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Astrid Hennies, SPD, und die Perversität des politischen Denkens!

AstridHennies-SPD060918

Erst mal ihre Webseite, damit man sich ein Bild davon machen kann, wie sich diese Dame selber sieht.

Natürlich rundrum positiv, was sich von selber versteht!

http://astrid-hennies.de/

Tja, liebe Leute.

Da bietet doch derzeit unsere lokale SPD-Abgeordnete Astrid Hennies eine Führung durch das Naturschutzgebiet Höltigbaum an!

Das ginge ja im Prinzip in Ordnung, denn über Naturschutz kann man gar nicht genug reden. Klar!

Zumal ja die GRÜNEN das nicht mehr so wirklich auf ihre Fahnen geschrieben haben, höchstens, um immer mal wieder das eine oder andere Omchen zu überzeugen, das keine weiteren Informationen hat!

http://astrid-hennies.de/veranstaltungen/naturkundlicher-rundgang-astrid-hennies-laedt-zur-fuehrung-durch-den-hoeltigbaum-ein/

Zitat: In Rahlstedt wohnen wir bereits jetzt mitten im Grünen. Und es wird hier noch grüner werden: „Unsere“ beiden Naturschutzgebiete – der Höltigbaum und das Stapelfelder Moor – sollen um mehr als 25 Hektar ausgeweitet werden. Das bedeutet noch mehr wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Platz zur Naherholung.

Sollte diese Dame damit die sogenannte ‚Große Heide‘ meinen?

Diese Frau Hennies ist aber ebenfalls zur gleichen Zeit dabei, die großflächige Zerstörung eines Landschaftsschutzgebietes nur wenige hundert Meter vom Höltigbaum entfernt zu unterstützen!

Dort soll, wenn es nach ihrer Mutterpartei SPD und den GRÜNEN geht, ein riesiges Gewerbegebiet ganz ohne Not und tatsächlichen Bedarf aus rein politischen Grundsätzen aus dem Boden gestampft werden, bei dem mindestens zwei hochwertige Biotope und hunderte von Metern unter strengem Schutz (dem Gesetz nach, nicht aber nach den Handlungen der Politiker und Beamten, denn für diese gelten solche Vorschriften nicht!) platt gemacht werden, was Astrid Hennies natürlich weiß!

Aber ich möchte wetten, daß sie dieses Faktum bei ihrem Spaziergang nicht erwähnen wird!

Wie bei den Planern von Rahlstedt 131, dem Victoria-Park, die ja auch gleichzeitig bei Rahlstedt 134 immer wieder betonen, wie sehr sie doch bemüht sind, die Natur zu schützen, versucht auch diese Dame sich ein NATURSCHÜTZER-MÄNTELCHEN umzuhängen, das ihr aber keinesfalls zugestanden werden kann und darf, denn auch SIE gehört zu denen, die kein Problem damit haben, unsere Natur großflächig zu zerstören, wenn es um die Interessen des Großkapitals geht!

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DAS hier wir ALLES zerstört!

Und das hier auch. Rechts der Stapelfelder Graben.

Genau an der Stelle, wo ich beim Fotografieren stehe, soll ein riesiger Verkehrskreisel entstehen für die Planstraße A nach Norden zur Alten Landstraße hinten hinter den Bäumen!

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Das hier links ist ein Biotop der Größe 8, von 8 möglichen Stufen, wobei das eben DIE HÖCHSTE ist.

Dort gibt es angeblich streng geschützte Tiere wie den Moorfrosch, der aber wohl, wenn es nach Astrid Hennies geht, ins Moor beißen muß!

Danke, Frau Hennies! Bei der nächsten Wahl werden wir alle hier in Rahlstedt uns daran erinnern, wie ‚aktiv‘ Sie sich für den ‚Naturschutz‘ eingesetzt haben!

 

Die erste Reaktion gibt es auch schon:

Sent: Thursday, September 6, 2018 5:05 PM
Subject: Gehen wir mit Astrid Hennies durch den Höltigbaum
Initiativen-Netzwerk Runder Tisch Walddörfer - schwarz
     Tel: 040 604 67 22      E-Mail: niels.hanszen@hamburg.de
Freunde des Initiativen-Netzwerkes,
ich möchte Ihnen gerne einen Beitrag eines engagierten Rahlstedter Bürgers zur Kenntnis bringen.
Der Beitrag zeigt die Betroffenheit der Bürger, hier von einem Bürger auf den Punkt gebracht, deren Heimat durch die Planung eines Gewerbegebietes zu Lasten wunderschöner Grünflächen mit ihren Kleinklimazonen, bedroht wird.
Interessant ist doch, wo sich in Rahlstedt eine Gegenwehr zur Planung eines Gewerbegebietes auftut, lädt Politik ein, in dem danebenliegenden Höltigbaum, spazieren zugehen.
Warum geht man nicht mit den Bürgern über die Planungsfläche und fragt sie, ob sie das Vorhaben gut finden? Wäre z.B. eine Form der Bürgerbeteiligung.
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WO verstecken sich NABU und BUND ?

OFFENER BRIEF an NABU und BUND!

Liebe Freunde und Gegner.
Liebe Mitglieder und Vorstände der Naturschutzverbände.

Nabu-WoVersteckstDuDichKleineHaselmaus
Die kleine Haselmaus war das Tier des Jahres 2017.
Und wenn wir mal beim NABU im Haus der wilden Weiden im Höltigbaum vorbeisehen, gibt es da so ein niedliches Kinderbuch ‚Wo versteckst du dich, kleine Haselmaus?‘.
Die TAZ war da schon etwas weiter und betitelte einen Artikel mit ‚Aus die Maus‘!
Da es nun bald der kleinen Haselmaus im Bereich Rahlstedt-Großlohe an den Kragen gehen wird, frage ich mich, WO die Reaktionen der großen Umweltverbände bleinen, die des NABUs und des BUNDes?
Wollen die der Vernichtung der kleinen Haselmaus klaglos und ohne Widerstand einfach so zusehen?
Wollen die sich in das System der angeblichen Gutachten mit einspannen lassen?
Oder wollen die endlich klagen gegen diese riesigen Umweltzerstörungen?
Es kann nicht angehen, daß man Kindern erklärt, man müsse die Haselmaus schützen, aber dann, wenn es darauf ankommt, nur tatenlos zuzusehen!
Daß WIR recht haben mit den ohne Pause wachsenden Gewerbegebieten zwischen Rahlstedt, Trittau und dem Autobahndreieck Ost (etwa 10.000.000 geplante Quadratmeter!) sehen wir an den jüngsten Äußerungen des Wirtschaftsministers von Schleswig-Holstein.
Es wird jetzt langsam höchste Zeit, daß die Verbände in Aktion treten!
Laut dem obigen Minister sollen schon DIESES JAHR die Bagger anrollen!
Ob sich die kleine Haselmaus darüber freuen wird?

Wohin soll sie umziehen während der jahrelangen Bauarbeiten?
Ganz ohne Beschützer hockt sie da!
Ich hoffe, ich irre mich.
MfG
Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443

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Naturschutz-Gesetze gelten NUR für Otto-Normalbürger, nicht für die Regierung!

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Auf diesen Flächen sollen die Gewerbegebiete Victoria-Park und Minerva-Park gebaut werden.

Nicht nur, daß diese explizit unter LANDSCHAFTSSCHUTZ stehen, dort befinden sich auch viele hundert Meter NATURSCHUTZ-OBJEKTE, nämlich DIE KNICKS!

Landschaftsschutz kann man mit einem Federstrich behördlich mal eben anullieren, aber bei NATURSCHUTZ ist das schon schwieriger.

Das durften schon vor Jahren einmal die Organisatoren des TREFFPUNKTES GROSSLOHE erfahren, die ein kleines Brachgebiet erstanden hatten, um dort einen interkulturellen Garten zu eröffnen.

Wegen des dafür notwendigen Durchbruchs von etwa 2 Metern durch eben einen Knick, wurde das Ganze behördlich untersagt. KNICKSCHUTZ! Klar! Versteht jeder tumbe hergelaufene Bürger.

Hier das besagte Gebiet, fotografiert aus dem 8. Stock meines Wohnhauses:

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Dieser Vorgang wurde mir per Mail von dem SPD-Abgeordneten Buschhüter bestätigt.

Bei dem geplanten neuen Gewerbegebiet gilt das Alles aber nicht mehr. Da werden alle Ausnahmeregelungen der Vorschriften hervorgeholt und der Naturschutz mit Kampfstiefeln in den Matsch getreten!

HUNDERTE VON METERN KNICK sollen geopfert werden!

Da beruft man sich darauf, daß man die vorhandenen Knicks, die teilweise noch aus dem 16. Jhd. stammen, wunderbar in die neuen Gewerbegebiete integrieren will, ganz nach dem Vorbild im Merkur-Park! Und man will ja auch ein paar Meter neue anpflanzen. Prima!

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Hier sehen wir das auf den Plänen für diese Parks, dabei stellen sich einem schon beim Wort PARK in einem solchen Zusammenhang die Nackenhaare senkrecht. Wir erinnern uns da ungerne an Begriffe wie ENTSORGUNGSPARK, was nichts Anderes bedeutete, wie eine ATOMMÜLLDEPONIE!

Aber auch die GRÜNEN im Hamburger Senat oder in der Umweltbehörde, nennen solche Pläne eine AUFWERTUNG DER NATUR! Das wurde wörtlich von Senator Kerstan in einem Brief an mich gesagt!

Wie schön das aussieht im Merkurpark kann sich Jeder mal bei einem persönlichen Sonntagsspaziergang betrachten.

Hier das EINZIGE noch halbwegs ordentliche Knickstück, das aber auf beiden Seiten von Parkplätzen und LKW-Rangierflächen umgeben ist. Gut für die Tieren dort, wie man sich vorstellen kann!

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Extrem naturnah und AUFGEWERTET!

Die VOLKSDORFER ZEITUNG in der Oktober-Ausgabe 2017 hat dieses Thema beim Schopf gepackt.

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Und da lernen wir, daß zum Schutz unserer NATURSCHUTZGEBIETE gerade mal 1,5 Stellen vorgesehen sind!

Allerdings fragt man sich da, wie es unter diesen Umständen zu der oben genannten Entscheidung zuungunsten des Interkulturellen Gartens kommen konnte? Wurden da die 1,5 Menschen extra auf dieses Problem hingewiesen und zur Tat aufgefordert?

Aber warum nicht im Fall des Victoria-Parks?

Ein Schelm, der sich dabei etwas Arges denkt!