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Der BUND möchte nicht mehr von mir informiert werden! Hat der GRÜNEN-Lobbyismus dort schon zugeschlagen?

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Tja, liebe Leser.

Sind die Leute vom BUND tatsächlich ‚Freunde der Erde‘ oder sind auch die nur dabei, uns mit vollmundigen Sprüchen einzulullen und Beiträge zu kassieren?

Schließlich müssen ja alle die Funktionäre bezahlt werden!  Und DAS ja auch nicht wirklich schlecht!

Folgender kleiner Mail-Verkehr hat sich ergeben:

Gesendet: Dienstag, 12. September 2017 um 14:32 Uhr
Von: „bund hamburg“ <bund.hamburg@bund.net>
An: „Jörn Napp“ <joern.napp@web.de>
Betreff: Antw: Die eklatanten Wahlkampflügen des Senator Kerstan!
Sehr geehrter Herr Napp,
auch wenn ich Ihnen in der Sache in manchen Punkten Recht gebe, bitte ich Sie, uns aus diesem Mail-Verteiler zu löschen.
Mails, die in dem von Ihnen benutzten Vokabular formuliert werden, wandern ungelesen in den Papierkorb und sind somit reine Energie- und Zeitverschwendung.
Mit freundlichen Grüßen
Paul Schmid
Stv. Landesgeschäftsführer
—————————————————————————–
BUND-Landesverband Hamburg,
Lange Reihe 29, 20099 Hamburg
Tel.: 040-600 387-0; Fax: 040-600 387-20
eMail: bund.hamburg@bund.net
.

 

„Jörn Napp“ <joern.napp@web.de> 14.09.2017 09:40 >>>

Lieber Herr Schmid.
 
Für mich ist es schon ein wenig erschreckend, wenn ausgerechnet der BUND so etwas fordert.
Der Ton meiner Mails oder der Beiträge mag Ihnen nicht passen, aber der Inhalt dürfte immer korrekt und richtig sein, da stets mit Fakten unterlegt!
Gerade der BUND sollte mit aller zur Verfügung stehenden Energie die Entwicklungen stoppen, die unter der maßgeblichen Verantwortung der GRÜNEN angestoßen wurden!
Ich kenne Ihre Verquickungen mit dieser Partei, was Ihre Position scherlich nicht leichter macht, aber gerade DESWEGEN, MÜSSEN Sie mit aller Kraft gegen diese Machenschaften antreten, denn auch der BUND leidet unter solchen Sachen.
Naturschutz wird unglaubwürdig, wenn man diesen nur unter Wahlkampfbedingungen propagiert aber, kaum an der Macht, umgehend ins Gegenteil verkehrt!
DIE GRÜNEN machen das drastisch in HH und S-H.
Ihr Vorsitzender Braasch hat das ja auch der Hamburger Regierung erzählt.
 
Ich werde Sie also nicht löschen.
Wenn Sie die Mails nicht haben wollen, tragen Sie mich in Ihrem Programm einfach als ‚unerwünscht‘ ein.
 
Immer noch hoffend, daß der BUND doch noch zur Tat schreitet und den GRÜNEN endlich mal erzählt, wo ihre eigentlichen Aufgaben liegen, verbleibe ich
 
mfG
 
Jörn Napp
.

Von: „bund hamburg“ <bund.hamburg@bund.net>
An: „Jörn Napp“ <joern.napp@web.de>
Betreff: Antw: Die eklatanten Wahlkampflügen des Senator Kerstan!

14.09.2017 um 12:51 Uhr

Sehr geehrter Herr Napp,

wir lassen uns weder von den Grünen vor den Karren spannen, noch von anderen Organisationen oder Privatpersonen.
Ich habe mich auch nicht zum Inhalt Ihrer Mails geäußert, sondern nur zum Ton und Ihrem Vokabular.

Da Ihre Mails Newsletter-Charakter haben, gibt es sogar einen gesetzlichen Anspruch, dass Sie uns aus Ihren Verteilern löschen. Ich bitte Sie daher nochmals darum, uns keine unerwünschten Nachrichten mehr zu senden.

Andernfalls werde ich tatsächlich eine Löschautomatik einrichten, was aber bedeutet, dass auch persönliche Anfragen hier nicht mehr ankommen.

Mit freundlichen Grüßen
Paul Schmid

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An: BUND, Herrn Schmidt

16.09.2017 13.40 Uhr

Sehr geehrter Herr Schmid.
Ich möchte Ihnen noch einmal auf Ihre letzte Mail antworten.
Ich bin Ihrer Forderung nagekommen, Sie und damit den BUND Hamburg zu streichen nachgekommen, aber ich möchte hiermit mein äußerstes Befremden kundtun über dieses Verhalten, denn ein Naturschutzbund, wie Sie sich ja nennen, sollte JEDE Information nehmen, die über Umweltzerstörungen berichten.
Leider mußten wir im letzten Jahr feststellen, wie sehr Politiker, Verwaltung aber auch sogenannte Umweltverbände uns für dumm verkaufen wollen!
Es gibt viele here Worte, die uns vorgaukeln sollen, daß man doch wirklich nur das Beste für uns und die Umwelt möchte.
Aber wenn man sich dann die nachfolgenden Aktionen betrachtet, kann man als Bürger nur sich melanklütrich abwenden.
‚Bürgerbeteiligung‘ dürfte das wohl abgedroschenste Wort des Jahres sein.
Manchmal hat man den Eindruck, daß der eigentliche Umweltschutz überhaupt nicht das Interesse der Parteien und Verbände liegt, sondern nur das Sammeln von Mitgliedern und damit Beiträgen, denn sie durchaus hohen Gehälter der Funktionäre müssen ja irgendwie bezahlt werden, von der Verwaltung mal ganz abgesehen.
Das Gutachten, das der BUND zusammen mit dem NABU in Sachen Victoria-Park verfaßt hat, war wirklich hervorragend, aber so etwas ist nur dann glaubhaft, wenn dem auch wirklich TATEN folgen! Ansonsten kratzt das die regierenden Politiker noch nicht einmal am Rande!
Und auch Ihre Aktionen am Öjendorfer Park waren nett zu lesen in der Presse, aber damit hatte es sich ja auch schon!
Ist so etwas glaubhaft? NEIN!
Leider ist es Fakt, daß gerade die Verquickungen zwischen NABU, BUND und den GRÜNEN sehr hoch sind, da viele gleichzeitig Mitglieder im Verband und bei den GRÜNEN sind!
Und da möchte man der Partei ungerne ans Bein pinkeln.
Das verstehe ich, ist aber dem Umweltschutz keineswegs förderlich, wie wir hier in Großlohe, aber auch in S-H sehen müssen, wo die GRÜNEN jetzt plötzlich FÜR den Belttunnel oder die Autobahnen sind.
Das der BUND auch die GRÜNEN nur mit Samthandschuhen anfäßt, sah man an dem Statement Herrn Braaschs im Abendblatt.
Das hätte sehr viel härter ausfallen müssen!
Nun ja, damit müssen wir wohl leben.
PS: Ich habe diesen Mailverkehr auf meiner Webseite veröffentlich!
Schönen Gruß noch.
Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443

 

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Der KREUZZUG GEGEN DIE UNGLÄUBIGEN von Wysocki und Jebens!

Ergänzung:

Leider vergaß ich zu erwähnen, daß es eine ‚wunderschöne‘ Grafik gab, auf der die GRÜN-gefärbten Ausgleichsgebiete des Merkurparks in GRAUE umgewandelt wurden, die dann die genutzte Fläche des Victoria-Parks repräsentierten!

DAS ergab ein paar nette Fragen aus dem Publikum, daß das GRÜN gegen GRAU ausgetauscht wurde!

Diese Fragen bewirkten lautes Klatschen der Anwesenden!

Leider liegt mir diese Grafik nicht vor, denn dieser Flächennutzungsplan scheint noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich zu sein!?

Nun zu dem Beitrag!

Gestern, am 11.Mai im Jahre des Herrn 2017, stellten sich die Herren Wysocki (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter) und Jebens (Immobilienhai und Investor beim Victoria- und Minerva-Park) heldenhaft den Horden der Ungläubigen!

Wo? In der Dankeskirche in Rahlstedt Ost! Wobei man die Wahl dieses Ortes bewundern muß, da dieser größte Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit versprach.

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Immerhin waren etwa 50 Bürgerinnen und Bürger erschienen, die nun gespannt den Ausführungen der Herren harrten und absolute Ehrlichkeit erwarteten. Saßen die Politiker doch direkt unter dem riesigen Kreuz vor dem Altar, auf dem auch noch eine aufgeschlagene Bibel lag! Das einzige Manko war die Temperatur, die aber schnell der Stimmung im Saal entsprach: Verdammt frostig!

Aus den Reaktionen der Anwesenden konnte man getrost entnehmen, daß wahrscheinlich kein Einziger diese vorgestellten Pläne gut fand! Außer natürlich den Organisatoren, was sich von selbst versteht. Allerdings muß man sagen, daß nur etwa 5 oder 6 der Hörer tatsächlich aus Rahlstedt Ost kamen. Der Rest war aus Großlohe, Stapelfeld und der direkten Umgebung des B-Planes!

Tja, der Herr Wysocki. Er führte recht souverän durch diese Veranstaltung und stotterte kaum. Allerdings legte er sich auch nie so wirklich fest, wenn es denn um ernste Fragen der Anwesenden ging. Der einzige Moment, wo er eindeutig die Contenance verlor war, als ich ihm und Herrn Jebens meinen Korruptionsverdacht vortrug, der dann auch noch durch Traute vertieft wurde. Danke, Traute!

DA war er beleidigt und meinte, wir sollten doch, wenn wir denn Beweise hätten, dieses vor Gericht bringen und dort entscheiden lassen. Nun ja, Herr Wysocki. Ich denke, ich habe da schon einige Beweise (Indizien) ausgegraben, die zumindest ein sehr fragwürdiges Licht auf das Verhalten von Politik und Verwaltung werfen!

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Dann aber war Herr Jebens am Zug, wobei er noch durch den Bauplanungs’fachmann‘ Schwormstede unterstützt wurde. Dieser Mann dürfte DER TEFLONMENSCH par exellence sein. Schwabbelig und eher hilflos, wie wir es schon früher beim beobachten konnten.

Ich will jetzt nicht Alles wiederholen, was Jebens absonderte, denn das kennen wir Alle bis zum Erbrechen! Interessant aber war, daß er die Zahl der im Merkurpark arbeitenden Menschen mit etwa 1300 angab, was zwar doppelt so hoch ist, wie wir bisher annahmen (etwa 600), aber immer noch erheblich nierdriger als damals die beim ‚Rahlstedt 105‘ versprochenen 6000 (Aussagen Wysockis vor ein paar Monaten).

Aber es war wirklich mal wieder sehr unterhaltsam, wie er unermüdlich sich selber und sein über-korrektes SELBSTLOSES HANDELN zum Wohle der Bürger und des Hamburger Staates betonte!

EIN WIRKLICHER MESSIAS! EIN HEILIGER! Passend zur Lokalität! DER MANN kann gar nichts Übles planen! DAS wurde nun auch dem letzten Dummerchen klar! Nein! Geld spielt da wirklich keine Rolle, sondern NUR und ausschließlich das Wohl der Stadt und ihrer Bürger! Vor Allem aber denen von Großlohe!

NEIN! ER würde nicht woanders hingehen! NEIN, er ginge nicht ins Ausland! JA, seine Ausgleichsflächen seien NUR IM UMFELD des Gewerbegebietes gelegen! Und sie seien von ihm gekauft worden, um sie auf ewig den Menschen dort zu erhalten!

Immerhin gab er zu, daß die Müllkippenfläche nicht von ihm gekauft wurde. Irgendwie seltsam, da er doch sonst jeden Quadratmeter kaufte, auf den er seine Hand legen konnte?

Als er uns dann noch die nahezu unglaublichen NATURVORZÜGE des Merkurparks vor unsere blinden Augen hielt, mußte man sich eine Träne der Rührung aus den Augenwinkeln wischen!

Er wohne dort IM PARADIES! DAS hat er wörtlich gesagt!

Nun ja, auf einer anderen Veranstaltung hatte uns sein Architekt ja den Victoria-Park als WUNDERLAND angepriesen, aber ein PARADIES ist ja noch ein paar Stufen höher!

Tut sich natürlich NUR die Frage auf, was dieser Mann unter einem solchen versteht? Ich persönlich nehme an, daß er jeden Tag sein Bankkonto betrachtet und sich wohlfühlt, denn ein ‚landschaftliches‘ dürfte das kaum sein, obwohl er uns im Brustton der Überzeugung erklärte, wie naturnah doch eben dieser Park sei!

20 m Knickbreite! Genug für die vielen wilden Tiere, die sich dort heimisch fühlen würden! OK, manchmal müßten die Knicks ja beschnitten werden. DAS sei gesetzlich vorgeschrieben.

Fachmännisch benutzte er Begriffe, wie ‚Auf den Stock setzen‘ (er sei ja Landwirt!), was auch umgehend mindestens dreimal von Wysocki wiederholt wurde, um sein grundlegendes Wissen zu unterstreichen.

Wer nicht weiß, was das ist, kann das hier nachlesen:

http://www.lksh.de/landwirtschaft/umwelt/umwelt-und-naturschutz/knickpflege/

Da holzt man die Knicks alle paar Jahre ab, um sie regenerierungsfähiger zu halten. Das ist sogar gesetzliche Vorschrift. Und Jebens betrichtete tränenrührig, daß er eben dieser Pflicht gerade jetzt nachgekommen sei, weshalb er viel Kritik von Durchwanderern habe einstecken müssen.  Denn die Menschen wüßten das nicht und beschuldigten ihn der Zerstörung der Natur, obwohl er doch GERADE DAS GEGENTEIL täte, denn im Merkurpark wäre die Natur in jeder Hinsicht bestens aufgehoben!

Wysocki unterstrich noch einmal, daß es in Norddeutschland nahezu keine Flächen mehr gäbe, die nicht vom Menschen beeinflußt sei, was diesen aber nicht geschadet habe. Er vergaß dabei zu erwähnen, daß das NATURSCHUTZGEBIET LÜNEBURGERHEIDE durch Landwirtschaft zu einem solche wurde, was man wohl bei Einrichtungen, wie es der Merkurpark ist, kaum behaupten kann.

Da man meiner abermaligen Einladung zu einem Sonntagsspaziergang nicht folgen mochte, kann man den HIER virtuell selber nachholen, wobei bei den Fotos die Knicks noch nicht ‚auf den Stock gesetzt‘ waren, sondern im naturnahen Originalzustand waren, sommers wie winters!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Am besten aber wurde es, als Jebens doch tatsächlich behauptete, es gäbe INNERHALB DES MERKURPARKS MEHR WILDTIERE als außerhalb rundherum! DAS habe eine UNTERSUCHUNG ergeben!

Immerhin gäbe es zum Beispiel massenweise Kaninchen dort, die innerhalb dieses ‚Parks‘ keiner Pest zum Opfer gefallen seien, wohl aber unmittelbar daneben! Er vergißt gerne, daß Kaninchen es sogar mitten in der Großstadt gut finden, aber er erwähnte nicht Tiere wie den Feldhasen oder gar die kleine Haselmaus! Ob die sich da auch so gut akklimatisiert haben, erzählte er nicht.

Leider berichtete er nicht, welche Untersuchung das gewesen sein soll!? Aber ich werde dazu mal die Naturschutzverbände befragen!

Für mich ist diese Behauptung gleichzusetzen mit den tollen Geschichten, die Einem professsionelle Märchenerzähler, wie es die früher mal gab, berichteten! Wir kennen ja ‚Jägerlatein‘ oder ‚Taxigarn‘, aber dieses hier ist ‚Politlatein‘ im besten Sinne! Er wiederholte auch noch mal die Geschichten von Anglern an seinen Teichen (dürfen die das eigentlich, wenn es sich dabei um BIOTOPE handelt?), und massenweise Spaziergängern und Reitern, die die Wege des Parks denen drumherum eindeutig vorzögen! Klar, denn die sind ja nicht ganz so holperig.

Interessant war, daß Herr Jebens auf meine Frage der Finanzierung der Gutachten und der Gutachterfirmen erklärte, er MÜSSE alle diese Untersuchungen selber bezahlen, die Auswahl der Gutachter aber übernehme die Stadt! Auf der Seite http://www.hamburg.de kann man nachlesen, daß diese die Gutachterfirmen tatsächlich aussuchen würde, allerdings stimmt es mich da nachdenklich, warum eigentlich die Firmen in den ’städtischen‘ Gutachten und denen von Jebens DIE GLEICHEN sind? Und die PFLICHT zu zahlen ist, soweit ich das sehe, nirgends ausdrücklich festgeschrieben, denn der § 11 des BauGB gibt das nur sehr begdingt her, weshalb es ja die ‚Globalen Richtlinien‘ gibt, von denen aber ausgerechnet die, die eine finanzielle Beteiligung der Begünstigten vorschreibt, 2010 ausgelaufen ist und, laut offizieller Hamburg-Seite, nicht verlängert wurde, trotz des ausdrücklichen Wunsches ausgerechnet DER LINKEN 2012!

Während der Veranstaltung wurde Herr Wysocki nicht müde, immer wieder das Wort ‚BÜRGERBETEILIGUNG‘ im Munde zu führen, wobei er sicherlich auch diese Veranstaltung später als eine solche zitieren wird. Aber vor Allem das ‚Projekt GROSSE HEIDE‘ hatte es ihm angetan. Dort würden etwa 50 Menschen AKTIV an der Gestaltung dieser Flächen mitwirken! Allerdings vergißt er zu erwähnen, daß auf diesen Veranstaltungen die Meisten ebenfalls gegen die Planungen waren! Und die paar DUMMBATZEN, die offenbar sich nicht entblöden, tatsächlich mit denen zusammenzuarbeiten, rechtfertigen so eine Behauptung ganz sicher nicht.

Diese Veranstaltung gestern Abend hat ihm hoffentlich gezeigt, daß die absolute Mehrheit der Bewohner diese Planungen keineswegs unterstützt.

Denn ALLE FRAGEN waren sehr kritisch bis ablehnend! Vor allem der Verkehr machte den Meisten große Sorgen, was Herr Wysocki begriff, ddas Thema aber auf die ÖPD am 30.5. verschieben wollte.

Frau Buck, die am Wiesenredder wohnt, erzählte zum Beispiel über die vielen LKWs, die dort sich durchquetschten oder sogar parkten und dabei die Fußwege kaputt machten.

Auf dem Rückweg entstandt dann dazu dieses Foto meinerseits. Der vordere LKW steht auf dem Fußweg, und der hintere hatte die Grünstreifen neben der Parkbucht völlig kaputt gefahren!

Wiesenredder-LKWParkplatz

Auch der Ring 3 war ein Thema, als der Bauer Gertz (ich hoffe, ich schreibe ihn richtig), der nach eigenen Äußerungen ein ‚Grenzgänger‘ sei, weil seine Flächen sowohl in Hamburg als auch in Schleswig-Holstein liegen würden) Stein und Bein schwor, daß man ihm bei Reparaturarbeiten an den Hochspannungsmasten erzählt habe, daß hier eben doch die Verbindungsstraße entlangführen soll!

Er berichtete, und das war mir neu, obwohl es meine Vermutungen ja nur bestätigte, daß es DREI PLÄNE für einen ‚Ring 3‘ gäbe. Der auf Hamburger Gebiet sei ja offenbar gestorben, aber die auf Stormarner wohl nicht!

Er fragte Wysocki, wie er dazu stehen würde? Dieser berichtete stolz, daß der Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET tot sei! Ob er auch auf STORMARNER GEBIET endgültig erledigt sei, mochte er nicht sagen. Könne er ja auch nicht!

Dabei sitzen doch Hamburger und Stormarner GEMEINSAM in der Planungskomission! DA sollten die doch Bescheid wissen, wenn man mich fragt!

SO, nun zum Fazit dieser Veranstaltung:

Sie brachte absolut nicht Neues, was wir von ‚Kein Rahlstedt 131‘ nicht schon wüßten, aber auch der Wunsch, die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu mehren, dürfte gnadenlos in die Hose gegangen sein. Das wird ihn aber nicht daran hindern, diese als ‚ZUSAMMENARBEIT MIT DER BEVÖLKERUNG‘ zu verkaufen! Aber selbst unter dem Kreuz und vor der Bibel sind Lügen wohl kein Problem für solche Leute!

EINGABE an die Hamburger Bürgerschaft wegen Korruptionsverdacht im Bezirksamt Wandsbek!

Nachdem es keinerlei Reaktionen gibt auf meinen Korruptionsvorwurf, habe ich eben eine Eingabe bei der Hamburger Bürgerschaft eingereicht, um eine OFFIZIELLE ANTWORT auf diesen Vorwurf zu bekommen!

Immerhin geht es hier um einen schwerwiegenden Vorwurf, dem die Bürgerschaft nachgehen MUSS!

Und es wäre mehr als peinlich, wenn diese wieder einfach so abgelehnt würde, da sich damit die Politik dem Vorwurf ausgesetzt sehen muß, Korruption in der Verwaltung als völlig normal zu erachten!

Ich bin gespannt, was die antworten werden!

Eingaben-Screeshot250417

Den vollständigen Text meiner Anfrage kann man sich hier herunterladen!

https://www.dropbox.com/s/kbkzbrboiouoncx/Eingabe250517.docx?dl=0

 

OFFIZIELLE Reaktionen zum Verkehrsgutachten und anderen Themen

Unser Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter hat auf seiner Webseite auch schon was über dieses ‚Gutachten‘ unter die Leser gebracht, wobei er bisher mit keinem Wort auf eine mögliche KORRUPTION eingegangen ist, denn es ist nun mal anch den eigenen Richtlinien illegal, geldwerte Dinge von einem Planungsbegünstigten anzunehmen!

Vom Inhalt und der ‚Professionalität‘ des Gutachtens wollen wir jetzt nicht reden, denn das habe ich hier schon getan.

http://www.buschhueter.de/viktoriapark-und-minervapark-verkehrsplanerische-untersuchung-wird-vorgestellt/

Und auch einige Forderungen von angemailten Personen, seien sie aus dem politischen Lager oder aus den Bürgervereinen, seien erwähnt.

Denen sind meine Beiträge offenbar unbequem, weshalb man sich lieber nicht damit beschäftigt. Ob diese selber auch auf irgendeiner ‚Paylist‘ stehen, möchte ich jetzt nicht behaupten, aber es ist offensichtlich, daß diese Vereine natürlich finanziell extrem abhängig sind von der Politik!

AW: Die Wahrnehmungsstörungen einer Maria Herrmann – SPD Stormarn
23.04.2017 um 20:45 Uhr
Von: Hans Schuy

Muss ich erst einen Anwalt einschalten, damit Sie mich nicht mit diesem Unsinn bombardieren?

Meine Antwort:

Aw: AW: Die Wahrnehmungsstörungen einer Maria Herrmann – SPD Stormarn
 24.04.2017 um 10:01 Uhr
Von: Jörn Napp
An: Hans Schuy
Das sehe echt nicht gut aus, mit so etwas aufzuwarten, lieber Herr Schuy.
Die leichtere Möglichkeit wäre, mich einfach zu sperren!
DANN bekommen Sie auch keine Neuigkeiten mehr von mir.

Und daß meine Nachrichten SPAM seien, werden Sie wohl kaum behaupten können, denn das ist Alles belegt, wie Sie selber schnell feststellen können.

Gruß
Jörn Napp

Oder das hier:

Gesendet: Montag, 24. April 2017 um 09:45 Uhr
Von: „Gert und Anna Haushalter“ <gean.haushalter@t-online.de>
An: „‚\“Jörn Napp\“‚“ <joern.napp@web.de>
Betreff: AW: Tatsächliche Verkehrszahlen!

Verschonen Sie mich bitte mit Ihren belanglosen Informationen.

G.H.

Na ja, ob diese Informationen ‚belanglos‘ sind, lassen wir lieber mal dahingestellt!

Auch zum Thema ‚Korruption‘ gibt es Zuschriften:

Gesendet: Mittwoch, 19. April 2017 um 16:27 Uhr
Von: info@hlkv.de
An: joern.napp@web.de
Cc: cakefrog@gmx.de, orga@hlkv.de
Betreff: Re: Gibt das Bezirksamt Wandsbek Korruption zu?

Herr Napp,

ich finde es ausgesprochen gut, dass Sie dieses Thema aufgreifen und verdeutlichen! Sie sehen ja an der Reaktion aller gestern Anwesenden, wie unsensibel man gegenüber Korruption ist und es noch als besonders schlau und für den Steuerzahler als günstig darstellt. Der „Vorteilsgeber“ bekommt seinen Einsatz sicherlich x mal zurück! Und wie sieht es dann für den Steuerzahler aus?

Herzlich

Niels Hanßen

Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverband
Vetreten durch Niels Hanßen und Michael Schütt
Brunskrogweg 3
22397 Hamburg
Tel.: 0176 / 76192995
info@hlkv.de · www.hlkv.de

TOLLERORT – Ein Ort der Tränen!

anettequast-tollerort

Wir schauen uns mal nach und nach die BETEILIGTEN an diesem THEATER etwas näher an.

Beginnen möchte ich mit Anette Quast, die eine der Beteiligten an der Firma ‚TOLLERORT‘ ist und die uns Allen versucht zu erzählen, daß es doch mit der BÜRGERBETEILIGUNG eine ganz tolle Sache sei! In wie weit die Dame mit den beiden Hamburger SPD-Abgeordneten Jan und Anja Quast verwand ist, konnte ich bisher nicht feststellen. Sollte dieses so sein, daß es da ein verwandschaftliches Verhältnis gäbe, wäre das, meiner Meinung nach, gar kein gutes Zeichen. Aber, wie gesagt: Das muß noch geklärt werden.

Wenn man Frau Quast bei Google eingibt, kommt man auf diese Seite, auf der BÜRGERBETEILIGUNGEN überschwänglich gelobt werden! Ja, das Ganze wird sogar auf ein WOHLTÄTIGKEITSNIVEAU gehoben!

http://www.netzwerk-buergerbeteiligung.de

Bei der Veranstaltung am 20.Januar in Großlohe war von einem solchen Verhalten nicht viel zu erkennen. Das Einzige, was man feststellen mußte war, daß sich diese Firma zu einem willfährigen Werkzeug der Politik und des Großkapitals machen läßt, solange man sie bezahlt!

Natürlich muß man dem Kunden gegenüber willfährig sein, denn der gibt mir ja meine Kohle, aber es sollte eigentlich dem Organisator ein mulmiges Gefühl in der Magengegend erzeugen, wenn man sich die Zusammenhänge betrachtet! Und es kann mir keiner erzählen, daß Frau Quast und Frau Böcker (die beiden Gesellschafterinnen von TOLLERORT) sich nicht vorher kundig gemacht haben über das, was da abgeht! Zumal sie ja auch in einem mehr als nur engen Kontakt zu Frau Jacob stehen, die als ‚Umweltplanerin‘ sowohl beim Immobilienhai Jebens als auch beim Bezirksamt Wandsbek in Lohn und Brot steht! Spätestens Frau Jacob weiß, was da im Lügengespinst abgeht! Schließlich wird sie im WUNDERLAND, wie es der Architekt Jebens es nannte, ein- und ausgehen.

Die Firma TOLLERORT gibt sich ein extrem SOZIALES IMAGE! Erst recht aber dieser Seite der guten Frau Quast. Wenn man sich oberflächlich dieses durchliest, dann kommt vor lauter Staunen über all das SOZIALE ENGAGEMENT nicht mehr zum Luftholen!

Und dann kommt man zwangsläufig zu der Erkenntnis, daß man natürlich unbedingt dafür auch etwas SPENDEN möchte! Schließlich tun die offensichtlich etwas für die Bürger! DAS sollte uns schon ein paar Euronen wert sein!

buergerbeteiligungnetzwerk2

Wir Alle, die wir im Widerstand gegen die neuen Gewerbegebiete stehen, haben in den letzten Wochen bis zu Erbrechen erlebt, wie demokratische Verfahren zwar ständig im Mund geführt aber immer umgangen werden! Mit dem Evokationsrecht wurden alle ‚demokratischen‘ parlamentarischen Beschlüsse ad absurdum geführt!

Euphemismen, wie BÜRGERBETEILIGUNG oder AUFWERTUNG DER NATUR hängen uns langsam zum Halse heraus! Und Firmen wie TOLLERORT leben von eben diesen!

Das ist genau das Gleiche, wie die GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN, die auch von Frau Jacobs mit unterstützt werden! NIRGENDS wird wirklich kritisch gearbeitet und die Bürger werden ebenfalls NIE richtig beteiligt! Das Ganze ist NUR eine abgekartete Show, um dem uninformierten Leser von Drckwerken und anderen Dokumenten zu suggerieren, hier würde sehr offen und sozial der Willen der Bevölkerung umgesetzt.

Nichts ist von der Realität weiter entfernt, als diese verkündeten Ansprüche, für die wir dann auch noch ’spenden‘ sollen! Wie bei den Gesetzen und Vorschriften hört sich Alles so super TOLL an, daß man vor Rührung in Tränen ausbrechen könnte! Was haben wir doch für treusorgende Beamte und Politiker, die dann mit Firmen wie TOLLERORT zusammenarbeiten, da diese schon über eine sehr große Erfahrung in aktiver VOLKSVERSCHEISSERUNG verfügen.

Zitat von der Netzwerk-Seite:

„Beteiligungsorientierte Verwaltung

Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter stehen heute vor neuen Herausforderungen. Nicht nur im Zusammenhang mit der Entwicklung kommunaler Leitlinien steht die Öffnung der Verwaltung für die Beteiligung der Einwohnerschaft zur Debatte. Im Thementeam »Netzwerk kommunale Partizipationsbeauftragte« wird die strategische Weiterentwicklung von Bürgerbeteiligung in den Kommunalverwaltungen diskutiert. Auch in den Beiträgen setzen sich die Autor/innen mit der neuen Rolle der Verwaltung auseinander.“
Man könnte wirklich denke, es täte sich da tatsächlich etwas! Aber wenn man dann zum Beispiel auf die Versammlungen der Ausschüsse und der Bezirksversammlung geht, muß man feststellen, daß diese Worte alle nur ‚Doubblespeak‘ sind, wie George Orwell das so schön ausdrückte!
Noch mal von der Seite TOLLERORT:

„TOLLERORT entwickeln & beteiligen steht für lebendige und lustvolle Arbeit mit Menschen in Stadt und Land und Gespür für lokale Gemengelagen. Wir motivieren Menschen auf unterschiedlichen Handlungsebenen, Perspektiven für ihre Räume zu entwickeln. Dafür gestalten wir Prozesse gerne von Beginn an kooperativ mit unseren AuftraggeberInnen. Wir sind der Überzeugung, dass gemeinsam entwickelte Lösungen tragfähiger sind und durch die Aktivierung höhere Umsetzungschancen bieten. Dies gilt besonders in Zeiten steigenden Interesses an der Mitgestaltung der eigenen Umwelt sowie eingeschränkter kommunaler Ressourcen.“

Immerhin gibt man hier zu, mit den AUFTRAGGEBERN KOOPERATIV zusammenzuarbeiten!  Immerhin möchte man ja Geld von denen!

Nun ja, Frau Quast.

Sie haben einen guten Auftrag von der Stadt bekommen, aber GLAUBHAFT ist Ihre Arbeit keinesfalls! IM GEGENTEIL!  BÜRGERBETEILIGUNG sieht anders aus!

Mein Brief, den ich mal an Frau Jacob schrieb, gilt grundsätzlich auch für Sie und diese Firma: Man versucht, die Bevölkerung für dumm zu verkaufen! Etwas weiter unten kann man ihn hier lesen.

KORRUPTION im ÖFFENTLICHEN DIENST ?!

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Dieser Artikel stammt von der offiziellen Website des Bundesverkehrsministeriums! Er soll uns darüber einstimmen, worüber ich gleich ein paar Worte verlieren werde.

http://www.gemeinsam-gegen-korruption.de/

Gemeinsam gegen Korruption

Dr. Peter Ramsauer MdB

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Bekämpfung von Korruption geht alle an: Gesellschaft, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung. Denn Korruption verursacht enorme volkswirtschaftliche Schäden, behindert einen fairen Wettbewerb und schadet dem Ansehen von Politik und Unternehmen gleichermaßen. Korruption mag einem Einzelnen oder einer Firma einen kurzfristigen Vorteil verschaffen; wird das Vergehen bekannt, ist der Schaden jedoch beträchtlich und nachhaltig. Das gilt nicht nur in finanzieller, sondern auch in immaterieller Hinsicht. Um das Vertrauen in den Staat und die Reputation von Unternehmen zu erhalten, ist Korruptionsprävention daher unverzichtbar.

Elementarer Bestandteil eines Rechtsstaates ist eine verlässliche und transparente Verwaltung, die sich allein an Recht und Gesetz orientiert. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst stehen aufgrund ihrer Vorbildfunktion in einer besonderen Verantwortung. Aufklärung und intensive Sensibilisierung im Hinblick auf Korruptionsgefahren haben daher im Geschäftsbereich meines Ministeriums einen hohen Stellenwert. Der Kampf gegen Korruption kann allerdings nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn regelwidriges Verhalten auf allen Seiten – in Verwaltung und Wirtschaft – frühzeitig erkannt und effektiv unterbunden wird.

Bei der Veranstaltung „Gemeinsam gegen Korruption“ werden aktuelle Erkenntnisse der Korruptionsprävention in unterschiedlichen Bereichen dargestellt. Am Beispiel der Verkehrs- und Bauverwaltung wollen wir aufzeigen, welches Rüstzeug den Beschäftigten an die Hand gegeben werden kann, um die Grenzen zwischen Erlaubtem und Unzulässigem zu erkennen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass Korruption keine Chance hat!

Dr. Peter Ramsauer MdB
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Tja, das hört sich doch eigentlich irgendwie super an, zumal wir in unseren Vorstellungen immer noch liebend gerne das Bild des inkorrupten preußischen Beamten als Fanal vor uns hertragen! Wir ergötzen uns immer wieder am Bild eines korrupten italienischen Beamten oder auch mal einen aus Rußland und ein paar wenigen anderen Ländern. In unseren Vorstellungen hat Korruption etwas mit dem SONNENSTAND zu tun! Je höher diese in den Ländern steigt, desto extremer ist das Niveau der Korruption. Italien ist ja schon schlimm, aber in Afrika oder Süd-Amerika läuft nun ganz sicher gar nichts mehr ohne Bakschisch! DA sind wir uns alle ganz sicher! Klar.

Aber wie ist das denn nun wirklich bei uns in unserem Ländle?

In einer Schrift über Korruption im Wirtschaftssystem in Deutschland schreibt Wolfgang Schaupensteiner gleich zu Beginn seines Buches:

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Spannend ist natürlich, daß das Einsammeln von zusätzlichem ‚Einkommen‘ in Deutschland kein Armutsproblem ist, sondern in der Regel von Menschen eingesetzt wird, die sowieso schon gut situiert sind. Wenn zum Beispiel in Rußland oder in Ägypten (selber intensiv erlebt) die Polizisten immer extrem gerne die Hand aufhalten, so liegt das daran, daß diese von ihren offiziellen Gehältern auch dort nicht leben können.

Bei uns aber spielt sich die Korruption meist in den Teppich-Etagen unserer Wirtschaft oder der Öffentlichen Verwaltung ab.

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Und gerade im Öffentlichen Dienst und den Bezirksämtern, die zum Beispiel für Bauvorhaben und deren Baupläne zuständig sind, ist die Verzahnung von Beamten und Investoren besonders intensiv! Natürlich ist so etwas großenteils unumgänglich, denn die allermeisten Bauvorhaben werden durch private Investoren finanziert und durchgeführt, aber die Flächenänderungen, die Baupläne und die vorgeschriebenen Gutachten werden und MÜSSEN von den Bezirksämtern erstellt werden!

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Aber auch hier gibt es wieder wichtige Ansatzpunkte für eine mögliche Korruption, denn eben bei den ‚Gutachten‘ wird oft überdeutlich, daß es immer die gleichen Firmen sind, die diese im Auftrag der Stadt erstellen, und diese dann IMMER zu genau dem Ergebnis führen, das vom Auftraggeber vorgegeben wurde! Ich habe das Problem auch schon im Zusammenhang mit unserem B-Plan ‚Rahlstedt 131‘ in meiner Schrift angesprochen!

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Hier noch mal der Link zu meinem Papier, das inzwischen auf über 115 Seiten angewachsen ist. Im Anhang gibt es auch viele Originaldokumente zum Lesen, darunter auch ein Brief unseres Umweltsenators Kerstan an mich.

https://www.dropbox.com/s/qxez1uwno4gwqvc/Chronologie%20des%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20geplanten%20Umweltverbreches%20151216.pdf?dl=0

Nachdem wir festellen durften, daß es im Falle des B-Planes Rahlstedt 131 nach meinen Begriffen zumindest unlautere Interessensverquickungen zu geben scheint, da ja die selbsternannte Umweltplanerin Frau Jacobs beim gleichen Problem des neuen Gewerbegebietes Victoria-Park und den dazugehörigen ‚Ausgleichsmaßnahmen‘ bei BEIDEN Seiten in Lohn und Brot steht (bestätigt durch Herrn Klein vom Bezirksamt Wandsbek) und damit ihre Entscheidungen in Sachen Umweltschutz wohl keinesfalls wirklich unabhängig und neutral sein KÖNNEN, und gestern (am 16.12.16) sich die Männer des Bezirksamtes Wandsbek äußerst echaufiert zeigten, weil ich sie auf mögliche Gesetzesbrüche oder eben auch die Frau Jacobs mit ins Spiel brachte, da sie der Überzeugung waren, daß alle Mitarbeiter dieses Amtes eine ehrliche und neutrale Arbeit leisten würden, und sie offenbar zutiefst von der Ehrlichkeit aller Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes überzeugt waren, möchte ich sie gerne mal auf die Realitäten hinweisen, die in diesem unserem Ländchen leider an der Tagesordnung sind!

Ich möchte jetzt Niemandem im Bezirksamt Wandsbek unterstellen, daß er korrupt sei, aber daß so etwas keinesfalls auszuschließen ist, zeigen diese Auszüge aus Büchern von ernstzunehmenden Leuten, die sich mit der Korruption in Deutschland und dort in den öffentlichen Diensten beschäftigt haben!

Und gerade im Falle der Beschäftigung Frau Jacobs‘ liegt, wie ich das sehe, der Verdacht von irregulären Handlungen schon irgendwie nahe. Wenn Herr Klein (Leiter der Planungskommission von Hamburg und Schleswig-Holstein) behauptet, diese Frau und ihre Firma würde genutzt, weil sie so ungemein kompetend wäre, so hat das Herr Jebens wahrscheinlich auch getan! Und es ist bemerkenswert, daß ihre ‚Gutachten‘ eigentlich IMMER genau so ausfallen, wie es der jeweilige Auftraggeber es wünscht, egal, ob dieser der Privatinvestor Jebens ist, oder die Öffentliche Hand über das Bezirksamt Wandsbek!

OK, es gibt bisher keinen wirklichen Nachweis für eine Korruption oder andere unregelmäßige Handlungen unserer Amtsleute, aber man wird ja wohl mal darüber nachdenken dürfen. Und gerade die Amtsträger, denen man allüberall begegnet, scheinen der festen Überzeugung zu sein, daß es solche bösen Handlungen bei ihnen selbstredend nicht gibt.

Offensichtlich besonders anfällig sind Amtsträger in relative hohen Positionen, wie zum Beispiel Bürgermeister oder Landräte! Auch hier haben wir einen Fall, den ich schon in meiner Schrift ausführlich angesprochen habe, nämlich die Tatsache, daß die Leiter der WAS, der Wirtschaftsaufbaugesellschaft Stormarn, immer die Landräte aus dem Bereich sind! Auch hier erscheint mir die Verquickung aus Politik und Wirtschaft bedenklich.

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Auf Grund der Tatsache, daß viele Personen der Politik gleichzeitig auch noch andere Jobs haben, was in Hamburg besonders augenfällig ist, da wir hier ein ‚Feierabend-Parlament‘ haben, darunter zum Beispiel sogar Immobilienhändler etc., zeigt, wie verzahnt hier Politik und Wirtschaft tatsächlich sind. Von den direkten Einflüssen der Handelskammern und der Wirtschaftsförderverbänden ganz zu schweigen.

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Aber auch bei uns in Hamburg ist die ‚HWF – Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderumg mbH‘ DIREKT im Gebäude unserer ‚Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation‘ angesiedelt, womit die unmittelbare Nähe dieser ‚privaten‘ Organisation und der Behörden unterstrichen wird!

http://www.hwf-hamburg.de/ueber-uns/

Es wäre nun aber falsch anzunehmen, es würden immer Gelder direkt zwischen den beteiligten Personen fließen.Nein, viele hohe Beamte oder Politiker möchten sich mit gigantischen Projekten ein Denkmal setzen, für das es aber leider kein Geld gibt. Zum Beispiel große Sportarenen (möglichst Olympische Spiele) oder Kulturpaläste, wie unsere Elbsymphonie. Um diese finanzieren zu können, braucht man ‚Sponsoren‘, die eben dieses übernehmen. Diese sind zwar schnell gefunden, aber sie werden solche generösen Handlungen ganz sicher nicht ohne irgendwelche ‚Gegenleistungen‘ erbringen. Wie immer diese aussehen! Und sei es auch nur, um große Steuerbeträge zu sparen.

SPOSORING ist also in Deutschland und wohl auch in Hamburg ein großes Korruptionsproblem.

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Gerade in den Teppichetagen der Wirtschaft und der Politik erscheint mir eine andere Art der ‚Begünstigungen‘ weit verbreiteter zu sein: In nahezu allen Bereichen des Öffentlichen Lebens, egal ob in der Politik oder Verwaltung, scheint die ‚Ämterpatronage‘ verbreitet zu sein. Da bringt man dann schon gerne solche Personen in bessere Positionen, die sich als gefällig und folgsam erwiesen haben.

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Eine Partei zum Beispiel wird sicherlich keinen Politiker fördern oder auf einen höheren Listenplatz setzen, wenn dieser sich dauernd quer stellt!

Ein gewählter Abgeordneter hat ja eigentlich bei den Abtimmungen IMMER NUR SEINEM GEWISSEN ZU FOLGEN, was aber illusorisch ist, da seine Partei ihn unter DRUCK setzt! Man könnte das auch ’negative Korruption‘ nennen, wie ich es mal so nennen möchte.

Durch diesen Fraktionszwang MUSS der Abgeordnete so abstimmen, wie es seine Partei, oder besser deren Bosse, ihm vorgeben! DAS erleben wir gerade hier in Wandsbek, wo der Senat den Abgeordneten ja das Abstimmungsergebnis schon vorgegeben hat!

Dadurch wird selbstverständlich die Neutralität nicht gerade gefördert und säht beim Bürger berechtigte Zweifel über die Funktion eines Parlamentes. Und der Politiker wird den Teufel tun, sich gegen den Parteiwillen zu stellen, da er sonst schnell aus dem Job entfernt wird.

Man kennt sogar ein VERBOT DER PARTEILIGKEIT, bloß wird es nahezu in jedem Parlament jederzeit gebrochen, eben durch den Fraktionszwang!

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Aber das, bis hin zu echter Korruption, funktioniert nahezu ohne jedes Risiko! Jedenfalls für POLITIKER! Dabei ist es wahrscheinlich sehr nützlich, daß Politiker, die bestechen oder sich bestechen lassen STRAFFREI ausgehen, wenn das Ganze ruchbar werden sollte. Das Risiko für diese also gegen Null geht! Und ob sie dann wenigstens ihre gutbezahlten Jobs verlieren, ist ebenfalls zweifelhaft, denn die Erfahrungen lehren leider etwas ganz Anderes. Im schlimmsten Fall werden sie auf manchmal sogar höher bezahlte Jobs weggelobt! Zum Beispiel gerne nach Brüssel ins EU-Parlament, was aber immer wieder sehr zur Unzufriedenheit der Bürger mit eben dieser Institution beiträgt. Da hilft man sich schon weiter, wenn es einmal eng werden sollte.

Das Beste aber ist daran, daß die POLITIKER SELBER sich diese Immunität geschaffen haben! Überall, wie zum Beispiel in den USA oder Frankreich, ist Korruption unter Politiker strafbar, aber NICHT IN DEUTSCHLAND! Das haben die Abgeordneten SELBER abgeschafft!

Der entscheidenden Nachteil einer solchen rechtlichen ‚Regelung‘ ist, daß hier die Demokratie ausgehebelt wird und eine parlamentarische SCHEINSOUVERENITÄT entsteht! Gerade in Fällen, wie dem unsrigen wird dieses besonders deutlich, wird aber von den Verantwortlichen strickt abgestritten!

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In der Fachsprache nennt man soetwas ‚Amigoverhältnisse‘. Es fließt nicht unbedingt Bares von einer Hand in die andere, sondern man ‚begünstigt‘ sich hin und wieder, was dann eine gegenseitige Dankbarkeit fördert! Und dann setzt man sich eben auch schon mal für bestimmte Vorhaben ein, auch wenn man eigentlich dagegen ist! Wir sehen das in Rahlstedt, wo, aus welchem Grund auch immer, nahezu alle Politiker ALLER Parteien früher eine entgegensätzliche Position zum Victoria-Park einnahmen, als sie es heute tun (müssen)! Die Beamten und Politiker reden sich dann damit heraus, daß man Kompromisse eingehen müsse, um Schlimmeres zu verhindern, oder daß man eben auch mal seine Meinung ändern könne und müsse! Nun ja.

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Auch bei den Politikern ist so etwas natürlich völlig undenkbar: Neutralität ihrer Entscheidungen versteht sich von selbst, wenn auch dann, wie Herr Wysocki es mir gegenüber so nett ausdrückte, man eben mehr an DAS GROSSE GANZE als an sich selbst denken müsse, womit er mich meinte. Nicht sich.

Am Besten aber scheint mir zu sein, daß es offensichtlich zwar eine Erkenntnis darüber gibt, daß Korruption im Öffentlichen Dienst durchaus ein großes Problem ist, wozu man seine Mitarbeiter dann auch in spezielle Kurse zur Vorbeugung eben dieser schickt, dann aber offenbar doch das Unrechtsbewußtsein bei den ‚Betroffenen‘ gegen Null geht. Ja, man streitet selbstverständlich vehement ab, daß es in ihren Bereichen überhaupt Korruption gibt. Völlig unmöglich, denn damit würde man ja alle Beamten und Angestellten unter Generalverdacht stellen!

Aber wie wir oben in einem FACHBUCH lesen durften, sind diese Herrschaften keine einzelnen Schwarzen Schafe, sondern von denen bevölkern ganze Herden die Büros und die Flure der Öffentlichen Hand! Damit dann also auch die der Bezirksämter oder Senatorenbüros!

Nur haben diese Leute ganz offenbar ein besonders niedrig ausgeprägtes Unrechtsbewußtsein. Ja sie finden es offensichtlich eher als ’normal‘, so zu handeln, weil das ja die Angelegenheit erst richtig in Schwung bringen würde!

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Und außerdem kann man sich ein nettes Zubrot erwirtschaften, das hohe Einnahmen bei extrem geringem Risiko bedeuten!

Fazit: Auch wenn es unsere Politiker und Beamten vehement abstreiten, ist auch in Deutschland Korruption ein weit verbreitetes Phänomen! Auch und GERADE innerhalb des Öffentlichen Dienstes.

Und wenn, wie in unserem Falle, die Interessen der privaten Investoren unmittelbar mit denen der Öffentlichen Hand, den Bezirksämtern, verwickelt werden (absichtlich), so darf und MUSS man dieses schon hinterfragen!

Man kann nur hoffen, daß die Politiker etwas daraus lernen und umgehend die Konsequenzen daraus ziehen!

Welche ‚Fördersummen‘ fließen in welche Kanäle?

Ich wette inzwischen 100:1, daß dieser Verein auf der Spendenliste des Herrn Jebens steht! Schon bei der ÖPD hat er sich durch seinen Vorstand POSITIV zum Gewerbegebiet geäußert! Was die ‚unsachlichen‘ Zwischenrufe betrifft, so ziehe ich mir gerne diesen Schuh an, denn sowohl der Diskussionsleiter als auch Herr Wysocki haben ALLES darangesetzt, keine kritischen Fragen zuzulassen! Die ganze Veranstaltung war eine Farce!

Hier der ‚Bürgerverein von Rahlstedt‘ auf deren Website zum lezten Treffen in Großlohe!

http://www.bv-rahlstedt.de/index.php/610-stadtteilversammlung-grosslohe-09-2016

Kleines Fotoalbum der bedrohten Gebiete !

Tja, das Alles und noch VIEL mehr, soll AUFGEWERTET werden! Es soll uns ein neues NATURERLEBNIS ermöglicht werden!

Und nicht nur auf diesen relativ wenigen Hektar, sondern bis 2030 bis hin nach Trittau und dem Autobahndreieck Ost mit über 1000 ha, was 10.000.000 Quadratmetern entspricht!

Dazu unbedingt mal in die Streitschrift schauen, wo alle Einzelheiten nachzulesen sind.

Wie stehen die Stapelfelder Bürger zu dem geplanten Gewerbegebiet ?

 

In der Oktober-Ausgabe des Regionalblattes DER THIE gab es diesen Artikel, der mich etwas nachdenklich stimmt.

Es wird zwar erwähnt, daß es eine Gruppe gegen den Victoria-Park / Minerva-Park gibt, aber es wird NICHTS über die Situation in Stapelfeld berichtet! Bisher hörte ich, daß es dort durchaus Widerstand geben würde (und etliche Unterschriften in der Petition zeigen das), aber hier hat man beim Lesen eher das Gefühl, daß man dort insgesamt dem Projekt wohlwollend gegenüber steht!?

Es wäre schon gut, wenn man uns endlich einmal auch über die Arbeit der Widerstandsgruppe dort, in Siek oder Barsbüttel informieren würde, denn immerhin fällt das Hauptgewicht der Umweltzerstörungen auf eben diesen Bereich!

Es wäre natürlich noch viel besser, wenn wir mal etwas Genaueres über Sitzungen und Abstimmungsergebnisse dort erfahren würden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß so etwas unter ’streng geheim‘ fällt?

Gerade schreibt mir der Autor, Herr Linke, dazu Folgendes:

Zur Info: Der Artikel im Thie wurde leider so nicht von mir geschrieben, sondern von der Herausgeberin ohne mein Wissen geändert. Das habe ich ihr schon mitgeteilt.