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https://www.rahlstedt131.de/

 

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Aktualisierung vom 20. Juni 2017 um 17.15 Uhr:

Letztes Gruppentreffen am 22.5.

Es war ein sehr nettes Treffen, bei dem wir unser Vorgehen am 30.5. besprochen haben.

Einen Termin für ein neues Gruppentreffen haben wir bisher noch nicht.

 

.DIE LESER- UND ZUGRIFFSZAHLEN DES BLOGS STEIGEN.

 

Aber vor allem immer dann, wenn es einen heißen Artikel gibt, was ja auch verständlich ist. Gerade hatten wir Ende Januar einen absoluten Rekord, der aber am 27.2. eingestellt wurde.

Die Müllkippe scheint Staub aufzuwirbeln, was ja auch so vorgesehen war.

Besucherzahlen und Zugriffe (Lesen von bestimmten Artikeln) liegen in einem sehr guten Bereich.

Der bisher am meisten gelesene Beitrag war ‚Die LÜGEN von den AUSGLEICHSFLÄCHE‘! Mit 122 Lesern bisher (14.4.17) war er offensichtlich besonders spannend! Möglicherweise hat er die GRÜNEN in Wandsbek ja zu ihrer ‚Großen Anfrage‘ in Sachen eben der AUSGLEICHSFLÄCHEN inspiriert!?

Erstaunlich finde ich, daß die ‚Arbeitsplätze‘ relativ Wenige interessiert hat. Dabei ist DAS doch eines der wichtigsten ‚Argumente‘ von Verwaltung und Politik!

https://wordpress.com/posts/antivictoriapark.wordpress.com

Hier die Grafik der Leser und Zugriffe vom 15.3.2017 (morgens 9.30 Uhr):

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Wir sehen, daß an diesem Blog als Informationsseite zu ‚Kein Rahlstedt 131‘ nichts mehr vorbei führt. Und da bin ich schon ein wenig stolz drauf.

Es ist immer sehr unterhaltsam zu sehen, wie die Zugriffszahlen schlagartig ansteigen, wenn ein neuer Artikel erschienen ist.

Der 14. Mai zeitigte dann den bisherigen absoluten Rekord mit fast 200 Besuchern und 300 gelesenen Artikeln! Hier scheint sogar die Wahl in NRW seine Spuren auf diesem Blog hinterlassen zu haben!

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Der Beitrag ‚SPD lügt wie gedruckt!‘ war offensichtlich ein echter Hammer, offensichtlich auch bei Wählern in NRW. Möglicherweise hat der Beitrag, obwohl er schon älter ist, genau den Nerv der Leser getroffen! Und vielleicht hat er ja auch den Parteien ein paar Stimmen gekostet!

Die Spitze davor betraf das Thema ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘, der auch ziemlich populär geworden ist.

Und am 19.Juni gab es wieder einen Rekord zu vermelden, bei dem es allerdings Beiträge waren, von denen ich kaum dachte, sie würden derart einschlagen:

Die Stapelfelder Umgehungsstraße war der absolute Hit und auch der Beitrag über den kleinen Ausflug der FDP-Fraktion wurde viel gelesen.

Überhaupt war STAPELFELD an diesem Tag das Hauptinteressensgebiet.

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Und hier noch mal die WÖCHENTLICHE STATISTIK:

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Das Verwaltungsgerichtsverfahren – Teil 2

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Nachdem ja das Verwaltungsgericht noch mal ein paar neue Gründe für meinen Antrag zusätzlich eingefordert hatte, habe ich denen dieses Schreiben unten geschickt. Als Anlage gab es dann noch ein paar Fotos des zu zerstörenden Gebietes, der dortigen Natur und des Merkurparks, der ja als Vorbild dienen soll.

Und heute bekam ich dann einen weiteren Brief des Gerichtes, der mir die Stellungnahme der Rechtsabteilung des Bezirksamtes Wandsbek zukommen ließ.

Das zeigt uns immerhin schon mal Eines: Der zuständige Richter hat diese Forderung nicht gleich zu den berüchtigten Akten gelegt, sondern wohl für würdig befunden, ordentlich behandelt zu werden. Das gibt ein wenig Hoffnung, da in völlig aussichtslosen Fällen dieses eigentlich auch vom Gericht sofort mitgeteilt wird.

Ob es zu einer tatsächlichen Verhandlung kommen wird, weiß ich natürlich noch nicht, aber immerhin hatte das BA ziemlich viel zu tun, um sich eine Antwort aus den Fingern zu saugen.

Die ersten Handlungen kann man über die Links noch einmal nachlesen.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/01/antrag-beim-verwaltungsgericht-hamburg-auf-eine-anordnung-zum-vollstaendigen-stopp-der-planungen-von-rahlstedt-131/

https://antivictoriapark.wordpress.com/?s=Antraghttps://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/verwaltungsgericht-hamburg-erste-reaktion/

Hier erst einmal meine weitere Begründung.

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Und hier nun die Stellungsnahme des Bezirksamtes Wandsbek, die natürlich händeringend versuchen, mir jedwedes Recht zu einem solchen Antrag abzusprechen.

Von einem AARHUS-ABKOMMEN hat der Beamte offenbar noch nie in seinem Rechtsdasein etwas gehört. Allerdings kann ich das nachvollziehen, da ja selbst GREENPEACE Hamburg auch noch nie etwas davon gehört hatte. Jedenfalls die Person, mit der ich etwas länger telefonierte.

Besonders schön finde ich die Begründung zu dem Gutachten und dessen Finanzierung ganz am Ende.

Aber auch die Meinung, ich hätte keinen Grund, eine Gefährdung für mich und meine Rechte zu sehen, ist unterhaltsam. Wahrscheinlich muß dafür dann erst einmal alles platt gemacht worden sein.

Ansonsten muß ich mich jetzt mal naäher mit diesem Schreiben befassen, um dann zu antworten, fals dem Richter meine nachgereichte Begründung nicht ausreichen sollte.

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Ein WUNDER: Von einer MÜLLKIPPE zum BIOTOP in einem Tag!

Ergänzung zu diesem Thema:

Aus einer Kleinen Anfrage der FDP vom 22. Mai 2017 zu den Problemflächen:

https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/57958/entwicklungshemmnisse-%E2%80%93-flurst%C3%BCck-1338-1013-und-1339-gemarkung-0543.pdf

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Hier ist bemerkenswert, daß die Hochspannungsleitung etwa genauso weit von dieser Fläche entfernt ist, wie mein Wohnhaus.

Bei DEM hat man sich offenbar bisher keine Gedanken darüber gemacht, ob das Wohnen nahe der Leitung gesundheitsschädlich sein könnte. Warum sollte es bei einer möglichen Bebauung mit Wohnungen dort schlimmer sein? Oder wie ist das mit den Bewohnern des Kleingartens, der direkt unter der Leitung liegt?

NaturschutzgebietMuellkippe

Eine Karte des offiziellen Biotopen-Katasters zeigt zwar das kleine Biotop Güteklasse 7 neben dem Garten-Center und auch das Gebiet um die Stellau, nicht aber den Tümpel auf dem Merkurpark-Gelände oder gar unsere Müllkippe. Letztere ist noch nicht einmal als ‚Grünfläche‘ ausgewiesen! Alles vom Stand 26.6.2017!

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Hier zurück zum Original-Artikel:

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Na ja, es gibt wirklich immer mal wieder überraschende Dinge, die uns da unsere Politiker, Beamten und sonstigen Volksverscheißerer so unterjubeln wollen.

Da betrachte ich mir mal so die Powerpoint-Präsentation der guten Frau Jacob in Sachen der Verbesserungen der Natur im Zusammenhang mit der ‚Großen Heide‘, da fällt mein müdes Auge auf diese Karte, die uns die hiesigen BIOTOPE zeigen soll.

OK, da sind tatsächlich welche darunter, die als solche offiziell geführt werden, wie zB das Stapelfelder Moor und auch das kleine direkt neben dem Garten Center dürfen wir als ein solches zur Kenntnis nehmen.

Spannend aber wird es, wenn unser Blick auf die Flächen fällt, unter der unsere MÜLLKIPPE beheimatet ist, denn DORT soll auch eins sein! Und dann auch noch GESETZLICH GESCHÜTZT!?

Nun stand ja diese Fläche längere Zeit zum Verkauf, wofür sich aber Niemand interessierte, aber hier stünde ein geschütztes Biotop zum Verkauft!

Ginge das? Eher doch wohl nicht!

Und dann folgte natürlich ein Blick nach Immoscout24, wo noch vor ganz kurzer Zeit die Anzeige drin stand. Nun findet mein erstauntes Auge dieses:

https://www.immobilienscout24.de/expose/75298973?referrer=SCOUT_ID_SEARCH#/

Screenshot (1883)

Dazu paßt dieser Beitrag, in dem ich darstellte, daß die Müllkippe nun doch ganz plötzlich ein Teil des B-Planes Rahlstedt 131 ist! Jedenfalls, wenn man der aktuellen Karte des Bezirksamtes Wandsbek glauben darf.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

Aber jetzt ist sie auch noch zu einem BIOTOP aufgewertet worden!

WOW! Wie schon woanders festgestellt, geschehen in unserer Politik tatsächlich noch Zeichen und Wunder!

Von einem Tag auf den nächsten wird eine MÜKIPPE zum BIOTOP, und daß auch noch ’staatlich anerkannt‘!

Also war meine Theorie offensichtlich richtig, daß diese Fläche uns als weiterer Bonscher vorgeworfen werden soll!

Nun tut sich allerdings die 5-$-Preisfrage auf, WER dieses Grundstück gekauft hat?

Die Stadt oder vielleicht dann doch JEBENS?

Und wie sind da die Pläne und die Bedingungen?

Weitere Artikel zur Müllkippe:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/17/bodenspekulation-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haben-wir-eine-tickende-zeitbombe-vor-unserer-haustuer/

 

Kann man HALBSCHWANGER sein? Oder: Wie unterminiere ich erfolgreich den Widerstand der Bürger.

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Wie ich schon des Längeren und Breiteren geschrieben habe, ist das Wort BÜRGERBETEILIGUNG zwar eines der beliebtesten in Kreisen der Politik, der Beamten und Investoren, aber kaum ein anderes repräsentiert eine größere Farce als eben dieses.

Kaum ein anderer Begriff zeigt, wie unsere Politiker mit mehr als nur gespaltener Zunge die Bürger belügen, daß die Schwarte kracht.

Für die gilt der alte Spruch in bester Tradition:

„Der Machthaber muß seine Untergebenen so schnell über den Tisch ziehen, daß er die dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme empfindet.“

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Wir von ‚Kein Rahlstedt 131‘ haben dieses ja nun schon bis zum Erbrechen erleben dürfen und müssen, wie diese Herren uns ohne rot zu werden mit Lügen zupflastern, wobei sie offensichtlich der Überzeugung sind, das STETER TROPFEN nun einmal DEN STEIN HÖLT!

Und irgendwie scheinen sie recht zu haben, denn deren SIRENENGESÄNGE lullen immer mehr Bürger ein! Dazu Versprechungen von einer, wie auch immer gearteten AUFWERTUNG DER NATUR im Bereich der GROSSEN HEIDE, ein Bonscherchen hier (Radwege) und eines dort (biologisches Erdbeerfeld oder Apfelbäume etc.) und schon ist die Masse der Bürger offensichtlich zufriedengestellt und verhält sich, ganz im Sinne der Politiker und der Investoren RUHIG!

Ich zitiere mal Wikipedia, die uns das Sprichwort ‚Gebt dem Volk Brot und Spiele‘ erklärt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Panem_et_circenses

Der Ausdruck panem et circenses (lat. [ˈpaːnẽː ɛt kɪrˈkẽːseːs]) (Akkusativ von panis et circenses) stammt vom römischen Dichter Juvenal[1]. Er bedeutet „Brot und Zirkusspiele“. Juvenal kritisierte in seiner Satire, dass das römische Volk in der Zeit des Prinzipats, entmachtet von den Kaisern Augustus, unter dem die Wahlen der Magistrate zur bloßen Formalität verkamen, und Tiberius, der sie völlig dem Volk entzog und dem Senat übertrug, sich nicht mehr für Politik interessiert und nur noch diese beiden Dinge gewünscht habe: Brot und Spiele. Stattdessen wird in der wissenschaftlichen Literatur die Ansicht vertreten, bereits in der Zeit der späten Republik hätten die Wähler panem et circenses erwartet und sich, auf diese Weise bestochen, zur entsprechenden Stimmabgabe bei den Magistratswahlen verleiten lassen.

Auch Fronto[2] berichtet von Kaiser Trajan, dieser habe Massenunterhaltungen besonders gepflegt, in der festen Meinung, „dass das römische Volk insbesondere durch zwei Dinge, Getreide und Schauspiele, sich im Bann halten lasse“ (populum Romanum duabus praecipue rebus, annona et spectaculis, teneri). Dion von Prusa[3] wirft den Einwohnern Alexandrias vor, sie seien nur noch auf Brot und Wagenrennen fixiert.

Heutige Bedeutung

Der Ausdruck bezeichnet auch heute noch die Strategie politischer (oder industrieller) Machthaber, das Volk mit Wahlgeschenken und eindrucksvoll inszenierten Großereignissen von wirtschaftlichen oder politischen Problemen abzulenken.

Dies kritisiert aber gleichzeitig auch eine abgestumpfte Gesellschaft, deren Interesse über elementare Bedürfnisse und „niedere Gelüste“ nicht hinausgeht. Die massive Ausweitung der Sportberichterstattung führt z.B. dazu, dass wichtige politische oder gesellschaftliche Fragen in den Massenmedien in den Hintergrund gedrängt werden.

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Es kommt dann allerdings auch noch die Karte ANGST dazu, denn viele Menschen befürchten, sie könnten Nachteile haben im Job oder der Familie! Und DAS, wo wir doch angeblich MEINUNGSFREIHEIT haben!? Überall haben wir doch wunderschöne Demokratie!?

WIR, also eigentlich nahezu ALLE Beteiligten unserer Bürgerinitiative, haben es persönlich erlebt, wie es mit der ‚Bürgerbeteiligung‘ bestellt ist und wie das funktioniert (oder eben auch nicht). Und wenn man das SELBER gesehen hat, sollte man auch daraus seine persönlichen Konsequenzen gezogen haben!

DAS gilt auch für die Naturschutzverbände!

Die erste Phase der Politiker und Investoren war, die Führung der damaligen Bürgerinitiative bei Jebens, dem Investor, zum Kaffee einzuladen, was dann auch die erhoffte Wirkung zeigte und diese Riege aus dem Verkehr zog.

Da sich aber flugs eine neue Truppe fand, mußte man sich etwas Neues einfallen lassen, denn diese war weniger empfänglich für solche Sirenengesänge. Dachte ich jedenfalls.

Unsere Politiker und die Verwaltung haben nun eine Karte aus dem Ärmel gezogen, mit der sie dachten und denken, uns einlullen und umstimmen zu können:

Das Projekt GROSSE HEIDE, bei dem die Bürger angeblich mitbestimmen dürfen und können, wie der kleine Bereich rund um den Victoria- und den Minerwa-Park gestaltet werden kann.

Da verspricht man uns herrliche Wege rund um die ‚Parks‘, auf denen es Apfelbaumflächen oder Kinderspielsplätze geben könnte. Dazu ein besserer Bodenbelag, damit man dort auch Radfahren und Scaten kann! Und die Pferdchen dürfen auch lang hoppeln. Diese sollen sogar einen eigenen Weg bekommen. Dazu käme dann auch wieder der längst verschollene interkulturelle Garten und ein biologisches Erdbeerfeld. Und wir werden zu allem Überfluß noch mit etlichen künstlich angelegten Biotopen umzingelt!

Und irgendwie scheint die Rechnung des Senats oder des Bezirksamtes auch aufzugehen.

Schon in der Frühphase des TOLLERORT-Projektes gab es tragischer Weise ernstgemeinte Vorschläge, die teilweise sogar aus der MITTE unserer eigenen Widerstandsbewegung kamen.

Nach dem Motto: Wenn wir das Projekt schon nicht verhindern können, dann müssen wir eben das Beste draus machen! Was für eine Einstellung!? Da kann man sich dann auch gleich einspannen lassen, wenn man von Anfang an derart defätistisch denkt!

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Vor allem die Radwege und deren tatsächlich teilweise bedauernswerter Zustand auf der Stapelfelder Straße haben es diesem Bürger Stapelfelds offensichtlich angetan. Obwohl er sich ja auch für Spielgeräte für die lieben Kleinen und Verkehrsberuhigungen in Stapelfeld selbst einsetzt.

In neuere Dokumenten hat er nichts gegen die Gewerbegebiete an sich, solange es zu diesen Sachen auch noch eine Umgehungsstraße um Stapelfeld geben wird.

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Und tatsächlich! In den letzten Tagen hatte man das Gefühl, daß diese Hoffnungen auch auf Gehör stießen. Jahrelang haben die Forderungen und die Beschwerden der Rahlstedter Bürger nichts genützt und der Radweg war in einem gottserbärmlichen Zustand, jetzt plötzlich aber ist ein Wunder geschehen!

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Schon vor ein paar Tagen sah ich diese mysteriösen Zeichen da und tippte auf geplante Aktivitäten in Sachen Neuanlage des Radweges in Richtung Stapelfeld.

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Und was geschah? Ein Wunder! Ein Bautrupp war da und reparierte den Radweg.

Es geschehen eben doch noch Zeichen und Wunder! Steht schließlich schon in der Bibel.

Aber hier mußte es auch dem Gläubisten klar werden, daß dieses eben KEIN WUNDER, sondern eiskalte Kalkulation von Politik, Verwaltung und Investor war und ist! Wobei ich mich frage, WER diese Arbeiten bezahlt hat? So wie die Gutachten auch schon der Investor? Woher hätte die Stadt sonst das Geld, das sie bisher so viele Jahre angeblich nicht hatte?

Man versucht über diese Schiene auch dem gestandensten Gegner vorzuführen, was für elementare Vorteile doch dieses Gewerbegebiet haben würde, und welche nahezu unglaubliche Entlastung des zu erwartenden Verkehrs es über das RADFAHREN geben könnte und selbstredend auch würde!

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Überhaupt schreitet die INSTRUMENTALISIERUNG der Bürger mit Riesenschritten voran und wird auch schon von staatlicher Seite genutzt!

http://www.hamburg.de/wandsbek/grosse-heide/

Wir freuen uns über die eingegangenen BEITRÄGE . In zwei Workshops werden mit Menschen aus örtlichen Interessen- und Nutzergruppen nun Ziele und Maßnahmen für den Landschaftsaufbau Große Heide entwickelt. Die Hinweise aus der Online-Beteiligung fließen dort ein. …..

Die Beteiligten haben Orte in der unter Beiträge dargestellten Karte markiert und Ihre Anregung kurz erläutert. Einen Überblick über die Ergebnisse finden Sie im Download-Bereich.

Die Online-Beteiligung umrahmt eine Veranstaltungsreihe zum Landschaftsaufbau „Große Heide“, welche am 20.01.2017 mit einer Informationsveranstaltung startete (Dokumentation unter Downloads). Es folgen zwei Workshops mit einem begrenzten Kreis von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Interessen- und Nutzergruppen vor Ort. Beim Analysenworkshop am 31. März 2017 wurde ein Zielsystem für den Landschaftsaufbau „Große Heide“ aus den Bereichen Naturschutz, Naherholung und Landwirtschaft diskutiert und Wechselwirkungen zwischen den Zielen – Harmonien und Konflikte – identifiziert. Die Matrix mit dem Zielsystem finden Sie unter Downloads. Auf dieser Basis wird beim zweiten Workshop ein Konzept mit Maßnahmen bearbeitet. ……

WIE KANN ES EIGENTLICH SEIN, DASS SICH VIELE BÜRGER DERART FÜR DUMM VERKAUFEN LASSEN?

Und ich persönlich muß leider gestetehn, daß ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn man mich für dumm verkaufen will, was aber offenbar viele Bürger nicht interessiert, aus welchem Grund auch immer.

Gerade hier im Falle des B-Planes Rahlstedt 131 sehen wir, wie das so geht zwischen Politik und Bürgern.

Was ist Politik

Das Schlimme aber ist, daß viele Bürger das offensichtlich wirklich so empfinden!

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Für die Gläubigen unter uns:

Schon Jesus sagte: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“

Das bedeutet im Falle ‚Kein Rahlstedt 131‘: JEDER muß eine Entscheidung treffen, auf welcher Seite er steht und mit welchen Mitteln er diese unterstützen kann und will! Aber es kann und DARF keine halben Sachen mehr geben!

Weitere Artikel von mir, die schon die Farce der Bürgerbeteiligung zum Thema hatten, die sich aber auch mit dem Problem STAPELFELD und der dortigen ‚Beteiligung‘ befaßten.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/31/vom-maerchen-erzaehlen-luegen-und-schleimen-beamte-und-politik-in-hoechster-erklaerungsnot/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/03/die-luege-zu-einer-buergerbeteiligung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/30/arschkriechen-in-der-stadtteilversammlung-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/06/die-spd-luegt-wie-gedruckt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/27/tollerort-ein-ort-der-traenen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/21/bund-stormarn-nennt-das-treffen-gestern-eine-farce/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/19/nun-duerfen-wir-alle-endlich-mitbestimmen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/der-senat-die-bezirksversammlung-wandsbek-und-die-maer-von-der-buergerbeteiligung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/09/30/wie-stehen-die-stapelfelder-buerger-zu-dem-geplanten-gewerbegebiet/

 

Der RING 3: Und er kommt doch!

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Mein Dank für die Abbildung geht an Disney und die ‚Dr. Erika Fuchs Stiftung‘.

Manchmal reagieren Einige schneller, als man es erwarten könnte.

So gibt es schon heute in der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes einen Artikel, der sich zumindest mit EINER der VERSIONEN für eine Umgehungsstraße Stapelfeld beschäftigte: DEM 4-spurigen Ausbau der Alten Landstraße (L 222)!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

(Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, kann er ihn gerne bei mir anfordern)

Bürgermeister Westphal gibt sich großspurig, und auch Herr Hinselmann von der WAS agiert richtig mutig.

Erst GESTERN berichtete ich darüber, daß man (wer auch immer das sein soll) dem Stapelfelder Bürgermeister eine Umgehungsstraße VERSPROCHEN hat.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/stapelfeld-westphal-und-die-neue-umgehungsstrasse/

Da das gestern ein absoluter Hit auf dieser Website war, können wir davon ausgehen, daß die Presse (hier das Abendblatt) mal in Stapelfeld nachgefragt hat.

Immerhin war ich selber auch ziemlich erstaunt, daß es ausgerechnet dieser kleine Beitrag zu einer Art Sensation schaffte! WARUM?

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Nun muß man aber ein paar Dinge betrachten, die diese Ausbau-Forderung betreffen.

Wie realistisch ist diese Forderung und dürfte sie eine Chance haben, tatsächlich umgesetzt zu werden.

Stapelfeld alleine, auch wenn dieses Dorf in dem Artikel als WOHLHABEND bezeichnet wird, dürfte den Ausbau kaum wuppen können! Und da es sich um eine LANDSTRASSE handelt (L 222), wäre natürlich Kiel für den Ausbau zuständig. Zumindest die letzte Landesregierung lehnte aber einen Ausbau ab, denn S-H ist eben ganz sicher nicht so wohlhabend, wie das Örtchen Stapelfeld. DAS sorgte für Unmut in Stormarn, vor allem aber bei der WAS (Hinselmann) und sicherlich auch bei Krieger (Möbel Höffner).

Ein 4-spuriger Ausbau der L 222 hätte aber nicht nur ein Finanzierungs-, sondern auch ein riesiges Naturschutzproblem! DIREKT nördlich dieser Straße liegt das relativ große NSG Höltigbaum und südlich gibt es sehr viele sehr alte Bäume, die dann gefällt werden müßten.

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Außerdem könnte dieser Ausbau NUR in Richtung Hamburg bis zum Ring 3 (tatsächlich der Ring 3) Höltigbaum erfolgen, danach wäre in Richtung Rahlstedt Schicht im Schacht.

Und dort herrscht schon Stau nahezu rund um die Uhr, aber zu den Spitzenzeiten geht da nichts mehr, weshalb viele Autofahrer, die eigentlich zum Beispiel nach Billstedt wollen, den Weg durch den Wiesenredder oder Am Friedhof nehmen, was die Situation der Anwohner unerträglich macht.

Da ja unsere GRÜNEN und die SPD stantepede aufheulen, wenn die Rückkehr des Ring 3 auch nur angesprochen wird, so muß es eben noch andere Möglichkeiten geben, über die aber in der Öffentlichkeit nur ungerne geredet wird.

Das heißt: Der Ringschluß vom Höltigbaum bis zu Höffner in Barsbüttel.

Höffner hat den Bereich, den er kontrolliert, nun schon weitestgehend ausgereizt. Nun wäre Jebens und die WAS von Norden her am Zug.

Und, da das Land wohl nicht zahlen kann, tut sich die Frage auf: Woher die Kohle nehmen, wenn nicht stehlen?

Aber nun sind die eigentlichen Interessenten ja nicht gerade ‚arm‘ zu nennen. Da könnten dann Jebens, Krieger und die Unterstützer der WAS doch mal die Säckel zusammenwerfen und die neue ‚Umgehungsstraße‘ DORT zu realisieren, wo sie seit langer Zeit geplant war: Nämlich im Anschluß an die BAB-Ausfahrt Barsbüttel in Richtung Norden. Zunächst über Kriegers Land, dann über aufgekaufte Flächen und dann über Jebens Gebiet.

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Weitere Beiträge zum Problem Ring 3:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/28/und-er-kommt-doch-der-immer-wieder-totgesagte-ring-3/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/30/offizielle-bestaetigung-der-rueckkehr-des-ring-3-oder-luegen-wir-mal-wieder/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

 

Metropolregion Hamburg: Die BIG-BANG-THEORIE der Landschafts- und Stadtplaner!

Am 16. Juni 2017 fand in der Hafen City Universität eine Fachtagung statt, die sowohl von der Uni selber, als auch vom BUND organisiert wurde.

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http://bund-hamburg.bund.net/themen_projekte/flaechenschutz/fachtagung_metropolregion_hamburg_ohne_plan/

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Hier auch noch mal der Flyer zum Programm der Tagung, der sich allerdings ein wenig änderte, weil einige Referenten erkrankt waren.

http://bund-hamburg.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmslvhamburg/Proj0_Flaechenschutz/Fachtagung_2017/BUND-HCU-Tagung_Programm_16-6-2017.pdf

Es nahmen etwa 250 Personen daran teil, darunter allerdings nur sehr wenige von Bürgerinitiativen. Von uns war NUR ICH anwesend, was ich etwas erschreckend fand. Immerhin war hier mal die Möglichkeit gegeben, im Naturschutz wichtige Personen direkt zu treffen und anzusprechen.

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Nun ja, mal davon abgesehen: War es tatsächlich wert, dort hinzugehen und 20 Euro Tagungsgebühr zu zahlen?

Die Versammlung stand unter der professionellen Leitung von Silke Inselmann, die für eine Beratungsfirma in Göttingen arbeitet.

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Sie machte ihre Aufgabe recht ordentlich, wenn wir mal davon absehen, daß selbst bei einer solchen Veranstaltung ein gewisses Kindergarten-Prinzip vorherrschte, das wir schon von der ‚Großen Heite‘ und der Firma TOLLERORT her kennen.

Aufstehen, um festzustellen, wer aus welchem Grund da ist. Aber das ging ja noch. Richtig kritisch wurde es, als nach der Mittagspause alle aufstehen, in die Händchen klatschen und die Arme hochrecken sollten! DAS sei das WOHLFÜHLPAKET für den Biorhythmusses  für die zweite Hälfte des Tages. Dazu noch irgendwelche Handmuskeln drücken, um Kopfschmerzen vorzubeugen. DAS scheint zwar ein moderner Trend zu sein bei solchen Treffen, hat aber für mich immer den Eindruck, in einem Kindergarten zu sein, der gefüllt ist mit Menschen, die von ihrer Intelligenz sicherlich überzeugt sind.

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Leider konnte ich meine Kamera nicht so schnell aktivieren, um das Händchenheben noch zu dokumentieren. Nun ja.

Mein Fazit dieser Tagung dürfte Folgendes sein:

Wenn wir das Thema zugrunde legen ‚Metropolregion Hamburg ohne Plan?‘ stelle ich mal ganz sachlich fest, daß das Thema weitgehendst VERFEHLT wurde!

Das hört sich etwas brutal an, aber wenn ich die allermeisten der Vorträge zugrunde lege, so waren diese eine reine WERBEVERANSTALTUNG für die ‚Arbeit‘ der Metropolregionen, egal ob der von Hamburg, von München, Stuttgart oder Düsseldorf.

Trotzdem war ich deswegen dort, weil ich mal ein paar Herrschaften ansprechen konnte, die auch mit unserem Problem befaßt sind oder sein sollten, wie zum Beispiel die Chefs des BUND Hamburg.

In allen Beiträgen wurde geradezu überschwänglich die geradezu fantastische Arbeit und die innovativen Projekte über den grünen Klee gelobt, was schon eher ein wenig nervig war, zumal festgestellt werden mußte, daß alle diese Arbeiten zwar toll klingen, aber in gar keiner Weise irgendwie bindend für die Regierungen dort seien!

Es kamen schon gelegentlich ein paar kritische Gedanken durch, aber eigentlich klang Alles nach eitel Freude und Sonnenschein! Muß ja wohl auch, sonst hätten die Mitarbeiter dort ja keine Existenzberechtigung.

Haben sie wahrscheinlich auch nicht, denn, so wie ich das sehe, arbeiten sie Pläne aus, die nahezu Nirgends tatsächlich irgendwann einmal umgesetzt werden. Aber diese Stellen sind alle hoch dotiert! 

Und nach unseren Erfahrungen greifen Politik und Behörden immer dann zu diesen Arbeiten, wenn es ihnen in den Plan paßt, tut es das aber nicht, behauptet man, daß diese Arbeiten eben nicht bindend seien. Das Gleiche betrifft übrigens auch die IHK und die Wirtschaftsfördergesellschaften in Hamburg oder Stormarn.

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Herr Braasch faßte das in seinem Vortrag in dieses Zitat, das aus einem Brief an den BUND stammt.

Überhaupt gab es eigentlich NUR ZWEI Vorträge, die zum Thema paßten: Der von Prof. Dr. Jörg Knieling von der Hafen City Universität und der von Manfred Braasch vom BUND!

Dieses waren DIE EINZIGEN Beiträge, in denen tatsächlich Kritik an der Arbeit der Metropolregion Hamburg und der Regierung geäußert wurde.

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Herr Knieling von der HCU hielt seinen Vortrag nicht nur humorvoll, sondern sparte auch nicht mit Kritik, wie er es ja auch schon in Zeitungsartikeln getan hat.

Siehe hier zum Beispiel:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

Zum Beispiel erklärte er, daß der Plan des Senats, in Hamburg PRO JAHR 10.000 Wohnungen zu bauen, schon nach kurzer Zeit zu riesigen Problemen führen wird!

Die ersten Flächen würden noch vergleichsweise einfach zu finden und zu rekrutieren sein, aber schon nach wenigen Jahren wären diese ausgereizt. Spätestens dann würde es gigantische Probleme geben, solche Flächen nicht nur zu finden, sondern diese dann auch der Bevölkerung erklärbar zu machen!

So etwas könne man NUR dadurch lösen, daß es eine GEMEINSAME SIEDLUNGSPLANUNG innerhalb der Metropolregion geben müsse, die es bis heute nicht gibt. Dazu ebenfalls die Flächennutzung allgemein und die Verkehrsstrukturen. Davon sei man aber weit entfernt.

Schon DESWEGEN sei die METROPOLREGION HAMBURG ein ZAHNLOSER TIGER!

Weiterhin müsse man begreifen, daß die Nutzung von innenstadtnahen Flächen letztlich erheblich billige sei, als die im Umlang. Dort ist ja schon die Infrastruktur vorhanden.

Ein bißchen kritisch ließ sich auch Detlef Gumz vernehmen. Er sprach für den Landkreis Harburg, als den Bereich der MRH, der sich unmittelbar südlich unserer Stadt anschließt.

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Dem Kreis Harburg geht das Land aus! Gemeint war, daß es keinerlei Ausgleichsflächen mehr gibt, die man im Falle der Ansiedlung neuer Gewerbegebiete etc. nutzen könne. Woher sollten diese auch kommen?

Sehr kritisch äußerte er sich zum Beispiel über die Logistik-Halle von Amazon, die irgendwo 700 m lang und 90 m breit sei. Damit also eine geradezu Unmenge von Fläche gefressen hat.

Der Vortrag von Manfred Braasch war leider viel zu kurz, um wirklich die nennenswerten Probleme auch nur anzusprechen, aber er gab sich Mühe, dem Zentralthema gerecht zu werden.

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Herr Braasch ist hier links zu sehen neben Alexander Porschke vom NABU.

Hier zeigte er zum Beispiel eine Karte, auf der der besiedelte Teil Hamburg einmal oben links um 1960 und unter rechts um 2000 zeigte.

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In den 60er Jahren hatte Hamburg schon einmal etwa 1,8 Mio. Einwohner. In der Zwischenzeitlich sank die Zahl auf nahezu 1,6 Mio. und liegt heute wieder bei etwa 1,82 Mio.

Trotz der nahezu gleichen Bevölkerungszahl nutzt diese jetzt eine erheblich größere Fläche, als in den 60ern! Vor allem im Bereich westlich von Hamburg, also zum Beispiel in Wedel oder Richtung Pinneberg ist das auffällig.

Als Erklärung dafür werden die gestiegenen Ansprüche der Bevölkerung genannt, die heute erheblich größeren Wohnraum haben möchte, als damals.

Dazu muß ich allerdings einwenden, daß es sich dabei nur um den relativ kleinen Teil handeln kann, der sich eben auch große Wohnungen oder Häuser leisten kann. Wie sagte es mal ein Juppie aus Eimsbüttel in meiner Taxe? „Also, unter 135 qm könnte ich nie leben.“

Ein paar weitere Grafiken waren interessant:

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Hier etwa zeigt er, daß zwar irgendwie ALLE GEGEN einen großen Flächenverbrauch sind, trotzdem aber offensichtlich Niemand etwas wirklich dagegen tut!

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Auf dieser Grafik zeigt er uns, daß es KEINEN tatsächlichen Zusammenhang zwischen dem Wachstum und der Flächenversiegelung in der MRH (ohne Hamburg selber) gibt. Der blaue Balken zeigt den Gesamt-Flächenverbrauch (ohne Hamburg) und daneben den tatsächlichen Bevölkerungszuwachs. Schließlich ist das bei den Politikern ja immer eines der Hauptargumente, warum man Flächen verbrauchen muß!

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Und auch die Sache mit einem ständigen Wohnungsbau MUSS man kritisch sehen, denn gerade in Stormarn wächst der Anteil der Bevölkerung über 65 in den nächsten Jahren drastisch, die dann zumindest keinen Arbeitsplatz mehr bräuchten!

So ähnlich dürften die Zahlen auch für Hamburg aussehen, es sei denn, man läßt tausende von Zuwanderern in die Stadt, nur um die Einwohnerzahl wieder zum Wachsen zu bringen.

Aber ob das letztlich zum Wohle der Stadt wäre, lassen wir lieber dahingestellt.

Und in dem kleinen Feld rechts sehen wird die neueste Statistik zur Bevölkerungsentwicklung für ganz Deutschland, die bis 2060 einen Rückgang um 13 Mio. Menschen ausweist!

Das würde bedeuten, daß alle diese Planungen eigentlich völlig sinnfrei sind, wenn man die mittelfristigen Entwicklungen berücksichtigt!

Noch ein ganz witziger Aspekt, der mir bisher nicht geläufig war.

In einem anderen Vortrag erklärte uns der Vortragende (Herr Gumz?), das B.A.N.A.N.A.-Prinzip!

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Leider ist das etwas unscharf, aber man kann es lesen.

Dieses Prinzip basiert aber, wie ich schon etwas weiter ober schrieb, NUR darauf, daß DIE REICHEN STADTTEILE dieses pflegen. In den ärmeren und problematischen gehen die Politik und die Verwaltung davon aus, auf keinen Widerstand zu stoßen.

Allerdings darf man als Zuhörer feststellen, daß es zwar immer die gleichen Leute sind, die uns STADTVERDICHTUNG und DAS DENKEN AN DAS GROSSE GANZE predigen, dieses aber keinesfalls bei sich zuhause vor der Haustür oder im Vorgarten dulden würden!

Wie sagte es Einer: ‚Neuen Wohnungen ziehen Menschen an. Neue Straßen Verkehr.‘

Die Podiumsdiskussion am Ende war ziemlich unterhaltsam

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Vor allem die Aussagen des Herrn Pollmann von den GRÜNEN und Mitarbeiter der BUE (zweiter von links). In der Mitte Herr Knieling, dann Herr Brüning aus Norderstedt und Herr Braasch von BUND.

Diese Diskussion kann man von mir bekommen. Sie ist allerdings etwa 45 Minuten lang. Auf Wunsch schicke ich sie jedem gerne zu.

Dank einer Frage von mir (die allerdings immer nur einesammelt und dann anonym vorgetragen wurden), kam auch unser Problem mit Rahlstedt 131 zur Sprache.

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Herr Pollmann (rechts) war sich auch nicht zu schade, den Bereich Rahlstedt 131 als AUFWERTUNG DER NATUR zu bezeichnen und wiederholte eigentlich nur die sattsam bekannten Phrasen der GRÜNEN.

FAZIT:

Wenn man den meisten Vortragenden glauben darf, so können wir nahezu alle Probleme prima dadurch lösen, daß wir uns besser kennenlernen und intensiver kommunizieren. Auch die Bevölkerung soll da eng mit der Verwaltung zusammenarbeiten!

WAS DAS bedeutet, haben wir ja hautnah in Großlohe erlebt! Da MÜSSEN bei den Bürgern alle Alarmglocken läuten, wenn man so etwas gesagt bekommt.

WORTE SIND WOHLFEIL, nur glauben möchte man sie nicht!

Die Krönung war für mich, als die Dame aus München zu der Überzeugung gelangte, man müsse nur SCHAFSKOPF spielen lernen, und schon lösten sich alle Mißverständnisse in Wohlgefallen auf.

OK, dazu gab es eine kleine Geschichte, aber es war die Quintessenz dieser.

Wenn man den Herrschaften der Metropolregionen glauben darf, so könnten diese eben doch einigermaßen problemlos Flächen hervorzaubern, um alle diese Pläne durchzusetzen. Man muß es eben nur wollen und besser kommunizieren.

Ich nenne das jetzt mal

DIE BIG-BANG-THEORIE DER STADT- und LANDSCHAFTSPLANER:

AUS NULL FLÄCHE WIRD MASSENWEISE FLÄCHE!

Und ein kleines Trostpflaster am Ende der Veranstaltung:

Ich fuhr noch einmal mit dem Fahrstuhl ganz nach oben und durfte feststellen, daß die HCU ganz im Sinne der GRÜNEN und des Fortschritts BEGRÜNT wurde!

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Stapelfeld: Westphal und die neue Umgehungsstraße !

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Vorgestern auf der Tagung des BUND und der Hafen City Universität wurde mir VERSICHERT, der Stapelfelder Bürgermeister Westphal habe die feste Zusicherung bekommen, daß es eine UMGEHUNGSTRASSE um Stapelfeld geben würde, wenn die Gewerbeparks kämen!

DAS deckt sich mit den Bemerkungen des Bauern Gerts, die ich im ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘ beschrieb!

Er berichtete von mindestens zwei Trassenversionen auf STORMARNER GEBIET!

Und Herr Wysocki beeilte sich zu vermelden, daß es KEINE PLANUNGEN für den Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET gäbe!

Sehr beruhigend!

So, wie es mir und eigentlich allen Betroffenen schon immer klar war, wird der Ring 3 über die Hintertür wohl doch realisiert werden, wenn die Flächennutzung geändert wird!

DAS dürfte das Bonbon für Westphal sein! Hier soll Geld investiert werden, das ER natürlich nicht hat und von dem ER seine Zustimmung abhängig macht, so wie ich das sehe!

 

Im Fadenkreuz: Rahlstedt Ost!

Gerade versucht uns die SPD mal wieder einen Bonscher hinzuwerfen, um uns in Sachen Victoria-Park ruhig zu stimmen!

Da kommt man von Seiten unserer Regierung mit RISE, was auf Neudeutsch ‚Aufstehen!‘ bedeuten würde. Also soll diese Abkürzung uns Allen FORTSCHRITT suggerieren. Klar. Schließlich möchte uns Niemand da Oben Irgendetwas als RÜCKSCHRITT zu verkaufen, auch wenn sich der Fortschritt bei genauerer Hinsicht, als sehr zweifelhaft herausstellt.

http://www.buschhueter.de/stadt-laesst-problem-und-potenzialanalyse-fuer-rahlstedt-ost-erstellen/#comment-847

Zitat:

Ziel von RISE ist es, die Lebensbedingungen und Entwicklungsperspektiven der Menschen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, ökologischen, städtebaulichen, sozialen und kulturellen Situation vor Ort zu verbessern. Darüber hinaus sollen Mitwirkungsmöglichkeiten und Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden. Mit der Problem- und Potenzialanalyse sollen zunächst die spezifischen sozialräumlichen und städtebaulichen Strukturen des Untersuchungsgebietes analysiert, bislang identifizierte Handlungsansätze fokussiert und mögliche Schwerpunkte innerhalb der Städtebauförderung herausgearbeitet werden.

Dazu habe ich Herrn Buschhüter auch schon eine Antwort geschrieben:

 

Wenn man Sprüche wie ’soziale Stadt‘, ‚Erhöhung der Lebensqualität‘ oder gar ‚Stadtverdichtung‘ hört, wird jedem denkenden Menschen, der selber in so einem Viertel wohnt, schwächlich in den Knien.

Wie bei den Herrschaften, die für die ‚Metropolregion Hamburg‘ arbeiten, handelt es sich auch hier um Personen mit gut dotierten Posten, die aber in der Regel selber fernab der tatsächlichen Probleme wohnen!

Immer werden solche Pläne für Stadtteile gemacht, die schon heute genügend Probleme haben, sei es in der Bevölkerungsstruktur oder im sozialen Standard.
Seltsamer Weise gibt es solche Pläne nicht in Nienstedten, Blankenese oder dem Alstertal!?

Da werden viele schöne Pläne veröffentlicht, die letztlich keinerlei rechtlich bindende Wirkung haben.
Eine Spielwiese für Theoretiker, die gerne mit wohlfeilen Sprüchen um sich werfen, wohl wissend, daß sie selber von den Auswirkungen ihrer eigenen Pläne nicht betroffen sein werden. Danke.

Der Victoria-Park ist das beste Beispiel dafür, wie rücksichtslos Verwaltung und Politik mit der Bevölkerung und ihrem Umfeld umgehen. Unser Aller Dank wird ihnen für dieses ach so SOZIALE DENKEN gewiß sein.

Gerade Sie, Herr Buschhüter, haben sich doch vehement über den Abendblatt-Artikel beschwert, der die Probleme Rahlstedts behandelte. Auf DIESE WEISE werden sie noch verstärkt.

Auf der Tagung gestern in der Hafen City Universität wurde das Prinzip B.A.N.A.N.A. erwähnt: ‚Build Absolutely Nothing Anywhere Near Anybody‘. (‚Bauen Sie absolut nichts in der Nähe von Jemandem‘).
Dieses aber gilt NATÜRLICH nur für die reichen Quartiere!
Weil die Politiker wissen, daß sie bei solchen Plänen in den reichen Stadtteilen auf Granit beißen, denken sie, daß man das mit den sozial schwachen machen kann. DORT rechnet man nicht mit Widerstand. Oder man verkauft diesen dann noch als ‚Mitarbeit‘ oder ‚Beteiligung‘ der Bevölkerung.

Auch die Wochenzeitung MARKT berichtete über diesen Plan:

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Und Farmsen und Berne sollen auch schon mal auf solche Planungen eingestimmt werden.

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Schon im Oktober letzten Jahres habe ich dazu und über die geradezu wahnsinnigen Pläne der Senatorin Stapelfeld von der BSU über den ‚Wahnsinn in Beton‘ geschrieben, der jetzt, nett verklausuliert Urständ feiern soll! Und wir Bürger werden sogar noch an diesem Mist beteiligt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/12/der-wahnsinn-in-beton/

In den Dokumenten, die man sich über die Links in Buschhüters Artikel ansehen darf, damit wir einen Einblick bekommen, wie solche tollen Pläne und Entwicklungen aussehen können, werden uns ausgerechnet der Bahnhofsvorplatz und der kleine Platz unten an der Wandse als hervorragendes Beispiel angepriesen.

Gerade der Bahnhofsvorplatz ist ein grandioses Trauerspiel von Stadtplanung. Die tollen Bahnhofarkaden entpuppen sich als mehr als einfalslose Architektur, die man uns da hingesetzt hat. Nur die Fahrschule hält sich da noch wacker!

Dieses Foto zeigt unser altes Bahnhofsgebäude kurz vor seinem Abriß. Eigentlich alle Menschen, die ich kannte, wollten dieses Gebäude erhalten, und mit etwas Fantasie hätte man es sicherlich einer sinnvollen Verwendung zuführen können. Als Kulturhaus für Rahlstedt hätte es zum Beispiel gute Dienste leisten können!

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Das völlig seelenlose langweilige Gebäude heute wird in diesen Dokumenten als ‚Bahnhofsarkaden‘ angepriesen und als hochwertig bezeichnet.

Und das Leben auf der Bahnhofstraße wurde ganz sicher dadurch nicht unbedingt zum Rasen gebracht! Höchstens, daß der McDonalds dort immer wieder dafür sorgt, daß Wildparker den Taxistand zustellen.

Und auch der kleine Park unten an dem mickerigen Stückchen Wandse (OK, das sieht ganz niedlich aus) war keinesfalls unumstritten und sorgte für einen Eklat nach dem anderen.

Erst fällte man dort die schönen Linden, weil die irgendwie unpraktisch waren, und pflanzte dort ein paar PALMEN, die nur mal eben schlappe 25.000 Tacken verbrieten. Daß sich diese nur bedingt bei uns heimisch fühlen würden, hätte sich nicht nur der zuständige Gärtner, sondern auch die ‚Landschaftsplanung‘ im Bezirksamt Wandsbek denken können!

Und auch der tolle neue Belag dort hat den extremen Vorteil, daß man dort bei Regen, ähnlich wie beim Jungfernstieg, Eisbahn spielen kann!

Diese ARMEN PALMEN bekamen den Beinahmen ‚Fluch der Karibik‘, was mehr als nur zutreffend war und aufzeigte, wie wenig realistisches Denkvermögen in der Verwaltung beheimatet ist.

Der Fluch der Karibik 1

Der Fluch der Karibik 2

Hier haben die Bürger damals die Sache völlig zutreffend kommentiert!

Und heute versuchen die Politiker und diesen MIST als Erfolg zu verkaufen!
Nachdem dann auch der letzte Strunk eingegangen war, wurden diese Teile durch STIELEICHEN ersetzt, die auch heute noch, nach einigen Jahren, immer noch wie Besenstiele in der Landschaft stehen!

Ein Siegeszug nachhaltiger Stadtplanung zum Wohle der Bürger. Vor allem der in Rahlstedt!

 

 

FDP Fraktion Wandsbek: Ortstermin Victoria-Park

Motiv

Auf Wunsch der Wandsbeker FDP fand heute eine Ortsbesichtigung zum Problem ‚Victoria- und Minerva Park‘ statt.

Auf deren Bitte hin, nahm ich als Kommentator an dieser Fahrt teil, denn sie wollten Informationen aus erster Hand, die sie selbstverständlich auch bekamen.

Die Herrschaften, etwa 10 Personen, kamen gegen 13.00 Uhr mit einem Reisebus, was den Vorteil hatte, daß ich vor ihnen alles, was rechts und links so zu sehen gab, gut kommentieren konnte.

Da ja der Merkur-Park das Vorbild für die geplante neue Bebauung sein soll mit seiner geradezu unglaublich hochwertigen Architektur und den so naturnah integrierten Knicks, lenkte ich unsere gemeinsame Fahrt durch eben diesen Park

Dabei hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, die bewundernswerte Architektur der Gewerbehäuser zu bewundern, vor allem aber das geradezu unglaubliche Gebäude der Firma Meyle, das uns Allen ja in dem Spezialheft der BUE von Kerstan als besonders beispielhaft dargestellt wird, vor allem wegen der unglaublich tollen Dachbegrünung.

Alle Anwesenden waren ‚hocherfreut‘ über die Tatsache, daß man NICHTS davon sehen konnte. Der Hinweis auf die Ansiedlung wilder Tiere da oben sorgte für Heiterkeit.

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(Die Fotos wurde alle schon früher gemacht)

Vor beiden dort integrierten Biotopen hielten wir natürlich ebenfalls. Und alle waren sich einig, daß diese beiden Flächen nicht viel mit einem Biotop gemeinsam hätten. Dazu berichtete ich natürlich auch, daß Jebens uns berichtet habe, daß auf dem Biotop 2 direkt vor seiner Haustür (Merkurring 100) sogar Angler säßen und Bootsfahrer sich tummeln würden. Auf einem angeblichen Biotop wohlgemerkt. Dazu Jebens Bemerkung, er lebe dort IM PARADIES. Beides sorgte für erhebliches Kopfschütteln bei den Zuhörern.

Das Bürogebäude Jebens befindet sich unmittelbar rechts vom zweiten Foto!

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Ebenso der so unglaublich toll integrierte Knick erzeugte eher Stirnrunzeln, von den vielen freien und verwilderten Gewerbeflächen ganz zu schweigen.

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So weit ich sehen konnte, waren alle Knicks dort in ihrem ‚Original‘-Zustand, was mich erstaunte, daß sowohl Jebens selber als auch Herr Wysocki doch kurz vorher behauptet hatten, sie seien ‚auf den Stock gesetzt worden‘! Man vergleiche dazu den Beitrag ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘.

Danach fuhren wir die Alte Landstraße entlang und später durch Stapelfeld. Dabei gab es ein paar schöne Ausblicke auf alle die Felder, die für unsere geplanten Gewerbegebiete draufgehen sollten.

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Übrigens war diese, trotz der Tatsache, daß es SONNTAG MITTAG um 13.00 Uhr war, ziemlich dicht befahren, was ich natürlich süffisant bemerkte.

Ein letzter Halt war dann noch vor unserem Erdbeerfeld, wo, bedingt durch das herrliche Wetter, massenweise Familien beim Pflücken waren.

Ich denke, ich habe die Abgeordneten sehr ausführlich mit Informationen versorgt und alle Fragen beantwortet.

Ich hatte auch das Gefühl, daß nahezu alle Anwesenden den Bebauungsplänen kritisch bis ablehnend gegenüber stünden. Eine Dame erklärte mir sogar, sie habe bisher immer dagegen gestimmt. Danke!

Am Ende der Fahrt wurde ich mit lautem Beifall verabschiedet.

Ich denke, das war zwar sicherlich kein entscheidender Moment, die Entwicklungen zu stoppen, aber es war ein kleiner weiterer Stein, die Meinungen in der Bezirksversammlung ein wenig zu beeinflussen.

Mein Dank geht noch einmal an Christoph Schmidt, der diese Rundfahrt organisiert hat.

 

Heute bekam ich noch folgende Mail:

Von: Christoph Schmidt

19.06.2017 um 15:34 Uhr

Hallo Herr Napp,
 
danke nochmal für Ihre Teilnahme gestern.
 
Wir haben mitgenommen, mit welchem Elan und welcher Sachkenntnis Sie am Werk sind.
 
Es hat unserer Fraktionsausflug sehr bereichert.
 
Viele Grüße
Christoph Schmidt

Vergibt Jebens schon Grundstücksverträge trotz offener Rechtslage?

Auf unserer Facebookseite gab und gibt ein gewisser Michael Korn Kommentare ab, die mich glauben lassen, daß es jetzt schon Kaufverträge zwischen Herrn Jebens und interessierten Firmen gibt, obwohl die ganze Sache keinesfalls in trockenen Tüchern ist!

Es ist nicht ganz einfach, hinter Herrn Korn herzurecherchieren, da dieser keine näheren Angaben zu seiner Firma macht.

Da er aber behauptet, auf dem Luftfahrtsektor tätig zu sein, gibt es nur wenige mögliche Firmen.

Die eine wird von ihm als nicht die seine verworfen.

Dafür wäre die zweite Möglichkeit schon ein Fall, der einen erneuten VERTRAUENSBRUCH durch Jebens und die Politik beinhalten würde.

Die ersten Seiten der Diskussion kommen von unserer Facebook-Seite. Die letzten Screenshots  von seiner EIGENEN FB-Seite!

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Screenshot (1836)

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Von Michael Korns eigener Facebookseite:

Screenshot (1841)

 

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Der Rest dieser ‚Diskussion ist nur noch Gepöbel unterhalb der Gürtellinie von deren Seite. Dazu noch ein paar lächerliche Drohungen.

Nun ja: Jebens scheint ein gutes Händchen für seine Kundschaft zu haben!?

Eigentlich kommt dann nur noch die Firma SCHENKER Logistiks. DAS aber würde bedeuten, daß eben DOCH Logistik in den Park kommen würde. Vielleicht ganz knapp unter dem Level, das man ‚Logistik‘ nennen muß. Unter diesem, egal wie knapp, ist das einfach nur ein ‚Transportunternehmen‘! Ist doch schlau, oder?

http://www.materialfluss.de/logistik-dienstleister/damit-die-flugzeuge-wieder-starten/

Ein gewisser Michael Korn ist dort stellvertretender Vorstand!? Nun ja.

So wie ich das inzwischen sehe, ist der Michael Korn von Schenker mit einiger Sicherheit nicht der, der hier versucht, uns allen möglichen Mist zu erzählen! (Stand: 17.6.2017)

Wir lassen uns da mal überraschen!

Wichtig aber erscheint es mir, daß da ein Herr Jebens, in tiefer Gewissheit, Erfolg zu haben, schon mal Mietverträge unterschreiben läßt, obwohl noch nicht einmal die FLÄCHENNUTZUNG geändert, geschweige denn der ganze B-Plan genehmigt wurde!?

Neue Entwicklungen und Ergänzungen!

So, wie es aussieht, hat mein Artikel über die finanziellen Unregelmäßigkeiten in Stapelfeld für größeres Interesse gesorgt!

Und man kann ja nicht behaupten, ich hätte mir das aus den Fingern gesogen, denn immerhin basiert das auf einem öffentlich zugänglichen Dokument!

Weierhin habe ich eben dem Verwaltungsgericht die gewünschten Änderungen geschrieben.

Da es für die Richter dort sicherlich absolutes Neuland darstellt, irgendetwas mit dem Aarhus-Abkommen entscheiden zu müssen, dürfen wir Alle gespannt sein, was die denn nun entscheiden werden!

An das

Verwaltungsgericht Hamburg

Kammer 9

Die Geschäftsstelle

Aktenzeichen: 9 E 5978/17 (Das Schreiben wurde am 13.6.2017 zugestellt)

Hamburg, den 14.06.2017

Sehr geehrte Dame,

sehr geehrter Herr.

In Ihrem Schreiben vom 7. Juni 2017 haben Sie mich aufgefordert, mich zu meinen Rechten zu äußern, die durch dieses Bebauungsverfahren (Planänderungsverfahren) verletzt werden.

Nach dem Aarhus-Abkommen steht es JEDEM BÜRGER der Europäischen Union frei, Klage zu erheben, wenn er sich durch schwere Eingriffe in die ihn umgebende Natur verletzt fühlt! Diese Klage kann der Bürger jederzeit und FORMLOS erheben, im Gegensatz zu Verbänden etc.

Es ist mir klar, dass die Gerichte bisher offensichtlich selten bis gar nicht mit Klagen umzugehen hatten, die sich auf dieses Abkommen beziehen. Aber Mahnschreiben des EuGHs zeigen, dass es keine Urteile mehr geben darf, ohne dieses Abkommen zu berücksichtigen.

Ich bin ein direkter Anwohner dieses Planungsgebietes und wohne nur etwa 120 m (nach Google Maps) von dem südlichen Rand entfernt.

Weiterhin nutze ich dieses Gebiet, genau wie viele meiner Mitbewohner und Bürger Großlohes für regelmäßige Spaziergänge, um hier noch Natur direkt erleben zu können. Nicht nur, daß hier tatsächlich (ebenfalls im sogenannten Gutachten von Dezember 2015 festgestellt) viele Tier- und Pflanzenarten leben, die auf der tiefroten Liste stehen, sondern ich persönlich erlebe diese noch direkt und kann hier noch seltene Tiere beobachten. Anbei lege ich ein paar Fotos, die dieses zeigen. Es ist ja nicht von Ungefähr, dass diese Flächen unter Landschaftsschutz stehen mit landwirtschaftlicher Nutzung, was sich aber keinesfalls widerspricht, denn auch Naturschutzgebiete wie die Lüneburger Heide entstanden durch Landwirtschaft.

Mit dem Bau eines Gewerbegebietes würde nicht nur der landschaftliche Charakter verloren gehen, sondern natürlich auch das direkte Erlebnis der Natur! Und da eine gesunde Umwelt unmittelbar wichtig ist für MEINE Gesundheit und MEIN Wohlbefinden, stelle ich den Antrag, diese Planung vorläufig zu stoppen.

Dieser Antrag hat den Grund, eventuell auslaufende Termine für die Flächenänderungspläne einzuhalten! Laut Aarhus müssen solche Termine unbedingt eingehalten werden, da sonst Klagen nicht mehr möglich wären. Und die Politik lässt uns über solche Termine im Unklaren, darauf bauend, dass wir diese irgendwann verpassen könnten.

Laut dem Aarhus-Abkommen ist die Beeinträchtigung meiner Lebensqualität ein valider Grund, Klage zu erheben!

Ob die Anordnung zunächst an das Bezirksamt Wandsbek gehen muss, überlasse ich Ihnen. Allerdings sind diese nur noch pro forma dafür zuständig, da der Senat diese Sache an sich gezogen (evoziert) hat und das BA nur noch die Planungen abnicken kann!

Aus DIESEM GRUND wurden auch unsere Bürgerbegehren bis in die Widerrufsinstanz (Oberfinanzdirektion) abgelehnt, eben WEIL das BA nicht mehr zuständig ist, sondern nur noch der Senat. Danach sollte die Aufforderung auch an eben diesen gehen oder an die Senatoren des BWVI, der BUE und der BSU! Das BA ist nur noch formell zuständig, ist aber mit seiner Entscheidung festgelegt worden.

Damit ist ein Bürgerbegehren, das ja für den Bezirks Wandsbek gegolten hätte, abgelehnt worden, da es jetzt für GANZ HAMBURG gelten würde!

DADURCH dürften die tatsächlichen Ansprechpersonen eben diese Senatoren oder der Erste Bürgermeister Olaf Scholz sein!

Ich überlasse es aber Ihnen zu entscheiden, wer denn nun tatsächlich der richtige Ansprechpartner ist, um diese Planungen vorläufig rechtlich zu stoppen! Wichtig ist mir nur, dass die Fristen eingehalten werden.

Auszüge aus dem Ablehnungsschreiben:

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Ich widerhole also: Dieser Antrag soll zunächst NUR das Verfahren stoppen, um eventuell verstreichende Fristen einzuhalten! Es darf gar nicht erst zu einer Änderung des Flächennutzungsplanes kommen, da damit auch in mittelfristiger Zukunft der Bebauung Tor und Tür geöffnet werden (Planungsdokumente der Metropolregion Hamburg).

MfG

Jörn-Ulrich Napp

Bachstückenring 5

22149 Hamburg

Als Anlage habe ich noch ein paar Fotos beigegeben, die die Natur zeigen, wie sie heute noch ist, danach aber nicht mehr sein wird.