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„Wir arbeiten mit höchster Effizienz an den falschen Themen.“

Das Titelzitat stammt von Prof. Dr. Günther Bachmann aus einem Vortrag, den er am 29. Juni 2018 an der HafenCity-Universität im Rahmen der Tagung ‚Netto-Null Flächenverbrauch‘, die gemeinsam vom BUND und der HCU organisiert wurde,gehalten hat.

https://www.bund-hamburg.de/fileadmin/hamburg/Themen/Flaechenschutz/Fachtagungen_Flaechenschutz_2016_17/BUND-HCU-Tagung_Programm_29-6-2018.pdf

Darüber möchte ich hier kurz berichten, wobei allerdings der Inhalt der Vorträge nur in einem Abriß erwähnt werden kann.

Etwas später werden, genau wie im letzten Jahr, die einzelnen Vorträge und die Power-Point-Präsentationen veröffentlich werden, deren Links wir dann von BUND bekommen werden. Da kann dann jeder Interessierte die einzelnen Beiträge selber nachlesen.

Ich werde diese natürlich HIER im Blog dann verlinken.

Professor-Bachmann

Herr Prof. Bachmann hat noch ein weiteres sehr markantes Zitat gebracht:

„Wir wachsen (planen) uns ARM.“

Hier die Internetseite des Rates für Nachhaltige Entwicklung, in dem Bachmann der Generalsekretär ist.

https://www.nachhaltigkeitsrat.de/

Es gab noch weitere sehr erhellende und unterhaltsame Zitate von ihm, aber leider gibt es kein Skript dieses frei gehaltenen Beitrages, aber man darf feststellen, daß der Herr den derzeitigen Planungen und Entwicklungen extrem kritisch gegenüber steht.

Und beide Zitate stehen genau für das, was auch wir hier in Rahlstedt hautnah erleben müssen.

Überhaupt wurde unser Problem ‚Rahlstedt 131‘ ziemlich oft erwähnt, denn es ist ein ‚gutes‘ Beispiel dafür, wie zwar gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahmen versprochen aber NIEMALS umgesetzt wurden.

Und aus dem Vortrag von Dr. Michael Melzer stammt diese Grafik, die sich mit der Behauptung deckt, wir würden uns ARM planen!

BaugebieteRechnenSichNichtFuerDieKommunen
Das wissen wir eigentlich schon lange, zumal es massenweise freie Gewerbeflächen gerade im Gebiet Wandsbek gibt, für die man keine Landschaftsschutzgebiete platt machen muß.
Diese Zahlen und Daten kann man HIER im Blog nachlesen.

Anfangs gab es noch kurze Statements der Vorsitzenden des BUND Maren Jonseck-Ohrt und Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Letzterer erklärte noch einmal die Volksinitiative ‚Hamburgs Grün erhalten‘, was keinesfalls als Konkurrenz zum BUND gemeint sei. Man habe eben eine Art Arbeitsteilung.

https://hamburg.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/stadtentwicklung/gruen-erhalten/index.html

Danach ging es dann zum ‚ernsten Teil‘ des Tages über, nämlich den Fachvorträgen, die einigermaßen gemischt ausfielen. Einige waren eher in den Bereich ‚Polit-Propaganda‘ einzuordenen, wie zum Beispiel der von Margit Perdersen von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

Dazu gehörte aber auch der Beitrag von Kay Gätgens, dem Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel, der uns die tollen Planungen für ein Eimsbüttel 2040 darstellte.

Aber es gab natürlich auch die Beiträge, die sich deutlich kritisch mit den Planungen und den Realitäten auseinandersetzten, wie vor allem der von Manfred Braasch von BUND Hamburg, der diese Tagung mitorganisiert hatte.

ManfredBraasch

Die beiden Grafiken ganz oben, die die drastische Entwicklung bei der Flächenversiegelung allein in Hamburg deutlich zeigen, stammten auch aus seinem Beitrag.

Man kann diese jederzeit auf http://www.hamburg.de/flaechenversiegelung ansehen.

FlaechenversiegelungHamburg

8 mal die Fläche der Außenalster wird in Hamburg derzeit jedes Jahr versiegelt! Das ist schon ziemlich eindrucksvoll.

Vor allem sprach er sehr überzeugend die Zielkonflikte an, die dem Flächensparen entgegen stehen.

Zielkonflikte

Und daß das nicht in der Praxis umgesetzt wird, sieht man drastisch an den Grafiken am Anfang!

Und auch bezüglich unseres Problems waren die Fakten aufschlußreich, obwohl wir das natürlich eigentlich schon wußten.

AusgleichsflaechenRahlstedt105-Umsetzung

18 lange Jahre wurde hier NICHTS getan, um die angeblich gesetzlichen Vorschriften tatsächlich umzusetzen! Und jetzt werden sie einfach mit Rahlstedt 131 überplant und es gibt neue Versprechungen, die wahrscheinlich dann auch nicht gehalten werden.

Viel Vertrauen in die Politik und die Verwaltung ist jedenfalls keineswegs angesagt!

‚Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.‘

BUEGutachten-UmsetzungAusgleichsflaechen

In einer EIGENEN Untersuchung hat die BUE (Behörde für Umwelt und Energie von Senator Kerstan, GRÜNE) feststellen müssen, daß mehr als die Hälfte aller Ausgleichsflächen-Umsetzungen nur mäßig bis GAR NICHT umgesetzt wurden, darunter Rahlstedt 105!

In den Beitrag von Prof. Dr. Alain Thierstein gab es einige spannende Zahlen in Sachen Flaechenverbrauch auf verschiedenen Ebenen, wie zum Beispiel dem Wohnungsbau oder den verschiedenen Verkehrsarten.

AlainThierstein

Zunächst beschäftigte er sich mit der zunehmend größer werdenden Wohnfläche pro Kopf und der deswegen bebauten Fläche.

Flaechenversiegelung1960-2012Wohnraum

Da sehen wir, daß die mit Wohnraum zugebaute Fläche in Hamburg 1960 erheblich geringer war, als 2012, obwohl es damals WENIGER EINWOHNER gab!

Die Anspruchshaltung der Wohnungssuchenden wurde also immer größer in Sachen Quadratmeter! So zum Beispiel der Trend zum Einfamilienhaus!

Wie ich schon in einem Beitrag geschrieben habe, wird sich der Trend wieder umkehren MÜSSEN, weil die zu bebauende Fläche immer geringer und auch teurer wird.

Warum das so ist, fragte mal DIE ZEIT den Stararchitekten Koolhaas, der diesen Trend auf das Konsumverhalten und den Druck auf die Menschen zurückführte.

Zitat-RemKoolhaas

Hierzu paßt noch ein Filmchen, das wohl auch mit dem BUND zusammen erstellt wurde und vor allem Kindern zeigen soll, wie man Flächen sparen könnte, wenn man Wohnraum bauen möchte.

Allerdings vergessen die ein wenig, daß die Menschen ein eigenes Haus vorziehen, weil sie dort tatsächlich einigermaßen ungestört leben können.

In Reihenhaussiedlungen oder Mehrgeschoßhäusern hat man keinerlei wirkliche Freiheiten!

Und DAS ist ihnen dann schon etwas mehr Geld wert.

Und dann war da noch sehr interessant der Flächenverbrauch durch Verkehrsmittel, was nur bedingt im Focus der Meinungen steht, außer vielleicht dem tatsächlichen Verkehrswegebau, wie Straßen, Schienen etc.

flaechenbedarf-verkehr-pkw-radverkehr-fussgaenger-strassenbahn-bus-oepnv-flaechen-flaechenaufteilung_580px
Diese Grafik stammt von der Seite: https://www.zukunft-mobilitaet.net/78246/   Allerdings scheinen mir die angegebenen Geschwindigkeit für Innenstädte kaum zu erreichen.

Nach meinen Erfahrungen über den Bordcomputer meiner Taxen liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit selbst nachts keinesfalls über 25 km/h. Tagsüber sogar deutlich unter 20!

Und für ein Rad, wie mir einige Radler sagten, sind 30 km/h schon mehr als schnell!
immerhin ist es erstaunlich, daß auch ein Rad einen ziemlich großen Flächenverbrauch hat!

In einem Vortrag von Dr. Philine Gaffron von der TUHH wurde zum Beispiel angesprochen, daß etwa 36% der Siedlungsflächen in Hamburg vom VERKEHR eingenommen werden!

Und auch die Verkehrsbelastung wird immer größer, obwohl die Zahl der PKW weniger wird, dafür aber die Zahl der Zulieferfahrzeuge wegen des Onlinehandels, vor allem auch wegen der vielen Rücksendungen!

Hier ein Foto, das sie selber in einer Straße in Eimsbüttel gemacht hat, zugestellt von drei Zulieferfahrzeugen!

 

Zulieferverkehrsproblem

Sie hat dann auch versucht, ein paar Alternativen für innerstädtischen Zulieferverkehr aufzuzeigen, wie Elektroräder etc.

Und Dr. Julian Petrin von der Firma Urbanista in Hamburg sprach dann noch mal die vielen Konflikte an, die einer Innenverdichtung entgegen stehen.

JulianPetrin

Flaecheninnenentwicklung-KaumMehrMoeglich

Wie ich in meinem Beitrag ‚Mit Stadtverdichtung zu Ghettos und Bürgerkrieg‘ schon hingewiesen habe, sind viele Grünflächen essentiell für eine gute Lebensqualität, was in den Vorträgen durchaus immer wieder angesprochen wurde, aber da die Flächen nun mal endlich sind, kann man NICHT in gleichem Maß wie man Flächen vernichtet, Grünflächen schaffen!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

Lohsepark
Lohsepark in der Hamburger Hafen City (Foto: SHZ.de)

Dieser Park hier oben wird immer gerne als Beispiel herangezogen, daß man in Hamburg ja auch NEUE GRÜNFLÄCHEN schafft! Aber so ein Park ist zwar GRÜN, aber trotzdem kaum erholungswirksam! Viel zu korrekt geplant, um sich da wohl zu fühlen. Selbst in 20 Jahren wird er nicht wirklich heimelig sein.


Ganz abgesehen von der Tatsache, daß man dort den HANNOVERSCHEN BAHNHOF zerstört hat, der eigentlich ein Museum für die Juden-Deportation hätte werden sollen, denn von hier aus wurden fast alle Hamburger Juden deportiert!

Der Hanoversche Bahnhof 2

Die Unterschrift meines Fotos von 2007 beschreibt den damaligen Stad der Planung, aber die Schlickfinger der Bodenspekulation haben das verhindert! Heute gibt es da nur eine winzige Gedenktafel.

 

Und dann war da noch die Abschlußdiskussion, an der neben einigen Vortragenden auch unser Hamburger Umweltsenator Kerstan teilnahm.

Enddiskussionsrunde

Die Diskussion von etwas über 1 Stunde Dauer kann man HIER nachhören und sich runterladen!

https://www.dropbox.com/s/k0t96l4ak2j40v4/BUNDTagung290618AbschlussDiskussion.m4a?dl=0

Dabei fiel besonders auf, daß unser guter Senator nahezu die ganze Zeit mit einem GRINSEN dasaß, daß ich mich fragte, ob der Mann geistig überhaupt anwesend sei?

Und er gab auch ein paar erhellende Antworten, zum Beispiel daß Rahlstedt 131 eine FEHLPLANUNG sei!

Dazu noch die Teilnehmer, die wir noch nicht bildlich kennengelernt haben, wie Kay Gätgens.

KayGaetgens

Herr Berthold Eckebrecht, der Vizepräsident der Hamburger Architektenkammer.

BertholdEckebrecht
Und dann noch der Gastgeber Prof Jörg Knieling von der HCU. Er gab vor allem Jens Kerstan wirklich gut Kontra!

JoergKnieling

 

 

 

 

 

 

 

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Stadtverdichtung: Das AUS für Ein-Familien-Häuser !

Wochenblatt130618AusFuerEinfamilienhaeuser

Daß in Hamburg Gesetze mal eben außer Kraft gesetzt werden (siehe EVOKATION oder der § 46 der Bezirksgesetze zu den ‚Globalen Richtlinien‘) sind wir ja inzwischen mehr als nur gewohnt!

HIER fragen unsere Politiker und Beamten genauso wenig nach der Legalität von irgendwelchen Vorschriften, wie früher in der seligen DDR!

Paßt denen ein Gesetz oder eine Vorschrift nicht, so werden zunächst einmal IMMER die überall vorhandenen Ausnahmeregelungen genutzt, die NUR für sie gelten, nicht aber für Otto-Normal-Bürger.

Klappt selbst das nicht, dann greift man zur Möglichkeit der EVOKATION! Das heißt: Der Senat weist die gewählten Parlamente (sogar die Bürgerschaft) an, IN IHREM SINN zu entscheiden. Ganz, wie es früher in der DDR war!

Ein mittelalterliches Fürstenrecht gegen unliebsame Richter.

Passen unserem SENAT irgendwelche Verordnungen, wie hier der B-Plan Rahlstedt 74 nicht, so macht man sich den passend! Man ändert ihn schlich ab!

Ganz so, wie wir es hier beim B-Plan Rahlstedt 105 erfahren mußten, der mal eben abgeändert wurde in den Rahlstedt 131!

Und mit der STADTVERDICHTUNG und den eigenen Vorgaben von 10.000 Wohnungen pro Jahr, muß nun eben möglichst alles bebaut werden, und das so hoch wie möglich!

In diesem Fall allerdings vergißt man auch gerne, daß dort in Meiendorf meistens die Wohnungen so teuer sind, daß sich ein weniger betuchter Wohnungssuchender mit Familie die sich eh nicht leisten kann.

Dazu auch Beiträge von mir zum Thema STADTVERDICHTUNG:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/09/14/stadtverdichtung-der-traum-der-nie-erfuellt-werden-wird/

Zu der EVOKATION und zu den ‚Globalen Richtlinien‘:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/evokationsrecht-oder-doch-nur-eine-anweisung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/10/der-hamburger-spd-senat-stellt-sich-selber-korruptions-blankocheck-aus/

 

Hamburg reduziert BAUVORSCHRIFTEN: Weniger Brandschutz!

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Im Zuge der STADTVERDICHTUNG für die normalen Bürger und des Baus von Wohnungen für Immigranten, werden in Hamburg die BAUVORSCHRIFTEN nicht nur gelockert, sondern nahezu anulliert!

https://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Schwerpunkte/St%C3%A4dtebau/St%C3%A4dtebaurecht/Erleichterungen%20im%20Bauplanungsrecht%20zur%20Unterbringung%20von%20Fl%C3%BCchtlingen%20in%20Kraft/

Hauptsache schnell, heißt die Devise!

https://www.abendblatt.de/hamburg/article212784811/So-will-Hamburg-kuenftig-schneller-bauen.html

(Wenn jemand den Artikel nicht lesen kann, kann er ihn per E-Mail von mir bekommen.)

Unterdessen sieht SPD-Stadtentwicklungsexperte Dirk Kienscherf nur Vorteile durch die Novellierung der Bauordnung: „Die umfangreiche Änderung wird für die Praxis des Wohnungsbaus in der Hansestadt erhebliche Erleichterungen mit sich bringen. Sie beruhen überwiegend aus ganz praktischen Erfahrungen aus den Baugenehmigungsverfahren.“

Auch die Grünen sind zufrieden: „Hamburg ist mit der neuen Bauordnung bundesweit Vorreiter und damit ein Vorbild für ein zukunftsfähiges Bauen“, sagt Stadtentwicklungsexperte Olaf Duge.

……..

Mehr Holz

Das Bauen mit Holz soll gefördert werden. Das Material darf künftig für Bauvorhaben mit einer Höhe von bis zu 22 Metern genutzt werden, bisher waren in der Regel nur sieben Meter erlaubt.

Woher kommt all dieses Holz? Durch die erlaubten Baumfällungen in Hamburg oder aus dem Amazonas?

Baumschutz

Künftig soll im Zuge der Zulässigkeitsprüfung des Bauvorhabens auch der Baumbestand mit einbezogen werden – und dann bereits entschieden werden, ob Fällgenehmigungen möglich sind.

Na ja, man fällt einen hundertjährigen Baum und ist stolz darauf, wenn man dafür zwei winzige wieder neu pflanzt!

Brandschutz

Bisher waren sogenannte Brandwände selbst dann erforderlich, wenn die Nachbarhäuser auf demselben Grundstück standen. Jetzt sind nur Trennwände nötig, die „ausreichend lange widerstandsfähig“ gegen Feuer sind.

Vor allem beim Brandschutz soll gespart werden, und auch Baumfällungen werden leichter!

Und das Alles mit dem Plazit der GRÜNEN! Danke!

Die GRÜNEN zerstören Deutschlands Umwelt!

Gut Holz_Kerstan_Scholz

Gerade gab es einen interessanten Artikel auf Web.de, dem man entnehmen durfte, daß sich Deutschland SELBER abwrackt! Sprich: Zubetoniert und unsere Lebensgrundlagen und -qualität beraubt!

https://web.de/magazine/panorama/flaechenverbrauch-deutschland-verschwindet-natur-32653112

Nicht nur, daß für unsere Massen von Zuwanderern und viele andere Wohnungssuchende eben solche benötigt werden, so ist das Hauptproblem die Schaffung immer neuer Flächen für Industrie und Gewerbe.

Und das Alles läuft maßgeblich unter der Ägide der GRÜNEN, zumindest, wenn man sich die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein betrachtet.

Hier können wir ganz Opernzyklen vom Umwelt-Brachialverhalten gerade der GRÜNEN jodeln, die ja in diesen Bundesländern die Umwelt-Abteilungen regieren.

Nirgends ist von auch nur dem geringsten Widerstand gegen die gigantischen Umweltzerstörungen etwas zu hören oder zu sehen oder zu lesen!

NICHTS! Totenstille!

Im Gegenteil: Die GRÜNEN und ihre Funktionäre an den Schlüsselstellungen setzen ALLES daran, massiv die Umwelt unter die Planierraupen zu bringen. Und das Beste ist, daß sie diese Aktionen nicht nur nicht GUT heißen, sondern das sogar noch als AUFWERTUNG DER NATUR bezeichenen, wie es Hamburger Umweltsenator Kerstan schriftlich mir gegenüber getan hat, ohne auch nur ein bißchen rot zu werden!

Sie unterstützen solche Scharlatanerien, wie die Aktion um die sogenannte GROSSE HEIDE, die nun wirklich die Volksverscheißerung hoch 10 war.

Hier kann man viele Artikel zu diesem Thema lesen, die ALLE nur auf Original-Dokumenten basieren, die man selbstverständlich alle nachlesen kann. So auch den Brief Kerstans!

Es ist schon erstaunlich, mit welcher CHUTZPE eben die Fuzzis dieser Partei lügen und betrügen, um den Menschen und den Wählern zu suggerieren, sie würden etwas für die Umwelt tun!

Gerade in Hamburg und S-H haben die Umweltorganisationen BUND und NABU diesen Koalitionen ein vernichtendes Urteil gegeben, was ihren Einsatz für die Umwelt betrift! Und in S-H haben sich jetzt plötzlich die GRÜNEN FÜR den belttunnel und die Autobahnen ausgesprochen, gegen die zumindest ihre Mitglieder zu Felde zogen.

Auch dazu gibt es hier schon einige Beiträge!

 

 

 

Dorothee Stapelfeld: Die größte Lügnerin der Stadt Hamburg!

DorotheeStapelfeld

Foto: Hamburger Abendblatt

Unsere Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dorothee Stapelfeld, nennt uns ihr Planungsziele in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt vom 30.10.17.

https://www.abendblatt.de/hamburg/article212390995/Dorothee-Stapelfeldt-Wir-werden-die-Parks-ausbauen.html

Aus einer asozialen Gier heraus kann man den Artikel leider nicht online lesen, aber wer ihn haben möchte, bekommt ihn natürlich kostenfrei per Mail, denn Information ist das höchste Gut in einer Demokratie!

Hier ein paar Auszüge aus diesem Interview, die uns schon ein wenig erschrecken oder wenigstens wundern können!

Wohnraum

Dorothee Stapelfeldt: „Wir werden die Parks ausbauen“

Von Jens Meyer-Wellmann
 

…….

Dorothee Stapelfeldt: Veränderungen führen immer zu Sorgen. Wir haben mittlerweile mehr Naturschutzgebiete ausgewiesen als jedes andere Bundesland. Und wir sorgen bei allen neuen Stadtentwicklungsprojekten dafür, dass neue Parks entstehen. Auf dem A-7-Deckel ist ein neuer Grünzug vom Volkspark bis zur Elbe geplant. Hamburg ist zudem viel dünner besiedelt als vergleichbare Städte wie etwa Berlin oder München. Auch gibt es an vielen Stellen Möglichkeiten, niedrige Bauten aufzustocken. Wir erhalten Hamburgs Lebensqualität als grüne Stadt am Wasser.

Wenn das so ist, müssten Sie ja die geplante Volksinitiative des Naturschutzbundes unterstützen, die den Anteil des Grüns an der Hamburger Fläche festschreiben will.

Dorothee Stapelfeldt: Dieses Vorhaben zeugt für mich von unnötigem Misstrauen. Aber bevor ich mich mit dieser Initiative auseinandersetze, werde ich erst einmal abwarten, welchen konkreten Vorschlag sie vorlegen wird.

Können Sie denn ausschließen, dass weiter Landschaftsschutzgebiete dem Wohnungsbau geopfert werden?

Dorothee Stapelfeldt: Es wird kein Landschaftsschutzgebiet geopfert. Es kann im Einzelfall geringe Eingriffe geben, aber im großen Maßstab werden wir unsere Landschaftsschutzgebiete so erhalten. Unsere Naturschutzgebiete und Parks werden wir weiter ausbauen.

Kommentar meinerseits: Gerade werden massenweise Hektar Landschaftsschutzgebiet für neue Gewerbefläche geopfert, was auch noch völlig unnötig ist! Und im Öjendorfer Park hat man eben solche plattgemacht, um zweifelhaften Wohnungsbau dort zu betreiben!

Darf man einer solchen Politikerin vertrauen? NEIN!

Es wird so oder so enger für die meisten Hamburger. Naturschützer und Opposition fordern eine Grundsatzdebatte darüber, wie und wo Hamburg wachsen soll. Sie monieren, dass es keine zusammenhängende Wachstumsstrategie gebe, kein wirkliches Leitbild. Auch würden Bürger nicht genug einbezogen.

Dorothee Stapelfeldt: Diese Kritik kann ich nicht nachvollziehen. In kaum einer anderen Stadt gibt es mit der Stadtwerkstatt, den Stadtteilbeiräten, öffentlichen Vorstellungen von Projektplanungen und den gesetz­lichen Beteiligungsverfahren so viele Möglichkeiten für die Bürger, sich an der Stadtplanung zu beteiligen. Und natürlich gibt es mit „Perspektiven der Stadtentwicklung“ ein Konzept, das der Bürgermeister im Mai 2014 vorgestellt und mit den Hamburgerinnen und Hamburgern diskutiert hat.

Auch hier lügt sie wie gedruckt, was die sogenannte BÜRGERBETEILIGUNG betrifft!

Wir Alle hier in Großlohe haben am eigenen Leib erfahren, was dieses Wort bedeutet! Es ist NUR EINE FARCE!

Nur solange der Bürger die Planungen gut findet, darf er sich beteiligen! Kritik wird selbstverständlich NICHT berücksichtigt!

WIR sind durch alle legalen Instanzen gegangen, die immer abgeblockt wurden! Dafür nimmt man schließlich lieber BARES vom Investor!

Na ja, es wird ja auch offensiv abgeworben. Dutzende Mitarbeiter der Hamburg Marketing werben weltweit um mehr Touristen, Firmen und Zuzügler. Dabei haben die Hamburger mit ihrem Nein zu Olympia klargemacht, dass sie nicht unbedingt in die Weltstadtliga aufsteigen wollen. Vielen geht Lebensqualität offenbar vor Größe. Wäre es da nicht Zeit für mehr Bescheidenheit?

Dorothee Stapelfeldt: Es ist doch normal, dass wir als Stadt unsere Vorzüge herausstellen. Mehr Tourismus hilft auch der Wirtschaft. Wir reden übrigens nicht von einer Wachstumsexplosion, sondern von einem moderaten Bevölkerungswachstum von 100.000 oft jungen und dynamischen Menschen bis 2030. Das ist eine Chance und keine Bedrohung. Eine schrumpfende Stadt wäre definitiv die schlechtere Alternative.

Da wird aber nicht nur weltweit abgeworben, sondern sogar BRACHIAL innerhalb der METROPOLREGION HAMBURG selber!

Das habe ich auch hier schon des Öfteren angesprochen, daß Hamburg auf Kosten der Regionsmitglieder, vor allem Mecklenburg-Vorpommern, Firmen und Arbeitskräfte abwirbt! Und das gerade in Sachen Victoria-Park!

Hier dazu noch ein paar meiner Beiträge, die drastisch zeigen, was da abgeht!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/metropolregion-hamburg-die-big-bang-theorie-der-landschafts-und-stadtplaner/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/28/hamburgs-wirtschaftsfoerderer-strittmatter-zwischen-finanziellen-desastern-undemokratischen-ansichten-und-brachialer-umweltzerstoerung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/21/wir-sind-die-opfer-des-hamburger-grossmachtdenkens/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/12/der-wahnsinn-in-beton/

 

Stadtverdichtung? Der Traum, der NIE erfüllt werden wird!

Wochenblatt130917StadtverdichtungRahlstedt

Tja, STADTVERDICHTUNG ist das Modewort Nummer 1 der Politik derzeit!

Man versucht uns Allen klar zu machen, daß wir immer mehr Wohnraum brauchen, da unsere Stadt ja endlos wachsen und zu einer Weltstadt werden soll. Außerdem müssen hunderttausende von Zuwanderern ja untergebracht werden, von all den allein erziehenden Müttern und Obdachlosen ganz zu schweigen!

Unser absoluter Profi für Stadtwicklung Sven Menke, den wir ja schon wenig positiv in Sachen des Victoria-Parks und der ‚Großen Heide‘ kennengelernt haben, versucht uns zu verklickern, daß das Alles überhaupt kein Problem sei.

Er vergißt nur etwas ganz Entscheidendes: In den ersten Jahren mag das ja noch gehen und man findet tatsächlich noch die eine oder andere Fläche, die man noch zusätzlich bebauen kann, aber was ist nach ein paar Jahren, wenn alle diese bebaut sind?

WAS, bitte, soll dann kommen?

Ich habe hierzu schon ein paar Beiträge geschrieben, die auf Grund von Dokumenten nachweisen, daß diese Planungen keinesfalls über Jahre hinweg durchgehalten werden können, es sei denn, man baut auch noch die letzte kleine Grünfläche zu, die sich da so sinnfrei zwischen den Häusern befinden!

Mit zunehmender Bebauung wird es auch eine zunehmende VERSLUMMUNG geben. Der Wohnwert der Stadt wird rapide sinken und die Menschen werden unzufrieden werden!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

Unsere Stadtplaner scheinen zu denken, daß es in unserer Stadt ohne Ende Flächen gibt.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/metropolregion-hamburg-die-big-bang-theorie-der-landschafts-und-stadtplaner/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/28/missachtet-die-umweltbehoerde-ihre-fuersorgepflicht/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/12/der-wahnsinn-in-beton/

Und HIER sieht man dann das Resultat der Stadtverdichtung!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/24/dank-gruen-wird-hamburg-grau/

Danke! Mit STADTVERDICHTUNG zu Ghettos und Bürgerkrieg!

Hamburg G-20
Hier ein Blick aus einem Taxi auf der Elbchaussee in Hamburg, der zwar schon ziemlich viele Bürger und Politiker erschreckt hat, uns aber erst einen GANZ KLEINEN VORGESCHMACK dessen gibt, was uns noch für die mittlere Zukunft bevorsteht!

Die Straßenkämpfe in den Vorstädten von Paris haben es uns schon aufgezeigt. Trotzdem gleichen sich die Bilder erschreckend.

Paris3

Obwohl jeder halbwegs denkende Bürger in der Lage ist, diese Entwicklungen vorauszusehen, wenn er EINS und EINS zusammenzählt, scheint den Politikern und der Verwaltung diese Fähigkeit nicht zur Verfügung zu stehen, denn sie erzählen uns freudestrahlend, daß die Stadt Hamburg wächst! Unaufhaltsam, wenn man den Worten der Regierenden glauben darf.

Und sie WOLLEN das ganz offensichtlich auch!

Sie empfinden es irgendwie als Schmach, daß Hamburg immer noch unter 2.000.000 Einwohner hat und wollen, egal, was es kosten wird, die Zahl auf über 2 Mio. erhöhen!

WARUM? Das ist eine Frage, die tatsächlich unsere Politiker versuchen, in Hochglanzbroschüren mit strahlenden wohlhabenden meist jungen Menschen zu erklären!

Hamburg BRAUCHT Menschen! Hamburg braucht Arbeitskräfte! Hamburg MUSS wachsen!

Und DESWEGEN braucht Hamburg Wohnungen und Gewerbeflächen, denn diese Menschen müssen ja irgendwo wohnen und arbeiten! Klar! Versteht sich von selber.

Da tut sich nur die 5-$-Preisfrage auf, ob das tatsächlich so ist? Ob Hamburg wirklich alle diese neuen Menschen braucht? Und wenn ja, woher nehmen wir die Flächen für neue Wohnungen und Gewerbe, wenn nicht stehlen?

Zunächst einmal tut sich die Frage auf, ob wir in mittlerer Zukunft tatsächlich noch so viele Wohnungen und Arbeitsplätze brauchen?

Im Moment wächst Hamburg tatsächlich wieder, nachdem die Stadt jahrelang geschrumpft war.

Quelle: © Berthelsmann Stiftung / www. wegweiser-kommune.de.

Allerdings geht das auf Kosten anderer Gebiete der Republik. Vor allem denen im Osten.

Da man dort es verabsäumt hat, die ‚blühenden Landschaften‘ mit Arbeitsplätzen zu schaffen, statt dessen sogar absichtlich vorhandene Industrie vernichtet und die Infrastrukturen zerstört hat, war es klar, daß viele der Bewohner dort ihr Heil darin suchten, in die Metropolregionen der Großstädte zu ziehen.

In der Metropolregion Hamburg können wir beobachten, wie Einwohner und Firmen aus anderen Partner-Regionen abgezogen, ja geradezu ABGEWORBEN werden!

Eigentlich sollte diese Metropolregion ja ZUM WOHLER ALLER BETEILIGTEN dienen, aber die Realität zeigt, daß das übermächtige Hamburg ausschließlich zu seinem EIGENEN WOHL agiert! Ohne Rücksicht auf Verluste bei den Partnern in der Region!

MetropolregionHamburg

Hier sehen wir, wie sich der Trend zur Stadt weltweit entwickelt hat.

stadtbevoelkerung

Nun ist Landflucht weltweit zu beobachten, aber es ist mir unverständlich, warum wir dieses Problem unbedingt bei uns in Hamburg auch noch fördern müssen, da das nicht nur wirtschaftlich unsinnig, sondern auch unnötig ist, vor allem aber mit einer drastischen  Abnahme der Lebensqualität verbunden ist.

 Durchaus auch für die wohlhabenden Bürger, denn immer weniger Grün und immer dichter bebaute Stadtteile haben auch für diese deutlich negative Auswirkungen.

Noch mal ein kurzer Blick auf die Liste der größten Städte der Erde:

Liste-GroessteStaedteDerWelt1-22

Liste-GroessteStaedteDerWelt103-131-Hamburg125

Da sehen wir, daß die Metropolregion Hamburg, und NUR SO wir das Bild realistisch, mit über 5 Mio. Einwohnern immerhin schon an 125. Stelle steht! WOW! Ist das nicht toll?

Immerhin gab es mal Zeiten, wo wir auf die vielen grünen Flächen in unserer Stadt mächtig stolz waren! Hamburg, die grüne Stadt am Wasser! Jou!

Welche direkten Auswirkungen diese GEWOLLTE Weltstadt-Politik aber heute schon hat, sehen wir an der Bilderfolge in der Hamburger Morgenpost. Hamburg wir immer GRAUER! Ist doch schön, oder?

mopo300117hamburggrauer

Nun waren die Klischees in Sachen Hamburg noch nie 100%ig richtig, aber daß es hier verdammt grün war, merkten wir alle, und es wurde durch die Besucher immer wieder staunend hervorgehoben!

ABER JETZT KOMMT ES DICKE!

STADTVERDICHTUNG ist derzeit das moderne Schlagwort, mit dem uns unsere Politiker und Beamten vorgaukeln wollen, wie sehr sie unser Wohl im Auge haben!

Natürlich wissen sie sehr wohl, daß wir leider nur eine endliche Fläche zur Verfügung haben, die man bebauen könnte! Aber man tut so, als sei diese nahezu endlos vorhanden, wenn man nur will.

Das ist natürlich Unsinn, und das wissen die ganz genau!

Die Abgeordnete der GRÜNEN Stefanie von Berg schrieb mir mal eine längere Mail zum Thema ‚Stadtverdichtung‘ und ‚Umweltaufwertung‘. Der können wir die ganze Naivität der GRÜNEN, aber auch der anderen Politiker entnehmen, was unsere Zukunft in der Stadtentwicklung betrifft!

https://www.dropbox.com/s/fgpsorav80fvokq/Mail0616StadtverdichtungStefanieVonBergGruene.docx?dl=0

Professor Jörg Knieling, Stadtplaner an der HafenCity Universität, hat es in einem Artikel des Elbe-Wochenblattes (2. Februar 2017) und bei einem Vortrag in der Hafen City Universität vor ein paar Wochen auf den Punkt gebracht.

Aus dem Vorwort des Artikels: Der Trend zu Verstädterung und Ein-Personen-Haushalten hält an: Großstädte haben wieder Zulauf, Metropolen wie Berlin, München und Hamburg sind insbesondere von gut verdienenden Singles begehrt. Hinzu kommen Zehntausende Flüchtlinge, die eine Unterkunft benötigen und untergebracht werden müssen. Hamburg wird also wachsen und muss deshalb mehr Grund und Boden für die geplanten 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr bereitstellen. Nur für den Wohnungsbau werden 67 Hektar, darunter viele Grünflächen, benötigt. Ebenfalls jährlich!
In den kommenden anderthalb Jahrzehnten werde die Bevölkerungszahl Hamburgs von 1,8 auf 1,9 Millionen wachsen, mittelfristig werde die Zahl der Haushalte um 70.000 steigen, langfristig benötige Hamburg sogar 150.000 neue Wohnungen, rechnete Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) kürzlich vor. In Anbetracht explodierender Mieten und Preise für Wohnungseigentum herrscht quer durch die politischen Lager Einigkeit darüber, dass mehr gebaut werden muss. Nur so könne den Menschen, die in die Stadt strömen oder bereits in ihr wohnen, ausreichender und erschwinglicher Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. …..

Auf seinem Vortrag an der Hafen City Universität führte er aus, daß es statistisch keinesfall nachgewiesen ist, daß wir tatsächlich so viele Wohnungen und Arbeitsplätze brauchen!

Warum?

Das Alter der Bevölkerung steigt!

http://www.hwwi.org/fileadmin/_migrated/tx_wilpubdb/HWWI_Update_06.09.pdf

Und DAS hat drastische Auswirkungen auf die angeblichen Wachstumstheorien der Politiker bezüglich Wohnungs- und Arbeitsplatzbedarf!

HWWI_Update_06-grafik1-kl

 

Wer älter ist, braucht nicht mehr so große Wohnungen und auch keinen Arbeitsplatz mehr!

Nun plädieren unsere Regierungen, allen voran die SPD und die GRÜNEN, unisono mit den anderen Parteien, einschließlich der LINKEN, daß wir diese Defizite durch ZUWANDERUNG wettmachen könnten.

Diese Theorie kann schon deswegen nicht aufgehen, weil die meisten Zuwanderer zwar jung aber nahezu ohne Ausbildung oder andere Qualifikationen sind. Und es würde viele Jahre dauern, die Massen der Migranten überhaupt erst einmal ausbildungsfähig zu machen, geschweige denn, sie in ordentliche Berufe zu vermitteln! Schon heute ist der Anteil der HARTZ-IV-Bezieher mit Migrationshintergrund erheblich überproportional. Und diese Situation kann und WIRD sich nur verschlimmern, wie wir zum Beispiel in Paris beobachten müssen.

Zustände wie diese haben wir in Berlin schon längst, ebenso wie in vielen anderen deutschen Großstädten, wo es gesetzesfreie Zonen gibt, wenn man den Interviews mit Polizisten glauben darf.

Auf Grund der Automatisierung und der Digitalisierung werden auch die Arbeitsplätze langsam aber sicher verschwinden, für die man wenig oder gar keine Ausbildung benötigte.

In Hamburg haben wir da das schöne Beispiel unseres Hafens: Noch in den 70er Jahren wurden jeden Morgen viele Schauerleute und Dockarbeiter gesucht, die zwar keine Ausbildung, dafür aber Muckis hatten. Und gut verdienen taten die auch noch. Seit wir keinen Schiffbau mehr haben und die Container, werden alle diese Menschen nicht mehr benötigt!

Und es sollte eigentlich JEDEM, vor allem aber den GRÜNEN, mehr als nur klar sein, daß es KEIN ENDLOSES WACHSTUM geben kann!

Vor allem aber gibt es keine endlosen Flächen zum Bebauen!

Professor Knieling sprach in seinem Vortrag das Problem an:

Ich zitiere inhaltlich: „In den ersten Jahren wird es wenig Probleme geben, Flächen zum Bebauen zu finden. Das aber wird, bei 10.000 Einheiten pro Jahr, zunehmend schwieriger. Und in nur wenigen Jahren wird es gewaltige Konflikte wegen dieser Pläne geben, denn die Bevölkerung wird anfangen, sich zu wehren.“

Bürgerkrieg ist also vorprogrammiert!

Zunächst aber werden wir mit der zunehmenden Stadtverdichtung SLUMS bekommen!

Und diese nicht nur in den sozial benachteiligten Vierteln, sondern durchaus auch in den Stadtteilen, in denen sonst überwiegend REICHE MENSCHEN wohnen!

Solche REICHEN-GHETTOS haben wir heute schon, wo man sich als Otto-Normalbürger fragt, ob man dort wirklich angenehm wohnen kann?

Hier ein paar Beispiele aus Hamburg, die wir heute schon betrachten dürfen!

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Hier so ein ‚Wohn‘-Quartier am Turmweg in Rotherbaum. Eine Mischung aus Sing-Sing und südmediterraner Touristenarchitektur. Ob ich da wohnen möchte? Natürlich nicht!

Brauhaus-Viertel

Oder hier das sogenannte ‚Brauhaus-Viertel‘ nahe der Reeperbahn, wo früher mal die Astra-Brauerei zuhause war. Schön geht ganz klar anders, wenn man mich fragt!

Und last but not least unsere tolle Hafen City. Hier kosten Wohnungen schon mal ein paar Millionen, aber ich bezweifele, daß es hier sehr wohnenswert ist.

HafenCity-Luxusappartements

Hier kann man ja nicht einmal auf dem Balkon liegen, ohne daß der Nachbar einem auf den Bauchnabel glotzen kann! Ein wirklich hoher Wohnwert! Nein Danke!

Am schlimmsten aber wird es natürlich, wie es ja eigentlich immer ist, die Viertel treffen, die sowieso schon unter hohen sozialen und wohnungs-qualitativen Problemen leiden!

Hier werden ganz üble Slums entstehen, wenn man die Entwicklungen so weiterlaufen läßt, wie wir es bisher schon seit vielen Jahren erleben müssen.

Da hat Hamburg schon Einiges vorzuweisen! Es ist ja nicht so, daß unsere tolle (‚Die – angeblich – schönste Stadt der Welt‘) Heimat keine SLUMS vorzuweisen hat.

Dazu gehen wir mal auf diese kleine Seite, wo uns eine sehr junge Dame eben diese Slums vorführt!

http://enjoy-in-hamburg.blogspot.de/2014/02/hamburger-ghettos.html

Hamburger Ghettos

Jungfernstieg, Hafencity, Treppenviertel, Planten und Blomen – jeder kennt die schönsten Ecken in Hamburg oder hat zumindest von ihnen gehört. Aber hat die schönste Stadt der Welt auch dunkle Seiten? Heute stelle ich euch die hässlichsten und grausamsten Orte (meiner Meinung nach) in Hamburg vor!
Nr 1 ist zweifellos die Plattenbausiedlung Osorfer Born! Ich habe die Gegend im Sommer 2011 zusammen mit paar Freunden erkundigt, wir waren dort mit den Fahrrädern und natürlich am Tag (abends hätte ich mich nicht getraut dahin zu fahren). Osdorfer Born ist ein sozialer Brennpunkt. Es herrscht hier nicht nur die Armut, aber auch große Kriminalität. Kinder klauen in Supermärkten, nicht weil sie kriminell sind, sondern sie haben nichts zum Essen. Aus den Fenstern werden verschiedene Gegenstände und Babys! (es gab auch einen solchen Fall im 2007) geworfen, ab und zu brennen Autos. Im Hochhaus (das höchste in Hamburg) in der Straße Achtern Born gibt es keine Fahrstühle (werden ständig kaputt gemacht) und die Wohnungen sind verschimmelt. Ein Horror für Leute, die da wohnen müssen. …..

Tja, DAS ist das richtige Hamburg! Und es bleibt natürlich nicht nur beim Osdorfer Born. Einfach mal lesen!

Ghetto-Osdorfer Born

Hier der Osdorfer Born.

Ghetto-Wilhelmsburg

Und hier in Wilhelmsburg.

Und ich selber brauche gar nicht weit zu gehen, um nahezu täglich mit den sozialen Spannungen in Großlohe konfrontiert zu werden! Hier einer der ’normalen‘ Polizeieinsätze vor unserem ‚Ghetto‘, wie wir hier die Häuser nennen, in denen Asylanten untergebracht sind.

Polizeieinsatz Grosslohe

Auch ein paar wenigen GRÜNEN scheint es inzwischen aufzufallen, daß in unseren Städten irgendetwas grottig schief läuft!

http://www.huffingtonpost.de/jutta-velte/ghetto-deutschland-ghettoisierung-stadt-armut_b_12840892.html

Der zerplatze Traum von dauerhaft wohlhabenden Städten

An Nachhaltigkeit oder gar energetische Sanierung dachte damals keiner. Und auch nicht daran, dass es nicht immer so weitergehen würde. Aber der Strukturwandel setzte ein und mit ihm zerplatzte der Traum (oder das Versprechen) von dauerhaft wohlhabenden Städten, die ihren Bewohner*innen Arbeit, Bildung und Wohlstand gewährleisten können.

Viele Städte verarmten, bei der Infrastruktur wurde nur noch das nötigste gemacht. Und so entsteht mancherorts ein Eindruck des Verfalls, der das Gefühl von Unsicherheit und mangelnder Teilhabe verstärken mag.

In unseren Städten spiegelt sich die Gesellschaft. Sie sind bunt, sie sind vielfältig in jeglicher Hinsicht. Soziale Ungleichheit, die Spaltung in arm und wohlhabend, die tiefgreifende Veränderung der Arbeitswelt, die demographische Entwicklung – all diese Entwicklungen finden sich in den Stadtvierteln wieder.

Hochglanzfassaden ebenso wie Schrottimmobilien, Wohnungsnot und Wohnungselend.

Oder im Deutschlandfunk vom 20. September 2012, wo diese Probleme schon oft angesprochen wurden:

http://www.deutschlandfunk.de/schonungsloser-bericht-ueber-problemviertel.694.de.html?dram:article_id=221668

2014:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/grosssiedlungen-heute-zu-hause-in-der-trabantenstadt.976.de.html?dram:article_id=296648

2016:

http://www.deutschlandfunk.de/koeln-chorweiler-arme-stadtteile-machen-noch-aermer.862.de.html?dram%3Aarticle_id=373486

Wenn wir uns aber heute Hochglanzbroschüren über die Zukunft der Städteplanung betrachten, sehen wir nur tolle Architektur und strahlende Menschen! Irgendwie, wie bei den NAZIS, die ja der Bevölkerung auch das Blaue vom Himmel versprachen! Was allerdings die damaligen Kommunisten ebenfalls taten, wie ich leider zugeben muß.

https://www.siemens.com/entry/cc/features/urbanization_development/de/de/pdf/study_megacities_de.pdf

http://www.hamburg.de/contentblob/6534226/5b2e2675ff2e028bf4a7f7fa0a36392f/data/d-doku-wohnen-in-hamburg-2030.pdf

Hauptsache, man glaubt daran! Und alle diese Menschen, die sich ‚Stadtplaner‘ oder ‚Landschaftsplaner‘ nennen und für viel Geld für die Städte arbeiten, müssen ja auch irgendwie ihre Daseinsberechtigung bestätigen.

In Hamburg erleben wir das gerade wirklich drastisch am Beispiel des Victoria-Parks, dem Landschaftsbüro Jacob und anderen, die uns für viel Kohle im Auftrag der Stadt Hamburg verarschen!

Der berühmte Architekt Le Corbusier hat uns in Berlin mit diesem Haus vorgeführt, wie ER sich die Zukunft der Städte vorstellte, wobei er die Pläne sowjetischer Architekten schamlos kopierte, wie das Narkomfin-Haus.

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https://en.wikipedia.org/wiki/Narkomfin_building

Aber möchten wir derart anheimelig tatsächlich wohnen? Nicht umsonst hat das Gebäude den Beinamen ‚Das Gefängnis‘!

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Noch besser bekommen wir aber unsere Zukunft vorgeführt, wenn wir mal nach Tokio blicken mit den Wabenwohnungen! Echt toll!

Was kostet die Welt / Tokio
In Tokio ist Platz Mangelware und Wohncontainer keine seltene Löšsung, um Wohnraum zu schaffen.

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Wenn wir SO weiter machen, wie man es uns verspricht, dann haben auch wir HIER IN HAMBURG solche Zustände! Versprochen!

LivingBox

Käuflich ist so etwas auch in Deutschland schon! Und wenn wir uns mal zu IKEA bewegen, so sehen wir in deren Möbelhäusern Beispiele, wie man eine 25-qm-Wohnung ‚einrichtet‘! Das sieht zwar auf den ersten Blick recht gemühtlich aus und würde wohl gut auf ein U-Boot oder einen Passagierdampfer passen, aber um da den Rest seines Lebens zu ‚wohnen‘, sind die Aussichten schon mehr als triste!

DA muß man doch durchdrehen!

Statt dessen genieße ich NOCH den Blick aus meiner Wohnung oder vom 8. Stock meines Wohnhauses, der NOCH sehr schön ist! Aber wie lange?

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NOCH ist es bei mir immer noch recht grün um das Haus herum, aber wer braucht schon diese Flächen als Kinderspielplätze, wenn man dort doch wunderbar noch ein paar Hochhäuser hinpflanzen könnte?

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Hier gebe ich unserer Regierung ein paar Tipps, wo man noch Wohnhäuser bauen könnte. Alles im Umkreis von nur 150 Metern um mein Wohnhaus herum.

Alles sinnlos mit Grün zugewucherte Bauflächen!

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Oder gar in der Innenstadt solche sinnfreien Flächen, auf die man doch tolle Gebäude für die Uni bauen könnte! Denn: Wer, bitte, braucht schon Krokusse?

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Aber vor allem so etwas kann und darf nun wirklich keinesfalls mehr geduldet werden!

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Und selbst große Stadtparks sind nicht mehr vor den Schlickgriffeln der Politik und der Bodenspekulanten sicher, wie wir gerade am Öjendorfer Park erleben durften.

Und auch der Ohlsdofer Friedhof steht schon im Visier der Planer. Wieviel sinnloses Grün ist da, das man prima zu betonieren könnte? Die ersten Flächen in Richtung Klein Borstel sind diesen Planungen schon zum Opfer gefallen!

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Aber vielleicht gibt es ja auch noch ein ganz klein wenig Hoffnung, daß die Politiker und Stadtplaner endlich aufwachen und dort bauen, wo die Natur eh kaputt ist oder alte Häuser leerstehen und vergammeln!

Auch wenn in letzteren Fällen die Eigentumsfragen oft nicht geklärt sind, oder der Boden stark verseucht ist, so dürfte es einer verantwortungsbewußten Regierung nicht an Werkzeugen mangeln, zunächst einmal diese Flächen bebauen zu lassen!

Dazu kämen dann auch die NOTBAUTEN, wie sie nach dem Krieg auch in Hamburg massenweise entstanden sind. Solche Baulücken MÜSSEN zu allererst geschlossen werden, was schon für tausende neuer Wohnungen sorgen würde! Zum Beispiel an der Wandsbeker Chaussee. Einfach mal die ganze Straße langfahren, denn dann erkennt man, wieviel ungenutzter Baufläche von schon erschlossenen Gebieten auch mitten in der Stadt noch vorhanden sind!

Vor allem aber kann und darf es keine Planungen geben, wo ganze Landstriche Deutschlands entvölkert werden und so der Zwang in Richtung Stadt noch gefördert wird!

Gerade bei den IMMIGRANTEN darf eine freie Wohnungswahl nicht erlaubt werden, solange dieser keine Arbeit nachweisen kann! Und Ghettoisierung muß durch bessere Ansiedlungsplanungen verhindert werden.

Zum Beispiel werden in Zwickau in Sachsen massenweise sehr gute Wohnungen, die manchmal, wie im obigen Fall, noch vor gar nicht langer Zeit saniert wurden, abgerissen. Ebenfalls Schulen, die man bald wieder brauchen wird.

Ein typischer Fall von vorausschauender Stadtplanung, wenn man mich fragt!

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Und gerade auf dem Lande und in den kleinen Städten im Osten unserer Republik MUSS die Ansiedlung von Gewerbe gefördert werden! Nicht aber hier in und um Hamburg herum, wo dafür Landschaftsschutzgebiet platt gemacht werden müssen, wenn es woanders Flächen und Bedarf in Massen gibt!

Aber es ist wahrscheinlich der reine EGOISMUS, der die Menschen, Politiker und Beamte handeln läßt!

Wie sagte es der Wandsbekler LINKEN-Politiker Behrens?

„Ich gönne denen in Stormarn keinen einzigen Arbeitsplatz!“

Dabei liegt Stormarn doch mitten in der Metropolregion Hamburg! Stormarn ist ein direkter Partner der Planungen beim Victoria-Park!

 

Wie sagte es Heinrich Heine?

„Schau ich auf Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht.“

 

Ein bißchen zusätzliche Bildung gibt uns unsere Bundeszentrale für Politische Bildung, wo wir in sehr spannenden Artikeln die Probleme der Urbanisierung sehr ausfürlich und leicht verständlich erkennen können.

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/megastaedte/64475/einfuehrung-wie-urban-ist-die-welt

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/stadt-und-gesellschaft/64405/einfuehrung

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/stadt-und-gesellschaft/64391/einfuehrung

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/gangsterlaeufer/202834/problemviertel-image-und-benachteiligung

Und noch ein Interview aus dem Österreichischen Standard von 2014:

http://derstandard.at/2000002049840/So-etwas-wie-Stadtreparatur-betreiben

 

Was haben TRUMP und die Hamburger GRÜNEN gemeinsam?

Zunächst mal zwei Adressen, unter denen man nachlesen und nachhören kann, wie die GRÜNEN in Hamburg arbeiten oder gearbeitet haben.

Im Artikel des Hamburger Abendblattes  vom 31.5.2017 kommentiert Manfred Braasch vom BUND die bisherige Politik und die ‚Erfolge‘ der rot-grünen Politik!

http://www.abendblatt.de/meinung/article210752449/Zwei-Jahre-Rot-Gruen-war-es-gut-fuer-die-Umwelt.html

Und dann noch ein Interview des NDR 90,3 mit Katharina Fegebank der Hamburger GRÜNEN:

https://www.ndr.de/903/Treffpunkt-Hamburg-Zwei-Jahre-Rot-Gruen-Zweite-Buergermeisterin-Katharin,audio313390.html


Nun zum Artikel:

Tja, was also haben die Hamburger GRÜNEN mit unserem allseits geliebten und bewunderten DONALD TRUMP gemeinsam?

Wäre das nicht die Quadratur des Kreises?

Und trotzdem bin ich der Meinung, daß diese erheblich mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Moment denken könnte!

Trump

KatharinaFegebank

(Die Fotos sind leider nicht von mir. Die Eigentümer sind leider unbekannt)

Gerade hat Trump sehr zum Ärger des Restes der Welt das Pariser Umweltschutz-Abkommen gekündigt! Außer Donald selber finden das nur noch ein paar Republikaner in den USA gut. Der Rest findet das nicht gerade prickelnd, denn die USA sind, gleich nach China (von denen man sowieso wenig Engagement für Umweltschutz erwartet) der zweitgröße Austoßer von Klima-Killer-Gasen!

Die meisten Kraftwerke der USA arbeiten noch technisch auf einem Niveau von 1920 oder so. Niemand baut da moderne Filteranlagen in die Schlote, da dieses viel Geld kostet, das die Industrie nicht aufbringen will. Der Staat aber tut nichts, um die Besitzer der Kraftwerke dazu zu zwingen!

„America First!“  ist der Slogan Donald Trumps.

Und dieses will er, egal, was immer es kostet, auch durchsetzen! ER will Politik für die amerikanischen Arbeiter machen! Der Rest der Welt interessiert ihn nicht!

Dabei will er nicht sehen, daß die sicherlich vorhandenen Probleme der USA nicht an der Staatsgrenze aufhören. Auch die USA sind, ob Trump das nun glauben möchte oder auch nicht, wirtschaftlich unglaublich abhängig von der restlichen Welt.

Naiv, wie er nun mal ist, trampelt Trump durch den weltwirtschaftlichen Porzellanladen und ignoriert alles Andere um ihn herum, solange er sein Ziel und seine Richtung vor sich sieht.

Umweltschutz soll hinter der Schaffung von Arbeitsplätzen zurückstehen.

Und DA komme ich schon zu den unbestreitbaren Parallelen zwischen ihm und den Hamburger GRÜNEN.

„Hamburg First!“ schreien auch die grün gestrichenen Politiker in der derzeitigen Hamburger Regierung.

Wenn es darum geht, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen, MUSS die Metropolregion Hamburg drastisch ausgeweitet und wirtschaftlich stärker gemacht werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen mehr Anwohner her!

DAS wiederum bedeutet, daß mehr Wohnungen gebaut und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden müssen! Ist ja irgendwie logisch, oder?

Nun sind aber bebaubare Flächen in unserer Stadt rar, so daß sich die Frage auftut:

„Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“

Nehmen geht leider nirgends mehr (OK, ein paar verseuchte Brachen sind da ja noch), also muß man STEHLEN! Und STEHLEN versucht man dort, wo man der Überzeugung ist, auf den geringsten Widerstand zu stoßen! Also zum Beispiel in Stadtteilen wie Billstedt oder Großlohe!

Mit dem Placet der GRÜNEN soll die Stadt immer mehr VERDICHTET werden! DAS bedeutet, daß nahezu alle Grünflächen der Stadt, also selbst anerkannte Parks als Bauflächen potentiell infrage kommen. Egal, ob darunter Landschaftsschutzgebiete oder gar Naturschutzgebiete sind!

Gerade durften wir das drastisch am Öjendorfer Park erleben, wie da, IMMER MIT HILFE DER GRÜNEN, ein wichtiges Schutzgebiet mal eben so zerstört wird mit der Begründung, es würden dringend Wohnungen gebraucht.

Ähnliches ist am Buchenkamp passiert, wo unter Anderem auch mal eben 4 Biotope, darunter eines der Kategorie 7 (von 8), plattgemacht werden. Ebenfalls mit dem Segen der GRÜNEN! Auch hier dienen Wohnungen als Grund für dieses brachiale Handeln!

Und bei Gewerbeflächen sieht es ähnlich aus. Obwohl grundsätzlich kein wirklicher Bedarf an solchen Flächen besteht, wie in einigen Untersuchungen und Kleinen Anfragen bestätigt wurde, soll zwischen Großlohe und Stapelfeld das erste interkommunale Gewerbegebiet durchgesetzt werden. Auch hier wieder mit dem Segen der Hamburger GRÜNEN! Auch hier wird keinerlei Rücksicht auf die Natur oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten genommen!

Es gilt: Hauptsache, Gewerbe kommt her!

Herr Senator Kerstan, GRÜNER und Chef des Behörde für Umwelt und Energie, hat mir SCHRIFTLICH bestätigt, daß er diese Pläne sogar als AUFWERTUNG DER NATUR betrachtet!

Denkt dieser Mann nicht genau so, wie es der verrückte Trump tut?

Natürlich tut er dieses!

Er sieht nur sich selber an der Macht (Ist ja auch ein netter und gut dotierter Job) und weiß, daß er NICHT hier in Großlohe wohnt! Also gehen ihn die Sorgen und Nöte der Bürger hier NICHTS an, sondern NUR DAS GROSSE GANZE, wie sein Politikkollege Wysocki das ausdrücken würde!

DAFÜR muß man dann schon mal ein größeres Stück Natur opfern und Bauern aus ihrer Profession treiben (Reduzierung des Ackerlandes), um eben Hamburg endlich zu einer global gesehen WICHTIGEN STADT zu machen!

Wie würde Herr Schweim von den Wandsbeker GRÜNEN es derzeit ausdrücken?

„Ohne uns würde Alles viel schlimmer kommen!“

Tatsächlich? Wenn wir uns die Entwicklungen der Stadt in Sachen Naturschutz ansehen, kann man nur melanklütrich werden.

Der NABU gab nach dem ersten Jahr der rot-grünen Koalition deren Politik schon ein vernichtendes Urteil, und gerade eben hat der BUND es, wenn auch leicht abgemildert, ebenfalls getan:

EINE KOALITION GEGEN DIE UMWELT!

Und HIER komme ich dann doch zu einem kleinen aber feinen Unterschied zwischen Trump und den Hamburger GRÜNEN:

Trump gibt vor, für DIE KLEINEN LEUTE Politik zu machen, während DIE GRÜNEN GEGEN diese arbeiten!

„Sie nehmen uns die Luft zum Atmen!“, wie es bei einer Bürgerinitiative in Bahrenfeld heißt.

Sie nehmen uns aber zunächst die letzten Reste der Natur, und zerstören damit auch unsere Lebensgrundlagen!

Wie mir ja gerade in einer Mail Frau Keßlers von der BUE erklärt wurde, ist eben diese, obwohl da NATURSCHUTZ draufsteht, für eben diesen nicht zuständig! Jedenfalls nicht bei uns in Großlohe! Und am Öjendorfer Park wahrscheinlich auch nicht? Und überall woanders in Hamburg auch nicht?

Was tun die eigentlich, außer fairen Früchtetee zu trinken?

Hier die Pressemitteilung des NABU:

http://www.wuzonline.de/2016/05/buendnis-fuer-das-wohnen-in-hamburg-neuauflage-beschlossen/

  1. Mai 2016

Bündnis gegen die Natur

NABU: Neues Wohnungsbauprogramm des Senats stellt einen Angriff auf den Hamburger Naturhaushalt dar

Aus Sicht des NABU Hamburg richtet sich die heute veröffentliche Steigerung der Wohnungsbauzielzahlen auf 10.000 Wohnungen pro Jahr gegen die und Natur. Schon der Umschwung vom Konzept „Mehr Stadt in der Stadt“ auf das kryptische „Mehr Stadt an neuen Orten“ deutete die Richtung an, dass es nun bisherigen Tabuflächen an den Kragen gehen soll. Der NABU beobachtet schon seit einiger Zeit mit Sorge um den Naturhaushalt, dass im Fahrwasser des Flüchtlingszuzugs und der damit einhergehenden notwendigen Schaffung von Wohnungen für Flüchtlinge verstärkt normaler Wohnungsbau in bisherige Tabuflächen wie Landschaftsschutzgebiete platziert wird. „Das halten wir für eine echte Fehlentwicklung“, bekräftigt Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Und hier ein Ausschnitt aus einem Artikel des Hamburger WOCHENBLATTs Rahlstedt vom April 2014 als die GRÜNEN noch in der Opposition waren!

JETZT ist Herr Schweim einer der heftigsten Verfechter des Gewerbeparks und der damit einhergehenden ‚Aufwertung‘ der Natur!?

Screenshot (1791)

Fazit:

Gut Holz_Kerstan_Scholz