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Stapelfeld: Westphal und die neue Umgehungsstraße !

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Vorgestern auf der Tagung des BUND und der Hafen City Universität wurde mir VERSICHERT, der Stapelfelder Bürgermeister Westphal habe die feste Zusicherung bekommen, daß es eine UMGEHUNGSTRASSE um Stapelfeld geben würde, wenn die Gewerbeparks kämen!

DAS deckt sich mit den Bemerkungen des Bauern Gerts, die ich im ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘ beschrieb!

Er berichtete von mindestens zwei Trassenversionen auf STORMARNER GEBIET!

Und Herr Wysocki beeilte sich zu vermelden, daß es KEINE PLANUNGEN für den Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET gäbe!

Sehr beruhigend!

So, wie es mir und eigentlich allen Betroffenen schon immer klar war, wird der Ring 3 über die Hintertür wohl doch realisiert werden, wenn die Flächennutzung geändert wird!

DAS dürfte das Bonbon für Westphal sein! Hier soll Geld investiert werden, das ER natürlich nicht hat und von dem ER seine Zustimmung abhängig macht, so wie ich das sehe!

 

FDP Fraktion Wandsbek: Ortstermin Victoria-Park

Motiv

Auf Wunsch der Wandsbeker FDP fand heute eine Ortsbesichtigung zum Problem ‚Victoria- und Minerva Park‘ statt.

Auf deren Bitte hin, nahm ich als Kommentator an dieser Fahrt teil, denn sie wollten Informationen aus erster Hand, die sie selbstverständlich auch bekamen.

Die Herrschaften, etwa 10 Personen, kamen gegen 13.00 Uhr mit einem Reisebus, was den Vorteil hatte, daß ich vor ihnen alles, was rechts und links so zu sehen gab, gut kommentieren konnte.

Da ja der Merkur-Park das Vorbild für die geplante neue Bebauung sein soll mit seiner geradezu unglaublich hochwertigen Architektur und den so naturnah integrierten Knicks, lenkte ich unsere gemeinsame Fahrt durch eben diesen Park

Dabei hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, die bewundernswerte Architektur der Gewerbehäuser zu bewundern, vor allem aber das geradezu unglaubliche Gebäude der Firma Meyle, das uns Allen ja in dem Spezialheft der BUE von Kerstan als besonders beispielhaft dargestellt wird, vor allem wegen der unglaublich tollen Dachbegrünung.

Alle Anwesenden waren ‚hocherfreut‘ über die Tatsache, daß man NICHTS davon sehen konnte. Der Hinweis auf die Ansiedlung wilder Tiere da oben sorgte für Heiterkeit.

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(Die Fotos wurde alle schon früher gemacht)

Vor beiden dort integrierten Biotopen hielten wir natürlich ebenfalls. Und alle waren sich einig, daß diese beiden Flächen nicht viel mit einem Biotop gemeinsam hätten. Dazu berichtete ich natürlich auch, daß Jebens uns berichtet habe, daß auf dem Biotop 2 direkt vor seiner Haustür (Merkurring 100) sogar Angler säßen und Bootsfahrer sich tummeln würden. Auf einem angeblichen Biotop wohlgemerkt. Dazu Jebens Bemerkung, er lebe dort IM PARADIES. Beides sorgte für erhebliches Kopfschütteln bei den Zuhörern.

Das Bürogebäude Jebens befindet sich unmittelbar rechts vom zweiten Foto!

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Ebenso der so unglaublich toll integrierte Knick erzeugte eher Stirnrunzeln, von den vielen freien und verwilderten Gewerbeflächen ganz zu schweigen.

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So weit ich sehen konnte, waren alle Knicks dort in ihrem ‚Original‘-Zustand, was mich erstaunte, daß sowohl Jebens selber als auch Herr Wysocki doch kurz vorher behauptet hatten, sie seien ‚auf den Stock gesetzt worden‘! Man vergleiche dazu den Beitrag ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘.

Danach fuhren wir die Alte Landstraße entlang und später durch Stapelfeld. Dabei gab es ein paar schöne Ausblicke auf alle die Felder, die für unsere geplanten Gewerbegebiete draufgehen sollten.

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Übrigens war diese, trotz der Tatsache, daß es SONNTAG MITTAG um 13.00 Uhr war, ziemlich dicht befahren, was ich natürlich süffisant bemerkte.

Ein letzter Halt war dann noch vor unserem Erdbeerfeld, wo, bedingt durch das herrliche Wetter, massenweise Familien beim Pflücken waren.

Ich denke, ich habe die Abgeordneten sehr ausführlich mit Informationen versorgt und alle Fragen beantwortet.

Ich hatte auch das Gefühl, daß nahezu alle Anwesenden den Bebauungsplänen kritisch bis ablehnend gegenüber stünden. Eine Dame erklärte mir sogar, sie habe bisher immer dagegen gestimmt. Danke!

Am Ende der Fahrt wurde ich mit lautem Beifall verabschiedet.

Ich denke, das war zwar sicherlich kein entscheidender Moment, die Entwicklungen zu stoppen, aber es war ein kleiner weiterer Stein, die Meinungen in der Bezirksversammlung ein wenig zu beeinflussen.

Mein Dank geht noch einmal an Christoph Schmidt, der diese Rundfahrt organisiert hat.

 

Heute bekam ich noch folgende Mail:

Von: Christoph Schmidt

19.06.2017 um 15:34 Uhr

Hallo Herr Napp,
 
danke nochmal für Ihre Teilnahme gestern.
 
Wir haben mitgenommen, mit welchem Elan und welcher Sachkenntnis Sie am Werk sind.
 
Es hat unserer Fraktionsausflug sehr bereichert.
 
Viele Grüße
Christoph Schmidt

Keine geordneten finanziellen Verhältnisse in Stapelfeld?

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Hier sehen wir den Stapelfelder Bürgermeister Jürgen Westphal, der neuerdings auf seiner amtlichen E-Mail Adresse nicht mehr erreichbar ist, auf der ÖPD zum ’neuen‘ Verkehrsgutachten am 30.5.2017 in Rahlstedt.

Für mich ist es immer wieder bemerkenswert, daß dieser Mann schon so lange und immer noch Bürgermeister des Ortes Stapelfeld ist, denn Kritikpunkte an seinem Regierungsstil und diversen Projekten des Dorfes hat dieser Mann schon genug geliefert.

Hier noch mal die Gemeindevertreter von Stapelfeld. Das ist wichtig, da es ja diese Leute sind, die die Geschicke des Ortes bestimmen.

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Ob die Zahl 13 hier ein BÖSES OMEN darstellt, möchte ich mal dahingestellt lassen.

Da ja dieser Bürgermeister unglaublich vehement die neuen Gewerbegebiete unterstützt, frage ich mich, WO denn nun die Vorteile für Stapelfeld liegen?

Würden sich die Gewerbesteuer-Einnahmen  wirklich lohnen?

Wie sieht eigentlich überhaupt die FINANZLAGE des Ortes aus?

Bemerkenswert aber ist das Protokoll der der Sitzungs des FINANZAUSSCHUSSES am 23.März 2017!

Diesem Protokoll darf und MUSS man entnehmen, daß die finanzielle Situation des Dorfes keinesfalls geregelt zu sein scheint!

Die Abrechnungen Stapelfelds scheinen nicht die gewählten Bürger des Dorfes zu machen, sondern sie überlassen dieses einer Firma Otto Cropp Hausverwaltungs GmbH. Diese aber scheint keinesfalls einen ordentlichen Job zu machen, wie man dem Protokoll entnehmen muß.

https://www.stormarn-hausverwaltung.de/

Noch viel weniger verstehe ich die Reaktion der Gemeindevertreter, die eine ’solche Abrechnung‘ scheinbar zu tolerieren gewillt sind! Allen voran der Bürgermeister Westphal, der ja eigentlich umgehend dieser Firma den Auftrag entziehen müßte, so wie ich das mal sehen möchte.

Aber auch Westphal dürfte da in unmittelbarer Verantwortung stehen, denn es kann ja wohl nicht angehen, daß da DIVERSE BELEGE und Kontoauszüge einfach so fehlen! Oder hat man da etwas zu verbergen?

Und es war ja offenbar nicht nur die Abrechnung für 2016 fehlerhaft, sondern auch schon die der vorherigen Jahre!

Und DA ist Herr Bürgermeister Westphal nicht eingeschritten? DA hat er kein Machtwort gesprochen und die Firma von diesem Auftrag entbunden?

Wieviel Geld bekommt die Firma Cropp dafür, daß sie einen derartigen Mist abliefert und dieses TOLERIERT wird? Toleriert von offenbar ALLEN Gemeindevertretern? Was stehen da für finanzielle Interessen dahinter, wenn man über JAHRE hinweg ein solches Arbeiten erlaubt, ohne dagegen einzuschreiten?

Was haben die da für eine Buchführung ihrer Finanzen? Wie konnte so etwas geschehen? Welche Konsequenzen zieht Westphal daraus für die Ortsverwaltung und für sich selber?

 

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Bei ein wenig Recherche im Internet zu dieser obskuren Firma Cropp und deren Partnern, kommt man auf wenig positive Beurteilungen!

DAS aber scheint den Gemeindevertretern Stapelfelds, allen voran dem Bürgermeister Westphal egal zu sein!?

Nach DEN Erfahrungen mit diesem Laden frage ich mich, wieso Herr Westphal nicht auch mal den Hintergrund zu dieser Firma betrachtet und daraus seine Konsequenzen zieht?

Cropp-Bewertungen

Und bei den Partnern dieser Firma trifft man auf eine ebenfalls nur mäßig bewertete Einrichtung mit Namen GENEK. Mir persönlich sind Firmen, die sich mit ‚Energieankauf‘ beschäftigen, schon genauso suspekt, wie Immobilienfirmen ganz grundsätzlich.

Und die Bewertungen sind auch hier mehr als nur durchwachsen.

Für mich tut sich da die Frage auf, ob STAPELFELD über die Firma Cropp seine Energie ebenfalls bei GENEK bezieht? Würde ja irgendwie Sinn machen, wie ich das sehe?

GENEK-Bewertung1

GENEK-Bewertung3

GENEK-Bewertung2

 

Presseschau vom 10.6.2017 !

In der heutigen Ausgabe des Wochenblattes MARKT hatten wir wieder einen wirklich guten Artikel, der auch dem dämlichsten Politiker oder Beamten zeigen sollte, daß es hier KEINE ZUSAMMENARBEIT mit der Bevölkerung gibt!

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Ist Stapelfeld derzeit ohne Regierung?

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Nun ja, es wäre sicherlich nicht wirklich ein großer Verlust, wenn Jürgen Westphal plötzlich nicht mehr der Bürgermeister dieses kleinen Ortes wäre, da er ja ein glühender Verfechter der neuen Gewerbeparks ist, wobei ich mich persönlich immer frage, wo FÜR IHN der Vorteil und der gewinn liegt? Aber nun ja. Vielleicht werden wir das ja noch mal rausbekommen.

Eines aber ist seltsam, denn bisher hat er meine E-Mails noch immer erhalten, die ich ihm an seine OFFIZIELLE Addy geschickt habe.

Seit gestern offensichtlich nicht mehr!?

Unzustellbar: Das Lügen von SPD und GRÜNEN nimmt kein Ende!
 02.06.2017 um 16:23 Uhr

Fehler bei der Nachrichtenzustellung an folgende Empfänger oder Gruppen:

Juergen.Westphal@amtsiek.de
Die eingegebene E-Mail-Adresse konnte nicht gefunden werden. Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers, und versuchen Sie, die Nachricht erneut zu senden. Wenden Sie sich an den Helpdesk, falls das Problem weiterhin besteht.

SPD und GRÜNE: Von Biotopenkillern zu brutalen Menschenverächtern!

Wenn man Leuten wie Wysocki, Buschhüter oder Schweim glauben darf, tun sie alles in ihrer Macht stehende, um uns und unsere Umwelt zu schützen!

Zusammen mit dem Heiligen JEBENS wollen sie ja NUR unser Bestes! Klar!

Sie schützen uns mit aller zur Verfügung stehenden Macht VOR DER UMWELT, denn die ist doch lange nicht so schön, wie grün gestrichener Beton!

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Poster des HLKV, 2017

Und was ist unser Bestes? Unsere Umwelt sicher nicht, sondern NUR und ausschließlich unser Geld!  Und an dieses (oder unsere Umweltresourcen) geht man ran, koste es FÜR UNS was immer es wolle! Da helfen auch keine Gesetze oder Umweltschutzvorschriften! Und von DEMOKRATIE ist da erst recht weit und breit nichts zu sehen! Im Zweifel greift man auch zur Korruption, wie ich das so sehe!

Man hat sich in den Kopf gesetzt, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen (Warum bloß?), wobei sie auch hierbei ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur handeln! Immer zum Wohle des Großkapitals! Wir denken da ungerne an Dressel (SPD) und das Grundstück in Volksdorf!

Biotop Lageplan Stapelfelder Straße

Ein schönes Beispiel dafür ist das gerade erst vor wenigen Tagen von uns ‚entdeckte‘ Biotop direkt neben dem Gartencenter an der Stapelfelder Straße! Ein OFFIZIELL REGISTRIERTES BIOTOP!

GANZ SICHER wußten die schon immer, daß dieses dort bestand, aber man hat es nie irgendwo explizit erwähnt! Warum? Nun ja, dieses ist ja ein NATURSCHUTZGEBIET, das eigentlich nicht angerührt werden darf! Und da hätte das vielleicht die dämlichen Bürger beunruhigt.

Dazu ist es auch noch in der Kathegore 7, wobei 8 die höchste ist!

Und gerade die Herren Wysocki und Buschhüter haben uns doch immer und immer wieder erzählt, daß ein registriertes Biotop ein ganz ganz sicherer Schutz zum Beispiel vor dem Ring 3 sei! Womit sie rein theoretisch vielleicht ein ganz klein wenig recht haben. Aber eben nur gang ganz theoretisch, denn in Wirklichkeit biegt man sich die Vorschriften und Gesetze so weit hin, daß man diese geschützten Flächen einfach mal eben platt machen kann!

Oder man verkündet, sie würden naturnah in das Gewerbegebiet ‚integriert‘, wobei sie nachher mehr wilde Tiere dort hätten, als vor dem Bau! Klar, versteht sich von selber, daß die derzeit dort lebenden Viecher sich sehr viel wohler zwischen Parkplätzen, Rangierflächen und Beton fühlen werden!

Zunächst einmal wollen wir mal einen kleinen Blick auf dieses Biotop werfen, das in gemeinsamer Kraftanstrengung von Jebens und seinen Kumpels von der SPD und den GRÜNEN platt gemacht (integriert) werden soll!

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Zumindest von der Straßenseite her ist das kleine Gebiet eingezäunt, wenn auch teilweise sehr rpvisorisch bis teilweise extrem nachlässig bis sogar hoch gefährlich! Teile des ‚Zauns‘ sind sogar mit rostigem Stacheldraht gekrönt, an denen sich Menschen aber auch Tiere, zum Beispiel Rehe, übelst verletzen können! Ein Schild behauptet sogar, ea sei VIDEO ÜBERWACHT! Allerdings ist weit und breit nichts von einer Kamera zu sehen.

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Wenn man am Ende der Fläche das Feld erreicht, könnte man leicht das Gebiet betreten, wenn es denn nicht tatsächlich sehr sumpfig wäre, vor allem, nachdem es gestern gerade mächtig geschüttet hatte.

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Tja, alles das soll, obwohl die Biotopenschutzverordnung das eigentlich verbietet, mit einem Federstrich vernichtet werden oder – gepflegt – in das Gewerbegebiet ‚intergriert‘ werden!

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Aus den Hamburger Naturschutz-Vorschriften:

§ 14 HmbBNatSchAG – Gesetzlich geschützte Biotope

(zu § 30 Absätze 2 und 7 BNatSchG)

(1) Die Biotope nach § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG sind geschützt, sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich Standortverhältnissen, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen nach der Anlage entsprechen.

(2) Die Verbote des § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gelten in Hamburg auch für folgende Biotope (weitere gesetzlich geschützte Biotope)

  1. 1.

    Bracks,

  2. 2.

    Feldhecken, Knicks und Feldgehölze,

sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich der Standortverhältnisse, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen der Anlage entsprechen.

(3) Ergänzend zu § 30 Absätze 3 bis 6 BNatSchG wird bestimmt, dass die zuständige Behörde auf Antrag vom Verbot nach § 30 Absatz 2 BNatSchG Ausnahmen zulässt, wenn

  1. das Biotop in einem durch einen rechtsgültigen Bebauungsplan festgesetzten Baugebiet liegt, nach Feststellung des Bebauungsplans entstanden ist und die Ausnahme die Verwirklichung eines durch den Bebauungsplan zugelassenen Vorhabens ermöglichen soll, …..

    .

    .(4) Die zuständigen Behörden sollen geeignete Maßnahmen treffen, um die ökologische Beschaffenheit oder die räumliche Ausdehnung der gesetzlich geschützten Biotope zu erhalten.

    .

    (5) Die Registrierung der nach Absatz 2 und § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gesetzlich geschützten Biotope erfolgt durch die zuständige Behörde. Die erfassten Biotope sind kartenmäßig mit ihrer Lage und ihrem Typ dargestellt und für jedermann bei der zuständigen Behörde einsehbar.

    .

    (6) Der Senat wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Anlage zu ändern, soweit zur Bestimmung der gesetzlich geschützten Biotope nähere Merkmale erforderlich werden oder wenn naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Änderung erfordern.

Tja, wie wir an diesem ‚Gesetz‘ mal wieder überdeutlich erkennen können, bastelt man sich seine Vorschriften immer GENAU SO, wie man sie braucht! Um den tumben Bürger einzulullen, damit er ‚mitarbeitet‘, schreibt man wirklich tolle Vorschriften, die man mal eben so mit einem schlichten Federstrich aushebeln kann!

Ob es sich um Korruption oder Naturschutzgebiete handelt: Man läßt sich immer ein Schlupfloch offen, das sich dann mit den sogenannten ‚demokratischen Methoden‘ mal eben zu den Akten legen läßt!

Wenn man uns also immer und immer wieder versichert, man würde dort, wo eigentlich früher der Ring 3 hätte langlaufen sollen, nun ein ‚vom Staat anerklanntes Biotop‘ eingerichtet würde, das einen absolut sicheren Schutz gegen eben diesen bieten würde, kann man als Bürger nur in ein schrilles Kiechern fallen, denn wie im Gesetz gegeben, kann man dieses dann auch schnell wieder umwandeln in eine Straßentrasse!

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Und beim Problem des Buchenkamps in Vorlksdorft durften wir gerade erst erleben, wie man 4 Biotope, darunter auch eins der Klasse 7, einfach mal eben vernichtet hat!

Darf man da den so heiligen Beteuerungen auch nur den kleinsten Glauben schenken?

NEIN! Natürlich nicht!

Politiker und Beamte LÜGEN, daß sich die Balken biegen!

Immer nach dem Motto: Hau wech den Scheiß!

OFFIZIELLE Reaktionen zum Verkehrsgutachten und anderen Themen

Unser Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter hat auf seiner Webseite auch schon was über dieses ‚Gutachten‘ unter die Leser gebracht, wobei er bisher mit keinem Wort auf eine mögliche KORRUPTION eingegangen ist, denn es ist nun mal anch den eigenen Richtlinien illegal, geldwerte Dinge von einem Planungsbegünstigten anzunehmen!

Vom Inhalt und der ‚Professionalität‘ des Gutachtens wollen wir jetzt nicht reden, denn das habe ich hier schon getan.

http://www.buschhueter.de/viktoriapark-und-minervapark-verkehrsplanerische-untersuchung-wird-vorgestellt/

Und auch einige Forderungen von angemailten Personen, seien sie aus dem politischen Lager oder aus den Bürgervereinen, seien erwähnt.

Denen sind meine Beiträge offenbar unbequem, weshalb man sich lieber nicht damit beschäftigt. Ob diese selber auch auf irgendeiner ‚Paylist‘ stehen, möchte ich jetzt nicht behaupten, aber es ist offensichtlich, daß diese Vereine natürlich finanziell extrem abhängig sind von der Politik!

AW: Die Wahrnehmungsstörungen einer Maria Herrmann – SPD Stormarn
23.04.2017 um 20:45 Uhr
Von: Hans Schuy

Muss ich erst einen Anwalt einschalten, damit Sie mich nicht mit diesem Unsinn bombardieren?

Meine Antwort:

Aw: AW: Die Wahrnehmungsstörungen einer Maria Herrmann – SPD Stormarn
 24.04.2017 um 10:01 Uhr
Von: Jörn Napp
An: Hans Schuy
Das sehe echt nicht gut aus, mit so etwas aufzuwarten, lieber Herr Schuy.
Die leichtere Möglichkeit wäre, mich einfach zu sperren!
DANN bekommen Sie auch keine Neuigkeiten mehr von mir.

Und daß meine Nachrichten SPAM seien, werden Sie wohl kaum behaupten können, denn das ist Alles belegt, wie Sie selber schnell feststellen können.

Gruß
Jörn Napp

Oder das hier:

Gesendet: Montag, 24. April 2017 um 09:45 Uhr
Von: „Gert und Anna Haushalter“ <gean.haushalter@t-online.de>
An: „‚\“Jörn Napp\“‚“ <joern.napp@web.de>
Betreff: AW: Tatsächliche Verkehrszahlen!

Verschonen Sie mich bitte mit Ihren belanglosen Informationen.

G.H.

Na ja, ob diese Informationen ‚belanglos‘ sind, lassen wir lieber mal dahingestellt!

Auch zum Thema ‚Korruption‘ gibt es Zuschriften:

Gesendet: Mittwoch, 19. April 2017 um 16:27 Uhr
Von: info@hlkv.de
An: joern.napp@web.de
Cc: cakefrog@gmx.de, orga@hlkv.de
Betreff: Re: Gibt das Bezirksamt Wandsbek Korruption zu?

Herr Napp,

ich finde es ausgesprochen gut, dass Sie dieses Thema aufgreifen und verdeutlichen! Sie sehen ja an der Reaktion aller gestern Anwesenden, wie unsensibel man gegenüber Korruption ist und es noch als besonders schlau und für den Steuerzahler als günstig darstellt. Der „Vorteilsgeber“ bekommt seinen Einsatz sicherlich x mal zurück! Und wie sieht es dann für den Steuerzahler aus?

Herzlich

Niels Hanßen

Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverband
Vetreten durch Niels Hanßen und Michael Schütt
Brunskrogweg 3
22397 Hamburg
Tel.: 0176 / 76192995
info@hlkv.de · www.hlkv.de

Die LÜGE von der LÖSUNG der VERKEHRSPROBLEME !

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Selbst die kühnsten Verfechter der neuen Gewerbeparks geben zu,  daß so ein Projekt, wenn es denn zu seiner Umsetzung kommt, ein höheres Verkehrsaufkommen nach sich ziehen wird. Klar.

Wir betrachten uns dazu kurz das sogenannte ‚Gutachten‘ vom Dezember 2015, in dem ja dieses Problem durchaus schon angesprochen wird.

http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_grosseheide/sites/default/files/public/downloads/Gutachterlicher_Bericht_Gewerbeflaechenentwicklung_HH-Wandsbek_-_Kreis_Stormarn.pdf

Wir wollen uns NUR den Teil ansehen, der sich mit dem Verkehr beschäftigt. Dieser Teil wurde von der Hamburger Firma ARGUS erstellt.

Screenshot (1369)

Hier wird besonders naiv die Leistungsfähigkeit der Sieker Landstraße / Alte Landstraße / L 222 beurteilt. Denn im derzeitigen Zustand mit nur 2 Fahrspuren ist diese Straße heute schon zu mittleren Verkehrszeiten komplett überlastet.

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Auf diesem Foto sehen wir die Alte Landstraße gegen 18.00 Uhr abends in Höhe des Ring 3 und des Merkurparks. Von einer wie auch immer gearteten ‚Leistungsfähigkeit‘ kann wohl kaum jemand mit gutem Gewissen reden.

Dieses Gutachten (durchaus auch bei den anderen Themen) wurde als GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN im Auftrag der Stadt durchgeführt, das zur BERUHIGUNG der betroffenen Bevölkerung erstellt wurde und als Grundlage für den B-Plan ‚Rahlstedt 131‘ dient. Es wurde auf der ÖPD in Großlohe den staunenden Anwohnern vorgeführt.

Erst auf Grund der Bedenken der Bevölkerung hier in Großlohe ergriff die lokale CDU die Chance und forderte ein weiteres Gutachten, das derzeit auch erstellt wird.

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CDU-AntragVerkehrsgutachten2

Zwischendurch hatte wohl eine im Auftrag Herrn Jebens (Merkurpark / Victoria-Park) arbeitende Firma (NORD Consult) den Stapelfeldern die ‚göttlichen‘ Aussichten und die einfach Lösungen des Verkehrsproblems zu verklickern.

einfachgoettlichhttps://www.dropbox.com/s/wmg7zjn3l07gi9b/Stapelfeld230516PraesentationBA-Verkehr.pdf?dl=0

Diese kommen weitgehendst zu den gleichen verharmlosenden Ergebnissen, wie es die Firma ARGUS im Hamburger / Stormarner Gutachten tut, wenn auch hier hauptsächlich mit hübschen Bildchen.

Noch mal aus dem ‚Gutachten‘ vom Dezember 2015:

Screenshot (1366)

Aber inzwischen scheint auch den Stapelfelder Bürgern aufgegangen zu sein, daß sie da als Tanzbär herumgeführt werden und klar betrogen werden sollen! Ihr Problem ist da nicht das neue Gewerbegebiet, sondern das dadurch entstehende zusätzliche Verkehrsaufkommen, denn kaum jemand glaubt ernsthaft, daß Firmen keinerlei Verkehrsaufkommen produzieren werden, denn auch kleine High-Tech-Firmen und andere Edelproduzenten brauchen Anlieferung und Abtransport der Waren und die Arbeitnehmer nutzen auch in der Regel ihr eigenes Auto (Pendlerproblem).

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Und da die L 222 zu bestimmten Zeiten jetzt schon hoffnungslos überlastet ist, würde sich natürlich ein Großteil der Pendler und des LKW-Verkehrs durch das Dorf quetschen. Und deshalb fordert man zusätzlichen Straßenausbau.

Da der Ring 3 derzeit nicht gerne angesprochen wird, fordert man den 4-spurigen Ausbau der L 222, der aber offenbar in Kiel keine Freunde findet, die dafür Geld geben möchten.

Deshalb hatten sich die Stapelfelder kurzzeitig aus dem Beratungsteam zurückgezogen. Inzwischen sind sie aber wieder dabei, allerdings scheint die Finanzierung eines Straßenausbaus immer noch nicht gewährleistet zu sein, wie Zeitungsberichte und Beschwerden der WAS zeigen.

Stapelfeld230117SitzungVerkehrsbelastung

Auch der Ausbau der Auffahrt in Stapelfeld ist keinesfalls in trockenen Tüchern.

Ein Großteil des Verkehrs würde aber auch in Richtung Stadt laufen, da sicherlich viele der Arbeitnehmer schon in Hamburg wohnen. Dafür müßten sie durch den Ortskern Rahlstedt fahren. Auf einer Straße, die heute schon oft komplett überlastet ist und keinesfalls 4-spurig ausgebaut werden kann.

Spätestens ab dem Großlohering wäre der Verkehrskollaps perfekt.

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Das würde bedeuten, daß der ‚Schleichweg‘ durch den Wiesenredder, der auch jetzt schon unter großem Verkehrsdruck steht, noch höher frequentiert werden würde. Ein Zustand, der für die Anwohner heute schon untragbar ist.

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Hier ein Blick in den Wiesenredder zu einer relativ ruhigen Zeit, auf der Höhe des Schwimmbades rechts.

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Und auch die Lärmbelastung des zunehmenden Verkehrs wird in diesen Gutachten nicht berücksichtigt.

Das GEOPORTAL gibt uns eine gute Ansicht der Lärmbelastung durch Verkehr nur im Bereich Großlohe und Rahlstedt! Das würde ganz sicher nicht geringer werden, wenn die neuen Gewerbegebiete hinzukommen würden.

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Derzeit gibt es eben ein neues Verkehrsgutachten, das genau wie das erste Gutachten für Stapelfeld auch von der Firma ‚Nord Consult‘ durchgeführt wird. Dieses ‚Gutachten‘ ist noch nicht fertig, aber schon im Januar 2017 wurde den Stapelfeldern eine Art ‚Vorwort‘ präsentiert, wahrscheinlich, um die Bürger dort zu beruhigen und ihnen zu zeigen, daß man etwas tun würde!

Bisher konnte ich leider nicht feststellen, ob diese Firma im Auftrag Jebens, der Stadt Hamburg und dem Bezirk Stormarn, oder allen zusammen arbeitet. Es dürfte wahrscheinlich sein, daß sie mal wieder für alle Beteiligten gleichzeitig arbeitet, wie wir das ja schon von dem Landschaftsplanungsbüro Jacob kennen, das ja auch bemerkenswerterweise für den Immobilienhändler Jebens, gleichzeitig aber auch für das Bezirksamt Wandsbek tätig ist.

Eines aber können wir, wie ich das sehe, heute schon feststellen: NEUTRAL und UNABHÄNGIG dürfte so ein Gutachten keinesfalls sein, sondern auch dieses wird wieder zu genau den Ergebnissen kommen, die durch Jebens, Hamburg und Stormarn vorgegeben wurden. Das schafft natürlich großes Vertrauen bei den betroffenen Bürgern in Großlohe!

Hier die Präsentation vom 10. Januar 2017 in Stapelfeld.

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45081036623091333/623091333/00088210/10-Anlagen/01/6-VO241AnlageVerkehrsgutachten-Arbeitsstand.pdf

Es ist schon erstaunlich, daß man wohl (ich habe den Vortrag leider nich hören können, aber die Bildchen lassen diesen Schluß zu) tatsächlich zu dem Ergebnis gelangt, daß beide neuen Gewerbegebiete zu KEINERLEI ERHÖHUNG des Verkehrsaufkommens beitragen werden, oder daß diese leicht und mit wenig Aufwand lösbar sein werden. Eine kleine Verschwenkung hier, eine Bushaltestelle mitten auf der Straße da, sollen die Gummilösung des drohenden Problems bringen!

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Es soll sich ja um PROFIS bei dieser Firma handeln, aber solche Vorstellungen und ‚Lösungen‘ sind ungefähr genauso dämlich, wie die Tatsache, daß uns der Architekt Herrn Jebens erzählte, daß der Victoria-Park ein WUNDERLAND werden würde (Originalausspruch dieses Mannes in Gegenwart Herrn Jebens)!

Die Naivität einer angeblich professionell arbeitenden Firma oder der Auftraggeber ist schon erstaunlich. Aber für GELD tut man eben Alles. Ich selber kann mir nicht vorstellen, daß diese ‚Fachleute‘ ihre Ergebnisse tatsächlich selber glauben!

Irgendwie scheint man in Politik und Verwaltung die Bürger für absolut dämlich zu halten! Danke! Aber Fehlschlüsse können tödlich sein!

Fazit:

Auf herkömmliche Weise wird es keine sinnvolle Lösung für den zu erwartenden Mehrverkehr zwischen den neuen Gewerbeparks, der Autobahn A 1 und Rahlstedt geben! Es gäbe eigentlich nur eine einzige Lösung, die aber bis heute heftig bestritten wird: DIE RÜCKKEHR DES RING 3!

Diese wird energisch von den Investoren, vor allem Krieger von Möbel Höffner, den Handelskammern und den Wirtschaftsföderungsgesellschaften gefordert, denn es gibt keine wirkliche Alternative.

Diese dürfte auch die wahrscheinliche Lösung sein, wenn auch auf einer etwas veränderten Trasse und unter einer anderen Bezeichnung!

Wenn man denn  dieses ‚Leuchtturmprojekt‘ durchsetzen möchte, wird es keine andere Lösung geben! Da können die Politiker und die Verwaltung noch so oft beteuern, daß dieses nicht geschehen würde.

Solche Versprechen haben diese schon massenweise inzwischen gebrochen! DESHALB wäre ein wie auch immer geartetes Vertrauen in die Versprechen dieser Herrschaften absolut TÖDLICH!

Dazu einmal diesen Artikel aus dem Blatt ‚Hamburger Wirtschaft‘ vom September 2008 lesen!

https://hamburger-wirtschaft.de/html/hw2008/artikel/12_infrastruktur/08_09_18_stadtverkehr.html

NACHTRAG:

Da es Hinweise gab, daß die Firma ARGUS, die ja schon das Verkehrskonzept des Gutachtens vom Dezember 2015 erstellt hatte, auch in das neue Gutachten involviert sei, habe ich dort mal nachgefragt.

Die Antwort des zuständigen Herrn wirkt nicht wirklich beruhigend, denn er bejat noch verneint meine Frage, sondern weist auf das Bezirksamt hin.

Eben diese habe ich gestern dazu befragt, konnte aber keine Antwort bekommen. Man tat so, als wisse man dieses nicht. Außerdem sei man nicht zuständig dafür in dem tagenden Gremium. Nun ja.

AW: Mögliche Beteiligung an dem neuen Verkehrsgutachten zwischen Rahlstedt und Stapelfeld
05.04.2017 um 13:14 Uhr

Von:  Markus Franke

Guten Tag Herr Napp,

leider kann ich Ihnen dazu keine Auskunft geben und empfehle Ihnen, sich mit derartigen Anfragen direkt an das Bezirksamt zu wenden oder auf der Internetseite des Bezirksamtes entsprechend zu recherchieren.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

i.V. Markus Franke

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ARGUS
Stadt- und Verkehrsplanung

Dipl.-Ing. Markus Franke

Fachbereichsleiter Verkehrskonzepte
 
Admiralitätstraße 59, 20459 Hamburg
Tel.: +49 (40) 309 709 – 135
Fax: +49 (40) 309 709 – 199

Homepage: www.argus-hh.de

Die große LÜGE von den Arbeitsplätzen!

WIR SCHAFFEN ARBEITSPLÄTZE!

DAS ist das TOTSCHLAGSARGUMENT für nahezu alle Handlungen, die die regierenden Parteien, egal welche, zu allererst anführen, wenn es darum geht, gravierende Eingriffe in die Umwelt vorzunehmen, vor allem, wenn man neue Industrie- und Gewerbeflächen einrichten möchte, die ja zum größten Teil nicht auf Altflächen errichtet werden sollen, sondern auf neuen, die vorhandene Grünflächen versiegeln und die Natur schwer treffen würden.

ARBEITSPLÄTZE! WER, bitte, wagt es denn schon, dagegen sein Wort zu erheben? WER wagt es, diese These zu hinterfragen, in Zeiten, wo wir zwar angeblich immer weniger Arbeitslose haben, in Wirklichkeit die Zahlen aber immer noch erschreckend hoch liegen! Man würde sich ja umgehend als ASOZIALER DENKER entlarven. Dann lieber doch das Maul halten oder willig mitstimmen!

Diese Zahlen stammen von der Partei DIE LINKE und dürften die Realität widerspiegeln. Wir alle wissen, daß die Regierungen immer gerne die Zahl der Arbeitslosen kaschieren und Viele geschickt nicht in die Statistik einrechnen, damit diese hübscher aussieht.

Arbeitslosigkeit2017

Auch und gerade unter dem Blickpunkt einer beruflichen Integration von Millionen nicht ausgebildeter Zuwanderer wird dieses Thema wieder brandaktuell. Auch in unserem Falle, dem VICTORIA-PARK! Arbeitsplätze müssen her, egal, was es kostet!

Wir schauen zunächst einmal auf die Webseite der Hamburger SPD-Fraktion:

http://www.spd-fraktion-hamburg.de/wir-ueber-uns.html

 Wir über uns

Herzlich willkommen bei der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Für das, was die Menschen in Hamburg bewegt, haben die Abgeordneten der SPD immer ein offenes Ohr. Denn die politische Arbeit der SPD-Fraktion lebt vom engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt. Sprechen Sie Ihre SPD-Abgeordneten an. Besuchen Sie eine Sitzung der Bürgerschaft oder eines Fachausschusses. Machen Sie sich ein Bild davon, wie die Abgeordneten der SPD Politik für Hamburg gestalten.

Jou! DAS nenne ich mal erfreulich! Die leben im ENGEN AUSTAUSCH mit uns Bürgern! Klar! Erleben wir tagtäglich hautnah! DESHALB haben die auch umgehend unser Bürgerbegehren abgeschmettert und die ganze Angelegenheit um den ersten interkommunalen Gewerbepark Deutschlands an sich gezogen (evoziert)! Eine wirklich sehr bürgernahe und demokratische Handlungsweise!

Hier noch mal ein Blick auf die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten (von den GRÜNEN gar nicht zu reden), die es klaglos dulden, daß der Senat offensichtliche Begehren der Bürger mal eben evoziert und manchmal sogar die Bürgerschaft selber damit entmachtet! Natürlich IMMER zum Wohle der Stadt und der Bürger!

Wie sagte es mal Herr Wysocki (in der Mitte des Bildes) so schön zu mir: „Herr Napp, Sie müssen nicht immer nur an sich selber denken, sondern an das große GANZE.“

MZ

Hier sehen wir die SPD-Fraktion, die in all ihrer SOZIALEN GÜTE völlig vergißt, daß es in Hamburg auch noch BÜRGER gibt, die unter Umständen andere Interessen haben, als eben diese Herrschaften. Wenn ich das Grinsen von Leuten wie Buschhüter, Wysocki oder Dressel sehe, wird es mir schwummerig im Magen!

Ich zitiere mal Ole Torben Buschhüter von seiner eigenen Webseite vom 1. November 2016:

http://www.buschhueter.de/die-gewerbeflaeche-viktoriapark-gut-fuer-mensch-und-natur/#comment-524

Die Gewerbefläche Viktoriapark – gut für Mensch und Natur

Hamburg als wachsende Stadt braucht nicht nur mehr Wohnungen für seine Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Arbeitsplätze und gesunde Landschafts- und Naturräume. Das eine geht nicht ohne das andere. ….

Werden überhaupt neue Gewerbegebiete benötigt?

Im Osten der Metropolregion Hamburg gibt es einen ausgeprägten Gewerbeflächenbedarf. Allein in Wandsbek sind nur noch insgesamt rd. 18 ha Gewerbeflächen verfügbar, so dass es eines neuen Entwicklungsgebietes bedarf, um der Nachfrage bis 2025 gerecht werden zu können. Deshalb wurde ein Gutachten erstellt, das beiderseits der Landesgrenze Potenzial für mehrere Gewerbeflächenentwicklungen identifiziert hat. ….

Entstehen im Viktoriapark überhaupt neue Arbeitsplätze?

Es ist davon auszugehen, dass in den Viktoriapark auch Unternehmen ziehen werden, die bereits in Hamburg ansässig sind, aber an ihrem derzeitigen Standort nicht mehr wachsen können. In den benachbarten Gewerbegebieten war das jedenfalls auch so. Viele Arbeitsplätze ziehen also nur um, viele kommen aber auch neu hinzu. Wer das ablehnt, verwehrt erfolgreichen Hamburger Unternehmen die Möglichkeit, ihre Arbeitsplätze in unserer Stadt zu erhalten und durch Wachstum neue zu schaffen. Wenn wir solchen Unternehmen in Hamburg keine Entwicklungsperspektive bieten, werden sie früher oder später die Stadt verlassen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen gingen für Hamburg verloren.

Tja, Herr Buschhüter von der SPD. Da sind schon mal ein paar Behauptungen, die einer näheren Untersuchung wert sind. Zum Beispiel die Zahl der freien Gewerbeflächen und der tatsächlich entstehenden Arbeitsplätze.

Zunächst zu den angeblich so wenigen freien Gewerbeflächen in Wandsbek. Hier lügt Herr Buschhüter oder es ist einfach nicht informiert!

Auf der Seite des SPD-Politikers Rainer Schünemann (geschrieben 2012, aber immer noch hochaktuell) aus Wandsbek ist Folgendes lesen:

„In Wandsbek hat es in den vergangenen Jahren Neuausweisungen von 88,5 ha (!) Gewerbeflächen gegeben (Höltigbaum, Merkurpark, Wragenkamp, Güterbahnhof Marienthal und aktuell Jenfelder Au). Es werden im gerade veröffentlichten Wandsbeker Gewerbeflächenkonzept knapp 20 ha freie Gewerbeflächen für ansiedlungswillige oder expandierende Betriebe in Wandsbek genannt. ….

 Uns ist im kommunalpolitischen Bereich nichts darüber bekannt, dass etwa im Bereich der Wandsbeker Wirtschaftsförderung ein Mangel an Gewerbeflächen beklagt würde und dadurch Betriebe reihenweise von einer Ansiedlung absehen müssten.“

http://www.rainer-schuenemann.de/wohnungsbau-kontra-gewerbe/#more-437

Dazu die Zahlen aus der Kleinen Anfrage der FDP vom 07. Oktober 2016, wobei wir der FDP ja wohl kaum eine besondere Nähe zur normalen Bevölkerung zu unterstellen brauchen.

https://kleineanfragen.de/hamburg/21/6203-gewerbeflaechen-in-wandsbek

2012 23,1 ha

2013 27,8 ha

2014 27,0 ha

2015 26,0 ha

2016 48,9 ha

Das sagt wohl Alles!

Nun zu den angeblich entstehenden Arbeitsplätzen:

Dazu möchte ich aber den Blick des geneigten Lesers zunächst ein wenig über den Hamburger Tellerrand hinaus lenken, denn leider sind wir ja nicht das einzige Bundesland, das Probleme mit neuen Gewerbegebieten hat.

Dazu blicken wir kurz nach Bayern, dem Bundesland der unbegrenzten Möglichkeiten.

Der kleine Ort Mühlacker, von dem unsere Leser sicherlich vorher noch nie etwas gehört haben (ich auch nicht), kämpft auch mit und um ein großes Gewerbegebiet, das dabei ist, die Wohnqualität des Ortes entscheidend zu schwächen, so wie wir es auch in Großlohe und Stapelfeld haben werden, wenn die Pläne Realität werden sollten.

http://www.lebenswertes-muehlacker.de/category/arbeitsplaetze/

November 2016 Mühlacker, Bayern….

Neue Gewerbegebiete auszuweisen heißt auch, dass dort, wo diese Betriebe bisher im Innenbereich waren, meist ungenutzte Gewerbebrachen zurückgelassen werden. ….

Es ist ein Irrglaube, dass zusätzliche Gewerbegebietsausweisungen auch automatisch mehr Geld in die Kassen der Städte spülen. Seriöse Institute für Stadtforschung kommen zur Aussage, dass „…Bei einer Erschliessung von Gewerbegebieten im Außenbereich der Gemeinden … der Saldo der Erträge und Kosten negativ“ ist. Und dass „Erschließungsmaßnahmen, die nur mit dem Umzug von Betrieben innerhalb der Gemeinde belegt werden … wenig bis keine fiskalische Rentabilität erwarten“ lassen. …..

Nicht zuletzt zerstören großflächige Gewerbegebiete unser schönes Landschaftsbild und den Erholungsraum! Dies sind, wie auch die Kultur, nicht zu unterschätzende „weiche“ Standortfaktoren, gerade auch, wenn es darum geht, ob jemand seinen künftigen Wohnsitz bei uns begründen will.

Was ist die Konsequenz daraus? Auch neue Gewerbegebiete sind irgendwann voll und verlangen nach „Mehr“.

Immer weiter so? Nein! Wir dürfen nicht erst morgen, sondern müssen heute überlegen, was übermorgen sein wird. Die Stadt muss umdenken, ihre Wirtschaftspolitik neu denken. Neue Strukturen müssen her, Innovationen gefördert werden. Flächen fressende, mit nur wenigen Arbeitsplätzen ausgestattete Firmenneubauten sind der Untergang von Stadt und Landschaft.

Im Falle von Barsbüttel, wo die Gewerbeflächen sicherlich bald doppelt so groß sind, wie der Ort selber, sieht man die Unrentabilität drastisch, denn der Ort ist hochverschuldet! Eigentlich sollten die doch in Geld schwimmen bei so vielen Gewerbesteuerzahlern!?

Und noch etwas weiter unten in dem Beitrag:

Die Gewerbe- und Industriefläche ist also in den letzten 15 Jahren schon deutlich überproportional gewachsen!

Die Bevölkerung Mühlackers sank in diesem Zeitraum von 26.011 Einwohner auf 25.649 Einwohner, also um -1,4%.

Das bedeutet: Immer weniger Einwohnern stehen immer mehr Gewerbe- und Industrieflächen gegenüber. Mit einer Neuausweisung von weiteren 25 ha (das wäre eine weitere Steigerung von 19% gegenüber heute!) wird dieses Verhältnis noch mal deutlich schlechter werden. Und das selbst dann, wenn die Bevölkerung durch Ausweisung neuer Wohngebiete wachsen würde.

Schließlich sehen wir uns noch die Arbeitsplätze in Mühlacker an: die Anzahl der in Mühlacker sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wuchs von 9.639 auf 10.029 Beschäftigte, also um 4%.

Man sieht also: einer starken Zunahme der Gewerbe- und Industrieflächen stand nur eine geringe Steigerung der Arbeitsplätze gegenüber. Die von den Befürwortern von Gewerbegebietsausweisungen gerne genannte Formel „neue Gewerbegebiete = mehr Arbeitsplätze“ lässt sich in den letzten 15 Jahren für Mühlacker nicht erkennen.

Wir lernen daraus, daß unsere Stadt Hamburg zum Beispiel dieses Problem noch nie angesprochen hat!

♦ Neue Gewerbegebiete schaffen nicht zwingend neue Arbeitplätze. Erst einmal kommt es zur Zerstörung von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft.

Zu DIESER VERNICHTUNG VON ARBEITSPLÄTZEN kommt dann noch hinzu, daß durch den völlig unsinnigen und rücksichtslosen Wettlauf um Gewerbegebiete, mit denen nicht nur schon lokal vorhandene Arbeitsplätze vernichtet werden (die Bauern und andere), sondern woanders eben diese auch noch ABGEWORBEN werden! Das heißt, man ermutigt Menschen, die anderswo durchaus in Lohn und Brot stehen, von dort wegzuziehen, womit sie die alten Wohnorte schwächen.

Dazu schauen wir noch einmal in den Koalitionsvertrag zwischen der SPD und den GRÜNEN von 2015:

Hamburgs Landwirtschaft stärken
Die hohen Ansprüche der Verbraucherinnen und Verbraucher an eine gesunde und umweltfreundliche Versorgung mit frischen und regionalen Lebensmitteln stellt für Hamburgs landwirtschaftliche Betriebe eine große Chance dar. Mit dem agrarpolitischen Konzept werden 64 Strategien aufgezeigt, die Entwicklung von Landwirtschaft und Gartenbau in den Hamburger Kulturlandschaften zu fördern. Die Koalitionspartner bekennen sich zur Ausweitung des ökologischen Landbaus.
Regionale Produkte stärken nicht nur die eigene Landwirtschaft in der Region, sondern bedeuten auch geringere Belastungen für die Umwelt. Deshalb unterstützen wir das Projekt „Aus der Region – Für die Region“. Es soll zu einem Leitprojekt der Metropolregion Hamburg werden.

Das klingt doch prima vor dem Hintergrund, daß man hier in Großlohe und Stapelfeld tausende von Quadratmeter Agrarland zubetonieren und den Bauern dort ihre Existenz nehmen will! Irgendwie sehr SOZIAL und noch viel GRÜNER!

Nun aber gehen wir mal zurück ins Jahr 1995. Damals wurde gerade der B-Plan ‚Rahlstedt 105‘ diskutiert, das den heutigen MERKURPARK des guten Jebens (auch der war damals schon involviert, genau wie heute) beinhaltete.

Dort lasen wir in Sachen ARBEITSPLÄTZE:

GutachtenRahlstedt105-1995

GutachtenRahlstedt105-Merkurpark-Arbeitsplaetze1

GutachtenRahlstedt105-Merkurpark-Arbeitsplaetze2

Wie deucht uns Allen diese Wortwahl doch so bekannt! Sind nicht die Herren Buschhüter, Wysocki und Schweim ohne Pause bemüht, uns tumben und ignoranten Bürgern zu verklickern, daß wir diese neuen Gewerbegebiete (gemeint sind jetzt natürlich der Victoria- und der Minerva-Park) brauchen!

JA, man versteigt sich sogar in die nicht nachweisbare Behauptung, es würden, ähnlich wie oben bei Rahlstedt 105, hauptsächlich LOKALE ARBEITSPLÄTZE gewonnen!

Herr OLIVER SCHWEIM von den GRÜNEN behauptete auf einer Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek, es würden 2500 Arbeitsplätze für GROSSLOHE entstehen!

Als ich ihn mit einem Zwischenruf aufforderte, dieses uns zu garantieren, bekam ich zwar keine Antwort, dafür aber eine Drohnung durch den Versammlungsleiter Pape, mich des Saales zu verweisen, wenn ich weiterhin stören würde.

Aber auch DIE LINKE in der Person des Abgeordneten RAINER BEHRENS fällt auf diese ‚Argumente‘ herein. Sie sieht NUR irgendwelche Arbeitsplätze und hinterfragt nicht, ob diese Versprechen auch haltbar sind! Außerdem ließ sich dieser Mann zu der bemerkenswerten Äußerung herab: „Ich gönne denen in Stormarn keinen Arbeitsplatz!“

GruenerLinker

Natürlich ist es ein originäres Ansinnen einer linken Partei, für Arbeitsplätze zu sorgen, aber dieser Mann sollte sich auch mal darüber informieren, ob diese denn auch wirklich enstehen! Ich denke, DAS kann und MUSS man von einem guten Abgeordneten verlangen können!

Dazu kommt, daß er gar nicht etwa in Großlohe wohnt, sondern im schicken noblen Alstertal. Ein Schelm, der sich was Arges dabei denkt, denn ich bin mir sicher, daß er nicht so vehement für ein neues Gewerbegebiet eintreten würde, wenn dieses 100 m neben SEINER Hütte errichtet werden soll! Nun ja.

Zurück zu Rahlstedt 105 und Herrn Jebens, der auch schon damals der Investor war!

Wie mir der SPD-Angeordnete EKKEHARD WYSOCKI auf einem Bürgertreffen persönlich erzählte (und er hat das auch NIE abgestritten), hat Herr Jebens in Sachen Merkurpark schon 1995 MIT FALSCHEN ANGABEN ZU ENTSTEHENDEN ARBEITSPLÄTZEN gearbeitet, und die SPD ist voll darauf reingefallen! Er nannte das damals einen VERTRAUENSBRUCH, stritt aber diese Aussage später ab. Nun ja.

Damals hat Jebens 6000 NEUE ARBEITSPLÄTZE versprochen! Heute, im seligen Jahr 2017, arbeiten im gesamten Merkurpark höchstens 600! Also noch nicht einmal 10% ! Und von denen dürfte nur eine knappe Handvoll tatsächlich neu entstanden sein! Und aus dem sozial problematischen Stadtteil Großlohe mit einem hohen Arbeitslosenanteil dürfte dort sicherlich Niemand in Lohn und Brot gekommen sein.

Stellt man sich mal morgens an die Einfahrt zum Gewerbegebiet, so sieht man alle möglichen Autos, von denen viele aus SH oder gar aus Mecklenburg-Vorpommern kommen.

Und jetzt wird mit 2500 Arbeitsplätzen hausieren gegangen, von denen nach obigem Beispiel dann allerhöchsten 200 dort arbeiten und KEINER neu entstehen wird! VOR ALLEM NICHT ORTSNAH zum Beispiel in GROSSLOHE!

Die ‚GUTACHTERLICHEN AUSSAGEN‘ sind also noch nicht einmal als Klohpapier zu gebrauchen! Zumal, wenn wir berücksichtigen, daß alle diese Untersuchungen nicht von unabhängigen  Institutionen stammen, sondern von Firmen, die gut und gerne von Stadt und Land mit solchen ‚Arbeiten‘ beauftragt werden und nett damit ihr Auskommen fristen! Alle diese sind reine GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN! Dazu gibt es mehr, wenn ich zur LÜGE DES VERKEHRS komme.

Fazit:
Selbst BUNDESWEIT ist es, trotz des WETTLAUFS zwischen oft sogar benachbarten Gemeinden (wie hier zwischen Hamburg und Barsbüttel) selten zu nennenswerten Steigerungen von Arbeitsplätzen gekommen, dafür aber zu viel Gewerbebrache, die Niemandem zu Gute kommt!

Dazu ein Auszug aus einem Fachbuch:

Gewerbegebiete und neue Arbeitsplaetze

Hier können wir das daran sehen, daß in ALLEN umliegenden Gewerbegebieten noch massenweise Flächen, Hallen und Büros leer stehen, und das nach VIELEN JAHREN derer Existenz.

Selbst im Merkurpark werden immer noch eben solche angeboten.

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Das Foto entstand vor etwa 1 Woche!

WOZU also braucht der Senat diese neuen Gebiete?

Er möchte damit keine neuen Arbeitsplätze schaffen, sondern NUR und AUSSCHLIESSLICH die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, um rund um Hamburg weitere Gewerbegebiete ausweisen zu können!

Gerade wird das Problem der PENDLER wieder diskutiert. Das paßt hier her, denn wenn es überhaupt neue Arbeitsplätze geben würde, dann ziemlich sicher KEINE ORTSNAHEN! Auch diese neuen Gewerbegebiet würden das Problem des Pendelns nur noch verstärken! Vom LKW-Verkehr ganz zu schweigen!

http://www.tagesspiegel.de/politik/arbeitswelt-pendlerleben-als-problem/19608992.html

Zitat: Wollte man spotten, könnte man sagen: Pendler wohnen im Grünen, in der Hoffnung, den Stress zu kompensieren, den sie gar nicht hätten, wenn ihre Arbeitswege kürzer wären. Aber zu Spott gibt die äußerst verfahrene Situation kaum noch Anlass: Die Zahl der Pendler ist 2016 auf einen neuen Rekordwert gestiegen – mit allen fatalen Auswirkungen auf die Umwelt (Zersiedelung, Verkehrsinfarkt, Dieselgate) und die Gesundheit der Betroffenen (Stress, Burn-out): 60 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer in deutschen Großstädten wohnen nicht dort, sondern im Umland und fahren täglich lange Strecken hin und zurück.

Mehr dazu und viele Dokumente findet man in meiner inzwischen über 165 seitigen Schrift, die man unter diesem Link runterladen kann:

https://www.dropbox.com/s/6q1h684521vmbky/Chronologie%20des%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20geplanten%20Umweltverbrechens%20150317.docx?dl=0

Was haben Stapelfeld und die italienische Camorra gemeinsam?

NATÜRLICH NICHTS! Hoffe ich wenigstens!

„Alles, was das Leben bedroht, muss verboten sein. Jede Generation muss die Interessen der kommenden Generationen wahrnehmen.“

– Jacques Attali

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Foto: Correctiv

Trotzdem muß ich über ein paar Dinge nachdenken, die sowohl das kleine Örtchen Stapelfeld als auch die neapolitanische Camorra betreffen.

Direkt neben dem Örtchen bei Braak liegt die Müllverbrennungsanlage MVA Stapelfeld. Sie ist inzwischen eine Art Wahrzeichen des Dorfes geworden, denn ihr Schornstein ist schon von Weitem zu sehen, egal, von welcher Seite man kommt.

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Dieses Kraftwerk sorgt schon seit vielen Jahren für Strom und Fernwärme unseres Bezirkes, indem es den Abfall verbrennt, der vorzugsweise in Hamburg entstanden ist. Die Region Stormarn dürfte keinesfalls genug Müll liefern, so daß es bisher Verträge mit Hamburg zur Entsorgung des Mülls gab.

Da aber die Hamburger immer fleißiger den Müll sortieren, und ja nur Restmüll zur Verbrennung gelangen darf, ging dieser Art Anlagen langsam aber sicher der ‚Brennstoff‘ aus.

Und so kam es, daß Hamburg 2015 die erste seiner MVAs schloß!

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article142613840/Zu-wenig-Muell-Aus-fuer-Muellverbrennungsanlage.html

Unser Umweltsenator Kerstan, der ja auch in die Planungen um den Victoria-Park und die bisher unbekannt Mülldeponie in Großlohe tief verstrickt ist, hatte hier endlich mal Gelegenheit, sich als ‚Umweltheld‘ aufspielen zu können.

Aber der Artikel enthielt auch etwas, das ich bisher noch nicht wußte:

Hinweise auf einen flotten MÜLLTOURISMUS zu unseren MVAs, darunter auch die in Stapelfeld! Mangels eigenem Abfall transportierte man Müll aus Groß Britannien und ITALIEN heran! Man stelle sich mal das für die Umwelt vor, da ja gerade DIE GRÜNEN immer wieder lange sinnlose Transportwege anprangern.

Zitat: Hinzu kam, dass die Kapazitäten der vier Anlagen in den letzten Jahren selbst durch Verträge, nach denen einige hunderttausend Tonnen Müll aus den Umlandkreisen mitverbrannt wurden, nicht voll ausgeschöpft werden konnten. Immer wieder hatte die Stadtreinigung auch Müll aus anderen Ländern importiert.

Im Jahr 2014 beispielsweise wurde Abfall aus England verbrannt. Ein anderes Mal kam der Müll für Hamburgs Öfen aus Italien.

Diesen Mülltourismus prangerte ich dann auch an, zumal der durch die neuen Gewerbegebiete ja noch verstärkt würde, diese also mit Müll aus Italien beheizt und mit Strom versorgt würden!

Der SPD-Angeordnete Ole Thorben Buschhüter schrieb mir dazu:

Ich zitiere einmal aus meiner eigenen Schrift ‚Chronologie des größten geplanten Umweltverbrechens‘ vom Stand 7.3.2017:

https://www.dropbox.com/s/75zz11g5ruljsdw/Chronologie%20des%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20geplanten%20Umweltverbrechens%20070317.docx?dl=0

„Mit der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld hat das Ganze nur wirklich überhaupt nichts zu tun. Sie liefert auch Strom, quasi als eigenes Abfallprodukt, aber ja nicht gezielt für das Gewerbegebiet, sondern speist in das allgemeine Netz ein. Wenn es sie nicht mehr gäbe, stünde trotzdem genug Strom aus anderen und hoffentlich ökologischeren Quellen bereit. Mit der Fernwärme sieht es ähnlich aus. Das Gewerbegebiet an das von HanseWerk Natur betriebene Fernwärmeverbundnetz Hamburg-Ost anzuschließen ist nur vernünftig. Die MVA ist aber nur ein Wärmelieferant von vielen in diesem Verbundnetz. Die Wärmeversorgung kann auch mit den übrigen Erzeugungsanlagen gewährleistet werden, die MVA ist dafür nicht nötig.“

Nun ja, noch verbrennt diese aber Müll, der aus England oder Italien herangekarrt wird, denn es gibt aus Hamburg oder Schleswig-Holstein nicht mehr genug zum Verbrennen. Die EEW (EON Energy from Waste, der Betreiber der MVA) hat bisher keine Pläne, dieses Kraftwerk stillzulegen! Und, egal, ob das Ganze nun in ein zusammenhängendes Netz gespeist wird, es ist doch an der Versorgung dieser neuen Gewerbegebiete beteiligt.

Na ja, dass hört sich an, wie bei den Atomkraftwerken, die ja auch ’nur‘ ihren Strom in das Verbundnetz einspeisen, ich also folglich gar keinen Atomstrom aus meiner Stecksose beziehe!? Die Logik der Politik ist schon manches Mal wirklich bemerkenswert.

Und JETZT komme ich zu meinem eigentlichen Thema, denn es geht mir hier um DEN MÜLL AUS ITALIEN!

Schon seit vielen Jahren erschüttert ein Müllskandal nach dem anderen diese unsere Republik. Und immer wieder sind es illegal eingeführte Müllberge, mit denen skrupellose Menschen einen gigantischen Reibach machen. Und immer wieder stammen diese Abfälle aus Italien, wo nahezu die gesamte Müllabfuhr offenbar in den Händen der Camorra (Mafia) zu sein scheint. Eine Tatsache, die auch unseren Behörden bekannt sein sollte.

Schon 2010 berichtete der SPIEGL in der Nummer 9 über ‚den Unrat der Camorra‘:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69277635.html

Abfälle aus Italien beschäftigen die Justiz: Mehr als 100 000 Tonnen Müll sollen illegal nach Ostdeutschland gelangt sein – und retteten eine zu große sächsische Deponie vor der Pleite….

Aber wohl überdimensioniert. Denn die Sachsen machten nicht genügend Dreck. Müll musste her. Aber von wem? Das war das Problem von Konrad Doruch, dem Chef-Akquisiteur der Deponie.
Und so fanden Signore Miracle und Herr Doruch zusammen. Fast täglich ließen sie ab April 2007 Güterzüge mit Müll aus Neapel nach Großpösna fahren.
Es schien ein guter Deal, für beide Seiten. Doch manches spricht dafür, dass er einen entscheidenden Nachteil hatte. Er verstieß offenbar gegen eine ganze Reihe von Strafparagrafen. Vom unerlaubten Umgang mit gefährlichen Abfällen über Bestechung bis hin zur Bildung einer kriminellen Vereinigung. …
 .
Die italienisch-deutschen Müllschiebereien gewähren Einblick in eine Branche, die boomt. Nach Untersuchungen des Bundeskriminalamts (BKA) wurden auf deutschen Gruben und Altdeponien bereits bis zu zwei Millionen Tonnen Hausmüll illegal abgekippt. „Das Ausmaß der Abfallverschiebungen ist quantitativ und qualitiv bisher einmalig“ und werde von Behörden und der Politik vollständig unterschätzt, heißt es in einer internen Studie des BKA, das die dunklen Geschäfte mit dem Müll auf der nächsten Konferenz der Umweltminister im Juni zum Thema machen will. ….
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Nun, als Geld und Müll knapp waren, schickte die WEV Doruch wieder los nach Italien. Doch jetzt beschaffte er nicht mehr Industrieabfälle aus dem Norden, sondern Hausmüll aus dem Süden – aus Neapel und Kampanien, wo bei diesem schmutzigen Geschäft so gut wie nichts ohne die Camorra läuft.
Wenn die Vorwürfe der Ermittler zutreffen, verstießen die Methoden der WEV in diesem Moment gegen das Gesetz. Unrat aus Kampanien darf nicht einfach nach Deutschland exportiert werden so wie Olivenöl oder Wein.
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2014 schreiben die ‚Netzfrauen‘, eine sehr vertrauenswürdige Internetseite, auch schon über die deutsch-italienische Müllmafia:
 .
Muellmafia
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Mit illegaler Abfallentsorgung werden nicht nur in Italien Millionen ergaunert. Die Geschäfte der Müllmafia boomen wie nie zuvor. Dies ist allseits bekannt, auch die Netzfrauen berichteten bereits darüber ….
 .

Deutsche Firmen mischen eifrig mit im kriminellen Müllbusiness 

In Deutschland befinden sich überdimensionierte Entsorgungsanlagen, die nicht ausgelastet sind und gefüllt werden müssen. So bietet sich der importierte Müll aus Italien samt seiner Sondermüll-Entsorgungsmethoden an. In Deutschland wird dann der italienische Giftmüll vermischt, beispielsweise mit Erde oder anderen nicht gefährlichen Stoffen, und schon kann Giftmüll als harmloser, unschädlicher Müll etikettiert werden.

Mit Steuergeldern werden Deponien in Deutschland gebaut, wir zahlen Gebühren, um auch den Müll aus anderen Ländern zu „entsorgen“ und allseits ist bekannt, dass die organisierte Kriminalität dabei munter mitmischt.

Auch das ZDF berichtete 2013 in seiner Sendung ‚Frontal‘ über diese Zustände. Der Film ist leider nicht mehr online, dafür aber das Skript.

http://www.johannes-lichdi.de/fileadmin/user_upload/Skripte/ZDF_Manuskript_Schiebereien_der_Muell-Mafia.pdf

Nochmal aus dem SPIEGELARTIKEL von 2010:

Mit welcher Ware sich ihre Abfallhändler sanierten, interessierte die Verantwortlichen im Freistaat Sachsen dem Anschein nach nicht. Die Ermittler glauben belegen zu können, dass Vertriebschef Doruch den Großteil der italienischen Lieferung einfach umdeklarierte und den größten Teil des Unrats, insgesamt 107 000 Tonnen, gleich weiterschickte ins benachbarte Sachsen-Anhalt, zu den Müllbetrieben von Andreas Böhme. Der gelernte Kfz-Schlosser hatte zwar keine Genehmigung, Müll aus Italien zu entsorgen, aber einen Abfallschredder. Dort soll die Ware aus Neapel noch einmal ihre Identität gewechselt haben – zum „mineralischen Sortierrest“ und damit entsorgungsfähig.

Am ‚besten‘ ist hier, dass offensichtlich auch offizielle staatliche Stellen an diesen kriminellen Handlungen wissentlich teilnahmen. Warum sie das taten? Nun ja, man suchte händeringend eine Möglichkeit, wie man die Deponie sanieren könne. Und da drückte man wohl gerne einige Augen und Hühneraugen zu.

Schon im Juni 2008 schrieb der Stern:

http://www.stern.de/politik/ausland/muellskandal-das-schmutzige-geschaeft-der-camorra-3851038.html

Das schmutzige Geschäft der Camorra

In Neapel tobt ein erbarmungsloser Abfall-Krieg. Im Mittelpunkt: Die Camorra. Nun ist selbst Deutschland nicht mehr sicher vor dem Mafia-Clan: In Hamburg wurde radioaktiver Müll aufgespürt, der aus Italien herangekarrt wurde. Wer steckt hinter den schmutzigen Geschäften? ….

Nur langsam ergibt sich ein Bild, dass die Rolle der weit verzweigten kriminellen Organisation im ewigen Skandal der Abfälle beschreibt. An diesem Freitag wurde bekannt, dass Hamburg die jüngst wieder angelaufenen Mülltransporte nach Deutschland gestoppt hat, weil Spuren radioaktiven Materials in den sogenannten „Ecoballe“, den zu großen runden Ballen zusammengeschnürten Müllpaketen gefunden worden waren. …..

„Von 22 Angestellten der kommunalen Müllentsorgung waren zehn Camorristi“, zitiert „Espresso“ ein abgehörtes Telefonat, in dem Landolfis Freund und engster Mitarbeiter, Raffaele Chianese, spricht. Die Camorristi bekämen ein Gehalt, arbeiteten aber nicht für die Müllentsorgung.

Tja, und hier kommt der ZUSAMMENHANG mit unserem Problem hier zwischen Großlohe und Stapelfeld:

Können uns die Besitzer der MVA Stapelfeld, die EEW (EON Energy from Waste) GENAU erzählen, woher der von ihnen aus Italien importierte Müll stammt und ob diese Geschäfte KEINESFALL über die Camorra laufen? Ob überhaupt alles legal und umweltfreundlich abläuft?

Können uns die Betreiber der MVA Stapelfeld GARANTIEREN, dass unter dem zu verbrennenden Müll KEINERLEI GIFTSTOFFE sind!

Wir durften ja oben lesen, wie man aus Giftmüll ungefährlichen Restmüll macht!

Irgendwie ist das Alles nicht sehr beruhigend, zumal uns ja gerade hier in Großlohe im Zusammenhang mit der gerade erst bekannt gewordenen Müllkippe immer wieder erzählt wird, daß das Alles völlig ungefährlich sei, obwohl auch die überhaupt nicht wissen, was da eigentlich unter der Erde liegt!

Und auch die MAZ berichtete erst im November 2016

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Abfallskandal-Gestaendnisse-widerrufen

Neue Müllgesetze riefen Kriminelle auf den Plan

Neue Umweltgesetze hatten vor rund zehn Jahren das althergebrachte Deponieren von Müll praktisch untersagt. Abfälle mussten getrennt und wiederaufbereitet oder verbrannt werden. Das eröffnete den Müllpanschern ungeahnte Verdienstmöglichkeiten: Sie sammelten den Müll ein, kassierten von den Produzenten hohe Gebühren für die vermeintlich fachgerechte Entsorgung oder Recycling, verscharrten den Unrat aber einfach in der Landschaft – den Großteil des gezahlten Geldes sackten sie selbst ein.

Am Schluß noch ein aktuelles Filmchen zum Problem:

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/In-Brandenburg-tuermen-sich-riesige-illegale-Muellhalden-article17129276.html

Dreckiges Geschäft der Müllmafia

In Brandenburg türmen sich riesige illegale Müllhalden

03.03.16 – 01:34 min

In Brandenburg türmt sich der Müll. Seit der Wende werden in dem Bundesland mindestens 140 Mülldeponien aufgehäuft. Dort lagern auch gefährliche Schadstoffe. Und das letztlich zum Schaden der Steuerzahler. Denn die Betreiber sind mit den Gewinnen auf und davon – die Deponien aber müssen irgendwann teuer geräumt werden.

Und jetzt heißt es TIEF DURCHATMEN! Ist doch alles so schön gesund hier!