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Auch in Hamburg: Die SPD und DIE GRÜNEN (aber auch CDU, FDP und LINKE) arbeiten mit dem Großkapital zusammen gegen die Menschen und stärken die NAZIS!

Gestern gab es in der Mopo einen tollen Artikel über die Macht der Großkonzerne und der Gefährdung der Demokratie dadurch!

Wichtig an diesem Artikel ist aber, daß dieses Machtgefüge NUR in trauter Zusammenarbeit der Politiker und der Verwaltung entstehen konnte und von denen aktiv unterstützt wird, damit sie am Ende ihrer ‚politischen‘ Dienstzeit dort einen hoch dotierten ‚Berater’job bekommen können.

Hier bei uns in Hamburg sehen wir diese traute Zusammenarbeit der SPD und der GRÜNEN zum Beispiel am Fall des Victoria-Parks und dem Investor Jebens!

Für mich sind das aktive Fälle von KORRUPTION, wie ich es hier schon mehrfach geschrieben habe.

Ich hatte schon vor einigen Wochen einmal das Thema aufgegriffen, was Nestlé und Herr Jebens gemeinsam haben.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/07/31/was-haben-jebens-und-nestle-gemeinsam/

Da habe ich aufgezeigt, wie Herr Jebens sich sogenannte Gutachten KAUFT von Firmen, die natürlich keinesfalls neutral sind, da sie vom Investor bezahlt werden. Darunter zum Beispiel das Landschaftsplanungsbüro Jacob, das auch noch für BEIDE SEITEN arbeitet: Für Jebens und das Bezirksamt Wandsbek!

Die Großkonzerne KAUFEN sich ‚Wissenschaftler‘ und lassen diese dann verkünden, daß ihr Einwirken auf die Politik, die Umwelt und uns natürlich nicht so schlimm ist, wie immer von böswilligen Menschen, wie ich es zum Beispiel bin, behauptet wird!

Besonders deutlich wird das an dem sogenannten Gutachten über das Vorkommen der HASELMAUS:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/weitere-sogenannte-gutachten-zum-b-plan-rahlstedt-131/

Daß die Politiker mit dieser Art der Handlungen nicht nur die Unzufriedenheit mit der Politik oder Verwaltung bis ins Extrem stärken, will ihnen natürlich nicht in den Kopf!

Aber daß sie es sind, die vor allem die NAZIS stärken, geht nun gar nicht in die kindischen Köpfe dieser Leute!

Daß die Menschen immer mehr die AfD wählen, liegt in der absoluten Mißachtung der Bürger und deren Interessen!

Und wenn solche Dinge geschehen, wie in Chemnitz, dann liegt auch das an der absoluten Ignoranz der Politiker! Da wurden eiskalt Ursache und Wirkung mal eben um 180° herumgedreht!

Ich habe hier schon einmal darauf hingewiesen, daß durch diese Politik die Grundlagen zu einem BÜRGERKRIEG gelegt werden, an dem unsere etablierten Parteien Schuld sind!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

Es ist doch kein Wunder, wenn die Bürger nicht mehr zur Wahl gehen oder dann ihre Stimme den NAZIS geben!

Unsere Politiker ALLER etablierten Parteien setzen Alles daran, daß eben diese an die Macht kommen werden!

Aber hinterher wird das Gejaule dann groß sein und alle heulen:

„Wie konnte das passieren?“

Wir wissen, warum das passierte!

Wir erleben es täglich auf’s Neue, mit welcher Chuzpe der Willen der Bürger mal eben nicht nur ignoriert, sondern geradezu mit hoch undemokratischen KRIMINELLEN Mitteln (EVOKATION) unterdrückt wird, um die Belage des Großkapitals durchzusetzen!

Mein Dank geht an ALLE etablierten Parteien dafür!

Auch an DIE LINKE, die sich im Fall Victoria-Parl als ganz besonders dumm und naiv hervorgetan hat!

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Manchmal gehen die Bestätigungen schneller ein, als man es denkt.

So jetzt mit der mehr als nur zweifelhaften Behandlung des Herrn Hans-Georg Maaßen.

Erst weggelobt und dann auch noch befördert, wobei er auch noch den kleinen Bonschen von mehr als 3000 Euronen auf sein Monatsgehalt zusätzlich bekommt.

Dazu die Presse:

Österreich

Die Presse: „Maaßen-Beförderung bringt der AfD neue Wähler“

Die SPD auf der Suche nach neuem Profil brauchte dringend einen symbolischen Erfolg für die notorisch unzufriedene Basis. Dem angeschlagenen CSU-Chef Horst Seehofer musste eine Demütigung vor den Landtagswahlen in Bayern erspart werden – und Merkel musste ihre Regierung zusammenhalten.

Ein Wegloben Maaßens in einen neuen, höher dotierten Job, wie es zur Debatte stand, sollte nun fast alle zufriedenstellen. Es ist über alle Maßen zynisch. So treibt man der AfD neue Wähler zu.

Und auch bei anderen Zeitungen sehen die Kommentare nicht viel besser aus.

Aber da fragt man sich doch: Warum verläßt die SPD diese GROKO nicht und fordert Neuwahlen?

Antwort: Weil sie ganz genau wissen, daß sie danach nur die drittstärkste Partei HINTER der AfD sein werden!

 

Und dann noch DAS hier, was den Artikel oben haargenau unterstützt!

Es ist an Perversität kaum noch zu überbieten!

Gemeint ist hier natürlich die Landtagsfraktion in NRW!

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Presseschau vom 15.9.2018:

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Nettes Foto!

Und diese Seite dient sicherlich dazu, uns wieder etwas in Erinnerung der Bevölkerung zu bringen.

Allerdings wird das genauso wenig an der Tatsache ändern, daß unsere Umwelt dort zerstört werden wird, ganauso wenig, wie es die kleine Veranstaltung des BUNDes getan hat.

Es helfen jetzt NUR noch juristische Schritte!

Alles andere hilft uns keinesfalls weiter.

 

Und dann noch dieser Artikel aus dem MARKT vom 15. September 2018, der zwar direkt mit unserem Problem nichts zu tun hat, wohl aber die Denkweise und LÜGEN der Politiker aufzeigen, allen voran die unseres Lokalpolitikers Ole Torben Buschhüters (SPD), die bezüglich der S 4 ebenfalls lügen, daß sich die berüchtigten Balken biegen.

Nicht nur die Tatsache, daß es eigentlich nirgends wirklich Platz für zwei neue Gleise gibt, die ja neben den heutigen Schienen verlegt werden müßten, sondern daß man diese auf privatem Gelände verlegen müßte, was einen gigantischen Eingriff in die Lebensqualität dieser Menschen bedeuten würde!

Vor allem aber ist es die zu erwartende riesige Steigerung des GÜTERVERKEHRS, die natürlich, genau wie beim Victoria-Park, von unseren Politikern tunlichst verschwiegen wird. Und hinterher haben die natürlich von irgendwetwas gewußt oder konnten das nicht voraussehen! Klar!

Und das bißchen mehr Lautstärke ist ja nicht schädlich für uns.

Außerdem widerspricht diese S-Bahn den Plänen um den Victoria-Park, da man ja die Menschen NICHT in der Metropolregion sondern in Hamburg haben möchte, was also diese Bahn überflüssig machen würde!

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Und dann natürlich noch unser Freibad, bei dem ja auch mal eben das Bürgerbegehren EVOZIERT wurde!

Auch hier wird drastisch aufgezeigt, wie rücksichtslos SPD und GRÜNE gegen die Bürger vorgehen, die die Schließung in großer Mehrheit nicht wollen.

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Der kleine Bonscher, den uns die BUE da vor die Füße werfen will, zeugt schon von der Perversität des Denkens dort, zumal diese Behörde ja von DEN GRÜNEN geleitet wird!

 

Presseschau zu unserem Widerstand

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Sogar in der Spddeutschen Zeitung ist unser Problem inzwischen angekommen.

Der Artikel ist zwar schon etwas älter, zeigt aber unser Problem.

 

Und dann haben wir noch einen Bericht des Wochenblattes über die Veranstaltung des BUND in Sachen Victoria-Park.

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Astrid Hennies, SPD, und die Perversität des politischen Denkens!

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Erst mal ihre Webseite, damit man sich ein Bild davon machen kann, wie sich diese Dame selber sieht.

Natürlich rundrum positiv, was sich von selber versteht!

http://astrid-hennies.de/

Tja, liebe Leute.

Da bietet doch derzeit unsere lokale SPD-Abgeordnete Astrid Hennies eine Führung durch das Naturschutzgebiet Höltigbaum an!

Das ginge ja im Prinzip in Ordnung, denn über Naturschutz kann man gar nicht genug reden. Klar!

Zumal ja die GRÜNEN das nicht mehr so wirklich auf ihre Fahnen geschrieben haben, höchstens, um immer mal wieder das eine oder andere Omchen zu überzeugen, das keine weiteren Informationen hat!

http://astrid-hennies.de/veranstaltungen/naturkundlicher-rundgang-astrid-hennies-laedt-zur-fuehrung-durch-den-hoeltigbaum-ein/

Zitat: In Rahlstedt wohnen wir bereits jetzt mitten im Grünen. Und es wird hier noch grüner werden: „Unsere“ beiden Naturschutzgebiete – der Höltigbaum und das Stapelfelder Moor – sollen um mehr als 25 Hektar ausgeweitet werden. Das bedeutet noch mehr wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Platz zur Naherholung.

Sollte diese Dame damit die sogenannte ‚Große Heide‘ meinen?

Diese Frau Hennies ist aber ebenfalls zur gleichen Zeit dabei, die großflächige Zerstörung eines Landschaftsschutzgebietes nur wenige hundert Meter vom Höltigbaum entfernt zu unterstützen!

Dort soll, wenn es nach ihrer Mutterpartei SPD und den GRÜNEN geht, ein riesiges Gewerbegebiet ganz ohne Not und tatsächlichen Bedarf aus rein politischen Grundsätzen aus dem Boden gestampft werden, bei dem mindestens zwei hochwertige Biotope und hunderte von Metern unter strengem Schutz (dem Gesetz nach, nicht aber nach den Handlungen der Politiker und Beamten, denn für diese gelten solche Vorschriften nicht!) platt gemacht werden, was Astrid Hennies natürlich weiß!

Aber ich möchte wetten, daß sie dieses Faktum bei ihrem Spaziergang nicht erwähnen wird!

Wie bei den Planern von Rahlstedt 131, dem Victoria-Park, die ja auch gleichzeitig bei Rahlstedt 134 immer wieder betonen, wie sehr sie doch bemüht sind, die Natur zu schützen, versucht auch diese Dame sich ein NATURSCHÜTZER-MÄNTELCHEN umzuhängen, das ihr aber keinesfalls zugestanden werden kann und darf, denn auch SIE gehört zu denen, die kein Problem damit haben, unsere Natur großflächig zu zerstören, wenn es um die Interessen des Großkapitals geht!

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DAS hier wir ALLES zerstört!

Und das hier auch. Rechts der Stapelfelder Graben.

Genau an der Stelle, wo ich beim Fotografieren stehe, soll ein riesiger Verkehrskreisel entstehen für die Planstraße A nach Norden zur Alten Landstraße hinten hinter den Bäumen!

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Das hier links ist ein Biotop der Größe 8, von 8 möglichen Stufen, wobei das eben DIE HÖCHSTE ist.

Dort gibt es angeblich streng geschützte Tiere wie den Moorfrosch, der aber wohl, wenn es nach Astrid Hennies geht, ins Moor beißen muß!

Danke, Frau Hennies! Bei der nächsten Wahl werden wir alle hier in Rahlstedt uns daran erinnern, wie ‚aktiv‘ Sie sich für den ‚Naturschutz‘ eingesetzt haben!

 

Die erste Reaktion gibt es auch schon:

Sent: Thursday, September 6, 2018 5:05 PM
Subject: Gehen wir mit Astrid Hennies durch den Höltigbaum
Initiativen-Netzwerk Runder Tisch Walddörfer - schwarz
     Tel: 040 604 67 22      E-Mail: niels.hanszen@hamburg.de
Freunde des Initiativen-Netzwerkes,
ich möchte Ihnen gerne einen Beitrag eines engagierten Rahlstedter Bürgers zur Kenntnis bringen.
Der Beitrag zeigt die Betroffenheit der Bürger, hier von einem Bürger auf den Punkt gebracht, deren Heimat durch die Planung eines Gewerbegebietes zu Lasten wunderschöner Grünflächen mit ihren Kleinklimazonen, bedroht wird.
Interessant ist doch, wo sich in Rahlstedt eine Gegenwehr zur Planung eines Gewerbegebietes auftut, lädt Politik ein, in dem danebenliegenden Höltigbaum, spazieren zugehen.
Warum geht man nicht mit den Bürgern über die Planungsfläche und fragt sie, ob sie das Vorhaben gut finden? Wäre z.B. eine Form der Bürgerbeteiligung.

Der BUND verspricht, ein gerichtliches Vorgehen gegen die Victoria-Park-Planungen zu prüfen!

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Gestern war die Veranstaltung des BUNDs im Bürgerhaus in Meiendorf. Auf dem Foto der Hamburger Geschäftsführer Braasch und Frau Seegelke, die Beide sich sehr viel Mühe gaben, die Veranstaltung zu einem Erfolg werden zu lassen.

Etwa 30 Leute waren gekommen, was grundsätzlich eine ordentliche Teilnehmerzahl war, denn es sollte ja eigentlich eine Widerstandskoordinationsveranstaltung werden, so daß also nur die aktiven Mitglieder kommen sollten.

Dieses gelang allerdings nur unvollkommen, was aber nicht an dem Veranstalter lag, sondern an den Teilnehmern selber, die mehr mit den sowieso bekannten allgemeinen Fakten beschäftigt waren, als mit zu planenden Veranstaltungen.

Das Wichtigste an dem Abend war noch einmal der Hinweis, doch auf jeden Fall bis zum kommenden MONTAG, den 20.8.2018, noch Einspruch gegen den Bebauungsplan Rahlstedt 131 einzulegen!

Je mehr Menschen das tun, umso mehr zeigt es, daß die Bürger mit diesen Plänen keineswegs einverstanden sind.

JEDE STIMME ZÄHLT, auch in diesem Fall.

Katharina Seegelke | BUND Hamburg 17.08.2018 14:13

Liebe Aktive,
vielen Dank für die tolle Runde gestern Abend!
Wie versprochen habe ich auf der Webseite die Mail-Adresse des Bezirksamtes ergänzt, an die die Stellungnahme geschickt werden kann. Außerdem habe ich auch den Link hinzugefügt, unter dem die Plan-Unterlagen heruntergeladen werden können. Alle Infos finden sich hier (ganz unten auf der Seite):
Eine Wochenmarkt-Genehmigung konnten wir leider so kurzfristig nicht mehr bekommen – weder über den Marktbetreiber noch über das Bezirksamt. Die Zuständigen haben an der 14 Tage-Frist für den Vorlauf festgehalten, da war leider nichts zu machen. Aber trommeln Sie gerne weiter im Freundes- und Bekanntenkreis, damit möglichst viele Stellungnahmen zusammenkommen!
Wir werden in der kommenden Woche nach einem geeigneten Standort und Datum für die gestern diskutierte Protest-Aktion suchen und auch die Idee einer größeren Veranstaltung im Forum Rahlstedt weiter ausfeilen.
Wenn vorab irgendwelche Fragen sind, melden Sie sich gerne! Ansonsten melde ich mich natürlich auch, sobald es etwas Neues gibt!
Bis dahin wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende,
beste Grüße

Katharina Seegelke / Flächenschutz

Mo. bis Do. 9-16 Uhr
BUND Landesverband Hamburg e.V.
Lange Reihe 29
20099 Hamburg

Auf der offiziellen Webseite des BUNDs gibt es auch einen BEISPIELSEINSPRUCH, den man aber ganz nach Belieben abändern kann, wenn Einem noch andere Gründe einfallen.

https://www.bund-hamburg.de/themen/umweltpolitik/flaechenschutz/protest-gegen-gewerbegebiet-im-gruenen/

Zitat: Wenn auch Sie eine Stellungnahme zu den Planungen einreichen möchten, können Sie dies noch bis zum 20.08.2018 tun. Sie können gerne folgende Musterstellungnahme als Vorlage nutzen und ergänzen.

https://www.bund-hamburg.de/themen/umweltpolitik/flaechenschutz/protest-gegen-gewerbegebiet-im-gruenen/

Die Stellungnahme kann per Post an folgende Anschrift gesendet werden:

Bezirksamt Wandsbek
Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Am alten Posthaus 2
22041 Hamburg

Per Mail können Sie Ihre Stellungnahme ebenfalls einreichen unter: Stadt-und-Landschaftsplanung@wandsbek.hamburg.de

Die Planunterlagen und Gutachten zu Rahlstedt 131 finden Sie hier.

https://bauleitplanung.hamburg.de/verfahren/ba9943a6-169f-11e6-8503-0050568a354d/public/detail

Unter ‚Reden Sie mit‘ kann man seinen Protest reinsetzen!

Meinen persönlichen Einspruch hatte ich hier schon veröffentlicht.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/08/08/mein-persoenlicher-einspruch-gegen-den-b-plan-rahlstedt-131/

 

Nachdem Frau Seegelke kurz noch einmal die wichtigsten Punkte  des Planes gezeigt hatte, ging es unmittelbar mit der Diskussion los, wobei leider viele Anwesende des Längeren und Breiteren die Standpunkte wiederholten, die wir eigentlich kennen, und leider kaum mit wirklich machbaren Aktionen antraten.

Daß eine solche Veranstaltung erst so spät kam, erklärte Herr Braasch damit, daß es in Hamburg viele Brandstellen gäbe, und der BUND personell und finanziell nicht in der Lage sei, sich tatsächlich um alles zu kümmern

Neben einem Infostand auf dem Rahlstedter Wochenmarkt morgen, der allerdings nicht genehmigt wurde (siehe Mail) kam vom BUND der Vorschlag, am Ort des Kreisels der neuen Planstraße A DEMONSTRATIV einen Haselnußbaum im Angedenken an die HASELMAUS zu pflanzen. Und zwar genau an einer Stelle, wo er wieder von den Baumaschinen wieder herausgerissen werden muß!

DAS soll auch in der Presse ein Signal setzen, was mit uns und unserer Natur geschieht!

Eine nette Idee, auch wenn es um den armen Baum schade wäre.

Man könnte natürlich auch statt dessen ein KISS-IN für diesen uralten Baum machen, was mir da gerade einfällt, denn der steht da schon ewig und wird platt gemacht!

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Weiterhin wurde eine größere Informationsveranstaltung vorgeschlagen, die ich persönlich sehr gut finde, nämlich im Forum des Gymnasiums Rahlstedt! DAS würde einer größeren Zahl von Anwohnern die Möglichkeit geben, sich noch einmal rundum über die Machenschaften der Planer zu informieren und die Auswirkungen auf Jeden von uns.

Es war gestern nämlich auch immer wieder festgestellt worden, daß selbst in Rahlstedt eigentlich die Bevölkerung kaum informiert ist, was aber beim Zustand unserer Widerstandsgruppe auch kein Wunder ist.

Ich werde mal am Montag mit Herrn Rohlic vom KulturWerk Rahlstedt telefonieren, der mir versprach, bei dem Projekt zu helfen, da er die entsprechenden Verbindungen habe.

Man könnte das Ganze natürlich auch als eine Podiumsdiskussion organisieren, an der neben uns Widerstandskämpfern auch die entscheidenden Wandsbeker Politiker wie Buschhüter (SPD) und Schweim (GRÜNE) teilnehmen könnten oder sollten! Vorher könnten dann beide Seite ihre Positionen abstecken.

Das waren eigentlich kurzfristig die einzigen realisierbaren Veranstaltungen.

Ein Teilnehmer aus Langenhorn, die auch gerade durch eine EVOKATION des Senats betroffen waren, machte den Vorschlag, eine VOLKSINITIATIVE gegen das EVOKATIONSRECHT zu starten, da er der Überzeugung ist, daß inzwischen in Hamburg soviele Gruppen von diesem ‚Recht aus der NAZIZEIT‘ betroffen wären, daß die Stimmung am Kochen sei und ein Sieg möglich wäre.

Dieser Vorschlag fand zwar Sympathien, war aber unrealistisch und würde auch viel zu lange dauern.

 

Wichtig aber war, weil Viele, darunter auch ich, der Überzeugung sind, daß der einzige Weg, den Mist noch zu stoppen, eine Klage ist, daß der BUND uns versprach, in nächster Zeit von seinen Fachanwälten eine Klagemöglichkeit prüfen zu lassen.

Und wenn diese der Meinung wären, daß die Chancen hoch seien (mindestens 40% !), würde man diesen Weg gehen.

Allerdings kämen dafür NUR Themen infrage, die unmittelbar mit dem Naturschutz zusammenhängen würden, wie zum Beispiel der Schutz der Haselmaus oder des Moorfrosches, die beide unter strengstem Schutz stehen! Auch der Schutz der Biotope oder der grünen Achse wären ein potentielles Thema.

Wegen Verkehrsproblemen oder dem Klima könne man als Umweltverband leider nicht klagen!

Es käme allerdings noch als Klagegrund infrage, festzustellen, daß schon VOR der angeblichen Bürgerbeteiligung feste Zusagen und Abmachungen getroffen wurden zwischen den Landesregierungen, daß eine tatsächliche Beteiligung mit einem offenen Ergebnis der Bürger nie möglich gewesen war! Damit also die rechtlichen Schritte hinfällig geworden sind, die Planer also GESETZWIDRIG gehandelt haben!

Und auch die Tatsache, daß sogenannte ‚Ausgleichsflächen‘ nicht mehr im Bereich der Stadt liegen dürfen, die Hamburger also nichts von solchen Maßnahmen haben werden, könnte ein Grund sein.

 

Insgesamt muß ich zu dem Schluß kommen, daß es an unserer Gruppe liegt, daß der Widerstand eingeschlafen ist und wenig getan wird. Ich habe das schon mehrfach beklagt!

Natürlich ist das Problem des Freibades ein valides Thema, sich zu engagieren, aber das steht in keinem Vergleich zum Problem und der Zerstörung, die uns im Falle des Victoria-Parks ins Haus stehen. Auch irgendwelche Kosten interessieren Niemanden, erst recht nicht den Ivestor.

Und die Stadt schon mal gar nicht, weil Jebens die Kosten übernimmt, was er sich auch locker leisten kann, wenn die Bodenpreise von derzeit etwa 23,- Euro pro Quadratmeter auf 350,- nach der Umwidtmung steigen werden.

 

 

 

Mein persönlicher Einspruch gegen den B-Plan Rahlstedt 131

Erst-wenn

HIER Widerspruch einlegen!

Man muß sich allerdings VORHER im Serviceportal anmelden!

https://bauleitplanung.hamburg.de/verfahren/ba9943a6-169f-11e6-8503-0050568a354d/public/detail


 

Hier der Text meines Widerspruches.

Jörn-Ulrich Napp – Eingereicht am 8.8.2018 14.00 Uhr:

Dieser B-Plan Rahlstedt 131 ist keinesfalls tatsächlich notwendig. Es besteht NACHWEISLICH kein Bedarf an zusätzlichen Flächen für Gewerbegebiete im Bezirk Wandsbek (Kleine Anfrage der FDP), denn wir sehen in lange bestehenden Gebieten, wie große Teile dort immer noch leer stehen. Zum Beispiel im Bargkoppelweg (neue Leerstände), im Neuen Höltigbaum oder auch im Merkur-Park!

Weiterhin werden mit dem Umzug schon bestehender Firmen woanders innerhalb der Metropolregion Hamburg Gewerbebrachflächen geschaffen. Das ist GEGEN eine vernünftige Planung von Arbeitsplätzen und Arbeitskräftemigration. Während in Hamburg auch die letzte Grünfläche für Wohnungen und Gewerbe zugepflastert wird, entstehen in Mecklenburg-Vorpommern riesige Brachflächen und verwaiste Kleinstädte!

Man sollte also bei einer verantwortungsbewussten Planung innerhalb der Metropolregion zuerst einmal Arbeitsplätze in diesen Gegenden schaffen und eine Gewerbeansiedlung dort attraktiv machen, und diese nicht auch noch abwerben, nur um Hamburg endlich über die 2-Mio-Einwohnergrenze zu bringen!

Auch neue Arbeitsplätze werden NICHT geschaffen! Schlechtes Beispiel dafür ist, dass der gleiche Investor schon beim Merkur-Park 6000 Arbeitsplätze versprochen hatte, aber noch nicht einmal 1000 nach 15 Jahren dort tatsächlich arbeiten!

Unter KORRUPTIONSVERDÄCHTIGEN Umständen wurden ALLE ‚Gutachten‘ vom Investor bezahlt, was deren wissenschaftliche Glaubwürdigkeit gegen Null gehen lässt! Die Annahme von ‚geldwerten Leistungen‘ (hier die sogenannten Gutachten) eines Planungsbegünstigten durch die Behörde ist nach Antikorruptionsbestimmungen verboten, weil dieser natürlich Gegenleistungen erwartet. Auch eine Kostenbeteiligung nach dem BBauG §11 greift hier nicht, da man erst HINTERHER den späteren Bauherrn an den Kosten beteiligen kann. Dass dieses ‚Verfahren‘ trotzdem inzwischen überall ‚gängige Praxis‘ ist, lässt nichts Gutes über unsere Verwaltung erahnen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen zur Korruption im Öffentlichen Dienst, ist diese auch und gerade im BAUBEREICH besonders häufig!

Auch der sogenannte ‚Städtebauliche Vertrag‘, der mit dem Investor geschlossen werden soll, ist keinesfalls glaubhaft, denn der gleiche Mann hatte so einen schon vor 15 Jahren beim Merkur-Park abgeschlossen, und größte Teile davon wurden NIEMALS umgesetzt!

Der EINZIGE GRUND, warum dieser Plan durchgesetzt werden soll ist, dass er POLITISCH als LEUCHTTURMPROJEKT (amtlicher Begriff) durchgedrückt werden soll, um rechtliche Regelungen für weitere solche Planungen über mehrere Bundesländer hinweg zu schaffen!

Hierbei werden ALLE Belange und Interessen der Bürger konterkariert! Eine tatsächliche Beteiligung der Bürger hat NIEMALS stattgefunden, wenn wir von der FARCE der ‚Großen Heide‘ absehen. Alle Bürgerbegehren wurden vom Senat EVOZIERT (Senatsanweisung) und damit annulliert!

Die Bürger Großlohes haben sich mit übergroßer Mehrheit in einer Unterschriftenaktion GEGEN diesen Plan ausgesprochen! Die Bürger hier haben NUR Nachteile von diesen Planungen.  Nicht nur wird ein großer Teil ihres Naherholungsgebietes zerstört, es entstehen aber auch keine NEUEN Arbeitsplätze dort, von denen die Bürger hier profitieren könnten! Dafür wird sich aber, laut eigenem Klimagutachten, die Temperatur in Nord-Großlohe um mehr als 10% erhöhen. Gerade im Zusammenhang mit der derzeitigen Hitzewelle eine wirkliche Katastrophe! Man plant so ein Gebiet mit voller Absicht hier, weil man genau weiß, dass in diesem Problemstadtteil kein Geld für einen anwaltlichen Widerstand vorhanden ist!

Dass hier auch rücksichtslos gegen die Interessen der Natur, und damit der Menschen, geplant wird, sieht man daran, dass sich ALLE Umweltverbände aus dieser Planung zurückgezogen haben, weil sie sich missbraucht fühlen.

Hier werden hunderte von Metern unter strengem Schutz stehende Knicks vernichtet, dazu mindestens zwei HOCHWERTIGE kleine Biotope nördlich und südlich der Stapelfelder Straße! Gerade das macht diese Planung ebenfalls unglaubhaft, denn dadurch wird die angebliche Schaffung neuer Biotope nicht als Schutz angesehen, sondern nur als moralisches Feigenblatt, das man im Zweifel ein paar Jahre später wieder ändert!

Ein weiteres ungelöstes Problem ist der Verkehr, denn alle wissen, dass dieser stark zunehmen wird, nur irgendwelche tatsächlich gangbaren Lösungen wurden nie gezeigt! Auch hier werden die Bürger wieder die Leidtragenden sein.

In der letzten Konsequenz wird der Ring 3 wieder kommen müssen! Auf welcher Trasse auch immer.

Hier wird NUR zum Wohle der Kapitalgeber gearbeitet, denn die Grundstückspreise belaufen sich heute auf etwa 25,- Euro pro Quadratmeter, werden aber nach der Nutzungsänderung bei über 350,- liegen! Ein satter Gewinn, von dem wir Bürger NICHTS haben!

Wichtig aber ist, dass diese Planungen erst der kleine Anfang dafür sind, dass mittelfristig bis 2030 das gesamte Gebiet von 10.000.000 qm bis zum Autobahndreieck Ost und Trittau mit Gewerbe zugepflastert wird. Das Ganze im Zusammenhang mit dem Komplettausbau rechts und links  der A 1 bis hoch nach Femarn!

Aus diesen Gründen lehne ich diesen B-Plan strickt ab!

 

Es gab auch schon eine automatische Antwortmail:

Eingereichte Stellungnahme(n)
  • Von: Stadt-und-Landschaftsplanung@wandsbek.hamburg.de
    08.08.2018 um 13:59 Uhr

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

Sie haben soeben eine oder mehrere Stellungnahmen zu einem Verfahren eingereicht.
Die Vorgangsnummern der Stellungnahmen lauten: 1082.
Zur Bestätigung sind die eingegangenen Stellungnahmen dieser Mail als PDF angehängt.

Dies ist eine automatisch erzeugte Benachrichtigung. Bitte antworten Sie nicht darauf!

Sie erhalten zu gegebener Zeit und nach erfolgter Abwägung eine Rückmeldung von Ihrer zuständigen Dienststelle.

Mit freundlichem Gruß

Bezirksamt Wandsbek
Am Alten Posthaus 2
Hamburg 22041
Stadt-und-Landschaftsplanung@wandsbek.hamburg.de

Was haben Jebens (Victoria-Park) und Nestlé gemeinsam ?

 

Zunächst würden wir wahrscheinlich alle festellen und glauben, daß diese Beiden (ich behandele Nestlé mal als Person) kaum etwas gemeinsam haben könnten!

Aber bei näherer Betrachtung haben sie sehr viel gemeinsam.

Nestlé ist zwar kapitalmäßig Welten größer als Jebens, aber auch Letzterer gehört zu den Großkapitalisten, die denken, daß man mit Geld ALLES machen kann!

ALLES, was das Herz des Kapitalisten erfreut!

In diesem US-amerikanischen TV-Bericht sehen wir, wie gnadenlos Nestlé mit der Resource WASSER im Staat Michigan umgeht, und welche Auswirkungen das auf die Umwelt der Bewohner hat!

http://www.facebook.com/DirectFrom/videos/1688797381234950/

Und das machen sie inzwischen weltweit und haben damit viel Kritik auf sich gezogen, genau wie in diesem Film.

Und wo liegen jetzt die Gemeinsamkeiten mit unserem Investor für den Victoria-Park?

BEIDE glauben zutiefst an die Wissenschaft, die Ihnen bestätigt, daß sie mit ihren Handlungen KEINE negativen Auswirkungen auf die Umwelt hervorrufen!

Und BEIDE behaupten, mit ihren Aktivitäten ARBEITSPLÄTZE zu schaffen, die dann aber NIE kommen!

Im Falle des von Jebens betriebenen Merkur-Park wurden 6000  Arbeitsplätze versprochen, aber noch nicht einmal 1000 Menschen arbeiten dort seit 15 Jahren! Davon dürfte höchstens eine Handvoll tatsächlich neu entstanden sein!

Gegen Ende des Films erzählt eine Mitarbeiterin von Nestlé in Michigan, wie vertrauenswürdig doch die Wissenschaft ist und daß es KEINE negativen Auswirkungen auf die Umwelt gäbe, obwohl der Film gerade drastisch gezeigt hat, wie sehr die Umwelt betroffen ist!

Beide haben gemeinsam, daß sie ihre ‚Wissenschaftler‘ selber ausgesucht und deren ‚Gutachten‘ bezahlt haben. Und diese Gefälligkeitsgutachten kommen dann NATÜRLICH zu dem vorgegebenen Ergebnis:

NICHT SCHÄDLICH FÜR DIE UMWELT UND DIE BEWOHNER!

ALLE sogenannten Gutachten um den Victoria-Park wurden von Jebens selber ausgewählten Firmen erstellt!

ALLE!  100 %!

Und ALLE kommen immer zu dem gleichen für Jebens passenden Ergebnis! Unschädlich!

Und wie natürlich auch im Staate Michigan unterstützen auch hier unsere Politiker und Verwaltungsspitzen diese Pläne und behaupten, das Alles sei ABSOLUT UNSCHÄDLICH für uns und die Umwelt, obwohl sie gar nicht in der Lage sind, diese Behauptungen auch wirklich zu überprüfen!

Wenn dann die Katastrophe abgeht, will es natürlich NIEMAND gewesen sein und tatsächlich die Verantwortung übernehmen.

Wir aber dürfen und MÜSSEN dann mit dem Mist leben!

Aber DAFÜR haben wir ja die von mir erstellte TÄTERLISTE, auf der alle Hauptpersonen dieses Desasters verzeichnet sind, damit sie sich hinterher nicht mehr rausreden können!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/21/taeterliste-beim-umweltskandal-victoria-park/

Diese Liste hat schon Etlichen die Zornesröte ins Gesicht getrieben, aber da wird man NUR gestrichen, wenn man sich wirklich aktiv und nachweisbar gegen diese Pläne engagiert!

 

Siehe dazu auch meine Beiträge über die Gutachten, die man auch nachlesen kann:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/06/07/erstes-gutachten-stellt-fest-das-gruendaecher-bei-hohen-gebaeuden-unwirksam-sind/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/09/amtlich-bestaetigt-es-gibt-keine-neutralen-gutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/weitere-sogenannte-gutachten-zum-b-plan-rahlstedt-131/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/11/gefaelligkeitsgutachten-zur-klimavertraeglichkeit-des-victoria-parks/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/27/anfrage-an-herrn-ritzenhoff-bezueglich-der-erstellten-oder-zu-erstellenden-gutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/06/lug-und-betrug-mit-sogenannten-verkehrsgutachten-auch-bei-der-s-4/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/24/das-gefaelligkeits-verkehrsgutachten-unterschlaegt-die-laermbelastung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

 

Der öffentliche Betrug mit der sogenannten BÜRGERBETEILIGUNG!

verarschen

(Grafik aus dem Internet)

Zunächst einmal DIE GRÜNEN, wie sie noch 2013 über ‚Bürgerbeteiligung‘ gedacht haben. Tja, nur denke sie, seit sie es tatsächlich in die Regierungsverantwortung gebracht haben, 180% das Gegenteil!

https://www.dropbox.com/s/r7oqabmjyg1frw5/2013-05-28lal01beschlussbuergerbeteiligungfinal.pdf?dl=0&m=

Diese Leitlinien werden wir dann als Grundlage für unser Beteiligungshandeln in einer möglichen Regierungskoalition ernstnehmen und umsetzen. …..

Immer mehr Menschen fordern aktive Mitsprache ein, wo bisher nur Information eingeplant war. Teilweise wird dies als nervig empfunden.

Wir sagen: Zum Glück setzen sich Menschen für ihre Belange ein! Wenn die Gesetze und Verfahren nicht optimal dazu passen, müssen sie eben passend gemacht werden!

Bessere Bürgerbeteiligung zu fordern ist einfach– sie gut umzusetzen erfordert eine offene politische Debatte über die Ziele von Beteiligung, niedrigschwellige Formate und Politikerinnen und Politiker, die bereit sind, die mit den Bürgerinnen und Bürger erzielten Ergebnisse umzusetzen. Davon sind wir in Hamburg noch weit entfernt. Wir stehen nicht nur in Hamburg vor komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen:

• Wir erleben derzeit einen Vertrauensverlust in Politik. Die klassische repräsentative Demokratie ist nicht mehr allein in der Lage, Legitimation für politische Entscheidungen herzustellen. Die Politik muss gegenüber einer stärker individualisierten Gesellschaft weitere Instrumente entwickeln, Menschen einzubinden. Dieser Vertrauensverlust erstreckt sich nicht nur in die Problemlösekapazitäten der Politik und die Gemeinwohlorientierung der Parteien, sondern umfasst auch den Verlust des Glaubens in die Gerechtigkeit der sozialen Marktwirtschaft, in die Unabhängigkeit der Wissenschaft oder in die Neutralität des Rechtswesens.

Jeder Leser dieses Blogs weiß inzwischen, was man, zumindest in Hamburg (aber woanders wohl auch) von dem Begriff ‚Bürgerbeteiligung zu halten hat.

Diese findet immer nur dann statt, wenn der Bürger „Hurrah!“ brüllt und alles toll findet, was man da an Plänen vorgesetzt bekommt! Gerade in Hamburg ist das besonders schlimm, denn der Staat stellt sich nach außen hin als ganz toll dar, wo die Bürger an nahezu allem beteiligt und ihre Stimme auch GEHÖRT werden.

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Gerade fand ich ein teures Pamphlet, in dem uns auf vielen Hochglanzseiten erklärt wird, wie toll doch die Bürgerbeteiligung ist und wie viel Macht man hat beim Mitreden und Mitentscheiden! Es ist zwar schon von 2013, liegt aber immer noch für die Bürger aus.

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Wir haben diese KINDISCHEN Spielchen mit Pünktchenkleben und Fähnchenstecken im Zusammenhang mit der sogenannten ‚Großen Heide‘ bis zum Erbrechen kennengelernt.

Ein paar Wenige haben sich nicht entblödet und da mitgemacht, und das Resultat dürfen wir jetzt erleben: Diese werden instrumentalisiert und gelten jetzt als FEIGENBLATT der Verwaltung, die uns damit immer wieder erklärt, wie großartig wir doch mitentscheiden durften und düfen!

Wir dürfen zwar nicht darüber entscheiden, ob wir das Gewerbegebiet wollen, dafür aber werden uns niedliche Bröckchen vorgeworfen, wie zum Beispiel die Einrichtung eines ‚Begegnungsgartens‘ oder einem neuen KLEINEN Erdbeerfeld, von dem offenbar bis heute so keiner wirklich weiß, wer das bezahlt (wahrscheinlich Jebens) und WIR wir dieses Feld nutzen können, also zum Beispiel die Beeren ernten oder kaufen können.

Hier sehen wir das neue Erdbeerfeld:

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Rechts gibt es einen Saum von Kornblumen, denn es ist offensichtlich, daß dem Spender Jebens das ganze Feld dann doch etwas zuviel des Guten war.

Das alte Feld liegt hinter dem Knick Richtung Stapelfelder Straße!

Und auch der ‚Begegnungsgarten‘ ist jetzt offiziell eingezeichnet. Unten links. Aber auch hier wird nicht das ganze Feld hingegeben, sondern nur ein Teil davon!

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Bei diesem Garten ist es besonders bemerkenswert, daß vor etlichen Jahren schon mal so ein Garten beantragt, das Projekt aber abgelehnt wurde, weil man dafür etwa 2 m KNICK hätte durchbrechen müssen, da dieser ja streng geschützt sei! Ich berichtete hier schon über diesen Fall!

Hier ein Blick auf die damals geplante Fläche gleich hinter dem Kleingarten. Der Garten sollte damals vom Treffpunkt Großlohe betrieben werden. Wer macht das denn jetzt?

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Im B-Plan-Gebiet werden jetzt HUNDERTE METER KNICKS zerstört, was natürlich genehmigungsfähig ist. Klar! Da stehen ja auch Großkapital und merkantile Interessen hinter.

Hier ein Blick auf diese herrlichen Schutzgüter, die demnächst unter den Ketten der Bulldozer zermalmt werden!

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Jetzt schauen wir mal kurz in diese Hochglanzbroschüre unserer Stadt, in der sie OFFIZIELL den Bürgern etwas über ihre angeblichen Rechte vorlügen!

Zunächst goutieren wir mal das Vorwort von Senatorin Blankau, wobei diese Dame inzwischen nicht mehr im Amt ist, sondern durch Jens Kerstan von den GRÜNEN ersetzt wurde, der aber genau solchen Dünnschiß in Massen absondert, wie wir HIER im Blog schon an Hand eines eigenen Briefes an mich lesen durften.

Aus Wikipedia:

Jutta Blankau-Rosenfeldt ist eine deutsche Gewerkschafterin und Politikerin. Vom 23. März 2011 bis April 2015 war sie Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt im Senat Scholz I in Hamburg.

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Tja, das geht dann schon gleich in den ersten Zeilen los, wo der Senat einen ‚Vertrag für Hamburg‘ geschlossen hat, der, wenn wir unseren Fall und etliche andere hier in dieser unserer Stadt betrachten, noch nicht einmal den Wert des Papiers haben, auf den das gedruckt ist!

Das erinnert mich irgendwie an die vielen INDIANER-VERTRÄGE, von denen nie auch nur ein Einziger tatsächlich umgesetzt und gehalten wurde!

So wie in unserem Fall wurden und WERDEN Bürgerinitiativen, wenn sie lästig werden, einfach EVOZIERT (Der Euphemismus dafür lautet ‚Senatsanweisung‘)!

So geschehen gerade wieder bei der Initiative gegen die Schließung des Freibades in Rahlstedt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/04/diktatur-von-oben-wie-man-in-einem-angeblich-demokratischen-system-seine-anordnungen-durchsetzt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/07/19/das-unwort-des-jahres-buergerbeteiligung-korruption-und-evokation-in-der-hamburger-politik-gaengige-praxis/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/evokationsrecht-oder-doch-nur-eine-anweisung/

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Leider sind ja die Massen komplett uninformiert, da sie in aller Regel nur BILD lesen und RTL sehen, aber hier wird die Volksverdummung nur wirklich auf den Gipfelpunkt getrieben. Denn NICHTS ist tatsächlich realitätsnah! Im Gegenteil!

Aber genau da drauf bauen ja Politiker und Behörden!

 

Das ist VOLKSVERSCHEISSERUNG PUR!

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Tja, und sogar abstimmen dürfen wir. Allerdings bauch NUR solange, wie das Ziel der Abstimmung der Politik und der Arbeit der Verwaltung entspricht, alles Andere wird sofort per Anweisung (Evokation) abgewiesen!  WIR haben das erlebt und Andere ebenfalls.

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Allerdings kommt immer mal wieder ein Hauch von SELBSTERKENNTNIS auf, der allerdings keinerlei Wirkungen auf die Handlungen der Politiker und den Verwaltungsbossen haben!

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GENAUSO funktioniert das in der Praxis!

Und genau das fängt dann auch langsam aber sicher an WIRKUNG zu zeigen, wie dieser Artikel im Alstertal Magazin vom Juli 2018 zeigt.

Der wurde zwar im Sinne der CDU geschrieben, die derzeit nun mal in der Opposition ist und wahrscheinlich im Fall eines Wahlsieges wieder genauso handeln würde wie derzeit die SPD und die GRÜNEN, aber man spricht die Gefühle der Bürger tatsächlich an.

Die Bürger haben tatsächlich die Faxen extrem dicke!

https://www.dropbox.com/home?preview=AlstertalMagazin0718BebauungsmistInPoppenbuettel.pdf

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Aber auch die Naturschutzverbände haben inzwischen erkannt, daß sie nur noch instrumentalisiert werden und haben die Zusammenarbeit mit den Behörden aufgekündigt!

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Richtig spannend wurde es allerdings, als der SENAT selber zu einer Volksabstimmung aufrief für eine Bewerbung zu den Olympischen Spielen. DA war das Volk gerne gefragt, weil man natürlich erwartete, daß eben dieses mit lautem Jubelgebrüll zustimmen würde, was es nur leider nicht tat!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/28/hamburgs-wirtschaftsfoerderer-strittmatter-zwischen-finanziellen-desastern-undemokratischen-ansichten-und-brachialer-umweltzerstoerung/

Gott, war das peinlich, als die tumben Bürger sich GEGEN diese Pläne aussprachen, wohl abgenervt von all den teuren Desastern der Stadtplaner, die man im obigen Beitrag nachlesen konnte.

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Ich habe schon diverse Beiträge über die sogenannte BÜRGERBETEILIGUNG geschrieben, aber diese STAATSBROSCHÜRE haut dem Faß nun endgültig den Boden aus!

Und da diese Bürgerbeteiligung nicht nur lästig, sondern behindertd für die tollen wirtschaftlichen Entwicklungen unserer Stadt sind, wird sogar schon darüber nachgedacht, die man diese beschneiden oder ganz zu den Akten legen könnte.

Urheber eines Sonderheftes zu diesem Thema ist der Wirtschaftsförderungsverband, der nur 50 m im gleichen Haus neben Senator Horch sitzt!

Dieses Heft hat es mehr als nur in sich. Unbedingt mal komplett lesen, damit wir wissen, wie ‚demokratisch‘ unsere Oberen so denken.

https://www.dropbox.com/home?preview=WIR+IM+NORDEN_2+2016.pdf

Und daraus die wichtigsten Forderungen von denen selbst zusammengefaßt:

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Noch ein paar wenige weitere Beiträge, die dieses Thema noch unterstreichen.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/31/das-politbuero-senat-bestimmt-und-alle-spd-und-gruenen-abgeordnete-kuschen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/23/tollerort-ein-toller-ort/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/21/bund-stormarn-nennt-das-treffen-gestern-eine-farce/

 

Der BUND bezieht Stellung !

Nachdem wir ja in diesem Leserbrief schon feststellen durften, daß sich ALLE Umweltverbände weigern, weiterhin mit den Behörden zusammenzuarbeiten, da sie von diesen grundsätzlich nur instrumentiert aber NICHT gehört werden, hat nun auch der BUND noch einmal grundsätzlich Stellung bezogen.

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Auch in die BILD hat es der Beitrag gebracht. Gestern am 11. Juli 2018:

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Hier können wir noch einmal ausführlich nachlesen, wie der BUND über die neuen Gewerbegebiete denkt.

https://www.bund-hamburg.de/fileadmin/hamburg/Themen/Flaechenschutz/Stellungnahmen/2018-01-09_BUND_Stellungnahme_Rahlstedt_131_-_online.pdf

Schön ist da auch das Foto von den ach so herrlich integrierten Knicks im Merkurpark! Das entspricht genau meinen Beobachtungen, wie ich sie auch schon im ‚Spaziergang durch den Merkur-Park‘ dokumentiert habe.

Und dann ist da noch das Problem der Haselmaus, die um 2013 sicher nachgewiesen wurde und jetzt zwar nicht entdeckt worden ist, aber ihr Vorkommen doch eher wahrscheinlich ist.

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Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit Vorkommen der Haselmaus ein wichtiger Aspekt. Das im Rahmen von Rahlstedt 131 erstellte Gutachten zur Erfassung der Haselmaus (Wuttke 2016) bescheinigt dem Untersuchungsgebiet eine „besonders gute Eignung als Haselmauslebensraum“ (Wuttke 2016, S. 7).
Die Haselmaus ist eine nach Anhang IV FFH-Richtlinie geschützte Art und in Hamburg „stark gefährdert“ (Atlas der Säugetiere Hamburgs, FHH Juni 2016, S.32).
Im Zuge der Gutachtenerstellung konnte kein Nachweis der Haselmaus im Untersuchungsgebiet erbracht werden, das Gutachten sagt aber auch, dass „durch die gute Habitatqualität und vorliegende Nachweise in direkter Umgebung, ein Vorkommen der Haselmaus im Gebiet nicht völlig auszuschließen [ist]“ (Wuttke 2016, S. 9f.).
„[Es] existieren sowohl nördlich als auch südlich einige ältere Haselmaus-Nachweise in direkter Nachbarschaft zum Untersuchungsgebiet. Zum anderen verfügt das Untersuchungsgebiet über eine relativ gute Habitateignung für die Haselmaus. Es ist also
durchaus möglich, dass zumindest in Teilbereichen des Gebietes Haselmäuse vorkommen.“ (Wuttke 2016, S. 9).
Darüber hinaus wurden im Rahmen kürzlich stattgefundener Begehungen der Stiftung
Naturschutz Schleswig-Holstein zusammen mit der Deutschen Wildtierstiftung weitere Nachweise in direkter Umgebung festgestellt:
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Und gerade neu gibt es auch auf der Seite http://www.hamburg.de eine Stellungnahme dazu:
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BUND-Stellungnahme-Hamburg-de
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In dem Regionalteil DER WELT gibt es auch einen kleinen Artikel dazu:
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SPD und GRÜNE Hamburg: Herr Wysocki & Co. Demokratiekiller Nr. 1 !

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In den letzten Tagen hatten ein paar ‚Freunde‘ unseres SPD-Politikers Ekkehard Wysocki seine Plakate ein wenig ‚verschönert‘.

Leider fand ich nur noch dieses hier, denn kurz bevor ich auf einen Tipp hin vorbeikam, hatte man schon nahezu alle Zettel abgerissen.

NICHTSCHWIMMER soll aber noch das freundlichste gewesen sein, was da drauf stand. Es gab da auch noch SCHWIMMBADKILLER und andere ziemlich heftige Sachen!

Der gute Wysocki ist einer der gestandensten GROSSKAPITALFREUNDE, die man in der SPD und unter den lokalen Politikern finden kann.

Er unterstützt drastisch den Bau der neuen Gewerbegebiete Victoria- und Minerva-Park und nimmt dafür großflächige Zerstörungen von Natur und Umwelt in Kauf.

Überhaupt ist er ein guter Freund des Investors Herrn Jebens, mit dem er auch schon mal bei gemeinsamen Auftritten versucht, die Ungläubigen zu bekehren!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/12/der-kreuzzug-gegen-die-unglaeubigen-von-wysocki-und-jebens/

Er behauptet zwar gerne und immer wieder, den Ring 3 verhindert zu haben, aber bisher konnte ich bei allen meinen Nachforschungen keinen einzigen Hinweis darauf finden, daß er das tatsächlich getan hat. Und wenn wäre das ungefähr genauso toll gewesen, wie die Gegnerschaft seines Kollegen Buschhüter gegen den Victoria-Park oder gar des GRÜNEN Oliver Schweim, der auch unbedingt dagegen war.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/18/spd-mann-wysocki-und-das-angebliche-demokratische-system-in-hamburg/

Aber alle Drei hatten damals das gemeinsame Problem, in der OPPOSITION gewesen zu sein. Und: Was schert mich mein Geschwätz von gestern.

Heute gilt der MACHTERHALT unter allen Umständen!

Aber wir haben ja hier in Großlohe nicht nur das Problem mit den Gewerbegebieten, sondern auch das der Schließung des Rahlstedter Freibades, über das es auch hier schon ein paar Beiträge gab.

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Hier das Freibad kurz vor der Wiedereröffnung, die sich aber auch lange genug hingezogen hat.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/14/brandstiftung-im-namen-der-stadt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/22/buschhueter-und-wysocki-gehen-baden/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/22/feibad-rahlstedt-keine-brandstiftung/

Und überhaupt gab es eine Weile lang gerade zur Weiterexistenz des Freibades sich widersprechende Meldungen in den Lokalzeitungen. Mal sollte es geschlossen, dann aber wieder erhalten werden.

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Nun sind wir ja solches Lavieren inzwischen mehr als gewöhnt.  Aber es ist immer wieder erschreckend zu sehen, wie UNDEMOKRATISCH unsere Politik tatsächlich agiert!

Unser Bürgerbegehren gegen den Victoria-Park wurde ja, wie wir alle wissen vom Senat EVOZIERT worden, wobei sie dieses Wort umgehen wie der teufel das Weihwasser, und benutzen lieber das Wort ANWEISUNG, was aber genau das Gleiche ist!

Zu diesem bemerkenswerten Recht habe ich schon einen ausfürlichen Beitrag geschrieben, damit jeder weiß, worum es sich dabei handelt.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/evokationsrecht-oder-doch-nur-eine-anweisung/

EVOKATION hört sich eben irgendwie beschissen an, wohingehend ‚ANWEISUNG‘ doch viel besser klingt. Das ist wie mit dem ENTSORGUNGSPARK, der ja nichts Anderes ist als eine ATOMMÜLLDEPONIE!

Mit diesem mittelalterlichen Fürstenrecht hat der Senat unser Bürgerbegehren platt gemacht (hier im Original nachlesbar!) und jetzt haben die das auch ausgerechnet bei unserem FREIBAD RAHLSTEDT getan!

Die Bürgerinitiative zum Erhalt des Freibades hatte ein Bürgerbegehren eingereicht.

Lest hier, wie man innerhalb nur eines einzigen Werktages dieses Bürgerbegehren als ungültig erklärt hat.

Der SENAT will dieses Bürgerbegehren EVOZIEREN! Da fragt sich der tumbe Bürger, WARUM er das tun will? WO liegt hier der Grund, daß der Senat das tut? Für solche Entscheidungen ist ja das Bezirksparlament Wandsbek zuständig. WO also liegt das Interesse des Senats daran, den Bürgern ihr Freibad zu nehmen?

Die Antwort ist klar:

Der Senat braucht jeden Quadratmeter Boden, um Wohnungen da drauf zu bauen. Deshalb legt er seine SCHLICKGRIFFEL gnadenlos vor allem auf Flächen, die in PROBLEMGEBIETEN liegen, weil sie genau wissen, daß sich die Bürger dort keine teuren Anwälte leisten können!

Und gerade gibt es eine Presseerklärung des BUE (Herr Senator Kerstan von den GRÜNEN), wo uns Allen bestätigt wird, daß man dort lukrative Wohnungen hinstellen will!

http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/11311466/2018-007-04-bue-schoener-baden-rahlstedt/

Die Stellungnahmen der Politiker sind an Dummheit kaum noch zu überbieten!

Grundlage für den Ausbau des Badestandortes ist der Beschluss der Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau mit der Weisung an das Bezirksamt Wandsbek, einen Bebauungsplan für den Bereich des Freibades Rahlstedt am Wiesenredder aufzustellen. Hier sollen auf einer Teilfläche der heutigen Freibadfläche künftig 130-150 Wohneinheiten, davon 30 Prozent als öffentlich geförderte Wohnungen, entstehen.

Gerade brandaktuell:

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Und hier kommt dann auch der SCHWIMMBADKILLER Wysocki ins Bild, denn ER wäre dafür verantwortlich, seine Bürger vor solcher Willkür zu schützen und dagegen anzutreten, was er aber nicht macht, weil er dann doch lieber wegen seiner politischen Karriere auf seine Topleute hört!

Hier könnt ihr alle lesen, was Wolfgang Trede, der Vertrauensmann dieser Bürgerinitiative dazu geschrieben hat.

Vorher können aber alle Leser schnell noch abstimmen:

http://www.trede.hamburg/freibad-rahlstedt/

Text aus der Abstimmung zum Freibad Großlohe.

7. Juli 2018

Liebe Mitstreiter, Kollegen und Interessierte,

Wir hatten am Freitag, 29.6.18 unser Bürgerbegehren eingereicht und die Anmeldung bestätigt bekommen – und nur EINEN TAG SPÄTER (wenn man das Wochenende als Arbeitstag ausklammert) wurde uns am Montag, 2.7.2018 bereits mitgeteilt, dass der Senat das Bezirksamt anweisen wird unser Begehren für nicht zulässig zu erklären.

Nun haben die Behörden 10 Tage Zeit, uns schriftlich die genaueste Begründung für diese Entscheidung mitzuteilen.

Es ist unfassbar … seit 10 Jahren „beobachte“ ich als direkter Anwohner das Freibad Rahlstedt-Wiesenredder. Viele Jahre immer wieder und regelmäßig haben wir mit unseren Mitstreitern die Bezirksversammlung, den Regeionalausschuss und Planungsausschuss besucht und um diese Pläne und umfangreiche Auskunft gebeten – und wieder will man uns vor vollendete Tatsachen setzen. Anders ist in keinster Weise zu erklären, wie ein BAUBEGINN des neuen tollen Freibades im NÄCHSTEN JAHR 2019 beginnen soll!!!

Diese „außerordentliche“ Maßnahme für interkommunale, länderübergreifende Projekte, Gewerbegebiete, Flughäfen, Bahnhöfe würden wir in Teilen ja noch verstehen – aber in unserem Fall kann und darf die Begründung ja nicht heißen, wir müssen den Investoren und Hamburgern mehr Wohnraum im Landschaftsschutzgebiet genehmigen!

Unser konkreter Vorschlag an das Rathaus und Bäderland GmbH:

Die offensichtlich vorhanden 10 Millionen € (!!?? angeblich war nie Geld da) in das Freibad Wiesenredder stecken, damit eine nachhaltige und Wettkampf taugliche Anlage im wunderschönen Landschaftsschutzgebiet von 30.000 qm schaffen

– den von der Bäderland GmbH VORZEITIG zum 31.12.17 gekündigten Bauspielplatz am Hallenbad erhalten und den Kindern dort die Anbindung bzw. direkten Zugang an das Hallenbad (mit nur 60 geplanten Parkplätzen!) zu ermöglichen!

FAZIT:
– keine Vernichtung von Landschaftsschutzgebieten
– Erhalt eines 86 Jahre alten Freibades
– Erhalt eines Bauspielplatzes (mit „ehemals“ 99 Jahre Pachtvertrag mit der Kirche!)
– nachhaltig und ökologische „Entrohrung“ der Stellau (wie seit 2005 ! geplant)
– keine vorhersehbare Behinderung der Polizeiwache 38 am Standort Hallenbad zu Stoßzeiten

UND: keinen weiteren Ärger mit uns… und alle wären zufrieden – nur die von uns gewählten Politiker nicht…. aber das wäre dann auch egal.

Sonst werden sie mit uns bis 2020 – zufällig auch das Wahljahr in Hamburg
KEINEN SPASS MEHR HABEN…

Unseren herzlichen Dank u.a. an die Veranstalter von Plantsch & PLay am 5.7. im Freibad – eine wieder gelungene Veranstaltung – und die vielen Unterschriften für unsere Petition – teilweise unter Polizeieinsatz.

Auch wenn man PÜNKTLICH 30 Minuten vor Beginn mit Minibagger und Flexgeräten direkt an der Kasse offensichtlich eine Baustelle bearbeiten musste ….

Bleiben Sie dran – das Dokument mit der Ablehnung bzw. Begründung können Sie dann hier online einsehen.

Wenn Sie sich vertrauensvoll an einige wichtige Politiker DIREKT wenden möchten – hier die Adressen:

sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/au020.asp?AULFDNR=230&altoption=Gremium

Vielen Dank und weiter so – noch ist alles möglich!
Euer Wolfgang