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Ein WUNDER: Von einer MÜLLKIPPE zum BIOTOP in einem Tag!

Ergänzung zu diesem Thema:

Aus einer Kleinen Anfrage der FDP vom 22. Mai 2017 zu den Problemflächen:

https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/57958/entwicklungshemmnisse-%E2%80%93-flurst%C3%BCck-1338-1013-und-1339-gemarkung-0543.pdf

KleineAnfrageFDP220517ProblemflaechenRahlstedt

Hier ist bemerkenswert, daß die Hochspannungsleitung etwa genauso weit von dieser Fläche entfernt ist, wie mein Wohnhaus.

Bei DEM hat man sich offenbar bisher keine Gedanken darüber gemacht, ob das Wohnen nahe der Leitung gesundheitsschädlich sein könnte. Warum sollte es bei einer möglichen Bebauung mit Wohnungen dort schlimmer sein? Oder wie ist das mit den Bewohnern des Kleingartens, der direkt unter der Leitung liegt?

NaturschutzgebietMuellkippe

Eine Karte des offiziellen Biotopen-Katasters zeigt zwar das kleine Biotop Güteklasse 7 neben dem Garten-Center und auch das Gebiet um die Stellau, nicht aber den Tümpel auf dem Merkurpark-Gelände oder gar unsere Müllkippe. Letztere ist noch nicht einmal als ‚Grünfläche‘ ausgewiesen! Alles vom Stand 26.6.2017!

BiotopenkarteGrosslohe260617

Hier zurück zum Original-Artikel:

Screenshot (1882)

Na ja, es gibt wirklich immer mal wieder überraschende Dinge, die uns da unsere Politiker, Beamten und sonstigen Volksverscheißerer so unterjubeln wollen.

Da betrachte ich mir mal so die Powerpoint-Präsentation der guten Frau Jacob in Sachen der Verbesserungen der Natur im Zusammenhang mit der ‚Großen Heide‘, da fällt mein müdes Auge auf diese Karte, die uns die hiesigen BIOTOPE zeigen soll.

OK, da sind tatsächlich welche darunter, die als solche offiziell geführt werden, wie zB das Stapelfelder Moor und auch das kleine direkt neben dem Garten Center dürfen wir als ein solches zur Kenntnis nehmen.

Spannend aber wird es, wenn unser Blick auf die Flächen fällt, unter der unsere MÜLLKIPPE beheimatet ist, denn DORT soll auch eins sein! Und dann auch noch GESETZLICH GESCHÜTZT!?

Nun stand ja diese Fläche längere Zeit zum Verkauf, wofür sich aber Niemand interessierte, aber hier stünde ein geschütztes Biotop zum Verkauft!

Ginge das? Eher doch wohl nicht!

Und dann folgte natürlich ein Blick nach Immoscout24, wo noch vor ganz kurzer Zeit die Anzeige drin stand. Nun findet mein erstauntes Auge dieses:

https://www.immobilienscout24.de/expose/75298973?referrer=SCOUT_ID_SEARCH#/

Screenshot (1883)

Dazu paßt dieser Beitrag, in dem ich darstellte, daß die Müllkippe nun doch ganz plötzlich ein Teil des B-Planes Rahlstedt 131 ist! Jedenfalls, wenn man der aktuellen Karte des Bezirksamtes Wandsbek glauben darf.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

Aber jetzt ist sie auch noch zu einem BIOTOP aufgewertet worden!

WOW! Wie schon woanders festgestellt, geschehen in unserer Politik tatsächlich noch Zeichen und Wunder!

Von einem Tag auf den nächsten wird eine MÜKIPPE zum BIOTOP, und daß auch noch ’staatlich anerkannt‘!

Also war meine Theorie offensichtlich richtig, daß diese Fläche uns als weiterer Bonscher vorgeworfen werden soll!

Nun tut sich allerdings die 5-$-Preisfrage auf, WER dieses Grundstück gekauft hat?

Die Stadt oder vielleicht dann doch JEBENS?

Und wie sind da die Pläne und die Bedingungen?

Weitere Artikel zur Müllkippe:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/17/bodenspekulation-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haben-wir-eine-tickende-zeitbombe-vor-unserer-haustuer/

 

Kann man HALBSCHWANGER sein? Oder: Wie unterminiere ich erfolgreich den Widerstand der Bürger.

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Wie ich schon des Längeren und Breiteren geschrieben habe, ist das Wort BÜRGERBETEILIGUNG zwar eines der beliebtesten in Kreisen der Politik, der Beamten und Investoren, aber kaum ein anderes repräsentiert eine größere Farce als eben dieses.

Kaum ein anderer Begriff zeigt, wie unsere Politiker mit mehr als nur gespaltener Zunge die Bürger belügen, daß die Schwarte kracht.

Für die gilt der alte Spruch in bester Tradition:

„Der Machthaber muß seine Untergebenen so schnell über den Tisch ziehen, daß er die dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme empfindet.“

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Wir von ‚Kein Rahlstedt 131‘ haben dieses ja nun schon bis zum Erbrechen erleben dürfen und müssen, wie diese Herren uns ohne rot zu werden mit Lügen zupflastern, wobei sie offensichtlich der Überzeugung sind, das STETER TROPFEN nun einmal DEN STEIN HÖLT!

Und irgendwie scheinen sie recht zu haben, denn deren SIRENENGESÄNGE lullen immer mehr Bürger ein! Dazu Versprechungen von einer, wie auch immer gearteten AUFWERTUNG DER NATUR im Bereich der GROSSEN HEIDE, ein Bonscherchen hier (Radwege) und eines dort (biologisches Erdbeerfeld oder Apfelbäume etc.) und schon ist die Masse der Bürger offensichtlich zufriedengestellt und verhält sich, ganz im Sinne der Politiker und der Investoren RUHIG!

Ich zitiere mal Wikipedia, die uns das Sprichwort ‚Gebt dem Volk Brot und Spiele‘ erklärt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Panem_et_circenses

Der Ausdruck panem et circenses (lat. [ˈpaːnẽː ɛt kɪrˈkẽːseːs]) (Akkusativ von panis et circenses) stammt vom römischen Dichter Juvenal[1]. Er bedeutet „Brot und Zirkusspiele“. Juvenal kritisierte in seiner Satire, dass das römische Volk in der Zeit des Prinzipats, entmachtet von den Kaisern Augustus, unter dem die Wahlen der Magistrate zur bloßen Formalität verkamen, und Tiberius, der sie völlig dem Volk entzog und dem Senat übertrug, sich nicht mehr für Politik interessiert und nur noch diese beiden Dinge gewünscht habe: Brot und Spiele. Stattdessen wird in der wissenschaftlichen Literatur die Ansicht vertreten, bereits in der Zeit der späten Republik hätten die Wähler panem et circenses erwartet und sich, auf diese Weise bestochen, zur entsprechenden Stimmabgabe bei den Magistratswahlen verleiten lassen.

Auch Fronto[2] berichtet von Kaiser Trajan, dieser habe Massenunterhaltungen besonders gepflegt, in der festen Meinung, „dass das römische Volk insbesondere durch zwei Dinge, Getreide und Schauspiele, sich im Bann halten lasse“ (populum Romanum duabus praecipue rebus, annona et spectaculis, teneri). Dion von Prusa[3] wirft den Einwohnern Alexandrias vor, sie seien nur noch auf Brot und Wagenrennen fixiert.

Heutige Bedeutung

Der Ausdruck bezeichnet auch heute noch die Strategie politischer (oder industrieller) Machthaber, das Volk mit Wahlgeschenken und eindrucksvoll inszenierten Großereignissen von wirtschaftlichen oder politischen Problemen abzulenken.

Dies kritisiert aber gleichzeitig auch eine abgestumpfte Gesellschaft, deren Interesse über elementare Bedürfnisse und „niedere Gelüste“ nicht hinausgeht. Die massive Ausweitung der Sportberichterstattung führt z.B. dazu, dass wichtige politische oder gesellschaftliche Fragen in den Massenmedien in den Hintergrund gedrängt werden.

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Es kommt dann allerdings auch noch die Karte ANGST dazu, denn viele Menschen befürchten, sie könnten Nachteile haben im Job oder der Familie! Und DAS, wo wir doch angeblich MEINUNGSFREIHEIT haben!? Überall haben wir doch wunderschöne Demokratie!?

WIR, also eigentlich nahezu ALLE Beteiligten unserer Bürgerinitiative, haben es persönlich erlebt, wie es mit der ‚Bürgerbeteiligung‘ bestellt ist und wie das funktioniert (oder eben auch nicht). Und wenn man das SELBER gesehen hat, sollte man auch daraus seine persönlichen Konsequenzen gezogen haben!

DAS gilt auch für die Naturschutzverbände!

Die erste Phase der Politiker und Investoren war, die Führung der damaligen Bürgerinitiative bei Jebens, dem Investor, zum Kaffee einzuladen, was dann auch die erhoffte Wirkung zeigte und diese Riege aus dem Verkehr zog.

Da sich aber flugs eine neue Truppe fand, mußte man sich etwas Neues einfallen lassen, denn diese war weniger empfänglich für solche Sirenengesänge. Dachte ich jedenfalls.

Unsere Politiker und die Verwaltung haben nun eine Karte aus dem Ärmel gezogen, mit der sie dachten und denken, uns einlullen und umstimmen zu können:

Das Projekt GROSSE HEIDE, bei dem die Bürger angeblich mitbestimmen dürfen und können, wie der kleine Bereich rund um den Victoria- und den Minerwa-Park gestaltet werden kann.

Da verspricht man uns herrliche Wege rund um die ‚Parks‘, auf denen es Apfelbaumflächen oder Kinderspielsplätze geben könnte. Dazu ein besserer Bodenbelag, damit man dort auch Radfahren und Scaten kann! Und die Pferdchen dürfen auch lang hoppeln. Diese sollen sogar einen eigenen Weg bekommen. Dazu käme dann auch wieder der längst verschollene interkulturelle Garten und ein biologisches Erdbeerfeld. Und wir werden zu allem Überfluß noch mit etlichen künstlich angelegten Biotopen umzingelt!

Und irgendwie scheint die Rechnung des Senats oder des Bezirksamtes auch aufzugehen.

Schon in der Frühphase des TOLLERORT-Projektes gab es tragischer Weise ernstgemeinte Vorschläge, die teilweise sogar aus der MITTE unserer eigenen Widerstandsbewegung kamen.

Nach dem Motto: Wenn wir das Projekt schon nicht verhindern können, dann müssen wir eben das Beste draus machen! Was für eine Einstellung!? Da kann man sich dann auch gleich einspannen lassen, wenn man von Anfang an derart defätistisch denkt!

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Vor allem die Radwege und deren tatsächlich teilweise bedauernswerter Zustand auf der Stapelfelder Straße haben es diesem Bürger Stapelfelds offensichtlich angetan. Obwohl er sich ja auch für Spielgeräte für die lieben Kleinen und Verkehrsberuhigungen in Stapelfeld selbst einsetzt.

In neuere Dokumenten hat er nichts gegen die Gewerbegebiete an sich, solange es zu diesen Sachen auch noch eine Umgehungsstraße um Stapelfeld geben wird.

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Und tatsächlich! In den letzten Tagen hatte man das Gefühl, daß diese Hoffnungen auch auf Gehör stießen. Jahrelang haben die Forderungen und die Beschwerden der Rahlstedter Bürger nichts genützt und der Radweg war in einem gottserbärmlichen Zustand, jetzt plötzlich aber ist ein Wunder geschehen!

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Schon vor ein paar Tagen sah ich diese mysteriösen Zeichen da und tippte auf geplante Aktivitäten in Sachen Neuanlage des Radweges in Richtung Stapelfeld.

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Und was geschah? Ein Wunder! Ein Bautrupp war da und reparierte den Radweg.

Es geschehen eben doch noch Zeichen und Wunder! Steht schließlich schon in der Bibel.

Aber hier mußte es auch dem Gläubisten klar werden, daß dieses eben KEIN WUNDER, sondern eiskalte Kalkulation von Politik, Verwaltung und Investor war und ist! Wobei ich mich frage, WER diese Arbeiten bezahlt hat? So wie die Gutachten auch schon der Investor? Woher hätte die Stadt sonst das Geld, das sie bisher so viele Jahre angeblich nicht hatte?

Man versucht über diese Schiene auch dem gestandensten Gegner vorzuführen, was für elementare Vorteile doch dieses Gewerbegebiet haben würde, und welche nahezu unglaubliche Entlastung des zu erwartenden Verkehrs es über das RADFAHREN geben könnte und selbstredend auch würde!

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Überhaupt schreitet die INSTRUMENTALISIERUNG der Bürger mit Riesenschritten voran und wird auch schon von staatlicher Seite genutzt!

http://www.hamburg.de/wandsbek/grosse-heide/

Wir freuen uns über die eingegangenen BEITRÄGE . In zwei Workshops werden mit Menschen aus örtlichen Interessen- und Nutzergruppen nun Ziele und Maßnahmen für den Landschaftsaufbau Große Heide entwickelt. Die Hinweise aus der Online-Beteiligung fließen dort ein. …..

Die Beteiligten haben Orte in der unter Beiträge dargestellten Karte markiert und Ihre Anregung kurz erläutert. Einen Überblick über die Ergebnisse finden Sie im Download-Bereich.

Die Online-Beteiligung umrahmt eine Veranstaltungsreihe zum Landschaftsaufbau „Große Heide“, welche am 20.01.2017 mit einer Informationsveranstaltung startete (Dokumentation unter Downloads). Es folgen zwei Workshops mit einem begrenzten Kreis von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Interessen- und Nutzergruppen vor Ort. Beim Analysenworkshop am 31. März 2017 wurde ein Zielsystem für den Landschaftsaufbau „Große Heide“ aus den Bereichen Naturschutz, Naherholung und Landwirtschaft diskutiert und Wechselwirkungen zwischen den Zielen – Harmonien und Konflikte – identifiziert. Die Matrix mit dem Zielsystem finden Sie unter Downloads. Auf dieser Basis wird beim zweiten Workshop ein Konzept mit Maßnahmen bearbeitet. ……

WIE KANN ES EIGENTLICH SEIN, DASS SICH VIELE BÜRGER DERART FÜR DUMM VERKAUFEN LASSEN?

Und ich persönlich muß leider gestetehn, daß ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn man mich für dumm verkaufen will, was aber offenbar viele Bürger nicht interessiert, aus welchem Grund auch immer.

Gerade hier im Falle des B-Planes Rahlstedt 131 sehen wir, wie das so geht zwischen Politik und Bürgern.

Was ist Politik

Das Schlimme aber ist, daß viele Bürger das offensichtlich wirklich so empfinden!

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Für die Gläubigen unter uns:

Schon Jesus sagte: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“

Das bedeutet im Falle ‚Kein Rahlstedt 131‘: JEDER muß eine Entscheidung treffen, auf welcher Seite er steht und mit welchen Mitteln er diese unterstützen kann und will! Aber es kann und DARF keine halben Sachen mehr geben!

Weitere Artikel von mir, die schon die Farce der Bürgerbeteiligung zum Thema hatten, die sich aber auch mit dem Problem STAPELFELD und der dortigen ‚Beteiligung‘ befaßten.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/31/vom-maerchen-erzaehlen-luegen-und-schleimen-beamte-und-politik-in-hoechster-erklaerungsnot/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/03/die-luege-zu-einer-buergerbeteiligung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/30/arschkriechen-in-der-stadtteilversammlung-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/06/die-spd-luegt-wie-gedruckt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/27/tollerort-ein-ort-der-traenen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/21/bund-stormarn-nennt-das-treffen-gestern-eine-farce/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/19/nun-duerfen-wir-alle-endlich-mitbestimmen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/der-senat-die-bezirksversammlung-wandsbek-und-die-maer-von-der-buergerbeteiligung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/09/30/wie-stehen-die-stapelfelder-buerger-zu-dem-geplanten-gewerbegebiet/

 

Der RING 3: Und er kommt doch!

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Mein Dank für die Abbildung geht an Disney und die ‚Dr. Erika Fuchs Stiftung‘.

Manchmal reagieren Einige schneller, als man es erwarten könnte.

So gibt es schon heute in der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes einen Artikel, der sich zumindest mit EINER der VERSIONEN für eine Umgehungsstraße Stapelfeld beschäftigte: DEM 4-spurigen Ausbau der Alten Landstraße (L 222)!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

(Sollte Jemand den Artikel nicht lesen können, kann er ihn gerne bei mir anfordern)

Bürgermeister Westphal gibt sich großspurig, und auch Herr Hinselmann von der WAS agiert richtig mutig.

Erst GESTERN berichtete ich darüber, daß man (wer auch immer das sein soll) dem Stapelfelder Bürgermeister eine Umgehungsstraße VERSPROCHEN hat.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/stapelfeld-westphal-und-die-neue-umgehungsstrasse/

Da das gestern ein absoluter Hit auf dieser Website war, können wir davon ausgehen, daß die Presse (hier das Abendblatt) mal in Stapelfeld nachgefragt hat.

Immerhin war ich selber auch ziemlich erstaunt, daß es ausgerechnet dieser kleine Beitrag zu einer Art Sensation schaffte! WARUM?

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Nun muß man aber ein paar Dinge betrachten, die diese Ausbau-Forderung betreffen.

Wie realistisch ist diese Forderung und dürfte sie eine Chance haben, tatsächlich umgesetzt zu werden.

Stapelfeld alleine, auch wenn dieses Dorf in dem Artikel als WOHLHABEND bezeichnet wird, dürfte den Ausbau kaum wuppen können! Und da es sich um eine LANDSTRASSE handelt (L 222), wäre natürlich Kiel für den Ausbau zuständig. Zumindest die letzte Landesregierung lehnte aber einen Ausbau ab, denn S-H ist eben ganz sicher nicht so wohlhabend, wie das Örtchen Stapelfeld. DAS sorgte für Unmut in Stormarn, vor allem aber bei der WAS (Hinselmann) und sicherlich auch bei Krieger (Möbel Höffner).

Ein 4-spuriger Ausbau der L 222 hätte aber nicht nur ein Finanzierungs-, sondern auch ein riesiges Naturschutzproblem! DIREKT nördlich dieser Straße liegt das relativ große NSG Höltigbaum und südlich gibt es sehr viele sehr alte Bäume, die dann gefällt werden müßten.

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Außerdem könnte dieser Ausbau NUR in Richtung Hamburg bis zum Ring 3 (tatsächlich der Ring 3) Höltigbaum erfolgen, danach wäre in Richtung Rahlstedt Schicht im Schacht.

Und dort herrscht schon Stau nahezu rund um die Uhr, aber zu den Spitzenzeiten geht da nichts mehr, weshalb viele Autofahrer, die eigentlich zum Beispiel nach Billstedt wollen, den Weg durch den Wiesenredder oder Am Friedhof nehmen, was die Situation der Anwohner unerträglich macht.

Da ja unsere GRÜNEN und die SPD stantepede aufheulen, wenn die Rückkehr des Ring 3 auch nur angesprochen wird, so muß es eben noch andere Möglichkeiten geben, über die aber in der Öffentlichkeit nur ungerne geredet wird.

Das heißt: Der Ringschluß vom Höltigbaum bis zu Höffner in Barsbüttel.

Höffner hat den Bereich, den er kontrolliert, nun schon weitestgehend ausgereizt. Nun wäre Jebens und die WAS von Norden her am Zug.

Und, da das Land wohl nicht zahlen kann, tut sich die Frage auf: Woher die Kohle nehmen, wenn nicht stehlen?

Aber nun sind die eigentlichen Interessenten ja nicht gerade ‚arm‘ zu nennen. Da könnten dann Jebens, Krieger und die Unterstützer der WAS doch mal die Säckel zusammenwerfen und die neue ‚Umgehungsstraße‘ DORT zu realisieren, wo sie seit langer Zeit geplant war: Nämlich im Anschluß an die BAB-Ausfahrt Barsbüttel in Richtung Norden. Zunächst über Kriegers Land, dann über aufgekaufte Flächen und dann über Jebens Gebiet.

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Weitere Beiträge zum Problem Ring 3:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/28/und-er-kommt-doch-der-immer-wieder-totgesagte-ring-3/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/30/offizielle-bestaetigung-der-rueckkehr-des-ring-3-oder-luegen-wir-mal-wieder/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

 

Stapelfeld: Westphal und die neue Umgehungsstraße !

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Vorgestern auf der Tagung des BUND und der Hafen City Universität wurde mir VERSICHERT, der Stapelfelder Bürgermeister Westphal habe die feste Zusicherung bekommen, daß es eine UMGEHUNGSTRASSE um Stapelfeld geben würde, wenn die Gewerbeparks kämen!

DAS deckt sich mit den Bemerkungen des Bauern Gerts, die ich im ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘ beschrieb!

Er berichtete von mindestens zwei Trassenversionen auf STORMARNER GEBIET!

Und Herr Wysocki beeilte sich zu vermelden, daß es KEINE PLANUNGEN für den Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET gäbe!

Sehr beruhigend!

So, wie es mir und eigentlich allen Betroffenen schon immer klar war, wird der Ring 3 über die Hintertür wohl doch realisiert werden, wenn die Flächennutzung geändert wird!

DAS dürfte das Bonbon für Westphal sein! Hier soll Geld investiert werden, das ER natürlich nicht hat und von dem ER seine Zustimmung abhängig macht, so wie ich das sehe!

 

FDP Fraktion Wandsbek: Ortstermin Victoria-Park

Motiv

Auf Wunsch der Wandsbeker FDP fand heute eine Ortsbesichtigung zum Problem ‚Victoria- und Minerva Park‘ statt.

Auf deren Bitte hin, nahm ich als Kommentator an dieser Fahrt teil, denn sie wollten Informationen aus erster Hand, die sie selbstverständlich auch bekamen.

Die Herrschaften, etwa 10 Personen, kamen gegen 13.00 Uhr mit einem Reisebus, was den Vorteil hatte, daß ich vor ihnen alles, was rechts und links so zu sehen gab, gut kommentieren konnte.

Da ja der Merkur-Park das Vorbild für die geplante neue Bebauung sein soll mit seiner geradezu unglaublich hochwertigen Architektur und den so naturnah integrierten Knicks, lenkte ich unsere gemeinsame Fahrt durch eben diesen Park

Dabei hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, die bewundernswerte Architektur der Gewerbehäuser zu bewundern, vor allem aber das geradezu unglaubliche Gebäude der Firma Meyle, das uns Allen ja in dem Spezialheft der BUE von Kerstan als besonders beispielhaft dargestellt wird, vor allem wegen der unglaublich tollen Dachbegrünung.

Alle Anwesenden waren ‚hocherfreut‘ über die Tatsache, daß man NICHTS davon sehen konnte. Der Hinweis auf die Ansiedlung wilder Tiere da oben sorgte für Heiterkeit.

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(Die Fotos wurde alle schon früher gemacht)

Vor beiden dort integrierten Biotopen hielten wir natürlich ebenfalls. Und alle waren sich einig, daß diese beiden Flächen nicht viel mit einem Biotop gemeinsam hätten. Dazu berichtete ich natürlich auch, daß Jebens uns berichtet habe, daß auf dem Biotop 2 direkt vor seiner Haustür (Merkurring 100) sogar Angler säßen und Bootsfahrer sich tummeln würden. Auf einem angeblichen Biotop wohlgemerkt. Dazu Jebens Bemerkung, er lebe dort IM PARADIES. Beides sorgte für erhebliches Kopfschütteln bei den Zuhörern.

Das Bürogebäude Jebens befindet sich unmittelbar rechts vom zweiten Foto!

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Ebenso der so unglaublich toll integrierte Knick erzeugte eher Stirnrunzeln, von den vielen freien und verwilderten Gewerbeflächen ganz zu schweigen.

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So weit ich sehen konnte, waren alle Knicks dort in ihrem ‚Original‘-Zustand, was mich erstaunte, daß sowohl Jebens selber als auch Herr Wysocki doch kurz vorher behauptet hatten, sie seien ‚auf den Stock gesetzt worden‘! Man vergleiche dazu den Beitrag ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘.

Danach fuhren wir die Alte Landstraße entlang und später durch Stapelfeld. Dabei gab es ein paar schöne Ausblicke auf alle die Felder, die für unsere geplanten Gewerbegebiete draufgehen sollten.

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Übrigens war diese, trotz der Tatsache, daß es SONNTAG MITTAG um 13.00 Uhr war, ziemlich dicht befahren, was ich natürlich süffisant bemerkte.

Ein letzter Halt war dann noch vor unserem Erdbeerfeld, wo, bedingt durch das herrliche Wetter, massenweise Familien beim Pflücken waren.

Ich denke, ich habe die Abgeordneten sehr ausführlich mit Informationen versorgt und alle Fragen beantwortet.

Ich hatte auch das Gefühl, daß nahezu alle Anwesenden den Bebauungsplänen kritisch bis ablehnend gegenüber stünden. Eine Dame erklärte mir sogar, sie habe bisher immer dagegen gestimmt. Danke!

Am Ende der Fahrt wurde ich mit lautem Beifall verabschiedet.

Ich denke, das war zwar sicherlich kein entscheidender Moment, die Entwicklungen zu stoppen, aber es war ein kleiner weiterer Stein, die Meinungen in der Bezirksversammlung ein wenig zu beeinflussen.

Mein Dank geht noch einmal an Christoph Schmidt, der diese Rundfahrt organisiert hat.

 

Heute bekam ich noch folgende Mail:

Von: Christoph Schmidt

19.06.2017 um 15:34 Uhr

Hallo Herr Napp,
 
danke nochmal für Ihre Teilnahme gestern.
 
Wir haben mitgenommen, mit welchem Elan und welcher Sachkenntnis Sie am Werk sind.
 
Es hat unserer Fraktionsausflug sehr bereichert.
 
Viele Grüße
Christoph Schmidt