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Kein Mitleid mit den Stapelfeldern !

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Man sollte ja eigentlich immer Mitleid mit MINDERBEMITTELTEN Menschen haben, aber im Falle der Stapelfelder verkneife ich mir dieses!

Es ist schon erstaunlich, wie sich die Stapelfelder von dem FAMILIENCLAN ihres Bürgermeisters Westphal gängeln lassen!

https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article215888677/Stapelfeld-stimmt-fuer-neues-Gewerbegebiet-mit-Hamburg.html

Stapelfeld.  Sie war lebhaft, aber sachlich und dauerte rund 20 Minuten: die Diskussion um die Änderung des Flächennutzungsplans der Stapelfelder Gemeindevertreter in der Kratzmann’schen Kate. Dann votierten die Politiker bei zwei Enthaltungen und drei Verweigerungen – das Gremium umfasst 13 Köpfe – mehrheitlich dafür und schafften somit die Voraussetzung, damit das erste grenzübergreifende Gewerbegebiet der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in ihrem Ort sowie im benachbarten Rahlstedt entstehen kann. ….

Detlev Hinselmann, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS), peilt das Jahr 2020 an. Das Unternehmen ist für die Erschließung der Flächen in der 1800 Einwohner zählenden Kommune zuständig. Diese sind in Privatbesitz. „Es gibt Vorverträge für die Grundstückssicherung“, sagt Hinselmann. Sobald die Gemeindevertretung einen Bebauungsplan absegnet, wird die WAS das Areal erwerben.

Da sind die Verkehrsprobleme natürlich keinesfalls gelöst, sondern dürften im Gegenteil noch erheblich schlimmer werden, als wegen der Gewerbegebiete prognostiziert, denn es kommt ja noch die Klärschlammverbrennungsanlage dazu!

Aus meiner persönlichen Sicht wird Stapelfeld nur noch durch KORRUPTE Politiker regiert!

Bemerkenswert für mich ist, daß die WAS sich sehr sicher zu sein scheint, die Flächen des Minerva-Parks, die heute noch im Besitz eines lokalen Bauern sind, doch erwerben zu können, denn bisher war meine Informationslage so, daß dieser Mann nicht verkaufen, sondern nur TAUSCHEN wollte, und zwar gegen Flächen, die landwirtschaftlich nutzbar und nahe zu seinen lägen. Aber bisher konnte die Forderung selbstredend nicht erfüllt werden, da es solche Flächen schlicht nicht gibt!

Stapelfeld unter der Kontrolle einer einzigen Familie!?

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/22/stapelfeld-im-sumpf-der-aemterpatronage/

Viele Stapelfelder erzählten mir, sie seien dort hingezogen, weil es dort landschaftlich so nett gewesen sei.

Was, bitte, ist da heute noch von übrig? NICHTS!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/24/idyllisches-stapelfeld-zwischen-klaerschlammverbrennung-minerva-park-atommuelldeponie-und-hoeffner-scheisse/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/07/was-haben-stapelfeld-und-die-italienische-camorra-gemeinsam/

Aber es ist schon auch erschreckend, wie wenig die Stapelfelder tatsächlich das Maul aufmachen, um ihre Machtclique in ihre Schranken zu weisen.

Im GEGENTEIL! Es gab ein paar von denen, die zwar nach außen hin so taten, als seien sie gegen den B-Plan, dann sich aber doch nicht entblödeten, in Farce-Veranstaltungen, wie der ‚Großen Heide‘ mitzumachen und sich als ‚Bürgerbeteiligung‘ instrumentalisieren zu lassen!

Sie scheinen, gerade was den Verkehr betrifft, nahezu alles zu glauben, was man ihnen auftischt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/05/verkehrsdiletanten-entscheiden-in-stapelfeld-ueber-das-schicksal-des-ortes/

Aber eines wenig schönen Tages werden auch die Stapelfelder merken, daß sie nur noch in der Scheiße sitzen! Aber DANN ist es zu spät!

Aber sie sollten NIEMALS behaupten, sie hätten von diesem Mist nichts gewußt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/07/totentanz-in-stapelfeld/

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Hier ein Blick auf die Fläche, auf der der Minerva-Park entstehen soll.

Weitere Artikel zu Stapelfeld:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/04/aufruf-an-die-buerger-von-stapelfeld-zur-gemeindewahl-2018/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/27/die-stapelfelder-farce-erreicht-seinen-hoehepunkt-wir-denken-ja-immer-bis-zur-naechsten-eiszeit/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/20/dtapelfeld-kriecht-zu-kreuze/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/14/aufruf-an-die-stapelfelder-buerger/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/09/25/stapelfeld-16-buergermeister-westphal-beluegt-seine-buerger/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/09/die-stapelfelder-und-ihr-verkehrsproblem/

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Verkehrsdilettanten entscheiden in Stapelfeld über das Schicksal des Ortes !?

VerkehrsplanungStapelfeld2018

Auf dieser Übersichtskarte der beiden neuen Gewerbegebiete Victoria- und Minerva-Park (unten) sehen wir zunächst einmal die ersten Maßnahmen der neuen Straßenführungen.

Victoria-Minerva-Park-Bauplanung0917

Am oberen Rand verläuft die Alte Landstraße oder L 222. Nach rechts geht es zur Anschlußstelle Stapelfeld und der A 1.

In der Mitte geht die Stapelfelder Straße oder K 107 auf Stormarner Gebiet. Nach rechts Richtung Stapelfeld.

Ganz unten sehen wir noch den Weg Bachstücken.

Da in Stapelfeld bei den Bürgern die Angst vor dem Massenstau durch den neu hinzukommenden Verkehr umgeht, versucht man die erregten Seelen der dummen Bürger durch ein paar kosmetische Maßnahmen zu beruhigen, die aber, so wie ich das sehe, wirklungslos verpuffen oder sogar noch zur Verstärkung der Staus innerhalb des Ortes beitragen werden.

Bei der letzten Sitzung des Bauausschusses  kam dieser Gedanke sogar einem der drei dort versammelten Ausschußmitglieder, aber seine Bemerkungen dazu wurden ‚zur Kenntnis genommen‘.

Geplant ist eine neue Stichstraße, die von der Stapelfelder- zur Alten Landstraße führen soll. Sie wird direkt auf der Landesgrenze aber noch auf Hamburger Gebiet verlaufen.

Für den Anschluß dort ist auf der K 107 ein Kreisverkehr geplant.

Kreisverkehr-K107

Beim Kreisverkehr setzt man darauf, daß die Fahrer sich genau an die BESCHILDERUNG halten werden.

Nach Norden hin wird es Schilder geben, die die Autobahn A 1 anzeigen. Und dann hofft man auf das Wunder, denn die Alte Landstraße (L 222) ist heute schon notorisch verstopft, was den Verkehr durch Stapelfeld morgens und abends drastisch ansteigen läßt. Eine Sache, die jeder Fahrer heute schon an seinem Handy abfragen kann.

Sollte also die L 222 verstopft sein, wird man wohl kaum davon ausgehen können, daß die Fahrer trotzdem NICHT durch Stapelfeld fahren werden.

Man wünscht sich zwar einen vier-spurigen Ausbau der L 222, aber bisher zeigt die Landesregierung von S-H keinen Willen, diesen zu finanzieren.

Um diese oberschlauen Fahrer nun endgültig davon abzuhalten, den Weg durchs Dorf zu nehmen, hat man zur Gummilösung gegriffen: Verkehrsverlangsamung!

Man möchte absichtlich Behinderungen einbauen, die die Fahrer zwingen, zu warten oder langsamer zu fahren.

Da haben wir das Verkehrsproblem Nummer 1, welches bisher noch keines ist, aber eines werden wird, wenn die Planung umgesetzt würden:

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Die erste Bushaltestelle in Stapelfeld. Da möchte man die Haltebucht wegnehmen und die Straße ein wenig verschwenken. Der Bus soll dann in der Mitte der Straße halten, was den folgenden Verkehr zwingen soll, hinter dem Bus zu halten und zu warten.

Stapelfeld-Verkehrsproblem1

Dadurch, daß es eine Verkehrsinsel geben soll, möchte man ein Überholen des Busses verhindern.

Dieses gilt allerdings NUR für die Richtung Stapelfeld, nicht aber für die Richtung Rahlstedt!

Da soll, so wie die Planungen es vorsehen, alles beim Alten bleiben.

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Und da fällt dem unbedarften Betrachter umgehend auf, daß man offensichtlich NUR den Verkehr nach außerhalb, also Richtung Autobahn, berücksichtigt hat und berücksichtigen will.

Diese Denkweise erschließt sich Einem nur sehr bedingt, denn es gibt ja nicht nur abends einen zusätzlichen Verkehr durch Arbeitskräfte und Abtransporte, sondern natürlich auch MORGENS, wenn die Menschen zur Arbeit fahren und Waren angeliefert werden müssen!

Die angeblich so professionellen Planer von NORD-Consult scheinen nicht daran gedacht zu haben (mit Absicht?), daß nahezu das gleiche Verkehrsproblem eben nicht nur abends, sondern auch morgens auftauchen wird!

Beim Verkehrsproblem Nummer 2 sehen wir das ebenfalls, wobei es in diesem Fall noch zu erheblich größeren Problemen kommen wird, als im Fall Nummer 1.

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Wir befinden uns an der Einmündung der Reinbeker Straße in die Hauptstraße (K 107).

Rechts sehen wir die geplante neue Bushaltestelle, bei der der Bus ebenfalls auf der Straßenmitte stehen bleiben und eine Verkehrsinsel das Überholen verhindern soll.

Da diese Haltestelle die wichtigste in Stapelfeld ist, kann man jetzt schon voraussehen, daß es hinter den Bussen zu erheblichen Staus kommen wird, die es bisher nicht gab.

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Nach rechts geht die Reinbeker Straße ab. Die Fahrtrichtung ist zur Autobahn.

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Auch hier soll die Bushaltebucht abgeschafft werden.

Zu den Problemen von zusätzlichen Staus (wobei auch hier intelligenterweise oder gar absichtlich die Gegenrichtung nicht berücksichtigt wird!?) kommt allerdings ein gravierendes SICHERHEITSPROBLEM hinzu, denn wenn dort ein Gelenkbus hält, können Autofahrer, die aus der Reinker Straße kommend Richtung Hamburg nach links abbiegen wollen, NICHTS sehen.

Das Problem wird auf dem folgenden Foto deutlich, wenn man sich vorstellt, daß genau in Blickrichtung mitten auf der Straße ein Gelenkbus steht!

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Da der Fahrer nichts mehr sehen kann, muß auch er solange warten (hoffentlich!), bis der Bus wieder abgefahren ist, was ebenfalls zu zusätzlichen Staus führen wird, da der Verkehr auf der Reinbeker Straße schon unter Normbedingungen erheblich ist. Vor allem natürlich morgens!

Und dann haben wir da noch das Verkehrsproblem Nummer 3: Die Einmündung des Groot Redders in die K 107!

Dieses war und ist ein Unfallschwerpunkt in Stapelfeld. Zu schnell fahrende Wagen, die aus Braak kommen oder Siek, können die Kurve nicht gut übersehen.

Auch die Fahrzeuge, die von der Autobahn kommend den Groot Redder genutzt haben, können diese Kurve nur schlecht einsehen.

Deshalb kommt es immer wieder, durchaus auch mit Toten, zu schweren Unfällen.

http://www.ln-online.de/Lokales/Fotostrecken-Lokales/Fotostrecken-Stormarn/Zwei-Schwerverletzte-nach-Autounfall-bei-Stapelfeld-weitere-Bilder#p1

Da ja offenbar der Investor Jebens, der die Gewerbegebiete bauen will in trauter Zusammenarbeit mit der WAS, versprochen hat, auch hier die Umbauten zu bezahlen, genauso wie die bei Nummer 1 und 2, möchte man das Problem entschärfen. Eine Ampelanlage würde wohl zu teuer werden und vor allem nachts auch für unnötige Staus sorgen, also baut man was? EINE VERKEHRSINSEL! Wow!

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Man scheint inständig zu hoffen, daß die Fahrer dadurch zu einem langsamen und aufmerksamen Kutschieren veranlaßt werden. Eine Hoffnung, die schnell verschwinden wird, wenn man mich fragt.

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Und dann haben wir da noch ein Problem dieser Planungen, das zwar nicht direkt zu Stapelfeld gehört, aber zu dem Bauplan 16 und dem 30. Flächennutzungsänderungsplan. Hauptsächlich allerdings zum B-Plan Rahlstedt 131.

Das ist die Einmündung der neuen Planstraße A in die L 222 fast genau gegenüber des alten Rahlstedter Schlößchens, das heute ein kleines Hotel ist.

Außerdem gibt es da noch ein paar Privathäuser, die die gesamte Verkehrsbelastung spüren werden.

Die LÖSUNG der Planer ist eine 4 m hohe Schallschutzwand!

WOW! Da fragt man sich, ob man sich darüber Gedanken gemacht hat, wie es sich als Bewohner direkt hinter einer derartigen Wand leben läßt? Irgendwie kommt da sicherlich das Berliner-Mauer-Gefühl auf!

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Und von rechts von Braak kommend sieht das dann so aus:

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Genau an dieser Stelle wird die Planstraße A, wie sie in den Plänen genannt wird und auf der Karte ganz oben zu sehen ist, auf die Alte Landtraße treffen, genau gegenüber einiger Privathäuser und etwa 50 m vom Schlößchen entfernt.

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Rechts beginnen die Häuser. Man stelle sich mal da eine 4 m hohe Wand vor! Herrlich!

Die Bewohner hatten zwar schon auf der ÖPD 2016 eine Verlegung der Planstraße gefordert, aber dieses wurde nicht berücksichtig, da man diesen Pfad unbedingt noch auf Hamburger Gebiet haben will!

Aus dem Protokoll dieser Veranstaltung:

Ein Vertreter der nördlichen Anlieger an der Alten Landstraße (L222) hebt die Qualität des bestehenden Merkur Parks hervor. Er sei nicht grundsätzlich gegen die gewerbliche Entwicklung gäbe jedoch zu bedenken, dass die Anbindung des neuen Gewerbegebietes genau gegenüber der Grundstückszufahrten der Wohngebäude an der L 222 liegen würde und hier, gerade bei einem mehrstreifigen Ausbau des Knotens, eine verträgliche Lösung für die Licht- und Lärmimmissionen gefunden werden müsse. Zudem weist er darauf hin, dass die 16. BImSchV für die Immissionen des Verkehrs sowie die TA-Lärm für den Gewerbelärm zu beachten seien. Durch die Lage der Erschließung und die damit verbundene Lücke in der geplanten Gewerbebebauung gegenüber der Wohnnutzungen an der L 222 werde sich die Lärmsituation für die bestehenden Wohngebäude verschlechtern. Er regt an, die Erschließung ca. 150 m weiter östlich im Bereich der Gemeinde Stapelfeld zu realisieren.

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Herr Schwormstede teilt mit, dass die Anregungen für das weitere Verfahren und bei der Detaillierung der Planung des Knotenpunkts an der L 222 geprüft würden. Er bestätigt zudem, dass im Rahmen der Konkretisierung der Erschließungsplanung die Erschließung der gegenüberliegenden Wohngebäude gesichert werden müsse. Die 16. BimschV und die TA-Lärm seien bekannt und würden beachtet.

Tja, was soll man dazu noch feststellen?

Die Sorgen der Bürger oder gar eine wirkliche Beteiligung eben dieser ist weiter entfernt als der Mond! Das wird nur als Feigenblatt verwendet, genau wie die geforderten Stellungnahmen der Naturschutzverbände: Man möchte das aber berücksichtigt NICHTS!

Eines allerdings steht für mich fest: Wenn es um Planungen und sogenannte Gutachten geht, haben wir es weitgehendst mit Gefälligkeitsgutachten zu tun, die von DILETTANTEN erstellt werden, die immer das Ergebnis bringen, das vom Investor gefordert und gewünscht ist!

Stapelfeld im Sumpf der Ämterpatronage ?

KorruptionInDeutschland-BuergermeisterLandraete

Anfällig für Korruption sind in Deutschland ganz besonders BÜRGERMEISTER, LANDRÄTE, AMTSLEITER und STADTRÄTE!

Ämterpatronage ist ein viel genutzter Zweig der bundesdeutschen Korruption.

Ich habe darüber ja schon hier einen längeren Beitrag geschrieben, wußte aber bis dahin noch nichts von den Dingen, die sich im Dörfchen Stapelfeld abspielen!

Unser kleiner Ex-Unteroffizier Jürgen Westphal, seines Zeichens derzeit Bürgermeister dieses Ortes, hat gerade die ersten Vorbereitungen für die anstehenden Wahlen im Mai getroffen.

Dabei hat er die rührige THEKLA MÜLLER auf Platz 2 der Wählerliste der WGS gesetzt, wobei er selber natürlich den 1. Platz inne hat.

TheklaMueller-Stapelfeld-WestphalsTochter

Auf einer der letzten Sitzungen des Ortsrates hat er festgestellt, daß diese Stelle derzeit vakant sei und unbedingt mit einer Frau besetzt werden sollte!

Soweit so gut.

Er zauberte dann aber auch umgehend diese Dame aus seinem Hut: Thekla Müller. Der Name hört sich für den Unwissenden gut an, zumal diese ja im obigen Ausschuß auch schon politisch tätig war und ist.

Das Problem dabei ist nur:

Thekla Müller ist DIE TOCHTER Jürgen Westphals!

Auf der besagten Sitzung soll es leicht entrüstetes Schmunzeln gegeben haben, aber Westphal hat die Bürger gut im Griff, so daß diese die Nominierung ohne eine wirkliche Abstimmung, wie man mir berichtete, akzeptierten!

Besagte Tochter Thekla ist allerdings für den Kundigen schon einmal bemerkenswert aufgefallen.

Als das alte Sportplatzgelände als Baugrund aufgestellt wurde, soll diese Dame, die ja, wie wir sehen im SPORTAUSSCHUSS tätig ist, dort ein Grundstück besessen haben, obwohl diese eigentlich wie ich hörte verlost werden sollten! Nun ja, da hatte sie eben ziemlich viel Glück.

Als Verdacht aufkam, soll Westphal wörtlich gesagt haben: „Kein Westphal wird auf diesem Gelände bauen!“

Und wo der Mann recht hat, hat er recht, denn die Dame heißt ja nicht Westphal, sondern Müller!

Allerdings fanden im Dorf offensichtlich Viele diese Sache wenig prickelnd, so daß plötzlich gesagt wurde, daß ein Grundstück zurückgegeben würde (der Name wurde nicht genannt) und somit wieder zum Verkauf stand. Das soll ausgerechnet das gewesen sein, was besagter Thekla gehörte.

Diese hat dann ihr Haus doch lieber im Garten ihres Herrn Papa gebaut.

Überhaupt scheint Jürgen Westphal viel Wert auf Familienklüngel zu legen, denn er baut auch auf die Hilfe seines Bruders Heino Westphal, der zwar in der CDU ist, aber wir alle wissen, daß Blut dicker als Wasser ist! Auch im Sportausschuß tauchte er schon mal auf!

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Da der gute Heino ja u.a. auch im FINANZAUSSCHSS sitzt, sollte er eigentlich ja auch über die früheren finanziellen Unregelmäßigkeiten in der dörflichen Buchführung Bescheid gewußt haben, oder? Siehe meinen Beitrag hier im Blog. Da würde es mich schon mal interessieren, was ER in seiner Funktion dagegen getan hat oder auch nicht?

Aber der gute Mann ist ja ebenfalls sehr rührig, denn er ist auch noch zu allem Überfluß  im Ausschuß für Fernwärme und die Müllverbrennungsanlage dort zuständig. Auch ein nicht ganz unproblematisches Thema. Der Mann scheint keine Hobbies zu haben?

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Aber wir haben noch einen zweiten Fall von für mich offensichtlicher Ämterpatronage in diesem Bereich zu vermelden.

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Dieser Mann heißt Norbert Leinius und war bis vor Kurzem der Geschäftsführer bei der WAS! So weit so gut.

Aber statt sich zur Ruhe zu setzen und das mehr oder weniger verdiente Gnadenbrot zu essen, hat er sich zu einem neuen Job entschlossen!

Er ist jetzt BEZAHLTER BERATER des guten Jebens, bei dem es sich um niemand Anderes handelt, als um den Investor der neuen Gewerbegebiete Victoria- und Minerva-Park.

Man muß ein ganz großer Schelm sein, wenn man sich dabei was denkt!

 

 

Stapelfeld 16: Bürgermeister WESTPHAL belügt seine Bürger!

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Na ja, es ist ja seit Langem bekannt, daß der kleine Ex-Unteroffizier seinen fast genauso kleinen Ort Stapelfeld offensichtlich unter einer relativ guten Kontrolle hat! Immerhin geht diese soweit, daß die Bürger dort ihm seine UNGEORDNETEN FINANZEN nicht nachtragen!? Schon sehr bemerkenswert!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/keine-geordneten-finanziellen-verhaeltnisse-in-stapelfeld/

Seine Verbindungen zur WAS und deren Interessen sind ebenfalls offensichtlich, wobei ich mich persönlich immer frage, WO die Vorteile Stapelfelds oder seine persönlichen in diesem Spielchen sein könnten?

Verspricht sich Herr Westphal eine GESUNDUNG seiner finanziellen Probleme von den Plänen um den Minerva-Park? Und wenn ja, WOHER sollen die Gelder kommen? Von der WAS oder von Jebens persönlich?

Vor ein paar Tagen traf sich in Siek der Bauausschuß in Sachen ‚Stapelfeld 16‘, was nichts Anderes bedeutet, als die Pläne um den Minerva-Park, der ja nur der Wurmfortsatz zum Victoria-Park wäre!

Es wurde das ’neue‘ Gutachten‘ vorgelegt, das dann etwas später (am 9.10.17) den Bürgern Stapelfelds erklärt werden soll.

Bei diesem Gutachten dürfen wir wieder einmal feststellen, daß es IMMER DIE GLEICHEN FIRMEN sind, die diese ‚Untersuchungen‘ erstellen, die noch nicht einmal das Druckerpapier wert sind! Alles Namen, die uns auch in Hamburg schon sattsam bekannt und notorisch sind!

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Nun gibt es das kleine aber schwierige Problem, daß große Teile des beplanten Gebietes bis heute leider dem Investor JEBENS noch nicht gehören, sondern im Besitz eines ansässigen Großbauern sind, der NICHT verkaufen will!

Sein einziges Angebot war es bis heute, in der Flächen-Größenordnung 1:4 zu tauschen, aber NUR gegen anbaufähiges Land, das auch in der Nähe seines Hofes gelegen sein müßte. Da es diese Flächen aber nicht gibt, ist es bisher nicht zu einer Übereinkunft gekommen.

MinervaPark-Besitzsituation-Seop2017

Man muß sich also fragen, wie das Amt Siek und das Dorf Stapelfeld die Planungen trotzdem weiterführen wollen, obwohl es gar keine einheitlichen Besitzverhältnisse dort gibt?

Die Pläne für ein ‚interkomunales Gewerbegebiet‘ könnte man natürlich (und das würden die Planer sicherlich auch anführen) mit dem kleinen Rumpfgebiet begründen, das ja nun mal auf Stormarner Seite liegt. Trotzdem wären, zumindest für die Stapelfelder Seite der Plan eigentlich gestorben.

Hier noch mal ein Blick auf die nicht vekaufte Fläche aus der Richtung Stapelfeld gesehen. Im Hintergrund sieht man schon ein paar Gebäude des Merkurparks.

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Wenn am 9.10. die Bürgerversammlung Stapelfeld zusammenkommt, wo dann dieses ‚Gutachten‘ vorgestellt und diskutiert werden soll, wäre es sehr empfehlenswert für die Bewohner, sich dieses Machwerk noch einmal sehr genau durchzulesen und Schlüsse daraus zu ziehen!

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/02/2017_09_18B-Plan16BegruendungVorenwurf2017_09_.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/01/2017_09_18B-Plan16Vorentwurf2017_09_04.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/03/2017_09_18B-Plan16Vorentwurf2017_09_04_A4-3.pdf

https://www.amtsiek.de/allris/___tmp/tmp/45-181-13626821439/26821439/00104066/66-Anlagen/04/Anlage12017_09_04FUNKTIONSPLAN_2_.pdf

Grundsätzlich enthält dieses Pamphlet nichts Neues. Man arbeitet auch hier mit immer den gleichen ‚Argumenten‘ und Zahlen, die wir schon sattsam aus den anderen Machwerken kennen. Warum sollte sich da auch etwas ändern, wenn die beauftragten Firmen immer die gleichen sind?

Es gibt in diesem sogenannten Gutachten ein paar kleine versteckte aber feine Hinweise auf das, was nicht nur uns in HH-Großlohe, sondern damit auch den Stapelfeldern in Haus steht, sollten diese Pläne tatsächlich durchgesetzt werden!

Und DIESE sind teilweise bisher noch nicht veröffentlicht worden! Das betrifft zum Beispiel die Gebäudehöhen, vor allem aber deren Nutzung!

Zunächst einmal betrachten wir uns das aus Stapelfelder Sicht größte Problem: Die Verkehrszunahme!

Karte-Verkehrssituation

Auch in diesem Vorschlag werden wieder genau die gleichen Argumenten hervorgeholt, die wir schon zur Genüge kennen. Schön ist aber die Bezeichnung der Alten Landstraße (L 222) als ’sehr leistungsfähig‘! OK, das stand auch schon mal in anderen ‚Untersuchungen‘ aber hier wird es noch einmal betont.

Stapelfeld16-Erschliessung

Stapelfeld16-Ortsumgehung

Wer sich als Stapelfelder durch solche Sätze beruhigen läßt, muß schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein! Wenn die L 222 mal wieder dicht ist, was nachweislich nahezu täglich der Fall ist, werden die meisten Fahrzeuge natürlich trotz der schicken Beschilderung und ein paar Busnasen durch den Ort selber fahren.

Auch die Tatsache, daß hier der größte Teil des zusätzlichen Verkehrsaufkommens in Richtung Rahlstedt-Dorf fahren wird, gibt man unumwunden zu, wobei man aber das Problem eben nur am Rande erwähnt, da es sich ja hier um den Stapelfelder Teil des Gewerbegebietes handelt.

Das Problem des Lärmschutzes wird auch mal so ganz nebenbei abgehandelt und ist natürlich sehr leicht lösbar, da die hinzukommenden 2 dB ja weiter nicht auffallen.

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Da das Lärmproblem heute schon erschreckend hoch ist, weiß man seit Langem, nur nicht in Stapelfeld beim Bürgermeister!

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Spannend wird es, wenn wir und die Bebauung und deren Nutzung ansehen.

Die neu zu errichtenden Hütten dürfen locker 20 m und an einigen Stellen durch kleine bauliche Tricks (Staffelgeschoß) noch höher werden.

Das entspricht mehr als der Höhe des Wohnhauses im Bachstückenring, in dem ich residiere!

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Nur, damit wir uns eine kleine Vorstellung davon machen können, was da auf uns zukommt! Das entspricht also ganz locker einem Wohnhaus von 8 bis 10 Stockwerken!

Stapelfeld16-Gebaeudehoehen1

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Das bedeutet weiterhin, daß wir ganz sicher Gebäude bekommen werden, wie wir sie schon vom Merkur-Park her kennen. Wie dieses hier zum Beispiel:

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Na, wem das nicht gefällt, dem ist nicht mehr zu helfen! Zumal man ja auch auf die dortige lobend erwähnte DACHBEGRÜNUNG auf diesem Haus hinweisen muß.

OK, die sieht man nur aus der Luft, aber sie ist da und soll sich sinnvoll für gefährdete Tierarten erweisen!?

Dann aber wird es richtig spannend, wenn man sich die geplante Nutzung der Gebäude ansieht, und HIER gibt es ein paar Hinweise, die man uns BISHER noch nicht erzählt hat, nämlich alle die vielen AUSNAHMEN, was die mögliche Nutzung betrifft!

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BISHER hat man uns immer erklärt, daß JEDWEDER EINZELHANDEL untersagt wäre! Jetzt aber gibt es da massenweise Ausnahmen, wie zum Beispiel den Handel mit Autos, wie wir ihn schon vom Merkurpark her kennen.

Stapelfeld16-Gebaeudenutzung

Schwierig wird es, das Problem der AUSGLEICHSFLÄCHEN zu benennen und dem Bürger zu erklären!

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Immerhin sprechen die auch gewisse ‚Probleme‘ an, die aber natürlich alle leicht lösbar sind!

JETZT PLÖTZLICH werden mögliche Ausgleichsflächen PLANEXTERN erwähnt, das heißt, diese könnten auch in HUSUM oder am AMAZONAS liegen! Danke, als ob wir das nicht schon geahnt hätten.

Solche Flächen sind im gesamten Bebauungsbereich nämlich NICHT vorhanden!

Dazu noch mal meine Artikel über die ‚Lügen über die Ausgleichsflächen‘:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/30/die-luege-ueber-die-ausgleichsflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/17/die-luege-um-die-ausgleichsflaechen-vom-merkur-und-victoria-park/

Und dann haben wir da noch die Sache mit den ach so toll integrierten KNICKS!

Bei diesem Thema wird es am allerschönsten, denn da wird uns ja immer der Merkur-Park als besonderes Vorbild genannt. Dabei kann sich JEDER einfach mal selber ein Bild davon machen, wie toll diese Knicks oder deren Reste in das Gewerbegebiet ‚integriert‘ wurden. Sicherlich finden die dort lebenden Arten diese neuen Habitate ganz toll, mal davon abgesehen, wo sie alle die Jahre (Der Merkurpark ist seit Ende der 90er Jahre immer noch nicht fertig bebaut) überleben sollen!?

Vom Baulärm FÜR UNS ANWOHNER mal ganz zu schweigen!

Auch hier empfehle ich allen denen, die keine Zeit haben, sich mal dieses Premium-Gewerbegebiet selber anzusehen, meinen kleinen virtuellen Spaziergang zu machen, der Jedem ein solides Bild der ’naturnahen Situation‘ der ‚integrierten Knicks‘ usw. geben wird!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Hier noch der am besten erhaltene Teil, der aber zum Beispiel für die Haselmaus nicht mehr bewohnbar sein dürfte, schon wegen der Rangierflächen, die zwar aus wasserdurchlässigen Steinen bestehen, aber von schweren LKWs befahren werden.

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Immerhin geben sie hier zu, daß es zu erheblichen Veränderungen der Landschaft kommen wird, aber hier gelten die Vorschriften für die unter Naturschutz stehenden Knicks eben nicht! Da werden dann schnell die vielen Ausnahmen von den Ausnahmen hervorgeholt, die natürlich NUR für die Politik und die Vewaltung unserer Stadt gelten. Die bedienen sich ja gerne der vielen Ausnahmeregelungen!

Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde einmal die Schaffung eines kleiner interkulturellen Gartens auf einer Brachfläche neben meinem Haus damit abgelehnt, daß da etwa 2 m Knick zerstört würden.  Das wurde mir durch Herrn Buschhüter selber in einer Mail bestätigt! Im geplanten Gewerbegebiet sind es HUNDERTE VON METERN!

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Und dann möchte ich noch einmal auf die gefährdete Tierwelt kommen, die hier tatsächlich angesprochen wird.

Da haben wir ganz besonders die unter strengem Schutz stehende HASELMAUS, die auf diesem Gebiet vorkommt. Oder die Fledermäuse, die ebenfalls noch recht zahlreich herumflattern!

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Da hat man sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Man hat sich offensichtlich Gutachten von zwei Personen erstellen lassen, die auf den ersten Blick einen unverfänglich-neutralen Eindruck hinterlassen sollen. Leider wurden allerdings deren Untersuchungen in diesem Papier nicht abgedruckt, weshalb ich sie Beide zu einer Stellungsnahme angeschrieben habe.

Da wäre Nora Wuttke. Wenn man ihrer Webseite glauben darf, ist das höchste aller zu schützenden Güter das Leben und das Habitat auch und gerade der Haselmaus!

http://www.noraWuttke.de

Man bekommt geradezu Tränen der Rührung darüber, wenn man lesen darf, mit welcher unglaublichen Energie und Fachwissen diese Dame den Haselmäusen hilfreich in die Seite tritt. Auch im Falle des Victoria- und Minerva-Parks?

Und dann Holger Reimers, der offenbar beim NABU angesiedelt ist! Von ihm finden wir einige Schriften im Netz zur Rettung der Fledermäuse in Hamburg:

http://www.hamburg.de/contentblob/2672352/cf56732479bb75f6e27cc2dae37ecd15/data/holger-reimers-kernbereiche-der-staedtischen-biodiversitaet-fledermaeuse-im-hamburger-siedlungsbereich.pdf

http://www.hamburg.de/contentblob/2672374/a7d1bf51fda84d75b0682bc1eaa1e051/data/holger-reimers-foerderung-der-biodiversitaet-was-kann-man-tun-fuer-fledermaeuse-im-hamburger-siedlungsbereich.pdf;jsessionid=8309BD006EE4B8F1ADF8CB900C55A098.liveWorker2

Und sogar mit diesen süßen Viechern in RAHLSTEDT hat er sich schon beschäftigt!

http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/die-fledermaeuse-vom-rahlstedt-center-in-hamburg-d15196.html

Ob er jetzt auch an all den schönen neuen Häusern solche Fledermauskästen anbringen lassen will? Ich meine, in solchen tollen Villen sollten sich diese Tiere natürlich viel wohler fühlen als in der kruden Natur!

Solche Kästen sind ja schön und gut an Stellen, wo eh keine Natur vorhanden oder schon kaputt ist, aber erst ein LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET, in dem diese Tierchen zahlreich vorkommen, vorher zu zerstören und danach die Anbringung von Kästen für Hasel- und Fledermaus als ‚AUFWERTUNG‘ zu bezeichnen, grenzt wirklich an Unverschähmtheit und auch Dummheit!

Nun ja, ich kenne deren Stellungnahmen noch nicht im Wortlaut, aber wir dürfen gerne davon ausgehen, daß beide Herrschaften sich POSITIV zur Bebauung äußern werden, denn sonst wäre ja der B-Plan hinfällig!

Aus meiner Sicht ein sehr schwerer Fall von INSTRUMENTALISIERUNG der Naturschutzverbände!

Hier meine Mail an Beide, die ich gestern abgeschickt habe. Bisher ist natürlich noch keine Antwort eingetroffen:

mail@norawuttke.de

hreimers@uin.de

24.9.2017  17.38 Uhr

Sehr geehrte Frau Wuttke,

sehr geehrter Herr Reimers.

Zunächst zu meiner Person ganz kurz:

Ich bin einer der Vertrauenspersonen der Bürgerinitiative ‚Kein Rahklstedt 131‘, deren Widerstand sich auch gegen den Minerva-Park richtet, da dieser ja ein Teil des geplanten Gewerbegebietes ist.

Ich wohne etwa 120 m Luftlinie von den geplanten Gewerbeflächen entfernt!

Das ist wichtig, weil wir hier die direkt Betroffenen sind.

Wir sind inzwischen durch nahezu alle rechtlichen und demokratischen Möglichkeiten des Widerstandes gegangen, was aber Alles mit teils bemerkenswerten, teils durchaus auch mit undemokratischen Methoden abgeblockt wurde.

Dazu gehört das Mittel der EVOKATION, mit dem die Entscheidungsfähigkeit des gewählten Bezirksparlamentes Wandsbek mal eben außer Kraft gesetzt wurde, um unser Bürgerbegehren zu verhindern.

Dann spielt durchaus Korruption eine Rolle, was allerdings ebenfalls gerade von der Bürgerschaft abgelehnt wurde.

In diesem Fall, und das betrifft durchaus auch die Stormarner Seite, werden geldwerte Leistungen des Planungsbegünstigten Jebens angenommen, obwohl das nach den eigenen Vorschriften des Dezernats für interne Ermittlungen streng untersagt ist.

Schließlich möchte der Begünstigte ja damit eine für ihn positive Gegenleistung erzielen.

Obwohl die Planungen keineswegs rechtlich abgeschlossen sind, werden jetzt schon Straßennamen gehandelt, was ja auch schon die CDU als ‚Skandal‘ erklärt hat.

Nun ja.

Ich gebe Ihnen mal den Link einer inzwischen über 160 Seiten starken Schrift mit, die ich NUR aus öffentlich zugänglichen Dokumenten, Zeitungsartikeln und eigenen Beobachtungen in den Parlamenten erstellt habe. Es gibt dort auch einen großen Dokumentenanhang, wie zum Beispiel die Stellungnahmen der 3 großen Umweltverbände (BUND, NABU und der Botanische Verein Hamburg) oder ein persönliches Schreiben des Umweltsenators Kerstan an mich u.v.a.m.

Aber DAS ist nicht das Thema meines Schreibens an sie.

Gerade habe ich das neue ‚Gutachten‘ zum B-Plan Stapelfeld 16 gelesen, das den Minerva Park beinhaltet.

In diesem Schreiben werden IHRE BEIDEN NAMEN im Zusammenhang mit Gutachten zum Thema ‚Siebenschläfer‘ und ‚Fledermäuse‘ genannt.

Allerdings gibt es nichts darüber, was sie denn nun dazu geschrieben haben.

Immerhin sind beide Arten stark gefährdet oder vom Austerben bedroht.

Wie ich ihren Webseiten entnehmen durfte, sind sie offensichtlich Beide Spezialisten für diese Tierarten und setzen sich sehr für deren Erhalt ein.

Da hier jetzt in extrem großem Maße deren Existenzräume nicht nur gefährdet sind, sondern zerstört werden sollen, wäre es für mich interessant zu erfahren, wie sie Beide denn nun das Thema beurteilen.

Da beide Tiere gerne in oder an Knicks leben, ist deren ERHALT existenznotwendig.

Da in diesem Gutachten immer wieder betont wird, daß die Knicks auf dieser Fläche NACH DEM VORBILD DES MERKURPARKS integriert und erhalten werden sollen, empfehle ich ihnen sehr, mal einen Spaziergang durch eben diesen Gewerbepark zu machen, denn der wird ihnen drastisch zeigen, daß diese Knicks dort keineswegs naturnah integriert oder gar unter dem Artenschutzgesetz erhalten bleiben!

Gerade sensible Tiere wie ihre Spezialisten werden dort ganz sicher nicht überleben können, selbst wenn man sie über viele Jahre der Bautätigkeit irgendwie aussiedeln könnte.

Die drei Umweltverbände haben dazu auch klar Stellung genommen.

Auf meinem Blog gibt es einen virtuellen Spaziergang durch den Merkurpark, der ihnen zeigt, wie ’schön‘ eben diese Knicks erhalten und integriert wurden.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Dazu noch ein kleiner Artikel zur Haselmaus in unsern Gewerbeparks aus der TAZ.

Da es nachweislich für diese Gewerbegebiete keinen Bedarf gibt (Kleine Anfrage der FDP im letzten Jahr) wäre eine großflächige Zerstörung des Habitats dieser Tiere völlig unnötig.

Und außerdem, was ihnen sicherlich nicht berichtet wurde aber nachweisbar ist, sind diese Gewerbeflächen erst der ganz kleine Anfang einer viel größeren Umweltzerstörung, die mittelfristig bis 2030 über 1.000 ha gehen soll! Bis Trittau und dem Autobahndreieck Ost!

Krieger (Möbel Höffner) hat sich gerade bis 50 m an das NSG Stapelfelder Moor herangearbeitet!

Außerdem ist die Bebauung des Minerva-Parks schon deswegen keinesfalls gesichert, weil sich der Bauer, in dessem Besitz diese Flächen noch sind, weigert zu verkaufen.

Außerdem gehören die größten Teile der jetzt zu bebauenden Flächen zu den  Ausgleichsflächen des Merkurparks!

In meiner Schrift finden sie alle Nachweise dazu.

https://www.dropbox.com/s/fndfmmpmydd1g4w/Chronologie%20des%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20geplanten%20Umweltverbrechens%20050417.pdf?dl=0

Sie ist leider nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand, zum Beispiel bei den Verkehrsgutachten, aber in der Basis absolut aktuell.

Wie gesagt: Sie Beide scheinen sehr engagiert zu sein, was den Erhalt dieser Tierarten betrifft, so daß Ihnen die gegebene Problematik sicherlich bekannt sein dürfte.

Umso gespannter bin ich, ihre Ergebnisse lesen zu dürfen, und zu welchem Schluß sie kommen.

Bisher habe ich leider noch nie ein Auftrags-Gutachten lesen dürfen, das einmal ganz klar die Planungen ablehnt, aber vielleicht täusche ich mich ja.

Es wäre sehr nett von ihnen, wenn sie mir ihre Arbeiten zukommen ließen. Über kurz oder lang werden diese ja sowieso veröffentlicht.

MfG

Jörn Napp

Bachstückenring 5

22149 Hamburg

Tel: 01755825443

Und last but sicherlich not least ist da noch die Energieversorgung durch die Stapelfelder Müllverbrennungsanlage MVA.

Das wird in dem Gutachten als extrem positiv beschrieben, trägt aber übelst zur Umweltverschmutzung bei, denn der Müll der MVA muß von sehr weit herangekarrt werden mangels genug im Umfeld von Hamburg:

Der wird aus England oder Italien hergebracht, wobei die Camorra gut dabei verdient, wie es den Anschein hat. Ob das wirklich umweltfreundlich ist, lasse ich gerne mal dahingestellt.

Stapelfeld16-Muellverbrennungsanlage

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/07/was-haben-stapelfeld-und-die-italienische-camorra-gemeinsam/

20160724_172756

FROHES NACHDENKEN IHR BÜRGER VON STAPELFELD!