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Amtlich bestätigt: Es gibt KEINE NEUTRALEN GUTACHTEN !

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Das hier ist nun die Antwort auf meine Anfrage zu den Gutachten.

Und, wie ich es vermutet hatte: Es gibt kein Einziges Gutachten, das tatsächlich von der Stadt in Auftrag gegeben wurde!

ALLE FIRMEN wurden vom Planungsbegünstigten ausgesucht, beauftragt und BEZAHLT!

Damit wurde deren geforderte NEUTRALITÄT ad absurdum geführt!

Es würde sich dazu noch die Frage ergeben, WER und WIE die Tauglichkeit der sogenannten Gutachten denn tatsächlich nachträglich überprüft wurde?

Hat das Herr Weedermann-Korte persönlich getan und steht auch dafür gerade?

Hier noch mal der Paragraf des Baugesetzbuches:

Baugesetzbuch (BauGB)
§ 11 Städtebaulicher Vertrag

(1) Die Gemeinde kann städtebauliche Verträge schließen. Gegenstände eines städtebaulichen Vertrags können insbesondere sein:

1.
die Vorbereitung oder Durchführung städtebaulicher Maßnahmen durch den Vertragspartner auf eigene Kosten; dazu gehören auch die Neuordnung der Grundstücksverhältnisse, die Bodensanierung und sonstige vorbereitende Maßnahmen, die Erschließung durch nach Bundes- oder nach Landesrecht beitragsfähige sowie nicht beitragsfähige Erschließungsanlagen, die Ausarbeitung der städtebaulichen Planungen sowie erforderlichenfalls des Umweltberichts; die Verantwortung der Gemeinde für das gesetzlich vorgesehene Planaufstellungsverfahren bleibt unberührt;
2.
die Förderung und Sicherung der mit der Bauleitplanung verfolgten Ziele, insbesondere die Grundstücksnutzung, auch hinsichtlich einer Befristung oder einer Bedingung, die Durchführung des Ausgleichs im Sinne des § 1a Absatz 3, die Berücksichtigung baukultureller Belange, die Deckung des Wohnbedarfs von Bevölkerungsgruppen mit besonderen Wohnraumversorgungsproblemen sowie der Erwerb angemessenen Wohnraums durch einkommensschwächere und weniger begüterte Personen der örtlichen Bevölkerung;
3.
die Übernahme von Kosten oder sonstigen Aufwendungen, die der Gemeinde für städtebauliche Maßnahmen entstehen oder entstanden sind und die Voraussetzung oder Folge des geplanten Vorhabens sind; dazu gehört auch die Bereitstellung von Grundstücken;
4.
entsprechend den mit den städtebaulichen Planungen und Maßnahmen verfolgten Zielen und Zwecken die Errichtung und Nutzung von Anlagen und Einrichtungen zur dezentralen und zentralen Erzeugung, Verteilung, Nutzung oder Speicherung von Strom, Wärme oder Kälte aus erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung;
5.
entsprechend den mit den städtebaulichen Planungen und Maßnahmen verfolgten Zielen und Zwecken die Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden.

Die Gemeinde kann städtebauliche Verträge auch mit einer juristischen Person abschließen, an der sie beteiligt ist.

(2) Die vereinbarten Leistungen müssen den gesamten Umständen nach angemessen sein. Die Vereinbarung einer vom Vertragspartner zu erbringenden Leistung ist unzulässig, wenn er auch ohne sie einen Anspruch auf die Gegenleistung hätte. Trägt oder übernimmt der Vertragspartner Kosten oder sonstige Aufwendungen, ist unbeschadet des Satzes 1 eine Eigenbeteiligung der Gemeinde nicht erforderlich.
(3) Ein städtebaulicher Vertrag bedarf der Schriftform, soweit nicht durch Rechtsvorschriften eine andere Form vorgeschrieben ist.
(4) Die Zulässigkeit anderer städtebaulicher Verträge bleibt unberührt.
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Für mich als Laie bedeutet das, daß man dem Planungsbegünstigten NACH dem gesetzlichen Abschlunß des Bauleitplanverfahrens die Kosten auf’s Auge drücken kann!

Macht man das VORHER, widerspricht das den Antikorruptionsrichtlinien, weil der Planungsbegünstigte natürlich eine GEGENLEISTUNG für sein Geld verlangt!

Auch wenn immer wieder behauptet wird, daß so ein Verfahren rein theoretisch auch abgelehnt werden kann, weiß der Planungsbegünstigte, also in unserem Fall Herr Jebens, daß sein Plan AUF JEDEN FALL POSITIV BESCHIEDEN WIRD!
Da fragt man sich doch als unbedarfter Bürger, wozu es da eigentlich überhaupt noch irgendwelche ‚Diskussionen‘ gibt, wenn das Ergebnis schon feststeht, bevor das überhaupt diskutiert wurde!
In unserem Fall war das sogar noch durch die EVOKATION verstärkt worden!

Das ist SED-PRAXIS pur, wie ich das mal so sehen möchte!

Von DEMOKRATIE sind solche Maßnahmen Millionen von Kilometern entfernt!
Aus den EIGENEN Vorschriften der D.I.E. (Dezernat für interne Ermittlungen):
Screenshot (1453)
Die Staatsanwaltschaft hat zwar behauptet, diese Vorschriften würden NICHT in unserem vorliegenden Fall gelten, aber da frage ich mich ernsthaft, WOFÜR diese denn gelten sollten, außer natürlich zB für Theater etc.
Und da echte Gutachten glaubwürdig sein müssen, ist es natürlich geradezu hirnrissig zu glauben, daß solche, die vom Planungsbegünstigten beauftragt wurden, auch tatsächlich neutral und damit glaubhaft sind!
Das sind sie NATÜRLICH NICHT!
Zweifel an der Neutralität von Gutachten sind in der Rechtsgeschichte nichts Neues, aber man hat da auch schoin versucht, das besser in den Griff zu bekommen!

Gutachter und Sachverständige vor Gericht sollen künftig etwaige Zweifel an ihrer Unabhängigkeit selbst ausräumen. Einem entsprechenden Antrag stimmte der Petitionsausschuss des Bundestages nach drei Jahren Beratungen jetzt überraschend zu.

Die Entscheidung kommt einer Revolution gleich. Weil die Gutachter etwaige Interessenkonflikte zwischen sich und ihrem Auftraggeber künftig von sich aus ausräumen müssen, haben Geschädigte vor deutschen Gerichten bald eine höhere Chance, dass ihr Fall von wirklich neutralen Fachleuten beurteilt wird. Einem entsprechenden Antrag auf Initiative der beiden Bürger Horst G. und Josef S. stimmte der Petitionsausschuss des Bundestages nach drei Jahren Laufzeit jetzt überraschend zu. Liefern Sachverständige so genannte „Gefälligkeitsgutachten“ ab, so dürfen sie künftig nicht mehr bestellt werden und verlieren somit Aufträge und ihr Renommee. Der Bundestag muss dem Vorschlag noch zustimmen.

Untersuchungen zufolge schließen sich die Richter in Deutschland in bis zu 97 Prozent der Streitfälle dem Standpunkt der befragten Gutachter und Sachverständigen an. Damit ist nach dem Urteil vieler Fachleute oft nicht mehr die Verhandlung vor Gericht für das Urteil entscheidend, sondern die häufig im Nachhinein kaum noch nachvollziehbare Wahl des jeweiligen Gutachters durch die Richter.

 

NATÜRLICH glaubt NIEMAND einem Gutachten, das vom Planungsbegünstigten finanziert wurde, außer man ist Politiker oder hoher Beamter!

Und wenn in unserem Fall das ‚gängige Praxis‘ zu sein scheint, so scheint FÜR MICH in unseren Ämtern und der Politik

KORRUPTION GÄNGIGE PRAXIS zu sein!

Erschreckend, wenn man mich fragt!

Dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%A4lligkeitsgutachten

Bei einem vom Gericht beauftragten Sachverständigengutachten bestehen klare gesetzliche Vorgaben hinsichtlich der Pflichten des Sachverständigen zur sorgfältigen und unparteiischen Erstattung seines Gutachtens. Weicht der Gutachter vorsätzlich oder fahrlässig von diesen Vorgaben ab, kann er sich, etwa wegen Bestechlichkeit oder wegen eines Aussagedelikts, strafbar und schadensersatzpflichtig machen.

Dazu Beiträge von mir:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/weitere-sogenannte-gutachten-zum-b-plan-rahlstedt-131/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/11/gefaelligkeitsgutachten-zur-klimavertraeglichkeit-des-victoria-parks/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/24/das-gefaelligkeits-verkehrsgutachten-unterschlaegt-die-laermbelastung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/05/gutachten-die-keine-gutachten-sind/

 

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Dient die ‚Große Heide‘ nur zur Tarnung von Altlastenflächen ?

DSCF2573

Ackersaat auf Müllhalde? Hier die Flächen 138 und 1336! Rechts das ’neue‘ Naturschutzgebiet auf der Mülldeponie.

GrosseHeide

Auf der Seite http://www.rahlstedt131.de wurde ich gerade auf ein ‚kleines‘ Faktum hingewiesen, das mir peinlicherweise bisher entgangen war. Nämlich daß im B-Plan Rahlstedt 105 für den Merkur-Park (Investor Jebens) auf mehrere Verdachtsflächen für Altlasten hingewiesen wird, die ich bisher noch nicht betrachtet habe.

Alle diese Flächen liegen auf dem Gebiet, daß so großspurig als ‚Große Heide‘ bezeichnet wird und uns allen den B-Plan 131 mit dem Victoria- und dem Minerva-Park (Investor Jebens) schmackhaft machen soll.

Hier sollen all die tollen Landschaftsaufwertungen eingerichtet werden, die uns Allen so naturnah zur Erholung angeboten werden.

Nun werden aber im B-Plan 105 einige Flächen als ‚Problemflächen‘ und ‚Altlastengebiete‘ aufgeführt, die ALLE im Bereich der so treusorgend landschaftlich planenden Frau Jacob und ihrer ‚Großen Heide‘ liegen!

Erst mal der Auszug aus Rahlstedt 105 unter der Nummer 4.2.2

Rahlstedt105-Altlastenflaechen

Wir dürfen diesen Sätzen entnehmen, genau wie es bei der bekannten Müllkippe der Fall ist, daß es bisher NIEMALS genaue Untersuchungen gegeben hat!

Hier die Bodenkarte der Seite BORIS-HH. Da können wir einfach die Flächennummern mit den bei Rahlstedt 105 genannten vergleichen.

Muellverdachtsflaechen-RahlstedtGrosslohe

Bisher durften diese Flächen landwirtschaftlich genutzt werden, wobei ich mich frage, ob die Bauern von dem Mist wußten, der unter ihren Flächen möglicherweise lagert?

Aber man will jetzt diese Flächen zum Beispiel als Naherholungsplätze und KINDERSPIELANLAGEN freigeben!

Das ist doch wirklich sehr treusorgend von unseren Planern, Politikern und Beamten, wenn man mich fragt!

Da wir ebenfalls wissen, daß eine Bodensanierung sehr teuer ist, komme ich selber zu der Vermutung, daß mit Hilfe der ‚Großen Heide‘ dieses Problem mal eben ‚beerdigt‘ werden soll!

Aus dem Auge, aus dem Sinn! heißt es doch so schön im Volksmund!

In einem Artikel im Hamburger Abendblatt über einen möglichen Wohnungsbau auf einer stark kontaminierten Fläche in Farmsen gibt es ein paar nette Sätze, die auch zu uns hier gut passen:

https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article208233645/Wohnungsbau-auf-Ex-Muelldeponie-in-Farmsen.html

…Kontaminierte Flächen werden folgerichtig in der Regel liegen gelassen, bis eine akute Gefahr von ihnen ausgeht. …..

Hintergrund ist die zunehmende Konkurrenz von Naturschützern, Gewerbetreibenden und Wohnungsbauern um die raren städtischen Flächen. Außerdem gilt in Sanierungsfragen eigentlich das Verursacherprinzip, was letztlich den Grundstückseigentümer trifft: Wer das Gift in den Boden gebracht hat, sollte es auch wieder herausholen. Laut Umweltbehörde gibt es in Hamburg 377 Altlasten, die zwecks neuer Nutzung auf eine Sanierung warten. Dazu kommt eine unbekannte Zahl aus den noch nicht abschießend untersuchten 1371 „altlastenverdächtigen Altstandorten“. Einen Zeitplan oder eine Liste der primär anzugehenden Grundstücke gibt es noch nicht.

Das heißt mit anderen Worten: Unsere Politiker und Behörden warten erst, bist es wirklich gefährlich wird und Menschen zu Schaden kommen!

DAS, wenn man mich fragt, ist nun wirklich KRIMINELL! Wissentlich Menschen in schwere Krankheiten zu schicken oder in den Tod ist, so wie ich das sehe, schlicht MORD!

Hier noch mal ein Blick aus meinem Wohnhaus auf das besprochene Gebiet!

panorama-2016

Da zu der unterirdischen Verschmutzung ja auch noch die oberirdische hinzukommt in Gestalt der Hochspannungsleitung, komme ich zu dem Schluß, daß unsere Regierung möglicherweise uns Alle mittelfristig ausrotten will (sie selber wohnen ja schließlich nicht hier), um genügend Gewerbeflächen und freien Wohnraum zu bekommen.

Das ist zwar eine nette Verschwörungstheorie, aber macht trotzdem irgendwo Sinn!

Zeigen sich schon die ersten Vergiftungserscheinungen?

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/22/vergiftete-bodenflaeche-auf-unserer-muellkippe-in-grosslohe/

Vorgezogener Nachruf auf ein kleines hochwertiges Biotop !

Ich verabschiede mich, liebes kleines Biotop der Kategorie 7 (von 8 möglichen), von dir!

BiotoplageBeimGartencenter

Wir sehen dich auf der Karte östlich des Gartencenters oben auf dem Foto. Noch in deiner ganzen Pracht.

Du bist nur klein, dafür aber fein! Du beherbergst viele seltene und gefärdete Pflanzen- und Tierarten, die wir zumindest auf dem Gebiet um Großlohe herum nicht woanders finden können.

Eigentlich solltest du nach den angeblich geltenden Gesetzen unter strengem Schutz stehen, aber wenn es einer Koalition aus Großkapital und den politischen Parteien in den Kopf geht, daß du störst, weil ein herrliches Logistikcentrum dort doch viel schöner und ’naturnaher‘ ist, dann mußt du eben weg.

„HAU WECH DEN SCHEISS!“

Wer braucht schon ein paar Quadratmeter Auwald oder ein paar seltene Kröten, wenn Großkapitalisten GELD sehen wollen?

BiotopenkarteGrosslohe260617

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Hier sieht man einen kleinen Teil von dir (rechts) und die Feuchtwiesen.

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Aber du siehst eben einfach UNORDENTLICH aus, weshalb du nicht erhaltenswert bist, obwohl dich doch angeblich strenge Gesetze schützen?

In der letzten B-Plan-Begründung vom Stand April 2018 wird endgültig bestätigt, daß DU in Grund und Boden gestampft wirst!

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036833781900/833781900/01259813/13.pdf

In diesem offiziellen Dokument finden wir bemerkenswerte Sätze, darunter auch DEIN TODESURTEL!

Du kannst dich nicht wehren! Deine Bewohner können nicht aufschreien!

IHR WERDET JETZT AUFGEWERTET! Freut euch!

4.2.4.2 Prognose über die Entwicklung des Umweltzustands bei Durchführung der Planung
Durch die Versiegelung im Zuge der Bebauung von Gewerbegrundstücken und des
Baus der Erschließungsstraße werden Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen her-
vorgerufen: es werden das Bodenleben, die natürliche Bodenfruchtbarkeit, der
Gasaustausch und der Boden als Vegetationsstandort erheblich beeinträchtigt bzw.
zerstört.
.
.Tja, jedes Mal, wenn man solche Sätze in dieser Begründungen liest, denkt man: Jetzt kann eigentlich nur noch die Feststellung folgen, daß eine Bebauung nicht erfolgen darf!
.
4.2.6.2 Prognose über die Entwicklung des Umweltzustands bei Durchführung der Planung
.
In Bezug auf den Arten- und Biotopschutz ist grundsätzlich mit erheblichen Lebens-
raumverlusten für die Tier- und Pflanzenwelt infolge der Bebauung und Erschließung
zu rechnen. Mit den überplanten Acker- und Grünlandflächen sind überwiegend solche
mit nur allgemeiner Bedeutung für den das Schutzgut Tiere und Pflanzen betroffen. In
Teilbereichen kommt es zu Verlusten von in die landwirtschaftlichen Nutzflächen einge-
lagerten höherwertigen Biotoptypen: Nasswiesen, Ruderalfluren, Sumpfwald, Sumpf-
gebüsch, Sumpf, Waldtümpel. Betroffen sind insgesamt drei Komplexe aus feuchtge-
bietsgeprägten Biotoptypen mit zum Teil gesetzlichem Biotopschutz (nördlich der Sta-
pelfelder Straße sowie südlich der Stapelfelder Straße östlich und südwestlich des Gar-
tenbaubetriebs). Auf diesen Flächen sind zudem Standorte mit Vorkommen von in
Hamburg gefährdeten Pflanzen betroffen (RL 2 und 3).
 .
Hier finden wir DEIN TODESURTEIL, kleines Biotop! Du wirst zwar nicht mit Namen benannt, aber deine Lage östlich und südöstlich des Gartencenters beschreibt dich ausreichend, so daß wir wissen, daß du es bist, was da vernichtet werden soll, weil du den Planern im Weg stehst!
.
Du könntest dich ja trösten, daß du nicht alleine auf derVernichtungsliste stehst, sondern auch noch hunderte alter ebenso ‚geschützter‘ Bäume zum Beispiel an der ‚Alten Landstraße‘, aber das wird dir und uns wenig Trost spenden!
 .
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 .
Tja, all die schönen ‚geschützten‘ Bäume auf der linken Seite werden der Motorsäge zum Opfer fallen, NUR weil es ein paar Investoren der WAS (Herr Hinselmann) und Herrn Jebens gefällt und die örtlichen Politiker deren Engelszungen glauben, obwohl gerade Herr Jebens schon bezüglich des Merkur-Parks seine damaligen Versprechen in Sachen Arbeitsplätze gebrochen hat!
 .
Und wenn dann Alles so schön kahl und sauber aussieht, werden alle Politiker und Beamte abstreiten, daß sie etwas mit diesem geplanten MORD zu tun hatten! Versteht sich von selber.
Aber wir haben eine TÄTERLISTE erstellt, die alle besonders wichtigen Personen enthält, die an deinem Tod und der Vernichtung unserer Umwelt schuldig sind!
 .
Diese Begründung läßt sich an Zynismus kaum noch überbieten.
 .
4.3.2 Prognose der Entwicklung des Umweltzustands bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante)
 .
Bei Nichtdurchführung der Planung würden die Flächen im Plangebiet weiterhin der
landwirtschaftlichen Nutzung unterliegen. Lediglich für die Teilflächen südlich des
Wegs Bachstücken bestünden die Bindungen aus dem Bebauungsplan Rahlstedt 105
zur extensiven Grünlandnutzung und zur Eigenentwicklung. Der Gärtnereibetrieb hätte
an seinem aktuellen Standort keine Entwicklungsmöglichkeiten. Eine weitergehende
Wegeerschließung der Landschaft für die Naherholung würde nicht stattfinden.
Für die Entwicklung der Umwelt-Schutzgüter ergäben sich kaum Unterschiede zum
Bestand.
 .
Uns tumben Bürgern wird erklärt, daß wir ohne dieses Gewerbegebiet uns nur schlecht erholen können, denn alles bleibe ja beim Alten.
 .
Ein solcher Weg (hier der Weg Bachstücken) ist doch viel schlechter für uns, als es dieser Weg beim hochgelobten Naturreservat Merkur-Park wäre.
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 .
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Da sieht doch nun wirklich Jeder, um wievieles schöner doch der Merkur-Park ist. Nur wirklichen Idioten gefällt es auf einen derart unordentlichen Weg wie oben besser!
 ,
5.12 Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege
Gehölzpflanzungen und Vegetationsflächen
 .
Zur Durchgrünung und zur Attraktivierung des Gewerbegebiets wird nachstehende
Festsetzung getroffen, um einen hohen Begrünungsanteil innerhalb des zukünftigen
Gewerbegebiets zu gewährleisten. Außerdem sollen die Anpflanzungen Lebensräume
für die heimische Pflanzen- und Tierwelt schaffen und zum kleinklimatischen Ausgleich
beitragen.
 .
Wir sind wahrlich gerührt vor soviel AUFWERTUNG der Natur und Sorge für unsere Pflanzen und Tiere dort!
Schon Jebens hat ja mal damals in der Kirche behauptet, im Merkur-Park seien die Lebensbedingungen für die Tiere BESSER, als außerhalb in der freien Wildnis!
 .
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Chuzpe die Planer, allen voran die GRÜNEN diese großfläche Vernichtung als GUT und POSITIV für uns alle verhökern wollen!
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Gutachten-Begruendung-April2018
.
Man liest zunächst einmal nur von all den schlechten Auswirkungen, um uns dann in ein paar wenigen Sätzen zu verklickern, daß das Alles in Wirklichkeit POSITIV ist, zumal keinerlei wirklich relevante Sachen zerstört werden.
 .
Aber einer solchen LOGIK können wohl nur Politiker und Beamte folgen!
Ergänzung:
Du hast noch ein Brüderchen, das dir unter die schweren Schaufeln der Bagger folgen wird, nur wenige hundert Meter von dir entfernt nördlich der Stapelfelder Straße. Das muß weichen, weil eben dort ein großer Verkehrskreisel gebaut werden soll.
Biotope-StapelfelderStrasse

Biotope-Rahlstedt-Stapelfeld

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Leider habe ich über ihn noch keine Fotos oder nähere Daten, aber er wird in trauter Zusammenarbeit von Großkapital, SPD, GRÜNEN und selbst der LINKEN plattgemacht!

Oh Wunder! Nun doch LOGISTIK im Victoria-Park ?

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Dieses Bild ist aus einem auch irgendwie passenden Artikel aus dem Netz.

https://www.journalistenwatch.com/2017/11/11/ein-modernes-beispiel-von-wundersamer-wandlung-oder-was-geht-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-an/

Und auch unser Senat zaubert gerade mal wieder ein wunderbares Karnickel aus dem Hut!

Dem Senat ist es offensichtlich egal, ob es Versprechen in B-Plänen gibt, zum Beispiel, was die Firmen betrifft, die dort hinziehen sollen!

Frei nach dem Adenauerschen Zitat: ‚Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?‘

In der B-Plan-Vorlagenbegründung mit dem Stand vom 10.4.2018, der am 17.4. abends in Wandsbek zur öffentlichen Auslegung beschlossen werden soll, werden Logistikbetriebe explizit ausgeschlossen. Und das wurde schon von Anfang an verkündet, um uns tumbe Bürger zu beruhigen! Das heißt: Spätestens im Gutachten von Dezember 2015 stand das schon drin, wurde aber 2016 ignoriert! Prima!

Hier die Planbegründung auf dem neuesten Stand:

B-PlanRahlstedt131-Stand10ß418-AusschlussLogistik.jpg

Leider gibt es einen Artikel im Hamburger Abendblatt VON HEUTE, der uns zeigt, daß trotz dieser Versprechungen der Senat auch auf diesem Sektor uns Alle BELÜGT!

Da will man offensichtlich, wie ich das mal interprätieren muß, Fakten schaffen, indem man dem Asklepios-Konzern heimlich einen riesigen Logistik-Betrieb auf dem Victoria-Park verspricht, nur um dieses Lager auf Hamburger Gebiet zu halten!

https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article214035549/Hamburg-hat-Aerger-mit-Krankenhaus-Konzern-Asklepios.html

Aber er kam gerade noch rechtzeitig, um das den Abgeordneten heute Abend in Wandsbek auf das Brot zu schmieren!

(Falls ein Leser den Artikel nicht öffnen kann, kann er ihn bei mir bekommen.)

Nach Lesart der Behörde, die ab 2016 in die Standortsuche eingebunden war, habe man 15 geeignete Flächen vorgeschlagen und sich schließlich auf den neuen Victoria Park in Rahlstedt unweit der A 1 verständigt. Dass dort eigentlich keine Logistik vorgesehen ist, sei nach Abstimmung mit dem Bezirk als lösbares Problem betrachtet worden. Der damalige Wirtschaftsstaatsrat Rolf Bösinger habe noch Ende März, kurz vor seinem Wechsel in das von Ex-Bürgermeister Olaf Scholz geleitete Bundesfinanzministerium, mit Asklepios-Chef Thomas Wolfram gesprochen und dessen Zusage erhalten, dass das Lager in Hamburg bleibe.

Soso. Das wäre ‚ein lösbares Problem‘?

Müssen wir mal wieder, wie auch bei den Biotopen, feststellen, daß Versprechungen und Verträge das Papier nicht wert sind, auf die diese gedruckt werden?

Allerdings hatten wir uns schon gleich nach den ersten Veröffentlichungen der Pläne gewundert, warum es plötzlich ein riesiges Gebäude auf den Zeichnungen gab, die anfangs noch nichts da war?

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Diese Zeichnung veröffentlichte ich vor fast genau einem Jahre am 24.4.2017!

Und jetzt plötzlich wird klar, was man da mal so eben einplante, ohne uns oder gar die Parlamentarier zu informieren, wie es aussieht!

Wir alle wissen, daß der Senat mit Unterstützung der GRÜNEN es mit der Wahrheit der Informationen nicht wirklich genau nimmt. Aber das hier würde dem Faß ja nun endgültig den Boden raushauen!

Und wenn dieses Logistik-Zentrum dann auch gebaut wird, wird man natürlich auch auf der Nord-Süd-Tangente (sprich: DEM RING 3) bestehen!

Wie sagte es unser lokaler SPD-Politiker Buschhüter so niedlich?

„Man darf nicht immer nur an sich selbst denken, sondern nur an das Große Ganze!“

 

 

 

BUND äußert sich ablehnend gegen den Victoria-Park !

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Bezüglich auch der Beschwerde des Landschaftsplanungsbüros Jacob (siehen voriger Beitrag) und der langen Liste schon vernichteter oder kurz vor der Vernichtung stehender Biotope ist es gut, daß sich der BUND explizit gegen die Versiegelung und die Vernichtung vieler wichtiger Naturflächen ausspricht!

Nur: Es kann und darf nicht nur bei diesem Protest bleiben, der, wie wir alle wissen, eh ignoriert und unter ‚ferner liefen‘ angehftet wird, sondern es MÜSSEN RECHTZEITIG juristische Schritte gegen diese Planungen eingeleitet werden!

Ist das Planverfahren erst abgeschlossen, und wir stehen unmittelbar davor, ist jede rechtliche Verfolgungung nicht mehr möglich und absolut folgenlos!

Auch hier wird übrigens bestätigt, daß die Haselmaus im Planungsgebiet vorkommt, was in den Gutachten über Jacob abgestritten wird! Wieder ein Beweis für mich, wie unwissenschaftlich und auftraggebergerecht solche sogenannten Gutachten erstellt werden.

Rahlstedt droht der Verkehrsinfarkt !

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Dank einer Kleinen Anfrage des CDU-Abgeordneten Karl-Heinz Warnholz wissen wir jetzt, daß es dem Senat (noch unter Olaf Scholz) schnurzegal ist, ob wir, die Bürger von Rahlstedt, in einem Verkehrskollaps ersticken!

Und das Alles mit kräftiger Unterstützung der Hamburger und schleswig-holsteiner GRÜNEN!

https://kleineanfragen.de/hamburg/21/12235-bebauungsplaene-in-rahlstedt-grosslohe-mit-festgelegten-ausgleichsmassnahmen-durch-entsprechende-gutachten-und

Ein Artikel im Hamburger Abendblatt faßt das ordentlich zusammen:

Hamburg

Droht Rahlstedt durch Gewerbegebiet Verkehrsinfarkt?

Prognose: Projekt mit Schleswig-Holstein führt zu fast 5000 zusätzlichen Fahrten pro Tag im Osten des Stadtteils.

Hamburg. In Rahlstedt, Hamburgs bevölkerungsreichstem Stadtteil, droht bald eine dramatisch hohe Verkehrsbelastung. Im Osten des Stadtteils mit seinen rund 90.000 Einwohnern plant die Stadt gemeinsam mit Schleswig-Holstein ein Gewerbegebiet auf einer bislang überwiegend landwirtschaftlich genutzten Fläche.

Wenn die Pläne realisiert werden, wächst in dieser Region das tägliche Verkehrsaufkommen erheblich. Wie es in einer Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage des Rahlstedter CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz heißt, werden für die Stapelfelder Straße täglich zusätzliche 2500 Fahrten von der Landesgrenze bis zur Einmündung Großlohering und 2250 zusätzliche Fahrten von der Einmündung Großlohering bis zur Rahlstedter Straße angenommen.

Kein weiteres Verkehrsgutachten

Der Senat hält ein weiteres Verkehrsgutachten für die weiterführenden Straßen (u.a. Meiendorfer Straße, Alter Zollweg, Rahlstedter Bahnhofstraße, Scharbeutzer Straße) für nicht notwendig. Die Bereiche seien „nicht oder nur unwesentlich betroffen“.

Bürgerschaftsabgeordneter Karl-Heinz Warnholz kritisiert: „Die zusätzlichen verkehrlichen Belastungen der Gewerbegebiete durch Rahlstedt werden vom Senat nicht richtig eingeschätzt und bedürfen weiterer Untersuchungen.“ Das gemeinsam mit den Bürgern entwickelte Leitbild „Große Heide“ spiele für das Bebauungsplanvorhaben Rahlstedt 131 keine Rolle mehr. Hier hätten der Senat und das Bezirksamt Wandsbek verschiedene Ansichten, die geklärt werden müssten, so Warnholz.

Durch den Bebauungsplan mit der Bezeichnung Rahlstedt 131 sollen auf bislang überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für neue Gewerbeflächen südlich und nordöstlich der Stapelfelder Straße geschaffen werden. Das Plangebiet ist Teil einer interkommunalen Gewerbegebietsentwicklung von Hamburg-Wandsbek und der Gemeinde Stapelfeld. Nach Senatsangaben soll durch das Projekt im „Grenzbereich“ zwischen dem Bezirk Wandsbek und der Gemeinde Stapelfeld im Kreis Stormarn eine gewerbliche Entwicklung ermöglicht werden.

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Richtig nett werden die LÜGEN, wenn in den Antworten des Senates behauptet wird, es gäbe keine Haselmäuse in dem Planungsgebiet:

Erfassung der Haselmaus (kein aktuelles Vorkommen ermittelt)

Dabei werden eben diese kleinen Tiere als dort lebend ausgerechnet in den vom Planungsbegünstigten Jebens finanzierten ‚Gutachten‘ ausdrücklich erwähnt.

Und Frau Jacob, die Planerin der ‚Großen Heide‘ hat sich sogar in Großlohe öffentlich beschwert, daß dort UNPROFESSIONELLE Menschen das Leben der dortigen Haselmäuse stören würden!

Wieviel müssen eigentlich unsere Senatoren und Scholz noch LÜGEN, um das von ihnen gewünschte Gewerbegebiet endlich durchdrücken zu können?

Und auch in Sachen Verkehr haben die uns bisher derart gnadenlos belogen, daß die berüchtigten Balken sich bogen.

Daß hier in der Kleinen Anfrage nun plötzlich die Zahlen der tatsächlichen Steigerung des Verkehrsaufkommens drastisch erhöht werden, zeigt den Umfang der LÜGEN, die man uns und den Stapelfeldern bisher aufgetischt hat!

7. Welche Grundlagen haben zur Einschätzung der zusätzlichen Fahrzeuge
in der Wohnstraße Wiesenredder (250) und der Hauptstraße Stapelfelder
Straße (180) geführt?
Die Angaben erfolgten auf der Grundlage einer Verkehrszählung und gutachterlichen Prognose. Für die Stapelfelder Straße werden gutachterlich nicht 180, sondern zusätzliche 2.500 Fahrten täglich von der Landesgrenze bis zur Einmündung Großlohering und 2.250 zusätzliche Fahrten von der Einmündung Großlohering bis zur Rahlstedter Straße angenommen.

Dazu kommen dann noch etwa 4 mal soviele LKWs für die neue Klärschlammverbrennungsanlage!

Wer, bitte, soll eigentlich all diesen professionellen Lügnern noch Glauben?

 

 

 

Torsten Albig, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, hat reagiert!

Nachdem ich auch Herrn Albig über Facebook diesen Beitrag geschickt hatte, bekam ich bemerkenswert schnell eine Reaktion von ihm, bzw seinem Team.

Dieser Artikel hat offensichtlich viele Herrschaften tief getroffen und zu Reaktionen getrieben, wobei diese natürlich aus unserer Sicht keinesfalls zufriedenstellend sind.

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SPD-Mann Wysocki und das angebliche demokratische System in Hamburg!

spd_ekkehard_wysocki_web2015 Offizielles Foto des Herrn Wysocki

Wir sehen hier den Mann, der uns auf nahezu jeder Veranstaltung (zuletzt am 27.09.), wo immer diese stattfindet, des Längeren verklickert, wie in Hamburg ein demokratisches System funktioniert. Das macht er zwar grundsätzlich nur, um die Fragezeit der Bürger derart zu verkürzen, dass er danach eben diese nicht mehr beantworten kann, aber immerhin spricht er im Brustton der Überzeugung.

Gerade jetzt in unserem Fall aber sehen wir, daß es, wenn wir es uns genau betrachten, dieses DEMOKRATISCHE SYSTEM gar nicht gibt! Es funktioniert NUR ALS SHOW für den unmündigen Bürger! Und unser Herr Wysocki ist das beste Beipsiel dafür!

Wie er uns und mir nun schon mehrfach erklärt hat, ist er zwar von den Bürgern dazu gewählt worden, DEREN Interessen zu vetreten, würde aber im Zweifelsfall immer gegen eben diese und für das ‚Gesamtinteresse‘ der Stadt Hamburg stimmen.

Im Laufe der letzten Wochen mußte aber auch dem politisch korrektesten Bürger klar werden, daß es eben dieses ‚demokratische‘ System gar nicht gibt! Auch Politiker mit einem eigenen Gewissen und einem entsprechenden Stimmverhalten scheinen inzwischen ausgestorben zu sein. Wysocki ist für mich das Paradebeispiel dafür!

Er stimmt NICHT ab, wie es ihm sein Gewissen erzählt, sondern immer genau so, wie es ihm von Oben her vorgegeben wird! So etwas nennt man FRAKTIONSZWANG! Und er macht da auch mit, ohne dass es ihm größere Probleme zu bereiten scheint!

Er handelt zwar gegen alle Handlungsweisen seinerseits aus den früheren Jahren (was er aber mit einigen seiner Kollegen durchaus gemein hat, wie zB Buschhüter und Schweim), hebt aber geflissentlich das Pfötchen, wenn der Befehl von Oben kommt! Er hat zwar geschworen, nicht gegen die Interessen des Volkes zu agieren, macht das aber problemlos, wobei er das von ihm so heftig beschworene demokratische System mit Füßen tritt! Das erinnert mich irgendwie an das System in der seligen DDR: Dort gab es nur eine Partei (ein paar kleinere Heloten nebenbei noch), und deren Abgeordnete stimmten selbstverständlich so, wie es die Chefs des Politbüros vorgaben!

Ist das bei uns anders? NEIN! Auch hier werden die Vorgaben an die Abgeordneten ausgegeben, und diese haben dem zu folgen! FÜHRER BEFIEL! WIR FOLGEN!

Gerade im Falle der Planung Rahlstedt 131 und dem Victoria-Park (die anderen lasse ich derzeit mal raus, da das nicht Hamburg unmittelbar betrifft) sehen wir in größter Klarheit, wie dieses System funktioniert und wie das gemeine dumme Volks beschissen wird! Immer mit dem Zeichen DEMOKRATIE dran! Das wurde übrigens in der DDR auch so genannt.

Der ganze Prozeß, der, wie uns Wysocki unermüdlich erklärt, so unglaublich demokratisch ist, ist in Wirklichkeit NUR EINE SHOWVERANSTALTUNG, um sich ein demokratisches Mäntelchen umzuhängen! Es wird uns vorgegaukelt, das Ganze ginge durch einen tatsächlichen Prozeß, bei dem es immer noch die Möglichkeit einer Ablehnung gäbe!

Da ‚diskutieren‘ irgendwelche Bauausschüsse über den Plan, aber auch das ist für die Katz, da das Ergebnis schon längst VORGEGEBEN ist und nur durchgewunken werden muß, damit die Kritiker keine rechtliche Handhabe bekommen! Uns wird erzählt, daß es die Bezirksversammlung Wandsbek und deren Ausschüsse seien, die hier das Sagen hätten, aber in Wirklichkeit liegt die Hoheit längst beim Senat, der dieses Projekt als ERSTES INTERKOMMUNALES GEWERBEGEBIET bundesweit unter allen Umständen durchsetzen will!

Da läßt man es höchstens noch zu, den Bürgern das ‚Recht‘ einzuräumen, zu bestimmen, wie die Farben der Hütten dort aussehen sollen, oder ob es eine kleine Wiese mit Apfelbäumen und ein paar Bänken geben könne!

Aber, wie es ja leider immer so ist, unterschätzen uns unsere Oberen. Und, trotz aller Beteuerungen haben wir es jetzt schriftlich, daß dieser ganze Plan längst beschlossen ist und durchgesetzt werden soll, egal, ob die Demokratie und die Natur dabei in die Binsen geht!

Aus einer Mail vom 14.10.2016:

„…ich möchte Sie hiermit in Kenntnis setzen, dass das Bezirksamt Wandsbek am Do. 13.10.2016 darüber informiert wurde, dass der Senat beschlossen hat, das Bezirksamt Wandsbek anzuweisen, das Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 mit dem Ziel einer gewerblichen Ausweisung zügig durchzuführen und den Bebauungsplan unter Beachtung des Abwägungsgebots festzustellen. …..

 Mit freundlichen Grüßen……“

Als ob wir das nicht längst geahnt hätten. Trotz der gespaltenen Zungen der Herren Wysocki, Buschhüter, Dressel oder Schweim u.a.!

So wie ich das sehe, wird hier die Bevölkerung eklatant belogen und über die wahren Prozesse im Unklaren gelassen! DAS können, wollen und dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

Der WAHNSINN in Beton !

ueberfluessigesgruenUnsere gute Wohnungsbausenatorin Dorothee Stapelfeld liegt, zusammen mit den GRÜNEN wie zB Frau von Berg aus Eimsbüttel, offensichtlich voll im derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Trend:

HAU WECH DAT GRÜN!

Wer braucht schon grünes Unkraut, das überall in Massen unsere Stadt bisher zugewuchert hat? Das stört nur und ist dreckig! Allein die ungeheuren Mengen an Müll, wie Laub usw. kosten die Stadt jedes Jahr Millionen! Dazu noch die Umweltbelastungen durch die Laubbläser, die sowieso zu den meistgehaßten Werkern unserer Republik gehören!

Hamburg war zwar bisher immer ziemlich stolz darauf, eine derart GRÜNE Stadt zu sein, aber das hat jetzt ein Ende! BETON muß her! Und damit das hinterher wieder die optimale Farbe hat, kann man den ja GRÜN streichen! Ist eh praktischer als weiß oder so!

Also, in meinem Falle, in Großlohe würde das bedeuten, daß da, wo ich wohne, zwischen den drei Hochhäusern ja noch viel zu viel GRÜN ist! Ungenutzte Fläche! Das können wir doch gleich in einem Aufwasch mit dem Victoria-Park erledigen!

Abholzen und noch drei weitere Hochhäuser hinstellen! Das bringt neben neuen Wohnungen auch noch Arbeitsplätze, und die Immobilienhaie lecken sich, wie man dem Abendblatt-Artikel vom 7.Oktober entnehmen darf, auch schon alle Fingerchen danach!

http://www.abendblatt.de/hamburg/article208372485/Wo-in-Hamburg-neue-Wohnungen-und-Haeuser-entstehen.html

Zitat: „Hamburg geht an seine grünen Reserven

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hat vor einigen Monaten daher die Idee von der „Stadt an neuen Orten“ geboren. Mit anderen Worten: neue, größere Wohnviertel am Stadtrand. Hamburg geht an seine grünen Reserven. Insgesamt bis zu 70.000 Wohnungen könnten innerhalb der kommenden zehn Jahre in Hamburg gebaut werden, heißt es aus der Behörde. Um das zu erreichen, muss zum einen vorausschauend geplant werden. Zum anderen gilt es, den zu erwartenden Widerstand von Anwohnern und Umweltschützern zu kanalisieren.“

Immerhin ahnt diese gute Dame schon Übles!

PS: Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, so kann er sich jederzeit an mich wenden. Ich werde ihm dann eine Kopie zukommen lassen.

NABU zeigt sich besorgt um die zu vernichtende Flora und Fauna !

Wir sind mal wieder auf der Titelseite des WOCHENBLATTes aus dem Stadtteil RAHLSTEDT.

Da dieses Blatt durchaus ziemlich viel gelesen wird, dürfte dieses ein weiterer Erfolg unseres Widerstandes gegen den Victoriapark sein. Vor Allem sorgt es für einen höheren Bekanntheitsgrad, was dringend nötig ist.

Leider ist mir das Papier der Umweltverbände, das unter der Federführung des NABUs in Wandsbek eingereicht wurde, noch nicht bekannt, aber es ist schon mal ein erster machtvoller Schritt.

Allerdings macht mir der letzte Satz dieses Artikels etwas Kopfzerbrechen, denn Herr Jansen hofft, daß es zu einem ‚Kompromiß‘ kommen könnte.

Da frage ich mich natürlich, wie ein solcher aussehen sollte? Denn auch ein, wie auch immer gearteter Kompromiß verurteilt unsere Natur da zum Tode!

Es KANN und DARF keine Kompromisse geben! Wir dürfen den Politikern, der Verwaltung und den Immobilienhaien KEINE noch so kleine Andeutungen geben, wir seien ‚kompromißbereit‘! NEIN!

Ohne ‚Wenn‘ und ‚Aber‘:

DAS GEWERBEGEBIET DARF NICHT GEBAUT WERDEN!

Nicht mehr aber auch nicht weniger!

 

PS: Aber vielleicht hat Herr Jansen das ja auch gar nicht so gesagt, sondern wurde falsch interpretiert, was ich annehme.