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Das Verwaltungsgerichtsverfahren – Teil 2

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Nachdem ja das Verwaltungsgericht noch mal ein paar neue Gründe für meinen Antrag zusätzlich eingefordert hatte, habe ich denen dieses Schreiben unten geschickt. Als Anlage gab es dann noch ein paar Fotos des zu zerstörenden Gebietes, der dortigen Natur und des Merkurparks, der ja als Vorbild dienen soll.

Und heute bekam ich dann einen weiteren Brief des Gerichtes, der mir die Stellungnahme der Rechtsabteilung des Bezirksamtes Wandsbek zukommen ließ.

Das zeigt uns immerhin schon mal Eines: Der zuständige Richter hat diese Forderung nicht gleich zu den berüchtigten Akten gelegt, sondern wohl für würdig befunden, ordentlich behandelt zu werden. Das gibt ein wenig Hoffnung, da in völlig aussichtslosen Fällen dieses eigentlich auch vom Gericht sofort mitgeteilt wird.

Ob es zu einer tatsächlichen Verhandlung kommen wird, weiß ich natürlich noch nicht, aber immerhin hatte das BA ziemlich viel zu tun, um sich eine Antwort aus den Fingern zu saugen.

Die ersten Handlungen kann man über die Links noch einmal nachlesen.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/01/antrag-beim-verwaltungsgericht-hamburg-auf-eine-anordnung-zum-vollstaendigen-stopp-der-planungen-von-rahlstedt-131/

https://antivictoriapark.wordpress.com/?s=Antraghttps://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/verwaltungsgericht-hamburg-erste-reaktion/

Hier erst einmal meine weitere Begründung.

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Und hier nun die Stellungsnahme des Bezirksamtes Wandsbek, die natürlich händeringend versuchen, mir jedwedes Recht zu einem solchen Antrag abzusprechen.

Von einem AARHUS-ABKOMMEN hat der Beamte offenbar noch nie in seinem Rechtsdasein etwas gehört. Allerdings kann ich das nachvollziehen, da ja selbst GREENPEACE Hamburg auch noch nie etwas davon gehört hatte. Jedenfalls die Person, mit der ich etwas länger telefonierte.

Besonders schön finde ich die Begründung zu dem Gutachten und dessen Finanzierung ganz am Ende.

Aber auch die Meinung, ich hätte keinen Grund, eine Gefährdung für mich und meine Rechte zu sehen, ist unterhaltsam. Wahrscheinlich muß dafür dann erst einmal alles platt gemacht worden sein.

Ansonsten muß ich mich jetzt mal naäher mit diesem Schreiben befassen, um dann zu antworten, fals dem Richter meine nachgereichte Begründung nicht ausreichen sollte.

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Ein WUNDER: Von einer MÜLLKIPPE zum BIOTOP in einem Tag!

Ergänzung zu diesem Thema:

Aus einer Kleinen Anfrage der FDP vom 22. Mai 2017 zu den Problemflächen:

https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/57958/entwicklungshemmnisse-%E2%80%93-flurst%C3%BCck-1338-1013-und-1339-gemarkung-0543.pdf

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Hier ist bemerkenswert, daß die Hochspannungsleitung etwa genauso weit von dieser Fläche entfernt ist, wie mein Wohnhaus.

Bei DEM hat man sich offenbar bisher keine Gedanken darüber gemacht, ob das Wohnen nahe der Leitung gesundheitsschädlich sein könnte. Warum sollte es bei einer möglichen Bebauung mit Wohnungen dort schlimmer sein? Oder wie ist das mit den Bewohnern des Kleingartens, der direkt unter der Leitung liegt?

NaturschutzgebietMuellkippe

Eine Karte des offiziellen Biotopen-Katasters zeigt zwar das kleine Biotop Güteklasse 7 neben dem Garten-Center und auch das Gebiet um die Stellau, nicht aber den Tümpel auf dem Merkurpark-Gelände oder gar unsere Müllkippe. Letztere ist noch nicht einmal als ‚Grünfläche‘ ausgewiesen! Alles vom Stand 26.6.2017!

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Hier zurück zum Original-Artikel:

Screenshot (1882)

Na ja, es gibt wirklich immer mal wieder überraschende Dinge, die uns da unsere Politiker, Beamten und sonstigen Volksverscheißerer so unterjubeln wollen.

Da betrachte ich mir mal so die Powerpoint-Präsentation der guten Frau Jacob in Sachen der Verbesserungen der Natur im Zusammenhang mit der ‚Großen Heide‘, da fällt mein müdes Auge auf diese Karte, die uns die hiesigen BIOTOPE zeigen soll.

OK, da sind tatsächlich welche darunter, die als solche offiziell geführt werden, wie zB das Stapelfelder Moor und auch das kleine direkt neben dem Garten Center dürfen wir als ein solches zur Kenntnis nehmen.

Spannend aber wird es, wenn unser Blick auf die Flächen fällt, unter der unsere MÜLLKIPPE beheimatet ist, denn DORT soll auch eins sein! Und dann auch noch GESETZLICH GESCHÜTZT!?

Nun stand ja diese Fläche längere Zeit zum Verkauf, wofür sich aber Niemand interessierte, aber hier stünde ein geschütztes Biotop zum Verkauft!

Ginge das? Eher doch wohl nicht!

Und dann folgte natürlich ein Blick nach Immoscout24, wo noch vor ganz kurzer Zeit die Anzeige drin stand. Nun findet mein erstauntes Auge dieses:

https://www.immobilienscout24.de/expose/75298973?referrer=SCOUT_ID_SEARCH#/

Screenshot (1883)

Dazu paßt dieser Beitrag, in dem ich darstellte, daß die Müllkippe nun doch ganz plötzlich ein Teil des B-Planes Rahlstedt 131 ist! Jedenfalls, wenn man der aktuellen Karte des Bezirksamtes Wandsbek glauben darf.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

Aber jetzt ist sie auch noch zu einem BIOTOP aufgewertet worden!

WOW! Wie schon woanders festgestellt, geschehen in unserer Politik tatsächlich noch Zeichen und Wunder!

Von einem Tag auf den nächsten wird eine MÜKIPPE zum BIOTOP, und daß auch noch ’staatlich anerkannt‘!

Also war meine Theorie offensichtlich richtig, daß diese Fläche uns als weiterer Bonscher vorgeworfen werden soll!

Nun tut sich allerdings die 5-$-Preisfrage auf, WER dieses Grundstück gekauft hat?

Die Stadt oder vielleicht dann doch JEBENS?

Und wie sind da die Pläne und die Bedingungen?

Weitere Artikel zur Müllkippe:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/17/bodenspekulation-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haben-wir-eine-tickende-zeitbombe-vor-unserer-haustuer/

 

Kann man HALBSCHWANGER sein? Oder: Wie unterminiere ich erfolgreich den Widerstand der Bürger.

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Wie ich schon des Längeren und Breiteren geschrieben habe, ist das Wort BÜRGERBETEILIGUNG zwar eines der beliebtesten in Kreisen der Politik, der Beamten und Investoren, aber kaum ein anderes repräsentiert eine größere Farce als eben dieses.

Kaum ein anderer Begriff zeigt, wie unsere Politiker mit mehr als nur gespaltener Zunge die Bürger belügen, daß die Schwarte kracht.

Für die gilt der alte Spruch in bester Tradition:

„Der Machthaber muß seine Untergebenen so schnell über den Tisch ziehen, daß er die dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme empfindet.“

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Wir von ‚Kein Rahlstedt 131‘ haben dieses ja nun schon bis zum Erbrechen erleben dürfen und müssen, wie diese Herren uns ohne rot zu werden mit Lügen zupflastern, wobei sie offensichtlich der Überzeugung sind, das STETER TROPFEN nun einmal DEN STEIN HÖLT!

Und irgendwie scheinen sie recht zu haben, denn deren SIRENENGESÄNGE lullen immer mehr Bürger ein! Dazu Versprechungen von einer, wie auch immer gearteten AUFWERTUNG DER NATUR im Bereich der GROSSEN HEIDE, ein Bonscherchen hier (Radwege) und eines dort (biologisches Erdbeerfeld oder Apfelbäume etc.) und schon ist die Masse der Bürger offensichtlich zufriedengestellt und verhält sich, ganz im Sinne der Politiker und der Investoren RUHIG!

Ich zitiere mal Wikipedia, die uns das Sprichwort ‚Gebt dem Volk Brot und Spiele‘ erklärt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Panem_et_circenses

Der Ausdruck panem et circenses (lat. [ˈpaːnẽː ɛt kɪrˈkẽːseːs]) (Akkusativ von panis et circenses) stammt vom römischen Dichter Juvenal[1]. Er bedeutet „Brot und Zirkusspiele“. Juvenal kritisierte in seiner Satire, dass das römische Volk in der Zeit des Prinzipats, entmachtet von den Kaisern Augustus, unter dem die Wahlen der Magistrate zur bloßen Formalität verkamen, und Tiberius, der sie völlig dem Volk entzog und dem Senat übertrug, sich nicht mehr für Politik interessiert und nur noch diese beiden Dinge gewünscht habe: Brot und Spiele. Stattdessen wird in der wissenschaftlichen Literatur die Ansicht vertreten, bereits in der Zeit der späten Republik hätten die Wähler panem et circenses erwartet und sich, auf diese Weise bestochen, zur entsprechenden Stimmabgabe bei den Magistratswahlen verleiten lassen.

Auch Fronto[2] berichtet von Kaiser Trajan, dieser habe Massenunterhaltungen besonders gepflegt, in der festen Meinung, „dass das römische Volk insbesondere durch zwei Dinge, Getreide und Schauspiele, sich im Bann halten lasse“ (populum Romanum duabus praecipue rebus, annona et spectaculis, teneri). Dion von Prusa[3] wirft den Einwohnern Alexandrias vor, sie seien nur noch auf Brot und Wagenrennen fixiert.

Heutige Bedeutung

Der Ausdruck bezeichnet auch heute noch die Strategie politischer (oder industrieller) Machthaber, das Volk mit Wahlgeschenken und eindrucksvoll inszenierten Großereignissen von wirtschaftlichen oder politischen Problemen abzulenken.

Dies kritisiert aber gleichzeitig auch eine abgestumpfte Gesellschaft, deren Interesse über elementare Bedürfnisse und „niedere Gelüste“ nicht hinausgeht. Die massive Ausweitung der Sportberichterstattung führt z.B. dazu, dass wichtige politische oder gesellschaftliche Fragen in den Massenmedien in den Hintergrund gedrängt werden.

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Es kommt dann allerdings auch noch die Karte ANGST dazu, denn viele Menschen befürchten, sie könnten Nachteile haben im Job oder der Familie! Und DAS, wo wir doch angeblich MEINUNGSFREIHEIT haben!? Überall haben wir doch wunderschöne Demokratie!?

WIR, also eigentlich nahezu ALLE Beteiligten unserer Bürgerinitiative, haben es persönlich erlebt, wie es mit der ‚Bürgerbeteiligung‘ bestellt ist und wie das funktioniert (oder eben auch nicht). Und wenn man das SELBER gesehen hat, sollte man auch daraus seine persönlichen Konsequenzen gezogen haben!

DAS gilt auch für die Naturschutzverbände!

Die erste Phase der Politiker und Investoren war, die Führung der damaligen Bürgerinitiative bei Jebens, dem Investor, zum Kaffee einzuladen, was dann auch die erhoffte Wirkung zeigte und diese Riege aus dem Verkehr zog.

Da sich aber flugs eine neue Truppe fand, mußte man sich etwas Neues einfallen lassen, denn diese war weniger empfänglich für solche Sirenengesänge. Dachte ich jedenfalls.

Unsere Politiker und die Verwaltung haben nun eine Karte aus dem Ärmel gezogen, mit der sie dachten und denken, uns einlullen und umstimmen zu können:

Das Projekt GROSSE HEIDE, bei dem die Bürger angeblich mitbestimmen dürfen und können, wie der kleine Bereich rund um den Victoria- und den Minerwa-Park gestaltet werden kann.

Da verspricht man uns herrliche Wege rund um die ‚Parks‘, auf denen es Apfelbaumflächen oder Kinderspielsplätze geben könnte. Dazu ein besserer Bodenbelag, damit man dort auch Radfahren und Scaten kann! Und die Pferdchen dürfen auch lang hoppeln. Diese sollen sogar einen eigenen Weg bekommen. Dazu käme dann auch wieder der längst verschollene interkulturelle Garten und ein biologisches Erdbeerfeld. Und wir werden zu allem Überfluß noch mit etlichen künstlich angelegten Biotopen umzingelt!

Und irgendwie scheint die Rechnung des Senats oder des Bezirksamtes auch aufzugehen.

Schon in der Frühphase des TOLLERORT-Projektes gab es tragischer Weise ernstgemeinte Vorschläge, die teilweise sogar aus der MITTE unserer eigenen Widerstandsbewegung kamen.

Nach dem Motto: Wenn wir das Projekt schon nicht verhindern können, dann müssen wir eben das Beste draus machen! Was für eine Einstellung!? Da kann man sich dann auch gleich einspannen lassen, wenn man von Anfang an derart defätistisch denkt!

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Vor allem die Radwege und deren tatsächlich teilweise bedauernswerter Zustand auf der Stapelfelder Straße haben es diesem Bürger Stapelfelds offensichtlich angetan. Obwohl er sich ja auch für Spielgeräte für die lieben Kleinen und Verkehrsberuhigungen in Stapelfeld selbst einsetzt.

In neuere Dokumenten hat er nichts gegen die Gewerbegebiete an sich, solange es zu diesen Sachen auch noch eine Umgehungsstraße um Stapelfeld geben wird.

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Und tatsächlich! In den letzten Tagen hatte man das Gefühl, daß diese Hoffnungen auch auf Gehör stießen. Jahrelang haben die Forderungen und die Beschwerden der Rahlstedter Bürger nichts genützt und der Radweg war in einem gottserbärmlichen Zustand, jetzt plötzlich aber ist ein Wunder geschehen!

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Schon vor ein paar Tagen sah ich diese mysteriösen Zeichen da und tippte auf geplante Aktivitäten in Sachen Neuanlage des Radweges in Richtung Stapelfeld.

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Und was geschah? Ein Wunder! Ein Bautrupp war da und reparierte den Radweg.

Es geschehen eben doch noch Zeichen und Wunder! Steht schließlich schon in der Bibel.

Aber hier mußte es auch dem Gläubisten klar werden, daß dieses eben KEIN WUNDER, sondern eiskalte Kalkulation von Politik, Verwaltung und Investor war und ist! Wobei ich mich frage, WER diese Arbeiten bezahlt hat? So wie die Gutachten auch schon der Investor? Woher hätte die Stadt sonst das Geld, das sie bisher so viele Jahre angeblich nicht hatte?

Man versucht über diese Schiene auch dem gestandensten Gegner vorzuführen, was für elementare Vorteile doch dieses Gewerbegebiet haben würde, und welche nahezu unglaubliche Entlastung des zu erwartenden Verkehrs es über das RADFAHREN geben könnte und selbstredend auch würde!

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Überhaupt schreitet die INSTRUMENTALISIERUNG der Bürger mit Riesenschritten voran und wird auch schon von staatlicher Seite genutzt!

http://www.hamburg.de/wandsbek/grosse-heide/

Wir freuen uns über die eingegangenen BEITRÄGE . In zwei Workshops werden mit Menschen aus örtlichen Interessen- und Nutzergruppen nun Ziele und Maßnahmen für den Landschaftsaufbau Große Heide entwickelt. Die Hinweise aus der Online-Beteiligung fließen dort ein. …..

Die Beteiligten haben Orte in der unter Beiträge dargestellten Karte markiert und Ihre Anregung kurz erläutert. Einen Überblick über die Ergebnisse finden Sie im Download-Bereich.

Die Online-Beteiligung umrahmt eine Veranstaltungsreihe zum Landschaftsaufbau „Große Heide“, welche am 20.01.2017 mit einer Informationsveranstaltung startete (Dokumentation unter Downloads). Es folgen zwei Workshops mit einem begrenzten Kreis von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Interessen- und Nutzergruppen vor Ort. Beim Analysenworkshop am 31. März 2017 wurde ein Zielsystem für den Landschaftsaufbau „Große Heide“ aus den Bereichen Naturschutz, Naherholung und Landwirtschaft diskutiert und Wechselwirkungen zwischen den Zielen – Harmonien und Konflikte – identifiziert. Die Matrix mit dem Zielsystem finden Sie unter Downloads. Auf dieser Basis wird beim zweiten Workshop ein Konzept mit Maßnahmen bearbeitet. ……

WIE KANN ES EIGENTLICH SEIN, DASS SICH VIELE BÜRGER DERART FÜR DUMM VERKAUFEN LASSEN?

Und ich persönlich muß leider gestetehn, daß ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn man mich für dumm verkaufen will, was aber offenbar viele Bürger nicht interessiert, aus welchem Grund auch immer.

Gerade hier im Falle des B-Planes Rahlstedt 131 sehen wir, wie das so geht zwischen Politik und Bürgern.

Was ist Politik

Das Schlimme aber ist, daß viele Bürger das offensichtlich wirklich so empfinden!

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Für die Gläubigen unter uns:

Schon Jesus sagte: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“

Das bedeutet im Falle ‚Kein Rahlstedt 131‘: JEDER muß eine Entscheidung treffen, auf welcher Seite er steht und mit welchen Mitteln er diese unterstützen kann und will! Aber es kann und DARF keine halben Sachen mehr geben!

Weitere Artikel von mir, die schon die Farce der Bürgerbeteiligung zum Thema hatten, die sich aber auch mit dem Problem STAPELFELD und der dortigen ‚Beteiligung‘ befaßten.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/31/vom-maerchen-erzaehlen-luegen-und-schleimen-beamte-und-politik-in-hoechster-erklaerungsnot/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/03/die-luege-zu-einer-buergerbeteiligung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/30/arschkriechen-in-der-stadtteilversammlung-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/06/die-spd-luegt-wie-gedruckt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/27/tollerort-ein-ort-der-traenen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/21/bund-stormarn-nennt-das-treffen-gestern-eine-farce/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/19/nun-duerfen-wir-alle-endlich-mitbestimmen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/der-senat-die-bezirksversammlung-wandsbek-und-die-maer-von-der-buergerbeteiligung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/09/30/wie-stehen-die-stapelfelder-buerger-zu-dem-geplanten-gewerbegebiet/

 

Der RING 3: Und er kommt doch!

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Mein Dank für die Abbildung geht an Disney und die ‚Dr. Erika Fuchs Stiftung‘.

Manchmal reagieren Einige schneller, als man es erwarten könnte.

So gibt es schon heute in der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes einen Artikel, der sich zumindest mit EINER der VERSIONEN für eine Umgehungsstraße Stapelfeld beschäftigte: DEM 4-spurigen Ausbau der Alten Landstraße (L 222)!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

(Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, kann er ihn gerne bei mir anfordern)

Bürgermeister Westphal gibt sich großspurig, und auch Herr Hinselmann von der WAS agiert richtig mutig.

Erst GESTERN berichtete ich darüber, daß man (wer auch immer das sein soll) dem Stapelfelder Bürgermeister eine Umgehungsstraße VERSPROCHEN hat.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/stapelfeld-westphal-und-die-neue-umgehungsstrasse/

Da das gestern ein absoluter Hit auf dieser Website war, können wir davon ausgehen, daß die Presse (hier das Abendblatt) mal in Stapelfeld nachgefragt hat.

Immerhin war ich selber auch ziemlich erstaunt, daß es ausgerechnet dieser kleine Beitrag zu einer Art Sensation schaffte! WARUM?

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Nun muß man aber ein paar Dinge betrachten, die diese Ausbau-Forderung betreffen.

Wie realistisch ist diese Forderung und dürfte sie eine Chance haben, tatsächlich umgesetzt zu werden.

Stapelfeld alleine, auch wenn dieses Dorf in dem Artikel als WOHLHABEND bezeichnet wird, dürfte den Ausbau kaum wuppen können! Und da es sich um eine LANDSTRASSE handelt (L 222), wäre natürlich Kiel für den Ausbau zuständig. Zumindest die letzte Landesregierung lehnte aber einen Ausbau ab, denn S-H ist eben ganz sicher nicht so wohlhabend, wie das Örtchen Stapelfeld. DAS sorgte für Unmut in Stormarn, vor allem aber bei der WAS (Hinselmann) und sicherlich auch bei Krieger (Möbel Höffner).

Ein 4-spuriger Ausbau der L 222 hätte aber nicht nur ein Finanzierungs-, sondern auch ein riesiges Naturschutzproblem! DIREKT nördlich dieser Straße liegt das relativ große NSG Höltigbaum und südlich gibt es sehr viele sehr alte Bäume, die dann gefällt werden müßten.

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Außerdem könnte dieser Ausbau NUR in Richtung Hamburg bis zum Ring 3 (tatsächlich der Ring 3) Höltigbaum erfolgen, danach wäre in Richtung Rahlstedt Schicht im Schacht.

Und dort herrscht schon Stau nahezu rund um die Uhr, aber zu den Spitzenzeiten geht da nichts mehr, weshalb viele Autofahrer, die eigentlich zum Beispiel nach Billstedt wollen, den Weg durch den Wiesenredder oder Am Friedhof nehmen, was die Situation der Anwohner unerträglich macht.

Da ja unsere GRÜNEN und die SPD stantepede aufheulen, wenn die Rückkehr des Ring 3 auch nur angesprochen wird, so muß es eben noch andere Möglichkeiten geben, über die aber in der Öffentlichkeit nur ungerne geredet wird.

Das heißt: Der Ringschluß vom Höltigbaum bis zu Höffner in Barsbüttel.

Höffner hat den Bereich, den er kontrolliert, nun schon weitestgehend ausgereizt. Nun wäre Jebens und die WAS von Norden her am Zug.

Und, da das Land wohl nicht zahlen kann, tut sich die Frage auf: Woher die Kohle nehmen, wenn nicht stehlen?

Aber nun sind die eigentlichen Interessenten ja nicht gerade ‚arm‘ zu nennen. Da könnten dann Jebens, Krieger und die Unterstützer der WAS doch mal die Säckel zusammenwerfen und die neue ‚Umgehungsstraße‘ DORT zu realisieren, wo sie seit langer Zeit geplant war: Nämlich im Anschluß an die BAB-Ausfahrt Barsbüttel in Richtung Norden. Zunächst über Kriegers Land, dann über aufgekaufte Flächen und dann über Jebens Gebiet.

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Weitere Beiträge zum Problem Ring 3:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/28/und-er-kommt-doch-der-immer-wieder-totgesagte-ring-3/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/30/offizielle-bestaetigung-der-rueckkehr-des-ring-3-oder-luegen-wir-mal-wieder/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

 

Metropolregion Hamburg: Die BIG-BANG-THEORIE der Landschafts- und Stadtplaner!

Am 16. Juni 2017 fand in der Hafen City Universität eine Fachtagung statt, die sowohl von der Uni selber, als auch vom BUND organisiert wurde.

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http://bund-hamburg.bund.net/themen_projekte/flaechenschutz/fachtagung_metropolregion_hamburg_ohne_plan/

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Hier auch noch mal der Flyer zum Programm der Tagung, der sich allerdings ein wenig änderte, weil einige Referenten erkrankt waren.

http://bund-hamburg.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmslvhamburg/Proj0_Flaechenschutz/Fachtagung_2017/BUND-HCU-Tagung_Programm_16-6-2017.pdf

Es nahmen etwa 250 Personen daran teil, darunter allerdings nur sehr wenige von Bürgerinitiativen. Von uns war NUR ICH anwesend, was ich etwas erschreckend fand. Immerhin war hier mal die Möglichkeit gegeben, im Naturschutz wichtige Personen direkt zu treffen und anzusprechen.

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Nun ja, mal davon abgesehen: War es tatsächlich wert, dort hinzugehen und 20 Euro Tagungsgebühr zu zahlen?

Die Versammlung stand unter der professionellen Leitung von Silke Inselmann, die für eine Beratungsfirma in Göttingen arbeitet.

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Sie machte ihre Aufgabe recht ordentlich, wenn wir mal davon absehen, daß selbst bei einer solchen Veranstaltung ein gewisses Kindergarten-Prinzip vorherrschte, das wir schon von der ‚Großen Heite‘ und der Firma TOLLERORT her kennen.

Aufstehen, um festzustellen, wer aus welchem Grund da ist. Aber das ging ja noch. Richtig kritisch wurde es, als nach der Mittagspause alle aufstehen, in die Händchen klatschen und die Arme hochrecken sollten! DAS sei das WOHLFÜHLPAKET für den Biorhythmusses  für die zweite Hälfte des Tages. Dazu noch irgendwelche Handmuskeln drücken, um Kopfschmerzen vorzubeugen. DAS scheint zwar ein moderner Trend zu sein bei solchen Treffen, hat aber für mich immer den Eindruck, in einem Kindergarten zu sein, der gefüllt ist mit Menschen, die von ihrer Intelligenz sicherlich überzeugt sind.

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Leider konnte ich meine Kamera nicht so schnell aktivieren, um das Händchenheben noch zu dokumentieren. Nun ja.

Mein Fazit dieser Tagung dürfte Folgendes sein:

Wenn wir das Thema zugrunde legen ‚Metropolregion Hamburg ohne Plan?‘ stelle ich mal ganz sachlich fest, daß das Thema weitgehendst VERFEHLT wurde!

Das hört sich etwas brutal an, aber wenn ich die allermeisten der Vorträge zugrunde lege, so waren diese eine reine WERBEVERANSTALTUNG für die ‚Arbeit‘ der Metropolregionen, egal ob der von Hamburg, von München, Stuttgart oder Düsseldorf.

Trotzdem war ich deswegen dort, weil ich mal ein paar Herrschaften ansprechen konnte, die auch mit unserem Problem befaßt sind oder sein sollten, wie zum Beispiel die Chefs des BUND Hamburg.

In allen Beiträgen wurde geradezu überschwänglich die geradezu fantastische Arbeit und die innovativen Projekte über den grünen Klee gelobt, was schon eher ein wenig nervig war, zumal festgestellt werden mußte, daß alle diese Arbeiten zwar toll klingen, aber in gar keiner Weise irgendwie bindend für die Regierungen dort seien!

Es kamen schon gelegentlich ein paar kritische Gedanken durch, aber eigentlich klang Alles nach eitel Freude und Sonnenschein! Muß ja wohl auch, sonst hätten die Mitarbeiter dort ja keine Existenzberechtigung.

Haben sie wahrscheinlich auch nicht, denn, so wie ich das sehe, arbeiten sie Pläne aus, die nahezu Nirgends tatsächlich irgendwann einmal umgesetzt werden. Aber diese Stellen sind alle hoch dotiert! 

Und nach unseren Erfahrungen greifen Politik und Behörden immer dann zu diesen Arbeiten, wenn es ihnen in den Plan paßt, tut es das aber nicht, behauptet man, daß diese Arbeiten eben nicht bindend seien. Das Gleiche betrifft übrigens auch die IHK und die Wirtschaftsfördergesellschaften in Hamburg oder Stormarn.

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Herr Braasch faßte das in seinem Vortrag in dieses Zitat, das aus einem Brief an den BUND stammt.

Überhaupt gab es eigentlich NUR ZWEI Vorträge, die zum Thema paßten: Der von Prof. Dr. Jörg Knieling von der Hafen City Universität und der von Manfred Braasch vom BUND!

Dieses waren DIE EINZIGEN Beiträge, in denen tatsächlich Kritik an der Arbeit der Metropolregion Hamburg und der Regierung geäußert wurde.

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Herr Knieling von der HCU hielt seinen Vortrag nicht nur humorvoll, sondern sparte auch nicht mit Kritik, wie er es ja auch schon in Zeitungsartikeln getan hat.

Siehe hier zum Beispiel:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

Zum Beispiel erklärte er, daß der Plan des Senats, in Hamburg PRO JAHR 10.000 Wohnungen zu bauen, schon nach kurzer Zeit zu riesigen Problemen führen wird!

Die ersten Flächen würden noch vergleichsweise einfach zu finden und zu rekrutieren sein, aber schon nach wenigen Jahren wären diese ausgereizt. Spätestens dann würde es gigantische Probleme geben, solche Flächen nicht nur zu finden, sondern diese dann auch der Bevölkerung erklärbar zu machen!

So etwas könne man NUR dadurch lösen, daß es eine GEMEINSAME SIEDLUNGSPLANUNG innerhalb der Metropolregion geben müsse, die es bis heute nicht gibt. Dazu ebenfalls die Flächennutzung allgemein und die Verkehrsstrukturen. Davon sei man aber weit entfernt.

Schon DESWEGEN sei die METROPOLREGION HAMBURG ein ZAHNLOSER TIGER!

Weiterhin müsse man begreifen, daß die Nutzung von innenstadtnahen Flächen letztlich erheblich billige sei, als die im Umlang. Dort ist ja schon die Infrastruktur vorhanden.

Ein bißchen kritisch ließ sich auch Detlef Gumz vernehmen. Er sprach für den Landkreis Harburg, als den Bereich der MRH, der sich unmittelbar südlich unserer Stadt anschließt.

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Dem Kreis Harburg geht das Land aus! Gemeint war, daß es keinerlei Ausgleichsflächen mehr gibt, die man im Falle der Ansiedlung neuer Gewerbegebiete etc. nutzen könne. Woher sollten diese auch kommen?

Sehr kritisch äußerte er sich zum Beispiel über die Logistik-Halle von Amazon, die irgendwo 700 m lang und 90 m breit sei. Damit also eine geradezu Unmenge von Fläche gefressen hat.

Der Vortrag von Manfred Braasch war leider viel zu kurz, um wirklich die nennenswerten Probleme auch nur anzusprechen, aber er gab sich Mühe, dem Zentralthema gerecht zu werden.

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Herr Braasch ist hier links zu sehen neben Alexander Porschke vom NABU.

Hier zeigte er zum Beispiel eine Karte, auf der der besiedelte Teil Hamburg einmal oben links um 1960 und unter rechts um 2000 zeigte.

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In den 60er Jahren hatte Hamburg schon einmal etwa 1,8 Mio. Einwohner. In der Zwischenzeitlich sank die Zahl auf nahezu 1,6 Mio. und liegt heute wieder bei etwa 1,82 Mio.

Trotz der nahezu gleichen Bevölkerungszahl nutzt diese jetzt eine erheblich größere Fläche, als in den 60ern! Vor allem im Bereich westlich von Hamburg, also zum Beispiel in Wedel oder Richtung Pinneberg ist das auffällig.

Als Erklärung dafür werden die gestiegenen Ansprüche der Bevölkerung genannt, die heute erheblich größeren Wohnraum haben möchte, als damals.

Dazu muß ich allerdings einwenden, daß es sich dabei nur um den relativ kleinen Teil handeln kann, der sich eben auch große Wohnungen oder Häuser leisten kann. Wie sagte es mal ein Juppie aus Eimsbüttel in meiner Taxe? „Also, unter 135 qm könnte ich nie leben.“

Ein paar weitere Grafiken waren interessant:

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Hier etwa zeigt er, daß zwar irgendwie ALLE GEGEN einen großen Flächenverbrauch sind, trotzdem aber offensichtlich Niemand etwas wirklich dagegen tut!

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Auf dieser Grafik zeigt er uns, daß es KEINEN tatsächlichen Zusammenhang zwischen dem Wachstum und der Flächenversiegelung in der MRH (ohne Hamburg selber) gibt. Der blaue Balken zeigt den Gesamt-Flächenverbrauch (ohne Hamburg) und daneben den tatsächlichen Bevölkerungszuwachs. Schließlich ist das bei den Politikern ja immer eines der Hauptargumente, warum man Flächen verbrauchen muß!

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Und auch die Sache mit einem ständigen Wohnungsbau MUSS man kritisch sehen, denn gerade in Stormarn wächst der Anteil der Bevölkerung über 65 in den nächsten Jahren drastisch, die dann zumindest keinen Arbeitsplatz mehr bräuchten!

So ähnlich dürften die Zahlen auch für Hamburg aussehen, es sei denn, man läßt tausende von Zuwanderern in die Stadt, nur um die Einwohnerzahl wieder zum Wachsen zu bringen.

Aber ob das letztlich zum Wohle der Stadt wäre, lassen wir lieber dahingestellt.

Und in dem kleinen Feld rechts sehen wird die neueste Statistik zur Bevölkerungsentwicklung für ganz Deutschland, die bis 2060 einen Rückgang um 13 Mio. Menschen ausweist!

Das würde bedeuten, daß alle diese Planungen eigentlich völlig sinnfrei sind, wenn man die mittelfristigen Entwicklungen berücksichtigt!

Noch ein ganz witziger Aspekt, der mir bisher nicht geläufig war.

In einem anderen Vortrag erklärte uns der Vortragende (Herr Gumz?), das B.A.N.A.N.A.-Prinzip!

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Leider ist das etwas unscharf, aber man kann es lesen.

Dieses Prinzip basiert aber, wie ich schon etwas weiter ober schrieb, NUR darauf, daß DIE REICHEN STADTTEILE dieses pflegen. In den ärmeren und problematischen gehen die Politik und die Verwaltung davon aus, auf keinen Widerstand zu stoßen.

Allerdings darf man als Zuhörer feststellen, daß es zwar immer die gleichen Leute sind, die uns STADTVERDICHTUNG und DAS DENKEN AN DAS GROSSE GANZE predigen, dieses aber keinesfalls bei sich zuhause vor der Haustür oder im Vorgarten dulden würden!

Wie sagte es Einer: ‚Neuen Wohnungen ziehen Menschen an. Neue Straßen Verkehr.‘

Die Podiumsdiskussion am Ende war ziemlich unterhaltsam

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Vor allem die Aussagen des Herrn Pollmann von den GRÜNEN und Mitarbeiter der BUE (zweiter von links). In der Mitte Herr Knieling, dann Herr Brüning aus Norderstedt und Herr Braasch von BUND.

Diese Diskussion kann man von mir bekommen. Sie ist allerdings etwa 45 Minuten lang. Auf Wunsch schicke ich sie jedem gerne zu.

Dank einer Frage von mir (die allerdings immer nur einesammelt und dann anonym vorgetragen wurden), kam auch unser Problem mit Rahlstedt 131 zur Sprache.

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Herr Pollmann (rechts) war sich auch nicht zu schade, den Bereich Rahlstedt 131 als AUFWERTUNG DER NATUR zu bezeichnen und wiederholte eigentlich nur die sattsam bekannten Phrasen der GRÜNEN.

FAZIT:

Wenn man den meisten Vortragenden glauben darf, so können wir nahezu alle Probleme prima dadurch lösen, daß wir uns besser kennenlernen und intensiver kommunizieren. Auch die Bevölkerung soll da eng mit der Verwaltung zusammenarbeiten!

WAS DAS bedeutet, haben wir ja hautnah in Großlohe erlebt! Da MÜSSEN bei den Bürgern alle Alarmglocken läuten, wenn man so etwas gesagt bekommt.

WORTE SIND WOHLFEIL, nur glauben möchte man sie nicht!

Die Krönung war für mich, als die Dame aus München zu der Überzeugung gelangte, man müsse nur SCHAFSKOPF spielen lernen, und schon lösten sich alle Mißverständnisse in Wohlgefallen auf.

OK, dazu gab es eine kleine Geschichte, aber es war die Quintessenz dieser.

Wenn man den Herrschaften der Metropolregionen glauben darf, so könnten diese eben doch einigermaßen problemlos Flächen hervorzaubern, um alle diese Pläne durchzusetzen. Man muß es eben nur wollen und besser kommunizieren.

Ich nenne das jetzt mal

DIE BIG-BANG-THEORIE DER STADT- und LANDSCHAFTSPLANER:

AUS NULL FLÄCHE WIRD MASSENWEISE FLÄCHE!

Und ein kleines Trostpflaster am Ende der Veranstaltung:

Ich fuhr noch einmal mit dem Fahrstuhl ganz nach oben und durfte feststellen, daß die HCU ganz im Sinne der GRÜNEN und des Fortschritts BEGRÜNT wurde!

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Stapelfeld: Westphal und die neue Umgehungsstraße !

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Vorgestern auf der Tagung des BUND und der Hafen City Universität wurde mir VERSICHERT, der Stapelfelder Bürgermeister Westphal habe die feste Zusicherung bekommen, daß es eine UMGEHUNGSTRASSE um Stapelfeld geben würde, wenn die Gewerbeparks kämen!

DAS deckt sich mit den Bemerkungen des Bauern Gerts, die ich im ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘ beschrieb!

Er berichtete von mindestens zwei Trassenversionen auf STORMARNER GEBIET!

Und Herr Wysocki beeilte sich zu vermelden, daß es KEINE PLANUNGEN für den Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET gäbe!

Sehr beruhigend!

So, wie es mir und eigentlich allen Betroffenen schon immer klar war, wird der Ring 3 über die Hintertür wohl doch realisiert werden, wenn die Flächennutzung geändert wird!

DAS dürfte das Bonbon für Westphal sein! Hier soll Geld investiert werden, das ER natürlich nicht hat und von dem ER seine Zustimmung abhängig macht, so wie ich das sehe!

 

FDP Fraktion Wandsbek: Ortstermin Victoria-Park

Motiv

Auf Wunsch der Wandsbeker FDP fand heute eine Ortsbesichtigung zum Problem ‚Victoria- und Minerva Park‘ statt.

Auf deren Bitte hin, nahm ich als Kommentator an dieser Fahrt teil, denn sie wollten Informationen aus erster Hand, die sie selbstverständlich auch bekamen.

Die Herrschaften, etwa 10 Personen, kamen gegen 13.00 Uhr mit einem Reisebus, was den Vorteil hatte, daß ich vor ihnen alles, was rechts und links so zu sehen gab, gut kommentieren konnte.

Da ja der Merkur-Park das Vorbild für die geplante neue Bebauung sein soll mit seiner geradezu unglaublich hochwertigen Architektur und den so naturnah integrierten Knicks, lenkte ich unsere gemeinsame Fahrt durch eben diesen Park

Dabei hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, die bewundernswerte Architektur der Gewerbehäuser zu bewundern, vor allem aber das geradezu unglaubliche Gebäude der Firma Meyle, das uns Allen ja in dem Spezialheft der BUE von Kerstan als besonders beispielhaft dargestellt wird, vor allem wegen der unglaublich tollen Dachbegrünung.

Alle Anwesenden waren ‚hocherfreut‘ über die Tatsache, daß man NICHTS davon sehen konnte. Der Hinweis auf die Ansiedlung wilder Tiere da oben sorgte für Heiterkeit.

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(Die Fotos wurde alle schon früher gemacht)

Vor beiden dort integrierten Biotopen hielten wir natürlich ebenfalls. Und alle waren sich einig, daß diese beiden Flächen nicht viel mit einem Biotop gemeinsam hätten. Dazu berichtete ich natürlich auch, daß Jebens uns berichtet habe, daß auf dem Biotop 2 direkt vor seiner Haustür (Merkurring 100) sogar Angler säßen und Bootsfahrer sich tummeln würden. Auf einem angeblichen Biotop wohlgemerkt. Dazu Jebens Bemerkung, er lebe dort IM PARADIES. Beides sorgte für erhebliches Kopfschütteln bei den Zuhörern.

Das Bürogebäude Jebens befindet sich unmittelbar rechts vom zweiten Foto!

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Ebenso der so unglaublich toll integrierte Knick erzeugte eher Stirnrunzeln, von den vielen freien und verwilderten Gewerbeflächen ganz zu schweigen.

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So weit ich sehen konnte, waren alle Knicks dort in ihrem ‚Original‘-Zustand, was mich erstaunte, daß sowohl Jebens selber als auch Herr Wysocki doch kurz vorher behauptet hatten, sie seien ‚auf den Stock gesetzt worden‘! Man vergleiche dazu den Beitrag ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘.

Danach fuhren wir die Alte Landstraße entlang und später durch Stapelfeld. Dabei gab es ein paar schöne Ausblicke auf alle die Felder, die für unsere geplanten Gewerbegebiete draufgehen sollten.

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Übrigens war diese, trotz der Tatsache, daß es SONNTAG MITTAG um 13.00 Uhr war, ziemlich dicht befahren, was ich natürlich süffisant bemerkte.

Ein letzter Halt war dann noch vor unserem Erdbeerfeld, wo, bedingt durch das herrliche Wetter, massenweise Familien beim Pflücken waren.

Ich denke, ich habe die Abgeordneten sehr ausführlich mit Informationen versorgt und alle Fragen beantwortet.

Ich hatte auch das Gefühl, daß nahezu alle Anwesenden den Bebauungsplänen kritisch bis ablehnend gegenüber stünden. Eine Dame erklärte mir sogar, sie habe bisher immer dagegen gestimmt. Danke!

Am Ende der Fahrt wurde ich mit lautem Beifall verabschiedet.

Ich denke, das war zwar sicherlich kein entscheidender Moment, die Entwicklungen zu stoppen, aber es war ein kleiner weiterer Stein, die Meinungen in der Bezirksversammlung ein wenig zu beeinflussen.

Mein Dank geht noch einmal an Christoph Schmidt, der diese Rundfahrt organisiert hat.

 

Heute bekam ich noch folgende Mail:

Von: Christoph Schmidt

19.06.2017 um 15:34 Uhr

Hallo Herr Napp,
 
danke nochmal für Ihre Teilnahme gestern.
 
Wir haben mitgenommen, mit welchem Elan und welcher Sachkenntnis Sie am Werk sind.
 
Es hat unserer Fraktionsausflug sehr bereichert.
 
Viele Grüße
Christoph Schmidt

Vergibt Jebens schon Grundstücksverträge trotz offener Rechtslage?

Auf unserer Facebookseite gab und gibt ein gewisser Michael Korn Kommentare ab, die mich glauben lassen, daß es jetzt schon Kaufverträge zwischen Herrn Jebens und interessierten Firmen gibt, obwohl die ganze Sache keinesfalls in trockenen Tüchern ist!

Es ist nicht ganz einfach, hinter Herrn Korn herzurecherchieren, da dieser keine näheren Angaben zu seiner Firma macht.

Da er aber behauptet, auf dem Luftfahrtsektor tätig zu sein, gibt es nur wenige mögliche Firmen.

Die eine wird von ihm als nicht die seine verworfen.

Dafür wäre die zweite Möglichkeit schon ein Fall, der einen erneuten VERTRAUENSBRUCH durch Jebens und die Politik beinhalten würde.

Die ersten Seiten der Diskussion kommen von unserer Facebook-Seite. Die letzten Screenshots  von seiner EIGENEN FB-Seite!

Screenshot (1832)

Screenshot (1836)

Screenshot (1842)

Von Michael Korns eigener Facebookseite:

Screenshot (1841)

 

Screenshot (1852)

Screenshot (1853)

Der Rest dieser ‚Diskussion ist nur noch Gepöbel unterhalb der Gürtellinie von deren Seite. Dazu noch ein paar lächerliche Drohungen.

Nun ja: Jebens scheint ein gutes Händchen für seine Kundschaft zu haben!?

Eigentlich kommt dann nur noch die Firma SCHENKER Logistiks. DAS aber würde bedeuten, daß eben DOCH Logistik in den Park kommen würde. Vielleicht ganz knapp unter dem Level, das man ‚Logistik‘ nennen muß. Unter diesem, egal wie knapp, ist das einfach nur ein ‚Transportunternehmen‘! Ist doch schlau, oder?

http://www.materialfluss.de/logistik-dienstleister/damit-die-flugzeuge-wieder-starten/

Ein gewisser Michael Korn ist dort stellvertretender Vorstand!? Nun ja.

So wie ich das inzwischen sehe, ist der Michael Korn von Schenker mit einiger Sicherheit nicht der, der hier versucht, uns allen möglichen Mist zu erzählen! (Stand: 17.6.2017)

Wir lassen uns da mal überraschen!

Wichtig aber erscheint es mir, daß da ein Herr Jebens, in tiefer Gewissheit, Erfolg zu haben, schon mal Mietverträge unterschreiben läßt, obwohl noch nicht einmal die FLÄCHENNUTZUNG geändert, geschweige denn der ganze B-Plan genehmigt wurde!?

Das Stader TAGEBLATT hat über uns und den Victoria Park etwas verfaßt!

Dazu habe ich natürlich umgehend einen Leserbrief geschrieben! Es wäre gut, wenn hier ALLE IMMER nach solchen Artikel ihre Kommentare abgeben würden!

Da der Artikel für Viele nicht lesbar ist, setze ich den hier mal in vollem Wortlaut rein.

Bemerkenswert an dem Artikel ist noch, daß das Gewerbegebiet erheblich größer eingezeichnet wurde, als es derzeit eigentlich sein sollte!

https://www.tageblatt.de/lokales/hamburg_artikel,-Gewerbegebiet-ohne-Grenzen-_arid,1300403_pmcount,5.html

Hamburg

12.06.2017, 08:00

Gewerbegebiet ohne Grenzen

Tageszeitung-Gewerbegebietzeichnung

HAMBURG/STAPELFELD. Im Osten Hamburgs bahnt sich ein bemerkenswertes Novum bei der norddeutschen Zusammenarbeit an. In Rahlstedt und im benachbarten Stapelfeld (Kreis Stormarn) planen Hamburg und Schleswig-Holstein das bundesweit erste länderübergreifende Gewerbegebiet.

Während die meisten Politiker von einem „Leuchtturmprojekt“ schwärmen, hält sich die Begeisterung bei Bürgern am Ort des Geschehens in engen Grenzen. „Wir lehnen das Gewerbegebiet entschieden ab. Es bringt mehr Verkehr, mehr Lärm und zerstört Naturflächen“, sagt der Rahlstedter Jörn Napp. Mit der Initiative „Kein Rahlstedt 131“ kämpfen er und Hunderte Mitstreiter gegen das Pilotvorhaben. Allerdings wird immer klarer: Ihre Chancen stehen schlecht.

Die Nachbarländer wollen auf bisherigen landwirtschaftlichen Flächen zwei Gewerbeparks von zusammen 46 Hektar einrichten: zwei Drittel in Hamburg, ein Drittel in Stapelfeldt. Hamburgs Senat verweist auf eine hohe Nachfrage von Unternehmen im Bezirk Wandsbek, der Kreis Stormarn auf seinen notorischen Mangel erschlossener Flächen. Das gemeinsame Vorgehen soll Synergien bei Erschließung, Kosten und Marketing heben. Zudem könnte Rahlstedt/Stapelfeld zum Vorreiter werden. Auch im Bereich Norderstedt/Langenhorn sowie südlich der Elbe gibt es Überlegungen für grenzüberschreitende Wirtschaftszonen.

Regierungen treiben Planungen voran

Auch deshalb treiben die Landesregierungen die Planungen unbeirrt voran. Ein von Napp gestartetes Bürgerbegehren im Bezirk Wandsbek haben die Behörden für unzulässig erklärt. Begründung: Das Projekt genieße stadtweite Bedeutung, Wandsbek müsse die entsprechende Senatsanweisung zur Realisierung umsetzen. Punkt. Napp erwägt nun eine Klage als Privatmann.

Die Behörden ficht auch das nicht an. Bei einer Infoveranstaltung in Rahlstedt ließen sie jetzt ein Verkehrsgutachten vorlegen, das die Folgen des Ausbaus als verträglich für umliegenden großen Wohngebiete einstuft. Demnach wird das Gewerbegebiet rund 9000 zusätzliche Autofahrten pro Tag erzeugen. Verkehrsgutachter Philipp von Werder: „Wenn die Sieker Landstraße wie geplant vierspurig ausgebaut wird, kann die Region die Mehrbelastung abfangen.“

Viele Rahlstedter reagierten ziemlich empört. Sie klagten über schon jetzt zu lange Staus und gefährliche Raserei. „Und vom zusätzlichen Autolärm ist überhaupt nicht die Rede“, ärgerte sich ein Anwohner. Bezirksvertreter kündigten an, ein Lärmgutachten folgen zu lassen.

Andere Bedenken kamen bei der Verkehrsveranstaltung gar nicht erst zur Sprache. Umweltschützer warnen vor massiver Naturzerstörung in dem Landschaftsschutzgebiet. Laut Nabu leben in der Neu-Rahlstedter Feldmark viele, teils seltene Tiere. Darunter die in Hamburg stark gefährdete Haselmaus.

Beim Infoabend war das Meinungsbild entsprechend eindeutig. Bei einer Probeabstimmung sprachen sich von mehr als 100 Anwesenden gerade einmal vier für das neue Stück Gemeinsamkeit im Norden aus.

Der Versuch verdient Respekt

Ein Kommentar von Markus Lorenz

Boomtown Hamburg platzt aus allen Nähten. Die Stadt steuert auf die Schallmauer von zwei Millionen Einwohnern zu, womit sich der Konkurrenzkampf um Wohn- und Gewerbeflächen weiter verschärft. Der Versuch eines gemeinsamen Gewerbegebiets mit Schleswig-Holstein verdient deshalb Respekt. Wenn es im Stadtstaat an Platz für großflächige Angebote an die Wirtschaft fehlt, kann ein Wurmfortsatz auf dem Gebiet der Nachbarländer ein Ausweg sein. Geteilte Kosten machen das bundesweit beispiellose Konstrukt obendrein am Markt attraktiv. Dass betroffene Anwohner in Rahlstedt und Stapelfeld von der neuen Dimension norddeutscher Zusammenarbeit wenig beglückt sind, wenn sie dafür mehr Verkehr und Lärm ertragen müssen, ist ebenso verständlich wie letztlich unvermeidlich. Wo immer größere Bauprojekte geplant werden, feiert das St. Florians-Prinzip fröhliche Urständ. Das ist legitim – macht Behörden und Planern im Übrigen aber auch klar, wie wichtig eine möglichst schonende Umsetzung ist. Am Ende aber dürfen derlei Bedenken nicht die Oberhand gewinnen. Ein gemeinsames Gewerbegebiet in Hamburgs Osten kann für die arg beengte Metropole ein Befreiungsschlag sein und für beide Länder ein wirtschaftlicher Gewinn.

 

Leserbrief von mir:

13.06.2017  18.17 Uhr

Erst einmal meinen Dank dafür, daß Sie unsere Bürgerinitiative erwähnt und auch die Probleme erkannt haben, die sich vor Ort ergeben.

Herr Lorenz allerdings zeigt in seinem Kommentar, daß er sich nur auf den ‚Argumenten‘ bewegt, die der Senat vorgegeben hat.

Dazu wäre es gut, wenn er sich einmal in die Dokumentenlage einarbeiten würde, denn gerade ZWEI Argumente scheitern an den eigenen öffentlichen Papieren und Untersuchungen:

Das ist der angebliche Bedarf an Gewerbeflächen und die benötigten und zu erhaltenden Arbeitsplätze!

Wir hier in Großlohe kämpfen nicht nur um den Erhalt der Natur und unserer Naherholungsgebiete, sondern schlicht gegen die Willkür der Verwaltung und der Politiker! Es kann und darf nicht sein, daß es immer die Problemstadtteile sind, die die Opfer zu tragen haben! Wo bleiben denn Blankenese oder Wedel?

Ihre EIGENEN Untersuchungen und eine Kleine Anfrage der FDP von 2016 zeigen ganz klar, daß es genügend Gewerbeflächen in Wandsbek gibt. Selbst eine Untersuchung der Metropolregion Hamburg weißt KEINEN Bedarf aus. Es gibt reichlich Flächen innerhalb von Hamburg, die frei sind oder nach einer Sanierung als Gewerbegebiete genutzt werden könnten!

Es werden auch keine neuen Arbeitsplätze entstehen, wie es sich drastisch am Beispiel des existierenden Merkurparks gezeigt hat.

Dort wurden in den 90ern 6000 Arbeitsplätze versprochen! Bis heute arbeiten dort insgesamt etwa 1000 Menschen, von denen maximal 100 neu entstanden sind.

Auf die neuen Gewerbegebiete bezogen (und es handelt sich hier um den GLEICHEN INVESTOR Jebens!) werden 2500 Arbeitsplätze versprochen. Danach können wir davon ausgehen, daß höchsten eine Handvoll davon tatsächlich neu entstehen werden, denn die meisten Firmen wollen sich nur vergrößern und bringen ihre Arbeitnehmer mit!

Die Firmen, die dorthin umziehen wollen, hinterlassen andernorts Industriebrachen, wie zum Beispiel eine, die von Reinbek da hinziehen möchte!

Der EINZIGE Grund, warum der Hamburger Senat dieses Projekt ohne Rücksicht auf Verluste durchdrücken möchte ist, die RECHTLICHE LAGE zu sichern und als Modell durchzusetzen!

Weiterhin verstehe ich wirklich nicht, warum es so toll sein soll, wenn Hamburg ‚endlich‘ die 2 Mio. Einwohnermarke überschreitet? Sollte das etwa Größenwahn sein?

Und die Leidtragenden dieser Politik sind nicht nur die Haselmaus und die Einwohner von Großlohe, sondern ALLE im Umfeld Hamburg!

Darunter vor allem die Bauern, die nun langsam aber sicher im Umfeld von Hamburg keine Existenzfähigkeit mehr haben.

Aber ein Land ohne Bauern, das sollten SIE in Stade wissen, ist kein lebenswertes Land mehr!

 

Müllkippe nun doch im Flächennutzungsplan enthalten!

Klammheimlich scheint das Bezirksamt Wandsbek nun unsere allseits notorische Müllkippe nun doch in den B-Plan Rahlstedt 131 aufgenommen zu haben!

Die neueste Version zeigt die neuen Grenzen des Gebietes. Allerdings wurde dieses nie öffntlich festgestellt und auch auf der Karte gibt es kein Änderungsdatum!

B-Plan Rahlstedt 131 - Muellkippe

Interessant wird es nun, was denn nun aus dieser Fläche werden soll?

Wir die Stadt ihr Vorkaufsrecht auf diese schon seit langer Zeit zum Verkauf stehenden Fläche ausüben und dort dann eine ‚Ausgleichsfläche‘ schaffen wollen? Bis heute steht sie weiterhin zum Verkauf!

Dazu gab es im Mai eine Kleine Anfrage der FDP, die ja hier am 18.6. eine kleine Ortsbesichtigung vornehmen will.

Man fragte kurz nach, was denn nun mit den Flächen der Müllkippe geschehen soll?

http://bund-hamburg.bund.net/themen_projekte/flaechenschutz/fachtagung_metropolregion_hamburg_ohne_plan/

Da wird festgestellt, daß diese Fläche, auch weil sie unter einer 380.000 Volt Starkstromleitung liegt, NICHT als Wohnungsbaugelände ausgewiesen wird.

Vom Müll ist da pikanterweise keine Rede!?

Aber eine andere Nutzung, zum Beispiel als Gewerbe- oder gar AUSGLEICHSFLÄCHE wird nicht explizit erwähnt. Bleibt also offen.

Zitat:
Das Grundstück ist planungsrechtlich dem Außenbereich zuzurechnen und somit kein Bauland. Eine bauliche Entwicklung wird aufgrund der Rahmenbedingungen wie der Lage innerhalb einer Landschaftsachse im Landschaftsschutzgebiet, der fehlenden baurechtlichen Anforderungen an eine entsprechende Erschließung und dem Einwirkungsbereich einer 380 kV-Hochspannungsfreileitung nicht verfolgt. Darüber hinaus befindet sich auf dem nördlichen Teil ein naturnahes, stehendes Gewässer, das unter den gesetzlichen Biotopschutz fällt. Daher wurde das Grundstück nicht in das Wohnungsbauentwicklungsprogramm aufgenommen.
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Dazu auch noch mal die Kleine Anfrage Buschhüters, unseres Spezis für Müllkippen:
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Und hier noch mal meine Beiträge zu dieser Kippe:
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