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Die Farce ‚Große Heide‘: Der Anfang vom Ende?

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Tja, leider konnte ich persönlich an dieser sicherlich ‚extrem aufregenden und demokratischen‘ Veranstaltung nicht teilnehmen, da ich in Würzburg zu einer Tagung war.

Aber der Artikel aus dem heutigen RUNDBLICK zeigt, daß auch das Interesse der Bürger offensichtlich etwas ermüdet ist.

Das einzig Interessante scheint gewesen zu sein, daß sich der Bauer Delfs weigert, seine Flächen zu verkaufen, auf denen der Minerva-Park größtenteils liegen soll. Er will Ausgleichsflächen, die aber leider nirgends zu finden sind.

Und der unfähige Puppenbürgermeister von Stapelfeld, Westphal, verkündete, daß es bald ein EIGENES VERKEHRSGUTACHTEN geben würde! Spannend! Ob das auch von Jebens bezahlt wird?

Wahrscheinlich einfach deswegen, weil sie genau wissen, daß die Veranstalter dieser Marionetten-Veranstaltung genau wissen, daß NICHTS von dem, was sie das vorgestellt oder gesammelt wurde, auch tatsächlich umgesetzt werden muß!

Man darf diese ‚Vorschläge‘ dem Investor vorstellen, aber nichts zwingt ihn, diese dann auch tatsächlich umzusetzen!

Und den Versprechen der Politik zu trauen, dürfte das wahrscheinlich dümmste sein, was ein Bürger tun könnte.

Das versprechen vor Allem die GRÜNEN lauthals, daß für JEDEN gefällten Baum zwei neue gepfplanzt würden! Und wie sieht es in der Realität aus? Kein Wunder, daß Hamburg immer grauer wird!

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Die Instrumentalisierung des Widerstandes!

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Ganz so, wie ich es vorausgesagt hatte, ist es gekommen:

Ein paar von Uns, wenn auch nur sehr wenige, haben leider an diesen erbärmlichen TOLLERORT-Veranstaltungen teilgenommen, genauso wie ein paar Personen unserer sogenannten Stadtteilversammlung Großlohe.

Als Begründung wurde genannt: Vielleicht kann man ja noch etwas Positives erreichen, wenn man sich da einbringt. Vor allem, wenn man das Gewerbegebiet sowieso nicht verhindern kann.

Daß sie sich damit zu genau dem gemacht haben, was die Politiker, die Verwaltung und Herr Jebens wollten, scheint Einigen immer noch nicht bewußt zu sein.

Dazu sollte man einfach mal den obigen Artikel lesen, der ja die Presseerklärung eben dieser Herrschaften ist.

….. haben sich ZAHLREICHE Bürgerinnen und Bürger in den Beteiligungsprozess eingebracht.

DAMIT wurde denen das umwerfende Argument geliefert, die Bürger hätten sich doch BETEILIGT und ihre Vorschläge vorgebracht. Prima!

Ich danke hiermit ganz offiziell all denen, die sich dort ‚eingebracht‘ haben und  sich damit aktiv gegen uns gestellt haben!

Aber ich danke auch den Umweltschutz-Verbänden, die da offensichtlich ebenfalls mitgemacht und den Landschaftszerstörern damit Rückendeckung verschafft haben!

In diesem Interview aus dem WOCHENBLATT vom 5.7.17 macht Olaf Scolz sogar stolz mit ÖJENDORF Werbung, wo sie gerade ein großes Stück des Park da platt gemacht haben!

„Hamburg wird durch dieses Wachstum SCHÖNER. Es entstehen auch Parks und Grünflächen, wo vorher lange Zeit Brachflächen waren oder ungenutzte Immobilien standen.“

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!

Eigentlich sollten jetzt ALLE Umweltschützer im Drudenfuß springen, denn sie sehen, gerade in Bezug auf ‚Öjendorf‘, wie sehr sie verscheißert werden! Aber umso mehr sollten und MÜSSEN sie begreifen, daß sie mit ’netten‘ Mitteln nicht weiterkommen, sondern nur der Zerstörung zuschauen können!

WOLLT IHR DAS?

Ich will ja nicht zu Gewalt aufrufen, wie gestern im Hamburger Stadtzentrum, aber es muß endlich etwas getan werden, und DAS bedeutet:

VOR GERICHT GEHEN!

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Metropolregion Hamburg: Die BIG-BANG-THEORIE der Landschafts- und Stadtplaner!

Am 16. Juni 2017 fand in der Hafen City Universität eine Fachtagung statt, die sowohl von der Uni selber, als auch vom BUND organisiert wurde.

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http://bund-hamburg.bund.net/themen_projekte/flaechenschutz/fachtagung_metropolregion_hamburg_ohne_plan/

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Hier auch noch mal der Flyer zum Programm der Tagung, der sich allerdings ein wenig änderte, weil einige Referenten erkrankt waren.

http://bund-hamburg.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmslvhamburg/Proj0_Flaechenschutz/Fachtagung_2017/BUND-HCU-Tagung_Programm_16-6-2017.pdf

Es nahmen etwa 250 Personen daran teil, darunter allerdings nur sehr wenige von Bürgerinitiativen. Von uns war NUR ICH anwesend, was ich etwas erschreckend fand. Immerhin war hier mal die Möglichkeit gegeben, im Naturschutz wichtige Personen direkt zu treffen und anzusprechen.

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Nun ja, mal davon abgesehen: War es tatsächlich wert, dort hinzugehen und 20 Euro Tagungsgebühr zu zahlen?

Die Versammlung stand unter der professionellen Leitung von Silke Inselmann, die für eine Beratungsfirma in Göttingen arbeitet.

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Sie machte ihre Aufgabe recht ordentlich, wenn wir mal davon absehen, daß selbst bei einer solchen Veranstaltung ein gewisses Kindergarten-Prinzip vorherrschte, das wir schon von der ‚Großen Heite‘ und der Firma TOLLERORT her kennen.

Aufstehen, um festzustellen, wer aus welchem Grund da ist. Aber das ging ja noch. Richtig kritisch wurde es, als nach der Mittagspause alle aufstehen, in die Händchen klatschen und die Arme hochrecken sollten! DAS sei das WOHLFÜHLPAKET für den Biorhythmusses  für die zweite Hälfte des Tages. Dazu noch irgendwelche Handmuskeln drücken, um Kopfschmerzen vorzubeugen. DAS scheint zwar ein moderner Trend zu sein bei solchen Treffen, hat aber für mich immer den Eindruck, in einem Kindergarten zu sein, der gefüllt ist mit Menschen, die von ihrer Intelligenz sicherlich überzeugt sind.

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Leider konnte ich meine Kamera nicht so schnell aktivieren, um das Händchenheben noch zu dokumentieren. Nun ja.

Mein Fazit dieser Tagung dürfte Folgendes sein:

Wenn wir das Thema zugrunde legen ‚Metropolregion Hamburg ohne Plan?‘ stelle ich mal ganz sachlich fest, daß das Thema weitgehendst VERFEHLT wurde!

Das hört sich etwas brutal an, aber wenn ich die allermeisten der Vorträge zugrunde lege, so waren diese eine reine WERBEVERANSTALTUNG für die ‚Arbeit‘ der Metropolregionen, egal ob der von Hamburg, von München, Stuttgart oder Düsseldorf.

Trotzdem war ich deswegen dort, weil ich mal ein paar Herrschaften ansprechen konnte, die auch mit unserem Problem befaßt sind oder sein sollten, wie zum Beispiel die Chefs des BUND Hamburg.

In allen Beiträgen wurde geradezu überschwänglich die geradezu fantastische Arbeit und die innovativen Projekte über den grünen Klee gelobt, was schon eher ein wenig nervig war, zumal festgestellt werden mußte, daß alle diese Arbeiten zwar toll klingen, aber in gar keiner Weise irgendwie bindend für die Regierungen dort seien!

Es kamen schon gelegentlich ein paar kritische Gedanken durch, aber eigentlich klang Alles nach eitel Freude und Sonnenschein! Muß ja wohl auch, sonst hätten die Mitarbeiter dort ja keine Existenzberechtigung.

Haben sie wahrscheinlich auch nicht, denn, so wie ich das sehe, arbeiten sie Pläne aus, die nahezu Nirgends tatsächlich irgendwann einmal umgesetzt werden. Aber diese Stellen sind alle hoch dotiert! 

Und nach unseren Erfahrungen greifen Politik und Behörden immer dann zu diesen Arbeiten, wenn es ihnen in den Plan paßt, tut es das aber nicht, behauptet man, daß diese Arbeiten eben nicht bindend seien. Das Gleiche betrifft übrigens auch die IHK und die Wirtschaftsfördergesellschaften in Hamburg oder Stormarn.

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Herr Braasch faßte das in seinem Vortrag in dieses Zitat, das aus einem Brief an den BUND stammt.

Überhaupt gab es eigentlich NUR ZWEI Vorträge, die zum Thema paßten: Der von Prof. Dr. Jörg Knieling von der Hafen City Universität und der von Manfred Braasch vom BUND!

Dieses waren DIE EINZIGEN Beiträge, in denen tatsächlich Kritik an der Arbeit der Metropolregion Hamburg und der Regierung geäußert wurde.

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Herr Knieling von der HCU hielt seinen Vortrag nicht nur humorvoll, sondern sparte auch nicht mit Kritik, wie er es ja auch schon in Zeitungsartikeln getan hat.

Siehe hier zum Beispiel:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

Zum Beispiel erklärte er, daß der Plan des Senats, in Hamburg PRO JAHR 10.000 Wohnungen zu bauen, schon nach kurzer Zeit zu riesigen Problemen führen wird!

Die ersten Flächen würden noch vergleichsweise einfach zu finden und zu rekrutieren sein, aber schon nach wenigen Jahren wären diese ausgereizt. Spätestens dann würde es gigantische Probleme geben, solche Flächen nicht nur zu finden, sondern diese dann auch der Bevölkerung erklärbar zu machen!

So etwas könne man NUR dadurch lösen, daß es eine GEMEINSAME SIEDLUNGSPLANUNG innerhalb der Metropolregion geben müsse, die es bis heute nicht gibt. Dazu ebenfalls die Flächennutzung allgemein und die Verkehrsstrukturen. Davon sei man aber weit entfernt.

Schon DESWEGEN sei die METROPOLREGION HAMBURG ein ZAHNLOSER TIGER!

Weiterhin müsse man begreifen, daß die Nutzung von innenstadtnahen Flächen letztlich erheblich billige sei, als die im Umlang. Dort ist ja schon die Infrastruktur vorhanden.

Ein bißchen kritisch ließ sich auch Detlef Gumz vernehmen. Er sprach für den Landkreis Harburg, als den Bereich der MRH, der sich unmittelbar südlich unserer Stadt anschließt.

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Dem Kreis Harburg geht das Land aus! Gemeint war, daß es keinerlei Ausgleichsflächen mehr gibt, die man im Falle der Ansiedlung neuer Gewerbegebiete etc. nutzen könne. Woher sollten diese auch kommen?

Sehr kritisch äußerte er sich zum Beispiel über die Logistik-Halle von Amazon, die irgendwo 700 m lang und 90 m breit sei. Damit also eine geradezu Unmenge von Fläche gefressen hat.

Der Vortrag von Manfred Braasch war leider viel zu kurz, um wirklich die nennenswerten Probleme auch nur anzusprechen, aber er gab sich Mühe, dem Zentralthema gerecht zu werden.

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Herr Braasch ist hier links zu sehen neben Alexander Porschke vom NABU.

Hier zeigte er zum Beispiel eine Karte, auf der der besiedelte Teil Hamburg einmal oben links um 1960 und unter rechts um 2000 zeigte.

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In den 60er Jahren hatte Hamburg schon einmal etwa 1,8 Mio. Einwohner. In der Zwischenzeitlich sank die Zahl auf nahezu 1,6 Mio. und liegt heute wieder bei etwa 1,82 Mio.

Trotz der nahezu gleichen Bevölkerungszahl nutzt diese jetzt eine erheblich größere Fläche, als in den 60ern! Vor allem im Bereich westlich von Hamburg, also zum Beispiel in Wedel oder Richtung Pinneberg ist das auffällig.

Als Erklärung dafür werden die gestiegenen Ansprüche der Bevölkerung genannt, die heute erheblich größeren Wohnraum haben möchte, als damals.

Dazu muß ich allerdings einwenden, daß es sich dabei nur um den relativ kleinen Teil handeln kann, der sich eben auch große Wohnungen oder Häuser leisten kann. Wie sagte es mal ein Juppie aus Eimsbüttel in meiner Taxe? „Also, unter 135 qm könnte ich nie leben.“

Ein paar weitere Grafiken waren interessant:

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Hier etwa zeigt er, daß zwar irgendwie ALLE GEGEN einen großen Flächenverbrauch sind, trotzdem aber offensichtlich Niemand etwas wirklich dagegen tut!

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Auf dieser Grafik zeigt er uns, daß es KEINEN tatsächlichen Zusammenhang zwischen dem Wachstum und der Flächenversiegelung in der MRH (ohne Hamburg selber) gibt. Der blaue Balken zeigt den Gesamt-Flächenverbrauch (ohne Hamburg) und daneben den tatsächlichen Bevölkerungszuwachs. Schließlich ist das bei den Politikern ja immer eines der Hauptargumente, warum man Flächen verbrauchen muß!

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Und auch die Sache mit einem ständigen Wohnungsbau MUSS man kritisch sehen, denn gerade in Stormarn wächst der Anteil der Bevölkerung über 65 in den nächsten Jahren drastisch, die dann zumindest keinen Arbeitsplatz mehr bräuchten!

So ähnlich dürften die Zahlen auch für Hamburg aussehen, es sei denn, man läßt tausende von Zuwanderern in die Stadt, nur um die Einwohnerzahl wieder zum Wachsen zu bringen.

Aber ob das letztlich zum Wohle der Stadt wäre, lassen wir lieber dahingestellt.

Und in dem kleinen Feld rechts sehen wird die neueste Statistik zur Bevölkerungsentwicklung für ganz Deutschland, die bis 2060 einen Rückgang um 13 Mio. Menschen ausweist!

Das würde bedeuten, daß alle diese Planungen eigentlich völlig sinnfrei sind, wenn man die mittelfristigen Entwicklungen berücksichtigt!

Noch ein ganz witziger Aspekt, der mir bisher nicht geläufig war.

In einem anderen Vortrag erklärte uns der Vortragende (Herr Gumz?), das B.A.N.A.N.A.-Prinzip!

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Leider ist das etwas unscharf, aber man kann es lesen.

Dieses Prinzip basiert aber, wie ich schon etwas weiter ober schrieb, NUR darauf, daß DIE REICHEN STADTTEILE dieses pflegen. In den ärmeren und problematischen gehen die Politik und die Verwaltung davon aus, auf keinen Widerstand zu stoßen.

Allerdings darf man als Zuhörer feststellen, daß es zwar immer die gleichen Leute sind, die uns STADTVERDICHTUNG und DAS DENKEN AN DAS GROSSE GANZE predigen, dieses aber keinesfalls bei sich zuhause vor der Haustür oder im Vorgarten dulden würden!

Wie sagte es Einer: ‚Neuen Wohnungen ziehen Menschen an. Neue Straßen Verkehr.‘

Die Podiumsdiskussion am Ende war ziemlich unterhaltsam

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Vor allem die Aussagen des Herrn Pollmann von den GRÜNEN und Mitarbeiter der BUE (zweiter von links). In der Mitte Herr Knieling, dann Herr Brüning aus Norderstedt und Herr Braasch von BUND.

Diese Diskussion kann man von mir bekommen. Sie ist allerdings etwa 45 Minuten lang. Auf Wunsch schicke ich sie jedem gerne zu.

Dank einer Frage von mir (die allerdings immer nur einesammelt und dann anonym vorgetragen wurden), kam auch unser Problem mit Rahlstedt 131 zur Sprache.

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Herr Pollmann (rechts) war sich auch nicht zu schade, den Bereich Rahlstedt 131 als AUFWERTUNG DER NATUR zu bezeichnen und wiederholte eigentlich nur die sattsam bekannten Phrasen der GRÜNEN.

FAZIT:

Wenn man den meisten Vortragenden glauben darf, so können wir nahezu alle Probleme prima dadurch lösen, daß wir uns besser kennenlernen und intensiver kommunizieren. Auch die Bevölkerung soll da eng mit der Verwaltung zusammenarbeiten!

WAS DAS bedeutet, haben wir ja hautnah in Großlohe erlebt! Da MÜSSEN bei den Bürgern alle Alarmglocken läuten, wenn man so etwas gesagt bekommt.

WORTE SIND WOHLFEIL, nur glauben möchte man sie nicht!

Die Krönung war für mich, als die Dame aus München zu der Überzeugung gelangte, man müsse nur SCHAFSKOPF spielen lernen, und schon lösten sich alle Mißverständnisse in Wohlgefallen auf.

OK, dazu gab es eine kleine Geschichte, aber es war die Quintessenz dieser.

Wenn man den Herrschaften der Metropolregionen glauben darf, so könnten diese eben doch einigermaßen problemlos Flächen hervorzaubern, um alle diese Pläne durchzusetzen. Man muß es eben nur wollen und besser kommunizieren.

Ich nenne das jetzt mal

DIE BIG-BANG-THEORIE DER STADT- und LANDSCHAFTSPLANER:

AUS NULL FLÄCHE WIRD MASSENWEISE FLÄCHE!

Und ein kleines Trostpflaster am Ende der Veranstaltung:

Ich fuhr noch einmal mit dem Fahrstuhl ganz nach oben und durfte feststellen, daß die HCU ganz im Sinne der GRÜNEN und des Fortschritts BEGRÜNT wurde!

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Müllkippe nun doch im Flächennutzungsplan enthalten!

Klammheimlich scheint das Bezirksamt Wandsbek nun unsere allseits notorische Müllkippe nun doch in den B-Plan Rahlstedt 131 aufgenommen zu haben!

Die neueste Version zeigt die neuen Grenzen des Gebietes. Allerdings wurde dieses nie öffntlich festgestellt und auch auf der Karte gibt es kein Änderungsdatum!

B-Plan Rahlstedt 131 - Muellkippe

Interessant wird es nun, was denn nun aus dieser Fläche werden soll?

Wir die Stadt ihr Vorkaufsrecht auf diese schon seit langer Zeit zum Verkauf stehenden Fläche ausüben und dort dann eine ‚Ausgleichsfläche‘ schaffen wollen? Bis heute steht sie weiterhin zum Verkauf!

Dazu gab es im Mai eine Kleine Anfrage der FDP, die ja hier am 18.6. eine kleine Ortsbesichtigung vornehmen will.

Man fragte kurz nach, was denn nun mit den Flächen der Müllkippe geschehen soll?

http://bund-hamburg.bund.net/themen_projekte/flaechenschutz/fachtagung_metropolregion_hamburg_ohne_plan/

Da wird festgestellt, daß diese Fläche, auch weil sie unter einer 380.000 Volt Starkstromleitung liegt, NICHT als Wohnungsbaugelände ausgewiesen wird.

Vom Müll ist da pikanterweise keine Rede!?

Aber eine andere Nutzung, zum Beispiel als Gewerbe- oder gar AUSGLEICHSFLÄCHE wird nicht explizit erwähnt. Bleibt also offen.

Zitat:
Das Grundstück ist planungsrechtlich dem Außenbereich zuzurechnen und somit kein Bauland. Eine bauliche Entwicklung wird aufgrund der Rahmenbedingungen wie der Lage innerhalb einer Landschaftsachse im Landschaftsschutzgebiet, der fehlenden baurechtlichen Anforderungen an eine entsprechende Erschließung und dem Einwirkungsbereich einer 380 kV-Hochspannungsfreileitung nicht verfolgt. Darüber hinaus befindet sich auf dem nördlichen Teil ein naturnahes, stehendes Gewässer, das unter den gesetzlichen Biotopschutz fällt. Daher wurde das Grundstück nicht in das Wohnungsbauentwicklungsprogramm aufgenommen.
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Dazu auch noch mal die Kleine Anfrage Buschhüters, unseres Spezis für Müllkippen:
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Und hier noch mal meine Beiträge zu dieser Kippe:
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Möbel Höffner stinkt zum Himmel! Oder: Kriegers Kloake!

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Es liegen mir Berichte vor, daß im unmittelbaren Bereich von Kriegers Möbel Höffner in Barsbüttel eine echte mittlere Umweltkatastrophe abgeht!

Krieger hat neben dem Möbelhaus einen Parkplatz für LKWs, der von den Fahrern auch über Nacht oder am Wochenende, wenn sie nicht fahren dürfen, als Rastplatz genutzt wird.

Krieger hat dort zwar für die Fahrer, die meist aus dem Ostblock kommen, eine Toilette eingerichtet, die aber offensichtlich kaum von denen genutzt wird. Warum, kann ich nur vermuten: Denen sind die Wege dorthin zu lang.

Statt dessen scheißen und pissen sie (ich schreibe das absichtlich in drastischen Worten) einfach direkt in die Büsche und Hecken, die den Parkplatz von dem kleinen Weg trennen, auf dem Spaziergänger zum Stapelfelder Moor wandern wollen.

Wie man mir berichtete, stinkt es an sehr warmen Tagen derart gottserbärmlich, daß man dort kaum noch entlang gehen kann. Überall gibt es Kotreste und Klohpapier. Und die Hunde der Spaziergänger schnüffeln daran und beschmutzen sich. Lecker!

Weiterhin scheinen die Fahrer direkt bei ihren LKWs zu kochen und werfen danach ihren gesamten Müll dezent in die Landschaft! Ja sogar offene Feuer sollen dort angefacht worden sein, um sich das Süppchen zur Nacht zu kochen. Klasse! Wir denken da gerne an sommerliche Waldbrandgefahr etc.pp. Allerdings erübrigt sich das ja bald, wenn der ganze Mist zubetoniert ist.

Nun befindet sich dieser Parkplatz ja jetzt noch ein paar Meter vom NATURSCHUTZGEBIET entfernt, aber Krieger hat schon die Genehmigung erhalten, einen riesigen LKW-Rangierplatz bis zu 50 m an das Stapelfelder Moor heran zu bauen.

Wir brauchen also nicht viel Fantasie, uns vorzustellen, daß dieses dreckige Gehabe dann bald unmittelbar neben dem Moor stattfinden wird.

Es soll auch schon Proteste und Eingaben bei den Barbütteler Behörden, der Polizei  oder den Umweltverbänden gegeben zu haben, aber offenbar scheint das dort ‚kein Thema‘ zu sein, was mich natürlich verwundert und zu dem Schluß kommen läßt, daß dort Niemand dem Krieger ans Bein pinkeln möchte, vor lauter Angst, man könnte sich vielleicht dessen Gunst verscherzen.

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Hier der Bebauungsplan aus Barsbüttel, der schon genehmigt worden ist.

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Daß dabei auch viele Tier- und Pflanzenarten gefährdet werden, die auf der tiefroten Liste stehen, versteht sich von selbst!

Und von denen gibt es dort schon Einiges, wie zum Beispiel den Feldhamster, aber auch unsere kleine Haselmaus lebt da (noch). Von der kleinen Holzbiene, die man gerade auch bei uns in Großlohe nachgewiesen hat, mal ganz zu schweigen.

Nun versuche ich ja immer, solche Berichte zu verifizieren, denn es ist immer gut, ein paar Beweise in der Hand zu haben. Deshalb habe ich mich mal wieder auf den Weg zu Höffner gemacht, um mir das Desaster selber anzusehen.

Dreckige Unterhosen habe ich zwar nicht gefunden, und auch Müll konnte ich nicht sehen, aber Scheißhauspapier lag reichlich herum!

Da es ‚leider‘ regnete, konnte ich den Gestank nicht bemerken, aber der optische Eindruck unterstützte die Behauptung über die ‚Wohlgerüche‘ eindrücklich!

Hier die Bildchen, die ich dabei gemacht habe.

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Rechts sehen wir die Einfahrt zum LKW-Parkplatz, den man bei der Google-Earth-Aufnahme gut erkennen kann. Gleich hinter dem Auto verläuft links vom Eingang der kleine Spazierweg und hinter den Bäumen weiter links befindet sich dann schon direkt  das Stapelfelder Moor, das ja eigentlich ein NATURSCHUTZGEBIET sein sollte.

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Hier an der Einfahrt zum Parkplatz hat Krieger ein Schild in mehreren Sprachen aufstellen lassen, das die Fahrer auf die Nutzung der Toiletten hinweist. Treusorgend, wie er ja nun mal ist.

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Aber dieses Schild scheint nur eine Feigenblattfunktion zu erfüllen, da sich die Fahrer einen Scheiß drum kehren, im wahren Sinne des Wortes!

Jetzt gehen wir ein paar Meter in diesen hübschen idyllischen Weg hinein. Man braucht gar nicht weit zu gehen, dann trifft man schon auf die Hinterlassenschaften der Fahrer.

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Echt lecker, wenn man mich fragt!

Schlimm aber wird es, wenn man bedenkt, daß demnächst der Parkplatz bis DIREKT an des NSG reichen wird, so daß die Fahrer dann ihre ‚Geschäfte‘ genau neben eben diesem erledigen werden.

Dürfte wirklich gut für die Natur dort sein, wenn man mich fragt!

Daß es Herr Krieger offensichtlich mit dem Naturschutz nicht wirklich so genau nimmt, sieht man zusätzlich noch an dieser Veranstaltung, die wohl dieses Jahr wieder dort stattgefunden hat.

http://www.thedriversclub.de/tour/supercar-sunday-no-4/

Die Jüngelchen, die diese Wagen besitzen, scheuen sich nicht, zwischen der Autobahn und dem Kreisel Rennen zu fahren und ihre Reifenspuren zu hinterlassen. Vom Lärm und dem Bezingestank brauchen wir gar nicht erst zu reden! Auch den finden die Tierchen rund um Höffner sicherlich sehr angenehm, wenn man mich fragt!

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http://hamburg.carpediem.cd/events/1082284-supercar-sunday-hamburg-no-2-at-m-bel-h-ffner-hamburg-barsb-ttel/

Am Ende des Beitrages wird zwar darauf hingewiesen, daß Raser nicht geduldet würden, aber das wird nach Zeugenberichten genauso streng verfolgt, wie es die Vorgaben auf dem Toiletten-Hinweisschild werden. Und die Polizei winkt lächelnd ab.

Man schmeißt sich in die wenig breite Brust und wähnt sich auf der richtigen Seite, schaut aber getrost über all den MIST, im wahren Sinne des Wortes, gerne hinweg!

Schließlich möchte man ja die Kunden nicht vergraulen!

Und der Moto-Event für die kleinen Miniaturmachos und PS-Junkies wird dann auch noch dadurch ergänzt, daß auch die lieben Kleinen mal ordentlich das Heulen ihrer Mikro-Boliden hören und bezingeschwängerte Luft atmen dürfen!

‚BENZIN IM BLUT!‘ ist das Motto, das man unbedingt schon dem Nachwuchs einimpfen möchte, wozu Höffner sein Scherflein beiträgt!

http://mini-moto-event.de/

Immerhin ist es doch toll, den Kleinen schon beizubringen, wie man gezielt die Umwelt kaputt und die Gehörgänge der Nachbar zerrüttet!

Mini-Moto1

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Was haben TRUMP und die Hamburger GRÜNEN gemeinsam?

Zunächst mal zwei Adressen, unter denen man nachlesen und nachhören kann, wie die GRÜNEN in Hamburg arbeiten oder gearbeitet haben.

Im Artikel des Hamburger Abendblattes  vom 31.5.2017 kommentiert Manfred Braasch vom BUND die bisherige Politik und die ‚Erfolge‘ der rot-grünen Politik!

http://www.abendblatt.de/meinung/article210752449/Zwei-Jahre-Rot-Gruen-war-es-gut-fuer-die-Umwelt.html

Und dann noch ein Interview des NDR 90,3 mit Katharina Fegebank der Hamburger GRÜNEN:

https://www.ndr.de/903/Treffpunkt-Hamburg-Zwei-Jahre-Rot-Gruen-Zweite-Buergermeisterin-Katharin,audio313390.html


Nun zum Artikel:

Tja, was also haben die Hamburger GRÜNEN mit unserem allseits geliebten und bewunderten DONALD TRUMP gemeinsam?

Wäre das nicht die Quadratur des Kreises?

Und trotzdem bin ich der Meinung, daß diese erheblich mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Moment denken könnte!

Trump

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(Die Fotos sind leider nicht von mir. Die Eigentümer sind leider unbekannt)

Gerade hat Trump sehr zum Ärger des Restes der Welt das Pariser Umweltschutz-Abkommen gekündigt! Außer Donald selber finden das nur noch ein paar Republikaner in den USA gut. Der Rest findet das nicht gerade prickelnd, denn die USA sind, gleich nach China (von denen man sowieso wenig Engagement für Umweltschutz erwartet) der zweitgröße Austoßer von Klima-Killer-Gasen!

Die meisten Kraftwerke der USA arbeiten noch technisch auf einem Niveau von 1920 oder so. Niemand baut da moderne Filteranlagen in die Schlote, da dieses viel Geld kostet, das die Industrie nicht aufbringen will. Der Staat aber tut nichts, um die Besitzer der Kraftwerke dazu zu zwingen!

„America First!“  ist der Slogan Donald Trumps.

Und dieses will er, egal, was immer es kostet, auch durchsetzen! ER will Politik für die amerikanischen Arbeiter machen! Der Rest der Welt interessiert ihn nicht!

Dabei will er nicht sehen, daß die sicherlich vorhandenen Probleme der USA nicht an der Staatsgrenze aufhören. Auch die USA sind, ob Trump das nun glauben möchte oder auch nicht, wirtschaftlich unglaublich abhängig von der restlichen Welt.

Naiv, wie er nun mal ist, trampelt Trump durch den weltwirtschaftlichen Porzellanladen und ignoriert alles Andere um ihn herum, solange er sein Ziel und seine Richtung vor sich sieht.

Umweltschutz soll hinter der Schaffung von Arbeitsplätzen zurückstehen.

Und DA komme ich schon zu den unbestreitbaren Parallelen zwischen ihm und den Hamburger GRÜNEN.

„Hamburg First!“ schreien auch die grün gestrichenen Politiker in der derzeitigen Hamburger Regierung.

Wenn es darum geht, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen, MUSS die Metropolregion Hamburg drastisch ausgeweitet und wirtschaftlich stärker gemacht werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen mehr Anwohner her!

DAS wiederum bedeutet, daß mehr Wohnungen gebaut und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden müssen! Ist ja irgendwie logisch, oder?

Nun sind aber bebaubare Flächen in unserer Stadt rar, so daß sich die Frage auftut:

„Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“

Nehmen geht leider nirgends mehr (OK, ein paar verseuchte Brachen sind da ja noch), also muß man STEHLEN! Und STEHLEN versucht man dort, wo man der Überzeugung ist, auf den geringsten Widerstand zu stoßen! Also zum Beispiel in Stadtteilen wie Billstedt oder Großlohe!

Mit dem Placet der GRÜNEN soll die Stadt immer mehr VERDICHTET werden! DAS bedeutet, daß nahezu alle Grünflächen der Stadt, also selbst anerkannte Parks als Bauflächen potentiell infrage kommen. Egal, ob darunter Landschaftsschutzgebiete oder gar Naturschutzgebiete sind!

Gerade durften wir das drastisch am Öjendorfer Park erleben, wie da, IMMER MIT HILFE DER GRÜNEN, ein wichtiges Schutzgebiet mal eben so zerstört wird mit der Begründung, es würden dringend Wohnungen gebraucht.

Ähnliches ist am Buchenkamp passiert, wo unter Anderem auch mal eben 4 Biotope, darunter eines der Kategorie 7 (von 8), plattgemacht werden. Ebenfalls mit dem Segen der GRÜNEN! Auch hier dienen Wohnungen als Grund für dieses brachiale Handeln!

Und bei Gewerbeflächen sieht es ähnlich aus. Obwohl grundsätzlich kein wirklicher Bedarf an solchen Flächen besteht, wie in einigen Untersuchungen und Kleinen Anfragen bestätigt wurde, soll zwischen Großlohe und Stapelfeld das erste interkommunale Gewerbegebiet durchgesetzt werden. Auch hier wieder mit dem Segen der Hamburger GRÜNEN! Auch hier wird keinerlei Rücksicht auf die Natur oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten genommen!

Es gilt: Hauptsache, Gewerbe kommt her!

Herr Senator Kerstan, GRÜNER und Chef des Behörde für Umwelt und Energie, hat mir SCHRIFTLICH bestätigt, daß er diese Pläne sogar als AUFWERTUNG DER NATUR betrachtet!

Denkt dieser Mann nicht genau so, wie es der verrückte Trump tut?

Natürlich tut er dieses!

Er sieht nur sich selber an der Macht (Ist ja auch ein netter und gut dotierter Job) und weiß, daß er NICHT hier in Großlohe wohnt! Also gehen ihn die Sorgen und Nöte der Bürger hier NICHTS an, sondern NUR DAS GROSSE GANZE, wie sein Politikkollege Wysocki das ausdrücken würde!

DAFÜR muß man dann schon mal ein größeres Stück Natur opfern und Bauern aus ihrer Profession treiben (Reduzierung des Ackerlandes), um eben Hamburg endlich zu einer global gesehen WICHTIGEN STADT zu machen!

Wie würde Herr Schweim von den Wandsbeker GRÜNEN es derzeit ausdrücken?

„Ohne uns würde Alles viel schlimmer kommen!“

Tatsächlich? Wenn wir uns die Entwicklungen der Stadt in Sachen Naturschutz ansehen, kann man nur melanklütrich werden.

Der NABU gab nach dem ersten Jahr der rot-grünen Koalition deren Politik schon ein vernichtendes Urteil, und gerade eben hat der BUND es, wenn auch leicht abgemildert, ebenfalls getan:

EINE KOALITION GEGEN DIE UMWELT!

Und HIER komme ich dann doch zu einem kleinen aber feinen Unterschied zwischen Trump und den Hamburger GRÜNEN:

Trump gibt vor, für DIE KLEINEN LEUTE Politik zu machen, während DIE GRÜNEN GEGEN diese arbeiten!

„Sie nehmen uns die Luft zum Atmen!“, wie es bei einer Bürgerinitiative in Bahrenfeld heißt.

Sie nehmen uns aber zunächst die letzten Reste der Natur, und zerstören damit auch unsere Lebensgrundlagen!

Wie mir ja gerade in einer Mail Frau Keßlers von der BUE erklärt wurde, ist eben diese, obwohl da NATURSCHUTZ draufsteht, für eben diesen nicht zuständig! Jedenfalls nicht bei uns in Großlohe! Und am Öjendorfer Park wahrscheinlich auch nicht? Und überall woanders in Hamburg auch nicht?

Was tun die eigentlich, außer fairen Früchtetee zu trinken?

Hier die Pressemitteilung des NABU:

http://www.wuzonline.de/2016/05/buendnis-fuer-das-wohnen-in-hamburg-neuauflage-beschlossen/

  1. Mai 2016

Bündnis gegen die Natur

NABU: Neues Wohnungsbauprogramm des Senats stellt einen Angriff auf den Hamburger Naturhaushalt dar

Aus Sicht des NABU Hamburg richtet sich die heute veröffentliche Steigerung der Wohnungsbauzielzahlen auf 10.000 Wohnungen pro Jahr gegen die und Natur. Schon der Umschwung vom Konzept „Mehr Stadt in der Stadt“ auf das kryptische „Mehr Stadt an neuen Orten“ deutete die Richtung an, dass es nun bisherigen Tabuflächen an den Kragen gehen soll. Der NABU beobachtet schon seit einiger Zeit mit Sorge um den Naturhaushalt, dass im Fahrwasser des Flüchtlingszuzugs und der damit einhergehenden notwendigen Schaffung von Wohnungen für Flüchtlinge verstärkt normaler Wohnungsbau in bisherige Tabuflächen wie Landschaftsschutzgebiete platziert wird. „Das halten wir für eine echte Fehlentwicklung“, bekräftigt Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Und hier ein Ausschnitt aus einem Artikel des Hamburger WOCHENBLATTs Rahlstedt vom April 2014 als die GRÜNEN noch in der Opposition waren!

JETZT ist Herr Schweim einer der heftigsten Verfechter des Gewerbeparks und der damit einhergehenden ‚Aufwertung‘ der Natur!?

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Fazit:

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SPD und GRÜNE: Von Biotopenkillern zu brutalen Menschenverächtern!

Wenn man Leuten wie Wysocki, Buschhüter oder Schweim glauben darf, tun sie alles in ihrer Macht stehende, um uns und unsere Umwelt zu schützen!

Zusammen mit dem Heiligen JEBENS wollen sie ja NUR unser Bestes! Klar!

Sie schützen uns mit aller zur Verfügung stehenden Macht VOR DER UMWELT, denn die ist doch lange nicht so schön, wie grün gestrichener Beton!

Gut Holz_Kerstan_Scholz

Poster des HLKV, 2017

Und was ist unser Bestes? Unsere Umwelt sicher nicht, sondern NUR und ausschließlich unser Geld!  Und an dieses (oder unsere Umweltresourcen) geht man ran, koste es FÜR UNS was immer es wolle! Da helfen auch keine Gesetze oder Umweltschutzvorschriften! Und von DEMOKRATIE ist da erst recht weit und breit nichts zu sehen! Im Zweifel greift man auch zur Korruption, wie ich das so sehe!

Man hat sich in den Kopf gesetzt, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen (Warum bloß?), wobei sie auch hierbei ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur handeln! Immer zum Wohle des Großkapitals! Wir denken da ungerne an Dressel (SPD) und das Grundstück in Volksdorf!

Biotop Lageplan Stapelfelder Straße

Ein schönes Beispiel dafür ist das gerade erst vor wenigen Tagen von uns ‚entdeckte‘ Biotop direkt neben dem Gartencenter an der Stapelfelder Straße! Ein OFFIZIELL REGISTRIERTES BIOTOP!

GANZ SICHER wußten die schon immer, daß dieses dort bestand, aber man hat es nie irgendwo explizit erwähnt! Warum? Nun ja, dieses ist ja ein NATURSCHUTZGEBIET, das eigentlich nicht angerührt werden darf! Und da hätte das vielleicht die dämlichen Bürger beunruhigt.

Dazu ist es auch noch in der Kathegore 7, wobei 8 die höchste ist!

Und gerade die Herren Wysocki und Buschhüter haben uns doch immer und immer wieder erzählt, daß ein registriertes Biotop ein ganz ganz sicherer Schutz zum Beispiel vor dem Ring 3 sei! Womit sie rein theoretisch vielleicht ein ganz klein wenig recht haben. Aber eben nur gang ganz theoretisch, denn in Wirklichkeit biegt man sich die Vorschriften und Gesetze so weit hin, daß man diese geschützten Flächen einfach mal eben platt machen kann!

Oder man verkündet, sie würden naturnah in das Gewerbegebiet ‚integriert‘, wobei sie nachher mehr wilde Tiere dort hätten, als vor dem Bau! Klar, versteht sich von selber, daß die derzeit dort lebenden Viecher sich sehr viel wohler zwischen Parkplätzen, Rangierflächen und Beton fühlen werden!

Zunächst einmal wollen wir mal einen kleinen Blick auf dieses Biotop werfen, das in gemeinsamer Kraftanstrengung von Jebens und seinen Kumpels von der SPD und den GRÜNEN platt gemacht (integriert) werden soll!

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Zumindest von der Straßenseite her ist das kleine Gebiet eingezäunt, wenn auch teilweise sehr rpvisorisch bis teilweise extrem nachlässig bis sogar hoch gefährlich! Teile des ‚Zauns‘ sind sogar mit rostigem Stacheldraht gekrönt, an denen sich Menschen aber auch Tiere, zum Beispiel Rehe, übelst verletzen können! Ein Schild behauptet sogar, ea sei VIDEO ÜBERWACHT! Allerdings ist weit und breit nichts von einer Kamera zu sehen.

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Wenn man am Ende der Fläche das Feld erreicht, könnte man leicht das Gebiet betreten, wenn es denn nicht tatsächlich sehr sumpfig wäre, vor allem, nachdem es gestern gerade mächtig geschüttet hatte.

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Tja, alles das soll, obwohl die Biotopenschutzverordnung das eigentlich verbietet, mit einem Federstrich vernichtet werden oder – gepflegt – in das Gewerbegebiet ‚intergriert‘ werden!

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Aus den Hamburger Naturschutz-Vorschriften:

§ 14 HmbBNatSchAG – Gesetzlich geschützte Biotope

(zu § 30 Absätze 2 und 7 BNatSchG)

(1) Die Biotope nach § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG sind geschützt, sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich Standortverhältnissen, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen nach der Anlage entsprechen.

(2) Die Verbote des § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gelten in Hamburg auch für folgende Biotope (weitere gesetzlich geschützte Biotope)

  1. 1.

    Bracks,

  2. 2.

    Feldhecken, Knicks und Feldgehölze,

sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich der Standortverhältnisse, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen der Anlage entsprechen.

(3) Ergänzend zu § 30 Absätze 3 bis 6 BNatSchG wird bestimmt, dass die zuständige Behörde auf Antrag vom Verbot nach § 30 Absatz 2 BNatSchG Ausnahmen zulässt, wenn

  1. das Biotop in einem durch einen rechtsgültigen Bebauungsplan festgesetzten Baugebiet liegt, nach Feststellung des Bebauungsplans entstanden ist und die Ausnahme die Verwirklichung eines durch den Bebauungsplan zugelassenen Vorhabens ermöglichen soll, …..

    .

    .(4) Die zuständigen Behörden sollen geeignete Maßnahmen treffen, um die ökologische Beschaffenheit oder die räumliche Ausdehnung der gesetzlich geschützten Biotope zu erhalten.

    .

    (5) Die Registrierung der nach Absatz 2 und § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gesetzlich geschützten Biotope erfolgt durch die zuständige Behörde. Die erfassten Biotope sind kartenmäßig mit ihrer Lage und ihrem Typ dargestellt und für jedermann bei der zuständigen Behörde einsehbar.

    .

    (6) Der Senat wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Anlage zu ändern, soweit zur Bestimmung der gesetzlich geschützten Biotope nähere Merkmale erforderlich werden oder wenn naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Änderung erfordern.

Tja, wie wir an diesem ‚Gesetz‘ mal wieder überdeutlich erkennen können, bastelt man sich seine Vorschriften immer GENAU SO, wie man sie braucht! Um den tumben Bürger einzulullen, damit er ‚mitarbeitet‘, schreibt man wirklich tolle Vorschriften, die man mal eben so mit einem schlichten Federstrich aushebeln kann!

Ob es sich um Korruption oder Naturschutzgebiete handelt: Man läßt sich immer ein Schlupfloch offen, das sich dann mit den sogenannten ‚demokratischen Methoden‘ mal eben zu den Akten legen läßt!

Wenn man uns also immer und immer wieder versichert, man würde dort, wo eigentlich früher der Ring 3 hätte langlaufen sollen, nun ein ‚vom Staat anerklanntes Biotop‘ eingerichtet würde, das einen absolut sicheren Schutz gegen eben diesen bieten würde, kann man als Bürger nur in ein schrilles Kiechern fallen, denn wie im Gesetz gegeben, kann man dieses dann auch schnell wieder umwandeln in eine Straßentrasse!

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Und beim Problem des Buchenkamps in Vorlksdorft durften wir gerade erst erleben, wie man 4 Biotope, darunter auch eins der Klasse 7, einfach mal eben vernichtet hat!

Darf man da den so heiligen Beteuerungen auch nur den kleinsten Glauben schenken?

NEIN! Natürlich nicht!

Politiker und Beamte LÜGEN, daß sich die Balken biegen!

Immer nach dem Motto: Hau wech den Scheiß!

Haben NATURSCHUTZVERBÄNDE keine KLAGERECHTE? Ist DIREKTE DEMOKRATIE sinnvoll?

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Gerade finde ich ein Magazin des Wirtschaftsrates der Mitgliedsverbände Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Nummer ist relativ aktuell. 2.Ausgabe 2016.

https://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/wir-im-norden–2-2016-de/$file/WR-Mitgliedermagazin%20LV%20HH%20SH%202_2016_reduziert.pdf

Diese Gruppen sind MASSGEBLICH an der PLANUNG der METROPOLREGION HAMBURG beteiligt. Um es genau zu sagen: Sie BESTIMMEN diese Planungen schon seit mindestens 2004!

Weiterhin bemerkenswert ist die Nähe dieser Truppe zur Politik! Nicht nur, daß der Ex-Senator (Wirtschaft etc.) Gunnar Uldall von der CDU dort an der Spitze sitzt, sondern die sind auch noch im gleichen Haus angesiedelt ist, wie die BWVI (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), wie ich es schon in meiner Gegenschrift festgestellt habe.

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Jou, da braucht dieser Mann oder seine Lobbyistenmischpoke einfach nur über den Flur  schlendern, wenn man den Senator (Verurteilter Totschläger Horch) mal kurz instruieren möchte. Ist doch praktisch.

Unsere Politiker und Beamten sind zwar unermüdlich dabei, uns tumben Bürgern zu verklickern, die Meinungen dieser Gruppen, zu denen man auch die Handelskammern zählt, seien keinesfalls maßgebend für die Planungen für die Metropolregion, zu denen ja auch die neuen Gewerbegebiete gehören, aber glauben kann man denen leider nicht mehr!

DIESE sollen der rechtliche Rammbock werden! Wenn sie Realität werden und alle rechtlichen Aspekte ‚geklärt‘ wären, würden bundesweit solche Projekte wie Pilze aus dem Boden schießen!

Unglücklicherweise wachsen aber parallel dazu auch die Bürgerinitiativen, die keinen Bock mehr auf solche ‚bürgernahen‘ Projekte haben!

Herr Papier (Ex-BGH-Präsident) versteht zB das Abstimmungsergebnis zu den Olympischen Spielen überhaupt nicht, wobei er vergißt, daß dieses Votum vom Hamburger Senat (King Olaf) mit Hilfe einer Verfassungsänderung SELBST initiiert wurde. Leider hatte man die Entscheidungskraft der Bürger nicht berücksichtigt! Peinlich war das ohne Beispiel!

Man deklamiert zwar ohne Pause, wie bürgernah man doch in der Politik sei, wenn es dann aber kritisch wird und die Bürger frecherweise nicht der gleichen Meinung wie die Politik sind, dann wird die Sache lästig und muß wieder zurückgefahren werden!

Ein Auszug aus dem Interview mit Papier:

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Richtig spannend wird es, wenn die einzelnen Fraktionsvorsitzenden der Parteien in der Bürgerschaft zur Direkten Demokratie befragt werden!

UNBEDINGT in Ruhe lesen und seine Schlüsse daraus ziehen!

Nahezu umwerfend wird es bei den Fragen an die Fraktionsvorsitzenden.

Der CDU-Mann ist offensichtlich der Überzeugung, Naturschutzverbände hätten keinerlei Klagerecht! Sie seien DURCH NICHTS demokratisch legitimiert!

Der Mann scheint vom Aarhus-Abkommen noch nie etwas gehört zu haben!

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Aber auch Herr Tjarks von den GRÜNEN scheint nicht so wirklich sicher zu sein, was die Ergebnisse von Bürgerbegehren betrifft. Jedenfalls zum Thema der Landes-Krankenhäuser und deren Verkauf!

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Na ja, vielleicht sollte der Mann mal dafür sorgen, sich ein paar nähere Informationen reinzuziehen! Jedenfalls sollte er auch bekanntgeben, daß die Abstimmung zwar GEGEN den Verlauf der Krankenhäuser ausging, dieses aber nie umgestzt wurde. Man ignorierte damals (2004) einfach das Bürgervotum!

http://www.taz.de/!5047372/

Und HIER wird es nun richtig skuril!

Der Wirtschaftsrat gibt folgende EMPFEHLUNGEN für eine parlamentarische Reform in Hamburg! Und bisher konnte ich keinerlei Protestrufe der GRÜNEN zu solchen Vorschlägen erkennen, denn immerhin sitzen die ja in der Regierung in Hamburg!?

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Die RIESENLÜGE der GRÜNEN vom UMWELTSCHUTZ !

Joschka Fischer Zitat

Tja, liebe Leser, DAS waren noch Zeiten, als DIE GRÜNEN sich noch so richtig progressiv gaben und den Umweltschutz als Fahne vor sich her trugen! Die GRÜNE FAHNE des Propheten?

Was aber ist daraus geworden? Waren die überhaupt je eine UMWELTSCHUTZPARTEI? Und wenn JA, warum verhalten die sich heutzutage wie eine grüngestrichene FDP?

Irgendwie möchte man ja den obigen Spruch ein wenig abändern:

„Mit Verlaub, ihr GRÜNEN, ihr seid RIESENARSCHLÖCHER!“

Fragen über Fragen bezüglich des Verhaltens der GRÜNEN stellen sich, die ich heute aus Hamburger Sicht und als weit links denkender Mensch beantworten möchte! Über Eines aber bin ich immer wieder glücklich, seit ich mich im Chaos der Politik um den Victoria-Park bewege: Ich habe niemals in meinem Dasein die GRÜNEN gewählt!

2011 gab eine der Gründerinnen in früheren Vorsitzenden der GRÜNEN, Jutta Ditfurth, dem SPIEGEL ONLINE ein Interview, in dem sie den Zustand der GRÜNEN drastisch beschreibt. Dazu muß gesagt werden, daß die GRÜNEN bei ihrer Gründung schon ein bemerkenswertes Sammelsurium von engagierten (ja, konnte man damals noch behaupten) Menschen darstellten, das von weit rechts (‚Blut und Boden Theorien‘) bis hin zu links-anarchistischen Gruppen reichte. Eigentlich von Anfang an ein unmögliches Unterfangen, diese grundverschiedenen Gruppen unter einer GRÜNEN Fahne für ein gemeinsames Ziel, dem Umweltschutz, zu einigen.

Von Anfang an war diese Partei in zwei Gruppen gespalten : Die REALOS, angeführt von Joschka Fischer, und den FUNDIS, bei denen Jutta Ditfurth die Führungsposition inne hatte.

Das spiegelt sich in dem SPIEGEL-Interview wider, in dem sie den Satz prägt:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alt-linke-jutta-ditfurth-gruenen-waehler-wollen-getaeuscht-werden-a-745943.html

„Alle Parteien machen ihren Wählern was vor, aber es gibt keine Partei, die eine so grandiose Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität hat.“

Damit hat sie eigentlich schon fast Alles zusammengefaßt, was später noch erklärt wird. Gerade derzeit haben DIE GRÜNEN bundesweit ein Image-Problem. Es gibt eigentlich kein einziges Thema mehr, bei dem diese Partei glaubhaft bei ihren potentiellen Wählern punkten kann. Man sucht händeringend nach Argumenten, die man den Wählern verkaufen kann, was aber ganz offensichtlich nahezu unmöglich ist in diesen Tagen.

Das Wahlergebnis gerade eben zeigt überdeutlich das Problem der GRÜNEN und diese wissen das, wie die Grosse Anfrage der Wandsbeker GRÜNEN an ihre eigenen Oberen in Sachen ‚Ausgleichsflächen‘ zeigt.

Und nirgends ist dieses Problem offensichtlicher, als in Hamburg und Schleswig-Holstein, wo die GRÜNEN zusammen mit der SPD als Juniorpartner in der Regierung, also AN DER  MACHT sitzen.

Dieses Problem manifestiert sich in diesen Tagen an dem Projekt des ersten interkommunalen Gewerbegebietes Victoria- und Minerva-Park zwischen Hamburg-Großlohe und Stapelfeld in Stormarn.

Da die SPD in beiden Bundesländern (dazu auch noch der in Niedersachsen) beschlossen hat, dieses schon seit langer Zeit (seit 2004 angedacht und seit 2010 umgesetzt) geplante Projekt unter allen Umständen, egal, was es kostet, durchzusetzen, sind die GRÜNEN in einer Situation, bei der Ihnen nur die Wahl bleibt:

  • Entweder an der Macht zu bleiben und die Pfründe zu genießen, oder
  • diese Koalitionen zu verlassen und Neuwahlen zu fordern!

In beiden Bundesländern scheint man sich aber in der Topriege der Partei schon so sehr an die Annehmlichkeiten der Macht gewöhnt zu haben, daß man keinerlei Probleme damit hat, seine eigenen GRUNDSÄTZE für 30 Silberlinge zu verleugnen.

Auf der folgenden Webseite gibt es gute Erläuterungen zum Grundsatzprogramm der  GRÜNEN von 1980 (überarbeitet 1982) und deren Problemen, die in dem damaligen Programm hastig aufgeschrieben wurden.

http://www.1000dokumente.de/index.html/index.html?c=dokument_de&dokument=0024_gru&object=context&l=de

Es ist schon sehr aufschlußreich, zu lesen, wer sich damals so alles zusammengefunden hat.

Am schillernsten dürfte die Figur des Baldur Springmann gewesen sein, der eine Idee vertrat, die in nichts den Theorien von ‚Land und seinen Menschen‘ der Nazis und deren GRÜNEN Flügel entsprach! In dieser Person war ‚Blut und Boden‘ personifiziert, wie in keiner anderen. Später, als dieser dann doch zu peinlich wurde, hat man ihn  exkommuniziert. Dessen Vorstellungen aber lebten bei den FUNDIS ungebrochen weiter!

Deren Führungspersonen waren unter anderem GlossarHerbert Gruhl, ehemaliger CDU-Politiker und Vorsitzender des „Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland“ (GlossarBUND), GlossarAugust Haußleiter mit der „Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher“ (GlossarAUD) sowie der rechtskonservative Biobauer GlossarBaldur Springmann.

Doch auch die so genannten bunten und alternativen Listen (GlossarAL) mit ihren insgesamt linken Positionen drängten in die neue Partei hinein. Die Listen hatten sich, vor allem in großen Städten, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Initiativen und politischer Gruppierungen zu Wahlbündnissen zusammengeschlossen. Darunter waren Vertreter der Alternativkultur, Frauengruppen, verschiedenste Minderheitenorganisationen, GlossarBürgerinitiativen und Ökologievertreter, soziale Selbsthilfegruppen, Gewerkschafter, aber auch Vertreter linker und kommunistischer Parteien. Im Prozess der Programmformulierung wurde ihre eher undogmatische Richtung von GlossarErnst Hoplitschek und GlossarManfred Zieran, links-dogmatische Positionen von GlossarJürgen Reents vertreten.

Aber auch Anthroposophen, die sich im „Achberger Kreis“ auf der Suche nach einem „Dritten Weg“ zusammengefunden hatten, rangen um Einfluss. Zu ihnen rechnete sich GlossarMilan Horacek, ebenso stand ihnen der Künstler GlossarJoseph Beuys mit seiner „Freien Internationalen Universität“ nahe. Auch christlich orientierte Personen, etwa GlossarChrista Nickels, engagierten sich.

http://www.nornirsaett.de/braune-flecken-im-biogarten/

Auf dieser Seite gibt es eine Art Lebenslauf dieses Bauern und dessen weiterer politischer Laufbahn. Auch wenn die Seite dem Namen nach zunächst eher rechts einzustufen zu sein scheint, beschäftigt sich dieser Aufsatz sehr kritisch mit der braunen Vergangenheit der GRÜNEN.

Die Außenwirkung Springmanns um 1980 war weitaus größer als seine politische Bedeutung für die „GRÜNEN“. Springmann war „journalistisch interessant“, und zwar bis in die Boulevardpresse: schon optisch gab der Ökobauer mit weißem Haar und Vollbart, der gerne bunte Bauernkittel trug, einiges her. Er war exzentrisch genug, um interessant zu sein, aber hinreichend konservativ, um nicht als „weltfremder Spinner“ abgetan zu werden. Dass das, was er „Naturreligiosität“ nannte, rechte Esoterik mit deutlich ariosophischem Einschlag war, wurde einfach nicht erkannt oder übersehen. Selbst dass er neben dem bäuerlichen Leben und der Abwendung vom „Wachstumswahn“ auch „die Liebe zum Deutschtum“ und „Widerstand gegen die geplante Abschaffung des deutschen Volkes“ propagierte, thematisierten und kritisierten damals nur wenige, unter ihnen der linke Grün-Alternative und „GRÜNEN“-Mitgründer Rainer Trampert.

Es grenzt schon irgendwie an ein Wunder, daß sich derart unterschiedliche Personen und Denkweisen überhaupt zunächst unter einer gemeinsamen Fahne zusammengefunden und sich nicht gleich am Gründungstag gegenseitig totgeschlagen haben.

Nochmal aus demobigen Aufsatz:

In ihrem Aufsatz Grün-braune Liebe zur Natur kritisieren Peter Bierl und Clemens Heni, dass es zwar es eine ideologiekritische Forschung zur Geschichte des Naturschutzes gäbe, welche sich mit der braunen Tradition des Umweltschutzes beschäftigt, die im Kaiserreich als Heimatschutz und völkische Lebensreformbewegung begonnen hatte, aber dass die Aktivitäten ehemaliger NSDAP-Mitglieder wie Baldur Springmann und Werner Vogel oder des neu-rechten Propagandisten Henning Eichberg bei der Gründung der Grünen „in Vergessenheit“ geraten seien.
Meiner Ansicht nach sind die „braunen Flecken“ nicht einfach nur übersehen oder vergessen worden. Die unbequeme Erkenntnis, wie sehr Naturschutz und Öko-Landwirtschaft in Deutschland mit Nazi-Ideologie verwoben sind, wurde einfach verdrängt. Oder verzerrt und verklärt, wie es bis heute im Tierschutz geschieht: Tierfreundliche Nazis?

Oder gar dieser Mann hier (Seifert), der nicht nur ein glühender Nazi und Bewunderer des Kräutergartens im KZ Dachau war. So ganz nebeibei war er, später als eine Art Held des Umweltschutzes gefeiert, ein Begründer des Vorgängerverbandes des BUND!

Erst Jürgen Trittin versuchte 2002 mit dieser braunen Vergangenheit der GRÜNEN aufzuräumen.

Nochmal aus dem obigen Aufsatz:

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Seifert war mitverantwortlich für den Kräutergarten der SS im KZ Dachau (ein Lieblingsprojekt Himmlers), wo viele Häftlingen aufgrund der Arbeitsbedingungen starben, während die SS biologisch-dynamische Anbaumethoden testete. Wahrscheinlich gingen in sein Buch „Gärtnern, Ackern – ohne Gift“, bis heute ein Klassiker der ökologischen Landwirtschaft, auch Erfahrungen aus dem Kräutergarten von Dachau ein.
Seifert, in der NS-Zeit eifriger Antisemit und „völkischer“ Denker, schaffte es trotzdem das Entnazifizierungsverfahren als „Mitläufer“ abzuschließen. 1950 wurde Seifert Professor und 1954/55 Ordinarius für Landschaftspflege, Straßen- und Wasserbau an der Technischen Hochschule in München und war jahrelang Vorsitzender des Bundes Naturschutz. 1958 bis 1963 war er Bundesleiter des Bund Naturschutz in Bayern, einer Vorläuferorganisation des BUND. Seifert war 1961 einer der 16 Unterzeichner der „Grünen Charta von der Mainau“, die vom Grafen Lennart Bernadotte initiiert und von Bundespräsident Lübke gleich vor Ort verkündet wurde. 1961 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz.

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In seiner Rede Naturschutz und Nationalsozialismus (2002) setzte sich der damalige Bundesumweltminister Jürger Trittin (GRÜNE / Bündnis 90) mit der kackbraunen Erblast für den Naturschutz auseinander. Er sprach dabei etwas aus, was jahrzehntelang jedem Kenner des bis 1976 gültigen „Reichsnaturschutzgesetz“ klar gewesen sein müsste, aber ob des „vorbildlichen Charakter“ dieses Gesetzes in Natur- und Umweltschützerkreisen verdrängt wurde: Das Reichsnaturschutzgesetz von 1935 war ein Gesetz der Nationalsozialisten, und das nicht nur, weil es auf der Grundlage des Ermächtigungsgesetzes handstreichartig verabschiedet wurde, sondern auch von seiner Ausrichtung.

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Daß das ganze Konvolut unter einer gemeinsamen GRÜNEN FAHNE in der damaligen Form von 1980 NIEMALS wirklich umgesetzt werden konnte, scheint klar, denn spätestens bei einer Regierungsbeteiligung mußte sich die Spreu vom Weizen trennen und einer der vielen Flügel die Kontrolle und damit die  Macht übernehmen. Die REALOS unter Fischer entmachteten die FUNDIS unter Ditfurth, womit die nicht nur auch für konservative Teile der Bevölkerung wählbar wurden, sondern auch bei Regierungsbeteiligungen als Partner nicht nur für die ‚linke‘ SPD infrage kommen konnten, sondern auch keinerlei Probleme hatten, mit der CDU eine schwarz-grüne Koalition einzugehen. Schließlich dachte man doch in großen Zügen in die gleiche Richtung!

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Aus dem GRÜNEN Grundsatzprogramm von 1980 in der Bearbeitung von 1982:
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 I. Präambel (Entwurf)
Einleitung
Wir sind die Alternative zu den herkömmlichen Parteien. Hervorgegangen sind wir
aus einem Zusammenschluß von grünen, bunten und alternativen Listen und
Parteien. Wir fühlen uns verbunden mit all denen, die in der neuen demokratischen Bewegung mitarbeiten: den Lebens-, Natur- und Umweltschutzverbänden, den Bürgerinitiativen, der Arbeiterbewegung, christlichen Initiativen, der Friedens- und Menschenrechts-, der Frauen- und 3.-Welt-Bewegung. Wir verstehen uns als Teil der grünen Bewegung in aller Welt.
Die in Bonn etablierten Parteien verhalten sich, als sei auf dem endlichen Planeten
Erde eine unendliche industrielle Produktionssteigerung möglich. Dadurch führen sie uns nach eigener Aussage vor die ausweglose Entscheidung zwischen Atomstaat
oder Atomkrieg, zwischen Harrisburg oder Hiroshima. Die ökologische Weltkrise
verschärft sich von Tag zu Tag: Die Rohstoffe verknappen sich, Giftskandal reiht sich an Giftskandal, Tiergattungen werden ausgerottet, Pflanzenarten sterben aus, Flüsse und Weltmeere verwandeln sich in Kloaken, der Mensch droht inmitten einer späten Industrie[-] und Konsumgesellschaft geistig und seelisch zu verkümmern, wir bürden den nachfolgenden Generationen eine unheimliche Erbschaft auf. Die Zerstörung der Lebens- und Arbeitsgrundlagen und der Abbau demokratischer Rechte haben ein so bedrohliches Ausmaß erreicht, daß es einer grundlegenden Alternative für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bedarf. Deshalb erhob sich spontan eine demokratische Bürgerbewegung.
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„O tempora o mores!“ Marcus Tullius Cicero wußte, wovon er sprach, als er dieses Zitat veröffentlichte. ‚O Zeiten, o Sitten‘, oder ‚Wie sich doch die Sitten über die Zeit verändern‘!
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Ausgerechnet die GRÜNEN gehören, wie es Jutta Ditfurth oben festgestellt hat, zu den Parteien, die sich am meisten negativ verändert haben, bei denen nahezu NICHTS von den ursprünglichen ‚heren‘ Zielen übrig geblieben ist, außer dem HUNGER ZUR MACHT!
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Obwohl die Grundlagen für diese Entwicklungen eigentlich schon bei ihrer Gründung gelegt wurden, zeigt es sich erst in den letzten Jahren, daß diese Partei zu einer GRÜN GESTRICHENEN FDP verkommen ist!
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Aus dem SPIEGEL-Interview:
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Jutta Ditfurth: Am Beispiel der Grünen lässt sich das neokonservative Rollback in diesem Land sehr gut zeigen – das ist das Thema des Buches. Ich habe mir angesehen, wie die Grünen ihre Wähler einbinden, obwohl sie oft das Gegenteil von dem tun, was sie sagen: Bei der Atomkraft, in Kriegs- und in sozialen Fragen. Die Grünen sind Meister in der Kunst des Verrats. …..

SPIEGEL ONLINE: Eine Partei als Wehrdorf sozusagen?

Ditfurth: Wir wussten natürlich, dass eine Partei auch ein Integrationsangebot an den Staat ist. Deshalb wollten wir es Polit-Karrieristen bei uns möglichst schwer machen. Wir haben das Rotationsprinzip eingeführt, die Trennung von Parteiamt und politischem Mandat und wir haben beschlossen: kein Abgeordneter soll mehr verdienen als ein Facharbeiter.

SPIEGEL ONLINE: Was in der Öffentlichkeit zum Ruf der Grünen als wenig politikfähiger Partei beigetragen hat.

Ditfurth: Aber es hat gewirkt. Diese Regeln haben den Anpassungskurs eine zeitlang aufgehalten. Deshalb haben die Realos sie auch so heftig bekämpft.

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Und was ist heute? Die GRÜNEN sind inzwischen bar jeder Ideale eine Partei geworden mit Karriereleitern und extremer Skrupellosigkeit. Und beim LÜGEN sind sie sogar noch besser als die etablierten anderen!

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SPIEGEL ONLINE: Die sogenannten Realos bei den Grünen waren unter anderem Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit, die aus der Frankfurter Sponti-Szene kamen. In Ihrem Buch beschreiben Sie, wie die Gruppe Anfang der Achtziger zu den Grünen stieß. Wenn man Ihrer Version folgt, haben Fischer und Co. schon damals vorgehabt, die Grünen zu übernehmen.

Ditfurth: In den fünf Jahren während des Aufbaus der Grünen ab Ende 1977 hatten wir wenig mit den Frankfurter Spontis zu tun. Viele von denen hingen frustriert am Tresen und erzählten sich Heldengeschichten. Sie fanden die ökologische Frage lächerlich und wir hielten Fischer und Cohn-Bendit für patriarchale Großmäuler. Eines Tages kam die Gang um Fischer in den Kreisverband. Wir wunderten uns ziemlich: „Warum wollt ihr eintreten? Ihr sagt doch, Ökologie ist ein lächerliches Thema.“ Sie antworteten: „Wir wollen unseren Kumpel Joschka im Bundestag haben.“ Das war im Oktober 1982 – und im März 1983 war er drin. Weil wir nicht mitbekommen hatten, dass die Frankfurter Spontis sich mit rassistischen grünen Spießern in ländlichen Kreisverbänden verbündet hatten – gegen das böse, linke Frankfurt, das wir symbolisierten. ….

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Daniel Cohn-Bendit ist nach Joschka Fischer einer der bekanntesten Politiker der GRÜNEN ud war einige Zeit lang sogar eine Art Ikone der fortschrittlichen Menschen. Er geriet durch eigene Äußerungen in den Verdacht, eine Nähe zu pädophilen Gefühlen zu haben ( http://www.bild.de/politik/inland/die-gruenen/daniel-cohn-bendit-bisher-gesperrte-akte-geoeffnet-30260810.bild.html ), was in der Partei nie wirklich aufgearbeitet wurde, aber trotzdem wurde er überall hofiert und durfte bei prolitischen Großveranstaltungen als Redner auftreten. Er nannte zwar gerne alle Menschen, die nicht so dachten wie er, SPIESSER, er selber aber hatte, genau wie Joschka Fischer, längst den Weg zur Macht und zum Großen Geld angetreten!

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Einen weiteren Fall hatten wir gerade mit Beck und den Drogen!

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SPIEGEL ONLINE: Und gegen diese angeblich abgehalfterten Gockel konnten sich die Grünen in ihrer Gründungsphase nicht wehren?

Ditfurth: Wir waren ganz schön naiv. Wir haben die Kultur der Anti-AKW-Bürgerinitiativen auf eine Partei übertragen. In einer Bürgerinitiative damaligen Typs war ja materiell nichts zu ernten – da ging niemand rein, der politisch Karriere machen und reich werden wollte. Wir haben nicht begriffen, dass die Realo-Spontis die basisdemokratischen Strukturen als offenes Scheunentor für die Übernahme der hessischen Grünen nutzen konnten und wollten.

SPIEGEL ONLINE: Aber warum waren die Grünen denn überhaupt für Ex-Spontis plötzlich interessant?

Ditfurth: Sie beobachteten misstrauisch unseren allmählichen Erfolg. Der konkrete Anlass kam im September 1982. Es standen Neuwahlen bevor – und Willy Brandt erklärte in einer TV-Elefantenrunde, man müsse jetzt über Mehrheiten links von der CDU nachdenken. In dem Moment ist Fischer, Cohn-Bendit und Co. klar geworden, dass hier eine einmalige historische Chance besteht, an die „Pfründe“ zu kommen. So diskutierten sie es ganz offen im „Pflasterstrand“, den wir nicht lasen. Die haben sofort begriffen, dass dieses grüne Projekt, auf das sie so verächtlich geblickt haben, ihr Vehikel dafür sein konnte.

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Da haben wir es: Die LUST AUF DIE PFRÜNDE!
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SPIEGEL ONLINE: Wenn die Grünen so sind, wie Sie es behaupten, müssten sich Menschen, die sich für Klimaschutz und gegen AKW engagieren, mit Grausen abwenden. Dennoch treten jedes Jahr Menschen ein, die eine ökologische Politik machen wollen.

Ditfurth: Weil sie unter Ökologie nichts anderes mehr verstehen als verdünnte Vorstellungen von Klimaschutz. Aber an die Wurzel der Mensch und Natur zerstörenden Produktionsverhältnisse gehen sie nicht ran. Grüne und ihre Wähler interessieren sich heute weder für die Produktionsabläufe, noch für die Rohstoffbeschaffung in aller Welt oder für den Giftmüllexport. Die Dominanz des Autoverkehrs haben sie akzeptiert und die Privatisierung der Bahn, die Voraussetzung des derzeitigen Bahndesasters, haben die Grünen im Bundestag mitbeschlossen. Es geht heute bei grüner Umweltpolitik nur noch um das eigene Essen, Ökoklamotten, getrennte Müllsammlung, kein Pestizid im eigenen Vorgarten.

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SOVIEL ZUR VORBEREITUNG zum Sprung zu uns nach  Hamburg und zum Problem des Victoria-Parks!

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Hamburg war schon immer eines der erzkonservativsten Bundesländer! Die hiesige SPD, auch und vor allem unter Helmut Schmidt, hatte nie ein geistiges Problem damit, auch den rechtesten Flügel der CSU noch locker ganz weit rechts zu überholen. Hier habe ich ja schon ausführlich das Gehabe des guten Olaf Scholz (‚Der Senat bin ICH!‘) angesprochen, deren kritiklose Gefolgsmannen die hiesigen GRÜNEN geworden sind.

Aber hier ist die SPD nicht das Thema, sondern die GRÜNEN und ihre ANTI-UMWELTSCHUTZ-POLITIK in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Und die GRÜNEN scheuen sich auch nicht, wie wir ja am eigenen Leibe erfahren durften, alle Bürgerinitiativen zu unterdrücken, anstelle ihnen zu helfen, da sie doch eigentlich nur urgrüne Thesen vertreten! Mehr direkte Demokratie und mehr Umweltschutz!

Ich zitiere da den Wandsbeker GRÜNEN Oliver Schweim von seiner Webseite ‚Grünschnack‘ von 2013:

https://gruenschnack.wordpress.com/2013/10/06/keine-neuen-grossen-gewerbegebiete/

Zitat: „Der  Nachhaltigkeitsrat  fordert  die  Inanspruchnahme  neuer  Flächen insbesondere  durch Innenentwicklung und Flächenrecycling bis 2050 auf null zu reduzieren. …

Gerade der Umgang mit dem Thema Flächenverbrauch, Schutz von Natur- und Erholungsflächen, die Verringerung und Vermeidung von Lärmemissionen sind ur-grüne Themen. Es erscheint daher richtig und notwendig, dass wir uns gegen die Ausweisung solcher Gewerbegebiete engagieren. Tun wir das nicht, würden wir in der Öffentlichkeit unser grünes Profil in Wandsbek verlieren. …

Im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek berichtete die Verwaltung  uns  am  14.  Mai  2013,  dass  ein  Gutachten  zu  den Möglichkeiten  zur  Entwicklung  eines  gemeinsamen  Gewerbegebietes zwischen  Barsbüttel  (Schleswig-Holstein)  und  Rahlstedt  in  Auftrag gegeben  werden  soll.  Sollte  das  Gutachten  zu  dem  Schluss  kommen, dass ein gemeinsames Gewerbegebiet an dieser Stelle sinnvoll erscheint, würde  das  dem  oben  formulierten  Ziel  des  Flächenrecycling  und  der Innenentwicklung  entgegenstehen  und  vielmehr  den  Forderungen  der Handelskammer entgegenkommen. …

Der Parteivorstand und die Partei sollen öffentlich deutlich machen,
dass die Wandsbeker GRÜNEN neue Gewerbeausweisungen in der
von Barbüttel geplanten Größenordnung in den Freiräumen zwischen
Rahlstedt und Barsbüttel und zwischen Rahlstedt und Stapelfeld nicht
unterstützen.“

Aus einer Mail Schweims an mich: „Wie ich auch in der Öffentlichen Plandiskussion sagte, muss man in einer Demokratie Kompromisse eingehen ansonsten hat man bzgl. seiner eigenen Ziele keinen Einfluss. Das hat Ihnen auch Frau von Berg geschrieben. Wenn wir ein Gewerbegebiet an dieser Stelle nicht akzeptieren würden, hätte es keine rot-grüne Koalition im Bezirk gegeben. Jede andere politische Konstellation hätte im grünen Sinne sicher eine noch schlechtere Lösung bedeutet.“

Tja, da zeigt sich das wahre Gesicht der GRÜNEN: ‚Kompromisse eingehen‘!

Natürlich muß man als Politiker immer irgendwelche Kompromisse eingehen, aber diese dürfen NICHT die Basis-Grundsätze der eigenen Überzeugung zu den Akten legen. Wenn DAS geschieht, MUSS man die Konsequenzen ziehen und die Koalition verlassen. Danach sollte man Neuwahlen fordern. NUR DAS wäre logisch und auch für den Wähler überzeugend, der ja dieser Partei seine Stimme gegeben hat, um DIE NATUR ZU SCHÜTZEN, und nicht, um diese platt zu machen!

Wir erinnern uns ungerne an den Brief, den der GRÜNEN Umweltsenator Kerstan mir schickte.

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Als GRÜNER sollten sich ihm die Nackenhaare sträuben, das Wort AUFWERTUNG DER NATUR auch nur zu denken, geschweige denn, das auch noch zu nutzen. Hier soll großflächig Natur zerstört werden, und dieser Mann nennt das AUFWERTUNG! Unvorstellbar für einen Naturschützer, wenn man mich fragt.

Und auch die GRÜNEN allgemein, wie Herr Sarrazin, der ein Hamburger GRÜNER Bundestagsabgeordnete ist, schrieb mir nahezu das Gleiche, nur daß er geschickterweise das Wort AUFWERTUNG nicht nutzt, sonst aber nahezu identisch mit Kerstan argumentiert. Grundtenor: Es wäre ohne die GRÜNEN noch viel schlimmer geworden.

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Wie war das mit dem Juden, der Gott dankt, obwohl er in der Scheiße sitzt: ‚Herr, ich danke dir. Es hätte noch viel schlimmer kommen können.‘ Und siehe, es kam schlimmer.

Aber, wie schon oben geschrieben, glaubt langsam aber sicher kaum noch ein Wähler daran, daß die GRÜNEN es wirklich ernst meinen mit ihrem UMWELTGEFASEL!

Wenn es überhaupt Erfolge im Umweltschutz gibt, dann wurden diese eigentlich immer von NGOs erzielt, wie zum Beispiel Greenpeace, Sea Shepherd, BUND oder NABU, aber eigentlich nie durch die GRÜNEN selber.

Und als es mit unserem Bürgerbegehren ‚Kein Rahlstedt 131‘ ernst wurde, haben die GRÜNEN in der Bezirksversammlung in Wandsbek, in deutscher Gefolgstreue (erinnert mich irgendwo an das Thema etwas weiter oben im Artikel), sich selbst entmachtet und um eine Evozierung des Themas durch den Senat gebettelt, daß es schon tragisch anmuten könnte, wenn man nicht wüßte, daß da kindlich-politisches Kalkül hinter steckt! DER NACKTE MACHTERHALT!

Und auch bei Marionetten-Veranstaltungen, wie der über die ‚Große Heide‘ lassen sie sich gerne einspannen und versprechen uns das GRÜNE vom Himmel, wider besseres Wissen!

Immerhin hat der BUND Stormarn diese Veranstaltung schon am nächsten Tag als ‚Farce‘ bezeichnet!

Aber den Hamburger und Schleswig-Holsteiner GRÜNEN scheint nichts zu dämlich zu sein, als daß man dieses der tumben Wählerschaft als ERFOLG verkaufen möchte!

Aber nicht nur wir Wähler oder Beteiligte der Bürgerinitiative ‚Kein Rahlstedt 131‘ haben längst erkannt, daß die GRÜNEN hier gegen die Bevölkerung und gegen die Natur handeln, sondern auch die ihnen eigentlich intensiv verbundenen Umweltverbände BUND und NABU sowohl in HH als auch in SH setzen sich langsam aber sicher ab, denn wer möchte sich schon mit einer Partei in einen Topf geworfen sehen, die alles daran setzt, die Natur zu zerstören? Gerade wieder hochaktuell geworden im Fall des Öjendorfer Parks.

http://www.wuzonline.de/2016/05/buendnis-fuer-das-wohnen-in-hamburg-neuauflage-beschlossen/

16. Mai 2016

Bündnis gegen die Natur

NABU: Neues Wohnungsbauprogramm des Senats stellt einen Angriff auf den Hamburger Naturhaushalt dar

Aus Sicht des NABU Hamburg richtet sich die heute veröffentliche Steigerung der Wohnungsbauzielzahlen auf 10.000 Wohnungen pro Jahr gegen die und Natur. Schon der Umschwung vom Konzept „Mehr Stadt in der Stadt“ auf das kryptische „Mehr Stadt an neuen Orten“ deutete die Richtung an, dass es nun bisherigen Tabuflächen an den Kragen gehen soll. Der NABU beobachtet schon seit einiger Zeit mit Sorge um den Naturhaushalt, dass im Fahrwasser des Flüchtlingszuzugs und der damit einhergehenden notwendigen Schaffung von Wohnungen für Flüchtlinge verstärkt normaler Wohnungsbau in bisherige Tabuflächen wie Landschaftsschutzgebiete platziert wird. „Das halten wir für eine echte Fehlentwicklung“, bekräftigt Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Pressemitteilung NABU HH

Oder das hier:

https://schleswig-holstein.nabu.de/politik-und-umwelt/umweltpolitik/umweltbilanz-2012-2015/index.html

‚Grün wirkt‘ – wirkt ‚Grün‘ wirklich?

Zwischenbilanz der Umweltpolitik der Jahre 2012 bis 2015 in einer Rot-Grün-Blauen Koalition

Was hat es gebracht?

Inzwischen sind fast drei Jahre der insgesamt fünfjährigen Legislaturperiode unter ‚Rot-Grün-Blau‘ vergangen. Was hat dies dem Naturschutz in Schleswig-Holstein gebracht? Was ist von den angekündigten Vorhaben umgesetzt worden? Wie verteilen sich ‚Licht und Schatten‘? Und wer – der Fachminister, das Kabinett oder die Regierungsfraktionen – ist letztlich für die Ergebnisse verantwortlich? „Grün wirkt“ war der Slogan der Grünen im Landtagswahlkampf 2012. Aber wirkt der grüne Umweltminister wirklich? Dabei ist die Frage nicht einfach zu beantworten: Erfolge schreiben sich alle auf die Fahnen; bleibt das Ergebnis aber hinter der proklamierten Zielmarge deutlich zurück, tritt kein Verantwortlicher gerne aus der Deckung. So lässt sich aus der Außensicht nicht immer zuverlässig feststellen, wer den ‚Sand ins Getriebe‘ gestreut hat.

Insgesamt fällt das Ergebnis mehr als grottig aus!

Oder hier:

https://schleswig-holstein.nabu.de/politik-und-umwelt/umweltpolitik/umweltbilanz-2012-2015/18565.html

Anforderungen werden nicht erfüllt

Landesnaturschutzgesetz unzureichend

….Die beiden vorigen, seit 2005 CDU-geführten Landesregierungen haben das bis dahin bundesweit vorbildliche Landesnaturschutzgesetz (LNatschG ) über zwei in weiten Teilen destruktive Gesetzesänderungen auf ein äußerst niedriges Niveau gedrückt. Etliche Schutzbestimmungen wurden aufgehoben oder ins Unverbindliche verkehrt. Nicht nur Naturschutzverbände, auch die parlamentarische Opposition einschließlich der Grünen haben dagegen heftig protestiert. Deswegen wäre vom grünen Umweltminister und damaligen Oppositionspolitiker zu erwarten gewesen, dass er die frühere, zuletzt von seinem grünen Amtsvorgänger Klaus Müller in der Fassung von 2003 hochgehaltene Gesetzesqualität mit aller Konsequenz wiederherstellen würde.

Doch der im Juni 2014 vorgelegte Entwurf aus dem Hause Habeck enttäuschte vollkommen. Er verharrte in den meisten Passagen auf dem niedrigen Niveau des noch gültigen Gesetzes aus der CDU/FDP-Zeit, blieb damit häufig hinter den Standards des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatschG) zurück und missachtete sogar vom Landtag auf Antrag der Regierungsfraktionen beschlossene Eckpunkte. So ergab sich die schon etwas merkwürdige Situation, dass die Regierungspartei SPD ein stringenteres Ordnungsrecht als der gleichzeitig amtierende grüne Minister einforderte.

Oder das noch:

https://www.nabu.de/news/2014/03/16630.html

Diese ernüchternde Bilanz macht deutlich, wie dringend die Bundesländer handeln müssen. Der Artenverlust kann bis 2020 nur gestoppt werden, wenn Schutzmaßnahmen tatsächlich konsequent vor Ort durchgeführt werden. Das bedeutet auch, dass das europäische Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 von den Ländern endlich ernst genommen werden muss.

BundeslaenderUmweltampel

Und aus den Stellungnahmen der AG Natur, bestehend aus BUND, NABU u.a. zum Problem Victoria-Park darf man Folgendes entnehmen:

2. Der B-Plan Entwurf Rahlstedt 131 soll der Erschließung neuer Gewerbeflächen südlich und östlich des bereits bestehenden Gewerbegebietes „Merkurpark“ dienen. Östlich des Merkurparks soll auf hamburgischen und schleswig-holsteinischen Flächen das interkommunale Gewerbegebiet „Minervapark“ entstehen (gesamte Fläche ca. 18 ha). Südlich der Stapelfelder Straße ist eine Erweiterung des Gewerbegebietes bis zum Weg Bachstücken unter der Bezeichnung „Viktoriapark“ geplant. Es handelt sich bei diesem Teilgebiet um eine Fläche von ca. 21 ha. Die zu bebauenden Flächen auf Hamburger Gebiet liegen vollständig in einem seit 1950 bestehenden Landschaftsschutzgebiet. Bei einem Teil der Flächen handelt es sich zudem um Ausgleichsflächen für den bereits bestehenden „Merkurpark“ (B-Plan Rahlstedt 105 vom 5.12.1995). Teilbereiche in den landwirtschaftlichen Flächen unterliegen dem gesetzlichen Biotopschutz nach § 30 BNatSchG, sie stellen besondere Lebensräume für die heimische Tierwelt dar. Sowohl der FNP als auch das LAPRO stellen die Flächen als „Landwirtschaft/Landwirtschaftliche Kulturlandschaft“ dar.

Die geplante Gewerbebebauung auf 17 ha landwirtschaftlichem Gebiet in Schleswig-Holstein verstößt dort ebenso gegen übergeordnete Ziele, die im Regionalplan von 98 und im Landschaftsrahmenplan  (1998 und Fachbeitrag für Stormarn 2003), enthalten sind. Ebenso steht die Inanspruchnahme der Flächen im Widerspruch zu der gemeinsam von Hamburg und Schleswig-Holstein aufgestellten Zielsetzung, im Bereich der Landesgrenze einen möglichst breiten regionalen Grünzug zu erhalten, die dörflich strukturierten Gemeinden in Stormarn sollten gegenüber der Großstadt ein ländliches Gebiet bleiben. Die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes im Nahbereich des NSG Stapelfelder Moore würde erhebliche Beeinträchtigungen für das NSG und seine Biodiversität beiderseits der Landesgrenze mit sich bringen. 

Die geplante Bebauung und Erschließung zu gewerblichen Zwecken wird erhebliche und nachhaltige Eingriffe in Naturhaushalt und Landschaft verursachen und einen enormen Ausgleichsbedarf auslösen: Ein großes Gebiet der knickstrukturierten Kulturlandschaft geht verloren, Verluste und erhebliche Beeinträchtigungen des Knickbestandes, der gesetzlich geschützten (Feucht)Biotope, sowie die Zerstörung von festgesetzten Ausgleichsflächen werden verursacht. Ebenso werden ein Verlust an faunistischen Lebensräumen, an Landschaftsschutzgebiet, Beeinträchtigung des Biotopverbundes, erhebliche Beschneidung der Landschaftsachse und mögliche Auswirkungen auf das unmittelbar benachbarte FFH-Gebiet Höltigbaum eintreten.

Aus Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes sind die geplanten Gewerbegebiete und Bauvorhaben im Rahmen des B- Plans Rahlstedt 131 aus den vorgenannten Gründen abzulehnen: Der Flächenverbrauch ist massiv, die Beeinträchtigung der Artenvielfalt gravierend und die Störung des Biotop-Verbundes erheblich. 

Und auch in dem nächsten Dokument wird dem B-Plan ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Und dann kam dazu auch noch ein Brief des ‚Botanischen Vereins Hamburg‘, der ebenfalls das Gleiche beinhaltet.

http://bund-hamburg.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmslvhamburg/Proj0_Flaechenschutz/20160926_BUND_Scoping_Rahlstedt131_online.pdf

Sollten da nicht jedem GRÜNEN die Knie weich werden, wenn er lesen muß, was für Zeugnisse seiner Partei allenthalben ausgestellt werden, auch und vor allem von ihren – natürgemäßen – Verbündeten, den Umweltverbänden?

Zum Schluß setze ich hier auch noch mal meinen Brief an die GRÜNEN-Abgeordnete Frauke Häger aus Wandsbek rein, die sich so echaufiert hat, weil ich ihre Partei auf einer Sitzung öffentlich so pauschal kritisiert habe.

Glaubwürdigkeit der GRÜNEN in Hamburg und im Bund

05.04.2017 um 10:30 Uhr
  • Von: Jörn Napp
  • An: frauke.haeger@gruene-wandsbek.de

Anlagen: JPG Flugblatt2-251116 JPG  Karrikatur-Belagerung   JPG Poster.Buergerbegehren – Kein Rahlstedt 131

 
Guten Morgen, Frau Häger.
 
Nachdem Sie mich gestern zum ersten Mal kennengelernt haben, wir aber keine Zeit hatten, uns auch mal persönlich auseinanderzusetzen, möchte ich Ihnen kurz erklären, warum gerade die GRÜNEN, auch aber vor allem in Hamburg und Schleswig-Holstein durchaus pauschal in der Kritik stehen.
 
Wie Sie sicherlich inzwischen mitbekommen haben, verlieren DIE GRÜNEN bundesweit dramatisch an Boden, was die Wahl im Saarland drastisch bestätigte.
Woran das liegt, dürften Sie ebenfalls wissen, denn Ihre Partei hat ein Image-Problem.
Kein Wähler weiß mehr so recht, warum man die GRÜNEN wählen sollte, denn auch und gerade das UMWELTTHEMA wird von dieser Partei, jedenfalls dort, wo sie in der Regierung sitzt, NICHT mehr vertreten!
 
Gerade wir hier in Hamburg erleben gerade diese Nichthandlungen dramatisch im Bezug auf das geplante Gewerbegebiet Victoria-Park in Rahlstedt oder dem Öjendorfer Park.
Zu diesem gehört aber auch in der mittelfristigen Planung der Bereich Barsbüttel, der gestern offenbar den Kreis überhaupt nicht interessierte, obwohl dort umweltmäßig dramatische Sachen vor sich gehen.
Dazu kommen erheblich größere Gebiete, die bis 2030 nach dem Willen der Wirtschaftsförderungsgruppen in HH, SH und N bis zu 1000 ha zubetoniert werden sollen und sicherlich auch werden.
 
Die GRÜNEN sind an diesem Umweltverbrechen MASSGEBLICH beteiligt, was ja wohl kaum abgestritten werden kann!
Auch wenn Ihre Kollegen, wie zB Herr Kerstan in einem Brief an mich, behaupten, ohne die GRÜNEN wäre das Alles noch viel schlimmer, hilft der Partei das keineswegs.
Noch 2013 hat Ihr Kollege Schweim, als die GRÜNEN noch nicht an der Macht waren, gerade diese Planungen als Affront gegen ur-grüne Verstellungen bezeichnet und Widerstand angekündigt!
JETZT plötzlich unterstützt er dieses Projekt, obwohl eben ur-grüne Vorstellungen zu Grabe getragen werden!
 
Wenn man in einer Regierung sitzt, muß man sicherlich Zugeständnisse und Kompromisse machen, aber diese dürfen KEINESFALLS die Grundvorstellungen einer Partei oder eines Politikers negieren.
Wenn es DAZU kommt, muß man der Glaubwürdigkeit halber die Koalition verlassen und Neuwahlen fordern! NUR DANN bleibt man glaubwürdig!
Da die GRÜNEN dieses in HH und SH aber nicht machen, vertraut ihnen Niemand mehr. Tut mir leid, aber dazu sollten Sie mal die Bürgerinnen und Bürger in Großlohe fragen. Da würden Sie bei der nächsten Wahl noch nicht einmal mehr 1% bekommen.
WIR sollen alle Lasten tragen, aber bekommen NICHTS zurück!
 
Da Sie ja offenbar auch Mitglied im NABU sind, sollten Sie erschrocken darüber sein, was für ein Zeugnis, sowohl in HH als auch in SH die beiden Verbände NABU und BUND der rot-grünen Koalition ausgestellt haben!
In HH nennen sie diese eine ‚Koalition gegen die Natur‘! Die Dokumente habe ich in meinem Archiv. Auch in SH äußern die sich ähnlich drastisch!
 
Und was die Briefe von BUND, NABU und dem Botanischen Verein Hamburg betrifft, so sind diese Schreiben ganz sicher NICHT durch die Arbeit der GRÜNEN zustande gekommen, sondern durch UNSER Betreiben der Bürgerinitiative ‚Kein Rahlstedt 131‘! DIESE Schreiben sollten Ihnen zu denken geben, denn sie weisen Ihre Regierung darauf hin, daß hier viele Gesetze und Vorschrift gebrochen oder gebeugt werden, was den Naturschutz betrifft!
Und DAS kann doch wohl nicht im Sinne einer Partei sein, die sich angeblich den Naturschutz auf die Fahnen geschrieben hat!
 
Dazu kommt, daß ausgerechnet die Fraktion der GRÜNEN zusammen mit der SPD in Wandsbek den Senat aufgefordert hat, diese Planungen zu evozieren (anzuweisen), wodurch sie sich selber entmachtet haben. Ein nahezu unvorstellbarer Vorgang der auch noch dazu beitrug, unser Bürgerbegehren in die Tonne zu stecken!
 
Allerdings nehme ich an, daß zumindest Ihre Fraktion der Wandsbeker GRÜNEN inzwischen begriffen hat, daß sie bei den nächsten Wahlen keine Chance mehr haben wird, weshalb sie diese Große Anfrage um die Ausgleichsflächen gestartet haben. Da wird es spannend, vor allem die Antworten Ihres eigenen Kollegen Kerstan lesen zu dürfen, der es immerhin in einem Brief an mich fertig gebracht hat, die Zerstörung der Umwelt als AUFWERTUNG zu bezeichnen. Als GRÜNER solche Sprüche zu machen, ist ja wohl völlig unvorstellbar!
Das Problem der Ausgleichsflächen sollte den GRÜNEN eigentlich schon seit langer Zeit bekannt sein. Daß diese, auch im Falle des Merkurparks, nie wirklich umgesetzt wurden, sollte Ihnen ebenfalls bekannt sein.
Auch bei der jetzigen Planung werden die nie umgesetzten Ausgleichsflächen zerstört und durch welche ‚ersetzt‘, die selber schon die Ausgleichsflächen der Ausgleichsfläche waren, wie dieses kindische Projekt ‚Große Heide‘, das selbst der BUND Stormarn als Farce bezeichnet hat.
 
Und auch die Handlungsweise jetzt im Falle Barsbüttel ist erschreckend. Nicht nur, daß Sie offensichtlich kein wirkliches Interesse haben, ob da ein NSG kaputtgemacht wird (50 m neben ihm ein riesiger LKW-Rangierplatz!), das zu Teilen auch zu HH gehört, sondern daß auch 1000 ha zubetoniert werden zwischen Großlohe, Barsbüttel und Trittau, scheint Sie nicht zu interessieren.
Auch der geplante vierspurige Ausbau der Alten Landstraße (L 222) direkt neben dem NSG Höltigbaum, der mit der Fällung von vielen alten Bäumen begleitet sein wird, scheint für Sie kein Problem zu sein!? Von all den unter strengem Naturschutz stehenden Knicks ganz zu schweigen! Und da hilft es auch nicht, den existierenden Merkurpark als tolles Beispiel heranzuziehen. Ich empfehle Ihnen sehr, mal einen Spaziergang da zu machen, und sich die armen Knicks dort anzusehen, die da zwischen Parkplätzen und Rangierflächen vegetieren!
 
Da Sie offensichtlich über viele Dinge, was diese Planungen betrifft, nicht informiert sind, schicke ich Ihnen den Link zu einer Dokumentensammlung (in der Politik schon GEGENGUTACHTEN) zu, dem Sie alle Dokumente und Vorschriften entnehmen können, um Ihnen zu zeigen, was da eigentlich von den drei Bundesländern geplant ist und sicher auch durchgesetzt werden soll! Mit Hilfe der GRÜNEN?
Und Sie sollten sich da wirklich mal durcharbeiten, auch wenn es inzwischen nahezu 160 Seiten sind! Alles öffentliche Dokumente, Zeitungsartikel etc.pp.
 
Denken Sie immer daran, daß Sie und Ihre Partei einen gigantischen Beitrag zur Politikverdrossenheit leisten!
 
Hier der Link zum Gegengutachten:
 
Mit der Hoffnung, daß sich DIE GRÜNEN in HH und SH doch noch rechtzeitig gegen dieses gigantische Umweltverbrechen entscheiden werden, verbleibe ich
 
mfG
 
Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443
Und zum Schluß lasse ich noch mal die TAZ zu Wort kommen:

taz130117ausdiemaus

FAZIT:
Poster Grüne Betonpartei

Die Hamburger GRÜNEN erwachen aus ihrer Schockstarre!?

Poster Grüne Betonpartei

Hat dieses Poster, das weit verteilt wurde, die GRÜNEN in Hamburg geschockt?

Tja, was soll ich dazu sagen?

Manchmal regaieren die Beklagten schneller, als man es selber auch nur in den kühnsten Träumen gedacht hat!

HEUTE haben die Hamburger GRÜNEN eine GROSSE ANFRAGE an den Senat gestellt, die sich recht detailliert mit den angeblichen Ausgleichsflächen befaßt!

Natürlich werden wir ein paar Tage auf die Antworten warten müssen, aber spannend werden diese allemal, da etliche von den Antworten eigentlich auch von ihrem eigenen Senator Kerstan kommen müssen!

Aber angesichts des desolaten Wahlergebnisses im Saarland (unter 5%) und den zu erwartenden miesen Ergebnissen in Schleswig-Holstein, stehen die natürlich mächtig unter Druck, da ihnen bundesweit kaum noch Jemand ihre Grundthesen glaubt! Da fürchtet man sich wohl jetzt schon vor der Bundestagswahl und möchte vorbauen.

Sie haben ein echtes Image-Problem, das durch meinen Artikel von gestern noch unterstrichen wurde.

Aber gibt es da nicht da deutsche Sprichwort ‚Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.‘ ?

Ok, Vielleicht haben die ja endlich doch begriffen, daß man SO nicht weitermachen kann, ohne sich das eigene Grab zu schaufeln!

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Das Originalfoto entstand 2013 bei Vicksburg, Mississippi.

Ich möchte zwar jetzt nicht behaupten, daß mein Artikel der Auslöser dieser Großen Anfrage war, aber er war sicherlich noch der letzte Sargnagel dazu!

UNSERE ARBEIT der Bürgerinitiative ‚Kein Rahlstedt 131‘ hat deren Moral offenbar ziemlich untergraben, denn ihr eigentlich ja traditionell gutes Verhältnis zu BUND und NABU steht ja nun wirklich auf dem Spiel, denn diese finden die Ergebnisse der Zusammenarbeit von SPD und GRÜNEN sowohl in HH als auch in SH keineswegs prickelnd! Auch im Zusammenhang mit dem Victoria-Park. Und ich denke mir mal so, daß beide Verbände keine Lust mehr haben, sich mit der Inkompetenz der GRÜNEN als Partei weiterhin zu identifizieren!

Drucksache Nr. 20-4197 vom 31.3.17:

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