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Danke! Mit STADTVERDICHTUNG zu Ghettos und Bürgerkrieg!

Hamburg G-20
Hier ein Blick aus einem Taxi auf der Elbchaussee in Hamburg, der zwar schon ziemlich viele Bürger und Politiker erschreckt hat, uns aber erst einen GANZ KLEINEN VORGESCHMACK dessen gibt, was uns noch für die mittlere Zukunft bevorsteht!

Die Straßenkämpfe in den Vorstädten von Paris haben es uns schon aufgezeigt. Trotzdem gleichen sich die Bilder erschreckend.

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Obwohl jeder halbwegs denkende Bürger in der Lage ist, diese Entwicklungen vorauszusehen, wenn er EINS und EINS zusammenzählt, scheint den Politikern und der Verwaltung diese Fähigkeit nicht zur Verfügung zu stehen, denn sie erzählen uns freudestrahlend, daß die Stadt Hamburg wächst! Unaufhaltsam, wenn man den Worten der Regierenden glauben darf.

Und sie WOLLEN das ganz offensichtlich auch!

Sie empfinden es irgendwie als Schmach, daß Hamburg immer noch unter 2.000.000 Einwohner hat und wollen, egal, was es kosten wird, die Zahl auf über 2 Mio. erhöhen!

WARUM? Das ist eine Frage, die tatsächlich unsere Politiker versuchen, in Hochglanzbroschüren mit strahlenden wohlhabenden meist jungen Menschen zu erklären!

Hamburg BRAUCHT Menschen! Hamburg braucht Arbeitskräfte! Hamburg MUSS wachsen!

Und DESWEGEN braucht Hamburg Wohnungen und Gewerbeflächen, denn diese Menschen müssen ja irgendwo wohnen und arbeiten! Klar! Versteht sich von selber.

Da tut sich nur die 5-$-Preisfrage auf, ob das tatsächlich so ist? Ob Hamburg wirklich alle diese neuen Menschen braucht? Und wenn ja, woher nehmen wir die Flächen für neue Wohnungen und Gewerbe, wenn nicht stehlen?

Zunächst einmal tut sich die Frage auf, ob wir in mittlerer Zukunft tatsächlich noch so viele Wohnungen und Arbeitsplätze brauchen?

Im Moment wächst Hamburg tatsächlich wieder, nachdem die Stadt jahrelang geschrumpft war.

Quelle: © Berthelsmann Stiftung / www. wegweiser-kommune.de.

Allerdings geht das auf Kosten anderer Gebiete der Republik. Vor allem denen im Osten.

Da man dort es verabsäumt hat, die ‚blühenden Landschaften‘ mit Arbeitsplätzen zu schaffen, statt dessen sogar absichtlich vorhandene Industrie vernichtet und die Infrastrukturen zerstört hat, war es klar, daß viele der Bewohner dort ihr Heil darin suchten, in die Metropolregionen der Großstädte zu ziehen.

In der Metropolregion Hamburg können wir beobachten, wie Einwohner und Firmen aus anderen Partner-Regionen abgezogen, ja geradezu ABGEWORBEN werden!

Eigentlich sollte diese Metropolregion ja ZUM WOHLER ALLER BETEILIGTEN dienen, aber die Realität zeigt, daß das übermächtige Hamburg ausschließlich zu seinem EIGENEN WOHL agiert! Ohne Rücksicht auf Verluste bei den Partnern in der Region!

MetropolregionHamburg

Hier sehen wir, wie sich der Trend zur Stadt weltweit entwickelt hat.

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Nun ist Landflucht weltweit zu beobachten, aber es ist mir unverständlich, warum wir dieses Problem unbedingt bei uns in Hamburg auch noch fördern müssen, da das nicht nur wirtschaftlich unsinnig, sondern auch unnötig ist, vor allem aber mit einer drastischen  Abnahme der Lebensqualität verbunden ist.

 Durchaus auch für die wohlhabenden Bürger, denn immer weniger Grün und immer dichter bebaute Stadtteile haben auch für diese deutlich negative Auswirkungen.

Noch mal ein kurzer Blick auf die Liste der größten Städte der Erde:

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Da sehen wir, daß die Metropolregion Hamburg, und NUR SO wir das Bild realistisch, mit über 5 Mio. Einwohnern immerhin schon an 125. Stelle steht! WOW! Ist das nicht toll?

Immerhin gab es mal Zeiten, wo wir auf die vielen grünen Flächen in unserer Stadt mächtig stolz waren! Hamburg, die grüne Stadt am Wasser! Jou!

Welche direkten Auswirkungen diese GEWOLLTE Weltstadt-Politik aber heute schon hat, sehen wir an der Bilderfolge in der Hamburger Morgenpost. Hamburg wir immer GRAUER! Ist doch schön, oder?

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Nun waren die Klischees in Sachen Hamburg noch nie 100%ig richtig, aber daß es hier verdammt grün war, merkten wir alle, und es wurde durch die Besucher immer wieder staunend hervorgehoben!

ABER JETZT KOMMT ES DICKE!

STADTVERDICHTUNG ist derzeit das moderne Schlagwort, mit dem uns unsere Politiker und Beamten vorgaukeln wollen, wie sehr sie unser Wohl im Auge haben!

Natürlich wissen sie sehr wohl, daß wir leider nur eine endliche Fläche zur Verfügung haben, die man bebauen könnte! Aber man tut so, als sei diese nahezu endlos vorhanden, wenn man nur will.

Das ist natürlich Unsinn, und das wissen die ganz genau!

Die Abgeordnete der GRÜNEN Stefanie von Berg schrieb mir mal eine längere Mail zum Thema ‚Stadtverdichtung‘ und ‚Umweltaufwertung‘. Der können wir die ganze Naivität der GRÜNEN, aber auch der anderen Politiker entnehmen, was unsere Zukunft in der Stadtentwicklung betrifft!

https://www.dropbox.com/s/fgpsorav80fvokq/Mail0616StadtverdichtungStefanieVonBergGruene.docx?dl=0

Professor Jörg Knieling, Stadtplaner an der HafenCity Universität, hat es in einem Artikel des Elbe-Wochenblattes (2. Februar 2017) und bei einem Vortrag in der Hafen City Universität vor ein paar Wochen auf den Punkt gebracht.

Aus dem Vorwort des Artikels: Der Trend zu Verstädterung und Ein-Personen-Haushalten hält an: Großstädte haben wieder Zulauf, Metropolen wie Berlin, München und Hamburg sind insbesondere von gut verdienenden Singles begehrt. Hinzu kommen Zehntausende Flüchtlinge, die eine Unterkunft benötigen und untergebracht werden müssen. Hamburg wird also wachsen und muss deshalb mehr Grund und Boden für die geplanten 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr bereitstellen. Nur für den Wohnungsbau werden 67 Hektar, darunter viele Grünflächen, benötigt. Ebenfalls jährlich!
In den kommenden anderthalb Jahrzehnten werde die Bevölkerungszahl Hamburgs von 1,8 auf 1,9 Millionen wachsen, mittelfristig werde die Zahl der Haushalte um 70.000 steigen, langfristig benötige Hamburg sogar 150.000 neue Wohnungen, rechnete Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) kürzlich vor. In Anbetracht explodierender Mieten und Preise für Wohnungseigentum herrscht quer durch die politischen Lager Einigkeit darüber, dass mehr gebaut werden muss. Nur so könne den Menschen, die in die Stadt strömen oder bereits in ihr wohnen, ausreichender und erschwinglicher Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. …..

Auf seinem Vortrag an der Hafen City Universität führte er aus, daß es statistisch keinesfall nachgewiesen ist, daß wir tatsächlich so viele Wohnungen und Arbeitsplätze brauchen!

Warum?

Das Alter der Bevölkerung steigt!

http://www.hwwi.org/fileadmin/_migrated/tx_wilpubdb/HWWI_Update_06.09.pdf

Und DAS hat drastische Auswirkungen auf die angeblichen Wachstumstheorien der Politiker bezüglich Wohnungs- und Arbeitsplatzbedarf!

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Wer älter ist, braucht nicht mehr so große Wohnungen und auch keinen Arbeitsplatz mehr!

Nun plädieren unsere Regierungen, allen voran die SPD und die GRÜNEN, unisono mit den anderen Parteien, einschließlich der LINKEN, daß wir diese Defizite durch ZUWANDERUNG wettmachen könnten.

Diese Theorie kann schon deswegen nicht aufgehen, weil die meisten Zuwanderer zwar jung aber nahezu ohne Ausbildung oder andere Qualifikationen sind. Und es würde viele Jahre dauern, die Massen der Migranten überhaupt erst einmal ausbildungsfähig zu machen, geschweige denn, sie in ordentliche Berufe zu vermitteln! Schon heute ist der Anteil der HARTZ-IV-Bezieher mit Migrationshintergrund erheblich überproportional. Und diese Situation kann und WIRD sich nur verschlimmern, wie wir zum Beispiel in Paris beobachten müssen.

Zustände wie diese haben wir in Berlin schon längst, ebenso wie in vielen anderen deutschen Großstädten, wo es gesetzesfreie Zonen gibt, wenn man den Interviews mit Polizisten glauben darf.

Auf Grund der Automatisierung und der Digitalisierung werden auch die Arbeitsplätze langsam aber sicher verschwinden, für die man wenig oder gar keine Ausbildung benötigte.

In Hamburg haben wir da das schöne Beispiel unseres Hafens: Noch in den 70er Jahren wurden jeden Morgen viele Schauerleute und Dockarbeiter gesucht, die zwar keine Ausbildung, dafür aber Muckis hatten. Und gut verdienen taten die auch noch. Seit wir keinen Schiffbau mehr haben und die Container, werden alle diese Menschen nicht mehr benötigt!

Und es sollte eigentlich JEDEM, vor allem aber den GRÜNEN, mehr als nur klar sein, daß es KEIN ENDLOSES WACHSTUM geben kann!

Vor allem aber gibt es keine endlosen Flächen zum Bebauen!

Professor Knieling sprach in seinem Vortrag das Problem an:

Ich zitiere inhaltlich: „In den ersten Jahren wird es wenig Probleme geben, Flächen zum Bebauen zu finden. Das aber wird, bei 10.000 Einheiten pro Jahr, zunehmend schwieriger. Und in nur wenigen Jahren wird es gewaltige Konflikte wegen dieser Pläne geben, denn die Bevölkerung wird anfangen, sich zu wehren.“

Bürgerkrieg ist also vorprogrammiert!

Zunächst aber werden wir mit der zunehmenden Stadtverdichtung SLUMS bekommen!

Und diese nicht nur in den sozial benachteiligten Vierteln, sondern durchaus auch in den Stadtteilen, in denen sonst überwiegend REICHE MENSCHEN wohnen!

Solche REICHEN-GHETTOS haben wir heute schon, wo man sich als Otto-Normalbürger fragt, ob man dort wirklich angenehm wohnen kann?

Hier ein paar Beispiele aus Hamburg, die wir heute schon betrachten dürfen!

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Hier so ein ‚Wohn‘-Quartier am Turmweg in Rotherbaum. Eine Mischung aus Sing-Sing und südmediterraner Touristenarchitektur. Ob ich da wohnen möchte? Natürlich nicht!

Brauhaus-Viertel

Oder hier das sogenannte ‚Brauhaus-Viertel‘ nahe der Reeperbahn, wo früher mal die Astra-Brauerei zuhause war. Schön geht ganz klar anders, wenn man mich fragt!

Und last but not least unsere tolle Hafen City. Hier kosten Wohnungen schon mal ein paar Millionen, aber ich bezweifele, daß es hier sehr wohnenswert ist.

HafenCity-Luxusappartements

Hier kann man ja nicht einmal auf dem Balkon liegen, ohne daß der Nachbar einem auf den Bauchnabel glotzen kann! Ein wirklich hoher Wohnwert! Nein Danke!

Am schlimmsten aber wird es natürlich, wie es ja eigentlich immer ist, die Viertel treffen, die sowieso schon unter hohen sozialen und wohnungs-qualitativen Problemen leiden!

Hier werden ganz üble Slums entstehen, wenn man die Entwicklungen so weiterlaufen läßt, wie wir es bisher schon seit vielen Jahren erleben müssen.

Da hat Hamburg schon Einiges vorzuweisen! Es ist ja nicht so, daß unsere tolle (‚Die – angeblich – schönste Stadt der Welt‘) Heimat keine SLUMS vorzuweisen hat.

Dazu gehen wir mal auf diese kleine Seite, wo uns eine sehr junge Dame eben diese Slums vorführt!

http://enjoy-in-hamburg.blogspot.de/2014/02/hamburger-ghettos.html

Hamburger Ghettos

Jungfernstieg, Hafencity, Treppenviertel, Planten und Blomen – jeder kennt die schönsten Ecken in Hamburg oder hat zumindest von ihnen gehört. Aber hat die schönste Stadt der Welt auch dunkle Seiten? Heute stelle ich euch die hässlichsten und grausamsten Orte (meiner Meinung nach) in Hamburg vor!
Nr 1 ist zweifellos die Plattenbausiedlung Osorfer Born! Ich habe die Gegend im Sommer 2011 zusammen mit paar Freunden erkundigt, wir waren dort mit den Fahrrädern und natürlich am Tag (abends hätte ich mich nicht getraut dahin zu fahren). Osdorfer Born ist ein sozialer Brennpunkt. Es herrscht hier nicht nur die Armut, aber auch große Kriminalität. Kinder klauen in Supermärkten, nicht weil sie kriminell sind, sondern sie haben nichts zum Essen. Aus den Fenstern werden verschiedene Gegenstände und Babys! (es gab auch einen solchen Fall im 2007) geworfen, ab und zu brennen Autos. Im Hochhaus (das höchste in Hamburg) in der Straße Achtern Born gibt es keine Fahrstühle (werden ständig kaputt gemacht) und die Wohnungen sind verschimmelt. Ein Horror für Leute, die da wohnen müssen. …..

Tja, DAS ist das richtige Hamburg! Und es bleibt natürlich nicht nur beim Osdorfer Born. Einfach mal lesen!

Ghetto-Osdorfer Born

Hier der Osdorfer Born.

Ghetto-Wilhelmsburg

Und hier in Wilhelmsburg.

Und ich selber brauche gar nicht weit zu gehen, um nahezu täglich mit den sozialen Spannungen in Großlohe konfrontiert zu werden! Hier einer der ’normalen‘ Polizeieinsätze vor unserem ‚Ghetto‘, wie wir hier die Häuser nennen, in denen Asylanten untergebracht sind.

Polizeieinsatz Grosslohe

Auch ein paar wenigen GRÜNEN scheint es inzwischen aufzufallen, daß in unseren Städten irgendetwas grottig schief läuft!

http://www.huffingtonpost.de/jutta-velte/ghetto-deutschland-ghettoisierung-stadt-armut_b_12840892.html

Der zerplatze Traum von dauerhaft wohlhabenden Städten

An Nachhaltigkeit oder gar energetische Sanierung dachte damals keiner. Und auch nicht daran, dass es nicht immer so weitergehen würde. Aber der Strukturwandel setzte ein und mit ihm zerplatzte der Traum (oder das Versprechen) von dauerhaft wohlhabenden Städten, die ihren Bewohner*innen Arbeit, Bildung und Wohlstand gewährleisten können.

Viele Städte verarmten, bei der Infrastruktur wurde nur noch das nötigste gemacht. Und so entsteht mancherorts ein Eindruck des Verfalls, der das Gefühl von Unsicherheit und mangelnder Teilhabe verstärken mag.

In unseren Städten spiegelt sich die Gesellschaft. Sie sind bunt, sie sind vielfältig in jeglicher Hinsicht. Soziale Ungleichheit, die Spaltung in arm und wohlhabend, die tiefgreifende Veränderung der Arbeitswelt, die demographische Entwicklung – all diese Entwicklungen finden sich in den Stadtvierteln wieder.

Hochglanzfassaden ebenso wie Schrottimmobilien, Wohnungsnot und Wohnungselend.

Oder im Deutschlandfunk vom 20. September 2012, wo diese Probleme schon oft angesprochen wurden:

http://www.deutschlandfunk.de/schonungsloser-bericht-ueber-problemviertel.694.de.html?dram:article_id=221668

2014:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/grosssiedlungen-heute-zu-hause-in-der-trabantenstadt.976.de.html?dram:article_id=296648

2016:

http://www.deutschlandfunk.de/koeln-chorweiler-arme-stadtteile-machen-noch-aermer.862.de.html?dram%3Aarticle_id=373486

Wenn wir uns aber heute Hochglanzbroschüren über die Zukunft der Städteplanung betrachten, sehen wir nur tolle Architektur und strahlende Menschen! Irgendwie, wie bei den NAZIS, die ja der Bevölkerung auch das Blaue vom Himmel versprachen! Was allerdings die damaligen Kommunisten ebenfalls taten, wie ich leider zugeben muß.

https://www.siemens.com/entry/cc/features/urbanization_development/de/de/pdf/study_megacities_de.pdf

http://www.hamburg.de/contentblob/6534226/5b2e2675ff2e028bf4a7f7fa0a36392f/data/d-doku-wohnen-in-hamburg-2030.pdf

Hauptsache, man glaubt daran! Und alle diese Menschen, die sich ‚Stadtplaner‘ oder ‚Landschaftsplaner‘ nennen und für viel Geld für die Städte arbeiten, müssen ja auch irgendwie ihre Daseinsberechtigung bestätigen.

In Hamburg erleben wir das gerade wirklich drastisch am Beispiel des Victoria-Parks, dem Landschaftsbüro Jacob und anderen, die uns für viel Kohle im Auftrag der Stadt Hamburg verarschen!

Der berühmte Architekt Le Corbusier hat uns in Berlin mit diesem Haus vorgeführt, wie ER sich die Zukunft der Städte vorstellte, wobei er die Pläne sowjetischer Architekten schamlos kopierte, wie das Narkomfin-Haus.

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https://en.wikipedia.org/wiki/Narkomfin_building

Aber möchten wir derart anheimelig tatsächlich wohnen? Nicht umsonst hat das Gebäude den Beinamen ‚Das Gefängnis‘!

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Noch besser bekommen wir aber unsere Zukunft vorgeführt, wenn wir mal nach Tokio blicken mit den Wabenwohnungen! Echt toll!

Was kostet die Welt / Tokio
In Tokio ist Platz Mangelware und Wohncontainer keine seltene Löšsung, um Wohnraum zu schaffen.

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Wenn wir SO weiter machen, wie man es uns verspricht, dann haben auch wir HIER IN HAMBURG solche Zustände! Versprochen!

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Käuflich ist so etwas auch in Deutschland schon! Und wenn wir uns mal zu IKEA bewegen, so sehen wir in deren Möbelhäusern Beispiele, wie man eine 25-qm-Wohnung ‚einrichtet‘! Das sieht zwar auf den ersten Blick recht gemühtlich aus und würde wohl gut auf ein U-Boot oder einen Passagierdampfer passen, aber um da den Rest seines Lebens zu ‚wohnen‘, sind die Aussichten schon mehr als triste!

DA muß man doch durchdrehen!

Statt dessen genieße ich NOCH den Blick aus meiner Wohnung oder vom 8. Stock meines Wohnhauses, der NOCH sehr schön ist! Aber wie lange?

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NOCH ist es bei mir immer noch recht grün um das Haus herum, aber wer braucht schon diese Flächen als Kinderspielplätze, wenn man dort doch wunderbar noch ein paar Hochhäuser hinpflanzen könnte?

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Hier gebe ich unserer Regierung ein paar Tipps, wo man noch Wohnhäuser bauen könnte. Alles im Umkreis von nur 150 Metern um mein Wohnhaus herum.

Alles sinnlos mit Grün zugewucherte Bauflächen!

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Oder gar in der Innenstadt solche sinnfreien Flächen, auf die man doch tolle Gebäude für die Uni bauen könnte! Denn: Wer, bitte, braucht schon Krokusse?

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Aber vor allem so etwas kann und darf nun wirklich keinesfalls mehr geduldet werden!

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Und selbst große Stadtparks sind nicht mehr vor den Schlickgriffeln der Politik und der Bodenspekulanten sicher, wie wir gerade am Öjendorfer Park erleben durften.

Und auch der Ohlsdofer Friedhof steht schon im Visier der Planer. Wieviel sinnloses Grün ist da, das man prima zu betonieren könnte? Die ersten Flächen in Richtung Klein Borstel sind diesen Planungen schon zum Opfer gefallen!

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Aber vielleicht gibt es ja auch noch ein ganz klein wenig Hoffnung, daß die Politiker und Stadtplaner endlich aufwachen und dort bauen, wo die Natur eh kaputt ist oder alte Häuser leerstehen und vergammeln!

Auch wenn in letzteren Fällen die Eigentumsfragen oft nicht geklärt sind, oder der Boden stark verseucht ist, so dürfte es einer verantwortungsbewußten Regierung nicht an Werkzeugen mangeln, zunächst einmal diese Flächen bebauen zu lassen!

Dazu kämen dann auch die NOTBAUTEN, wie sie nach dem Krieg auch in Hamburg massenweise entstanden sind. Solche Baulücken MÜSSEN zu allererst geschlossen werden, was schon für tausende neuer Wohnungen sorgen würde! Zum Beispiel an der Wandsbeker Chaussee. Einfach mal die ganze Straße langfahren, denn dann erkennt man, wieviel ungenutzter Baufläche von schon erschlossenen Gebieten auch mitten in der Stadt noch vorhanden sind!

Vor allem aber kann und darf es keine Planungen geben, wo ganze Landstriche Deutschlands entvölkert werden und so der Zwang in Richtung Stadt noch gefördert wird!

Gerade bei den IMMIGRANTEN darf eine freie Wohnungswahl nicht erlaubt werden, solange dieser keine Arbeit nachweisen kann! Und Ghettoisierung muß durch bessere Ansiedlungsplanungen verhindert werden.

Zum Beispiel werden in Zwickau in Sachsen massenweise sehr gute Wohnungen, die manchmal, wie im obigen Fall, noch vor gar nicht langer Zeit saniert wurden, abgerissen. Ebenfalls Schulen, die man bald wieder brauchen wird.

Ein typischer Fall von vorausschauender Stadtplanung, wenn man mich fragt!

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Und gerade auf dem Lande und in den kleinen Städten im Osten unserer Republik MUSS die Ansiedlung von Gewerbe gefördert werden! Nicht aber hier in und um Hamburg herum, wo dafür Landschaftsschutzgebiet platt gemacht werden müssen, wenn es woanders Flächen und Bedarf in Massen gibt!

Aber es ist wahrscheinlich der reine EGOISMUS, der die Menschen, Politiker und Beamte handeln läßt!

Wie sagte es der Wandsbekler LINKEN-Politiker Behrens?

„Ich gönne denen in Stormarn keinen einzigen Arbeitsplatz!“

Dabei liegt Stormarn doch mitten in der Metropolregion Hamburg! Stormarn ist ein direkter Partner der Planungen beim Victoria-Park!

 

Wie sagte es Heinrich Heine?

„Schau ich auf Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht.“

 

Ein bißchen zusätzliche Bildung gibt uns unsere Bundeszentrale für Politische Bildung, wo wir in sehr spannenden Artikeln die Probleme der Urbanisierung sehr ausfürlich und leicht verständlich erkennen können.

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/megastaedte/64475/einfuehrung-wie-urban-ist-die-welt

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/stadt-und-gesellschaft/64405/einfuehrung

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/stadt-und-gesellschaft/64391/einfuehrung

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/gangsterlaeufer/202834/problemviertel-image-und-benachteiligung

Und noch ein Interview aus dem Österreichischen Standard von 2014:

http://derstandard.at/2000002049840/So-etwas-wie-Stadtreparatur-betreiben

 

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Metropolregion Hamburg: Die BIG-BANG-THEORIE der Landschafts- und Stadtplaner!

Am 16. Juni 2017 fand in der Hafen City Universität eine Fachtagung statt, die sowohl von der Uni selber, als auch vom BUND organisiert wurde.

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http://bund-hamburg.bund.net/themen_projekte/flaechenschutz/fachtagung_metropolregion_hamburg_ohne_plan/

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Hier auch noch mal der Flyer zum Programm der Tagung, der sich allerdings ein wenig änderte, weil einige Referenten erkrankt waren.

http://bund-hamburg.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmslvhamburg/Proj0_Flaechenschutz/Fachtagung_2017/BUND-HCU-Tagung_Programm_16-6-2017.pdf

Es nahmen etwa 250 Personen daran teil, darunter allerdings nur sehr wenige von Bürgerinitiativen. Von uns war NUR ICH anwesend, was ich etwas erschreckend fand. Immerhin war hier mal die Möglichkeit gegeben, im Naturschutz wichtige Personen direkt zu treffen und anzusprechen.

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Nun ja, mal davon abgesehen: War es tatsächlich wert, dort hinzugehen und 20 Euro Tagungsgebühr zu zahlen?

Die Versammlung stand unter der professionellen Leitung von Silke Inselmann, die für eine Beratungsfirma in Göttingen arbeitet.

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Sie machte ihre Aufgabe recht ordentlich, wenn wir mal davon absehen, daß selbst bei einer solchen Veranstaltung ein gewisses Kindergarten-Prinzip vorherrschte, das wir schon von der ‚Großen Heite‘ und der Firma TOLLERORT her kennen.

Aufstehen, um festzustellen, wer aus welchem Grund da ist. Aber das ging ja noch. Richtig kritisch wurde es, als nach der Mittagspause alle aufstehen, in die Händchen klatschen und die Arme hochrecken sollten! DAS sei das WOHLFÜHLPAKET für den Biorhythmusses  für die zweite Hälfte des Tages. Dazu noch irgendwelche Handmuskeln drücken, um Kopfschmerzen vorzubeugen. DAS scheint zwar ein moderner Trend zu sein bei solchen Treffen, hat aber für mich immer den Eindruck, in einem Kindergarten zu sein, der gefüllt ist mit Menschen, die von ihrer Intelligenz sicherlich überzeugt sind.

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Leider konnte ich meine Kamera nicht so schnell aktivieren, um das Händchenheben noch zu dokumentieren. Nun ja.

Mein Fazit dieser Tagung dürfte Folgendes sein:

Wenn wir das Thema zugrunde legen ‚Metropolregion Hamburg ohne Plan?‘ stelle ich mal ganz sachlich fest, daß das Thema weitgehendst VERFEHLT wurde!

Das hört sich etwas brutal an, aber wenn ich die allermeisten der Vorträge zugrunde lege, so waren diese eine reine WERBEVERANSTALTUNG für die ‚Arbeit‘ der Metropolregionen, egal ob der von Hamburg, von München, Stuttgart oder Düsseldorf.

Trotzdem war ich deswegen dort, weil ich mal ein paar Herrschaften ansprechen konnte, die auch mit unserem Problem befaßt sind oder sein sollten, wie zum Beispiel die Chefs des BUND Hamburg.

In allen Beiträgen wurde geradezu überschwänglich die geradezu fantastische Arbeit und die innovativen Projekte über den grünen Klee gelobt, was schon eher ein wenig nervig war, zumal festgestellt werden mußte, daß alle diese Arbeiten zwar toll klingen, aber in gar keiner Weise irgendwie bindend für die Regierungen dort seien!

Es kamen schon gelegentlich ein paar kritische Gedanken durch, aber eigentlich klang Alles nach eitel Freude und Sonnenschein! Muß ja wohl auch, sonst hätten die Mitarbeiter dort ja keine Existenzberechtigung.

Haben sie wahrscheinlich auch nicht, denn, so wie ich das sehe, arbeiten sie Pläne aus, die nahezu Nirgends tatsächlich irgendwann einmal umgesetzt werden. Aber diese Stellen sind alle hoch dotiert! 

Und nach unseren Erfahrungen greifen Politik und Behörden immer dann zu diesen Arbeiten, wenn es ihnen in den Plan paßt, tut es das aber nicht, behauptet man, daß diese Arbeiten eben nicht bindend seien. Das Gleiche betrifft übrigens auch die IHK und die Wirtschaftsfördergesellschaften in Hamburg oder Stormarn.

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Herr Braasch faßte das in seinem Vortrag in dieses Zitat, das aus einem Brief an den BUND stammt.

Überhaupt gab es eigentlich NUR ZWEI Vorträge, die zum Thema paßten: Der von Prof. Dr. Jörg Knieling von der Hafen City Universität und der von Manfred Braasch vom BUND!

Dieses waren DIE EINZIGEN Beiträge, in denen tatsächlich Kritik an der Arbeit der Metropolregion Hamburg und der Regierung geäußert wurde.

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Herr Knieling von der HCU hielt seinen Vortrag nicht nur humorvoll, sondern sparte auch nicht mit Kritik, wie er es ja auch schon in Zeitungsartikeln getan hat.

Siehe hier zum Beispiel:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

Zum Beispiel erklärte er, daß der Plan des Senats, in Hamburg PRO JAHR 10.000 Wohnungen zu bauen, schon nach kurzer Zeit zu riesigen Problemen führen wird!

Die ersten Flächen würden noch vergleichsweise einfach zu finden und zu rekrutieren sein, aber schon nach wenigen Jahren wären diese ausgereizt. Spätestens dann würde es gigantische Probleme geben, solche Flächen nicht nur zu finden, sondern diese dann auch der Bevölkerung erklärbar zu machen!

So etwas könne man NUR dadurch lösen, daß es eine GEMEINSAME SIEDLUNGSPLANUNG innerhalb der Metropolregion geben müsse, die es bis heute nicht gibt. Dazu ebenfalls die Flächennutzung allgemein und die Verkehrsstrukturen. Davon sei man aber weit entfernt.

Schon DESWEGEN sei die METROPOLREGION HAMBURG ein ZAHNLOSER TIGER!

Weiterhin müsse man begreifen, daß die Nutzung von innenstadtnahen Flächen letztlich erheblich billige sei, als die im Umlang. Dort ist ja schon die Infrastruktur vorhanden.

Ein bißchen kritisch ließ sich auch Detlef Gumz vernehmen. Er sprach für den Landkreis Harburg, als den Bereich der MRH, der sich unmittelbar südlich unserer Stadt anschließt.

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Dem Kreis Harburg geht das Land aus! Gemeint war, daß es keinerlei Ausgleichsflächen mehr gibt, die man im Falle der Ansiedlung neuer Gewerbegebiete etc. nutzen könne. Woher sollten diese auch kommen?

Sehr kritisch äußerte er sich zum Beispiel über die Logistik-Halle von Amazon, die irgendwo 700 m lang und 90 m breit sei. Damit also eine geradezu Unmenge von Fläche gefressen hat.

Der Vortrag von Manfred Braasch war leider viel zu kurz, um wirklich die nennenswerten Probleme auch nur anzusprechen, aber er gab sich Mühe, dem Zentralthema gerecht zu werden.

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Herr Braasch ist hier links zu sehen neben Alexander Porschke vom NABU.

Hier zeigte er zum Beispiel eine Karte, auf der der besiedelte Teil Hamburg einmal oben links um 1960 und unter rechts um 2000 zeigte.

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In den 60er Jahren hatte Hamburg schon einmal etwa 1,8 Mio. Einwohner. In der Zwischenzeitlich sank die Zahl auf nahezu 1,6 Mio. und liegt heute wieder bei etwa 1,82 Mio.

Trotz der nahezu gleichen Bevölkerungszahl nutzt diese jetzt eine erheblich größere Fläche, als in den 60ern! Vor allem im Bereich westlich von Hamburg, also zum Beispiel in Wedel oder Richtung Pinneberg ist das auffällig.

Als Erklärung dafür werden die gestiegenen Ansprüche der Bevölkerung genannt, die heute erheblich größeren Wohnraum haben möchte, als damals.

Dazu muß ich allerdings einwenden, daß es sich dabei nur um den relativ kleinen Teil handeln kann, der sich eben auch große Wohnungen oder Häuser leisten kann. Wie sagte es mal ein Juppie aus Eimsbüttel in meiner Taxe? „Also, unter 135 qm könnte ich nie leben.“

Ein paar weitere Grafiken waren interessant:

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Hier etwa zeigt er, daß zwar irgendwie ALLE GEGEN einen großen Flächenverbrauch sind, trotzdem aber offensichtlich Niemand etwas wirklich dagegen tut!

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Auf dieser Grafik zeigt er uns, daß es KEINEN tatsächlichen Zusammenhang zwischen dem Wachstum und der Flächenversiegelung in der MRH (ohne Hamburg selber) gibt. Der blaue Balken zeigt den Gesamt-Flächenverbrauch (ohne Hamburg) und daneben den tatsächlichen Bevölkerungszuwachs. Schließlich ist das bei den Politikern ja immer eines der Hauptargumente, warum man Flächen verbrauchen muß!

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Und auch die Sache mit einem ständigen Wohnungsbau MUSS man kritisch sehen, denn gerade in Stormarn wächst der Anteil der Bevölkerung über 65 in den nächsten Jahren drastisch, die dann zumindest keinen Arbeitsplatz mehr bräuchten!

So ähnlich dürften die Zahlen auch für Hamburg aussehen, es sei denn, man läßt tausende von Zuwanderern in die Stadt, nur um die Einwohnerzahl wieder zum Wachsen zu bringen.

Aber ob das letztlich zum Wohle der Stadt wäre, lassen wir lieber dahingestellt.

Und in dem kleinen Feld rechts sehen wird die neueste Statistik zur Bevölkerungsentwicklung für ganz Deutschland, die bis 2060 einen Rückgang um 13 Mio. Menschen ausweist!

Das würde bedeuten, daß alle diese Planungen eigentlich völlig sinnfrei sind, wenn man die mittelfristigen Entwicklungen berücksichtigt!

Noch ein ganz witziger Aspekt, der mir bisher nicht geläufig war.

In einem anderen Vortrag erklärte uns der Vortragende (Herr Gumz?), das B.A.N.A.N.A.-Prinzip!

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Leider ist das etwas unscharf, aber man kann es lesen.

Dieses Prinzip basiert aber, wie ich schon etwas weiter ober schrieb, NUR darauf, daß DIE REICHEN STADTTEILE dieses pflegen. In den ärmeren und problematischen gehen die Politik und die Verwaltung davon aus, auf keinen Widerstand zu stoßen.

Allerdings darf man als Zuhörer feststellen, daß es zwar immer die gleichen Leute sind, die uns STADTVERDICHTUNG und DAS DENKEN AN DAS GROSSE GANZE predigen, dieses aber keinesfalls bei sich zuhause vor der Haustür oder im Vorgarten dulden würden!

Wie sagte es Einer: ‚Neuen Wohnungen ziehen Menschen an. Neue Straßen Verkehr.‘

Die Podiumsdiskussion am Ende war ziemlich unterhaltsam

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Vor allem die Aussagen des Herrn Pollmann von den GRÜNEN und Mitarbeiter der BUE (zweiter von links). In der Mitte Herr Knieling, dann Herr Brüning aus Norderstedt und Herr Braasch von BUND.

Diese Diskussion kann man von mir bekommen. Sie ist allerdings etwa 45 Minuten lang. Auf Wunsch schicke ich sie jedem gerne zu.

Dank einer Frage von mir (die allerdings immer nur einesammelt und dann anonym vorgetragen wurden), kam auch unser Problem mit Rahlstedt 131 zur Sprache.

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Herr Pollmann (rechts) war sich auch nicht zu schade, den Bereich Rahlstedt 131 als AUFWERTUNG DER NATUR zu bezeichnen und wiederholte eigentlich nur die sattsam bekannten Phrasen der GRÜNEN.

FAZIT:

Wenn man den meisten Vortragenden glauben darf, so können wir nahezu alle Probleme prima dadurch lösen, daß wir uns besser kennenlernen und intensiver kommunizieren. Auch die Bevölkerung soll da eng mit der Verwaltung zusammenarbeiten!

WAS DAS bedeutet, haben wir ja hautnah in Großlohe erlebt! Da MÜSSEN bei den Bürgern alle Alarmglocken läuten, wenn man so etwas gesagt bekommt.

WORTE SIND WOHLFEIL, nur glauben möchte man sie nicht!

Die Krönung war für mich, als die Dame aus München zu der Überzeugung gelangte, man müsse nur SCHAFSKOPF spielen lernen, und schon lösten sich alle Mißverständnisse in Wohlgefallen auf.

OK, dazu gab es eine kleine Geschichte, aber es war die Quintessenz dieser.

Wenn man den Herrschaften der Metropolregionen glauben darf, so könnten diese eben doch einigermaßen problemlos Flächen hervorzaubern, um alle diese Pläne durchzusetzen. Man muß es eben nur wollen und besser kommunizieren.

Ich nenne das jetzt mal

DIE BIG-BANG-THEORIE DER STADT- und LANDSCHAFTSPLANER:

AUS NULL FLÄCHE WIRD MASSENWEISE FLÄCHE!

Und ein kleines Trostpflaster am Ende der Veranstaltung:

Ich fuhr noch einmal mit dem Fahrstuhl ganz nach oben und durfte feststellen, daß die HCU ganz im Sinne der GRÜNEN und des Fortschritts BEGRÜNT wurde!

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Haben NATURSCHUTZVERBÄNDE keine KLAGERECHTE? Ist DIREKTE DEMOKRATIE sinnvoll?

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Gerade finde ich ein Magazin des Wirtschaftsrates der Mitgliedsverbände Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Nummer ist relativ aktuell. 2.Ausgabe 2016.

https://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/wir-im-norden–2-2016-de/$file/WR-Mitgliedermagazin%20LV%20HH%20SH%202_2016_reduziert.pdf

Diese Gruppen sind MASSGEBLICH an der PLANUNG der METROPOLREGION HAMBURG beteiligt. Um es genau zu sagen: Sie BESTIMMEN diese Planungen schon seit mindestens 2004!

Weiterhin bemerkenswert ist die Nähe dieser Truppe zur Politik! Nicht nur, daß der Ex-Senator (Wirtschaft etc.) Gunnar Uldall von der CDU dort an der Spitze sitzt, sondern die sind auch noch im gleichen Haus angesiedelt ist, wie die BWVI (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), wie ich es schon in meiner Gegenschrift festgestellt habe.

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Jou, da braucht dieser Mann oder seine Lobbyistenmischpoke einfach nur über den Flur  schlendern, wenn man den Senator (Verurteilter Totschläger Horch) mal kurz instruieren möchte. Ist doch praktisch.

Unsere Politiker und Beamten sind zwar unermüdlich dabei, uns tumben Bürgern zu verklickern, die Meinungen dieser Gruppen, zu denen man auch die Handelskammern zählt, seien keinesfalls maßgebend für die Planungen für die Metropolregion, zu denen ja auch die neuen Gewerbegebiete gehören, aber glauben kann man denen leider nicht mehr!

DIESE sollen der rechtliche Rammbock werden! Wenn sie Realität werden und alle rechtlichen Aspekte ‚geklärt‘ wären, würden bundesweit solche Projekte wie Pilze aus dem Boden schießen!

Unglücklicherweise wachsen aber parallel dazu auch die Bürgerinitiativen, die keinen Bock mehr auf solche ‚bürgernahen‘ Projekte haben!

Herr Papier (Ex-BGH-Präsident) versteht zB das Abstimmungsergebnis zu den Olympischen Spielen überhaupt nicht, wobei er vergißt, daß dieses Votum vom Hamburger Senat (King Olaf) mit Hilfe einer Verfassungsänderung SELBST initiiert wurde. Leider hatte man die Entscheidungskraft der Bürger nicht berücksichtigt! Peinlich war das ohne Beispiel!

Man deklamiert zwar ohne Pause, wie bürgernah man doch in der Politik sei, wenn es dann aber kritisch wird und die Bürger frecherweise nicht der gleichen Meinung wie die Politik sind, dann wird die Sache lästig und muß wieder zurückgefahren werden!

Ein Auszug aus dem Interview mit Papier:

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Richtig spannend wird es, wenn die einzelnen Fraktionsvorsitzenden der Parteien in der Bürgerschaft zur Direkten Demokratie befragt werden!

UNBEDINGT in Ruhe lesen und seine Schlüsse daraus ziehen!

Nahezu umwerfend wird es bei den Fragen an die Fraktionsvorsitzenden.

Der CDU-Mann ist offensichtlich der Überzeugung, Naturschutzverbände hätten keinerlei Klagerecht! Sie seien DURCH NICHTS demokratisch legitimiert!

Der Mann scheint vom Aarhus-Abkommen noch nie etwas gehört zu haben!

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Aber auch Herr Tjarks von den GRÜNEN scheint nicht so wirklich sicher zu sein, was die Ergebnisse von Bürgerbegehren betrifft. Jedenfalls zum Thema der Landes-Krankenhäuser und deren Verkauf!

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Na ja, vielleicht sollte der Mann mal dafür sorgen, sich ein paar nähere Informationen reinzuziehen! Jedenfalls sollte er auch bekanntgeben, daß die Abstimmung zwar GEGEN den Verlauf der Krankenhäuser ausging, dieses aber nie umgestzt wurde. Man ignorierte damals (2004) einfach das Bürgervotum!

http://www.taz.de/!5047372/

Und HIER wird es nun richtig skuril!

Der Wirtschaftsrat gibt folgende EMPFEHLUNGEN für eine parlamentarische Reform in Hamburg! Und bisher konnte ich keinerlei Protestrufe der GRÜNEN zu solchen Vorschlägen erkennen, denn immerhin sitzen die ja in der Regierung in Hamburg!?

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WIR sind die Opfer des Hamburger GROSSMACHTDENKENS !

Vorgestern gab es im Hamburger Abendblatt einen Artikel, der uns zeigt, warum wir die Opfer der Hamburgischen Großmacht-Politik sein sollen!

http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article208753005/Die-Geburtsstunde-der-Metropolregion-Hamburg.html

„19.11.2016

Gestern & heute

Die Geburtsstunde der Metropolregion Hamburg

Von Oliver Schirg

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Foto: imago stock / imago stock&people

Henning Voscherau (l.) und Björn Engholm 1990 während eines Treffens der SPD-Ministerpräsidenten in Bonn

Vor 25 Jahren schlossen Schleswig-Holstein und Hamburg eine Vertragsgemeinschaft. Der „Nordstaat“ schien nur noch eine Frage der Zeit.

Hamburg.

Das Hamburger Abendblatt sprach von der „höchsten Stufe unterhalb einer Länderneugliederung“. Als vor 25 Jahren, am 22. November 1991, die Regierungschefs von Schleswig-Holstein und Hamburg, Björn Engholm und Henning Voscherau (beide SPD), eine „Vertragsgemeinschaft“ beider Länder schlossen, schien der „Nordstaat“ für manchen nur noch eine Frage der Zeit.

„Voscherau und Engholm demons­trierten nach der gemeinsamen Kabinettssitzung erneut die freundschaftliche Einigkeit, die beide sich seit einiger Zeit in Sachen Länderzusammenarbeit zu eigen gemacht haben“, berichtete das Abendblatt am Tag nach der Vertragsunterzeichnung und fügte hinzu: „Umso erstaunlicher ist es, dass es überhaupt einer besiegelten Vertragsgemeinschaft bedarf, um die beide Länder betreffenden Probleme einvernehmlich zu lösen.“

Offenbar sollte das Abkommen eher eine Art „Disziplinierungsmaßnahme für Kommunalpolitiker, Parlamente und Beamtenebene“ sein. So wollten die Regierungschefs, dass wesentliche Fragen beider Länder gemeinsam entschieden werden. Das Papier verpflichte die Länder, sich miteinander zu befassen, sagte Voscherau.

Geburtsstunde der Metropolregion Hamburg

Als Erstes sollte – gemeinsam mit Niedersachsen – ein „Entwicklungskonzept für die Region“ aufgestellt werden. Dabei dachten die Initiatoren an Hamburg und die Umlandkreise nördlich und südlich der Elbe. Auch wenn das damals niemand so formulierte, könnte man rückblickend von der Geburtsstunde der Metropolregion Hamburg sprechen.

Zumal die Pläne für die Vertrags­gemeinschaft seinerzeit ambitioniert waren. „Engholm nannte als Beispiel das Thema Abfallwirtschaft, bei dem Schleswig-Holstein Hamburg die Abnahme von 360.000 Tonnen Siedlungsabfall zugesagt habe“, hieß es im Abendblatt. Auch die vierte Elbtunnelröhre, eine weitere Elbquerung und ein norddeutsches Luftverkehrskonzept waren im Gespräch.

Die anspruchsvollen Pläne, deren erfolgreiche Umsetzung weit über die Metropolregion hinaus Wirkung entfalten würde, machten deutlich, dass es den führenden Politikern um mehr ging als um eine kleinteilige Kooperation von Landkreisen mit der Hansestadt. Dass man aber seinerzeit Vorsicht walten ließ, mochte historischen Ursachen haben.

So war der Sozialdemokrat Hermann Lüdemann, Schleswig-Holsteins erster Ministerpräsident nach dem Zweiten Weltkrieg, mit seinem Vorschlag, Schleswig-Holstein, Hamburg und die Gemeinden südlich der Elbe zu einem Bundesland Unterelbe zu vereinigen, auf heftige Kritik gestoßen. Hamburg hielt den Wiederaufbau des Hafens nach Kriegsende für wichtiger.

Widerstand gegen einen Nordstaat

Trotzdem flammte in den darauffolgenden Jahren immer wieder die Debatte über einen Norddeutschen Staat auf. Regelmäßig wurde in Politik und Wirtschaftsverbänden darüber diskutiert. Die Befürworter erhofften sich vor allem mehr Effizienz in der Politik und der Verwaltung. Im internationalen Ringen der Metropolregionen um Investitionen in Bereichen wie erneuerbare Energien, Schiffbau oder Biotechnologie sollte der geeinte Norden bessere Chancen haben.

In Hamburg wurde damit geworben, dass ein Nordstaat die wachsenden Probleme der Hansestadt mit seinen Nachbargemeinden lösen könnte. In den 70er-Jahren geriet die Stadt in einen heftigen Strukturwandel und erlebte zugleich, wie die Umlandgemeinden ökonomisch aufblühten.

Das hatte nicht zuletzt damit zu tun, dass Lohn- und Einkommensteuer am Wohnort erhoben wurden. Für Hamburg bedeutete jeder Arbeitnehmer, der ins Umland zog, eine Schwächung der eigenen Finanzkraft. Die im Länderfinanzausgleich vereinbarte „Besserstellung“ eines Hamburger Einwohners glich diesen Verlust nicht mehr aus.

Gegner eines Nordstaats verwiesen auf die kulturelle Identität des jeweiligen Landstrichs. Gerade Hamburg hatte über Jahrhunderte erfolgreich seine Eigenständigkeit verteidigt und ökonomisch erheblich davon profitiert. Der Zusammenschluss hätte für Hamburg und Schleswig-Holstein zudem erhebliche finanzielle Einbußen und Verlust von politischem Einfluss zur Folge. Im Bundesrat verfügte ein Nordstaat über vier Stimmen. Derzeit haben Hamburg und Schleswig-Holstein sieben Stimmen. Auch beim Länderfinanzausgleich würde ein Nordstaat schlechter abschneiden als beide Bundesländer zusammen.

Angesichts des anhaltenden Widerstands gegen einen Nordstaat, hat sich die Politik auf den „Weg durch die Institutionen“ gemacht. Statt einer Fusion wurden auf unterer Ebene Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesucht. Das gemeinsame Statistische Landesamt, das Hanse-Office oder die HSH Nordbank stehen für diesen Prozess – und natürlich die Schaffung der europäischen Metropolregion Hamburg.

Über einen Nordstaat redet heute keiner mehr

Schleswig-Holstein und Hamburg hatten bereits im Mai 1984 eine „Rahmenvereinbarung“ geschlossen, die den „Austausch von Leistung und Gegenleistung zwischen beiden Ländern“ auf jene „Geschäftsfelder reduziert, die politisch von vorrangigem Interesse waren“, heißt es in einer Festschrift der Arbeitsgemeinschaft der Hamburg-Randkreise aus 2010. Die vor 25 Jahren geschlossene Vertragsgemeinschaft war dann der folgerichtige Schritt.

Inzwischen ist die Metropolregion Hamburg zu einem wichtigen Faktor in der Politik und Verwaltung Norddeutschlands geworden. Rund fünf Millionen Menschen leben in der Region, die in ihrer Ausdehnung Nord-Süd 189 Kilometer und Ost-West 209 Kilometer umfasst. Drei kreisfreie Städte und 17 Landkreise gehören ihr an. Die Herausforderung, derart viele unterschiedliche Interessen unterzubringen, ist enorm.

Trotzdem redet derzeit kaum jemand offen über den Nordstaat. Zuletzt sorgte der damalige Erste Bürgermeister Ole von Beust (CDU) für eine Debatte, als er im Februar 2005 eine Zusammenlegung der Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein binnen zwölf Jahren anregte. Inzwischen scheint sich eine andere Haltung durchgesetzt zu haben: immer daran denken, aber nicht darüber reden.“

 

Auf Facebook habe ich dazu einen Leserbrief geschrieben. Auf der Abendblatt-Internetseite konnte man keine Kommentare schreiben !?

https://www.facebook.com/abendblatt/?fref=ts

21.11.2016  13.20 Uhr

Jörn Napp

WIR in Rahlstedt-Großlohe werden jetzt die ersten OPFER dieser Planungen werden, denn die Stadt Hamburg will, egal, was es kostet, das erste interkommunale Gewerbegebiet (‚Leuchtturmprojekt‘ Victoria Park) durchsetzen. Darauf warten die Wirtschaftsförderverbände Hamburgs, Schleswig-Holsteins und Niedersachsens! Dafür sollen völlig ohne Not, zunächst etwa 50 ha Landschaftsschutzgebiet platt gemacht werden, das dann in den Planungen bis 2030 bis auf 1000 ha erweitert werden soll! Wir haben viele leer stehende Gewerbegebiete im Bereich Wandsbek, und NEUE Arbeitsplätze werden ebenfalls nicht geschaffen! Das EINZIGE Argument ist, daß es eben ein Beispiel setzen soll! DAFÜR hebelt der Senat auch über sein Evokationsrecht die politischen Rechte der verantwortlichen Parlamente aus. So etwas Ähnliches haben sie auch gerade im Falle ausgerechnet der Obdachlosen getan, wie man der Novemberausgabe von Hinz & Kunzt entnehmen darf. ‚Warum diskutieren, wenn das Ergebnis schon vorher feststeht?‘ Man läßt gefakte Gutachten erstellen (so wie ich das sehe) und handelt über die Interessen der Bürger und deren Gesundheit hinweg, nur, um dieses Ziel durchzusetzen! Ausgerechnet die SPD mit ruhmreicher Unterstützung der GRÜNEN wollen sich bei diesem Thema profilieren. Näheres dazu unter: https://antivictoriapark.wordpress.com/