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Was haben Jebens (Victoria-Park) und Nestlé gemeinsam ?

 

Zunächst würden wir wahrscheinlich alle festellen und glauben, daß diese Beiden (ich behandele Nestlé mal als Person) kaum etwas gemeinsam haben könnten!

Aber bei näherer Betrachtung haben sie sehr viel gemeinsam.

Nestlé ist zwar kapitalmäßig Welten größer als Jebens, aber auch Letzterer gehört zu den Großkapitalisten, die denken, daß man mit Geld ALLES machen kann!

ALLES, was das Herz des Kapitalisten erfreut!

In diesem US-amerikanischen TV-Bericht sehen wir, wie gnadenlos Nestlé mit der Resource WASSER im Staat Michigan umgeht, und welche Auswirkungen das auf die Umwelt der Bewohner hat!

http://www.facebook.com/DirectFrom/videos/1688797381234950/

Und das machen sie inzwischen weltweit und haben damit viel Kritik auf sich gezogen, genau wie in diesem Film.

Und wo liegen jetzt die Gemeinsamkeiten mit unserem Investor für den Victoria-Park?

BEIDE glauben zutiefst an die Wissenschaft, die Ihnen bestätigt, daß sie mit ihren Handlungen KEINE negativen Auswirkungen auf die Umwelt hervorrufen!

Und BEIDE behaupten, mit ihren Aktivitäten ARBEITSPLÄTZE zu schaffen, die dann aber NIE kommen!

Im Falle des von Jebens betriebenen Merkur-Park wurden 6000  Arbeitsplätze versprochen, aber noch nicht einmal 1000 Menschen arbeiten dort seit 15 Jahren! Davon dürfte höchstens eine Handvoll tatsächlich neu entstanden sein!

Gegen Ende des Films erzählt eine Mitarbeiterin von Nestlé in Michigan, wie vertrauenswürdig doch die Wissenschaft ist und daß es KEINE negativen Auswirkungen auf die Umwelt gäbe, obwohl der Film gerade drastisch gezeigt hat, wie sehr die Umwelt betroffen ist!

Beide haben gemeinsam, daß sie ihre ‚Wissenschaftler‘ selber ausgesucht und deren ‚Gutachten‘ bezahlt haben. Und diese Gefälligkeitsgutachten kommen dann NATÜRLICH zu dem vorgegebenen Ergebnis:

NICHT SCHÄDLICH FÜR DIE UMWELT UND DIE BEWOHNER!

ALLE sogenannten Gutachten um den Victoria-Park wurden von Jebens selber ausgewählten Firmen erstellt!

ALLE!  100 %!

Und ALLE kommen immer zu dem gleichen für Jebens passenden Ergebnis! Unschädlich!

Und wie natürlich auch im Staate Michigan unterstützen auch hier unsere Politiker und Verwaltungsspitzen diese Pläne und behaupten, das Alles sei ABSOLUT UNSCHÄDLICH für uns und die Umwelt, obwohl sie gar nicht in der Lage sind, diese Behauptungen auch wirklich zu überprüfen!

Wenn dann die Katastrophe abgeht, will es natürlich NIEMAND gewesen sein und tatsächlich die Verantwortung übernehmen.

Wir aber dürfen und MÜSSEN dann mit dem Mist leben!

Aber DAFÜR haben wir ja die von mir erstellte TÄTERLISTE, auf der alle Hauptpersonen dieses Desasters verzeichnet sind, damit sie sich hinterher nicht mehr rausreden können!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/02/21/taeterliste-beim-umweltskandal-victoria-park/

Diese Liste hat schon Etlichen die Zornesröte ins Gesicht getrieben, aber da wird man NUR gestrichen, wenn man sich wirklich aktiv und nachweisbar gegen diese Pläne engagiert!

 

Siehe dazu auch meine Beiträge über die Gutachten, die man auch nachlesen kann:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/06/07/erstes-gutachten-stellt-fest-das-gruendaecher-bei-hohen-gebaeuden-unwirksam-sind/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/09/amtlich-bestaetigt-es-gibt-keine-neutralen-gutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/weitere-sogenannte-gutachten-zum-b-plan-rahlstedt-131/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/11/gefaelligkeitsgutachten-zur-klimavertraeglichkeit-des-victoria-parks/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/27/anfrage-an-herrn-ritzenhoff-bezueglich-der-erstellten-oder-zu-erstellenden-gutachten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/11/06/lug-und-betrug-mit-sogenannten-verkehrsgutachten-auch-bei-der-s-4/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/24/das-gefaelligkeits-verkehrsgutachten-unterschlaegt-die-laermbelastung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/21/zweifelhaftes-verkehrsgutachten-gefaelligkeitsgaben-und-korruption/

 

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Die FARCE, die sich Rahlstedt 134 nennt !

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Tja, wenn wir diesem Plakat zur Veranstaltung glauben dürften, hätten wir Bürger nicht nur eine Chance, uns die Pläne anzuhören, sondern auch noch mitzureden und vielleicht sogar tatsächlich etwas zu bewirken!

http://www.hamburg.de/wandsbek/pressemitteilungen/11228128/2018-06-18-oeffentliche-plandiskussion-rahlstedt-134/

Leider durften wir auch bei dieser Veranstaltung mal wieder feststellen, daß das Alles leider nur Schall und Rauch ist und daß die tatsächliche Mitwirkung, genau wie im Fall von Rahlstedt 131 um den Victoria-Park, gegen Null geht. Oder besser gar nicht erst stattfindet.

Mitwirkung oder ‚Bürgerbeteiligung‘, wie es so schön im Amtsdeutsch heißt, ist NUR möglich, wenn diese Bürger das Projekt toll finden und jubeln!

Aber zurück zur Veranstaltung.

Zu allererst durften wir uns davon überzeugen, daß unsere Verwaltung in jeder Hinsicht auf dem MODERNSTEN STAND DER TECHNIK ist! Immer vorne weg und bestens ausgestattet!

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Klar, ein wenig Risiko bei Angriffen aus dem Netz muß man schon in Kauf nehmen, denn auch bei unserer Behörde gilt natürlich: ‚Wer das Risiko nicht liebt, liebt nicht das Leben!‘

Aber dieses Problem verdeutlicht uns doch nur, daß unsere Politik, und das betrifft leider ALLE PARTEIEN, immer noch und offensichtlich auch BEVORZUGT zu den ewig Gestrigen gehört.

Die Peinlichkeit der Veranstaltung ließ sich wirklich kaum noch überbieten.

Das begann damit, daß man wohl nicht geahnt (oder vielleicht auch durchaus erhofft) hatte, daß derart viele Anwohner und Betroffene kommen würden.

Während der Saal in der Schule Platz für etwa 120 Menschen bot, dürften es nahezu doppelt soviele geworden sein. Diese mußten dann natürlich stehen oder versuchen, vom Vorraum aus etwas mitzubekommen.

Vor Beginn versuchte ein Behördenmensch noch hoffnungsfroh, den Anwesenden die Planungen an Hand einiger Schautafeln zu erklären.

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Anwesend waren neben den Herrschaften vom Bezirksamt (auf dem Bild rechts) auch je ein Vertreter oder Vertreterin der im Bezirksparlament vetretenen Parteien, die allerdings nur eine zuhörende Rolle spielten (im Bild links zu sehen). Allen voran unser Lieblings-‚Umweltschützer‘ Oliver Schweim von den GRÜNEN.

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Dann eröffnete der Versammlungsleiter Dr. Gürth von der CDU-Wandsbek den Abend.

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Links neben ihm, die Herren Weedermann-Korte und Mehnke vom Bezirksamt Wandsbek, die für Stadt- und Landschaftsplanungen zuständig sind. Diese Beiden durften dann den sogenannten B-Plan Rahlstedt 134 vorstellen, nicht ohne uns Anwesenden ständig zu berichten, was für ein toller Plan das doch sei zum Erhalt unserer Feldmark!

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Hierzu möchte ich feststellen, daß ich den gesamten Abend von über 2 Stunden Dauer aufgenommen habe. Wenn Jemand ein größeres Interesse daran hat, kann er diese Aufnahme auf Wunsch bekommen. Das könnte wichtig sein, um zum Beispiel die Aussage einer Dame Julia G. aus dem Mehlandsredder zur Haselmaus nazuhören, die offenbar an der Landschaftsverbesserungsveranstaltung zur Großen Heide teilgenommen hatte, wo noch Plätze frei gewesen wären (was nur bedingt für die massenweise Teilnahme der Bürger daran spricht)!

Danach allerdings kam der zweite und sehr schwerwiegende Faux Pas (Fehler) des Abends.

Herr Gürth erklärte den erstaunten Anwesenden, daß zwar Fragen zugelassen seien, diese aber NUR GESAMMELT und dann von der Planungskommission ausgewertet würden! Es also KEINE DIREKTEN ANTWORTEN hier auf dieser Veranstaltung geben würde!

Der Proteststurm, den er daraufhin erntete, ließ Herrn Weedermann-Korte das Wort ergreifen, der natürlich sofort feststellte, daß ALLE FRAGEN umgehend beantwortet würden! Er wieß zwar Herrn Gürth nicht wörtlich zurecht, aber das Ganze war an Peinlichkeit wirklich nicht mehr zu überbieten!

Nachdem dann Herr Gürth den Saal in vier Abschnitte eingeteilt hatte, konnten dann die Fragen losgehen.

Bei denen muß festgestellt werden, daß es zwar auch ein paar wenige Prsonen gab, die gerne zum Beispiel einen Ausbau des Weges entlang der Stellau durch den Auenwald haben wollten, damit sie dort mit dem Rad fahren könnten, und auch ein paar Reiter, die bessere Reitmöglichkeiten wünschten, aber die absolut überwiegende Menge war eindeutig gegen diese Pläne. Oder besser: Sie waren vor allem GEGEN RAHLSTEDT 131 oder den Victoria-Park!

Zum besseren Verständnis zeige ich HIER den Weg entland der Stellau im Bereich des Auenwaldes. Rechts im Bild, Blickrichtung Stapelfeld.

Die Stellau ist hier noch in einem recht ’naturnahen‘ Zustand. Wir stellen uns da mal eine Art Radschnellweg neben ihr vor! Wäre doch eine echte AUFWERTUNG!

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Man sah einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem B-Plan 134 und dem 131er, was allerdings von den Herren Weedermann-Korte und Mehnke immer wieder strickt abgestritten wurde! HIER sei man ja NUR dazu da, UM NATUR ZU RETTEN, nicht zu zerstören!

Daß DIE GLEICHEN HERREN ja auch den Victoria-Park planen und DABEI massenweise Natur zerstören, wurde lieber nicht weiter erörtert! Klar.

Während im Falle 134 vor allem ‚die dortigen GESCHÜTZTEN BIOTOPE verbessert und langfristig erhalten‘ bleiben sollten, wurde dann nur von ziemlich böswilligen Zuhörern mit der Zerstörung vieler hochwertiger Biotope durch den Victoria-Park in einen Zusammenhang gebracht!

Vor allem aber wurde auch kritisiert, daß einige Flächen gar nicht erst in den 134er-Plan mit aufgenommen wurden, wie die um die Fläche 900 und die des Rahlstedter Freibades und die dortige geplante Öffnung der kanalisierten Stellau betraf!

Bei der Betrachtung des Plangebietes, so wie es uns jetzt gezeigt wurde, viel auf, daß die ‚Altlasten-Verdachtsfläche‘ (sprich Müllkippe) nicht mehr im Plan enthalten war, was ursprünglich noch war! In der letzten veröffentlichen Planung vom Mai sah das Gebiet SO aus:

B-Plan-Rahlstedt134

Und jetzt SO:

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Wir ersehen daraus, daß man in den letzten wenigen Wochen dieses Areal wieder aus der Planungssituation herausgenommen hat! Warum, erschließt sich mir nicht.

Das Problem der Müllkippe wurde allerdings dann noch angesprochen, wie ich später erläutern werde.

Ingesamt fragt man sich, wozu dieser B-Plan überhaupt erstellt werden mußte, denn die absolut überwiegende Meinung der Anwesenden war, daß man ALLES BEIM ALTEN belassen sollte! Aber nicht nur im Fall des Gebietes 134, sondern auch im Fall des Victoria-Parks!

Ich selber stellte fest, daß dieser Plan NUR ein uns Ungläubigen vorgeworfener Bonscher sei, um vom Victoria-Park abzulenken. Andere störten sich daran, daß es sich um einen BEBAUUNGSPLAN handeln würde, was allerdings von Herrn W-K damit erklärt wurde, daß es soche B-Pläne auch gäbe, wenn da gar nicht etwas gebaut werden sollte!

Vor allem einer der Großbauern, die im Bereich südlich der Stellau große Flächen besitzen, war der Überzeugung, es würden schon genug Menschen, Hunde und wohl auch Pferde (etwa 500 !!) durch das Gebiet laufen, was den Bemühungen der Landwirte zum Schutz der Natur extreme Probleme machen würde. Da bräuchte man keinesfalls noch mehr davon!

Herr Graefe vom Bezirksamt verteidigte noch einmal die Anstrengungen der Behörde, die Natur hier im Plangebiet aufzuwerten und zu stärken! Überhaupt lobte er ständig diese dämliche Veranstaltung zum Bereich ‚Große Heide‘, was schon ziemlich peinlich in sich war.

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(Die junge Dame rechts ist die Protokollantin, hat also mit dem Abend grundsätzlich nichts zu tun.)

Nach etwa 1 h 39 Minuten kam ich dran und fragte, welche Art von Gutachten genutzt werden sollen. Immerhin seien bisher für 131 100% der Gutachten von Jebens finanziert und die Firmen auch von ihm ausgesucht wurden. Alle kommen natürlich zu einem positiven Ergebnis für Jebens! Es sind also aus meiner Sicht ‚Gefälligkeitsgutachten‘!

Da kommen wir erst einmal überhaupt wieder zu den Gutachten, die man natürlich auch benötigen würde, um 134 abzuschließen.

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Herr Weedermann-Korte sagte, man würde auch Teile der ‚Gutachten‘ für den Plan 131 nutzen. Dazu fragte ich, ob denn in diesem Fall wieder nicht nur die GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN verwendet würden, sondern wie überhaupt die Firmen ausgesucht würden, die diese Gutachten erstellen würden. Ob das dann wieder die gleichen seien, wie wir sie schon sattsam aus anderen traurigen ‚Gutachten‘ her kennen. Dazu gibt es hier im Blog viele Beiträge!

Herr W-K stellte daraufhin fest, daß es sich HIER um ein rein staatliches Projekt handeln würde, was bedeutet, daß die Gutachten ausgeschrieben und dann die Besten ausgewählt würden, wobei ich dazwischen rief, man möge aber bitte NICHT das Landschaftsplanungsbüro Jacob nehmen!

Was das ‚Verkehrsgutachten‘ betrifft, so erläuterte er zu einer diesbezüglichen Frage, daß man unter ‚Verkehr‘ ja nicht nur Autos oder LKWs verstehen müsse, sondern auch FUSSGÄNGER, RADFAHRER oder REITER!

Dabei kam auch wieder der Verdacht aus dem Publikum, daß dieser B-Plan nur dazu dienen solle, letztlich die Möglichkeit für einen Ring 3 sich doch noch offenzuhalten!

Das wurde natürlich strickt abgelehnt, aber trotzdem wurde von den Zuhörern immer wieder hervorgehoben, daß es kaum noch Vertrauen in der Bevölkerung für die Versprechungen der Planer geben würde!

Der Bauer erzählte, daß es entlang der Stromtrasse eine Art Feldweg geben würde, der zu Möbel Höffner in Barsbüttel führen würde (also wohl dort, wo ursprünglich mal der Ring-3-Anschluß geplant war). DIESER würde in zunehmendem Maße von Fahrzeugen als SCHLEICHWEG genutzt!

Dazu muß ich sagen, daß dieser Pfad mir bisher noch nicht untergekommen war, was ich natürlich noch mal näher untersuchen muß!

Und jetzt kam noch ein wichtiger Punkt, nämlich unsere Mülldeponie!

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Hier wurde bisher abwiegelnd behauptet, es sei NUR Bauschutt abgelagert worden, obwohl viele Stimmen, einschließlich des Herrn Warnholz von der lokalen CDU, stantepede behaupteten, dort sei auch jede Menge verbuddelt worden, über das man lieber nicht sprechen würde, wie zum Beispiel Munitionsreste des ehemaligen Schießplatzes Höltigbaum (heute das NSG Höltigbaum).

Hierzu sei auch noch gesagt, daß ja diese Fläche eine Zeitlang zum Verkauf stand, dann aber plötzlich den Besitzer gewechselt hatte, wobei es bis heute nicht geklärt ist, WER denn das Gebiet gekauft hat!?

Allerdings lehnte man es ab, den derzeitigen Besitzer zu nennen, was mich glauben läßt, daß HERR JEBENS, der Investor vom Victoria-Park, dieses Gebiet dann doch gekauft hat! Wenn die Stadt Hamburg der neue Besitzer wäre, könnte man dieses doch gerne offen erklären, oder sollte ich da was falsch sehen?

Aber dank der neuen Pläne in diesem Gebiet, hat man in der Verwaltung offensichtlich inzwischen kalte Füße bekommen, denn bisher war amtlich festgestellt worden, daß es für diese Deponie NUR OBERFLÄCHLICHE UNTERSUCHUNGEN geben würde!

JETZT plötzlich, nachdem WIR von unserer Bürgerinitiative das Thema überhaupt erst hochgebracht haben, soll es eine intensive Untersuchung geben, was denn nun da unter der Erde liegen würde und wie groß die tatsächliche Gefahr sei für Menschen und Natur.

Grundsätzlich soll aber diese Fläche eine Art BIOTOP bleiben, wohl als praktische ‚Ausgleichsfläche‘ der nicht vorhandenen Ausgleichsflächen zum Victoria-Park.

Zum Schluß sei noch bemerkt, daß sich die Partei-Abgeordneten zwar absolut still verhielten, bis auf eine kurze Bemerkung des Herrn Schweim in Sachen der ‚Rückkehr des Ring 3s‘, aber er wurde von einer Dame nach der Veranstaltung auf seine Rolle als Biotopenkiller angesprochen, woraus er patzig antwortete: „Auf provokante Fragen antworte ich nicht!“

OK, aber gerade HerrSchweim ist eine der umstrittensten Figuren in unserer Umgebung und den Planungen um die neuen Gewerbegebiete! Auch hier in vielen Beiträgen mit den entsprechenden Dokumenten nachzulesen!

 

Dazu gerade hochaktuell im neuen WOCHENBLATT:

Wochenblatt270618LeserbriefZurGrossenHeide

Allerdings muß ich dazu feststellen, daß sich NABU und BUND, zusammen mit den anderen Gruppen, endlich zu einer KLAGE entschließen MÜSSEN! Nur protestieren hilft uns und der Natur leider nicht weiter!

 

Hier jetzt noch ein paar Beiträge zum Thema:

Zu Rahlstedt 134:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/der-naechste-hammer-b-plan-rahlstedt-134/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/06/13/sed-aehnliche-propaganda-manipulation-bei-der-grossen-heide/

Zur Müllhalde:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/23/dient-die-grosse-heide-nur-zur-tarnung-von-altlastenflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/22/vergiftete-bodenflaeche-auf-unserer-muellkippe-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/08/erst-sondermuellkippe-und-dann-atommuelldeponie-danke/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/ein-wunder-von-einer-muellkippe-zum-biotop-in-einem-tag/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haftung-bei-altlastenentsorgung-durch-den-kaeufer/

Zur Fläche 900:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/13/illegales-abholzen-auf-der-flurstueck-900/

Zu den Gutachten:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/09/amtlich-bestaetigt-es-gibt-keine-neutralen-gutachten/

 

Weitere sogenannte Gutachten zum B-Plan Rahlstedt 131

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Schlagartig entwickelt das Bezirksamt Wandsbek ungeahnte Aktivitäten, die darauf hindeuten, daß man in den nächsten Wochen die ‚Ergebnisse‘ öffentlich auslegen will und wird, um dann in die heiße Phase einzutreten und das Kind in trockene Windeln zu wickeln!

Dabei sollte JEDER bedenken, daß, wie wir dem Brief der Hamburger Staatsanwaltschaft entnehmen müssen, es rechtlich zu spät sein wird, wenn das Ganze erst einmal abgesegnet ist!

DANN wird man nichts mehr ändern oder aufhalten können!

Hier finden wir die verschiedenen ‚Gutachten‘:

http://suche.transparenz.hamburg.de/?q=gutachten%20Rahlstedt%20131&sort=publishing_date+desc%2Ctitle_sort+asc&esq_not_all_versions=true

Bemerkenswert auch hier, daß ALLE sogenannten Gutachten von Jebens und seinen Vertrauenspersonen, wie zum Beispiel der Frau Jacob stammen! Diese ist allerdings nicht in der Lage, den Namen der auftraggebenden Firma richtig zu schreiben! Nun ja, das wundert mich nicht, denn ich bin überzeugt davon, daß diese Frau eh nicht richtig tickt. Wenn es andere Firmen oder Personen sind, wurden sie über Frau Jacob vermittelt!

Hier sehen wir die Titelblätter dieser sogenannten Gutachten, die alle über die Firma Jacob gelaufen sind.

Hier erst einmal zu unserer kleinen Haselmaus.

Dieses ‚Gutachten‘ wurde von Frau Nora Wuttke erstellt, die sich auf ihrer Webseite als große RETTERIN der Haselmäuse darstellt! Nun ja.

Natürlich wird in diesem Gutachten KEIN Vorkommen der Haselmaus fetgestellt. Als ob wir etwas Anderes erwartet hätten?

Gutachten-Haselmaus-Titelblatt

Hier sollte sich mal der BUND aus dem Höltigbaum einklinken!

Gutachten-Fledermaeuse-Titelblatt

Man fragt sich ja immer, warum diese Tierchen angeblich STRENG GESCHÜTZT sind, dann aber ihre Habitate eben doch plattgemacht werden dürfen!?

Gutachten-Fledermaeuse-Einleitung

Immerhin hat man erkannt, daß es im fraglichen Gebiet mehrere hochgefärdete Arten gibt!

Gutachten-Fledermaeuse-GefaerdeteArten

Aber letztlich kann man nicht nachweisen, daß diese Viecher auch tatsächlich dort wohnen!

Gutachten-Fledermaeuse-Quartiere

Also was folgt daraus? Eine Bebauung ist für die Fledermäuse im fraglichen Bereich UNSCHÄDLICH!

Und Jebens wird sicherlich dafür sorgen, daß an den hübschen Premium-Gebäuden auch Fledermauskästen angebracht werden! Da bin ich mir ganz sicher! Ist für die doch viel besser als dort in der wilden unaufgewerteten Natur!

Gutachten-FaunistischeKartierungen-Titelblatt

Gutachten-Artenschutzpruefung-Titelblatt

Im letzten ‚Gutachten‘ zum Artenschutz wird das Vorkommen von Haselmäusen im Gebiet immerhin bestätigt, aber praktischerweise nur bis 2012. Danach wohl nicht mehr. Fragt sich nur, warum das so ist?

Gutachten-Artenschutz-NachweisHaselmaus

Trotz Allem kommen diese sogenannten Gutachten IMMER zu dem Schluß, daß eine Bebauung unproblematisch ist.

Aber zu welchem Ergebnis hätten die Damen und Herren SPEZIALISTEN sonst kommen sollen?

Wenn mir jetzt noch Irgendeiner erzählen möchte, daß alle diese ‚Gutachten‘ absolut neutral sind und tatsächlich die wahre Situation im Planungsgebiet darstellen, dann lügt dieser wie gedruckt oder ist grottennaiv, was für einen Politiker oder hohen Beamten kein wirklich gutes Zeichen wäre!

 

 

Verkehrsdilettanten entscheiden in Stapelfeld über das Schicksal des Ortes !?

VerkehrsplanungStapelfeld2018

Auf dieser Übersichtskarte der beiden neuen Gewerbegebiete Victoria- und Minerva-Park (unten) sehen wir zunächst einmal die ersten Maßnahmen der neuen Straßenführungen.

Victoria-Minerva-Park-Bauplanung0917

Am oberen Rand verläuft die Alte Landstraße oder L 222. Nach rechts geht es zur Anschlußstelle Stapelfeld und der A 1.

In der Mitte geht die Stapelfelder Straße oder K 107 auf Stormarner Gebiet. Nach rechts Richtung Stapelfeld.

Ganz unten sehen wir noch den Weg Bachstücken.

Da in Stapelfeld bei den Bürgern die Angst vor dem Massenstau durch den neu hinzukommenden Verkehr umgeht, versucht man die erregten Seelen der dummen Bürger durch ein paar kosmetische Maßnahmen zu beruhigen, die aber, so wie ich das sehe, wirklungslos verpuffen oder sogar noch zur Verstärkung der Staus innerhalb des Ortes beitragen werden.

Bei der letzten Sitzung des Bauausschusses  kam dieser Gedanke sogar einem der drei dort versammelten Ausschußmitglieder, aber seine Bemerkungen dazu wurden ‚zur Kenntnis genommen‘.

Geplant ist eine neue Stichstraße, die von der Stapelfelder- zur Alten Landstraße führen soll. Sie wird direkt auf der Landesgrenze aber noch auf Hamburger Gebiet verlaufen.

Für den Anschluß dort ist auf der K 107 ein Kreisverkehr geplant.

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Beim Kreisverkehr setzt man darauf, daß die Fahrer sich genau an die BESCHILDERUNG halten werden.

Nach Norden hin wird es Schilder geben, die die Autobahn A 1 anzeigen. Und dann hofft man auf das Wunder, denn die Alte Landstraße (L 222) ist heute schon notorisch verstopft, was den Verkehr durch Stapelfeld morgens und abends drastisch ansteigen läßt. Eine Sache, die jeder Fahrer heute schon an seinem Handy abfragen kann.

Sollte also die L 222 verstopft sein, wird man wohl kaum davon ausgehen können, daß die Fahrer trotzdem NICHT durch Stapelfeld fahren werden.

Man wünscht sich zwar einen vier-spurigen Ausbau der L 222, aber bisher zeigt die Landesregierung von S-H keinen Willen, diesen zu finanzieren.

Um diese oberschlauen Fahrer nun endgültig davon abzuhalten, den Weg durchs Dorf zu nehmen, hat man zur Gummilösung gegriffen: Verkehrsverlangsamung!

Man möchte absichtlich Behinderungen einbauen, die die Fahrer zwingen, zu warten oder langsamer zu fahren.

Da haben wir das Verkehrsproblem Nummer 1, welches bisher noch keines ist, aber eines werden wird, wenn die Planung umgesetzt würden:

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Die erste Bushaltestelle in Stapelfeld. Da möchte man die Haltebucht wegnehmen und die Straße ein wenig verschwenken. Der Bus soll dann in der Mitte der Straße halten, was den folgenden Verkehr zwingen soll, hinter dem Bus zu halten und zu warten.

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Dadurch, daß es eine Verkehrsinsel geben soll, möchte man ein Überholen des Busses verhindern.

Dieses gilt allerdings NUR für die Richtung Stapelfeld, nicht aber für die Richtung Rahlstedt!

Da soll, so wie die Planungen es vorsehen, alles beim Alten bleiben.

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Und da fällt dem unbedarften Betrachter umgehend auf, daß man offensichtlich NUR den Verkehr nach außerhalb, also Richtung Autobahn, berücksichtigt hat und berücksichtigen will.

Diese Denkweise erschließt sich Einem nur sehr bedingt, denn es gibt ja nicht nur abends einen zusätzlichen Verkehr durch Arbeitskräfte und Abtransporte, sondern natürlich auch MORGENS, wenn die Menschen zur Arbeit fahren und Waren angeliefert werden müssen!

Die angeblich so professionellen Planer von NORD-Consult scheinen nicht daran gedacht zu haben (mit Absicht?), daß nahezu das gleiche Verkehrsproblem eben nicht nur abends, sondern auch morgens auftauchen wird!

Beim Verkehrsproblem Nummer 2 sehen wir das ebenfalls, wobei es in diesem Fall noch zu erheblich größeren Problemen kommen wird, als im Fall Nummer 1.

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Wir befinden uns an der Einmündung der Reinbeker Straße in die Hauptstraße (K 107).

Rechts sehen wir die geplante neue Bushaltestelle, bei der der Bus ebenfalls auf der Straßenmitte stehen bleiben und eine Verkehrsinsel das Überholen verhindern soll.

Da diese Haltestelle die wichtigste in Stapelfeld ist, kann man jetzt schon voraussehen, daß es hinter den Bussen zu erheblichen Staus kommen wird, die es bisher nicht gab.

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Nach rechts geht die Reinbeker Straße ab. Die Fahrtrichtung ist zur Autobahn.

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Auch hier soll die Bushaltebucht abgeschafft werden.

Zu den Problemen von zusätzlichen Staus (wobei auch hier intelligenterweise oder gar absichtlich die Gegenrichtung nicht berücksichtigt wird!?) kommt allerdings ein gravierendes SICHERHEITSPROBLEM hinzu, denn wenn dort ein Gelenkbus hält, können Autofahrer, die aus der Reinker Straße kommend Richtung Hamburg nach links abbiegen wollen, NICHTS sehen.

Das Problem wird auf dem folgenden Foto deutlich, wenn man sich vorstellt, daß genau in Blickrichtung mitten auf der Straße ein Gelenkbus steht!

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Da der Fahrer nichts mehr sehen kann, muß auch er solange warten (hoffentlich!), bis der Bus wieder abgefahren ist, was ebenfalls zu zusätzlichen Staus führen wird, da der Verkehr auf der Reinbeker Straße schon unter Normbedingungen erheblich ist. Vor allem natürlich morgens!

Und dann haben wir da noch das Verkehrsproblem Nummer 3: Die Einmündung des Groot Redders in die K 107!

Dieses war und ist ein Unfallschwerpunkt in Stapelfeld. Zu schnell fahrende Wagen, die aus Braak kommen oder Siek, können die Kurve nicht gut übersehen.

Auch die Fahrzeuge, die von der Autobahn kommend den Groot Redder genutzt haben, können diese Kurve nur schlecht einsehen.

Deshalb kommt es immer wieder, durchaus auch mit Toten, zu schweren Unfällen.

http://www.ln-online.de/Lokales/Fotostrecken-Lokales/Fotostrecken-Stormarn/Zwei-Schwerverletzte-nach-Autounfall-bei-Stapelfeld-weitere-Bilder#p1

Da ja offenbar der Investor Jebens, der die Gewerbegebiete bauen will in trauter Zusammenarbeit mit der WAS, versprochen hat, auch hier die Umbauten zu bezahlen, genauso wie die bei Nummer 1 und 2, möchte man das Problem entschärfen. Eine Ampelanlage würde wohl zu teuer werden und vor allem nachts auch für unnötige Staus sorgen, also baut man was? EINE VERKEHRSINSEL! Wow!

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Man scheint inständig zu hoffen, daß die Fahrer dadurch zu einem langsamen und aufmerksamen Kutschieren veranlaßt werden. Eine Hoffnung, die schnell verschwinden wird, wenn man mich fragt.

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Und dann haben wir da noch ein Problem dieser Planungen, das zwar nicht direkt zu Stapelfeld gehört, aber zu dem Bauplan 16 und dem 30. Flächennutzungsänderungsplan. Hauptsächlich allerdings zum B-Plan Rahlstedt 131.

Das ist die Einmündung der neuen Planstraße A in die L 222 fast genau gegenüber des alten Rahlstedter Schlößchens, das heute ein kleines Hotel ist.

Außerdem gibt es da noch ein paar Privathäuser, die die gesamte Verkehrsbelastung spüren werden.

Die LÖSUNG der Planer ist eine 4 m hohe Schallschutzwand!

WOW! Da fragt man sich, ob man sich darüber Gedanken gemacht hat, wie es sich als Bewohner direkt hinter einer derartigen Wand leben läßt? Irgendwie kommt da sicherlich das Berliner-Mauer-Gefühl auf!

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Und von rechts von Braak kommend sieht das dann so aus:

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Genau an dieser Stelle wird die Planstraße A, wie sie in den Plänen genannt wird und auf der Karte ganz oben zu sehen ist, auf die Alte Landtraße treffen, genau gegenüber einiger Privathäuser und etwa 50 m vom Schlößchen entfernt.

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Rechts beginnen die Häuser. Man stelle sich mal da eine 4 m hohe Wand vor! Herrlich!

Die Bewohner hatten zwar schon auf der ÖPD 2016 eine Verlegung der Planstraße gefordert, aber dieses wurde nicht berücksichtig, da man diesen Pfad unbedingt noch auf Hamburger Gebiet haben will!

Aus dem Protokoll dieser Veranstaltung:

Ein Vertreter der nördlichen Anlieger an der Alten Landstraße (L222) hebt die Qualität des bestehenden Merkur Parks hervor. Er sei nicht grundsätzlich gegen die gewerbliche Entwicklung gäbe jedoch zu bedenken, dass die Anbindung des neuen Gewerbegebietes genau gegenüber der Grundstückszufahrten der Wohngebäude an der L 222 liegen würde und hier, gerade bei einem mehrstreifigen Ausbau des Knotens, eine verträgliche Lösung für die Licht- und Lärmimmissionen gefunden werden müsse. Zudem weist er darauf hin, dass die 16. BImSchV für die Immissionen des Verkehrs sowie die TA-Lärm für den Gewerbelärm zu beachten seien. Durch die Lage der Erschließung und die damit verbundene Lücke in der geplanten Gewerbebebauung gegenüber der Wohnnutzungen an der L 222 werde sich die Lärmsituation für die bestehenden Wohngebäude verschlechtern. Er regt an, die Erschließung ca. 150 m weiter östlich im Bereich der Gemeinde Stapelfeld zu realisieren.

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Herr Schwormstede teilt mit, dass die Anregungen für das weitere Verfahren und bei der Detaillierung der Planung des Knotenpunkts an der L 222 geprüft würden. Er bestätigt zudem, dass im Rahmen der Konkretisierung der Erschließungsplanung die Erschließung der gegenüberliegenden Wohngebäude gesichert werden müsse. Die 16. BimschV und die TA-Lärm seien bekannt und würden beachtet.

Tja, was soll man dazu noch feststellen?

Die Sorgen der Bürger oder gar eine wirkliche Beteiligung eben dieser ist weiter entfernt als der Mond! Das wird nur als Feigenblatt verwendet, genau wie die geforderten Stellungnahmen der Naturschutzverbände: Man möchte das aber berücksichtigt NICHTS!

Eines allerdings steht für mich fest: Wenn es um Planungen und sogenannte Gutachten geht, haben wir es weitgehendst mit Gefälligkeitsgutachten zu tun, die von DILETTANTEN erstellt werden, die immer das Ergebnis bringen, das vom Investor gefordert und gewünscht ist!

Gutachten, die keine Gutachten sind !

Gestern habe ich der für Jebens agierenden Frau Jacob einen Brief geschrieben, um auch ihr noch mal die ‚Qualität‘ Ihrer Gutachten vor Augen zu führen und sie daran zu erinnern, daß sie zwar mit wunderschönen Worten versucht hat, uns dieses Projekt schmackhaft zu machen, aber doch nichts Anderes im Schilde führt, als Geld zu machen, ohne Rücksicht auf die Umwelt und UNS!

Ich habe in den letzten Wochen diverse sogenannte ‚Gutachten‘ gelesen und mußte zu der Erkenntnis kommen, daß JEDE dieser Arbeiten das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt wurden! Schade um die Bäume!

Gerade aktuell dürfen wir das im Fall des Bebauungsplanes am Buchenkamp sehen (und lesen), wie das geht und mit welchen schönen Worten man auch ein paar Biotope mal eben platt-argumentieren kann!

Seltsamerweise plädieren am Ende dieser angeblich so wissenschaftlich und professionellen Untersuchungen die Ersteller immer GENAU FÜR DEN ORT, an dem der Auftraggeber bauen möchte!? Ist doch irgendwie bemerkenswert, wenn man mich fragt?

Hier mein Brief an Frau Jacob vom ‚Landschaftsplanungsbüro Jacob‘, den ich ihr gestern geschickt habe:

Sehr geehrte Frau Jacob.

Nachdem Ich Sie nun schon zweimal life erleben durfte, auf der ÖPD und am 27.9., wo Sie beret versuchten, die kritische Bevölkerung von den Wohltaten der Planung Rahlstedt 131 zu überzeugen, möchte ich Ihnen kurz ein paar wenige Worte mit auf Ihren weiteren Weg geben, damit Sie keinesfalls je zu der Überzeugung gelangen könnten, Sie würden ZUM WOHLE der Bevölkerung arbeiten und uns und der Natur etwas Gutes tun.

Selbst Ihre generelle Arbeit möchte ich in Zweifel ziehen, denn der Anspruch und die Realitäten divergieren drastisch!

Anbei schicke ich Ihnen meine inzwischen ziemlich umfangreich gewordene Streitschrift GEGEN diese Pläne, von denen der Victoria-Park erst der ganz kleine erste Schritt ist von einer mittelfristigen Planung bis 2030.

Warum das so ist, habe ich ausführlich und mit vielen Dokumenten belegt in der Schrift erläutert!

Gerade heute gibt es wieder einen Beweis dazu in der Stormarn-Beilage des Abendblattes.

Sie haben sich am 27.9. über jemanden sehr erregt, der da, Ihrer Meinung nach extrem unprofessionell, über das Leben der Haselmäuse im zu untersuchenden Bereich ohne offiziellen Auftrag forscht.

Nun, in meinen Augen dürfte dieser Mensch sicherlich sehr viel professioneller ZUM WOHLE der Haselmäuse und der Natur handeln, denn Sie gehen vielleicht mit viel ‚Wissen‘ an den Auftrag, lassen aber eben dieses NICHT in das Ergebnis Ihrer ‚Gutachten‘ einfließen.

Zum Beispiel beim derzeitigen stehen Sie auch noch im Auftragsverhältnis zu dem, der hier großflächig die Landschaft zerstören will, gegen UNSERE Interessen und unsere Gesundheit. Die kleinen Haselmäuse und viele andere Tiere (ja auch Rehe, die in Ihren Augen keinen Schutz genießen) sind ja nur die unscheinbaren Opfer. Die wirklichen sind WIR, deren Umwelt und deren Gesundheit zum Wohle eines Multimillionärs (eigentlich mindestens 3) geopfert wird.

Alles verbrämt mit Euphemismen wie ‚Aufwertung der Natur‘, ‚Schutz der Knicks‘, Schaffung von ‚Naturschutzgebieten‘ etc. pp.

Ich habe inzwischen diverse solcher ‚Auftragsgutachten‘ gelesen, und bisher war das Ergebnis, daß zwar immer mal wieder eine gewisse Gefährdung der Tier- und Pflanzenwelt hervorgehoben wurde, man aber, ganz im Sinne des Auftraggebers, genau DA eine Baugenehmigung empfahl, wo die vorher schon vorgesehen war!?

Ich kann mich nicht erinnern, mal von Ihnen ein Gutachten gesehen zu haben, wo Sie eine geplante Bebauung abgelehnt hätten!?

Warum? Logisch! Schließlich wollen SIE weniger die Umwelt schützen als Geld verdienen, denn solche Aufträge bringen natürlich viel Geld.

Wenn man Ihre Website liest, muß man denken: Wow, diese Firma hat sich den Naturschutz auf die Fahnen geschrieben!

Weit gefehlt: Schick verklausulierte Erlaubnis zur Zerstörung sind das wahre Ergebnis solcher ‚Gutachten‘, aber sie bringen eben Geld! Und was schert Sie da die Natur und die Gesundheit der Anwohner? Sie wohnen sicherlich NICHT in einem solchen Bereich, und dann hat man gut reden. Eine Erfahrung, die man als kleiner Bürger leider in Verwaltung und Politik immer wieder machen muß!

In meiner Schrift können Sie nachlesen, was George Orwell mal dazu gesagt hat, wie man schlechte Dinge positiv darstellt, damit die Bevölkerung nicht unruhig wird.

Tun Sie sich mal meine Schrift an, damit Sie darüber informiert sind, für WAS SIE Ihre angebliche Expertise hergeben!

Und wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann behaupten Sie bitte nicht, Sie hätten das nicht gewußt und nicht gewollt!

Hier wird das wohl größte Umweltverbrechen in Hamburg und Schleswig-Holstein geplant, das je, ohne Zutun der Natur, stattfinden soll!

Unterstützt von der SPD und DEN GRÜNEN!

Tragisch!