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Die Bigotterie der CDU-Politiker in Wandsbek !

Wochenblatt080818AndrangImHallenbadRahlstedt

Tja, es ist schon erstaunlich, wie schnell sich manchmal meine Vorhersagen bestätigen, zum Beispiel die, daß die CDU in Sachen FREIBAD Rahlstedt nur deswegen dagegen ist, weil es gerade opportun und man nun mal leider in der Opposition ist!

Auch und gerade Herr Warnholz tut sich da immer wieder gerne hervor!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/07/19/das-unwort-des-jahres-buergerbeteiligung-korruption-und-evokation-in-der-hamburger-politik-gaengige-praxis/

Wochenblatt180718KritikAnFreibadschliessung

Das ist schon Alles mehr als nur peinlich, wenn man mich fragt!

Aber das war natürlich völlig klar, denn man möchte natürlich nicht ganz so doll gegen etwas sein, wenn sich gerade die SPD-Politiker in diesem Neubau gesonnt haben!

Wochenblatt180718BezirksgelderGutAngelegt

Das Unwort des Jahres: BÜRGERBETEILIGUNG! Korruption und Evokation in der Hamburger Politik gängige Praxis?

Tja, die Sache mit unserem Freibad spielt zwar nur eine untergeordnete Rolle bei unserem Problem, das VICTORIA-PARK heißt, aber es zeigt wieder einmal, wie man mit uns Bürgern umgeht, wenn deren Wille den OBEREN nicht paßt!

Selbst ein Bürgerbegehren gegen einen Bebauungsplan auf unserem Freibad in Rahlstedt (ich schrieb schon ein paarmal darüber) wurde mal eben per Dekret von Oben EVOZIERT!

Es ist jetzt in Hamburg offensichtlich schon ERPROBTE GÄNGIGE PRAXIS geworden, lästige Bürgerbegehren vermittels des mittelalterlichen und von den Nazis erneut eingeführten Gesetzes der EVOKATION (Euphemismus ist ‚Senatsanweisung‘) abzuwehren!

Tja, das Gesetz ist eigentlich mittelalterliches Fürstenrecht, das aber von den NAZIS nach der Eingemeindung vieler neuer Stadtteile 1937 eingeführt wurde, damit der lokale Statthalter durchregieren konnte!

Das brachte es dann sogar in die gedruckte BILD!

Bild170718SchliessungFreibadRahlstedt

Und wie man sieht, gefällt das offenbar auch einigen derzeitigen Oppositionspolitikern hier in Wandsbek und in Rahlstedt nicht!

Allerdings bin ich persönlich ein wenig zurückhaltend, was die Ehrlichkeit der CDU-Politiker betrifft, vor allem die des guten Warnholz!

Dieser Mann war einer der umstrittensten Politiker Hamburgs, wie man in meiner Chronologie nachlesen kann.

Außerdem trat er vehement zu Zeiten von (K)ohle von Beust für die Schaffung eines riesigen Gewerbegebietes hier in Großlohe ein, wozu auch der Ring 3 gehören sollte!

Außerdem sollen ihm oder seiner Immobilienfirma einige Flächen im Bereich des Schwimmbades gehören.

Damals waren SPD und GRÜNE gegen diese B-Pläne, wie man Beiträgen Buschhüters und Schweims entnehmen darf.

Jetzt aber ist es umgekehrt: Die SPD und GRÜNEN regieren und machen Hamburg platt!

Da macht es sich als Oppositionspolitiker gut, DAGEGEN zu sein! Verständlich!

Allerdings gilt für uns: ‚Der Feind meines Feindes ist mein Freund!‘

Also müssen wir die Unterstützung der CDU annehmen.

Wochenblatt180718KritikAnFreibadschliessung

Besonders lächerlich wirken hier die Aussagen von Julian Georg von den GRÜNEN, denn der weiß natürlich ganz genau, daß es ausgerechnet seine Partei ist, die jede Betonierung unserer Stadt unterstützt, egal, wie sehr diese den Bürgern schadet!

‚Ohne uns hätte es ja noch schlimmer kommen können!“ ist ihre wenig glaubhafte Ausrede.

Aber der Gipfel ist dann, daß in der gleichen Ausgabe des Wochenblattes etwas weiter hinten noch ein Artikel erscheint, in dem sich die lokalen SPD-Politiker darüber brüsten, wie sinnvoll hier doch die Gelder ausgegeben werden!

Wochenblatt180718BezirksgelderGutAngelegt

Wenn ich das Grinsen von Dressel schon sehe, wird mir echt schlecht!

Der Mensch hat uns hier in Großlohe nach Strich und Faden belogen und betrogen, fleißig unterstützt von den Kollegen Buschhüter und Wysocki, der ja auch vor wenigen Tagen in einem meiner Artikel auftrat. Auch nicht gerade ruhmvoll.

Nachtrag vom 25.7.2018 zum Freibad:

Wochenblatt250718FragenZumFreibadRahlstedt

Aber wie ich gerade bei der Lektüre der neuen PUBLIK Nr. 2 / 2018 der ver.di feststellen mußte, gilt das offenbar nicht nur für die Politik im kleineren Rahmen in Großlohe, obwohl hier ja mit dem Gewerbegebiet weltbewegende Politik betrieben wird, daß dieses Gelüge und Betrügen eben auch im sehr viel größeren Rahmen stattfindet, wie zum Beispiel am Hafen.

Der auch im Taxigewerbe notorische Lügner Senator  Horch, der ja auch noch ein rechtskräftig verurteilter Totschläger ist, lügt gegenüber der ver.di Stein und Bein, was die Privatisierungen im Hafen betrifft!

Kann und darf man solchen Politikern vertrauen? NEIN!

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Tja, was erwarten wir eigentlich von unseren Politikern, die meist nur mit uns kleinen minderbemittelten Menschen zu tun haben, wenn die versuchen, es auf die gleiche Weise mit der ver.di zu tun?

Vor den Wahlen verspricht man Vieles, hält aber NICHTS!

Und die immer wieder gepriesene ‚Bürgerbeteiligung‘ kann und DARF NUR mitspielen, wenn die Bürger die Planungen toll finden und ‚Hurrah!‘ brüllen!

 

Daß nicht nur wir von Anti-Rahlstedt 131 so denken sehen wir an der Reaktion der Umweltverbände, die sich auch nicht mehr mißbrauchen lassen wollen.

Wochenblatt270618LeserbriefZurGrossenHeide

 

Die Stapelfelder Farce erreicht seinen Höhepunkt: „Wir denken ja immer bis zur nächsten Eiszeit.“

Stapelfeld-KratzmannscheKate-klein

Das hier ist die Kratzmannsche Kate in Stapelfeld. Diese ist das inoffizielle Rathaus dort, wo sich die verschiedenen Organe des Dorfes zu ihren Sitzungen treffen.

Modern ausgestattet mit einer erstaunlich guten Technik. Da fühlt man sich als Abgeordneter doch richtig wohl.

Stapelfeld-Verkehrsausschusssitzung260318-klein

Gestern am 26.3.2018 ab 18.15 Uhr trafen sich dort hintereinander der Verkehrsausschuß (Foto oben) des Amtes Siek und der dortige Bauausschuß (Foto unten). In beiden Gruppen wurden Themen behandelt, die unser Problem mit dem Gewerbepark beinhalteten.

Beim Verkehrsausschuß ging es um die bemerkenswerten Umbauarbeiten auf der K 107, der Hauptstraße, die durch Stapelfeld geht. Und beim Bauausschuß um den 30. Flächennutzungsänderungsplan in Sachen Minerva-Park.

Stapelfeld-Bauausschusssitzung260318-klein

Zur Dokumentation habe ich beide Sitzungen aufgenommen, was mir gestattet ist, da es sich um ÖFFENTLICHE SITZUNGEN gehandelt hat, was einem Bürger erlaubt ist nach dem Mediengesetz!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/12/tonaufzeichnungen-bei-oeffentlichen-reden/

Wer diese Sitzungen verpaßt hat, kann auf Wunsch die Aufnahmen bekommen.

Hier zunächst einmal die offiziellen Mitglieder der beiden Ausschüsse, von denen es allerdings viele vorzogen, doch nicht zu erscheinen, da das Thema wohl nicht werbewirksam und interessant genug für sie war.

Stormarn-Verkehrsausschuss-Mitglieder

Richtig drastisch war das beim Bauausschuß, wo NUR 3 Mitglieder erschienen. Trotzdem erklärte der Vorsitzende diesen ‚Kreis‘ für abstimmungsberechtigt! Ist doch Demokratie pur, wenn man mich fragt.

Stormarn-Wirtschafts-Planung und Bauausschuss-Mitglieder

Da stimmten ganze drei Personen über unser Aller Schicksal ab, allerdings unter den wohlwollenden Blicken des Stapelfelder Bürgermeisters Westphal, der gestern ziemlich aufgeschwemmt und mit puterrotem Gesicht dasaß, und dem WAS-Geschäftsführer Detlev Hinselmann, der aalglatt und mit Dauerlächeln ebenfalls am Runden Tisch saß.

Er begrüßte mich und nannte seinen Namen (Machte er bei Allen). Ich sagte meinen und er wußte, wer ich war, sagte aber nur „Aha.“. Aber immerhin war ich ihm durchaus bekannt.

DetlevHinselmann-WASGeschaeftsfuehrer

Detlev Hinselmann (Das Foto stammt von der Webseite der WAS)

Für die Präsentation der Verkehrsberuhigungsprojekte in Stapelfeld war eine Dame der Nord Consult da und für die Änderung des Flächennutzungsplanes die notorische Frau Jacob, die uns Allen schon sattsam bekannt ist. Diese hatte auch einen wirklich großen Moment, woraus ich im Titel zitiere.

Zunächst werde ich noch nicht näher auf die geplanten Änderungen der Verkehrssituation im Dorf Stapelfeld eingehen. Das werde ich in einem späteren Beitrag nachholen. Aber Eines darf und MUSS ich schon mal im Vorwege erwähnen:

Der Kreis Stormarn ist überglücklich, daß die Kosten dieser Umbauten (mit Ausnahme einer zu installierenden zusätzlichen Ampel) VOM INVESTOR übernommen werden!

Wie ich ja schon in meinen Korruptionsbeiträgen schrieb, gehen in Deutschland meist keine Bargeldsummen über den Tisch, sondern man bietet den meist klammen Ortskassen geldwerte Leistungen an, um die Entscheider ruhig oder gar positiv zu stimmen. Im Kreis Stormarn wird das AUSDRÜCKLICH als äußerst positiv erwähnt, daß ihnen keinerlei Kosten entstehen würden!

Und in Stapelfeld schon mal gar nicht, da man mit dieser Maßnahme ja gleich auch noch den Unfallschwerpunkt Hauptstraße und Groot Redder baulich verändern möchte.

Die beiden Bushaltestellen, die aus einer heutigen Busbucht auf die Straße verlegt werden sollen, um den zunehmend schneller werdenden Verkehr auszubremsen, sorgten allerdings ein paar besorgte Fragen eines Stapelfelder Ausschußmitgliedes wegen der dadurch zu erwartenden Staus innerhalb des Dorfes und den möglichen Sichtbehinderungen für Fahrer, die von der Reinbeker Straße kommend in die Hauptstraße Richtung Hamburg einbiegen möchten.

Und man fand es bemerkenswert, daß diese Bushaltestellen NUR in Richtung Osten aus Hamburg raus gebaut werden sollen, nicht aber auf der Seite in Richtung Hamburg.

Das wurde damit erklärt, daß der meiste Verkehr wohl aus dem Gewerbepark raus kommen würde. Die umgekehrte Richtung, zum Beispiel morgens, wurde offensichtlich nicht in Betracht gezogen.

Ansonsten war das dann schon das Ende der Kritik. Grundsätzliche Gegnerschaft gab es keine, und im schlimmsten Fall enthielt man sich der Stimme.

Die Zeichnungen und Vorschläge der Nord Consult kann man sich hier ansehen.

https://www.dropbox.com/s/fw0tho6ds3404z7/Stapefeld-Sitzungsvorlage260318MinervaParkVerkehrsloesung.pdf?dl=0

Selbst als Unterstützer der Gewerbeparks sollte man schon die nahezu unglaubliche Naivität der Ausschußmitglieder bewundern, die oft, so hatte ich den Eindruck, gar nicht wußten, über was sie da eigentlich abzustimmen hatten! Diesen Eindruck hatte ich allerdings bei den Sitzungen des Regionalparlamentes in Wandsbek auch schon des Öfteren. Scheint also ein Normalzustand zu sein.

2. Teil des Abends:

Richtig sarkastisch wurde es, als die Sitzung des Bauausschusses begann. Da war die Naivität der – immerhin – DREI ABSTIMMUNGSFÄHIGEN TEILNEHMER nahezu unglaublich!

Wir Zuhörer konnten uns des Eindrucks nicht entziehen, daß man ABSICHTLICH nicht alle Mitglieder hinzugeordert hatte, um kein Risiko eingehen zu müssen. Man wußte von vornherein, daß von den Dreien zwei für und einer – der QUOTENDEMOKRAT – gegen die Pläne stimmen würde! Das sollte als Nachweis für demokratische Verhältnisse reichen!

Da ja ein großer Teil der durch den Minerva-Park zubetonierten Fläche ein Landschaftsschutzgebiet ist, muß eine ÄNDERUNG der Flächennutzung beantragt und durchgesetzt werden.

Hierzu hielt zunächst eine Dame von dem Landschaftsplanungsbüro Jacob eine Einführung in die gegebenen Verhältnisse, wobei sie mit einem kleinen WUNDER aufwarten konnte.

 

Während die bisher angegebenen Ausgleichsflächen für den GRÜNZUG offensichtlich für eine Änderung der Ansichten des Innenministeriums in Kiel nicht ausreichend gewesen wären, so war am 21. März urplötzlich und wunderbar noch ein Stück Fläche oben rechts hinzugekommen! Das Datum stand auf dem Lichtbild, das uns gezeigt wurde!

Einer der anwesenden Bauern, der dort wohl Land besitzt, fragte kritisch, ob der Begriff ‚Grünfläche‘ gültig sei, da man dann diese ja nicht nutzen könne. Er habe dort Flächen und fand diese Bezeichnung nicht sehr glücklich.

Frau Jacob beruhigte den Mann, indem sie bemerkte, diese Bezeichnung sei UNGLÜCKLICH gewählt. In Wirklichkeit handele es sich um einen vorgeschriebenen GRÜNZUG, der, wie in diesem Fall, landwirtschaftlich genutzt werden könne.

Da wir den in frage kommenden Bauern kennen (ich will ihn hier nicht nennen), und dieser sich bisher immer geweigert hatte, seinen Boden zu verkaufen oder zu tauschen, scheint es zu einem DEAL gekommen zu sein: Jebens kauft die Fläche und verpachtet sie an diesen Bauern zurück!

Auch hier wäre der Gruppe aus Jebens, Hinselmann und Westphal ein großer Sieg gelungen, denn bisher hatten wir immer unsere Hoffnung auf diesen letzten Aufrechten gesetzt.

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Hier sehen wir diese Fläche. Im Hintergrund den schon existierenden Merkur-Park.

Als dann noch die gute Frau Jacob, die bemerkenswerterweise für ALLE BETEILIGTEN arbeitet und vom Investor bezahlt wird, diese Pläne dadurch zu stärken versuchte, indem sie die EWIGE GÜLTIGKEIT beschwor, wurde die Sitzung endgültig zur Farce.

Hier das Originalzitat dieser Dame. Und man darf sich ziemlich erschrocken zeigen vor soviel zugegebener Naivität und Skrupellosigkeit, nochmehr aber, daß diese Äußerungen von den Anwesenden ohne Kritik hingenommen wurden.

Es zeigt das Intelligenzniveau der Entscheidungsträger dramatisch!

Diese Ausgleichsflächen werden über entsprechende Zuordnungsfestsetzungen mit den B-Plänen gekoppelt und in den nachfolgenden Verträgen mit den Investoren dann auch gesichert, so daß man aus dieser Ausgleichsverpflichtung nicht mehr raus kommt.

Ja, wir Landschaftsplaner denken da immer bis zur nächsten Eiszeit, also wirklich dauerhafte Sicherung.

Leider konnte ich ja nichts dazwischen rufen, sonst hätte ich die Dame gefragt, ob sie uns grantieren könne, daß diese Sicherung tatsächlich bis zur nächsten Eiszeit Gültigkeit haben würde?

Die Realitäten beweisen ja leider, daß solche Sicherungen von Ausgleichsflächen (ebenso von Biotopen höchster Kategorie) noch nicht einmal das Papier wert sind, auf das sie irgendwann mal gedruckt werden. Das sehen wir dramatisch an den Versprechungen bezüglich der Ausgleichsflächen am B-Plan Rahlstedt 105, der noch nicht wirklich lange her ist! Dieser versicherte uns Allen, daß die Ausgleichsflächen für den damals zu bauenden Merkur-Park DAUERHAFT GESICHERT wären!

Das weiß natürlich auch die Frau Jacob, aber offensichtlich NICHT die ziemlich tumben Ausschußmitglieder! Oder andere Alternative: Sie wollen oder DÜRFEN das nicht wissen oder glauben, wobei ich persönlich Letzteres für wahrscheinlich halte!

Hier noch mal ein paar Links zu den Ausgleichsflächen der Ausgleichsflächen. Den Lug und Betrug, dem wir im letzten Jahr ausgesetzt waren und immer noch sind. Alles basierend auf den vorliegenden DOKUMENTEN!

 

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/30/die-luege-ueber-die-ausgleichsflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/17/die-luege-um-die-ausgleichsflaechen-vom-merkur-und-victoria-park/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/12/der-kreuzzug-gegen-die-unglaeubigen-von-wysocki-und-jebens/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/09/25/stapelfeld-16-buergermeister-westphal-beluegt-seine-buerger/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/14/die-farce-grosse-heide-der-anfang-vom-ende/

 

BETON-DORA und Ihre Bande!

Wochenblatt151117LetterOfIntent

Da grinst die rechtlose undemokratische Beton-Fraktion unter der Führung der ‚First Lady Of Beton‘ Hamburg, Dorothea Stapelfeld!

Was für eine Bande!

Ober-Umweltzerstörer Buchholz möchte schon 2018 die ersten Bagger sehen, die unser Landschaftsschutzgwebiet platt machen sollen!

Man fragt sich immer wieder, WOZU es eigentlich irgendwelche ‚demokratischen‘ Handlungswege gibt, wenn hier irgendwie Alles schon in trockenen Tüchern und fest beschlossen ist?

GELEBTE METROPOLREGION nennt der Schwachmat des Wandsbeker Bezirksamtes Ritzenhoff dieses, wohl wissend, daß diese ‚Organisation‘ keinesfalls zum wirklichen Wohle der Mitgliedsgebiete rund um Hamburg ist, sondern einzig NUR zur Förderung Hamburgs da ist.

Daß diese und ihre Wurmfortsätze der ‚Wirtschaftsföderer‘ bisher eigentlich nur Geld in riesigen Mengen verbrannt hat und auch noch höchst kriminelle diktatorische Forderungen in ihrem eigenen Mitgliedsheftchen verbreitet, wird lieber nicht unter die Medien, erst recht aber nicht unter die Bürger gebracht! Ich habe darüber schon des Öfteren geschrieben und auch das Heft online gebracht, damit sich wirklich JEDER ein eigenes Bild machen kann, was da in den RESTHIRNEN dieser Bande vor sich geht!

https://www.dropbox.com/home?preview=WIR+IM+NORDEN_2+2016.pdf

Das sollte sich nun wirklich Jeder langsam reinziehen, damit er begreift, was für Kapeiken uns regieren! Für mich ist das schwer kriminell!

Korruption ist ebenfalls offensichtlich im Spiel, da man gerne geldwerte Sachen (zB Gefälligkeitsgutachten) gegen die eigenen Regeln des Dezernats für interne Ermittlungen annimmt, was natürlich den Investor, in unserem Fall Herrn Jebens, hoffnungsfroh stimmt, daß seine Mehrwert-Pläne auch wirklich umgesetzt werden, egal, was die Bevölkerung darüber denkt! Schließlich hat er sich damit ja die wichtigen Personen verpflichtet! Wie das D.I.E. es schreibt: Jede Gabe einer geldwerten Leistung durch den Investor hat natürlich eine Gegengabe zur Folge! Tatsächlich?

Hier ein paar meiner Beiträge zur Korruption in Hamburg:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/20/an-das-dezernat-fuer-interne-ermittlungen-d-i-e-korruptionsverdacht-gegen-herrn-ritzenhoff-leiter-des-ba-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/10/der-hamburger-spd-senat-stellt-sich-selber-korruptions-blankocheck-aus/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/15/korruption-in-hamburg-fortsetzung/

GELD REGIERT DIE WELT!

Das wußte man schon vor tausenden von Jahren, und bisher hat sich nichts daran geändert!

Demokratische vollmundige Sprüche, zB durch Buschhüter und Wysocki (beide SPD), bedeuten nichts, wie man hier an diesem Ereignis wieder einmal sehen muß, denn die B-Pläne Rahlstedt 131 und Stapelfeld 16 sind rein rechtlich gesehen noch keinesfalls durchgesetzt!

Aber WEN kümmert das schon, wenn man seine Interessen und die des Großkapitals durchsetzen will!

BETON-DORA sieht nur grün gestrichenen Beton!

HORCH, als wegen Totschlags rechtskräftig vorbetrafter Mann, vertritt nur die Interessen des Kapitals. In dem BILD-Artikel behauptet er zwar, der ‚Unfall‘ würde ihn bedrücken, aber ob es die Eltern des Mädchens gut finden, ihn auf den Fotos so grinsen zu sehen, wage ich mal zu bezweifeln!

http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg/unfall-bedrueckt-frank-horch-23500638.bild.html#remId=1521437240588897735

Zumindest Herr GÖRTZ dürfte direkt finanziell beteiligt sein über sein Engagement für die WAS, die ja auf Stormarner Seite ihre dreckigen Schlickfinger im Spiel hat (meine schlichte Meinung).

JÜRGEN WESTPHAL, ein kleiner Ex-Unteroffizier, regiert seinen Ort nur mit offensichtlicher Unfähigkeit (wie war der bloß mal als Rekruten-Ausbilder?), da er über viele Jahre hinweg seine Finanzabrechnungen einer unfähigen Firma überlassen hat (WARUM bloß dieses?)! Mich wundert nur, daß er es immer wieder schafft, erneut ins Amt gewählt zu werden!? Sollten auch da bemerkenswerte Interessensverquickungen im Spiel sein?

BUCHHOLZ als CDU-Wirtschaftsminister hat schon per se NUR das Kapital im Auge. Da verliert er natürlich den Kontakt zur Bevölkerung, was ja auch irgendwie verständlich ist. Wir denken da ungerne an den BELT-TUNNEL und andere Planungen.

Und RITZENHOFF? Nun dieser Mann ist in meinen Augen einfach stroh doof und sitzt nur auf seinem Posten, weil die Parteidisziplin (SPD und GRÜNE) ihn dort hält! Der Mann ist eigentlich keine Zeile wert, macht aber auf laut, wenn er sich in Posen setzen möchte! Aber man läßt nun mal keinen Buddy im Regen stehen. Klar!

 

Die SUPER-KLATSCHE für die SPD!

Hier erst einmal das vorläufige Enbdergebnis der gestrigen Wahl.

Hier ist der Niedergang der SPD natürlich deutlich zu erkennen. Irgendwie scheint Niemand mehr der SPD abzunehmen, daß sie irgendwie SOZIAL sei! Wer ’sozial‘ wählen möchte, wählt DIE LINKE! Inzwischen auch im Esten der republik.RWahlergebnisse2017

Und jetzt schauen wir uns das Wahlergebnis für Hamburg näher an:

Wahlergebnis240917Hamburg

Noch drastischer werden die Verluste, wenn wir uns NUR unseren Wahlbezirk Wandsbek betrachten. Fast 8% weniger Stimmen für König Olaf!

Bundestagswahl2017ErgebnisseHamburg

Schon im Vergleich zur letzten Bundestagswahl hat die SPD aber auch die CDU erheblich verloren.

Die sogenannten ‚bürgerlichen‘ Parteien haben offensichtlich drastisch an Glaubwürdigkeit verloren, was eigentlich Niemanden so wirklich überrascht, der mit den Abgeordneten dieser Parteien direkt etwas zu tun hat.

Im Vergleich zur letzten Bürgerschaftswahl aber hat sich die SPD nahezu HALBIERT in Hamburg. Selbst traditionelle SPD-Wähler nehmen den sozialen Anspruch dieser Partei nicht mehr für bare Münze!

Bemerkenswert für mich ist das relativ gute Abschneiden der GRÜNEN, wenn wir vorraussetzen, daß sich diese Partei in den vorangegangenen Landtagswahlen nahezu halbiert hatte!

Im Vergleich zur letzten Bundestagswahl hat sie immerhin noch leicht dazu gewonnen, und im Vergleich zur Bürgerschaftswahl nur moderat mit knapp 2% verloren.

In der Tabelle sieht man die letzten Bürgerschaftswahlergebnisse.

Bürgerschaftswahlergebnisse-Hamburg

Immerhin hatte die SPD da noch 45,6%!

Derzeit liegt sie bundesweit bei 20,5%!

ARD240917OlafScholzInterview

Da hat King Olaf schon ein paar Probleme, die Contenance zu wahren! Hahaha! Er stotterte schon ziemlich herum beim Interview. Ich gebe gerne zu, daß er mir überhaupt nicht leid tat.

Wer ASOZIALE Politik macht, muß mit dem Wahlergebnis leben! Und die nächsten Bürgerschaftswahlen sind nur noch 2 Jahre weg!

Schulz-SPD240917

Und auch Schulz hat ein ziemliches Problem.

Habeck-GRUENE240917

Ach Habeck, immerhin der stellvertetenden Ministerpräsident in Schleswig-Holstein, eiert herum, was die Jamaica-Koalition in Berlin betrifft!

Aber, machtgeil, wie sie ja nun mal sind, werden die schon einen Weg finden, wie man endlich an die Tröge im Bund kommen kann! Irgendwie wird man das sicherlich begründen: Wie in Hamburg nach dem Motto: „Wenn wir nicht in die Koalition gehen, wir Alles nur noch schlimmer!“

Immerhin haben die sich in Schleswig-Holstein ja schon den Ruf erworben, eine tolle Umweltpartei zu sein, nachdem man nun FÜR den Belttunnel und die Autobahnen ist!

Allerdings werden sie sich etwas gestärkt fühlen, da sie ja bezüglich der letzten Bundestagswahlen 2013 noch etwa 2,6% zugelegt haben.

Wahlergebnis240917SchleswigHolstein

Für mich durchaus enttäuschen ist das relativ gute Abschneiden der GRÜNEN, aber die SPD als führende Partei in Hamburg, hat eine üble Niederlage erlitten. Da muß und darf man sich sicherlich fragen, ob die etwas daraus lernen werden? Auch und gerade im Falle des Victoria-Parks!

NDR240917RiesigeSchlappeFuerSPD

 

 

Ring 3: Und die FARCE geht in die Verlängerung! Alte Pläne neu entdeckt!

Stapelfeld-Umgehungsstrasse0617

Gerade fand ich beim Recherchieren diesen einfach wunderbaren Artikel des Hamburger Abendblattes Stormarnausgabe von 2001!

JAWOHL! 2001!

Und JETZT PLÖTZLICH finden die Stapelfelder dieses Projekt GUT? Darf man fragen, warum das so ist?

Also dürfen wir feststellen, daß eine veränderte Trassenführung des RING 3 schon damals angedacht wurde!

http://www.abendblatt.de/archiv/2001/article204835025/Vierspurig-durch-Stapelfeld.html

05.06.01

Rahlstedter CDU fordert: Hamburger Plan zur Verlängerung des Rings 3 stößt auf Widerstand

Vierspurig durch Stapelfeld

Von MATTHIAS POPIEN Stapelfeld – Wird die Alte Landstraße, die Verbindung von Rahlstedt zur A 1, bald zur vierspurig ausgebauten Verlängerung des Hamburger Rings 3? Die CDU Rahlstedt hat dies angeregt – und damit Bewegung in die seit Jahren festgefahrene Debatte um den Lückenschluss zwischen dem Ring 3 und den Autobahnen 1 und 24 gebracht. Die Folgen dieses Ausbaus hätten allerdings die Stapelfelder zu tragen. Ottmar Tschendel von der Stapelfelder CDU zum Vorschlag seiner Kollegen: „Das finden wir gar nicht gut.“

Tschendel befürchtet eine noch stärkere Lärmbelästigung der Dorfbewohner. „Die Autobahn ist schon jetzt sehr deutlich zu hören, wenn der Wind aus Osten kommt“, sagt der Gemeindevertreter, der noch nicht einmal besonders nah an der Autobahn wohnt. Er – und viele andere Stapelfelder – wären von einem Ausbau der Alten Landstraße (B 435) doppelt betroffen. „Dann fahren die Laster erst auf der B 435 an uns vorbei und dann noch einmal auf der A 1 in Richtung Hamburg, um zum Beispiel über die geplante Autobahnabfahrt Barsbüttel und die K 80 auf die Berliner Autobahn zu kommen.“

Eben der Verkehrslärm ist auch der Grund für die Rahlstedter CDU, von der bislang immer im Gespräch gewesenen Trassenführung abzuweichen. Geplant ist seit den Siebzigerjahren, die Straße Höltigbaum, mit der der Ring 3 in Hamburg endet, in gerader Linie zur A 1 in Höhe Barsbüttel zu verlängern und dort mit der K 80 zu verbinden, die zur A 24 führt. Damit wäre es möglich, Hamburg im Norden relativ zügig zu umfahren.

Mittlerweile wächst in Rahlstedt der Widerstand gegen eine solche Trassenführung – eben wegen des zu erwartenden Verkehrslärms. Er würde die Bewohner der Siedlung Großlohe treffen. Zweites Argument der CDU: Im Bereich der Trasse gibt es inzwischen ein Naturschutzgebiet – das Stapelfelder Moor. Und es gibt ein Wirtschaftsargument gegen die alte Straßenführung. „Mit der Errichtung des Merkur-Parks und der Industrieansiedlung auf der ehemaligen Schießsportanlage am Höltigbaum in Rahlstedt befindet sich eine nunmehr vollständig veränderte Ausgangslage vor Ort“, heißt es in einer Pressemitteilung der Rahlstedter CDU. Das Bürgerschaftsmitglied Karl-Heinz Warnholz (CDU) ergänzt: „Ein etwa drei Kilometer langer vierspuriger Ausbau der Alten Landstraße bis zur A 1 bei Stapelfeld bietet nicht nur für den Stadtteil Rahlstedt eine bessere Anbindung an die Autobahn, sondern wird auch den neu angesiedelten Betrieben im Osten Rahlstedts gerechter.“

Was den Hamburgern gefällt, muss den Schleswig-Holsteinern nicht unbedingt ins Konzept passen. Weil das so ist, blieb der Lückenschluss im Norden der Hansestadt – für den nun mal eine länderübergreifende Planung notwendig ist – über Jahrzehnte nur ein Traum der Verkehrsplaner. Und auch der Rahlstedter Vorschlag ist mit dem Manko behaftet, den Nachbarn den Verkehr aufzuhalsen, den man selbst nicht haben möchte.

In Stapelfeld ist die Ablehnung deshalb ziemlich deutlich. „Dafür wird es bei uns keine Mehrheit geben“, sagt die Gemeindevertreterin Rosemarie Karius (GSB). „Wir haben ja schon eine Straße, die von Rahlstedt zur Autobahn führt. Es ist also nicht so, dass man von dort nicht zur A 1 kommen könnte. Für einen Ausbau der Straße gibt es nicht den geringsten Grund.“

Im Übrigen würde dies auch dem Entwicklungsgutachten Stormarn widersprechen. „Wir wollen nicht, dass Hamburg und Stapelfeld zusammenwachsen. Stapelfeld ist laut Gutachten so genannter Achsenzwischenraum. Wenn wir die Straße ausbauen würden, dann würden sicher auch bald die Flächen links und rechts bebaut werden, und dann hätte Hamburg uns geschluckt. Das will hier keiner“, so Rosemarie Karius.

Vom Märchen erzählen, Lügen und Schleimen! Beamte und Politik in höchster Erklärungsnot!

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Gestern war es mal wieder soweit. In der Grundschule Neurahlstedt gab es eine vom Bezirksamt gesponserte Veranstaltung aus der Werbekiste der Metropolregion Hamburg zum Thema ‚Neues Verkehrsgutachten zum B-Plan Rahlstedt 131‘!

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‚Am 30. Mai ist Weltuntergang! Wir leben nicht mehr lang! Wir leben nicht mehr lang!‘

So lautete mal eine Zeile eines berühmten deutschen Schlagers aus den 50ern.

Ganz so weit war es gestern noch nicht, aber so wie damals schon mit den Gefühlen der Menschen gespielt und GELD gemacht wurde, so war das ein ganzes Stück weit auch gestern der Fall.

Auch dazu hören wir uns gerne noch einen weiteren deutschen Schlager von 1947 an, der uns fragt: ‚Wer soll das bezahlen?‘ Irgendwie passen die Texte von Damals auf das HIER und HEUTE wie die berühmte Faust auf’s Auge.

Selten darf man als Bürger derart drastisch und live erleben, wie wir von der Verwaltung und der Politik eingeschleimt und verarscht werden sollen! Wobei ich mal dahingestellt lasse, ob das zumindest gestern geklappt hat. Wahrscheinlich eher wohl nicht. Aber ich bin schon sehr gespannt auf das ‚Protokoll‘ dieser Veranstaltung.

Immerhin wurde Eines klar wie die berüchtigte Kloßbrühe: Der EINZIGE, der sich an diesem Projekt gesundstoßen wird, ist der Ortsheilige JEBENS, der uns mit diesen GÖTTLICHEN Gewerbeparks beglücken will! Immerhin dürfte der Grundstückspreis von derzeit etwa 25 Euro pro Quadratmeter auf ca. 300 steigen. Kein schlechtes Geschäft, wenn man mich fragt.

Die Leidtragenden sind WIR, die Bürger, egal, ob sie in Großlohe oder Stapelfeld wohnen! Die Zeche dürfen letztlich WIR bezahlen!

Etwa 120 Personen ‚drängelten‘ sich im Saal.

‚Beglückend‘ war der geradezu umwerfende Auftritt des Stapelfelder Bürgermeisters Jürgen Westphal. Eine lächerliche Begrüßungsfloskel, die uns allen zeigte, von was für einem Schwachmaten (MEINE ganz ureigenste Meinung) dieser Ort tatsächlich regiert wird!

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Während des Restes der Veranstaltung sah er meist gelangweilt irgendwo gegen die Decke! Wie eigentlich nahezu alle der ‚Honoratioren‘ in der ersten Reihe des Saales, wenn wir mal von dem bemerkenswerten alten Herrn absieht, der sich neben Westphal niedergelassen hatte und die Amtsträger mit seinen Zwischenfragen ein wenig aus der Ruhe brachte.

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Dann aber ging es los.

Wer möchte, kann von mir gerne das Sprachprotokoll anfordern, das allerdings etwa 2 Stunden lang ist!

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Die Veranstaltung wurde recht ordentlich von Herrn Markus Birzer geleitet, wobei ich mich allerdings frage, warum das ein sicherlich von Steuergeldern bezahlter (oder hat auch hier Herr Jebens die Rechnung übernommen?) Mann aus einem ‚Politik-Beratungs-Büro‘ machen mußte? Gab es da im Bezirksamt Niemanden, der das hätte machen können? Und überhaupt: WOZU braucht unsere Politik eigentlich ein BERATUNGSBÜRO, um POLITIK zu machen?

Zu allererst begann die Veranstaltung wieder mit dem Stehauf-Männchen-Spiel: Ein paar Fragen an die Anwesenden, zu denen jeder aufstehen sollte, wenn es auf ihn zutraf.

Zum Beispiel: Wer kommt aus Großlohe? Wer aus Stapelfeld? Wer ist AMTLICH anwesend etc.pp.

Vor allem die letzte Frage, wer denn AMTLICH anwesend sei, ereugte den ersten Lacherfolg des Abends, denn es waren immerhin etwa 20 Personen von den 120 anwesenden! Blieben also nur noch etwa 100 übrig.

Und dazu möchte ich dann gleich, weil es so passend war, eine spätere Aufforderung Wolfgang Tredes hinzufügen, denn dieser erfrechte sich die Anwesenden zu fragen, wer denn von ihnen FÜR und wer denn GEGEN den Victoria-Park sei.

Ganze 4 Personen waren dafür, der überwältigende Rest GEGEN den B-Plan!

Mann, war das peinlich! Ich hoffe sehr, daß das im Protokoll auch erwähnt wird!

Hier ein Bild, wie der SPD-Mann Rieken sich FÜR den B-Plan ausspricht!

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OK, dieser Mann weiß es wohl nicht besser, aber er symbolisiert eben in klassischer Weise den Politiker und Beamten, wie er sich uns gegenüber verhält.

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Herr Weedemann-Korte war der Mann der Stunde des Bezirksamtes Wandsbek. Wenn man sich dessen Beiträge oder Antworten zu den Fragen anhörte, bekam man nun wirklich auch die letzten Hoffnungen auf eine funktionierende Demokratie ausgetrieben. Von irgendeinem Gefühl für die Sorgen und Nöte der Bürger war bei ihm noch nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren! Pure SCHNODDERICHKEIT! Man könnte es allerdings auch NAIVITÄT nennen.

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Und dann kam die Reihe an Herrn von Werder, von Nord-Consult (?), der uns dann die nahezu unglaublichen Ergebnisse dieses genialen Verkehrsgutachtens zu verklickern versuchte.

Erst einmal gibt es hier von der Seite http://www.hamburg.de die Präsentation dieses Vortrages. Wer möchte kann sich das gerne ansehen, aber ich will HIER jetzt nicht näher darauf eingehen, außer auf ein paar wenige Höhepunkte oder ‚Neuigkeiten‘, die ich in meinem Artikel über den Planungsausschuß noch nicht berücksichtigen konnte, weil der dort Vortragende eben diese nicht beantworten konnte.

Dazu gehörten ja die SCHLEICHWEGE und die Kreuzung ‚Oldenfelder Stieg‘ und ‚Meiendorfer Straße‘ etc.

Bei letzterem Thema stellte sich heraus, daß es DAFÜR ein weiteres ‚Gutachten‘ geben würde, das ‚unabhängig‘ von diesem hier erstellt würde. Und der Insider bemerkte voller Erstaunen, daß dieses auch wieder von einer notorisch bekannten Firma käme, nämlich ARGUS! Diese Firma hatte auch schon den Vorgänger dieses Gutachtens erstellt.

Herr von Werder betonte, daß man selbstverständlich alle Daten miteinander austauschen würde! Ach ja? Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich!

Irgendwie scheint die Stadt nur zwei Firmen zu haben, die in der Lage sind, ein ’neutrales Verkehrsgutachten‘ zu erstellen!?

Für Alle, die sich jetzt erst einmal die Powerpoint-Präsentation antun möchten:

http://www.hamburg.de/contentblob/8845364/1766205776ae297ac10af014fcfda446/data/download-pdf-rahlstedt-131-praesentation.pdf

Auf der gleichen Seite kann man sich dann auch noch die ganzen Anhänge runterladen, aus denen man, laut Herrn von Werner ersehen könne, wie sorgfältig man gearbeitet habe!

Ich laß das Alles mal hier weg und kümmere mich noch kurz um die ‚Schleichwege‘, bei denen neben der Straße ‚Am Friedhof‘ beim Hotel Eggers vor allem der Wiesenredder das Problem darstellte, das, nach Ansicht des Vortragenden in Wirklichkeit gar keins war!

Da man derzeit keine eigenen Zahlen habe, sei man auf die Zahlen zurückgekommen, die 2016 von der Rahlstedter Polizei erstellt wurden, die auf Grund einer Bürgerbeschwerde tätig geworden sei.

Dabei sei Folgendes herausgekommen:

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Obwohl die Anwohner Stein und Bein schworen, daß die Zustände dort händeringend seien, und daß selbst 40-Tonner dort verdammt schnell durchrasen, und auch der Straßenzustand darauf hindeuten würde, daß der Verkehr dem eigentlichen Bedarf nicht entspräche, war man zu der Überzeugung gekommen, daß sich 97% der durchfahrenden Wagen an die Regeln halten würden.

Das rief zwar ein wenig Empörung im Saal hervor, aber der verantwortliche Beamte schwor, daß die Polizei nicht nur mit High-Tech-Schrott ausgestattet sei, sondern auch mit funktionierenden Geräten.

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Man hatte extra 2 Beamte angefahren, um die Seriösität der Messungen zu unterstreichen. Allerdings erzielten die Erklärungen bei den Anrainern des Wiesenredders wenig Überzeugungskraft, denn die wurden und werden täglich mit diesen Problemen konfrontiert. Vor allem auch die Grundschule dort, wie eine Zuhörerin, die dort arbeitet, glaubhaft erklärte!

Nach dem Vortrag gab es dann die übliche Fragestunde.

Ich hatte die ‚Ehre‘ als Erster ranzukommen. Ich stellte fest, daß es bemerkenswert sei, daß in keinem dieser Verkehrsgutachten die Lärmbelästigung angesprochen würde. Dazu zeigte ich dem Publikum diese eindrucksvolle Grafik, die auch ihre Wirkung keinesfalls verfehlte!

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Ich erklärte, daß diese Zahlen zwar von 2012 wären, aber sicherlich immer noch aktuell seien. Sie zeigten einen 24-Stunden-Durchschnitt, was bedeuten würde, daß zu den Spitzenzeiten die Werte direkt an der Straße, darunter auch die Stapelfelder Straße unter Umständen bis auf 100 DB steigen könne! Immerhin liege sie schon im Durchschnitt bei etwa 80 DB an der Straße!

Daraufhin erzählte uns Herr Wedemann-Korte, daß er über das Problem des Verkehrslärms bescheid wisse, und man in der Stadt auch schon versuchen würde, dieses zu verringern. Allerdings sei das in dem Falle der neuen Gewerbeparks kein Problem, da sich der Verkehr VERDOPPELN müsse, um überhaupt einen hörbaren Unterschied hervorzurufen! Und in einer Großstadt müsse man nun mal damit leben, daß es laut sei!

Als ich sagte, daß die Planer und Befürworter hier ziemlich sicher NICHT an der Stapelfelder Straße oder der Sieker Landstraße wohnen würden, sondern vielleicht im ruhigen Alstertal, erntete ich Applaus!

Danach kamen eben viele Fragen noch zum Wiesenredder, wobei die Anwohner der Meinung waren, daß dort massenweise NICHT-Anwohner aus Rahlstedt unter den Durchfahrenden seien, sondern alle möglichen mit Autonummern aus der Umgebung. Das bewirkte, daß man von Seiten der Behörde vorschlug, doch sich mal die Autonummern zu notieren, damit man feststellen könne, wieviele der Durchfahrenden tatsächlich NICHT aus Rahlstedt seien.

Dabei vergißt der gute Mann, daß da natürlich nicht alle Autos mit HH-Nummern dort im Viertel auch tatsächlich ansässig sein müßten, sondern vielleicht einfach eine Abkürzung nach Billstedt etc. fuhren! Und DAS ist ja nun ein wenig schwierig zu erkennen, ändert aber nichts an dem Durchfahrtereignis!

Aus Stapelfeld kamen leider nur sehr wenige Fragen, eine Dame aber, die selbst als Bäuerin tätig ist, erklärte, daß es schon heute oft unmöglich sei, mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug vom Hof auf die Straße zu kommen. Wobei auch das Alles natürlich kein wirkliches Problem darstellen würde, jedenfalls nach Meinung des Gutachters und Herrn Weedemann-Kortes.

Und auch die Frage, ob man denn diese Flächen wirklich benötigen würde, wurde von Herr W-K mit den üblichen Gebrauchsfloskeln abgewiegelt! Ja, man würde sie brauchen, und dabei woanders entstehende Gewerbebrachen würden sich schon regeln lassen.

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Natürlich war auch unser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Buschhüter vor Ort und machte fleißig Aufnahmen, die er uns dann auf seiner Webseite sicherlich als ‚rege Bürgerbeteiligung‘ präsentieren wird.

Einen kleinen Wehrmutstropfen warf dann aber auch noch der CDU-Mann Weiske (allerdings nicht als Politiker, sondern als BÜRGER) rein, denn er erklärte uns Anwesenden, daß dieses Alles sowieso nur eine Farce sei, weil man ja, dank der Anweisung des Senats, noch nicht einmal ansatzweise irgendein Stimmrecht habe. Weder die Bürger, ja noch nicht einmal das gewählte Bezirksparlament!

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Am Ende bedankte sich dann noch Herr Klein, seines Zeichens der Vorsitzende des gemeinsamen Planungsausschusses bei den Anwesenden für die tollen und wichtigen Anregungen und die Mitarbeit, was mich dazu führte, ihm lautstark klar zu machen, daß er NIEMALS etwas von einer wie auch immer gearteten Mitarbeit oder Bürgerbeteiligung zu reden!

Gibt es einen ZWERGENAUFSTAND der BEZIRKSVERSAMMLUNG WANDSBEK gegen den Senat?

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Ich berichte dies gesondert vom Beitrages über Wysockis Veranstaltung gestern abend, da es schon eine SONDERMELDUNG wert ist!

Der Wandsbeker CDU-Abgeordnete Weiske stellte neben der Kritik an den Verkehrsplanungen wörtlich fest (er berichete ausführlich über die tatsächlichen Verkehrszahlen):

„Das liegt daran, daß die Gemeinde Stapelfeld an dem ganzen Planungskonzept beteiligt ist. Der Bürgermeister und auch die Gemeindevertreter sitzen dort im Lenkungsausschuß. Von Rahlstedt sitzt (da) KEINER! … (unverständlich) wird gesagt, die Bevölkerung wird beteilgt. Die Bevölkerung ist zur Beratung hinzugezogen worden. Der Planungsausschuß kann überhaupt nichts bestimmen. Er kann ‚ja‘ sagen oder ’nein‘ sagen. Das interessiert keinen Menschen, weil die Planungshoheit der Senat hat. Einzig und allein den Gewerbepark verhindern kann die Bürgerschaft. Die kann ihr Vetum einsetzen und sagen: ‚Nein, das macht ihr nicht.‘ Die Bezirksversammlung ist NICHT an diesem Verfahren beteiligt, ansonsten hätte man einem Bürgerbegehren zustimmen müssen. Das ist aber abgelehnt worden. Nur das zur Kenntnis.“

Da er mich leider aufforderte, das Sprachprotokoll einzustellen, kann ich den Rest nur inhaltlich widergeben:

„DESHALB hat sich die Bezirksversammlung entschlossen, nicht mehr bei diesem Thema mitzuarbeiten!“

OK, die Bezirksversammlung hatte AUF EIGENEN WUNSCH diese Evozierung gefordert, indem die Mehrheit aus SPD und GRÜNEN den Senat zu dieser Handlung augefordert hatten, aber es könnte ja sein, daß denen (vor allem wohl den GRÜNEN) inzwischen aufgegangen sei, daß ein solches Verhalten nicht gerade wahlfördernd sein würde!

Ein weiteres Indiz dafür ist, daß es ausgerechnet die GRÜNEN in Wandsbek waren, die eine GROSSE ANFRAGE in Sachen ‚Ausgleichsflächen‘ gestartet haben, deren Antworten allerdings noch ausstehen.

Tja, es wäre nun spannend zu erfahren, was da eigentlich vorgefallen ist und ob es tatsächlich zu diesen Votum gekommen ist? Und wenn ja, WER das eingeleitet hat, WER dafür und WER dagegen gestimmt hat?

Aber wahrscheinlich ist das in einer NICHT ÖFFENTLICHEN SITZUNG geschehen.

Vernichtende Niederlage für Rot-Grün in Schleswig-Holstein! Hoffnung auf CDU?

Nun haben wir die genauen Wahlergebnisse vorliegen und fragen uns natürlich, ob diese auch Einfluß auf den Victoria-Park haben werden!?

Für Hamburg stehen zwar keine Landtagswahlen unmittelbar bevor, aber es wird im Herbst BUNDESTAGSWAHLEN geben.

Und wir dürfen wohl getrost feststellen, daß man Parteien, die HIER in HAMBURG inkorrekt und gegen die Interessen der Bürger arbeiten, keinesfalls im Bund wählen wird! Warum sollte man das tun?

Also, ihr Lieben von SPD und GRÜNEN! Ihr solltet die Konsequenzen aus diesem Wahldebakel ziehen und endlich mal etwas mehr im Interesse der betroffenen Bürger arbeiten! Vor allem die GRÜNEN, die doch sonst immer so schnell dabei sind, den Willen der Bürger zu propagieren! Allerdings dann wohl doch lieber nicht, wenn dieser gegen den Willen der Partei geht!

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Die Bürger haben abgestimmt und der ‚Koalition gegen die Natur‘ eine Absage erteilt. Die SPD erleidet erhebliche Verluste, aber auch die GRÜNEN kommen nicht ungeschoren davon, obwohl deren ‚Naturschutz‘-Politik nicht gerade ein Ruhmesblatt war.

Aber da bei dieser Wahl zum ersten Mal auch 16-jährige abstimmen durften, konnten die GRÜNEN wohl noch mit ein paar Stimmen mehr rechnen, da der Informationsstand dieser Wählergruppe doch eher gering sein dürfte, und deshalb wohl das Bauchgefühl bei der Stimmabgabe  entscheidend war. Es gibt eben immer noch Menschen, gerade unter den Jugendlichen, die glauben, daß GRÜNE und UMWELTSCHUTZ etwas gemeinsam hätten, was aber nachweislich schon lange nicht mehr der Fall ist.

Da wird es interessant, sich die Wahlergebnisse in DEM BEREICH zu betrachten, der für UNSER Problem der entscheidende ist: Der Bezirk Stormarn Mitte und damit das AMT SIEK, zu dem ja auch Stapelfeld gehört!

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Hier erzielt die SPD sogar noch Gewinne, dafür haben die GRÜNEN eine schwere Abfuhr bekommen! Bemerkenswert an dem Wahlergebnis der beiden großen Parteien CDU und SPD ist aus meiner Sicht, da diese in Stormarn, aber vor Allem hier im Amt Siek zwischen der Bevölkerung und der Wirtschaft extrem gut vernetzt sind. Die enge Verquickung aus Politik und Wirtschaft erkennen wir gerade im Zusammenhang zwischen der WAS und den Ortspolitikern, die ja teilweise dort auch Vorstandsposten innehaben, und den Beziehungen zwischen der Verwaltung und Herrn Krieger (Möbel Höffner und Möbel Kraft). DA kungeln Politiker und Wirtschaftsbosse ohne jede Schahm in aller Öffentlichkeit!

Hier die Erststimmen im Überblick des Wahlbezirkes Stormarn Mitte:Wahlergebnis-Stormarn-Erststimmen070517

Jetzt betrachten wir uns das Wahlergebnis in Stapelfeld etwas näher. Das ist ja nun der Ort, der neben uns in HH-Großlohe am meisten von den neuen Plänen betroffen ist.

Der Ort insgesamt ist ziemlich konservativ. Den Wählern scheint es egal zu sein, welche der großen Parteien dort am stärksten ist, denn sowohl die SPD als auch die lokale CDU unterstützen die Pläne für die Gewerbegebiete und die Bemühungen der WAS in dem Bereich! WARUM das so ist, darüber kann man nur spekulieren. Ich persönlich bin aber davor überzeugt, daß es auch in Stapelfeld selber eine viel zu enge Verflechtung zwischen den Wirtschaftsbossen der WAS oder Krieger und der POLITIK (Ortsverwaltung oder dem Bürgermeister). WER und WIE davon profitiert, bleibt weiteren Forschungen überlassen.

Und diese Politiker sind natürlich in so kleinen Orten wie Stapelfeld persönlich gut vernetzt und damit sehr einflußreich.

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Aus dieser Tabelle dürfen wir zunächst mal entnehmen, daß NUR 872 Personen zur Wahl gegangen sind! Offensichtlich haben die in diesem Ort keinerlei Probleme, denn sonst bleibt man nicht zuhause! Aber auch hier gilt die Regel: ‚Wer nicht zur Wahl geht, hat hinterher kein Recht zu meckern!‘ Und auch Gespräche oder gar Diskussionen schein nahezu NICHT stattgefunden zu haben, denn sonst hätte die Wahlbeteiligung eindeutig höher ausfallen müssen. Besteht eine Dringlichkeit, gehen auch mehr Menschen zur Wahl!

Immerhin 12 Personen wußten offensichtlich nicht, wie man korrekt einen Wahlzettel ausfüllt!

Der Vergleich für das Kaff Stapelfeld ist spannend, wenn wir uns die Zahlen der Landtagswahlen 2012 dazu betrachten:

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SPD und GRÜNE erleiden schwere Verluste! Die CDU schneidet sehr viel besser ab, als damals 2012. Eine Analyse innerhalb dieses Ortes zu den Gründen der Änderung des Wahlverhaltens wäre mal spannend, aber ob die Bürger tatsächlich offen ihre Meinung sagen würden, darf man bezweifeln, da diese sonst Nachteile befürchten würden und möglichwerweise durchaus berechtigt!

Wir können vom Wahlergebnis her nun wohl davon ausgehen, daß die nächste Koalition von der CDU angeführt wird. Und da wird es wohl eine Jamaica-Koalition zwischen der CDU, den GRÜNEN und der FDP geben!

Die GRÜNEN werden sich zwecks Machterhalt wohl kaum gegen eine weitere Regierungsbeteiligung sträuben, auch wenn die dann ein paar Erklärungsprobleme haben würden, vor allem, wenn es um die Zusammenarbeit mit der FDP geht, denn von der kann noch nicht einmal ansatzweise Naturschutz erwartet werden.

Aber auch die CDU in SH ist für umfangreiche Naturzerstörungen und hat sich, zumindest in Stormarn, auch schon für die neuen Gewerbegebiete ausgesprochen! Also müssen wir für unser Problem eigentlich zu dem Ergebnis kommen, daß es NUR die Wahl gab zwischen Pest und Colera!

Gerade der Stapelfelder Koch (CDU) hat sich ja schon explizit FÜR die Bebauungspläne ausgesprochen!

Aus: MARKT vom 03.03.2017

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Zweifelhaftes (Verkehrs)Gutachten, Gefälligkeitsgaben und Korruption!

DUNKLE WOLKEN ÜBER STAPELFELD!

Wenn dieses ’neue‘ Verkehrsgutachten durchkommt, dann können sich die Stapelfelder schon gratulieren, denn die werden selbstverständlich massenweise zusätzlichen Verkehr bekommen, darunter durchaus auch Schwerlastverkehr!

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Hier die beiden Gewerbegebiete, die uns innerhalb der nächsten Jahre beglücken sollen, wenn es nach dem Investor Jebens und dessen Kumpels vom Hamburger Senat, allen voran King Olaf, geht!

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Nun ist es da, das ’neue‘ alte Verkehrsgutachten, das schon auf den Schwesterseiten für Kommentare gesorgt hat.

Da es sich bei diesem ‚Gutachten‘ um den typischen Fall eines GEFÄLLIGKEITSGUTACHTENs handelt, das auch noch von unserem Bezirksamt genutzt wird, obwohl es durch den Vorteilsnehmer der Planungen finanziert wurde, ist es schon EIN SKANDAL AN SICH!

Vom ‚Inhalt‘ ganz zu schweigen, der zwar angeblich von einem professionellen Ingenieurbüro erstellt wurde, aber einen geradezu umwerfend laienhaften Gesamteindruck bietet! Nicht nur, daß Herr Wolfgang Bielke vom Ingenieurbüro BKP, die mit der WFW Nord Consult zusammenarbeitet und, wie es den Anschein hat, ebenfalls mit der Firma ARGUS Hamburg, von der wohl viele der Zahlen übernommen wurden, zusammengearbeitet hat. ARGUS wurde in unseren Kreisen dadurch berüchtigt, daß sie die Zahlen und ‚Lösungsvorschläge‘ für das Kapitel ‚Verkehr‘ im sogenannten Gutachten vom Dezember 2015 lieferte, das bis heute vom Bezirksamt Wandsbek als Grundlage für die B-Pläne Rahlstedt 131 / Stapelfeld 16 genutzt wird.

Diese Firmen haben in einer auszugsweisen Vorstellung dieses Gutachtens in Stapelfeld im Januar 2017 die neuen Gewerbeflächen als ‚göttlich‘ vorgestellt, was deren Neutralität ad absurdum führt!

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Da wir ja bestätigt bekommen haben, daß sich das Bezirksamt Wandsbek das ’neue‘ jetzt vorliegende Gutachten vom Nutznießer der Planungen Jebens hat bezahlen lassen, um ‚Steuergelder zu sparen‘, tut sich die Frage auf, ob auch das alte ‚Gutachten‘ schon von ihm bezahlt wurde!

Frage: Was hat eigentlich so ein Verkehrsgutachten gekostet? Das dürfte schon ein ordentlicher Batzen von einigen zehntausend Euro sein, wenn nicht gar noch mehr.

Einiges spricht für eine ‚gemeinsam finanzierte‘ Zusammenarbeit. Das ergab schon die Tatsache, daß das Bezirksamt in Sachen ‚Große Heide‘ mit dem Landschaftsplanungsbüro Jacob und deren Wurmfortsatz TOLLERORT eng zusammenarbeitet, die ja auch gleichzeitig (oder NUR?) auf der Gehaltsliste Jebens steht! Möchte man hier auch Steuergelder sparen?

Herr Klein vom Bezirksamt damals auf meine Frage hin war der Überzeugung, daß Frau Jacob 100%ig vertrauenswürdig sei und man gerne mit ihr zusammenarbeiten würde! Versteht sich!

Zunächst einmal die Links, worunter ich mich schon mit Korruption im Amt oder den seltsamen Kooperationen des Amtes mit Firmen von Jebens beschäftigt habe. Da ist interessant, daß Korruption in Ämtern besonders stark ist, wenn es sich um BAUPLANUNGEN handelt!

KORRUPTIONSARTIKEL im BLOG:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/19/eklatante-luege-des-bezirksamtes-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/19/das-bezirksamt-wandsbek-gibt-korruption-zu/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/17/korruption-im-oeffentlichen-dienst/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/14/unlautere-interessensverquickungen-oder-doch-schon-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

Nun aber zurück zum sogenannten ‚Gutachten‘.

Falls Jemand Interesse hat, so habe ich eine komplette TONAUFZEICHNUNG (kein Bild) der Vorstellung des Gutachtens. Dazu auch die Fragen und Antworten der anwesenden Politiker und des Gutachters selber. Vor allem gegen Ende wird es wirklich peinlich.

Diese Aufzeichnung gebe ich aber nur an wirklich Interessierte ab, zumal die Datei ziemlich groß ist. Aber wir sind dadurch in der glücklichen Lage, WÖRTLICH zitieren zu können, sollte dieses notwendig sein! Die Dauer der Aufzeichnung beträgt etwa 1h 20 m!

Besonders aufschlußreich ist DAS, was man NICHT hört, nämlich Protestrufe zum Beispiel der GRÜNEN in Person des guten Herrn Schweim, denn hier ging es einige Male auch gegen die Lieblinge der GRÜNEN, die Radfahrer oder Fußgänger! Auch und vor allem bei dem Thema SUPERKREISEL vor der Auffahrt zur BAB A 1, wo gerade diese beiden Arten der Verkehrsteilnehmer der STÖRFAKTOR sind! Aber dazu komme ich noch später.

Zu den Firmen, die hier mal wieder arbeiten durften, brauche ich nichts mehr zu schreiben, da ich das schon im Beitrag über ’neutrale Verkehrsgutachten‘ getan haben. Der Link steht oben in der Liste.

Wir dürfen aber feststellen, daß der Ersteller Herr Bielke keinen guten Tag bei der Vorstellung seiner ‚Arbeit‘ hatte. Rethorisch schlecht (viele Ähhhs!) und stotternd, wenn man ihm Ungenauigkeiten oder gar fehlende Daten vorwarf. Immerhin mußte der Versammlungsleiter Rieken (SPD) ihn mehrfach fragen, ob er JETZT in der Lage sei, zu antworten? Meist war er das nicht, und wenn er etwas sagte, stotterte er.

Das gesamte ‚Gutachten‘ kann sich jeder Interessierte hier runterladen!

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036189123059/189123059/01207384/84-Anlagen/01/VTU_Bericht_170314.pdf

Und die Anlagen dazu.

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036189123059/189123059/01207384/84-Anlagen/02/VTU_Bericht-170314-Anlagen.pdf

Zunächst noch einmal der OFFIZIELLE TEXT (Drucksache 20-4219) zur Sitzung:

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Wir werfen einen kurzen Blick auf die Straßenzüge, die grundsätzlich den zu erwartenden steigenden Verkehr aufnehmen müssen:

Karte-Verkehrssituation

Für den Hauptverkehr werden die Straßen ‚Stapelfelder Straße‘, ‚Alte Landstraße‘ und Höltigbaum (Ring 3) die Hauptlast tragen müssen. Dazu die geplante Stichstraße, die von der Stapelfelder Straße zur L 222 gebaut werden soll.

Geworben wird vom Investor in trauter Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Wandsbek (eigentlich dem Senat) zwar vor allem mit dem nahen AUTOBAHNANSCHLUSS zur A 1, aber es ist unbestritten, daß sich das Gros des Verkehrs von und in Richtung das Zentrums Rahlstedt und von und nach Sasel / Berne bewegen wird. Die Schätzungen gehen bis zu 70% und mehr, da wohl die meisten der Arbeitnehmer in den neuen Gewerbegebieten in Hamburg selber wohnen werden, was sie ja eigentlich auch sollen, denn man plädiert doch dauernd für ORTSNAHE ARBEITSPLÄTZE (schon im B-Plan Rahlstedt 105 für den Merkurpark wurde dieses explizit erwähnt. Siehe dazu hier den Artikel über die Lüge der Arbeitsplätze). Das heißt, daß die Kreuzung Rahlstedter Straße, Sieker Landstraße und Stapelfelder Straße dürfte eine der hauptbelasteten werden. Dazu dann der Teil, der von dort in Richtung Rahlstedt führt, der nur zwei-spurig ist und heute schon selbst zu normalen Verkehrszeiten erheblich belastet ist.

Weiterhin wären es die Kreuzung Sieker Landstraße / Höltigbaum und die Belastungen der Straßen Alte Landstraße und die Durchfahrt durch Stapelfeld von und in Richtung Autobahn.

Auf dieser Karte sehen wir die Plätze, an denen der Gutachter gezählt haben will:

Screenshot (1465)

Dabei wurden zwei Orte (wissentlich?) VERGESSEN:

Die Kreuzung Bargteheider Straße / Meiendorfer Straße und dem Höltigbaum (Ring 3) und die derzeit sehr viel genutzten Schleichwege vor allem durch den kleinen Wiesenredder! Beides wichtige Punkte, was selbst bei SPD und GRÜNEN zu Kritik führte. Traute Buck hatte da mit ihrer Wortmeldung zum Problem Wiesenredder einen neuralgischen Punkt angesprochen und AUFGEDECKT, denn dieses Manko war ganz offensichtlich auch den schlauen Mitgliedern des Ausschusses nicht aufgefallen. Schleichwege sind zwar bei nahezu allen Autofahrern populär, gehören aber offensichtlich nicht in das Repertoire eines ‚professionellen‘ Verkehrsgutachters!

Die Abgeordneten waren viel zu glücklich über die Zahlen, die andeuteten, es gäbe gar keine nennenswerte Steigerung des Verkehrs durch die beiden neuen Gewerbegebiete, und das bißchen könne man leicht mit Ampelschaltungen oder ein paar baulichen Maßnahmen in den Griff bekommen.

Nett ist, daß man offenbar gar nicht erst intensiv neu gezählt hat, sondern schlicht und billig die Zahlen der Firma ARGUS übernommen hat, die diese in dem Gutachten vom Dezember 2015 veröffentlicht hat! Allerdings sollte das Niemanden überraschen, denn so bekommt man zwar ein ’neues‘ Gutachten, das aber NUR das bestätigt, was schon vorher feststand! Auf welchen Zahlen ARGUS basiert, blieb ein Geheimnis.

Der Bericht ist aus verkehrsplanerischer und verkehrstechnischer Sicht fortzuschreiben.
Die aktuellen Flächengrößen der geplanten Gewerbeflächen sowie weitere gewonnene Zähldaten auf dem Gebiet der Gemeinde Stapelfeld sind als Berechnungsgrundlage zu berücksichtigen. Die Ansätze der Aufteilung der Verkehrsströme aus den geplanten Gewerbegebieten gemäß dem gutachterlichen Bericht (Stand Dezember 2015) wurden seitens der Planungsbeteiligten bestätigt und werden für die weiteren Betrachtungen beibehalten.

Offensichtlich hat Herr Bielke kaum oder gar keine eigenen Zählungen durchgeführt, sondern nur Zahlen genutzt, die schon vor 2015 (für das damalige Gutachten) erstellt wurden. Screenshot (1467)

Screenshot (1466)

Diese Bilder stammen aus dem ‚Gutachten‘ von 2015, erstellt von ARGUS Hamburg, deren Quellen auch nicht wirklich gut nachvollziehbar sind, wie ich das sehe.

Man erzählte uns, man habe die Zahlen in der Regel geschätzt nach dem Bosserhoff-Verfahren, das uns Allen natürlich völlig unbekannt ist, wohl auch den anwesenden Politikern und Beamten, wenn man mich fragt. Was wissen DIE eigentlich überhaupt?

Zwecks Weiterbildung hier Links zu den Seiten des guten Herrn Bosserhoff:

http://www.dietmar-bosserhoff.de/Verkehrserzeugung.html

http://www.dietmar-bosserhoff.de/download/Tagung_Niederlande_Bosserhoff.pdf

So kommt man dann (Kapitel 2.3.2) zu der Erkenntnis, daß der Verkehr sich wohl maximal um etwa 10% erhöhen wird, und das immerhin bis in die Jahre 2025 / 2030. Dabei wurde allerdings die mittelfristige Wirtschaftsplanung bis 2030 für die Metropolregion Hamburg und der Entwicklung entlang der A 1 bis Fehmarn nicht berücksichtigt!

Nett sind die charkterisierten Verkehrsqualitäten bestimmter Kreuzungen, zum Beispiel der vom Höltigbaum (Ring 3) und der Sieker Landstraße (L 222) im Kapitel 2.3.5.1.

Wir gehen die vorgestellten Knotenpunkte durch:

Zuerst die Kreuzung Rahlstedter Straße / Stapelfelder Straße und Sieker Landstraße.

Diese kommt durchweg nahezu hervorragend bei weg. Nichts, was die derzeitig vorhandene Ampelanlage nicht bewältigen könnte, zumal diese ja mit einer ausreichenden Marge versehen wäre. Hier wäre eine bauliche Änderung kaum vonnöten. Da kann Alles so bleiben, wie es ist.

Das soll man bloß nicht denen erzählen, die da manchmal von Edeka bis über diese Kreuzung lockere 10 Minuten und mehr stehen. Und danach folgt sowieso der Horror pur, und das oft zu eigentlich normalen Tageszeiten. Vor allem, wenn dann noch vor dem Fahrradladen ein LKW zum Entladen steht, was nicht selten vorkommt!

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Hier jetzt Fotos der besagten Kreuzung des Ring 3 (geradeaus würde die alte geplante Trasse weiterlaufen) auf die Sieker Landstraße nach rechts in Richtung Rahlstedt und nach links in Richtung Autobahn und Merkurpark.

Das rechte Foto ist aus Richtung Rahlstedt.

Zum Zeitpunkt dieser Fotos war es relativ ruhig, aber in Spitzenzeiten benötigt man schon reichlich Zeit, um über diese Einmündung zu kommen. Auch sind bauliche Veränderungen nicht nötig.

Leider habe ich im Moment kein Foto der Kreuzung Meiendorfer Straße / Höltigbaum, denn da herrscht heute schon ein gigantisches Verkehrsproblem mit oft sehr langen Wartezeiten! Erst recht in Richtung Berne / Sasel, denn in die Richtung läßt sich die Straße keinesfalls erweitern.

Etwas schlechter kommt dann ein paar hundert Meter weiter die Einfahrt zum Merkurpark weg. Wobei man ja auch noch die zum Gewerbegebiet Neuer Höltigbaum überqueren muß. Auf dem Bild fahren wir in Richtung Rahlstedt, wobei dann der MP natürlich links liegt.

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Kurz danach in Richtung Autobahn würde dann die neue Einmündung der Planstraße A auf die L 222 kommen, die mit dem gleichen Standard erstellt wurde, wie die hier am Merkurpark, also offenbar mit keinen wirklich guten Ergebnissen.

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Hier sehen wir genau diesen Bereich im derzeitigen Zustand, unmittelbar vor dem Grundstück des Gutshauses (heute Hotel): Etwa 50 m in die Blickrichtung würde eine Ampelanlage kommen, die den Verkehr von den Gewerbegebieten regeln soll!

Das untere Bild zeigt die Straße unmittelbar vor dem Gutshof, dessen Einfahrt bei der Mauer links wäre. Die neue Einmündung wäre dort, wo das letzte Fahrzeug zu sehen ist.

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Natürlich muß die Einfahrt selber neu gebaut werden, aber es genügen nach der Lichtanlage etwa 70 m vierspurige Straße zum Einfädeln, um das Stauproblem zu beseitigen! DANACH kann die Alte Landstraße (L 222) weiterhin zwei-spurig bleiben, bis hin zur Autobahn!

Hier ein kleiner Blick auf diesen Teil zu einer ganz normalen Tageszeit (früher Nachmittag zum Zeitpunkt der Aufnahmen). Der Blick geht in Richtung Rahlstedt. Der Verkehr in Richtung BAB.

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Richtig niedlich wird es jetzt, wenn wir uns die Kreuzung L 222 / Groot Redder (Abzweigung Richtung Stapelfeld) betrachten. Auf dem Bild, kommend von der Autobahn, nach links abbiegend. Nach rechts geht es zur berüchtigten MVA Stapelfeld.

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Hier kann man in der Realtität schon mal aus Richtung Rahlstedt kommend (Blickrichtung geradeaus) eine Weile stehen, bevor man über die Kreuzung gekommen ist.

Einer der entscheidenden Punkte des Gutachtens ist dann der Punkt Auffahrt zur BAB!

Links vom Groot Redder kommend, recht von Siek.

Hier attestiert man immerhin genau das, was die WAS schon seit Langem beklagt: Die Auslastung ist GRENZWERTIG! WOW!

Und JETZT kommt der HÖHEPUNKT des ‚Gutachtens‘: ZWEI SUPERKREISEL!

Im Gegensatz zum WAS, der immer wieder, wenn auch unerhörtdurch KIEL, den vier-spurigen Ausbau der L 222 fordert, behauptet unser Gutachter, daß es dieses gar nicht bedarf. Ebenso keines flächenfressenden Kleeblattes für die BAB-Auffahrt. Zwei SUPERKREISEL genügen. OHNE Lichtanlage! Und das erzählt uns einer, der nach eigenen Angaben früher in Lichtzeichenanlagen gearbeitet hat!

Der erste dieser Turbo-Kreisverkehrsplätze soll am Groot Redder gebaut werden, der zweite dann an der Autobahn selber. Das EINZIG störende daran sei, daß man ja für die wenigen Radfahrer und Fußgänger eine Lichtzeichenanlage würde bauen müssen (warum leitet man die denn nicht durch einen Tunnel?). Man stelle sich mal das Chaos vor, wenn Omchen mit Gehwagen zur Hauptverkehrszeit die Ampel anwerfen würde!?

Was mich persönlich auch immer etwas erstaunt ist die Tatsache, daß es mal Zeiten gab, wo Kreisverkehre verteufelt und umgehend  abgebaut wurden. Stattdessen profitierten Männer wie Bielke von diesem Trend. Jetzt, wo die out sind und Kreisverkehre wieder in, hat er offensichtlich schnell die Seite gewechselt!?

Zu diesen Superkreiseln kann man hier weiterlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Magic_Roundabout_(Swindon)

http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article121419966/Der-neue-Superkreisel-hat-einen-Durchmesser-von-45-Metern.html

Tja, Freunde! DA staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich!

Und dann kommen wir noch kurz zum Problem STAPELFELD DORF!

Das Eingangsfoto soll den Einwohnern dort symbolisch zeigen, was ihnen blüht, denn wer glaubt, es würden sich die Autofahrer davon abhalten lassen, ihr Dorf zu durchqueren, wenn der Superstau auf der Alten Landstraße herrscht, dürfte sich eines Besseren belehren lassen müssen!

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Für die besorgten Bürger dort baut man einfach einen (kleinen) Kreisel und beschildert das Ganze in Richtung L 222. Dann gibt es noch eine kleine Straßenverschwenkung hier und eine Bushaltestelle in der Mitte der Straße, und FLUGS (It’s Magic!) ist dieses Problem gelöst!

WER, bitte, sollte dann schon noch versuchen, durch das Dorf zu fahren? Natürlich KEINER. Jedenfalls kein Profi, wie es Herr Bielke ist!

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Und eben dieser Bielke ist nun auch der, der sich ÜBERHAUPT NICHT vorstellen kann, daß viele Autofahrer, zum Beispiel wenn die Rahlstedter Straße in Richtung Dorf verstopft ist, sich SCHLEICHWEGE suchen! Ne, gibt es ja gar nicht! SOOO doof können Autofahrer gar nicht sein!

Daß das heute schon ein großes Problem ist, hat Traute Buck bewegend dargestellt, was sogar die Herzen der SPD-Knaben da bewegt hat.

NEIN, Bielke konnte sich das gar nicht vorstellen, weshalb er diese Möglichkeiten in seinem ‚Gutachten‘ komplett vergessen hat! Auf diesen Fotos war gerade kein wirklicher Verkehr auf dem Wiesenredder, aber immerhin hat die Hamburger Polizei vor Kurzem eine eigene Verkehrszählung dort durchgeführt, weil ein wirklicher Bedarf dafür gegeben war! Leider liegen mir die Zahlen dieser Zählung derzeit noch nicht vor, aber die Anwohner können ganze Opernzyklen von ihren Lärmproblemen davon jodeln!

Apropos Verkehrslärm!

Diese Problem wurde in dem ‚Gutachten‘ NIRGENDS erwähnt, aber dazu hilft ein Blick in die offiziellen Kartenwerke unserer Stadt:

LaermkarteRahlstedt-Grosslohe191216

Tja, da dürften sogar eine Steigerung von ’nur‘ 10% den Ausschlag geben, um unerträglich zu werden!

Aber auch DAFÜR hatte Herr Bielke eine probate Lösung: WEGZIEHEN oder den Lärm in Kauf nehmen!

ER wohne schließlich am Winterhuder Weg mit 60.000 Autos pro Tag und wohne da gerne. Und er sei da hingezogen, obwohl er wußte, auf was er sich da einließ!

DANKE, Herr Bielke für diesen tollen informativen Vortrag. Danke für die Arbeit, die Sie sich gemacht haben, um diesem B-Plan auf die schwachen Füßchen zu helfen!

Mein Dank geht auch an Herr Jebens, der diesen Mist finanziert hat, natürlich nicht ohne Hintergedanken, versteht sich!

Und DANKE an das Bezirksamt Wandsbek, die damit so prima Steuergelder gespart haben und uns dieses ‚Gutachten‘ als NEUTRAL und ERNSTZUNEHMEND verkaufen wollen!

WIR ALLE dürfen erkennen, daß wir uns in wirklich guten Händen befinden!