Archiv für den Monat Juni 2018

Die FARCE, die sich Rahlstedt 134 nennt !

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Tja, wenn wir diesem Plakat zur Veranstaltung glauben dürften, hätten wir Bürger nicht nur eine Chance, uns die Pläne anzuhören, sondern auch noch mitzureden und vielleicht sogar tatsächlich etwas zu bewirken!

http://www.hamburg.de/wandsbek/pressemitteilungen/11228128/2018-06-18-oeffentliche-plandiskussion-rahlstedt-134/

Leider durften wir auch bei dieser Veranstaltung mal wieder feststellen, daß das Alles leider nur Schall und Rauch ist und daß die tatsächliche Mitwirkung, genau wie im Fall von Rahlstedt 131 um den Victoria-Park, gegen Null geht. Oder besser gar nicht erst stattfindet.

Mitwirkung oder ‚Bürgerbeteiligung‘, wie es so schön im Amtsdeutsch heißt, ist NUR möglich, wenn diese Bürger das Projekt toll finden und jubeln!

Aber zurück zur Veranstaltung.

Zu allererst durften wir uns davon überzeugen, daß unsere Verwaltung in jeder Hinsicht auf dem MODERNSTEN STAND DER TECHNIK ist! Immer vorne weg und bestens ausgestattet!

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Klar, ein wenig Risiko bei Angriffen aus dem Netz muß man schon in Kauf nehmen, denn auch bei unserer Behörde gilt natürlich: ‚Wer das Risiko nicht liebt, liebt nicht das Leben!‘

Aber dieses Problem verdeutlicht uns doch nur, daß unsere Politik, und das betrifft leider ALLE PARTEIEN, immer noch und offensichtlich auch BEVORZUGT zu den ewig Gestrigen gehört.

Die Peinlichkeit der Veranstaltung ließ sich wirklich kaum noch überbieten.

Das begann damit, daß man wohl nicht geahnt (oder vielleicht auch durchaus erhofft) hatte, daß derart viele Anwohner und Betroffene kommen würden.

Während der Saal in der Schule Platz für etwa 120 Menschen bot, dürften es nahezu doppelt soviele geworden sein. Diese mußten dann natürlich stehen oder versuchen, vom Vorraum aus etwas mitzubekommen.

Vor Beginn versuchte ein Behördenmensch noch hoffnungsfroh, den Anwesenden die Planungen an Hand einiger Schautafeln zu erklären.

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Anwesend waren neben den Herrschaften vom Bezirksamt (auf dem Bild rechts) auch je ein Vertreter oder Vertreterin der im Bezirksparlament vetretenen Parteien, die allerdings nur eine zuhörende Rolle spielten (im Bild links zu sehen). Allen voran unser Lieblings-‚Umweltschützer‘ Oliver Schweim von den GRÜNEN.

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Dann eröffnete der Versammlungsleiter Dr. Gürth von der CDU-Wandsbek den Abend.

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Links neben ihm, die Herren Weedermann-Korte und Mehnke vom Bezirksamt Wandsbek, die für Stadt- und Landschaftsplanungen zuständig sind. Diese Beiden durften dann den sogenannten B-Plan Rahlstedt 134 vorstellen, nicht ohne uns Anwesenden ständig zu berichten, was für ein toller Plan das doch sei zum Erhalt unserer Feldmark!

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Hierzu möchte ich feststellen, daß ich den gesamten Abend von über 2 Stunden Dauer aufgenommen habe. Wenn Jemand ein größeres Interesse daran hat, kann er diese Aufnahme auf Wunsch bekommen. Das könnte wichtig sein, um zum Beispiel die Aussage einer Dame Julia G. aus dem Mehlandsredder zur Haselmaus nazuhören, die offenbar an der Landschaftsverbesserungsveranstaltung zur Großen Heide teilgenommen hatte, wo noch Plätze frei gewesen wären (was nur bedingt für die massenweise Teilnahme der Bürger daran spricht)!

Danach allerdings kam der zweite und sehr schwerwiegende Faux Pas (Fehler) des Abends.

Herr Gürth erklärte den erstaunten Anwesenden, daß zwar Fragen zugelassen seien, diese aber NUR GESAMMELT und dann von der Planungskommission ausgewertet würden! Es also KEINE DIREKTEN ANTWORTEN hier auf dieser Veranstaltung geben würde!

Der Proteststurm, den er daraufhin erntete, ließ Herrn Weedermann-Korte das Wort ergreifen, der natürlich sofort feststellte, daß ALLE FRAGEN umgehend beantwortet würden! Er wieß zwar Herrn Gürth nicht wörtlich zurecht, aber das Ganze war an Peinlichkeit wirklich nicht mehr zu überbieten!

Nachdem dann Herr Gürth den Saal in vier Abschnitte eingeteilt hatte, konnten dann die Fragen losgehen.

Bei denen muß festgestellt werden, daß es zwar auch ein paar wenige Prsonen gab, die gerne zum Beispiel einen Ausbau des Weges entlang der Stellau durch den Auenwald haben wollten, damit sie dort mit dem Rad fahren könnten, und auch ein paar Reiter, die bessere Reitmöglichkeiten wünschten, aber die absolut überwiegende Menge war eindeutig gegen diese Pläne. Oder besser: Sie waren vor allem GEGEN RAHLSTEDT 131 oder den Victoria-Park!

Zum besseren Verständnis zeige ich HIER den Weg entland der Stellau im Bereich des Auenwaldes. Rechts im Bild, Blickrichtung Stapelfeld.

Die Stellau ist hier noch in einem recht ’naturnahen‘ Zustand. Wir stellen uns da mal eine Art Radschnellweg neben ihr vor! Wäre doch eine echte AUFWERTUNG!

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Man sah einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem B-Plan 134 und dem 131er, was allerdings von den Herren Weedermann-Korte und Mehnke immer wieder strickt abgestritten wurde! HIER sei man ja NUR dazu da, UM NATUR ZU RETTEN, nicht zu zerstören!

Daß DIE GLEICHEN HERREN ja auch den Victoria-Park planen und DABEI massenweise Natur zerstören, wurde lieber nicht weiter erörtert! Klar.

Während im Falle 134 vor allem ‚die dortigen GESCHÜTZTEN BIOTOPE verbessert und langfristig erhalten‘ bleiben sollten, wurde dann nur von ziemlich böswilligen Zuhörern mit der Zerstörung vieler hochwertiger Biotope durch den Victoria-Park in einen Zusammenhang gebracht!

Vor allem aber wurde auch kritisiert, daß einige Flächen gar nicht erst in den 134er-Plan mit aufgenommen wurden, wie die um die Fläche 900 und die des Rahlstedter Freibades und die dortige geplante Öffnung der kanalisierten Stellau betraf!

Bei der Betrachtung des Plangebietes, so wie es uns jetzt gezeigt wurde, viel auf, daß die ‚Altlasten-Verdachtsfläche‘ (sprich Müllkippe) nicht mehr im Plan enthalten war, was ursprünglich noch war! In der letzten veröffentlichen Planung vom Mai sah das Gebiet SO aus:

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Und jetzt SO:

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Wir ersehen daraus, daß man in den letzten wenigen Wochen dieses Areal wieder aus der Planungssituation herausgenommen hat! Warum, erschließt sich mir nicht.

Das Problem der Müllkippe wurde allerdings dann noch angesprochen, wie ich später erläutern werde.

Ingesamt fragt man sich, wozu dieser B-Plan überhaupt erstellt werden mußte, denn die absolut überwiegende Meinung der Anwesenden war, daß man ALLES BEIM ALTEN belassen sollte! Aber nicht nur im Fall des Gebietes 134, sondern auch im Fall des Victoria-Parks!

Ich selber stellte fest, daß dieser Plan NUR ein uns Ungläubigen vorgeworfener Bonscher sei, um vom Victoria-Park abzulenken. Andere störten sich daran, daß es sich um einen BEBAUUNGSPLAN handeln würde, was allerdings von Herrn W-K damit erklärt wurde, daß es soche B-Pläne auch gäbe, wenn da gar nicht etwas gebaut werden sollte!

Vor allem einer der Großbauern, die im Bereich südlich der Stellau große Flächen besitzen, war der Überzeugung, es würden schon genug Menschen, Hunde und wohl auch Pferde (etwa 500 !!) durch das Gebiet laufen, was den Bemühungen der Landwirte zum Schutz der Natur extreme Probleme machen würde. Da bräuchte man keinesfalls noch mehr davon!

Herr Graefe vom Bezirksamt verteidigte noch einmal die Anstrengungen der Behörde, die Natur hier im Plangebiet aufzuwerten und zu stärken! Überhaupt lobte er ständig diese dämliche Veranstaltung zum Bereich ‚Große Heide‘, was schon ziemlich peinlich in sich war.

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(Die junge Dame rechts ist die Protokollantin, hat also mit dem Abend grundsätzlich nichts zu tun.)

Nach etwa 1 h 39 Minuten kam ich dran und fragte, welche Art von Gutachten genutzt werden sollen. Immerhin seien bisher für 131 100% der Gutachten von Jebens finanziert und die Firmen auch von ihm ausgesucht wurden. Alle kommen natürlich zu einem positiven Ergebnis für Jebens! Es sind also aus meiner Sicht ‚Gefälligkeitsgutachten‘!

Da kommen wir erst einmal überhaupt wieder zu den Gutachten, die man natürlich auch benötigen würde, um 134 abzuschließen.

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Herr Weedermann-Korte sagte, man würde auch Teile der ‚Gutachten‘ für den Plan 131 nutzen. Dazu fragte ich, ob denn in diesem Fall wieder nicht nur die GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN verwendet würden, sondern wie überhaupt die Firmen ausgesucht würden, die diese Gutachten erstellen würden. Ob das dann wieder die gleichen seien, wie wir sie schon sattsam aus anderen traurigen ‚Gutachten‘ her kennen. Dazu gibt es hier im Blog viele Beiträge!

Herr W-K stellte daraufhin fest, daß es sich HIER um ein rein staatliches Projekt handeln würde, was bedeutet, daß die Gutachten ausgeschrieben und dann die Besten ausgewählt würden, wobei ich dazwischen rief, man möge aber bitte NICHT das Landschaftsplanungsbüro Jacob nehmen!

Was das ‚Verkehrsgutachten‘ betrifft, so erläuterte er zu einer diesbezüglichen Frage, daß man unter ‚Verkehr‘ ja nicht nur Autos oder LKWs verstehen müsse, sondern auch FUSSGÄNGER, RADFAHRER oder REITER!

Dabei kam auch wieder der Verdacht aus dem Publikum, daß dieser B-Plan nur dazu dienen solle, letztlich die Möglichkeit für einen Ring 3 sich doch noch offenzuhalten!

Das wurde natürlich strickt abgelehnt, aber trotzdem wurde von den Zuhörern immer wieder hervorgehoben, daß es kaum noch Vertrauen in der Bevölkerung für die Versprechungen der Planer geben würde!

Der Bauer erzählte, daß es entlang der Stromtrasse eine Art Feldweg geben würde, der zu Möbel Höffner in Barsbüttel führen würde (also wohl dort, wo ursprünglich mal der Ring-3-Anschluß geplant war). DIESER würde in zunehmendem Maße von Fahrzeugen als SCHLEICHWEG genutzt!

Dazu muß ich sagen, daß dieser Pfad mir bisher noch nicht untergekommen war, was ich natürlich noch mal näher untersuchen muß!

Und jetzt kam noch ein wichtiger Punkt, nämlich unsere Mülldeponie!

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Hier wurde bisher abwiegelnd behauptet, es sei NUR Bauschutt abgelagert worden, obwohl viele Stimmen, einschließlich des Herrn Warnholz von der lokalen CDU, stantepede behaupteten, dort sei auch jede Menge verbuddelt worden, über das man lieber nicht sprechen würde, wie zum Beispiel Munitionsreste des ehemaligen Schießplatzes Höltigbaum (heute das NSG Höltigbaum).

Hierzu sei auch noch gesagt, daß ja diese Fläche eine Zeitlang zum Verkauf stand, dann aber plötzlich den Besitzer gewechselt hatte, wobei es bis heute nicht geklärt ist, WER denn das Gebiet gekauft hat!?

Allerdings lehnte man es ab, den derzeitigen Besitzer zu nennen, was mich glauben läßt, daß HERR JEBENS, der Investor vom Victoria-Park, dieses Gebiet dann doch gekauft hat! Wenn die Stadt Hamburg der neue Besitzer wäre, könnte man dieses doch gerne offen erklären, oder sollte ich da was falsch sehen?

Aber dank der neuen Pläne in diesem Gebiet, hat man in der Verwaltung offensichtlich inzwischen kalte Füße bekommen, denn bisher war amtlich festgestellt worden, daß es für diese Deponie NUR OBERFLÄCHLICHE UNTERSUCHUNGEN geben würde!

JETZT plötzlich, nachdem WIR von unserer Bürgerinitiative das Thema überhaupt erst hochgebracht haben, soll es eine intensive Untersuchung geben, was denn nun da unter der Erde liegen würde und wie groß die tatsächliche Gefahr sei für Menschen und Natur.

Grundsätzlich soll aber diese Fläche eine Art BIOTOP bleiben, wohl als praktische ‚Ausgleichsfläche‘ der nicht vorhandenen Ausgleichsflächen zum Victoria-Park.

Zum Schluß sei noch bemerkt, daß sich die Partei-Abgeordneten zwar absolut still verhielten, bis auf eine kurze Bemerkung des Herrn Schweim in Sachen der ‚Rückkehr des Ring 3s‘, aber er wurde von einer Dame nach der Veranstaltung auf seine Rolle als Biotopenkiller angesprochen, woraus er patzig antwortete: „Auf provokante Fragen antworte ich nicht!“

OK, aber gerade HerrSchweim ist eine der umstrittensten Figuren in unserer Umgebung und den Planungen um die neuen Gewerbegebiete! Auch hier in vielen Beiträgen mit den entsprechenden Dokumenten nachzulesen!

 

Dazu gerade hochaktuell im neuen WOCHENBLATT:

Wochenblatt270618LeserbriefZurGrossenHeide

Allerdings muß ich dazu feststellen, daß sich NABU und BUND, zusammen mit den anderen Gruppen, endlich zu einer KLAGE entschließen MÜSSEN! Nur protestieren hilft uns und der Natur leider nicht weiter!

 

Hier jetzt noch ein paar Beiträge zum Thema:

Zu Rahlstedt 134:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/der-naechste-hammer-b-plan-rahlstedt-134/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/06/13/sed-aehnliche-propaganda-manipulation-bei-der-grossen-heide/

Zur Müllhalde:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/23/dient-die-grosse-heide-nur-zur-tarnung-von-altlastenflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/22/vergiftete-bodenflaeche-auf-unserer-muellkippe-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/08/erst-sondermuellkippe-und-dann-atommuelldeponie-danke/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/ein-wunder-von-einer-muellkippe-zum-biotop-in-einem-tag/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haftung-bei-altlastenentsorgung-durch-den-kaeufer/

Zur Fläche 900:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/13/illegales-abholzen-auf-der-flurstueck-900/

Zu den Gutachten:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/09/amtlich-bestaetigt-es-gibt-keine-neutralen-gutachten/

 

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Nachruf auf die ALTE LANDSTRASSE !

AlteLandstrasse

Die L 222 oder auch die ‚Alte Landstraße‘, wie sie im April 2018 noch war. Hier zu einer sehr ruhigen Verkehrszeit an einem Feiertag.

AlteLandstrasse-Verlauf

Bisher haben ja Politik und Verwaltung immer vehement abgestritten, daß der Ring 3 wiederauferstehen würde, aber wenn wir uns jetzt die Pläne betrachten, die die WAS uns in dem Artikel des Abendblattes vorstellen, dann ist das der RING 3 nur über die Alte Landstraße geführt.

Was natürlich nicht bedeutet, daß ‚die Tangente Süd‘ nicht doch noch gebaut wird, wenn der Verkehrsinfarkt entsprechend sein wird!

Ein autobahnähnlicher vierspuriger Ausbau vom Höltigbaum bis hin zur Ausfahrt Stapelfeld der A1!

https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article214627975/A-1-Anschluss-Kreis-gibt-Geld-fuer-Umbauplan.html

(Wenn Jemand den Artikel nicht lesen kann, sende ich ihm den gerne zu.)

Die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) bringt den Ausbau des Nadelöhrs A-1-Abfahrt Stapelfeld voran. Sie bereitet die Vergabe der Ingenieurleistungen vor. Weil es im Berufsverkehr stets zu langen Staus kommt, soll die unter der Autobahn hindurchführende Landesstraße 222 (Alte Landstraße) in Richtung Hamburg von einer auf zwei Spuren verbreitert werden.

Nun ist diese Meldung nicht wirklich etwas Neues, was aber NEU ist, ist die Tatsache, daß man wohl plant, die gesamte L 222 bis zum Höltigbaum auszubauen.

OK, die letzten Meter liegen auf Hamburger Territorium, aber das wird man schon regeln können.

Bisher war eigentlich immer die Rede davon, nur wenige Meter so auszubauen, da ja diese Straße SEHR LEISTUNGSFÄHIG sei! Das durften wir jedenfalls bisher immer den sogenannten Gutachten entnehmen, die ALLE vom Investor Jebens bezahlt wurden!

Darüber habe ich schon einige Beiträge geschrieben, deren Links ich weiter unten noch einmal reinsetze.

Und auch von der Seite der neuen Stichstraße A her in Richtung A1 wurde immer nur von dem Ausbau weniger Meter gesprochen, um den ausfahrenden Fahrzeugen das Einfädeln in den Verkehr besser zu ermöglichen.

PlanstrasseA-Ausbau

Nun sollen hier wohl schon deshalb Nägel mit Köpfen gemacht werden, da man den Stapelfelder Bürgern einen Brocken vorwerfen möchte, weil diese ja – völlig berechtigt – eine Heidenangst davor haben, daß noch mehr Verkehr durch ihr Dorf gehen würde! Der natürlich trotz allem kommen wird, wie das Amen in der Kirche!

Und daß auch hier wieder gelogen wird, was das Verkehrsaufkommen betrifft, ist ebenfalls so klar wie Kloßbrühe! Die Zahlen, die in den ‚Gutachten‘ genutzt wurden, sind alle uralt, und Vieles, wie zum Beispiel der steigende Lärm, wird gar nicht erst berüksichtigt (Due Steigerung liegt, nach deren Meinung, jenseits der Schädlichkeitsgrenze!)! Und die ‚Planungen‘ zur Verkehrslösung im Dorf sind mehr als nur DILLETANTISCH, wie ich in einem Beitrag schon nachgewiesen habe.

Jetzt aber kommen wir zurück zur ALTEN LANDSTRASSE.

Sollte der vierspurige Ausbau kommen, dann wird man, wenn wir uns die Straße von der Autobahn her kommend betrachten, auf der rechten Seite nicht viel machen können, denn dort liegt das NATURSCHUTZGEBIET HÖLTIGBAUM.

Da sind die 50 m Abstand der heutigen Straße sicherlich nicht mehr nutzbar!

Aber auf der linken Seite kann man beliebig erweitern, jedenfalls, wenn man keine Rücksicht auf die dortige Vegetation nimmt!

Und WO wird derzeit überhaupt Rücksicht auf Flora und Fauna genommen in diesem Zusammenhang? NIRGENDS!

Biotope und Knicks werden massenweise platt gemacht. Und da wird auf ein paarhundert alte Bäume, die auf der Stapelfelder Seite stehen, wohl kaum Rücksicht genommen werden!

Natürlich wird man uns erzählen, es gäbe dafür Nachpflanzungen, und diese sogar 1: 2! Aber erstens ist die Verwaltung zumindest in Hamburg mit den Nachpflanzungen erheblich hinterher, und zweitens werden kleine Bäume VIELE JAHRZEHNTE brauchen, bevor sie den gleichen Umwelteffekt haben können, wie die alten, die dort jetzt stehen.

Das kann sich auch der Unbedarfteste vorstellen, wenn er sich diese Bäume betrachtet.

Daß auch das NSG Höltigbaum Schaden erleiden würde, da ja wohl die steigende Abgasbelastung wohl kaum an der kleinen Grüngrenze haltmachen wird, übersteigt wohl das begriffliche Leistungsvermögen der Planer.

Obwohl alle Baupläne rechtlich gesehen keinesfalls in trockenen Tüchern sind, versucht man hier FAKTEN ZU SCHAFFEN die irreversibel sind!

Und den benötigten Boden auf der linken Seite wird man dem Bauern schon abkaufen können, denn im Notfall könnte man ihn mit der Begründung staatlichen Interesses auch enteignen können.

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Hier die Alte Landstraße in Richtung Autobahn.

Am Ende der Häuser links wird die Einfahrt der geplanten Stichstraße A hinkommen.

Auf der Seite wird man kaum vierspurig ausbauen können, also muß man auch hier auf der rechten Seite viele Bäume abhacken!

Richtig problematisch wird es aber dann, wenn diese große Straße (am da heißt sie Sieker Landstraße) dann beim Höltigbaum auf die Einfahrt nach Rahlstedt trifft. Dort, genauso wie in Rahlstedt selber, ist ein Ausbau der Straße nicht mehr möglich.

Eigentlich sogar schon direkt ab der Landesgrenze.

Das bedeutet, daß sich dort entweder der Stau noch erheblich vergrößert, oder aber ein großer Teil über den Höltigbaum abgeleitet wird, was dann wiederum an der Bargteheider Straße zu weiteren Staus führen wird, die sowieso schon dort zu Spitzenzeiten immer wieder die Regel sind.

Wie IMMER bisher wird es offensichtlich, daß Naturschutz oder die Gesundheit der Bürger bei POLITIKERN und WIRTSCHAFTSBOSSEN keinerlei Rolle spielt.

Es wird zwar immer wieder von NATURSCHUTZ oder gar einem MITSPRACHERECHT DER BÜRGER gefaselt, aber wenn es drauf ankommt, gelten beide Dinge nichts mehr!

 

Hier ein paar Beiträge zum aktuellen Thema:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/20/autobahnauffahrt-stapelfeld-soll-demnaechst-neu-gebaut-werden/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/05/verkehrsdiletanten-entscheiden-in-stapelfeld-ueber-das-schicksal-des-ortes/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/19/rahlstedt-droht-der-verkehrsinfarkt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/06/lug-und-betrug-mit-sogenannten-verkehrsgutachten-auch-bei-der-s-4/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/24/das-gefaelligkeits-verkehrsgutachten-unterschlaegt-die-laermbelastung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/26/verkehrslage-zu-verschiedenen-zeiten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/23/tatsaechliche-verkehrsbelastung-in-rahlstedt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/05/die-luege-von-der-loesung-der-verkehrsprobleme/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/09/die-stapelfelder-und-ihr-verkehrsproblem/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/24/die-stapelfelder-loesung-des-kommenden-verkehrsproblems/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/09/30/5-jahre-unertraeglicher-baulaerm-und-verkehr-mit-baufahrzeugen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/09/amtlich-bestaetigt-es-gibt-keine-neutralen-gutachten/

 

 

 

Stadtverdichtung: Das AUS für Ein-Familien-Häuser !

Wochenblatt130618AusFuerEinfamilienhaeuser

Daß in Hamburg Gesetze mal eben außer Kraft gesetzt werden (siehe EVOKATION oder der § 46 der Bezirksgesetze zu den ‚Globalen Richtlinien‘) sind wir ja inzwischen mehr als nur gewohnt!

HIER fragen unsere Politiker und Beamten genauso wenig nach der Legalität von irgendwelchen Vorschriften, wie früher in der seligen DDR!

Paßt denen ein Gesetz oder eine Vorschrift nicht, so werden zunächst einmal IMMER die überall vorhandenen Ausnahmeregelungen genutzt, die NUR für sie gelten, nicht aber für Otto-Normal-Bürger.

Klappt selbst das nicht, dann greift man zur Möglichkeit der EVOKATION! Das heißt: Der Senat weist die gewählten Parlamente (sogar die Bürgerschaft) an, IN IHREM SINN zu entscheiden. Ganz, wie es früher in der DDR war!

Ein mittelalterliches Fürstenrecht gegen unliebsame Richter.

Passen unserem SENAT irgendwelche Verordnungen, wie hier der B-Plan Rahlstedt 74 nicht, so macht man sich den passend! Man ändert ihn schlich ab!

Ganz so, wie wir es hier beim B-Plan Rahlstedt 105 erfahren mußten, der mal eben abgeändert wurde in den Rahlstedt 131!

Und mit der STADTVERDICHTUNG und den eigenen Vorgaben von 10.000 Wohnungen pro Jahr, muß nun eben möglichst alles bebaut werden, und das so hoch wie möglich!

In diesem Fall allerdings vergißt man auch gerne, daß dort in Meiendorf meistens die Wohnungen so teuer sind, daß sich ein weniger betuchter Wohnungssuchender mit Familie die sich eh nicht leisten kann.

Dazu auch Beiträge von mir zum Thema STADTVERDICHTUNG:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/09/14/stadtverdichtung-der-traum-der-nie-erfuellt-werden-wird/

Zu der EVOKATION und zu den ‚Globalen Richtlinien‘:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/evokationsrecht-oder-doch-nur-eine-anweisung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/10/der-hamburger-spd-senat-stellt-sich-selber-korruptions-blankocheck-aus/

 

SED-ähnliche Propaganda-Manipulation bei der ‚Großen Heide‘!

Wochenblatt130618GrosseHeide

Es ist schon sehr frech, wenn hier immer wieder von der Politik und der Verwaltung behauptet wird, man habe ‚viele Vorschläge‘ aus der Bevölkerung bekommen, was den ‚Naherholungsraum um den geplanten Gewerbepark‘ betrifft!

Hier sieht man GENAU DAS, was ich damals im Treffpunkt Großlohe schon gesagt habe: JEDER, der an diesen dämlichen Veranstaltungen von TOLLERORT und dem Landschaftsplanungsbüro Jacob teilnimmt, wird anschließend INSTRUMENTALISIERT!

Und genau so ist es gekommen!

Wenn dann auch noch Leute kommen, die behaupteten, in unserer Widerstandsgruppe zu sein und sich dort fröhlich anbiedern, ist es kein Wunder, daß unsere Glaubwürdigkeit dahin ist. Auch das ein Problem, das ich von nahezu anfang an in unserer Gruppe angesprochen habe!

Und dann die wirklich perversen Logiken eines Oliver Schweim von den GRÜNEN in Wandsbek, man habe den ‚ökologischen Ausgleich nicht nur voll erreicht, sondern man habe sogar mehr bekommen, als gesetzlich gefordert‘, wird mir wirklich schlecht!

Herr Jebens (der Investor) hat gütigerweise 20% mehr gegeben, als er verpflichtet sei! WOW! Irre! Erst einmal macht er nahezu 30 ha Landschaftsschutzgebiet platt (und das ist nur die erste Rate), darunter zwei extrem hochwertige Biotope und viele hundert Meter Knicks, die ebenfalls und Naturschutz stehen, und dann gibt er uns einen kleinen Brosamen aus Gebieten, die er wegen darunter lagerndem Sondermüll sowieso nicht bebauen kann und wahrscheinlich nicht dürfte!

Es ist ja leider nicht das erste Mal, daß wir im Zusammenhang mit dem Victoria-Park feststellen müssen, daß es möglicherweise in der seligen DDR unter der SED-Führung mehr demokratische Rechte gab, als in dieser unserer Republik, vor allem aber in Hamburg!

Hier werden die Demokratie und die Bürgerrechte mit Kampfstiefeln in den Morast getreten, den die Bulldozer hinterlassen werden. GRÜNE Stiefel vor allem!

Dazu auch noch mal der NABU gerade vor ein paar Tagen:

NABU0618KritikAnRahlstedt131

Und dann noch die ‚intelligenten Lösungen für den Verkehr‘!

Dazu darf ich immer nur wiederholen: Und der RING 3 kommt doch!

Dazu noch themenbezogen Beiträge hier im Blog:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/23/dient-die-grosse-heide-nur-zur-tarnung-von-altlastenflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/19/die-professionelle-luege-von-der-grossen-heide/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/14/die-farce-grosse-heide-der-anfang-vom-ende/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/der-naechste-hammer-b-plan-rahlstedt-134/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/06/brachiale-manipulation-der-menschen-durch-spd-und-gruene/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/kann-man-halbschwanger-sein-oder-wie-unterminiere-ich-erfolgreich-den-widerstand-der-buerger/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/17/die-luege-um-die-ausgleichsflaechen-vom-merkur-und-victoria-park/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/03/die-luege-zu-einer-buergerbeteiligung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/21/bund-stormarn-nennt-das-treffen-gestern-eine-farce/

Brauchen wir eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Fall Rahlstedt 131 ?

Screenshot (101)

In seinem Brief an mich vom 7. Mai 2018 schreibt Herr Weedermann-Korte, daß neben diversen anderen sogenannten Gutachten auch eine FFH-UVP-VORPRÜFUNG stattgefunden habe.

Nachdem mir Wolfgang den korrekten Link zum HAMBURGER UVP-Gesetz geschickt hatte, habe ich mir das mal betrachtet, und ein paar Punkte gefunden, die eigentlich meiner Meinung nach auf unser Problem zutreffen würden.

Darauf hin habe ich Herrn Weedermann-Korte, der im Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt sitzt folgende Mail geschrieben, hoffent, er wird mir möglichst bald antworten. Allerdings kam eine automatische Antwortmail zurück, daß er bis zum 20.6. nicht im Amt sei.

Nun ja. Dann wird er aber hoffentlich schreiben.

Hier erst einmal die Auszüge aus dem UVP-Gesetz:

UVP-UntersuchungspunkteRahlstedt131-1

UVP-UntersuchungspunkteRahlstedt131-2

Und nun meine Anfrage:

13.06.2018 um 14:59 Uhr
Moin, Herr Weedermann-Korte
Erst mal meinen Dank für Ihr Schreiben, was mich aber, was Sie nicht überraschen wird, nicht wirklich zufrieden stellt.
Zunächst einmal tun sich bei all den sogenannten Gutachten natürlich mindestens zwei Fragen auf:
– Wie können die Gutachter nachweisen, daß sie auch wirklich neutral sind? Es ist eine Sache der Gutachter, dieses glaubhaft nachzuweisen.
Immerhin darf man eine tatsächliche Neutralität in diesem Zusammenhang mit recht anzweifeln.
– Wer hat die wissenschaftliche Richtigkeit dieser sogenannten Gutachten überprüft? Laut Rechnungshof von 2016 gibt es in den Bezirksämtern gar nicht genug Fachleute, um so etwas tatsächlich zu überprüfen.
Und Sie alleine werden das wohl auch kaum bewerkstelligen können.
Weiterhin haben Sie geschrieben, es habe einen ‚grünordnerischen Fachbeitrag … und eine FFH-Verträglichkeitsvorprüfung‘ gegeben.
– Wer hat diese durchgeführt und wo kann ich diese einsehen? Am Besten gleich als Anlage anheften, wenn Sie mir antworten.
Sollte es tatsächlich nur eine Vor-Prüfung gegeben haben, muß die Frage gestellt werden, ob es auch noch zu einer richtigen UVP kommt. Wenn ja WANN und durch WEN würde diese erstellt werden?
Im Anhang finden Sie Gründe aus dem Hamburger Gesetz zu UVPs, die meiner Meinung nach auch auf Rahlstedt 131 zutreffen (farblich markiert).
Vor allem sind da mindestens 2 HOCHWERTIGE BIOTOPE ( 7 und 8) nördlich und südlich der Stapelfelder Straße, die zerstört würden. Eines neben dem heutigen Gartencenter und das andere genau dort, wo der Kreisel der Planstraße A hinkommen soll.
Dazu noch hunderte von Metern Knicks, die natürlich, ‚integriert‘ in den Gewerbe Park natürlich niemals ihre Funktion erfüllen können.
Und dann sind da mindestens 6000 Menschen direkt davon betroffen, wenn ihr Naherholungsgebiet vernichtet wird. Auch ein Grund für eine richtige UVP!
Und dann ist da noch das ‚Klimatologische Gutachten‘. In diesem wird eine MEHR ALS 10%ige Steigerung der Erwärmung in Nord-Großlohe angekündigt, was eine erschreckend hohe Zahl ist.
Weiterhin wird einer der HAUPTGRÜNDE für eine angeblich so ökologisch freundliche Bebauung, nämlich die Dachbegrünung, dort ad absurdum geführt.
Bei Häusern über 5 m Höhe (also ALLE geplanten Gebäude dort) nützt eine solche Dachbegrünung nicht nur nichts, sondern schadet sogar der Natur!
DAZU muß von amtlicher Seite her Stellung genommen werden, denn dieses sogenannte Gutachten wird von den Planungsausschüssen und Ihnen für die Genehmigung von Rahlstedt 131 herangezogen.
Ich würde mich freuen, von Ihnen möglichst schnell Antworten auf diese drängenden Fragen zu bekommen.
PS: Leider kann ich bis heute die Schrift nicht finden, wo die einzelnen Abteilungen und Gruppen zu diesen Planungen befragt wurden und daneben die Stellungnahmen der Planer stehen. Seien Sie bitte so freundlich, mir auch dieses Dokument zukommen zu lassen.
MfG
Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443

Robert Habeck, Minister in Kiel, hat geantwortet !

Auch wenn die Antwort natürlich, wie man es erwartet hat, wieder nur Blabla enthält, hat Robert Habeck immerhin geantwortet.

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Zunächst noch einmal mein Offener Brief an den Minister, der für die Stormarner Seite unseres Gewerbegebietes verantwortlich ist;

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/29/offener-brief-an-robert-habeck-die-gruenen/

Der Mann ist immerhin der Umweltminister in Schleswig-Holstein und gleichzeitig auch noch der relativ neue Chef der Partei der GRÜNEN.

Aber es kann und soll sich jeder selber seine Gedanken zu den Antworten machen.

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Spätestens, wenn dieser Mann seine Unterschrift unter das Zielabweichungsverfahren setzt, hat er die Zerstörung direkt und persönlich zu verantworten!

Das Peinlichste an diesem Brief ist, daß auch er, wie sein Hamburger Kollege Senator Kerstan, genau die ‚Argumente‘ nutzt, die die Wirtschaftsförderer in der Metropolregion Hamburg mantramäßig herbeten!

Wieder ein Grund mehr, keinesfalls DIE GRÜNEN zu wählen!

Poster Grüne Betonpartei

Die GRÜNEN und das Problem der FLÄCHENVERSIEGELUNG

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Unwetter2

Jeder von uns hat solche sogenannte STARKREGEN schon selber erlebt. Klar! Aber daß sie immer häufiger auftreten und deren Ursachen und Auswirkungen meist  menschengemacht sind, wird immer wieder von einigen Mitbürgern abgestritten.

Dazu von der Webseite der offiziellen Institution RISA:

RISA-KlimawandelUndFlaechenversiegelung

Da werden die immer heftiger werdenden Auswirkungen solcher Regenfälle kurz beschrieben. Aber auch einer der Gründe dafür:

Die FLÄCHENVERSIEGELUNG!

Eigentlich ist das ein Problem, das schon lange erkannt wurde, auch und vor allem von den GRÜNEN, als diese noch in der Opposition waren.

Frau Katrin Göhring-Eckarth (durch ihr Team) schreibt mir auf ihrer Facebookseite zu diesem Problem, das ich versuchte, ihr kurz zu erklären:

Di 14:38

Hallo Herr Napp, Frau Göring-Eckardt ist die Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Bundestag. Über den Victoriapark sollten Sie wahrscheinlich am besten mit den Hamburger Grünen sprechen. Die sind da viel besser im Bilde. Beste Grüße Team KGE

Jörn Napp

Di 16:05

Das ist ganz im Prinzip richtig, aber die GRÜNEN sind BUNDESWEIT inzwischen nur noch eine Beton-Partei. Und die Bundespartei sollte vielleicht mal die Hamburger zur Ordnung rufen!? Die sind es ja, die dann bei Bundestagswahlen gewählt werden wollen, oder sollte ich das falsch sehen? Man kann nicht einfach die Verantwortung von sich wegschieben, nur weil einem die Sachen nicht passen!

11:49

Es entspricht geübter Praxis, dass wir uns von der Bundesebene nicht in Landesangelegenheiten einmischen und Ratschläge geben, wo es uns an Information fehlt. Die Information die ich habe, ist die: die Hamburger Grünen regieren leider nicht allein, sondern in einer Koalition gemeinsam mit der (meiner persönlichen Meinung nach) wirklichen Beton-Partei, der SPD. Ich weiß nicht, wie die von Ihnen kritisierte Entscheidung zustande gekommen ist. Ich kenne sie nicht. Ich kenne aber Papiere, in denen wir auf Bundesebene beschreiben, wie die fortschreitende Flächenversiegelung gebremst werden soll. Eine solche Regelung würde auch den Hamburger Grünen helfen sich in solchen Fällen gegen einen bauwütigen Koalitionspartner durchzusetzen. Hier unser Positionspapier: https://www.gruene-bundestag.de/files/beschluesse/flaechenverbrauch.pdf

Freundliche Grüße
Team KGE

Hier hat mir Frau Göhring-Eckardt ein Positionspapier der GRÜNEN geschickt, das man 2011 absonderte.

Vor lauter Begeisterung ob soviel Verständnisses für die GRÜNEN von Natur und Menschen sollte man eigentlich julbilieren, wenn dem nicht leider die politischen Realitäten entgegen stünden.

Ich bin mir sehr sicher, das die Hamburger GRÜNEN dieses Positionspapier nicht von ihrem Koalitionspartner SPD haben unterschreiben lassen!

Das Resultat der tollen umweltpolitischen Handlungen sieht man dann dramatisch an diesen Fotos, die in der Hamburger Morgenpost veröffentlicht wurden.

mopo300117hamburggrauer

Wir schauen uns dazu zunächst einmal das Positionspaier der GRÜNEN zum Flächenverbrauch etwas näher an, um die Wünsche von der leidigen Realität unterscheiden zu können.

https://www.gruene-bundestag.de/files/beschluesse/flaechenverbrauch.pdf

Gruener2011FlaechenverbrauchMussGestopptWerden

Na, wenn Einen das nicht zu Tränchen rührt?

Es ist zwar tatsächlich ein Rückgang der verbrauchten Flächen bundesweit zu beobachten, aber das betrifft irgendwie nicht die GRÜNEN in Hamburg und Schleswig-Holstein.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#textpart-2

Werfen wir einen weiteren Blick in das Positionspapier:

Gruener2011WilleZumFlaechensparenFehlt

Hier stellen die GRÜNEN unmißverständlich fest, daß DER WILLE zum Flächensparen überall in der Praxis nicht gegeben ist.

Schauen wir dabei auf Hamburg, kann man nur auf gut Hamburgisch MELANKLÜTRICH werden.

Zwar erzählen uns Leute wie Schweim, daß ihnen das GRÜNE Herz bluten würde, aber Alles in Allem erzählen sie uns Allen, daß die gigantische Flächenversiegelung in Sachen Victoria-Park unbedingt notwendig sei! Immerhin, wenn die Pläne bis 2013 umgesetzt würden, etwa 10.000.000 qm!

Man leiert dabei die typischen Forderungen von Handelskammer, Wirtschaftsförderverbänden und der Metropolregion herunter!

Schauen wir noch einmal in das Positionspapier.

Gruene2011IntelligenterRecourcenumgang

Tja, hier gehen die GRÜNEN sogar soweit, die INTELLIGENZ ihrer Politiker ins Spiel zu bringen!

Leider zeigt auch hier die Realität, daß man sogar URGRÜNE THEMEN auf dem Altar des reinen Machterhaltes opfert, immer mit der tränenreichen Begründung, alles hätte ohne sie ja noch schlimmer kommen können!

Ein bezeichnendes Licht wirft eine Analyse des BUND der GRÜNEN-Politik in Hamburg auf dieses Desaster!

https://www.bund-hamburg.de/service/meldungen/detail/news/halbzeitbilanz-rot-gruen-zu-wenig-anstrengungen-in-der-umweltpolitik/

Hamburg ist weit davon entfernt, mit einer zukunftsfähigen Natur- und Umweltschutzpolitik zu glänzen. Selbst die meisten Vorhaben, die im Koalitionsvertrag als ein von Olaf Scholz bezeichneter „grüner Anbau“ festgelegt wurden, werden nicht oder nur stockend umgesetzt (siehe unten).

Die schleppende Umsetzung des Koalitionsvertrags liegt sicher an so mancher Blockadehaltung der SPD, aber auch die Grünen müssen ihren Koalitionspartner deutlich stärker in die Pflicht nehmen.

Insbesondere die zunehmende Flächenversiegelung von Grünflächen und Landschaftsschutzgebieten, die inkonsequente Luftreinhaltepolitik und die unzureichenden Anstrengungen beim Klimaschutz sind nicht akzeptabel.

Aber auch in nahezu allen anderen Punkten schneidet die Politik der GRÜNEN verdammt schlecht ab!

Bilanz-Tabelle-Halbzeit

Vor allem bei der Bebauung von Landschaftsschutzgebieten, wie es beim Victoria-Park der Fall ist, schneiden diese Partei und ihre Abgeordneten geradezu katastrophal ab!

Grundsätzlich dürften die meisten der Probleme inzwischen bekannt sein, aber ich möchte dazu einmal speziell auf die neuen Gewerbegebiete eingehen, was diese für das Thema FLÄCHENVERSIEGELUNG bedeuten.

Der BUND dazu:

https://www.bund-hamburg.de/service/presse/detail/news/gewerbeflaechenkonzept-bringt-weitere-flaechenversieglung-und-naturzerstoerung/

Selbst ein Hamburger Umweltsenator Kerstan entblödet sich nicht, zu behaupten, daß man mit Dachbegrünung und wasserdurchlässiger Pflasterung das Gros der möglichen Umweltprobleme reduzieren oder gegen Null bringen kann.

Dazu schauen wir uns mal solche angeblich wasserdurchlässigen Beläge im VORBILD-GELÄNDE Merkur-Park an.

Selbst die GRÜNEN preisen den nahezu unglaublichen Umweltschutz in diesem Gebiet  und erklären uns, wie gut man dort gearbeitet hat, um den Flächenverbrauch erheblich zu reduzieren.

Hier sehen wir zum Beispiel eine Rangierfläche auf dem Merkur-Park.

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Wir sehen, daß hier ein Bodenbelag genutzt wurde, der angeblich wasserdurchlässig und also gut für die Umwelt wäre.

Diese Steine, wie eigentlich ALLE ‚durchlässigen‘ Bodenbeläge, sind allerdings nur konzipiert für kleine Verkehrsflächen, wie Garageneinfahrten oder Parkplätze für PKW. Nicht aber für Schwerlastverkehr!

Bodenbelag-Wasserdurchlaessig

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Auf solchen Flächen ist die Belastung der Oberfläche relativ gering, zumal die Autos meist nur kurz darauf tatsächlich fahren, den Rest der Zeit aber dort parken.

Wenn aber Flächen durch große LKWs genutzt werden, muß der Unterboden natürlich viel stärker verdichtet werden, so daß wir getrost davon ausgehen können, daß da praktisch kein Wassertropfen mehr durch kann!

Ganz abgesehen davon, daß die Steine selbst ja schon mal per se kaum durchlässig sein dürften, sondern NUR die Zwischenräume!

Ein Durchlassproblem dürfte  immer dann auftreten, wenn Starkregen geschehen.

Bei sanftem Nieselregen mag das ja vielleicht noch gehen, aber im Falle von starken Regenfällen wird das Gros des Wassers oberflächlich direkt in die Kanalisation ablaufen oder zu erheblichen Überflutungen führen.

Da gibt es allerdings eine kleine lustige Statistik, die den HAMBURGER GRÜNEN etwas entgegenkommt, denn sie zeigt das, was ich ja schon seit Jahren behaupte:

Es regnet in Hamburg viel weniger als zum Beispiel in München. Ob die GRÜNEN das auch schon mitbekommen haben und deswegen so weit das Maul aufreißen?

Diese Tabelle stammt aus einer Untersuchung zu wasserdurchlässigen Böden.

Regenspenden-Statistik

Das Problem wurde von den Planern offenbar durchaus erkannt, weshalb sie behaupten, man habe gegen solche Vorkommnisse Vorkehrungen mit Überflutungsschutzmaßnahmen getroffen, womit sie die Gräben meinen, die zum Beispiel rund um den Merkur-Park angelegt wurden.

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Wir schauen noch einmal kurz in das Positionspapier der GRÜNEN von 2011:

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Tja, wie gesagt, man könnte gerührt sein, ob so vieler Weisheiten, von denen keine Einzige zumindest in Hamburg umgesetzt wurde und wird!

Auf Grund der auch von den GRÜNEN mitgetragenen Planungen für das erste länderübergreifende Gewerbegebiet Deutschlands, das MODELLCHARAKTER für viele weitere haben soll, wird zum Beispiel das Recycling von verseuchten Gewerbeflächen oder proritäre Nutzung noch nicht belegter oder frei gewordener Flächen ignoriert.

Denn, wenn wir bei unseren Modell-Gewerbegebieten bleiben, stehen dort BIS HEUTE immer noch große Flächen leer!

Merkurpark-MeyleDachbegruenung-Stand050516

Tja, so wundert man sich immer wieder, daß es offenbar immer noch Menschen und Wähler gibt, die den GRÜNEN solche Behauptungen abnehmen, wie sie Herr Schweim auf seiner Webseite verkündet!

OliverSchweim-Gruene-ErfolgeInWandsbek

Da kann man nur Luther zitieren:

„Allein der Glaube macht stark!“

Niedlich noch dazu eine Bemerkung eines Menschen, der angeblich im neuen Victoria-Park ein Firmengebäude errichten möchte:

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Wo der Mann recht hat, hat er recht! Klar!

 

Und hier noch ein paar Beiträge, die sich ebenfalls mit dem Versiegelungsproblem beschäftigen:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/28/landunter-in-stormarn-und-in-den-koepfen-der-politiker-und-beamten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/06/dorothee-stapelfeld-die-groesste-luegnerin-der-stadt-hamburg/

 

 

 

 

 

Erstes Gutachten stellt fest, das GRÜNDÄCHER bei hohen Gebäuden unwirksam sind!

GEO-PortalHamburg-Merkurpark-Dachbegruenung

Foto von Google Earth, das uns das weiter unten erwähnte Vorzeigehaus mit Dachbegrünung zeigt, das auch im offiziellen Heft lobend erwähnt wird.

Wir betrachten uns einmal das tolle ‚Gutachten‘, das sich mit den klimatologischen Auswirkungen auf unsere Landschaft und uns beschäftigt, wenn der Victoria-Park kommen sollte.

Herunterzuladen gibt es dieses sogenannte Gutachten beim Amt Siek.

https://www.google.com/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&source=images&cd=&ved=2ahUKEwjW1pSImsHbAhVDKFAKHYUEDe0Qjhx6BAgBEAI&url=https%3A%2F%2Fwww.amtsiek.de%2Fdownloads%2Fdatei%2FOTAwMDAwODE4Oy07L3Vzci9sb2NhbC9odHRwZC92aHRkb2NzL2FtdHNpZWsvc2llay9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlLzIwMTdfMTFfMTRfYXVzbGVndW5nc2V4ZW1wbGFyX2FubGFnZV82X2tsaW1hZ3V0YWNodGVuLnBkZg%253D%253D%2F2017_11_14_auslegungsexemplar_anlage_6_klimagutachten.pdf&psig=AOvVaw1k8pav7f0nEZH4x3RXO4S2&ust=1528448793415020

Spannend, aber natürlich keinesfalls überraschend, ist mal wieder die Tatsache, daß auch DIESES GUTACHTEN im Auftrag von Herrn Jebens entstand, wobei allerdings seine Firma FALSCH geschrieben wurde, denn die Firma schreibt den Victoria-Park ebenfalls mit ‚c‘ und nicht mit einem ‚k‘!

Klima-Gutachten2017-Erstellerdaten

Was hier nicht steht ist, WER dieses sogenannte ‚Gutachten‘ denn auf Hamburger Seite beim Bezirksamt Wandsbek geprüft hat?

Etwa Herr Weedermann-Korte?

Die arme Sau (entschuldigen Sie bitte, Herr WK!) müßte mindestens 72 Stunden pro Tag im Amt sitzen, wenn er tatsächlich alle diese Gutachten auf deren Richtigkeit überprüfen müßte, was er natürlich nicht getan hat, da ihm und seinen Mitarbeitern dafür wahrscheinlich die Fachkenntnisse fehlen würden!

Aber wir haben ja bei der Rechnungshofkritik zu Gutachten von 2016 nachlesen müssen, daß die Ämter natürlich gar keine Fachkräfte für so etwas haben.

Nun ein paar für uns SEHR WICHTIGE ERGEBNISSE:

Klima-Gutachten2017Aufgabenstellung

Es ist ja immer wieder niedlich, wie sehr denen doch das Wohl der Anwohner am Herzen liegt!

Aber schließlich werden sie ja vom Auftraggeber (Jebens) bezahlt, der natürlich ein für ihn positives Ergebnis sehen will, was er selbstredend auch bekommt.

Ob Jebens wohl bezahlen würde, wenn dieses Papier negativ für ihn ausgefallen wäre? Eher wohl nicht, wenn man mich fragt.

Da findet man aber schon mal das eine oder andere NEGATIVE in der Untersuchung, wie zum Beispiel eine deutliche Erwärmung des Klimas in Nord-Großlohe. Immerhin größer als 10%, was nach meiner unmaßgeblichen Meinung ziemlich viel ist!

Woanders würden bei solchen Erwärmungsraten die Alarmglocken ausgelöst werden. Aber natürlich nicht hier, denn etwas wärmer ist doch schön, oder?

Klima-Gutachten2017MehrWaermeInNordGrosslohe

Klima-Gutachten2017MehrWarmluftInNordGrosslohe

 

Natürlich fällt dieses sogenannte Gutachten ebenfalls POSITIV für eine Bebauung aus, da die klimatiaschen Auswirkungen für uns in Großlohe als ‚eher gering‘ eingestuft werden.

Das EINZIGE wirklich Spannende ist die Tatsache, daß hier endlich mal darauf hingewiesen wird, daß DACHBEGRÜNUNG auf hohen Gebäuden keinerlei Wirkung hat!

Klima-Gutachten2017DachgruenungUnwirksam

Immerhin gehört die DACHBEGRÜNUNG zu den wichtigsten Argumenten der GRÜNEN in Hamburg, um deren Bemühungen für einen tollen Umweltschutz nachzuweisen!

Hier ein Auszug des Hamburger Umweltsenators Kerstan aus einem Brief an mich:

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Dieses Foto zeigt so eine typische Begrünung auf dem Dach der Hafen-City-Universität.

Diese gibt es aber auch im Merkur-Park auf dem riesigen Gebäude der Meyle-Logistik, die in einer OFFIZIELLEN Schrift des GRÜNEN-Senators als besonderes Beispiel für tollen Umweltschutz hervorgehoben wird.

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Hier das erwähnte Haus im Merkur-Park. Von der tollen Begrünung sieht man nichts von unten.

OffzielleBroschuereHamburg-DachbegruenungMerkurPark

 

 

In sofern war ja dieses ‚Gutachten‘ dann doch mal etwas wert, weil hier eben den Sagen, solche tollen Gründächer seien doch das Non-Plus-Ultra des Umweltschutzes, ein Ende bereitet wird!

 

DANKE, Herr Jebens!

 

 

 

 

 

Hätte beim Victoria-Park eine ÖFFENTLICHE AUSSCHREIBUNG erfolgen müssen?

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Karrikatur aus dem Internet.

Ausschreibungen

Leider NEIN, wie ich das durchaus zu meiner eigenen Unzufriedenheit feststellen muß.

Jedenfalls NICHT, wenn es sich um Baugenehmigungen von PRIVATER SEITE her handelt. Schließlich muß der Steuerzahler in diesem Fall nicht löhnen, sondern die Bauträger, die da auf privatem Grund bauen möchten.

Auf der Partnerseite http://www.rahlstedt131.de wird leider die falsche Behauptung verkündet (jedenfalls von der Intention her), daß im Falle des Victoria-Parks eine öffentliche Ausschreibung hätte stattfinden müssen, was aber aus obigem Grund nicht notwendig war!

https://www.haufe.de/compliance/management-praxis/anwalt-rehm-wann-muss-eine-oeffentliche-ausschreibung-erfolgen_230130_341890.html

Anders allerdings könnte es sich bei den sogenannten GUTACHTEN verhalten, die die Stadt für dieses Projekt nutzt, denn diese sind NIEMAL öffentlich ausgeschrieben worden, sondern ausschließlich vom Planungsbegünstigten Jebens ausgesucht und bezahlt worden.

Allerdings scheint es mir auch in diesem Fall so zu sein, daß eine Ausschreibung ebenfalls nicht vonnöten gewesen wären, weil die Kosten der Erstellung dieser Gutachten unterhalb der Bemessungsgrenzen liegen würden.

Zitat von der HAUFE-Seite:

Die beschränkte Ausschreibung ist je nach Bundesland bis zu einem Auftragswert von 1 Mio. EUR bei Bauleistungen bzw. 200.000 EUR bei allgemeinen Leistungen (ohne Beschränkung in Sachsen) möglich. Allerdings gelten hier die zusätzlichen Voraussetzungen wie bei der freihändigen Vergabe, wenngleich nicht ebenso streng. Es muss etwa auch eine gewisse Dringlichkeit vorliegen oder eine öffentliche Ausschreibung bereits erfolglos durchgeführt worden sein bzw. sich von vorneherein nur ein begrenzter Bieterkreis ergeben.

Und wir können, denke ich, davon ausgehen, daß die Kosten für diese Gutachten pro Auftrag diese Summe nicht überschreiten würden.

 

Schwieriger aber könnte es bei den genutzten Gutachen sein, denn hier hatte ja schon der Hamburger Rechnungsdhof die Vergabe-Praxis von eben solchen scharf kritisiert.

In diesem Fall müßte eigentlich wegen der Vertrauenswürdigkeit eine Ausschreibunf erfolgen an mindestens 3 Firmen, was aber offensichtlich oft nicht geschieht.

In unserem Fall hat man das gar nicht erst versucht, sondern hat ‚Gutachten einfach so übernommen, deren Erstellerfirmen von Jebens (dem Planungsbegünstigten und Investor) ausgesucht und bezahlt wurden.

Auszug aus dem Bericht des Rechnungshofes 2016, in dem uns Allen gezeigt wird, wie ’nachlässig‘ (in meinen Augen KORRUPT) vorgegangen wird, auch wenn die Pläne ordentliche Gutachten erzwingen würden!

Man wird sich darauf herausreden, man habe damit Steuergelder gespart und die Wertigkeit der Gutachten überprüft, wobei Niemand erklärt, von WEM das getan wurde, der dann auch über die nötigen Fachkenntnisse verfügt.

Beim heutigen Personalmangel können wir davon getrost ausgehen, daß es diese ‚Kontrollen‘ NIEMALS gegeben hat.

Und auch gibt es, laut Punkt 308, gar nicht genügend Leute mit dem FACHWISSEN, um diese sogenannten Gutachten tatsächlich zu überprüfen.

Man nimmt sie hin, weil sie genau das ausdrücken, was Behörden und Politik wollen!

Ausschreibung KANN es ja auch nicht gegeben haben, da alle Gutachten von investor-bezogenen Firmen erstellt wurden, die natürlich, so wie ich das sehe, auf gar keinen Fall neutral sein können und natürlich auch nicht sind!

Aus dem Rechnungshof-Dokument:

Screenshot (62)

Screenshot (63)

Hier noch ein paar ergänzende Beiträge zum Thema ‚Gutachten‘:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/09/amtlich-bestaetigt-es-gibt-keine-neutralen-gutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/27/anfrage-an-herrn-ritzenhoff-bezueglich-der-erstellten-oder-zu-erstellenden-gutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/06/lug-und-betrug-mit-sogenannten-verkehrsgutachten-auch-bei-der-s-4/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/24/das-gefaelligkeits-verkehrsgutachten-unterschlaegt-die-laermbelastung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/