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Ist Olaf Scholz noch ein SOZI?

Eher wohl nicht, wenn man mich fragt.

Nun war die SPD in Hamburg schon immer erzkonservativ bis in die Knochen und hat den rechten Flügel der CDU locker noch weiter rechts überholt, aber so langsam setzt das Verhalten dieser Partei und deren Topleute der Sache die Krone auf. Ein noch asozialeres Verhalten dürfte kaum noch möglich sein.

Das mehr als nur rücksichtslose Handeln des Oberbürgermeisters Olaf Scholz und seines Senates, in trauter Zusammenarbeit mit den GRÜNEN nimmt keinerlei Rücksicht mehr auf das Wohl der Bevölkerung!

In der GEGENKAMPAGNE zu unserer Bürgerinitiative demonstriert nun auch Scholz seine absolute Rücksichtslosigkeit!

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Scholz-gibt-Garantie-fuer-Gewerbeflaechen,gewerbeimmobilien102.html

Dazu gab ich natürlich einen Kommentar ab:

„Jörn Napp schrieb am 03.11.2016 10.33 Uhr:

Olaf Scholz und seine Grünen Koalitionspartner agieren in jeder Hinsicht gegen die Belange der Umwelt und der Anwohner!

Bestes Beispiel ist die Planung des ersten Interkommunalen Gewerbegebietes Victoria-Park in Rahlstedt-Großlohe.

Hier wird rücksichtslos eine großflächige Zerstörung der Umwelt GEPLANT, nur um ein Exempel zu setzen, auf das die halbe Wirtschaft dieser unserer Republik wartet. Dieses Gebiet ist nur der allererste Schritt einer gigantischen Planung bis 2030, bei der die Umwidmung von 1000 ha oder 10.000.000 qm Landschaftsschutzgebiet in Gewerbeflächen durchgedrückt werden soll.

Die Hamburger Naturschutzverbände haben sich schon gegen diese Planungen ausgesprochen, aber unser Bürgerbegehren ‚Kein Rahlstedt 131‘ wurde abgewiesen und ein Ukas des Senats an unsere Bezirksversammlung ausgegeben, diese Planungen so schnell wie möglich durchzusetzen.

In einer Unterschriftenaktion haben nur aus dem Bereich Großlohe über 1400 Wahlberechtigte ihren Unwillen darüber zum Ausdruck gebracht!

Auch die Argumentation mit den Arbeitsplätzen geht ins Leere, da die Firmen nur umziehen und ihre Leute mitbringen. Neue Arbeitsplätze (erst recht nicht für Großlohe) wird es kaum geben. Das hat sich schon im Fall des Merkurparks gezeigt.

Näheres entnehmen Sie bitte meiner Schrift und meinem Blog.“

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SPD-Mann Wysocki und das angebliche demokratische System in Hamburg!

spd_ekkehard_wysocki_web2015 Offizielles Foto des Herrn Wysocki

Wir sehen hier den Mann, der uns auf nahezu jeder Veranstaltung (zuletzt am 27.09.), wo immer diese stattfindet, des Längeren verklickert, wie in Hamburg ein demokratisches System funktioniert. Das macht er zwar grundsätzlich nur, um die Fragezeit der Bürger derart zu verkürzen, dass er danach eben diese nicht mehr beantworten kann, aber immerhin spricht er im Brustton der Überzeugung.

Gerade jetzt in unserem Fall aber sehen wir, daß es, wenn wir es uns genau betrachten, dieses DEMOKRATISCHE SYSTEM gar nicht gibt! Es funktioniert NUR ALS SHOW für den unmündigen Bürger! Und unser Herr Wysocki ist das beste Beipsiel dafür!

Wie er uns und mir nun schon mehrfach erklärt hat, ist er zwar von den Bürgern dazu gewählt worden, DEREN Interessen zu vetreten, würde aber im Zweifelsfall immer gegen eben diese und für das ‚Gesamtinteresse‘ der Stadt Hamburg stimmen.

Im Laufe der letzten Wochen mußte aber auch dem politisch korrektesten Bürger klar werden, daß es eben dieses ‚demokratische‘ System gar nicht gibt! Auch Politiker mit einem eigenen Gewissen und einem entsprechenden Stimmverhalten scheinen inzwischen ausgestorben zu sein. Wysocki ist für mich das Paradebeispiel dafür!

Er stimmt NICHT ab, wie es ihm sein Gewissen erzählt, sondern immer genau so, wie es ihm von Oben her vorgegeben wird! So etwas nennt man FRAKTIONSZWANG! Und er macht da auch mit, ohne dass es ihm größere Probleme zu bereiten scheint!

Er handelt zwar gegen alle Handlungsweisen seinerseits aus den früheren Jahren (was er aber mit einigen seiner Kollegen durchaus gemein hat, wie zB Buschhüter und Schweim), hebt aber geflissentlich das Pfötchen, wenn der Befehl von Oben kommt! Er hat zwar geschworen, nicht gegen die Interessen des Volkes zu agieren, macht das aber problemlos, wobei er das von ihm so heftig beschworene demokratische System mit Füßen tritt! Das erinnert mich irgendwie an das System in der seligen DDR: Dort gab es nur eine Partei (ein paar kleinere Heloten nebenbei noch), und deren Abgeordnete stimmten selbstverständlich so, wie es die Chefs des Politbüros vorgaben!

Ist das bei uns anders? NEIN! Auch hier werden die Vorgaben an die Abgeordneten ausgegeben, und diese haben dem zu folgen! FÜHRER BEFIEL! WIR FOLGEN!

Gerade im Falle der Planung Rahlstedt 131 und dem Victoria-Park (die anderen lasse ich derzeit mal raus, da das nicht Hamburg unmittelbar betrifft) sehen wir in größter Klarheit, wie dieses System funktioniert und wie das gemeine dumme Volks beschissen wird! Immer mit dem Zeichen DEMOKRATIE dran! Das wurde übrigens in der DDR auch so genannt.

Der ganze Prozeß, der, wie uns Wysocki unermüdlich erklärt, so unglaublich demokratisch ist, ist in Wirklichkeit NUR EINE SHOWVERANSTALTUNG, um sich ein demokratisches Mäntelchen umzuhängen! Es wird uns vorgegaukelt, das Ganze ginge durch einen tatsächlichen Prozeß, bei dem es immer noch die Möglichkeit einer Ablehnung gäbe!

Da ‚diskutieren‘ irgendwelche Bauausschüsse über den Plan, aber auch das ist für die Katz, da das Ergebnis schon längst VORGEGEBEN ist und nur durchgewunken werden muß, damit die Kritiker keine rechtliche Handhabe bekommen! Uns wird erzählt, daß es die Bezirksversammlung Wandsbek und deren Ausschüsse seien, die hier das Sagen hätten, aber in Wirklichkeit liegt die Hoheit längst beim Senat, der dieses Projekt als ERSTES INTERKOMMUNALES GEWERBEGEBIET bundesweit unter allen Umständen durchsetzen will!

Da läßt man es höchstens noch zu, den Bürgern das ‚Recht‘ einzuräumen, zu bestimmen, wie die Farben der Hütten dort aussehen sollen, oder ob es eine kleine Wiese mit Apfelbäumen und ein paar Bänken geben könne!

Aber, wie es ja leider immer so ist, unterschätzen uns unsere Oberen. Und, trotz aller Beteuerungen haben wir es jetzt schriftlich, daß dieser ganze Plan längst beschlossen ist und durchgesetzt werden soll, egal, ob die Demokratie und die Natur dabei in die Binsen geht!

Aus einer Mail vom 14.10.2016:

„…ich möchte Sie hiermit in Kenntnis setzen, dass das Bezirksamt Wandsbek am Do. 13.10.2016 darüber informiert wurde, dass der Senat beschlossen hat, das Bezirksamt Wandsbek anzuweisen, das Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 mit dem Ziel einer gewerblichen Ausweisung zügig durchzuführen und den Bebauungsplan unter Beachtung des Abwägungsgebots festzustellen. …..

 Mit freundlichen Grüßen……“

Als ob wir das nicht längst geahnt hätten. Trotz der gespaltenen Zungen der Herren Wysocki, Buschhüter, Dressel oder Schweim u.a.!

So wie ich das sehe, wird hier die Bevölkerung eklatant belogen und über die wahren Prozesse im Unklaren gelassen! DAS können, wollen und dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

Der WAHNSINN in Beton !

ueberfluessigesgruenUnsere gute Wohnungsbausenatorin Dorothee Stapelfeld liegt, zusammen mit den GRÜNEN wie zB Frau von Berg aus Eimsbüttel, offensichtlich voll im derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Trend:

HAU WECH DAT GRÜN!

Wer braucht schon grünes Unkraut, das überall in Massen unsere Stadt bisher zugewuchert hat? Das stört nur und ist dreckig! Allein die ungeheuren Mengen an Müll, wie Laub usw. kosten die Stadt jedes Jahr Millionen! Dazu noch die Umweltbelastungen durch die Laubbläser, die sowieso zu den meistgehaßten Werkern unserer Republik gehören!

Hamburg war zwar bisher immer ziemlich stolz darauf, eine derart GRÜNE Stadt zu sein, aber das hat jetzt ein Ende! BETON muß her! Und damit das hinterher wieder die optimale Farbe hat, kann man den ja GRÜN streichen! Ist eh praktischer als weiß oder so!

Also, in meinem Falle, in Großlohe würde das bedeuten, daß da, wo ich wohne, zwischen den drei Hochhäusern ja noch viel zu viel GRÜN ist! Ungenutzte Fläche! Das können wir doch gleich in einem Aufwasch mit dem Victoria-Park erledigen!

Abholzen und noch drei weitere Hochhäuser hinstellen! Das bringt neben neuen Wohnungen auch noch Arbeitsplätze, und die Immobilienhaie lecken sich, wie man dem Abendblatt-Artikel vom 7.Oktober entnehmen darf, auch schon alle Fingerchen danach!

http://www.abendblatt.de/hamburg/article208372485/Wo-in-Hamburg-neue-Wohnungen-und-Haeuser-entstehen.html

Zitat: „Hamburg geht an seine grünen Reserven

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hat vor einigen Monaten daher die Idee von der „Stadt an neuen Orten“ geboren. Mit anderen Worten: neue, größere Wohnviertel am Stadtrand. Hamburg geht an seine grünen Reserven. Insgesamt bis zu 70.000 Wohnungen könnten innerhalb der kommenden zehn Jahre in Hamburg gebaut werden, heißt es aus der Behörde. Um das zu erreichen, muss zum einen vorausschauend geplant werden. Zum anderen gilt es, den zu erwartenden Widerstand von Anwohnern und Umweltschützern zu kanalisieren.“

Immerhin ahnt diese gute Dame schon Übles!

PS: Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, so kann er sich jederzeit an mich wenden. Ich werde ihm dann eine Kopie zukommen lassen.

NABU zeigt sich besorgt um die zu vernichtende Flora und Fauna !

Wir sind mal wieder auf der Titelseite des WOCHENBLATTes aus dem Stadtteil RAHLSTEDT.

Da dieses Blatt durchaus ziemlich viel gelesen wird, dürfte dieses ein weiterer Erfolg unseres Widerstandes gegen den Victoriapark sein. Vor Allem sorgt es für einen höheren Bekanntheitsgrad, was dringend nötig ist.

Leider ist mir das Papier der Umweltverbände, das unter der Federführung des NABUs in Wandsbek eingereicht wurde, noch nicht bekannt, aber es ist schon mal ein erster machtvoller Schritt.

Allerdings macht mir der letzte Satz dieses Artikels etwas Kopfzerbrechen, denn Herr Jansen hofft, daß es zu einem ‚Kompromiß‘ kommen könnte.

Da frage ich mich natürlich, wie ein solcher aussehen sollte? Denn auch ein, wie auch immer gearteter Kompromiß verurteilt unsere Natur da zum Tode!

Es KANN und DARF keine Kompromisse geben! Wir dürfen den Politikern, der Verwaltung und den Immobilienhaien KEINE noch so kleine Andeutungen geben, wir seien ‚kompromißbereit‘! NEIN!

Ohne ‚Wenn‘ und ‚Aber‘:

DAS GEWERBEGEBIET DARF NICHT GEBAUT WERDEN!

Nicht mehr aber auch nicht weniger!

 

PS: Aber vielleicht hat Herr Jansen das ja auch gar nicht so gesagt, sondern wurde falsch interpretiert, was ich annehme.

Bigotterie der Hamburger GRÜNEN! Wegen Machterhalts Wandel zur Beton-Partei !

Unser lokaler Topmann der GRÜNEN, ein Mann namens Oliver Schweim,  hat es wahrlich nicht leicht, sich im Gespinnst seiner Phantasien und Lügen (so wie ich das mal sehen möchte) noch durchzuwursteln! Kann ich verstehen, denn als GRÜNER muß er sich wirklich etwas einfallen lassen, um all die Äußerungen noch irgendwie grün anstreichen zu können!

Als er noch in der Opposition war, hatte er es da eindeutig einfacher, denn jetzt MUSS er, ähnlich wie seine SPD-Counterparts Wysocki und Buschhüter, eine Politik vertreten, die er – das möchte ich ihm mal zugute halten – wahrscheinlich selber nicht gut heißt. Aber da er unter Fraktionszwang steht, und die GRÜNEN händeringend an der Macht bleiben wollen, muß er in den sauren Apfel beißen! Das tut er aber, ohne rot zu werden!?

Auf einer seiner Websites, dem ‚Grünschnack‘, argumentiert er noch vehement GEGEN die Bebauungsplanungen um den Victoria-Park.

https://gruenschnack.wordpress.com/2013/10/06/keine-neuen-grossen-gewerbegebiete/

Zitat: „Der  Senat  betont  in  seiner  Antwort,  dass  die  Landschaftsräume  in unmittelbarer  Nähe  zur  bebauten  Stadt  als  zusammenhängende Kulturlandschaft  sowohl  für  den  Naturschutz,  als  auch  für  die  Erholung einen  hohen  Wert  haben.  Es  soll  die  Priorität  auf  der  Innenentwicklung liegen.

Der  Nachhaltigkeitsrat  fordert  die  Inanspruchnahme  neuer  Flächen insbesondere  durch Innenentwicklung und Flächenrecycling bis 2050 auf null zu reduzieren.

Dennoch  fordert  die  Handelskammer  300  Hektar  neue  Gewerbeflächen pro Jahr. Kommt der Senat dieser Forderung nach,  würde  das  weiterhin einen  enormen  Flächenverbrauch  bedeuten.  Ein  nachhaltiges  Handeln ergibt sich aus solchen Forderungen nicht.

Im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek berichtete die Verwaltung  uns  am  14.  Mai  2013,  dass  ein  Gutachten  zu  den Möglichkeiten  zur  Entwicklung  eines  gemeinsamen  Gewerbegebietes zwischen  Barsbüttel  (Schleswig-Holstein)  und  Rahlstedt  in  Auftrag gegeben  werden  soll.  Sollte  das  Gutachten  zu  dem  Schluss  kommen, dass ein gemeinsames Gewerbegebiet an dieser Stelle sinnvoll erscheint, würde  das  dem  oben  formulierten  Ziel  des  Flächenrecycling  und  der Innenentwicklung  entgegenstehen  und  vielmehr  den  Forderungen  der Handelskammer entgegenkommen.“

Man mag es kaum glauben, wenn man diesen Mann in den Versammlungen derzeit zum Thema Victoria-Park parlieren hört! So eine Wandlung um 180° ist schon bemerkenswert! Wobei er diese akrobatische Leistung mit seinem Koalitionspartner Buschhüter von der SPD gemein hat, denn auch der hat sich, wenn auch ein paar Jahre früher (2008) schon gegen solche Pläne ausgesprochen, die er jetzt bedingungslos unterstützt!

Herr Schweim im Wochenblatt vom 14. April 2014:

„Wir haben grundsätzlich nichts gegen Gewerbeflächen“, sagte Oliver Schweim von den Rahlstedter Grünen. Es gebe allerdings einige kritische Punkte bei einer Ansiedlung in Großlohe, etwa den Flächenverbrauch. „Im angrenzenden Merkur-Park gibt es noch freie Flächen“, erklärte Schweim. Womöglich gebe es andere Branchen als die Logistik, die mehr Arbeitsplätze schaffen könnten, so der Grüne weiter. Die Flächenversiegelung hätte Auswirkungen auf das nahe Stapelfelder Moor. Und schließlich würde die Gewerbefläche deutlich mehr Verkehr und Lärm bringen. „Darunter würden Stapelfeld und Rahlstedt leiden“, fürchtet Schweim. Problematisch sei außerdem die Erschließung des neuen Gewerbegebietes unmittelbar an der seit Jahrzehnten freigehaltenen Trasse für den Ring 3 – der Ausbau in Richtung B 75, Berne, Sasel und Poppenbüttel könnte nach Ansicht der Grünen erneut zum Thema werden.
Und ergänzend in einem Leserbrief:

„Oliver Schweim aus Rahlstedt | 14.04.2014 | 22:26

Ich denke meine Kritik ist deutlich geworden. Die CDU arbeitet hier mit einer schizophrenen Argumentation. Ich bezweifle, dass in einem solchen Gewerbegebiet nennenswerte Arbeitsplätze NEU geschaffen werden. Oft finden nur Verlagerungen aus Kosten- oder Imagegründen statt.“
In einer Antwort an mich beteuert er zwar, daß es sich HIER NUR um ein geplantes Logistikzentrum gehandelt habe, das er und die GRÜNEN haben verhindern wollen, aber wenn ich den Artikel lese, dann dreht es sich hier weniger um eben dieses, als um den FLÄCHENVERBRAUCH, die Versiegelung und die Auswirkungen auf das Stapelfelder Moor!

Gerade Letzteres wurde gestern wieder hochaktuell bei den Entwicklungen in Barsbüttel und um Möbel Höffner herum, aufgezeigt!

Herr Schweim in einer Mail an mich:

„Wie ich auch in der Öffentlichen Plandiskussion sagte, muss man in einer Demokratie Kompromisse eingehen ansonsten hat man bzgl. seiner eigenen Ziele keinen Einfluss. Das hat Ihnen auch Frau von Berg geschrieben. Wenn wir ein Gewerbegebiet an dieser Stelle nicht akzeptieren würden, hätte es keine rot-grüne Koalition im Bezirk gegeben. Jede andere politische Konstellation hätte im grünen Sinne sicher eine noch schlechtere Lösung bedeutet.“

OK, Kompromisse müssen fast immer geschlossen werden, aber wenn diese GEGEN die GRUNDFORDERUNGEN DER GRÜNEN gehen, dann sollte man sich nicht an solchen Beschlüssen beteiligen, denn hinterher, wenn die gigantische Umweltkatastrophe erst einmal eingetreten ist, gibt es kein Zurück mehr! Und DIE GRÜNEN haben das Desaster dann MITZUVERANTWORTEN! Und WIR werden uns daran erinnern, wem wir den Mist zu verdanken haben!

Schön ist auch, daß er in dem Artikel zugibt, daß die Pläne des Ring 3 keineswegs vergessen sind. Auf der letzten Bezirksversammlung stritt er das allerdings ab und erdreistete sich festzustellen: „Solange WIR an der Regierung sind, wird es den Ring 3 nicht geben.“

Worauf ich äußerte, daß ich diese Antwort keinesfalls als beruhigend empfinde, denn wer garantiert uns, daß die GRÜNEN weiterhin in der Regierung bleiben?

Nehmen wir dazu Äußerungen seiner Eimsbütteler Kollegin von Berg, die uns vor laufender Rathauskamera mitteilte, daß wir Hamburger bald eine ethnische Minderheit in Hamburg seien und man wegen der Zuwanderung EINE BAULICHE VERDICHTUNG haben müsse, was bedeuten würde, wie ich das sehe, daß auch die letzte Grünfläche zugebaut werden würde, wenn es nach ihr ginge!

Also ergibt sich das Fazit:

NUR WEGEN DES MACHTERHALTS sind die GRÜNEN in Hamburg offenbar bereit, auch die letzten Flächen zu versiegeln und die Grünzonen zuzubetonieren!

Wirklich erfreuliche Aussichten, wenn wir uns das mal so melanklütrich betrachten!

Im gestrigen Wochenblatt für Rahlstedt tritt Herr Schweim als besorgter Umweltschützer auf, aber wenn es um die großflächigen Zerstörungen im Zusammenhang mit dem Victoria-Park geht, scheint er keine Gewissensbisse zu haben!?

wochenblatt051016schweimbaumsterben

Gutachten, die keine Gutachten sind !

Gestern habe ich der für Jebens agierenden Frau Jacob einen Brief geschrieben, um auch ihr noch mal die ‚Qualität‘ Ihrer Gutachten vor Augen zu führen und sie daran zu erinnern, daß sie zwar mit wunderschönen Worten versucht hat, uns dieses Projekt schmackhaft zu machen, aber doch nichts Anderes im Schilde führt, als Geld zu machen, ohne Rücksicht auf die Umwelt und UNS!

Ich habe in den letzten Wochen diverse sogenannte ‚Gutachten‘ gelesen und mußte zu der Erkenntnis kommen, daß JEDE dieser Arbeiten das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt wurden! Schade um die Bäume!

Gerade aktuell dürfen wir das im Fall des Bebauungsplanes am Buchenkamp sehen (und lesen), wie das geht und mit welchen schönen Worten man auch ein paar Biotope mal eben platt-argumentieren kann!

Seltsamerweise plädieren am Ende dieser angeblich so wissenschaftlich und professionellen Untersuchungen die Ersteller immer GENAU FÜR DEN ORT, an dem der Auftraggeber bauen möchte!? Ist doch irgendwie bemerkenswert, wenn man mich fragt?

Hier mein Brief an Frau Jacob vom ‚Landschaftsplanungsbüro Jacob‘, den ich ihr gestern geschickt habe:

Sehr geehrte Frau Jacob.

Nachdem Ich Sie nun schon zweimal life erleben durfte, auf der ÖPD und am 27.9., wo Sie beret versuchten, die kritische Bevölkerung von den Wohltaten der Planung Rahlstedt 131 zu überzeugen, möchte ich Ihnen kurz ein paar wenige Worte mit auf Ihren weiteren Weg geben, damit Sie keinesfalls je zu der Überzeugung gelangen könnten, Sie würden ZUM WOHLE der Bevölkerung arbeiten und uns und der Natur etwas Gutes tun.

Selbst Ihre generelle Arbeit möchte ich in Zweifel ziehen, denn der Anspruch und die Realitäten divergieren drastisch!

Anbei schicke ich Ihnen meine inzwischen ziemlich umfangreich gewordene Streitschrift GEGEN diese Pläne, von denen der Victoria-Park erst der ganz kleine erste Schritt ist von einer mittelfristigen Planung bis 2030.

Warum das so ist, habe ich ausführlich und mit vielen Dokumenten belegt in der Schrift erläutert!

Gerade heute gibt es wieder einen Beweis dazu in der Stormarn-Beilage des Abendblattes.

Sie haben sich am 27.9. über jemanden sehr erregt, der da, Ihrer Meinung nach extrem unprofessionell, über das Leben der Haselmäuse im zu untersuchenden Bereich ohne offiziellen Auftrag forscht.

Nun, in meinen Augen dürfte dieser Mensch sicherlich sehr viel professioneller ZUM WOHLE der Haselmäuse und der Natur handeln, denn Sie gehen vielleicht mit viel ‚Wissen‘ an den Auftrag, lassen aber eben dieses NICHT in das Ergebnis Ihrer ‚Gutachten‘ einfließen.

Zum Beispiel beim derzeitigen stehen Sie auch noch im Auftragsverhältnis zu dem, der hier großflächig die Landschaft zerstören will, gegen UNSERE Interessen und unsere Gesundheit. Die kleinen Haselmäuse und viele andere Tiere (ja auch Rehe, die in Ihren Augen keinen Schutz genießen) sind ja nur die unscheinbaren Opfer. Die wirklichen sind WIR, deren Umwelt und deren Gesundheit zum Wohle eines Multimillionärs (eigentlich mindestens 3) geopfert wird.

Alles verbrämt mit Euphemismen wie ‚Aufwertung der Natur‘, ‚Schutz der Knicks‘, Schaffung von ‚Naturschutzgebieten‘ etc. pp.

Ich habe inzwischen diverse solcher ‚Auftragsgutachten‘ gelesen, und bisher war das Ergebnis, daß zwar immer mal wieder eine gewisse Gefährdung der Tier- und Pflanzenwelt hervorgehoben wurde, man aber, ganz im Sinne des Auftraggebers, genau DA eine Baugenehmigung empfahl, wo die vorher schon vorgesehen war!?

Ich kann mich nicht erinnern, mal von Ihnen ein Gutachten gesehen zu haben, wo Sie eine geplante Bebauung abgelehnt hätten!?

Warum? Logisch! Schließlich wollen SIE weniger die Umwelt schützen als Geld verdienen, denn solche Aufträge bringen natürlich viel Geld.

Wenn man Ihre Website liest, muß man denken: Wow, diese Firma hat sich den Naturschutz auf die Fahnen geschrieben!

Weit gefehlt: Schick verklausulierte Erlaubnis zur Zerstörung sind das wahre Ergebnis solcher ‚Gutachten‘, aber sie bringen eben Geld! Und was schert Sie da die Natur und die Gesundheit der Anwohner? Sie wohnen sicherlich NICHT in einem solchen Bereich, und dann hat man gut reden. Eine Erfahrung, die man als kleiner Bürger leider in Verwaltung und Politik immer wieder machen muß!

In meiner Schrift können Sie nachlesen, was George Orwell mal dazu gesagt hat, wie man schlechte Dinge positiv darstellt, damit die Bevölkerung nicht unruhig wird.

Tun Sie sich mal meine Schrift an, damit Sie darüber informiert sind, für WAS SIE Ihre angebliche Expertise hergeben!

Und wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann behaupten Sie bitte nicht, Sie hätten das nicht gewußt und nicht gewollt!

Hier wird das wohl größte Umweltverbrechen in Hamburg und Schleswig-Holstein geplant, das je, ohne Zutun der Natur, stattfinden soll!

Unterstützt von der SPD und DEN GRÜNEN!

Tragisch!

Das KREBSGESCHWÜHR wächst weiter !

Heute dürfen wir in der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes lesen, daß es Krieger (Möbel Höffner) endlich gelugen ist, ein für ihn wichtiges Gebiet mit der Gemeinde Barsbüttel zu tauschen.

http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article208341973/Grundstueckstausch-macht-Weg-fuer-Gewerbegebiet-frei.html

Dadurch kann er sich, wie man in meinem Beitrag weiter unten und in der Streitschrift ausführlich nachlesen kann, endlich nach Nord-Westen hin ausdehnen! In Richtung des Stapelfelder Moores!

DAMIT wird dann auch wieder ein Stück des VON IHM gewünschten und GEFORDERTEN Ring 3, die Verbindung zwischen seiner Autobahn-Auffahrt und Rahlstedt, umgesetzt, denn seine Lagerhallen brauchen natürlich ordentliche Zufahrtsstraßen! Versteht sich!

Hier sehen wir, was unsere Politiker immer wieder abstreiten: Die geplanten Gewerbegebiete (bis 2030) zwischen Großlohe bis zum Autobahndreieck Ost wachsen immer mehr zusammen! Wie ein Krebsgeschwühr!

Zur Begründung dienen die SCHULDEN der Gemeinde, die mit der höheren Gewerbesteuer finanziert werden sollen! Immer auf Kosten der Umwelt und UNSERER GESUNDHEIT!

Und mit diesen wachsenden Gebieten wird ganz sicher auch der Ruf nach dem Ausbau des Ring 3 wieder kommen und dann auch von der Politik brachial durchgesetzt werden!

krebsgeschwuehr-gewerbegebiete041016

Aus dem offiziellen Antrag der Barsbütteler Gemeindevertretung entnehmen wir mit leichtem Schauder folgenden Satz:

https://www.barsbuettel.de/allris/vo020.asp?VOLFDNR=940

„Barsbüttel möchte für die Erweiterung von Höffner ca. 3 ha für Aufstellflächen für LKW´s und eine Betriebstankstelle und zusätzlich ca. 12 ha neue Flächen ausweisen.

Die WAS wird über einen städtebaulichen Vertrag mit der Gemeinde die Planung und Erschließung vorantreiben.

Abweichend vom Gutachten beantragt die Gemeinde Barsbüttel, Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet zu entlassen, die später für die Neuansiedlung und die Erweiterung von Betrieben genutzt werden sollen.“

barsbuettel-bebauungsplan2016

Der Zusammenschluß zwischen Höffner und Jebens rückt damit in unmittelbare Nähe!

Gerade 13.15 Uhr) erreicht mich die Nachricht, daß es möglicherweise schon Pläne für eine leichte Änderung der Trasse des Ring 3 gibt!

Diese würde an der vom jetzigen Ring über die Sieker Landstraße bis zur geplanten Stichstraße zum Victoria-Park beginnen. Von dort über den Kreisel über Jebensgebiet bis dorthin verlaufen, wo Krieger Alles aufgekauft hat.

Dort soll dann die Verbindung erfolgen!

Für dieses Vorhaben soll es schon VERMESSENE Tiefbau-Pläne geben, die nur noch aus der Schublade geholt werden müssen.

Das dürfte dann in etwa so aussehen:

ring3-neuetrasse1016

Wir werden auch das noch herausfinden. Das ist Alles nur eine Frage der Zeit.

Welche ‚Fördersummen‘ fließen in welche Kanäle?

Ich wette inzwischen 100:1, daß dieser Verein auf der Spendenliste des Herrn Jebens steht! Schon bei der ÖPD hat er sich durch seinen Vorstand POSITIV zum Gewerbegebiet geäußert! Was die ‚unsachlichen‘ Zwischenrufe betrifft, so ziehe ich mir gerne diesen Schuh an, denn sowohl der Diskussionsleiter als auch Herr Wysocki haben ALLES darangesetzt, keine kritischen Fragen zuzulassen! Die ganze Veranstaltung war eine Farce!

Hier der ‚Bürgerverein von Rahlstedt‘ auf deren Website zum lezten Treffen in Großlohe!

http://www.bv-rahlstedt.de/index.php/610-stadtteilversammlung-grosslohe-09-2016

Krieger (Möbel Höffner, Möbel Kraft, Sconto etc.) möchte sich auch vergrößern. Bloß: Wohin?

Herr Krieger, der größte deutsche Möbelhändler (gleich nach IKEA) und vielleicht der größte Steuerzahler Stormarns plant auch schon seit Jahren die Erweiterung.

Wenn es nach ihm ginge, würde nicht nur der Ring 3 (die direkte Verbindung zwischen Rahlstedt und der extra für ihn gebauten Autobahn-Anschlußstelle Barsbüttel) sofort gebaut werden, sondern auch noch reichlich Flächen, die ihm wohl schon gehören, zubetoniert werden.

Flächen, die früher (man beachte das demolierte Naturschutz-Schild) wohl für gewerbliche Nutzung keinesfalls vorgesehen waren.

Auch das gleich neben seiner Hütte gelegene Stapelfelder Moor dürfte betroffen sein, zumal das amtliche Gutachten besagt, eine Distanz von 150 m wäre ein ausreichender Schutz für das Moor!

Hier ein Blick in Richtung des Moores. Rechts sind es noch etwa 200 m zu Möbel Höffner. Und hinter der Baumlinie liegt das Moor.

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Warum möchte die Firma Boltze im Gewerbegebiet Stapelfeld / Braak sich ausgerechnet in ein Schutzgebiet ausbreiten ?

 

OK, wenn eine Firma mehr Gelände braucht, weil sie sich vergrößern möchte oder auch muß und damit dann – hoffentlich – auch mehr Arbeitsplätze schafft, so sollte man denen helfen, die Pläne zu verwirklichen.

Aber in diesem Fall muß es doch wohl kein Schutzgebiet sein, denn das schon vorhandene Gewerbegebiet, auch direkt neben dem Gebäude, bietet reichlich ungenutzte aber schon erschlossene Flächen an!

Also: Ihr Lieben von Boltze. Bitte seid so lieb und baut eure neuen Hütten auf Flächen, die eh schon kaputt sind!