Der GRÜNE Wahnsinn der Pseudodemokratie !

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Diese drei Fotos meiner Nachbarin Nadine lassen uns erahnen, was gerade seit ein paar wenigen Tagen wieder in unserer Nachbarschaft abgeht.

Dieses Mal südlich der Stapelfelder Straße, also dem Bereich, der später mal Victoria-Park heißen soll.

Wie es nördlich davon aussah und nur noch schlimmer geworden ist, hat uns allen dieser Beitrag drastisch vor Augen geführt:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2019/04/07/unsere-umwelt-vor-und-nach-dem-mord/

Gerade hatte der BUND einen vorläufigen Baustopp durchgesetzt, der allerdings meiner Meinung nach eindeutig zu spät kam.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2019/07/12/bund-stoppt-die-bauvorhaben-am-victoria-park/

Und der jetzige Richterspruch gibt mir leider recht, denn der Logik der GRÜNEN in unserer Umweltbehörde, daß etwas, was schon kaputt ist, nicht mehr zerstört werden kann, hat sich offensichtlich auch bei dem Richter durchgesetzt.

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An genau dieser Stelle stand mal (siehe oben der Beitrag) das kleine hochwertige Biotob nördlich der Stapelfelder Straße, leider genau dort, wo der große Verkehrskreisel hinkommen soll!

Gleich nach der Änderung des Flächennutzungsplanes und dessen Veröffentlichung im Amtsblatt begann im Februar 2019 die flächendeckende Zerstörung dieses Teils des Landschaftsschutzgebietes.

Damit gab die Behörde die vorläufige Genehmigung zu anfänglichen Erschließungsmaßnahmen. Sprich: Der Landschaftsoverkill durfte beginnen.

Umweltbehoerde-VerordnungZurAenderungDerLandschaftsnutzung281219-Text

Hier die Karte dazu:

Umweltbehoerde-VerordnungZurAenderungDerLandschaftsnutzung281219-Karte

Der vorläufige Baustopp gab uns ein wenig Hoffnung, aber diese hielt leider nicht lange an, denn ein ‚verständnisinniger‘ Richter erließ ein Urteil, das die sofortige Wiederaufnahme der Arbeiten erlaubte.

Die geradeezu unglaublich umwerfende Logik ließ sogar den Schreiber des Hamburger Abendblattes an der Realität zweifeln:

https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article226938711/Gericht-erlaubt-Erschliessung-des-Gewerbeparks-am-Hoeltigbaum.html?fbclid=IwAR1ypjxgl6gTrKRoYddS-X17iy4sx3IIYi5OBEbifs0EId3vv6Pt52-lSAQ

Die Behörde befand nach neuerlicher Prüfung, dass die Arbeiten auf rund einem Drittel der Erschließungsfläche unproblematisch sei, weil gesetzlich geschützte Biotope „nicht betroffen“ oder ihre „Zerstörung bereits abgeschlossen“ sei. Sie ließ die Arbeiten wieder aufnehmen….

BUND bezeichnet Argumentation des Gerichts als absurd

Das Verwaltungsgericht schloss sich in einer ersten kursorischen Prüfung der Argumentation der Umweltbehörde an. Die Wasserfläche sei zwar „ursprünglich ein Komplex aus verschiedenen Feuchtbiotopen“ gewesen, hieß es in der richterlichen Begründung, „allerdings erfüllt dieser Biotop-Komplex bereits seit erstmaligem Beginn der Bauarbeiten im Februar 2019 nicht mehr die Voraussetzungen eines geschützten Biotops. Gleiches gilt für die Nasswiese. Durch die nun wieder begonnene Bautätigkeit auf diesen Flächen werden gesetzlich geschützte Biotope daher weder zerstört noch erheblich beeinträchtigt.“

BUND-Geschäftsführer Manfred Braasch: „Das ist absurd. Weil die Zerstörungen im Februar erfolgreich waren, darf man im August damit weiter machen? Was ist mit den Biotopen, wenn bis an den Knick heran gearbeitet wird und daneben die Vögel brüten sollen? Liegt da keine Betroffenheit vor?“ Braasch sieht jedoch weniger das Gericht als Adressaten seiner Kritik, sondern vor allem die städtischen Behörden.

„Sie haben eine Strategie entwickelt, die Angriffsmöglichkeiten für rechtliche Einwände und Verfahren gegen Baumaßnahmen zu verringern oder ganz zu vermeiden“, sagte er. „Bereits beschlossene Bebauungspläne wie der für das Rahlstedter Gewerbegebiet werden einfach nicht im Amtlichen Anzeiger veröffentlicht. Diese Veröffentlichung aber ist Voraussetzung für eine Klage gegen den Plan und damit den Rechtsschutz der Anwohner und der Natur.“

Hier wird uns Allen drastisch vorgeführt, daß wir eigentlich ganz sicher NICHT in einer echten Demokratie leben, denn ausgerechnet die GRÜNEN verzögern die Einspruchsmöglichkeiten, indem sie die Veröffentlichung im Amtlichen Anzeiger offenbar hintertreiben!

Sie zeigen wie schon so oft, daß ihre eigentlichen Interessen NICHT im Naturschutz liegen, sondern in reinem Machterhalt, der in der Zusammenarbeit mit dem Großinvestor zum Schaden der Natur gipfelt!

Der Gipfelpunkt unserer PSEUDODEMOKRATIE!

Wenn aber im Falle des Biotops nördlich der Stapelfelder Straße dieses ‚Argument‘ galt, was schon kaputt ist, kann nicht mehr kaputt gemacht werden‘, so gilt dieses NOCH NICHT für das Biotop südlich der Stapelfelder Straße, das gleich neben dem Gartencenter liegt.

NOCH ist es da und NOCH kann es geschützt werden!

Also muß es JETZT SOFORT eine Baustoppklage zum Schutz dieses Biotops geben!

Ich hatte schon vor langer Zeit diesen Beitrag geschrieben, der aber noch aktuell ist.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/04/18/vorgezogener-nachruf-auf-ein-kleines-hochwertiges-biotop/

Und hier noch ein paar Bilder von mir, die dieses kleine Biotop zeigen, wie es noch vor ein paar Tagen ausah.20190810_124235-klein

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Hier ganz rechts steht noch das kleine Biotop!

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Aber die Bagger sind schon verdammt nah dran.

Lieber BUND!

Rafft euch auf und erhebt erneut Klage, denn NOCH steht dieses Biotop.

 

 

 

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