Schlagwort-Archive: Olaf Scholz

Tschüß, King Olaf ! Wir werden dich nicht vermissen!

Wenn ich das Grinsen Olafs (links) sehe, kommt mir das Essen von vorgestern hoch. Mal ehrlich: Ich könnte gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen könnte, wenn ich den Kerl sehe!

Wenn Einer nicht weiß, was DEMOKRATIE ist, dann dieser Wicht!

scholz-und-steinmeier-ernennung-zum-finanzminister

Foto aus dem nachfolgenden Mopo-Artikel:

https://www.mopo.de/hamburg/politik/neues-amt-fuer-ex-buergermeister-hier-wird-olaf-scholz-zum-finanzminister-29867264

Der Mopo-Kommentator hat auch eine gemischte Bilanz:

https://www.mopo.de/hamburg/politik/durchwachsene-bilanz-scholz–abgang-ist-gut-fuer-hamburg-29846174

Für uns in Hamburg, die wir für unsere Rechte als Bürger kämpfen, ist das eine Trennung mit freuden.

Dieser Mann hält Korruption für normal, oder unterläßt es wenigstens, seine korrupten Untergebenen zur Ordnung zu rufen und sie ihrer Ämter zu verweisen.

Gott sei Dank wird wenigstens nicht der Schleimer und Geldverschwender Dressel sein Nachfolger, denn das wäre nun wirklich der Hamburger Supergau gewesen.

Presseschau vom 10.6.2017 !

In der heutigen Ausgabe des Wochenblattes MARKT hatten wir wieder einen wirklich guten Artikel, der auch dem dämlichsten Politiker oder Beamten zeigen sollte, daß es hier KEINE ZUSAMMENARBEIT mit der Bevölkerung gibt!

Markt100617WiderstandVerkehrsgutachten1-klein

Markt100617WiderstandVerkehrsgutachten2-klein

 

SPD und GRÜNE: Von Biotopenkillern zu brutalen Menschenverächtern!

Wenn man Leuten wie Wysocki, Buschhüter oder Schweim glauben darf, tun sie alles in ihrer Macht stehende, um uns und unsere Umwelt zu schützen!

Zusammen mit dem Heiligen JEBENS wollen sie ja NUR unser Bestes! Klar!

Sie schützen uns mit aller zur Verfügung stehenden Macht VOR DER UMWELT, denn die ist doch lange nicht so schön, wie grün gestrichener Beton!

Gut Holz_Kerstan_Scholz

Poster des HLKV, 2017

Und was ist unser Bestes? Unsere Umwelt sicher nicht, sondern NUR und ausschließlich unser Geld!  Und an dieses (oder unsere Umweltresourcen) geht man ran, koste es FÜR UNS was immer es wolle! Da helfen auch keine Gesetze oder Umweltschutzvorschriften! Und von DEMOKRATIE ist da erst recht weit und breit nichts zu sehen! Im Zweifel greift man auch zur Korruption, wie ich das so sehe!

Man hat sich in den Kopf gesetzt, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen (Warum bloß?), wobei sie auch hierbei ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur handeln! Immer zum Wohle des Großkapitals! Wir denken da ungerne an Dressel (SPD) und das Grundstück in Volksdorf!

Biotop Lageplan Stapelfelder Straße

Ein schönes Beispiel dafür ist das gerade erst vor wenigen Tagen von uns ‚entdeckte‘ Biotop direkt neben dem Gartencenter an der Stapelfelder Straße! Ein OFFIZIELL REGISTRIERTES BIOTOP!

GANZ SICHER wußten die schon immer, daß dieses dort bestand, aber man hat es nie irgendwo explizit erwähnt! Warum? Nun ja, dieses ist ja ein NATURSCHUTZGEBIET, das eigentlich nicht angerührt werden darf! Und da hätte das vielleicht die dämlichen Bürger beunruhigt.

Dazu ist es auch noch in der Kathegore 7, wobei 8 die höchste ist!

Und gerade die Herren Wysocki und Buschhüter haben uns doch immer und immer wieder erzählt, daß ein registriertes Biotop ein ganz ganz sicherer Schutz zum Beispiel vor dem Ring 3 sei! Womit sie rein theoretisch vielleicht ein ganz klein wenig recht haben. Aber eben nur gang ganz theoretisch, denn in Wirklichkeit biegt man sich die Vorschriften und Gesetze so weit hin, daß man diese geschützten Flächen einfach mal eben platt machen kann!

Oder man verkündet, sie würden naturnah in das Gewerbegebiet ‚integriert‘, wobei sie nachher mehr wilde Tiere dort hätten, als vor dem Bau! Klar, versteht sich von selber, daß die derzeit dort lebenden Viecher sich sehr viel wohler zwischen Parkplätzen, Rangierflächen und Beton fühlen werden!

Zunächst einmal wollen wir mal einen kleinen Blick auf dieses Biotop werfen, das in gemeinsamer Kraftanstrengung von Jebens und seinen Kumpels von der SPD und den GRÜNEN platt gemacht (integriert) werden soll!

20170520_123337-klein

20170520_124115-klein

20170520_124322-klein

20170520_123743-klein

Zumindest von der Straßenseite her ist das kleine Gebiet eingezäunt, wenn auch teilweise sehr rpvisorisch bis teilweise extrem nachlässig bis sogar hoch gefährlich! Teile des ‚Zauns‘ sind sogar mit rostigem Stacheldraht gekrönt, an denen sich Menschen aber auch Tiere, zum Beispiel Rehe, übelst verletzen können! Ein Schild behauptet sogar, ea sei VIDEO ÜBERWACHT! Allerdings ist weit und breit nichts von einer Kamera zu sehen.

20170520_123549-klein

20170520_124544-klein

Wenn man am Ende der Fläche das Feld erreicht, könnte man leicht das Gebiet betreten, wenn es denn nicht tatsächlich sehr sumpfig wäre, vor allem, nachdem es gestern gerade mächtig geschüttet hatte.

20170520_123828-klein

Tja, alles das soll, obwohl die Biotopenschutzverordnung das eigentlich verbietet, mit einem Federstrich vernichtet werden oder – gepflegt – in das Gewerbegebiet ‚intergriert‘ werden!

20170520_124156-klein

Aus den Hamburger Naturschutz-Vorschriften:

§ 14 HmbBNatSchAG – Gesetzlich geschützte Biotope

(zu § 30 Absätze 2 und 7 BNatSchG)

(1) Die Biotope nach § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG sind geschützt, sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich Standortverhältnissen, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen nach der Anlage entsprechen.

(2) Die Verbote des § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gelten in Hamburg auch für folgende Biotope (weitere gesetzlich geschützte Biotope)

  1. 1.

    Bracks,

  2. 2.

    Feldhecken, Knicks und Feldgehölze,

sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich der Standortverhältnisse, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen der Anlage entsprechen.

(3) Ergänzend zu § 30 Absätze 3 bis 6 BNatSchG wird bestimmt, dass die zuständige Behörde auf Antrag vom Verbot nach § 30 Absatz 2 BNatSchG Ausnahmen zulässt, wenn

  1. das Biotop in einem durch einen rechtsgültigen Bebauungsplan festgesetzten Baugebiet liegt, nach Feststellung des Bebauungsplans entstanden ist und die Ausnahme die Verwirklichung eines durch den Bebauungsplan zugelassenen Vorhabens ermöglichen soll, …..

    .

    .(4) Die zuständigen Behörden sollen geeignete Maßnahmen treffen, um die ökologische Beschaffenheit oder die räumliche Ausdehnung der gesetzlich geschützten Biotope zu erhalten.

    .

    (5) Die Registrierung der nach Absatz 2 und § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gesetzlich geschützten Biotope erfolgt durch die zuständige Behörde. Die erfassten Biotope sind kartenmäßig mit ihrer Lage und ihrem Typ dargestellt und für jedermann bei der zuständigen Behörde einsehbar.

    .

    (6) Der Senat wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Anlage zu ändern, soweit zur Bestimmung der gesetzlich geschützten Biotope nähere Merkmale erforderlich werden oder wenn naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Änderung erfordern.

Tja, wie wir an diesem ‚Gesetz‘ mal wieder überdeutlich erkennen können, bastelt man sich seine Vorschriften immer GENAU SO, wie man sie braucht! Um den tumben Bürger einzulullen, damit er ‚mitarbeitet‘, schreibt man wirklich tolle Vorschriften, die man mal eben so mit einem schlichten Federstrich aushebeln kann!

Ob es sich um Korruption oder Naturschutzgebiete handelt: Man läßt sich immer ein Schlupfloch offen, das sich dann mit den sogenannten ‚demokratischen Methoden‘ mal eben zu den Akten legen läßt!

Wenn man uns also immer und immer wieder versichert, man würde dort, wo eigentlich früher der Ring 3 hätte langlaufen sollen, nun ein ‚vom Staat anerklanntes Biotop‘ eingerichtet würde, das einen absolut sicheren Schutz gegen eben diesen bieten würde, kann man als Bürger nur in ein schrilles Kiechern fallen, denn wie im Gesetz gegeben, kann man dieses dann auch schnell wieder umwandeln in eine Straßentrasse!

dscf2585

Und beim Problem des Buchenkamps in Vorlksdorft durften wir gerade erst erleben, wie man 4 Biotope, darunter auch eins der Klasse 7, einfach mal eben vernichtet hat!

Darf man da den so heiligen Beteuerungen auch nur den kleinsten Glauben schenken?

NEIN! Natürlich nicht!

Politiker und Beamte LÜGEN, daß sich die Balken biegen!

Immer nach dem Motto: Hau wech den Scheiß!

Haben NATURSCHUTZVERBÄNDE keine KLAGERECHTE? Ist DIREKTE DEMOKRATIE sinnvoll?

Wirtschaftsrat_Hamburg_Logo_3

Gerade finde ich ein Magazin des Wirtschaftsrates der Mitgliedsverbände Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Nummer ist relativ aktuell. 2.Ausgabe 2016.

https://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/wir-im-norden–2-2016-de/$file/WR-Mitgliedermagazin%20LV%20HH%20SH%202_2016_reduziert.pdf

Diese Gruppen sind MASSGEBLICH an der PLANUNG der METROPOLREGION HAMBURG beteiligt. Um es genau zu sagen: Sie BESTIMMEN diese Planungen schon seit mindestens 2004!

Weiterhin bemerkenswert ist die Nähe dieser Truppe zur Politik! Nicht nur, daß der Ex-Senator (Wirtschaft etc.) Gunnar Uldall von der CDU dort an der Spitze sitzt, sondern die sind auch noch im gleichen Haus angesiedelt ist, wie die BWVI (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), wie ich es schon in meiner Gegenschrift festgestellt habe.

WIR0216GunnarUldallKommentar1

WIR0216GunnarUldallKommentar2

Jou, da braucht dieser Mann oder seine Lobbyistenmischpoke einfach nur über den Flur  schlendern, wenn man den Senator (Verurteilter Totschläger Horch) mal kurz instruieren möchte. Ist doch praktisch.

Unsere Politiker und Beamten sind zwar unermüdlich dabei, uns tumben Bürgern zu verklickern, die Meinungen dieser Gruppen, zu denen man auch die Handelskammern zählt, seien keinesfalls maßgebend für die Planungen für die Metropolregion, zu denen ja auch die neuen Gewerbegebiete gehören, aber glauben kann man denen leider nicht mehr!

DIESE sollen der rechtliche Rammbock werden! Wenn sie Realität werden und alle rechtlichen Aspekte ‚geklärt‘ wären, würden bundesweit solche Projekte wie Pilze aus dem Boden schießen!

Unglücklicherweise wachsen aber parallel dazu auch die Bürgerinitiativen, die keinen Bock mehr auf solche ‚bürgernahen‘ Projekte haben!

Herr Papier (Ex-BGH-Präsident) versteht zB das Abstimmungsergebnis zu den Olympischen Spielen überhaupt nicht, wobei er vergißt, daß dieses Votum vom Hamburger Senat (King Olaf) mit Hilfe einer Verfassungsänderung SELBST initiiert wurde. Leider hatte man die Entscheidungskraft der Bürger nicht berücksichtigt! Peinlich war das ohne Beispiel!

Man deklamiert zwar ohne Pause, wie bürgernah man doch in der Politik sei, wenn es dann aber kritisch wird und die Bürger frecherweise nicht der gleichen Meinung wie die Politik sind, dann wird die Sache lästig und muß wieder zurückgefahren werden!

Ein Auszug aus dem Interview mit Papier:

Screenshot (1505)

Richtig spannend wird es, wenn die einzelnen Fraktionsvorsitzenden der Parteien in der Bürgerschaft zur Direkten Demokratie befragt werden!

UNBEDINGT in Ruhe lesen und seine Schlüsse daraus ziehen!

Nahezu umwerfend wird es bei den Fragen an die Fraktionsvorsitzenden.

Der CDU-Mann ist offensichtlich der Überzeugung, Naturschutzverbände hätten keinerlei Klagerecht! Sie seien DURCH NICHTS demokratisch legitimiert!

Der Mann scheint vom Aarhus-Abkommen noch nie etwas gehört zu haben!

Screenshot-(1508)

Aber auch Herr Tjarks von den GRÜNEN scheint nicht so wirklich sicher zu sein, was die Ergebnisse von Bürgerbegehren betrifft. Jedenfalls zum Thema der Landes-Krankenhäuser und deren Verkauf!

Screenshot-(1509)

Na ja, vielleicht sollte der Mann mal dafür sorgen, sich ein paar nähere Informationen reinzuziehen! Jedenfalls sollte er auch bekanntgeben, daß die Abstimmung zwar GEGEN den Verlauf der Krankenhäuser ausging, dieses aber nie umgestzt wurde. Man ignorierte damals (2004) einfach das Bürgervotum!

http://www.taz.de/!5047372/

Und HIER wird es nun richtig skuril!

Der Wirtschaftsrat gibt folgende EMPFEHLUNGEN für eine parlamentarische Reform in Hamburg! Und bisher konnte ich keinerlei Protestrufe der GRÜNEN zu solchen Vorschlägen erkennen, denn immerhin sitzen die ja in der Regierung in Hamburg!?

Screenshot-(1506)

Screenshot-(1507)

OFFIZIELLE Reaktionen zum Verkehrsgutachten und anderen Themen

Unser Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter hat auf seiner Webseite auch schon was über dieses ‚Gutachten‘ unter die Leser gebracht, wobei er bisher mit keinem Wort auf eine mögliche KORRUPTION eingegangen ist, denn es ist nun mal anch den eigenen Richtlinien illegal, geldwerte Dinge von einem Planungsbegünstigten anzunehmen!

Vom Inhalt und der ‚Professionalität‘ des Gutachtens wollen wir jetzt nicht reden, denn das habe ich hier schon getan.

http://www.buschhueter.de/viktoriapark-und-minervapark-verkehrsplanerische-untersuchung-wird-vorgestellt/

Und auch einige Forderungen von angemailten Personen, seien sie aus dem politischen Lager oder aus den Bürgervereinen, seien erwähnt.

Denen sind meine Beiträge offenbar unbequem, weshalb man sich lieber nicht damit beschäftigt. Ob diese selber auch auf irgendeiner ‚Paylist‘ stehen, möchte ich jetzt nicht behaupten, aber es ist offensichtlich, daß diese Vereine natürlich finanziell extrem abhängig sind von der Politik!

AW: Die Wahrnehmungsstörungen einer Maria Herrmann – SPD Stormarn
23.04.2017 um 20:45 Uhr
Von: Hans Schuy

Muss ich erst einen Anwalt einschalten, damit Sie mich nicht mit diesem Unsinn bombardieren?

Meine Antwort:

Aw: AW: Die Wahrnehmungsstörungen einer Maria Herrmann – SPD Stormarn
 24.04.2017 um 10:01 Uhr
Von: Jörn Napp
An: Hans Schuy
Das sehe echt nicht gut aus, mit so etwas aufzuwarten, lieber Herr Schuy.
Die leichtere Möglichkeit wäre, mich einfach zu sperren!
DANN bekommen Sie auch keine Neuigkeiten mehr von mir.

Und daß meine Nachrichten SPAM seien, werden Sie wohl kaum behaupten können, denn das ist Alles belegt, wie Sie selber schnell feststellen können.

Gruß
Jörn Napp

Oder das hier:

Gesendet: Montag, 24. April 2017 um 09:45 Uhr
Von: „Gert und Anna Haushalter“ <gean.haushalter@t-online.de>
An: „‚\“Jörn Napp\“‚“ <joern.napp@web.de>
Betreff: AW: Tatsächliche Verkehrszahlen!

Verschonen Sie mich bitte mit Ihren belanglosen Informationen.

G.H.

Na ja, ob diese Informationen ‚belanglos‘ sind, lassen wir lieber mal dahingestellt!

Auch zum Thema ‚Korruption‘ gibt es Zuschriften:

Gesendet: Mittwoch, 19. April 2017 um 16:27 Uhr
Von: info@hlkv.de
An: joern.napp@web.de
Cc: cakefrog@gmx.de, orga@hlkv.de
Betreff: Re: Gibt das Bezirksamt Wandsbek Korruption zu?

Herr Napp,

ich finde es ausgesprochen gut, dass Sie dieses Thema aufgreifen und verdeutlichen! Sie sehen ja an der Reaktion aller gestern Anwesenden, wie unsensibel man gegenüber Korruption ist und es noch als besonders schlau und für den Steuerzahler als günstig darstellt. Der „Vorteilsgeber“ bekommt seinen Einsatz sicherlich x mal zurück! Und wie sieht es dann für den Steuerzahler aus?

Herzlich

Niels Hanßen

Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverband
Vetreten durch Niels Hanßen und Michael Schütt
Brunskrogweg 3
22397 Hamburg
Tel.: 0176 / 76192995
info@hlkv.de · www.hlkv.de

Zweifelhaftes (Verkehrs)Gutachten, Gefälligkeitsgaben und Korruption!

DUNKLE WOLKEN ÜBER STAPELFELD!

Wenn dieses ’neue‘ Verkehrsgutachten durchkommt, dann können sich die Stapelfelder schon gratulieren, denn die werden selbstverständlich massenweise zusätzlichen Verkehr bekommen, darunter durchaus auch Schwerlastverkehr!

20170417_124432

Hier die beiden Gewerbegebiete, die uns innerhalb der nächsten Jahre beglücken sollen, wenn es nach dem Investor Jebens und dessen Kumpels vom Hamburger Senat, allen voran King Olaf, geht!

23-85984523-23-85984524-1484609443

Nun ist es da, das ’neue‘ alte Verkehrsgutachten, das schon auf den Schwesterseiten für Kommentare gesorgt hat.

Da es sich bei diesem ‚Gutachten‘ um den typischen Fall eines GEFÄLLIGKEITSGUTACHTENs handelt, das auch noch von unserem Bezirksamt genutzt wird, obwohl es durch den Vorteilsnehmer der Planungen finanziert wurde, ist es schon EIN SKANDAL AN SICH!

Vom ‚Inhalt‘ ganz zu schweigen, der zwar angeblich von einem professionellen Ingenieurbüro erstellt wurde, aber einen geradezu umwerfend laienhaften Gesamteindruck bietet! Nicht nur, daß Herr Wolfgang Bielke vom Ingenieurbüro BKP, die mit der WFW Nord Consult zusammenarbeitet und, wie es den Anschein hat, ebenfalls mit der Firma ARGUS Hamburg, von der wohl viele der Zahlen übernommen wurden, zusammengearbeitet hat. ARGUS wurde in unseren Kreisen dadurch berüchtigt, daß sie die Zahlen und ‚Lösungsvorschläge‘ für das Kapitel ‚Verkehr‘ im sogenannten Gutachten vom Dezember 2015 lieferte, das bis heute vom Bezirksamt Wandsbek als Grundlage für die B-Pläne Rahlstedt 131 / Stapelfeld 16 genutzt wird.

Diese Firmen haben in einer auszugsweisen Vorstellung dieses Gutachtens in Stapelfeld im Januar 2017 die neuen Gewerbeflächen als ‚göttlich‘ vorgestellt, was deren Neutralität ad absurdum führt!

einfachgoettlich

Da wir ja bestätigt bekommen haben, daß sich das Bezirksamt Wandsbek das ’neue‘ jetzt vorliegende Gutachten vom Nutznießer der Planungen Jebens hat bezahlen lassen, um ‚Steuergelder zu sparen‘, tut sich die Frage auf, ob auch das alte ‚Gutachten‘ schon von ihm bezahlt wurde!

Frage: Was hat eigentlich so ein Verkehrsgutachten gekostet? Das dürfte schon ein ordentlicher Batzen von einigen zehntausend Euro sein, wenn nicht gar noch mehr.

Einiges spricht für eine ‚gemeinsam finanzierte‘ Zusammenarbeit. Das ergab schon die Tatsache, daß das Bezirksamt in Sachen ‚Große Heide‘ mit dem Landschaftsplanungsbüro Jacob und deren Wurmfortsatz TOLLERORT eng zusammenarbeitet, die ja auch gleichzeitig (oder NUR?) auf der Gehaltsliste Jebens steht! Möchte man hier auch Steuergelder sparen?

Herr Klein vom Bezirksamt damals auf meine Frage hin war der Überzeugung, daß Frau Jacob 100%ig vertrauenswürdig sei und man gerne mit ihr zusammenarbeiten würde! Versteht sich!

Zunächst einmal die Links, worunter ich mich schon mit Korruption im Amt oder den seltsamen Kooperationen des Amtes mit Firmen von Jebens beschäftigt habe. Da ist interessant, daß Korruption in Ämtern besonders stark ist, wenn es sich um BAUPLANUNGEN handelt!

KORRUPTIONSARTIKEL im BLOG:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/19/eklatante-luege-des-bezirksamtes-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/19/das-bezirksamt-wandsbek-gibt-korruption-zu/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/17/korruption-im-oeffentlichen-dienst/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/14/unlautere-interessensverquickungen-oder-doch-schon-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

Nun aber zurück zum sogenannten ‚Gutachten‘.

Falls Jemand Interesse hat, so habe ich eine komplette TONAUFZEICHNUNG (kein Bild) der Vorstellung des Gutachtens. Dazu auch die Fragen und Antworten der anwesenden Politiker und des Gutachters selber. Vor allem gegen Ende wird es wirklich peinlich.

Diese Aufzeichnung gebe ich aber nur an wirklich Interessierte ab, zumal die Datei ziemlich groß ist. Aber wir sind dadurch in der glücklichen Lage, WÖRTLICH zitieren zu können, sollte dieses notwendig sein! Die Dauer der Aufzeichnung beträgt etwa 1h 20 m!

Besonders aufschlußreich ist DAS, was man NICHT hört, nämlich Protestrufe zum Beispiel der GRÜNEN in Person des guten Herrn Schweim, denn hier ging es einige Male auch gegen die Lieblinge der GRÜNEN, die Radfahrer oder Fußgänger! Auch und vor allem bei dem Thema SUPERKREISEL vor der Auffahrt zur BAB A 1, wo gerade diese beiden Arten der Verkehrsteilnehmer der STÖRFAKTOR sind! Aber dazu komme ich noch später.

Zu den Firmen, die hier mal wieder arbeiten durften, brauche ich nichts mehr zu schreiben, da ich das schon im Beitrag über ’neutrale Verkehrsgutachten‘ getan haben. Der Link steht oben in der Liste.

Wir dürfen aber feststellen, daß der Ersteller Herr Bielke keinen guten Tag bei der Vorstellung seiner ‚Arbeit‘ hatte. Rethorisch schlecht (viele Ähhhs!) und stotternd, wenn man ihm Ungenauigkeiten oder gar fehlende Daten vorwarf. Immerhin mußte der Versammlungsleiter Rieken (SPD) ihn mehrfach fragen, ob er JETZT in der Lage sei, zu antworten? Meist war er das nicht, und wenn er etwas sagte, stotterte er.

Das gesamte ‚Gutachten‘ kann sich jeder Interessierte hier runterladen!

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036189123059/189123059/01207384/84-Anlagen/01/VTU_Bericht_170314.pdf

Und die Anlagen dazu.

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036189123059/189123059/01207384/84-Anlagen/02/VTU_Bericht-170314-Anlagen.pdf

Zunächst noch einmal der OFFIZIELLE TEXT (Drucksache 20-4219) zur Sitzung:

Screenshot (1456)

Wir werfen einen kurzen Blick auf die Straßenzüge, die grundsätzlich den zu erwartenden steigenden Verkehr aufnehmen müssen:

Karte-Verkehrssituation

Für den Hauptverkehr werden die Straßen ‚Stapelfelder Straße‘, ‚Alte Landstraße‘ und Höltigbaum (Ring 3) die Hauptlast tragen müssen. Dazu die geplante Stichstraße, die von der Stapelfelder Straße zur L 222 gebaut werden soll.

Geworben wird vom Investor in trauter Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Wandsbek (eigentlich dem Senat) zwar vor allem mit dem nahen AUTOBAHNANSCHLUSS zur A 1, aber es ist unbestritten, daß sich das Gros des Verkehrs von und in Richtung das Zentrums Rahlstedt und von und nach Sasel / Berne bewegen wird. Die Schätzungen gehen bis zu 70% und mehr, da wohl die meisten der Arbeitnehmer in den neuen Gewerbegebieten in Hamburg selber wohnen werden, was sie ja eigentlich auch sollen, denn man plädiert doch dauernd für ORTSNAHE ARBEITSPLÄTZE (schon im B-Plan Rahlstedt 105 für den Merkurpark wurde dieses explizit erwähnt. Siehe dazu hier den Artikel über die Lüge der Arbeitsplätze). Das heißt, daß die Kreuzung Rahlstedter Straße, Sieker Landstraße und Stapelfelder Straße dürfte eine der hauptbelasteten werden. Dazu dann der Teil, der von dort in Richtung Rahlstedt führt, der nur zwei-spurig ist und heute schon selbst zu normalen Verkehrszeiten erheblich belastet ist.

Weiterhin wären es die Kreuzung Sieker Landstraße / Höltigbaum und die Belastungen der Straßen Alte Landstraße und die Durchfahrt durch Stapelfeld von und in Richtung Autobahn.

Auf dieser Karte sehen wir die Plätze, an denen der Gutachter gezählt haben will:

Screenshot (1465)

Dabei wurden zwei Orte (wissentlich?) VERGESSEN:

Die Kreuzung Bargteheider Straße / Meiendorfer Straße und dem Höltigbaum (Ring 3) und die derzeit sehr viel genutzten Schleichwege vor allem durch den kleinen Wiesenredder! Beides wichtige Punkte, was selbst bei SPD und GRÜNEN zu Kritik führte. Traute Buck hatte da mit ihrer Wortmeldung zum Problem Wiesenredder einen neuralgischen Punkt angesprochen und AUFGEDECKT, denn dieses Manko war ganz offensichtlich auch den schlauen Mitgliedern des Ausschusses nicht aufgefallen. Schleichwege sind zwar bei nahezu allen Autofahrern populär, gehören aber offensichtlich nicht in das Repertoire eines ‚professionellen‘ Verkehrsgutachters!

Die Abgeordneten waren viel zu glücklich über die Zahlen, die andeuteten, es gäbe gar keine nennenswerte Steigerung des Verkehrs durch die beiden neuen Gewerbegebiete, und das bißchen könne man leicht mit Ampelschaltungen oder ein paar baulichen Maßnahmen in den Griff bekommen.

Nett ist, daß man offenbar gar nicht erst intensiv neu gezählt hat, sondern schlicht und billig die Zahlen der Firma ARGUS übernommen hat, die diese in dem Gutachten vom Dezember 2015 veröffentlicht hat! Allerdings sollte das Niemanden überraschen, denn so bekommt man zwar ein ’neues‘ Gutachten, das aber NUR das bestätigt, was schon vorher feststand! Auf welchen Zahlen ARGUS basiert, blieb ein Geheimnis.

Der Bericht ist aus verkehrsplanerischer und verkehrstechnischer Sicht fortzuschreiben.
Die aktuellen Flächengrößen der geplanten Gewerbeflächen sowie weitere gewonnene Zähldaten auf dem Gebiet der Gemeinde Stapelfeld sind als Berechnungsgrundlage zu berücksichtigen. Die Ansätze der Aufteilung der Verkehrsströme aus den geplanten Gewerbegebieten gemäß dem gutachterlichen Bericht (Stand Dezember 2015) wurden seitens der Planungsbeteiligten bestätigt und werden für die weiteren Betrachtungen beibehalten.

Offensichtlich hat Herr Bielke kaum oder gar keine eigenen Zählungen durchgeführt, sondern nur Zahlen genutzt, die schon vor 2015 (für das damalige Gutachten) erstellt wurden. Screenshot (1467)

Screenshot (1466)

Diese Bilder stammen aus dem ‚Gutachten‘ von 2015, erstellt von ARGUS Hamburg, deren Quellen auch nicht wirklich gut nachvollziehbar sind, wie ich das sehe.

Man erzählte uns, man habe die Zahlen in der Regel geschätzt nach dem Bosserhoff-Verfahren, das uns Allen natürlich völlig unbekannt ist, wohl auch den anwesenden Politikern und Beamten, wenn man mich fragt. Was wissen DIE eigentlich überhaupt?

Zwecks Weiterbildung hier Links zu den Seiten des guten Herrn Bosserhoff:

http://www.dietmar-bosserhoff.de/Verkehrserzeugung.html

http://www.dietmar-bosserhoff.de/download/Tagung_Niederlande_Bosserhoff.pdf

So kommt man dann (Kapitel 2.3.2) zu der Erkenntnis, daß der Verkehr sich wohl maximal um etwa 10% erhöhen wird, und das immerhin bis in die Jahre 2025 / 2030. Dabei wurde allerdings die mittelfristige Wirtschaftsplanung bis 2030 für die Metropolregion Hamburg und der Entwicklung entlang der A 1 bis Fehmarn nicht berücksichtigt!

Nett sind die charkterisierten Verkehrsqualitäten bestimmter Kreuzungen, zum Beispiel der vom Höltigbaum (Ring 3) und der Sieker Landstraße (L 222) im Kapitel 2.3.5.1.

Wir gehen die vorgestellten Knotenpunkte durch:

Zuerst die Kreuzung Rahlstedter Straße / Stapelfelder Straße und Sieker Landstraße.

Diese kommt durchweg nahezu hervorragend bei weg. Nichts, was die derzeitig vorhandene Ampelanlage nicht bewältigen könnte, zumal diese ja mit einer ausreichenden Marge versehen wäre. Hier wäre eine bauliche Änderung kaum vonnöten. Da kann Alles so bleiben, wie es ist.

Das soll man bloß nicht denen erzählen, die da manchmal von Edeka bis über diese Kreuzung lockere 10 Minuten und mehr stehen. Und danach folgt sowieso der Horror pur, und das oft zu eigentlich normalen Tageszeiten. Vor allem, wenn dann noch vor dem Fahrradladen ein LKW zum Entladen steht, was nicht selten vorkommt!

20170413_134517

Hier jetzt Fotos der besagten Kreuzung des Ring 3 (geradeaus würde die alte geplante Trasse weiterlaufen) auf die Sieker Landstraße nach rechts in Richtung Rahlstedt und nach links in Richtung Autobahn und Merkurpark.

Das rechte Foto ist aus Richtung Rahlstedt.

Zum Zeitpunkt dieser Fotos war es relativ ruhig, aber in Spitzenzeiten benötigt man schon reichlich Zeit, um über diese Einmündung zu kommen. Auch sind bauliche Veränderungen nicht nötig.

Leider habe ich im Moment kein Foto der Kreuzung Meiendorfer Straße / Höltigbaum, denn da herrscht heute schon ein gigantisches Verkehrsproblem mit oft sehr langen Wartezeiten! Erst recht in Richtung Berne / Sasel, denn in die Richtung läßt sich die Straße keinesfalls erweitern.

Etwas schlechter kommt dann ein paar hundert Meter weiter die Einfahrt zum Merkurpark weg. Wobei man ja auch noch die zum Gewerbegebiet Neuer Höltigbaum überqueren muß. Auf dem Bild fahren wir in Richtung Rahlstedt, wobei dann der MP natürlich links liegt.

20170413_131429

Kurz danach in Richtung Autobahn würde dann die neue Einmündung der Planstraße A auf die L 222 kommen, die mit dem gleichen Standard erstellt wurde, wie die hier am Merkurpark, also offenbar mit keinen wirklich guten Ergebnissen.

Screenshot (1421)

Hier sehen wir genau diesen Bereich im derzeitigen Zustand, unmittelbar vor dem Grundstück des Gutshauses (heute Hotel): Etwa 50 m in die Blickrichtung würde eine Ampelanlage kommen, die den Verkehr von den Gewerbegebieten regeln soll!

Das untere Bild zeigt die Straße unmittelbar vor dem Gutshof, dessen Einfahrt bei der Mauer links wäre. Die neue Einmündung wäre dort, wo das letzte Fahrzeug zu sehen ist.

20170413_131215

Natürlich muß die Einfahrt selber neu gebaut werden, aber es genügen nach der Lichtanlage etwa 70 m vierspurige Straße zum Einfädeln, um das Stauproblem zu beseitigen! DANACH kann die Alte Landstraße (L 222) weiterhin zwei-spurig bleiben, bis hin zur Autobahn!

Hier ein kleiner Blick auf diesen Teil zu einer ganz normalen Tageszeit (früher Nachmittag zum Zeitpunkt der Aufnahmen). Der Blick geht in Richtung Rahlstedt. Der Verkehr in Richtung BAB.

DSCF3383

Richtig niedlich wird es jetzt, wenn wir uns die Kreuzung L 222 / Groot Redder (Abzweigung Richtung Stapelfeld) betrachten. Auf dem Bild, kommend von der Autobahn, nach links abbiegend. Nach rechts geht es zur berüchtigten MVA Stapelfeld.

20170413_130041.jpg

Hier kann man in der Realtität schon mal aus Richtung Rahlstedt kommend (Blickrichtung geradeaus) eine Weile stehen, bevor man über die Kreuzung gekommen ist.

Einer der entscheidenden Punkte des Gutachtens ist dann der Punkt Auffahrt zur BAB!

Links vom Groot Redder kommend, recht von Siek.

Hier attestiert man immerhin genau das, was die WAS schon seit Langem beklagt: Die Auslastung ist GRENZWERTIG! WOW!

Und JETZT kommt der HÖHEPUNKT des ‚Gutachtens‘: ZWEI SUPERKREISEL!

Im Gegensatz zum WAS, der immer wieder, wenn auch unerhörtdurch KIEL, den vier-spurigen Ausbau der L 222 fordert, behauptet unser Gutachter, daß es dieses gar nicht bedarf. Ebenso keines flächenfressenden Kleeblattes für die BAB-Auffahrt. Zwei SUPERKREISEL genügen. OHNE Lichtanlage! Und das erzählt uns einer, der nach eigenen Angaben früher in Lichtzeichenanlagen gearbeitet hat!

Der erste dieser Turbo-Kreisverkehrsplätze soll am Groot Redder gebaut werden, der zweite dann an der Autobahn selber. Das EINZIG störende daran sei, daß man ja für die wenigen Radfahrer und Fußgänger eine Lichtzeichenanlage würde bauen müssen (warum leitet man die denn nicht durch einen Tunnel?). Man stelle sich mal das Chaos vor, wenn Omchen mit Gehwagen zur Hauptverkehrszeit die Ampel anwerfen würde!?

Was mich persönlich auch immer etwas erstaunt ist die Tatsache, daß es mal Zeiten gab, wo Kreisverkehre verteufelt und umgehend  abgebaut wurden. Stattdessen profitierten Männer wie Bielke von diesem Trend. Jetzt, wo die out sind und Kreisverkehre wieder in, hat er offensichtlich schnell die Seite gewechselt!?

Zu diesen Superkreiseln kann man hier weiterlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Magic_Roundabout_(Swindon)

http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article121419966/Der-neue-Superkreisel-hat-einen-Durchmesser-von-45-Metern.html

Tja, Freunde! DA staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich!

Und dann kommen wir noch kurz zum Problem STAPELFELD DORF!

Das Eingangsfoto soll den Einwohnern dort symbolisch zeigen, was ihnen blüht, denn wer glaubt, es würden sich die Autofahrer davon abhalten lassen, ihr Dorf zu durchqueren, wenn der Superstau auf der Alten Landstraße herrscht, dürfte sich eines Besseren belehren lassen müssen!

23-85984523-23-85984524-1484609443

Für die besorgten Bürger dort baut man einfach einen (kleinen) Kreisel und beschildert das Ganze in Richtung L 222. Dann gibt es noch eine kleine Straßenverschwenkung hier und eine Bushaltestelle in der Mitte der Straße, und FLUGS (It’s Magic!) ist dieses Problem gelöst!

WER, bitte, sollte dann schon noch versuchen, durch das Dorf zu fahren? Natürlich KEINER. Jedenfalls kein Profi, wie es Herr Bielke ist!

Screenshot (1373)

Und eben dieser Bielke ist nun auch der, der sich ÜBERHAUPT NICHT vorstellen kann, daß viele Autofahrer, zum Beispiel wenn die Rahlstedter Straße in Richtung Dorf verstopft ist, sich SCHLEICHWEGE suchen! Ne, gibt es ja gar nicht! SOOO doof können Autofahrer gar nicht sein!

Daß das heute schon ein großes Problem ist, hat Traute Buck bewegend dargestellt, was sogar die Herzen der SPD-Knaben da bewegt hat.

NEIN, Bielke konnte sich das gar nicht vorstellen, weshalb er diese Möglichkeiten in seinem ‚Gutachten‘ komplett vergessen hat! Auf diesen Fotos war gerade kein wirklicher Verkehr auf dem Wiesenredder, aber immerhin hat die Hamburger Polizei vor Kurzem eine eigene Verkehrszählung dort durchgeführt, weil ein wirklicher Bedarf dafür gegeben war! Leider liegen mir die Zahlen dieser Zählung derzeit noch nicht vor, aber die Anwohner können ganze Opernzyklen von ihren Lärmproblemen davon jodeln!

Apropos Verkehrslärm!

Diese Problem wurde in dem ‚Gutachten‘ NIRGENDS erwähnt, aber dazu hilft ein Blick in die offiziellen Kartenwerke unserer Stadt:

LaermkarteRahlstedt-Grosslohe191216

Tja, da dürften sogar eine Steigerung von ’nur‘ 10% den Ausschlag geben, um unerträglich zu werden!

Aber auch DAFÜR hatte Herr Bielke eine probate Lösung: WEGZIEHEN oder den Lärm in Kauf nehmen!

ER wohne schließlich am Winterhuder Weg mit 60.000 Autos pro Tag und wohne da gerne. Und er sei da hingezogen, obwohl er wußte, auf was er sich da einließ!

DANKE, Herr Bielke für diesen tollen informativen Vortrag. Danke für die Arbeit, die Sie sich gemacht haben, um diesem B-Plan auf die schwachen Füßchen zu helfen!

Mein Dank geht auch an Herr Jebens, der diesen Mist finanziert hat, natürlich nicht ohne Hintergedanken, versteht sich!

Und DANKE an das Bezirksamt Wandsbek, die damit so prima Steuergelder gespart haben und uns dieses ‚Gutachten‘ als NEUTRAL und ERNSTZUNEHMEND verkaufen wollen!

WIR ALLE dürfen erkennen, daß wir uns in wirklich guten Händen befinden!

Der GEHEIME DEAL um die Müllkippe ?

GrosseHeide

Die erste der zwei Veranstaltungen der obskuren Firma TOLLERORT, die unmittelbar mit dem Landschaftsplanungsbüro Jacob liiert ist, hat ein paar bemerkenswerte Ergebnisse zutage gebracht, die unbedingt näher beleuchtet werden müssen.

Dazu kommt auch noch eine Neuigkeit, die aus dem neuen Verkehrs-‚Gutachten‘ stammt, nämlich daß man dort vorschlägt, den Victoria-Park (tatsächlich mal mi ‚c‘ geschrieben, da im Auftrag des guten Jebens), GRÖSSER zu machen, als ursprünglich vorgeschlagen! Wohingegen der Minerva-Park etwas kleiner werden soll (?).

Victoria soll etwa 4 ha größer und Minerva etwa 3 ha kleiner werden. Alles in Allem also ein PLUS von 1 ha! WARUM das so ist, erscheint merkwürdig, denn die bisherigen Grenzen waren eigentlich bisher durch Wege, Straßen oder Landesgrenzen festgelegt.

Natürlich könnte das Problem der nichtvorhandenen ‚Ausgleichsflächen‘ da eine Rolle gespielt haben, aber dazu liegen noch keinerlei nähere Informationen vor.

Und dazu kamen dann noch die der Öffentlichkeit gegenüber gemachten Äußerungen über die angebliche Größe der ‚Großen Heide‘, die inzwischen zu dem Lieblingsbegriff der Politik und dem Bezirksamt Wandsbek geworden ist. Hört sich auch irgendwie niedlich an, oder? Irgendwie nach ‚Lüneburger Heide‘ oder so! So schön beruhigend.

Screenshot (1420)

Und hier beginnt es jetzt spannend zu werden, wenn man sich die ‚Ergebnisse‘ dieser umwerfenden Bürgerbeteiligungs-Veranstaltung in Stapelfeld betrachtet.

Screenshot (1421)

In dem Verkehrsgutachten sieht noch Alles genauso aus, wie wir es gewöhnt sind. Und auch die Planstraße A stößt genau dort auf die Alte Landstraße (L 222), wo sie von Anfang an hinsollte, natürlich deswegen, weil diese genau auf der Landesgrenze entlang läuft. Hier sehen wir als kleinen Bonbon noch, wie wenig Bürgerbeschwerden ernst genommen werden, obwohl man auf der ÖPD versprochen hatte, dieser Bürgerforderung  nachzugehen und sie zu berücksichtigen.

20160706_195336

Die Besitzer dieses kleinen Guthauses, das inzwischen ein Hotel sein soll, hatten sich nämlich auf der ersten ÖPD darüber beschwert, daß ihr Grundstück erheblich leiden würde, wenn dort diese neue Straße genau vor ihrem Haus auf die L 222 treffen würde. Sicherlich keinesfalls unberechtigt.

Wir wollen uns jetzt aber nicht so sehr mit der Planung für die neuen Gewerbegebiete beschäftigen oder der Bewältigung des zusätzlichen Verkehrs (das habe ich woanders abgehandelt), sondern mit der Fläche, die unser Bezirksamt Wandsbek, das Landschaftsplanungsbüro Jacob und TOLLERORT uns als Super-Ausgleichsfläche anpreisen. So eine Art ‚Heide-Park‘ für Arme. Auch darüber und den Schmu, der dahinter steckt, habe ich schon ausfürlich geschrieben.

In diesem Artikel möchte ich auf die Flächen das Augenmerk richten, die uns inzwischen als MÜLLKIPPEN bekannt geworden sind, deren Gefährlichkeit aber allenthalben abgestritten wird! Auch das wurde schon erwähnt.

Direkt neben dem Kleingartenverein 590, der selber auf Altlasten liegt.

Wie wir ebenfalls derzeit wissen, steht dieses Gelände zum Verkauft. Zu einem Schnäppchenpreis von 16,- €/ qm.

screenshot-1079

Nach unseren Recherchen handelt es sich um eine ehemalige Müllkippe auf den Grundstücken nördlich und südlich der Stellau mit den Nummern 1338 und 1339.

BORIS-HH-Brachland-Bachstuecken-Groesse

Diese Anzeige steht da schon seit längerer Zeit, aber bisher hatte NIEMAND ein Interesse daran, selbst ein Herr Jebens nicht, der doch sonst jeden Quadratmeter aufkauft, auf den er seine Finger legen kann. In der Anzeige wird, ohne das Problem des Mülls da unter der Erde anzusprechen, auf die geradezu unglaublichen Wertsteigerungen hingewiesen im Falle einer genehmigten Bebauung. Trotzdem liegt dieses Gebiet seit vielen Jahren brach (Näheres dazu in weiteren Artikeln hier im Blog). Warum, ist eigentlich offensichtlich, denn das Risiko für einen privaten Käufer dürfte nicht unerheblich sein, da Niemand weiß, was da tatsächlich vergraben liegt.

Jetzt aber betrachten wir uns die ‚Ergebnisse‘ dieses ‚Workshops‘ (Neudeutsch) in Stapelfeld, und da erkennt man, daß die Firma TOLLERORT, die ja im Auftrag des Bezirksamtes Wandsbek handelt, deren Vertreter auch dort waren, daß es plötzlich ‚Nutzungsmöglichkeiten‘ gibt! Oder auch nicht.

Zunächst werfen wir aber noch einen kleinen Blick auf die ‚Arbeit der Bürger, wo wieder in lächerlicher Kindergartenmanier die Meinung oder die Vorschläge festgestellt werden sollen. Auch hier wieder mit ‚Pünktchenkleben‘ etc.

Hier das Bord mit ein paar Fragen, von denen man wohl gerne die Meinung der Teilnehmer erfahren wollte. Allerdings dürfte den Veranstaltern das Ergebnis kaum gefallen haben, denn, bis auf wenige Ausnahmen (wer das wohl war?) plädierten die Teilnehmer dann doch lieber dafür, die Natur und die Landwirtschaft genau so zu lassen, wie es heute ist!

Allerdings müssen wir natürlich feststellen, daß es sich hier NUR um den Bereich ‚Große Heide‘ handelt, der eben nicht die Fläche des Gewerbeparks beinhaltet. DAS wurde man auch bisher nicht müde, immer wieder zu erwähnen!

17636967_1887319891547717_3243518525343913639_o

Man beachte da die nett formulierten Suggestivfragen. Aber nicht umsonst wird TOLLERORT ja überall dort eingesetzt, wo es kritisch um das Wohlwollen der Bürger steht.

http://www.hamburg.de/wandsbek/grosse-heide/

Auf der OFFIZIELLEN Webseite der Stadt Hamburg unter dem Suchbegriff ‚Große Heide‘  kann man sich ein paar Dokumente runterladen, die uns Einblick geben sollen über die tollen Ergebnisse und irgendwie rege Beteiligung der Bevölkerung an diesen ‚Workshops‘!

http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_grosseheide/sites/default/files/public/downloads/170405_Ziele_angepasst_nach_Analyse-Workshop_0.pdf

Man ist geradezu gerührt, wenn man die Ziele dieser Bürgerbeteilgung liest. Im ersten Link gibt es die Wünsche und Hinweise der ‚Bevölkerung‘ und im zweiten die Legende dazu! Und jetzt wird es spannend. Auch und vor allem, was unsere beiden brisanten Grundstücke betrifft!

http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_grosseheide/sites/default/files/public/downloads/170330_Inhaltliche_Hinweise_-_Auftaktveranstaltung_Online-Beteiligung_Stellungnahmen.pdf

http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_grosseheide/sites/default/files/public/downloads/170330_Legende_Inhaltliche_Hinweise_-_Auftaktveranstaltung_Online-Beteiligung_Stellungnahmen_0.pdf

Screenshot (1423)

Interessant sind hier auf dem Gebiet der Müllkippe die Punkte 12, 13 und 14 in GRÜN.

Daß die meisten Teilnehmer ganz offensichtlich für den Erhalt der Gesamtfläche einschließlich der Gewerbegebiete waren, wird es wohl auch in Zukunft einen argumentativen Spagat der Behörde und der Politik erfordern, auf dessen Lösung ich ja schon mehr als nur gespannt bin.

Screenshot (1424)

Zunächst wird der Erhalt des Ist-Zustandes der Fläche gefordert. Das dürfte aber keinesfalls im Interesse des derzeitgen Besitzers sein, der es ja gerne verkaufen möchte, und erst recht nicht in dem des zukünftigen Käufers! Denn was soll man mit einer Fläche anfangen, die zwar billig aber unbenutzbar ist? Und aus lauter Menschenfreundlichkeit wird er sicherlich nicht erlauben, da ein Naherholungsgebiet einzurichten, an dem er nicht profitiert.

Aber HALT! Es gäbe da doch eine Lösung!

Punkt 13 erwähnt HAMBURG! Man zählt dort offensichtlich diese Fläche zum HAMBURGER GRÜNLAND, obwohl sie doch bis heute in Privateigentum ist?

Und unsere Politiker werden ja nie müde, uns im Falle von leerstehenden Gewerbeflächen zu verklickern, daß man keine Verfügungsmöglichkeiten über Flächen habe, die in Privatbesitz sind.

Und im Punkt 14 fordert man sogar, nach gründlicher Untersuchung der Problemfläche, DIESE unbedingt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen!

Wie gesagt: Der derzeitige Besitzer wird das kaum ohne größere Gegenleistungen tun.

Tja, was könnte man aus solchen Äußerungen schließen? Ich wage mal, dieses zu tun!

Der HAMBURGER SENAT braucht das neue Gewerbegebiet und will es unbedingt durchsetzen! Klar. Das ist inzwischen allgemeiner Stand der Erkenntnis. Ebenso weiß man aber in der Politik und Verwaltung, daß es inzwischen immer mehr Büger gibt, die diese Pläne keinesfalls prickelnd finden, ja diese sogar vehement ablehnen! Und DESWEGEN muß nun ein weiterer Bonscher her!

Zwei hatte man ja schon den Bürgern zum Fraß vorgeworfen: Den vor Jahren abgelehnten Interkulturellen Garten und das Erdbeerfeld, wenn auch in stark verkleinerter Form, wieder aufleben zu lassen.

Jetzt aber kommt eben diese doch recht große Fläche ins Victoria-Monopoly!? Immerhin nahezu 50.000 qm! Und das auch noch NATUR PUR! Dem Anschein nach jedenfalls.

20160622_205345

Alles Grün (jedenfalls im Sommer), dichter Baumbestand und brachliegende Flächen, auf der sich Natur nur so tummelt!

20170402_142531

Noch ein Blick von der Seite südlich der Stellau nach Norden hin. Die schwarzen Wolken, die über der Müllkippe liegen, könnten als Symbol dienen.

20170413_122422

DAS MUSS UND KÖNNTE ERHALTEN BLEIBEN!

Nur wie?

Indem man dem derzeitigen Besitzer (vielleicht kann man ja bei der vorhandenen Problematik den Preis noch etwas drücken?) diese Fläche ABKAUFT!

800.000,- €! Was ist eine solche lächerliche Summe, wenn man sich dafür ein tolles Interkommunales Gewerbegebiet einhandeln kann?

Und das Ganze setzt man dann auf die allgemeine Rechnung, die für den B-Plan ‚Rahlstedt 131‘ eh dem Steuerzahler aufgemacht werden wird!

In einem solchen Fall bräuchte man keine Erlaubnis mehr von einem PRIVAT-BESITZER einholen, der bei Nichtverkauf natürlich niemals sein Einverständnis für eine derartige ‚Nutzung‘ geben würde! Jetzt wäre ja die Stadt selber der Besitzer!

Und der derzeitige Besitzer würde sich, verständlicherweise, die Hände reiben.

BINGO! Warum ist man eigentlich nicht schon früher auf diese glorreiche Idee gekommen?

Und sollte man doch noch bei einer Nutzung den Boden überprüfen müssen, so beauftragt man dafür eine der erprobten GEFÄLLIGKEITSGUTACHTERFIRMEN, die der Stadt, in diesem Falle der BUE, gerne, gegen ein bißchen Kohle versteht sich, attestieren werden, daß der Boden harmlos und die Hochspannungsleitung völlig ungefährlich ist!

Wer würde da schon ein anderes Ergebnis erwarten?

Die LÜGEN der POLITIKER über UNABHÄNGIGE (Verkehrs)GUTACHTEN !

Erste Reaktion von Jens Seligmann vom Bürgerverein Rahlstedt.

Dieser Verein trat mal ziemlich negativ in Erscheinung, als er auf der ÖPD vehement FÜR den Victoria-Park eintrat. Ich erinnere mich nicht mehr, ob das Herr Seligmann selber war, aber der Verein machte sich damit bei den Anwesenden ziemlich unbeliebt.

Re: Die LÜGEN der POLITIKER bei Verkehrsgutachten!
12.04.2017 um 13:12 Uhr
Von: Jens Seligmann

Sehr geehrter Herr Napp,

ich respektiere Ihren Kampf gegen die Pläne zum Bau des Victoriaparks.
Sie versenden ungefragt Mails und ich möchte Sie daher dringend bitten,
aus Datenschutzgründen wenigstens den Verteiler zu verbergen.

Sie werden es wahrscheinlich nicht glauben (das kann ich dann nicht
ändern), aber ich habe am Anfang tatsächlich die Mühe gemacht, Ihre
Zusammenstellung zu lesen.
Nach etwa 20 Seiten habe ich dann aufgegeben. Nicht etwa, weil das Thema
uninteressant ist, sondern die Polemik einfach unerträglich wurde.
Schade, das Ihnen ein sachliche Auseinandersetzung offenbar nicht
möglich ist.
Das ist meine ganz persönliche Meinung.

Mit freundlichem Gruß
Jens Seligmann

Nun ja, Polemik ist eine wichtige Form der politischen oder kabarettistischen Auseinandersetzung. Wenn man die nicht mehr abkann, sollte man sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen.

Bei unserem Problem ist Polemik besonders angebracht. Das habe ich ihm auch geantwortet.

Unsere Politiker und Beamten wollen es ja gerne, daß wir mit denen ‚vernünftig‘ und ’sachlich‘ zusammenarbeiten, allerdings verstehen DIE darunter, daß wir deren Forderungen und Vorgehensweise akzeptieren!

spd-luegenbolde

So, nun ist das ’neue‘ und sicherlich absolut UNABHÄNGIGE Verkehrsgutachten raus!

In diesem Fall verweise ich noch einmal auf meinen Artikel zur ‚LÜGE von der Lösung der Verkehrsprobleme‘, in dem schon Einiges über die angebliche Unabhängigkeit der städtischen und privaten ‚GUTACHTER‘ steht!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/05/die-luege-von-der-loesung-der-verkehrsprobleme/

Alleine die Bezeichnung ‚GUTACHTER‘ ist ja schon der Treppenwitz schlechthin!

Nach intensivem Studium verschiedener Gutachten (Jacob, ARGUS, Nord Consult etc.), die im Auftrag von Städten und Landkreisen erstellt wurden (für viel Steuergeld versteht sich) kommen diese IMMER zu genau dem Ergebnis, das der Auftraggeber vorgegeben hat!

In der Drucksache für die Sitzung des Planungsausschusses am 18.4.2017 heißt es ja schon, daß dieses Gutachten von einer Firma (BKP) erstellt wurde, die im Auftrag DES PLANUNGSBEGÜNSTIGTEN arbeitete, was nichts anderes heißt: IM AUFTRAG VON JEBENS! Mitfinanziert durch Steuergelder?

JEBENS ist der Immobilienhai, der unbedingt sein ‚wunderbares‘ Gewerbegebiet MERKURPARK erweitern will und dafür die politischen Gegebenheiten gut zu nutzen weiß!

Dank seiner offensichtlich hervorragenden ‚BEZIEHUNGEN‘ zu den regierenden Parteien SPD (zB mit den Herren Buschhüter, Wysocki ud Dressel) und den GRÜNEN (personifiziert durch Oliver Schweim) ist Jebens natürlich voll umfänglich darüber informiert, daß vor allem die SPD in einem erheblichen Zugzwang agiert, da diese sich schon sehr früh auf die Erweiterungen der Gewerbegebiete und der Schaffung des ERSTEN INTERKOMMUNALEN GEWERBEGEBIETES in Deutschland festgelegt hat. Spätestens 2010 haben sich die Länderregierungen von Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen festgelegt.

DIE KÖNNEN INZWISCHEN gar nicht mehr anders, als stur ihren Weg zu gehen, was Jebens eiskalt ausnutzt!

Die Forderung der Wandsbeker CDU nach einem UNANHÄNGIGEN VERKEHRSGUTACHTEN wurde klammheimlich von den Regierungsparteien in die Tonne gedrückt und statt dessen zaubert man jetzt ein Gutachten aus dem Hut, das VOM BEGÜNSTIGTEN bezahlt wurde! Man kann nur hoffen, daß die CDU sich dieses nicht gefallen läßt!

WAS, bitte, denkt man sich eigentlich innerhalb der Parteien, was so ein ‚Gutachten‘ bringen soll? Glaubt man wirklich, daß ein solches tatsächlich UNABHÄNGIG wäre? Sind die wirklich derart naiv? Sind die wirklich derart dumm, daß sie sich von solchen Sachen überzeugen lassen, die noch nicht einmal das Papier wert sind, auf das sie gedruckt wurden?

OFFENBAR TUN SIE DAS! Tut sich nur die Frage auf, WARUM sie das tun?

Drucksache20-4219Verkehrsgutachten0317

Die Gutachter gehören natürlich der gleichen Mischpoke an, die schon die vorherigen Sachen gegen gutes Geld erstellt hatten: ARGUS, BKP und WFW NORD CONSULT!

Und das Ergebnis sollte Niemanden in Erstaunen versetzen, denn es war, wie ich das mal sehe, selbstredend schon vorher festgelegt!

Das ist ungefähr genauso vertrauenswürdig, wie die Sachen vom Landschaftsplanungsbüro Jacob und derem Wurmfortsatz TOLLERORT! Grimms Märchen waren ein wissenschaftliches Sachbuch, verglichen mit diesen Machwerken.

Auch diese (Jacob und TOLLERORT) standen und stehen im Auftrag BEIDER SEITEN: Dem Investor Jebens UND dem BEZIRKSAMT WANDSBEK, was der Angelegenheit kaum ein glaubwürdiges Mäntelchen umhäbt!

Für mich grenzt das schon an KORRUPTION!

Auch hier versuchen Beamte und Politiker uns zu belügen, daß die berüchtigte Schwarte kracht!

In meiner Schrift hatte ich ja schon diverse Firmen vorgestellt, die eigentlich IMMER für Stadt, Land und Privatleute in Lohn und Brot stehen und schon ‚VORGEFERTIGTE‘ Papiere abgeben, die im Ergebnis IMMER dem vorgegebenen Ziel entsprechen! DIESE machen reichlich Kohle mit diesen ‚GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN‘ und wollen sich natürlich die Laune der Auftraggeber nicht verscherzen! Klar! Kann man aus deren Sicht verstehen! Man beißt nicht die Hand, die einen füttert!

VON EINEM UNABHÄNGIGEN GUTACHTEN kann da wirklich nur ein Dummkopf faseln!

Und jetzt sitzen da ein paar gewählte angebliche  ‚VOLKSVERTRETER‘ und stimmen über etwas ab, was ihnen vorgesetzt wird, ohne auch nur mal eine einzige Sekunde darüber nachzudenken oder gar ein schlechtes Gewissen zu haben, obwohl sie genau wissen, daß sie ihre Wähler betrügen und NUR zum Wohle eines Immobilienhais arbeiten! Sie sitzen da und stimmen genauso ab, wie es ihnen der Senat vorgegeben hat!

So etwas nennt man STIMMVIEH!

Tja, das erinnert mich daran, daß es auch in der seligen DDR Usus war, daß das ‚Parlament‘ immer zu fast 100% so abgestimmen mußte, wie es das POLITBÜRO vorgegeben hatte! Und darüber haben wir gelacht und dieses Verhalten UNDEMOKRATISCH genannt! Allen voran auch unsere Politiker hier im ach so demokratischen Westen!

Aber WIR werden JEDEN EINZELNEN dafür verantwortlich machen für den Mist, über den er abstimmt!

Hier noch mal die Liste der Planungsausschuß-Mitglieder, damit wir uns deren Namen merken können! JEDER VON IHNEN ist MIT SEINEM NAMEN für das verantwortlich, wofür er seine Pfote hebt, um mit ‚Ja‘ zu stimmen!

Und bei ‚Angeordnetenwatch‘ oder auch persönlich in den Sitzungen werden wir das Abstimmungsverhalten für oder gegen die Bürger protokollieren!

PlanungsausschussWandsbek

Am Tage der nächsten Wahl werden wir die Parteien (egal, bei welcher Art Wahlen das sein wird) zur Rechenschaft ziehen! Und jeder Kandidat der Befürworter-Parteien wird es in Rahlstedt, vor allem aber in Großlohe, verdammt schwer haben! Dafür werden wir sorgen! Und sei es, daß wir neben jedem Werbetisch stehen und der Bevölkerung erzählen, was für Lügner die Kandidaten doch sind.

Da nützen keine vollmundigen Versprechen, man täte doch Alles für das Wohl der Bürger, wenn man hinten herum diese heren Worte mit den Kampfstiefeln im Dreck zermalmt!

Hier wird derzeit DEMOKRATIE perfekt ad absurdum geführt! Danke!

Nun kommen wir zu den Erstellern dieses ‚Gutachtens!

Die amtliche Drucksache nennt uns zwei Namen bzw. Firmenbezeichnungen:

Wolfgang Bielke und dessen Firma BKP und die WFW Nord Consult!

Der gute Bielke ist uns Beobachtern neu, aber nicht NORD CONSULT, denn dieser Laden hat auch schon das mehr als obskure ‚Gutachten‘ für Stapelfeld erstellt! Das lesen wir im obigen Artikel zur Lösung der Verkehrsprobleme!

Geben wir mal BKP bei Google ein, kommt man auf keine gültige Internetseite. Und das Gleiche gilt auch für den guten Ingenieur Bielke selber. Warum haben ordentliche Firmen heutzutage keinen ordentlichenWebauftritt? Dabei gehört das doch eigentlich zur Basis einer jeden ordentlichen Firma!

Oder sollte ich gar zu dem Schluß kommen müssen, daß es sich NICHT um ordentliche Firmen handelt?

Screenshot (1418)

Auch in dem vfis ist dieser werte Herr offiziell kein Mitglied, wohl aber die WFW Nord Consult oder die bei unserem Thema ebenso berüchtigte Firma ARGUS!

Screenshot (1419)

Hier deren (ARGUS) nahezu unglaubliche gutachterische Leistung aus dem Gefälligkeitsgutachten vom Dezember 2015!

Screenshot (1366)

Oder eben die Nord Consult (wobei bei mir schon die Bezeichnung ‚Consult‘ allergische Regaktionen hervorruft, wenn man bedenkt, wer oder was oft hinter solchen Bezeichnungen steckt).

Die wollten uns, natürlich im Auftrag Jebens, die Gewerbeparks als ‚GÖTTLICH‘ verhökern! Für wie dämlich halten die uns eigentlich? Aber sein Architekt bezeichnete den Victoria-Park ja auch schon als ‚WUNDERLAND‘!

einfachgoettlich

Und in deren letzter Kasperle-Vorstellung in Stapelfeld (ich schrieb darüber in dem besagten Artikel) kamen diese ‚Spezialisten‘ zu dem Schluß, daß man den aufkommenden zusätzlichen Verkehr sehr einfach dadurch lösen könne, daß man ein paar Schilder aufstellt, eine Verkehrsinsel hier und eine Bushaltestelle auf Straßenmitte dort baut.

Diese Vorschläge zeigen eine geradezu unglaubliche Naivität und UNPROFESSIONALISMUS, daß sich dem Leser die Nackenhaare sträuben.

Hier nun zum ‚Gutachten‘. Zunächst gelangen wir auf die Ankündigung für die Sitzung des Planungsausschusses und über diese zum Gutachten:

Das Klohpapier, um das es hier grundsätzlich geht:

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45-181-136743646146/743646146/01207384/84-Anlagen/01/VTU_Bericht_170314.pdf

Und der Anhang dazu:

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45-181-136743646146/743646146/01207384/84-Anlagen/02/VTU_Bericht-170314-Anlagen.pdf

Eigentlich sollten gerade die Stapelfelder sich komplett verscheißert fühlen, wenn man mich fragt! Die sollten nun aber wirklich auf die Barrikaden gehen und sich KEINESFALLS an dummerhaftigen Veranstaltungen, wie zur ‚Großen Heide‘ beteiligen.

Hier der Ausschnitt mit den ‚Bauplanungen‘ zur Lösung des Problems, das es, nach Meinung der Nord Consult, eigentlich gar nicht in größerem Umfang gibt!

Screenshot (1373)

Ist das möglich? Antwort natürlich: NEIN!

Jeder noch so tumbe Autofahrer wird sich trotzdem für eine Ortsdurchfahrt entscheiden, wenn die Alte Landstraße, wie oft am Tag, verstopft ist. Und der Bus fährt derart selten, daß man kaum längere Zeit hinter so einem stehen muß.

Machen die Autofahrer doch heute schon!

20160724_171837

Die EINZIGE LÖSUNG ist, und die verantwortlichen Planer in Behörde und Politik wissen das natürlich ganz genau, DIE RÜCKKEHR DES RING 3, in welcher Form auch immer!

Die große LÜGE von den Arbeitsplätzen!

WIR SCHAFFEN ARBEITSPLÄTZE!

DAS ist das TOTSCHLAGSARGUMENT für nahezu alle Handlungen, die die regierenden Parteien, egal welche, zu allererst anführen, wenn es darum geht, gravierende Eingriffe in die Umwelt vorzunehmen, vor allem, wenn man neue Industrie- und Gewerbeflächen einrichten möchte, die ja zum größten Teil nicht auf Altflächen errichtet werden sollen, sondern auf neuen, die vorhandene Grünflächen versiegeln und die Natur schwer treffen würden.

ARBEITSPLÄTZE! WER, bitte, wagt es denn schon, dagegen sein Wort zu erheben? WER wagt es, diese These zu hinterfragen, in Zeiten, wo wir zwar angeblich immer weniger Arbeitslose haben, in Wirklichkeit die Zahlen aber immer noch erschreckend hoch liegen! Man würde sich ja umgehend als ASOZIALER DENKER entlarven. Dann lieber doch das Maul halten oder willig mitstimmen!

Diese Zahlen stammen von der Partei DIE LINKE und dürften die Realität widerspiegeln. Wir alle wissen, daß die Regierungen immer gerne die Zahl der Arbeitslosen kaschieren und Viele geschickt nicht in die Statistik einrechnen, damit diese hübscher aussieht.

Arbeitslosigkeit2017

Auch und gerade unter dem Blickpunkt einer beruflichen Integration von Millionen nicht ausgebildeter Zuwanderer wird dieses Thema wieder brandaktuell. Auch in unserem Falle, dem VICTORIA-PARK! Arbeitsplätze müssen her, egal, was es kostet!

Wir schauen zunächst einmal auf die Webseite der Hamburger SPD-Fraktion:

http://www.spd-fraktion-hamburg.de/wir-ueber-uns.html

 Wir über uns

Herzlich willkommen bei der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Für das, was die Menschen in Hamburg bewegt, haben die Abgeordneten der SPD immer ein offenes Ohr. Denn die politische Arbeit der SPD-Fraktion lebt vom engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt. Sprechen Sie Ihre SPD-Abgeordneten an. Besuchen Sie eine Sitzung der Bürgerschaft oder eines Fachausschusses. Machen Sie sich ein Bild davon, wie die Abgeordneten der SPD Politik für Hamburg gestalten.

Jou! DAS nenne ich mal erfreulich! Die leben im ENGEN AUSTAUSCH mit uns Bürgern! Klar! Erleben wir tagtäglich hautnah! DESHALB haben die auch umgehend unser Bürgerbegehren abgeschmettert und die ganze Angelegenheit um den ersten interkommunalen Gewerbepark Deutschlands an sich gezogen (evoziert)! Eine wirklich sehr bürgernahe und demokratische Handlungsweise!

Hier noch mal ein Blick auf die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten (von den GRÜNEN gar nicht zu reden), die es klaglos dulden, daß der Senat offensichtliche Begehren der Bürger mal eben evoziert und manchmal sogar die Bürgerschaft selber damit entmachtet! Natürlich IMMER zum Wohle der Stadt und der Bürger!

Wie sagte es mal Herr Wysocki (in der Mitte des Bildes) so schön zu mir: „Herr Napp, Sie müssen nicht immer nur an sich selber denken, sondern an das große GANZE.“

MZ

Hier sehen wir die SPD-Fraktion, die in all ihrer SOZIALEN GÜTE völlig vergißt, daß es in Hamburg auch noch BÜRGER gibt, die unter Umständen andere Interessen haben, als eben diese Herrschaften. Wenn ich das Grinsen von Leuten wie Buschhüter, Wysocki oder Dressel sehe, wird es mir schwummerig im Magen!

Ich zitiere mal Ole Torben Buschhüter von seiner eigenen Webseite vom 1. November 2016:

http://www.buschhueter.de/die-gewerbeflaeche-viktoriapark-gut-fuer-mensch-und-natur/#comment-524

Die Gewerbefläche Viktoriapark – gut für Mensch und Natur

Hamburg als wachsende Stadt braucht nicht nur mehr Wohnungen für seine Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Arbeitsplätze und gesunde Landschafts- und Naturräume. Das eine geht nicht ohne das andere. ….

Werden überhaupt neue Gewerbegebiete benötigt?

Im Osten der Metropolregion Hamburg gibt es einen ausgeprägten Gewerbeflächenbedarf. Allein in Wandsbek sind nur noch insgesamt rd. 18 ha Gewerbeflächen verfügbar, so dass es eines neuen Entwicklungsgebietes bedarf, um der Nachfrage bis 2025 gerecht werden zu können. Deshalb wurde ein Gutachten erstellt, das beiderseits der Landesgrenze Potenzial für mehrere Gewerbeflächenentwicklungen identifiziert hat. ….

Entstehen im Viktoriapark überhaupt neue Arbeitsplätze?

Es ist davon auszugehen, dass in den Viktoriapark auch Unternehmen ziehen werden, die bereits in Hamburg ansässig sind, aber an ihrem derzeitigen Standort nicht mehr wachsen können. In den benachbarten Gewerbegebieten war das jedenfalls auch so. Viele Arbeitsplätze ziehen also nur um, viele kommen aber auch neu hinzu. Wer das ablehnt, verwehrt erfolgreichen Hamburger Unternehmen die Möglichkeit, ihre Arbeitsplätze in unserer Stadt zu erhalten und durch Wachstum neue zu schaffen. Wenn wir solchen Unternehmen in Hamburg keine Entwicklungsperspektive bieten, werden sie früher oder später die Stadt verlassen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen gingen für Hamburg verloren.

Tja, Herr Buschhüter von der SPD. Da sind schon mal ein paar Behauptungen, die einer näheren Untersuchung wert sind. Zum Beispiel die Zahl der freien Gewerbeflächen und der tatsächlich entstehenden Arbeitsplätze.

Zunächst zu den angeblich so wenigen freien Gewerbeflächen in Wandsbek. Hier lügt Herr Buschhüter oder es ist einfach nicht informiert!

Auf der Seite des SPD-Politikers Rainer Schünemann (geschrieben 2012, aber immer noch hochaktuell) aus Wandsbek ist Folgendes lesen:

„In Wandsbek hat es in den vergangenen Jahren Neuausweisungen von 88,5 ha (!) Gewerbeflächen gegeben (Höltigbaum, Merkurpark, Wragenkamp, Güterbahnhof Marienthal und aktuell Jenfelder Au). Es werden im gerade veröffentlichten Wandsbeker Gewerbeflächenkonzept knapp 20 ha freie Gewerbeflächen für ansiedlungswillige oder expandierende Betriebe in Wandsbek genannt. ….

 Uns ist im kommunalpolitischen Bereich nichts darüber bekannt, dass etwa im Bereich der Wandsbeker Wirtschaftsförderung ein Mangel an Gewerbeflächen beklagt würde und dadurch Betriebe reihenweise von einer Ansiedlung absehen müssten.“

http://www.rainer-schuenemann.de/wohnungsbau-kontra-gewerbe/#more-437

Dazu die Zahlen aus der Kleinen Anfrage der FDP vom 07. Oktober 2016, wobei wir der FDP ja wohl kaum eine besondere Nähe zur normalen Bevölkerung zu unterstellen brauchen.

https://kleineanfragen.de/hamburg/21/6203-gewerbeflaechen-in-wandsbek

2012 23,1 ha

2013 27,8 ha

2014 27,0 ha

2015 26,0 ha

2016 48,9 ha

Das sagt wohl Alles!

Nun zu den angeblich entstehenden Arbeitsplätzen:

Dazu möchte ich aber den Blick des geneigten Lesers zunächst ein wenig über den Hamburger Tellerrand hinaus lenken, denn leider sind wir ja nicht das einzige Bundesland, das Probleme mit neuen Gewerbegebieten hat.

Dazu blicken wir kurz nach Bayern, dem Bundesland der unbegrenzten Möglichkeiten.

Der kleine Ort Mühlacker, von dem unsere Leser sicherlich vorher noch nie etwas gehört haben (ich auch nicht), kämpft auch mit und um ein großes Gewerbegebiet, das dabei ist, die Wohnqualität des Ortes entscheidend zu schwächen, so wie wir es auch in Großlohe und Stapelfeld haben werden, wenn die Pläne Realität werden sollten.

http://www.lebenswertes-muehlacker.de/category/arbeitsplaetze/

November 2016 Mühlacker, Bayern….

Neue Gewerbegebiete auszuweisen heißt auch, dass dort, wo diese Betriebe bisher im Innenbereich waren, meist ungenutzte Gewerbebrachen zurückgelassen werden. ….

Es ist ein Irrglaube, dass zusätzliche Gewerbegebietsausweisungen auch automatisch mehr Geld in die Kassen der Städte spülen. Seriöse Institute für Stadtforschung kommen zur Aussage, dass „…Bei einer Erschliessung von Gewerbegebieten im Außenbereich der Gemeinden … der Saldo der Erträge und Kosten negativ“ ist. Und dass „Erschließungsmaßnahmen, die nur mit dem Umzug von Betrieben innerhalb der Gemeinde belegt werden … wenig bis keine fiskalische Rentabilität erwarten“ lassen. …..

Nicht zuletzt zerstören großflächige Gewerbegebiete unser schönes Landschaftsbild und den Erholungsraum! Dies sind, wie auch die Kultur, nicht zu unterschätzende „weiche“ Standortfaktoren, gerade auch, wenn es darum geht, ob jemand seinen künftigen Wohnsitz bei uns begründen will.

Was ist die Konsequenz daraus? Auch neue Gewerbegebiete sind irgendwann voll und verlangen nach „Mehr“.

Immer weiter so? Nein! Wir dürfen nicht erst morgen, sondern müssen heute überlegen, was übermorgen sein wird. Die Stadt muss umdenken, ihre Wirtschaftspolitik neu denken. Neue Strukturen müssen her, Innovationen gefördert werden. Flächen fressende, mit nur wenigen Arbeitsplätzen ausgestattete Firmenneubauten sind der Untergang von Stadt und Landschaft.

Im Falle von Barsbüttel, wo die Gewerbeflächen sicherlich bald doppelt so groß sind, wie der Ort selber, sieht man die Unrentabilität drastisch, denn der Ort ist hochverschuldet! Eigentlich sollten die doch in Geld schwimmen bei so vielen Gewerbesteuerzahlern!?

Und noch etwas weiter unten in dem Beitrag:

Die Gewerbe- und Industriefläche ist also in den letzten 15 Jahren schon deutlich überproportional gewachsen!

Die Bevölkerung Mühlackers sank in diesem Zeitraum von 26.011 Einwohner auf 25.649 Einwohner, also um -1,4%.

Das bedeutet: Immer weniger Einwohnern stehen immer mehr Gewerbe- und Industrieflächen gegenüber. Mit einer Neuausweisung von weiteren 25 ha (das wäre eine weitere Steigerung von 19% gegenüber heute!) wird dieses Verhältnis noch mal deutlich schlechter werden. Und das selbst dann, wenn die Bevölkerung durch Ausweisung neuer Wohngebiete wachsen würde.

Schließlich sehen wir uns noch die Arbeitsplätze in Mühlacker an: die Anzahl der in Mühlacker sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wuchs von 9.639 auf 10.029 Beschäftigte, also um 4%.

Man sieht also: einer starken Zunahme der Gewerbe- und Industrieflächen stand nur eine geringe Steigerung der Arbeitsplätze gegenüber. Die von den Befürwortern von Gewerbegebietsausweisungen gerne genannte Formel „neue Gewerbegebiete = mehr Arbeitsplätze“ lässt sich in den letzten 15 Jahren für Mühlacker nicht erkennen.

Wir lernen daraus, daß unsere Stadt Hamburg zum Beispiel dieses Problem noch nie angesprochen hat!

♦ Neue Gewerbegebiete schaffen nicht zwingend neue Arbeitplätze. Erst einmal kommt es zur Zerstörung von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft.

Zu DIESER VERNICHTUNG VON ARBEITSPLÄTZEN kommt dann noch hinzu, daß durch den völlig unsinnigen und rücksichtslosen Wettlauf um Gewerbegebiete, mit denen nicht nur schon lokal vorhandene Arbeitsplätze vernichtet werden (die Bauern und andere), sondern woanders eben diese auch noch ABGEWORBEN werden! Das heißt, man ermutigt Menschen, die anderswo durchaus in Lohn und Brot stehen, von dort wegzuziehen, womit sie die alten Wohnorte schwächen.

Dazu schauen wir noch einmal in den Koalitionsvertrag zwischen der SPD und den GRÜNEN von 2015:

Hamburgs Landwirtschaft stärken
Die hohen Ansprüche der Verbraucherinnen und Verbraucher an eine gesunde und umweltfreundliche Versorgung mit frischen und regionalen Lebensmitteln stellt für Hamburgs landwirtschaftliche Betriebe eine große Chance dar. Mit dem agrarpolitischen Konzept werden 64 Strategien aufgezeigt, die Entwicklung von Landwirtschaft und Gartenbau in den Hamburger Kulturlandschaften zu fördern. Die Koalitionspartner bekennen sich zur Ausweitung des ökologischen Landbaus.
Regionale Produkte stärken nicht nur die eigene Landwirtschaft in der Region, sondern bedeuten auch geringere Belastungen für die Umwelt. Deshalb unterstützen wir das Projekt „Aus der Region – Für die Region“. Es soll zu einem Leitprojekt der Metropolregion Hamburg werden.

Das klingt doch prima vor dem Hintergrund, daß man hier in Großlohe und Stapelfeld tausende von Quadratmeter Agrarland zubetonieren und den Bauern dort ihre Existenz nehmen will! Irgendwie sehr SOZIAL und noch viel GRÜNER!

Nun aber gehen wir mal zurück ins Jahr 1995. Damals wurde gerade der B-Plan ‚Rahlstedt 105‘ diskutiert, das den heutigen MERKURPARK des guten Jebens (auch der war damals schon involviert, genau wie heute) beinhaltete.

Dort lasen wir in Sachen ARBEITSPLÄTZE:

GutachtenRahlstedt105-1995

GutachtenRahlstedt105-Merkurpark-Arbeitsplaetze1

GutachtenRahlstedt105-Merkurpark-Arbeitsplaetze2

Wie deucht uns Allen diese Wortwahl doch so bekannt! Sind nicht die Herren Buschhüter, Wysocki und Schweim ohne Pause bemüht, uns tumben und ignoranten Bürgern zu verklickern, daß wir diese neuen Gewerbegebiete (gemeint sind jetzt natürlich der Victoria- und der Minerva-Park) brauchen!

JA, man versteigt sich sogar in die nicht nachweisbare Behauptung, es würden, ähnlich wie oben bei Rahlstedt 105, hauptsächlich LOKALE ARBEITSPLÄTZE gewonnen!

Herr OLIVER SCHWEIM von den GRÜNEN behauptete auf einer Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek, es würden 2500 Arbeitsplätze für GROSSLOHE entstehen!

Als ich ihn mit einem Zwischenruf aufforderte, dieses uns zu garantieren, bekam ich zwar keine Antwort, dafür aber eine Drohnung durch den Versammlungsleiter Pape, mich des Saales zu verweisen, wenn ich weiterhin stören würde.

Aber auch DIE LINKE in der Person des Abgeordneten RAINER BEHRENS fällt auf diese ‚Argumente‘ herein. Sie sieht NUR irgendwelche Arbeitsplätze und hinterfragt nicht, ob diese Versprechen auch haltbar sind! Außerdem ließ sich dieser Mann zu der bemerkenswerten Äußerung herab: „Ich gönne denen in Stormarn keinen Arbeitsplatz!“

GruenerLinker

Natürlich ist es ein originäres Ansinnen einer linken Partei, für Arbeitsplätze zu sorgen, aber dieser Mann sollte sich auch mal darüber informieren, ob diese denn auch wirklich enstehen! Ich denke, DAS kann und MUSS man von einem guten Abgeordneten verlangen können!

Dazu kommt, daß er gar nicht etwa in Großlohe wohnt, sondern im schicken noblen Alstertal. Ein Schelm, der sich was Arges dabei denkt, denn ich bin mir sicher, daß er nicht so vehement für ein neues Gewerbegebiet eintreten würde, wenn dieses 100 m neben SEINER Hütte errichtet werden soll! Nun ja.

Zurück zu Rahlstedt 105 und Herrn Jebens, der auch schon damals der Investor war!

Wie mir der SPD-Angeordnete EKKEHARD WYSOCKI auf einem Bürgertreffen persönlich erzählte (und er hat das auch NIE abgestritten), hat Herr Jebens in Sachen Merkurpark schon 1995 MIT FALSCHEN ANGABEN ZU ENTSTEHENDEN ARBEITSPLÄTZEN gearbeitet, und die SPD ist voll darauf reingefallen! Er nannte das damals einen VERTRAUENSBRUCH, stritt aber diese Aussage später ab. Nun ja.

Damals hat Jebens 6000 NEUE ARBEITSPLÄTZE versprochen! Heute, im seligen Jahr 2017, arbeiten im gesamten Merkurpark höchstens 600! Also noch nicht einmal 10% ! Und von denen dürfte nur eine knappe Handvoll tatsächlich neu entstanden sein! Und aus dem sozial problematischen Stadtteil Großlohe mit einem hohen Arbeitslosenanteil dürfte dort sicherlich Niemand in Lohn und Brot gekommen sein.

Stellt man sich mal morgens an die Einfahrt zum Gewerbegebiet, so sieht man alle möglichen Autos, von denen viele aus SH oder gar aus Mecklenburg-Vorpommern kommen.

Und jetzt wird mit 2500 Arbeitsplätzen hausieren gegangen, von denen nach obigem Beispiel dann allerhöchsten 200 dort arbeiten und KEINER neu entstehen wird! VOR ALLEM NICHT ORTSNAH zum Beispiel in GROSSLOHE!

Die ‚GUTACHTERLICHEN AUSSAGEN‘ sind also noch nicht einmal als Klohpapier zu gebrauchen! Zumal, wenn wir berücksichtigen, daß alle diese Untersuchungen nicht von unabhängigen  Institutionen stammen, sondern von Firmen, die gut und gerne von Stadt und Land mit solchen ‚Arbeiten‘ beauftragt werden und nett damit ihr Auskommen fristen! Alle diese sind reine GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN! Dazu gibt es mehr, wenn ich zur LÜGE DES VERKEHRS komme.

Fazit:
Selbst BUNDESWEIT ist es, trotz des WETTLAUFS zwischen oft sogar benachbarten Gemeinden (wie hier zwischen Hamburg und Barsbüttel) selten zu nennenswerten Steigerungen von Arbeitsplätzen gekommen, dafür aber zu viel Gewerbebrache, die Niemandem zu Gute kommt!

Dazu ein Auszug aus einem Fachbuch:

Gewerbegebiete und neue Arbeitsplaetze

Hier können wir das daran sehen, daß in ALLEN umliegenden Gewerbegebieten noch massenweise Flächen, Hallen und Büros leer stehen, und das nach VIELEN JAHREN derer Existenz.

Selbst im Merkurpark werden immer noch eben solche angeboten.

DSCF3203

Das Foto entstand vor etwa 1 Woche!

WOZU also braucht der Senat diese neuen Gebiete?

Er möchte damit keine neuen Arbeitsplätze schaffen, sondern NUR und AUSSCHLIESSLICH die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, um rund um Hamburg weitere Gewerbegebiete ausweisen zu können!

Gerade wird das Problem der PENDLER wieder diskutiert. Das paßt hier her, denn wenn es überhaupt neue Arbeitsplätze geben würde, dann ziemlich sicher KEINE ORTSNAHEN! Auch diese neuen Gewerbegebiet würden das Problem des Pendelns nur noch verstärken! Vom LKW-Verkehr ganz zu schweigen!

http://www.tagesspiegel.de/politik/arbeitswelt-pendlerleben-als-problem/19608992.html

Zitat: Wollte man spotten, könnte man sagen: Pendler wohnen im Grünen, in der Hoffnung, den Stress zu kompensieren, den sie gar nicht hätten, wenn ihre Arbeitswege kürzer wären. Aber zu Spott gibt die äußerst verfahrene Situation kaum noch Anlass: Die Zahl der Pendler ist 2016 auf einen neuen Rekordwert gestiegen – mit allen fatalen Auswirkungen auf die Umwelt (Zersiedelung, Verkehrsinfarkt, Dieselgate) und die Gesundheit der Betroffenen (Stress, Burn-out): 60 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer in deutschen Großstädten wohnen nicht dort, sondern im Umland und fahren täglich lange Strecken hin und zurück.

Mehr dazu und viele Dokumente findet man in meiner inzwischen über 165 seitigen Schrift, die man unter diesem Link runterladen kann:

https://www.dropbox.com/s/6q1h684521vmbky/Chronologie%20des%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20geplanten%20Umweltverbrechens%20150317.docx?dl=0