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Mißtrauen gegenüber Politikern wächst beständig, vor allem bei B-Plänen !

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Gerade brandaktuell berichtet das Hamburger Abendblatt in seiner Stormarn-Ausgabe über das Mißtrauen der Ahrensburger Bürger gegenüber ihren Politikern, wenn es sich um Baupläne handelt.

https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article214077015/Buerger-in-Ahrensburg-misstrauen-der-Politik.html

(Wenn Jemand den Artikel nicht lesen kann, kann er ihn von mir bekommen.)

21.04.18

Stadtentwicklung

Bürger in Ahrensburg misstrauen der Politik

….So fanden Politik und Bürger an diesem Abend nur schwer zueinander, den Grundkonflikt fasste ein Bürger sichtlich erregt mit diesen Worten zusammen: „Wir vertrauen Ihnen und der Verwaltung nicht. Was gebaut werden darf, wird auch gebaut.“ Nur eine Bürgerin hielt dagegen, sagte: „Uns geht es hier doch im Vergleich zu anderen Ortsteilen gut.“

Wie wir in Fachabhandlungen nachlesen können, findet der überwiegende Teil der Korruptionsfälle in Deutschland um den Bausektor und die darin verwickelten Politiker, Beamte und Planungsbegünstigten statt!

Und wenn wir selber im Fall von Rahlstedt 131 sehen, wie brachial und rücksichtslos die Politiker gegen den erklärten Willen der Bürger handeln, ist es kein Wunder, wenn die Menschen denen nicht mehr vertrauen, die zwar ohne Pause das Wort ‚Demokratie‘ im Munde führen, aber IMMER gegen diese Behauptungen handeln!

Sie arbeiten GRUNDSÄTZLICH, wie ich das sehe, für das Wohl der Multimillionäre, aber grundsätzlich NIE zum Wohl der Bürger oder gar der Natur, die denen absolut nichts gilt.

Es sind unsere etablierten Parteien von der CDU / CSU bis hin zur LINKEN, die ALLE in trauter Übereinkunft die Bürger bescheißen, wenn es um Bauangelegenheiten geht.

Die Einen faseln von bezahlbarem Wohnraum, die Anderen von neu entstehenden Arbeitsplätzen und die GRÜNEN davon, daß ihnen das Herz blutet, sie aber versuchen würden, das Beste herauszuholen!

Eines aber haben sie alle gemeinsam: Sie belügen die Bewohner drastisch, wenn man mich fragt!

Dazu auch der Fall des Öjendorfer Parks, zu dem es im Abendblatt einen guten Kommentar gab:

http://www.abendblatt.de/meinung/article209936947/Das-Vertrauen-ist-verloren.html

Aber darum geht es nicht. Vielmehr geht es um verloren gegangenes Vertrauen. Wenn selbst ein Koalitionsvertrag, in dem die Unantastbarkeit des Gebiets festgeschrieben wurde, nichts mehr gilt: Warum sollen die Bürger den Politikern überhaupt noch glauben?

Das Vertrauen der Bürger in die Politik sinkt rapide und treibt die Menschen in die Hände der rechten Rattenfänger, denen man die Argumente liefert, nach denen sie händeringend gesucht haben. Und das sind welche, die jedes Omchen bei sich vor der Haustür nachvollziehen kann!

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Unsere etablierten Parteien hören es gar nicht gerne, aber SIE SELBER sind es, die alles daransetzen, den Bürgern das Vertrauen in die Politik abzugewöhnen!

Im Falle des Victoria-Parks sehen wir das besonders drastisch, denn immer dann, wenn der Volkswillen zu stark zu werden droht, greifen sie zu undemokratischen Mitteln, wie der EVOKATION, was sie aber lieber mit dem Euphemismus ‚Anweisung‘ bezeichnen, was aber das Gleiche ist!

Wir durften uns schon von dem lokalen SPD-Mann Wysocki stundenlang erklären lassen, wie seiner Meinung nach, und das mag ja theoretisch richtig sein, Demokratie funktioniert.

Die Sache hat nur leider den entscheidenden Haken, daß die Praxis drastisch anders aussieht!

Wie im Falle der vielen kleinen Biotope oder Tieren, die zwar laut Gesetz streng geschützt sein sollen, dann aber, wenn das Senatsinteresse es erfordert, mit ein paar hergezauberten Ausnahmeregelungen, die allerdings nie für uns gelten, und ein paar Federstrichen eben doch jederzeit plattgemacht werden können!

Wir durften in Hamburg erkennen, daß Worte wie ‚Landschaftsschutz‘, Naturschutz‘ oder auch ‚Denkmalschutz‘ nichts gelten. Die sind noch nicht einmal einen Kericht wert! Wenn man nur einen Euro verdienen kann, verkaufen die Pfeffersäcke da oben auch ihre eigene Großmutter.

Das ist aber nicht Neues, denn schon 1900 nannte der erste Direktor der Hamburger Kusthalle Lichtwark die Stadt ‚Die freie und Abrißstadt Hamburg‘!

Er meinte damals zwar den Neubau der Speicherstadt, dem rücksichtslos gegen die Interessen der damals dort wohnenden Bürger durchgesetzt wurde.

OK, heute ist diese Speicherstedt ein Weltkulturerbe, aber damals sahen die betroffenen Bürger das verständlicherweise anders.

Und vielleicht hätte man ja mit ein bißchen rücksichtsvollerer Planung, die Speicher auch ein wenig woanders bauen können.

Oder unser Gängeviertel, das mirakulöserweise durch den Krieg völlig unbeschädig geblieben ist.

Das wurde erst 1959 ebenfalls gegen den Willen der Bewohner abgerissen, wobei man man als Vorwand unhygienische Verhältnisse anbrachte. In Wirklichkeit aber wollten UNILEVER und SPRINGER unbedingt dorthin, auch wenn die ganze Stadt noch mit riesigen Baulücken übersäht war!

Man stelle sich mal heute dieses Viertel wunderschön restauriert vor!? Dann hätte Hamburg noch so etwas wie eine Altstadt!

Ein paar kümmerliche Reste sind noch vorhanden, aber sie zeigen deutlich, was wir dank der GIER der Politiker verloren haben!

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Und das müssen wir eben immer noch erleben, denn Politiker lernen grundsätzlich NICHTS, und man muß leider feststellen, daß das offensichtlich für alle Parteien gilt!

Am Schlimmsten aber ist, wenn uns diese Kapeiken dann auch die Katastrophe als ‚AUFWERTUNG‘ verkaufen wollen, wie es im Falle des Victoria-Parks zum Beispiel unser GRÜNEN-Senator Kerstan mir gegenüber in einem Brief behauptet hat. Oder wie man es in den neuesten Begründungen des B-Planes nachlesen kann, die man uns dann demnächst auf der ÖPD pflichtgemäß verklickern möchte.

Aber da wir Bürger tatsächlich keinerlei Möglichkeiten haben, das Gewerbegebiet zu verhindern, ist das Ganze dann auch nur noch eine pseudodemokratische Farce!

DANKE, ihr lieben gewählten Politiker, denn ihr stärkt mit diesem Verhalten die Unzufriedenheit in der Bevölkerung und damit DIE NAZIS!

 

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