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Ein WUNDER: Von einer MÜLLKIPPE zum BIOTOP in einem Tag!

Ergänzung zu diesem Thema:

Aus einer Kleinen Anfrage der FDP vom 22. Mai 2017 zu den Problemflächen:

https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/57958/entwicklungshemmnisse-%E2%80%93-flurst%C3%BCck-1338-1013-und-1339-gemarkung-0543.pdf

KleineAnfrageFDP220517ProblemflaechenRahlstedt

Hier ist bemerkenswert, daß die Hochspannungsleitung etwa genauso weit von dieser Fläche entfernt ist, wie mein Wohnhaus.

Bei DEM hat man sich offenbar bisher keine Gedanken darüber gemacht, ob das Wohnen nahe der Leitung gesundheitsschädlich sein könnte. Warum sollte es bei einer möglichen Bebauung mit Wohnungen dort schlimmer sein? Oder wie ist das mit den Bewohnern des Kleingartens, der direkt unter der Leitung liegt?

NaturschutzgebietMuellkippe

Eine Karte des offiziellen Biotopen-Katasters zeigt zwar das kleine Biotop Güteklasse 7 neben dem Garten-Center und auch das Gebiet um die Stellau, nicht aber den Tümpel auf dem Merkurpark-Gelände oder gar unsere Müllkippe. Letztere ist noch nicht einmal als ‚Grünfläche‘ ausgewiesen! Alles vom Stand 26.6.2017!

BiotopenkarteGrosslohe260617

Hier zurück zum Original-Artikel:

Screenshot (1882)

Na ja, es gibt wirklich immer mal wieder überraschende Dinge, die uns da unsere Politiker, Beamten und sonstigen Volksverscheißerer so unterjubeln wollen.

Da betrachte ich mir mal so die Powerpoint-Präsentation der guten Frau Jacob in Sachen der Verbesserungen der Natur im Zusammenhang mit der ‚Großen Heide‘, da fällt mein müdes Auge auf diese Karte, die uns die hiesigen BIOTOPE zeigen soll.

OK, da sind tatsächlich welche darunter, die als solche offiziell geführt werden, wie zB das Stapelfelder Moor und auch das kleine direkt neben dem Garten Center dürfen wir als ein solches zur Kenntnis nehmen.

Spannend aber wird es, wenn unser Blick auf die Flächen fällt, unter der unsere MÜLLKIPPE beheimatet ist, denn DORT soll auch eins sein! Und dann auch noch GESETZLICH GESCHÜTZT!?

Nun stand ja diese Fläche längere Zeit zum Verkauf, wofür sich aber Niemand interessierte, aber hier stünde ein geschütztes Biotop zum Verkauft!

Ginge das? Eher doch wohl nicht!

Und dann folgte natürlich ein Blick nach Immoscout24, wo noch vor ganz kurzer Zeit die Anzeige drin stand. Nun findet mein erstauntes Auge dieses:

https://www.immobilienscout24.de/expose/75298973?referrer=SCOUT_ID_SEARCH#/

Screenshot (1883)

Dazu paßt dieser Beitrag, in dem ich darstellte, daß die Müllkippe nun doch ganz plötzlich ein Teil des B-Planes Rahlstedt 131 ist! Jedenfalls, wenn man der aktuellen Karte des Bezirksamtes Wandsbek glauben darf.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

Aber jetzt ist sie auch noch zu einem BIOTOP aufgewertet worden!

WOW! Wie schon woanders festgestellt, geschehen in unserer Politik tatsächlich noch Zeichen und Wunder!

Von einem Tag auf den nächsten wird eine MÜKIPPE zum BIOTOP, und daß auch noch ’staatlich anerkannt‘!

Also war meine Theorie offensichtlich richtig, daß diese Fläche uns als weiterer Bonscher vorgeworfen werden soll!

Nun tut sich allerdings die 5-$-Preisfrage auf, WER dieses Grundstück gekauft hat?

Die Stadt oder vielleicht dann doch JEBENS?

Und wie sind da die Pläne und die Bedingungen?

Weitere Artikel zur Müllkippe:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/17/bodenspekulation-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haben-wir-eine-tickende-zeitbombe-vor-unserer-haustuer/

 

Stapelfeld: Westphal und die neue Umgehungsstraße !

ring3-neuetrasse1016

Vorgestern auf der Tagung des BUND und der Hafen City Universität wurde mir VERSICHERT, der Stapelfelder Bürgermeister Westphal habe die feste Zusicherung bekommen, daß es eine UMGEHUNGSTRASSE um Stapelfeld geben würde, wenn die Gewerbeparks kämen!

DAS deckt sich mit den Bemerkungen des Bauern Gerts, die ich im ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘ beschrieb!

Er berichtete von mindestens zwei Trassenversionen auf STORMARNER GEBIET!

Und Herr Wysocki beeilte sich zu vermelden, daß es KEINE PLANUNGEN für den Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET gäbe!

Sehr beruhigend!

So, wie es mir und eigentlich allen Betroffenen schon immer klar war, wird der Ring 3 über die Hintertür wohl doch realisiert werden, wenn die Flächennutzung geändert wird!

DAS dürfte das Bonbon für Westphal sein! Hier soll Geld investiert werden, das ER natürlich nicht hat und von dem ER seine Zustimmung abhängig macht, so wie ich das sehe!

 

Vergibt Jebens schon Grundstücksverträge trotz offener Rechtslage?

Auf unserer Facebookseite gab und gibt ein gewisser Michael Korn Kommentare ab, die mich glauben lassen, daß es jetzt schon Kaufverträge zwischen Herrn Jebens und interessierten Firmen gibt, obwohl die ganze Sache keinesfalls in trockenen Tüchern ist!

Es ist nicht ganz einfach, hinter Herrn Korn herzurecherchieren, da dieser keine näheren Angaben zu seiner Firma macht.

Da er aber behauptet, auf dem Luftfahrtsektor tätig zu sein, gibt es nur wenige mögliche Firmen.

Die eine wird von ihm als nicht die seine verworfen.

Dafür wäre die zweite Möglichkeit schon ein Fall, der einen erneuten VERTRAUENSBRUCH durch Jebens und die Politik beinhalten würde.

Die ersten Seiten der Diskussion kommen von unserer Facebook-Seite. Die letzten Screenshots  von seiner EIGENEN FB-Seite!

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Von Michael Korns eigener Facebookseite:

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Der Rest dieser ‚Diskussion ist nur noch Gepöbel unterhalb der Gürtellinie von deren Seite. Dazu noch ein paar lächerliche Drohungen.

Nun ja: Jebens scheint ein gutes Händchen für seine Kundschaft zu haben!?

Eigentlich kommt dann nur noch die Firma SCHENKER Logistiks. DAS aber würde bedeuten, daß eben DOCH Logistik in den Park kommen würde. Vielleicht ganz knapp unter dem Level, das man ‚Logistik‘ nennen muß. Unter diesem, egal wie knapp, ist das einfach nur ein ‚Transportunternehmen‘! Ist doch schlau, oder?

http://www.materialfluss.de/logistik-dienstleister/damit-die-flugzeuge-wieder-starten/

Ein gewisser Michael Korn ist dort stellvertretender Vorstand!? Nun ja.

So wie ich das inzwischen sehe, ist der Michael Korn von Schenker mit einiger Sicherheit nicht der, der hier versucht, uns allen möglichen Mist zu erzählen! (Stand: 17.6.2017)

Wir lassen uns da mal überraschen!

Wichtig aber erscheint es mir, daß da ein Herr Jebens, in tiefer Gewissheit, Erfolg zu haben, schon mal Mietverträge unterschreiben läßt, obwohl noch nicht einmal die FLÄCHENNUTZUNG geändert, geschweige denn der ganze B-Plan genehmigt wurde!?

Das ENDE der GRÜNEN !

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Tja, Freunde, DAS ENDE IST NAH!

Erst mal meinen Dank an die Partnerseite ‚Rahlstedt131.de‘, die diese aktuelle Umfrage gefunden hat.

Sie beweist den allgemeinen Trend der GRÜNEN, immer mehr zu einer SPLITTERPARTEI zu werden. Schon in NRW und SH haben sie sich bei den letzten Wahlen nahezu halbiert, und wenn man dieser Umfrage glauben darf, dann steht denen auch in Hamburg dieses Ergebnis bei der nächsten Bundestagswahl bevor!

Auch wenn es BUNDESTAGSWAHLEN sind und keine Landtagswahlen, ist es doch einfach ein Faktum, daß die Wähler, die mit der Politik der GRÜNEN in Hamburg unzufrieden sind, diese ganz sicher auch nicht im Bund wählen werden!

Die GRÜNEN haben (und hatten es eigentlich schon immer) ein verdammt großes Imageproblem!

Man glaubt ihnen ihr Eintreten für die Umwelt (was ja eigentlich ihr Ur-Feld sein sollte) nicht mehr. Sie führen große Sprüche im Mund, aber wenn sie an der Regierung sind, agieren sie schlimmer als die CDU oder gar die FDP!

Deshalb empfinden ja viele Bürger die GRÜNEN einfach nur noch als eine GRÜN GESTRICHENE FDP!

Poster Grüne Betonpartei

 

Presseschau vom 10.6.2017 !

In der heutigen Ausgabe des Wochenblattes MARKT hatten wir wieder einen wirklich guten Artikel, der auch dem dämlichsten Politiker oder Beamten zeigen sollte, daß es hier KEINE ZUSAMMENARBEIT mit der Bevölkerung gibt!

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Das LÜGEN von SPD und GRÜNEN nimmt kein Ende!

Poster Grüne Betonpartei

https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/56600/fl%C3%A4chenmanagement-und-entwicklung-f%C3%BCr-gewerbe-und-industrie-fortsetzen.pdf

Hier fragen die SPD und die GRÜNER der Bürgerschaft den Senat, wie es mit dem Flächenmanagement in Hamburg steht!

Wie bigott ist DAS denn?

Sie handeln King Olaf in voreilendem Gehorsam, um ihre netten Pöstchen zu erhalten!

Echt drastisch!

Dazu mal bei Herrn Buschhüter auf seine Webseite gehen und dort vor allem die Kommentare lesen!

http://www.buschhueter.de/viktoriapark-und-minervapark-informationsveranstaltung-zum-thema-verkehr/

Wie oft wollen die uns eigentlich noch erzählen, daß ein BIOTOP einen Schutz gegen Irgendetwas darstellt? AM Buchenkamp zerstören die gerade 4 davon!

Und wenn die Zeit kommt, und der Senat eine Notwendigkeit dazu gekommen sieht, wird auch dieses Jebensche Biotop schlicht und ergreifend platt gemacht!

Es lebe die Metropolregion Hamburg! Es lebe der Ring 3!

Zitat:

Ein prominentes Beispiel ist das interkommunale Gewerbegebiet, das in Rahlstedt
und Stapelfeld geplant wird und ein Modellprojekt für die gesamte Metropolregion
darstellt. Die Planung war über vier Jahre unter Führung des Bezirksamts Wandsbek
mit Hamburger Fachbehörden, der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn,
dem Kreis Stormarn, der Gemeinde Stapelfeld und der Landesplanung Kiel weiter-
entwickelt worden. Im April 2016 wurde das Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 durch einstimmigen Beschluss des Wandsbeker Planungsausschusses gestartet, um die bauplanungsrechtlichen Grundlagen für den Hamburger Teil (Viktoriapark) eines grenzüberschreitenden Gewerbegebiets mit der Gemeinde Stapelfeld zu schaffen.
Parallel dazu hat auch die Gemeinde Stapelfeld im Juni 2016 das Planverfahren für
ihren Teil des Gewerbegebiets begonnen. Auf Hamburger Seite sollen 26,5 ha, auf
Stapelfelder Seite 13 ha Gewerbeflächen entstehen, geeignet für Handwerk, Produk-
tion und wissensorientiertes Gewerbe. Logistik als verkehrsintensives Gewerbe ist
explizit ausgeschlossen.
Um verkehrliche Auswirkungen in den umliegenden Durchgangsstraßen feststellen
und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, wird ein Verkehrsgutachten
erstellt. In zahlreichen Gesprächen mit Anwohnerinnen und Anwohnern wurden
bereits Bedenken und Wünsche aufgenommen und beschlossen: zum Beispiel eine
ökologische und energieeffiziente Bebauung, die Sicherung der Knicks – auch auf
dem geplanten Gewerbegebiet – und vor allem Beteiligungsprozesse, insbesondere
zu den Fragen der Gestaltung des Landschaftsraums und zur Abwicklung des Ver-
kehrs.

Neben der regulären Beteiligung der Öffentlichkeit nach Maßgabe des Baugesetzbuchs läuft zurzeit ein breit angelegter Workshop-Prozess zu naturräumlichen Ausgleichs- und Aufwertungsmaßnahmen.

Betrachtet werden sollen nach Vorstellungen von SPD und GRÜNEN die weitreichenden Grünflächen zwischen Großlohe und Stapelfeld für die Aufwertung des Natur- und Landschaftsraums, die Erholung und landwirtschaftliche Flächen zur Entwicklung der Großen Heide. Außerdem wurde festgelegt, dass der Investor mit einem städtebaulichen Vertrag verpflichtet wird, im Grünstreifen zwischen der Wohnbebauung und dem entstehenden Gewerbegebiet eingesetzlich geschütztes Biotop zu entwickeln. Mit diesem neu entstehenden Biotop,das von der Behörde für Umwelt und Energie anerkannt und geführt werden soll, wird außerdem verhindert, dass der Ring 3 durch die Feldmark verlängert werden kann.

Die Umsetzung aller ökologischen Maßnahmen wird eng mit den Naturschutzverbänden abgestimmt.

Die Ausweisung der Fläche südlich der Stapelfelder Straße als Gewerbegebiet geht
auf eine Entscheidung des CDU-Senats von 2007 zurück. Damals war ausdrücklich
noch ein Logistik-Gewerbegebiet vorgesehen,das von der SPD kritisiert wurde. SPD
und GRÜNE haben die alten Pläne nun verändert: arbeitsplatzintensives Gewerbe
statt verkehrsträchtiger und flächenzehrender Logistik. Der darauf folgende entscheidende Beschluss des Bezirks für das Planverfahren zu den neuen Gewerbeflächen wurde noch einstimmig gefasst und die Rahlstedter-CDU „begrüßte“ die Planung und „hob die Bedeutung des Projekts als Modellversuch hervor“ (Sitzungsprotokoll 12.04.2016). Doch inzwischen will die Bezirks-CDU die Gewerbefläche trotz aller ökologischen Begleitmaßnahmen verhindern und bekämpft sie öffentlichkeitswirksam. Im September ist Bundestagswahl. Obwohl einst größter Befürworter des neuen Gewerbegebiets, bestreitet die Rahlstedter-CDU heute den Bedarf an neuen Gewerbeflächen. Der Hafen würde nicht mehr so boomen wie früher.
…….
4. dafür Sorge zu tragen, dass die Bebauungsplanung für das länderübergreifende
Gewerbegebiet Rahlstedt/Stapelfeld („Viktoriapark/Minervapark“) fortgesetzt wird. …

Presseschau vom 2. Juni 2017!

Das Stormarner Tageblatt bringt einen wirklich sehr guten Artikel über die lächerliche Vorstellung am 30.5.2017, bei der uns dieses unsägliche ‚Gutachten‘ erklärt werden sollte!

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Verkehrsplaner Phillipp von Werder erläuterte den gut 100 Teilnehmern der Informationsveranstaltung das Gutachten      Fotos: Birgit Maurer

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Jörn Napp von der Bürgerinitiative ‚Rahlstedt 131‘ zeigte eine eigene Darstellung der bereits vorhandenen Lärmbelästigung entlang der betroffenen Straßen

(Anmerkung von mir: Wir bemerken unser neues LOGO, das hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde!)

https://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/strassen-schon-jetzt-ueberlastet-id16959431.html

Stapelfeld : „Straßen schon jetzt überlastet“

vom 2. Juni 2017

Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zahlreiche Anwohner protestieren gegen das Verkehrsgutachten für ein neues, länderübergreifendes Gewerbegebiet.

Im Grenzgebiet zwischen Hamburg-Rahlstedt und Stapelfeld (Kreis Stormarn) wird ein gemeinsames Gewerbegebiet geplant. Grundlage ist ein gemeinsamer Kooperationsbeschluss (2015). Die Stapelfelder Gemeindevertreter erklärten im April ihre Absicht zur Zusammenarbeit. Anschließend an den schon bestehenden „Merkurpark“, der zwischen Sieker Landstraße (L  222) und Stapelfelder Straße liegt, sollen der „Victoriapark“ auf Hamburger Gebiet und der „Minervapark“ auf Stormarner und Hamburger Gebiet entstehen. Dazu werden die B-Pläne Rahlstedt 131 und Stapelfeld 16 derzeit vorbereitet. Bisher überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen sollen für die neuen Gewerbeflächen südlich und nordöstlich der Stapelfelder Straße genutzt werden.

Nun wurde das Verkehrsgutachten vorgestellt. Viele Zahlen, Statistiken, Berechnungen und Prognosen stellte der Ingenieur Philipp von Werder (wfw nord consult) vor, doch die im Gutachten als beherrschbar vorhergesagten Verkehrsmehrbelastungen stießen bei den zahlreich erschienenen Anwohnern auf Empörung: „Die Straßen sind schon jetzt überlastet“, „Die Lärmbelästigung wird unerträglich“, war in zahlreichen Varianten zu hören. Besonders Bewohner des Wiesenredders fühlten die wahre Verkehrslage verkannt und sprachen von „Schleichwegen“, die auch von Lkw genutzt würden, und Geschwindigkeitsübertretungen. Die gefühlte Verkehrsbelastung übersteigt offensichtlich die gemessene.

Mit dem Ausbau der Sieker Landstraße und der Stapelfelder Straße auf jeweils vier Spuren, Kreisverkehren an Knotenpunkten, zwei entlastenden neuen Planstraßen, die die beiden Hauptsstraßen verbinden, einem Ringverkehr im Victoriapark und zusätzlichen Abbiegerspuren wollen die Verkehrsplaner dem gefühlt jetzt schon vorhandenen Verkehrsinfarkt entgegen wirken.

Prognostiziert werden auf der 46,9 Hektar großen Gesamtfläche der beiden neuen Areale 9060 Fahrten pro Tag, davon 940 Lkw. Im Minervapark mit 20,4 Hektar, davon 14,5 Hektar auf Stapelfelder Gebiet, wird mit 3940 Fahrten pro Tag, davon 419 Lkw, gerechnet. Maßnahmen wie Jobticket des HVV, Schaffung von mehr Ladesäulen für E-Fahrzeuge sowie Anpassungen des ÖPNV sollen zusätzliche Entlastung bringen. Diese Maßnahmen sind auf frühere Anregungen der Anwohner zurückzuführen. Die fühlten sich jedoch trotzdem nicht Ernst genommen.

Der Hamburger Senat würde das Projekt „durchboxen“, egal, was die Bürger wollen, so der Tenor vieler Wortbeiträge. Die Bürgerinitiative „Rahlstedt 131.de“ hat in einer Broschüre ihre Bedenken dargestellt. Sie zweifelt die grundsätzliche Richtigkeit der Messmethoden beim Verkehrsaufkommen und die Richtigkeit von Prognosen grundsätzlich an und wehrt sich gegen die Vernichtung von Natur. Auch die Notwendigkeit weiterer Gewerbeparks wird grundsätzlich bezweifelt. Besonders pikant: Das jetzt überplante Gebiet war einmal Ausgleichsfläche für den Merkurpark. Timo Wedemann-Korte vom Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung rechnet mit dem Beginn des B-Plan-Verfahrens Mitte 2018 und einem Erschließungsbeginn nicht vor 2019. Stapelfelds Bürgermeister Jürgen Westphal sieht die Planungen als positive Entwicklung für die Gemeinde an. Man müsse allerdings die Verkehrsbelastung im Auge behalten und wie die Auffahrten zur Autobahn gestaltet werden müssen. Das alles soll jetzt in Fachgesprächen und den Ausschüssen beraten werden.

Was haben TRUMP und die Hamburger GRÜNEN gemeinsam?

Zunächst mal zwei Adressen, unter denen man nachlesen und nachhören kann, wie die GRÜNEN in Hamburg arbeiten oder gearbeitet haben.

Im Artikel des Hamburger Abendblattes  vom 31.5.2017 kommentiert Manfred Braasch vom BUND die bisherige Politik und die ‚Erfolge‘ der rot-grünen Politik!

http://www.abendblatt.de/meinung/article210752449/Zwei-Jahre-Rot-Gruen-war-es-gut-fuer-die-Umwelt.html

Und dann noch ein Interview des NDR 90,3 mit Katharina Fegebank der Hamburger GRÜNEN:

https://www.ndr.de/903/Treffpunkt-Hamburg-Zwei-Jahre-Rot-Gruen-Zweite-Buergermeisterin-Katharin,audio313390.html


Nun zum Artikel:

Tja, was also haben die Hamburger GRÜNEN mit unserem allseits geliebten und bewunderten DONALD TRUMP gemeinsam?

Wäre das nicht die Quadratur des Kreises?

Und trotzdem bin ich der Meinung, daß diese erheblich mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Moment denken könnte!

Trump

KatharinaFegebank

(Die Fotos sind leider nicht von mir. Die Eigentümer sind leider unbekannt)

Gerade hat Trump sehr zum Ärger des Restes der Welt das Pariser Umweltschutz-Abkommen gekündigt! Außer Donald selber finden das nur noch ein paar Republikaner in den USA gut. Der Rest findet das nicht gerade prickelnd, denn die USA sind, gleich nach China (von denen man sowieso wenig Engagement für Umweltschutz erwartet) der zweitgröße Austoßer von Klima-Killer-Gasen!

Die meisten Kraftwerke der USA arbeiten noch technisch auf einem Niveau von 1920 oder so. Niemand baut da moderne Filteranlagen in die Schlote, da dieses viel Geld kostet, das die Industrie nicht aufbringen will. Der Staat aber tut nichts, um die Besitzer der Kraftwerke dazu zu zwingen!

„America First!“  ist der Slogan Donald Trumps.

Und dieses will er, egal, was immer es kostet, auch durchsetzen! ER will Politik für die amerikanischen Arbeiter machen! Der Rest der Welt interessiert ihn nicht!

Dabei will er nicht sehen, daß die sicherlich vorhandenen Probleme der USA nicht an der Staatsgrenze aufhören. Auch die USA sind, ob Trump das nun glauben möchte oder auch nicht, wirtschaftlich unglaublich abhängig von der restlichen Welt.

Naiv, wie er nun mal ist, trampelt Trump durch den weltwirtschaftlichen Porzellanladen und ignoriert alles Andere um ihn herum, solange er sein Ziel und seine Richtung vor sich sieht.

Umweltschutz soll hinter der Schaffung von Arbeitsplätzen zurückstehen.

Und DA komme ich schon zu den unbestreitbaren Parallelen zwischen ihm und den Hamburger GRÜNEN.

„Hamburg First!“ schreien auch die grün gestrichenen Politiker in der derzeitigen Hamburger Regierung.

Wenn es darum geht, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen, MUSS die Metropolregion Hamburg drastisch ausgeweitet und wirtschaftlich stärker gemacht werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen mehr Anwohner her!

DAS wiederum bedeutet, daß mehr Wohnungen gebaut und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden müssen! Ist ja irgendwie logisch, oder?

Nun sind aber bebaubare Flächen in unserer Stadt rar, so daß sich die Frage auftut:

„Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“

Nehmen geht leider nirgends mehr (OK, ein paar verseuchte Brachen sind da ja noch), also muß man STEHLEN! Und STEHLEN versucht man dort, wo man der Überzeugung ist, auf den geringsten Widerstand zu stoßen! Also zum Beispiel in Stadtteilen wie Billstedt oder Großlohe!

Mit dem Placet der GRÜNEN soll die Stadt immer mehr VERDICHTET werden! DAS bedeutet, daß nahezu alle Grünflächen der Stadt, also selbst anerkannte Parks als Bauflächen potentiell infrage kommen. Egal, ob darunter Landschaftsschutzgebiete oder gar Naturschutzgebiete sind!

Gerade durften wir das drastisch am Öjendorfer Park erleben, wie da, IMMER MIT HILFE DER GRÜNEN, ein wichtiges Schutzgebiet mal eben so zerstört wird mit der Begründung, es würden dringend Wohnungen gebraucht.

Ähnliches ist am Buchenkamp passiert, wo unter Anderem auch mal eben 4 Biotope, darunter eines der Kategorie 7 (von 8), plattgemacht werden. Ebenfalls mit dem Segen der GRÜNEN! Auch hier dienen Wohnungen als Grund für dieses brachiale Handeln!

Und bei Gewerbeflächen sieht es ähnlich aus. Obwohl grundsätzlich kein wirklicher Bedarf an solchen Flächen besteht, wie in einigen Untersuchungen und Kleinen Anfragen bestätigt wurde, soll zwischen Großlohe und Stapelfeld das erste interkommunale Gewerbegebiet durchgesetzt werden. Auch hier wieder mit dem Segen der Hamburger GRÜNEN! Auch hier wird keinerlei Rücksicht auf die Natur oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten genommen!

Es gilt: Hauptsache, Gewerbe kommt her!

Herr Senator Kerstan, GRÜNER und Chef des Behörde für Umwelt und Energie, hat mir SCHRIFTLICH bestätigt, daß er diese Pläne sogar als AUFWERTUNG DER NATUR betrachtet!

Denkt dieser Mann nicht genau so, wie es der verrückte Trump tut?

Natürlich tut er dieses!

Er sieht nur sich selber an der Macht (Ist ja auch ein netter und gut dotierter Job) und weiß, daß er NICHT hier in Großlohe wohnt! Also gehen ihn die Sorgen und Nöte der Bürger hier NICHTS an, sondern NUR DAS GROSSE GANZE, wie sein Politikkollege Wysocki das ausdrücken würde!

DAFÜR muß man dann schon mal ein größeres Stück Natur opfern und Bauern aus ihrer Profession treiben (Reduzierung des Ackerlandes), um eben Hamburg endlich zu einer global gesehen WICHTIGEN STADT zu machen!

Wie würde Herr Schweim von den Wandsbeker GRÜNEN es derzeit ausdrücken?

„Ohne uns würde Alles viel schlimmer kommen!“

Tatsächlich? Wenn wir uns die Entwicklungen der Stadt in Sachen Naturschutz ansehen, kann man nur melanklütrich werden.

Der NABU gab nach dem ersten Jahr der rot-grünen Koalition deren Politik schon ein vernichtendes Urteil, und gerade eben hat der BUND es, wenn auch leicht abgemildert, ebenfalls getan:

EINE KOALITION GEGEN DIE UMWELT!

Und HIER komme ich dann doch zu einem kleinen aber feinen Unterschied zwischen Trump und den Hamburger GRÜNEN:

Trump gibt vor, für DIE KLEINEN LEUTE Politik zu machen, während DIE GRÜNEN GEGEN diese arbeiten!

„Sie nehmen uns die Luft zum Atmen!“, wie es bei einer Bürgerinitiative in Bahrenfeld heißt.

Sie nehmen uns aber zunächst die letzten Reste der Natur, und zerstören damit auch unsere Lebensgrundlagen!

Wie mir ja gerade in einer Mail Frau Keßlers von der BUE erklärt wurde, ist eben diese, obwohl da NATURSCHUTZ draufsteht, für eben diesen nicht zuständig! Jedenfalls nicht bei uns in Großlohe! Und am Öjendorfer Park wahrscheinlich auch nicht? Und überall woanders in Hamburg auch nicht?

Was tun die eigentlich, außer fairen Früchtetee zu trinken?

Hier die Pressemitteilung des NABU:

http://www.wuzonline.de/2016/05/buendnis-fuer-das-wohnen-in-hamburg-neuauflage-beschlossen/

  1. Mai 2016

Bündnis gegen die Natur

NABU: Neues Wohnungsbauprogramm des Senats stellt einen Angriff auf den Hamburger Naturhaushalt dar

Aus Sicht des NABU Hamburg richtet sich die heute veröffentliche Steigerung der Wohnungsbauzielzahlen auf 10.000 Wohnungen pro Jahr gegen die und Natur. Schon der Umschwung vom Konzept „Mehr Stadt in der Stadt“ auf das kryptische „Mehr Stadt an neuen Orten“ deutete die Richtung an, dass es nun bisherigen Tabuflächen an den Kragen gehen soll. Der NABU beobachtet schon seit einiger Zeit mit Sorge um den Naturhaushalt, dass im Fahrwasser des Flüchtlingszuzugs und der damit einhergehenden notwendigen Schaffung von Wohnungen für Flüchtlinge verstärkt normaler Wohnungsbau in bisherige Tabuflächen wie Landschaftsschutzgebiete platziert wird. „Das halten wir für eine echte Fehlentwicklung“, bekräftigt Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Und hier ein Ausschnitt aus einem Artikel des Hamburger WOCHENBLATTs Rahlstedt vom April 2014 als die GRÜNEN noch in der Opposition waren!

JETZT ist Herr Schweim einer der heftigsten Verfechter des Gewerbeparks und der damit einhergehenden ‚Aufwertung‘ der Natur!?

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Fazit:

Gut Holz_Kerstan_Scholz

Vom Märchen erzählen, Lügen und Schleimen! Beamte und Politik in höchster Erklärungsnot!

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Gestern war es mal wieder soweit. In der Grundschule Neurahlstedt gab es eine vom Bezirksamt gesponserte Veranstaltung aus der Werbekiste der Metropolregion Hamburg zum Thema ‚Neues Verkehrsgutachten zum B-Plan Rahlstedt 131‘!

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‚Am 30. Mai ist Weltuntergang! Wir leben nicht mehr lang! Wir leben nicht mehr lang!‘

So lautete mal eine Zeile eines berühmten deutschen Schlagers aus den 50ern.

Ganz so weit war es gestern noch nicht, aber so wie damals schon mit den Gefühlen der Menschen gespielt und GELD gemacht wurde, so war das ein ganzes Stück weit auch gestern der Fall.

Auch dazu hören wir uns gerne noch einen weiteren deutschen Schlager von 1947 an, der uns fragt: ‚Wer soll das bezahlen?‘ Irgendwie passen die Texte von Damals auf das HIER und HEUTE wie die berühmte Faust auf’s Auge.

Selten darf man als Bürger derart drastisch und live erleben, wie wir von der Verwaltung und der Politik eingeschleimt und verarscht werden sollen! Wobei ich mal dahingestellt lasse, ob das zumindest gestern geklappt hat. Wahrscheinlich eher wohl nicht. Aber ich bin schon sehr gespannt auf das ‚Protokoll‘ dieser Veranstaltung.

Immerhin wurde Eines klar wie die berüchtigte Kloßbrühe: Der EINZIGE, der sich an diesem Projekt gesundstoßen wird, ist der Ortsheilige JEBENS, der uns mit diesen GÖTTLICHEN Gewerbeparks beglücken will! Immerhin dürfte der Grundstückspreis von derzeit etwa 25 Euro pro Quadratmeter auf ca. 300 steigen. Kein schlechtes Geschäft, wenn man mich fragt.

Die Leidtragenden sind WIR, die Bürger, egal, ob sie in Großlohe oder Stapelfeld wohnen! Die Zeche dürfen letztlich WIR bezahlen!

Etwa 120 Personen ‚drängelten‘ sich im Saal.

‚Beglückend‘ war der geradezu umwerfende Auftritt des Stapelfelder Bürgermeisters Jürgen Westphal. Eine lächerliche Begrüßungsfloskel, die uns allen zeigte, von was für einem Schwachmaten (MEINE ganz ureigenste Meinung) dieser Ort tatsächlich regiert wird!

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Während des Restes der Veranstaltung sah er meist gelangweilt irgendwo gegen die Decke! Wie eigentlich nahezu alle der ‚Honoratioren‘ in der ersten Reihe des Saales, wenn wir mal von dem bemerkenswerten alten Herrn absieht, der sich neben Westphal niedergelassen hatte und die Amtsträger mit seinen Zwischenfragen ein wenig aus der Ruhe brachte.

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Dann aber ging es los.

Wer möchte, kann von mir gerne das Sprachprotokoll anfordern, das allerdings etwa 2 Stunden lang ist!

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Die Veranstaltung wurde recht ordentlich von Herrn Markus Birzer geleitet, wobei ich mich allerdings frage, warum das ein sicherlich von Steuergeldern bezahlter (oder hat auch hier Herr Jebens die Rechnung übernommen?) Mann aus einem ‚Politik-Beratungs-Büro‘ machen mußte? Gab es da im Bezirksamt Niemanden, der das hätte machen können? Und überhaupt: WOZU braucht unsere Politik eigentlich ein BERATUNGSBÜRO, um POLITIK zu machen?

Zu allererst begann die Veranstaltung wieder mit dem Stehauf-Männchen-Spiel: Ein paar Fragen an die Anwesenden, zu denen jeder aufstehen sollte, wenn es auf ihn zutraf.

Zum Beispiel: Wer kommt aus Großlohe? Wer aus Stapelfeld? Wer ist AMTLICH anwesend etc.pp.

Vor allem die letzte Frage, wer denn AMTLICH anwesend sei, ereugte den ersten Lacherfolg des Abends, denn es waren immerhin etwa 20 Personen von den 120 anwesenden! Blieben also nur noch etwa 100 übrig.

Und dazu möchte ich dann gleich, weil es so passend war, eine spätere Aufforderung Wolfgang Tredes hinzufügen, denn dieser erfrechte sich die Anwesenden zu fragen, wer denn von ihnen FÜR und wer denn GEGEN den Victoria-Park sei.

Ganze 4 Personen waren dafür, der überwältigende Rest GEGEN den B-Plan!

Mann, war das peinlich! Ich hoffe sehr, daß das im Protokoll auch erwähnt wird!

Hier ein Bild, wie der SPD-Mann Rieken sich FÜR den B-Plan ausspricht!

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OK, dieser Mann weiß es wohl nicht besser, aber er symbolisiert eben in klassischer Weise den Politiker und Beamten, wie er sich uns gegenüber verhält.

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Herr Weedemann-Korte war der Mann der Stunde des Bezirksamtes Wandsbek. Wenn man sich dessen Beiträge oder Antworten zu den Fragen anhörte, bekam man nun wirklich auch die letzten Hoffnungen auf eine funktionierende Demokratie ausgetrieben. Von irgendeinem Gefühl für die Sorgen und Nöte der Bürger war bei ihm noch nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren! Pure SCHNODDERICHKEIT! Man könnte es allerdings auch NAIVITÄT nennen.

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Und dann kam die Reihe an Herrn von Werder, von Nord-Consult (?), der uns dann die nahezu unglaublichen Ergebnisse dieses genialen Verkehrsgutachtens zu verklickern versuchte.

Erst einmal gibt es hier von der Seite http://www.hamburg.de die Präsentation dieses Vortrages. Wer möchte kann sich das gerne ansehen, aber ich will HIER jetzt nicht näher darauf eingehen, außer auf ein paar wenige Höhepunkte oder ‚Neuigkeiten‘, die ich in meinem Artikel über den Planungsausschuß noch nicht berücksichtigen konnte, weil der dort Vortragende eben diese nicht beantworten konnte.

Dazu gehörten ja die SCHLEICHWEGE und die Kreuzung ‚Oldenfelder Stieg‘ und ‚Meiendorfer Straße‘ etc.

Bei letzterem Thema stellte sich heraus, daß es DAFÜR ein weiteres ‚Gutachten‘ geben würde, das ‚unabhängig‘ von diesem hier erstellt würde. Und der Insider bemerkte voller Erstaunen, daß dieses auch wieder von einer notorisch bekannten Firma käme, nämlich ARGUS! Diese Firma hatte auch schon den Vorgänger dieses Gutachtens erstellt.

Herr von Werder betonte, daß man selbstverständlich alle Daten miteinander austauschen würde! Ach ja? Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich!

Irgendwie scheint die Stadt nur zwei Firmen zu haben, die in der Lage sind, ein ’neutrales Verkehrsgutachten‘ zu erstellen!?

Für Alle, die sich jetzt erst einmal die Powerpoint-Präsentation antun möchten:

http://www.hamburg.de/contentblob/8845364/1766205776ae297ac10af014fcfda446/data/download-pdf-rahlstedt-131-praesentation.pdf

Auf der gleichen Seite kann man sich dann auch noch die ganzen Anhänge runterladen, aus denen man, laut Herrn von Werner ersehen könne, wie sorgfältig man gearbeitet habe!

Ich laß das Alles mal hier weg und kümmere mich noch kurz um die ‚Schleichwege‘, bei denen neben der Straße ‚Am Friedhof‘ beim Hotel Eggers vor allem der Wiesenredder das Problem darstellte, das, nach Ansicht des Vortragenden in Wirklichkeit gar keins war!

Da man derzeit keine eigenen Zahlen habe, sei man auf die Zahlen zurückgekommen, die 2016 von der Rahlstedter Polizei erstellt wurden, die auf Grund einer Bürgerbeschwerde tätig geworden sei.

Dabei sei Folgendes herausgekommen:

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Obwohl die Anwohner Stein und Bein schworen, daß die Zustände dort händeringend seien, und daß selbst 40-Tonner dort verdammt schnell durchrasen, und auch der Straßenzustand darauf hindeuten würde, daß der Verkehr dem eigentlichen Bedarf nicht entspräche, war man zu der Überzeugung gekommen, daß sich 97% der durchfahrenden Wagen an die Regeln halten würden.

Das rief zwar ein wenig Empörung im Saal hervor, aber der verantwortliche Beamte schwor, daß die Polizei nicht nur mit High-Tech-Schrott ausgestattet sei, sondern auch mit funktionierenden Geräten.

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Man hatte extra 2 Beamte angefahren, um die Seriösität der Messungen zu unterstreichen. Allerdings erzielten die Erklärungen bei den Anrainern des Wiesenredders wenig Überzeugungskraft, denn die wurden und werden täglich mit diesen Problemen konfrontiert. Vor allem auch die Grundschule dort, wie eine Zuhörerin, die dort arbeitet, glaubhaft erklärte!

Nach dem Vortrag gab es dann die übliche Fragestunde.

Ich hatte die ‚Ehre‘ als Erster ranzukommen. Ich stellte fest, daß es bemerkenswert sei, daß in keinem dieser Verkehrsgutachten die Lärmbelästigung angesprochen würde. Dazu zeigte ich dem Publikum diese eindrucksvolle Grafik, die auch ihre Wirkung keinesfalls verfehlte!

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Ich erklärte, daß diese Zahlen zwar von 2012 wären, aber sicherlich immer noch aktuell seien. Sie zeigten einen 24-Stunden-Durchschnitt, was bedeuten würde, daß zu den Spitzenzeiten die Werte direkt an der Straße, darunter auch die Stapelfelder Straße unter Umständen bis auf 100 DB steigen könne! Immerhin liege sie schon im Durchschnitt bei etwa 80 DB an der Straße!

Daraufhin erzählte uns Herr Wedemann-Korte, daß er über das Problem des Verkehrslärms bescheid wisse, und man in der Stadt auch schon versuchen würde, dieses zu verringern. Allerdings sei das in dem Falle der neuen Gewerbeparks kein Problem, da sich der Verkehr VERDOPPELN müsse, um überhaupt einen hörbaren Unterschied hervorzurufen! Und in einer Großstadt müsse man nun mal damit leben, daß es laut sei!

Als ich sagte, daß die Planer und Befürworter hier ziemlich sicher NICHT an der Stapelfelder Straße oder der Sieker Landstraße wohnen würden, sondern vielleicht im ruhigen Alstertal, erntete ich Applaus!

Danach kamen eben viele Fragen noch zum Wiesenredder, wobei die Anwohner der Meinung waren, daß dort massenweise NICHT-Anwohner aus Rahlstedt unter den Durchfahrenden seien, sondern alle möglichen mit Autonummern aus der Umgebung. Das bewirkte, daß man von Seiten der Behörde vorschlug, doch sich mal die Autonummern zu notieren, damit man feststellen könne, wieviele der Durchfahrenden tatsächlich NICHT aus Rahlstedt seien.

Dabei vergißt der gute Mann, daß da natürlich nicht alle Autos mit HH-Nummern dort im Viertel auch tatsächlich ansässig sein müßten, sondern vielleicht einfach eine Abkürzung nach Billstedt etc. fuhren! Und DAS ist ja nun ein wenig schwierig zu erkennen, ändert aber nichts an dem Durchfahrtereignis!

Aus Stapelfeld kamen leider nur sehr wenige Fragen, eine Dame aber, die selbst als Bäuerin tätig ist, erklärte, daß es schon heute oft unmöglich sei, mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug vom Hof auf die Straße zu kommen. Wobei auch das Alles natürlich kein wirkliches Problem darstellen würde, jedenfalls nach Meinung des Gutachters und Herrn Weedemann-Kortes.

Und auch die Frage, ob man denn diese Flächen wirklich benötigen würde, wurde von Herr W-K mit den üblichen Gebrauchsfloskeln abgewiegelt! Ja, man würde sie brauchen, und dabei woanders entstehende Gewerbebrachen würden sich schon regeln lassen.

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Natürlich war auch unser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Buschhüter vor Ort und machte fleißig Aufnahmen, die er uns dann auf seiner Webseite sicherlich als ‚rege Bürgerbeteiligung‘ präsentieren wird.

Einen kleinen Wehrmutstropfen warf dann aber auch noch der CDU-Mann Weiske (allerdings nicht als Politiker, sondern als BÜRGER) rein, denn er erklärte uns Anwesenden, daß dieses Alles sowieso nur eine Farce sei, weil man ja, dank der Anweisung des Senats, noch nicht einmal ansatzweise irgendein Stimmrecht habe. Weder die Bürger, ja noch nicht einmal das gewählte Bezirksparlament!

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Am Ende bedankte sich dann noch Herr Klein, seines Zeichens der Vorsitzende des gemeinsamen Planungsausschusses bei den Anwesenden für die tollen und wichtigen Anregungen und die Mitarbeit, was mich dazu führte, ihm lautstark klar zu machen, daß er NIEMALS etwas von einer wie auch immer gearteten Mitarbeit oder Bürgerbeteiligung zu reden!