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Der RING 3: Und er kommt doch!

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Mein Dank für die Abbildung geht an Disney und die ‚Dr. Erika Fuchs Stiftung‘.

Manchmal reagieren Einige schneller, als man es erwarten könnte.

So gibt es schon heute in der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes einen Artikel, der sich zumindest mit EINER der VERSIONEN für eine Umgehungsstraße Stapelfeld beschäftigte: DEM 4-spurigen Ausbau der Alten Landstraße (L 222)!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

(Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, kann er ihn gerne bei mir anfordern)

Bürgermeister Westphal gibt sich großspurig, und auch Herr Hinselmann von der WAS agiert richtig mutig.

Erst GESTERN berichtete ich darüber, daß man (wer auch immer das sein soll) dem Stapelfelder Bürgermeister eine Umgehungsstraße VERSPROCHEN hat.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/stapelfeld-westphal-und-die-neue-umgehungsstrasse/

Da das gestern ein absoluter Hit auf dieser Website war, können wir davon ausgehen, daß die Presse (hier das Abendblatt) mal in Stapelfeld nachgefragt hat.

Immerhin war ich selber auch ziemlich erstaunt, daß es ausgerechnet dieser kleine Beitrag zu einer Art Sensation schaffte! WARUM?

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Nun muß man aber ein paar Dinge betrachten, die diese Ausbau-Forderung betreffen.

Wie realistisch ist diese Forderung und dürfte sie eine Chance haben, tatsächlich umgesetzt zu werden.

Stapelfeld alleine, auch wenn dieses Dorf in dem Artikel als WOHLHABEND bezeichnet wird, dürfte den Ausbau kaum wuppen können! Und da es sich um eine LANDSTRASSE handelt (L 222), wäre natürlich Kiel für den Ausbau zuständig. Zumindest die letzte Landesregierung lehnte aber einen Ausbau ab, denn S-H ist eben ganz sicher nicht so wohlhabend, wie das Örtchen Stapelfeld. DAS sorgte für Unmut in Stormarn, vor allem aber bei der WAS (Hinselmann) und sicherlich auch bei Krieger (Möbel Höffner).

Ein 4-spuriger Ausbau der L 222 hätte aber nicht nur ein Finanzierungs-, sondern auch ein riesiges Naturschutzproblem! DIREKT nördlich dieser Straße liegt das relativ große NSG Höltigbaum und südlich gibt es sehr viele sehr alte Bäume, die dann gefällt werden müßten.

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Außerdem könnte dieser Ausbau NUR in Richtung Hamburg bis zum Ring 3 (tatsächlich der Ring 3) Höltigbaum erfolgen, danach wäre in Richtung Rahlstedt Schicht im Schacht.

Und dort herrscht schon Stau nahezu rund um die Uhr, aber zu den Spitzenzeiten geht da nichts mehr, weshalb viele Autofahrer, die eigentlich zum Beispiel nach Billstedt wollen, den Weg durch den Wiesenredder oder Am Friedhof nehmen, was die Situation der Anwohner unerträglich macht.

Da ja unsere GRÜNEN und die SPD stantepede aufheulen, wenn die Rückkehr des Ring 3 auch nur angesprochen wird, so muß es eben noch andere Möglichkeiten geben, über die aber in der Öffentlichkeit nur ungerne geredet wird.

Das heißt: Der Ringschluß vom Höltigbaum bis zu Höffner in Barsbüttel.

Höffner hat den Bereich, den er kontrolliert, nun schon weitestgehend ausgereizt. Nun wäre Jebens und die WAS von Norden her am Zug.

Und, da das Land wohl nicht zahlen kann, tut sich die Frage auf: Woher die Kohle nehmen, wenn nicht stehlen?

Aber nun sind die eigentlichen Interessenten ja nicht gerade ‚arm‘ zu nennen. Da könnten dann Jebens, Krieger und die Unterstützer der WAS doch mal die Säckel zusammenwerfen und die neue ‚Umgehungsstraße‘ DORT zu realisieren, wo sie seit langer Zeit geplant war: Nämlich im Anschluß an die BAB-Ausfahrt Barsbüttel in Richtung Norden. Zunächst über Kriegers Land, dann über aufgekaufte Flächen und dann über Jebens Gebiet.

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Weitere Beiträge zum Problem Ring 3:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/28/und-er-kommt-doch-der-immer-wieder-totgesagte-ring-3/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/30/offizielle-bestaetigung-der-rueckkehr-des-ring-3-oder-luegen-wir-mal-wieder/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

 

Stapelfeld: Westphal und die neue Umgehungsstraße !

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Vorgestern auf der Tagung des BUND und der Hafen City Universität wurde mir VERSICHERT, der Stapelfelder Bürgermeister Westphal habe die feste Zusicherung bekommen, daß es eine UMGEHUNGSTRASSE um Stapelfeld geben würde, wenn die Gewerbeparks kämen!

DAS deckt sich mit den Bemerkungen des Bauern Gerts, die ich im ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘ beschrieb!

Er berichtete von mindestens zwei Trassenversionen auf STORMARNER GEBIET!

Und Herr Wysocki beeilte sich zu vermelden, daß es KEINE PLANUNGEN für den Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET gäbe!

Sehr beruhigend!

So, wie es mir und eigentlich allen Betroffenen schon immer klar war, wird der Ring 3 über die Hintertür wohl doch realisiert werden, wenn die Flächennutzung geändert wird!

DAS dürfte das Bonbon für Westphal sein! Hier soll Geld investiert werden, das ER natürlich nicht hat und von dem ER seine Zustimmung abhängig macht, so wie ich das sehe!

 

Vergibt Jebens schon Grundstücksverträge trotz offener Rechtslage?

Auf unserer Facebookseite gab und gibt ein gewisser Michael Korn Kommentare ab, die mich glauben lassen, daß es jetzt schon Kaufverträge zwischen Herrn Jebens und interessierten Firmen gibt, obwohl die ganze Sache keinesfalls in trockenen Tüchern ist!

Es ist nicht ganz einfach, hinter Herrn Korn herzurecherchieren, da dieser keine näheren Angaben zu seiner Firma macht.

Da er aber behauptet, auf dem Luftfahrtsektor tätig zu sein, gibt es nur wenige mögliche Firmen.

Die eine wird von ihm als nicht die seine verworfen.

Dafür wäre die zweite Möglichkeit schon ein Fall, der einen erneuten VERTRAUENSBRUCH durch Jebens und die Politik beinhalten würde.

Die ersten Seiten der Diskussion kommen von unserer Facebook-Seite. Die letzten Screenshots  von seiner EIGENEN FB-Seite!

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Von Michael Korns eigener Facebookseite:

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Der Rest dieser ‚Diskussion ist nur noch Gepöbel unterhalb der Gürtellinie von deren Seite. Dazu noch ein paar lächerliche Drohungen.

Nun ja: Jebens scheint ein gutes Händchen für seine Kundschaft zu haben!?

Eigentlich kommt dann nur noch die Firma SCHENKER Logistiks. DAS aber würde bedeuten, daß eben DOCH Logistik in den Park kommen würde. Vielleicht ganz knapp unter dem Level, das man ‚Logistik‘ nennen muß. Unter diesem, egal wie knapp, ist das einfach nur ein ‚Transportunternehmen‘! Ist doch schlau, oder?

http://www.materialfluss.de/logistik-dienstleister/damit-die-flugzeuge-wieder-starten/

Ein gewisser Michael Korn ist dort stellvertretender Vorstand!? Nun ja.

So wie ich das inzwischen sehe, ist der Michael Korn von Schenker mit einiger Sicherheit nicht der, der hier versucht, uns allen möglichen Mist zu erzählen! (Stand: 17.6.2017)

Wir lassen uns da mal überraschen!

Wichtig aber erscheint es mir, daß da ein Herr Jebens, in tiefer Gewissheit, Erfolg zu haben, schon mal Mietverträge unterschreiben läßt, obwohl noch nicht einmal die FLÄCHENNUTZUNG geändert, geschweige denn der ganze B-Plan genehmigt wurde!?

Das Stader TAGEBLATT hat über uns und den Victoria Park etwas verfaßt!

Dazu habe ich natürlich umgehend einen Leserbrief geschrieben! Es wäre gut, wenn hier ALLE IMMER nach solchen Artikel ihre Kommentare abgeben würden!

Da der Artikel für Viele nicht lesbar ist, setze ich den hier mal in vollem Wortlaut rein.

Bemerkenswert an dem Artikel ist noch, daß das Gewerbegebiet erheblich größer eingezeichnet wurde, als es derzeit eigentlich sein sollte!

https://www.tageblatt.de/lokales/hamburg_artikel,-Gewerbegebiet-ohne-Grenzen-_arid,1300403_pmcount,5.html

Hamburg

12.06.2017, 08:00

Gewerbegebiet ohne Grenzen

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HAMBURG/STAPELFELD. Im Osten Hamburgs bahnt sich ein bemerkenswertes Novum bei der norddeutschen Zusammenarbeit an. In Rahlstedt und im benachbarten Stapelfeld (Kreis Stormarn) planen Hamburg und Schleswig-Holstein das bundesweit erste länderübergreifende Gewerbegebiet.

Während die meisten Politiker von einem „Leuchtturmprojekt“ schwärmen, hält sich die Begeisterung bei Bürgern am Ort des Geschehens in engen Grenzen. „Wir lehnen das Gewerbegebiet entschieden ab. Es bringt mehr Verkehr, mehr Lärm und zerstört Naturflächen“, sagt der Rahlstedter Jörn Napp. Mit der Initiative „Kein Rahlstedt 131“ kämpfen er und Hunderte Mitstreiter gegen das Pilotvorhaben. Allerdings wird immer klarer: Ihre Chancen stehen schlecht.

Die Nachbarländer wollen auf bisherigen landwirtschaftlichen Flächen zwei Gewerbeparks von zusammen 46 Hektar einrichten: zwei Drittel in Hamburg, ein Drittel in Stapelfeldt. Hamburgs Senat verweist auf eine hohe Nachfrage von Unternehmen im Bezirk Wandsbek, der Kreis Stormarn auf seinen notorischen Mangel erschlossener Flächen. Das gemeinsame Vorgehen soll Synergien bei Erschließung, Kosten und Marketing heben. Zudem könnte Rahlstedt/Stapelfeld zum Vorreiter werden. Auch im Bereich Norderstedt/Langenhorn sowie südlich der Elbe gibt es Überlegungen für grenzüberschreitende Wirtschaftszonen.

Regierungen treiben Planungen voran

Auch deshalb treiben die Landesregierungen die Planungen unbeirrt voran. Ein von Napp gestartetes Bürgerbegehren im Bezirk Wandsbek haben die Behörden für unzulässig erklärt. Begründung: Das Projekt genieße stadtweite Bedeutung, Wandsbek müsse die entsprechende Senatsanweisung zur Realisierung umsetzen. Punkt. Napp erwägt nun eine Klage als Privatmann.

Die Behörden ficht auch das nicht an. Bei einer Infoveranstaltung in Rahlstedt ließen sie jetzt ein Verkehrsgutachten vorlegen, das die Folgen des Ausbaus als verträglich für umliegenden großen Wohngebiete einstuft. Demnach wird das Gewerbegebiet rund 9000 zusätzliche Autofahrten pro Tag erzeugen. Verkehrsgutachter Philipp von Werder: „Wenn die Sieker Landstraße wie geplant vierspurig ausgebaut wird, kann die Region die Mehrbelastung abfangen.“

Viele Rahlstedter reagierten ziemlich empört. Sie klagten über schon jetzt zu lange Staus und gefährliche Raserei. „Und vom zusätzlichen Autolärm ist überhaupt nicht die Rede“, ärgerte sich ein Anwohner. Bezirksvertreter kündigten an, ein Lärmgutachten folgen zu lassen.

Andere Bedenken kamen bei der Verkehrsveranstaltung gar nicht erst zur Sprache. Umweltschützer warnen vor massiver Naturzerstörung in dem Landschaftsschutzgebiet. Laut Nabu leben in der Neu-Rahlstedter Feldmark viele, teils seltene Tiere. Darunter die in Hamburg stark gefährdete Haselmaus.

Beim Infoabend war das Meinungsbild entsprechend eindeutig. Bei einer Probeabstimmung sprachen sich von mehr als 100 Anwesenden gerade einmal vier für das neue Stück Gemeinsamkeit im Norden aus.

Der Versuch verdient Respekt

Ein Kommentar von Markus Lorenz

Boomtown Hamburg platzt aus allen Nähten. Die Stadt steuert auf die Schallmauer von zwei Millionen Einwohnern zu, womit sich der Konkurrenzkampf um Wohn- und Gewerbeflächen weiter verschärft. Der Versuch eines gemeinsamen Gewerbegebiets mit Schleswig-Holstein verdient deshalb Respekt. Wenn es im Stadtstaat an Platz für großflächige Angebote an die Wirtschaft fehlt, kann ein Wurmfortsatz auf dem Gebiet der Nachbarländer ein Ausweg sein. Geteilte Kosten machen das bundesweit beispiellose Konstrukt obendrein am Markt attraktiv. Dass betroffene Anwohner in Rahlstedt und Stapelfeld von der neuen Dimension norddeutscher Zusammenarbeit wenig beglückt sind, wenn sie dafür mehr Verkehr und Lärm ertragen müssen, ist ebenso verständlich wie letztlich unvermeidlich. Wo immer größere Bauprojekte geplant werden, feiert das St. Florians-Prinzip fröhliche Urständ. Das ist legitim – macht Behörden und Planern im Übrigen aber auch klar, wie wichtig eine möglichst schonende Umsetzung ist. Am Ende aber dürfen derlei Bedenken nicht die Oberhand gewinnen. Ein gemeinsames Gewerbegebiet in Hamburgs Osten kann für die arg beengte Metropole ein Befreiungsschlag sein und für beide Länder ein wirtschaftlicher Gewinn.

 

Leserbrief von mir:

13.06.2017  18.17 Uhr

Erst einmal meinen Dank dafür, daß Sie unsere Bürgerinitiative erwähnt und auch die Probleme erkannt haben, die sich vor Ort ergeben.

Herr Lorenz allerdings zeigt in seinem Kommentar, daß er sich nur auf den ‚Argumenten‘ bewegt, die der Senat vorgegeben hat.

Dazu wäre es gut, wenn er sich einmal in die Dokumentenlage einarbeiten würde, denn gerade ZWEI Argumente scheitern an den eigenen öffentlichen Papieren und Untersuchungen:

Das ist der angebliche Bedarf an Gewerbeflächen und die benötigten und zu erhaltenden Arbeitsplätze!

Wir hier in Großlohe kämpfen nicht nur um den Erhalt der Natur und unserer Naherholungsgebiete, sondern schlicht gegen die Willkür der Verwaltung und der Politiker! Es kann und darf nicht sein, daß es immer die Problemstadtteile sind, die die Opfer zu tragen haben! Wo bleiben denn Blankenese oder Wedel?

Ihre EIGENEN Untersuchungen und eine Kleine Anfrage der FDP von 2016 zeigen ganz klar, daß es genügend Gewerbeflächen in Wandsbek gibt. Selbst eine Untersuchung der Metropolregion Hamburg weißt KEINEN Bedarf aus. Es gibt reichlich Flächen innerhalb von Hamburg, die frei sind oder nach einer Sanierung als Gewerbegebiete genutzt werden könnten!

Es werden auch keine neuen Arbeitsplätze entstehen, wie es sich drastisch am Beispiel des existierenden Merkurparks gezeigt hat.

Dort wurden in den 90ern 6000 Arbeitsplätze versprochen! Bis heute arbeiten dort insgesamt etwa 1000 Menschen, von denen maximal 100 neu entstanden sind.

Auf die neuen Gewerbegebiete bezogen (und es handelt sich hier um den GLEICHEN INVESTOR Jebens!) werden 2500 Arbeitsplätze versprochen. Danach können wir davon ausgehen, daß höchsten eine Handvoll davon tatsächlich neu entstehen werden, denn die meisten Firmen wollen sich nur vergrößern und bringen ihre Arbeitnehmer mit!

Die Firmen, die dorthin umziehen wollen, hinterlassen andernorts Industriebrachen, wie zum Beispiel eine, die von Reinbek da hinziehen möchte!

Der EINZIGE Grund, warum der Hamburger Senat dieses Projekt ohne Rücksicht auf Verluste durchdrücken möchte ist, die RECHTLICHE LAGE zu sichern und als Modell durchzusetzen!

Weiterhin verstehe ich wirklich nicht, warum es so toll sein soll, wenn Hamburg ‚endlich‘ die 2 Mio. Einwohnermarke überschreitet? Sollte das etwa Größenwahn sein?

Und die Leidtragenden dieser Politik sind nicht nur die Haselmaus und die Einwohner von Großlohe, sondern ALLE im Umfeld Hamburg!

Darunter vor allem die Bauern, die nun langsam aber sicher im Umfeld von Hamburg keine Existenzfähigkeit mehr haben.

Aber ein Land ohne Bauern, das sollten SIE in Stade wissen, ist kein lebenswertes Land mehr!

 

Keine geordneten finanziellen Verhältnisse in Stapelfeld?

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Hier sehen wir den Stapelfelder Bürgermeister Jürgen Westphal, der neuerdings auf seiner amtlichen E-Mail Adresse nicht mehr erreichbar ist, auf der ÖPD zum ’neuen‘ Verkehrsgutachten am 30.5.2017 in Rahlstedt.

Für mich ist es immer wieder bemerkenswert, daß dieser Mann schon so lange und immer noch Bürgermeister des Ortes Stapelfeld ist, denn Kritikpunkte an seinem Regierungsstil und diversen Projekten des Dorfes hat dieser Mann schon genug geliefert.

Hier noch mal die Gemeindevertreter von Stapelfeld. Das ist wichtig, da es ja diese Leute sind, die die Geschicke des Ortes bestimmen.

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Ob die Zahl 13 hier ein BÖSES OMEN darstellt, möchte ich mal dahingestellt lassen.

Da ja dieser Bürgermeister unglaublich vehement die neuen Gewerbegebiete unterstützt, frage ich mich, WO denn nun die Vorteile für Stapelfeld liegen?

Würden sich die Gewerbesteuer-Einnahmen  wirklich lohnen?

Wie sieht eigentlich überhaupt die FINANZLAGE des Ortes aus?

Bemerkenswert aber ist das Protokoll der der Sitzungs des FINANZAUSSCHUSSES am 23.März 2017!

Diesem Protokoll darf und MUSS man entnehmen, daß die finanzielle Situation des Dorfes keinesfalls geregelt zu sein scheint!

Die Abrechnungen Stapelfelds scheinen nicht die gewählten Bürger des Dorfes zu machen, sondern sie überlassen dieses einer Firma Otto Cropp Hausverwaltungs GmbH. Diese aber scheint keinesfalls einen ordentlichen Job zu machen, wie man dem Protokoll entnehmen muß.

https://www.stormarn-hausverwaltung.de/

Noch viel weniger verstehe ich die Reaktion der Gemeindevertreter, die eine ’solche Abrechnung‘ scheinbar zu tolerieren gewillt sind! Allen voran der Bürgermeister Westphal, der ja eigentlich umgehend dieser Firma den Auftrag entziehen müßte, so wie ich das mal sehen möchte.

Aber auch Westphal dürfte da in unmittelbarer Verantwortung stehen, denn es kann ja wohl nicht angehen, daß da DIVERSE BELEGE und Kontoauszüge einfach so fehlen! Oder hat man da etwas zu verbergen?

Und es war ja offenbar nicht nur die Abrechnung für 2016 fehlerhaft, sondern auch schon die der vorherigen Jahre!

Und DA ist Herr Bürgermeister Westphal nicht eingeschritten? DA hat er kein Machtwort gesprochen und die Firma von diesem Auftrag entbunden?

Wieviel Geld bekommt die Firma Cropp dafür, daß sie einen derartigen Mist abliefert und dieses TOLERIERT wird? Toleriert von offenbar ALLEN Gemeindevertretern? Was stehen da für finanzielle Interessen dahinter, wenn man über JAHRE hinweg ein solches Arbeiten erlaubt, ohne dagegen einzuschreiten?

Was haben die da für eine Buchführung ihrer Finanzen? Wie konnte so etwas geschehen? Welche Konsequenzen zieht Westphal daraus für die Ortsverwaltung und für sich selber?

 

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Bei ein wenig Recherche im Internet zu dieser obskuren Firma Cropp und deren Partnern, kommt man auf wenig positive Beurteilungen!

DAS aber scheint den Gemeindevertretern Stapelfelds, allen voran dem Bürgermeister Westphal egal zu sein!?

Nach DEN Erfahrungen mit diesem Laden frage ich mich, wieso Herr Westphal nicht auch mal den Hintergrund zu dieser Firma betrachtet und daraus seine Konsequenzen zieht?

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Und bei den Partnern dieser Firma trifft man auf eine ebenfalls nur mäßig bewertete Einrichtung mit Namen GENEK. Mir persönlich sind Firmen, die sich mit ‚Energieankauf‘ beschäftigen, schon genauso suspekt, wie Immobilienfirmen ganz grundsätzlich.

Und die Bewertungen sind auch hier mehr als nur durchwachsen.

Für mich tut sich da die Frage auf, ob STAPELFELD über die Firma Cropp seine Energie ebenfalls bei GENEK bezieht? Würde ja irgendwie Sinn machen, wie ich das sehe?

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Presseschau vom 10.6.2017 !

In der heutigen Ausgabe des Wochenblattes MARKT hatten wir wieder einen wirklich guten Artikel, der auch dem dämlichsten Politiker oder Beamten zeigen sollte, daß es hier KEINE ZUSAMMENARBEIT mit der Bevölkerung gibt!

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Möbel Höffner stinkt zum Himmel! Oder: Kriegers Kloake!

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Es liegen mir Berichte vor, daß im unmittelbaren Bereich von Kriegers Möbel Höffner in Barsbüttel eine echte mittlere Umweltkatastrophe abgeht!

Krieger hat neben dem Möbelhaus einen Parkplatz für LKWs, der von den Fahrern auch über Nacht oder am Wochenende, wenn sie nicht fahren dürfen, als Rastplatz genutzt wird.

Krieger hat dort zwar für die Fahrer, die meist aus dem Ostblock kommen, eine Toilette eingerichtet, die aber offensichtlich kaum von denen genutzt wird. Warum, kann ich nur vermuten: Denen sind die Wege dorthin zu lang.

Statt dessen scheißen und pissen sie (ich schreibe das absichtlich in drastischen Worten) einfach direkt in die Büsche und Hecken, die den Parkplatz von dem kleinen Weg trennen, auf dem Spaziergänger zum Stapelfelder Moor wandern wollen.

Wie man mir berichtete, stinkt es an sehr warmen Tagen derart gottserbärmlich, daß man dort kaum noch entlang gehen kann. Überall gibt es Kotreste und Klohpapier. Und die Hunde der Spaziergänger schnüffeln daran und beschmutzen sich. Lecker!

Weiterhin scheinen die Fahrer direkt bei ihren LKWs zu kochen und werfen danach ihren gesamten Müll dezent in die Landschaft! Ja sogar offene Feuer sollen dort angefacht worden sein, um sich das Süppchen zur Nacht zu kochen. Klasse! Wir denken da gerne an sommerliche Waldbrandgefahr etc.pp. Allerdings erübrigt sich das ja bald, wenn der ganze Mist zubetoniert ist.

Nun befindet sich dieser Parkplatz ja jetzt noch ein paar Meter vom NATURSCHUTZGEBIET entfernt, aber Krieger hat schon die Genehmigung erhalten, einen riesigen LKW-Rangierplatz bis zu 50 m an das Stapelfelder Moor heran zu bauen.

Wir brauchen also nicht viel Fantasie, uns vorzustellen, daß dieses dreckige Gehabe dann bald unmittelbar neben dem Moor stattfinden wird.

Es soll auch schon Proteste und Eingaben bei den Barbütteler Behörden, der Polizei  oder den Umweltverbänden gegeben zu haben, aber offenbar scheint das dort ‚kein Thema‘ zu sein, was mich natürlich verwundert und zu dem Schluß kommen läßt, daß dort Niemand dem Krieger ans Bein pinkeln möchte, vor lauter Angst, man könnte sich vielleicht dessen Gunst verscherzen.

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Hier der Bebauungsplan aus Barsbüttel, der schon genehmigt worden ist.

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Daß dabei auch viele Tier- und Pflanzenarten gefährdet werden, die auf der tiefroten Liste stehen, versteht sich von selbst!

Und von denen gibt es dort schon Einiges, wie zum Beispiel den Feldhamster, aber auch unsere kleine Haselmaus lebt da (noch). Von der kleinen Holzbiene, die man gerade auch bei uns in Großlohe nachgewiesen hat, mal ganz zu schweigen.

Nun versuche ich ja immer, solche Berichte zu verifizieren, denn es ist immer gut, ein paar Beweise in der Hand zu haben. Deshalb habe ich mich mal wieder auf den Weg zu Höffner gemacht, um mir das Desaster selber anzusehen.

Dreckige Unterhosen habe ich zwar nicht gefunden, und auch Müll konnte ich nicht sehen, aber Scheißhauspapier lag reichlich herum!

Da es ‚leider‘ regnete, konnte ich den Gestank nicht bemerken, aber der optische Eindruck unterstützte die Behauptung über die ‚Wohlgerüche‘ eindrücklich!

Hier die Bildchen, die ich dabei gemacht habe.

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Rechts sehen wir die Einfahrt zum LKW-Parkplatz, den man bei der Google-Earth-Aufnahme gut erkennen kann. Gleich hinter dem Auto verläuft links vom Eingang der kleine Spazierweg und hinter den Bäumen weiter links befindet sich dann schon direkt  das Stapelfelder Moor, das ja eigentlich ein NATURSCHUTZGEBIET sein sollte.

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Hier an der Einfahrt zum Parkplatz hat Krieger ein Schild in mehreren Sprachen aufstellen lassen, das die Fahrer auf die Nutzung der Toiletten hinweist. Treusorgend, wie er ja nun mal ist.

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Aber dieses Schild scheint nur eine Feigenblattfunktion zu erfüllen, da sich die Fahrer einen Scheiß drum kehren, im wahren Sinne des Wortes!

Jetzt gehen wir ein paar Meter in diesen hübschen idyllischen Weg hinein. Man braucht gar nicht weit zu gehen, dann trifft man schon auf die Hinterlassenschaften der Fahrer.

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Echt lecker, wenn man mich fragt!

Schlimm aber wird es, wenn man bedenkt, daß demnächst der Parkplatz bis DIREKT an des NSG reichen wird, so daß die Fahrer dann ihre ‚Geschäfte‘ genau neben eben diesem erledigen werden.

Dürfte wirklich gut für die Natur dort sein, wenn man mich fragt!

Daß es Herr Krieger offensichtlich mit dem Naturschutz nicht wirklich so genau nimmt, sieht man zusätzlich noch an dieser Veranstaltung, die wohl dieses Jahr wieder dort stattgefunden hat.

http://www.thedriversclub.de/tour/supercar-sunday-no-4/

Die Jüngelchen, die diese Wagen besitzen, scheuen sich nicht, zwischen der Autobahn und dem Kreisel Rennen zu fahren und ihre Reifenspuren zu hinterlassen. Vom Lärm und dem Bezingestank brauchen wir gar nicht erst zu reden! Auch den finden die Tierchen rund um Höffner sicherlich sehr angenehm, wenn man mich fragt!

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http://hamburg.carpediem.cd/events/1082284-supercar-sunday-hamburg-no-2-at-m-bel-h-ffner-hamburg-barsb-ttel/

Am Ende des Beitrages wird zwar darauf hingewiesen, daß Raser nicht geduldet würden, aber das wird nach Zeugenberichten genauso streng verfolgt, wie es die Vorgaben auf dem Toiletten-Hinweisschild werden. Und die Polizei winkt lächelnd ab.

Man schmeißt sich in die wenig breite Brust und wähnt sich auf der richtigen Seite, schaut aber getrost über all den MIST, im wahren Sinne des Wortes, gerne hinweg!

Schließlich möchte man ja die Kunden nicht vergraulen!

Und der Moto-Event für die kleinen Miniaturmachos und PS-Junkies wird dann auch noch dadurch ergänzt, daß auch die lieben Kleinen mal ordentlich das Heulen ihrer Mikro-Boliden hören und bezingeschwängerte Luft atmen dürfen!

‚BENZIN IM BLUT!‘ ist das Motto, das man unbedingt schon dem Nachwuchs einimpfen möchte, wozu Höffner sein Scherflein beiträgt!

http://mini-moto-event.de/

Immerhin ist es doch toll, den Kleinen schon beizubringen, wie man gezielt die Umwelt kaputt und die Gehörgänge der Nachbar zerrüttet!

Mini-Moto1

Mini-Moto2

 

Das LÜGEN von SPD und GRÜNEN nimmt kein Ende!

Poster Grüne Betonpartei

https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/56600/fl%C3%A4chenmanagement-und-entwicklung-f%C3%BCr-gewerbe-und-industrie-fortsetzen.pdf

Hier fragen die SPD und die GRÜNER der Bürgerschaft den Senat, wie es mit dem Flächenmanagement in Hamburg steht!

Wie bigott ist DAS denn?

Sie handeln King Olaf in voreilendem Gehorsam, um ihre netten Pöstchen zu erhalten!

Echt drastisch!

Dazu mal bei Herrn Buschhüter auf seine Webseite gehen und dort vor allem die Kommentare lesen!

http://www.buschhueter.de/viktoriapark-und-minervapark-informationsveranstaltung-zum-thema-verkehr/

Wie oft wollen die uns eigentlich noch erzählen, daß ein BIOTOP einen Schutz gegen Irgendetwas darstellt? AM Buchenkamp zerstören die gerade 4 davon!

Und wenn die Zeit kommt, und der Senat eine Notwendigkeit dazu gekommen sieht, wird auch dieses Jebensche Biotop schlicht und ergreifend platt gemacht!

Es lebe die Metropolregion Hamburg! Es lebe der Ring 3!

Zitat:

Ein prominentes Beispiel ist das interkommunale Gewerbegebiet, das in Rahlstedt
und Stapelfeld geplant wird und ein Modellprojekt für die gesamte Metropolregion
darstellt. Die Planung war über vier Jahre unter Führung des Bezirksamts Wandsbek
mit Hamburger Fachbehörden, der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn,
dem Kreis Stormarn, der Gemeinde Stapelfeld und der Landesplanung Kiel weiter-
entwickelt worden. Im April 2016 wurde das Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 durch einstimmigen Beschluss des Wandsbeker Planungsausschusses gestartet, um die bauplanungsrechtlichen Grundlagen für den Hamburger Teil (Viktoriapark) eines grenzüberschreitenden Gewerbegebiets mit der Gemeinde Stapelfeld zu schaffen.
Parallel dazu hat auch die Gemeinde Stapelfeld im Juni 2016 das Planverfahren für
ihren Teil des Gewerbegebiets begonnen. Auf Hamburger Seite sollen 26,5 ha, auf
Stapelfelder Seite 13 ha Gewerbeflächen entstehen, geeignet für Handwerk, Produk-
tion und wissensorientiertes Gewerbe. Logistik als verkehrsintensives Gewerbe ist
explizit ausgeschlossen.
Um verkehrliche Auswirkungen in den umliegenden Durchgangsstraßen feststellen
und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, wird ein Verkehrsgutachten
erstellt. In zahlreichen Gesprächen mit Anwohnerinnen und Anwohnern wurden
bereits Bedenken und Wünsche aufgenommen und beschlossen: zum Beispiel eine
ökologische und energieeffiziente Bebauung, die Sicherung der Knicks – auch auf
dem geplanten Gewerbegebiet – und vor allem Beteiligungsprozesse, insbesondere
zu den Fragen der Gestaltung des Landschaftsraums und zur Abwicklung des Ver-
kehrs.

Neben der regulären Beteiligung der Öffentlichkeit nach Maßgabe des Baugesetzbuchs läuft zurzeit ein breit angelegter Workshop-Prozess zu naturräumlichen Ausgleichs- und Aufwertungsmaßnahmen.

Betrachtet werden sollen nach Vorstellungen von SPD und GRÜNEN die weitreichenden Grünflächen zwischen Großlohe und Stapelfeld für die Aufwertung des Natur- und Landschaftsraums, die Erholung und landwirtschaftliche Flächen zur Entwicklung der Großen Heide. Außerdem wurde festgelegt, dass der Investor mit einem städtebaulichen Vertrag verpflichtet wird, im Grünstreifen zwischen der Wohnbebauung und dem entstehenden Gewerbegebiet eingesetzlich geschütztes Biotop zu entwickeln. Mit diesem neu entstehenden Biotop,das von der Behörde für Umwelt und Energie anerkannt und geführt werden soll, wird außerdem verhindert, dass der Ring 3 durch die Feldmark verlängert werden kann.

Die Umsetzung aller ökologischen Maßnahmen wird eng mit den Naturschutzverbänden abgestimmt.

Die Ausweisung der Fläche südlich der Stapelfelder Straße als Gewerbegebiet geht
auf eine Entscheidung des CDU-Senats von 2007 zurück. Damals war ausdrücklich
noch ein Logistik-Gewerbegebiet vorgesehen,das von der SPD kritisiert wurde. SPD
und GRÜNE haben die alten Pläne nun verändert: arbeitsplatzintensives Gewerbe
statt verkehrsträchtiger und flächenzehrender Logistik. Der darauf folgende entscheidende Beschluss des Bezirks für das Planverfahren zu den neuen Gewerbeflächen wurde noch einstimmig gefasst und die Rahlstedter-CDU „begrüßte“ die Planung und „hob die Bedeutung des Projekts als Modellversuch hervor“ (Sitzungsprotokoll 12.04.2016). Doch inzwischen will die Bezirks-CDU die Gewerbefläche trotz aller ökologischen Begleitmaßnahmen verhindern und bekämpft sie öffentlichkeitswirksam. Im September ist Bundestagswahl. Obwohl einst größter Befürworter des neuen Gewerbegebiets, bestreitet die Rahlstedter-CDU heute den Bedarf an neuen Gewerbeflächen. Der Hafen würde nicht mehr so boomen wie früher.
…….
4. dafür Sorge zu tragen, dass die Bebauungsplanung für das länderübergreifende
Gewerbegebiet Rahlstedt/Stapelfeld („Viktoriapark/Minervapark“) fortgesetzt wird. …

Presseschau vom 2. Juni 2017!

Das Stormarner Tageblatt bringt einen wirklich sehr guten Artikel über die lächerliche Vorstellung am 30.5.2017, bei der uns dieses unsägliche ‚Gutachten‘ erklärt werden sollte!

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Verkehrsplaner Phillipp von Werder erläuterte den gut 100 Teilnehmern der Informationsveranstaltung das Gutachten      Fotos: Birgit Maurer

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Jörn Napp von der Bürgerinitiative ‚Rahlstedt 131‘ zeigte eine eigene Darstellung der bereits vorhandenen Lärmbelästigung entlang der betroffenen Straßen

(Anmerkung von mir: Wir bemerken unser neues LOGO, das hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde!)

https://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/strassen-schon-jetzt-ueberlastet-id16959431.html

Stapelfeld : „Straßen schon jetzt überlastet“

vom 2. Juni 2017

Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zahlreiche Anwohner protestieren gegen das Verkehrsgutachten für ein neues, länderübergreifendes Gewerbegebiet.

Im Grenzgebiet zwischen Hamburg-Rahlstedt und Stapelfeld (Kreis Stormarn) wird ein gemeinsames Gewerbegebiet geplant. Grundlage ist ein gemeinsamer Kooperationsbeschluss (2015). Die Stapelfelder Gemeindevertreter erklärten im April ihre Absicht zur Zusammenarbeit. Anschließend an den schon bestehenden „Merkurpark“, der zwischen Sieker Landstraße (L  222) und Stapelfelder Straße liegt, sollen der „Victoriapark“ auf Hamburger Gebiet und der „Minervapark“ auf Stormarner und Hamburger Gebiet entstehen. Dazu werden die B-Pläne Rahlstedt 131 und Stapelfeld 16 derzeit vorbereitet. Bisher überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen sollen für die neuen Gewerbeflächen südlich und nordöstlich der Stapelfelder Straße genutzt werden.

Nun wurde das Verkehrsgutachten vorgestellt. Viele Zahlen, Statistiken, Berechnungen und Prognosen stellte der Ingenieur Philipp von Werder (wfw nord consult) vor, doch die im Gutachten als beherrschbar vorhergesagten Verkehrsmehrbelastungen stießen bei den zahlreich erschienenen Anwohnern auf Empörung: „Die Straßen sind schon jetzt überlastet“, „Die Lärmbelästigung wird unerträglich“, war in zahlreichen Varianten zu hören. Besonders Bewohner des Wiesenredders fühlten die wahre Verkehrslage verkannt und sprachen von „Schleichwegen“, die auch von Lkw genutzt würden, und Geschwindigkeitsübertretungen. Die gefühlte Verkehrsbelastung übersteigt offensichtlich die gemessene.

Mit dem Ausbau der Sieker Landstraße und der Stapelfelder Straße auf jeweils vier Spuren, Kreisverkehren an Knotenpunkten, zwei entlastenden neuen Planstraßen, die die beiden Hauptsstraßen verbinden, einem Ringverkehr im Victoriapark und zusätzlichen Abbiegerspuren wollen die Verkehrsplaner dem gefühlt jetzt schon vorhandenen Verkehrsinfarkt entgegen wirken.

Prognostiziert werden auf der 46,9 Hektar großen Gesamtfläche der beiden neuen Areale 9060 Fahrten pro Tag, davon 940 Lkw. Im Minervapark mit 20,4 Hektar, davon 14,5 Hektar auf Stapelfelder Gebiet, wird mit 3940 Fahrten pro Tag, davon 419 Lkw, gerechnet. Maßnahmen wie Jobticket des HVV, Schaffung von mehr Ladesäulen für E-Fahrzeuge sowie Anpassungen des ÖPNV sollen zusätzliche Entlastung bringen. Diese Maßnahmen sind auf frühere Anregungen der Anwohner zurückzuführen. Die fühlten sich jedoch trotzdem nicht Ernst genommen.

Der Hamburger Senat würde das Projekt „durchboxen“, egal, was die Bürger wollen, so der Tenor vieler Wortbeiträge. Die Bürgerinitiative „Rahlstedt 131.de“ hat in einer Broschüre ihre Bedenken dargestellt. Sie zweifelt die grundsätzliche Richtigkeit der Messmethoden beim Verkehrsaufkommen und die Richtigkeit von Prognosen grundsätzlich an und wehrt sich gegen die Vernichtung von Natur. Auch die Notwendigkeit weiterer Gewerbeparks wird grundsätzlich bezweifelt. Besonders pikant: Das jetzt überplante Gebiet war einmal Ausgleichsfläche für den Merkurpark. Timo Wedemann-Korte vom Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung rechnet mit dem Beginn des B-Plan-Verfahrens Mitte 2018 und einem Erschließungsbeginn nicht vor 2019. Stapelfelds Bürgermeister Jürgen Westphal sieht die Planungen als positive Entwicklung für die Gemeinde an. Man müsse allerdings die Verkehrsbelastung im Auge behalten und wie die Auffahrten zur Autobahn gestaltet werden müssen. Das alles soll jetzt in Fachgesprächen und den Ausschüssen beraten werden.