Die METROPOLREGION HAMBURG blutet ihre Partner im Osten aus !

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Verfallene Schule in Zwickau kurz vor ihrem Abriß (eigenes Foto 2017)

Ich hatte darüber schon einmal einen Beitrag geschrieben, in dem ich erklärte, daß die MR Hamburg nicht im Sinne der kleinen Partner arbeitet, sondern diese eiskalt mißbraucht:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/09/26/hamburg-arbeitet-aktiv-gegen-seine-partner-aus-der-metropolregion/

Gerade gab es eine ifo-Untersuchung zum Thema, daß der Osten, damit ist das Gebiet der ehemaligen DDR gemeint, konstant ausblutet!

Während die großen Städte wie Dresden oder Leipzig gut aufgestellt sind, ist die ländliche Gegend oder die kleineren Städte am Rande einer absoluten Katastrophe!

Schon 2006 konnte man das Alles nachlesen:

https://www.n-tv.de/politik/dossier/Der-Osten-blutet-aus-article211723.html

Die Deutschlandkarte auf der Internet-Seite der Bertelsmann Stiftung zum demographischen Wandel gleicht einem bunten Flickenteppich. Beim Anklicken der vor allem im Osten zu findenden dunkelroten Flächen erhält der Betrachter die ernüchternde Botschaft: „sehr stark abnehmend“. Die Prognosen bis 2020 klingen dramatisch: Magdeburg (-11,2 Prozent), Schwerin (-12,2 Prozent), Chemnitz (-16,7 Prozent), Gera (-21,6 Prozent), Hoyerswerda (-40,2 Prozent). „In rund 50 Prozent aller deutschen Kommunen mit mehr als 5000 Einwohnern wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2020 zum Teil erheblich schrumpfen“, lautet das Fazit.

Die demographische Entwicklung bereitet den Städten zunehmend Probleme. Von einer „Gesamtherausforderung für Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“ ist in einem Positionspapier von fünf Verbänden, darunter dem Deutschen Städtetag, die Rede. „Das Problem besteht nicht nur in den neuen Ländern“, erläutert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Stephan Articus. Und auch im Osten herrscht nicht nur Tristesse. „Da gibt es auch viel Aufbruch und Entwicklungschancen“, weiß Articus. So sagt die Bertelsmann-Studie zum Beispiel bis 2020 für Leipzig ein Bevölkerungs-Plus von 1,8 Prozent, für Erfurt von 2,5 und für Dresden von 3,1 Prozent voraus.
Das hier betrifft die mittelgroßen Städte der früheren DDR.

So hat sich die Bevölkerungszahl von Zwickau nahezu halbiert!

Richtig schlimm sieht es aber auf den Dörfern aus, wo nahezu die KOMPLETTE INFRASTRUKTUR verloren gegangen ist: Keine Schule, kein Arzt und noch nicht einmal einen kleinen Laden gibt es dort mehr!

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(Foto aus dem Netz. Unbekannter Fotograf)

Gleichzeitig sind nahezu alle jungen Menschen abgewandert und nur die alten zurückgeblieben, die nun richtig in der Scheiße sitzen!

Leerstehende Häuser in den Dörfern sind das Resultat dieser Entwicklungen!

Wenn dann auch noch sogenannte ‚Wirtschaftsförderer‘ kommen und auch die letzten ausgebildeten jungen Menschen zum Beispiel für die Metropolregion Hamburg abwerben wollen, für die man dann da neue Arbeitsplätze schaffen muß, wie in unserem Fall mit dem Victoria-Park, dann nimmt das Ganze schon groteske Züge an!

Aus der neueren Untersuchung:

https://web.de/magazine/panorama/ostdeutschland-einwohnerzahl-stand-1905-gesunken-33785830

Während im Westen Deutschlands so viele Menschen wie nie zuvor leben, befindet sich die Bevölkerungszahl für Ostdeutschland auf dem Niveau von 1905. Laut ifo-Institut werde die ökonomische Wucht der Teilung Deutschlands in Bundesrepublik und DDR vor etwa 70 Jahren bis heute völlig unterschätzt. ….

Ländlicher Raum im Osten regelrecht ausgeblutet

Die Einwohnerzahlen in Ost und West drifteten nahezu ungebremst und massiv auseinander, erklärte ifo-Forscher Felix Rösel. Diese Entwicklung werde häufig übersehen und bedürfe einer besonderen politischen Berücksichtigung. Der ländliche Raum im Osten sei regelrecht ausgeblutet – und müsse speziell gefördert werden.

„Der seit 1949 anhaltende Bevölkerungsschwund prägt die ostdeutsche Bevölkerung möglicherweise mehr als bisher angenommen. Erschwerend kommen außerdem neue Enttäuschungen hinzu, dass die ersehnte Transformation zu Demokratie und Marktwirtschaft nach 1990 am Auseinanderdriften von Ost und West nichts änderte, ganz im Gegenteil“, heißt es in der Studie.

Von 1949 bis zum Mauerbau 1961 hatten zahlreiche gut ausgebildete Menschen den Osten verlassen. In der DDR stagnierten dann die Einwohnerzahlen – während der Westen auch durch Zuwanderung dazugewann.

Der nächste große Einschnitt im Osten folgte dann laut ifo-Institut durch die Abwanderung nach 1989. Vor der deutschen Teilung hätten sich Ost- und Westdeutschland dagegen nahezu parallel entwickelt. (hub/dpa)

Hier wird gerne ein wenig übersehen, daß die MAUER nicht einfach so entstand, sondern auf Grund der TATSACHE, daß der Westen damals alles abwarb, was auch nur eine halbwegs ordentliche Ausbildung besaß. Allen voran zum Beispiel Ärzte!

Es gab in der DDR ganze Landstriche ohne einen einzigen Arzt!

Daß sich die Politiker drüben das auf Dauer nicht leisten konnten, war verständlich, und so wurde der Bau der Mauer als logische Konsequenz durchgeführt, aber grundsätzlich VON UNS verschuldet!

Wenn wir uns also vor Augen führen, daß eben der Bau der Mauer von uns im Westen verschuldet wurde, so sollte es hier auch Niemanden überraschen, wenn genau dort, wo sich die Menschen verloren und vergessen fühlen (völlig zu recht!) dann auch besonders häufig die AfD gewählt wird.

So wie auch Hitler nicht einfach so über Nacht kam, sondern clever auf den sozialen Problemen Deutschlands damals aufbaute, so tut das auch die AfD, denn die brauchen gar nicht nach Argumenten zu suchen, da diese haufenweise einfach da auf der Straße liegen! Argumente, die JEDER sofort auf deren Richtigkeit nachprüfen kann.

So wie auch damals die Wahl der NSDAP zunächst nur eine PROTESTWAHL war, so sind es die Ergebnisse sowohl der AfD als auch der GRÜNEN ebenso eine!

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Statt dessen wurden die GRÜNEN dort gewählt, wo man finanziell und infrastrukturmäßig hervorragend aufgestellt ist! Da kann man es sich leisten, umweltfreundlich zu denken, zumal, wenn man den SUV in der Garage stehen hat oder mit einem teuren Rennrad zum Job fährt, solange es das Wetter zuläßt!

Stimmenverteilung2019-GRUENE

Was es für die Kommunalpolitiker dort bedeutet, wenn ihre Orte plötzlich kaum noch Steuern zahlende Menschen haben, kann man sich wohl vorstellen, denn schließlich müssen strukturelle Angebote ja eben von diesen bezahlt werden.

Eine partnerschaftliche Metropolregion sollte also ALLES daran setzen, nicht noch Firmen und damit deren Arbeitsplätze und Angestellte abzuwerben, sondern deren Verbleib und Neuansiedlung fördern!

Das kann man zum Beispiel mit steuerlichen Vergünstigungen für die Firmen machen, wenn sie sich entscheiden, dort zu bleiben und gar da hinzuziehen!

Aber da ja in Hamburg scheinbar alle Parteien unbedingt den Status einer 2-Mio-Stadt erreichen wollen, geht man, vor allem im Osten, über Leichen!

Kein Wunder, wenn der Glaube an DEMOKRATIE den Bach herunter geht, und da hilft auch das Jubiläum des Grundgesetzes nichts, zumal auch viele der dortigen Paragrafen bei genauerem Betrachten Makulatur sind!

 

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