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Die GRÜNEN und das Problem der FLÄCHENVERSIEGELUNG

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Jeder von uns hat solche sogenannte STARKREGEN schon selber erlebt. Klar! Aber daß sie immer häufiger auftreten und deren Ursachen und Auswirkungen meist  menschengemacht sind, wird immer wieder von einigen Mitbürgern abgestritten.

Dazu von der Webseite der offiziellen Institution RISA:

RISA-KlimawandelUndFlaechenversiegelung

Da werden die immer heftiger werdenden Auswirkungen solcher Regenfälle kurz beschrieben. Aber auch einer der Gründe dafür:

Die FLÄCHENVERSIEGELUNG!

Eigentlich ist das ein Problem, das schon lange erkannt wurde, auch und vor allem von den GRÜNEN, als diese noch in der Opposition waren.

Frau Katrin Göhring-Eckarth (durch ihr Team) schreibt mir auf ihrer Facebookseite zu diesem Problem, das ich versuchte, ihr kurz zu erklären:

Di 14:38

Hallo Herr Napp, Frau Göring-Eckardt ist die Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Bundestag. Über den Victoriapark sollten Sie wahrscheinlich am besten mit den Hamburger Grünen sprechen. Die sind da viel besser im Bilde. Beste Grüße Team KGE

Jörn Napp

Di 16:05

Das ist ganz im Prinzip richtig, aber die GRÜNEN sind BUNDESWEIT inzwischen nur noch eine Beton-Partei. Und die Bundespartei sollte vielleicht mal die Hamburger zur Ordnung rufen!? Die sind es ja, die dann bei Bundestagswahlen gewählt werden wollen, oder sollte ich das falsch sehen? Man kann nicht einfach die Verantwortung von sich wegschieben, nur weil einem die Sachen nicht passen!

11:49

Es entspricht geübter Praxis, dass wir uns von der Bundesebene nicht in Landesangelegenheiten einmischen und Ratschläge geben, wo es uns an Information fehlt. Die Information die ich habe, ist die: die Hamburger Grünen regieren leider nicht allein, sondern in einer Koalition gemeinsam mit der (meiner persönlichen Meinung nach) wirklichen Beton-Partei, der SPD. Ich weiß nicht, wie die von Ihnen kritisierte Entscheidung zustande gekommen ist. Ich kenne sie nicht. Ich kenne aber Papiere, in denen wir auf Bundesebene beschreiben, wie die fortschreitende Flächenversiegelung gebremst werden soll. Eine solche Regelung würde auch den Hamburger Grünen helfen sich in solchen Fällen gegen einen bauwütigen Koalitionspartner durchzusetzen. Hier unser Positionspapier: https://www.gruene-bundestag.de/files/beschluesse/flaechenverbrauch.pdf

Freundliche Grüße
Team KGE

Hier hat mir Frau Göhring-Eckardt ein Positionspapier der GRÜNEN geschickt, das man 2011 absonderte.

Vor lauter Begeisterung ob soviel Verständnisses für die GRÜNEN von Natur und Menschen sollte man eigentlich julbilieren, wenn dem nicht leider die politischen Realitäten entgegen stünden.

Ich bin mir sehr sicher, das die Hamburger GRÜNEN dieses Positionspapier nicht von ihrem Koalitionspartner SPD haben unterschreiben lassen!

Das Resultat der tollen umweltpolitischen Handlungen sieht man dann dramatisch an diesen Fotos, die in der Hamburger Morgenpost veröffentlicht wurden.

mopo300117hamburggrauer

Wir schauen uns dazu zunächst einmal das Positionspaier der GRÜNEN zum Flächenverbrauch etwas näher an, um die Wünsche von der leidigen Realität unterscheiden zu können.

https://www.gruene-bundestag.de/files/beschluesse/flaechenverbrauch.pdf

Gruener2011FlaechenverbrauchMussGestopptWerden

Na, wenn Einen das nicht zu Tränchen rührt?

Es ist zwar tatsächlich ein Rückgang der verbrauchten Flächen bundesweit zu beobachten, aber das betrifft irgendwie nicht die GRÜNEN in Hamburg und Schleswig-Holstein.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#textpart-2

Werfen wir einen weiteren Blick in das Positionspapier:

Gruener2011WilleZumFlaechensparenFehlt

Hier stellen die GRÜNEN unmißverständlich fest, daß DER WILLE zum Flächensparen überall in der Praxis nicht gegeben ist.

Schauen wir dabei auf Hamburg, kann man nur auf gut Hamburgisch MELANKLÜTRICH werden.

Zwar erzählen uns Leute wie Schweim, daß ihnen das GRÜNE Herz bluten würde, aber Alles in Allem erzählen sie uns Allen, daß die gigantische Flächenversiegelung in Sachen Victoria-Park unbedingt notwendig sei! Immerhin, wenn die Pläne bis 2013 umgesetzt würden, etwa 10.000.000 qm!

Man leiert dabei die typischen Forderungen von Handelskammer, Wirtschaftsförderverbänden und der Metropolregion herunter!

Schauen wir noch einmal in das Positionspapier.

Gruene2011IntelligenterRecourcenumgang

Tja, hier gehen die GRÜNEN sogar soweit, die INTELLIGENZ ihrer Politiker ins Spiel zu bringen!

Leider zeigt auch hier die Realität, daß man sogar URGRÜNE THEMEN auf dem Altar des reinen Machterhaltes opfert, immer mit der tränenreichen Begründung, alles hätte ohne sie ja noch schlimmer kommen können!

Ein bezeichnendes Licht wirft eine Analyse des BUND der GRÜNEN-Politik in Hamburg auf dieses Desaster!

https://www.bund-hamburg.de/service/meldungen/detail/news/halbzeitbilanz-rot-gruen-zu-wenig-anstrengungen-in-der-umweltpolitik/

Hamburg ist weit davon entfernt, mit einer zukunftsfähigen Natur- und Umweltschutzpolitik zu glänzen. Selbst die meisten Vorhaben, die im Koalitionsvertrag als ein von Olaf Scholz bezeichneter „grüner Anbau“ festgelegt wurden, werden nicht oder nur stockend umgesetzt (siehe unten).

Die schleppende Umsetzung des Koalitionsvertrags liegt sicher an so mancher Blockadehaltung der SPD, aber auch die Grünen müssen ihren Koalitionspartner deutlich stärker in die Pflicht nehmen.

Insbesondere die zunehmende Flächenversiegelung von Grünflächen und Landschaftsschutzgebieten, die inkonsequente Luftreinhaltepolitik und die unzureichenden Anstrengungen beim Klimaschutz sind nicht akzeptabel.

Aber auch in nahezu allen anderen Punkten schneidet die Politik der GRÜNEN verdammt schlecht ab!

Bilanz-Tabelle-Halbzeit

Vor allem bei der Bebauung von Landschaftsschutzgebieten, wie es beim Victoria-Park der Fall ist, schneiden diese Partei und ihre Abgeordneten geradezu katastrophal ab!

Grundsätzlich dürften die meisten der Probleme inzwischen bekannt sein, aber ich möchte dazu einmal speziell auf die neuen Gewerbegebiete eingehen, was diese für das Thema FLÄCHENVERSIEGELUNG bedeuten.

Der BUND dazu:

https://www.bund-hamburg.de/service/presse/detail/news/gewerbeflaechenkonzept-bringt-weitere-flaechenversieglung-und-naturzerstoerung/

Selbst ein Hamburger Umweltsenator Kerstan entblödet sich nicht, zu behaupten, daß man mit Dachbegrünung und wasserdurchlässiger Pflasterung das Gros der möglichen Umweltprobleme reduzieren oder gegen Null bringen kann.

Dazu schauen wir uns mal solche angeblich wasserdurchlässigen Beläge im VORBILD-GELÄNDE Merkur-Park an.

Selbst die GRÜNEN preisen den nahezu unglaublichen Umweltschutz in diesem Gebiet  und erklären uns, wie gut man dort gearbeitet hat, um den Flächenverbrauch erheblich zu reduzieren.

Hier sehen wir zum Beispiel eine Rangierfläche auf dem Merkur-Park.

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Wir sehen, daß hier ein Bodenbelag genutzt wurde, der angeblich wasserdurchlässig und also gut für die Umwelt wäre.

Diese Steine, wie eigentlich ALLE ‚durchlässigen‘ Bodenbeläge, sind allerdings nur konzipiert für kleine Verkehrsflächen, wie Garageneinfahrten oder Parkplätze für PKW. Nicht aber für Schwerlastverkehr!

Bodenbelag-Wasserdurchlaessig

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Auf solchen Flächen ist die Belastung der Oberfläche relativ gering, zumal die Autos meist nur kurz darauf tatsächlich fahren, den Rest der Zeit aber dort parken.

Wenn aber Flächen durch große LKWs genutzt werden, muß der Unterboden natürlich viel stärker verdichtet werden, so daß wir getrost davon ausgehen können, daß da praktisch kein Wassertropfen mehr durch kann!

Ganz abgesehen davon, daß die Steine selbst ja schon mal per se kaum durchlässig sein dürften, sondern NUR die Zwischenräume!

Ein Durchlassproblem dürfte  immer dann auftreten, wenn Starkregen geschehen.

Bei sanftem Nieselregen mag das ja vielleicht noch gehen, aber im Falle von starken Regenfällen wird das Gros des Wassers oberflächlich direkt in die Kanalisation ablaufen oder zu erheblichen Überflutungen führen.

Da gibt es allerdings eine kleine lustige Statistik, die den HAMBURGER GRÜNEN etwas entgegenkommt, denn sie zeigt das, was ich ja schon seit Jahren behaupte:

Es regnet in Hamburg viel weniger als zum Beispiel in München. Ob die GRÜNEN das auch schon mitbekommen haben und deswegen so weit das Maul aufreißen?

Diese Tabelle stammt aus einer Untersuchung zu wasserdurchlässigen Böden.

Regenspenden-Statistik

Das Problem wurde von den Planern offenbar durchaus erkannt, weshalb sie behaupten, man habe gegen solche Vorkommnisse Vorkehrungen mit Überflutungsschutzmaßnahmen getroffen, womit sie die Gräben meinen, die zum Beispiel rund um den Merkur-Park angelegt wurden.

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Wir schauen noch einmal kurz in das Positionspapier der GRÜNEN von 2011:

Gruene2011InstrumenteGegenFlaechenverbrauch

Tja, wie gesagt, man könnte gerührt sein, ob so vieler Weisheiten, von denen keine Einzige zumindest in Hamburg umgesetzt wurde und wird!

Auf Grund der auch von den GRÜNEN mitgetragenen Planungen für das erste länderübergreifende Gewerbegebiet Deutschlands, das MODELLCHARAKTER für viele weitere haben soll, wird zum Beispiel das Recycling von verseuchten Gewerbeflächen oder proritäre Nutzung noch nicht belegter oder frei gewordener Flächen ignoriert.

Denn, wenn wir bei unseren Modell-Gewerbegebieten bleiben, stehen dort BIS HEUTE immer noch große Flächen leer!

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Tja, so wundert man sich immer wieder, daß es offenbar immer noch Menschen und Wähler gibt, die den GRÜNEN solche Behauptungen abnehmen, wie sie Herr Schweim auf seiner Webseite verkündet!

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Da kann man nur Luther zitieren:

„Allein der Glaube macht stark!“

Niedlich noch dazu eine Bemerkung eines Menschen, der angeblich im neuen Victoria-Park ein Firmengebäude errichten möchte:

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Wo der Mann recht hat, hat er recht! Klar!

 

Und hier noch ein paar Beiträge, die sich ebenfalls mit dem Versiegelungsproblem beschäftigen:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/28/landunter-in-stormarn-und-in-den-koepfen-der-politiker-und-beamten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/06/dorothee-stapelfeld-die-groesste-luegnerin-der-stadt-hamburg/

 

 

 

 

 

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OFFENER BRIEF an die GRÜNEN in Wandsbek und ganz Hamburg!

joschka-fischer-zitat-1969Diesen Brief verteile ich auch an die Bezirksversammlung in Wandsbek und über alle mir zur Verfügung stehenden Kanäle!
Hamburg, den 25. November 2016

Sehr geehrter Herr Paustian-Döscher.
(Ich bin ja eigentlich immer höflich)

Zunächst gebe ich Ihnen dieses nette Zitat eines gewissen Schweim von den GRÜNEN in Rahlstedt noch einmal mit. Ich hatte es ja gestern auch schon zitiert.
Das Schöne ist ja, daß das Netz nie etwas vergißt und man bei intensiver Suche auch auf solche Perlen stößt!
Andererseits kennen wir ja das Zitat von Adenauer: ‚Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?‘

Herr Schweim (GRÜNE) in seinem Grünschnack 2013:
„Der Nachhaltigkeitsrat fordert die Inanspruchnahme neuer Flächen insbesondere durch Innenentwicklung und Flächenrecycling bis 2050 auf null zu reduzieren. …
Gerade der Umgang mit dem Thema Flächenverbrauch, Schutz von Natur- und Erholungsflächen, die Verringerung und Vermeidung von Lärmemissionen sind ur-grüne Themen. Es erscheint daher richtig und notwendig, dass wir uns gegen die Ausweisung solcher Gewerbegebiete engagieren. Tun wir das nicht, würden wir in der Öffentlichkeit unser grünes Profil in Wandsbek verlieren. …
Im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek berichtete die Verwaltung uns am 14. Mai 2013, dass ein Gutachten zu den Möglichkeiten zur Entwicklung eines gemeinsamen Gewerbegebietes zwischen Barsbüttel (Schleswig-Holstein) und Rahlstedt in Auftrag gegeben werden soll. Sollte das Gutachten zu dem Schluss kommen, dass ein gemeinsames Gewerbegebiet an dieser Stelle sinnvoll erscheint, würde das dem oben formulierten Ziel des Flächenrecycling und der Innenentwicklung entgegenstehen und vielmehr den Forderungen der Handelskammer entgegenkommen.“

Nun aber zu Ihnen und Ihrem Redebeitrag gestern Abend auf der Bezirksversammlung Wandsbek.
Da Sie MICH PERSÖNLICH zitiert und angegriffen haben (ich nutze dieses Wort jetzt mal), ist es natürlich mein Recht, mich dagegen zu äußern.
Gestern Abend durfte ich das ja nicht.

Zunächst einmal kritisierten Sie etwas weinerlich meinen Begriff ‚Krieg‘! Oder daß ich zu ‚militanten Aktionen‘ aufgerufen hätte.
Nun ja. Ich empfehle Ihnen sehr, sich mal in der Vergangenheit Ihrer Partei umzusehen und sich die Reden, Sprüche und Aktionen der GRÜNEN zu betrachten, als diese noch nicht AN DER MACHT waren!
http://www.fnp.de/nachrichten/meinung-der-redaktion/Kein-Sinn-fuer-das-Machbare;art743,2014469

Zitat: „Ehemalige Polizisten aus Frankfurt erinnern sich noch an den Joschka Fischer der 1970er- Jahre. Dieser mischte als Schläger an vorderer Stelle mit, wenn Hausbesetzungen in Gewalt ausarteten. Für den damaligen Linksextremisten Fischer war der brachiale Widerstand gegen die Staatsgewalt völlig legitim. Später, als die Grünen gegründet waren, einte viele Mitglieder die Abneigung gegen die „Bullen“, denen man ja auf Demonstrationen oft genug gegenüberstand. “

DAS unterscheidet mich von IHREN GRÜNEN, denn meine MILITANZ beinhaltet KEINERLEI GEWALT gegen Personen oder Sachen! DAS habe ich immer wieder in meinen Beiträgen erwähnt, aber Sie scheinen es zu bevorzugen, nur selektiv zu lesen!
Wenn Sie abstreiten, daß wir uns in einem KRIEG befinden, frage ich Sie, warum der NABU nach einem Jahr Koalition zwischen SPD und GRÜNEN zu dem tragischen Schluß kommt, daß dieses eine KOALITION GEGEN DIE NATUR sei! (Im Link bitte etwas runterscrollen!)

Bündnis für das Wohnen in Hamburg: Neuauflage beschlossen

Zumindest in Hamburg haben die GRÜNEN zum reinen Machterhalt einen gnadenlosen KRIEG gegen die Menschen und die Natur begonnen, bei dem Sie ihre ur-grünen Themen mal eben schlicht zu den Akten legen, nur um ihre schönen politischen Posten zu behalten!
Die OPFER DIESES KRIEGES sind die Menschen (zB bei uns in Großlohe) und die Natur, die hier großflächig (bis zu 1000 ha bis 2030) vernichtet werden wird! Auch da können Sie gerne mal die Schreiben der Naturschutzverbände BUND und NABU nachlesen!

Ich nehme an, daß Sie über die tatsächlichen Pläne, die auch Herr Graage (CDU) gestern ansprach, informiert sind, diese aber versuchen zu ignorieren! Sollten Sie diese tragischer Weise nicht kennen, bin ich Ihnen gerne behilflich mit der passenden Lektüre! Mein Archiv ist da inzwischen sehr umfangreich.

Herr Schweim und auch Sie gestern Abend behaupten, man MÜSSE in einer Koalition KOMPROMISSE eingehen. Da stimme ich Ihnen gerne zu. Aber man kann doch wegen solcher Kompromisse nicht seine BASIS-IDEEN begraben!?
Wenn DAS von einem Politiker gefordert wird, MUSS er sein Amt niederlegen! Die GRÜNEN MÜSSEN aus der Koalition austreten und es MÜSSEN dann Neuwahlen stattfinden, um die tatsächlichen Fronten (zu kriegerisch?) zu klären!
DAS aber wollen Sie auf gar keinen Fall, denn man sitzt ja jetzt nett und bequem an den Pfründen der Regierung! Für mich wäre das eine Art KORRUPTION! Man läßt sich seine Grundsätze abkaufen! In der Bibel stünde da dann ‚Für einen Silberling‘!

Ihre Partei verhält sich so, als ob der Pabst des lieben Friedens mit den Moslems Willen plötzlich behaupten würde, Jesus hätte nie gelebt! Auch er würde damit die Grundlagen seiner Kirche begraben!
Aber GENAU DAS machen Sie und Ihre Partei! Zumindest in Hamburg, aber leider wohl auch insgesamt im Bund.
Sehen Sie, Herr Paustian-Döscher! DAS ist der Unterschied zwischen meiner ‚Militanz‘ und Ihrem politischen Verhalten! SIE laufen Ihre Partei gehorsam gegen die Wand, wärend WIR für uns und DIE NATUR kämpfen! JA! KÄMPFEN!

Denken Sie mal darüber nach, WARUM die Menschen Sie gewählt haben und WAS Sie denen schuldig sind! Falls Sie das noch können.

Mit nicht ganz so freundlichen Grüßen
Jörn Napp
Bachstückenrin 5
22149 Hamburg

Ergänzend zu diesem Brief möchte ich noch diesen Beitrag des NABUs Schleswig-Holstein erwähnen:

https://schleswig-holstein.nabu.de/politik-und-umwelt/umweltpolitik/umweltbilanz-2012-2015/index.html

‚Grün wirkt‘ – wirkt ‚Grün‘ wirklich?

Zwischenbilanz der Umweltpolitik der Jahre 2012 bis 2015 in einer Rot-Grün-Blauen Koalition

Fortsetzung unserer Presseschau.

Auch das Hamburger Abendblatt berichtete über die Zurückweisung unseres Bürgerbegehrens.

An diversen Stellen für meinen Geschmack ein wenig zu positiv für Jebens Pläne (zB ‚Premium-Gewerbegebiet‘), aber immerhin wird das Projekt und die Probleme  angesprochen.

Auch die Tatsache, daß der Senat dieses Vorhaben rücksichtslos durchsetzen will, egal, was es kostet, wird erklärt. Und das ist gut so, denn es zeigt, daß man in der hohen Politik keinerlei Rücksicht auf die betroffenen Bürger nimmt, solange die industriellen Belange vorgezogen werden können! Und DAS von einer Regierung, die aus der SPD (die sollten eigentlich SOZIAL sein) und den GRÜNEN (die sollten grundsätzlich die Erhaltung des Grüns in unserer Stadt als oberste Priorität haben)!

Bei den nächsten Wahlen im kommenden Jahr werden wir uns daran erinnern, denn es ist egal, ob das Bundestagswahlen sind, denn die Denkweise dieser Parteien wird kaum sehr unterschiedlich ausfallen vom Bund zur Region!ha031116buergerbegehrengescheitert

SPD-Mann Wysocki und das angebliche demokratische System in Hamburg!

spd_ekkehard_wysocki_web2015 Offizielles Foto des Herrn Wysocki

Wir sehen hier den Mann, der uns auf nahezu jeder Veranstaltung (zuletzt am 27.09.), wo immer diese stattfindet, des Längeren verklickert, wie in Hamburg ein demokratisches System funktioniert. Das macht er zwar grundsätzlich nur, um die Fragezeit der Bürger derart zu verkürzen, dass er danach eben diese nicht mehr beantworten kann, aber immerhin spricht er im Brustton der Überzeugung.

Gerade jetzt in unserem Fall aber sehen wir, daß es, wenn wir es uns genau betrachten, dieses DEMOKRATISCHE SYSTEM gar nicht gibt! Es funktioniert NUR ALS SHOW für den unmündigen Bürger! Und unser Herr Wysocki ist das beste Beipsiel dafür!

Wie er uns und mir nun schon mehrfach erklärt hat, ist er zwar von den Bürgern dazu gewählt worden, DEREN Interessen zu vetreten, würde aber im Zweifelsfall immer gegen eben diese und für das ‚Gesamtinteresse‘ der Stadt Hamburg stimmen.

Im Laufe der letzten Wochen mußte aber auch dem politisch korrektesten Bürger klar werden, daß es eben dieses ‚demokratische‘ System gar nicht gibt! Auch Politiker mit einem eigenen Gewissen und einem entsprechenden Stimmverhalten scheinen inzwischen ausgestorben zu sein. Wysocki ist für mich das Paradebeispiel dafür!

Er stimmt NICHT ab, wie es ihm sein Gewissen erzählt, sondern immer genau so, wie es ihm von Oben her vorgegeben wird! So etwas nennt man FRAKTIONSZWANG! Und er macht da auch mit, ohne dass es ihm größere Probleme zu bereiten scheint!

Er handelt zwar gegen alle Handlungsweisen seinerseits aus den früheren Jahren (was er aber mit einigen seiner Kollegen durchaus gemein hat, wie zB Buschhüter und Schweim), hebt aber geflissentlich das Pfötchen, wenn der Befehl von Oben kommt! Er hat zwar geschworen, nicht gegen die Interessen des Volkes zu agieren, macht das aber problemlos, wobei er das von ihm so heftig beschworene demokratische System mit Füßen tritt! Das erinnert mich irgendwie an das System in der seligen DDR: Dort gab es nur eine Partei (ein paar kleinere Heloten nebenbei noch), und deren Abgeordnete stimmten selbstverständlich so, wie es die Chefs des Politbüros vorgaben!

Ist das bei uns anders? NEIN! Auch hier werden die Vorgaben an die Abgeordneten ausgegeben, und diese haben dem zu folgen! FÜHRER BEFIEL! WIR FOLGEN!

Gerade im Falle der Planung Rahlstedt 131 und dem Victoria-Park (die anderen lasse ich derzeit mal raus, da das nicht Hamburg unmittelbar betrifft) sehen wir in größter Klarheit, wie dieses System funktioniert und wie das gemeine dumme Volks beschissen wird! Immer mit dem Zeichen DEMOKRATIE dran! Das wurde übrigens in der DDR auch so genannt.

Der ganze Prozeß, der, wie uns Wysocki unermüdlich erklärt, so unglaublich demokratisch ist, ist in Wirklichkeit NUR EINE SHOWVERANSTALTUNG, um sich ein demokratisches Mäntelchen umzuhängen! Es wird uns vorgegaukelt, das Ganze ginge durch einen tatsächlichen Prozeß, bei dem es immer noch die Möglichkeit einer Ablehnung gäbe!

Da ‚diskutieren‘ irgendwelche Bauausschüsse über den Plan, aber auch das ist für die Katz, da das Ergebnis schon längst VORGEGEBEN ist und nur durchgewunken werden muß, damit die Kritiker keine rechtliche Handhabe bekommen! Uns wird erzählt, daß es die Bezirksversammlung Wandsbek und deren Ausschüsse seien, die hier das Sagen hätten, aber in Wirklichkeit liegt die Hoheit längst beim Senat, der dieses Projekt als ERSTES INTERKOMMUNALES GEWERBEGEBIET bundesweit unter allen Umständen durchsetzen will!

Da läßt man es höchstens noch zu, den Bürgern das ‚Recht‘ einzuräumen, zu bestimmen, wie die Farben der Hütten dort aussehen sollen, oder ob es eine kleine Wiese mit Apfelbäumen und ein paar Bänken geben könne!

Aber, wie es ja leider immer so ist, unterschätzen uns unsere Oberen. Und, trotz aller Beteuerungen haben wir es jetzt schriftlich, daß dieser ganze Plan längst beschlossen ist und durchgesetzt werden soll, egal, ob die Demokratie und die Natur dabei in die Binsen geht!

Aus einer Mail vom 14.10.2016:

„…ich möchte Sie hiermit in Kenntnis setzen, dass das Bezirksamt Wandsbek am Do. 13.10.2016 darüber informiert wurde, dass der Senat beschlossen hat, das Bezirksamt Wandsbek anzuweisen, das Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 mit dem Ziel einer gewerblichen Ausweisung zügig durchzuführen und den Bebauungsplan unter Beachtung des Abwägungsgebots festzustellen. …..

 Mit freundlichen Grüßen……“

Als ob wir das nicht längst geahnt hätten. Trotz der gespaltenen Zungen der Herren Wysocki, Buschhüter, Dressel oder Schweim u.a.!

So wie ich das sehe, wird hier die Bevölkerung eklatant belogen und über die wahren Prozesse im Unklaren gelassen! DAS können, wollen und dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

Der WAHNSINN in Beton !

ueberfluessigesgruenUnsere gute Wohnungsbausenatorin Dorothee Stapelfeld liegt, zusammen mit den GRÜNEN wie zB Frau von Berg aus Eimsbüttel, offensichtlich voll im derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Trend:

HAU WECH DAT GRÜN!

Wer braucht schon grünes Unkraut, das überall in Massen unsere Stadt bisher zugewuchert hat? Das stört nur und ist dreckig! Allein die ungeheuren Mengen an Müll, wie Laub usw. kosten die Stadt jedes Jahr Millionen! Dazu noch die Umweltbelastungen durch die Laubbläser, die sowieso zu den meistgehaßten Werkern unserer Republik gehören!

Hamburg war zwar bisher immer ziemlich stolz darauf, eine derart GRÜNE Stadt zu sein, aber das hat jetzt ein Ende! BETON muß her! Und damit das hinterher wieder die optimale Farbe hat, kann man den ja GRÜN streichen! Ist eh praktischer als weiß oder so!

Also, in meinem Falle, in Großlohe würde das bedeuten, daß da, wo ich wohne, zwischen den drei Hochhäusern ja noch viel zu viel GRÜN ist! Ungenutzte Fläche! Das können wir doch gleich in einem Aufwasch mit dem Victoria-Park erledigen!

Abholzen und noch drei weitere Hochhäuser hinstellen! Das bringt neben neuen Wohnungen auch noch Arbeitsplätze, und die Immobilienhaie lecken sich, wie man dem Abendblatt-Artikel vom 7.Oktober entnehmen darf, auch schon alle Fingerchen danach!

http://www.abendblatt.de/hamburg/article208372485/Wo-in-Hamburg-neue-Wohnungen-und-Haeuser-entstehen.html

Zitat: „Hamburg geht an seine grünen Reserven

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hat vor einigen Monaten daher die Idee von der „Stadt an neuen Orten“ geboren. Mit anderen Worten: neue, größere Wohnviertel am Stadtrand. Hamburg geht an seine grünen Reserven. Insgesamt bis zu 70.000 Wohnungen könnten innerhalb der kommenden zehn Jahre in Hamburg gebaut werden, heißt es aus der Behörde. Um das zu erreichen, muss zum einen vorausschauend geplant werden. Zum anderen gilt es, den zu erwartenden Widerstand von Anwohnern und Umweltschützern zu kanalisieren.“

Immerhin ahnt diese gute Dame schon Übles!

PS: Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, so kann er sich jederzeit an mich wenden. Ich werde ihm dann eine Kopie zukommen lassen.

NABU zeigt sich besorgt um die zu vernichtende Flora und Fauna !

Wir sind mal wieder auf der Titelseite des WOCHENBLATTes aus dem Stadtteil RAHLSTEDT.

Da dieses Blatt durchaus ziemlich viel gelesen wird, dürfte dieses ein weiterer Erfolg unseres Widerstandes gegen den Victoriapark sein. Vor Allem sorgt es für einen höheren Bekanntheitsgrad, was dringend nötig ist.

Leider ist mir das Papier der Umweltverbände, das unter der Federführung des NABUs in Wandsbek eingereicht wurde, noch nicht bekannt, aber es ist schon mal ein erster machtvoller Schritt.

Allerdings macht mir der letzte Satz dieses Artikels etwas Kopfzerbrechen, denn Herr Jansen hofft, daß es zu einem ‚Kompromiß‘ kommen könnte.

Da frage ich mich natürlich, wie ein solcher aussehen sollte? Denn auch ein, wie auch immer gearteter Kompromiß verurteilt unsere Natur da zum Tode!

Es KANN und DARF keine Kompromisse geben! Wir dürfen den Politikern, der Verwaltung und den Immobilienhaien KEINE noch so kleine Andeutungen geben, wir seien ‚kompromißbereit‘! NEIN!

Ohne ‚Wenn‘ und ‚Aber‘:

DAS GEWERBEGEBIET DARF NICHT GEBAUT WERDEN!

Nicht mehr aber auch nicht weniger!

 

PS: Aber vielleicht hat Herr Jansen das ja auch gar nicht so gesagt, sondern wurde falsch interpretiert, was ich annehme.

Ist unsere Tierwelt hier NICHT SCHÜTZENSWERT ?

Nimmt man die Aussagen der Frau Jacob, so sind unsere vielen Tiere direkt hinter unseren Häusern nichts wert!

Herr Jebens denkt offensicht auch so, zusammen mit Herrn Schweim von den GRÜNEN oder den Herren Buschhüter und Wysocki von der SPD! „Hau wech den Scheiß!“

Wir Anwohner von Großlohe sind da eindeutig anderer Meinung!

WO, bitte, kann man noch in einer Großstadt selber ‚wilde‘ Tiere sehen? WO können Kinder noch direkt Natur erleben, wenn nicht HIER hinter unseren Häusern?

Aber dafür bekommen wir ja völlig neue Naturerlebnisse, wie man uns verklickert hat! Fragt sich nur, was das für welche sein sollen?

Meine Nachbarin Nadine Ahrenhold, die auf ihren langen Wegen mit ihrem Hund das Gelände kennt, wie wirklich nur wenige sonst, hat mit ihrem Handy ein paar schöne Bilder gemacht.

Das kleine Kitz ist inzwischen erwachsen. Andere Rehe sind schon so ‚zutraulich‘, daß sie selbst vor dem Hund nicht mehr die Flucht ergreifen.

Und ein herrlicher Busshard ist auch dabei! Oder ein Pfauenauge!

Und DAS ALLES soll zubetoniert werden? Weg? Tot? NIEMALS!

 

Bigotterie der Hamburger GRÜNEN! Wegen Machterhalts Wandel zur Beton-Partei !

Unser lokaler Topmann der GRÜNEN, ein Mann namens Oliver Schweim,  hat es wahrlich nicht leicht, sich im Gespinnst seiner Phantasien und Lügen (so wie ich das mal sehen möchte) noch durchzuwursteln! Kann ich verstehen, denn als GRÜNER muß er sich wirklich etwas einfallen lassen, um all die Äußerungen noch irgendwie grün anstreichen zu können!

Als er noch in der Opposition war, hatte er es da eindeutig einfacher, denn jetzt MUSS er, ähnlich wie seine SPD-Counterparts Wysocki und Buschhüter, eine Politik vertreten, die er – das möchte ich ihm mal zugute halten – wahrscheinlich selber nicht gut heißt. Aber da er unter Fraktionszwang steht, und die GRÜNEN händeringend an der Macht bleiben wollen, muß er in den sauren Apfel beißen! Das tut er aber, ohne rot zu werden!?

Auf einer seiner Websites, dem ‚Grünschnack‘, argumentiert er noch vehement GEGEN die Bebauungsplanungen um den Victoria-Park.

https://gruenschnack.wordpress.com/2013/10/06/keine-neuen-grossen-gewerbegebiete/

Zitat: „Der  Senat  betont  in  seiner  Antwort,  dass  die  Landschaftsräume  in unmittelbarer  Nähe  zur  bebauten  Stadt  als  zusammenhängende Kulturlandschaft  sowohl  für  den  Naturschutz,  als  auch  für  die  Erholung einen  hohen  Wert  haben.  Es  soll  die  Priorität  auf  der  Innenentwicklung liegen.

Der  Nachhaltigkeitsrat  fordert  die  Inanspruchnahme  neuer  Flächen insbesondere  durch Innenentwicklung und Flächenrecycling bis 2050 auf null zu reduzieren.

Dennoch  fordert  die  Handelskammer  300  Hektar  neue  Gewerbeflächen pro Jahr. Kommt der Senat dieser Forderung nach,  würde  das  weiterhin einen  enormen  Flächenverbrauch  bedeuten.  Ein  nachhaltiges  Handeln ergibt sich aus solchen Forderungen nicht.

Im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek berichtete die Verwaltung  uns  am  14.  Mai  2013,  dass  ein  Gutachten  zu  den Möglichkeiten  zur  Entwicklung  eines  gemeinsamen  Gewerbegebietes zwischen  Barsbüttel  (Schleswig-Holstein)  und  Rahlstedt  in  Auftrag gegeben  werden  soll.  Sollte  das  Gutachten  zu  dem  Schluss  kommen, dass ein gemeinsames Gewerbegebiet an dieser Stelle sinnvoll erscheint, würde  das  dem  oben  formulierten  Ziel  des  Flächenrecycling  und  der Innenentwicklung  entgegenstehen  und  vielmehr  den  Forderungen  der Handelskammer entgegenkommen.“

Man mag es kaum glauben, wenn man diesen Mann in den Versammlungen derzeit zum Thema Victoria-Park parlieren hört! So eine Wandlung um 180° ist schon bemerkenswert! Wobei er diese akrobatische Leistung mit seinem Koalitionspartner Buschhüter von der SPD gemein hat, denn auch der hat sich, wenn auch ein paar Jahre früher (2008) schon gegen solche Pläne ausgesprochen, die er jetzt bedingungslos unterstützt!

Herr Schweim im Wochenblatt vom 14. April 2014:

„Wir haben grundsätzlich nichts gegen Gewerbeflächen“, sagte Oliver Schweim von den Rahlstedter Grünen. Es gebe allerdings einige kritische Punkte bei einer Ansiedlung in Großlohe, etwa den Flächenverbrauch. „Im angrenzenden Merkur-Park gibt es noch freie Flächen“, erklärte Schweim. Womöglich gebe es andere Branchen als die Logistik, die mehr Arbeitsplätze schaffen könnten, so der Grüne weiter. Die Flächenversiegelung hätte Auswirkungen auf das nahe Stapelfelder Moor. Und schließlich würde die Gewerbefläche deutlich mehr Verkehr und Lärm bringen. „Darunter würden Stapelfeld und Rahlstedt leiden“, fürchtet Schweim. Problematisch sei außerdem die Erschließung des neuen Gewerbegebietes unmittelbar an der seit Jahrzehnten freigehaltenen Trasse für den Ring 3 – der Ausbau in Richtung B 75, Berne, Sasel und Poppenbüttel könnte nach Ansicht der Grünen erneut zum Thema werden.
Und ergänzend in einem Leserbrief:

„Oliver Schweim aus Rahlstedt | 14.04.2014 | 22:26

Ich denke meine Kritik ist deutlich geworden. Die CDU arbeitet hier mit einer schizophrenen Argumentation. Ich bezweifle, dass in einem solchen Gewerbegebiet nennenswerte Arbeitsplätze NEU geschaffen werden. Oft finden nur Verlagerungen aus Kosten- oder Imagegründen statt.“
In einer Antwort an mich beteuert er zwar, daß es sich HIER NUR um ein geplantes Logistikzentrum gehandelt habe, das er und die GRÜNEN haben verhindern wollen, aber wenn ich den Artikel lese, dann dreht es sich hier weniger um eben dieses, als um den FLÄCHENVERBRAUCH, die Versiegelung und die Auswirkungen auf das Stapelfelder Moor!

Gerade Letzteres wurde gestern wieder hochaktuell bei den Entwicklungen in Barsbüttel und um Möbel Höffner herum, aufgezeigt!

Herr Schweim in einer Mail an mich:

„Wie ich auch in der Öffentlichen Plandiskussion sagte, muss man in einer Demokratie Kompromisse eingehen ansonsten hat man bzgl. seiner eigenen Ziele keinen Einfluss. Das hat Ihnen auch Frau von Berg geschrieben. Wenn wir ein Gewerbegebiet an dieser Stelle nicht akzeptieren würden, hätte es keine rot-grüne Koalition im Bezirk gegeben. Jede andere politische Konstellation hätte im grünen Sinne sicher eine noch schlechtere Lösung bedeutet.“

OK, Kompromisse müssen fast immer geschlossen werden, aber wenn diese GEGEN die GRUNDFORDERUNGEN DER GRÜNEN gehen, dann sollte man sich nicht an solchen Beschlüssen beteiligen, denn hinterher, wenn die gigantische Umweltkatastrophe erst einmal eingetreten ist, gibt es kein Zurück mehr! Und DIE GRÜNEN haben das Desaster dann MITZUVERANTWORTEN! Und WIR werden uns daran erinnern, wem wir den Mist zu verdanken haben!

Schön ist auch, daß er in dem Artikel zugibt, daß die Pläne des Ring 3 keineswegs vergessen sind. Auf der letzten Bezirksversammlung stritt er das allerdings ab und erdreistete sich festzustellen: „Solange WIR an der Regierung sind, wird es den Ring 3 nicht geben.“

Worauf ich äußerte, daß ich diese Antwort keinesfalls als beruhigend empfinde, denn wer garantiert uns, daß die GRÜNEN weiterhin in der Regierung bleiben?

Nehmen wir dazu Äußerungen seiner Eimsbütteler Kollegin von Berg, die uns vor laufender Rathauskamera mitteilte, daß wir Hamburger bald eine ethnische Minderheit in Hamburg seien und man wegen der Zuwanderung EINE BAULICHE VERDICHTUNG haben müsse, was bedeuten würde, wie ich das sehe, daß auch die letzte Grünfläche zugebaut werden würde, wenn es nach ihr ginge!

Also ergibt sich das Fazit:

NUR WEGEN DES MACHTERHALTS sind die GRÜNEN in Hamburg offenbar bereit, auch die letzten Flächen zu versiegeln und die Grünzonen zuzubetonieren!

Wirklich erfreuliche Aussichten, wenn wir uns das mal so melanklütrich betrachten!

Im gestrigen Wochenblatt für Rahlstedt tritt Herr Schweim als besorgter Umweltschützer auf, aber wenn es um die großflächigen Zerstörungen im Zusammenhang mit dem Victoria-Park geht, scheint er keine Gewissensbisse zu haben!?

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Krieger (Möbel Höffner, Möbel Kraft, Sconto etc.) möchte sich auch vergrößern. Bloß: Wohin?

Herr Krieger, der größte deutsche Möbelhändler (gleich nach IKEA) und vielleicht der größte Steuerzahler Stormarns plant auch schon seit Jahren die Erweiterung.

Wenn es nach ihm ginge, würde nicht nur der Ring 3 (die direkte Verbindung zwischen Rahlstedt und der extra für ihn gebauten Autobahn-Anschlußstelle Barsbüttel) sofort gebaut werden, sondern auch noch reichlich Flächen, die ihm wohl schon gehören, zubetoniert werden.

Flächen, die früher (man beachte das demolierte Naturschutz-Schild) wohl für gewerbliche Nutzung keinesfalls vorgesehen waren.

Auch das gleich neben seiner Hütte gelegene Stapelfelder Moor dürfte betroffen sein, zumal das amtliche Gutachten besagt, eine Distanz von 150 m wäre ein ausreichender Schutz für das Moor!

Hier ein Blick in Richtung des Moores. Rechts sind es noch etwa 200 m zu Möbel Höffner. Und hinter der Baumlinie liegt das Moor.

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Warum möchte die Firma Boltze im Gewerbegebiet Stapelfeld / Braak sich ausgerechnet in ein Schutzgebiet ausbreiten ?

 

OK, wenn eine Firma mehr Gelände braucht, weil sie sich vergrößern möchte oder auch muß und damit dann – hoffentlich – auch mehr Arbeitsplätze schafft, so sollte man denen helfen, die Pläne zu verwirklichen.

Aber in diesem Fall muß es doch wohl kein Schutzgebiet sein, denn das schon vorhandene Gewerbegebiet, auch direkt neben dem Gebäude, bietet reichlich ungenutzte aber schon erschlossene Flächen an!

Also: Ihr Lieben von Boltze. Bitte seid so lieb und baut eure neuen Hütten auf Flächen, die eh schon kaputt sind!