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Bodenuntersuchungen auf unserer Müllkippe !

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Wir werfen noch einen letzten traurigen Blick auf unseren hübschen Weg Bachstücken im Spätherbst 2018, bevor auf der linken Seite die Flächen platt gemacht werden!

Wir danken dafür noch einmal ganz herzlich den GRÜNEN in Hamburg und vor allem in Wandsbek, die unter trauter Führung von Oliver Schweim das Desaster PERSÖNLICH abgesegnet haben! Aber natürlich gilt unser Dank auch der SPD und den anderen Parteien (außer der CDU), die für dieses Umweltdesaster gestimmt haben.

Wir werden das ganz sicher nicht vergessen!

Auf der rechten Seite des Bildes liegt die uns Allen bekannt Müllkippe, von der bisher Niemand wußte, was da eigentlich unter der Erde verbuddelt liegt.

Offiziell hieß es immer, da läge NUR Bauschutt drunter, aber Zeugenaussagen von Menschen, die damals schon hier gewohnt haben, sagen, daß dort noch alles Mögliche Andere entsorgt wurde, von alten Autos, Ölfässern und Chemikalien, bis hin zu Munitionsresten des Schießplatzes Höltigbaum, wo heute das Naturschutzgebiet ist.

Der CDU-Vorsitzende von Wandsbek, Warnholz, hat das mir gegenüber erzählt.

Aufmerksame Bürger berichteten schon vor ein paar Tagen von den ersten Arbeiten an der Kippe, denn der Bezirk möchte ja diese Fläche in den B-Plan Rahlstedt 134 mit einbeziehen, der uns Allen ja vorgaukeln soll, daß für die Natur so viel getan wird. Deshalb war man durch meine Berichterstattung gezwungen, endlich feststellen zu lassen, was da denn eigentlich unter dem Boden schlummert.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/11/14/erste-arbeiten-auf-der-ehemaligen-muellkippe/

Der Meßpunkt, den man auf Nadines Fotos sieht, liegt direkt AUF dem Schutzwall der Müllkippe am nördlichen Rand, gleich da, wo wir auf dem Foto des Weges Bachstücken rechts die Müllkippenfläche sehen.

Am vergangegenen Sonnabend sind dann endlich mal meine Frau und ich durch diese Fläche gelaufen, was für mich sehr schwierig war, aber wir fanden diverse Meßpunkte, die, wie die GPS-Daten zeigen, gut über die Fläche verteilt sind und bis direkt an die Stellau reichen!

Der Nummerierung nach dürften es über 30 Untersuchungsstellen sein, von denen ich natürlich nur einige wenige dokumentieren konnte, die aber schon einen guten Überblick gewährleisten.

Warum Meßpunkte oben auf den Wällen liegen, weiß ich nicht, aber es gibt von denen mindestens zwei. Der eine am Nordrand von Nadine dokumentiert und noch einer direkt auf dem Wall neben der Kleingartenanlage.

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Wir sind den Ponypfad rechts gegangen. Die Fläche ist tatsächlich über die vielen unberührten Jahre ein echter kleiner Urwald und ein BIOTOP geworden. Und der Ponypfad ist größtenteils kaum erkennbar. Echte Fußwege gibt es nicht, sollen aber nach den Plänen zur ‚Großen Heide‘ dort entstehen!

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Und da finden wir auch schon dern ersten Meßpunkt in der Mitte des Bildes.

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Der nächste Meßpunkt befindet sich direkt auf dem Schutzwall neben der Kleingartenkolonie. Der hat auch offensichtlich schon eine Bohrung.

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Ein weiterer Meßpunkt gleich neben dem oberen, etwa 25 m in die Fläche nach Osten.

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Hier befinden wir uns etwa im Zentrum der Altlastenfläche. Hier ist bemerkenswert, daß es zwar überall eine Art Urwald gibt, hier allerdings NICHT!? Auch hier gibt es noch einen weiteren, den man links auf dem Foto leider nicht erkennen kann.

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Das freie Zentrum der Müllkippe.

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Hier die Fläche vom 8. Stock meines Wohnhause aus gesehen.

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Nachdem wir über den südlichen Schutzwall der eigentlichen Müllkippe gestiegen waren und uns der Stellau näherten, fanden wir nach mehr Meßpunkte. Auf dem Foto recht hinten.

Wir folgten immer dem Ponypfad, da andere Pfade für mich gar nicht zu begehen waren. Dieser macht jetzt einen Schlenker nach Osten, um dann in Richtung Stellau zurückzukehren oder nördlich des Baches sich fortzusetzen.

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Wir sind jetzt direkt an der Stellau, deren Bachbett (rechts) komplett ausgetrocknet ist! Trotzdem entdeckten wir einen kleinen Frosch, der da herumhüpfte, was irgendwie ein bißchen Mut machte.

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Laut Berichten sollen auch südlich der Stellau solche Messungen durchgeführt werden.

Tatsächliche Bohrungen scheinen aber auf unserem Weg bisher nur bei ZWEI Punkten stattgefunden haben, wie man den blauen Plastikrohren entnehmen darf.

Was wird aus den Ergebnissen?

Wenn diese Messungen abgeschlossen sind, sollten sie umgehend uns, den betroffenen Bürgern, zugänglich gemacht werden!

Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, daß man behaupten wird, daß die Ergebnisse einen Befund zeigen werden, der ‚ABSOLUT HARMLOS FÜR DIE ANWOHNER‘ sein wird!

Hier noch ein paar Artikel  zu der Müllkippe hier im Blog:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/10/28/neues-von-unserer-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/06/27/die-farce-die-sich-rahlstedt-134-nennt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/23/dient-die-grosse-heide-nur-zur-tarnung-von-altlastenflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/22/vergiftete-bodenflaeche-auf-unserer-muellkippe-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/08/erst-sondermuellkippe-und-dann-atommuelldeponie-danke/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/ein-wunder-von-einer-muellkippe-zum-biotop-in-einem-tag/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/17/bodenspekulation-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haben-wir-eine-tickende-zeitbombe-vor-unserer-haustuer/

 

 

 

 

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Presseschau vom 15.9.2018:

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Nettes Foto!

Und diese Seite dient sicherlich dazu, uns wieder etwas in Erinnerung der Bevölkerung zu bringen.

Allerdings wird das genauso wenig an der Tatsache ändern, daß unsere Umwelt dort zerstört werden wird, ganauso wenig, wie es die kleine Veranstaltung des BUNDes getan hat.

Es helfen jetzt NUR noch juristische Schritte!

Alles andere hilft uns keinesfalls weiter.

 

Und dann noch dieser Artikel aus dem MARKT vom 15. September 2018, der zwar direkt mit unserem Problem nichts zu tun hat, wohl aber die Denkweise und LÜGEN der Politiker aufzeigen, allen voran die unseres Lokalpolitikers Ole Torben Buschhüters (SPD), die bezüglich der S 4 ebenfalls lügen, daß sich die berüchtigten Balken biegen.

Nicht nur die Tatsache, daß es eigentlich nirgends wirklich Platz für zwei neue Gleise gibt, die ja neben den heutigen Schienen verlegt werden müßten, sondern daß man diese auf privatem Gelände verlegen müßte, was einen gigantischen Eingriff in die Lebensqualität dieser Menschen bedeuten würde!

Vor allem aber ist es die zu erwartende riesige Steigerung des GÜTERVERKEHRS, die natürlich, genau wie beim Victoria-Park, von unseren Politikern tunlichst verschwiegen wird. Und hinterher haben die natürlich von irgendwetwas gewußt oder konnten das nicht voraussehen! Klar!

Und das bißchen mehr Lautstärke ist ja nicht schädlich für uns.

Außerdem widerspricht diese S-Bahn den Plänen um den Victoria-Park, da man ja die Menschen NICHT in der Metropolregion sondern in Hamburg haben möchte, was also diese Bahn überflüssig machen würde!

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Und dann natürlich noch unser Freibad, bei dem ja auch mal eben das Bürgerbegehren EVOZIERT wurde!

Auch hier wird drastisch aufgezeigt, wie rücksichtslos SPD und GRÜNE gegen die Bürger vorgehen, die die Schließung in großer Mehrheit nicht wollen.

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Der kleine Bonscher, den uns die BUE da vor die Füße werfen will, zeugt schon von der Perversität des Denkens dort, zumal diese Behörde ja von DEN GRÜNEN geleitet wird!

 

Gegendarstellung des Bezirksamtes Wandsbek zu Rahlstedt 134

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Zu meinem Beitrag ‚Rahlstedt 134: Der Betrug geht weiter‘ hat mir Herr Weedermann-Kortes vom Bezirksamt Wandsbek eine Gegendarstellung geschickt, die ich selbstverständlich gerne veröffentliche, wozu ich allerdings nach dem Hamburger Presserecht auch verpflichtet bin.

Seine Darstellung klingt in diesem Zusammenhang auch glaubhaft. Aber ich werde die Entwicklungen weiter beobachten. Immerhin hat alleine die Planierung der Fläche einige Wochen in Anspruch genommen.

 

WG: Rahlstedt 134 – Und der Betrug geht weiter!

Von: Weedermann-Korte, Tim

03.07.2018 um 16:56 Uhr

 

Sehr geehrter Herr Napp,

ich habe ihren Blogeintrag vom Sonntag, den 1. Juli zum Anlass genommen, mich in der Sache bei den zuständigen Kollegen vom Management des Öffentlichen Raumes zu erkundigen. Einen „Betrugsfall“ konnte ich dabei nicht feststellen.

Bei der von Ihnen beschriebenen und fotografierten Fläche handelt es um eine der Flächen, die im Rahmen des Beschlusses der Bezirksversammlung „Mehr Natur in die Stadt“ vom 26.01.2017 im Bezirksbereich zu einer Blühfläche zu entwickeln ist. Die Fläche wurde hierfür bis Ende Mai entsprechend vorbereitet, planiert und angesät. Ziel der Maßnahmen ist eine langfristige Entwicklung einer Blühwiese.

Aufgrund der anhaltenden sehr trockenen Witterung, hat sich jedoch das Auflaufen des Saatgutes und Durchgrünen der Fläche verzögert und wird je nach Witterung auch noch andauern. Ein Bewässern der Fläche ist nicht geplant und ökologisch auch nicht sinnvoll. Das Bezirksamt geht davon aus, dass sich die Blühwiese in den nächsten Monaten hier zur Freude aller – wenn leider etwas verzögert  noch entwickeln wird.  

Ich hoffe damit den Sachverhalt für Sie weiter aufgeklärt zu haben. Es wäre schön, wenn Sie Ihre Überschrift dann umformulieren würden.  

Mit freundlichem Gruß
Timo Weedermann-Korte
__________________________________________

Bezirksamt Wandsbek
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Abteilungsleitung Bebauungsplanung
Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg
Fon: 428 81 – 3034, Fax: 427 90 – 9396
E-Mail: Timo.Weedermann-Korte@Wandsbek.Hamburg.de

http://www.hamburg.de/wandsbek/bebauungsplaene/
http://www.hamburg.de/planportal/

 

Meine Antwort darauf:

 

  • Von: Jörn Napp
    04.07.2018 um 10:20 Uhr

    An: Weedermann-Korte, Timo

Sehr geehrter Herr Weedermann-Korte.

Erst mal meinen Dank für die schnelle Antwort.
Man darf feststellen, daß provokante Formulierungen unserer Verwaltung doch immer mal wieder auf die Sprünge helfen.
Ich werde dazu mit Ihrer Mail eine Fortsetzung schreiben, in der Sie das dann ja vermittels der Mail klarstellen!
Weiterhin freue ich mich, daß Sie offensichtlich meine Blogbeiträge lesen.
Das allerdings sollte dann auch dazu beitragen, Ihnen, dem Bezirksamt, der Bezirksversammlung und dem Senat klarzumachen, daß es im Fall Rahlstedt 131 und 134 KEINERLEI tatsächliche Bürgerbeteiligung gab oder gibt.
Wie Sie wohl auch mitbekommen haben, haben ALLE Umweltverbände die Zusammenarbeit aufgekündigt, weil sie, genauso wie wir, festgestellt haben, daß sie NICHTS bewirken können, sondern nur instrumentalisiert werden! Sie haben dazu sicherlich deren Schreiben vom 9.4.18 an das Bezirksamt gelesen.
Die Planungen zu 131 sind nun wirklich mehr als nur peinlich, und selbst Herr Senator Kerstan hat auf der HCU-Tagung festgestellt, daß die Planungen dazu extrem schief gelaufen sind (habe ich aufgenommen)!
Das Vertrauen in die Politik und die Verwaltung ist jedenfalls in unserem Viertel zutiefst untergraben, eigentlich nicht mehr vorhanden!
Und Sie haben mir auch noch nicht berichtet, wie SIE die sogenannten Gutachten tatsächlich überprüft haben? Wozu Sie eigentlich verpflichtet gewesen wären.
Und dann ist da noch die Aussage Herrn Graefes zur EXISTIERENDEN HASELMAUS im Bereich 134! Ich habe diese Aussage auf der ÖPD aufgenommen, sie ist also dokumentiert.
Ist sie denn nun da oder eben nicht? Im Gefälligkeitsgutachten ist sie nicht mehr da, aber vorher war sie immer dort und ist also auch auf der Fläche von 134 existent.
Damit würde das ‚Gutachten‘ natürlich ad absurdum geführt.

Nun ja, vor allem aber, wie auf der HCU-Tagung ebenfalls festgestellt, wurden trotz hochheiliger Versprechen alle Forderungen zu den Ausgleichsflächen von R 105 NIEMALS umgesetzt, was auch bei 131 kaum Vertrauen weckt, daß der sogenannte Städtebauliche Vertrag je umgesetzt wird!
Sollte es sich herausstellen, daß die Haselmaus tatsächlich DOCH dort lebt, müßte sein Biotop VOR BAUBEGINN fertiggestellt werden, um ihr das Umziehen zu ermöglichen.
Gruß
Jörn Napp

 

Wochenblatt270618LeserbriefZurGrossenHeide

 

WIR werden den Hamburger Senat MORES lehren!

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Zeichnung: Wilhelm Busch

Unsere gestrige Pressemitteilung hat erste Früchte getragen!

Der Beitrag war zwar scheinbar nur in der Online-Ausgabe, aber besser als nichts.

http://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article208694159/Buergerinitiative-droht-mit-Klage-gegen-Senat.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

10.11.16

Gewerbegebiet Großlohe

Bürgerinitiative droht mit Klage gegen Senat

Die Rahlstedter, die die Einrichtung eines Gewerbegebiets verhindern wollen, werfen dem Senat Entmachtung der Bezirksversammlung vor.

Hamburg. Das Eingreifen des Senats in Bezirksbelange – die Bürgerinitiative „Gegen Rahlstedt 131“ will es nicht tatenlos hinnehmen. Wenige Tage, nachdem das Bezirksamt Wandsbek erklärt hatte, durch das Eingreifen der Landesbehörden sei es nicht mehr zuständig und müsse das Bürgerbegehren entsprechend zurückweisen, melden sich die Aktivisten zu Wort: Jörn Napp, der Vertrauensmann der Bürgerinitiative, kündigte an, man werde Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen.

Nach Auffassung der Initiative hat der Senat durch die Nutzung des so genannten Evokationsrecht die Bezirksversammlung Wandsbek „zumindest in diesem Fall“ quasi entmachtet. Die bisher gesammelten 1900 Unterschriften, die sich gegen die Ausweisung eines rund 56 Hektar großen Gewerbegebiets am Höltigbaum aussprechen, wollen die Aktivisten am kommenden Montag bei der Sitzung des Hauptausschusses in Wandsbek trotzdem übergeben. Darüber hinaus seien „weitere Aktionen geplant“. Die Initiative kündigt an, sich im Zweifelsfall auf Paragraf 9 der Aarhus-Konvention zur Öffentlichkeitsbeteiligung berufen zu wollen, um Klage gegen den Senat anzustrengen.

Sollte das Votum doch zustande kommen, hätte es allerdings nur die Kraft eines Beschlusses der Bezirksversammlung. Der Senat kann einen solchen übersteuern und hat dies im Fall des Bürgerbegehrens nun quasi vorauseilend getan.

(HA)