BUND stoppt die Bauvorhaben am Victoria-Park !

Meinen herzlichen Glückwunsch an den BUND! DANKE!

Ihr habt Wort gehalten!

Ist zwar etwas spät, da gerade das Biotop schon platt ist, in dem der Moorfrosch zuhause war, aber besser spät als nie!

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Großer, wenn auch erst vorläufiger Sieg für den BUND und die Umweltschützer gegen diesen Bebauungsplan!

https://www.bund-hamburg.de/service/presse/detail/news/bund-hamburg-setzt-vorlaeufigen-baustopp-durch/?fbclid=IwAR18e3FXj6sMapDnI5dS6_HKdJFOJbb3enbTSNSYk9mMTN63IN8GjAMYa6w

BUND Hamburg setzt vorläufigen Baustopp durch

12. Juli 2019 | Artenschutz, Flaechenschutz, Fledermaus, Lebensräume, Naturschutz

Umweltbehörde stoppt nach gerichtlichem Antrag des Umweltverbandes weitere Bauarbeiten für umstrittenes Gewerbegebiet in Hamburg-Rahlstedt


Nachdem der BUND Hamburg am Mittwochnachmittag einen dringlichen Antrag beim Verwaltungsgericht Hamburg eingereicht hat, verfügte die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) gestern Abend einen Baustopp für das geplante Gewerbegebiet „Viktoriapark“ in Hamburg-Rahlstedt. Damit konnte ein Großteil der geplanten Zerstörung geschützter Biotope auf der rund 28 Hektar großen Fläche verhindert werden. In den nächsten Monaten entscheidet nun das Gericht in dem vom BUND Hamburg ebenfalls angestrengten Eilverfahren. Bis dahin ruhen die Arbeiten.

„Die Anweisung auf Baustopp ist eine wirklich gute Nachricht. Das Gebiet und die wertvollen Biotope sind erst einmal sicher. Unser Ziel bleibt aber weiterhin, das umstrittene Gewerbegebiet auf Dauer zu verhindern und somit das Landschaftsschutzgebiet und den Biotopverbund zu erhalten“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

Für das als „Viktoriapark“ bezeichnete neue Gewerbegebiet sollen 28 Hektar eines Landschaftsschutzgebietes zerstört werden. In dem Gebiet finden sich neben wertvollen Knickstrukturen und Feuchtbiotopen auch über 30 geschützte Tier- und Pflanzenarten, darunter die Breitflügelfledermaus, der Moorfrosch, die Spitzblütige Binse und der Fitis (Laubsänger).

Der BUND Hamburg, eine Bürgerinitiative und viele Bürger*innen hatten jahrelang gegen die Planung protestiert. Der BUND Hamburg sieht neben aller naturschutzfachlichen Kritik für das neue Gewerbegebiet keinen wirklichen Bedarf, da im Bezirk Wandsbek über 20 Hektar bereits ausgewiesener Gewerbefläche verfügbar sind. Trotz eines Bürgerbegehrens und einer umfangreichen fachlichen Kritik hielten Senat und der Bezirk Wandsbek aber am strittigen Bebauungsplan Rahlstedt 131 fest. Dieser Bebauungsplan, der das eigentliche Baurecht schaffen soll, ist bis heute aus unerklärlichen Gründen nicht rechtskräftig vom Bezirk Wandsbek unterzeichnet.
Für Rückfragen: Manfred Braasch – Tel. (040) 600 387-11, mobil 0172 408 3401

 

Unsere Umweltbehörde, kontrolliert und gesteuert von den GRÜNEN unter Senator Jens Kerstan, geht aber weiterhin davon aus, daß diese B-Plan durchgesetzt wird, da die Gutachten rechtens und ausreichend seien!

https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/12764020/2019-07-12-bue-planung-gewerbegebiet-rahlstedt/?fbclid=IwAR2CyQi7fSWRW8L-wa27_9F2AHYSo0odKv5-sh8Rnx6Ui83ks32Gh0pYDhQ

Behörde für Umwelt und Energie

Bauvorhaben Planung für Gewerbegebiet Rahlstedt läuft unverändert

Formale Schritte in der gerichtlichen Auseinandersetzung ändern nichts an naturschutzfachlicher Einschätzung

Die Umweltbehörde geht weiterhin davon aus, dass der Bau des Gewerbegebiets Rahlstedt/Victoriapark naturschutzfachlich rechtmäßig ist. Mehrere Untersuchungen hatten ergeben, dass keine artenschutzrechtlichen Bedenken bestehen. Um eine schnellstmögliche Sachklärung des Gerichts zu ermöglichen, hat die Umweltbehörde auf Bitten des Gerichts einer vorläufigen Aussetzung des sofortigen Baubeginns zugestimmt.

Planung für Gewerbegebiet Rahlstedt läuft unverändert

Da es einen umfassenden Ausgleich geben wird, hatte die Umweltbehörde im Januar dem Bauvorhaben auf den geschützten Flächen zugestimmt und im Juli auf Antrag des Investors die sofortige Vollziehbarkeit angeordnet. Die betroffenen Flächen waren vor den Bauarbeiten durch Biologen auf das Vorkommen von geschützten Tierarten untersucht worden. Für die Bereiche, in denen z.B. Brutnachweise von heimischen Vögeln erbracht wurden, wurden die Arbeiten bislang untersagt. Die Flächen wurden zudem auf Amphibienvorkommen untersucht, es wurden Amphibienschutzzäune zu den benachbarten Gewässern aufgestellt. Die Umweltbehörde geht weiterhin davon aus, dass der Bau des Gewerbegebiets Rahlstedt/Victoriapark naturschutzfachlich rechtmäßig ist und ist davon überzeugt, dass dies auch in der Sachklärung vor Gericht bestätigt wird.

Rückfragen der Medien

Pressestelle Behörde für Umwelt und Energie
Telefon: 040 42840 – 8006
E-Mail: jan.dube@bue.hamburg.de

Auch die Zeitungen haben schon reagiert:

https://www.mopo.de/hamburg/bund-stoppt-gewerbepark-in-hamburg-wertvolles-biotop-in-rahlstedt-scheint-gerettet-32847568

https://www.abendblatt.de/hamburg/article226466265/BUND-erwirkt-Baustopp-fuer-Rahlstedter-Gewerbegebiet.html

Dort war eben das Biotop, in dem der Moorfrosch sein Zuhause hatte:

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