Hamburg arbeitet aktiv gegen seine Partner aus der Metropolregion!

MetropolregionHamburg

Tja, ist das nicht toll? In der Metropolregion Hamburg leben 5,3 Mio. Menschen.

DAMIT sollte doch eigentlich der Traum unserer Regierungen erfüllt sein, über die 2 Mio.-Grenze zu kommen!

Dem ist aber nicht so, denn diese über 5 Mio. wohnen ja nicht direkt auf Hamburger Staatsgebiet, sondern eben im Umland.

Also muß man Alles daransetzen, die fehlenden Bürger aus diesen Regionen ABZUWERBEN! Und genau das tun sie mit Verve!

Dabei haben sie eigentlich bei der Gründung dieser Wirtschaftsregion versprochen, sich gegenseitig zu helfen und zu fördern, wo immer man kann! Allerdings zeigt es sich überdeutlich, daß man hier in Hamburg genau das Gegenteil davon tut, indem man Betriebe und damit deren Arbeitskräfte mit aller Kraft ABWIRBT!

Das Resultat kann man jederzeit betrachten, wenn man durch das Gebiet der ehemaligen DDR fährt.

Die Dörfer sind oft ziemlich ausgestorben, die jungen Menschen sind abgewandert

Aber auch in größeren Städten, wie zum Beispiel Zwickau, ist überall die Überalterung zu sehen.

Nun gehört Zwickau nicht zur Metropolregion Hamburg, aber auch in dieser sind die Folgen der AKTIVEN ABWERBUNG von Industrie, Gewerbe und den dazugehörigen Arbeitskräften zu sehen!

https://web.de/magazine/politik/ost-west-gefaelle-deutschland-licht-schatten-33182112

Die im Vergleich zum Westen Deutschlands ungünstigere Altersstruktur und die in vielen ostdeutschen Gegenden geringere Siedlungsdichte begrenzten bereits heute die Zahl der Fachkräfte.

„In etwa zwei Dritteln aller Berufe hat sich die Situation in den letzten fünf Jahren weiter zugespitzt; dies gilt vor allem in Ostdeutschland.“

Da tut sich doch die Frage auf, warum man nicht alles daransetzt, daß sich gerade im Osten unserer Republik wieder mehr Gewerbe absiedelt und damit jungen Menschen DORT Arbeitsplätze bietet, anstelle sie aktiv abzuwerben und dann hinterher über die Zustände im Osten zu heulen?

Und auch im Bereich unseres Problems, den Planungen zum Victoria-Park, wird diese Politik überdeutlich.

Man plant neue Gewerbegebiete für Betriebe, die eigentlich schon woanders sitzen, durchaus in der näheren Umgebung aus der Metropolregion, wie zum Beispiel aus Trittau oder Reinbek.

Anstelle diese Betriebe dort zu belassen und sie vor Ort zu fördern, WIRBT MAN SIE AB!

Das bewirkt, daß sie umziehen in ein Gebiet, für das erst einmal ein großes Landschaftsschutzgebiet zerstört werden muß.  An ihrer ursprünglichen Stelle aber hinterlassen sie eine Gewerbebrache und ziehen damit jüngere Einwohner und STEUERZAHLER ab!

Das ist von Hamburg durchaus so gewollt, aber die Partner leiden dann darunter, was aber unsere Wirtschaftsführer kaum tangiert!

Die sehen nur die Zahlen, und was dann dabei herunter fällt, ist eben Kollateralschaden! Der entstedt nun mal. Und solange dieser nicht in Hamburg stattfindet, interessiert das weder die SPD, noch die GRÜNEN.

Bemerkenswerterweise auch nicht die LINKE, die doch eigentlich vehement gegen jeden Arbeitsplatzverlust im Osten kämpfen sollte!

In einem Artikel des Hamburger Abendblattes von 2011 steht das unverblühmt:

https://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article107933472/Am-Rand-geht-es-um-Millionen.html

Bei dem Streit geht es nur vordergründig um die Frage, wie viele Hektar an welcher Stelle für die Wirtschaft bereitstehen. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind für Hamburg und die Umlandgemeinden lebenswichtig. Wer Firmen ansiedeln kann, verbessert seine finanzielle Lage. Fast acht Milliarden Euro hat Hamburg im vergangenen Jahr an Steuern kassiert, gut 1,6 Milliarden Euro brachte allein die Gewerbesteuer ein. Die Gefahr ist klar: Wer als Unternehmer in Hamburg keinen Platz findet, wandert über die Landesgrenze – und zahlt dort Steuern.

Und GENAU DARUM geht es auch beim Victoria-Park!

Man will möglichst viele Firmen auf HAMBURGER GEBIET ansiedeln und nur sehr wenige im Minerva-Park, der ja auf Stormarner Gebiet liegt!

Hamburg handelt in jeder Hinsicht extrem egoistisch und kümmert sich einen Dreck um die Partnergemeinden!

 

Zum Thema ‚Metropolregion Hamburg‘ habe ich schon ein paar Beiträge geschrieben, denn diese Politik betrifft auch DIREKT den B-Plan Rahlstedt 131 und die Planungen im direkten Umland!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/metropolregion-hamburg-die-big-bang-theorie-der-landschafts-und-stadtplaner/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/28/hamburgs-wirtschaftsfoerderer-strittmatter-zwischen-finanziellen-desastern-undemokratischen-ansichten-und-brachialer-umweltzerstoerung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/21/wir-sind-die-opfer-des-hamburger-grossmachtdenkens/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/13/das-stader-tageblatt-hat-ueber-uns-und-den-victoria-park-etwas-verfasst/

 

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