Archiv für den Monat Februar 2020

BUND erhebt Klage beim OVG in Hamburg gegen den Victoria-Park !

Toll!

Danke!

 

Der BUND erhebt Klage!

https://www.bund-hamburg.de/service/meldungen/detail/news/gewerbegebiet-rahlstedt-bund-klagt-gegen-zerstoerung-wertvoller-biotope-im-landschaftsschutzgebiet/?cHash=9479d51a839c54fd319b5c49e28232f8&fbclid=IwAR3d93DRgoAoKZZwKzzCWPoVzirkkmwAOj7JLJ_gVrayoKz5dZgXIKJZ-lM

Gewerbegebiet Rahlstedt: BUND klagt gegen Zerstörung wertvoller Biotope im Landschaftsschutzgebiet

3.Februar 2020 | Artenschutz, Flaechenschutz, Naturschutz, Baumschutz

BUND Hamburg beantragt Baustopp für den Viktoriapark und reicht Normenkontrolle beim OVG Hamburg ein

Der BUND Hamburg hat heute beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg Klage gegen den Ende Dezember 2019 vom Bezirksamt Wandsbek veröffentlichten Bebauungsplan Rahlstedt 131 eingereicht und zeitgleich einen Baustopp beantragt. Es droht akut auf über 20 Hektar eine massive Zerstörung wertvoller Knicklandschaften im Nordosten Hamburgs.

 „Mit einem Federstreich wird erneut in Hamburg der Landschaftsschutz ausgehebelt und eine massive Naturzerstörung zugelassen. Wir halten den Bebauungsplan Rahlstedt 131 für rechtswidrig und gerade die artenschutzrechtliche Prüfung für unzureichend. Außerdem stellen wir den Bedarf deutlich in Frage. Hier soll offenbar für einen einzigen Investor trotz Alternativen der Weg frei gemacht werden“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

In dem Gebiet nahe der Grenze zu Schleswig-Holstein finden sich über 30 geschützte Tier- und Pflanzenarten, darunter die Breitflügelfledermaus, der Moorfrosch, die Spitzblütige Binse und der Fitis (Laubsänger). Das Plangebiet zeichnet sich neben wertvollen Knicks durch eine Reihe von ebenfalls nach dem Bundesnaturschutzgesetz gesetzlich geschützten Biotopen (z. B. Sumpf, Sumpfwald, Sumpftümpel) aus.

In dem geplanten Gewerbegebiet „Victoria Park“ an der Stapelfelder Straße sollen „großflächige Gewerbebetriebe“ angelockt werden. Dies hält der BUND Hamburg für einen falschen und nicht mehr zeitgemäßen Ansatz zu Lasten der Natur, zumal im Bezirk Gewerbeflächen kurzfristig verfügbar und auch im direkt benachbarten Merkurpark noch Flächen frei sind.

Der BUND Hamburg hofft nun auf eine schnelle Entscheidung des Gerichtes und einen Baustopp, da ansonsten der Investor mit massiver Bautätigkeit ökologisch wertvolle Bereiche unwiederbringlich zerstören würde. Bereits im letzten Jahr wurden erste vorbereitende Baumaßnahmen durchgeführt, obwohl der Bebauungsplan noch nicht in Kraft getreten war. Auch dieses Vorgehen, trotz fehlendem Bebauungsplan vor Ort erste Fakten zu schaffen, hatte der BUND mehrfach kritisiert und ein gesondertes Klageverfahren angestrengt, das zu einem teilweisen Baustopp bei der Zerstörung besonders geschützter Biotope führte.

Für Rückfragen: Manfred Braasch – Tel. (040) 600 387-11, mobil 0172 408 3401

 

DIE GRÜNEN geben selbst einem Mitglied keine Antworten !

Erst-wenn

Da ein Teilen dieser Mails des Herrn Dr. Jens Dreyer an Maryam Blumenthal (DIE GRÜNEN, Wandsbek) erwünscht ist, mache ich das auch mal hier in meinem Blog.

Der HLKV veröffentlichte diese Mail auf seiner Facebook-Seite:

HLKV Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverband e.V.

  1. Januar um 12:04 ·

BITTE TEILEN und AUFWACHEN:

Neues Gewerbegebiet in Rahlstedt/Stapelfeld/Höltigbaum: Dr. Jens Dreyer bat uns, diese e-mails an Maryam Blumenthal (Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen in Wandsbek) zu veröffentlichen. Dr. Dreyer hat auf seine zahlreichen e-Mails keine einzige Antwort erhalten, obwohl er Mitglied bei den Grünen, BUND und NABU ist. Die Grünen sind Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft und die viel zitierte Bürgerbeteiligung und der Erhalt von Grünflächen in ihren Wahlprogrammen ist nichts weiter als Wahlgeplänkel!
Von: Dr. Jens Dreyer
Gesendet: Mittwoch, 4. Dezember 2019 09:57
An: ‚Maryam Blumenthal‘ <maryam.blumenthal@gruene-wandsbek.de>
Betreff: AW: Höltigbaum

Guten Tag Maryam, im September hattest Du mir eine Rückmeldung zum Hötigbaum, neues Gewerbegebiet beim „Victoria & Merkur GG“, zugesagt. Bis heute ist diese nicht erfolgt. Bitte nun um kurzfristige Rückmeldung, wie Deine Position dazu ist. Ich habe heute mal in der Pressestelle der Grünen hierzu nachgefragt, der BUND ist ja weiterhin hierzu aktiv. LG Jens
Von: Dr. Jens Dreyer
Gesendet: Donnerstag, 31. Oktober 2019 16:26
An: Maryam Blumenthal <maryam.blumenthal@gruene-wandsbek.de>
Betreff: AW: Höltigbaum

Guten Tag Maryam, nach wie vor bin ich an dem Thema dran. Es kann nicht sein, dass wir in Brasilien die Abholzung des Regenwaldes zu recht verurteilen und versuchen einzudämmen, und bei uns wird wertvolle Natur (z.B. Kammmolch, Nashornkäfer, Waldschnepfe… ), und eine Kaltluftschneise für Hamburg in einem sehr undemokratischen Verfahren verjuxt. Eine Rückmeldung fände ich prima, oder ein Gespräch, sag wann und wo es passt. LG Jens
Von: Dr. Jens Dreyer <jens.dreyer@ifwertschoepfung.de>
An: maryam blumenthal <maryam.blumenthal@gruene-wandsbek.de>
Gesendet: Wed, 18 Sep 2019 08:55:38 +0200 (CEST)
Betreff: Höltigbaum
Hallo Maryam, leider war ich gestern zu spät zu dem Termin gekommen…eine Vertreterin der Grünen Wandsbek ist von 18:00? Uhr bis 19:00 Uhr da gewesen. Das ist gut angekommen. Es war noch das Wochenblatt da, und ca. 20 Bürger*innen. Der Bedarf für das neue Gewerbegebiet ist nicht klar. Im „alten“ GG Höltigbaum, Merkur „Park“, gibt es Leerstand und unvermietete Flächen. Außerdem werden Flächen von Unternehmen gemietet, die wir künftig nicht mehr brauchen wie z.B. Maserati.u.a…. Gibt es hier neutrale Informationen über Flächen, die keine Arbeitsplätze bringen? Der Flächenverbrauch muss sofort gestoppt werden. Ich habe dort 2018 Akquise gemacht, jede Adresse persönlich aufgesucht, und doch einigen Leerstand feststellen können. Sicher wäre es toll, wenn nicht mehr genutzte Gewerbeflächen von dem Investor platt gemacht werden müsste, z.B. 6 Monate nach nicht Nutzung. Ggf. kann der sich das Geld aus einer Gewerbegebiet Umlage Rückbau zurückholen. Die Flächenzerstörung durch die Neuen GG Flächen sind nicht ausgleichbar. Hr. Tjarks hat mir am 17.9. freundlicherweise zurückgeschrieben, dass es wohl einen guten Deal gibt (er war nicht selbst involviert). Die Ausgleichsmöglichkeiten für diese Gebiet sind NULL. Es werden hier versprechen gemacht, die nicht einzuhalten sind und es gibt zahlreiche Belege (Mühlenberger Loch /Airbus….), dass hier nicht Wort gehalten wird oder Maßnahmen haben gar keinen Sinn (Sonnenweg, trockengefallene Kiesbecken) und nutzen nur Unternehmen in Garten und Landschaftsbau. Der Höltigbaum selbst ist ja Stiftungsland, aber es brauch auch die Pufferzonen drum herum, auf einer Verkehrsinsel kann ich keine Igel ansiedeln. Die Flächen drum herum sind biologisch sehr wertvoll. Es gibt kein Verkehrskonzept für die Erweiterung, die Zahlen des aktuellen Gutachtens sind von 1999. Also 20 Jahre alt!!!! Und jetzt Platz doch da schon alles aus den Nähten, Tier sind jetzt schon massiv durch den Autobahnzubringer unter „Druck“. Meine Kollegen würden sagen, da ist immer viel Fell auf der Straße…unsäglich. Es ist eher unsicher, dass es ein interkommunales GG wird, da Schleswig Holstein/Stormarn eher zurückrudert aufgrund von geäußerten Bedenken. Ein weiters Problem ist, das diese Projekt einen Dammbruch bedeutet, wenn es durchkommt. Städtische Grenzen waren bislang natürliche Grenzen und haben Wachstum begrenzt. Es wird bundesweit auf dieses Stück Land gesehen. Allein in Hamburg soll es 2 weitere Planungen dieser Art geben. Hier gilt es kräftig umzusteuern, nicht nur auf den Amazonas sehen, im Höltigbaum passiert genau dasselbe in Deutsch. Ich bin gern bereit, mich hierfür und anderes für die UR-Grünen Interessen einzusetzen.
Herzliche und sportliche Grüße
Jens

 

Kommentar meinerseits:

Natürlich wollen und werden DIE GRÜNEN wohl nicht antworten, denn das wäre vor der für sie entscheidenden Wahl, ob ihre Spitzenkandidatin Fegebank es schafft, die erste Frau als Hamburger Bürgermeisterin zu stellen.

Gerade diese Dame aber ist sowieso schon in Verruf geraten, da sie nicht nur gerne teure Dienstwagen fährt, die ganz sicher nicht besonders umweltfreundlich sind, sondern weil sie sich auch im Zusammenhang mit dem G-20-Problem extrem opportun verhalten hat.

Vor allem der Beitrag über Fegebanks Auto-Vorlieben war hier ein echter Hit.

Er wurde bisher fast 800 mal gelesen.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/16/die-gruenen-werden-immer-peinlicher/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/08/die-gruenen-die-macht-der-mob-und-wendehaelse/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/04/king-olaf-und-die-gruenen-mit-allen-mitteln-gegen-die-demokratie/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/02/was-haben-trump-und-die-hamburger-gruenen-gemeinsam/