Victoria- und Minerva-Park: Baulärm und LKW-Verkehr für viele Jahre ! Danke!

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Nun, da unsere Ganoven aus Politik und Verwaltung ihr Plazet zum Bau des Victoria-Parks (Minerva-Park wird sicherlich bald folgen) gegeben haben, tut sich für mich die Frage auf:

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WIE ERTRAGEN WIR DEN JAHRELANGEN BAULÄRM ?

Schon vor längerer Zeit schrieb ich über dieses Thema:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/09/30/5-jahre-unertraeglicher-baulaerm-und-verkehr-mit-baufahrzeugen/

.Lärm ist extrem gesundheitsschädlich, und eine Baustelle dieser Größenordnung wir wohl kaum ohne solchen betrieben werden können!

Wenn wir zum Merkur-Park schauen, sehen wir, daß dieses Gelänge selbst nach 15 Jahren und mehr keinesfalls fertig bebaut ist.

Und nach den derzeitigen Plänen werden im Victoria-Park riesige Hallen entstehen von bis zu 25 Metern Höhe!

Und solche Hallen werden ja nicht innerhalb von ein paar wenigen Tagen da in das Landschaftsschutzgebiet gestellt.

Da können wir ganz sicher von etlichen Monaten Bauzeit pro Halle ausgehen!

Zum Beispiel bei Hallen wie der von Meyle im Merkur-Park:

20170413_132558

So etwas steht uns auch für den Victoria-Park ins Haus, und ich wohne nur etwa 120 m Luftlinie von diesem Bauvorhaben entfernt, was mich ganz sicher mit reichlich Lärm beglücken wird!

Dazu wird natürlich eine erhebliche Steigerung des LKW-Verkehrs kommen, denn die Baustoff müssen ja zur Baustelle geschafft werden!

Ein paar Informationen zum Schutz vor Baulärm kann man dieser Seite entnehmen:

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https://www.hamburg.de/laermschutz-ansprechpartner/144092/bau/

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Allgemeines

Grundlage zur Bekämpfung von Baulärm ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Baustellen, Baulagerplätze und Baumaschinen sind nicht genehmigungsbedürftige Anlagen im Sinne des § 3 Abs. 5 des BImSchG. Beim Betrieb derartiger Anlagen muss der Anlagenbetreiber nach § 22 Abs.1 Nrn. 1 und 2 BImSchG darauf achten, dass

  • schädliche Umwelteinwirkungen verhindert werden, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind und
  • nach dem Stand der Technik unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben.

Ob bei dem Betrieb einer Baustelle schädliche Umwelteinwirkungen entstehen, wird nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift gegen Baulärm (AVV Baulärm) beurteilt.

An allen Tagen in der Zeit von 20 Uhr bis 7 Uhr sollte ein besonderer Ruheschutz gelten. Nach § 7 Abs. 1 der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung – 32. BImSchV – dürfen in Wohn- und anderen besonders schutzbedürftigen Gebieten Baumaschinen an Sonn- und Feiertagen gar nicht und an Werktagen in der Zeit von 20:00 Uhr bis 7:00 Uhr nicht betrieben werden.

Für ruhestörende Bauarbeiten sowie für den Betrieb von Maschinen und Geräten in Wohngebieten, die aufgrund zwingender Erfordernisse während der geschützten Zeiten durchgeführt werden müssen, kann von der zuständigen Behörde (Amt für Bauordnung und Hochbau) auf Antrag eine Ausnahmezulassung erteilt werden.

Was tun bei erheblichen Störungen?

Bei Störungen – außerhalb der üblichen Bürozeiten – während der Nachtzeit und an Sonn- und Feiertagen melden Sie diese unter Angabe von Art, Ausmaß, Ort, Zeit und möglichst Angabe der eingesetzten Baugeräte/-maschinen bei der für Sie zuständigen Polizeirevierwache. Falls diese nicht bekannt ist, können Sie sich im BürgerinformationssystemHamburg Service informieren oder wählen Sie Tel.: 115

Im Detail kann Ihnen bei diesen Stellen geholfen werden:

Weitergehende Auskünfte erhalten Sie auch bei der Behörde für Umwelt und Energie, Abteilung Fluglärmschutzbeauftragte, Planerischer Immissionsschutz.

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Da kann man sich auch als PDF eine Informationsschrift herunterladen:

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https://www.hamburg.de/contentblob/144108/17cecc9bbbd074616dbb45f3eb89fa32/data/avv-baulaerm.pdf

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Einen recht informativen Artikel dürfen wir dem FOCUS entnehmen, der auch noch aktuell ist:

https://www.focus.de/immobilien/bauen/baulaerm-das-muessen-sie-ertragen-und-das-nicht_id_8606868.html.

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Nach Untersuchungen des Umweltbundesamts belastet Baulärm das menschliche Nervensystem und kann Auslöser für gesundheitliche Beeinträchtigung wie Bluthochdruck oder Herzkreislauf-Schwäche sein. Zwar ist Baulärm innerhalb des gesetzlichen erlaubten Rahmens nicht direkt schädlich für die Ohren, wohl aber schädlich fürs Gemüt und die Gesundheit der Anwohner.
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Und was die Luft und deren Schadstoffgrenzwerte betrifft, über die ja derzeit so heftig Diskutiert wird, so darf auf einer Baustelle, wie die WELT es so nett ausdrückt, „Die Luft ruhig TÖDLICH sein.“
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Und der Mist wird sicherlich, vor allem bei einer Ostwind-Lage, natürlich auch zu uns in Großlohe rüberkommen!

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Erhöhte Verkehrsbelastung durch Bau-LKW!

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Tja, auch das gehört natürlich zu einer richtigen Baustelle. Das versteht sich von selber.

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Und auch an unsere Mitbetroffenen in Stapelfeld:

Auch durch euer Dorf wird ein großer Teil des Baustellenverkehrs gehen!

Wodurch auch sonst, denn die Alte Landstraße ist oft verstopft und viele LKWs werden über die Autobahn kommen!

 

 

 

 

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