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Die FARCE, die sich Rahlstedt 134 nennt !

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Tja, wenn wir diesem Plakat zur Veranstaltung glauben dürften, hätten wir Bürger nicht nur eine Chance, uns die Pläne anzuhören, sondern auch noch mitzureden und vielleicht sogar tatsächlich etwas zu bewirken!

http://www.hamburg.de/wandsbek/pressemitteilungen/11228128/2018-06-18-oeffentliche-plandiskussion-rahlstedt-134/

Leider durften wir auch bei dieser Veranstaltung mal wieder feststellen, daß das Alles leider nur Schall und Rauch ist und daß die tatsächliche Mitwirkung, genau wie im Fall von Rahlstedt 131 um den Victoria-Park, gegen Null geht. Oder besser gar nicht erst stattfindet.

Mitwirkung oder ‚Bürgerbeteiligung‘, wie es so schön im Amtsdeutsch heißt, ist NUR möglich, wenn diese Bürger das Projekt toll finden und jubeln!

Aber zurück zur Veranstaltung.

Zu allererst durften wir uns davon überzeugen, daß unsere Verwaltung in jeder Hinsicht auf dem MODERNSTEN STAND DER TECHNIK ist! Immer vorne weg und bestens ausgestattet!

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Klar, ein wenig Risiko bei Angriffen aus dem Netz muß man schon in Kauf nehmen, denn auch bei unserer Behörde gilt natürlich: ‚Wer das Risiko nicht liebt, liebt nicht das Leben!‘

Aber dieses Problem verdeutlicht uns doch nur, daß unsere Politik, und das betrifft leider ALLE PARTEIEN, immer noch und offensichtlich auch BEVORZUGT zu den ewig Gestrigen gehört.

Die Peinlichkeit der Veranstaltung ließ sich wirklich kaum noch überbieten.

Das begann damit, daß man wohl nicht geahnt (oder vielleicht auch durchaus erhofft) hatte, daß derart viele Anwohner und Betroffene kommen würden.

Während der Saal in der Schule Platz für etwa 120 Menschen bot, dürften es nahezu doppelt soviele geworden sein. Diese mußten dann natürlich stehen oder versuchen, vom Vorraum aus etwas mitzubekommen.

Vor Beginn versuchte ein Behördenmensch noch hoffnungsfroh, den Anwesenden die Planungen an Hand einiger Schautafeln zu erklären.

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Anwesend waren neben den Herrschaften vom Bezirksamt (auf dem Bild rechts) auch je ein Vertreter oder Vertreterin der im Bezirksparlament vetretenen Parteien, die allerdings nur eine zuhörende Rolle spielten (im Bild links zu sehen). Allen voran unser Lieblings-‚Umweltschützer‘ Oliver Schweim von den GRÜNEN.

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Dann eröffnete der Versammlungsleiter Dr. Gürth von der CDU-Wandsbek den Abend.

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Links neben ihm, die Herren Weedermann-Korte und Mehnke vom Bezirksamt Wandsbek, die für Stadt- und Landschaftsplanungen zuständig sind. Diese Beiden durften dann den sogenannten B-Plan Rahlstedt 134 vorstellen, nicht ohne uns Anwesenden ständig zu berichten, was für ein toller Plan das doch sei zum Erhalt unserer Feldmark!

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Hierzu möchte ich feststellen, daß ich den gesamten Abend von über 2 Stunden Dauer aufgenommen habe. Wenn Jemand ein größeres Interesse daran hat, kann er diese Aufnahme auf Wunsch bekommen. Das könnte wichtig sein, um zum Beispiel die Aussage einer Dame Julia G. aus dem Mehlandsredder zur Haselmaus nazuhören, die offenbar an der Landschaftsverbesserungsveranstaltung zur Großen Heide teilgenommen hatte, wo noch Plätze frei gewesen wären (was nur bedingt für die massenweise Teilnahme der Bürger daran spricht)!

Danach allerdings kam der zweite und sehr schwerwiegende Faux Pas (Fehler) des Abends.

Herr Gürth erklärte den erstaunten Anwesenden, daß zwar Fragen zugelassen seien, diese aber NUR GESAMMELT und dann von der Planungskommission ausgewertet würden! Es also KEINE DIREKTEN ANTWORTEN hier auf dieser Veranstaltung geben würde!

Der Proteststurm, den er daraufhin erntete, ließ Herrn Weedermann-Korte das Wort ergreifen, der natürlich sofort feststellte, daß ALLE FRAGEN umgehend beantwortet würden! Er wieß zwar Herrn Gürth nicht wörtlich zurecht, aber das Ganze war an Peinlichkeit wirklich nicht mehr zu überbieten!

Nachdem dann Herr Gürth den Saal in vier Abschnitte eingeteilt hatte, konnten dann die Fragen losgehen.

Bei denen muß festgestellt werden, daß es zwar auch ein paar wenige Prsonen gab, die gerne zum Beispiel einen Ausbau des Weges entlang der Stellau durch den Auenwald haben wollten, damit sie dort mit dem Rad fahren könnten, und auch ein paar Reiter, die bessere Reitmöglichkeiten wünschten, aber die absolut überwiegende Menge war eindeutig gegen diese Pläne. Oder besser: Sie waren vor allem GEGEN RAHLSTEDT 131 oder den Victoria-Park!

Zum besseren Verständnis zeige ich HIER den Weg entland der Stellau im Bereich des Auenwaldes. Rechts im Bild, Blickrichtung Stapelfeld.

Die Stellau ist hier noch in einem recht ’naturnahen‘ Zustand. Wir stellen uns da mal eine Art Radschnellweg neben ihr vor! Wäre doch eine echte AUFWERTUNG!

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Man sah einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem B-Plan 134 und dem 131er, was allerdings von den Herren Weedermann-Korte und Mehnke immer wieder strickt abgestritten wurde! HIER sei man ja NUR dazu da, UM NATUR ZU RETTEN, nicht zu zerstören!

Daß DIE GLEICHEN HERREN ja auch den Victoria-Park planen und DABEI massenweise Natur zerstören, wurde lieber nicht weiter erörtert! Klar.

Während im Falle 134 vor allem ‚die dortigen GESCHÜTZTEN BIOTOPE verbessert und langfristig erhalten‘ bleiben sollten, wurde dann nur von ziemlich böswilligen Zuhörern mit der Zerstörung vieler hochwertiger Biotope durch den Victoria-Park in einen Zusammenhang gebracht!

Vor allem aber wurde auch kritisiert, daß einige Flächen gar nicht erst in den 134er-Plan mit aufgenommen wurden, wie die um die Fläche 900 und die des Rahlstedter Freibades und die dortige geplante Öffnung der kanalisierten Stellau betraf!

Bei der Betrachtung des Plangebietes, so wie es uns jetzt gezeigt wurde, viel auf, daß die ‚Altlasten-Verdachtsfläche‘ (sprich Müllkippe) nicht mehr im Plan enthalten war, was ursprünglich noch war! In der letzten veröffentlichen Planung vom Mai sah das Gebiet SO aus:

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Und jetzt SO:

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Wir ersehen daraus, daß man in den letzten wenigen Wochen dieses Areal wieder aus der Planungssituation herausgenommen hat! Warum, erschließt sich mir nicht.

Das Problem der Müllkippe wurde allerdings dann noch angesprochen, wie ich später erläutern werde.

Ingesamt fragt man sich, wozu dieser B-Plan überhaupt erstellt werden mußte, denn die absolut überwiegende Meinung der Anwesenden war, daß man ALLES BEIM ALTEN belassen sollte! Aber nicht nur im Fall des Gebietes 134, sondern auch im Fall des Victoria-Parks!

Ich selber stellte fest, daß dieser Plan NUR ein uns Ungläubigen vorgeworfener Bonscher sei, um vom Victoria-Park abzulenken. Andere störten sich daran, daß es sich um einen BEBAUUNGSPLAN handeln würde, was allerdings von Herrn W-K damit erklärt wurde, daß es soche B-Pläne auch gäbe, wenn da gar nicht etwas gebaut werden sollte!

Vor allem einer der Großbauern, die im Bereich südlich der Stellau große Flächen besitzen, war der Überzeugung, es würden schon genug Menschen, Hunde und wohl auch Pferde (etwa 500 !!) durch das Gebiet laufen, was den Bemühungen der Landwirte zum Schutz der Natur extreme Probleme machen würde. Da bräuchte man keinesfalls noch mehr davon!

Herr Graefe vom Bezirksamt verteidigte noch einmal die Anstrengungen der Behörde, die Natur hier im Plangebiet aufzuwerten und zu stärken! Überhaupt lobte er ständig diese dämliche Veranstaltung zum Bereich ‚Große Heide‘, was schon ziemlich peinlich in sich war.

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(Die junge Dame rechts ist die Protokollantin, hat also mit dem Abend grundsätzlich nichts zu tun.)

Nach etwa 1 h 39 Minuten kam ich dran und fragte, welche Art von Gutachten genutzt werden sollen. Immerhin seien bisher für 131 100% der Gutachten von Jebens finanziert und die Firmen auch von ihm ausgesucht wurden. Alle kommen natürlich zu einem positiven Ergebnis für Jebens! Es sind also aus meiner Sicht ‚Gefälligkeitsgutachten‘!

Da kommen wir erst einmal überhaupt wieder zu den Gutachten, die man natürlich auch benötigen würde, um 134 abzuschließen.

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Herr Weedermann-Korte sagte, man würde auch Teile der ‚Gutachten‘ für den Plan 131 nutzen. Dazu fragte ich, ob denn in diesem Fall wieder nicht nur die GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN verwendet würden, sondern wie überhaupt die Firmen ausgesucht würden, die diese Gutachten erstellen würden. Ob das dann wieder die gleichen seien, wie wir sie schon sattsam aus anderen traurigen ‚Gutachten‘ her kennen. Dazu gibt es hier im Blog viele Beiträge!

Herr W-K stellte daraufhin fest, daß es sich HIER um ein rein staatliches Projekt handeln würde, was bedeutet, daß die Gutachten ausgeschrieben und dann die Besten ausgewählt würden, wobei ich dazwischen rief, man möge aber bitte NICHT das Landschaftsplanungsbüro Jacob nehmen!

Was das ‚Verkehrsgutachten‘ betrifft, so erläuterte er zu einer diesbezüglichen Frage, daß man unter ‚Verkehr‘ ja nicht nur Autos oder LKWs verstehen müsse, sondern auch FUSSGÄNGER, RADFAHRER oder REITER!

Dabei kam auch wieder der Verdacht aus dem Publikum, daß dieser B-Plan nur dazu dienen solle, letztlich die Möglichkeit für einen Ring 3 sich doch noch offenzuhalten!

Das wurde natürlich strickt abgelehnt, aber trotzdem wurde von den Zuhörern immer wieder hervorgehoben, daß es kaum noch Vertrauen in der Bevölkerung für die Versprechungen der Planer geben würde!

Der Bauer erzählte, daß es entlang der Stromtrasse eine Art Feldweg geben würde, der zu Möbel Höffner in Barsbüttel führen würde (also wohl dort, wo ursprünglich mal der Ring-3-Anschluß geplant war). DIESER würde in zunehmendem Maße von Fahrzeugen als SCHLEICHWEG genutzt!

Dazu muß ich sagen, daß dieser Pfad mir bisher noch nicht untergekommen war, was ich natürlich noch mal näher untersuchen muß!

Und jetzt kam noch ein wichtiger Punkt, nämlich unsere Mülldeponie!

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Hier wurde bisher abwiegelnd behauptet, es sei NUR Bauschutt abgelagert worden, obwohl viele Stimmen, einschließlich des Herrn Warnholz von der lokalen CDU, stantepede behaupteten, dort sei auch jede Menge verbuddelt worden, über das man lieber nicht sprechen würde, wie zum Beispiel Munitionsreste des ehemaligen Schießplatzes Höltigbaum (heute das NSG Höltigbaum).

Hierzu sei auch noch gesagt, daß ja diese Fläche eine Zeitlang zum Verkauf stand, dann aber plötzlich den Besitzer gewechselt hatte, wobei es bis heute nicht geklärt ist, WER denn das Gebiet gekauft hat!?

Allerdings lehnte man es ab, den derzeitigen Besitzer zu nennen, was mich glauben läßt, daß HERR JEBENS, der Investor vom Victoria-Park, dieses Gebiet dann doch gekauft hat! Wenn die Stadt Hamburg der neue Besitzer wäre, könnte man dieses doch gerne offen erklären, oder sollte ich da was falsch sehen?

Aber dank der neuen Pläne in diesem Gebiet, hat man in der Verwaltung offensichtlich inzwischen kalte Füße bekommen, denn bisher war amtlich festgestellt worden, daß es für diese Deponie NUR OBERFLÄCHLICHE UNTERSUCHUNGEN geben würde!

JETZT plötzlich, nachdem WIR von unserer Bürgerinitiative das Thema überhaupt erst hochgebracht haben, soll es eine intensive Untersuchung geben, was denn nun da unter der Erde liegen würde und wie groß die tatsächliche Gefahr sei für Menschen und Natur.

Grundsätzlich soll aber diese Fläche eine Art BIOTOP bleiben, wohl als praktische ‚Ausgleichsfläche‘ der nicht vorhandenen Ausgleichsflächen zum Victoria-Park.

Zum Schluß sei noch bemerkt, daß sich die Partei-Abgeordneten zwar absolut still verhielten, bis auf eine kurze Bemerkung des Herrn Schweim in Sachen der ‚Rückkehr des Ring 3s‘, aber er wurde von einer Dame nach der Veranstaltung auf seine Rolle als Biotopenkiller angesprochen, woraus er patzig antwortete: „Auf provokante Fragen antworte ich nicht!“

OK, aber gerade HerrSchweim ist eine der umstrittensten Figuren in unserer Umgebung und den Planungen um die neuen Gewerbegebiete! Auch hier in vielen Beiträgen mit den entsprechenden Dokumenten nachzulesen!

 

Dazu gerade hochaktuell im neuen WOCHENBLATT:

Wochenblatt270618LeserbriefZurGrossenHeide

Allerdings muß ich dazu feststellen, daß sich NABU und BUND, zusammen mit den anderen Gruppen, endlich zu einer KLAGE entschließen MÜSSEN! Nur protestieren hilft uns und der Natur leider nicht weiter!

 

Hier jetzt noch ein paar Beiträge zum Thema:

Zu Rahlstedt 134:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/12/der-naechste-hammer-b-plan-rahlstedt-134/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/06/13/sed-aehnliche-propaganda-manipulation-bei-der-grossen-heide/

Zur Müllhalde:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/23/dient-die-grosse-heide-nur-zur-tarnung-von-altlastenflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/22/vergiftete-bodenflaeche-auf-unserer-muellkippe-in-grosslohe/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/01/08/erst-sondermuellkippe-und-dann-atommuelldeponie-danke/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/ein-wunder-von-einer-muellkippe-zum-biotop-in-einem-tag/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/muellkippe-nun-doch-im-flaechennutzungsplan-enthalten/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/22/das-mysterium-der-muellkippe-geht-weiter/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/22/haftung-bei-altlastenentsorgung-durch-den-kaeufer/

Zur Fläche 900:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/13/illegales-abholzen-auf-der-flurstueck-900/

Zu den Gutachten:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/05/09/amtlich-bestaetigt-es-gibt-keine-neutralen-gutachten/

 

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DIE GRÜNEN: Biotopenkiller Nr. 1 !

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Tja, liebe Freunde der Natur!

HIER sehr ihr noch einmal den idyllischen Blick auf den Teil des Landschaftsschutzgebietes, der nun demnächst unter den Planierraupen verschwinden wird!

Links befindet sich das sehr hochwertige kleine Biotop nördlich der Sapelfelder Straße, das inklusive aller in ihm lebenden Pflanzen und Tiere PLATT GEMACHT werden soll!

Genau hier an dieser Stelle verläuft die Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein, entlang der die neue Planstraße A mit einem riesigen Kreisverkehr auf der Stapelfelder Straße beginnen und dann bis oben zur Alten Landstraße (hinten hinter den Bäumen verlaufend) führen soll.

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Mit diesem riesigen Kreisverkehr, der ja groß genug sein soll, um auch Schwerlastverkehr bewältigen zu können, wird dieses wunderschöne kleine Biotop vernichtet, das ich Ihnen kurz vorstellen möchte.

Seinen Bruder neben dem noch hier befindlichen Gartencenter, auf den ich schon einen Nachruf schrieb, können Sie hier noch einmal ansehen, bevor auch er unter Beton und Steinen verschwindet!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/18/vorgezogener-nachruf-auf-ein-kleines-hochwertiges-biotop/

Biotope-StapelfelderStrasse

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/18/vorgezogener-nachruf-auf-ein-kleines-hochwertiges-biotop/

Ich hatte bisher noch keine Fotos vom anderen Biotop machen können, aber jetzt sind diese da, und wir können noch einmal einen letzten Blick auf dieses werfen, bevor es UNTER DEM APPLAUS DER GRÜNEN vernichtet wird!

Und das Alles läuft dann im neuen GRÜNEN-JARGON unter ‚AUFWERTUNG DER NATUR‘!

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Der Knick rechts markiert in etwa die Landesgrenze, an der die Straße verlaufen soll.

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Das ist das kleine aber sehr hochwertige Biotop!

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Und hier stehen noch sehr alte Bäume, die dann auch der Säge zum Opfer fallen werden! Es sollen zwar pro gefällten Baum 2 neue gepflanzt werden, aber das dauert ein bißchen, bevor diese den gleichen positiven Umwelteinfluß erreicht haben werden, wie es diese alten Bäume heute tun.

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Die GRÜNEN behaupten zwar gerne, ohne sie wäre alles noch viel schlimmer geworden, aber noch schlimmer geht es nun wirklich nicht!

Wenn es nach den Plänen unserer Politiker und Wirtschaftsförderer geht, werden aber nicht nur diese kleinen wunderschönen Biotope kaputt gemacht, sondern auch noch viele hundert Meter ebenfalls unter strengem Schutz stehende Knicks. Wobei eben dieser angebliche Schutz nur solange gilt, wie keine Gewerbe dort hinmöchten!

Die Gesetze und Vorschriften gelten IMMER nur für uns kleine Leute. Für die anderen hat man immer ein paar Ausnahmen. Sehr demokratisch!

Vorgezogener Nachruf auf ein kleines hochwertiges Biotop !

Ich verabschiede mich, liebes kleines Biotop der Kategorie 7 (von 8 möglichen), von dir!

BiotoplageBeimGartencenter

Wir sehen dich auf der Karte östlich des Gartencenters oben auf dem Foto. Noch in deiner ganzen Pracht.

Du bist nur klein, dafür aber fein! Du beherbergst viele seltene und gefärdete Pflanzen- und Tierarten, die wir zumindest auf dem Gebiet um Großlohe herum nicht woanders finden können.

Eigentlich solltest du nach den angeblich geltenden Gesetzen unter strengem Schutz stehen, aber wenn es einer Koalition aus Großkapital und den politischen Parteien in den Kopf geht, daß du störst, weil ein herrliches Logistikcentrum dort doch viel schöner und ’naturnaher‘ ist, dann mußt du eben weg.

„HAU WECH DEN SCHEISS!“

Wer braucht schon ein paar Quadratmeter Auwald oder ein paar seltene Kröten, wenn Großkapitalisten GELD sehen wollen?

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Hier sieht man einen kleinen Teil von dir (rechts) und die Feuchtwiesen.

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Aber du siehst eben einfach UNORDENTLICH aus, weshalb du nicht erhaltenswert bist, obwohl dich doch angeblich strenge Gesetze schützen?

In der letzten B-Plan-Begründung vom Stand April 2018 wird endgültig bestätigt, daß DU in Grund und Boden gestampft wirst!

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036833781900/833781900/01259813/13.pdf

In diesem offiziellen Dokument finden wir bemerkenswerte Sätze, darunter auch DEIN TODESURTEL!

Du kannst dich nicht wehren! Deine Bewohner können nicht aufschreien!

IHR WERDET JETZT AUFGEWERTET! Freut euch!

4.2.4.2 Prognose über die Entwicklung des Umweltzustands bei Durchführung der Planung
Durch die Versiegelung im Zuge der Bebauung von Gewerbegrundstücken und des
Baus der Erschließungsstraße werden Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen her-
vorgerufen: es werden das Bodenleben, die natürliche Bodenfruchtbarkeit, der
Gasaustausch und der Boden als Vegetationsstandort erheblich beeinträchtigt bzw.
zerstört.
.
.Tja, jedes Mal, wenn man solche Sätze in dieser Begründungen liest, denkt man: Jetzt kann eigentlich nur noch die Feststellung folgen, daß eine Bebauung nicht erfolgen darf!
.
4.2.6.2 Prognose über die Entwicklung des Umweltzustands bei Durchführung der Planung
.
In Bezug auf den Arten- und Biotopschutz ist grundsätzlich mit erheblichen Lebens-
raumverlusten für die Tier- und Pflanzenwelt infolge der Bebauung und Erschließung
zu rechnen. Mit den überplanten Acker- und Grünlandflächen sind überwiegend solche
mit nur allgemeiner Bedeutung für den das Schutzgut Tiere und Pflanzen betroffen. In
Teilbereichen kommt es zu Verlusten von in die landwirtschaftlichen Nutzflächen einge-
lagerten höherwertigen Biotoptypen: Nasswiesen, Ruderalfluren, Sumpfwald, Sumpf-
gebüsch, Sumpf, Waldtümpel. Betroffen sind insgesamt drei Komplexe aus feuchtge-
bietsgeprägten Biotoptypen mit zum Teil gesetzlichem Biotopschutz (nördlich der Sta-
pelfelder Straße sowie südlich der Stapelfelder Straße östlich und südwestlich des Gar-
tenbaubetriebs). Auf diesen Flächen sind zudem Standorte mit Vorkommen von in
Hamburg gefährdeten Pflanzen betroffen (RL 2 und 3).
 .
Hier finden wir DEIN TODESURTEIL, kleines Biotop! Du wirst zwar nicht mit Namen benannt, aber deine Lage östlich und südöstlich des Gartencenters beschreibt dich ausreichend, so daß wir wissen, daß du es bist, was da vernichtet werden soll, weil du den Planern im Weg stehst!
.
Du könntest dich ja trösten, daß du nicht alleine auf derVernichtungsliste stehst, sondern auch noch hunderte alter ebenso ‚geschützter‘ Bäume zum Beispiel an der ‚Alten Landstraße‘, aber das wird dir und uns wenig Trost spenden!
 .
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 .
Tja, all die schönen ‚geschützten‘ Bäume auf der linken Seite werden der Motorsäge zum Opfer fallen, NUR weil es ein paar Investoren der WAS (Herr Hinselmann) und Herrn Jebens gefällt und die örtlichen Politiker deren Engelszungen glauben, obwohl gerade Herr Jebens schon bezüglich des Merkur-Parks seine damaligen Versprechen in Sachen Arbeitsplätze gebrochen hat!
 .
Und wenn dann Alles so schön kahl und sauber aussieht, werden alle Politiker und Beamte abstreiten, daß sie etwas mit diesem geplanten MORD zu tun hatten! Versteht sich von selber.
Aber wir haben eine TÄTERLISTE erstellt, die alle besonders wichtigen Personen enthält, die an deinem Tod und der Vernichtung unserer Umwelt schuldig sind!
 .
Diese Begründung läßt sich an Zynismus kaum noch überbieten.
 .
4.3.2 Prognose der Entwicklung des Umweltzustands bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante)
 .
Bei Nichtdurchführung der Planung würden die Flächen im Plangebiet weiterhin der
landwirtschaftlichen Nutzung unterliegen. Lediglich für die Teilflächen südlich des
Wegs Bachstücken bestünden die Bindungen aus dem Bebauungsplan Rahlstedt 105
zur extensiven Grünlandnutzung und zur Eigenentwicklung. Der Gärtnereibetrieb hätte
an seinem aktuellen Standort keine Entwicklungsmöglichkeiten. Eine weitergehende
Wegeerschließung der Landschaft für die Naherholung würde nicht stattfinden.
Für die Entwicklung der Umwelt-Schutzgüter ergäben sich kaum Unterschiede zum
Bestand.
 .
Uns tumben Bürgern wird erklärt, daß wir ohne dieses Gewerbegebiet uns nur schlecht erholen können, denn alles bleibe ja beim Alten.
 .
Ein solcher Weg (hier der Weg Bachstücken) ist doch viel schlechter für uns, als es dieser Weg beim hochgelobten Naturreservat Merkur-Park wäre.
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 .
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Da sieht doch nun wirklich Jeder, um wievieles schöner doch der Merkur-Park ist. Nur wirklichen Idioten gefällt es auf einen derart unordentlichen Weg wie oben besser!
 ,
5.12 Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege
Gehölzpflanzungen und Vegetationsflächen
 .
Zur Durchgrünung und zur Attraktivierung des Gewerbegebiets wird nachstehende
Festsetzung getroffen, um einen hohen Begrünungsanteil innerhalb des zukünftigen
Gewerbegebiets zu gewährleisten. Außerdem sollen die Anpflanzungen Lebensräume
für die heimische Pflanzen- und Tierwelt schaffen und zum kleinklimatischen Ausgleich
beitragen.
 .
Wir sind wahrlich gerührt vor soviel AUFWERTUNG der Natur und Sorge für unsere Pflanzen und Tiere dort!
Schon Jebens hat ja mal damals in der Kirche behauptet, im Merkur-Park seien die Lebensbedingungen für die Tiere BESSER, als außerhalb in der freien Wildnis!
 .
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Chuzpe die Planer, allen voran die GRÜNEN diese großfläche Vernichtung als GUT und POSITIV für uns alle verhökern wollen!
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Gutachten-Begruendung-April2018
.
Man liest zunächst einmal nur von all den schlechten Auswirkungen, um uns dann in ein paar wenigen Sätzen zu verklickern, daß das Alles in Wirklichkeit POSITIV ist, zumal keinerlei wirklich relevante Sachen zerstört werden.
 .
Aber einer solchen LOGIK können wohl nur Politiker und Beamte folgen!
Ergänzung:
Du hast noch ein Brüderchen, das dir unter die schweren Schaufeln der Bagger folgen wird, nur wenige hundert Meter von dir entfernt nördlich der Stapelfelder Straße. Das muß weichen, weil eben dort ein großer Verkehrskreisel gebaut werden soll.
Biotope-StapelfelderStrasse

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Leider habe ich über ihn noch keine Fotos oder nähere Daten, aber er wird in trauter Zusammenarbeit von Großkapital, SPD, GRÜNEN und selbst der LINKEN plattgemacht!

SPD und GRÜNE: Von Biotopenkillern zu brutalen Menschenverächtern!

Wenn man Leuten wie Wysocki, Buschhüter oder Schweim glauben darf, tun sie alles in ihrer Macht stehende, um uns und unsere Umwelt zu schützen!

Zusammen mit dem Heiligen JEBENS wollen sie ja NUR unser Bestes! Klar!

Sie schützen uns mit aller zur Verfügung stehenden Macht VOR DER UMWELT, denn die ist doch lange nicht so schön, wie grün gestrichener Beton!

Gut Holz_Kerstan_Scholz

Poster des HLKV, 2017

Und was ist unser Bestes? Unsere Umwelt sicher nicht, sondern NUR und ausschließlich unser Geld!  Und an dieses (oder unsere Umweltresourcen) geht man ran, koste es FÜR UNS was immer es wolle! Da helfen auch keine Gesetze oder Umweltschutzvorschriften! Und von DEMOKRATIE ist da erst recht weit und breit nichts zu sehen! Im Zweifel greift man auch zur Korruption, wie ich das so sehe!

Man hat sich in den Kopf gesetzt, Hamburg ENDLICH zu einer 2-Millionen-Stadt zu machen (Warum bloß?), wobei sie auch hierbei ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur handeln! Immer zum Wohle des Großkapitals! Wir denken da ungerne an Dressel (SPD) und das Grundstück in Volksdorf!

Biotop Lageplan Stapelfelder Straße

Ein schönes Beispiel dafür ist das gerade erst vor wenigen Tagen von uns ‚entdeckte‘ Biotop direkt neben dem Gartencenter an der Stapelfelder Straße! Ein OFFIZIELL REGISTRIERTES BIOTOP!

GANZ SICHER wußten die schon immer, daß dieses dort bestand, aber man hat es nie irgendwo explizit erwähnt! Warum? Nun ja, dieses ist ja ein NATURSCHUTZGEBIET, das eigentlich nicht angerührt werden darf! Und da hätte das vielleicht die dämlichen Bürger beunruhigt.

Dazu ist es auch noch in der Kathegore 7, wobei 8 die höchste ist!

Und gerade die Herren Wysocki und Buschhüter haben uns doch immer und immer wieder erzählt, daß ein registriertes Biotop ein ganz ganz sicherer Schutz zum Beispiel vor dem Ring 3 sei! Womit sie rein theoretisch vielleicht ein ganz klein wenig recht haben. Aber eben nur gang ganz theoretisch, denn in Wirklichkeit biegt man sich die Vorschriften und Gesetze so weit hin, daß man diese geschützten Flächen einfach mal eben platt machen kann!

Oder man verkündet, sie würden naturnah in das Gewerbegebiet ‚integriert‘, wobei sie nachher mehr wilde Tiere dort hätten, als vor dem Bau! Klar, versteht sich von selber, daß die derzeit dort lebenden Viecher sich sehr viel wohler zwischen Parkplätzen, Rangierflächen und Beton fühlen werden!

Zunächst einmal wollen wir mal einen kleinen Blick auf dieses Biotop werfen, das in gemeinsamer Kraftanstrengung von Jebens und seinen Kumpels von der SPD und den GRÜNEN platt gemacht (integriert) werden soll!

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Zumindest von der Straßenseite her ist das kleine Gebiet eingezäunt, wenn auch teilweise sehr rpvisorisch bis teilweise extrem nachlässig bis sogar hoch gefährlich! Teile des ‚Zauns‘ sind sogar mit rostigem Stacheldraht gekrönt, an denen sich Menschen aber auch Tiere, zum Beispiel Rehe, übelst verletzen können! Ein Schild behauptet sogar, ea sei VIDEO ÜBERWACHT! Allerdings ist weit und breit nichts von einer Kamera zu sehen.

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Wenn man am Ende der Fläche das Feld erreicht, könnte man leicht das Gebiet betreten, wenn es denn nicht tatsächlich sehr sumpfig wäre, vor allem, nachdem es gestern gerade mächtig geschüttet hatte.

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Tja, alles das soll, obwohl die Biotopenschutzverordnung das eigentlich verbietet, mit einem Federstrich vernichtet werden oder – gepflegt – in das Gewerbegebiet ‚intergriert‘ werden!

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Aus den Hamburger Naturschutz-Vorschriften:

§ 14 HmbBNatSchAG – Gesetzlich geschützte Biotope

(zu § 30 Absätze 2 und 7 BNatSchG)

(1) Die Biotope nach § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG sind geschützt, sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich Standortverhältnissen, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen nach der Anlage entsprechen.

(2) Die Verbote des § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gelten in Hamburg auch für folgende Biotope (weitere gesetzlich geschützte Biotope)

  1. 1.

    Bracks,

  2. 2.

    Feldhecken, Knicks und Feldgehölze,

sofern sie in ihrer Ausprägung hinsichtlich der Standortverhältnisse, der Vegetation oder sonstiger Eigenschaften den näheren Regelungen der Anlage entsprechen.

(3) Ergänzend zu § 30 Absätze 3 bis 6 BNatSchG wird bestimmt, dass die zuständige Behörde auf Antrag vom Verbot nach § 30 Absatz 2 BNatSchG Ausnahmen zulässt, wenn

  1. das Biotop in einem durch einen rechtsgültigen Bebauungsplan festgesetzten Baugebiet liegt, nach Feststellung des Bebauungsplans entstanden ist und die Ausnahme die Verwirklichung eines durch den Bebauungsplan zugelassenen Vorhabens ermöglichen soll, …..

    .

    .(4) Die zuständigen Behörden sollen geeignete Maßnahmen treffen, um die ökologische Beschaffenheit oder die räumliche Ausdehnung der gesetzlich geschützten Biotope zu erhalten.

    .

    (5) Die Registrierung der nach Absatz 2 und § 30 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG gesetzlich geschützten Biotope erfolgt durch die zuständige Behörde. Die erfassten Biotope sind kartenmäßig mit ihrer Lage und ihrem Typ dargestellt und für jedermann bei der zuständigen Behörde einsehbar.

    .

    (6) Der Senat wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Anlage zu ändern, soweit zur Bestimmung der gesetzlich geschützten Biotope nähere Merkmale erforderlich werden oder wenn naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Änderung erfordern.

Tja, wie wir an diesem ‚Gesetz‘ mal wieder überdeutlich erkennen können, bastelt man sich seine Vorschriften immer GENAU SO, wie man sie braucht! Um den tumben Bürger einzulullen, damit er ‚mitarbeitet‘, schreibt man wirklich tolle Vorschriften, die man mal eben so mit einem schlichten Federstrich aushebeln kann!

Ob es sich um Korruption oder Naturschutzgebiete handelt: Man läßt sich immer ein Schlupfloch offen, das sich dann mit den sogenannten ‚demokratischen Methoden‘ mal eben zu den Akten legen läßt!

Wenn man uns also immer und immer wieder versichert, man würde dort, wo eigentlich früher der Ring 3 hätte langlaufen sollen, nun ein ‚vom Staat anerklanntes Biotop‘ eingerichtet würde, das einen absolut sicheren Schutz gegen eben diesen bieten würde, kann man als Bürger nur in ein schrilles Kiechern fallen, denn wie im Gesetz gegeben, kann man dieses dann auch schnell wieder umwandeln in eine Straßentrasse!

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Und beim Problem des Buchenkamps in Vorlksdorft durften wir gerade erst erleben, wie man 4 Biotope, darunter auch eins der Klasse 7, einfach mal eben vernichtet hat!

Darf man da den so heiligen Beteuerungen auch nur den kleinsten Glauben schenken?

NEIN! Natürlich nicht!

Politiker und Beamte LÜGEN, daß sich die Balken biegen!

Immer nach dem Motto: Hau wech den Scheiß!