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Kein Mitleid mit den Stapelfeldern !

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Man sollte ja eigentlich immer Mitleid mit MINDERBEMITTELTEN Menschen haben, aber im Falle der Stapelfelder verkneife ich mir dieses!

Es ist schon erstaunlich, wie sich die Stapelfelder von dem FAMILIENCLAN ihres Bürgermeisters Westphal gängeln lassen!

https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article215888677/Stapelfeld-stimmt-fuer-neues-Gewerbegebiet-mit-Hamburg.html

Stapelfeld.  Sie war lebhaft, aber sachlich und dauerte rund 20 Minuten: die Diskussion um die Änderung des Flächennutzungsplans der Stapelfelder Gemeindevertreter in der Kratzmann’schen Kate. Dann votierten die Politiker bei zwei Enthaltungen und drei Verweigerungen – das Gremium umfasst 13 Köpfe – mehrheitlich dafür und schafften somit die Voraussetzung, damit das erste grenzübergreifende Gewerbegebiet der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in ihrem Ort sowie im benachbarten Rahlstedt entstehen kann. ….

Detlev Hinselmann, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS), peilt das Jahr 2020 an. Das Unternehmen ist für die Erschließung der Flächen in der 1800 Einwohner zählenden Kommune zuständig. Diese sind in Privatbesitz. „Es gibt Vorverträge für die Grundstückssicherung“, sagt Hinselmann. Sobald die Gemeindevertretung einen Bebauungsplan absegnet, wird die WAS das Areal erwerben.

Da sind die Verkehrsprobleme natürlich keinesfalls gelöst, sondern dürften im Gegenteil noch erheblich schlimmer werden, als wegen der Gewerbegebiete prognostiziert, denn es kommt ja noch die Klärschlammverbrennungsanlage dazu!

Aus meiner persönlichen Sicht wird Stapelfeld nur noch durch KORRUPTE Politiker regiert!

Bemerkenswert für mich ist, daß die WAS sich sehr sicher zu sein scheint, die Flächen des Minerva-Parks, die heute noch im Besitz eines lokalen Bauern sind, doch erwerben zu können, denn bisher war meine Informationslage so, daß dieser Mann nicht verkaufen, sondern nur TAUSCHEN wollte, und zwar gegen Flächen, die landwirtschaftlich nutzbar und nahe zu seinen lägen. Aber bisher konnte die Forderung selbstredend nicht erfüllt werden, da es solche Flächen schlicht nicht gibt!

Stapelfeld unter der Kontrolle einer einzigen Familie!?

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/22/stapelfeld-im-sumpf-der-aemterpatronage/

Viele Stapelfelder erzählten mir, sie seien dort hingezogen, weil es dort landschaftlich so nett gewesen sei.

Was, bitte, ist da heute noch von übrig? NICHTS!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/24/idyllisches-stapelfeld-zwischen-klaerschlammverbrennung-minerva-park-atommuelldeponie-und-hoeffner-scheisse/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/07/was-haben-stapelfeld-und-die-italienische-camorra-gemeinsam/

Aber es ist schon auch erschreckend, wie wenig die Stapelfelder tatsächlich das Maul aufmachen, um ihre Machtclique in ihre Schranken zu weisen.

Im GEGENTEIL! Es gab ein paar von denen, die zwar nach außen hin so taten, als seien sie gegen den B-Plan, dann sich aber doch nicht entblödeten, in Farce-Veranstaltungen, wie der ‚Großen Heide‘ mitzumachen und sich als ‚Bürgerbeteiligung‘ instrumentalisieren zu lassen!

Sie scheinen, gerade was den Verkehr betrifft, nahezu alles zu glauben, was man ihnen auftischt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/05/verkehrsdiletanten-entscheiden-in-stapelfeld-ueber-das-schicksal-des-ortes/

Aber eines wenig schönen Tages werden auch die Stapelfelder merken, daß sie nur noch in der Scheiße sitzen! Aber DANN ist es zu spät!

Aber sie sollten NIEMALS behaupten, sie hätten von diesem Mist nichts gewußt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/07/totentanz-in-stapelfeld/

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Hier ein Blick auf die Fläche, auf der der Minerva-Park entstehen soll.

Weitere Artikel zu Stapelfeld:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/04/aufruf-an-die-buerger-von-stapelfeld-zur-gemeindewahl-2018/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/27/die-stapelfelder-farce-erreicht-seinen-hoehepunkt-wir-denken-ja-immer-bis-zur-naechsten-eiszeit/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/20/dtapelfeld-kriecht-zu-kreuze/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/14/aufruf-an-die-stapelfelder-buerger/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/09/25/stapelfeld-16-buergermeister-westphal-beluegt-seine-buerger/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/09/die-stapelfelder-und-ihr-verkehrsproblem/

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Bodenuntersuchungen auf unserer Müllkippe !

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Wir werfen noch einen letzten traurigen Blick auf unseren hübschen Weg Bachstücken im Spätherbst 2018, bevor auf der linken Seite die Flächen platt gemacht werden!

Wir danken dafür noch einmal ganz herzlich den GRÜNEN in Hamburg und vor allem in Wandsbek, die unter trauter Führung von Oliver Schweim das Desaster PERSÖNLICH abgesegnet haben! Aber natürlich gilt unser Dank auch der SPD und den anderen Parteien (außer der CDU), die für dieses Umweltdesaster gestimmt haben.

Wir werden das ganz sicher nicht vergessen!

Auf der rechten Seite des Bildes liegt die uns Allen bekannt Müllkippe, von der bisher Niemand wußte, was da eigentlich unter der Erde verbuddelt liegt.

Offiziell hieß es immer, da läge NUR Bauschutt drunter, aber Zeugenaussagen von Menschen, die damals schon hier gewohnt haben, sagen, daß dort noch alles Mögliche Andere entsorgt wurde, von alten Autos, Ölfässern und Chemikalien, bis hin zu Munitionsresten des Schießplatzes Höltigbaum, wo heute das Naturschutzgebiet ist.

Der CDU-Vorsitzende von Wandsbek, Warnholz, hat das mir gegenüber erzählt.

Aufmerksame Bürger berichteten schon vor ein paar Tagen von den ersten Arbeiten an der Kippe, denn der Bezirk möchte ja diese Fläche in den B-Plan Rahlstedt 134 mit einbeziehen, der uns Allen ja vorgaukeln soll, daß für die Natur so viel getan wird. Deshalb war man durch meine Berichterstattung gezwungen, endlich feststellen zu lassen, was da denn eigentlich unter dem Boden schlummert.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/11/14/erste-arbeiten-auf-der-ehemaligen-muellkippe/

Der Meßpunkt, den man auf Nadines Fotos sieht, liegt direkt AUF dem Schutzwall der Müllkippe am nördlichen Rand, gleich da, wo wir auf dem Foto des Weges Bachstücken rechts die Müllkippenfläche sehen.

Am vergangegenen Sonnabend sind dann endlich mal meine Frau und ich durch diese Fläche gelaufen, was für mich sehr schwierig war, aber wir fanden diverse Meßpunkte, die, wie die GPS-Daten zeigen, gut über die Fläche verteilt sind und bis direkt an die Stellau reichen!

Der Nummerierung nach dürften es über 30 Untersuchungsstellen sein, von denen ich natürlich nur einige wenige dokumentieren konnte, die aber schon einen guten Überblick gewährleisten.

Warum Meßpunkte oben auf den Wällen liegen, weiß ich nicht, aber es gibt von denen mindestens zwei. Der eine am Nordrand von Nadine dokumentiert und noch einer direkt auf dem Wall neben der Kleingartenanlage.

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Wir sind den Ponypfad rechts gegangen. Die Fläche ist tatsächlich über die vielen unberührten Jahre ein echter kleiner Urwald und ein BIOTOP geworden. Und der Ponypfad ist größtenteils kaum erkennbar. Echte Fußwege gibt es nicht, sollen aber nach den Plänen zur ‚Großen Heide‘ dort entstehen!

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Und da finden wir auch schon dern ersten Meßpunkt in der Mitte des Bildes.

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Der nächste Meßpunkt befindet sich direkt auf dem Schutzwall neben der Kleingartenkolonie. Der hat auch offensichtlich schon eine Bohrung.

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Ein weiterer Meßpunkt gleich neben dem oberen, etwa 25 m in die Fläche nach Osten.

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Hier befinden wir uns etwa im Zentrum der Altlastenfläche. Hier ist bemerkenswert, daß es zwar überall eine Art Urwald gibt, hier allerdings NICHT!? Auch hier gibt es noch einen weiteren, den man links auf dem Foto leider nicht erkennen kann.

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Das freie Zentrum der Müllkippe.

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Hier die Fläche vom 8. Stock meines Wohnhause aus gesehen.

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Nachdem wir über den südlichen Schutzwall der eigentlichen Müllkippe gestiegen waren und uns der Stellau näherten, fanden wir nach mehr Meßpunkte. Auf dem Foto recht hinten.

Wir folgten immer dem Ponypfad, da andere Pfade für mich gar nicht zu begehen waren. Dieser macht jetzt einen Schlenker nach Osten, um dann in Richtung Stellau zurückzukehren oder nördlich des Baches sich fortzusetzen.

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Wir sind jetzt direkt an der Stellau, deren Bachbett (rechts) komplett ausgetrocknet ist! Trotzdem entdeckten wir einen kleinen Frosch, der da herumhüpfte, was irgendwie ein bißchen Mut machte.

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Laut Berichten sollen auch südlich der Stellau solche Messungen durchgeführt werden.

Tatsächliche Bohrungen scheinen aber auf unserem Weg bisher nur bei ZWEI Punkten stattgefunden haben, wie man den blauen Plastikrohren entnehmen darf.

Was wird aus den Ergebnissen?

Wenn diese Messungen abgeschlossen sind, sollten sie umgehend uns, den betroffenen Bürgern, zugänglich gemacht werden!

Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, daß man behaupten wird, daß die Ergebnisse einen Befund zeigen werden, der ‚ABSOLUT HARMLOS FÜR DIE ANWOHNER‘ sein wird!

Hier noch ein paar Artikel  zu der Müllkippe hier im Blog:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/10/28/neues-von-unserer-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/06/27/die-farce-die-sich-rahlstedt-134-nennt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/23/dient-die-grosse-heide-nur-zur-tarnung-von-altlastenflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/22/vergiftete-bodenflaeche-auf-unserer-muellkippe-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/08/erst-sondermuellkippe-und-dann-atommuelldeponie-danke/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/ein-wunder-von-einer-muellkippe-zum-biotop-in-einem-tag/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/17/bodenspekulation-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haben-wir-eine-tickende-zeitbombe-vor-unserer-haustuer/

 

 

 

 

Vergiftete Bodenfläche auf unserer Müllkippe in Großlohe ?

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Rottende Giftmüllfässer.                         (Dieses Foto stammt aus einem NDR-Bericht, der aber nicht von unserer Müllkippe handelte.)

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Heute vormittag spazierten meine Frau und ich mal ein paar Meter in das in ein Biotop umgewandelte Gebiet der Müllkippe. Es war herrlichstes Wetter und die Vögel zwitscherten.

Etwa 50 m innerhalb des Kippengebietes standen wir plötzlich vor einer Fläche, auf der ALLES verdort war!

Ursprünglich war da mal eine Fläche von Reed oder einem anderen sehr hohen Gras, was auf dem moorigen Gelände früher natürlich bestens gedieh, wie man der Menge der Grasreste ansah. Alles Halme, die im Original bis zu 2,5 m hoch wurden!

Ich kenne mich leider nicht so gut mit Pflanzen aus, aber es war ganz sicher ein Grasgewächs.

Wichtig aber war, daß auf dem Gebiet, das vielleicht 25 m Durchmesser hatte, NICHTS MEHR WUCHS! Die Fläche ist TOT!

Am mangelnden Wasser kann das nicht liegen, denn unmittelbar neben dieser Fläche ist das Gelände derart sumpfig, daß man dort kaum noch weiterkommt, ohne sofort stecken zu bleiben!

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Gebrannt hat es dort auch nicht! Und anderer illegal abgeladener Müll ist auch nicht zu sehen.

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Da tut sich also die Frage auf, WARUM dort alles verdorrt ist?

Da wir uns auf einer ehemaligen Müllkippe befinden, die zwar, laut offiziellen Angaben nur mit HARMLOSEM BAUSCHUTT aufgefüllt wurde, nach unseren Umfragen aber durchaus reichlich Problemmüll enthalten soll, wie zum Beispiel Munitionreste des ehemaligen Schießplatzes Höltigbaum, den einige Menschen damals gerne problemlos entsorgen wollten, so käme für mich folgender Grund infrage:

Da dieser Bereich sehr eng begrenzt ist, könnten sich dort Fässer mit giftigem Material befinden, die innerhalb der letzten Jahre durchgerostet sind und nun anfangen, den Boden zu vergiften!

Da diese Fässer direkt IM WASSER liegen würden (das Grundwasser reicht bis direkt unter Bodenhöhe), wäre ein Korrosionsfraß grundsätzlich gut möglich. Und da so etwas ja viele Jahre oder gar Jahrzehnte dauert, könnte das also erst in den letzten Jahren geschehen sein, wobei das offensichtlich Niemandem aufgefallen ist oder auffallen wollte!

Diese Müllhalde wandelte sich ja in den letzten Monaten als ‚Das Wunder von Rahlstedt‘ zu einem ’schützenswerten Biotop‘, wenn man der seltsamen Frau Jacob glauben darf, die ja im Rahmen der ‚Großen Heide‘ oder jetzt des B-Planes Rahlstedt 134 dort Wanderwege hindurchlegen lassen will, auf dem Kinder spielen sollen!

Es würde Sinn machen, vielleicht zunächst mal an dieser Stelle ein paar Bodenproben zu entnehmen und eine Tiefenbohrung durchzuführen, zumal diese Fläche direkt im Wassereinzugsgebiet der Stellau liegt!

Hier noch ein paar Berichte zu unserer Entdeckung, daß es sich bei dieser Fläche um eine Ex-Müllkippe handelt.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/02/das-macht-doch-nichts-das-merkt-doch-keiner-kuckuck/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/01/beluegen-uns-behoerde-bue-und-politik/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/ein-wunder-von-einer-muellkippe-zum-biotop-in-einem-tag/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/17/eilmeldung-zur-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

 

Nachtrag zur MÜLLKIPPE !

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Durch Zufall fiel mir diese Kleine Anfrage der FDP von 2014 auf, in der es um Altlasten im Bezirk Hamburg Nord, vor allem auf Kinderspielplätzen etc. ging.

Spannend dabei war, daß HIER vom Senat bestätigt wird, daß Bauschutt und Trümmerreste durchaus gefährlich sein können!

http://www.fdp-hamburg-nord.de/wp-content/uploads/2014/02/Altlasten.pdf

KleineAnfrageFDP-BauschuttGefaehrlich.png

Immerhin hat man von Seiten des Bezirksamtes oder der Politik (Herr Schünemann, SPD) immer strikt behauptet, von unserer Fläche ginge keinerlei Gefahr aus!

 

Hier etwas Information über Schadstoffe ganz allgemein:

http://www.imn.htwk-leipzig.de/~stich/Bilder_BU/II.III.pdf

 

Ein WUNDER: Von einer MÜLLKIPPE zum BIOTOP in einem Tag!

Ein Leserartikel von mir im WOCHENBLATT am 26.6.2017:

WochenblattLeserartikel260617JoernNapp-DasWunderVonRahlstedt

Ergänzung zu diesem Thema:

Aus einer Kleinen Anfrage der FDP vom 22. Mai 2017 zu den Problemflächen:

https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/57958/entwicklungshemmnisse-%E2%80%93-flurst%C3%BCck-1338-1013-und-1339-gemarkung-0543.pdf

KleineAnfrageFDP220517ProblemflaechenRahlstedt

Hier ist bemerkenswert, daß die Hochspannungsleitung etwa genauso weit von dieser Fläche entfernt ist, wie mein Wohnhaus.

Bei DEM hat man sich offenbar bisher keine Gedanken darüber gemacht, ob das Wohnen nahe der Leitung gesundheitsschädlich sein könnte. Warum sollte es bei einer möglichen Bebauung mit Wohnungen dort schlimmer sein? Oder wie ist das mit den Bewohnern des Kleingartens, der direkt unter der Leitung liegt?

NaturschutzgebietMuellkippe

Eine Karte des offiziellen Biotopen-Katasters zeigt zwar das kleine Biotop Güteklasse 7 neben dem Garten-Center und auch das Gebiet um die Stellau, nicht aber den Tümpel auf dem Merkurpark-Gelände oder gar unsere Müllkippe. Letztere ist noch nicht einmal als ‚Grünfläche‘ ausgewiesen! Alles vom Stand 26.6.2017!

BiotopenkarteGrosslohe260617

Hier zurück zum Original-Artikel:

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Na ja, es gibt wirklich immer mal wieder überraschende Dinge, die uns da unsere Politiker, Beamten und sonstigen Volksverscheißerer so unterjubeln wollen.

Da betrachte ich mir mal so die Powerpoint-Präsentation der guten Frau Jacob in Sachen der Verbesserungen der Natur im Zusammenhang mit der ‚Großen Heide‘, da fällt mein müdes Auge auf diese Karte, die uns die hiesigen BIOTOPE zeigen soll.

OK, da sind tatsächlich welche darunter, die als solche offiziell geführt werden, wie zB das Stapelfelder Moor und auch das kleine direkt neben dem Garten Center dürfen wir als ein solches zur Kenntnis nehmen.

Spannend aber wird es, wenn unser Blick auf die Flächen fällt, unter der unsere MÜLLKIPPE beheimatet ist, denn DORT soll auch eins sein! Und dann auch noch GESETZLICH GESCHÜTZT!?

Nun stand ja diese Fläche längere Zeit zum Verkauf, wofür sich aber Niemand interessierte, aber hier stünde ein geschütztes Biotop zum Verkauft!

Ginge das? Eher doch wohl nicht!

Und dann folgte natürlich ein Blick nach Immoscout24, wo noch vor ganz kurzer Zeit die Anzeige drin stand. Nun findet mein erstauntes Auge dieses:

https://www.immobilienscout24.de/expose/75298973?referrer=SCOUT_ID_SEARCH#/

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Dazu paßt dieser Beitrag, in dem ich darstellte, daß die Müllkippe nun doch ganz plötzlich ein Teil des B-Planes Rahlstedt 131 ist! Jedenfalls, wenn man der aktuellen Karte des Bezirksamtes Wandsbek glauben darf.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

Aber jetzt ist sie auch noch zu einem BIOTOP aufgewertet worden!

WOW! Wie schon woanders festgestellt, geschehen in unserer Politik tatsächlich noch Zeichen und Wunder!

Von einem Tag auf den nächsten wird eine MÜKIPPE zum BIOTOP, und daß auch noch ’staatlich anerkannt‘!

Also war meine Theorie offensichtlich richtig, daß diese Fläche uns als weiterer Bonscher vorgeworfen werden soll!

Nun tut sich allerdings die 5-$-Preisfrage auf, WER dieses Grundstück gekauft hat?

Die Stadt oder vielleicht dann doch JEBENS?

Und wie sind da die Pläne und die Bedingungen?

Weitere Artikel zur Müllkippe:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/17/bodenspekulation-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haben-wir-eine-tickende-zeitbombe-vor-unserer-haustuer/

 

PRESSESCHAU vom 27.2.2017: ‚Jebens ist doch nicht doof.‘

Heute gibt es im Hamburger Abendblatt einen wirklich hervorragenden Artikel, in dem der gute Herr Ritscher sich selbst übertroffen hat.

Vor allem hat er endlich den Victoria-Park mit einem ‚c‘ geschrieben, so wie es sich gehört. Und er hat den Satz vom ‚größten geplanten Umweltverbrechen‘ zitiert! Gut so!

Niedlich ist das Zitat des guten Jebens, der offensichtlich peinlich berührt mich als ’schlechten Verlierer‘ bezeichnet!

Ich weiß ja nicht, wo er das her hat, aber bisher liegen WIR (und damit auch ich) eher auf der Siegerstraße, denn wir haben denen das Leben schon erheblich schwerer gemacht, als die es sich je vorgestellt haben.

Und das Wort von Immobilienhaien ernst zu nehmen oder denen gar zu glauben, widerspricht jedweder Erfahrung!

Zum Artikel:

http://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article209756493/Gift-neben-Rahlstedts-neuem-Gewerbepark.html

Der gleiche Artikel ist auch unter folgenden Links lesbar:

http://www.scoopnest.com/de/user/abendblatt/836114335617306624

http://www.newslocker.com/de-de/region/hamburg/altlasten-gift-neben-rahlstedts-neuem-gewerbepark/

http://nachrichtentisch.de/regionord.php

 

27.02.17

Altlasten

Gift neben Rahlstedts neuem Gewerbepark?

Von Axel Ritscher

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Die Straße Bachstücken in Rahlstedt                           Foto: HA

Die Bürgerinitiative gegen den Victoria Park warnt: Gegenüber liegt eine unsanierte Mülldeponie aus dem letzten Jahrhundert.

Rahlstedt. Die Bürgerinitiative „Anti-Victoria-Park – Kampf gegen das größte geplante Umweltverbrechen“ schlägt Alarm: Neben dem neuen Gewerbegebiet in Rahlstedt könnte auf einer Großloher Grünfläche Gift liegen, heißt es auf der Internetseite der Initiative. Das derzeit zum Verkauf stehende 55.000 Quadratmeter große Grundstück sei eine ehemalige Kiesgrube, die nach ihrer Aufgabe im letzten Jahrhundert mit Müll verfüllt worden sei.

„Niemand weiß so richtig, was da eigentlich unter der Humusschicht liegt“, sagt Initiativen-Sprecher Jörn Napp, „wir dürfen wohl gerne davon ausgehen, dass sich damals niemand wirklich Gedanken gemacht hat, wie man die Auswirkungen dieses Mülls auf die Umgebung, zum Beispiel auf das Grundwasser, die Stellau oder das Naturschutzgebiet Stapelfelder Moor, eindämmen könnte“.

Umweltamt sieht keine akute Gefahr

Beim Umweltamt des Bezirksamtes Wandsbek hieß es, die fragliche Fläche südlich der Straße Bachstücken werde im Altlastenhinweiskataster als verdächtig geführt und sei eine ehemalige Bauschuttdeponie. „Sicher ist, dass Erdaushub, Bauschutt, Straßenaufbruch, Baustellenabfälle und Hausmüll abgelagert worden sind“, sagte die Wandsbeker Bezirksamtssprecherin Lena Voß, „über die Mächtigkeit und die detaillierte Zusammensetzung der Verfüllung liegen keine Kenntnisse vor.“

Sollte der Eigentümer die brachliegende Grünfläche nutzen wollen, müsste sie untersucht werden, hieß es aus dem Amt. Derzeit gebe es keine Anzeichen dafür, dass Gefahr von der Fläche ausgehe. Napp sieht das anders und forderte eine sofortige Klärung der Frage, was in der Kiesgrube versenkt worden sei. „Bauschutt ist ein dehnbarer Begriff, und Nachbarn sagen, da sei auch Altöl und andere Chemie entsorgt worden.“

Gefährdet die Deponie das Gewerbegebiet?

Napp und seine Mitstreiter wenden sich in scharfer Form gegen die geplanten Gewerbegebiete „Minerva-“ und „Victoria Park“, die der Rahlstedter Unternehmer Klaus-Peter Jebens neben seinem schon bestehenden „Merkurpark“ auf 56 Hektar Grünland entstehen lassen will. Jetzt sieht sie die möglicherweise kontaminierte Fläche in der Nachbarschaft als Gefahr für das Projekt.

Jebens Konzept sieht vor, mit gepflegten Knicks, offenen Wassergräben, langen Spazierwegen, Gründächern und Tiefgaragen unter den Häusern vor allem hochwertiges und finanzkräftiges Gewerbe anzusiedeln. Käufer oder Pächter der Flächen müssen einer Zweckgesellschaft beitreten, die für sie die Pflege der Grünanlagen übernimmt. Diese Auflagen sollen flächenfressende Logistikunternehmen fernhalten und Freizeitwert schaffen.

Bürgerinitiative scheiterte mit Bürgerbegehren

Die Bürgerinitiative sieht aber ungelöste Verkehrsprobleme und will das Grünland erhalten, um Spekulanten fern und Naherholungsflächen zu erhalten. Der Bebauungsplan ist bereits weit fortgeschritten. Die Planung ist, freilich hinter vorgehaltener Hand, selbst von der Links-Partei gelobt worden. Das Bürgerbegehren der Initiative gegen das „Premium-Gewerbe-Gebiet“ ist am Veto des Senats gescheitert, der das Bezirksamt anwies, die Planungen fortzusetzen.

Die Umweltbehörde wollte sich mit Rücksicht auf die derzeit privat zum Verkauf stehende Fläche erst äußern, wenn alle verfügbaren Informationen zusammengetragen sind. Jebens sagte, er habe nur „Kopfschütteln“ für die teils auch persönlichen Attacken Napps auf seine Pläne. „Er ist ein schlechter Verlierer“, sagte Jebens. Napp hat auf seiner Internetseite geschrieben, dass Jebens das Grundstück nicht gekauft hätte, weil er um eine Kontaminierung wusste und „nicht doof“ sei.

Verkaufsanzeige lässt die Altlasten unerwähnt

In der Verkaufsanzeige für das fragliche Grundstück ist die Kiesgrube erwähnt, nicht jedoch der Eintrag im Altlastenkataster. Gefordert werden 880.000 Euro. Das sind rund 16 Euro pro Quadratmeter, das zwei- bis dreifache des üblichen Grünlandpreises. Die geplanten Gewerbeparks von Jebens, der hohe Siedlungsdruck und die vage Erwartung, dass im Bereich Rahlstedt/Großlohe weiteres Grün- in Gewerbe- oder Bauland umgewandelt werden könnte, haben die Preise stark steigen lassen. So wirbt auch der Makler mit schönsten Gewinnaussichten für die Flurstücke 1338 und 1339 : „Es ist nicht die Frage, ob es irgendwann mal Bauland wird, sondern wann.“ Im Falle einer Bebauung müsste aber saniert werden.