Liebedienerei in der Stadtteilversammlung Großlohe!

fuck-off

Am 28. März um 19.00 Uhr gab es mal wieder ein Treffen der Stadtteilversammlung Großlohe im ‚Treffpunkt Großlohe‘.

Unter der wenig professionellen Leitung von Thomas Falensky und seiner ziemlich tumben Vertreterin Jessica Brüdgam (die wurde wahrscheinlich nur deswegen gewählt, weil sich niemand sonst meldete!? Immerhin fiel sie schon mal früher dadurch auf, daß sie immer gerne durch den wunderschönen Merkurpark mit ihrem Köter spazieren gehen würde.) spielte sich ein Drama ab, das seinesgleichen suchen kann.

Von der Politik war Niemand da, außer Herrn Weiske von der CDU. SPD und GRÜNE hatten es vorgezogen, lieber nicht zu erscheinen, wohlwissend, daß ihnen dort ein heftiger Wind um die Ohren wehen würde.

Auf Punkt 1 der Tagesordnung stand die ‚Aktuelle Stunde‘ mit dem Victoria Park (die lernen es auch nie, dieses Ding (Jebenssche Nomenklatur) korrekt mit einem ‚c‘ zu schreiben) und der ‚Bürgerbeteiligung‘ zum Landschaftsaufbau ‚Große Heide‘.

Die Beteiligung war gar nicht mal schlecht, wobei etwa 6 Leute anwesend waren, die zu unserer Widerstandsgruppe gehören. Darunter Wolfgang Trede und meine Wenigkeit.

Herr Falensky stellte fest, daß es demnächst zwei Termine für die sogenannten ‚Workshops‘ der Firma TOLLERORT und des Bezirksamtes Wandsbek geben wird.

Der erste schon am 31.3.2017 um 17.00 Uhr im ‚Haus der Feuerwehr in Stapelfeld‘ und der zweite dann am 12.4.2017 im ‚Treffpunkt Großlohe‘.

Und jetzt begann das Lustspiel, bei dem sich die Lautstärke deutlich erhöhte, je länger es dauerte.

Herr Falensky plädierte dafür, unbedingt an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, was uns dazu veranlaßte, diese Veranstaltung noch einmal als Marionetten-Sache anzuprangern, die nur der Behörde und dem Senat als Feigenblatt dienen soll, irgendeine ‚Bürgerbeteiligung‘ zu suggerieren!

Falensky war aber der Überzeugung, man könne dann ja vielleicht doch etwas bewegen, woran ihn auch nicht unsere Bemerkungen abhielten, daß da selbst bei irgendwelchen Plänen absolut nichts sicher oder in trockenen Tüchern sei, weil man überhaupt keine Geldgeber habe.

Herr Weiske von der CDU stellte dazu auch noch fest, daß die Firma TOLLERORT nur Leute in die Gruppen gelassen hat, die positiv diesen Plänen gegenüber standen. Bekannte Oppositionelle habe man gar nicht erst in die Gruppen gelassen.

DAS muß aber auch dazu geführt haben, daß nahezu Niemand teilnehmen wollte. Die vorher großspurig angekündigte Verlosung der Teilnehmerplätze sei wieder aufgekündigt worden. Fragt sich nur, warum? Und man darf getrost daraus schließen, daß sich kaum einer für eine Mitarbeit interessierte.

Dazu paßt auch eine Nachricht, die ich gestern hörte, daß TOLLERORT Mails an Personen unseres Stadtteils verschickt hat, von denen sie sich eine aktive Teilnahme versprachen, und diese aufgefordert haben, sich zu beteiligen! Auch das spricht für deren desperate Situation, denn eine echte Bürgerbeteiligung sieht natürlich anders aus.

Auch die Online-Fragen und Kommentare auf der TOLLERORT-Seite sahen nicht wirklich gut aus, wie ich dokumentiert habe.

Von den aktiven Personen unserer Gruppe wird natürlich Niemand hingehen und sich da zum Affen machen.

Dabei trat ein Mann auf, der es vorzog, sich nicht vorzustellen. Er plädierte unbedingt für eine Teilnahme, denn mit dieser könne man doch nun wirklich etwas erreichen. Außerdem täte es Not, daß unsere Widerstandsgruppe endlich mal AKTIV und sich mit echten Experten zusammen setzen würde, um sich von denen echtes Fachwissen geben zu lassen. So ein Treffen zu organisieren, versprach er allerdings nicht.

Nun ja, ich denke, daß wir inzwischen mehr Fachwissen zu unserem Problem haben. Als die je sammeln können oder wollen!

Erst auf meine Aufforderung hin, uns zu erzählen, mit wem wir es hier zu tun hätten, rückte er mit seiner Identität raus.

Er war vom Bezirksamt Wandsbek und heißt

Dirk Mecklenburg
Tel. 040 42881-2408
E-Mail: Dirk.Mecklenburg@wandsbek.hamburg.de

Sein Betätigungsfeld: Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, daß dieser Mann schon einige Erfahrungen mit dem Vernichten von Natur zum ‚Wohle‘ der Bevölkerung hat, wie wir diesem Wochenblatt-Artikel entnehmen dürfen. Auch da scheute man sich nicht, Bäumefällen als AUFWERTUNG zu bezeichnen!

http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/buerger-stoppen-motorsaegen-d22273.html

Der Plan steht fest, die Mittel sind gebunden

Bernd Baumgarten, Thorsten Hohenstein, Cornelius Bechen und Dirk Mecklenburg aus der Bezirksverwaltung Wandsbek bemühen sich im aufgeheizten Klima zunächst darum, ihre siebenjährige Planungsarbeit vorzustellen.
Das Projekt „Innovationsquartier Steilshoop“ solle den Stadtteil aufwerten, die Mittelachse attraktiver gestalten und einen neuen Event- und Marktplatz schaffen. Die aufwendige Umgestaltung bis 2017 werde finanziert durch das Rahmenprogramm „Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE), sie sei deshalb an Zeitpläne gebunden.

Nachdem wir auch noch etliche weitere Punkte zu Protokoll gaben, wie zB die Tatsache, daß auf der angeblichen ‚Großen Heide‘ Kinderspielplätze etc. unter einer gesundheitsgefährdenden 380.000-Volt-Starkstromtrasse liegen soll oder auf einer Mülldeponie, von der Niemand wisse, was da eigentlich liegen würde, wurde nicht weiter beachtet.

Herr Falensky plädierte immer wieder, doch an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Ich vermute, daß nicht nur er, sondern überhaupt nahezu alle aus dem Treffpunkt dieses tun werden, denn man möchte ja schließlich Geld von der Politik und der Verwaltung haben. Da ist voreiliges liebedienerisches Verhalten angesagt!

Dann beschwerte sich ein Ehepaar (Wolf Langermann) über unsere lautstarke und teils aggressive Diskussion und verlangte deren Abbruch, zumal das Ganze ja nicht so wichtig sei!

Als diesem Wunsch nachgekommen wurde, verließen wir das Lokal.

StadtteilversammlungGrosslohe310117Protokoll

Und noch etwas:

Solche Prokolle sind absolut sinnfrei und sind keinesfalls besser als nichts! Herr Falensky schreibt zwar, daß die Teilnehmer die ‚Große Heide‘ eher kritisch sehen würden, aber er läßt dann doch lieber die Argumente weg.

Gleichzeitig schlägt er eine AG vor, die sich mit der GH befassen soll, was aber völlig überflüssig ist. Er und vielleicht auch ein paar Wenige können ja an den Workshops teilnehmen, aber die Masse wird er damit kaum aus ihrer Reserve locken. Er wird damit die Spaltung der Großloher Bürger keinesfalls beseitigen können, denn er unterstützt damit ja das Gewerbegebiet selber und findet es wohl gut, wenn es dann doch gebaut wird.

Er kann sich ja dann für den Interkulturellen Garten einsetzen, den er dann ja vielleicht doch noch bekommen wird als kleinen Bonscher für sein Wohlverhalten.

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