Archiv für den Monat Juni 2019

Die METROPOLREGION HAMBURG blutet ihre Partner im Osten aus !

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Verfallene Schule in Zwickau kurz vor ihrem Abriß (eigenes Foto 2017)

Ich hatte darüber schon einmal einen Beitrag geschrieben, in dem ich erklärte, daß die MR Hamburg nicht im Sinne der kleinen Partner arbeitet, sondern diese eiskalt mißbraucht:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/09/26/hamburg-arbeitet-aktiv-gegen-seine-partner-aus-der-metropolregion/

Gerade gab es eine ifo-Untersuchung zum Thema, daß der Osten, damit ist das Gebiet der ehemaligen DDR gemeint, konstant ausblutet!

Während die großen Städte wie Dresden oder Leipzig gut aufgestellt sind, ist die ländliche Gegend oder die kleineren Städte am Rande einer absoluten Katastrophe!

Schon 2006 konnte man das Alles nachlesen:

https://www.n-tv.de/politik/dossier/Der-Osten-blutet-aus-article211723.html

Die Deutschlandkarte auf der Internet-Seite der Bertelsmann Stiftung zum demographischen Wandel gleicht einem bunten Flickenteppich. Beim Anklicken der vor allem im Osten zu findenden dunkelroten Flächen erhält der Betrachter die ernüchternde Botschaft: „sehr stark abnehmend“. Die Prognosen bis 2020 klingen dramatisch: Magdeburg (-11,2 Prozent), Schwerin (-12,2 Prozent), Chemnitz (-16,7 Prozent), Gera (-21,6 Prozent), Hoyerswerda (-40,2 Prozent). „In rund 50 Prozent aller deutschen Kommunen mit mehr als 5000 Einwohnern wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2020 zum Teil erheblich schrumpfen“, lautet das Fazit.

Die demographische Entwicklung bereitet den Städten zunehmend Probleme. Von einer „Gesamtherausforderung für Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“ ist in einem Positionspapier von fünf Verbänden, darunter dem Deutschen Städtetag, die Rede. „Das Problem besteht nicht nur in den neuen Ländern“, erläutert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Stephan Articus. Und auch im Osten herrscht nicht nur Tristesse. „Da gibt es auch viel Aufbruch und Entwicklungschancen“, weiß Articus. So sagt die Bertelsmann-Studie zum Beispiel bis 2020 für Leipzig ein Bevölkerungs-Plus von 1,8 Prozent, für Erfurt von 2,5 und für Dresden von 3,1 Prozent voraus.
Das hier betrifft die mittelgroßen Städte der früheren DDR.

So hat sich die Bevölkerungszahl von Zwickau nahezu halbiert!

Richtig schlimm sieht es aber auf den Dörfern aus, wo nahezu die KOMPLETTE INFRASTRUKTUR verloren gegangen ist: Keine Schule, kein Arzt und noch nicht einmal einen kleinen Laden gibt es dort mehr!

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(Foto aus dem Netz. Unbekannter Fotograf)

Gleichzeitig sind nahezu alle jungen Menschen abgewandert und nur die alten zurückgeblieben, die nun richtig in der Scheiße sitzen!

Leerstehende Häuser in den Dörfern sind das Resultat dieser Entwicklungen!

Wenn dann auch noch sogenannte ‚Wirtschaftsförderer‘ kommen und auch die letzten ausgebildeten jungen Menschen zum Beispiel für die Metropolregion Hamburg abwerben wollen, für die man dann da neue Arbeitsplätze schaffen muß, wie in unserem Fall mit dem Victoria-Park, dann nimmt das Ganze schon groteske Züge an!

Aus der neueren Untersuchung:

https://web.de/magazine/panorama/ostdeutschland-einwohnerzahl-stand-1905-gesunken-33785830

Während im Westen Deutschlands so viele Menschen wie nie zuvor leben, befindet sich die Bevölkerungszahl für Ostdeutschland auf dem Niveau von 1905. Laut ifo-Institut werde die ökonomische Wucht der Teilung Deutschlands in Bundesrepublik und DDR vor etwa 70 Jahren bis heute völlig unterschätzt. ….

Ländlicher Raum im Osten regelrecht ausgeblutet

Die Einwohnerzahlen in Ost und West drifteten nahezu ungebremst und massiv auseinander, erklärte ifo-Forscher Felix Rösel. Diese Entwicklung werde häufig übersehen und bedürfe einer besonderen politischen Berücksichtigung. Der ländliche Raum im Osten sei regelrecht ausgeblutet – und müsse speziell gefördert werden.

„Der seit 1949 anhaltende Bevölkerungsschwund prägt die ostdeutsche Bevölkerung möglicherweise mehr als bisher angenommen. Erschwerend kommen außerdem neue Enttäuschungen hinzu, dass die ersehnte Transformation zu Demokratie und Marktwirtschaft nach 1990 am Auseinanderdriften von Ost und West nichts änderte, ganz im Gegenteil“, heißt es in der Studie.

Von 1949 bis zum Mauerbau 1961 hatten zahlreiche gut ausgebildete Menschen den Osten verlassen. In der DDR stagnierten dann die Einwohnerzahlen – während der Westen auch durch Zuwanderung dazugewann.

Der nächste große Einschnitt im Osten folgte dann laut ifo-Institut durch die Abwanderung nach 1989. Vor der deutschen Teilung hätten sich Ost- und Westdeutschland dagegen nahezu parallel entwickelt. (hub/dpa)

Hier wird gerne ein wenig übersehen, daß die MAUER nicht einfach so entstand, sondern auf Grund der TATSACHE, daß der Westen damals alles abwarb, was auch nur eine halbwegs ordentliche Ausbildung besaß. Allen voran zum Beispiel Ärzte!

Es gab in der DDR ganze Landstriche ohne einen einzigen Arzt!

Daß sich die Politiker drüben das auf Dauer nicht leisten konnten, war verständlich, und so wurde der Bau der Mauer als logische Konsequenz durchgeführt, aber grundsätzlich VON UNS verschuldet!

Wenn wir uns also vor Augen führen, daß eben der Bau der Mauer von uns im Westen verschuldet wurde, so sollte es hier auch Niemanden überraschen, wenn genau dort, wo sich die Menschen verloren und vergessen fühlen (völlig zu recht!) dann auch besonders häufig die AfD gewählt wird.

So wie auch Hitler nicht einfach so über Nacht kam, sondern clever auf den sozialen Problemen Deutschlands damals aufbaute, so tut das auch die AfD, denn die brauchen gar nicht nach Argumenten zu suchen, da diese haufenweise einfach da auf der Straße liegen! Argumente, die JEDER sofort auf deren Richtigkeit nachprüfen kann.

So wie auch damals die Wahl der NSDAP zunächst nur eine PROTESTWAHL war, so sind es die Ergebnisse sowohl der AfD als auch der GRÜNEN ebenso eine!

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Statt dessen wurden die GRÜNEN dort gewählt, wo man finanziell und infrastrukturmäßig hervorragend aufgestellt ist! Da kann man es sich leisten, umweltfreundlich zu denken, zumal, wenn man den SUV in der Garage stehen hat oder mit einem teuren Rennrad zum Job fährt, solange es das Wetter zuläßt!

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Was es für die Kommunalpolitiker dort bedeutet, wenn ihre Orte plötzlich kaum noch Steuern zahlende Menschen haben, kann man sich wohl vorstellen, denn schließlich müssen strukturelle Angebote ja eben von diesen bezahlt werden.

Eine partnerschaftliche Metropolregion sollte also ALLES daran setzen, nicht noch Firmen und damit deren Arbeitsplätze und Angestellte abzuwerben, sondern deren Verbleib und Neuansiedlung fördern!

Das kann man zum Beispiel mit steuerlichen Vergünstigungen für die Firmen machen, wenn sie sich entscheiden, dort zu bleiben und gar da hinzuziehen!

Aber da ja in Hamburg scheinbar alle Parteien unbedingt den Status einer 2-Mio-Stadt erreichen wollen, geht man, vor allem im Osten, über Leichen!

Kein Wunder, wenn der Glaube an DEMOKRATIE den Bach herunter geht, und da hilft auch das Jubiläum des Grundgesetzes nichts, zumal auch viele der dortigen Paragrafen bei genauerem Betrachten Makulatur sind!

 

Korruption im Öffentlichen Dienst – The never ending story !

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Es ist seit Jahrhunderten eine gesicherte Volksweisheit, daß man immer die Kleinen Gauner hängt, die großen aber nicht nur laufen läßt, sondern denen oft sogar noch Abfindungen zahlt, damit sie gehen!

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Wir kennen die vielen Geschichten, bei denen Menschen hart dafür bestraft wurden, weil sie ein paar Dinge entwendet haben, die nur Pfennigbeträge wert waren!

Aber gerade jetzt ist wieder auch dem letzten Dummkopf klargeworden, daß diese alte Regel nicht nur immer noch stimmt, sondern eigentlich immer aktueller ist.

Wie ich hier schon in mehreren Beiträgen schrieb, ist KORRUPTION in Deutschland inzwischen nicht nur gelegentlich vorhanden, sondern ist DER ALLGEMEINZUSTAND!

Heute, am 6. Juni 2019, erschien im Hamburger Abendblatt ein Artikel über die Chefs der HSH-Nordbank, die, anstatt in den Knast zu gehen, sich mal eben freikaufen können!

Darunter Dirk Jens Nonnenmacher.

1,6 Mio. hören sich nach viel Geld an, sind aber bei deren persönlicher Situation aus der Portokasse zu zahlen.

https://www.abendblatt.de/hamburg/article225954591/Neuer-HSH-Prozess-Ex-Chefs-kaufen-sich-frei.html

(Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, kann er ihn bei mir anfordern.)

Hamburg. Es war einer der meistbeachteten Prozesse der vergangenen Jahre in Deutschland. Und es war eine Premiere, weil erstmals der komplette Vorstand einer Bank angeklagt wurde. Das Verfahren um die HSH Nordbank hat in mehrfacher Hinsicht Justizgeschichte geschrieben. Nun wird der Schlussakt in der nahezu endlosen Story eingeleitet – mit einer überraschende Wende und einem Paukenschlag. Denn gegen fünf der ehemals sechs angeklagten Vorstände, darunter der frühere Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher, wird das Strafverfahren eingestellt. Dafür müssen die fünf Ex-Manager Zahlungen zwischen 500.000 und 1,6 Millionen Euro leisten.

Die sechs Vorstände waren wegen schwerer Untreue angeklagt, Nonnenmacher und Friedrich darüber hinaus wegen Bilanzfälschung. Im Prozess ging es in erster Linie um die milliardenschwere Transaktion „Omega 55“, mit der die HSH-Führung Ende 2007 für einen geplanten Börsengang versucht hatte, Risiken auszulagern und so die Eigenkapitalquote der Bank zu verbessern.

Schon Jean Paul Sartre wußte es:

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(Dieses Poster sahen wir auf einer unserer USA-Reisen in Vicksburg, Mississippi)

Es beweist auch wieder, daß es sich hier nicht, wie ich das sehe, um irgendwelche Verschwörungstheorien handelt, sondern um AKTIVE KORRUPTION innerhalb unseres System, vor allem aber innerhalb des RECHTSSYSTEMS!

So wie ich das sehe, werden Staatsanwälte DIREKT angewiesen, wie sie handeln sollen!

TAZ vom 7. August 2015 dazu:

http://www.taz.de/Unabhaengigkeit-der-Justiz/!5218459/

„Auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen, weil deren mögliches Ergebnis politisch nicht opportun erscheint, ist ein unerträglicher Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz.“ Unter anderem mit diesem Satz griff Generalbundesanwalt Range am Dienstagmorgen seinen Minister Heiko Maas an. Dieser wies die Vorwürfe umgehend zurück und entließ Range noch am gleichen Abend. Ein weiterer Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz?

Auch im Zusammenhang mit dem Victoria-Park konnten wir dieses Verhalten drastisch beobachten!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/25/eingabe-an-die-hamburger-buergerschaft-wegen-korruptionsverdacht-im-bezirksamt-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/20/an-das-dezernat-fuer-interne-ermittlungen-d-i-e-korruptionsverdacht-gegen-herrn-ritzenhoff-leiter-des-ba-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/24/es-ist-jetzt-amtlich-korruption-ist-keine-korruption/

Es ist kein Wunder, daß viele Bürger nicht mehr an die DEMOKRATIE glauben, wenn sie, vor allem im Jubiläumsjahr des Grundgesetzes, über das NIE angestimmt wurde, solche Berichte lesen  müssen!

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Wie wahr! Wie wahr!

Man mißbraucht die Bürger am Wahltag, aber am maroden System ändert das nichts, da in den Verwaltungsetagen immer die gleichen Leute sitzen, mit denen man schon früher gekungelt hat.

Im Zweifel evoziert man in Hamburg mal eben den Willen nicht nur der Bürger, sondern sogar der gewählten Parlamente, zu denen auch unsere Bürgerschaft gehört!

Von FREIEN Abstimmungen der PolitikerInnen kann man sowieso nicht reden, da diese von ihren Parteien GEZWUNGEN werden, parteikonform abzustimmen!

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https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/17/korruption-im-oeffentlichen-dienst/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/12/10/korruption-im-oeffentlichen-dienst-teil-2-aemterpatronage/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2019/05/10/korruption-im-oeffentlichen-dienst-teil-3-kleine-geschenke-erhalten-die-freundschaft/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2019/04/30/korruption-scheint-in-hamburg-der-normalzustand-zu-sein/

 

Der Bienen Not – oder: Sollten die GRÜNEN lernfähig sein ?

Nachtrag:

Dazu auch ein gerade in der Hamburger Morgenpost erschienener Artikel:

https://www.mopo.de/im-norden/wildblumen-an-jeder-strassenecke–standpunkt–lasst-hamburg-summen-und-brummen–32630896

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Es ist inzwischen eine allgemeine Weisheit, daß es nahezu keine Insekten oder Spinnen mehr gibt (übrigends gibt es auf diesem Globus mehr Arachniden als Insekten!).

Innerhalb von nur etwa 30 Jahren (1 einzige Generation!) ist die Gesamtbiomasse dieser Tiere um etwa 75 bis 80% zurückgegangen!

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/20997.html?fbclid=IwAR0AL5LqfDSO4uuFMAtgkLYwI-dfMfqvPrxzx0aeK0hvpx0ytlda5_InMYA

Die meisten Menschen werden denken: ‚Gott sei Dank! Keine Mücken mehr!‘, aber das ist sehr kurz gedacht, denn auch diese (nicht nur die niedlichen Bienchen!) werden dringend benötigt als Lebensgrundlage für Vögel und viele andere Tiergattungen.

Der wohl erste wirkliche Umweltschutzjournalist Horst Stern hat das mal drastisch den BAMBY EFFEKT genannt, weil man mit schnuckeligen Tieren (auch Bienchen gehören dazu!) mehr Aufmerksamkeit erregt, als mit Mücken oder häßlichen Spinnen!

https://www.zeit.de/kultur/film/2019-01/sterns-stunde-horst-stern-gestorben

Auch Umweltorganisationen arbeiten mit diesem ‚Effekt‘, um Spenden locker zu machen:

https://antivictoriapark.wordpress.com/tag/sammlungsbetrug/

https://antivictoriapark.wordpress.com/tag/haselmaus/

Neuerdings aber tut sich was im Staate Hamburg: Plötzlich erscheinen hier und da Flächen, die als ‚Blühwiesen‘ deklariert wurden und naturnah bleiben sollen!

Was passiert, wenn man schon eine winzig kleine Fläche einfach sich selbst überläßt, kann man überall am Straßenrand sehen.

Man braucht gar nicht nachzuhelfen und bekommt schon eine kleine ‚Blühweise‘ einfach von der Natur geschenkt!

Ohne jede Arbeit oder Investition!

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Bisher scheinen Offizielle, durchaus auch bei der Hamburger Wohnungsgesellschaft SAGA, immer noch zu denken, daß kurzgeschorene Rasenflächen ‚ordentlich‘ aussehen, und lassen diese dann selbst bei Trockenheit und Hitze absäbeln!

Das sieht dann so aus (gerade erst dieses Wochenende fotografiert):

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Der Erfolg?

Es entstanden KOSTEN (Gartenbaubetrieb und seine Arbeiter) und die Rasenfläche ist KAPUTT! Steppe!

Bisher jedenfalls!

Inzwischen fängt auch die SAGA an nachzudenken und die eine oder andere Fläche versuchsweise in Blühwiesen umzuwandeln oder einfach nur nicht mehr zu mähen, wie wir hier in Großlohe sehen können.

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Ganz rechts wurde gemäht, der Rest aber unberührt gelassen.

Meine Anregung, auch bei uns im Bachstückenring ein paar Rasenflächen zu Blühwiesen umzuwandeln, stieß bei der SAGA-Verwaltung in Rahlstedt auf durchaus offene Ohren, denn auch dort ist die Erkenntnis, etwas tun zu müssen, inzwischen angekommen!

Allerdings will man erst einmal in Rahlstedt-Ost einen Versuch machen, wo eine solche ziemlich große Wiese angelegt werden soll.

Aber im nächsten Jahr wird man wieder daran arbeiten. Versprochen!

Wie mir allerdings eine Dame dort erzählte, gibt es auch massenweise Bürger und Anwohner, die sich dann beschweren, wenn nicht gemäht wurde, weil das so UNORDENTLICH aussehen würde!?

Leider sterben Dummköpfe wohl nie aus!

Aber es gibt auch in Rahlstedt-Großlohe inzwischen weitere Flächen, die zu Blühwiesen deklariert und tatsächlich auch umgewandelt wurden.

Ob das speziell auf Anregung der GRÜNEN in Wandsbek geschah, weiß ich nicht, aber ich habe inzwischen das unruhige Gefühl, daß die GRÜNEN hier wegen des Victoria-Parks ein mächtig schlechtes Gewissen haben und jetzt versuchen, wenigstens im Kleinen wieder etwas zu reparieren, was sie im Großen zerstört haben!

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Aber wenigstens gibt es einen ganz kleinen hellen Fleck, der uns hoffen läßt, daß die dort vielleicht doch zwar spät aber immerhin begriffen haben, daß es SO nicht weitergehen kann!

Bisher haben sie in Hamburg alles daran gesetzt, die Umwelt zu vernichten, da wird es höchste Zeit, wenigstens bei den Blühwiesen gegenzusteuern, was wenig Energie und Geld kostet, also leicht zu machen ist!

Im sogenannten B-Plan ‚Rahlstedt 134‘ wurde ein Fläche direkt an der Stellau (links im Wäldchen) zu einer Blühwiese umgewandelt und blüht inzwischen auch wunderschön und zieht massenweise Insekten an.

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So sah die Wiese bei Anlagebeginn im Frühjahr 2018 aus, und so ist sie heute:

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Und auch im Bereich unseres kleinen Großlohe-Parks gibt es jetzt nahe der Schule eine Fläche, an der man schön sehen kann, wie viel besser so etwas aussieht, als wenn es platt auf Streichholzlänge gemäht ist!

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Nicht wirklich groß, aber immerhin ein Anfang!

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Auf https://www.hamburg.de/wandsbek/bluehwiesen/  gibt es inzwischen sogar eine Karte, in der diese neuen Blühwiesen eingetragen sind.

Diese hier ist als Nr. 4 eingetragen und die aus Rahlstedt 134 ist die Nummer 5.

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Und auch ein paar Meter weiter gibt es Ansätze im Kleinen.

Hierbei werden einfach Straßenränder zunächst mal mit Holzpfählen gesichert und dann sich selber überlassen. Ob da auch was gesät wurde, ist derzeit nicht zu sehen.

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Aber auch das ist wenigstens ein Anfang, wenn auch natürlich noch lange nicht genug!

Nachtrag von heute abend: Leider mußte ich feststellen, daß man auch diese kleinen Flächen inwischen abgemäht hat.

Wohl zu früh gefreut!?

Wie hübsch das letztlich am Straßenrand aussehen kann, sieht man auf diesem Foto, das ich auf Facebook fand, wobei der Autor leider unkannt ist:

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Es ist schließlich eine alte, wenn auch ohne Pause mißachtete Weisheit, daß dort, wo sich die Natur wohlfühlt, auch der Mensch erheblich besser lebt!

Vielleicht wachen ja selbst die Hamburger GRÜNEN endlich auf und erinnern sich daran, daß fette Diäten NICHT das sind, weshalb sie in diese Ämter gewählt wurden, denn bisher ist die Umweltbilanz der GRÜNEN, dort, wo sie in der Regierung sitzen, wie denen vom NABU und dem BUND bestätigt wurde, extrem schlecht!

https://schleswig-holstein.nabu.de/politik-und-umwelt/umweltpolitik/umweltbilanz-2012-2015/index.html

https://schleswig-holstein.nabu.de/politik-und-umwelt/umweltpolitik/umweltbilanz-2012-2015/18565.html

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/12/nabu-bund-u-a-muessen-jetzt-aktiv-werden-und-klagen/