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Keine geordneten finanziellen Verhältnisse in Stapelfeld?

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Hier sehen wir den Stapelfelder Bürgermeister Jürgen Westphal, der neuerdings auf seiner amtlichen E-Mail Adresse nicht mehr erreichbar ist, auf der ÖPD zum ’neuen‘ Verkehrsgutachten am 30.5.2017 in Rahlstedt.

Für mich ist es immer wieder bemerkenswert, daß dieser Mann schon so lange und immer noch Bürgermeister des Ortes Stapelfeld ist, denn Kritikpunkte an seinem Regierungsstil und diversen Projekten des Dorfes hat dieser Mann schon genug geliefert.

Hier noch mal die Gemeindevertreter von Stapelfeld. Das ist wichtig, da es ja diese Leute sind, die die Geschicke des Ortes bestimmen.

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Ob die Zahl 13 hier ein BÖSES OMEN darstellt, möchte ich mal dahingestellt lassen.

Da ja dieser Bürgermeister unglaublich vehement die neuen Gewerbegebiete unterstützt, frage ich mich, WO denn nun die Vorteile für Stapelfeld liegen?

Würden sich die Gewerbesteuer-Einnahmen  wirklich lohnen?

Wie sieht eigentlich überhaupt die FINANZLAGE des Ortes aus?

Bemerkenswert aber ist das Protokoll der der Sitzungs des FINANZAUSSCHUSSES am 23.März 2017!

Diesem Protokoll darf und MUSS man entnehmen, daß die finanzielle Situation des Dorfes keinesfalls geregelt zu sein scheint!

Die Abrechnungen Stapelfelds scheinen nicht die gewählten Bürger des Dorfes zu machen, sondern sie überlassen dieses einer Firma Otto Cropp Hausverwaltungs GmbH. Diese aber scheint keinesfalls einen ordentlichen Job zu machen, wie man dem Protokoll entnehmen muß.

https://www.stormarn-hausverwaltung.de/

Noch viel weniger verstehe ich die Reaktion der Gemeindevertreter, die eine ’solche Abrechnung‘ scheinbar zu tolerieren gewillt sind! Allen voran der Bürgermeister Westphal, der ja eigentlich umgehend dieser Firma den Auftrag entziehen müßte, so wie ich das mal sehen möchte.

Aber auch Westphal dürfte da in unmittelbarer Verantwortung stehen, denn es kann ja wohl nicht angehen, daß da DIVERSE BELEGE und Kontoauszüge einfach so fehlen! Oder hat man da etwas zu verbergen?

Und es war ja offenbar nicht nur die Abrechnung für 2016 fehlerhaft, sondern auch schon die der vorherigen Jahre!

Und DA ist Herr Bürgermeister Westphal nicht eingeschritten? DA hat er kein Machtwort gesprochen und die Firma von diesem Auftrag entbunden?

Wieviel Geld bekommt die Firma Cropp dafür, daß sie einen derartigen Mist abliefert und dieses TOLERIERT wird? Toleriert von offenbar ALLEN Gemeindevertretern? Was stehen da für finanzielle Interessen dahinter, wenn man über JAHRE hinweg ein solches Arbeiten erlaubt, ohne dagegen einzuschreiten?

Was haben die da für eine Buchführung ihrer Finanzen? Wie konnte so etwas geschehen? Welche Konsequenzen zieht Westphal daraus für die Ortsverwaltung und für sich selber?

 

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Bei ein wenig Recherche im Internet zu dieser obskuren Firma Cropp und deren Partnern, kommt man auf wenig positive Beurteilungen!

DAS aber scheint den Gemeindevertretern Stapelfelds, allen voran dem Bürgermeister Westphal egal zu sein!?

Nach DEN Erfahrungen mit diesem Laden frage ich mich, wieso Herr Westphal nicht auch mal den Hintergrund zu dieser Firma betrachtet und daraus seine Konsequenzen zieht?

Cropp-Bewertungen

Und bei den Partnern dieser Firma trifft man auf eine ebenfalls nur mäßig bewertete Einrichtung mit Namen GENEK. Mir persönlich sind Firmen, die sich mit ‚Energieankauf‘ beschäftigen, schon genauso suspekt, wie Immobilienfirmen ganz grundsätzlich.

Und die Bewertungen sind auch hier mehr als nur durchwachsen.

Für mich tut sich da die Frage auf, ob STAPELFELD über die Firma Cropp seine Energie ebenfalls bei GENEK bezieht? Würde ja irgendwie Sinn machen, wie ich das sehe?

GENEK-Bewertung1

GENEK-Bewertung3

GENEK-Bewertung2

 

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Der KREUZZUG GEGEN DIE UNGLÄUBIGEN von Wysocki und Jebens!

Ergänzung:

Leider vergaß ich zu erwähnen, daß es eine ‚wunderschöne‘ Grafik gab, auf der die GRÜN-gefärbten Ausgleichsgebiete des Merkurparks in GRAUE umgewandelt wurden, die dann die genutzte Fläche des Victoria-Parks repräsentierten!

DAS ergab ein paar nette Fragen aus dem Publikum, daß das GRÜN gegen GRAU ausgetauscht wurde!

Diese Fragen bewirkten lautes Klatschen der Anwesenden!

Leider liegt mir diese Grafik nicht vor, denn dieser Flächennutzungsplan scheint noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich zu sein!?

Nun zu dem Beitrag!

Gestern, am 11.Mai im Jahre des Herrn 2017, stellten sich die Herren Wysocki (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter) und Jebens (Immobilienhai und Investor beim Victoria- und Minerva-Park) heldenhaft den Horden der Ungläubigen!

Wo? In der Dankeskirche in Rahlstedt Ost! Wobei man die Wahl dieses Ortes bewundern muß, da dieser größte Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit versprach.

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Immerhin waren etwa 50 Bürgerinnen und Bürger erschienen, die nun gespannt den Ausführungen der Herren harrten und absolute Ehrlichkeit erwarteten. Saßen die Politiker doch direkt unter dem riesigen Kreuz vor dem Altar, auf dem auch noch eine aufgeschlagene Bibel lag! Das einzige Manko war die Temperatur, die aber schnell der Stimmung im Saal entsprach: Verdammt frostig!

Aus den Reaktionen der Anwesenden konnte man getrost entnehmen, daß wahrscheinlich kein Einziger diese vorgestellten Pläne gut fand! Außer natürlich den Organisatoren, was sich von selbst versteht. Allerdings muß man sagen, daß nur etwa 5 oder 6 der Hörer tatsächlich aus Rahlstedt Ost kamen. Der Rest war aus Großlohe, Stapelfeld und der direkten Umgebung des B-Planes!

Tja, der Herr Wysocki. Er führte recht souverän durch diese Veranstaltung und stotterte kaum. Allerdings legte er sich auch nie so wirklich fest, wenn es denn um ernste Fragen der Anwesenden ging. Der einzige Moment, wo er eindeutig die Contenance verlor war, als ich ihm und Herrn Jebens meinen Korruptionsverdacht vortrug, der dann auch noch durch Traute vertieft wurde. Danke, Traute!

DA war er beleidigt und meinte, wir sollten doch, wenn wir denn Beweise hätten, dieses vor Gericht bringen und dort entscheiden lassen. Nun ja, Herr Wysocki. Ich denke, ich habe da schon einige Beweise (Indizien) ausgegraben, die zumindest ein sehr fragwürdiges Licht auf das Verhalten von Politik und Verwaltung werfen!

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Dann aber war Herr Jebens am Zug, wobei er noch durch den Bauplanungs’fachmann‘ Schwormstede unterstützt wurde. Dieser Mann dürfte DER TEFLONMENSCH par exellence sein. Schwabbelig und eher hilflos, wie wir es schon früher beim beobachten konnten.

Ich will jetzt nicht Alles wiederholen, was Jebens absonderte, denn das kennen wir Alle bis zum Erbrechen! Interessant aber war, daß er die Zahl der im Merkurpark arbeitenden Menschen mit etwa 1300 angab, was zwar doppelt so hoch ist, wie wir bisher annahmen (etwa 600), aber immer noch erheblich nierdriger als damals die beim ‚Rahlstedt 105‘ versprochenen 6000 (Aussagen Wysockis vor ein paar Monaten).

Aber es war wirklich mal wieder sehr unterhaltsam, wie er unermüdlich sich selber und sein über-korrektes SELBSTLOSES HANDELN zum Wohle der Bürger und des Hamburger Staates betonte!

EIN WIRKLICHER MESSIAS! EIN HEILIGER! Passend zur Lokalität! DER MANN kann gar nichts Übles planen! DAS wurde nun auch dem letzten Dummerchen klar! Nein! Geld spielt da wirklich keine Rolle, sondern NUR und ausschließlich das Wohl der Stadt und ihrer Bürger! Vor Allem aber denen von Großlohe!

NEIN! ER würde nicht woanders hingehen! NEIN, er ginge nicht ins Ausland! JA, seine Ausgleichsflächen seien NUR IM UMFELD des Gewerbegebietes gelegen! Und sie seien von ihm gekauft worden, um sie auf ewig den Menschen dort zu erhalten!

Immerhin gab er zu, daß die Müllkippenfläche nicht von ihm gekauft wurde. Irgendwie seltsam, da er doch sonst jeden Quadratmeter kaufte, auf den er seine Hand legen konnte?

Als er uns dann noch die nahezu unglaublichen NATURVORZÜGE des Merkurparks vor unsere blinden Augen hielt, mußte man sich eine Träne der Rührung aus den Augenwinkeln wischen!

Er wohne dort IM PARADIES! DAS hat er wörtlich gesagt!

Nun ja, auf einer anderen Veranstaltung hatte uns sein Architekt ja den Victoria-Park als WUNDERLAND angepriesen, aber ein PARADIES ist ja noch ein paar Stufen höher!

Tut sich natürlich NUR die Frage auf, was dieser Mann unter einem solchen versteht? Ich persönlich nehme an, daß er jeden Tag sein Bankkonto betrachtet und sich wohlfühlt, denn ein ‚landschaftliches‘ dürfte das kaum sein, obwohl er uns im Brustton der Überzeugung erklärte, wie naturnah doch eben dieser Park sei!

20 m Knickbreite! Genug für die vielen wilden Tiere, die sich dort heimisch fühlen würden! OK, manchmal müßten die Knicks ja beschnitten werden. DAS sei gesetzlich vorgeschrieben.

Fachmännisch benutzte er Begriffe, wie ‚Auf den Stock setzen‘ (er sei ja Landwirt!), was auch umgehend mindestens dreimal von Wysocki wiederholt wurde, um sein grundlegendes Wissen zu unterstreichen.

Wer nicht weiß, was das ist, kann das hier nachlesen:

http://www.lksh.de/landwirtschaft/umwelt/umwelt-und-naturschutz/knickpflege/

Da holzt man die Knicks alle paar Jahre ab, um sie regenerierungsfähiger zu halten. Das ist sogar gesetzliche Vorschrift. Und Jebens betrichtete tränenrührig, daß er eben dieser Pflicht gerade jetzt nachgekommen sei, weshalb er viel Kritik von Durchwanderern habe einstecken müssen.  Denn die Menschen wüßten das nicht und beschuldigten ihn der Zerstörung der Natur, obwohl er doch GERADE DAS GEGENTEIL täte, denn im Merkurpark wäre die Natur in jeder Hinsicht bestens aufgehoben!

Wysocki unterstrich noch einmal, daß es in Norddeutschland nahezu keine Flächen mehr gäbe, die nicht vom Menschen beeinflußt sei, was diesen aber nicht geschadet habe. Er vergaß dabei zu erwähnen, daß das NATURSCHUTZGEBIET LÜNEBURGERHEIDE durch Landwirtschaft zu einem solche wurde, was man wohl bei Einrichtungen, wie es der Merkurpark ist, kaum behaupten kann.

Da man meiner abermaligen Einladung zu einem Sonntagsspaziergang nicht folgen mochte, kann man den HIER virtuell selber nachholen, wobei bei den Fotos die Knicks noch nicht ‚auf den Stock gesetzt‘ waren, sondern im naturnahen Originalzustand waren, sommers wie winters!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

Am besten aber wurde es, als Jebens doch tatsächlich behauptete, es gäbe INNERHALB DES MERKURPARKS MEHR WILDTIERE als außerhalb rundherum! DAS habe eine UNTERSUCHUNG ergeben!

Immerhin gäbe es zum Beispiel massenweise Kaninchen dort, die innerhalb dieses ‚Parks‘ keiner Pest zum Opfer gefallen seien, wohl aber unmittelbar daneben! Er vergißt gerne, daß Kaninchen es sogar mitten in der Großstadt gut finden, aber er erwähnte nicht Tiere wie den Feldhasen oder gar die kleine Haselmaus! Ob die sich da auch so gut akklimatisiert haben, erzählte er nicht.

Leider berichtete er nicht, welche Untersuchung das gewesen sein soll!? Aber ich werde dazu mal die Naturschutzverbände befragen!

Für mich ist diese Behauptung gleichzusetzen mit den tollen Geschichten, die Einem professsionelle Märchenerzähler, wie es die früher mal gab, berichteten! Wir kennen ja ‚Jägerlatein‘ oder ‚Taxigarn‘, aber dieses hier ist ‚Politlatein‘ im besten Sinne! Er wiederholte auch noch mal die Geschichten von Anglern an seinen Teichen (dürfen die das eigentlich, wenn es sich dabei um BIOTOPE handelt?), und massenweise Spaziergängern und Reitern, die die Wege des Parks denen drumherum eindeutig vorzögen! Klar, denn die sind ja nicht ganz so holperig.

Interessant war, daß Herr Jebens auf meine Frage der Finanzierung der Gutachten und der Gutachterfirmen erklärte, er MÜSSE alle diese Untersuchungen selber bezahlen, die Auswahl der Gutachter aber übernehme die Stadt! Auf der Seite http://www.hamburg.de kann man nachlesen, daß diese die Gutachterfirmen tatsächlich aussuchen würde, allerdings stimmt es mich da nachdenklich, warum eigentlich die Firmen in den ’städtischen‘ Gutachten und denen von Jebens DIE GLEICHEN sind? Und die PFLICHT zu zahlen ist, soweit ich das sehe, nirgends ausdrücklich festgeschrieben, denn der § 11 des BauGB gibt das nur sehr begdingt her, weshalb es ja die ‚Globalen Richtlinien‘ gibt, von denen aber ausgerechnet die, die eine finanzielle Beteiligung der Begünstigten vorschreibt, 2010 ausgelaufen ist und, laut offizieller Hamburg-Seite, nicht verlängert wurde, trotz des ausdrücklichen Wunsches ausgerechnet DER LINKEN 2012!

Während der Veranstaltung wurde Herr Wysocki nicht müde, immer wieder das Wort ‚BÜRGERBETEILIGUNG‘ im Munde zu führen, wobei er sicherlich auch diese Veranstaltung später als eine solche zitieren wird. Aber vor Allem das ‚Projekt GROSSE HEIDE‘ hatte es ihm angetan. Dort würden etwa 50 Menschen AKTIV an der Gestaltung dieser Flächen mitwirken! Allerdings vergißt er zu erwähnen, daß auf diesen Veranstaltungen die Meisten ebenfalls gegen die Planungen waren! Und die paar DUMMBATZEN, die offenbar sich nicht entblöden, tatsächlich mit denen zusammenzuarbeiten, rechtfertigen so eine Behauptung ganz sicher nicht.

Diese Veranstaltung gestern Abend hat ihm hoffentlich gezeigt, daß die absolute Mehrheit der Bewohner diese Planungen keineswegs unterstützt.

Denn ALLE FRAGEN waren sehr kritisch bis ablehnend! Vor allem der Verkehr machte den Meisten große Sorgen, was Herr Wysocki begriff, ddas Thema aber auf die ÖPD am 30.5. verschieben wollte.

Frau Buck, die am Wiesenredder wohnt, erzählte zum Beispiel über die vielen LKWs, die dort sich durchquetschten oder sogar parkten und dabei die Fußwege kaputt machten.

Auf dem Rückweg entstandt dann dazu dieses Foto meinerseits. Der vordere LKW steht auf dem Fußweg, und der hintere hatte die Grünstreifen neben der Parkbucht völlig kaputt gefahren!

Wiesenredder-LKWParkplatz

Auch der Ring 3 war ein Thema, als der Bauer Gertz (ich hoffe, ich schreibe ihn richtig), der nach eigenen Äußerungen ein ‚Grenzgänger‘ sei, weil seine Flächen sowohl in Hamburg als auch in Schleswig-Holstein liegen würden) Stein und Bein schwor, daß man ihm bei Reparaturarbeiten an den Hochspannungsmasten erzählt habe, daß hier eben doch die Verbindungsstraße entlangführen soll!

Er berichtete, und das war mir neu, obwohl es meine Vermutungen ja nur bestätigte, daß es DREI PLÄNE für einen ‚Ring 3‘ gäbe. Der auf Hamburger Gebiet sei ja offenbar gestorben, aber die auf Stormarner wohl nicht!

Er fragte Wysocki, wie er dazu stehen würde? Dieser berichtete stolz, daß der Ring 3 AUF HAMBURGER GEBIET tot sei! Ob er auch auf STORMARNER GEBIET endgültig erledigt sei, mochte er nicht sagen. Könne er ja auch nicht!

Dabei sitzen doch Hamburger und Stormarner GEMEINSAM in der Planungskomission! DA sollten die doch Bescheid wissen, wenn man mich fragt!

SO, nun zum Fazit dieser Veranstaltung:

Sie brachte absolut nicht Neues, was wir von ‚Kein Rahlstedt 131‘ nicht schon wüßten, aber auch der Wunsch, die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu mehren, dürfte gnadenlos in die Hose gegangen sein. Das wird ihn aber nicht daran hindern, diese als ‚ZUSAMMENARBEIT MIT DER BEVÖLKERUNG‘ zu verkaufen! Aber selbst unter dem Kreuz und vor der Bibel sind Lügen wohl kein Problem für solche Leute!

Lügengespinst von SPD und GRÜNEN!

spd-luegenbolde

spd_logo

Damit unsere LÜGEN-POLITIKER (von links: Buschhüter, Wysocki und Dressel) mal lesen können, was das ‚gemeine Volk‘ von deren Plänen hält, setze ich hier mal die beiden Briefe rein. Der erste kam von Frau Buck, einer unserer engagierten Kämpferinnen und der zweite von einem 90jährigen Herrn aus Großlohe! Mein Dank gilt den Beiden von ganzem Herzen! Ein Kommentar erübrigt sich!

TOLLERORT Veranstaltung am 20.1.2017
entwickeln & beteiligen
mone böcker & anette quast gbr

mail@tollerort-hamburg.de
www.tollerort-hamburg.de

Palmaille 96
22767 Hamburg

Tel 040 3861 5595

Betreff Tollerort Landschaftsentwicklung   >Große Heide<

Veranstaltung am 20.1.2017

1.)Wie ist es möglich, dass Natur verbessert wird und das, auf und zwischen Grundstücken, die Privatpersonen gehören.

 2.) Wer will das? Wer hat die Behörde beauftragt ? Wer zahlt ?????

 3.) Wie kommen Sie darauf, dass man NATUR verschönern muss, die ist schön !#

 4.)Die Pläne, welche Sie uns gezeigt haben entsprechen nicht den Tatsachen. Die Grenzen Hamburgs und Stormarns sowie explizit das Gelände „Große Heide „sind gar nicht gekennzeichnet gewesen

 5.)Bänke und Ruhezonen sind schon jetzt genug da, wie Frau Jacobs ja bestätigt hat, Spielplätze in der Feldmark sind weder nötig noch erwünscht, die sollen im Wohngebiet sein , schon aus Sicherheit für die Kinder.

Auch Tiere brauchen Ruhezonen. Darum müssen die Hunde auch an die Leine!

 6.)Die vorhandenen asphaltierten Str. für die Landwirte sind ausreichend für Radfahrer und Spaziergänger. Spaziergänger, Jogger und Radfahrer haben genügend Platz zum Ausweichen, wir brauchen keine neuen Radwege in der Natur, sondern gut renovierte Radwege an den Straßen.

7.)Die Reiter sollen  auf den Reitwegen bleiben und nicht die Gräben zu trampeln und über die Felder reiten.  Die Reitwege sind da und müssen nur benutzt werden!

 8.) Wenn Spazierwege einmal matschig sind im Frühjahr und im Herbst, nimmt man die, auf denen man gut gehen kann. Seit mehr als 50 Jahren durchstreife ich die Feldmark und es ist sehr schön so wie es ist. Menschenhand kann da nur negativen Einfluss auf die Tier und Pflanzenwelt haben und zuviel ist wie wir aus Erfahrung wissen ungesund.

 9.) Wir brauchen keinerlei Straßen in der Feldmark, und keinen Autoverkehr. Dieses

Gebiet muss für Landwirtschaft und Natur im eigentlichen Sinne erhalten bleiben.

Wenn wir einen sterilen Park wollen, bietet Hamburg davon genug. Die Jahrhundert alte Knick- und Kulturlandschaft darf nicht verloren gehen.

 10.) Die Artenvielfalt ist dringend zu erhalten! Wenn keine Mäuse mehr da sind gibt es auch keine Greifvögel , keine Füchse, keine Störche! Nur so funktioniert ökologischer Naturschutz. Keine Frösche keine Schlangen und Blidschleichen usw. Die Kaninchenplage wird um sich greifen, weil die natürlichen Feinde nicht mehr da sind Die Jäger dürfen in der Nähe bebauter Flächen nicht jagen! Außerdem müssen die Tiere nicht eingesperrt sein wie in einem Zoo sondern ihre Wildwechsel behalten. Zum Beispiel ein Wildwechsel ist neben dem Freibad, über den Wiesenredder durch die Feldmark bis hin zum Moor. Viele solcher Wege sind notwendig, damit die Population erhalten wird.

 KEIN NAHERHOLUNGSGEBIET und KEINE VERÄNDERUNGEN in der FELDMARK und „GROSSE HEIDE“

Wir Rahlstedter haben begriffen, dass Ihre Versprechungen „ keine weiteren Gewerbegebiete“ und „gesicherte Ausgleichsflächen“ keinerlei bindende Zusagen sind.

Wir wurden in dieser Hinsicht schon zuviel belogen! Wir wissen auch, dass der Bürgermeister mit dem Evokationsrecht jede demokratische Abstimmung der Bevölkerung niederschmettert. So werden politische engagierte Bürger aller legalen Mittel des Widerspruchs beraubt. Wie wir schon gehört haben sagt Herr Scholz : „Der Senat bin ich!“

Zum Schluß noch etwas zur Lüge : „WIR SCHAFFEN ARBETSPLÄTZE!“

Die Firma Globetrotter hat 300 Arbeitsplätze gestrichen und ist vom Bargkoppelweg in den Höltigbaum Gewerbepark gezogen. Jetzt werden wieder mindestens 150 Arbeitsplätze gestrichen. Herr Jebens hat Arbeitsplätze versprochen und wo sind die?

 Also bitte hören Sie auf uns für dumm zu verkaufen. Der Wähler vergisst nicht, dass die Grünen nur nach Machterhalt streben und dabei ihren Grundsatz opfern.

Die Sozialdemokraten haben das Wort D_E_M_O_K_R_A_T_I_E nicht verstanden. Sie fördern den Kapitalismus und belügen sowohl ihre Parteianhänger wie alle anderen  Bürger so schamlos wie noch nie !!!

Es ist eine Frechheit der Bevölkerung zu suggerieren das hier etwas im Einklang mit der Bevölkerung entwickelt wird.

http://www.spdfraktion-wandsbek.de/2017/01/neue-gewerbegebiete-in-rahlstedt-im-einklang-mit-der-bevoelkerung-entwickeln/

Traute Buck

Wiesenredder 8 G

22149 Hamburg

 

Und dann diesen:
                                                                                                                        den 25. 01. 17

Jürgen Seeger, Wiesenredder 10 c 22149 Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek
Herrn Thomas Ritzenhoff

Schloss Straße 60

22041 Hamburg

Betr.: Ausgleich für Bebauungsplan 131

Sehr geehrter Herr Ritzenhoff,

Von der Auftaktveranstaltung am Freitag, 20. 01. 2017 habe ich außer einen grippalen Infekt nichts Positives mit nach Hause gebracht. Als Sie sich dort vorstellten, habe ich mich gefreut, Sie persönlich kennen zu lernen und erleben zu können. Aber da Sie sich nicht zu Wort meldeten, wurde mit klar, Sie waren nur gekommen für den Fall, dass das Ganze aus dem Ruder zu laufen droht.

Das konnte es aber gar nicht, denn der  Viktoriapark war ausdrücklich ausgeklammert und seine Erwähnung bei Strafe verboten. Und wir lernten mit Hilfe einer zwar bewundernswert wendigen, aber unangenehm glatten Moderatorin die „Große Heide“ kennen. Anzunehmen ist, dass die meisten Anwesenden sie kannten, nur den Namen nicht. Warum man uns einen Plan der „Großen Heide“ an die Wand projizierte, der keine deutliche Straßen- und Wegekennzeichnung enthielt, muss nur so gedeutet werden: Die verkehrstechnische Erschließung der neuen Gewerbegebiete bekommen wir später. Ich jedenfalls der seit 1965 in Großlohe lebt habe dort seitdem schon viele Kilometer durchlaufen und durchradelt ohne das Bedürfnis einer Aufwertung zu verspüren. Wenn Natur „aufgewertet“ wird,  ist  sie nicht Natur, sondern ein Park. Müssen wir nur noch in Parks leben?

Wenn jetzt für die Pflege der großen Heide ein solcher „Bahnhof“ aufgezogen wird, erscheint mir das wie die Beruhigung des schlechten Gewissens. Und wenn ich dann hintenherum höre, das Herr Jebens bereits im Besitz eines beträchtlichen Anteils der notwendigen Grundstücke für den Gewerbepark ist, sehe ich, dass wieder der Gott des 21. Jahrhunderts – das Geld – die tragende Rolle spielt.

Den derzeitigen Senat habe ich mitgewählt. (Die Partei eines fahnenflüchtigen Bürgermeisters war für mich nicht wählbar). Ich muss also den Merkurpark ebenso tragen die den Viktoriapark –wenn er denn rechtens ist. Dennoch kann nicht laut genug gesagt werden, dass wir fleißig dabei sind, am Ende der Menscheit zu arbeiten, wenn wir unseren Nachfahren das Erlebnis Natur vorenthalten, indem wir es aus Gewinnsucht für uns verbrauchen. Auch die Bebauung der Zirkuswiese am Großlohering war ein nicht verantwortbarer Akt in dieser Richtung.

Ein durchschnittliches Bett in unserem Wohlstandsland benötigt 2 qm. Wir aber bauen aus Gewinnsucht Paläste, die weit über den erforderlichen Platzbedarf für bequemes Wohnen hinausgehen. Nicht um sie zu benutzen, sondern um sie zu besitzen, zu haben. Wann findet endlich ein Umdenken statt?

Wie deprimierend war doch am Freitag die Aussage, dass es für einen Landwirt nicht mehr möglich ist, einen Acker zu erwerben.

Mit freundlichem Gruß Seeger

 

Die WAS – Ist sie eine der größten Umweltverbrecherorganisationen ?

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Nur damit uns Allen noch einmal klar wird, was man bei der WAS so Alles plant!

Über 1000 ha oder 10.000.000 qm meist unter Landschaftsschutz stehender Gebiete möchte man dort in Gewerbegebiete umwandeln lassen!

DAZU kauft man schon seit Jahren systematisch jeden Quadratmeter Land auf, den man wie auch immer bekommen kann.

Älteren Zeitungsartikeln zu folge nutzt man offenbar die meist klamme finanzielle Situation der meisten Gemeinden aus, wie zum Beispiel in Ahrensburg, wo die Stadt ganz klar einen Verlust macht, wenn sie die Vermarktung der vorgesehenen Flächen der WAS überläßt!

Ähnlich auch in Barsbüttel. Dieses Dorf ist mit über 5 Mio. Euro verschuldet und braucht händeringend die Einnahmen aus der Gewerbesteuer von Krieger (Möbel Höffner).

http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article137923360/Ahrensburgs-Millionendeal-mit-WAS-vor-Abschluss.html

Zitat: „Ahrensburg würde zwar für seine Grundstücke im entstehenden Gewerbegebiet deutlich weniger erlösen, als wenn die Stadt sie selbst erschlösse und dann in Eigenregier vermarkte. Ein Quadratmeter im erschlossenen Gewerbegebiet kann zurzeit mehr als 100Euro einbringen, während sich auf noch zu erschließenden Flächen weniger als 40 Euro erzielen lassen. Dennoch besteht offenbar breiter Konsens in der Ahrensburger Politik, dass der Verkauf an die Vermarktungsprofis der Wirtschaftsförderung der richtige Weg sei.“

Wie war das noch mit dem ‚breiten Konsens in der Politik‘? Irgendwie kommt mir das auch bezüglich Hamburgs ziemlich bekannt vor!?

Das KREBSGESCHWÜHR wächst weiter !

Heute dürfen wir in der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes lesen, daß es Krieger (Möbel Höffner) endlich gelugen ist, ein für ihn wichtiges Gebiet mit der Gemeinde Barsbüttel zu tauschen.

http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article208341973/Grundstueckstausch-macht-Weg-fuer-Gewerbegebiet-frei.html

Dadurch kann er sich, wie man in meinem Beitrag weiter unten und in der Streitschrift ausführlich nachlesen kann, endlich nach Nord-Westen hin ausdehnen! In Richtung des Stapelfelder Moores!

DAMIT wird dann auch wieder ein Stück des VON IHM gewünschten und GEFORDERTEN Ring 3, die Verbindung zwischen seiner Autobahn-Auffahrt und Rahlstedt, umgesetzt, denn seine Lagerhallen brauchen natürlich ordentliche Zufahrtsstraßen! Versteht sich!

Hier sehen wir, was unsere Politiker immer wieder abstreiten: Die geplanten Gewerbegebiete (bis 2030) zwischen Großlohe bis zum Autobahndreieck Ost wachsen immer mehr zusammen! Wie ein Krebsgeschwühr!

Zur Begründung dienen die SCHULDEN der Gemeinde, die mit der höheren Gewerbesteuer finanziert werden sollen! Immer auf Kosten der Umwelt und UNSERER GESUNDHEIT!

Und mit diesen wachsenden Gebieten wird ganz sicher auch der Ruf nach dem Ausbau des Ring 3 wieder kommen und dann auch von der Politik brachial durchgesetzt werden!

krebsgeschwuehr-gewerbegebiete041016

Aus dem offiziellen Antrag der Barsbütteler Gemeindevertretung entnehmen wir mit leichtem Schauder folgenden Satz:

https://www.barsbuettel.de/allris/vo020.asp?VOLFDNR=940

„Barsbüttel möchte für die Erweiterung von Höffner ca. 3 ha für Aufstellflächen für LKW´s und eine Betriebstankstelle und zusätzlich ca. 12 ha neue Flächen ausweisen.

Die WAS wird über einen städtebaulichen Vertrag mit der Gemeinde die Planung und Erschließung vorantreiben.

Abweichend vom Gutachten beantragt die Gemeinde Barsbüttel, Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet zu entlassen, die später für die Neuansiedlung und die Erweiterung von Betrieben genutzt werden sollen.“

barsbuettel-bebauungsplan2016

Der Zusammenschluß zwischen Höffner und Jebens rückt damit in unmittelbare Nähe!

Gerade 13.15 Uhr) erreicht mich die Nachricht, daß es möglicherweise schon Pläne für eine leichte Änderung der Trasse des Ring 3 gibt!

Diese würde an der vom jetzigen Ring über die Sieker Landstraße bis zur geplanten Stichstraße zum Victoria-Park beginnen. Von dort über den Kreisel über Jebensgebiet bis dorthin verlaufen, wo Krieger Alles aufgekauft hat.

Dort soll dann die Verbindung erfolgen!

Für dieses Vorhaben soll es schon VERMESSENE Tiefbau-Pläne geben, die nur noch aus der Schublade geholt werden müssen.

Das dürfte dann in etwa so aussehen:

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Wir werden auch das noch herausfinden. Das ist Alles nur eine Frage der Zeit.

Krieger (Möbel Höffner, Möbel Kraft, Sconto etc.) möchte sich auch vergrößern. Bloß: Wohin?

Herr Krieger, der größte deutsche Möbelhändler (gleich nach IKEA) und vielleicht der größte Steuerzahler Stormarns plant auch schon seit Jahren die Erweiterung.

Wenn es nach ihm ginge, würde nicht nur der Ring 3 (die direkte Verbindung zwischen Rahlstedt und der extra für ihn gebauten Autobahn-Anschlußstelle Barsbüttel) sofort gebaut werden, sondern auch noch reichlich Flächen, die ihm wohl schon gehören, zubetoniert werden.

Flächen, die früher (man beachte das demolierte Naturschutz-Schild) wohl für gewerbliche Nutzung keinesfalls vorgesehen waren.

Auch das gleich neben seiner Hütte gelegene Stapelfelder Moor dürfte betroffen sein, zumal das amtliche Gutachten besagt, eine Distanz von 150 m wäre ein ausreichender Schutz für das Moor!

Hier ein Blick in Richtung des Moores. Rechts sind es noch etwa 200 m zu Möbel Höffner. Und hinter der Baumlinie liegt das Moor.

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Warum möchte die Firma Boltze im Gewerbegebiet Stapelfeld / Braak sich ausgerechnet in ein Schutzgebiet ausbreiten ?

 

OK, wenn eine Firma mehr Gelände braucht, weil sie sich vergrößern möchte oder auch muß und damit dann – hoffentlich – auch mehr Arbeitsplätze schafft, so sollte man denen helfen, die Pläne zu verwirklichen.

Aber in diesem Fall muß es doch wohl kein Schutzgebiet sein, denn das schon vorhandene Gewerbegebiet, auch direkt neben dem Gebäude, bietet reichlich ungenutzte aber schon erschlossene Flächen an!

Also: Ihr Lieben von Boltze. Bitte seid so lieb und baut eure neuen Hütten auf Flächen, die eh schon kaputt sind!

Wie stehen die Stapelfelder Bürger zu dem geplanten Gewerbegebiet ?

 

In der Oktober-Ausgabe des Regionalblattes DER THIE gab es diesen Artikel, der mich etwas nachdenklich stimmt.

Es wird zwar erwähnt, daß es eine Gruppe gegen den Victoria-Park / Minerva-Park gibt, aber es wird NICHTS über die Situation in Stapelfeld berichtet! Bisher hörte ich, daß es dort durchaus Widerstand geben würde (und etliche Unterschriften in der Petition zeigen das), aber hier hat man beim Lesen eher das Gefühl, daß man dort insgesamt dem Projekt wohlwollend gegenüber steht!?

Es wäre schon gut, wenn man uns endlich einmal auch über die Arbeit der Widerstandsgruppe dort, in Siek oder Barsbüttel informieren würde, denn immerhin fällt das Hauptgewicht der Umweltzerstörungen auf eben diesen Bereich!

Es wäre natürlich noch viel besser, wenn wir mal etwas Genaueres über Sitzungen und Abstimmungsergebnisse dort erfahren würden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß so etwas unter ’streng geheim‘ fällt?

Gerade schreibt mir der Autor, Herr Linke, dazu Folgendes:

Zur Info: Der Artikel im Thie wurde leider so nicht von mir geschrieben, sondern von der Herausgeberin ohne mein Wissen geändert. Das habe ich ihr schon mitgeteilt.