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BUND organisiert kleine Demo gegen den Victoria-Park!

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Heute genau 5 vor 12 trafen wir uns zusammen mit einigen Mitgliedern des BUNDs direkt an der Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein an der Stapelfelder Straße, genau da, wo für die Planstraße A ein riesiger Verkehrskreisel gebaut werden soll!

Die Grenze verläuft genau da, wo die Bäume links stehen.

Wir waren etwa 30 Menschen sowohl aus Hamburg als auch einige aus Stapelfeld. Und von den Medien war NOA4-TV aus Norderstedt vor Ort, das Wochenblatt und die Stormarner Zeitung. Die großen Zeitungen oder wenigstens das Hamburg Journal waren leider nicht da. Aber es war auch ein Mitglied der CDU-Fraktion in Wandsbek anwesend.

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(Foto unsererMitkämpferin Petra Meerwaldt aus Großlohe)

Herr Braasch, der Leiter des BUNDs Hamburg war mit ein paar Helfern sehr beschäftigt, alles gut auf den Weg zu bringen.

Es sollte ein kleiner Apfelbaum als ‚Baum der Hoffnung‘ gepflanzt werden.

Da eben an genau dieser Stelle der Verkehrskreisel hin soll, können wir wohl heute schon davon ausgehen, daß wir ebenfalls vor Ort sein werden, um dieses Bäumchen vor den Bulldozern zu schützen.

Herr Braasch hielt noch eine kurze aber prägnante Rede, in der er kurz aufzeigte, daß diese Zerstörung eines Landschaftsschutzgebietes, das, wie die Bezeichnung es aussagt, eigentlich GESCHÜTZT sein sollte, eigentlich völlig unnötig sei, da in Wandsbek genug Gewerbeflächen brach lägen, man es also nicht nötig habe, auf die grüne Fläche zu gehen!

Und er stellte auch noch mal fest, daß der BUND nach Abschluß des Planfeststellungsverfahrens ernsthaft erwäge, Klage zu erheben, da wir auch hier nachgewiesene geschützte Tiere haben.

Hier unsere BUND-Damen, die auch beim Pflanzen die meiste Arbeit leisteten.

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Und unsere Freunde vom HLKV waren auch vertreten, wofür ich mich bedanke.BUND-Veranstaltung171018-Petra5

(Auch dieses Foto stammt von Petra)

Und dann trat man zu dem Ereignis, weshalb wir dort zusammengekommen waren: Der Pflanzung des kleinen Apfelbaums, dem ‚Baum der Hoffnung‘!

Und wie wir ja Alle wissen, stirbt auch unsere Hoffnung als letztes!

Getreu Bert Brechts Motto ‚Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren‘ ist auch dieses ein Versuch, den Machthabern in unserer Stadtregierung klar zu machen, daß man nicht ungestraft gegen den Willen der Bürger durchregieren kann!

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(Beide Fotos von Petra)

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Und da steht er nun, unser kleines schutzloses Bäumchen, in größter Gefahr nicht durch Sintfluten oder Tornados, sondern durch machtbesessene Politiker von Seiten der SPD und der GRÜNEN Stadtpolitiker.

Sollte er je noch ein erstes Äpfelchen tragen, haben er und wir einen großen Sieg errungen!

Sollte er einem Bulldozer zum Opfer fallen, wird er zum Symbol unseres Widerstandes werden, der auch weitergehen wird, sollte man unsere Wünsche nicht beachten und dem Großkapital zu Kreuze kriechen!

Danke nochmal an den BUND und alle Kampfgefährten, die dort hingekommen sind.

Hier ist auch schon der Bericht des BUNDs über diese Aktion:

https://www.bund-hamburg.de/service/presse/detail/news/bund-kein-gewerbegebiet-im-landschaftsschutzgebiet-rahlstedt/

Um 17.00 lief der Beitrag, und ich denke, daß er wirklich sehr gut geworden ist! So, wie wir es bisher von diesem kleinen Sender gewohnt waren! Danke an NOA4-TV!

Und auch der NDR 90,3 hat schon über uns berichtet!

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Protest-gegen-Gewerbegebiet-in-Rahlstedt,viktoriapark102.html

Stand: 17.10.2018 14:13 Uhr – Lesezeit: ca.2 Min.

Protest gegen Gewerbegebiet in Rahlstedt

Mit einer Baumpflanzaktion hat die Umweltschutzorganisation BUND am Mittwoch erneut gegen das geplante Gewerbegebiet Viktoriapark an der Hamburger Landesgrenze zu Schleswig-Holstein protestiert. Die Umweltschutzorganisation kritisiert, damit würde ein Landschaftschutzgebiet zerstört werden. Dieses sei Lebensraum streng geschützer Tierarten und wertvoller Biotope, beklagen die Naturschützer. Etwa 35 Hektar Landschaftsschutzgebiet allein auf der Hamburger Seite würden geopfert. Die Folge seien mehr Verkehr und ein schlechteres Klima, warnt der BUND.

CDU fürchtet mehr Abgase und Lärm

Mehr Verkehr, Abgase und Lärm in Rahlstedt fürchtet auch die CDU in Hamburg-Wandsbek, die ebenfalls Nein zum Viktoriapark sagt und den Protest des BUND unterstützt.

Protest bei Hamburger Anwohnern

Auf wenig Gegenliebe stießen die Planungen für das Gewerbegebiet 2016 bereits bei Anwohnern. Vor allem im Hamburger Stadtteil Großlohe wehrten sich Anwohner gegen den Viktoria-Gewerbepark. Das erste länderübergreifende Vorhaben nahe der Autobahn 1 zwischen Stapelfeld und Rahlstedt schließt direkt an das bestehende Gewerbegebiet Merkurpark an. Ein Bürgerbegehren auf Bezirksebene ist nicht möglich, weil der Hamburger Senat den Bezirk Wandsbek angewiesen hat, den Gewerbepark zu realisieren.

Im Hamburg Journal gab es am Abend auch eine kleine Meldung, allerdings ohne Filmbeitrag und mit falschen Flächenangaben.

400 Quadratmeter für ein Gewerbegebiet hätte eigentlich sogar der Sprecherin auffallen müssen. Ab 9. Minute gibt es den Wortbeitrag:

https://www.ardmediathek.de/tv/Hamburg-Journal/Hamburg-Journal/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231214&documentId=56976670

Und auch die Stormarner Zeitung aus dem Verlag Schleswig-Holstein-Zeitung hat über unsere Aktion berichtet:

https://www.shz.de/regionales/hamburg/fledermaus-und-moorfrosch-naturschuetzer-protestieren-gegen-gewerbegebiet-id21368757.html

Und falls jemand den Artikel nicht lesen kann, ist er hier noch einmal zu finden:

https://www.dropbox.com/s/6t5zwfbps3sok5g/SHZ181018Natursch%C3%BCtzer%20protestieren%20gegen%20Gewerbegebiet.pdf?dl=0

Und dann noch am heutigen 24.10.18 das Wochenblatt:

Wochenblatt241018BUNDAktion-Artikel

Und auch der RUNDBLICK aus Rahlstedt hat uns einen Artikel gewidtmet:

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