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Aufruf an BUND und NABU in Hamburg !

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Hier ein Foto der Stellau in Großlohe.

Und diese Arme soll AUFGEWERTET werden!

Kann man Natur AUFWERTEN?

Natürlich nicht!

Auch wenn DIE GRÜNEN das auch so finden, wird es deswegen nicht richtiger!

 

Der BUND beklagt gerade bitterlich, daß bei uns so viel zubetoniert werden soll im Rahmen des Gewerbegebietes Victoria- und Minerva-Park.

Das ist natürlich völlig richtig, nur wenn man das als UMWELTSCHUTZVERBAND nicht gut findet, MUSS man dagegen angehen. GERICHTLICH!

BUND und NABU haben natürlich die Möglichkeiten, eben dieses zu tun, und zwar BEVOR die ersten Planierraupen rollen! DANN IST ES ZU SPÄT!

Wir haben das beim Öjendorfer Park erleben dürfen!

Wenn man es mit der Sorge für die Umwelt ernst nimmt, MUSS man JETZT klagen, und nicht erst, wenn es zu spät ist!

Darum noch einmal mein Aufruf an BUND und NABU:

BITTE KLAGT gegen diesen B-Plan!

Wir können das nicht, weil wir kein Geld und keine anderen Möglichkeiten haben!

IHR KÖNNT DAS!

 

Hier der kurze Artikel:

https://www.bund-hamburg.de/service/meldungen/detail/news/45-hektar-wertvoller-naturraum-vor-dem-aus/

45 Hektar wertvoller Naturraum vor dem Aus!

17. Mai 2018

In Rahlstedt soll das neue Gewerbegebiet „Viktoria-Park“ entstehen, mitten in einem Landschaftsschutzgebiet.

45 Hektar wertvoller Naturraum stehen vor dem Aus! Im Osten Hamburgs auf der Grenze zu Schleswig-Holstein soll demnächst ein interkommunales Gewerbegebiet mitten im Grünen entstehen. Das Projekt, das auf Stapelfelder und Hamburger Stadtgebiet realisiert wird, trägt den verbrämenden Namen „Viktoria-Park“. Mit Blick auf das Thema Flächenverbrauch sind die Planungen vor allem deshalb so dramatisch, weil nahezu die gesamte Fläche des Gebietes unter Landschaftsschutz steht. Darüber hinaus werden auf Hamburger Seite fast 12 Hektar bestehende Ausgleichsflächen – also Flächen, die eigens dem Naturschutz dienen sollten – überplant und zugebaut. Damit zeigt das Beispiel „Rahlstedt 131 / Stapelfeld 16“ besonders eindrücklich, wie weit wir von einem nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource Boden und damit der Umsetzung eines Netto-Null-Ziels entfernt sind. 

Passend zum Thema laden der BUND Hamburg und die HafenCity Universität Hamburg ein zur Fachtagung „Netto-Null Flächenverbrauch – eine Vision für Hamburg?“ am 29. Juni 2018. Alle Infos, auch zur Anmeldung, gibt es hier.

Es genügt nicht, solche schönen und interessanten Tagungen abzuhalten, auf denen wundervolle Rede gehalten und Pläne geschmiedet werden!

Man MUSS auch PRAKTISCH ETWAS TUN!

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Offener Brief an die Naturschutzverbände !

Erst-wenn

OFFENER BRIEF AN UNSERE NATURSCHUTZ-VERBÄNDE !

Hamburg, den 12.4.2018

 

Liebe Verbände, die sich in Deutschland oder rund um Hamburg dem Naturschutz verschrieben haben.

Ich weiß, dass einige von Ihnen schon recht deutliche Stellungnahmen zu den Bebauungsplänen zwischen Rahlstedt und Stapelfeld abgegeben haben, aber das hilft uns nicht weiter, da diese für die Planer nur als FEIGENBLATT genutzt werden! Die Antworten auf die Vorschläge sind immer: Wir haben das zur Kenntnis genommen, werden das aber nicht umsetzen.

Man begründet das damit, dass man sich doch auch um den Naturschutz bemühen würde und die Landschaft aufgewertet würde, zum Beispiel bei der sogenannten ‚Großen Heide‘!

Am 17. April wird nun in Wandsbek über die öffentliche Auslegung der Pläne abgestimmt, und die Zustimmung ist zu 100% sicher, weil sie schon durch den Senat so festgelegt wurde.

Damit ist grundsätzlich die vorletzte Hürde zur Genehmigung gefallen.

Kommt es erst zu einer Genehmigung, ist jeder Widerstand rechtlich zwecklos und hilft uns und der Natur nicht weiter!

Eine Protestdemo zu veranstalten, wenn die Bagger schon rollen, wie zum Beispiel beim Öjendorfer Park, ist sinnfrei, denn man ist zwar mal in der Zeitung oder im TV, ändert aber NICHTS mehr. Desgleichen in der Hummelsbütteler Feldmark.

WIR hier in Großlohe MÜSSEN mit der Unterstützung der Verbände JETZT zur Tat schreiten!

Die Verbände MÜSSEN JETZT rechtliche Schritte einleiten, um noch das Schlimmste zu verhindern!

Nachgewiesenermaßen sind die Pläne zum Victoria Park erst der allererste Schritt zu etwa 10.000.000 qm Gewerbebebauung zwischen Rahlstedt, Trittau runter bis zum Autobahndreieck Ost! Ohne jede Rücksicht auf Naturschutzgebiete.

Dem müssen wir und die Verbände einen Riegel vorschieben, wenn uns die Natur tatsächlich am Herzen liegt und nicht nur zum Geldsammeln dient!

Die großen Naturschutzverbände sollten und MÜSSEN in der Lage sein, einen ordentlichen Fachanwalt zu stellen, der die Sache in die Hand nimmt, solange noch Zeit ist!

Es wäre jedenfalls sehr unglaubwürdig, wenn man protestiert, ohne eben auch die rechtlichen Schritte zu versuchen!

Ich fordere also hiermit alle Verbände, die den Naturschutz auf ihren Fahnen führen, auf, gegen die Stadt Hamburg und Schleswig-Holstein Klage einzureichen!

Ihre Verbände sind ausführlich über die Probleme informiert und auch rechtliche Stellungnahmen von Ihnen liegen schon vor. Da sollte es nicht sehr schwierig sein, auch eine Klage zu erheben!

Bitte zögern Sie nicht, wenn Ihnen die Natur tatsächlich etwas wert ist!

MfG

Jörn Napp

Bachstückenring 5

22149 Hambur

Tel: 01755825443

WO verstecken sich NABU und BUND ?

OFFENER BRIEF an NABU und BUND!

Liebe Freunde und Gegner.
Liebe Mitglieder und Vorstände der Naturschutzverbände.

Nabu-WoVersteckstDuDichKleineHaselmaus
Die kleine Haselmaus war das Tier des Jahres 2017.
Und wenn wir mal beim NABU im Haus der wilden Weiden im Höltigbaum vorbeisehen, gibt es da so ein niedliches Kinderbuch ‚Wo versteckst du dich, kleine Haselmaus?‘.
Die TAZ war da schon etwas weiter und betitelte einen Artikel mit ‚Aus die Maus‘!
Da es nun bald der kleinen Haselmaus im Bereich Rahlstedt-Großlohe an den Kragen gehen wird, frage ich mich, WO die Reaktionen der großen Umweltverbände bleinen, die des NABUs und des BUNDes?
Wollen die der Vernichtung der kleinen Haselmaus klaglos und ohne Widerstand einfach so zusehen?
Wollen die sich in das System der angeblichen Gutachten mit einspannen lassen?
Oder wollen die endlich klagen gegen diese riesigen Umweltzerstörungen?
Es kann nicht angehen, daß man Kindern erklärt, man müsse die Haselmaus schützen, aber dann, wenn es darauf ankommt, nur tatenlos zuzusehen!
Daß WIR recht haben mit den ohne Pause wachsenden Gewerbegebieten zwischen Rahlstedt, Trittau und dem Autobahndreieck Ost (etwa 10.000.000 geplante Quadratmeter!) sehen wir an den jüngsten Äußerungen des Wirtschaftsministers von Schleswig-Holstein.
Es wird jetzt langsam höchste Zeit, daß die Verbände in Aktion treten!
Laut dem obigen Minister sollen schon DIESES JAHR die Bagger anrollen!
Ob sich die kleine Haselmaus darüber freuen wird?

Wohin soll sie umziehen während der jahrelangen Bauarbeiten?
Ganz ohne Beschützer hockt sie da!
Ich hoffe, ich irre mich.
MfG
Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443

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Die Instrumentalisierung des Widerstandes!

Markt080717GrosseHeideAbschlussveranstaltungsHinweis

Ganz so, wie ich es vorausgesagt hatte, ist es gekommen:

Ein paar von Uns, wenn auch nur sehr wenige, haben leider an diesen erbärmlichen TOLLERORT-Veranstaltungen teilgenommen, genauso wie ein paar Personen unserer sogenannten Stadtteilversammlung Großlohe.

Als Begründung wurde genannt: Vielleicht kann man ja noch etwas Positives erreichen, wenn man sich da einbringt. Vor allem, wenn man das Gewerbegebiet sowieso nicht verhindern kann.

Daß sie sich damit zu genau dem gemacht haben, was die Politiker, die Verwaltung und Herr Jebens wollten, scheint Einigen immer noch nicht bewußt zu sein.

Dazu sollte man einfach mal den obigen Artikel lesen, der ja die Presseerklärung eben dieser Herrschaften ist.

….. haben sich ZAHLREICHE Bürgerinnen und Bürger in den Beteiligungsprozess eingebracht.

DAMIT wurde denen das umwerfende Argument geliefert, die Bürger hätten sich doch BETEILIGT und ihre Vorschläge vorgebracht. Prima!

Ich danke hiermit ganz offiziell all denen, die sich dort ‚eingebracht‘ haben und  sich damit aktiv gegen uns gestellt haben!

Aber ich danke auch den Umweltschutz-Verbänden, die da offensichtlich ebenfalls mitgemacht und den Landschaftszerstörern damit Rückendeckung verschafft haben!

In diesem Interview aus dem WOCHENBLATT vom 5.7.17 macht Olaf Scolz sogar stolz mit ÖJENDORF Werbung, wo sie gerade ein großes Stück des Park da platt gemacht haben!

„Hamburg wird durch dieses Wachstum SCHÖNER. Es entstehen auch Parks und Grünflächen, wo vorher lange Zeit Brachflächen waren oder ungenutzte Immobilien standen.“

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!

Eigentlich sollten jetzt ALLE Umweltschützer im Drudenfuß springen, denn sie sehen, gerade in Bezug auf ‚Öjendorf‘, wie sehr sie verscheißert werden! Aber umso mehr sollten und MÜSSEN sie begreifen, daß sie mit ’netten‘ Mitteln nicht weiterkommen, sondern nur der Zerstörung zuschauen können!

WOLLT IHR DAS?

Ich will ja nicht zu Gewalt aufrufen, wie gestern im Hamburger Stadtzentrum, aber es muß endlich etwas getan werden, und DAS bedeutet:

VOR GERICHT GEHEN!

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