Schlagwort-Archive: WAS

Naturschutz-Gesetze gelten NUR für Otto-Normalbürger, nicht für die Regierung!

Luftaufnahme-VictoriaPark010514-klein

Auf diesen Flächen sollen die Gewerbegebiete Victoria-Park und Minerva-Park gebaut werden.

Nicht nur, daß diese explizit unter LANDSCHAFTSSCHUTZ stehen, dort befinden sich auch viele hundert Meter NATURSCHUTZ-OBJEKTE, nämlich DIE KNICKS!

Landschaftsschutz kann man mit einem Federstrich behördlich mal eben anullieren, aber bei NATURSCHUTZ ist das schon schwieriger.

Das durften schon vor Jahren einmal die Organisatoren des TREFFPUNKTES GROSSLOHE erfahren, die ein kleines Brachgebiet erstanden hatten, um dort einen interkulturellen Garten zu eröffnen.

Wegen des dafür notwendigen Durchbruchs von etwa 2 Metern durch eben einen Knick, wurde das Ganze behördlich untersagt. KNICKSCHUTZ! Klar! Versteht jeder tumbe hergelaufene Bürger.

Hier das besagte Gebiet, fotografiert aus dem 8. Stock meines Wohnhauses:

Brachfeld2

Dieser Vorgang wurde mir per Mail von dem SPD-Abgeordneten Buschhüter bestätigt.

Bei dem geplanten neuen Gewerbegebiet gilt das Alles aber nicht mehr. Da werden alle Ausnahmeregelungen der Vorschriften hervorgeholt und der Naturschutz mit Kampfstiefeln in den Matsch getreten!

HUNDERTE VON METERN KNICK sollen geopfert werden!

Da beruft man sich darauf, daß man die vorhandenen Knicks, die teilweise noch aus dem 16. Jhd. stammen, wunderbar in die neuen Gewerbegebiete integrieren will, ganz nach dem Vorbild im Merkur-Park! Und man will ja auch ein paar Meter neue anpflanzen. Prima!

Victoria-Minerva-Park-Bauplanung0917

Hier sehen wir das auf den Plänen für diese Parks, dabei stellen sich einem schon beim Wort PARK in einem solchen Zusammenhang die Nackenhaare senkrecht. Wir erinnern uns da ungerne an Begriffe wie ENTSORGUNGSPARK, was nichts Anderes bedeutete, wie eine ATOMMÜLLDEPONIE!

Aber auch die GRÜNEN im Hamburger Senat oder in der Umweltbehörde, nennen solche Pläne eine AUFWERTUNG DER NATUR! Das wurde wörtlich von Senator Kerstan in einem Brief an mich gesagt!

Wie schön das aussieht im Merkurpark kann sich Jeder mal bei einem persönlichen Sonntagsspaziergang betrachten.

Hier das EINZIGE noch halbwegs ordentliche Knickstück, das aber auf beiden Seiten von Parkplätzen und LKW-Rangierflächen umgeben ist. Gut für die Tieren dort, wie man sich vorstellen kann!

20160706_193656

20170413_133345

Extrem naturnah und AUFGEWERTET!

Die VOLKSDORFER ZEITUNG in der Oktober-Ausgabe 2017 hat dieses Thema beim Schopf gepackt.

VolksdorferZeitung1017Knickschutz-WarWohlNix-klein

Und da lernen wir, daß zum Schutz unserer NATURSCHUTZGEBIETE gerade mal 1,5 Stellen vorgesehen sind!

Allerdings fragt man sich da, wie es unter diesen Umständen zu der oben genannten Entscheidung zuungunsten des Interkulturellen Gartens kommen konnte? Wurden da die 1,5 Menschen extra auf dieses Problem hingewiesen und zur Tat aufgefordert?

Aber warum nicht im Fall des Victoria-Parks?

Ein Schelm, der sich dabei etwas Arges denkt!

Advertisements

Stapelfelder OHRFEIGE für die GRÜNEN!

Stapelfeld-Wahlergebnisse240917

Ähnlich wie bei uns in Großlohe haben auch die Bürger in Stapelfeld den GRÜNEN eine kräftige Ohrfeige verpaßt!

Überall, wo Menschen mit der rücksichtslosen Politik der GRÜNEN konfrontiert sind, fallen auch die Wahlergebnisse entsprechend aus!

Auch in Stapelfeld, deren Bürger ja dieses wunderschöne neue Gewerbegebiet auch bekommen sollen, fallen die GRÜNEN deutlich unter die 5%-Klausel.

Allerdings sollte man dort in sofern vorsichtig sein, daß sich ja die lokale CDU unmißverständlich FÜR die B-Pläne ausgesprochen hat.

Schließlich sind die ja auch besonders dicke mit den Jungs von der WAS!

 

 

 

Stapelfeld 16: Bürgermeister WESTPHAL belügt seine Bürger!

DSCF3522-klein

Na ja, es ist ja seit Langem bekannt, daß der kleine Ex-Unteroffizier seinen fast genauso kleinen Ort Stapelfeld offensichtlich unter einer relativ guten Kontrolle hat! Immerhin geht diese soweit, daß die Bürger dort ihm seine UNGEORDNETEN FINANZEN nicht nachtragen!? Schon sehr bemerkenswert!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/keine-geordneten-finanziellen-verhaeltnisse-in-stapelfeld/

Seine Verbindungen zur WAS und deren Interessen sind ebenfalls offensichtlich, wobei ich mich persönlich immer frage, WO die Vorteile Stapelfelds oder seine persönlichen in diesem Spielchen sein könnten?

Verspricht sich Herr Westphal eine GESUNDUNG seiner finanziellen Probleme von den Plänen um den Minerva-Park? Und wenn ja, WOHER sollen die Gelder kommen? Von der WAS oder von Jebens persönlich?

Vor ein paar Tagen traf sich in Siek der Bauausschuß in Sachen ‚Stapelfeld 16‘, was nichts Anderes bedeutet, als die Pläne um den Minerva-Park, der ja nur der Wurmfortsatz zum Victoria-Park wäre!

Es wurde das ’neue‘ Gutachten‘ vorgelegt, das dann etwas später (am 9.10.17) den Bürgern Stapelfelds erklärt werden soll.

Bei diesem Gutachten dürfen wir wieder einmal feststellen, daß es IMMER DIE GLEICHEN FIRMEN sind, die diese ‚Untersuchungen‘ erstellen, die noch nicht einmal das Druckerpapier wert sind! Alles Namen, die uns auch in Hamburg schon sattsam bekannt und notorisch sind!

Siek-Bauausschussitzung100917-1

Siek-Bauausschussitzung2

Nun gibt es das kleine aber schwierige Problem, daß große Teile des beplanten Gebietes bis heute leider dem Investor JEBENS noch nicht gehören, sondern im Besitz eines ansässigen Großbauern sind, der NICHT verkaufen will!

Sein einziges Angebot war es bis heute, in der Flächen-Größenordnung 1:4 zu tauschen, aber NUR gegen anbaufähiges Land, das auch in der Nähe seines Hofes gelegen sein müßte. Da es diese Flächen aber nicht gibt, ist es bisher nicht zu einer Übereinkunft gekommen.

MinervaPark-Besitzsituation-Seop2017

Man muß sich also fragen, wie das Amt Siek und das Dorf Stapelfeld die Planungen trotzdem weiterführen wollen, obwohl es gar keine einheitlichen Besitzverhältnisse dort gibt?

Die Pläne für ein ‚interkomunales Gewerbegebiet‘ könnte man natürlich (und das würden die Planer sicherlich auch anführen) mit dem kleinen Rumpfgebiet begründen, das ja nun mal auf Stormarner Seite liegt. Trotzdem wären, zumindest für die Stapelfelder Seite der Plan eigentlich gestorben.

Hier noch mal ein Blick auf die nicht vekaufte Fläche aus der Richtung Stapelfeld gesehen. Im Hintergrund sieht man schon ein paar Gebäude des Merkurparks.

20170417_175521

Wenn am 9.10. die Bürgerversammlung Stapelfeld zusammenkommt, wo dann dieses ‚Gutachten‘ vorgestellt und diskutiert werden soll, wäre es sehr empfehlenswert für die Bewohner, sich dieses Machwerk noch einmal sehr genau durchzulesen und Schlüsse daraus zu ziehen!

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/02/2017_09_18B-Plan16BegruendungVorenwurf2017_09_.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/01/2017_09_18B-Plan16Vorentwurf2017_09_04.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/03/2017_09_18B-Plan16Vorentwurf2017_09_04_A4-3.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/04/Anlage12017_09_04FUNKTIONSPLAN_2_.pdf

Grundsätzlich enthält dieses Pamphlet nichts Neues. Man arbeitet auch hier mit immer den gleichen ‚Argumenten‘ und Zahlen, die wir schon sattsam aus den anderen Machwerken kennen. Warum sollte sich da auch etwas ändern, wenn die beauftragten Firmen immer die gleichen sind?

Es gibt in diesem sogenannten Gutachten ein paar kleine versteckte aber feine Hinweise auf das, was nicht nur uns in HH-Großlohe, sondern damit auch den Stapelfeldern in Haus steht, sollten diese Pläne tatsächlich durchgesetzt werden!

Und DIESE sind teilweise bisher noch nicht veröffentlicht worden! Das betrifft zum Beispiel die Gebäudehöhen, vor allem aber deren Nutzung!

Zunächst einmal betrachten wir uns das aus Stapelfelder Sicht größte Problem: Die Verkehrszunahme!

Karte-Verkehrssituation

Auch in diesem Vorschlag werden wieder genau die gleichen Argumenten hervorgeholt, die wir schon zur Genüge kennen. Schön ist aber die Bezeichnung der Alten Landstraße (L 222) als ’sehr leistungsfähig‘! OK, das stand auch schon mal in anderen ‚Untersuchungen‘ aber hier wird es noch einmal betont.

Stapelfeld16-Erschliessung

Stapelfeld16-Ortsumgehung

Wer sich als Stapelfelder durch solche Sätze beruhigen läßt, muß schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein! Wenn die L 222 mal wieder dicht ist, was nachweislich nahezu täglich der Fall ist, werden die meisten Fahrzeuge natürlich trotz der schicken Beschilderung und ein paar Busnasen durch den Ort selber fahren.

Auch die Tatsache, daß hier der größte Teil des zusätzlichen Verkehrsaufkommens in Richtung Rahlstedt-Dorf fahren wird, gibt man unumwunden zu, wobei man aber das Problem eben nur am Rande erwähnt, da es sich ja hier um den Stapelfelder Teil des Gewerbegebietes handelt.

Das Problem des Lärmschutzes wird auch mal so ganz nebenbei abgehandelt und ist natürlich sehr leicht lösbar, da die hinzukommenden 2 dB ja weiter nicht auffallen.

Stapelfeld16-Laermschutz

Da das Lärmproblem heute schon erschreckend hoch ist, weiß man seit Langem, nur nicht in Stapelfeld beim Bürgermeister!

Screenshot (1752)

Spannend wird es, wenn wir und die Bebauung und deren Nutzung ansehen.

Die neu zu errichtenden Hütten dürfen locker 20 m und an einigen Stellen durch kleine bauliche Tricks (Staffelgeschoß) noch höher werden.

Das entspricht mehr als der Höhe des Wohnhauses im Bachstückenring, in dem ich residiere!

20150809_123906

Nur, damit wir uns eine kleine Vorstellung davon machen können, was da auf uns zukommt! Das entspricht also ganz locker einem Wohnhaus von 8 bis 10 Stockwerken!

Stapelfeld16-Gebaeudehoehen1

Stapelfeld16-Gebaeudehoehen2

Das bedeutet weiterhin, daß wir ganz sicher Gebäude bekommen werden, wie wir sie schon vom Merkur-Park her kennen. Wie dieses hier zum Beispiel:

20170413_132558

Na, wem das nicht gefällt, dem ist nicht mehr zu helfen! Zumal man ja auch auf die dortige lobend erwähnte DACHBEGRÜNUNG auf diesem Haus hinweisen muß.

OK, die sieht man nur aus der Luft, aber sie ist da und soll sich sinnvoll für gefährdete Tierarten erweisen!?

Dann aber wird es richtig spannend, wenn man sich die geplante Nutzung der Gebäude ansieht, und HIER gibt es ein paar Hinweise, die man uns BISHER noch nicht erzählt hat, nämlich alle die vielen AUSNAHMEN, was die mögliche Nutzung betrifft!

Stapelfeld16-Gebaeudenutzung1

BISHER hat man uns immer erklärt, daß JEDWEDER EINZELHANDEL untersagt wäre! Jetzt aber gibt es da massenweise Ausnahmen, wie zum Beispiel den Handel mit Autos, wie wir ihn schon vom Merkurpark her kennen.

Stapelfeld16-Gebaeudenutzung

Schwierig wird es, das Problem der AUSGLEICHSFLÄCHEN zu benennen und dem Bürger zu erklären!

Stapelfeld16-Ausgleichsproblem

Immerhin sprechen die auch gewisse ‚Probleme‘ an, die aber natürlich alle leicht lösbar sind!

JETZT PLÖTZLICH werden mögliche Ausgleichsflächen PLANEXTERN erwähnt, das heißt, diese könnten auch in HUSUM oder am AMAZONAS liegen! Danke, als ob wir das nicht schon geahnt hätten.

Solche Flächen sind im gesamten Bebauungsbereich nämlich NICHT vorhanden!

Dazu noch mal meine Artikel über die ‚Lügen über die Ausgleichsflächen‘:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/30/die-luege-ueber-die-ausgleichsflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/17/die-luege-um-die-ausgleichsflaechen-vom-merkur-und-victoria-park/

Und dann haben wir da noch die Sache mit den ach so toll integrierten KNICKS!

Bei diesem Thema wird es am allerschönsten, denn da wird uns ja immer der Merkur-Park als besonderes Vorbild genannt. Dabei kann sich JEDER einfach mal selber ein Bild davon machen, wie toll diese Knicks oder deren Reste in das Gewerbegebiet ‚integriert‘ wurden. Sicherlich finden die dort lebenden Arten diese neuen Habitate ganz toll, mal davon abgesehen, wo sie alle die Jahre (Der Merkurpark ist seit Ende der 90er Jahre immer noch nicht fertig bebaut) überleben sollen!?

Vom Baulärm FÜR UNS ANWOHNER mal ganz zu schweigen!

Auch hier empfehle ich allen denen, die keine Zeit haben, sich mal dieses Premium-Gewerbegebiet selber anzusehen, meinen kleinen virtuellen Spaziergang zu machen, der Jedem ein solides Bild der ’naturnahen Situation‘ der ‚integrierten Knicks‘ usw. geben wird!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Hier noch der am besten erhaltene Teil, der aber zum Beispiel für die Haselmaus nicht mehr bewohnbar sein dürfte, schon wegen der Rangierflächen, die zwar aus wasserdurchlässigen Steinen bestehen, aber von schweren LKWs befahren werden.

20160706_193620

20170413_132900

Stapelfeld16-SchutzgutLandschaftKnicks

Immerhin geben sie hier zu, daß es zu erheblichen Veränderungen der Landschaft kommen wird, aber hier gelten die Vorschriften für die unter Naturschutz stehenden Knicks eben nicht! Da werden dann schnell die vielen Ausnahmen von den Ausnahmen hervorgeholt, die natürlich NUR für die Politik und die Vewaltung unserer Stadt gelten. Die bedienen sich ja gerne der vielen Ausnahmeregelungen!

Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde einmal die Schaffung eines kleiner interkulturellen Gartens auf einer Brachfläche neben meinem Haus damit abgelehnt, daß da etwa 2 m Knick zerstört würden.  Das wurde mir durch Herrn Buschhüter selber in einer Mail bestätigt! Im geplanten Gewerbegebiet sind es HUNDERTE VON METERN!

brachfeld2

Stapelfeld16-Knicks

Stapelfeld16-HabitatGehtVerloren

Und dann möchte ich noch einmal auf die gefährdete Tierwelt kommen, die hier tatsächlich angesprochen wird.

Da haben wir ganz besonders die unter strengem Schutz stehende HASELMAUS, die auf diesem Gebiet vorkommt. Oder die Fledermäuse, die ebenfalls noch recht zahlreich herumflattern!

taz130117ausdiemaus

Da hat man sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Man hat sich offensichtlich Gutachten von zwei Personen erstellen lassen, die auf den ersten Blick einen unverfänglich-neutralen Eindruck hinterlassen sollen. Leider wurden allerdings deren Untersuchungen in diesem Papier nicht abgedruckt, weshalb ich sie Beide zu einer Stellungsnahme angeschrieben habe.

Da wäre Nora Wuttke. Wenn man ihrer Webseite glauben darf, ist das höchste aller zu schützenden Güter das Leben und das Habitat auch und gerade der Haselmaus!

http://www.noraWuttke.de

Man bekommt geradezu Tränen der Rührung darüber, wenn man lesen darf, mit welcher unglaublichen Energie und Fachwissen diese Dame den Haselmäusen hilfreich in die Seite tritt. Auch im Falle des Victoria- und Minerva-Parks?

Und dann Holger Reimers, der offenbar beim NABU angesiedelt ist! Von ihm finden wir einige Schriften im Netz zur Rettung der Fledermäuse in Hamburg:

http://www.hamburg.de/contentblob/2672352/cf56732479bb75f6e27cc2dae37ecd15/data/holger-reimers-kernbereiche-der-staedtischen-biodiversitaet-fledermaeuse-im-hamburger-siedlungsbereich.pdf

http://www.hamburg.de/contentblob/2672374/a7d1bf51fda84d75b0682bc1eaa1e051/data/holger-reimers-foerderung-der-biodiversitaet-was-kann-man-tun-fuer-fledermaeuse-im-hamburger-siedlungsbereich.pdf;jsessionid=8309BD006EE4B8F1ADF8CB900C55A098.liveWorker2

Und sogar mit diesen süßen Viechern in RAHLSTEDT hat er sich schon beschäftigt!

http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/die-fledermaeuse-vom-rahlstedt-center-in-hamburg-d15196.html

Ob er jetzt auch an all den schönen neuen Häusern solche Fledermauskästen anbringen lassen will? Ich meine, in solchen tollen Villen sollten sich diese Tiere natürlich viel wohler fühlen als in der kruden Natur!

Solche Kästen sind ja schön und gut an Stellen, wo eh keine Natur vorhanden oder schon kaputt ist, aber erst ein LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET, in dem diese Tierchen zahlreich vorkommen, vorher zu zerstören und danach die Anbringung von Kästen für Hasel- und Fledermaus als ‚AUFWERTUNG‘ zu bezeichnen, grenzt wirklich an Unverschähmtheit und auch Dummheit!

Nun ja, ich kenne deren Stellungnahmen noch nicht im Wortlaut, aber wir dürfen gerne davon ausgehen, daß beide Herrschaften sich POSITIV zur Bebauung äußern werden, denn sonst wäre ja der B-Plan hinfällig!

Aus meiner Sicht ein sehr schwerer Fall von INSTRUMENTALISIERUNG der Naturschutzverbände!

Hier meine Mail an Beide, die ich gestern abgeschickt habe. Bisher ist natürlich noch keine Antwort eingetroffen:

mail@norawuttke.de

hreimers@uin.de

24.9.2017  17.38 Uhr

Sehr geehrte Frau Wuttke,

sehr geehrter Herr Reimers.

Zunächst zu meiner Person ganz kurz:

Ich bin einer der Vertrauenspersonen der Bürgerinitiative ‚Kein Rahklstedt 131‘, deren Widerstand sich auch gegen den Minerva-Park richtet, da dieser ja ein Teil des geplanten Gewerbegebietes ist.

Ich wohne etwa 120 m Luftlinie von den geplanten Gewerbeflächen entfernt!

Das ist wichtig, weil wir hier die direkt Betroffenen sind.

Wir sind inzwischen durch nahezu alle rechtlichen und demokratischen Möglichkeiten des Widerstandes gegangen, was aber Alles mit teils bemerkenswerten, teils durchaus auch mit undemokratischen Methoden abgeblockt wurde.

Dazu gehört das Mittel der EVOKATION, mit dem die Entscheidungsfähigkeit des gewählten Bezirksparlamentes Wandsbek mal eben außer Kraft gesetzt wurde, um unser Bürgerbegehren zu verhindern.

Dann spielt durchaus Korruption eine Rolle, was allerdings ebenfalls gerade von der Bürgerschaft abgelehnt wurde.

In diesem Fall, und das betrifft durchaus auch die Stormarner Seite, werden geldwerte Leistungen des Planungsbegünstigten Jebens angenommen, obwohl das nach den eigenen Vorschriften des Dezernats für interne Ermittlungen streng untersagt ist.

Schließlich möchte der Begünstigte ja damit eine für ihn positive Gegenleistung erzielen.

Obwohl die Planungen keineswegs rechtlich abgeschlossen sind, werden jetzt schon Straßennamen gehandelt, was ja auch schon die CDU als ‚Skandal‘ erklärt hat.

Nun ja.

Ich gebe Ihnen mal den Link einer inzwischen über 160 Seiten starken Schrift mit, die ich NUR aus öffentlich zugänglichen Dokumenten, Zeitungsartikeln und eigenen Beobachtungen in den Parlamenten erstellt habe. Es gibt dort auch einen großen Dokumentenanhang, wie zum Beispiel die Stellungnahmen der 3 großen Umweltverbände (BUND, NABU und der Botanische Verein Hamburg) oder ein persönliches Schreiben des Umweltsenators Kerstan an mich u.v.a.m.

Aber DAS ist nicht das Thema meines Schreibens an sie.

Gerade habe ich das neue ‚Gutachten‘ zum B-Plan Stapelfeld 16 gelesen, das den Minerva Park beinhaltet.

In diesem Schreiben werden IHRE BEIDEN NAMEN im Zusammenhang mit Gutachten zum Thema ‚Siebenschläfer‘ und ‚Fledermäuse‘ genannt.

Allerdings gibt es nichts darüber, was sie denn nun dazu geschrieben haben.

Immerhin sind beide Arten stark gefährdet oder vom Austerben bedroht.

Wie ich ihren Webseiten entnehmen durfte, sind sie offensichtlich Beide Spezialisten für diese Tierarten und setzen sich sehr für deren Erhalt ein.

Da hier jetzt in extrem großem Maße deren Existenzräume nicht nur gefährdet sind, sondern zerstört werden sollen, wäre es für mich interessant zu erfahren, wie sie Beide denn nun das Thema beurteilen.

Da beide Tiere gerne in oder an Knicks leben, ist deren ERHALT existenznotwendig.

Da in diesem Gutachten immer wieder betont wird, daß die Knicks auf dieser Fläche NACH DEM VORBILD DES MERKURPARKS integriert und erhalten werden sollen, empfehle ich ihnen sehr, mal einen Spaziergang durch eben diesen Gewerbepark zu machen, denn der wird ihnen drastisch zeigen, daß diese Knicks dort keineswegs naturnah integriert oder gar unter dem Artenschutzgesetz erhalten bleiben!

Gerade sensible Tiere wie ihre Spezialisten werden dort ganz sicher nicht überleben können, selbst wenn man sie über viele Jahre der Bautätigkeit irgendwie aussiedeln könnte.

Die drei Umweltverbände haben dazu auch klar Stellung genommen.

Auf meinem Blog gibt es einen virtuellen Spaziergang durch den Merkurpark, der ihnen zeigt, wie ’schön‘ eben diese Knicks erhalten und integriert wurden.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Dazu noch ein kleiner Artikel zur Haselmaus in unsern Gewerbeparks aus der TAZ.

Da es nachweislich für diese Gewerbegebiete keinen Bedarf gibt (Kleine Anfrage der FDP im letzten Jahr) wäre eine großflächige Zerstörung des Habitats dieser Tiere völlig unnötig.

Und außerdem, was ihnen sicherlich nicht berichtet wurde aber nachweisbar ist, sind diese Gewerbeflächen erst der ganz kleine Anfang einer viel größeren Umweltzerstörung, die mittelfristig bis 2030 über 1.000 ha gehen soll! Bis Trittau und dem Autobahndreieck Ost!

Krieger (Möbel Höffner) hat sich gerade bis 50 m an das NSG Stapelfelder Moor herangearbeitet!

Außerdem ist die Bebauung des Minerva-Parks schon deswegen keinesfalls gesichert, weil sich der Bauer, in dessem Besitz diese Flächen noch sind, weigert zu verkaufen.

Außerdem gehören die größten Teile der jetzt zu bebauenden Flächen zu den  Ausgleichsflächen des Merkurparks!

In meiner Schrift finden sie alle Nachweise dazu.

https://www.dropbox.com/s/fndfmmpmydd1g4w/Chronologie%20des%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20geplanten%20Umweltverbrechens%20050417.pdf?dl=0

Sie ist leider nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand, zum Beispiel bei den Verkehrsgutachten, aber in der Basis absolut aktuell.

Wie gesagt: Sie Beide scheinen sehr engagiert zu sein, was den Erhalt dieser Tierarten betrifft, so daß Ihnen die gegebene Problematik sicherlich bekannt sein dürfte.

Umso gespannter bin ich, ihre Ergebnisse lesen zu dürfen, und zu welchem Schluß sie kommen.

Bisher habe ich leider noch nie ein Auftrags-Gutachten lesen dürfen, das einmal ganz klar die Planungen ablehnt, aber vielleicht täusche ich mich ja.

Es wäre sehr nett von ihnen, wenn sie mir ihre Arbeiten zukommen ließen. Über kurz oder lang werden diese ja sowieso veröffentlicht.

MfG

Jörn Napp

Bachstückenring 5

22149 Hamburg

Tel: 01755825443

Und last but sicherlich not least ist da noch die Energieversorgung durch die Stapelfelder Müllverbrennungsanlage MVA.

Das wird in dem Gutachten als extrem positiv beschrieben, trägt aber übelst zur Umweltverschmutzung bei, denn der Müll der MVA muß von sehr weit herangekarrt werden mangels genug im Umfeld von Hamburg:

Der wird aus England oder Italien hergebracht, wobei die Camorra gut dabei verdient, wie es den Anschein hat. Ob das wirklich umweltfreundlich ist, lasse ich gerne mal dahingestellt.

Stapelfeld16-Muellverbrennungsanlage

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/07/was-haben-stapelfeld-und-die-italienische-camorra-gemeinsam/

20160724_172756

FROHES NACHDENKEN IHR BÜRGER VON STAPELFELD!

 

 

 

 

Trotz mangelnden Baugrundes legt Stapelfeld Baupläne vor!

karrikatur

Es ist schon nahezu unglaublich, mit wecher, nach meinem Erachten durchaus KRIMINELLER ENERGIE, ein Verfahren durchgedrückt wird, das rechtlich mehr als nur zweifelhaft ist!

Victoria-Minerva-Park-Bauplanung0917

Nun wissen wir ja sattsam, daß die Stadt Hamburg und der Bezirk Stormarn hier bei uns in Großlohe und in Stapelfeld ein erstes sogenanntes ‚Interkommunales Gewerbegebiet‘ bastel wollen, das für die ganze deutsche Republik Maßstäbe setzen und Vorbild sein soll!

In Hamburg hat der Staat ja schon mit aller ihm zur Verfügung stehenden Macht und mehr als undemokratischen Mitteln seine Ansicht zementiert und schafft sogar mit einer ILLEGALEN Namensgebung Fakten, obwohl der B-Plan ja rein rechtlich noch gar nicht in trockenen Tüchern ist.

Aber noch besser ist das in Stapelfeld, denn der Altbauer Delfs und sein Sohn weigern sich, die Flächen, auf denen der Minerva-Park entstehen soll, zu verkaufen! Sie würden NUR gegen anbaufähige Grundstücke im Verhältnis 1:4 TAUSCHEN, aber es gibt solche Flächen nicht.

WIE kann also da der Minerva-Park geplant werden, wenn man noch nicht einmal die dazu notwendigen Grundstücke besitzt?

In STAPELFELD scheint das zu gehen, wenn man sich diese Pläne so betrachtet!

Oder hofft man darauf, diesen dickköpfigen Bauern vielleicht doch noch überreden zu können oder ihm irgendwelche Daumenschrauben anzusetzen?

Bisher sieht es leider nicht danach aus!

Frage von mir: WARUM machen die Stapelfelder Bürger dieses Spielchen mit? Stehen auch sie unter einem undemokratischen Druck?

Auf der Seite http://www.rahlstedt131.de schrieb man, die Anlagen zu diesen Plänen wären nicht vorhanden, aber sie sind alle 4 online. Sollte Jemand diese nicht öffnen können, kann er mir gerne schreiben und ich schicke sie ihm dann.

https://www.amtsiek.de/allris/vo020.asp?VOLFDNR=1829

Anlage zur Planung:

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45081036628604787/628604787/00104066/66-Anlagen/01/2017_09_18B-Plan16Vorentwurf2017_09_04.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45081036628604787/628604787/00104066/66-Anlagen/02/2017_09_18B-Plan16BegruendungVorenwurf2017_09_.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45081036628604787/628604787/00104066/66-Anlagen/03/2017_09_18B-Plan16Vorentwurf2017_09_04_A4-3.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/vo020.asp?VOLFDNR=1829

 

 

Hamburg ist NICHT korrupt!? – Oder: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus

Hier eine Untersuchung zur Korruption in Deutschland:

korruptionimwirtschaftssystem-korruptionweitverbreitet

In diesem Fachbuch heißt es im Vorwort:

„Vor der naiven Illusion, es handele sich bei den Korrupten im öffentlichen Dienst lediglich um einzelne schwarze Schafe, möchte ich nachdrücklich warnen. Es sind ganze Herden, die unerkannt die Amtsflure bevölkern.“

Zu allererst noch mal ein Auszug aus den VORSCHRIFTEN des Dezernats für Interne Ermittlungen über Korruption, die man auf http://www.hamburg.de runterladen kann! Mehr findet man in meinen Schriften dazu.

Screenshot (1453)

Da hatte ich doch monateland die Bürgerschaftseingabe laufen, in der ich meinen Verdacht auf Korruption im Bezirksamt Wandsbek äußerte.

Die haben sich diesmal viel Zeit mit der Antwort gelassen, die natürlich genauso ausfiel, wie man es erwarten konnte: Natürlich ist Niemand korrupt, weder im Senat noch in den Bezirksämtern. Versteht sich doch von selbst, oder?

Hier noch mal meine Eingabe mit den entsprechenden Beweisen oder Dokumenten beigefügt:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/25/eingabe-an-die-hamburger-buergerschaft-wegen-korruptionsverdacht-im-bezirksamt-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/19/das-bezirksamt-wandsbek-gibt-korruption-zu/

BuergerschaftEingabe140917KorruptionsverdachtAntwort1

BuergerschaftEingabe140917KorruptionsverdachtAntwort2

Na ja, wie schon gesagt: Man hat natürlich nichts Anderes erwartet, denn die rot-grün-dominierte Bürgerschaft und der Senat werden kaum zugeben, daß ihre Behörden korrupt sind. Klar!

Aber man muß und darf sich fragen, so wie wir das ja auch schon bei den Gesetzen zum Naturschutz etc. feststellen durften, daß die Gesetze eigentlich immer NUR für den Kleinen Mann gelten, der mal gerne etwas möchte.

Noch ein paar ältere Meiner Artikel zu diesem Thema:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/27/ist-korruption-in-hamburg-eher-die-regel-denn-die-ausnahme/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/09/korruptionsverdacht-im-bezirksamt-wandsbek-ist-das-ueberhaupt-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/10/der-hamburger-spd-senat-stellt-sich-selber-korruptions-blankocheck-aus/

Beim Dezernat für Interne Ermittlungen gibt es auch noch eine Anzeige, die bisher noch nicht einmal bestätigt wurde.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/20/an-das-dezernat-fuer-interne-ermittlungen-d-i-e-korruptionsverdacht-gegen-herrn-ritzenhoff-leiter-des-ba-wandsbek/

Und noch mal ganz generell zur Korruption in dieser unserer Republik:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/17/korruption-im-oeffentlichen-dienst/

Ist der B-Plan ‚Rahlstedt 131‘ hinfällig oder gar ILLEGAL, weil es KEIN ‚interkommunales‘ Gewerbegebiet geben wird?

karrikatur

(Für diese Karrikatur nutzte ich ein paar Figuren aus den ASTERIX-Heften. Mein Dank geht an den EHAPA-Verlag)

Nach den Aussagen des CDU-Politikers Weiske aus Wandsbek vor wenigen Tagen in Großlohe, steht es nun wohl endgültig fest, daß der alte Bauer Delfs aus Stapelfeld nicht verkaufen wird!

Und auch sein Sohn hat verkündet, daß unter ihm kein Verkauf erfolgen wird!

Und auch ein Angebot für Ausgleichsflächen erübrigt sich, da es solche NICHT GIBT! Jedenfalls keine, die eine ordentliche Landwirtschaft ermöglichen!

DAMIT würden für die Planungen ‚Rahlstedt 131‘ und ‚Stapelfeld 16‘ die GRUNDLAGEN entfallen, da es sich hierbei NUR um ein INTERKOMMUNALES GEWERBEGEBIET handeln soll!

ALLE bisherigen Dokumente, die auf Hamburger Seite zu ‚Rahlstedt 131‘ veröffentlicht wurden, BEWEISEN, daß diese Planungen AUSSCHLIESSLICH wegen dieser zwischenstaatlichen Planungen durchgeführt werden!

Wenn es also den Minerva-Park nicht gegen wird, weil ein dickköpfiger und halsstarriger Bauer (Ich bin überglücklich, daß es solche Menschen noch gibt!) nicht verkaufen will, gibt es also keine schleswig-holsteinische Seite der Planungen, was wiederum den ersten interkommunalen Gewerbepark Deutschland zu den Akten legen wird.

DAMIT sind also ALLE PLANUNGEN grundsätzlich hinfällig!

Und daß ALLE PLANUNGEN bisher nur und ausschließlich auf dieses Ziel hingelaufen sind, zeigt die Ablehnung des Bürgerbegehrens wegen der EVOKATION durch den SENAT, die NUR erfolgte, weil die Zuständigkeit wegen der innerstaatlichen Planungen eben NICHT mehr in Wandsbek liegen würde!

Zwar hat der Herr Dressel schon im letzten Jahr auf meine Frage diesbezüglich verkündet, der Victoria-Park würde trotz allem gebaut werden, da man Gewerbefläche vorhalten müsse!

Aber das könnte dann bald genauso ausgehen, wie die Sache in Volksdorf! Da sah und sieht Dressel keinesfalls gut aus:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/27/ist-korruption-in-hamburg-eher-die-regel-denn-die-ausnahme/

Übrigens laufen von mir in Sachen ‚Korruption‘ ja immer noch zwei Dinge:

Eine Eingabe bei der Bürgerschaft, die bald beantwortet werden muß. Bisher ist sie jedenfalls noch nicht abgelehnt worden, obwohl die Zeit (maximal 6 Monate) langsam aber sicher ausläuft)!

Und dann ist da noch meine Anfrage beim Dezernat für interne Ermittlungen‘ gegen Ritzenhoff in Sachen Korruption im Wandsbeker Bezirksamt. Auch dazu liegen keine Ergebnisse vor. Eigentlich noch nicht einmal eine Bestätigung des Eingangs. Das könnte allerdings in diesem Falle mit dem Datenschutz in Zusammenhang stehen!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/20/an-das-dezernat-fuer-interne-ermittlungen-d-i-e-korruptionsverdacht-gegen-herrn-ritzenhoff-leiter-des-ba-wandsbek/

Auch das Argument mit benötigten Gewerbeflächen ist ja, dank einer kleinen Anfrage der FDP nicht haltbar, da es nur in Wandsbek genügend freie Flächen dafür gibt!

Die PLANER dieser Gewerbegebiete sollten vielleicht langsam umdenken! Denn wenn der ‚interkommunale Teil‘ entfällt, kommt auch unser Bürgerbegehren wirder zum Tragen!

Die GRÜNEN unterstützen die Betrüger beim Belttunnel! Sollte mich das wundern?

Gegner-von-Anhoerung-bisher-enttaeuscht_pdaArticleWide

Archivbild der Kieler Nachrichten.

Wie wir ja auch schon bei den sogenannten ‚Verkehrsgutachten‘ in Sachen Victoria-Park feststellen durften, unterstützen die GRÜNEN solche kriminellen Aktionen offenbar nicht nur in Hamburg, sondern auch in Schleswig-Holstein, wo sie ja plötzlich zu Belttunnel-Unterstützern mutiert sind.

Deswegen überrascht es eigentlich Niemanden, wenn man solche Sachen lesen darf und muß! Man fälscht sich die Zahlen eben immer so, wie es opportun ist! Je nach der Situation werden zu hohe oder zu niedrige Zahlen angesetzt! Danke!

Und Stephanie Göhler ist EINE GRÜNE!

Da gibt es nur eins: AUSTRETEN!

http://www.gruene-luebeck.de/news/news-artikel/zu-uebertragende-artikel/kommunalwahl-2013/kandidatinnen-und-kandidaten/stephanie-goehler/

Gerade per Mail bei mir eingegangen:

Belttunnel-Planung: „Im großen Stil verschaukelt“

24.07.2017 um 16:32 Uhr

  • Von: Malin Binding via WeAct

Liebe Beltretter, Unterstützer und Unterzeichner,

während der öffentlichen Belttunnel-Anhörung in Lübeck hat es auch diesen bemerkenswerten Appell gegeben. Von Ulrike Stephanie Schulze. Beim Lesen des Statements unten wird mir heiß und kalt.

Liebe Grüße

Malin Binding vom BELTRETTER Team

„In den vergangenen drei Wochen habe ich hier bei der öffentlichen BELTTUNNEL-Anhörung ausgesprochen viel lernen können. Da ich in diesem Punkt sehr strebsam bin, erfüllt mich eine gewisse Dankbarkeit, dass ich an dieser lehrreichen Veranstaltung habe teilnehmen dürfen.

Ich habe zum Beispiel lernen können, dass es – anders als von mir angenommen – für den geplanten Belttunnel, ein Milliardenprojekt dieser Größenordnung, diesen riesigen Eingriff in die Natur, gar keine Planrechtfertigung geben muss. Verkehre, die es nicht gibt, werden mithilfe veralteter Zählungen prognostiziert, wobei es dabei gar nichts ausmacht, ob man dabei auf eine Statistik aus dem Jahr 2002 zurückgreift und den Fehler der ohnehin standardmäßig zu hoch angesetzten Zahlen weiter fortschreibt! Für das Jahr 2015 arbeiten Sie also mit Schätzungen aus 2002 – mir war gar nicht klar, dass so etwas erlaubt ist, und mir war obendrein nicht klar, dass es jemanden geben könnte, der sich sowas traut!! Aber ja, doch, es gibt jemanden: die Zweieinigkeit aus der Tunnelbaufirma Femern A/S und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein!

Wie überschätzt jedoch auch immer Ihre Prognosen sein mögen – die Zahlen belegen dennoch nur eins, nämlich die völlige Überflüssigkeit Ihres vollkommen überdimensionierten Verkehrsprojektes! Denn mit täglich nur ca. 2200 prognostizierten PKW und 400 LKW Zuwachs lässt sich keine Begründung für ein Projekt dieser Größe finden! Und das übrigens weder mit noch – erst recht nicht – ohne die Verkehre, die über die jetzige Fährverbindung der Scandlines Puttgarden-Rødby fließen (und die Sie sich ja in Ihrer Kalkulation bereits „zu 100% zugeschlagen“ haben, obwohl die Fährverbindung erhalten bleiben wird; da zitiere ich Sie selbst).

Mit der Deutschen Bahn, dem Dritten im Bunde, befinden Sie sich ja in guter Gesellschaft; JENE wiederum versucht, uns mit Lärmsimulationen aufgrund falscher Vorannahmen zu täuschen. Man betont uns betroffenen Bürgern gegenüber, die Güterzüge würden mit 90 km/h durch unsere schöne ostholsteinische Landschaft rattern – während doch die vorliegenden Tabellen selbst aufzeigen, dass ganz real mit Geschwindigkeiten von 140 km/h zu rechnen ist! Die gesetzlich vorgeschriebene und einzuhaltende 49 dB(a)–Isophone wird jedoch nicht gemessen, sondern anhand der theoretisch angenommenen Werte errechnet!

Dabei habe ich doch zuvor auch gerade gelernt, dass die Güterverkehre abnehmen werden, und zwar etwa um ein Viertel (diese Angabe kommt von Femern A/S selbst); es ist hier ganz und gar unmöglich, den Bedarf nach einer neuen Eisenbahnverbindung HH-København zu erkennen! Die von Ihnen zum Zeitpunkt des Staatsvertragsabschlusses prognostizierte Anzahl von 150 durchfahrenden Zügen haben Sie inzwischen schon auf 79 korrigieren müssen.

Ein privater Investor würde an dieser Stelle aufmerksam werden und das Projekt konsequent stoppen. Aber mit den Geldern von uns europäischen Steuerzahlern lässt sich ja ganz ungeniert umgehen: Wenn es teurer wird als schöngerechnet, fließen Gelder nach (keine Regierung lässt einen nur halb gebauten Tunnel in der Ostsee liegen). Wenn unerwartete Ereignisse auftreten, werden die Bauunternehmer in die Pflicht genommen (ja, auch das habe ich von Ihnen hier gelernt, aber so eine Baufirma ist ja zuweilen überraschend schnell insolvent)!

Außer über großzügig prognostizierte Verkehre, herunterargumentierten Lärm, erheblich variierende Angaben zu den Bauzeiten werden auch Aussagen zu den in Zukunft trotz eines Tunnelbaus angeblich unveränderten Fließgeschwindigkeiten der Ostsee getroffen („Die Ostsee verändert sich nicht, egal, ob wir einen Tunnel in ihr versenken oder nicht“), zu Sedimenten, die ohnehin schon natürlicherweise vorhanden seien und aufgrund dessen über eine Sedimentverdriftung im Zuge des Bauprojektes nicht weiter diskutiert werden müsse, sowie viele weitere nicht belegte Behauptungen und Ungenauigkeiten dieser und jeder Art. Die eine oder andere Verträglichkeitsstudie lassen Sie unter den Tisch fallen und über die lange vor Baubeginn bereits explodierenden Kosten treffen Sie lieber erst gar keine Aussage…

Besonders interessant fand ich auch die Beprobung des Tunnelaushubs: Erst gaaanz viele Proben nehmen zu wollen und dann gar keine mehr! Diese Aussage hat zu einiger Belustigung beim häuslichen Abendessen gesorgt, aber ich habe dann meine Kinder zur Ordnung gerufen und ihnen erklärt: Ja, somacht man das in der Verzahnung als öffentlicher und privater Großauftragnehmer: Je mehr Steuermilliarden im Spiel sind, desto weniger Regeln muss man beachten!! Man darf sich über die Wissenschaft lustig machen und sich über sie erheben. Man kann offensichtlich vieles, wofür es Gesetze gibt, großzügig übergehen. Man kann sogar markig behaupten, es lägen Gutachten vor, wo doch beim besten Willen gar keine aufzufinden sind!

Wäre der die Tunnelbaufirma Femern A/S einer der Doktorarbeitskandidaten, dessen Arbeit ich Korrektur lesen würde, so sähe mein Urteil folgendermaßen aus:

Das kann nichts werden! Zurück ins 2. Semester und Anfängerkurse belegen!

An Sie habe ich keine einzige Frage mehr, denn ich habe auch so zu aufschlussreichen Erkenntnissen gelangen können.

An Sie jedoch, sehr verehrtes Planfeststellungsgremium, habe ich eine Frage: Sie haben sich ein Bild von der Sachlage machen können. Merken Sie, wie wir hier im großen Stil verschaukelt werden sollen? Merken Sie das? Dem Appell meiner Vorrednerinnen und Vorrednern möchte ich mich anschließen: Haben Sie den Mut, dem Ganzen ein Ende zu machen. Es wird endlich Zeit!“
Ein Bericht dazu aus den Kieler Nachrichten vom 9.7.2017:

http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Fehrmarnbelt-Tunnel-Gegner-von-Anhoerung-bisher-enttaeuscht

Und zur Petition:

https://www.change.org/p/hilf-mit-und-rette-unsere-ostsee/u/20884138

 

 

Ring 3: Und die FARCE geht in die Verlängerung! Alte Pläne neu entdeckt!

Stapelfeld-Umgehungsstrasse0617

Gerade fand ich beim Recherchieren diesen einfach wunderbaren Artikel des Hamburger Abendblattes Stormarnausgabe von 2001!

JAWOHL! 2001!

Und JETZT PLÖTZLICH finden die Stapelfelder dieses Projekt GUT? Darf man fragen, warum das so ist?

Also dürfen wir feststellen, daß eine veränderte Trassenführung des RING 3 schon damals angedacht wurde!

http://www.abendblatt.de/archiv/2001/article204835025/Vierspurig-durch-Stapelfeld.html

05.06.01

Rahlstedter CDU fordert: Hamburger Plan zur Verlängerung des Rings 3 stößt auf Widerstand

Vierspurig durch Stapelfeld

Von MATTHIAS POPIEN Stapelfeld – Wird die Alte Landstraße, die Verbindung von Rahlstedt zur A 1, bald zur vierspurig ausgebauten Verlängerung des Hamburger Rings 3? Die CDU Rahlstedt hat dies angeregt – und damit Bewegung in die seit Jahren festgefahrene Debatte um den Lückenschluss zwischen dem Ring 3 und den Autobahnen 1 und 24 gebracht. Die Folgen dieses Ausbaus hätten allerdings die Stapelfelder zu tragen. Ottmar Tschendel von der Stapelfelder CDU zum Vorschlag seiner Kollegen: „Das finden wir gar nicht gut.“

Tschendel befürchtet eine noch stärkere Lärmbelästigung der Dorfbewohner. „Die Autobahn ist schon jetzt sehr deutlich zu hören, wenn der Wind aus Osten kommt“, sagt der Gemeindevertreter, der noch nicht einmal besonders nah an der Autobahn wohnt. Er – und viele andere Stapelfelder – wären von einem Ausbau der Alten Landstraße (B 435) doppelt betroffen. „Dann fahren die Laster erst auf der B 435 an uns vorbei und dann noch einmal auf der A 1 in Richtung Hamburg, um zum Beispiel über die geplante Autobahnabfahrt Barsbüttel und die K 80 auf die Berliner Autobahn zu kommen.“

Eben der Verkehrslärm ist auch der Grund für die Rahlstedter CDU, von der bislang immer im Gespräch gewesenen Trassenführung abzuweichen. Geplant ist seit den Siebzigerjahren, die Straße Höltigbaum, mit der der Ring 3 in Hamburg endet, in gerader Linie zur A 1 in Höhe Barsbüttel zu verlängern und dort mit der K 80 zu verbinden, die zur A 24 führt. Damit wäre es möglich, Hamburg im Norden relativ zügig zu umfahren.

Mittlerweile wächst in Rahlstedt der Widerstand gegen eine solche Trassenführung – eben wegen des zu erwartenden Verkehrslärms. Er würde die Bewohner der Siedlung Großlohe treffen. Zweites Argument der CDU: Im Bereich der Trasse gibt es inzwischen ein Naturschutzgebiet – das Stapelfelder Moor. Und es gibt ein Wirtschaftsargument gegen die alte Straßenführung. „Mit der Errichtung des Merkur-Parks und der Industrieansiedlung auf der ehemaligen Schießsportanlage am Höltigbaum in Rahlstedt befindet sich eine nunmehr vollständig veränderte Ausgangslage vor Ort“, heißt es in einer Pressemitteilung der Rahlstedter CDU. Das Bürgerschaftsmitglied Karl-Heinz Warnholz (CDU) ergänzt: „Ein etwa drei Kilometer langer vierspuriger Ausbau der Alten Landstraße bis zur A 1 bei Stapelfeld bietet nicht nur für den Stadtteil Rahlstedt eine bessere Anbindung an die Autobahn, sondern wird auch den neu angesiedelten Betrieben im Osten Rahlstedts gerechter.“

Was den Hamburgern gefällt, muss den Schleswig-Holsteinern nicht unbedingt ins Konzept passen. Weil das so ist, blieb der Lückenschluss im Norden der Hansestadt – für den nun mal eine länderübergreifende Planung notwendig ist – über Jahrzehnte nur ein Traum der Verkehrsplaner. Und auch der Rahlstedter Vorschlag ist mit dem Manko behaftet, den Nachbarn den Verkehr aufzuhalsen, den man selbst nicht haben möchte.

In Stapelfeld ist die Ablehnung deshalb ziemlich deutlich. „Dafür wird es bei uns keine Mehrheit geben“, sagt die Gemeindevertreterin Rosemarie Karius (GSB). „Wir haben ja schon eine Straße, die von Rahlstedt zur Autobahn führt. Es ist also nicht so, dass man von dort nicht zur A 1 kommen könnte. Für einen Ausbau der Straße gibt es nicht den geringsten Grund.“

Im Übrigen würde dies auch dem Entwicklungsgutachten Stormarn widersprechen. „Wir wollen nicht, dass Hamburg und Stapelfeld zusammenwachsen. Stapelfeld ist laut Gutachten so genannter Achsenzwischenraum. Wenn wir die Straße ausbauen würden, dann würden sicher auch bald die Flächen links und rechts bebaut werden, und dann hätte Hamburg uns geschluckt. Das will hier keiner“, so Rosemarie Karius.

Wo bleibt eigentlich der Widerstand der Stapelfelder?

2243809_web
Diese Darstellung von 1492 zeigt die Menschen, wie sie über den Trümmern ihrer Existenz tanzen. Ein TOTENTANZ, wie er uns dann wohl bald auch zwischen Großlohe und Stapelfeld begegnen wird.

Da ja auch die Stapelfelder Bürger direkt und sehr negativ von den Planungen um die neuen Gewerbegebiete betroffen sind, fragt man sich, warum nicht inzwischen an allen Straßen dieses Ortes solche Schilder stehen:

achtung-bauer-landwirt-t-shirts-t-shirts-maenner-kontrast-t-shirt

„Beware of the BAUER!“

Oder „POWER TO THE BAUER!“

Stattdessen kommandiert da ein kleiner Ex-Unteroffizier die Einwohner zu ihrem drohenden Ende! Irgendwie erinnert mich das an einen Vorfall in unserer jüngeren Geschichte?

Wir ALLE wissen inzwischen, daß die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen überall drastisch zurückgehen!

Auch in Stormarn und um das Örtchen STAPELFELD herum!

Dieser Ort wird durch LANDWIRTSCHAFT karakterisiert! OHNE LANDWIRTSCHAFT wäre dieser Ort NICHTS!

getreidefeld

Aber auch der Rest der dortigen Bevölkerung ist zutiefst von bäuerlichem Leben beeinflußt und sollte wissen, daß auch ihr Lebensstandart ohne Bauern erheblich schlechter sein wird, als vorher!

Mit jedem Quadratmeter zubetoniertem Agrarland stirbt diese Gegend! Mit jedem Quadratmeter zerstörten Ackerlandes STERBEN auch die Menschen von Stapelfeld!

20170417_175521

Dieses Foto zeigt die Fläche, auf der bald der berüchtigte Minerva-Park stehen könnte! Im Hintergrund sieht man schon die ersten Gebäude des Merkurparks. Die Wolken über diesem Gelände sollten durchaus Symbolchrakter haben.

Ob die nun eine neue Umgehungsstraße bekommen oder nicht, der zunehmende Verkehr WIRD Stapelfeld beeinflussen. Abgase und Lärm machen nicht an irgendwelchen imaginären Grenzen oder Lärmschutzwänden halt!

DerThie0717-1

DerThie0717-2

In der neuesten Ausgabe des THIE vom Juli 2017 wird am Ende durch den Bürgermeister Westphal festgestellt, daß es eigentlich keinen Widerstand der Bürger dort gibt!

Ist das nicht wirklich bemerkenswert, wenn man bedenkt, daß die sozusagen sich selber ihre Lebensqualität und Existenzgrundlage abgraben? Damit an ihrem eigenen Grab schaufeln?

46630_532188650167130_1932247968_n

Was hat Bürgermeister Westphal eigentlich seinen Bürgern zu bieten, wenn man dort schon im Dorfzentrum kein neues Haus mehr OHNE LÄRMSCHUTZWAND bauen kann? Ist DAS Lebensqualität? Sind nicht viele Menschen nach Stapelfeld gezogen, weil es dort so schön viel Grün gibt?

Stapelfeld-Abrissgebaeude.jpg

Und der Verkehr wird ganz sicher durch die neuen Gewerbegebiete nicht geringer werden! Oder sollte Westphal das den Bürgern versprochen haben?

20170417_124432

Dunkle Wolken über Stapelfeld!

Liebe Stapelfelder.

Bitte sich NICHT hinterher, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, beschweren!

WIDERSTAND ist dringend von Nöten, egal, was euch der Unteroffizier erzählt!

Der RING 3: Und er kommt doch!

381622_532002740145913_58332229_n

Mein Dank für die Abbildung geht an Disney und die ‚Dr. Erika Fuchs Stiftung‘.

Manchmal reagieren Einige schneller, als man es erwarten könnte.

So gibt es schon heute in der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes einen Artikel, der sich zumindest mit EINER der VERSIONEN für eine Umgehungsstraße Stapelfeld beschäftigte: DEM 4-spurigen Ausbau der Alten Landstraße (L 222)!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

(Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, kann er ihn gerne bei mir anfordern)

Bürgermeister Westphal gibt sich großspurig, und auch Herr Hinselmann von der WAS agiert richtig mutig.

Erst GESTERN berichtete ich darüber, daß man (wer auch immer das sein soll) dem Stapelfelder Bürgermeister eine Umgehungsstraße VERSPROCHEN hat.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/stapelfeld-westphal-und-die-neue-umgehungsstrasse/

Da das gestern ein absoluter Hit auf dieser Website war, können wir davon ausgehen, daß die Presse (hier das Abendblatt) mal in Stapelfeld nachgefragt hat.

Immerhin war ich selber auch ziemlich erstaunt, daß es ausgerechnet dieser kleine Beitrag zu einer Art Sensation schaffte! WARUM?

Blog-Statistik190617

Nun muß man aber ein paar Dinge betrachten, die diese Ausbau-Forderung betreffen.

Wie realistisch ist diese Forderung und dürfte sie eine Chance haben, tatsächlich umgesetzt zu werden.

Stapelfeld alleine, auch wenn dieses Dorf in dem Artikel als WOHLHABEND bezeichnet wird, dürfte den Ausbau kaum wuppen können! Und da es sich um eine LANDSTRASSE handelt (L 222), wäre natürlich Kiel für den Ausbau zuständig. Zumindest die letzte Landesregierung lehnte aber einen Ausbau ab, denn S-H ist eben ganz sicher nicht so wohlhabend, wie das Örtchen Stapelfeld. DAS sorgte für Unmut in Stormarn, vor allem aber bei der WAS (Hinselmann) und sicherlich auch bei Krieger (Möbel Höffner).

Ein 4-spuriger Ausbau der L 222 hätte aber nicht nur ein Finanzierungs-, sondern auch ein riesiges Naturschutzproblem! DIREKT nördlich dieser Straße liegt das relativ große NSG Höltigbaum und südlich gibt es sehr viele sehr alte Bäume, die dann gefällt werden müßten.

DSCF3383

Außerdem könnte dieser Ausbau NUR in Richtung Hamburg bis zum Ring 3 (tatsächlich der Ring 3) Höltigbaum erfolgen, danach wäre in Richtung Rahlstedt Schicht im Schacht.

Und dort herrscht schon Stau nahezu rund um die Uhr, aber zu den Spitzenzeiten geht da nichts mehr, weshalb viele Autofahrer, die eigentlich zum Beispiel nach Billstedt wollen, den Weg durch den Wiesenredder oder Am Friedhof nehmen, was die Situation der Anwohner unerträglich macht.

Da ja unsere GRÜNEN und die SPD stantepede aufheulen, wenn die Rückkehr des Ring 3 auch nur angesprochen wird, so muß es eben noch andere Möglichkeiten geben, über die aber in der Öffentlichkeit nur ungerne geredet wird.

Das heißt: Der Ringschluß vom Höltigbaum bis zu Höffner in Barsbüttel.

Höffner hat den Bereich, den er kontrolliert, nun schon weitestgehend ausgereizt. Nun wäre Jebens und die WAS von Norden her am Zug.

Und, da das Land wohl nicht zahlen kann, tut sich die Frage auf: Woher die Kohle nehmen, wenn nicht stehlen?

Aber nun sind die eigentlichen Interessenten ja nicht gerade ‚arm‘ zu nennen. Da könnten dann Jebens, Krieger und die Unterstützer der WAS doch mal die Säckel zusammenwerfen und die neue ‚Umgehungsstraße‘ DORT zu realisieren, wo sie seit langer Zeit geplant war: Nämlich im Anschluß an die BAB-Ausfahrt Barsbüttel in Richtung Norden. Zunächst über Kriegers Land, dann über aufgekaufte Flächen und dann über Jebens Gebiet.

Stapelfeld-Umgehungsstrasse0617

Weitere Beiträge zum Problem Ring 3:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/28/und-er-kommt-doch-der-immer-wieder-totgesagte-ring-3/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/30/offizielle-bestaetigung-der-rueckkehr-des-ring-3-oder-luegen-wir-mal-wieder/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/