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Liberale Fraktionsgemeinschaft Wandsbek: Ortstermin Victoria-Park

Motiv

Auf Wunsch der Wandsbeker Liberalen Fraktionsgemeinschaft fand heute eine Ortsbesichtigung zum Problem ‚Victoria- und Minerva Park‘ statt.

Auf deren Bitte hin, nahm ich als Kommentator an dieser Fahrt teil, denn sie wollten Informationen aus erster Hand, die sie selbstverständlich auch bekamen.

Die Herrschaften, etwa 10 Personen, kamen gegen 13.00 Uhr mit einem Reisebus, was den Vorteil hatte, daß ich vor ihnen alles, was rechts und links so zu sehen gab, gut kommentieren konnte.

Da ja der Merkur-Park das Vorbild für die geplante neue Bebauung sein soll mit seiner geradezu unglaublich hochwertigen Architektur und den so naturnah integrierten Knicks, lenkte ich unsere gemeinsame Fahrt durch eben diesen Park

Dabei hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, die bewundernswerte Architektur der Gewerbehäuser zu bewundern, vor allem aber das geradezu unglaubliche Gebäude der Firma Meyle, das uns Allen ja in dem Spezialheft der BUE von Kerstan als besonders beispielhaft dargestellt wird, vor allem wegen der unglaublich tollen Dachbegrünung.

Alle Anwesenden waren ‚hocherfreut‘ über die Tatsache, daß man NICHTS davon sehen konnte. Der Hinweis auf die Ansiedlung wilder Tiere da oben sorgte für Heiterkeit.

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(Die Fotos wurde alle schon früher gemacht)

Vor beiden dort integrierten Biotopen hielten wir natürlich ebenfalls. Und alle waren sich einig, daß diese beiden Flächen nicht viel mit einem Biotop gemeinsam hätten. Dazu berichtete ich natürlich auch, daß Jebens uns berichtet habe, daß auf dem Biotop 2 direkt vor seiner Haustür (Merkurring 100) sogar Angler säßen und Bootsfahrer sich tummeln würden. Auf einem angeblichen Biotop wohlgemerkt. Dazu Jebens Bemerkung, er lebe dort IM PARADIES. Beides sorgte für erhebliches Kopfschütteln bei den Zuhörern.

Das Bürogebäude Jebens befindet sich unmittelbar rechts vom zweiten Foto!

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Ebenso der so unglaublich toll integrierte Knick erzeugte eher Stirnrunzeln, von den vielen freien und verwilderten Gewerbeflächen ganz zu schweigen.

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So weit ich sehen konnte, waren alle Knicks dort in ihrem ‚Original‘-Zustand, was mich erstaunte, daß sowohl Jebens selber als auch Herr Wysocki doch kurz vorher behauptet hatten, sie seien ‚auf den Stock gesetzt worden‘! Man vergleiche dazu den Beitrag ‚Kreuzzug gegen die Ungläubigen‘.

Danach fuhren wir die Alte Landstraße entlang und später durch Stapelfeld. Dabei gab es ein paar schöne Ausblicke auf alle die Felder, die für unsere geplanten Gewerbegebiete draufgehen sollten.

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Übrigens war diese, trotz der Tatsache, daß es SONNTAG MITTAG um 13.00 Uhr war, ziemlich dicht befahren, was ich natürlich süffisant bemerkte.

Ein letzter Halt war dann noch vor unserem Erdbeerfeld, wo, bedingt durch das herrliche Wetter, massenweise Familien beim Pflücken waren.

Ich denke, ich habe die Abgeordneten sehr ausführlich mit Informationen versorgt und alle Fragen beantwortet.

Ich hatte auch das Gefühl, daß nahezu alle Anwesenden den Bebauungsplänen kritisch bis ablehnend gegenüber stünden. Eine Dame erklärte mir sogar, sie habe bisher immer dagegen gestimmt. Danke!

Am Ende der Fahrt wurde ich mit lautem Beifall verabschiedet.

Ich denke, das war zwar sicherlich kein entscheidender Moment, die Entwicklungen zu stoppen, aber es war ein kleiner weiterer Stein, die Meinungen in der Bezirksversammlung ein wenig zu beeinflussen.

Mein Dank geht noch einmal an Christoph Schmidt, der diese Rundfahrt organisiert hat.

 

Heute bekam ich noch folgende Mail:

Von: Christoph Schmidt

19.06.2017 um 15:34 Uhr

Hallo Herr Napp,
 
danke nochmal für Ihre Teilnahme gestern.
 
Wir haben mitgenommen, mit welchem Elan und welcher Sachkenntnis Sie am Werk sind.
 
Es hat unserer Fraktionsausflug sehr bereichert.
 
Viele Grüße
Christoph Schmidt
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