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Ritzenhoff verspricht 2.000 NEUE Arbeitsplätze im Victoria-Park!

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OK, das ist schon ein bißchen älter, aber die völlig absurden Versprechungen, von denen sich leider auch DIE LINKE verführen läßt, gelten ja immer noch, um den Bau der Gewerbegebiete und die damit zusammenhängende MASSIVE UMWELTZERSTÖRUNG für Otto-Normbürger schmackhaft zu machen!

Dazu erst mal aus meinem Beitrag über DIE GROSSE LÜGE VON DEN ARBEITSPLÄTZEN:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/31/die-grosse-luege-von-den-arbeitsplaetzen/

♦ Neue Gewerbegebiete schaffen nicht zwingend neue Arbeitplätze. Erst einmal kommt es zur Zerstörung von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft.

Herr Ritzenhoff ist ja kein Dummchen (hoffe ich jedenfalls), so daß er natürlich genau weiß, daß er keinerlei Sicherheiten für diese Behauptung hat und sich, wenn das Alles nie eintritt, natürlich darauf berufen wird, daß man ihn so von Seiten Jebens informiert hat!

Aber auch ein Herr Ritzenhoff, immer vorausgesetzt er ist kein Dummchen, sollte wissen, daß geldgierige Investoren das Blaue vom Himmel versprechen, wenn sie ihre Pläne durchsetzen wollen!

Und gerade Herr Jebens hat schon einmal gelogen, daß die Balken bogen, als es um den B-Plan Rahglstedt 105 ging, bei dem er 6.000 neue Arbeitsplätz im Merkur-Park versprach. BIS HEUTE arbeiten in dem gesamten Gewerbegebiet nur etwa 1.000 Menschen, von denen wahrscheinlich kaum eine Handvoll NEU entstanden ist!

Herr Wysocki nannte mir gegenüber bei einer seiner Bürgerfragestunden dieses einen ’schweren Vertrauensbruch seitens Jebens‘.

Heute streitet Ekkehard Wysocki ab, dieses gesagt zu haben, aber ich bleibe dabei, daß er es gesagt hat. Man sollte als Politiker eben vorsichtig sein mit dem, was man so von sich gibt. Leider hatte ich damals kein Aufnahmegerät dabei.

Und auch die Zahl von 6.000 neuen Arbeitsplätzen hat er damals genannt, was er auch nie abgestritten hat.

Wenn wir diese Zahlen gegeneinander stellen, werden im Victoria- und Minerva-Park höchsten mal 300 Leute arbeiten und höchstens 5 tatsächlich neue Jobs entstehen, für die man viele tausende Quadratmeter Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzflächen kaputt machen wird!

Ich bin heute schon gespannt, was Herr Ritzenhoff später mal sagen wird, wenn er mit den realen Zahlen und seiner Aussage hier konfrontiert wird, aber, schleimig, wie Politiker ja leider meistens sind, wird er das Ganze schon irgendwie zu erklären wissen!

Aber DANN, lieber Herr Ritzenhoff, ist es zu spät!

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Anfrage an Herrn Ritzenhoff bezüglich der erstellten oder zu erstellenden Gutachten

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In Anbetracht der Tatsache, daß der Hamburger Rechnungshof in seinem Jahresbericht 2016, also noch ziemlich aktuell, gerade die Vergabepraxis von Gutachten kritisiert, habe ich mal beim Bezirksamtsleiter Wandsbek nachgefragt, wie dort die Gutachten zustande kamen, die bezüglich des B-Planes Rahlstedt 131 schon erstellt oder noch zu erstellen sind.

Hier erst mal der Bericht des Rechnungshofes. Das Thema beginnt bei der Nummer 307.

http://www.hamburg.de/contentblob/5038644/3bd40d7729b400d19e5facc2a8f09c8b/data/jahresbericht-2016.pdf

Hier meine Mail an Herrn Ritzenhoff:

27.03.2018 um 15:54 Uhr

Von: Jörn Napp

An: bezirksamt@wandsbek.hamburg.de

Zu Händen Herrn Ritzenhoff.

Sehr geehrter Herr Ritzenhoff.

Unter dem Schutz des Abkommens von Aarhus, das mir als Direktbetroffener das Recht auf umfängliche Auskunft gibt zB zu B-Plänen, möchte ich Sie im Zusammenhang mit dem zwischenstaatlichen Gewerbegebiet Victoria- und Minerva-Park (B-Plan Rahlstedt 131) zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein um folgende Auskünfte bitten und diese auch umfassend zu beantworten:

Alle Fragen beziehen sich auf die notwendigen Gutachten bezüglich des B-Planes Rahlstedt 131.

1. Welche Gutachten wurden und werden noch erstellt oder sind noch angefordert worden?

2. Wie wurden die Firmen ausgesucht, die diese Gutachten erstellen? Welche Merkmale mußten diese für den Auftrag erfüllen?

3. Wie wurde untersucht, ob diese Firmen tatsächlich fachkundig und vor allem NEUTRAL sind?

4. Wurden die erforderlichen MINDESTENS drei Angebote für jedes zu erstellende Gutachten eingeholt?

5. Wie oder von wem wurden diese Gutachten finanziert?

Noch im Bericht des Hamburger Rechnungshofes von 2016 wurde gerade die mangelnde Auftragsvergabe bei Gutachten kritisiert (siehe dazu die Anhänge).
Es ist aber, was die Glaubwürdigkeit von Gutachten betrifft, eine unbedingte Fachkunde und vor allem eine 100%ige Neutralität der Firma gegenüber Staat und Investor gefordert, denn Auftragsgutachten an Firmen, die immer wieder für den Staat oder einen Investor arbeiten, sind wenig glaubwürdig.

Ich bitte Sie also darum, mir mit den entsprechenden NACHWEISEN meine Fragen zu beantworten.
Und bitte nehmen Sie sich nicht allzuviel Zeit dafür, da die Planungen schnell voranschreiten.

MfG

Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443

 

Hier die Anhänge aus dem Bericht des Rechnungshofes:

Rechnungshof-Jahresbericht2016-VergabeVonGutachten1

 

Rechnungshof-Jahresbericht2016-VergabeVonGutachten2

Rechnungshof-Jahresbericht2016-VergabeVonGutachten3

 

 

 

SPD-Mann Ritzenhoff mit SED-Jargon!

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„Vorwärts immer, rückwärts nimmer“

Erich Honecker zum 40. Jahrestag der DDR am 7. Oktober 1989

Könnte auch von Ritzenhoff sein, wenn ich mir das da oben so durch’s Gehirn ziehe.

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Na ja, das glaubt Herr Ritzenhoff sicherlich auch, aber seit Helmut Schmidt ist der ’soziale‘ Charakter der SPD komplett abhanden gekommen. Die unterscheiden sich unter Olaf Scholz und Co. kaum noch von der SED.

Und auch die Bürger glauben das offenbar nicht mehr so wirklich, denn die letzten Wahlergebnisse waren für diese frühere Volkspartei grottig! Und das kann eigentlich nur schlimmer werden, denn kaum Einer, der sich ein bißchen engagiert, glaubt denen noch, sondern weiß, daß sie LÜGEN, daß sich die berüchtigten Balken biegen! WIR können ganze Opernzyklen jodeln, mit welchen undemokratischen Mitteln die Opposition der Bürger abgebügelt wird! Kann man alles HIER nachlesen.

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Wenn man Ritzenhoff da so schwadronieren liest, darf man zum Schluß kommen, daß dieser Mann bei den Jungs aus der DDR-Führung in die Lehre gegangen sein muß, denn die droschen nahezu die gleichen Phrasen, wie er es in diesem Artikel tut.

Nicht nur, daß er, zumindest in Bauvorhaben-Plänen auch noch extrem KORRUPT handelt, wie ich das mal so sehen muß, denn er misachtet alle Regeln, die das Hamburger Dezernat für interne Ermittlungen herausgegeben hat. DESWEGEN hatte ich bei der D.I.E. einen Antrag auf Ermittlungen gestellt gegen Ritzenhoff, der aber, zumindest nach außen hin, still in die berühmte Tonne getreten wurde.

Wahrscheinlich wegen der Tatsache, daß EINE KRÄHE DER ANDEREN KEIN AUGE AUSHACKT!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/20/an-das-dezernat-fuer-interne-ermittlungen-d-i-e-korruptionsverdacht-gegen-herrn-ritzenhoff-leiter-des-ba-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/20/an-das-dezernat-fuer-interne-ermittlungen-d-i-e-korruptionsverdacht-gegen-herrn-ritzenhoff-leiter-des-ba-wandsbek/

Und auch meine Anfrage bei der Bürgerschaft wegen Korruptionsverdacht wurde abgelehnt, weil man diese offensichtlich als NORMAL empfindet!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/25/eingabe-an-die-hamburger-buergerschaft-wegen-korruptionsverdacht-im-bezirksamt-wandsbek/

Am Schönsten aber ist die Behauptung, man habe die BÜRGER bei den Plänen zum Victoria-Park mit in die Planungen eingeschlossen!

Eine noch größere LÜGE kann dieser Mann nun wirklich kaum noch absondern!

Hier kann man Alles nachlesen mit den dazugehörigen Dokumenten, was sich da bei dieser ‚Farce‘ abgespielt hat.

Aber da die Dummheit des Herr Ritzenhoff scheinbar unendlich ist, glaubt er vielleicht sogar das, was er da von sich gibt?

Aber DAS taten die meisten DDR-Bürokraten und Politrucks ebenfalls!

Bis an ihr seliges Ende, das hoffentlich auch für Ritzenhoff spätestens nach der nächsten Wahl eintreten wird!

 

 

An das Dezernat für Interne Ermittlungen (D.I.E.): Korruptionsverdacht gegen Herrn Ritzenhoff, Leiter des BA Wandsbek.

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Diese Mail ging eben an unsere Anti-Korruptionsabteilung raus!
Es wird dringend Zeit, daß sich die mal mit dem Fall beschäftigen, über den ich schon mehrfach schrieb!
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An: die@polizei.hamburg.de
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Betreff: Korruptionsverdacht gegen Herrn Ritzenhoff, Leiter des Bezirksamtes Wandsbek

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20.07.2017  16.00 Uhr
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Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr.
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Um mich zunächst einmal vorzustellen:
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Mein Name ist Jörn Napp, Bachstückenring 5, 22149 Hamburg, Tel: 01755825443
Ich bin Vertrauensperson der Bürgerinitiative ‚Kein Rahlstedt 131‘ und ein direkt Betroffener dieser Planungen.
Dabei handelt es sich um das B-Plan-Vorhaben des ersten interkommunalen Gewerbegebietes zwischen HH-Großlohe und Stapelfeld, das etwa 150 m von meinem Wohnhaus beginnen soll.
Diese Planungen wurden vom Senat inzwischen evoziert und das Amt angewiesen, die Planungen ZÜGIG durchzuführen!
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Im Zusammenhang mit diesen Planungen und auf ÖFFENTLICHEN SITZUNGEN des Bezirksparlamentes oder der Planungskommission wurde zugegeben, daß die Kosten für die Gutachten (zB des GA vom Dezember 2015 und das jetzige Verkehrsgutachten vom März dieses Jahres) durch den PLANUNGSBEGÜNSTIGTEN finanziert wurden.
DAS scheint, wenn ich die verschiedenen Politiker, auch auf meine Fragen hin, richtig verstehe, eher der NORMALZUSTAND zu sein, denn die Ausnahme.
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Das heißt: Die Stadt oder deren Ämter, die über Bauvorhaben zu entscheiden haben, nehmen vom PLANUNGSBEGÜNSTIGTEN geldwerte Vorteile (Sachen)  an!
Die Begründung der Beamten (Herrn Menke) ist, man würde dadurch Steuergelder sparen!
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Nach den eigenen Richtlinien des D.I.E., die man auf der Seite http://www.hamburg.de runterladen kann, ist das aber ein Fall von Korruption, da ja der Geldgeber (der Planungsbegünstigte) sich natürlich eine Gegenleistung davon verspricht!
Und gerade im Bereich BAU ist die Korruption bundesweit sehr weit verbreitet, wenn ich der Fachliteratur glauben darf!
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In einem Verfahren, dessen Ablehnung ja theoretisch möglich ist (sonst brauchte man das ja nicht verhandeln), beeeinflußt der Planungsbegünstigte also durch seine Leistungen den Ablauf zu seinen Gunsten!
DAS kann ja wohl nicht sein, zumal es eben den EIGENEN RICHTLINIEN gegen Korruption widerspricht.
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In §11 des Baugesetzes sind zwar gewisse Beteiligungen an den Kosten erlaubt, aber dieses besagt, so wie ich das sehe, nur die Erstattung der Kosten, NACH Beendigung des Verfahrens! Es ist recht schwammig im Wortlaut.
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Es gab dann noch eine sogenannte ‚Globale Richtlinie‘ auf der Basis des §46 des Bezirksverwaltungsgesetzes, die eine solche Handlung erlaubte. Diese lief aber 2010 aus und wurde, soweit ich informiert bin, nicht verlängert!
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Ganz abgesehen davon, daß es ja wohl hoch suspekt ist, wenn man vom Planungsbegünstigten VOR der Entscheidung eine geldwerte Leistung annimmt.
Und es versteht sich von selbst, daß diese Gutachten natürlich keinesfalls neutral und objektiv sein können, was auch feststellbar ist, wenn man diese liest!
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Am 18.4.2017 gab Herr Menke vom Bezirksamt Wandsbek öffentlich zu, daß das Gutachten vom Planungsbegünstigten finanziert wurde! Ebenfalls dokumentiert in der zum Treffen veröffentlichten Drucksache.
Darüber schrieb ich schon des Längeren im folgenden Artikel auf meinem Block, dem Sie alle wichtigen Informationen und Quellen entnehmen können.
Dazu ebenfalls die Zitate aus IHREN EIGENEN VORSCHRIFTEN!
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Wir hatten davor schon einen Fall, der in meinen Augen sehr nach Korruption riecht, da hier die gleiche Firma (Das Landschaftsplanungsbüro Jacob zusammen mit TOLLERORT) sowohl für den Planungsbegüstigten als auch für das Bezirksamt arbeitet.
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Daß Korruption im Öffentlichen Dienst durchaus ein gravierendes Problem darstellt, wird Ihnen bekannt sein, denn sonst würde es Ihr Dezernat nicht geben.
Trotzdem habe ich mich auch damit näher beschäftigt und einige Bücher der einschlägigen Fachliteratur gelesen und verarbeitet:
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Da der Leiter des Bezirksamtes Wandsbek derzeit Herr Ritzenhoff ist, dürfte er auch für die Handlungen innerhalb seines Amtes und deren Angestellten verantwortlich sein, weshalb der Verdacht der Korruption oder die Unterlassung von Handlungen gegen diese.
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Ich bitte Sie, umgehend in diesen Fall reinzusehen.
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MfG
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Jörn Napp

 

BUND Stormarn nennt das Treffen gestern eine FARCE!

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Da fängt das Wochenende doch gleich gut an!

Ich mache meine Mail-Box auf und finde das hier! Was für ein Schreiben! Hätte ganz klar auch von mir sein können, aber ich bin froh, daß es von einem Anderen stammt, denn sonst hätten Buschhüter & Co. wieder gesagt: ‚Der senile Rentner aus Rahlstedt hat wieder zugeschlagen!‘

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Auch Herr Bloch ist ja offensichtlich nicht mehr der Jüngste, aber vielleicht gilt ja auch hier: ‚Je oller, je doller.‘ Er hat sich jedenfalls gleich zu Anfang dieser Theater-Inszenierung vehement darüber beschwert, daß KEIN Naturschutzverein aus Stormarn eingeladen wurde. Er habe erst von der Website von Herrn Napp darüber erfahren. Es ist doch immer schön, ein wenig Feedback zu bekommen. Und er war offensichtlich derart in Rage, daß er dieses Statement umgehend in die Tastatur gehauen hat.

Und auch der neue HLKV hat schon reagiert:

Re: Der BUND Stormarn veröffentlicht ein Statement zur Veranstaltung des Bezirks Wandsbek gestern

22.01.2017 um 14:37 Uhr Mehr Informationen
Von:info@hlkv.de

 

Moin Herr Napp,

herzlichen Dank für den Bericht, er spiegelt die üblichen Verhaltens- und Vorgehensweisen bei „Bürgerbeteiligung wider!

Wir werden ihn sicherlich verbandsintern gut gebrauchen können.

Zunächst einmal herzliche Grüße

Niels Hanßen

Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverband
Vetreten durch Niels Hanßen und Michael Schütt
Brunskrogweg 3
22397 Hamburg
Tel.: 0176 / 76192995
info@hlkv.de · www.hlkv.de

Nun aber zur Veranstaltung:

Unsere kleine Kampftruppe (es hätten auch hier wieder durchaus ein paar mehr sein dürfen, aber auf unsere Damen kann man sich verlassen!) war frühzeitig erschienen, um den Kommenden zu zeigen, daß das Ganze keine Jubel-Veranstaltung für Politik und Spekulanten werden würde.

Wir plazierten uns mit unserem Sarg und den Postern direkt am Eingang zur Schule und verteilten dabei noch die neuen Flugblätter, die Wolfgang gerade noch rechtzeitig gebracht hatte. Diese waren übrigens sehr gut geworden und es gab wohl kaum einen der etwa 150 Besucher, die keines abbekommen haben.

Die meisten waren eigentlich eher auf unserer Seite, einige rannten schnell durch und wollten sich nicht in Gespräche verwickeln lassen, und einer rief: ‚Erst Rot-Grün wählen und dann meckern!‘ Nun ja. Ich jedenfalls habe noch nie grün gewählt! Und die früher mal Roten sind schon seit Langem ja nur noch orange.

Als Herr Buschhüter vorbeikam, klopfte er mir freundschaftlich auf die Schulter. Damit bewirkte er aber bei nur, daß ich ihm eigentlich dazu eine Bemerkung hätte machen wollen, ich mich dann aber doch am Riemen riß!

Hier ein paar Bilder unserer Mini-Demo:

Martinas Sarg und meine Poster möchte ich noch etwas näher darstellen:

Zumindest der kleine regionale TV-Sender NOA 4, der auch schon das gute Filmchen im Juli gemacht hatte, war anwesend und filmte das Ganze, einschließlich dieser Protestmittel und machte auch Interviews mit Martina, Viola und mir (ob danach noch weitere Teilnehmer gefragt wurden, weiß ich nicht, weil wir die Veranstaltung verließen). Es soll zuerst am kommenden Montag um 17 Uhr ausgestrahlt werden. Dazu die Website aufrufen, wo man dann life die Sendungen ansehen kann. Ich werde versuchen sie aufzunehmen, bekomme aber auch eine CD, wenn ich es möchte.

http://www.noa4.de/

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Ob Presse da war, weiß ich nicht genau, weil eigentlich nur der ‚Rundblick‘ Fotos von uns gemacht hat. Wir dürfen also auf die nächste Ausgabe gespannt sein.

Als man den Saal betrat, bekam man ein Papierchen mit 4 Aufklebepunkten, die man unbedingt auf ein Themenpapier kleben sollte. ‚Bitte alle 4 aufkleben!‘. Allerdings benutzten wir NUR 1 Punkt, den wir ganz unter plazierten, wo stand, es solle alles beim Alten bleiben! Das wurde erst später hinzugefügt.

Das Ganze machte für einen Alt-68er wie mich den Eindruck, wir würden eine Kindergartenveranstaltung besuchen. Kurz vor Beginn wurden dann die Punkte gezählt. Die Fragestellung da drauf war aber so, daß ein unbedarfter Zuhörer, der noch nichts oder wenig vom Problem wußte, Vieles davon natürlich GUT fand. Klar! Aber Suggestivfragen sind bei solchen Herrschaften eher normal! Zum Beispiel so was: ‚Sind Sie für Stärkung der Landschaft?‘ Wofür, bitte, soll man denn sonst sein?

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Der Saal war relativ gut besucht. Etwa 150 Zuhörer waren gekommen, was aber bei einer Kapazität von etwa 200 keineswegs saalfüllend war. Aber immerhin.

Die Politik war auch vertreten, zum Beispiel durch Herrn Buschhüter von der SPD, die CDU war da und auch die LINKE. Dazu reichlich Bezirksabgeordnete und führende Leute des Bezirksamtes Wandsbek, darunter auch dessen Chef, Herr Ritzenhoff, der sich zum Abschluß seine Karriere wohl noch einen Erfolg versprochen hat.

Nach einer kurzen Einführung durch die Sprecherin der Veranstaltungsfirma ‚Toller Ort‘, Frau Böcker, sagte dann eben dieser Herr Ritzenhoff ein paar herzerwärmende Worte. Danach sprach dann noch der Bürgermeister von Stapelfeld. Auch er natürlich fernab jeder üblen Gedanken. Alles reine Wohltat für Bürger und Natur!

Jetzt aber wurde es erst richtig verarschend, denn wir Anwesenden wurden aufgefordert, uns immer zu erheben, wenn eine Herkunft paßte:

Wer ist aus Rahlstedt? Viele standen auf.

Wer ist aus Großlohe? Nur Wenige erhoben sich. Usw.

Danach noch ein paar Berufe, wie Bauern und Betreiber von Reiterhöfen usw. und Hobies, wie zB Reiter, Spaziergänger mit und ohne Hund etc.pp.

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Dann kam man zur Sache, nämlich dem Grund des Hierseins. Der BÜRGERBETEILGUNG am Projekt Große Heide!

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Und hier wurde die Farce nun endgültig zur LÜGE! Man gaukelte, wie schon auf den Plakaten den Bürgern vor, sie hätten, mal abgesehen von den geplanten Gewerbegebieten, dafür jetzt ein MITSPRACHERECHT über ein geradezu riesiges Gebiet. Allerdings fragte dann auch gleich ein Bösebold, wieso wir über Flächen mitreden dürften, die im Besitz von Bauern seien und bewirtschaftet würden? Außerdem sei nahezu alles an Freiflächen inzwischen von der WAS aufgekauft worden.

Darauf gab es natürlich keine wirklich sinnvolle Antwort, dafür wurde uns erklärt, daß das Wort ‚Heide‘ früher für Allmende-Grundstücke genutzt wurde, die gemeinsam bewirtschaftet wurden, was man hier ja jetzt auch vorhabe.

In WIRKLICHKEIT handelt es sich bei ‚dieser‘ Großen Heide nur um eine winzig kleine Fläche zwischen den geplanten Gewerbegebieten und Stapelfeld.

Und dann, nachdem noch ein Herr von der Stormarner Verwaltung ein paar Worte abgesondert hatte, trat da noch die inzwischen unumgängliche Frau Jacob auf, deren Rolle in diesem DUBIOSEN Spielchen besonders SUSPEKT ist. Sie wollte uns allen mit den inzwischen von ihr gewohnten Eupemismen als ganz tolle Sache für uns und die Natur verkaufen. Als man sie fragte, ob es denn eine Garantie dafür gäbe, daß denn auch alles Gewünschte umgesetzt würde, ruderte sie erheblich zurück, damit man sie später nie auf etwas festnageln könnte. Aber als Erfolg für ihre Wahnsinnsarbeit für die Natur führte sie ausgerechnet die Umwandlung eines ehemaligen Truppenübungsplatzes LOHE an, wo heute eine einfach wunderbare Natur entstanden sei! Klar! Logisch! Aber da war die Natur kaputt, während jetzt eben diese erst kaputt gemacht werden soll, um dann diesen geradezu unglaublichen Fortschritt zu erzielen!

Danach wurden die Anwesenden nun zu ihren Wünschen befragt, zu denen man ja eben diese Pünktchen geklebt hatte. Unter denen waren Herr Hopp (links), der die Zuhörer mit einer langen, sehr langen, Liste der Tiere erfreute, die bis jetzt hier heimisch seien und sich eines guten Daseins erfreuten. Und ein Herr aus Stapelfeld erklärte dann noch den Anwesenden den Grenzverlauf zwischen Hamburg und Stormarn, denn die Organisatoren waren nicht in der Lage, auf eine diesbezügliche Frage zu antworten.

Danach hatten wir die Faxen dicke und wollte gehen, aber nicht ohne daß ich auch noch zu Wort kam. Und immerhin kannte die Dame meinen Namen. Ist ja schon etwas, daß man schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat.

Ich wiederhole (inhaltlich) meine wenigen Worte:

„Ich wünsche mir, daß Alles beim Alten bleibt! Und bevor ich diese Marionetten-Veranstaltung verlasse, möchte ich noch feststellen, daß alle, die an diesen Workshops teilnehmen werden, GEKAUFT sind. Aus Großlohe wird jedenfalls Niemand mitmachen. Danke!“

Es gibt auch schon eine erste Reaktion Buschhüters auf seiner Facebookseite:

buschhueterfacebookseite200117buergerbeteiligung

Und hier die offizielle Seite auf ‚hamburg.de‘. Bitte ALLE unbedingt eure Bemerkungen dort reinsetzen! Und spart NICHT mit Zynismus!

http://www.hamburg.de/wandsbek/grosse-heide/

Dazu dann auch gleich mein erster Beitrag dort unter der Rubrik ‚Kritik‘:

hamburde220117meinkommentar