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Diese Wildtiere sind NICHT schutzwürdig !

Die Fotos sind alle von meiner Nachbarin Nadine Ahrenholdt! Und alle entstanden sie auf dem Gebiet, wo demnächst das neue Gewerbegebiet hinkommen soll!

Und dazu gibt es noch eine niedlich zusätzliche Beobachtung meinerseits:

Und um der Sache noch das Tüpfelchen auf das ‚i‘ zu setzen, haben irgendwelche ’natur-freundlichen‘ Menschen solche Schilder angebracht, wobei sie, wie man mir erzählte, die gleichen, die auf der Seite der geplanten Vernichtung hingen, heruntergerissen haben!

Dieses Schild hier hängt an der Sondermüll-Deponie am Weg Bachstücken. Nur ganze 10 m über den Weg nach links, werden die Bagger und Planierraupen rollen, wenn es nach den Planern, Politikern, Beamten und dem Investor Jebens geht. Und das schon 2018!

Da frage ich mich, welcher Schwachmat diese Schilder dort aufhängt, wenn er ganz genau weiß, daß nur ein paar Meter daneben die Baumaschinen über Jahre hinweg einen Höllenlärm machen werden und die Natur großflächig zerstören sollen.

In der neuen Verträglichkeitsprüfung, finanziert vom Planungsbegünstigten Jebens, für die Stapelfelder Seite (die Hamburger wird sich sicherlich identisch anhören), wird festgestellt, daß ’normale‘ Wildtiere, wie Rehe, Wildschweine oder Habichte und Schmetterlinge etc. NICHT SCHUTZWÜRDIG sind!

Hier der entsprechende Auszug:

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Und das Vorkommen tatsächlich schutzwürdiger oder gar unter stricktem Naturschutz stehenden Tiere wird  negiert!

Obwohl in den ersten Gutachten das Vorhandensein dieser Tiere bestätigt wurde und auch der NABU, der dort sehr rührig ist deren Existenz bestätigt hat, behauptet man jetzt plötzlich, es gäbe sie dort gar nicht!

Als Bürgermeister Westphal von Stapelfeld seinen neuen Sportplatz einweihte, erzählte er vor vielen Zeugen, man habe die HASELMAUS umgesiedelt in ein neues sicheres Zuhause.

Wenn es die aber da in der Gegend gar nicht gibt, frage ich mich, wozu er dieses verkündet hat?

Am Besten aber ist immer wieder, daß diese GROSSFLÄCHIGE LANDSCHAFTSZERSTÖRUNG mit der Unterstützung der GRÜNEN in Hamburg und Schleswig-Holstein stattfindet!

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Stapelfeld 16: Bürgermeister WESTPHAL belügt seine Bürger!

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Na ja, es ist ja seit Langem bekannt, daß der kleine Ex-Unteroffizier seinen fast genauso kleinen Ort Stapelfeld offensichtlich unter einer relativ guten Kontrolle hat! Immerhin geht diese soweit, daß die Bürger dort ihm seine UNGEORDNETEN FINANZEN nicht nachtragen!? Schon sehr bemerkenswert!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/keine-geordneten-finanziellen-verhaeltnisse-in-stapelfeld/

Seine Verbindungen zur WAS und deren Interessen sind ebenfalls offensichtlich, wobei ich mich persönlich immer frage, WO die Vorteile Stapelfelds oder seine persönlichen in diesem Spielchen sein könnten?

Verspricht sich Herr Westphal eine GESUNDUNG seiner finanziellen Probleme von den Plänen um den Minerva-Park? Und wenn ja, WOHER sollen die Gelder kommen? Von der WAS oder von Jebens persönlich?

Vor ein paar Tagen traf sich in Siek der Bauausschuß in Sachen ‚Stapelfeld 16‘, was nichts Anderes bedeutet, als die Pläne um den Minerva-Park, der ja nur der Wurmfortsatz zum Victoria-Park wäre!

Es wurde das ’neue‘ Gutachten‘ vorgelegt, das dann etwas später (am 9.10.17) den Bürgern Stapelfelds erklärt werden soll.

Bei diesem Gutachten dürfen wir wieder einmal feststellen, daß es IMMER DIE GLEICHEN FIRMEN sind, die diese ‚Untersuchungen‘ erstellen, die noch nicht einmal das Druckerpapier wert sind! Alles Namen, die uns auch in Hamburg schon sattsam bekannt und notorisch sind!

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Nun gibt es das kleine aber schwierige Problem, daß große Teile des beplanten Gebietes bis heute leider dem Investor JEBENS noch nicht gehören, sondern im Besitz eines ansässigen Großbauern sind, der NICHT verkaufen will!

Sein einziges Angebot war es bis heute, in der Flächen-Größenordnung 1:4 zu tauschen, aber NUR gegen anbaufähiges Land, das auch in der Nähe seines Hofes gelegen sein müßte. Da es diese Flächen aber nicht gibt, ist es bisher nicht zu einer Übereinkunft gekommen.

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Man muß sich also fragen, wie das Amt Siek und das Dorf Stapelfeld die Planungen trotzdem weiterführen wollen, obwohl es gar keine einheitlichen Besitzverhältnisse dort gibt?

Die Pläne für ein ‚interkomunales Gewerbegebiet‘ könnte man natürlich (und das würden die Planer sicherlich auch anführen) mit dem kleinen Rumpfgebiet begründen, das ja nun mal auf Stormarner Seite liegt. Trotzdem wären, zumindest für die Stapelfelder Seite der Plan eigentlich gestorben.

Hier noch mal ein Blick auf die nicht vekaufte Fläche aus der Richtung Stapelfeld gesehen. Im Hintergrund sieht man schon ein paar Gebäude des Merkurparks.

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Wenn am 9.10. die Bürgerversammlung Stapelfeld zusammenkommt, wo dann dieses ‚Gutachten‘ vorgestellt und diskutiert werden soll, wäre es sehr empfehlenswert für die Bewohner, sich dieses Machwerk noch einmal sehr genau durchzulesen und Schlüsse daraus zu ziehen!

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/02/2017_09_18B-Plan16BegruendungVorenwurf2017_09_.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/01/2017_09_18B-Plan16Vorentwurf2017_09_04.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/03/2017_09_18B-Plan16Vorentwurf2017_09_04_A4-3.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/04/Anlage12017_09_04FUNKTIONSPLAN_2_.pdf

Grundsätzlich enthält dieses Pamphlet nichts Neues. Man arbeitet auch hier mit immer den gleichen ‚Argumenten‘ und Zahlen, die wir schon sattsam aus den anderen Machwerken kennen. Warum sollte sich da auch etwas ändern, wenn die beauftragten Firmen immer die gleichen sind?

Es gibt in diesem sogenannten Gutachten ein paar kleine versteckte aber feine Hinweise auf das, was nicht nur uns in HH-Großlohe, sondern damit auch den Stapelfeldern in Haus steht, sollten diese Pläne tatsächlich durchgesetzt werden!

Und DIESE sind teilweise bisher noch nicht veröffentlicht worden! Das betrifft zum Beispiel die Gebäudehöhen, vor allem aber deren Nutzung!

Zunächst einmal betrachten wir uns das aus Stapelfelder Sicht größte Problem: Die Verkehrszunahme!

Karte-Verkehrssituation

Auch in diesem Vorschlag werden wieder genau die gleichen Argumenten hervorgeholt, die wir schon zur Genüge kennen. Schön ist aber die Bezeichnung der Alten Landstraße (L 222) als ’sehr leistungsfähig‘! OK, das stand auch schon mal in anderen ‚Untersuchungen‘ aber hier wird es noch einmal betont.

Stapelfeld16-Erschliessung

Stapelfeld16-Ortsumgehung

Wer sich als Stapelfelder durch solche Sätze beruhigen läßt, muß schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein! Wenn die L 222 mal wieder dicht ist, was nachweislich nahezu täglich der Fall ist, werden die meisten Fahrzeuge natürlich trotz der schicken Beschilderung und ein paar Busnasen durch den Ort selber fahren.

Auch die Tatsache, daß hier der größte Teil des zusätzlichen Verkehrsaufkommens in Richtung Rahlstedt-Dorf fahren wird, gibt man unumwunden zu, wobei man aber das Problem eben nur am Rande erwähnt, da es sich ja hier um den Stapelfelder Teil des Gewerbegebietes handelt.

Das Problem des Lärmschutzes wird auch mal so ganz nebenbei abgehandelt und ist natürlich sehr leicht lösbar, da die hinzukommenden 2 dB ja weiter nicht auffallen.

Stapelfeld16-Laermschutz

Da das Lärmproblem heute schon erschreckend hoch ist, weiß man seit Langem, nur nicht in Stapelfeld beim Bürgermeister!

Screenshot (1752)

Spannend wird es, wenn wir und die Bebauung und deren Nutzung ansehen.

Die neu zu errichtenden Hütten dürfen locker 20 m und an einigen Stellen durch kleine bauliche Tricks (Staffelgeschoß) noch höher werden.

Das entspricht mehr als der Höhe des Wohnhauses im Bachstückenring, in dem ich residiere!

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Nur, damit wir uns eine kleine Vorstellung davon machen können, was da auf uns zukommt! Das entspricht also ganz locker einem Wohnhaus von 8 bis 10 Stockwerken!

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Das bedeutet weiterhin, daß wir ganz sicher Gebäude bekommen werden, wie wir sie schon vom Merkur-Park her kennen. Wie dieses hier zum Beispiel:

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Na, wem das nicht gefällt, dem ist nicht mehr zu helfen! Zumal man ja auch auf die dortige lobend erwähnte DACHBEGRÜNUNG auf diesem Haus hinweisen muß.

OK, die sieht man nur aus der Luft, aber sie ist da und soll sich sinnvoll für gefährdete Tierarten erweisen!?

Dann aber wird es richtig spannend, wenn man sich die geplante Nutzung der Gebäude ansieht, und HIER gibt es ein paar Hinweise, die man uns BISHER noch nicht erzählt hat, nämlich alle die vielen AUSNAHMEN, was die mögliche Nutzung betrifft!

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BISHER hat man uns immer erklärt, daß JEDWEDER EINZELHANDEL untersagt wäre! Jetzt aber gibt es da massenweise Ausnahmen, wie zum Beispiel den Handel mit Autos, wie wir ihn schon vom Merkurpark her kennen.

Stapelfeld16-Gebaeudenutzung

Schwierig wird es, das Problem der AUSGLEICHSFLÄCHEN zu benennen und dem Bürger zu erklären!

Stapelfeld16-Ausgleichsproblem

Immerhin sprechen die auch gewisse ‚Probleme‘ an, die aber natürlich alle leicht lösbar sind!

JETZT PLÖTZLICH werden mögliche Ausgleichsflächen PLANEXTERN erwähnt, das heißt, diese könnten auch in HUSUM oder am AMAZONAS liegen! Danke, als ob wir das nicht schon geahnt hätten.

Solche Flächen sind im gesamten Bebauungsbereich nämlich NICHT vorhanden!

Dazu noch mal meine Artikel über die ‚Lügen über die Ausgleichsflächen‘:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/30/die-luege-ueber-die-ausgleichsflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/17/die-luege-um-die-ausgleichsflaechen-vom-merkur-und-victoria-park/

Und dann haben wir da noch die Sache mit den ach so toll integrierten KNICKS!

Bei diesem Thema wird es am allerschönsten, denn da wird uns ja immer der Merkur-Park als besonderes Vorbild genannt. Dabei kann sich JEDER einfach mal selber ein Bild davon machen, wie toll diese Knicks oder deren Reste in das Gewerbegebiet ‚integriert‘ wurden. Sicherlich finden die dort lebenden Arten diese neuen Habitate ganz toll, mal davon abgesehen, wo sie alle die Jahre (Der Merkurpark ist seit Ende der 90er Jahre immer noch nicht fertig bebaut) überleben sollen!?

Vom Baulärm FÜR UNS ANWOHNER mal ganz zu schweigen!

Auch hier empfehle ich allen denen, die keine Zeit haben, sich mal dieses Premium-Gewerbegebiet selber anzusehen, meinen kleinen virtuellen Spaziergang zu machen, der Jedem ein solides Bild der ’naturnahen Situation‘ der ‚integrierten Knicks‘ usw. geben wird!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Hier noch der am besten erhaltene Teil, der aber zum Beispiel für die Haselmaus nicht mehr bewohnbar sein dürfte, schon wegen der Rangierflächen, die zwar aus wasserdurchlässigen Steinen bestehen, aber von schweren LKWs befahren werden.

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Immerhin geben sie hier zu, daß es zu erheblichen Veränderungen der Landschaft kommen wird, aber hier gelten die Vorschriften für die unter Naturschutz stehenden Knicks eben nicht! Da werden dann schnell die vielen Ausnahmen von den Ausnahmen hervorgeholt, die natürlich NUR für die Politik und die Vewaltung unserer Stadt gelten. Die bedienen sich ja gerne der vielen Ausnahmeregelungen!

Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde einmal die Schaffung eines kleiner interkulturellen Gartens auf einer Brachfläche neben meinem Haus damit abgelehnt, daß da etwa 2 m Knick zerstört würden.  Das wurde mir durch Herrn Buschhüter selber in einer Mail bestätigt! Im geplanten Gewerbegebiet sind es HUNDERTE VON METERN!

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Und dann möchte ich noch einmal auf die gefährdete Tierwelt kommen, die hier tatsächlich angesprochen wird.

Da haben wir ganz besonders die unter strengem Schutz stehende HASELMAUS, die auf diesem Gebiet vorkommt. Oder die Fledermäuse, die ebenfalls noch recht zahlreich herumflattern!

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Da hat man sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Man hat sich offensichtlich Gutachten von zwei Personen erstellen lassen, die auf den ersten Blick einen unverfänglich-neutralen Eindruck hinterlassen sollen. Leider wurden allerdings deren Untersuchungen in diesem Papier nicht abgedruckt, weshalb ich sie Beide zu einer Stellungsnahme angeschrieben habe.

Da wäre Nora Wuttke. Wenn man ihrer Webseite glauben darf, ist das höchste aller zu schützenden Güter das Leben und das Habitat auch und gerade der Haselmaus!

http://www.noraWuttke.de

Man bekommt geradezu Tränen der Rührung darüber, wenn man lesen darf, mit welcher unglaublichen Energie und Fachwissen diese Dame den Haselmäusen hilfreich in die Seite tritt. Auch im Falle des Victoria- und Minerva-Parks?

Und dann Holger Reimers, der offenbar beim NABU angesiedelt ist! Von ihm finden wir einige Schriften im Netz zur Rettung der Fledermäuse in Hamburg:

http://www.hamburg.de/contentblob/2672352/cf56732479bb75f6e27cc2dae37ecd15/data/holger-reimers-kernbereiche-der-staedtischen-biodiversitaet-fledermaeuse-im-hamburger-siedlungsbereich.pdf

http://www.hamburg.de/contentblob/2672374/a7d1bf51fda84d75b0682bc1eaa1e051/data/holger-reimers-foerderung-der-biodiversitaet-was-kann-man-tun-fuer-fledermaeuse-im-hamburger-siedlungsbereich.pdf;jsessionid=8309BD006EE4B8F1ADF8CB900C55A098.liveWorker2

Und sogar mit diesen süßen Viechern in RAHLSTEDT hat er sich schon beschäftigt!

http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/die-fledermaeuse-vom-rahlstedt-center-in-hamburg-d15196.html

Ob er jetzt auch an all den schönen neuen Häusern solche Fledermauskästen anbringen lassen will? Ich meine, in solchen tollen Villen sollten sich diese Tiere natürlich viel wohler fühlen als in der kruden Natur!

Solche Kästen sind ja schön und gut an Stellen, wo eh keine Natur vorhanden oder schon kaputt ist, aber erst ein LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET, in dem diese Tierchen zahlreich vorkommen, vorher zu zerstören und danach die Anbringung von Kästen für Hasel- und Fledermaus als ‚AUFWERTUNG‘ zu bezeichnen, grenzt wirklich an Unverschähmtheit und auch Dummheit!

Nun ja, ich kenne deren Stellungnahmen noch nicht im Wortlaut, aber wir dürfen gerne davon ausgehen, daß beide Herrschaften sich POSITIV zur Bebauung äußern werden, denn sonst wäre ja der B-Plan hinfällig!

Aus meiner Sicht ein sehr schwerer Fall von INSTRUMENTALISIERUNG der Naturschutzverbände!

Hier meine Mail an Beide, die ich gestern abgeschickt habe. Bisher ist natürlich noch keine Antwort eingetroffen:

mail@norawuttke.de

hreimers@uin.de

24.9.2017  17.38 Uhr

Sehr geehrte Frau Wuttke,

sehr geehrter Herr Reimers.

Zunächst zu meiner Person ganz kurz:

Ich bin einer der Vertrauenspersonen der Bürgerinitiative ‚Kein Rahklstedt 131‘, deren Widerstand sich auch gegen den Minerva-Park richtet, da dieser ja ein Teil des geplanten Gewerbegebietes ist.

Ich wohne etwa 120 m Luftlinie von den geplanten Gewerbeflächen entfernt!

Das ist wichtig, weil wir hier die direkt Betroffenen sind.

Wir sind inzwischen durch nahezu alle rechtlichen und demokratischen Möglichkeiten des Widerstandes gegangen, was aber Alles mit teils bemerkenswerten, teils durchaus auch mit undemokratischen Methoden abgeblockt wurde.

Dazu gehört das Mittel der EVOKATION, mit dem die Entscheidungsfähigkeit des gewählten Bezirksparlamentes Wandsbek mal eben außer Kraft gesetzt wurde, um unser Bürgerbegehren zu verhindern.

Dann spielt durchaus Korruption eine Rolle, was allerdings ebenfalls gerade von der Bürgerschaft abgelehnt wurde.

In diesem Fall, und das betrifft durchaus auch die Stormarner Seite, werden geldwerte Leistungen des Planungsbegünstigten Jebens angenommen, obwohl das nach den eigenen Vorschriften des Dezernats für interne Ermittlungen streng untersagt ist.

Schließlich möchte der Begünstigte ja damit eine für ihn positive Gegenleistung erzielen.

Obwohl die Planungen keineswegs rechtlich abgeschlossen sind, werden jetzt schon Straßennamen gehandelt, was ja auch schon die CDU als ‚Skandal‘ erklärt hat.

Nun ja.

Ich gebe Ihnen mal den Link einer inzwischen über 160 Seiten starken Schrift mit, die ich NUR aus öffentlich zugänglichen Dokumenten, Zeitungsartikeln und eigenen Beobachtungen in den Parlamenten erstellt habe. Es gibt dort auch einen großen Dokumentenanhang, wie zum Beispiel die Stellungnahmen der 3 großen Umweltverbände (BUND, NABU und der Botanische Verein Hamburg) oder ein persönliches Schreiben des Umweltsenators Kerstan an mich u.v.a.m.

Aber DAS ist nicht das Thema meines Schreibens an sie.

Gerade habe ich das neue ‚Gutachten‘ zum B-Plan Stapelfeld 16 gelesen, das den Minerva Park beinhaltet.

In diesem Schreiben werden IHRE BEIDEN NAMEN im Zusammenhang mit Gutachten zum Thema ‚Siebenschläfer‘ und ‚Fledermäuse‘ genannt.

Allerdings gibt es nichts darüber, was sie denn nun dazu geschrieben haben.

Immerhin sind beide Arten stark gefährdet oder vom Austerben bedroht.

Wie ich ihren Webseiten entnehmen durfte, sind sie offensichtlich Beide Spezialisten für diese Tierarten und setzen sich sehr für deren Erhalt ein.

Da hier jetzt in extrem großem Maße deren Existenzräume nicht nur gefährdet sind, sondern zerstört werden sollen, wäre es für mich interessant zu erfahren, wie sie Beide denn nun das Thema beurteilen.

Da beide Tiere gerne in oder an Knicks leben, ist deren ERHALT existenznotwendig.

Da in diesem Gutachten immer wieder betont wird, daß die Knicks auf dieser Fläche NACH DEM VORBILD DES MERKURPARKS integriert und erhalten werden sollen, empfehle ich ihnen sehr, mal einen Spaziergang durch eben diesen Gewerbepark zu machen, denn der wird ihnen drastisch zeigen, daß diese Knicks dort keineswegs naturnah integriert oder gar unter dem Artenschutzgesetz erhalten bleiben!

Gerade sensible Tiere wie ihre Spezialisten werden dort ganz sicher nicht überleben können, selbst wenn man sie über viele Jahre der Bautätigkeit irgendwie aussiedeln könnte.

Die drei Umweltverbände haben dazu auch klar Stellung genommen.

Auf meinem Blog gibt es einen virtuellen Spaziergang durch den Merkurpark, der ihnen zeigt, wie ’schön‘ eben diese Knicks erhalten und integriert wurden.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Dazu noch ein kleiner Artikel zur Haselmaus in unsern Gewerbeparks aus der TAZ.

Da es nachweislich für diese Gewerbegebiete keinen Bedarf gibt (Kleine Anfrage der FDP im letzten Jahr) wäre eine großflächige Zerstörung des Habitats dieser Tiere völlig unnötig.

Und außerdem, was ihnen sicherlich nicht berichtet wurde aber nachweisbar ist, sind diese Gewerbeflächen erst der ganz kleine Anfang einer viel größeren Umweltzerstörung, die mittelfristig bis 2030 über 1.000 ha gehen soll! Bis Trittau und dem Autobahndreieck Ost!

Krieger (Möbel Höffner) hat sich gerade bis 50 m an das NSG Stapelfelder Moor herangearbeitet!

Außerdem ist die Bebauung des Minerva-Parks schon deswegen keinesfalls gesichert, weil sich der Bauer, in dessem Besitz diese Flächen noch sind, weigert zu verkaufen.

Außerdem gehören die größten Teile der jetzt zu bebauenden Flächen zu den  Ausgleichsflächen des Merkurparks!

In meiner Schrift finden sie alle Nachweise dazu.

https://www.dropbox.com/s/fndfmmpmydd1g4w/Chronologie%20des%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20geplanten%20Umweltverbrechens%20050417.pdf?dl=0

Sie ist leider nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand, zum Beispiel bei den Verkehrsgutachten, aber in der Basis absolut aktuell.

Wie gesagt: Sie Beide scheinen sehr engagiert zu sein, was den Erhalt dieser Tierarten betrifft, so daß Ihnen die gegebene Problematik sicherlich bekannt sein dürfte.

Umso gespannter bin ich, ihre Ergebnisse lesen zu dürfen, und zu welchem Schluß sie kommen.

Bisher habe ich leider noch nie ein Auftrags-Gutachten lesen dürfen, das einmal ganz klar die Planungen ablehnt, aber vielleicht täusche ich mich ja.

Es wäre sehr nett von ihnen, wenn sie mir ihre Arbeiten zukommen ließen. Über kurz oder lang werden diese ja sowieso veröffentlicht.

MfG

Jörn Napp

Bachstückenring 5

22149 Hamburg

Tel: 01755825443

Und last but sicherlich not least ist da noch die Energieversorgung durch die Stapelfelder Müllverbrennungsanlage MVA.

Das wird in dem Gutachten als extrem positiv beschrieben, trägt aber übelst zur Umweltverschmutzung bei, denn der Müll der MVA muß von sehr weit herangekarrt werden mangels genug im Umfeld von Hamburg:

Der wird aus England oder Italien hergebracht, wobei die Camorra gut dabei verdient, wie es den Anschein hat. Ob das wirklich umweltfreundlich ist, lasse ich gerne mal dahingestellt.

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https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/07/was-haben-stapelfeld-und-die-italienische-camorra-gemeinsam/

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FROHES NACHDENKEN IHR BÜRGER VON STAPELFELD!

 

 

 

 

Presseschau vom 10.6.2017 !

In der heutigen Ausgabe des Wochenblattes MARKT hatten wir wieder einen wirklich guten Artikel, der auch dem dämlichsten Politiker oder Beamten zeigen sollte, daß es hier KEINE ZUSAMMENARBEIT mit der Bevölkerung gibt!

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Möbel Höffner stinkt zum Himmel! Oder: Kriegers Kloake!

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Es liegen mir Berichte vor, daß im unmittelbaren Bereich von Kriegers Möbel Höffner in Barsbüttel eine echte mittlere Umweltkatastrophe abgeht!

Krieger hat neben dem Möbelhaus einen Parkplatz für LKWs, der von den Fahrern auch über Nacht oder am Wochenende, wenn sie nicht fahren dürfen, als Rastplatz genutzt wird.

Krieger hat dort zwar für die Fahrer, die meist aus dem Ostblock kommen, eine Toilette eingerichtet, die aber offensichtlich kaum von denen genutzt wird. Warum, kann ich nur vermuten: Denen sind die Wege dorthin zu lang.

Statt dessen scheißen und pissen sie (ich schreibe das absichtlich in drastischen Worten) einfach direkt in die Büsche und Hecken, die den Parkplatz von dem kleinen Weg trennen, auf dem Spaziergänger zum Stapelfelder Moor wandern wollen.

Wie man mir berichtete, stinkt es an sehr warmen Tagen derart gottserbärmlich, daß man dort kaum noch entlang gehen kann. Überall gibt es Kotreste und Klohpapier. Und die Hunde der Spaziergänger schnüffeln daran und beschmutzen sich. Lecker!

Weiterhin scheinen die Fahrer direkt bei ihren LKWs zu kochen und werfen danach ihren gesamten Müll dezent in die Landschaft! Ja sogar offene Feuer sollen dort angefacht worden sein, um sich das Süppchen zur Nacht zu kochen. Klasse! Wir denken da gerne an sommerliche Waldbrandgefahr etc.pp. Allerdings erübrigt sich das ja bald, wenn der ganze Mist zubetoniert ist.

Nun befindet sich dieser Parkplatz ja jetzt noch ein paar Meter vom NATURSCHUTZGEBIET entfernt, aber Krieger hat schon die Genehmigung erhalten, einen riesigen LKW-Rangierplatz bis zu 50 m an das Stapelfelder Moor heran zu bauen.

Wir brauchen also nicht viel Fantasie, uns vorzustellen, daß dieses dreckige Gehabe dann bald unmittelbar neben dem Moor stattfinden wird.

Es soll auch schon Proteste und Eingaben bei den Barbütteler Behörden, der Polizei  oder den Umweltverbänden gegeben zu haben, aber offenbar scheint das dort ‚kein Thema‘ zu sein, was mich natürlich verwundert und zu dem Schluß kommen läßt, daß dort Niemand dem Krieger ans Bein pinkeln möchte, vor lauter Angst, man könnte sich vielleicht dessen Gunst verscherzen.

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Hier der Bebauungsplan aus Barsbüttel, der schon genehmigt worden ist.

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Daß dabei auch viele Tier- und Pflanzenarten gefährdet werden, die auf der tiefroten Liste stehen, versteht sich von selbst!

Und von denen gibt es dort schon Einiges, wie zum Beispiel den Feldhamster, aber auch unsere kleine Haselmaus lebt da (noch). Von der kleinen Holzbiene, die man gerade auch bei uns in Großlohe nachgewiesen hat, mal ganz zu schweigen.

Nun versuche ich ja immer, solche Berichte zu verifizieren, denn es ist immer gut, ein paar Beweise in der Hand zu haben. Deshalb habe ich mich mal wieder auf den Weg zu Höffner gemacht, um mir das Desaster selber anzusehen.

Dreckige Unterhosen habe ich zwar nicht gefunden, und auch Müll konnte ich nicht sehen, aber Scheißhauspapier lag reichlich herum!

Da es ‚leider‘ regnete, konnte ich den Gestank nicht bemerken, aber der optische Eindruck unterstützte die Behauptung über die ‚Wohlgerüche‘ eindrücklich!

Hier die Bildchen, die ich dabei gemacht habe.

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Rechts sehen wir die Einfahrt zum LKW-Parkplatz, den man bei der Google-Earth-Aufnahme gut erkennen kann. Gleich hinter dem Auto verläuft links vom Eingang der kleine Spazierweg und hinter den Bäumen weiter links befindet sich dann schon direkt  das Stapelfelder Moor, das ja eigentlich ein NATURSCHUTZGEBIET sein sollte.

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Hier an der Einfahrt zum Parkplatz hat Krieger ein Schild in mehreren Sprachen aufstellen lassen, das die Fahrer auf die Nutzung der Toiletten hinweist. Treusorgend, wie er ja nun mal ist.

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Aber dieses Schild scheint nur eine Feigenblattfunktion zu erfüllen, da sich die Fahrer einen Scheiß drum kehren, im wahren Sinne des Wortes!

Jetzt gehen wir ein paar Meter in diesen hübschen idyllischen Weg hinein. Man braucht gar nicht weit zu gehen, dann trifft man schon auf die Hinterlassenschaften der Fahrer.

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Echt lecker, wenn man mich fragt!

Schlimm aber wird es, wenn man bedenkt, daß demnächst der Parkplatz bis DIREKT an des NSG reichen wird, so daß die Fahrer dann ihre ‚Geschäfte‘ genau neben eben diesem erledigen werden.

Dürfte wirklich gut für die Natur dort sein, wenn man mich fragt!

Daß es Herr Krieger offensichtlich mit dem Naturschutz nicht wirklich so genau nimmt, sieht man zusätzlich noch an dieser Veranstaltung, die wohl dieses Jahr wieder dort stattgefunden hat.

http://www.thedriversclub.de/tour/supercar-sunday-no-4/

Die Jüngelchen, die diese Wagen besitzen, scheuen sich nicht, zwischen der Autobahn und dem Kreisel Rennen zu fahren und ihre Reifenspuren zu hinterlassen. Vom Lärm und dem Bezingestank brauchen wir gar nicht erst zu reden! Auch den finden die Tierchen rund um Höffner sicherlich sehr angenehm, wenn man mich fragt!

Screenshot-(1803)

http://hamburg.carpediem.cd/events/1082284-supercar-sunday-hamburg-no-2-at-m-bel-h-ffner-hamburg-barsb-ttel/

Am Ende des Beitrages wird zwar darauf hingewiesen, daß Raser nicht geduldet würden, aber das wird nach Zeugenberichten genauso streng verfolgt, wie es die Vorgaben auf dem Toiletten-Hinweisschild werden. Und die Polizei winkt lächelnd ab.

Man schmeißt sich in die wenig breite Brust und wähnt sich auf der richtigen Seite, schaut aber getrost über all den MIST, im wahren Sinne des Wortes, gerne hinweg!

Schließlich möchte man ja die Kunden nicht vergraulen!

Und der Moto-Event für die kleinen Miniaturmachos und PS-Junkies wird dann auch noch dadurch ergänzt, daß auch die lieben Kleinen mal ordentlich das Heulen ihrer Mikro-Boliden hören und bezingeschwängerte Luft atmen dürfen!

‚BENZIN IM BLUT!‘ ist das Motto, das man unbedingt schon dem Nachwuchs einimpfen möchte, wozu Höffner sein Scherflein beiträgt!

http://mini-moto-event.de/

Immerhin ist es doch toll, den Kleinen schon beizubringen, wie man gezielt die Umwelt kaputt macht und die Gehörgänge der Nachbar zerrüttet!

Mini-Moto1

Mini-Moto2

 

Was haben TRUMP und die Hamburger GRÜNEN gemeinsam?

Zunächst mal zwei Adressen, unter denen man nachlesen und nachhören kann, wie die GRÜNEN in Hamburg arbeiten oder gearbeitet haben.

Im Artikel des Hamburger Abendblattes  vom 31.5.2017 kommentiert Manfred Braasch vom BUND die bisherige Politik und die ‚Erfolge‘ der rot-grünen Politik!

http://www.abendblatt.de/meinung/article210752449/Zwei-Jahre-Rot-Gruen-war-es-gut-fuer-die-Umwelt.html

Und dann noch ein Interview des NDR 90,3 mit Katharina Fegebank der Hamburger GRÜNEN:

https://www.ndr.de/903/Treffpunkt-Hamburg-Zwei-Jahre-Rot-Gruen-Zweite-Buergermeisterin-Katharin,audio313390.html


Nun zum Artikel:

Tja, was also haben die Hamburger GRÜNEN mit unserem allseits geliebten und bewunderten DONALD TRUMP gemeinsam?

Wäre das nicht die Quadratur des Kreises?

Und trotzdem bin ich der Meinung, daß diese erheblich mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Moment denken könnte!

Trump

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(Die Fotos sind leider nicht von mir. Die Eigentümer sind leider unbekannt)

Gerade hat Trump sehr zum Ärger des Restes der Welt das Pariser Umweltschutz-Abkommen gekündigt! Außer Donald selber finden das nur noch ein paar Republikaner in den USA gut. Der Rest findet das nicht gerade prickelnd, denn die USA sind, gleich nach China (von denen man sowieso wenig Engagement für Umweltschutz erwartet) der zweitgröße Austoßer von Klima-Killer-Gasen!

Die meisten Kraftwerke der USA arbeiten noch technisch auf einem Niveau von 1920 oder so. Niemand baut da moderne Filteranlagen in die Schlote, da dieses viel Geld kostet, das die Industrie nicht aufbringen will. Der Staat aber tut nichts, um die Besitzer der Kraftwerke dazu zu zwingen!

„America First!“  ist der Slogan Donald Trumps.

Und dieses will er, egal, was immer es kostet, auch durchsetzen! ER will Politik für die amerikanischen Arbeiter machen! Der Rest der Welt interessiert ihn nicht!

Dabei will er nicht sehen, daß die sicherlich vorhandenen Probleme der USA nicht an der Staatsgrenze aufhören. Auch die USA sind, ob Trump das nun glauben möchte oder auch nicht, wirtschaftlich unglaublich abhängig von der restlichen Welt.

Naiv, wie er nun mal ist, trampelt Trump durch den weltwirtschaftlichen Porzellanladen und ignoriert alles Andere um ihn herum, solange er sein Ziel und seine Richtung vor sich sieht.

Umweltschutz soll hinter der Schaffung von Arbeitsplätzen zurückstehen.

Und DA komme ich schon zu den unbestreitbaren Parallelen zwischen ihm und den Hamburger GRÜNEN.

„Hamburg First!“ schreien auch die grün gestrichenen Politiker in der derzeitigen Hamburger Regierung.

Wenn es darum geht, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen, MUSS die Metropolregion Hamburg drastisch ausgeweitet und wirtschaftlich stärker gemacht werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen mehr Anwohner her!

DAS wiederum bedeutet, daß mehr Wohnungen gebaut und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden müssen! Ist ja irgendwie logisch, oder?

Nun sind aber bebaubare Flächen in unserer Stadt rar, so daß sich die Frage auftut:

„Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“

Nehmen geht leider nirgends mehr (OK, ein paar verseuchte Brachen sind da ja noch), also muß man STEHLEN! Und STEHLEN versucht man dort, wo man der Überzeugung ist, auf den geringsten Widerstand zu stoßen! Also zum Beispiel in Stadtteilen wie Billstedt oder Großlohe!

Mit dem Placet der GRÜNEN soll die Stadt immer mehr VERDICHTET werden! DAS bedeutet, daß nahezu alle Grünflächen der Stadt, also selbst anerkannte Parks als Bauflächen potentiell infrage kommen. Egal, ob darunter Landschaftsschutzgebiete oder gar Naturschutzgebiete sind!

Gerade durften wir das drastisch am Öjendorfer Park erleben, wie da, IMMER MIT HILFE DER GRÜNEN, ein wichtiges Schutzgebiet mal eben so zerstört wird mit der Begründung, es würden dringend Wohnungen gebraucht.

Ähnliches ist am Buchenkamp passiert, wo unter Anderem auch mal eben 4 Biotope, darunter eines der Kategorie 7 (von 8), plattgemacht werden. Ebenfalls mit dem Segen der GRÜNEN! Auch hier dienen Wohnungen als Grund für dieses brachiale Handeln!

Und bei Gewerbeflächen sieht es ähnlich aus. Obwohl grundsätzlich kein wirklicher Bedarf an solchen Flächen besteht, wie in einigen Untersuchungen und Kleinen Anfragen bestätigt wurde, soll zwischen Großlohe und Stapelfeld das erste interkommunale Gewerbegebiet durchgesetzt werden. Auch hier wieder mit dem Segen der Hamburger GRÜNEN! Auch hier wird keinerlei Rücksicht auf die Natur oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten genommen!

Es gilt: Hauptsache, Gewerbe kommt her!

Herr Senator Kerstan, GRÜNER und Chef des Behörde für Umwelt und Energie, hat mir SCHRIFTLICH bestätigt, daß er diese Pläne sogar als AUFWERTUNG DER NATUR betrachtet!

Denkt dieser Mann nicht genau so, wie es der verrückte Trump tut?

Natürlich tut er dieses!

Er sieht nur sich selber an der Macht (Ist ja auch ein netter und gut dotierter Job) und weiß, daß er NICHT hier in Großlohe wohnt! Also gehen ihn die Sorgen und Nöte der Bürger hier NICHTS an, sondern NUR DAS GROSSE GANZE, wie sein Politikkollege Wysocki das ausdrücken würde!

DAFÜR muß man dann schon mal ein größeres Stück Natur opfern und Bauern aus ihrer Profession treiben (Reduzierung des Ackerlandes), um eben Hamburg endlich zu einer global gesehen WICHTIGEN STADT zu machen!

Wie würde Herr Schweim von den Wandsbeker GRÜNEN es derzeit ausdrücken?

„Ohne uns würde Alles viel schlimmer kommen!“

Tatsächlich? Wenn wir uns die Entwicklungen der Stadt in Sachen Naturschutz ansehen, kann man nur melanklütrich werden.

Der NABU gab nach dem ersten Jahr der rot-grünen Koalition deren Politik schon ein vernichtendes Urteil, und gerade eben hat der BUND es, wenn auch leicht abgemildert, ebenfalls getan:

EINE KOALITION GEGEN DIE UMWELT!

Und HIER komme ich dann doch zu einem kleinen aber feinen Unterschied zwischen Trump und den Hamburger GRÜNEN:

Trump gibt vor, für DIE KLEINEN LEUTE Politik zu machen, während DIE GRÜNEN GEGEN diese arbeiten!

„Sie nehmen uns die Luft zum Atmen!“, wie es bei einer Bürgerinitiative in Bahrenfeld heißt.

Sie nehmen uns aber zunächst die letzten Reste der Natur, und zerstören damit auch unsere Lebensgrundlagen!

Wie mir ja gerade in einer Mail Frau Keßlers von der BUE erklärt wurde, ist eben diese, obwohl da NATURSCHUTZ draufsteht, für eben diesen nicht zuständig! Jedenfalls nicht bei uns in Großlohe! Und am Öjendorfer Park wahrscheinlich auch nicht? Und überall woanders in Hamburg auch nicht?

Was tun die eigentlich, außer fairen Früchtetee zu trinken?

Hier die Pressemitteilung des NABU:

http://www.wuzonline.de/2016/05/buendnis-fuer-das-wohnen-in-hamburg-neuauflage-beschlossen/

  1. Mai 2016

Bündnis gegen die Natur

NABU: Neues Wohnungsbauprogramm des Senats stellt einen Angriff auf den Hamburger Naturhaushalt dar

Aus Sicht des NABU Hamburg richtet sich die heute veröffentliche Steigerung der Wohnungsbauzielzahlen auf 10.000 Wohnungen pro Jahr gegen die und Natur. Schon der Umschwung vom Konzept „Mehr Stadt in der Stadt“ auf das kryptische „Mehr Stadt an neuen Orten“ deutete die Richtung an, dass es nun bisherigen Tabuflächen an den Kragen gehen soll. Der NABU beobachtet schon seit einiger Zeit mit Sorge um den Naturhaushalt, dass im Fahrwasser des Flüchtlingszuzugs und der damit einhergehenden notwendigen Schaffung von Wohnungen für Flüchtlinge verstärkt normaler Wohnungsbau in bisherige Tabuflächen wie Landschaftsschutzgebiete platziert wird. „Das halten wir für eine echte Fehlentwicklung“, bekräftigt Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Und hier ein Ausschnitt aus einem Artikel des Hamburger WOCHENBLATTs Rahlstedt vom April 2014 als die GRÜNEN noch in der Opposition waren!

JETZT ist Herr Schweim einer der heftigsten Verfechter des Gewerbeparks und der damit einhergehenden ‚Aufwertung‘ der Natur!?

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Fazit:

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SPD und GRÜNE: Von Biotopenkillern zu brutalen Menschenverächtern!

Wenn man Leuten wie Wysocki, Buschhüter oder Schweim glauben darf, tun sie alles in ihrer Macht stehende, um uns und unsere Umwelt zu schützen!

Zusammen mit dem Heiligen JEBENS wollen sie ja NUR unser Bestes! Klar!

Sie schützen uns mit aller zur Verfügung stehenden Macht VOR DER UMWELT, denn die ist doch lange nicht so schön, wie grün gestrichener Beton!

Gut Holz_Kerstan_Scholz

Poster des HLKV, 2017

Und was ist unser Bestes? Unsere Umwelt sicher nicht, sondern NUR und ausschließlich unser Geld!  Und an dieses (oder unsere Umweltresourcen) geht man ran, koste es FÜR UNS was immer es wolle! Da helfen auch keine Gesetze oder Umweltschutzvorschriften! Und von DEMOKRATIE ist da erst recht weit und breit nichts zu sehen! Im Zweifel greift man auch zur Korruption, wie ich das so sehe!

Man hat sich in den Kopf gesetzt, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen (Warum bloß?), wobei sie auch hierbei ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur handeln! Immer zum Wohle des Großkapitals! Wir denken da ungerne an Dressel (SPD) und das Grundstück in Volksdorf!

Biotop Lageplan Stapelfelder Straße

Ein schönes Beispiel dafür ist das gerade erst vor wenigen Tagen von uns ‚entdeckte‘ Biotop direkt neben dem Gartencenter an der Stapelfelder Straße! Ein OFFIZIELL REGISTRIERTES BIOTOP!

GANZ SICHER wußten die schon immer, daß dieses dort bestand, aber man hat es nie irgendwo explizit erwähnt! Warum? Nun ja, dieses ist ja ein NATURSCHUTZGEBIET, das eigentlich nicht angerührt werden darf! Und da hätte das vielleicht die dämlichen Bürger beunruhigt.

Dazu ist es auch noch in der Kathegore 7, wobei 8 die höchste ist!

Und gerade die Herren Wysocki und Buschhüter haben uns doch immer und immer wieder erzählt, daß ein registriertes Biotop ein ganz ganz sicherer Schutz zum Beispiel vor dem Ring 3 sei! Womit sie rein theoretisch vielleicht ein ganz klein wenig recht haben. Aber eben nur gang ganz theoretisch, denn in Wirklichkeit biegt man sich die Vorschriften und Gesetze so weit hin, daß man diese geschützten Flächen einfach mal eben platt machen kann!

Oder man verkündet, sie würden naturnah in das Gewerbegebiet ‚integriert‘, wobei sie nachher mehr wilde Tiere dort hätten, als vor dem Bau! Klar, versteht sich von selber, daß die derzeit dort lebenden Viecher sich sehr viel wohler zwischen Parkplätzen, Rangierflächen und Beton fühlen werden!

Zunächst einmal wollen wir mal einen kleinen Blick auf dieses Biotop werfen, das in gemeinsamer Kraftanstrengung von Jebens und seinen Kumpels von der SPD und den GRÜNEN platt gemacht (integriert) werden soll!

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Zumindest von der Straßenseite her ist das kleine Gebiet eingezäunt, wenn auch teilweise sehr rpvisorisch bis teilweise extrem nachlässig bis sogar hoch gefährlich! Teile des ‚Zauns‘ sind sogar mit rostigem Stacheldraht gekrönt, an denen sich Menschen aber auch Tiere, zum Beispiel Rehe, übelst verletzen können! Ein Schild behauptet sogar, ea sei VIDEO ÜBERWACHT! Allerdings ist weit und breit nichts von einer Kamera zu sehen.

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Wenn man am Ende der Fläche das Feld erreicht, könnte man leicht das Gebiet betreten, wenn es denn nicht tatsächlich sehr sumpfig wäre, vor allem, nachdem es gestern gerade mächtig geschüttet hatte.

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Tja, alles das soll, obwohl die Biotopenschutzverordnung das eigentlich verbietet, mit einem Federstrich vernichtet werden oder – gepflegt – in das Gewerbegebiet ‚intergriert‘ werden!

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Aus den Hamburger Naturschutz-Vorschriften:

§ 14 HmbBNatSchAG – Gesetzlich geschützte Biotope

(zu § 30 Absätze 2 und 7 BNatSchG)

(1) Die Biotope nach § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG sind geschützt, sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich Standortverhältnissen, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen nach der Anlage entsprechen.

(2) Die Verbote des § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gelten in Hamburg auch für folgende Biotope (weitere gesetzlich geschützte Biotope)

  1. 1.

    Bracks,

  2. 2.

    Feldhecken, Knicks und Feldgehölze,

sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich der Standortverhältnisse, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen der Anlage entsprechen.

(3) Ergänzend zu § 30 Absätze 3 bis 6 BNatSchG wird bestimmt, dass die zuständige Behörde auf Antrag vom Verbot nach § 30 Absatz 2 BNatSchG Ausnahmen zulässt, wenn

  1. das Biotop in einem durch einen rechtsgültigen Bebauungsplan festgesetzten Baugebiet liegt, nach Feststellung des Bebauungsplans entstanden ist und die Ausnahme die Verwirklichung eines durch den Bebauungsplan zugelassenen Vorhabens ermöglichen soll, …..

    .

    .(4) Die zuständigen Behörden sollen geeignete Maßnahmen treffen, um die ökologische Beschaffenheit oder die räumliche Ausdehnung der gesetzlich geschützten Biotope zu erhalten.

    .

    (5) Die Registrierung der nach Absatz 2 und § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gesetzlich geschützten Biotope erfolgt durch die zuständige Behörde. Die erfassten Biotope sind kartenmäßig mit ihrer Lage und ihrem Typ dargestellt und für jedermann bei der zuständigen Behörde einsehbar.

    .

    (6) Der Senat wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Anlage zu ändern, soweit zur Bestimmung der gesetzlich geschützten Biotope nähere Merkmale erforderlich werden oder wenn naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Änderung erfordern.

Tja, wie wir an diesem ‚Gesetz‘ mal wieder überdeutlich erkennen können, bastelt man sich seine Vorschriften immer GENAU SO, wie man sie braucht! Um den tumben Bürger einzulullen, damit er ‚mitarbeitet‘, schreibt man wirklich tolle Vorschriften, die man mal eben so mit einem schlichten Federstrich aushebeln kann!

Ob es sich um Korruption oder Naturschutzgebiete handelt: Man läßt sich immer ein Schlupfloch offen, das sich dann mit den sogenannten ‚demokratischen Methoden‘ mal eben zu den Akten legen läßt!

Wenn man uns also immer und immer wieder versichert, man würde dort, wo eigentlich früher der Ring 3 hätte langlaufen sollen, nun ein ‚vom Staat anerklanntes Biotop‘ eingerichtet würde, das einen absolut sicheren Schutz gegen eben diesen bieten würde, kann man als Bürger nur in ein schrilles Kiechern fallen, denn wie im Gesetz gegeben, kann man dieses dann auch schnell wieder umwandeln in eine Straßentrasse!

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Und beim Problem des Buchenkamps in Vorlksdorft durften wir gerade erst erleben, wie man 4 Biotope, darunter auch eins der Klasse 7, einfach mal eben vernichtet hat!

Darf man da den so heiligen Beteuerungen auch nur den kleinsten Glauben schenken?

NEIN! Natürlich nicht!

Politiker und Beamte LÜGEN, daß sich die Balken biegen!

Immer nach dem Motto: Hau wech den Scheiß!

Haben wir an der Stapelfelder Straße ein geheimnisvolles Biotop?

Dieses wurde mir gerade zugetragen, dürfte aber nicht minder spannend sein!

Da scheint es in den Unterlagen ein merkwürdiges BIOTOP zu geben, das in den B-Plänen, vor allem aber in ‚Rahlstedt 131‘ bisher nirgends aufgetaucht ist.

Es sollte, wenn man der Karte glauben darf, direkt östlich des Gartencenters liegen.

Immerhin ist es in der Kategorie 7 von 8 möglichen! Also HOCHWERTVOLL!

Ich muß mir das unbedingt mal in den nächsten Tagen ansehen.

Biotop Lageplan Stapelfelder Straße

Google Earth zeigt uns die Lage neben dem Gartencenter.

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Info 1 Biotop Stapelfelder Straße

Info 2 Biotop Stapelfelder Straße

Info 3 Biotop Stapelfelder Straße

Info 4 Biotop Stapelfelder Straße

Der KREUZZUG GEGEN DIE UNGLÄUBIGEN von Wysocki und Jebens!

Ergänzung:

Leider vergaß ich zu erwähnen, daß es eine ‚wunderschöne‘ Grafik gab, auf der die GRÜN-gefärbten Ausgleichsgebiete des Merkurparks in GRAUE umgewandelt wurden, die dann die genutzte Fläche des Victoria-Parks repräsentierten!

DAS ergab ein paar nette Fragen aus dem Publikum, daß das GRÜN gegen GRAU ausgetauscht wurde!

Diese Fragen bewirkten lautes Klatschen der Anwesenden!

Leider liegt mir diese Grafik nicht vor, denn dieser Flächennutzungsplan scheint noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich zu sein!?

Nun zu dem Beitrag!

Gestern, am 11.Mai im Jahre des Herrn 2017, stellten sich die Herren Wysocki (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter) und Jebens (Immobilienhai und Investor beim Victoria- und Minerva-Park) heldenhaft den Horden der Ungläubigen!

Wo? In der Dankeskirche in Rahlstedt Ost! Wobei man die Wahl dieses Ortes bewundern muß, da dieser größte Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit versprach.

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Immerhin waren etwa 50 Bürgerinnen und Bürger erschienen, die nun gespannt den Ausführungen der Herren harrten und absolute Ehrlichkeit erwarteten. Saßen die Politiker doch direkt unter dem riesigen Kreuz vor dem Altar, auf dem auch noch eine aufgeschlagene Bibel lag! Das einzige Manko war die Temperatur, die aber schnell der Stimmung im Saal entsprach: Verdammt frostig!

Aus den Reaktionen der Anwesenden konnte man getrost entnehmen, daß wahrscheinlich kein Einziger diese vorgestellten Pläne gut fand! Außer natürlich den Organisatoren, was sich von selbst versteht. Allerdings muß man sagen, daß nur etwa 5 oder 6 der Hörer tatsächlich aus Rahlstedt Ost kamen. Der Rest war aus Großlohe, Stapelfeld und der direkten Umgebung des B-Planes!

Tja, der Herr Wysocki. Er führte recht souverän durch diese Veranstaltung und stotterte kaum. Allerdings legte er sich auch nie so wirklich fest, wenn es denn um ernste Fragen der Anwesenden ging. Der einzige Moment, wo er eindeutig die Contenance verlor war, als ich ihm und Herrn Jebens meinen Korruptionsverdacht vortrug, der dann auch noch durch Traute vertieft wurde. Danke, Traute!

DA war er beleidigt und meinte, wir sollten doch, wenn wir denn Beweise hätten, dieses vor Gericht bringen und dort entscheiden lassen. Nun ja, Herr Wysocki. Ich denke, ich habe da schon einige Beweise (Indizien) ausgegraben, die zumindest ein sehr fragwürdiges Licht auf das Verhalten von Politik und Verwaltung werfen!

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Dann aber war Herr Jebens am Zug, wobei er noch durch den Bauplanungs’fachmann‘ Schwormstede unterstützt wurde. Dieser Mann dürfte DER TEFLONMENSCH par exellence sein. Schwabbelig und eher hilflos, wie wir es schon früher beim beobachten konnten.

Ich will jetzt nicht Alles wiederholen, was Jebens absonderte, denn das kennen wir Alle bis zum Erbrechen! Interessant aber war, daß er die Zahl der im Merkurpark arbeitenden Menschen mit etwa 1300 angab, was zwar doppelt so hoch ist, wie wir bisher annahmen (etwa 600), aber immer noch erheblich nierdriger als damals die beim ‚Rahlstedt 105‘ versprochenen 6000 (Aussagen Wysockis vor ein paar Monaten).

Aber es war wirklich mal wieder sehr unterhaltsam, wie er unermüdlich sich selber und sein über-korrektes SELBSTLOSES HANDELN zum Wohle der Bürger und des Hamburger Staates betonte!

EIN WIRKLICHER MESSIAS! EIN HEILIGER! Passend zur Lokalität! DER MANN kann gar nichts Übles planen! DAS wurde nun auch dem letzten Dummerchen klar! Nein! Geld spielt da wirklich keine Rolle, sondern NUR und ausschließlich das Wohl der Stadt und ihrer Bürger! Vor Allem aber denen von Großlohe!

NEIN! ER würde nicht woanders hingehen! NEIN, er ginge nicht ins Ausland! JA, seine Ausgleichsflächen seien NUR IM UMFELD des Gewerbegebietes gelegen! Und sie seien von ihm gekauft worden, um sie auf ewig den Menschen dort zu erhalten!

Immerhin gab er zu, daß die Müllkippenfläche nicht von ihm gekauft wurde. Irgendwie seltsam, da er doch sonst jeden Quadratmeter kaufte, auf den er seine Hand legen konnte?

Als er uns dann noch die nahezu unglaublichen NATURVORZÜGE des Merkurparks vor unsere blinden Augen hielt, mußte man sich eine Träne der Rührung aus den Augenwinkeln wischen!

Er wohne dort IM PARADIES! DAS hat er wörtlich gesagt!

Nun ja, auf einer anderen Veranstaltung hatte uns sein Architekt ja den Victoria-Park als WUNDERLAND angepriesen, aber ein PARADIES ist ja noch ein paar Stufen höher!

Tut sich natürlich NUR die Frage auf, was dieser Mann unter einem solchen versteht? Ich persönlich nehme an, daß er jeden Tag sein Bankkonto betrachtet und sich wohlfühlt, denn ein ‚landschaftliches‘ dürfte das kaum sein, obwohl er uns im Brustton der Überzeugung erklärte, wie naturnah doch eben dieser Park sei!

20 m Knickbreite! Genug für die vielen wilden Tiere, die sich dort heimisch fühlen würden! OK, manchmal müßten die Knicks ja beschnitten werden. DAS sei gesetzlich vorgeschrieben.

Fachmännisch benutzte er Begriffe, wie ‚Auf den Stock setzen‘ (er sei ja Landwirt!), was auch umgehend mindestens dreimal von Wysocki wiederholt wurde, um sein grundlegendes Wissen zu unterstreichen.

Wer nicht weiß, was das ist, kann das hier nachlesen:

http://www.lksh.de/landwirtschaft/umwelt/umwelt-und-naturschutz/knickpflege/

Da holzt man die Knicks alle paar Jahre ab, um sie regenerierungsfähiger zu halten. Das ist sogar gesetzliche Vorschrift. Und Jebens betrichtete tränenrührig, daß er eben dieser Pflicht gerade jetzt nachgekommen sei, weshalb er viel Kritik von Durchwanderern habe einstecken müssen.  Denn die Menschen wüßten das nicht und beschuldigten ihn der Zerstörung der Natur, obwohl er doch GERADE DAS GEGENTEIL täte, denn im Merkurpark wäre die Natur in jeder Hinsicht bestens aufgehoben!

Wysocki unterstrich noch einmal, daß es in Norddeutschland nahezu keine Flächen mehr gäbe, die nicht vom Menschen beeinflußt sei, was diesen aber nicht geschadet habe. Er vergaß dabei zu erwähnen, daß das NATURSCHUTZGEBIET LÜNEBURGERHEIDE durch Landwirtschaft zu einem solche wurde, was man wohl bei Einrichtungen, wie es der Merkurpark ist, kaum behaupten kann.

Da man meiner abermaligen Einladung zu einem Sonntagsspaziergang nicht folgen mochte, kann man den HIER virtuell selber nachholen, wobei bei den Fotos die Knicks noch nicht ‚auf den Stock gesetzt‘ waren, sondern im naturnahen Originalzustand waren, sommers wie winters!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Am besten aber wurde es, als Jebens doch tatsächlich behauptete, es gäbe INNERHALB DES MERKURPARKS MEHR WILDTIERE als außerhalb rundherum! DAS habe eine UNTERSUCHUNG ergeben!

Immerhin gäbe es zum Beispiel massenweise Kaninchen dort, die innerhalb dieses ‚Parks‘ keiner Pest zum Opfer gefallen seien, wohl aber unmittelbar daneben! Er vergißt gerne, daß Kaninchen es sogar mitten in der Großstadt gut finden, aber er erwähnte nicht Tiere wie den Feldhasen oder gar die kleine Haselmaus! Ob die sich da auch so gut akklimatisiert haben, erzählte er nicht.

Leider berichtete er nicht, welche Untersuchung das gewesen sein soll!? Aber ich werde dazu mal die Naturschutzverbände befragen!

Für mich ist diese Behauptung gleichzusetzen mit den tollen Geschichten, die Einem professsionelle Märchenerzähler, wie es die früher mal gab, berichteten! Wir kennen ja ‚Jägerlatein‘ oder ‚Taxigarn‘, aber dieses hier ist ‚Politlatein‘ im besten Sinne! Er wiederholte auch noch mal die Geschichten von Anglern an seinen Teichen (dürfen die das eigentlich, wenn es sich dabei um BIOTOPE handelt?), und massenweise Spaziergängern und Reitern, die die Wege des Parks denen drumherum eindeutig vorzögen! Klar, denn die sind ja nicht ganz so holperig.

Interessant war, daß Herr Jebens auf meine Frage der Finanzierung der Gutachten und der Gutachterfirmen erklärte, er MÜSSE alle diese Untersuchungen selber bezahlen, die Auswahl der Gutachter aber übernehme die Stadt! Auf der Seite http://www.hamburg.de kann man nachlesen, daß diese die Gutachterfirmen tatsächlich aussuchen würde, allerdings stimmt es mich da nachdenklich, warum eigentlich die Firmen in den ’städtischen‘ Gutachten und denen von Jebens DIE GLEICHEN sind? Und die PFLICHT zu zahlen ist, soweit ich das sehe, nirgends ausdrücklich festgeschrieben, denn der § 11 des BauGB gibt das nur sehr begdingt her, weshalb es ja die ‚Globalen Richtlinien‘ gibt, von denen aber ausgerechnet die, die eine finanzielle Beteiligung der Begünstigten vorschreibt, 2010 ausgelaufen ist und, laut offizieller Hamburg-Seite, nicht verlängert wurde, trotz des ausdrücklichen Wunsches ausgerechnet DER LINKEN 2012!

Während der Veranstaltung wurde Herr Wysocki nicht müde, immer wieder das Wort ‚BÜRGERBETEILIGUNG‘ im Munde zu führen, wobei er sicherlich auch diese Veranstaltung später als eine solche zitieren wird. Aber vor Allem das ‚Projekt GROSSE HEIDE‘ hatte es ihm angetan. Dort würden etwa 50 Menschen AKTIV an der Gestaltung dieser Flächen mitwirken! Allerdings vergißt er zu erwähnen, daß auf diesen Veranstaltungen die Meisten ebenfalls gegen die Planungen waren! Und die paar DUMMBATZEN, die offenbar sich nicht entblöden, tatsächlich mit denen zusammenzuarbeiten, rechtfertigen so eine Behauptung ganz sicher nicht.

Diese Veranstaltung gestern Abend hat ihm hoffentlich gezeigt, daß die absolute Mehrheit der Bewohner diese Planungen keineswegs unterstützt.

Denn ALLE FRAGEN waren sehr kritisch bis ablehnend! Vor allem der Verkehr machte den Meisten große Sorgen, was Herr Wysocki begriff, ddas Thema aber auf die ÖPD am 30.5. verschieben wollte.

Frau Buck, die am Wiesenredder wohnt, erzählte zum Beispiel über die vielen LKWs, die dort sich durchquetschten oder sogar parkten und dabei die Fußwege kaputt machten.

Auf dem Rückweg entstandt dann dazu dieses Foto meinerseits. Der vordere LKW steht auf dem Fußweg, und der hintere hatte die Grünstreifen neben der Parkbucht völlig kaputt gefahren!

Wiesenredder-LKWParkplatz

Auch der Ring 3 war ein Thema, als der Bauer Gertz (ich hoffe, ich schreibe ihn richtig), der nach eigenen Äußerungen ein ‚Grenzgänger‘ sei, weil seine Flächen sowohl in Hamburg als auch in Schleswig-Holstein liegen würden) Stein und Bein schwor, daß man ihm bei Reparaturarbeiten an den Hochspannungsmasten erzählt habe, daß hier eben doch die Verbindungsstraße entlangführen soll!

Er berichtete, und das war mir neu, obwohl es meine Vermutungen ja nur bestätigte, daß es DREI PLÄNE für einen ‚Ring 3‘ gäbe. Der auf Hamburger Gebiet sei ja offenbar gestorben, aber die auf Stormarner wohl nicht!

Er fragte Wysocki, wie er dazu stehen würde? Dieser berichtete stolz, daß der Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET tot sei! Ob er auch auf STORMARNER GEBIET endgültig erledigt sei, mochte er nicht sagen. Könne er ja auch nicht!

Dabei sitzen doch Hamburger und Stormarner GEMEINSAM in der Planungskomission! DA sollten die doch Bescheid wissen, wenn man mich fragt!

SO, nun zum Fazit dieser Veranstaltung:

Sie brachte absolut nicht Neues, was wir von ‚Kein Rahlstedt 131‘ nicht schon wüßten, aber auch der Wunsch, die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu mehren, dürfte gnadenlos in die Hose gegangen sein. Das wird ihn aber nicht daran hindern, diese als ‚ZUSAMMENARBEIT MIT DER BEVÖLKERUNG‘ zu verkaufen! Aber selbst unter dem Kreuz und vor der Bibel sind Lügen wohl kein Problem für solche Leute!

Der GEHEIME DEAL um die Müllkippe ?

GrosseHeide

Die erste der zwei Veranstaltungen der obskuren Firma TOLLERORT, die unmittelbar mit dem Landschaftsplanungsbüro Jacob liiert ist, hat ein paar bemerkenswerte Ergebnisse zutage gebracht, die unbedingt näher beleuchtet werden müssen.

Dazu kommt auch noch eine Neuigkeit, die aus dem neuen Verkehrs-‚Gutachten‘ stammt, nämlich daß man dort vorschlägt, den Victoria-Park (tatsächlich mal mi ‚c‘ geschrieben, da im Auftrag des guten Jebens), GRÖSSER zu machen, als ursprünglich vorgeschlagen! Wohingegen der Minerva-Park etwas kleiner werden soll (?).

Victoria soll etwa 4 ha größer und Minerva etwa 3 ha kleiner werden. Alles in Allem also ein PLUS von 1 ha! WARUM das so ist, erscheint merkwürdig, denn die bisherigen Grenzen waren eigentlich bisher durch Wege, Straßen oder Landesgrenzen festgelegt.

Natürlich könnte das Problem der nichtvorhandenen ‚Ausgleichsflächen‘ da eine Rolle gespielt haben, aber dazu liegen noch keinerlei nähere Informationen vor.

Und dazu kamen dann noch die der Öffentlichkeit gegenüber gemachten Äußerungen über die angebliche Größe der ‚Großen Heide‘, die inzwischen zu dem Lieblingsbegriff der Politik und dem Bezirksamt Wandsbek geworden ist. Hört sich auch irgendwie niedlich an, oder? Irgendwie nach ‚Lüneburger Heide‘ oder so! So schön beruhigend.

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Und hier beginnt es jetzt spannend zu werden, wenn man sich die ‚Ergebnisse‘ dieser umwerfenden Bürgerbeteiligungs-Veranstaltung in Stapelfeld betrachtet.

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In dem Verkehrsgutachten sieht noch Alles genauso aus, wie wir es gewöhnt sind. Und auch die Planstraße A stößt genau dort auf die Alte Landstraße (L 222), wo sie von Anfang an hinsollte, natürlich deswegen, weil diese genau auf der Landesgrenze entlang läuft. Hier sehen wir als kleinen Bonbon noch, wie wenig Bürgerbeschwerden ernst genommen werden, obwohl man auf der ÖPD versprochen hatte, dieser Bürgerforderung  nachzugehen und sie zu berücksichtigen.

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Die Besitzer dieses kleinen Guthauses, das inzwischen ein Hotel sein soll, hatten sich nämlich auf der ersten ÖPD darüber beschwert, daß ihr Grundstück erheblich leiden würde, wenn dort diese neue Straße genau vor ihrem Haus auf die L 222 treffen würde. Sicherlich keinesfalls unberechtigt.

Wir wollen uns jetzt aber nicht so sehr mit der Planung für die neuen Gewerbegebiete beschäftigen oder der Bewältigung des zusätzlichen Verkehrs (das habe ich woanders abgehandelt), sondern mit der Fläche, die unser Bezirksamt Wandsbek, das Landschaftsplanungsbüro Jacob und TOLLERORT uns als Super-Ausgleichsfläche anpreisen. So eine Art ‚Heide-Park‘ für Arme. Auch darüber und den Schmu, der dahinter steckt, habe ich schon ausfürlich geschrieben.

In diesem Artikel möchte ich auf die Flächen das Augenmerk richten, die uns inzwischen als MÜLLKIPPEN bekannt geworden sind, deren Gefährlichkeit aber allenthalben abgestritten wird! Auch das wurde schon erwähnt.

Direkt neben dem Kleingartenverein 590, der selber auf Altlasten liegt.

Wie wir ebenfalls derzeit wissen, steht dieses Gelände zum Verkauft. Zu einem Schnäppchenpreis von 16,- €/ qm.

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Nach unseren Recherchen handelt es sich um eine ehemalige Müllkippe auf den Grundstücken nördlich und südlich der Stellau mit den Nummern 1338 und 1339.

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Diese Anzeige steht da schon seit längerer Zeit, aber bisher hatte NIEMAND ein Interesse daran, selbst ein Herr Jebens nicht, der doch sonst jeden Quadratmeter aufkauft, auf den er seine Finger legen kann. In der Anzeige wird, ohne das Problem des Mülls da unter der Erde anzusprechen, auf die geradezu unglaublichen Wertsteigerungen hingewiesen im Falle einer genehmigten Bebauung. Trotzdem liegt dieses Gebiet seit vielen Jahren brach (Näheres dazu in weiteren Artikeln hier im Blog). Warum, ist eigentlich offensichtlich, denn das Risiko für einen privaten Käufer dürfte nicht unerheblich sein, da Niemand weiß, was da tatsächlich vergraben liegt.

Jetzt aber betrachten wir uns die ‚Ergebnisse‘ dieses ‚Workshops‘ (Neudeutsch) in Stapelfeld, und da erkennt man, daß die Firma TOLLERORT, die ja im Auftrag des Bezirksamtes Wandsbek handelt, deren Vertreter auch dort waren, daß es plötzlich ‚Nutzungsmöglichkeiten‘ gibt! Oder auch nicht.

Zunächst werfen wir aber noch einen kleinen Blick auf die ‚Arbeit der Bürger, wo wieder in lächerlicher Kindergartenmanier die Meinung oder die Vorschläge festgestellt werden sollen. Auch hier wieder mit ‚Pünktchenkleben‘ etc.

Hier das Bord mit ein paar Fragen, von denen man wohl gerne die Meinung der Teilnehmer erfahren wollte. Allerdings dürfte den Veranstaltern das Ergebnis kaum gefallen haben, denn, bis auf wenige Ausnahmen (wer das wohl war?) plädierten die Teilnehmer dann doch lieber dafür, die Natur und die Landwirtschaft genau so zu lassen, wie es heute ist!

Allerdings müssen wir natürlich feststellen, daß es sich hier NUR um den Bereich ‚Große Heide‘ handelt, der eben nicht die Fläche des Gewerbeparks beinhaltet. DAS wurde man auch bisher nicht müde, immer wieder zu erwähnen!

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Man beachte da die nett formulierten Suggestivfragen. Aber nicht umsonst wird TOLLERORT ja überall dort eingesetzt, wo es kritisch um das Wohlwollen der Bürger steht.

http://www.hamburg.de/wandsbek/grosse-heide/

Auf der OFFIZIELLEN Webseite der Stadt Hamburg unter dem Suchbegriff ‚Große Heide‘  kann man sich ein paar Dokumente runterladen, die uns Einblick geben sollen über die tollen Ergebnisse und irgendwie rege Beteiligung der Bevölkerung an diesen ‚Workshops‘!

http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_grosseheide/sites/default/files/public/downloads/170405_Ziele_angepasst_nach_Analyse-Workshop_0.pdf

Man ist geradezu gerührt, wenn man die Ziele dieser Bürgerbeteilgung liest. Im ersten Link gibt es die Wünsche und Hinweise der ‚Bevölkerung‘ und im zweiten die Legende dazu! Und jetzt wird es spannend. Auch und vor allem, was unsere beiden brisanten Grundstücke betrifft!

http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_grosseheide/sites/default/files/public/downloads/170330_Inhaltliche_Hinweise_-_Auftaktveranstaltung_Online-Beteiligung_Stellungnahmen.pdf

http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_grosseheide/sites/default/files/public/downloads/170330_Legende_Inhaltliche_Hinweise_-_Auftaktveranstaltung_Online-Beteiligung_Stellungnahmen_0.pdf

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Interessant sind hier auf dem Gebiet der Müllkippe die Punkte 12, 13 und 14 in GRÜN.

Daß die meisten Teilnehmer ganz offensichtlich für den Erhalt der Gesamtfläche einschließlich der Gewerbegebiete waren, wird es wohl auch in Zukunft einen argumentativen Spagat der Behörde und der Politik erfordern, auf dessen Lösung ich ja schon mehr als nur gespannt bin.

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Zunächst wird der Erhalt des Ist-Zustandes der Fläche gefordert. Das dürfte aber keinesfalls im Interesse des derzeitgen Besitzers sein, der es ja gerne verkaufen möchte, und erst recht nicht in dem des zukünftigen Käufers! Denn was soll man mit einer Fläche anfangen, die zwar billig aber unbenutzbar ist? Und aus lauter Menschenfreundlichkeit wird er sicherlich nicht erlauben, da ein Naherholungsgebiet einzurichten, an dem er nicht profitiert.

Aber HALT! Es gäbe da doch eine Lösung!

Punkt 13 erwähnt HAMBURG! Man zählt dort offensichtlich diese Fläche zum HAMBURGER GRÜNLAND, obwohl sie doch bis heute in Privateigentum ist?

Und unsere Politiker werden ja nie müde, uns im Falle von leerstehenden Gewerbeflächen zu verklickern, daß man keine Verfügungsmöglichkeiten über Flächen habe, die in Privatbesitz sind.

Und im Punkt 14 fordert man sogar, nach gründlicher Untersuchung der Problemfläche, DIESE unbedingt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen!

Wie gesagt: Der derzeitige Besitzer wird das kaum ohne größere Gegenleistungen tun.

Tja, was könnte man aus solchen Äußerungen schließen? Ich wage mal, dieses zu tun!

Der HAMBURGER SENAT braucht das neue Gewerbegebiet und will es unbedingt durchsetzen! Klar. Das ist inzwischen allgemeiner Stand der Erkenntnis. Ebenso weiß man aber in der Politik und Verwaltung, daß es inzwischen immer mehr Büger gibt, die diese Pläne keinesfalls prickelnd finden, ja diese sogar vehement ablehnen! Und DESWEGEN muß nun ein weiterer Bonscher her!

Zwei hatte man ja schon den Bürgern zum Fraß vorgeworfen: Den vor Jahren abgelehnten Interkulturellen Garten und das Erdbeerfeld, wenn auch in stark verkleinerter Form, wieder aufleben zu lassen.

Jetzt aber kommt eben diese doch recht große Fläche ins Victoria-Monopoly!? Immerhin nahezu 50.000 qm! Und das auch noch NATUR PUR! Dem Anschein nach jedenfalls.

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Alles Grün (jedenfalls im Sommer), dichter Baumbestand und brachliegende Flächen, auf der sich Natur nur so tummelt!

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Noch ein Blick von der Seite südlich der Stellau nach Norden hin. Die schwarzen Wolken, die über der Müllkippe liegen, könnten als Symbol dienen.

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DAS MUSS UND KÖNNTE ERHALTEN BLEIBEN!

Nur wie?

Indem man dem derzeitigen Besitzer (vielleicht kann man ja bei der vorhandenen Problematik den Preis noch etwas drücken?) diese Fläche ABKAUFT!

800.000,- €! Was ist eine solche lächerliche Summe, wenn man sich dafür ein tolles Interkommunales Gewerbegebiet einhandeln kann?

Und das Ganze setzt man dann auf die allgemeine Rechnung, die für den B-Plan ‚Rahlstedt 131‘ eh dem Steuerzahler aufgemacht werden wird!

In einem solchen Fall bräuchte man keine Erlaubnis mehr von einem PRIVAT-BESITZER einholen, der bei Nichtverkauf natürlich niemals sein Einverständnis für eine derartige ‚Nutzung‘ geben würde! Jetzt wäre ja die Stadt selber der Besitzer!

Und der derzeitige Besitzer würde sich, verständlicherweise, die Hände reiben.

BINGO! Warum ist man eigentlich nicht schon früher auf diese glorreiche Idee gekommen?

Und sollte man doch noch bei einer Nutzung den Boden überprüfen müssen, so beauftragt man dafür eine der erprobten GEFÄLLIGKEITSGUTACHTERFIRMEN, die der Stadt, in diesem Falle der BUE, gerne, gegen ein bißchen Kohle versteht sich, attestieren werden, daß der Boden harmlos und die Hochspannungsleitung völlig ungefährlich ist!

Wer würde da schon ein anderes Ergebnis erwarten?