Archiv für den Monat Mai 2017

Bürgerverein GEGEN die Bürger?

BuergervereinRahlstedt

AKTUELL vom 1.6.2017:

Gerade sehe ich, daß der BV Rahlstedt den Vorläufer dieses bemerkenswerten Verkehrsgutachten auch auf seiner eigenen Homepage verteilt!

http://www.bv-rahlstedt.de/images/PDF/R131_VTU_Bericht_170314.pdf

Und soweit ich das sehe, gibt es keinerlei Kommentar dazu.

 

Zurück zum Artikel:

Tja, es ist schon bemerkenswert, daß sich ein ‚Bürgerverein‘ irgendwie NICHT für die Belange der Bürger seines Bereichs interessiert!

Wir betrachten uns dazu mal kurz die Reaktion des Bürgervereins Rahlstedt!

Mail von heute mittag. Sie ging auch an die Bürgervereine in diesem Bereich Hamburgs.

Liebe Freunde und Gegner.
Gestern Abend durften wir mal wieder hautnah erleben, mit welcher
Schnodderichkeit Verwaltung und Politik gegen uns vorgehen!
Die öffentliche Vorstellung des neuen Verkehrsgutachtens in Rahlstedt zeigte dieses wieder mit drastischer Deutlichkeit!
https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/31/vom-maerchen-erzaehlen-luegen-und-schleimen-beamte-und-politik-in-hoechster-erklaerungsnot/
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Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg Tel: 01755825443

Antwort des Vorsitzenden Seligmann:

*Gesendet:* Mittwoch, 31. Mai 2017 um 15:07 Uhr
Von:* Seligmann <seligmann@bv-rahlstedt.de>
An:* „Jörn Napp“ <joern.napp@web.de>
Betreff:* Re: Die Politik: Nepper, Schlepper, Bauernfänger!

Sehr geehrter Herr Napp,
ich bin weder Ihr Freund noch Ihr Gegner, dennoch bitte ich Sie jetzt
letztmalig, den Bürgerverein Rahlstedt aus Ihrem Verteiler zu nehmen.
Wir sind an Ihren so genannten „Fakten“ NICHT interessiert.
Sie haben Ihre Sicht der Dinge, das ist auch in Ordnung. Allerdings ist
nicht in Ordnung, wenn Sie der Meinung sind, diese anderen aufdrängen zu
 müssen.

Sie Monaten versenden Sie unaufgefordert Ihre Mails, trotz mehrmaliger
Bitte, dies zu unterlassen.
Auch der Bitte, den von Ihnen offen verwendeten Verteiler zu verbergen,
sind Sie nicht nachgekommen.

Ihre schnodderige Antwort, man könne ja einen SPAM-Filter einrichten,
weise ich als unverschämt zurück.
Sollten wir also weitere Mails von Ihnen erhalten, werden wir die zur
Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen.
Dazu muss es aber nicht kommen.
Gruß
Jens Seligmann

Daraufhin ich noch mal:

Meines Wissens hatte ich Sie bereits aus dem Verteiler genommen.
Aber um den Menschen in Rahlstedt zu zeigen, mit welchem Idealismus
die Vertreter von uns Bürgern (Bürgerverein) sich für uns
interessieren, werde ich Ihre Mail bei mir veröffentlichen.
Es ist schon ziemlich erschreckend und läßt mich Dinge vermuten, die
eigentlich nicht sein sollten.
Sie sind, wie ich das sehe, selbstverständlich ein Gegner von mir und
den Bürgern Rahlstedts, vor allem aber denen aus Großlohe.
Danke!
Jörn Napp

Und noch mal Herr Seligmann:

Sehr geehrter Herr Napp,

ganz offensichtlich ist das eine Lüge von Ihnen, denn wir erhalten Ihre
Mails nach wie vor. Unaufgefordert!

Und den Verzicht an IHREN so genannten „Fakten“ als Desinteresse an
Rahlstedt und seinen Bewohnern zu werten, halte ich für ein gewagte These.
Aber selbstverständlich können Sie meinen und mutmaßen was immer Sie
gern möchten.

Gruß
Jens Seligmann

Nun ja, ich stelle dazu mal Folgendes fest:

Auf der ÖPD im Juni 2016 meldete sich der BV Rahlstedt zu Wort. Ob das der Herr Seligmann selber war, weiß ich nicht mehr. Aber damals unterstützte er vehement die Baupläne um den Victoria-Park!

Für mich tut sich da die 5-$-Preisfrage auf, warum ein Verein, der stark auf Spenden angewiesen ist, so etwas tut?

Ein Schelm, der sich etwas Arges dabei denkt!

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Vom Märchen erzählen, Lügen und Schleimen! Beamte und Politik in höchster Erklärungsnot!

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Gestern war es mal wieder soweit. In der Grundschule Neurahlstedt gab es eine vom Bezirksamt gesponserte Veranstaltung aus der Werbekiste der Metropolregion Hamburg zum Thema ‚Neues Verkehrsgutachten zum B-Plan Rahlstedt 131‘!

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‚Am 30. Mai ist Weltuntergang! Wir leben nicht mehr lang! Wir leben nicht mehr lang!‘

So lautete mal eine Zeile eines berühmten deutschen Schlagers aus den 50ern.

Ganz so weit war es gestern noch nicht, aber so wie damals schon mit den Gefühlen der Menschen gespielt und GELD gemacht wurde, so war das ein ganzes Stück weit auch gestern der Fall.

Auch dazu hören wir uns gerne noch einen weiteren deutschen Schlager von 1947 an, der uns fragt: ‚Wer soll das bezahlen?‘ Irgendwie passen die Texte von Damals auf das HIER und HEUTE wie die berühmte Faust auf’s Auge.

Selten darf man als Bürger derart drastisch und live erleben, wie wir von der Verwaltung und der Politik eingeschleimt und verarscht werden sollen! Wobei ich mal dahingestellt lasse, ob das zumindest gestern geklappt hat. Wahrscheinlich eher wohl nicht. Aber ich bin schon sehr gespannt auf das ‚Protokoll‘ dieser Veranstaltung.

Immerhin wurde Eines klar wie die berüchtigte Kloßbrühe: Der EINZIGE, der sich an diesem Projekt gesundstoßen wird, ist der Ortsheilige JEBENS, der uns mit diesen GÖTTLICHEN Gewerbeparks beglücken will! Immerhin dürfte der Grundstückspreis von derzeit etwa 25 Euro pro Quadratmeter auf ca. 300 steigen. Kein schlechtes Geschäft, wenn man mich fragt.

Die Leidtragenden sind WIR, die Bürger, egal, ob sie in Großlohe oder Stapelfeld wohnen! Die Zeche dürfen letztlich WIR bezahlen!

Etwa 120 Personen ‚drängelten‘ sich im Saal.

‚Beglückend‘ war der geradezu umwerfende Auftritt des Stapelfelder Bürgermeisters Jürgen Westphal. Eine lächerliche Begrüßungsfloskel, die uns allen zeigte, von was für einem Schwachmaten (MEINE ganz ureigenste Meinung) dieser Ort tatsächlich regiert wird!

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Während des Restes der Veranstaltung sah er meist gelangweilt irgendwo gegen die Decke! Wie eigentlich nahezu alle der ‚Honoratioren‘ in der ersten Reihe des Saales, wenn wir mal von dem bemerkenswerten alten Herrn absieht, der sich neben Westphal niedergelassen hatte und die Amtsträger mit seinen Zwischenfragen ein wenig aus der Ruhe brachte.

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Dann aber ging es los.

Wer möchte, kann von mir gerne das Sprachprotokoll anfordern, das allerdings etwa 2 Stunden lang ist!

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Die Veranstaltung wurde recht ordentlich von Herrn Markus Birzer geleitet, wobei ich mich allerdings frage, warum das ein sicherlich von Steuergeldern bezahlter (oder hat auch hier Herr Jebens die Rechnung übernommen?) Mann aus einem ‚Politik-Beratungs-Büro‘ machen mußte? Gab es da im Bezirksamt Niemanden, der das hätte machen können? Und überhaupt: WOZU braucht unsere Politik eigentlich ein BERATUNGSBÜRO, um POLITIK zu machen?

Zu allererst begann die Veranstaltung wieder mit dem Stehauf-Männchen-Spiel: Ein paar Fragen an die Anwesenden, zu denen jeder aufstehen sollte, wenn es auf ihn zutraf.

Zum Beispiel: Wer kommt aus Großlohe? Wer aus Stapelfeld? Wer ist AMTLICH anwesend etc.pp.

Vor allem die letzte Frage, wer denn AMTLICH anwesend sei, ereugte den ersten Lacherfolg des Abends, denn es waren immerhin etwa 20 Personen von den 120 anwesenden! Blieben also nur noch etwa 100 übrig.

Und dazu möchte ich dann gleich, weil es so passend war, eine spätere Aufforderung Wolfgang Tredes hinzufügen, denn dieser erfrechte sich die Anwesenden zu fragen, wer denn von ihnen FÜR und wer denn GEGEN den Victoria-Park sei.

Ganze 4 Personen waren dafür, der überwältigende Rest GEGEN den B-Plan!

Mann, war das peinlich! Ich hoffe sehr, daß das im Protokoll auch erwähnt wird!

Hier ein Bild, wie der SPD-Mann Rieken sich FÜR den B-Plan ausspricht!

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OK, dieser Mann weiß es wohl nicht besser, aber er symbolisiert eben in klassischer Weise den Politiker und Beamten, wie er sich uns gegenüber verhält.

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Herr Weedemann-Korte war der Mann der Stunde des Bezirksamtes Wandsbek. Wenn man sich dessen Beiträge oder Antworten zu den Fragen anhörte, bekam man nun wirklich auch die letzten Hoffnungen auf eine funktionierende Demokratie ausgetrieben. Von irgendeinem Gefühl für die Sorgen und Nöte der Bürger war bei ihm noch nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren! Pure SCHNODDERICHKEIT! Man könnte es allerdings auch NAIVITÄT nennen.

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Und dann kam die Reihe an Herrn von Werder, von Nord-Consult (?), der uns dann die nahezu unglaublichen Ergebnisse dieses genialen Verkehrsgutachtens zu verklickern versuchte.

Erst einmal gibt es hier von der Seite http://www.hamburg.de die Präsentation dieses Vortrages. Wer möchte kann sich das gerne ansehen, aber ich will HIER jetzt nicht näher darauf eingehen, außer auf ein paar wenige Höhepunkte oder ‚Neuigkeiten‘, die ich in meinem Artikel über den Planungsausschuß noch nicht berücksichtigen konnte, weil der dort Vortragende eben diese nicht beantworten konnte.

Dazu gehörten ja die SCHLEICHWEGE und die Kreuzung ‚Oldenfelder Stieg‘ und ‚Meiendorfer Straße‘ etc.

Bei letzterem Thema stellte sich heraus, daß es DAFÜR ein weiteres ‚Gutachten‘ geben würde, das ‚unabhängig‘ von diesem hier erstellt würde. Und der Insider bemerkte voller Erstaunen, daß dieses auch wieder von einer notorisch bekannten Firma käme, nämlich ARGUS! Diese Firma hatte auch schon den Vorgänger dieses Gutachtens erstellt.

Herr von Werder betonte, daß man selbstverständlich alle Daten miteinander austauschen würde! Ach ja? Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich!

Irgendwie scheint die Stadt nur zwei Firmen zu haben, die in der Lage sind, ein ’neutrales Verkehrsgutachten‘ zu erstellen!?

Für Alle, die sich jetzt erst einmal die Powerpoint-Präsentation antun möchten:

http://www.hamburg.de/contentblob/8845364/1766205776ae297ac10af014fcfda446/data/download-pdf-rahlstedt-131-praesentation.pdf

Auf der gleichen Seite kann man sich dann auch noch die ganzen Anhänge runterladen, aus denen man, laut Herrn von Werner ersehen könne, wie sorgfältig man gearbeitet habe!

Ich laß das Alles mal hier weg und kümmere mich noch kurz um die ‚Schleichwege‘, bei denen neben der Straße ‚Am Friedhof‘ beim Hotel Eggers vor allem der Wiesenredder das Problem darstellte, das, nach Ansicht des Vortragenden in Wirklichkeit gar keins war!

Da man derzeit keine eigenen Zahlen habe, sei man auf die Zahlen zurückgekommen, die 2016 von der Rahlstedter Polizei erstellt wurden, die auf Grund einer Bürgerbeschwerde tätig geworden sei.

Dabei sei Folgendes herausgekommen:

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Obwohl die Anwohner Stein und Bein schworen, daß die Zustände dort händeringend seien, und daß selbst 40-Tonner dort verdammt schnell durchrasen, und auch der Straßenzustand darauf hindeuten würde, daß der Verkehr dem eigentlichen Bedarf nicht entspräche, war man zu der Überzeugung gekommen, daß sich 97% der durchfahrenden Wagen an die Regeln halten würden.

Das rief zwar ein wenig Empörung im Saal hervor, aber der verantwortliche Beamte schwor, daß die Polizei nicht nur mit High-Tech-Schrott ausgestattet sei, sondern auch mit funktionierenden Geräten.

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Man hatte extra 2 Beamte angefahren, um die Seriösität der Messungen zu unterstreichen. Allerdings erzielten die Erklärungen bei den Anrainern des Wiesenredders wenig Überzeugungskraft, denn die wurden und werden täglich mit diesen Problemen konfrontiert. Vor allem auch die Grundschule dort, wie eine Zuhörerin, die dort arbeitet, glaubhaft erklärte!

Nach dem Vortrag gab es dann die übliche Fragestunde.

Ich hatte die ‚Ehre‘ als Erster ranzukommen. Ich stellte fest, daß es bemerkenswert sei, daß in keinem dieser Verkehrsgutachten die Lärmbelästigung angesprochen würde. Dazu zeigte ich dem Publikum diese eindrucksvolle Grafik, die auch ihre Wirkung keinesfalls verfehlte!

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Ich erklärte, daß diese Zahlen zwar von 2012 wären, aber sicherlich immer noch aktuell seien. Sie zeigten einen 24-Stunden-Durchschnitt, was bedeuten würde, daß zu den Spitzenzeiten die Werte direkt an der Straße, darunter auch die Stapelfelder Straße unter Umständen bis auf 100 DB steigen könne! Immerhin liege sie schon im Durchschnitt bei etwa 80 DB an der Straße!

Daraufhin erzählte uns Herr Wedemann-Korte, daß er über das Problem des Verkehrslärms bescheid wisse, und man in der Stadt auch schon versuchen würde, dieses zu verringern. Allerdings sei das in dem Falle der neuen Gewerbeparks kein Problem, da sich der Verkehr VERDOPPELN müsse, um überhaupt einen hörbaren Unterschied hervorzurufen! Und in einer Großstadt müsse man nun mal damit leben, daß es laut sei!

Als ich sagte, daß die Planer und Befürworter hier ziemlich sicher NICHT an der Stapelfelder Straße oder der Sieker Landstraße wohnen würden, sondern vielleicht im ruhigen Alstertal, erntete ich Applaus!

Danach kamen eben viele Fragen noch zum Wiesenredder, wobei die Anwohner der Meinung waren, daß dort massenweise NICHT-Anwohner aus Rahlstedt unter den Durchfahrenden seien, sondern alle möglichen mit Autonummern aus der Umgebung. Das bewirkte, daß man von Seiten der Behörde vorschlug, doch sich mal die Autonummern zu notieren, damit man feststellen könne, wieviele der Durchfahrenden tatsächlich NICHT aus Rahlstedt seien.

Dabei vergißt der gute Mann, daß da natürlich nicht alle Autos mit HH-Nummern dort im Viertel auch tatsächlich ansässig sein müßten, sondern vielleicht einfach eine Abkürzung nach Billstedt etc. fuhren! Und DAS ist ja nun ein wenig schwierig zu erkennen, ändert aber nichts an dem Durchfahrtereignis!

Aus Stapelfeld kamen leider nur sehr wenige Fragen, eine Dame aber, die selbst als Bäuerin tätig ist, erklärte, daß es schon heute oft unmöglich sei, mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug vom Hof auf die Straße zu kommen. Wobei auch das Alles natürlich kein wirkliches Problem darstellen würde, jedenfalls nach Meinung des Gutachters und Herrn Weedemann-Kortes.

Und auch die Frage, ob man denn diese Flächen wirklich benötigen würde, wurde von Herr W-K mit den üblichen Gebrauchsfloskeln abgewiegelt! Ja, man würde sie brauchen, und dabei woanders entstehende Gewerbebrachen würden sich schon regeln lassen.

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Natürlich war auch unser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Buschhüter vor Ort und machte fleißig Aufnahmen, die er uns dann auf seiner Webseite sicherlich als ‚rege Bürgerbeteiligung‘ präsentieren wird.

Einen kleinen Wehrmutstropfen warf dann aber auch noch der CDU-Mann Weiske (allerdings nicht als Politiker, sondern als BÜRGER) rein, denn er erklärte uns Anwesenden, daß dieses Alles sowieso nur eine Farce sei, weil man ja, dank der Anweisung des Senats, noch nicht einmal ansatzweise irgendein Stimmrecht habe. Weder die Bürger, ja noch nicht einmal das gewählte Bezirksparlament!

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Am Ende bedankte sich dann noch Herr Klein, seines Zeichens der Vorsitzende des gemeinsamen Planungsausschusses bei den Anwesenden für die tollen und wichtigen Anregungen und die Mitarbeit, was mich dazu führte, ihm lautstark klar zu machen, daß er NIEMALS etwas von einer wie auch immer gearteten Mitarbeit oder Bürgerbeteiligung zu reden!

Hamburger Behörde für Umwelt und Energie bestätigt es: Sie interessiert sich NICHT für Umweltschutz!

Nun haben wir es endlich schriftlich: Unsere Behörde für UMWELTSCHUTZ interessiert sich einen DRECK um eben diesen!

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AW: Neues Verkehrsgutachten für Großlohe: Fehlende Zahlen zur Lärmbelästigung!

 

30.05.2017 um 13:48 Uhr

Keßler, Claudia

Sehr geehrter Herr Napp,

ich bitte Sie dringend, meine E-Mailadresse aus Ihrem Verteiler zu streichen. Für das Verfahren sind federführend die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und das Bezirksamt Wandsbek zuständig.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Keßler

Behörde für Umwelt und Energie

Amt für Naturschutz, Grünplanung und Energie

Abteilung Naturschutz – NGE 316 –

Neuenfelder Str.19, 21109 Hamburg

Telefon: 428 40 2158

Fax:       428 40 3552

www.hamburg.de/naturschutz

 

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Meine Antwort an diese Dame:

30.5.2017

16.15 Uhr

Sehr geehrte Frau Keßler.

Das werde ich nicht tun.
Ich weiß ja nicht, wofür bei Ihnen ‚Abteilung für Naturschutz‘ oder ‚Amt für Naturschutz‘ steht, wenn Sie der Meinung sind, daß Naturschutz Sie nichts angeht!?
Man sollte nicht die Verantwortung für ein Naturdesaster von sich auf Andere abwälzen!
JEDER in der Hamburger Verwaltung oder in der Politik HAT eine grundsätzliche Verantwortung für das, was da geschieht! Egal, wer da ‚federführend‘ ist!
In unserem Fall dürfte das eines der größten GEPLANTEN UMWELTVERBRECHEN werden, das in Norddeutschland vor sich geht. DIESES sollte also durchaus in Ihr Gebiet fallen!
Und IHR NAME steht auf dem Gefälligkeitsgutachten vom Dezember 2015!
Also sind SIE GANZ PERSÖNLICH für dieses Verbrechen mitverantwortlich!

Ich werde Ihre Stellungnahme mal an die lokale Presse weiterreichen, denn sie ist schon typisch für die Rücksichtslosigkeit unserer Politiker und der Verwaltung gegenüber den Bürgern dieser Stadt, aber auch gegenüber der Natur, die uns Allen erst ein lebenswertes Dasein hier ermöglicht!

Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443

Unsere Parteien stellen sich jetzt schon zur Bundestagswahl! UNSERE ANTWORT darauf: SPD und GRÜNE unter 5%!

RundblickRahlstedt260517ParteienZurBundestagswahl

Ok, hier geht es nur um ‚Sicherheit‘ und ‚Verkehr‘, ist ja aber trotzdem auch für unser derzeitiges Problem relevant.

Bemerkenswert ist vor allem, das ausgerechnet DIE GRÜNEN für eine Stärkung der Polizei sind, was sie mir ihrer Sklavenhalterpartei SPD gemeinsam haben. Während ihrer Amtszeit in Hamburg haben sie die Polizeikräfte geschwächt und haben gnadenlos auf Demonstranten eingeschlagen.

Und in unserem Fall unterstützen sie auch noch, wie ich das sehe, KORRUPTION, was ja auch irgendwo etwas mit ‚Sicherheit‘ zu tun hat.

Und die lächerlichen Vorschläge mit den Elektroladesäulen auf den geplanten Gewerbeparks zeigen überdeutlich, wes Geistes Kind die SPD und DIE GRÜNEN sind!

PRESSESCHAU 26.5.2017 !

Heute erschien die Maiausgabe des Runblicks Rahlstedt.

Man hatte mir versprochen, in dieser Ausgabe ein PRO und CONTRA um den Victoria-Park zu veröffentlichen, wobei ich denen auf Wunsch eine Liste der CONTRAS gegeben hatte. Schon vor zwei Monaten.

Das wurde leider nicht eingehalten, was mit etwas enttäuscht, da ich schon gespannt war, WER denn nun die PRO-Argumente liefern würde?

Hatte da Jemand keine Argumente FÜR diese Pläne? Oder war Jemand zu feige, unter seinem Namen eben solche zu nennen?

Spätestens unser Orts-Heiliger Jebens hätte das doch machen können!? Aber vielleicht fiel ja auch dem nichts mehr ein?

Statt dessen gab es eine Ankündigung für die ÖPD in Sachen das GEFÄLLIGKEITS-VERKEHRSGUTACHTEN am 30.5.2017.

Aber immerhin hat man in dem Artikel auch noch in ein paar kurzen Sätzen einige UNSERER GEGENARGUMENTE gebracht.

RundblickRahlstedt260515VerkehrsplanungVictoriapark

Das Gefälligkeits-Verkehrsgutachten unterschlägt die Lärmbelastung!

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Auf dieser Karte, die leider nur den Hamburger Teil abbildet, sehen wir den Lärmpegel, wie er 2012 gemessen wurde.

Oben am Ring 3 und dem Nordrand des Merkurparks hatten wir schon DAMALS unerträgliche Lärmbelastungen! Die haben wir natürlich heute immer noch, oder gar schlimmer!

Und auch südlich des Merkurparks sieht es keineswegs viel besser aus.

Screenshot (1752)

Dieses ist größtenteils dem Ladeverkehr des Merkurparks zuzuschreiben! Immerhin haben wir mindestens 3 GROSSE Transportunternehmen (Logistik darf man solche wohl nicht nennen), wie zum Beispiel MEYLE oder DHL!

Und JEDES GEWERBE, also auch die neuen Betriebe im Victoria- und Minerva-Park MÜSSEN ja irgendwie beliefert und die Produkte abgefahren werden!

Für Schleswig-Holstein gibt es leider auch nur Zahlen von 2012, aber das dürfte in den darauf folgenden Jahren wohl kaum besser geworden sein. Und die Stapelfelder klagen ja schon seit vielen Jahren wegen des Lärms durch die Autobahn, den man durchaus auch noch bei mir im Bachstückenring in Großlohe hören kann!

Auf der SH-Seite zur Lärmbelästigung gibt es keine Meßwerte für die Stapelfelder Straße, aber der Lärm wird kaum an der Hamburger Grenze schlagartig gegen Null gehen.

Aber die Lärmbelästigung auf der Alten Landstraße (L 222) erreicht über 24 Stunden locker die absolute Schmerzgrenze!

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Wir sehen, daß das Niveau durchaus neben der Straße selber über 80 DB liegt!

Hier ein eigenes Foto, das uns die Situation stadtauswärts gegen 18.00 Uhr dort zeigt!

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Diese Zahlen zeigen den Querschnitt über 24 Stunden, was bedeutet, daß zu Zeiten des Hauptverkehrs der Pegel noch erheblich höher liegen wird!

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Auf der Karte des Hamburg-Bereichs sehen wir zum Beispiel, daß die relativ neuen Reihenhäuser an der Stapelfelder Straße auf der Höhe Großlohering-Busstation jetzt schon einem großen Lärmpegel ausgesetzt sind!

Wenn da noch ein erheblicher LKW-Verkehr hinzukommt, der eigentlich heute schon vorhanden ist, dann dürfte ein Wohnen in den Häusern an der Straßenseite unerträglich werden. Von gemütlich auf der Terrasse sitzen könnte kaum noch die Rede sein. Ist heute schon schwierig!

Tut sich die Frage auf: WARUM wurden bei diesem sogenannten Gutachten KEINE LÄRMMESSUNGEN bzw. PROGNOSEN erstellt?

Kryptische Zeichen auf dem Radweg an der Stapelfelder Straße!?

Gestern entdeckte ich auf dem Radweg an der Stapelfelder Straße beim Gartencenter lauter kryptische Zeichen, die ich nicht zu deuten weiß.

Es sieht eigentlich weniger nach Planungszeichen für den Victoria-Park aus, zumal auch immer Quadratmeterzahlen angegeben werden.

Könnte es sich da um Markierungen zur Erneuerung des Pflasters handeln?

Die sind an drei oder vier Stellen zwischen dem Großlohering und dem Gartencenter.

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SPD und GRÜNE: Von Biotopenkillern zu brutalen Menschenverächtern!

Wenn man Leuten wie Wysocki, Buschhüter oder Schweim glauben darf, tun sie alles in ihrer Macht stehende, um uns und unsere Umwelt zu schützen!

Zusammen mit dem Heiligen JEBENS wollen sie ja NUR unser Bestes! Klar!

Sie schützen uns mit aller zur Verfügung stehenden Macht VOR DER UMWELT, denn die ist doch lange nicht so schön, wie grün gestrichener Beton!

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Poster des HLKV, 2017

Und was ist unser Bestes? Unsere Umwelt sicher nicht, sondern NUR und ausschließlich unser Geld!  Und an dieses (oder unsere Umweltresourcen) geht man ran, koste es FÜR UNS was immer es wolle! Da helfen auch keine Gesetze oder Umweltschutzvorschriften! Und von DEMOKRATIE ist da erst recht weit und breit nichts zu sehen! Im Zweifel greift man auch zur Korruption, wie ich das so sehe!

Man hat sich in den Kopf gesetzt, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen (Warum bloß?), wobei sie auch hierbei ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur handeln! Immer zum Wohle des Großkapitals! Wir denken da ungerne an Dressel (SPD) und das Grundstück in Volksdorf!

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Ein schönes Beispiel dafür ist das gerade erst vor wenigen Tagen von uns ‚entdeckte‘ Biotop direkt neben dem Gartencenter an der Stapelfelder Straße! Ein OFFIZIELL REGISTRIERTES BIOTOP!

GANZ SICHER wußten die schon immer, daß dieses dort bestand, aber man hat es nie irgendwo explizit erwähnt! Warum? Nun ja, dieses ist ja ein NATURSCHUTZGEBIET, das eigentlich nicht angerührt werden darf! Und da hätte das vielleicht die dämlichen Bürger beunruhigt.

Dazu ist es auch noch in der Kathegore 7, wobei 8 die höchste ist!

Und gerade die Herren Wysocki und Buschhüter haben uns doch immer und immer wieder erzählt, daß ein registriertes Biotop ein ganz ganz sicherer Schutz zum Beispiel vor dem Ring 3 sei! Womit sie rein theoretisch vielleicht ein ganz klein wenig recht haben. Aber eben nur gang ganz theoretisch, denn in Wirklichkeit biegt man sich die Vorschriften und Gesetze so weit hin, daß man diese geschützten Flächen einfach mal eben platt machen kann!

Oder man verkündet, sie würden naturnah in das Gewerbegebiet ‚integriert‘, wobei sie nachher mehr wilde Tiere dort hätten, als vor dem Bau! Klar, versteht sich von selber, daß die derzeit dort lebenden Viecher sich sehr viel wohler zwischen Parkplätzen, Rangierflächen und Beton fühlen werden!

Zunächst einmal wollen wir mal einen kleinen Blick auf dieses Biotop werfen, das in gemeinsamer Kraftanstrengung von Jebens und seinen Kumpels von der SPD und den GRÜNEN platt gemacht (integriert) werden soll!

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Zumindest von der Straßenseite her ist das kleine Gebiet eingezäunt, wenn auch teilweise sehr rpvisorisch bis teilweise extrem nachlässig bis sogar hoch gefährlich! Teile des ‚Zauns‘ sind sogar mit rostigem Stacheldraht gekrönt, an denen sich Menschen aber auch Tiere, zum Beispiel Rehe, übelst verletzen können! Ein Schild behauptet sogar, ea sei VIDEO ÜBERWACHT! Allerdings ist weit und breit nichts von einer Kamera zu sehen.

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Wenn man am Ende der Fläche das Feld erreicht, könnte man leicht das Gebiet betreten, wenn es denn nicht tatsächlich sehr sumpfig wäre, vor allem, nachdem es gestern gerade mächtig geschüttet hatte.

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Tja, alles das soll, obwohl die Biotopenschutzverordnung das eigentlich verbietet, mit einem Federstrich vernichtet werden oder – gepflegt – in das Gewerbegebiet ‚intergriert‘ werden!

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Aus den Hamburger Naturschutz-Vorschriften:

§ 14 HmbBNatSchAG – Gesetzlich geschützte Biotope

(zu § 30 Absätze 2 und 7 BNatSchG)

(1) Die Biotope nach § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG sind geschützt, sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich Standortverhältnissen, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen nach der Anlage entsprechen.

(2) Die Verbote des § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gelten in Hamburg auch für folgende Biotope (weitere gesetzlich geschützte Biotope)

  1. 1.

    Bracks,

  2. 2.

    Feldhecken, Knicks und Feldgehölze,

sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich der Standortverhältnisse, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen der Anlage entsprechen.

(3) Ergänzend zu § 30 Absätze 3 bis 6 BNatSchG wird bestimmt, dass die zuständige Behörde auf Antrag vom Verbot nach § 30 Absatz 2 BNatSchG Ausnahmen zulässt, wenn

  1. das Biotop in einem durch einen rechtsgültigen Bebauungsplan festgesetzten Baugebiet liegt, nach Feststellung des Bebauungsplans entstanden ist und die Ausnahme die Verwirklichung eines durch den Bebauungsplan zugelassenen Vorhabens ermöglichen soll, …..

    .

    .(4) Die zuständigen Behörden sollen geeignete Maßnahmen treffen, um die ökologische Beschaffenheit oder die räumliche Ausdehnung der gesetzlich geschützten Biotope zu erhalten.

    .

    (5) Die Registrierung der nach Absatz 2 und § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gesetzlich geschützten Biotope erfolgt durch die zuständige Behörde. Die erfassten Biotope sind kartenmäßig mit ihrer Lage und ihrem Typ dargestellt und für jedermann bei der zuständigen Behörde einsehbar.

    .

    (6) Der Senat wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Anlage zu ändern, soweit zur Bestimmung der gesetzlich geschützten Biotope nähere Merkmale erforderlich werden oder wenn naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Änderung erfordern.

Tja, wie wir an diesem ‚Gesetz‘ mal wieder überdeutlich erkennen können, bastelt man sich seine Vorschriften immer GENAU SO, wie man sie braucht! Um den tumben Bürger einzulullen, damit er ‚mitarbeitet‘, schreibt man wirklich tolle Vorschriften, die man mal eben so mit einem schlichten Federstrich aushebeln kann!

Ob es sich um Korruption oder Naturschutzgebiete handelt: Man läßt sich immer ein Schlupfloch offen, das sich dann mit den sogenannten ‚demokratischen Methoden‘ mal eben zu den Akten legen läßt!

Wenn man uns also immer und immer wieder versichert, man würde dort, wo eigentlich früher der Ring 3 hätte langlaufen sollen, nun ein ‚vom Staat anerklanntes Biotop‘ eingerichtet würde, das einen absolut sicheren Schutz gegen eben diesen bieten würde, kann man als Bürger nur in ein schrilles Kiechern fallen, denn wie im Gesetz gegeben, kann man dieses dann auch schnell wieder umwandeln in eine Straßentrasse!

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Und beim Problem des Buchenkamps in Vorlksdorft durften wir gerade erst erleben, wie man 4 Biotope, darunter auch eins der Klasse 7, einfach mal eben vernichtet hat!

Darf man da den so heiligen Beteuerungen auch nur den kleinsten Glauben schenken?

NEIN! Natürlich nicht!

Politiker und Beamte LÜGEN, daß sich die Balken biegen!

Immer nach dem Motto: Hau wech den Scheiß!

Eilmeldung zur Müllkippe!

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Bisher gingen Gerüchte um, daß das Bezirksamt in Wandsbek die Fläche des B-Planes Rahlstedt 131 um die besagten Flächen südlich des Weges Bachstücken erweitern würde.

JETZT scheint es aber so zu sein, daß man dieses doch lieber unterlassen will, weil man das Risiko eingehen würde, das gesamte Gebiet einer intensiver Untersuchung auf eventuelle Bodenbelastungen unterziehen zu müssen.

Dieses würde wohl länger als ein Jahr in Anspruch nehmen, was die Entscheidungen zugunsten des bisherigen B-Planes nur weiter hinauszögern würde!

Und da man vom Senat (King Olaf) angewiesen wurde, die Entscheidung SO SCHNELL WIE MÖGLICH zu fällen und rechtlich in trockene Tücher zu bringen, möchte man davon dann doch lieber Abstand nehmen!