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Danke! Mit STADTVERDICHTUNG zu Ghettos und Bürgerkrieg!

Hamburg G-20
Hier ein Blick aus einem Taxi auf der Elbchaussee in Hamburg, der zwar schon ziemlich viele Bürger und Politiker erschreckt hat, uns aber erst einen GANZ KLEINEN VORGESCHMACK dessen gibt, was uns noch für die mittlere Zukunft bevorsteht!

Die Straßenkämpfe in den Vorstädten von Paris haben es uns schon aufgezeigt. Trotzdem gleichen sich die Bilder erschreckend.

Paris3

Obwohl jeder halbwegs denkende Bürger in der Lage ist, diese Entwicklungen vorauszusehen, wenn er EINS und EINS zusammenzählt, scheint den Politikern und der Verwaltung diese Fähigkeit nicht zur Verfügung zu stehen, denn sie erzählen uns freudestrahlend, daß die Stadt Hamburg wächst! Unaufhaltsam, wenn man den Worten der Regierenden glauben darf.

Und sie WOLLEN das ganz offensichtlich auch!

Sie empfinden es irgendwie als Schmach, daß Hamburg immer noch unter 2.000.000 Einwohner hat und wollen, egal, was es kosten wird, die Zahl auf über 2 Mio. erhöhen!

WARUM? Das ist eine Frage, die tatsächlich unsere Politiker versuchen, in Hochglanzbroschüren mit strahlenden wohlhabenden meist jungen Menschen zu erklären!

Hamburg BRAUCHT Menschen! Hamburg braucht Arbeitskräfte! Hamburg MUSS wachsen!

Und DESWEGEN braucht Hamburg Wohnungen und Gewerbeflächen, denn diese Menschen müssen ja irgendwo wohnen und arbeiten! Klar! Versteht sich von selber.

Da tut sich nur die 5-$-Preisfrage auf, ob das tatsächlich so ist? Ob Hamburg wirklich alle diese neuen Menschen braucht? Und wenn ja, woher nehmen wir die Flächen für neue Wohnungen und Gewerbe, wenn nicht stehlen?

Zunächst einmal tut sich die Frage auf, ob wir in mittlerer Zukunft tatsächlich noch so viele Wohnungen und Arbeitsplätze brauchen?

Im Moment wächst Hamburg tatsächlich wieder, nachdem die Stadt jahrelang geschrumpft war.

Quelle: © Berthelsmann Stiftung / www. wegweiser-kommune.de.

Allerdings geht das auf Kosten anderer Gebiete der Republik. Vor allem denen im Osten.

Da man dort es verabsäumt hat, die ‚blühenden Landschaften‘ mit Arbeitsplätzen zu schaffen, statt dessen sogar absichtlich vorhandene Industrie vernichtet und die Infrastrukturen zerstört hat, war es klar, daß viele der Bewohner dort ihr Heil darin suchten, in die Metropolregionen der Großstädte zu ziehen.

In der Metropolregion Hamburg können wir beobachten, wie Einwohner und Firmen aus anderen Partner-Regionen abgezogen, ja geradezu ABGEWORBEN werden!

Eigentlich sollte diese Metropolregion ja ZUM WOHLER ALLER BETEILIGTEN dienen, aber die Realität zeigt, daß das übermächtige Hamburg ausschließlich zu seinem EIGENEN WOHL agiert! Ohne Rücksicht auf Verluste bei den Partnern in der Region!

MetropolregionHamburg

Hier sehen wir, wie sich der Trend zur Stadt weltweit entwickelt hat.

stadtbevoelkerung

Nun ist Landflucht weltweit zu beobachten, aber es ist mir unverständlich, warum wir dieses Problem unbedingt bei uns in Hamburg auch noch fördern müssen, da das nicht nur wirtschaftlich unsinnig, sondern auch unnötig ist, vor allem aber mit einer drastischen  Abnahme der Lebensqualität verbunden ist.

 Durchaus auch für die wohlhabenden Bürger, denn immer weniger Grün und immer dichter bebaute Stadtteile haben auch für diese deutlich negative Auswirkungen.

Noch mal ein kurzer Blick auf die Liste der größten Städte der Erde:

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Da sehen wir, daß die Metropolregion Hamburg, und NUR SO wir das Bild realistisch, mit über 5 Mio. Einwohnern immerhin schon an 125. Stelle steht! WOW! Ist das nicht toll?

Immerhin gab es mal Zeiten, wo wir auf die vielen grünen Flächen in unserer Stadt mächtig stolz waren! Hamburg, die grüne Stadt am Wasser! Jou!

Welche direkten Auswirkungen diese GEWOLLTE Weltstadt-Politik aber heute schon hat, sehen wir an der Bilderfolge in der Hamburger Morgenpost. Hamburg wir immer GRAUER! Ist doch schön, oder?

mopo300117hamburggrauer

Nun waren die Klischees in Sachen Hamburg noch nie 100%ig richtig, aber daß es hier verdammt grün war, merkten wir alle, und es wurde durch die Besucher immer wieder staunend hervorgehoben!

ABER JETZT KOMMT ES DICKE!

STADTVERDICHTUNG ist derzeit das moderne Schlagwort, mit dem uns unsere Politiker und Beamten vorgaukeln wollen, wie sehr sie unser Wohl im Auge haben!

Natürlich wissen sie sehr wohl, daß wir leider nur eine endliche Fläche zur Verfügung haben, die man bebauen könnte! Aber man tut so, als sei diese nahezu endlos vorhanden, wenn man nur will.

Das ist natürlich Unsinn, und das wissen die ganz genau!

Die Abgeordnete der GRÜNEN Stefanie von Berg schrieb mir mal eine längere Mail zum Thema ‚Stadtverdichtung‘ und ‚Umweltaufwertung‘. Der können wir die ganze Naivität der GRÜNEN, aber auch der anderen Politiker entnehmen, was unsere Zukunft in der Stadtentwicklung betrifft!

https://www.dropbox.com/s/fgpsorav80fvokq/Mail0616StadtverdichtungStefanieVonBergGruene.docx?dl=0

Professor Jörg Knieling, Stadtplaner an der HafenCity Universität, hat es in einem Artikel des Elbe-Wochenblattes (2. Februar 2017) und bei einem Vortrag in der Hafen City Universität vor ein paar Wochen auf den Punkt gebracht.

Aus dem Vorwort des Artikels: Der Trend zu Verstädterung und Ein-Personen-Haushalten hält an: Großstädte haben wieder Zulauf, Metropolen wie Berlin, München und Hamburg sind insbesondere von gut verdienenden Singles begehrt. Hinzu kommen Zehntausende Flüchtlinge, die eine Unterkunft benötigen und untergebracht werden müssen. Hamburg wird also wachsen und muss deshalb mehr Grund und Boden für die geplanten 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr bereitstellen. Nur für den Wohnungsbau werden 67 Hektar, darunter viele Grünflächen, benötigt. Ebenfalls jährlich!
In den kommenden anderthalb Jahrzehnten werde die Bevölkerungszahl Hamburgs von 1,8 auf 1,9 Millionen wachsen, mittelfristig werde die Zahl der Haushalte um 70.000 steigen, langfristig benötige Hamburg sogar 150.000 neue Wohnungen, rechnete Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) kürzlich vor. In Anbetracht explodierender Mieten und Preise für Wohnungseigentum herrscht quer durch die politischen Lager Einigkeit darüber, dass mehr gebaut werden muss. Nur so könne den Menschen, die in die Stadt strömen oder bereits in ihr wohnen, ausreichender und erschwinglicher Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. …..

Auf seinem Vortrag an der Hafen City Universität führte er aus, daß es statistisch keinesfall nachgewiesen ist, daß wir tatsächlich so viele Wohnungen und Arbeitsplätze brauchen!

Warum?

Das Alter der Bevölkerung steigt!

http://www.hwwi.org/fileadmin/_migrated/tx_wilpubdb/HWWI_Update_06.09.pdf

Und DAS hat drastische Auswirkungen auf die angeblichen Wachstumstheorien der Politiker bezüglich Wohnungs- und Arbeitsplatzbedarf!

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Wer älter ist, braucht nicht mehr so große Wohnungen und auch keinen Arbeitsplatz mehr!

Nun plädieren unsere Regierungen, allen voran die SPD und die GRÜNEN, unisono mit den anderen Parteien, einschließlich der LINKEN, daß wir diese Defizite durch ZUWANDERUNG wettmachen könnten.

Diese Theorie kann schon deswegen nicht aufgehen, weil die meisten Zuwanderer zwar jung aber nahezu ohne Ausbildung oder andere Qualifikationen sind. Und es würde viele Jahre dauern, die Massen der Migranten überhaupt erst einmal ausbildungsfähig zu machen, geschweige denn, sie in ordentliche Berufe zu vermitteln! Schon heute ist der Anteil der HARTZ-IV-Bezieher mit Migrationshintergrund erheblich überproportional. Und diese Situation kann und WIRD sich nur verschlimmern, wie wir zum Beispiel in Paris beobachten müssen.

Zustände wie diese haben wir in Berlin schon längst, ebenso wie in vielen anderen deutschen Großstädten, wo es gesetzesfreie Zonen gibt, wenn man den Interviews mit Polizisten glauben darf.

Auf Grund der Automatisierung und der Digitalisierung werden auch die Arbeitsplätze langsam aber sicher verschwinden, für die man wenig oder gar keine Ausbildung benötigte.

In Hamburg haben wir da das schöne Beispiel unseres Hafens: Noch in den 70er Jahren wurden jeden Morgen viele Schauerleute und Dockarbeiter gesucht, die zwar keine Ausbildung, dafür aber Muckis hatten. Und gut verdienen taten die auch noch. Seit wir keinen Schiffbau mehr haben und die Container, werden alle diese Menschen nicht mehr benötigt!

Und es sollte eigentlich JEDEM, vor allem aber den GRÜNEN, mehr als nur klar sein, daß es KEIN ENDLOSES WACHSTUM geben kann!

Vor allem aber gibt es keine endlosen Flächen zum Bebauen!

Professor Knieling sprach in seinem Vortrag das Problem an:

Ich zitiere inhaltlich: „In den ersten Jahren wird es wenig Probleme geben, Flächen zum Bebauen zu finden. Das aber wird, bei 10.000 Einheiten pro Jahr, zunehmend schwieriger. Und in nur wenigen Jahren wird es gewaltige Konflikte wegen dieser Pläne geben, denn die Bevölkerung wird anfangen, sich zu wehren.“

Bürgerkrieg ist also vorprogrammiert!

Zunächst aber werden wir mit der zunehmenden Stadtverdichtung SLUMS bekommen!

Und diese nicht nur in den sozial benachteiligten Vierteln, sondern durchaus auch in den Stadtteilen, in denen sonst überwiegend REICHE MENSCHEN wohnen!

Solche REICHEN-GHETTOS haben wir heute schon, wo man sich als Otto-Normalbürger fragt, ob man dort wirklich angenehm wohnen kann?

Hier ein paar Beispiele aus Hamburg, die wir heute schon betrachten dürfen!

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Hier so ein ‚Wohn‘-Quartier am Turmweg in Rotherbaum. Eine Mischung aus Sing-Sing und südmediterraner Touristenarchitektur. Ob ich da wohnen möchte? Natürlich nicht!

Brauhaus-Viertel

Oder hier das sogenannte ‚Brauhaus-Viertel‘ nahe der Reeperbahn, wo früher mal die Astra-Brauerei zuhause war. Schön geht ganz klar anders, wenn man mich fragt!

Und last but not least unsere tolle Hafen City. Hier kosten Wohnungen schon mal ein paar Millionen, aber ich bezweifele, daß es hier sehr wohnenswert ist.

HafenCity-Luxusappartements

Hier kann man ja nicht einmal auf dem Balkon liegen, ohne daß der Nachbar einem auf den Bauchnabel glotzen kann! Ein wirklich hoher Wohnwert! Nein Danke!

Am schlimmsten aber wird es natürlich, wie es ja eigentlich immer ist, die Viertel treffen, die sowieso schon unter hohen sozialen und wohnungs-qualitativen Problemen leiden!

Hier werden ganz üble Slums entstehen, wenn man die Entwicklungen so weiterlaufen läßt, wie wir es bisher schon seit vielen Jahren erleben müssen.

Da hat Hamburg schon Einiges vorzuweisen! Es ist ja nicht so, daß unsere tolle (‚Die – angeblich – schönste Stadt der Welt‘) Heimat keine SLUMS vorzuweisen hat.

Dazu gehen wir mal auf diese kleine Seite, wo uns eine sehr junge Dame eben diese Slums vorführt!

http://enjoy-in-hamburg.blogspot.de/2014/02/hamburger-ghettos.html

Hamburger Ghettos

Jungfernstieg, Hafencity, Treppenviertel, Planten und Blomen – jeder kennt die schönsten Ecken in Hamburg oder hat zumindest von ihnen gehört. Aber hat die schönste Stadt der Welt auch dunkle Seiten? Heute stelle ich euch die hässlichsten und grausamsten Orte (meiner Meinung nach) in Hamburg vor!
Nr 1 ist zweifellos die Plattenbausiedlung Osorfer Born! Ich habe die Gegend im Sommer 2011 zusammen mit paar Freunden erkundigt, wir waren dort mit den Fahrrädern und natürlich am Tag (abends hätte ich mich nicht getraut dahin zu fahren). Osdorfer Born ist ein sozialer Brennpunkt. Es herrscht hier nicht nur die Armut, aber auch große Kriminalität. Kinder klauen in Supermärkten, nicht weil sie kriminell sind, sondern sie haben nichts zum Essen. Aus den Fenstern werden verschiedene Gegenstände und Babys! (es gab auch einen solchen Fall im 2007) geworfen, ab und zu brennen Autos. Im Hochhaus (das höchste in Hamburg) in der Straße Achtern Born gibt es keine Fahrstühle (werden ständig kaputt gemacht) und die Wohnungen sind verschimmelt. Ein Horror für Leute, die da wohnen müssen. …..

Tja, DAS ist das richtige Hamburg! Und es bleibt natürlich nicht nur beim Osdorfer Born. Einfach mal lesen!

Ghetto-Osdorfer Born

Hier der Osdorfer Born.

Ghetto-Wilhelmsburg

Und hier in Wilhelmsburg.

Und ich selber brauche gar nicht weit zu gehen, um nahezu täglich mit den sozialen Spannungen in Großlohe konfrontiert zu werden! Hier einer der ’normalen‘ Polizeieinsätze vor unserem ‚Ghetto‘, wie wir hier die Häuser nennen, in denen Asylanten untergebracht sind.

Polizeieinsatz Grosslohe

Auch ein paar wenigen GRÜNEN scheint es inzwischen aufzufallen, daß in unseren Städten irgendetwas grottig schief läuft!

http://www.huffingtonpost.de/jutta-velte/ghetto-deutschland-ghettoisierung-stadt-armut_b_12840892.html

Der zerplatze Traum von dauerhaft wohlhabenden Städten

An Nachhaltigkeit oder gar energetische Sanierung dachte damals keiner. Und auch nicht daran, dass es nicht immer so weitergehen würde. Aber der Strukturwandel setzte ein und mit ihm zerplatzte der Traum (oder das Versprechen) von dauerhaft wohlhabenden Städten, die ihren Bewohner*innen Arbeit, Bildung und Wohlstand gewährleisten können.

Viele Städte verarmten, bei der Infrastruktur wurde nur noch das nötigste gemacht. Und so entsteht mancherorts ein Eindruck des Verfalls, der das Gefühl von Unsicherheit und mangelnder Teilhabe verstärken mag.

In unseren Städten spiegelt sich die Gesellschaft. Sie sind bunt, sie sind vielfältig in jeglicher Hinsicht. Soziale Ungleichheit, die Spaltung in arm und wohlhabend, die tiefgreifende Veränderung der Arbeitswelt, die demographische Entwicklung – all diese Entwicklungen finden sich in den Stadtvierteln wieder.

Hochglanzfassaden ebenso wie Schrottimmobilien, Wohnungsnot und Wohnungselend.

Oder im Deutschlandfunk vom 20. September 2012, wo diese Probleme schon oft angesprochen wurden:

http://www.deutschlandfunk.de/schonungsloser-bericht-ueber-problemviertel.694.de.html?dram:article_id=221668

2014:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/grosssiedlungen-heute-zu-hause-in-der-trabantenstadt.976.de.html?dram:article_id=296648

2016:

http://www.deutschlandfunk.de/koeln-chorweiler-arme-stadtteile-machen-noch-aermer.862.de.html?dram%3Aarticle_id=373486

Wenn wir uns aber heute Hochglanzbroschüren über die Zukunft der Städteplanung betrachten, sehen wir nur tolle Architektur und strahlende Menschen! Irgendwie, wie bei den NAZIS, die ja der Bevölkerung auch das Blaue vom Himmel versprachen! Was allerdings die damaligen Kommunisten ebenfalls taten, wie ich leider zugeben muß.

https://www.siemens.com/entry/cc/features/urbanization_development/de/de/pdf/study_megacities_de.pdf

http://www.hamburg.de/contentblob/6534226/5b2e2675ff2e028bf4a7f7fa0a36392f/data/d-doku-wohnen-in-hamburg-2030.pdf

Hauptsache, man glaubt daran! Und alle diese Menschen, die sich ‚Stadtplaner‘ oder ‚Landschaftsplaner‘ nennen und für viel Geld für die Städte arbeiten, müssen ja auch irgendwie ihre Daseinsberechtigung bestätigen.

In Hamburg erleben wir das gerade wirklich drastisch am Beispiel des Victoria-Parks, dem Landschaftsbüro Jacob und anderen, die uns für viel Kohle im Auftrag der Stadt Hamburg verarschen!

Der berühmte Architekt Le Corbusier hat uns in Berlin mit diesem Haus vorgeführt, wie ER sich die Zukunft der Städte vorstellte, wobei er die Pläne sowjetischer Architekten schamlos kopierte, wie das Narkomfin-Haus.

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https://en.wikipedia.org/wiki/Narkomfin_building

Aber möchten wir derart anheimelig tatsächlich wohnen? Nicht umsonst hat das Gebäude den Beinamen ‚Das Gefängnis‘!

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Noch besser bekommen wir aber unsere Zukunft vorgeführt, wenn wir mal nach Tokio blicken mit den Wabenwohnungen! Echt toll!

Was kostet die Welt / Tokio
In Tokio ist Platz Mangelware und Wohncontainer keine seltene Löšsung, um Wohnraum zu schaffen.

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Wenn wir SO weiter machen, wie man es uns verspricht, dann haben auch wir HIER IN HAMBURG solche Zustände! Versprochen!

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Käuflich ist so etwas auch in Deutschland schon! Und wenn wir uns mal zu IKEA bewegen, so sehen wir in deren Möbelhäusern Beispiele, wie man eine 25-qm-Wohnung ‚einrichtet‘! Das sieht zwar auf den ersten Blick recht gemühtlich aus und würde wohl gut auf ein U-Boot oder einen Passagierdampfer passen, aber um da den Rest seines Lebens zu ‚wohnen‘, sind die Aussichten schon mehr als triste!

DA muß man doch durchdrehen!

Statt dessen genieße ich NOCH den Blick aus meiner Wohnung oder vom 8. Stock meines Wohnhauses, der NOCH sehr schön ist! Aber wie lange?

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NOCH ist es bei mir immer noch recht grün um das Haus herum, aber wer braucht schon diese Flächen als Kinderspielplätze, wenn man dort doch wunderbar noch ein paar Hochhäuser hinpflanzen könnte?

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Hier gebe ich unserer Regierung ein paar Tipps, wo man noch Wohnhäuser bauen könnte. Alles im Umkreis von nur 150 Metern um mein Wohnhaus herum.

Alles sinnlos mit Grün zugewucherte Bauflächen!

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Oder gar in der Innenstadt solche sinnfreien Flächen, auf die man doch tolle Gebäude für die Uni bauen könnte! Denn: Wer, bitte, braucht schon Krokusse?

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Aber vor allem so etwas kann und darf nun wirklich keinesfalls mehr geduldet werden!

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Und selbst große Stadtparks sind nicht mehr vor den Schlickgriffeln der Politik und der Bodenspekulanten sicher, wie wir gerade am Öjendorfer Park erleben durften.

Und auch der Ohlsdofer Friedhof steht schon im Visier der Planer. Wieviel sinnloses Grün ist da, das man prima zu betonieren könnte? Die ersten Flächen in Richtung Klein Borstel sind diesen Planungen schon zum Opfer gefallen!

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Aber vielleicht gibt es ja auch noch ein ganz klein wenig Hoffnung, daß die Politiker und Stadtplaner endlich aufwachen und dort bauen, wo die Natur eh kaputt ist oder alte Häuser leerstehen und vergammeln!

Auch wenn in letzteren Fällen die Eigentumsfragen oft nich geklärt sind, oder der Boder stark verseucht ist, so dürfte es einer verantwortungsbewußten Regierung nicht an Werkzeugen mangeln, zunächst einmal diese Flächen bebauen zu lassen!

Dazu kämen dann auch NOTBAUTEN, wie sie nach dem Krieg auch in Hamburg massenweise entstanden sind. Solche Baulücken MÜSSEN zu allererst geschlossen werden, was schon für tausende neuer Wohnungen sorgen würde! Zum Beispiel an der Wandsbeker Chaussee. Einfach mal die ganze Straße langfahren, denn dann erkennt man, wieviel ungenutzter Baufläche von schon erschlossenen Gebieten auch mitten in der Stadt noch vorhanden sind!

Vor allem aber kann und darf es keine Planungen geben, wo ganze Landstriche Deutschlands entvölkert werden und so der Zwang in Richtung Stadt noch gefördert wird!

Gerade bei den IMMIGRANTEN darf eine freie Wohnungswahl nicht erlaubt werden, solange dieser keine Arbeit nachweisen kann! Und Ghettoisierung muß durch bessere Ansiedlungsplanungen verhindert werden.

Und gerade auf dem Lande und in den kleinen Städten im Osten unserer Republik MUSS die Ansiedlung von Gewerbe gefördert werden! Nicht aber hier in und um Hamburg herum, wo dafür Landschaftsschutzgebiet platt gemacht werden müssen, wenn es woanders Flächen und Bedarf in Massen gibt!

Aber es ist wahrscheinlich der reine EGOISMUS, der die Menschen, Politiker und Beamte handeln läßt!

Wie sagte es der Wandsbekler LINKEN-Politiker Behrens?

„Ich gönne denen in Stormarn keinen einzigen Arbeitsplatz!“

Dabei liegt Stormarn doch mitten in der Metropolregion Hamburg! Stormarn ist ein direkter Partner der Planungen beim Victoria-Park!

 

Wie sagte es Heinrich Heine?

„Schau ich auf Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht.“

 

Ein bißchen zusätzliche Bildung gibt uns unsere Bundeszentrale für Politische Bildung, wo wir in sehr spannenden Artikeln die Probleme der Urbanisierung sehr ausfürlich und leicht verständlich erkennen können.

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/megastaedte/64475/einfuehrung-wie-urban-ist-die-welt

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/stadt-und-gesellschaft/64405/einfuehrung

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/stadt-und-gesellschaft/64391/einfuehrung

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/gangsterlaeufer/202834/problemviertel-image-und-benachteiligung

Und noch ein Interview aus dem Österreichischen Standard von 2014:

http://derstandard.at/2000002049840/So-etwas-wie-Stadtreparatur-betreiben