Archiv für den Monat November 2019

Die GRÜNEN geben uns Blühwiesen und nehmen uns dafür unsere Umwelt !

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Na, das hört sich doch toll an, wenn man sich dieses Plakat aus dem Bezirk Mettman (NRW) so melancholisch betrachtet.

Wir alle wissen, daß unsere Bienchen diese händeringend brauchen, und da tun diese Personen aus dieser angeblichen Umweltpartei doch wirklich was.

Bei uns im Bereich Großlohe haben die doch tatsächlich ZWEI solcher Wiesen geschaffen, die, wenn sie blühen, auch wirklich ganz nett anzusehen sind und durchaus auch von den Insekten angenommen werden.

Hier die beiden Flächen.

Eine direkt in meiner Nachbarschaft am Bachstückenring unten an der Stellau.

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Da greifen die doch mal so richtig ins Volle und zeigen uns, was die so können, wenn sie denn wollten.

Ganz wie in dem lächerlichen B-Plan Rahlstedt 134 (nicht zu verwechseln mit 131!) versprochen, halten sie Wort!

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Und ein paar Meter weiter gleich neben der Schule Großlohe noch dieses schöne Beispiel.

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Und sogar für ein paar Schildchen zur Belehrung unseres unwissenden Nachwuchses und der noch weniger wissenden Eltern hat man auch keine Ausgaben gescheut.

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Tja, wenn das so betrachten könnten wir doch wirklich glücklich sein, daß wir die GRÜNEN in Hamburg mit in der Regierung haben!

Sollte man eigentlich doch froh drüber sein, wenn da nicht das Umweltdesaster nur ganz wenige hundert Meter entfernt wäre, wo man derzeit mit HILFE DER GRÜNEN eine gigantische Fläche Landschaftsschutzgebiet mit diversen hochwertigen und angeblich unter Naturschutz stehenden Biotopen und Knicks platt macht!

Obwohl es bisher noch immer keine gesetzliche Baugenehmigung gibt, macht Herr Jebens mit dem Plazet unseres GRÜNEN Umweltsenators Jens Kerstan die Flächen brachial platt!

Was nützen da die paar Quadratmeter Blühwiesen, wenn hier viele Hektar wunderschöne Landschaft für ein Gewerbegebiet vernichtet werden, die eigentlich Niemand wirklich braucht, denn in den Nachbar-Anlagen stehen noch viele Flächen frei!

Ich hatte ja schon einmal einen Beitrag über den Mord an unserer Umwelt geschrieben, der viele Male angesehen wurde und uns noch einmal die Landschaft zeigte, wie sie vor dem VERBRECHEN ausgesehen hat.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2019/04/07/unsere-umwelt-vor-und-nach-dem-mord/

Zwischendurch hatte der BUND einen Stopp der Bauarbeiten in sofern erreicht, daß man zwar weiter planieren und Rohre verlegen darf, nicht aber die unter strengem Schutz stehenden Bereiche bis zum endgültigen Gerichtsurteil anfassen darf.

Aber wir sehen an den derzeitigen Arbeiten, daß man das so auslegt, daß man sich nur wenige Zentimeter an ein solches Biotop (das einzige überlebende, denn das nördlich der Stapelfelder Straße war ja schon zerstört, heranwagt.

Übrigens gibt es da keine kleinen Zäune, um die dortigen Amphibien zu retten, wie man sie gerade auch an der Alten Landstraße an der Seite des NSGs Hältigbaum hingesetzt hat oder um das tolle ‚Kunst-Biotop‘ im Merkurpark.

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https://antivictoriapark.wordpress.com/2019/07/22/werden-wir-von-der-umweltbehoerde-hinters-licht-gefuehrt/

Und die gesamten Flächen nördlich und südlich der Stapelfelder Straße sind die Trostlosigkeit pur!

Da stand auf einem Schild: ‚Betreten der Baustelle Verboten‘, aber da ich ja mit dem Auto raufgefahren bin, habe ich sie ja auch nicht ‚betreten‘, was ja jeder verstehen kann.

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Das war mal alles grün, und dort wo oben das grüne Feld des Widerstandsbauern Delfs beginnt auf Stapelfelder Seite, war mal der Stapelfelder Graben, ein unter Schutz stehendes Bächlein!

Wahrscheinlich haben sie den jetzt unterirdisch kanalisiert, wie ich mal annehme.

Dafür haben sie aber jetzt schon direkt auf der Landesgrenze den wunderschönen tollen Kreisverkehr angefangen, der ja den Lastverkehr vom neuen Gewerbegebiet von der Durchfahrt durch Stapelfeld ablenken soll, was natürlich nie geschehen wird.

Dort standen mal viele schöne alte Bäume des Biotops nördlich der Straße!

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Von Stapelfeld aus gesehen dürfen wir uns über diesen tollen Kreisverkehr freuen, der dann auch sicherlich mit ein paar Blümchen bepflanzt wird.

Unser Umweltsenator Kerstand nannte die Arbeiten an dem Victoria-Park eine ‚Aufwertung der Natur‘, die uns allen natürlich umgehend ins Auge fällt. Klar!

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Zur Verkehrsplanung in Stapelfeld habe ich auch schon mal einen Beitrag geschrieben, der uns die dillettantischen Planung dort drastisch vor Augen führt.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/05/verkehrsdiletanten-entscheiden-in-stapelfeld-ueber-das-schicksal-des-ortes/

Noch dieses niedliche Wahlplakat.

Nur gut für diese Art ‚Politiker‘, die nur ihre fetten Gehälter im Blick haben, daß sie HIER bei uns in Großlohe nicht leben müssen.

Wenn man sich die Realität ein paar Meter weiter, hervorgerufen durch die GRÜNEN, traurig betrachtet, fragt man sich, ob die eigentlich selber merken, wie pervers sie sind?

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Und noch ein paar meiner zum Thema passenden Beiträge:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2019/02/13/gruenen-senator-kerstan-so-verstehen-wir-aufwertung-der-natur/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2019/10/08/massenweises-artensterben-auch-bei-uns-in-rahlstedt/