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Landunter in Stormarn und in den Köpfen der Politiker und Beamten!

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Foto aus dem Artikel des Abendblattes

Es nimmt einen schon immer wieder Wunder, wie erstaunt Politiker und Beamte tun, wenn solche VORHERSEHBAREN Katastrophen eintreten. Daß SIE SELBER der Grund dafür sind, ist wohl zuviel der Erkenntnis für diese unterbelichteten Herrschaften!

Meine Partnerseite http://www.rahlstedt131.de berichtete schon über diesen Artikel in der Stormarnausgabe des Hamburger Abendblattes, aber das mußte noch einmal von mir kommentiert werden!

Hier erst einmal der Artikel aus dem Abendblatt:

https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article213085891/Warum-in-Stormarn-so-oft-Land-unter-ist.html

Stormarn

12.01.18

Kuddewörde/Reinbek

Warum in Stormarn so oft Land unter ist

Viele Flächen sind durch Bauten oder Straßen versiegelt. Wasser von Feldern läuft in Flüssse ab. Kaum trockene Phasen seit Juli 2017.

Es gibt Entwarnung für die Hochwasserlage an der Bille in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg: Sie hat sich entspannt. Auch die historische Grander Mühle in Kuddewörde ist nicht mehr in Gefahr. Trotzdem ist künftig mit einer steigenden Zahl und Heftigkeit der Niederschläge als Folge des Klimawandels zu rechnen.

……

„Bei Hochwasser sind nicht die versiegelten Flächen das Maßgebliche“, sagt Volker Terppé von der Unteren Wasserbehörde des Kreises. „Seit Juli hatten wir in Stormarn keine drei trockenen Tage am Stück.“ Verantwortlich für Hochwasser in Gewässern seien vorwiegend lange Regenphasen, die eine Regeneration der Landschaft verhinderten. 

Die Naivität des Herrn Terpee ist wohl kaum zu überbieten, wenn man mich fragt!

Und diese Ereignisse treten inzwischen nahezu jährlich auf, wie uns der Artikel aus den Lübecker Nachrichten von 2016 zeigt:

http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/So-viel-Regen-wie-selten-Land-unter-in-Oststeinbek

Das ist wie mit den sogenanten ‚Jahrhundertfluten‘, die es natürlich immer gab, aber eben alle hundert Jahre. Heute kommen diese alle 10 Jahre oder so.

Und wie in dem obigen Abenblatt-Beitrag rechnen die Wissenschaftler mit immer mehr Regen in den nächsten Jahrzehnten, was natürlich dann auch zu immer mehr Überschwemmungen führen wird.

Aber das konnten die armen Politiker mit einem IQ, bei dem jede Amöbe beleidigt wäre, wenn man sie damit in Zusammenhang bringen würde, natürlich nicht ahnen! Klar!

Nun sind ja die Umweltministerien sowohl in Schleswig-Holstein als auch in Hamburg unter der Fuchtel von angeblich GRÜNEN Ministern, die zwar diese Farbe gerne um sich herum drapieren, aber in der Realität FARBENBLIND sind, denn GERADE SIE sind es, die maßgeblich zu der gigantischen Bodenversiegelung selber beitragen. Diese sogar GUT finden!

OK, da, wo DIE GRÜNEN nicht an der Regierung beteiligt sind, möchte man sich gerne als Gegner dieser Entwicklungen zelebrieren, wie zum Beispiel in Bayern:

https://www.welt.de/regionales/bayern/article168667932/Gruene-wollen-CSU-mit-Volksbegehren-aufscheuchen.html

Und hier kann man sich viele Daten holen zur Bodenversiegelung in dieser unserer Republik:

http://www.bodenwelten.de/content/boden-wird-versiegelt

Und hier der Bodenmonitor des Leipnitz Instituts für ökologische Raumentwicklung:

http://www.ioer-monitor.de/startseite/

Aber da, wo sie selber an der Regierung und den fetten Pfründen sitzen, tun sie Alles, um unsere Umwelt weiterhin dicht zu machen! Der Belttunnel oder die neuen Autobahnen in S-H sind das beste Beispiel dafür, wie man dort mal eben seine grundlegenden Vorstellungen des lieben Machterhalts Willen zu den Akten legt.

Offiziell versucht man uns zwar immer noch zu beruhigen, daß das Alles ja gar nicht so schlimm sei und man Alles im Griff habe, aber irgendwie wirkt das eher peinlich!

Im Falle des Victoria-Parks, der ja nur der erste Schritt zur Versiegelung von 10.000.000 qm zwischen Rahlstedt, Trittau und dem Autobahndreieck Ost ist, schreibt mir Herr Senator Kerstan aus Hamburg den folgenden Brief, dem man Alles entnehmen kann:

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Na ja, die Hauptsache ist ja, daß er nachts gut schläft, aber dabei wird ihm sicherlich der Gedanke an sein Einkommen helfen!

Die Frage ist ja immer, was man unter einer Versiegelung versteht.

Auf der Facebookseite ‚Nein Zum Victoria-Park schreibt immer mal wieder geistige Tiefflieger Nr. 1 (meine persönliche Meinung über diesen Heini) Michael Korn zum Abendblattartikel:

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Er selber möchte ja, nach seinen eigenen Aussagen, eine Firma auf dem neuen Victoria-Park-Gelände errichten, weshalb er natürlich das Projekt gut finden muß, aber ich denke, daß sein IQ wohl in den Satz weiter oben hineingehört.

‚Umweltsenator‘ Kerstan oder Herr Korn denken offenbar, daß so ein Fall, wie auf diesem Foto im Merkur-Park, KEINE BODENVERSIEGELUNG darstellt!?

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Da hat man statt Asphalt Steine draufgelegt, zwischen denen es tatsächlich ein paar kleine Lücken gibt, aber die Steine selber stellen ja auch EINE FLÄCHE dar, durch die kein Wasser gelangen kann. Ob das Wasser tatsächlich durch die kleinen Lücken dann auch wirklich versickert, ist mehr als nur fraglich!

Und die HÄUSERFLÄCHEN werden auch nicht viel besser dadurch, daß man oben auf das Dach ein bißchen Moos anpflanzt, wie hier auf der Hafen-City-Universität!

Auch DA DRUNTER ist NUR BETON!

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Und die Zufahrtstraßen müssen ja auch Schwerlastverkehr aushalten, was ziemlich sicher NUR durch solide Straßen erfolgen kann, zum Beispiel durch die vierspurige Asphaltierung der Alten Landstraße (L 222)!

Der Verlust von Grün rechts und links neben der alten Straße ist ja wohl gesichert, oder sollten da die Minister zaubern können?

Kleiner kostenloser Tip von mir:

Baut doppelstöckig!

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Und wenn die dann noch nicht einmal die versprochenen Ersatzbäume pflanzen (können), dann wird die Farce erst richtig deutlich!

Am Schlimmsten aber ist der kleine Ex-Unteroffizier, der ‚gewählter‘ Bürgermeister von Stapelfeld ist. Bei der Unterzeichnung des ‚Letters of Intend‘ zu den gewerbegebieten entblödete sich dieser Mann nicht, Folgendes abzusondern:

http://www.was-stormarn.de/was-ihr-partner/aktuelles/newspunkte/gemeinsames-gewerbegebiet-entsteht-in-stormarn-und-wandsbek.html

Jürgen Westphal, Bürgermeister Stapelfeld: „Die Gemeinde Stapelfeld erhofft sich von der gemeinsamen Gewerbeflächenentwicklung die Steigerung der Attraktivität des Ortes Stapelfeld als Wohn- und Arbeitsstandort. Darüber hinaus erwarten wir eine Lösung der verkehrlichen Probleme in Stapelfeld und positive Auswirkungen auf die Gestaltung des Landschaftsraumes ‚Die Große Heide‘ zwischen Rahlstedt und Stapelfeld.“
Wie die Gesaltung des Landschaftsraumes aussehen wird, kann er heute schon betrachten, wenn er sich mal zumMerkur-Park bemüht.

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Ist doch nett, wenn man sich da so den hübschen kleinen Graben zwischen den Gebäuden betrachtet.

Für mich ist es schon immer wieder erstaunlich, daß es die Stapelfelder Bürger fertig bringen, diesen Mann immer wieder zu wählen. Und das auch noch auf, wie ich hörte, geschlagene 10 Jahre!

Aber offensichtlich haben die ja auch nichts Besseres verdient, als eben diesen Heini!

Oder hat Stapelfeld schlicht nichts Besseres zu bieten?

 

 

 

 

 

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