Archiv für den Monat September 2016

Krieger (Möbel Höffner, Möbel Kraft, Sconto etc.) möchte sich auch vergrößern. Bloß: Wohin?

Herr Krieger, der größte deutsche Möbelhändler (gleich nach IKEA) und vielleicht der größte Steuerzahler Stormarns plant auch schon seit Jahren die Erweiterung.

Wenn es nach ihm ginge, würde nicht nur der Ring 3 (die direkte Verbindung zwischen Rahlstedt und der extra für ihn gebauten Autobahn-Anschlußstelle Barsbüttel) sofort gebaut werden, sondern auch noch reichlich Flächen, die ihm wohl schon gehören, zubetoniert werden.

Flächen, die früher (man beachte das demolierte Naturschutz-Schild) wohl für gewerbliche Nutzung keinesfalls vorgesehen waren.

Auch das gleich neben seiner Hütte gelegene Stapelfelder Moor dürfte betroffen sein, zumal das amtliche Gutachten besagt, eine Distanz von 150 m wäre ein ausreichender Schutz für das Moor!

Hier ein Blick in Richtung des Moores. Rechts sind es noch etwa 200 m zu Möbel Höffner. Und hinter der Baumlinie liegt das Moor.

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Warum möchte die Firma Boltze im Gewerbegebiet Stapelfeld / Braak sich ausgerechnet in ein Schutzgebiet ausbreiten ?

 

OK, wenn eine Firma mehr Gelände braucht, weil sie sich vergrößern möchte oder auch muß und damit dann – hoffentlich – auch mehr Arbeitsplätze schafft, so sollte man denen helfen, die Pläne zu verwirklichen.

Aber in diesem Fall muß es doch wohl kein Schutzgebiet sein, denn das schon vorhandene Gewerbegebiet, auch direkt neben dem Gebäude, bietet reichlich ungenutzte aber schon erschlossene Flächen an!

Also: Ihr Lieben von Boltze. Bitte seid so lieb und baut eure neuen Hütten auf Flächen, die eh schon kaputt sind!

Kleines Fotoalbum der bedrohten Gebiete !

Tja, das Alles und noch VIEL mehr, soll AUFGEWERTET werden! Es soll uns ein neues NATURERLEBNIS ermöglicht werden!

Und nicht nur auf diesen relativ wenigen Hektar, sondern bis 2030 bis hin nach Trittau und dem Autobahndreieck Ost mit über 1000 ha, was 10.000.000 Quadratmetern entspricht!

Dazu unbedingt mal in die Streitschrift schauen, wo alle Einzelheiten nachzulesen sind.

Hamburger Umweltsenator Kerstan (Bündnis 90 / GRÜNE) äußerte sich zum geplanten Gewerbegebiet !

Um ordentlich zu recherchieren, muß ich natürlich auch an höchster Stelle nachfragen, was denn nun ganz OFFIZIELL da oben, nämlich bei unserem GRÜNEN Umweltsenator Jens Kerstan, Sache ist. Sein GRÜNER Counterpart in Kiel hat sich bisher noch nicht gemeldet.

Immerhin reden wir hier von einer gigantischen geplanten Umweltzerstörung, welche doch eigentlich einen Aufschrei aller GRÜNEN, einschließlich des Senators, bringen müßte!

Das GEGENTEIL ist der Fall! Herr Senator Kerstan unterstützt dieses Vorhaben ohne Wenn und Aber und ist offenbar der Überzeugung, daß es auf jeden Fall kommen wird und muß, man aber doch fleißig an der Abmilderung der Angelegenheit gearbeitet hätte.

Ohne die Arbeit der GRÜNEN wäre es, seiner Meinung nach (und der anderer GRÜNEN-Politiker), nur noch schlimmer gekommen.

Da frage ich mich: Konnte das wirklich noch schlimmer kommen?

Und das Alles unter der aktiven Mitwirkung und der unmittelbaren VERANTWORTUNG der GRÜNEN?

Wenn man andere Äußerungen GRÜNER Politiker hinzunimmt, so erkennt man zumindest in Hamburg die Wandlung zu einer reinen Beton-Partei, nur um die errungene Macht zu erhalten. Auf Kosten all der Tiere, die hier auf unserer Feldmark herumlaufen oder fliegen!  Aber natürlich auch auf UNSERE KOSTEN! Danke!

Wie stehen die Stapelfelder Bürger zu dem geplanten Gewerbegebiet ?

 

In der Oktober-Ausgabe des Regionalblattes DER THIE gab es diesen Artikel, der mich etwas nachdenklich stimmt.

Es wird zwar erwähnt, daß es eine Gruppe gegen den Victoria-Park / Minerva-Park gibt, aber es wird NICHTS über die Situation in Stapelfeld berichtet! Bisher hörte ich, daß es dort durchaus Widerstand geben würde (und etliche Unterschriften in der Petition zeigen das), aber hier hat man beim Lesen eher das Gefühl, daß man dort insgesamt dem Projekt wohlwollend gegenüber steht!?

Es wäre schon gut, wenn man uns endlich einmal auch über die Arbeit der Widerstandsgruppe dort, in Siek oder Barsbüttel informieren würde, denn immerhin fällt das Hauptgewicht der Umweltzerstörungen auf eben diesen Bereich!

Es wäre natürlich noch viel besser, wenn wir mal etwas Genaueres über Sitzungen und Abstimmungsergebnisse dort erfahren würden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß so etwas unter ’streng geheim‘ fällt?

Gerade schreibt mir der Autor, Herr Linke, dazu Folgendes:

Zur Info: Der Artikel im Thie wurde leider so nicht von mir geschrieben, sondern von der Herausgeberin ohne mein Wissen geändert. Das habe ich ihr schon mitgeteilt.

5 Jahre unerträglicher Baulärm und Verkehr mit Baufahrzeugen ?!

Am 27.9.2016 erklärte Herr Jebens, der Besitzer der Flächen des geplanten Victoria- und Minerva-Parks, daß er sich sicher sei, daß das Gebiet innerhalb von 5 Jahren belegt sei.

Das aber dürfte, sofern es zu den Baugenehmigungen kommt, zu einer nahezu unglaublichen Lärm-, Verkehrs- und Dreckbelästigung über 5 lange Jahre führen!

Es möchte uns doch wohl Niemand erklären, daß die Errichtung derart vieler Gewerbebauten ohne größere Belästigungen gehen könne!

Und auch die Flora und Fauna auf dieser Ecke würde eine solche Belastung wohl kaum unbeschadet überstehen, wenn man mich fragt!

Hat eigentlich schon EINER der Beamten und Politiker an diese Probleme gedacht?

Eher wohl nicht, denn bisher wurden uns zwar tolle neue Natur-Erlebnisse versprochen, aber diese Probleme mit keinem Wort erwähnt! Warum?

Betrug bei Grundstücksnutzungen und den Flächenpreisen ?

In meiner Schrift kann man lesen, daß die WAS (und damit deren Unterstützer) versuchen, Flächen zwischen Barsbüttel und Großlohe für etwa 23,- Euro pro Quadratmeter aufzukaufen.

Wenn wir auf die amtliche Seite BORIS-HH gehen, die sich mit den Bodenrichtwerten innerhalb der Stadt und der Nutzung der Flächen befaßt, gibt es bemerkenswerte Dinge zu sehen.

http://www.geoportal-hamburg.de/boris/

Die Grundstücke, die (nach dem Stand vom Dez. 2015) zum Bebauen durch Gewerbe etc. zugelassen sind, haben da einen Quadratmeterwert von etwa 190,- !

Und viele Grundstücke, zum Beispiel die nördlich des Weges Bachstücken, sind überhaupt noch gar nicht freigegeben dafür, obwohl die Investoren und die Politik so tut, als sei das schon Alles in trockenen Tüchern!?

Tun sich die Fragen auf:

  • Hat man versucht, die Bauern über den tatsächlichen Wert der Grundstücke zu täuschen?
  • Wann wurde die Nutzungsmöglichkeit der Flächen geändert? Jedenfalls für die auf dem Erdbeerfeld?
  • Wer hat diese Änderung beantragt und wer hat sie genehmigt?

 

Was geschieht mit den Unterschriften gegen den Victoria-Park ?

Zunächst einmal möchte ich feststellen, daß ich stolz darauf bin, wie fleißig viele Mitbürgerinnen und Mitbürger Unterschriften gesammelt haben!

Allen denen gehört mein Dank!

Wir haben fast 2000 zusammenbekommen, davon etwa 1400 aus unserem Bereich, was, wie ich denke, für die Größe Großlohes bis Stapelfeld/Barsbüttel schon ein geradezu unglaubliches Ergebnis ist.

Ob die Unterschriften für ein demnächst zu beantragendes Volksbegehren genutzt werden können, kann ich jetzt noch nicht sagen, aber wir werden sie in nächster Zeit auf einer Sitzung des Bauausschusses des Bezirks Wandsbek überreichen. Das Datum werde ich hier natürlich nennen, wenn es soweit ist.

Schließlich soll dort NIEMAND behaupten können, sie würden mit uns zusammenarbeiten!

Am 27.9. bei dem Treffen im Treffpunkt Großlohe haben Jebens, Wysocki und deren Claqueure immer mal wieder behauptet, man würde mit den Anwohnern kooperieren, aber wohl ziemlich sicher NUR in derem Sinne, was wir uns gerne verbieten!

Die Ergebnisse unserer Sammlung kann Jeder hier einsehen und runterladen:

https://www.dropbox.com/s/zclmx7mj7pimyaa/unterschriftenliste.nein-zum-gewerbegebiet-victoria-park-in-hamburg-rahlstedt.pdf?dl=0

https://www.dropbox.com/s/wednpwkhb7rgffu/sammelboegen.nein-zum-gewerbegebiet-victoria-park-in-hamburg-rahlstedt.pdf?dl=0

 

 

 

Umweltverbände stehen auf unserer Seite !

Heute wurde mir versichert, daß ALLE Hamburger Umweltverbände gegen die Planung Rahlstedt 131 (Victoria-Park) sind.

Unter der Leitung des NABUs werden sie ein Positionspapier verfassen und dieses beim Bezirksamt einreichen.

Sicherlich werden wir dann, wenn es soweit ist, auch davon Näheres erfahren.

Damit haben wir, so wie ich das sehe, einen großen Schritt nach vorne getan, denn wenn hier Jemand in diesem Spielchen ‚Macht‘ hat, dann sind es die Umweltverbände.