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Vergiftete Bodenfläche auf unserer Müllkippe in Großlohe ?

Giftmüllfaesser-NDR

Rottende Giftmüllfässer.                         (Dieses Foto stammt aus einem NDR-Bericht, der aber nicht von unserer Müllkippe handelte.)

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Heute vormittag spazierten meine Frau und ich mal ein paar Meter in das in ein Biotop umgewandelte Gebiet der Müllkippe. Es war herrlichstes Wetter und die Vögel zwitscherten.

Etwa 50 m innerhalb des Kippengebietes standen wir plötzlich vor einer Fläche, auf der ALLES verdort war!

Ursprünglich war da mal eine Fläche von Reed oder einem anderen sehr hohen Gras, was auf dem moorigen Gelände früher natürlich bestens gedieh, wie man der Menge der Grasreste ansah. Alles Halme, die im Original bis zu 2,5 m hoch wurden!

Ich kenne mich leider nicht so gut mit Pflanzen aus, aber es war ganz sicher ein Grasgewächs.

Wichtig aber war, daß auf dem Gebiet, das vielleicht 25 m Durchmesser hatte, NICHTS MEHR WUCHS! Die Fläche ist TOT!

Am mangelnden Wasser kann das nicht liegen, denn unmittelbar neben dieser Fläche ist das Gelände derart sumpfig, daß man dort kaum noch weiterkommt, ohne sofort stecken zu bleiben!

Grosslohe-Muellkippe

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Gebrannt hat es dort auch nicht! Und anderer illegal abgeladener Müll ist auch nicht zu sehen.

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Da tut sich also die Frage auf, WARUM dort alles verdorrt ist?

Da wir uns auf einer ehemaligen Müllkippe befinden, die zwar, laut offiziellen Angaben nur mit HARMLOSEM BAUSCHUTT aufgefüllt wurde, nach unseren Umfragen aber durchaus reichlich Problemmüll enthalten soll, wie zum Beispiel Munitionreste des ehemaligen Schießplatzes Höltigbaum, den einige Menschen damals gerne problemlos entsorgen wollten, so käme für mich folgender Grund infrage:

Da dieser Bereich sehr eng begrenzt ist, könnten sich dort Fässer mit giftigem Material befinden, die innerhalb der letzten Jahre durchgerostet sind und nun anfangen, den Boden zu vergiften!

Da diese Fässer direkt IM WASSER liegen würden (das Grundwasser reicht bis direkt unter Bodenhöhe), wäre ein Korrosionsfraß grundsätzlich gut möglich. Und da so etwas ja viele Jahre oder gar Jahrzehnte dauert, könnte das also erst in den letzten Jahren geschehen sein, wobei das offensichtlich Niemandem aufgefallen ist oder auffallen wollte!

Diese Müllhalde wandelte sich ja in den letzten Monaten als ‚Das Wunder von Rahlstedt‘ zu einem ’schützenswerten Biotop‘, wenn man der seltsamen Frau Jacob glauben darf, die ja im Rahmen der ‚Großen Heide‘ oder jetzt des B-Planes Rahlstedt 134 dort Wanderwege hindurchlegen lassen will, auf dem Kinder spielen sollen!

Es würde Sinn machen, vielleicht zunächst mal an dieser Stelle ein paar Bodenproben zu entnehmen und eine Tiefenbohrung durchzuführen, zumal diese Fläche direkt im Wassereinzugsgebiet der Stellau liegt!

Hier noch ein paar Berichte zu unserer Entdeckung, daß es sich bei dieser Fläche um eine Ex-Müllkippe handelt.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/02/das-macht-doch-nichts-das-merkt-doch-keiner-kuckuck/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/01/beluegen-uns-behoerde-bue-und-politik/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/ein-wunder-von-einer-muellkippe-zum-biotop-in-einem-tag/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/17/eilmeldung-zur-muellkippe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/der-geheime-deal-um-die-muellkippe/

 

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