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Verwaltungsgericht lehnt Antrag ab! Gibt es Recht nur für Reiche?

Recht

„Recht haben und Recht bekommen, sind zwei völlig verschiedene Dinge!“

Die uralte Volksweisheit hat sich gerade mal wieder bestätigt!

Es ist ganz offensichtlich nahezu unmöglich, als kleiner Normalbürger gegen die staatlichen Institutionen anzugehen, wenn man sich nach demokratischen Grundregeln verhalten und über die Gerichte gehen will.

Wenn der kleine Bürger nicht genug Geld hat, um sich einen ordentlichen Anwalt leisten zu können, wird ihm nach offiziellem Bekunden die Möglichkeit eines Rechtsschutzes eingeräumt. Und ebenfalls die Möglichkeit, einen Antrag für vorläufige Planungsstops etc. zu stellen. Da werden ihm sogar auf der öffentlichen Webseite http://www.hamburg.de die Formulare zur Verfügung gestellt. Hört sich prima und SEHR DEMOKRATISCH an!

Als wenig oder gar nicht rechtsgeschulter Bürger fällt man auf solche Angebote herein, da sich diese letztlich als sinnlos herausstellen und dann sogar noch mit KOSTEN verbunden sind, die sich dieser Bürger nicht leisten kann.

Er MUSS also auf den Rechtsweg und damit SEIN GUTES RECHT verzichten, weil er sich eben dieses nicht leisten kann!

Man braucht zwar im Falle der ersten Instanz des Verwaltungsgerichtes keinen Anwalt, aber es ist nahezu unmöglich, alleine gegen die professionellen und gewissenlosen Vertreter der Regierung anzutreten.

In unserem (meinem) Fall haben wir es mit der LANDESREGIERUNG zu tun, die diesen B-Plan evoziert (schon DAS ist undemokratisch hoch 10!) hat und diesen ohne jede Rücksicht auf Bürger und Natur durchdrücken will! Ein Heer von geschulten Anwälten steht denen zur Verfügung.

Würden sie diese Pläne in einem reichen Stadtteil wie zum Beispiel dem Alstertal oder Blankenese durchsetzen wollen, hätten sie umgehend ebenfalls ein paar kompetente Fachanwälte auf der Matte stehen. In einem ARMEN STADTTEIL wie Rahlstedt-Großlohe geht das einfach deswegen nicht, weil die meisten Bürger selbst zum normalen Leben nicht genug Geld haben, geschweige denn für einen guten Anwalt!

Und dann sieht auch das Resultat der ‚Rechtsprechung‘ entsprechend aus: ABLEHNUNG!

In unserem Fall, der Bürgerinitiative ‚Kein Rahlstedt 131‘ haben wir inzwischen nun wirklich ALLES versucht, was rechtlich möglich war!

Und ALLES wurde mit der geballten STAATSMACHT abgeschmettert!

Hier nun der vorläufig letzte Akt des Dramas um die gigantische Umweltzerstörung, Korruption und Macht im Falle der neuen Gewerbegebiete VICTORIA- und MINERVA-PARK!

Wahrscheinlich werden die Sektkorken jetzt knallen bei Jebens, Buschhüter, Wysocki, Scholz und Kerstan!

Da haben sie es doch mal wieder dem Bürger gezeigt, wo der rechtliche Hammer hängt!

Klar propagiert man BÜRGERBETEILIGUNG, aber NUR solange, wie dieser beteiligte Bürger den Planungen dann auch zustimmt!

Hier noch mal die Vorgänger-Beiträge.

Der Antrag

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/01/antrag-beim-verwaltungsgericht-hamburg-auf-eine-anordnung-zum-vollstaendigen-stopp-der-planungen-von-rahlstedt-131/

und die Antwort des Bezirksamtes Wandsbek.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/verwaltungsgericht-hamburg-erste-reaktion/

Hier die Entscheidung des Hamburger Verwaltungsgerichtes:

Entscheidung1-klein

Entscheidung2-klein

Entscheidung3-klein

Entscheidung4-klein

Entscheidung5-klein

Entscheidung6-klein

Klar könnten wir nach feststellung des B-Planes noch einmal richtig ein ‚Normenkontroll-Verfahren einleiten, aber auch hier steht dem schlicht das FINANZIELLE PROBLEM unseres Viertels entgegen!

und DAS wissen die auch ganz genau!

Ich bin ja nun nur noch auf die RECHNUNG ge

Daß das mit dem ‚Nicht sein RECHT bekommen‘ tatsächlich so ist, kann man immer und überall erleben!

http://akj.rewi.hu-berlin.de/vortraege/16052013.html

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