 ha geht! Warum das nicht?

Neues aus der Presse !

 

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Heute am 28.11.16 erschien in dem Lokalblatt ‚RahlstedtR Leben‘ ein guter Beitrag, der von Wolfgang Trede geschrieben wurde.

Es gibt nur wenig zu kritisieren.

Eigentlich nur, daß mein Blog als Informationsmöglichkeit nicht genannt wurde, zumal die Website ja bisher einem Dornröschenschlaf unterliegt und die Verantwortlichen  keinerlei Informations-Updates reinsetzen.

 

 

Geheimer Deal zwischen Behörde und den Reiterhöfen ?

Auf der Tagesordnung der Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek vom 24. November 2016 gab es einen bemerkenswerten Punkt, der ganz sicher auch UNS mit dem B-Plan ‚Rahlstedt 131‘ betrifft.

Es geht um ein ‚Reitwege Konzept‘ zwischen den Reiterhöfen am Schimmelreiterweg (Mellmann etc.) und dem NSG Höltigbaum.

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036309174172/309174172/01183145/45.pdf

Das hört sich zunächst wenig spannend an, aber wenn wir uns näher betrachten, um was es da eigentlich geht, wird man ein wenig hellhörig. Denn hier wird, schon IM ZUSAMMENHANG mit ‚Rahlstedt 131‘ ein Wegekonzept mit Wegerecht für die Reiterhöfe vorgeschlagen, das zu 100% der vorgeschlagenen Konstruktion aus dem ‚Gutachten‘ vom Dezember 2015 entspricht.

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Ebenfalls nachdenklich stimmt mich daran, daß der Vorschlag von der CDU kam und EINSTIMMIG beschlossen wurde!

Da tut sich für mich die Frage auf, WARUM dieses Problem plötzlich GESONDERT behandelt werden soll, da es ja im Bebauungskonzept doch schon drin ist? In eben diesem werden die ’neuen tollen‘ Wege, inklusive EXTRA REITWEGEN doch schon vorgestellt!

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Erster Erfolg unseres Kampfes !?

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Eigentlich sollte unser Gartencenter Rahlstedt zusammen mit dem Erdbeerfeld schon nächstes Jahr weg, aber wir hörten, daß man deren Vertrag um 2 Jahre verlängert hat!

So wie ich das sehe, wird das wahrscheinlich an dem Verkehrsgutachten liegen, das die CDU beantragt hat! So ein Gutachten dauert und muß ja danach auch noch ausgewertet werden.

Und da WIR diesen Kampf begonnen und das Thema erst einmal hochgebracht haben, können wir uns das auf unsere Fahnen schreiben!

Zittern gegen den Victoria Park!

Eine Zusammenfassung unserer kleinen Aktion in der Schwerine Straße  überlasse ich gerne Martina, die das übernehmen wird. Ihren Beitrag findet ihr weiter unten.

Aber ich möchte noch mal sagen, daß nicht ich die ‚Speerspitze‘ unserer Bürgerinitiative bin, sondern unsere Damenriege! Traute kam auch noch, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen nicht lange bleiben, was sie mehr als nur entschuldigt. Das Gleiche gilt für Marlies, die auch aus wichtigen Gründen nicht dabei sein konnte.

Aber ich habe zwei Fotos gemacht, die sich Alle zum Beispiel nehmen sollten:

Viola und Martina sind wirklich die unermüdlichsten Streiterinnen. Danke!

Hier noch mal unsere Flugblätter, die wir unter die Leute gebracht haben:

Danke SPD und GRÜNE für unsere wunderschöne Zukunft! Das WUNDERLAND ist EINFACH GÖTTLICH!

Hier der Bericht von Martina:

hallo,
wollte kurz berichten. viola hatte ja zu dieser kleinen aktion aufgerufen. so fand ich mich an diesem samstag um 10.00 h in der fußgängerzone rahlstedt wieder. markttag, viel volk unterwegs. perfekt. gsd kein regen. 600 handzettel im rucksack. anfänglich etwas schüchtern , dann zunehmend selbstbewußt spreche ich wildfremde menschen an. unerwartet viele nehmen sich die zeit und lassen sich auf ein kleines gespräch ein. jörn kommt dazu, damit steigt auch unsere lautstärke und präsenz. zu dritt hatten die massen keine chance, uns zu entkommen. haha . ein gespräch läuft gut, wenn die menschen neugierig sind oder noch besser, schon informiert, uns zu kennen glauben und unsere minibewegung verfolgen. noch besser, wenn sie mehrere handzettel mitnehmen, für freunde und bekannte, sich bedanken, daß wir etwas tun und uns ermuntern, weiter zu kämpfen. das passierte viel zu selten. häufiger wegschauen und schnell vorbei. jetzt bin ich im geschäft. erkenne, bei wem es sich lohnt, ihn anzusprechen. jetzt werde ich wählerischer. bevorzugt junge leute, die auch positiv reagieren. von ihnen erfahre ich, daß zeitgleich , paar hundert meter weiter, ein stand der NPD aufgebaut werde und sie dagegen protestieren wollen. gut so. violas kommentar , ganz lakonisch, na ja, wir machen ja auch was dagegen. wenn sich die menschen nicht so von den etablierten parteien verraten fühlen würde, hätten NPD u.a. gar keine chance. recht hat sie.  beschimpft und bespuckt wurden wir nicht ( habe einfach zu viel phantasie ). manche fürchteten einfach nur, wir wollten geld oder etwas verkaufen und andere wollten nur schnell ihre einkäufe erledigen. mein fazit, es lohnt sich, auf die menschen zuzugehen, rahlstedter mögen ihre heimat und möchten, daß sie grün bleibt. bestenfalls wächst unsere gruppe wieder etwas ,oder zumindest einige werden meiner einladung folgen, olaf scholz im gespräch zu befragen. am dienstag.
bis dahin
gruß    martina
 .
Kommentar von mir:
Sehr schön geschrieben. Nach unseren Schätzungen haben wir etwa 400 Flugblätter verteilt. Wir hatten sogar eine unserer Abgeordneten von der Bezirksversammlung in Wandsbek da: Anke Ehlers von der Fraktion DIE LINKE. Mit ihr ergab sich eine nette kleine Diskussion. Ich habe ihr heute auch noch mal eine Mail geschickt, in der ich ihr noch einmal ein wenig nähergebracht habe, warum ich das Wort ‚Krieg‘ benutzt habe. Das gefiel der nämlich auch nicht. Sie meinte, es sei kein Vergleich zwischen uns und zB Syrien, was natürlich richtig ist, aber Opfer würde es hier auch geben, nämlich uns und die Natur.
Ich selber hätte es natürlich gerne gesehen, wenn da ein paar mehr gekommen wären, aber obwohl wir nur drei waren, haben wir gute Arbeit geleistet.
Aus einer Mail von W.J. entnehme ich noch Folgendes, was auch gut ist und Hoffnung aufkommen läßt:
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„Falls ihr keinen Stand in Rahlstedt aufstellen wollt, habe ich mir überlegt, als “ NABU” beim Bezirksamt eine Genehmigung zur Aufstellung zu bekommen. Ich würde dann versuchen, den BUND mit ins Boot zu holen.

Wir könnten dann eine gemeinsame Aktion aller Betroffenen durchführen.
Ein gestriges Gespräch in der Nabu Geschäftstselle ergab, dass wir weitere Schritte- gemeinsam mit dem BUND, S.H. gegen den Bbplan131 unternehmen wollen. Einzelheiten erfahre ich in der nächsten Woche von der Naturschutz AG
Noch etwas: Am Montag erscheint  mein Artikel im “RahlstedtRLeben”.
In der Schweriner Straße habe ich noch Herrn B. gesprochen, er hat früher für das Wochenblatt geschrieben.
Jetzt arbeitet er noch für das Wochenblatt (Ausgabe Glinde/Stapelfeld). Er hat sich von euch einen Flyer geholt und ist bereit, ebenfalls einen Artikel zu schreiben.
Also es tut sich etwas !!
Gruß
W.J.“
Dazu darf ich gerne hinzufügen, daß die Genehmigung für einen Tisch zur Information nur ein Telefongespräch weit bei der Polizei ist. Da wir keinen Aufzug planen (Demo) gibt es gar kein Problem, wobei es auch bei richtigen keine gibt.
Was wir brauchen, ist ein schönes GROSSES und AUSSAGEKRÄFTIGES Plakat!
Mein Handzettel mit dem ‚Blick in die Zukunft‘ kam bei den Bürgern sehr gut an, weil sie sich das Ganze dadurch erheblich besser vorstellen können.
Aber das kriegen wir auch noch hin.